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Quelle: kulturkurier

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Kommende Events

Augen auf und durch
01.10.2020 um 17:00 Uhr / Magdeburg

Obwohl der 03. Oktober in diesem Jahr ein Sonnabend ist, wird es die Politiker nicht davon abhalten, wieder Sonntagsreden zu halten, wie schön doch die deutsche Einheit von Montag bis Freitag ist. Dabei hat der 03. Oktober mit der deutschen Einheit so viel zu tun, wie die Corona-App mit dem Datenschutz. Der 03.10. ist eigentlich ein Tag der Willkür, weil er willkürlich festgelegt wurde. Von Helmut Kohl. „Ich will Kür laufen für die Bundestagswahl!“ sagte er vor dreißig Jahren. Deshalb behaupten böse Zungen auch, der Tag wäre eigentlich für den Arsch. Den von Helmut Kohl, damit er seinen Stuhl weiter im Kanzleramt besetzen konnte. „Wichtig ist, was hinten raus kommt.“ So lautete sein Wahlspruch. Da er aber bei den Wessis schon am Abkacken war, brauchte er für seinen Stuhl das Papier der Ossis, also ihre Stimmzettel. Damit die aber auch an der Bundestagswahl 1990 teilnehmen konnten, mussten sie vorher mindestens drei Monate in der BRD gelebt haben. Also wurden wir schnell beigetreten. Dafür brauchte es aber einen Tag, der weit genug vor der Bundestagswahl lag, und vor allem vor dem 07. Oktober, damit die Ossis nicht noch mal den Tag ihrer Republik feiern mussten, sondern den Tag des Herrn feiern konnten. Des Herrn Kohl.

Die Deutsche Einheit begann also nicht nur mit Bananen, sondern es folgten auch noch andere krumme Dinger. Erinnern Sie sich noch? Nein? Dann folgen Sie Hans-Günther Pölitz auf seinem Streifzug durch die letzten ... pardon, die vergangenen 30 Jahre.

Als Zeitzeugen mit dabei, so wie es in Corona-Zeiten üblich ist, in wackligen Videobildern von außen zugeschaltet: Kerstin Schult (heute Schweiz) und Michael Rümmler (heute Sächsische Schweiz). Also: Augen auf und durch!

Wir stärken unsre Schwächen
02.10.2020 um 20:00 Uhr / Magdeburg

Es war einmal eine Zeit, in der war Made in Germany ein Zeichen von Qualität.

Es ist eine Zeit, in der ist in Germany nur noch die Made drin. Und das wurmt.

Von der Qualität ist nur noch die Qual übrig geblieben. Die Bundesautobahnen haben Schlaglöcher. Die Datenautobahnen haben Funklöcher. Die Politiker haben eine Schraube locker. An den Regierungsfliegern. Dadurch verpassen sie den Anschluss. In der Schule fallen Unterrichtsstunden aus. Wegen Mangel an Lehrern. Bei der Deutschen Bahn fallen Klimaanlagen aus. Wegen technischer Mängel. Die Gewehre der Bundeswehr verfehlen im Gefecht bei Hitze ihre Ziele. Die Bundesregierung verfehlt in der Hitze des Gefechts ihr Klimaziel. In der SPD geht es zu wie bei Parship: Alle 11 Minuten findet sich ein Pärchen, das als Parteivorsitzende kandidieren will. Die Parteien beschäftigen sich nur noch mit sich selbst.

Wenn man aber die Bürger links liegen lässt, stehen sie eben rechts wieder auf.
Das Vertrauen in die Politik schmilzt wie ein isländischer Gletscher.

Unsere Stärken werden schwächer, dafür aber unsere Schwächen stärker.

Da kann man nur mit Lessing sagen:
„Wer bei gewissen Dingen nicht den Verstand verliert, hat keinen zu verlieren.“

Wir stärken unsre Schwächen
03.10.2020 um 20:00 Uhr / Magdeburg

Es war einmal eine Zeit, in der war Made in Germany ein Zeichen von Qualität.

Es ist eine Zeit, in der ist in Germany nur noch die Made drin. Und das wurmt.

Von der Qualität ist nur noch die Qual übrig geblieben. Die Bundesautobahnen haben Schlaglöcher. Die Datenautobahnen haben Funklöcher. Die Politiker haben eine Schraube locker. An den Regierungsfliegern. Dadurch verpassen sie den Anschluss. In der Schule fallen Unterrichtsstunden aus. Wegen Mangel an Lehrern. Bei der Deutschen Bahn fallen Klimaanlagen aus. Wegen technischer Mängel. Die Gewehre der Bundeswehr verfehlen im Gefecht bei Hitze ihre Ziele. Die Bundesregierung verfehlt in der Hitze des Gefechts ihr Klimaziel. In der SPD geht es zu wie bei Parship: Alle 11 Minuten findet sich ein Pärchen, das als Parteivorsitzende kandidieren will. Die Parteien beschäftigen sich nur noch mit sich selbst.

Wenn man aber die Bürger links liegen lässt, stehen sie eben rechts wieder auf.
Das Vertrauen in die Politik schmilzt wie ein isländischer Gletscher.

Unsere Stärken werden schwächer, dafür aber unsere Schwächen stärker.

Da kann man nur mit Lessing sagen:
„Wer bei gewissen Dingen nicht den Verstand verliert, hat keinen zu verlieren.“

Augen auf und durch
03.10.2020 um 17:00 Uhr / Magdeburg

Obwohl der 03. Oktober in diesem Jahr ein Sonnabend ist, wird es die Politiker nicht davon abhalten, wieder Sonntagsreden zu halten, wie schön doch die deutsche Einheit von Montag bis Freitag ist. Dabei hat der 03. Oktober mit der deutschen Einheit so viel zu tun, wie die Corona-App mit dem Datenschutz. Der 03.10. ist eigentlich ein Tag der Willkür, weil er willkürlich festgelegt wurde. Von Helmut Kohl. „Ich will Kür laufen für die Bundestagswahl!“ sagte er vor dreißig Jahren. Deshalb behaupten böse Zungen auch, der Tag wäre eigentlich für den Arsch. Den von Helmut Kohl, damit er seinen Stuhl weiter im Kanzleramt besetzen konnte. „Wichtig ist, was hinten raus kommt.“ So lautete sein Wahlspruch. Da er aber bei den Wessis schon am Abkacken war, brauchte er für seinen Stuhl das Papier der Ossis, also ihre Stimmzettel. Damit die aber auch an der Bundestagswahl 1990 teilnehmen konnten, mussten sie vorher mindestens drei Monate in der BRD gelebt haben. Also wurden wir schnell beigetreten. Dafür brauchte es aber einen Tag, der weit genug vor der Bundestagswahl lag, und vor allem vor dem 07. Oktober, damit die Ossis nicht noch mal den Tag ihrer Republik feiern mussten, sondern den Tag des Herrn feiern konnten. Des Herrn Kohl.

Die Deutsche Einheit begann also nicht nur mit Bananen, sondern es folgten auch noch andere krumme Dinger. Erinnern Sie sich noch? Nein? Dann folgen Sie Hans-Günther Pölitz auf seinem Streifzug durch die letzten ... pardon, die vergangenen 30 Jahre.

Als Zeitzeugen mit dabei, so wie es in Corona-Zeiten üblich ist, in wackligen Videobildern von außen zugeschaltet: Kerstin Schult (heute Schweiz) und Michael Rümmler (heute Sächsische Schweiz). Also: Augen auf und durch!

Alle für keinen, keiner für alle
04.10.2020 um 20:00 Uhr / Magdeburg

Gründete Alexandre Dumas in seinem Roman „Die drei Musketiere“ die erste kommunistische Parteigruppe?

Dachte Bertolt Brecht mit seiner Forderung: „Erst kommt das Fressen, dann die Moral“ an eine bestimmte Speisenfolge?

Komponierte Hanns Eisler das Lied „Vorwärts und nicht vergessen!“
für eine Alzheimer-Selbsthilfegruppe? Oder doch für Bundestagsabgeordnete?
Gibt es zwischen beiden überhaupt einen Unterschied? Wenn nein, warum nicht?

Wird Bayern München auch im nächsten Jahr wieder Meister?

Wie wird das Wetter zu Weihnachten?

Genau diese Fragen werden in diesem Programm ... nicht gestellt.

Vielleicht im Nächsten.

 

Diter und der Wolf
07.10.2020 um 20:00 Uhr / Magdeburg

Der Wolf geht um. Gisela hat ihn gesehen. Ebenso der alte Karassek. Als im Nachbardorf drei Schafe gerissen werden, ist die Geduld des Dorfes zu Ende.
Die Bewohner wollen sich nicht länger von der Forst- und Umweltbehörde beschwichtigen lassen. Alle Hoffnungen ruhen jetzt auf Dieter, dem ehemaligen Revierförster. Und Dieter sieht seine Stunde gekommen. Die Jagd beginnt.

 

Die „Kammerspiele Magdeburg“ zu Gast in der „Magdeburger Zwickmühle“
Mit dieser Inszenierung feiert Michael Günther Brad sein 30-jähriges Bühnenjubiläum!

Geld oder Hiebe
08.10.2020 um 20:00 Uhr / Magdeburg

Tatort Globalisierung - Die Kabarettistinnen Marion B. und Heike R. (die Namen sind dem Veranstalter bekannt) kamen auf einer Probe für ihr neues Programm urplötzlich zu 6.835.057 Rubel. Sofort stellten sich beide die Frage nach Soll und Haben: Soll man das Geld behalten oder haben wir eine bessere Idee? Aber wo kommt das Geld eigentlich her? Womöglich aus schmutzigen Waffengeschäften? Solches Geld nimmt man doch nicht in die Hand. Abgesehen man ist die Mafia oder die Bundesregierung.

Man kann ja heutzutage niemandem mehr trauen. Welche Rolle spielen für die Kabarettistinnen bei ihren Überlegungen eine Damenhandtasche, zwei Tanten in Bayern, unser Elektroschrott in Afrika, oder eine einsame Insel? Und vor allem: Welche Rollen spielen die Pianisten Christoph D. und Oliver V.? Außer Klavier...

Fragen, die die beiden Kabarettistinnen unruhig werden lassen. Dabei soll Geld ja eigentlich beruhigen. Aber eben nur so lange, bis sich der Eigentümer meldet und fordert: „Geld oder Hiebe!“

Diter und der Wolf
09.10.2020 um 20:00 Uhr / Magdeburg

Der Wolf geht um. Gisela hat ihn gesehen. Ebenso der alte Karassek. Als im Nachbardorf drei Schafe gerissen werden, ist die Geduld des Dorfes zu Ende.
Die Bewohner wollen sich nicht länger von der Forst- und Umweltbehörde beschwichtigen lassen. Alle Hoffnungen ruhen jetzt auf Dieter, dem ehemaligen Revierförster. Und Dieter sieht seine Stunde gekommen. Die Jagd beginnt.

 

Die „Kammerspiele Magdeburg“ zu Gast in der „Magdeburger Zwickmühle“
Mit dieser Inszenierung feiert Michael Günther Brad sein 30-jähriges Bühnenjubiläum!

Alle für keinen, keiner für alle
10.10.2020 um 20:00 Uhr / Magdeburg

Gründete Alexandre Dumas in seinem Roman „Die drei Musketiere“ die erste kommunistische Parteigruppe?

Dachte Bertolt Brecht mit seiner Forderung: „Erst kommt das Fressen, dann die Moral“ an eine bestimmte Speisenfolge?

Komponierte Hanns Eisler das Lied „Vorwärts und nicht vergessen!“
für eine Alzheimer-Selbsthilfegruppe? Oder doch für Bundestagsabgeordnete?
Gibt es zwischen beiden überhaupt einen Unterschied? Wenn nein, warum nicht?

Wird Bayern München auch im nächsten Jahr wieder Meister?

Wie wird das Wetter zu Weihnachten?

Genau diese Fragen werden in diesem Programm ... nicht gestellt.

Vielleicht im Nächsten.

 

Augen auf und durch
11.10.2020 um 17:00 Uhr / Magdeburg

Obwohl der 03. Oktober in diesem Jahr ein Sonnabend ist, wird es die Politiker nicht davon abhalten, wieder Sonntagsreden zu halten, wie schön doch die deutsche Einheit von Montag bis Freitag ist. Dabei hat der 03. Oktober mit der deutschen Einheit so viel zu tun, wie die Corona-App mit dem Datenschutz. Der 03.10. ist eigentlich ein Tag der Willkür, weil er willkürlich festgelegt wurde. Von Helmut Kohl. „Ich will Kür laufen für die Bundestagswahl!“ sagte er vor dreißig Jahren. Deshalb behaupten böse Zungen auch, der Tag wäre eigentlich für den Arsch. Den von Helmut Kohl, damit er seinen Stuhl weiter im Kanzleramt besetzen konnte. „Wichtig ist, was hinten raus kommt.“ So lautete sein Wahlspruch. Da er aber bei den Wessis schon am Abkacken war, brauchte er für seinen Stuhl das Papier der Ossis, also ihre Stimmzettel. Damit die aber auch an der Bundestagswahl 1990 teilnehmen konnten, mussten sie vorher mindestens drei Monate in der BRD gelebt haben. Also wurden wir schnell beigetreten. Dafür brauchte es aber einen Tag, der weit genug vor der Bundestagswahl lag, und vor allem vor dem 07. Oktober, damit die Ossis nicht noch mal den Tag ihrer Republik feiern mussten, sondern den Tag des Herrn feiern konnten. Des Herrn Kohl.

Die Deutsche Einheit begann also nicht nur mit Bananen, sondern es folgten auch noch andere krumme Dinger. Erinnern Sie sich noch? Nein? Dann folgen Sie Hans-Günther Pölitz auf seinem Streifzug durch die letzten ... pardon, die vergangenen 30 Jahre.

Als Zeitzeugen mit dabei, so wie es in Corona-Zeiten üblich ist, in wackligen Videobildern von außen zugeschaltet: Kerstin Schult (heute Schweiz) und Michael Rümmler (heute Sächsische Schweiz). Also: Augen auf und durch!

Alle für keinen, keiner für alle
13.10.2020 um 20:00 Uhr / Magdeburg

Gründete Alexandre Dumas in seinem Roman „Die drei Musketiere“ die erste kommunistische Parteigruppe?

Dachte Bertolt Brecht mit seiner Forderung: „Erst kommt das Fressen, dann die Moral“ an eine bestimmte Speisenfolge?

Komponierte Hanns Eisler das Lied „Vorwärts und nicht vergessen!“
für eine Alzheimer-Selbsthilfegruppe? Oder doch für Bundestagsabgeordnete?
Gibt es zwischen beiden überhaupt einen Unterschied? Wenn nein, warum nicht?

Wird Bayern München auch im nächsten Jahr wieder Meister?

Wie wird das Wetter zu Weihnachten?

Genau diese Fragen werden in diesem Programm ... nicht gestellt.

Vielleicht im Nächsten.

 

Alle für keinen, keiner für alle
14.10.2020 um 20:00 Uhr / Magdeburg

Gründete Alexandre Dumas in seinem Roman „Die drei Musketiere“ die erste kommunistische Parteigruppe?

Dachte Bertolt Brecht mit seiner Forderung: „Erst kommt das Fressen, dann die Moral“ an eine bestimmte Speisenfolge?

Komponierte Hanns Eisler das Lied „Vorwärts und nicht vergessen!“
für eine Alzheimer-Selbsthilfegruppe? Oder doch für Bundestagsabgeordnete?
Gibt es zwischen beiden überhaupt einen Unterschied? Wenn nein, warum nicht?

Wird Bayern München auch im nächsten Jahr wieder Meister?

Wie wird das Wetter zu Weihnachten?

Genau diese Fragen werden in diesem Programm ... nicht gestellt.

Vielleicht im Nächsten.

 

Geld oder Hiebe
15.10.2020 um 20:00 Uhr / Magdeburg

Tatort Globalisierung - Die Kabarettistinnen Marion B. und Heike R. (die Namen sind dem Veranstalter bekannt) kamen auf einer Probe für ihr neues Programm urplötzlich zu 6.835.057 Rubel. Sofort stellten sich beide die Frage nach Soll und Haben: Soll man das Geld behalten oder haben wir eine bessere Idee? Aber wo kommt das Geld eigentlich her? Womöglich aus schmutzigen Waffengeschäften? Solches Geld nimmt man doch nicht in die Hand. Abgesehen man ist die Mafia oder die Bundesregierung.

Man kann ja heutzutage niemandem mehr trauen. Welche Rolle spielen für die Kabarettistinnen bei ihren Überlegungen eine Damenhandtasche, zwei Tanten in Bayern, unser Elektroschrott in Afrika, oder eine einsame Insel? Und vor allem: Welche Rollen spielen die Pianisten Christoph D. und Oliver V.? Außer Klavier...

Fragen, die die beiden Kabarettistinnen unruhig werden lassen. Dabei soll Geld ja eigentlich beruhigen. Aber eben nur so lange, bis sich der Eigentümer meldet und fordert: „Geld oder Hiebe!“

Augen auf und durch
16.10.2020 um 17:00 Uhr / Magdeburg

Obwohl der 03. Oktober in diesem Jahr ein Sonnabend ist, wird es die Politiker nicht davon abhalten, wieder Sonntagsreden zu halten, wie schön doch die deutsche Einheit von Montag bis Freitag ist. Dabei hat der 03. Oktober mit der deutschen Einheit so viel zu tun, wie die Corona-App mit dem Datenschutz. Der 03.10. ist eigentlich ein Tag der Willkür, weil er willkürlich festgelegt wurde. Von Helmut Kohl. „Ich will Kür laufen für die Bundestagswahl!“ sagte er vor dreißig Jahren. Deshalb behaupten böse Zungen auch, der Tag wäre eigentlich für den Arsch. Den von Helmut Kohl, damit er seinen Stuhl weiter im Kanzleramt besetzen konnte. „Wichtig ist, was hinten raus kommt.“ So lautete sein Wahlspruch. Da er aber bei den Wessis schon am Abkacken war, brauchte er für seinen Stuhl das Papier der Ossis, also ihre Stimmzettel. Damit die aber auch an der Bundestagswahl 1990 teilnehmen konnten, mussten sie vorher mindestens drei Monate in der BRD gelebt haben. Also wurden wir schnell beigetreten. Dafür brauchte es aber einen Tag, der weit genug vor der Bundestagswahl lag, und vor allem vor dem 07. Oktober, damit die Ossis nicht noch mal den Tag ihrer Republik feiern mussten, sondern den Tag des Herrn feiern konnten. Des Herrn Kohl.

Die Deutsche Einheit begann also nicht nur mit Bananen, sondern es folgten auch noch andere krumme Dinger. Erinnern Sie sich noch? Nein? Dann folgen Sie Hans-Günther Pölitz auf seinem Streifzug durch die letzten ... pardon, die vergangenen 30 Jahre.

Als Zeitzeugen mit dabei, so wie es in Corona-Zeiten üblich ist, in wackligen Videobildern von außen zugeschaltet: Kerstin Schult (heute Schweiz) und Michael Rümmler (heute Sächsische Schweiz). Also: Augen auf und durch!

Augen auf und durch
18.10.2020 um 17:00 Uhr / Magdeburg

Obwohl der 03. Oktober in diesem Jahr ein Sonnabend ist, wird es die Politiker nicht davon abhalten, wieder Sonntagsreden zu halten, wie schön doch die deutsche Einheit von Montag bis Freitag ist. Dabei hat der 03. Oktober mit der deutschen Einheit so viel zu tun, wie die Corona-App mit dem Datenschutz. Der 03.10. ist eigentlich ein Tag der Willkür, weil er willkürlich festgelegt wurde. Von Helmut Kohl. „Ich will Kür laufen für die Bundestagswahl!“ sagte er vor dreißig Jahren. Deshalb behaupten böse Zungen auch, der Tag wäre eigentlich für den Arsch. Den von Helmut Kohl, damit er seinen Stuhl weiter im Kanzleramt besetzen konnte. „Wichtig ist, was hinten raus kommt.“ So lautete sein Wahlspruch. Da er aber bei den Wessis schon am Abkacken war, brauchte er für seinen Stuhl das Papier der Ossis, also ihre Stimmzettel. Damit die aber auch an der Bundestagswahl 1990 teilnehmen konnten, mussten sie vorher mindestens drei Monate in der BRD gelebt haben. Also wurden wir schnell beigetreten. Dafür brauchte es aber einen Tag, der weit genug vor der Bundestagswahl lag, und vor allem vor dem 07. Oktober, damit die Ossis nicht noch mal den Tag ihrer Republik feiern mussten, sondern den Tag des Herrn feiern konnten. Des Herrn Kohl.

Die Deutsche Einheit begann also nicht nur mit Bananen, sondern es folgten auch noch andere krumme Dinger. Erinnern Sie sich noch? Nein? Dann folgen Sie Hans-Günther Pölitz auf seinem Streifzug durch die letzten ... pardon, die vergangenen 30 Jahre.

Als Zeitzeugen mit dabei, so wie es in Corona-Zeiten üblich ist, in wackligen Videobildern von außen zugeschaltet: Kerstin Schult (heute Schweiz) und Michael Rümmler (heute Sächsische Schweiz). Also: Augen auf und durch!

Alle für keinen, keiner für alle
20.10.2020 um 20:00 Uhr / Magdeburg

Gründete Alexandre Dumas in seinem Roman „Die drei Musketiere“ die erste kommunistische Parteigruppe?

Dachte Bertolt Brecht mit seiner Forderung: „Erst kommt das Fressen, dann die Moral“ an eine bestimmte Speisenfolge?

Komponierte Hanns Eisler das Lied „Vorwärts und nicht vergessen!“
für eine Alzheimer-Selbsthilfegruppe? Oder doch für Bundestagsabgeordnete?
Gibt es zwischen beiden überhaupt einen Unterschied? Wenn nein, warum nicht?

Wird Bayern München auch im nächsten Jahr wieder Meister?

Wie wird das Wetter zu Weihnachten?

Genau diese Fragen werden in diesem Programm ... nicht gestellt.

Vielleicht im Nächsten.

 

Alle für keinen, keiner für alle
21.10.2020 um 20:00 Uhr / Magdeburg

Gründete Alexandre Dumas in seinem Roman „Die drei Musketiere“ die erste kommunistische Parteigruppe?

Dachte Bertolt Brecht mit seiner Forderung: „Erst kommt das Fressen, dann die Moral“ an eine bestimmte Speisenfolge?

Komponierte Hanns Eisler das Lied „Vorwärts und nicht vergessen!“
für eine Alzheimer-Selbsthilfegruppe? Oder doch für Bundestagsabgeordnete?
Gibt es zwischen beiden überhaupt einen Unterschied? Wenn nein, warum nicht?

Wird Bayern München auch im nächsten Jahr wieder Meister?

Wie wird das Wetter zu Weihnachten?

Genau diese Fragen werden in diesem Programm ... nicht gestellt.

Vielleicht im Nächsten.

 

Wir stärken unsre Schwächen
22.10.2020 um 20:00 Uhr / Magdeburg

Es war einmal eine Zeit, in der war Made in Germany ein Zeichen von Qualität.

Es ist eine Zeit, in der ist in Germany nur noch die Made drin. Und das wurmt.

Von der Qualität ist nur noch die Qual übrig geblieben. Die Bundesautobahnen haben Schlaglöcher. Die Datenautobahnen haben Funklöcher. Die Politiker haben eine Schraube locker. An den Regierungsfliegern. Dadurch verpassen sie den Anschluss. In der Schule fallen Unterrichtsstunden aus. Wegen Mangel an Lehrern. Bei der Deutschen Bahn fallen Klimaanlagen aus. Wegen technischer Mängel. Die Gewehre der Bundeswehr verfehlen im Gefecht bei Hitze ihre Ziele. Die Bundesregierung verfehlt in der Hitze des Gefechts ihr Klimaziel. In der SPD geht es zu wie bei Parship: Alle 11 Minuten findet sich ein Pärchen, das als Parteivorsitzende kandidieren will. Die Parteien beschäftigen sich nur noch mit sich selbst.

Wenn man aber die Bürger links liegen lässt, stehen sie eben rechts wieder auf.
Das Vertrauen in die Politik schmilzt wie ein isländischer Gletscher.

Unsere Stärken werden schwächer, dafür aber unsere Schwächen stärker.

Da kann man nur mit Lessing sagen:
„Wer bei gewissen Dingen nicht den Verstand verliert, hat keinen zu verlieren.“

Wir stärken unsre Schwächen
23.10.2020 um 20:00 Uhr / Magdeburg

Es war einmal eine Zeit, in der war Made in Germany ein Zeichen von Qualität.

Es ist eine Zeit, in der ist in Germany nur noch die Made drin. Und das wurmt.

Von der Qualität ist nur noch die Qual übrig geblieben. Die Bundesautobahnen haben Schlaglöcher. Die Datenautobahnen haben Funklöcher. Die Politiker haben eine Schraube locker. An den Regierungsfliegern. Dadurch verpassen sie den Anschluss. In der Schule fallen Unterrichtsstunden aus. Wegen Mangel an Lehrern. Bei der Deutschen Bahn fallen Klimaanlagen aus. Wegen technischer Mängel. Die Gewehre der Bundeswehr verfehlen im Gefecht bei Hitze ihre Ziele. Die Bundesregierung verfehlt in der Hitze des Gefechts ihr Klimaziel. In der SPD geht es zu wie bei Parship: Alle 11 Minuten findet sich ein Pärchen, das als Parteivorsitzende kandidieren will. Die Parteien beschäftigen sich nur noch mit sich selbst.

Wenn man aber die Bürger links liegen lässt, stehen sie eben rechts wieder auf.
Das Vertrauen in die Politik schmilzt wie ein isländischer Gletscher.

Unsere Stärken werden schwächer, dafür aber unsere Schwächen stärker.

Da kann man nur mit Lessing sagen:
„Wer bei gewissen Dingen nicht den Verstand verliert, hat keinen zu verlieren.“

Wir stärken unsre Schwächen
24.10.2020 um 20:00 Uhr / Magdeburg

Es war einmal eine Zeit, in der war Made in Germany ein Zeichen von Qualität.

Es ist eine Zeit, in der ist in Germany nur noch die Made drin. Und das wurmt.

Von der Qualität ist nur noch die Qual übrig geblieben. Die Bundesautobahnen haben Schlaglöcher. Die Datenautobahnen haben Funklöcher. Die Politiker haben eine Schraube locker. An den Regierungsfliegern. Dadurch verpassen sie den Anschluss. In der Schule fallen Unterrichtsstunden aus. Wegen Mangel an Lehrern. Bei der Deutschen Bahn fallen Klimaanlagen aus. Wegen technischer Mängel. Die Gewehre der Bundeswehr verfehlen im Gefecht bei Hitze ihre Ziele. Die Bundesregierung verfehlt in der Hitze des Gefechts ihr Klimaziel. In der SPD geht es zu wie bei Parship: Alle 11 Minuten findet sich ein Pärchen, das als Parteivorsitzende kandidieren will. Die Parteien beschäftigen sich nur noch mit sich selbst.

Wenn man aber die Bürger links liegen lässt, stehen sie eben rechts wieder auf.
Das Vertrauen in die Politik schmilzt wie ein isländischer Gletscher.

Unsere Stärken werden schwächer, dafür aber unsere Schwächen stärker.

Da kann man nur mit Lessing sagen:
„Wer bei gewissen Dingen nicht den Verstand verliert, hat keinen zu verlieren.“

Alle für keinen, keiner für alle
28.10.2020 um 20:00 Uhr / Magdeburg

Gründete Alexandre Dumas in seinem Roman „Die drei Musketiere“ die erste kommunistische Parteigruppe?

Dachte Bertolt Brecht mit seiner Forderung: „Erst kommt das Fressen, dann die Moral“ an eine bestimmte Speisenfolge?

Komponierte Hanns Eisler das Lied „Vorwärts und nicht vergessen!“
für eine Alzheimer-Selbsthilfegruppe? Oder doch für Bundestagsabgeordnete?
Gibt es zwischen beiden überhaupt einen Unterschied? Wenn nein, warum nicht?

Wird Bayern München auch im nächsten Jahr wieder Meister?

Wie wird das Wetter zu Weihnachten?

Genau diese Fragen werden in diesem Programm ... nicht gestellt.

Vielleicht im Nächsten.

 

Geld oder Hiebe
29.10.2020 um 20:00 Uhr / Magdeburg

Tatort Globalisierung - Die Kabarettistinnen Marion B. und Heike R. (die Namen sind dem Veranstalter bekannt) kamen auf einer Probe für ihr neues Programm urplötzlich zu 6.835.057 Rubel. Sofort stellten sich beide die Frage nach Soll und Haben: Soll man das Geld behalten oder haben wir eine bessere Idee? Aber wo kommt das Geld eigentlich her? Womöglich aus schmutzigen Waffengeschäften? Solches Geld nimmt man doch nicht in die Hand. Abgesehen man ist die Mafia oder die Bundesregierung.

Man kann ja heutzutage niemandem mehr trauen. Welche Rolle spielen für die Kabarettistinnen bei ihren Überlegungen eine Damenhandtasche, zwei Tanten in Bayern, unser Elektroschrott in Afrika, oder eine einsame Insel? Und vor allem: Welche Rollen spielen die Pianisten Christoph D. und Oliver V.? Außer Klavier...

Fragen, die die beiden Kabarettistinnen unruhig werden lassen. Dabei soll Geld ja eigentlich beruhigen. Aber eben nur so lange, bis sich der Eigentümer meldet und fordert: „Geld oder Hiebe!“

Diter und der Wolf
30.10.2020 um 20:00 Uhr / Magdeburg

Der Wolf geht um. Gisela hat ihn gesehen. Ebenso der alte Karassek. Als im Nachbardorf drei Schafe gerissen werden, ist die Geduld des Dorfes zu Ende.
Die Bewohner wollen sich nicht länger von der Forst- und Umweltbehörde beschwichtigen lassen. Alle Hoffnungen ruhen jetzt auf Dieter, dem ehemaligen Revierförster. Und Dieter sieht seine Stunde gekommen. Die Jagd beginnt.

 

Die „Kammerspiele Magdeburg“ zu Gast in der „Magdeburger Zwickmühle“
Mit dieser Inszenierung feiert Michael Günther Brad sein 30-jähriges Bühnenjubiläum!

Alle für keinen, keiner für alle
31.10.2020 um 20:00 Uhr / Magdeburg

Gründete Alexandre Dumas in seinem Roman „Die drei Musketiere“ die erste kommunistische Parteigruppe?

Dachte Bertolt Brecht mit seiner Forderung: „Erst kommt das Fressen, dann die Moral“ an eine bestimmte Speisenfolge?

Komponierte Hanns Eisler das Lied „Vorwärts und nicht vergessen!“
für eine Alzheimer-Selbsthilfegruppe? Oder doch für Bundestagsabgeordnete?
Gibt es zwischen beiden überhaupt einen Unterschied? Wenn nein, warum nicht?

Wird Bayern München auch im nächsten Jahr wieder Meister?

Wie wird das Wetter zu Weihnachten?

Genau diese Fragen werden in diesem Programm ... nicht gestellt.

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