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Heidi Sill
24.01.2020 / Fürth

Heidi Sill (Jhg.1963) stammt aus Fürth. Sie hat an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg und später am Institut des Hautes Études en Arts Plastiques in Paris studiert. Nach einigen Jahren in Paris siedelte sie über nach Berlin, wo sie seitdem erfolgreich als freischaffende Künstlerin lebt. Den Kontakt zur Kunstszene in Franken hat sie nie aufgegeben. Eine Einzelausstellung in ihrer Geburtsstadt ist längst überfällig!

Under My Skin – unter der Oberfläche finden sich gesellschaftlich nicht immer erwünschte Botschaften, über die Haut ist generell vieles ablesbar. Erfahrungen, die weder das Individuum noch die Gesellschaft unbedingt freiwillig offenbaren. Es geht um die Brüchigkeit, gewissermaßen die Doppelbödigkeit von Oberflächen insgesamt – von der Haut über die Werbung bis hin zum politischen Diskurs.

Zeichnen und collagieren und collagieren und zeichnen: Das ist ein Wechselrhythmus, ein sich wiederholendes Nacheinander, in der Vorstellung geschichteter Zeit auch ein Übereinander. Heidi Sill zeigt in den Collagen aus Vorlagen aus Mode- und anderen Designzeitschriften, wie der unaufhörliche Bilderfluss die Wahrnehmung und dadurch die Körper (resp. die Abbildungen der Körper) durchdringt. Darin steckt zwar der Gedanke der Partizipation – etwas nimmt Anteil an etwas anderem –, aber die Befremdlichkeit der Ergebnisse weist auf die stattfindenden Entfremdungsmechanismen hin. Man sieht Innenräume, die an Großstadttexturen, und Gesichtslandschaften, die an großflächige Hauttransplantationen erinnern. Prinzipiell macht Mode aus dem Körper etwas, das sich stets wandelt, einen quasi Kompositkörper, Ausdruck eines Selbst, das sich freiwillig-unfreiwillig permanent ändert. Das sollte bei der Deutung der Collagen mitgedacht werden.

Seit Jahren verfolgt Heidi Sill drei Werkgruppen: Da sind die Fotocollagen aus Mode-Zeitschriften (die größerformatigen sind überarbeitete Vorlagen, die gescannt und geplottet werden, die kleinen sind Unikatcollagen), eine Arbeit an in der Regel unerwünschten/unerfreulichen Aspekten der Schönheitsindustrie aus feministischer Perspektive. Wobei das Reißen und Zerschneiden, die Technik der Collage, wunderbar die latente Gewalt des Themenspektrums paraphrasiert. Zweitens dann die Rauminstallationen oder temporären Wandarbeiten, die solche Themen noch haptisch erweitern bis hin zur schmerzhaften Beschäftigung mit Gewalterfahrungen aus der Gerichtspathologie. Und schließlich wird das Thema Haut zum Impuls für langsam wachsende, mittel- bis großformatige, stille, abstrakt wirkende Handzeichnungen.

Gezeigt werden in der städtischen Galerie neben neuen kleinen Collagen auch großformatige überarbeitete Fotoarbeiten, sowie eine Installation.

Mi-Sa 13-18 Uhr, So+Fei 11-17 Uhr, Mo+Di nur Gruppenbesuche nach Voranmeldung

Heidi Sill
25.01.2020 / Fürth

Heidi Sill (Jhg.1963) stammt aus Fürth. Sie hat an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg und später am Institut des Hautes Études en Arts Plastiques in Paris studiert. Nach einigen Jahren in Paris siedelte sie über nach Berlin, wo sie seitdem erfolgreich als freischaffende Künstlerin lebt. Den Kontakt zur Kunstszene in Franken hat sie nie aufgegeben. Eine Einzelausstellung in ihrer Geburtsstadt ist längst überfällig!

Under My Skin – unter der Oberfläche finden sich gesellschaftlich nicht immer erwünschte Botschaften, über die Haut ist generell vieles ablesbar. Erfahrungen, die weder das Individuum noch die Gesellschaft unbedingt freiwillig offenbaren. Es geht um die Brüchigkeit, gewissermaßen die Doppelbödigkeit von Oberflächen insgesamt – von der Haut über die Werbung bis hin zum politischen Diskurs.

Zeichnen und collagieren und collagieren und zeichnen: Das ist ein Wechselrhythmus, ein sich wiederholendes Nacheinander, in der Vorstellung geschichteter Zeit auch ein Übereinander. Heidi Sill zeigt in den Collagen aus Vorlagen aus Mode- und anderen Designzeitschriften, wie der unaufhörliche Bilderfluss die Wahrnehmung und dadurch die Körper (resp. die Abbildungen der Körper) durchdringt. Darin steckt zwar der Gedanke der Partizipation – etwas nimmt Anteil an etwas anderem –, aber die Befremdlichkeit der Ergebnisse weist auf die stattfindenden Entfremdungsmechanismen hin. Man sieht Innenräume, die an Großstadttexturen, und Gesichtslandschaften, die an großflächige Hauttransplantationen erinnern. Prinzipiell macht Mode aus dem Körper etwas, das sich stets wandelt, einen quasi Kompositkörper, Ausdruck eines Selbst, das sich freiwillig-unfreiwillig permanent ändert. Das sollte bei der Deutung der Collagen mitgedacht werden.

Seit Jahren verfolgt Heidi Sill drei Werkgruppen: Da sind die Fotocollagen aus Mode-Zeitschriften (die größerformatigen sind überarbeitete Vorlagen, die gescannt und geplottet werden, die kleinen sind Unikatcollagen), eine Arbeit an in der Regel unerwünschten/unerfreulichen Aspekten der Schönheitsindustrie aus feministischer Perspektive. Wobei das Reißen und Zerschneiden, die Technik der Collage, wunderbar die latente Gewalt des Themenspektrums paraphrasiert. Zweitens dann die Rauminstallationen oder temporären Wandarbeiten, die solche Themen noch haptisch erweitern bis hin zur schmerzhaften Beschäftigung mit Gewalterfahrungen aus der Gerichtspathologie. Und schließlich wird das Thema Haut zum Impuls für langsam wachsende, mittel- bis großformatige, stille, abstrakt wirkende Handzeichnungen.

Gezeigt werden in der städtischen Galerie neben neuen kleinen Collagen auch großformatige überarbeitete Fotoarbeiten, sowie eine Installation.

Mi-Sa 13-18 Uhr, So+Fei 11-17 Uhr, Mo+Di nur Gruppenbesuche nach Voranmeldung

Heidi Sill
26.01.2020 / Fürth

Heidi Sill (Jhg.1963) stammt aus Fürth. Sie hat an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg und später am Institut des Hautes Études en Arts Plastiques in Paris studiert. Nach einigen Jahren in Paris siedelte sie über nach Berlin, wo sie seitdem erfolgreich als freischaffende Künstlerin lebt. Den Kontakt zur Kunstszene in Franken hat sie nie aufgegeben. Eine Einzelausstellung in ihrer Geburtsstadt ist längst überfällig!

Under My Skin – unter der Oberfläche finden sich gesellschaftlich nicht immer erwünschte Botschaften, über die Haut ist generell vieles ablesbar. Erfahrungen, die weder das Individuum noch die Gesellschaft unbedingt freiwillig offenbaren. Es geht um die Brüchigkeit, gewissermaßen die Doppelbödigkeit von Oberflächen insgesamt – von der Haut über die Werbung bis hin zum politischen Diskurs.

Zeichnen und collagieren und collagieren und zeichnen: Das ist ein Wechselrhythmus, ein sich wiederholendes Nacheinander, in der Vorstellung geschichteter Zeit auch ein Übereinander. Heidi Sill zeigt in den Collagen aus Vorlagen aus Mode- und anderen Designzeitschriften, wie der unaufhörliche Bilderfluss die Wahrnehmung und dadurch die Körper (resp. die Abbildungen der Körper) durchdringt. Darin steckt zwar der Gedanke der Partizipation – etwas nimmt Anteil an etwas anderem –, aber die Befremdlichkeit der Ergebnisse weist auf die stattfindenden Entfremdungsmechanismen hin. Man sieht Innenräume, die an Großstadttexturen, und Gesichtslandschaften, die an großflächige Hauttransplantationen erinnern. Prinzipiell macht Mode aus dem Körper etwas, das sich stets wandelt, einen quasi Kompositkörper, Ausdruck eines Selbst, das sich freiwillig-unfreiwillig permanent ändert. Das sollte bei der Deutung der Collagen mitgedacht werden.

Seit Jahren verfolgt Heidi Sill drei Werkgruppen: Da sind die Fotocollagen aus Mode-Zeitschriften (die größerformatigen sind überarbeitete Vorlagen, die gescannt und geplottet werden, die kleinen sind Unikatcollagen), eine Arbeit an in der Regel unerwünschten/unerfreulichen Aspekten der Schönheitsindustrie aus feministischer Perspektive. Wobei das Reißen und Zerschneiden, die Technik der Collage, wunderbar die latente Gewalt des Themenspektrums paraphrasiert. Zweitens dann die Rauminstallationen oder temporären Wandarbeiten, die solche Themen noch haptisch erweitern bis hin zur schmerzhaften Beschäftigung mit Gewalterfahrungen aus der Gerichtspathologie. Und schließlich wird das Thema Haut zum Impuls für langsam wachsende, mittel- bis großformatige, stille, abstrakt wirkende Handzeichnungen.

Gezeigt werden in der städtischen Galerie neben neuen kleinen Collagen auch großformatige überarbeitete Fotoarbeiten, sowie eine Installation.

Mi-Sa 13-18 Uhr, So+Fei 11-17 Uhr, Mo+Di nur Gruppenbesuche nach Voranmeldung

Heidi Sill
27.01.2020 / Fürth

Heidi Sill (Jhg.1963) stammt aus Fürth. Sie hat an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg und später am Institut des Hautes Études en Arts Plastiques in Paris studiert. Nach einigen Jahren in Paris siedelte sie über nach Berlin, wo sie seitdem erfolgreich als freischaffende Künstlerin lebt. Den Kontakt zur Kunstszene in Franken hat sie nie aufgegeben. Eine Einzelausstellung in ihrer Geburtsstadt ist längst überfällig!

Under My Skin – unter der Oberfläche finden sich gesellschaftlich nicht immer erwünschte Botschaften, über die Haut ist generell vieles ablesbar. Erfahrungen, die weder das Individuum noch die Gesellschaft unbedingt freiwillig offenbaren. Es geht um die Brüchigkeit, gewissermaßen die Doppelbödigkeit von Oberflächen insgesamt – von der Haut über die Werbung bis hin zum politischen Diskurs.

Zeichnen und collagieren und collagieren und zeichnen: Das ist ein Wechselrhythmus, ein sich wiederholendes Nacheinander, in der Vorstellung geschichteter Zeit auch ein Übereinander. Heidi Sill zeigt in den Collagen aus Vorlagen aus Mode- und anderen Designzeitschriften, wie der unaufhörliche Bilderfluss die Wahrnehmung und dadurch die Körper (resp. die Abbildungen der Körper) durchdringt. Darin steckt zwar der Gedanke der Partizipation – etwas nimmt Anteil an etwas anderem –, aber die Befremdlichkeit der Ergebnisse weist auf die stattfindenden Entfremdungsmechanismen hin. Man sieht Innenräume, die an Großstadttexturen, und Gesichtslandschaften, die an großflächige Hauttransplantationen erinnern. Prinzipiell macht Mode aus dem Körper etwas, das sich stets wandelt, einen quasi Kompositkörper, Ausdruck eines Selbst, das sich freiwillig-unfreiwillig permanent ändert. Das sollte bei der Deutung der Collagen mitgedacht werden.

Seit Jahren verfolgt Heidi Sill drei Werkgruppen: Da sind die Fotocollagen aus Mode-Zeitschriften (die größerformatigen sind überarbeitete Vorlagen, die gescannt und geplottet werden, die kleinen sind Unikatcollagen), eine Arbeit an in der Regel unerwünschten/unerfreulichen Aspekten der Schönheitsindustrie aus feministischer Perspektive. Wobei das Reißen und Zerschneiden, die Technik der Collage, wunderbar die latente Gewalt des Themenspektrums paraphrasiert. Zweitens dann die Rauminstallationen oder temporären Wandarbeiten, die solche Themen noch haptisch erweitern bis hin zur schmerzhaften Beschäftigung mit Gewalterfahrungen aus der Gerichtspathologie. Und schließlich wird das Thema Haut zum Impuls für langsam wachsende, mittel- bis großformatige, stille, abstrakt wirkende Handzeichnungen.

Gezeigt werden in der städtischen Galerie neben neuen kleinen Collagen auch großformatige überarbeitete Fotoarbeiten, sowie eine Installation.

Mi-Sa 13-18 Uhr, So+Fei 11-17 Uhr, Mo+Di nur Gruppenbesuche nach Voranmeldung

Heidi Sill
28.01.2020 / Fürth

Heidi Sill (Jhg.1963) stammt aus Fürth. Sie hat an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg und später am Institut des Hautes Études en Arts Plastiques in Paris studiert. Nach einigen Jahren in Paris siedelte sie über nach Berlin, wo sie seitdem erfolgreich als freischaffende Künstlerin lebt. Den Kontakt zur Kunstszene in Franken hat sie nie aufgegeben. Eine Einzelausstellung in ihrer Geburtsstadt ist längst überfällig!

Under My Skin – unter der Oberfläche finden sich gesellschaftlich nicht immer erwünschte Botschaften, über die Haut ist generell vieles ablesbar. Erfahrungen, die weder das Individuum noch die Gesellschaft unbedingt freiwillig offenbaren. Es geht um die Brüchigkeit, gewissermaßen die Doppelbödigkeit von Oberflächen insgesamt – von der Haut über die Werbung bis hin zum politischen Diskurs.

Zeichnen und collagieren und collagieren und zeichnen: Das ist ein Wechselrhythmus, ein sich wiederholendes Nacheinander, in der Vorstellung geschichteter Zeit auch ein Übereinander. Heidi Sill zeigt in den Collagen aus Vorlagen aus Mode- und anderen Designzeitschriften, wie der unaufhörliche Bilderfluss die Wahrnehmung und dadurch die Körper (resp. die Abbildungen der Körper) durchdringt. Darin steckt zwar der Gedanke der Partizipation – etwas nimmt Anteil an etwas anderem –, aber die Befremdlichkeit der Ergebnisse weist auf die stattfindenden Entfremdungsmechanismen hin. Man sieht Innenräume, die an Großstadttexturen, und Gesichtslandschaften, die an großflächige Hauttransplantationen erinnern. Prinzipiell macht Mode aus dem Körper etwas, das sich stets wandelt, einen quasi Kompositkörper, Ausdruck eines Selbst, das sich freiwillig-unfreiwillig permanent ändert. Das sollte bei der Deutung der Collagen mitgedacht werden.

Seit Jahren verfolgt Heidi Sill drei Werkgruppen: Da sind die Fotocollagen aus Mode-Zeitschriften (die größerformatigen sind überarbeitete Vorlagen, die gescannt und geplottet werden, die kleinen sind Unikatcollagen), eine Arbeit an in der Regel unerwünschten/unerfreulichen Aspekten der Schönheitsindustrie aus feministischer Perspektive. Wobei das Reißen und Zerschneiden, die Technik der Collage, wunderbar die latente Gewalt des Themenspektrums paraphrasiert. Zweitens dann die Rauminstallationen oder temporären Wandarbeiten, die solche Themen noch haptisch erweitern bis hin zur schmerzhaften Beschäftigung mit Gewalterfahrungen aus der Gerichtspathologie. Und schließlich wird das Thema Haut zum Impuls für langsam wachsende, mittel- bis großformatige, stille, abstrakt wirkende Handzeichnungen.

Gezeigt werden in der städtischen Galerie neben neuen kleinen Collagen auch großformatige überarbeitete Fotoarbeiten, sowie eine Installation.

Mi-Sa 13-18 Uhr, So+Fei 11-17 Uhr, Mo+Di nur Gruppenbesuche nach Voranmeldung

Heidi Sill
29.01.2020 / Fürth

Heidi Sill (Jhg.1963) stammt aus Fürth. Sie hat an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg und später am Institut des Hautes Études en Arts Plastiques in Paris studiert. Nach einigen Jahren in Paris siedelte sie über nach Berlin, wo sie seitdem erfolgreich als freischaffende Künstlerin lebt. Den Kontakt zur Kunstszene in Franken hat sie nie aufgegeben. Eine Einzelausstellung in ihrer Geburtsstadt ist längst überfällig!

Under My Skin – unter der Oberfläche finden sich gesellschaftlich nicht immer erwünschte Botschaften, über die Haut ist generell vieles ablesbar. Erfahrungen, die weder das Individuum noch die Gesellschaft unbedingt freiwillig offenbaren. Es geht um die Brüchigkeit, gewissermaßen die Doppelbödigkeit von Oberflächen insgesamt – von der Haut über die Werbung bis hin zum politischen Diskurs.

Zeichnen und collagieren und collagieren und zeichnen: Das ist ein Wechselrhythmus, ein sich wiederholendes Nacheinander, in der Vorstellung geschichteter Zeit auch ein Übereinander. Heidi Sill zeigt in den Collagen aus Vorlagen aus Mode- und anderen Designzeitschriften, wie der unaufhörliche Bilderfluss die Wahrnehmung und dadurch die Körper (resp. die Abbildungen der Körper) durchdringt. Darin steckt zwar der Gedanke der Partizipation – etwas nimmt Anteil an etwas anderem –, aber die Befremdlichkeit der Ergebnisse weist auf die stattfindenden Entfremdungsmechanismen hin. Man sieht Innenräume, die an Großstadttexturen, und Gesichtslandschaften, die an großflächige Hauttransplantationen erinnern. Prinzipiell macht Mode aus dem Körper etwas, das sich stets wandelt, einen quasi Kompositkörper, Ausdruck eines Selbst, das sich freiwillig-unfreiwillig permanent ändert. Das sollte bei der Deutung der Collagen mitgedacht werden.

Seit Jahren verfolgt Heidi Sill drei Werkgruppen: Da sind die Fotocollagen aus Mode-Zeitschriften (die größerformatigen sind überarbeitete Vorlagen, die gescannt und geplottet werden, die kleinen sind Unikatcollagen), eine Arbeit an in der Regel unerwünschten/unerfreulichen Aspekten der Schönheitsindustrie aus feministischer Perspektive. Wobei das Reißen und Zerschneiden, die Technik der Collage, wunderbar die latente Gewalt des Themenspektrums paraphrasiert. Zweitens dann die Rauminstallationen oder temporären Wandarbeiten, die solche Themen noch haptisch erweitern bis hin zur schmerzhaften Beschäftigung mit Gewalterfahrungen aus der Gerichtspathologie. Und schließlich wird das Thema Haut zum Impuls für langsam wachsende, mittel- bis großformatige, stille, abstrakt wirkende Handzeichnungen.

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Mi-Sa 13-18 Uhr, So+Fei 11-17 Uhr, Mo+Di nur Gruppenbesuche nach Voranmeldung

Heidi Sill
30.01.2020 / Fürth

Heidi Sill (Jhg.1963) stammt aus Fürth. Sie hat an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg und später am Institut des Hautes Études en Arts Plastiques in Paris studiert. Nach einigen Jahren in Paris siedelte sie über nach Berlin, wo sie seitdem erfolgreich als freischaffende Künstlerin lebt. Den Kontakt zur Kunstszene in Franken hat sie nie aufgegeben. Eine Einzelausstellung in ihrer Geburtsstadt ist längst überfällig!

Under My Skin – unter der Oberfläche finden sich gesellschaftlich nicht immer erwünschte Botschaften, über die Haut ist generell vieles ablesbar. Erfahrungen, die weder das Individuum noch die Gesellschaft unbedingt freiwillig offenbaren. Es geht um die Brüchigkeit, gewissermaßen die Doppelbödigkeit von Oberflächen insgesamt – von der Haut über die Werbung bis hin zum politischen Diskurs.

Zeichnen und collagieren und collagieren und zeichnen: Das ist ein Wechselrhythmus, ein sich wiederholendes Nacheinander, in der Vorstellung geschichteter Zeit auch ein Übereinander. Heidi Sill zeigt in den Collagen aus Vorlagen aus Mode- und anderen Designzeitschriften, wie der unaufhörliche Bilderfluss die Wahrnehmung und dadurch die Körper (resp. die Abbildungen der Körper) durchdringt. Darin steckt zwar der Gedanke der Partizipation – etwas nimmt Anteil an etwas anderem –, aber die Befremdlichkeit der Ergebnisse weist auf die stattfindenden Entfremdungsmechanismen hin. Man sieht Innenräume, die an Großstadttexturen, und Gesichtslandschaften, die an großflächige Hauttransplantationen erinnern. Prinzipiell macht Mode aus dem Körper etwas, das sich stets wandelt, einen quasi Kompositkörper, Ausdruck eines Selbst, das sich freiwillig-unfreiwillig permanent ändert. Das sollte bei der Deutung der Collagen mitgedacht werden.

Seit Jahren verfolgt Heidi Sill drei Werkgruppen: Da sind die Fotocollagen aus Mode-Zeitschriften (die größerformatigen sind überarbeitete Vorlagen, die gescannt und geplottet werden, die kleinen sind Unikatcollagen), eine Arbeit an in der Regel unerwünschten/unerfreulichen Aspekten der Schönheitsindustrie aus feministischer Perspektive. Wobei das Reißen und Zerschneiden, die Technik der Collage, wunderbar die latente Gewalt des Themenspektrums paraphrasiert. Zweitens dann die Rauminstallationen oder temporären Wandarbeiten, die solche Themen noch haptisch erweitern bis hin zur schmerzhaften Beschäftigung mit Gewalterfahrungen aus der Gerichtspathologie. Und schließlich wird das Thema Haut zum Impuls für langsam wachsende, mittel- bis großformatige, stille, abstrakt wirkende Handzeichnungen.

Gezeigt werden in der städtischen Galerie neben neuen kleinen Collagen auch großformatige überarbeitete Fotoarbeiten, sowie eine Installation.

Mi-Sa 13-18 Uhr, So+Fei 11-17 Uhr, Mo+Di nur Gruppenbesuche nach Voranmeldung

Heidi Sill
31.01.2020 / Fürth

Heidi Sill (Jhg.1963) stammt aus Fürth. Sie hat an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg und später am Institut des Hautes Études en Arts Plastiques in Paris studiert. Nach einigen Jahren in Paris siedelte sie über nach Berlin, wo sie seitdem erfolgreich als freischaffende Künstlerin lebt. Den Kontakt zur Kunstszene in Franken hat sie nie aufgegeben. Eine Einzelausstellung in ihrer Geburtsstadt ist längst überfällig!

Under My Skin – unter der Oberfläche finden sich gesellschaftlich nicht immer erwünschte Botschaften, über die Haut ist generell vieles ablesbar. Erfahrungen, die weder das Individuum noch die Gesellschaft unbedingt freiwillig offenbaren. Es geht um die Brüchigkeit, gewissermaßen die Doppelbödigkeit von Oberflächen insgesamt – von der Haut über die Werbung bis hin zum politischen Diskurs.

Zeichnen und collagieren und collagieren und zeichnen: Das ist ein Wechselrhythmus, ein sich wiederholendes Nacheinander, in der Vorstellung geschichteter Zeit auch ein Übereinander. Heidi Sill zeigt in den Collagen aus Vorlagen aus Mode- und anderen Designzeitschriften, wie der unaufhörliche Bilderfluss die Wahrnehmung und dadurch die Körper (resp. die Abbildungen der Körper) durchdringt. Darin steckt zwar der Gedanke der Partizipation – etwas nimmt Anteil an etwas anderem –, aber die Befremdlichkeit der Ergebnisse weist auf die stattfindenden Entfremdungsmechanismen hin. Man sieht Innenräume, die an Großstadttexturen, und Gesichtslandschaften, die an großflächige Hauttransplantationen erinnern. Prinzipiell macht Mode aus dem Körper etwas, das sich stets wandelt, einen quasi Kompositkörper, Ausdruck eines Selbst, das sich freiwillig-unfreiwillig permanent ändert. Das sollte bei der Deutung der Collagen mitgedacht werden.

Seit Jahren verfolgt Heidi Sill drei Werkgruppen: Da sind die Fotocollagen aus Mode-Zeitschriften (die größerformatigen sind überarbeitete Vorlagen, die gescannt und geplottet werden, die kleinen sind Unikatcollagen), eine Arbeit an in der Regel unerwünschten/unerfreulichen Aspekten der Schönheitsindustrie aus feministischer Perspektive. Wobei das Reißen und Zerschneiden, die Technik der Collage, wunderbar die latente Gewalt des Themenspektrums paraphrasiert. Zweitens dann die Rauminstallationen oder temporären Wandarbeiten, die solche Themen noch haptisch erweitern bis hin zur schmerzhaften Beschäftigung mit Gewalterfahrungen aus der Gerichtspathologie. Und schließlich wird das Thema Haut zum Impuls für langsam wachsende, mittel- bis großformatige, stille, abstrakt wirkende Handzeichnungen.

Gezeigt werden in der städtischen Galerie neben neuen kleinen Collagen auch großformatige überarbeitete Fotoarbeiten, sowie eine Installation.

Mi-Sa 13-18 Uhr, So+Fei 11-17 Uhr, Mo+Di nur Gruppenbesuche nach Voranmeldung

Heidi Sill
01.02.2020 / Fürth

Heidi Sill (Jhg.1963) stammt aus Fürth. Sie hat an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg und später am Institut des Hautes Études en Arts Plastiques in Paris studiert. Nach einigen Jahren in Paris siedelte sie über nach Berlin, wo sie seitdem erfolgreich als freischaffende Künstlerin lebt. Den Kontakt zur Kunstszene in Franken hat sie nie aufgegeben. Eine Einzelausstellung in ihrer Geburtsstadt ist längst überfällig!

Under My Skin – unter der Oberfläche finden sich gesellschaftlich nicht immer erwünschte Botschaften, über die Haut ist generell vieles ablesbar. Erfahrungen, die weder das Individuum noch die Gesellschaft unbedingt freiwillig offenbaren. Es geht um die Brüchigkeit, gewissermaßen die Doppelbödigkeit von Oberflächen insgesamt – von der Haut über die Werbung bis hin zum politischen Diskurs.

Zeichnen und collagieren und collagieren und zeichnen: Das ist ein Wechselrhythmus, ein sich wiederholendes Nacheinander, in der Vorstellung geschichteter Zeit auch ein Übereinander. Heidi Sill zeigt in den Collagen aus Vorlagen aus Mode- und anderen Designzeitschriften, wie der unaufhörliche Bilderfluss die Wahrnehmung und dadurch die Körper (resp. die Abbildungen der Körper) durchdringt. Darin steckt zwar der Gedanke der Partizipation – etwas nimmt Anteil an etwas anderem –, aber die Befremdlichkeit der Ergebnisse weist auf die stattfindenden Entfremdungsmechanismen hin. Man sieht Innenräume, die an Großstadttexturen, und Gesichtslandschaften, die an großflächige Hauttransplantationen erinnern. Prinzipiell macht Mode aus dem Körper etwas, das sich stets wandelt, einen quasi Kompositkörper, Ausdruck eines Selbst, das sich freiwillig-unfreiwillig permanent ändert. Das sollte bei der Deutung der Collagen mitgedacht werden.

Seit Jahren verfolgt Heidi Sill drei Werkgruppen: Da sind die Fotocollagen aus Mode-Zeitschriften (die größerformatigen sind überarbeitete Vorlagen, die gescannt und geplottet werden, die kleinen sind Unikatcollagen), eine Arbeit an in der Regel unerwünschten/unerfreulichen Aspekten der Schönheitsindustrie aus feministischer Perspektive. Wobei das Reißen und Zerschneiden, die Technik der Collage, wunderbar die latente Gewalt des Themenspektrums paraphrasiert. Zweitens dann die Rauminstallationen oder temporären Wandarbeiten, die solche Themen noch haptisch erweitern bis hin zur schmerzhaften Beschäftigung mit Gewalterfahrungen aus der Gerichtspathologie. Und schließlich wird das Thema Haut zum Impuls für langsam wachsende, mittel- bis großformatige, stille, abstrakt wirkende Handzeichnungen.

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Mi-Sa 13-18 Uhr, So+Fei 11-17 Uhr, Mo+Di nur Gruppenbesuche nach Voranmeldung

Heidi Sill
02.02.2020 / Fürth

Heidi Sill (Jhg.1963) stammt aus Fürth. Sie hat an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg und später am Institut des Hautes Études en Arts Plastiques in Paris studiert. Nach einigen Jahren in Paris siedelte sie über nach Berlin, wo sie seitdem erfolgreich als freischaffende Künstlerin lebt. Den Kontakt zur Kunstszene in Franken hat sie nie aufgegeben. Eine Einzelausstellung in ihrer Geburtsstadt ist längst überfällig!

Under My Skin – unter der Oberfläche finden sich gesellschaftlich nicht immer erwünschte Botschaften, über die Haut ist generell vieles ablesbar. Erfahrungen, die weder das Individuum noch die Gesellschaft unbedingt freiwillig offenbaren. Es geht um die Brüchigkeit, gewissermaßen die Doppelbödigkeit von Oberflächen insgesamt – von der Haut über die Werbung bis hin zum politischen Diskurs.

Zeichnen und collagieren und collagieren und zeichnen: Das ist ein Wechselrhythmus, ein sich wiederholendes Nacheinander, in der Vorstellung geschichteter Zeit auch ein Übereinander. Heidi Sill zeigt in den Collagen aus Vorlagen aus Mode- und anderen Designzeitschriften, wie der unaufhörliche Bilderfluss die Wahrnehmung und dadurch die Körper (resp. die Abbildungen der Körper) durchdringt. Darin steckt zwar der Gedanke der Partizipation – etwas nimmt Anteil an etwas anderem –, aber die Befremdlichkeit der Ergebnisse weist auf die stattfindenden Entfremdungsmechanismen hin. Man sieht Innenräume, die an Großstadttexturen, und Gesichtslandschaften, die an großflächige Hauttransplantationen erinnern. Prinzipiell macht Mode aus dem Körper etwas, das sich stets wandelt, einen quasi Kompositkörper, Ausdruck eines Selbst, das sich freiwillig-unfreiwillig permanent ändert. Das sollte bei der Deutung der Collagen mitgedacht werden.

Seit Jahren verfolgt Heidi Sill drei Werkgruppen: Da sind die Fotocollagen aus Mode-Zeitschriften (die größerformatigen sind überarbeitete Vorlagen, die gescannt und geplottet werden, die kleinen sind Unikatcollagen), eine Arbeit an in der Regel unerwünschten/unerfreulichen Aspekten der Schönheitsindustrie aus feministischer Perspektive. Wobei das Reißen und Zerschneiden, die Technik der Collage, wunderbar die latente Gewalt des Themenspektrums paraphrasiert. Zweitens dann die Rauminstallationen oder temporären Wandarbeiten, die solche Themen noch haptisch erweitern bis hin zur schmerzhaften Beschäftigung mit Gewalterfahrungen aus der Gerichtspathologie. Und schließlich wird das Thema Haut zum Impuls für langsam wachsende, mittel- bis großformatige, stille, abstrakt wirkende Handzeichnungen.

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03.02.2020 / Fürth

Heidi Sill (Jhg.1963) stammt aus Fürth. Sie hat an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg und später am Institut des Hautes Études en Arts Plastiques in Paris studiert. Nach einigen Jahren in Paris siedelte sie über nach Berlin, wo sie seitdem erfolgreich als freischaffende Künstlerin lebt. Den Kontakt zur Kunstszene in Franken hat sie nie aufgegeben. Eine Einzelausstellung in ihrer Geburtsstadt ist längst überfällig!

Under My Skin – unter der Oberfläche finden sich gesellschaftlich nicht immer erwünschte Botschaften, über die Haut ist generell vieles ablesbar. Erfahrungen, die weder das Individuum noch die Gesellschaft unbedingt freiwillig offenbaren. Es geht um die Brüchigkeit, gewissermaßen die Doppelbödigkeit von Oberflächen insgesamt – von der Haut über die Werbung bis hin zum politischen Diskurs.

Zeichnen und collagieren und collagieren und zeichnen: Das ist ein Wechselrhythmus, ein sich wiederholendes Nacheinander, in der Vorstellung geschichteter Zeit auch ein Übereinander. Heidi Sill zeigt in den Collagen aus Vorlagen aus Mode- und anderen Designzeitschriften, wie der unaufhörliche Bilderfluss die Wahrnehmung und dadurch die Körper (resp. die Abbildungen der Körper) durchdringt. Darin steckt zwar der Gedanke der Partizipation – etwas nimmt Anteil an etwas anderem –, aber die Befremdlichkeit der Ergebnisse weist auf die stattfindenden Entfremdungsmechanismen hin. Man sieht Innenräume, die an Großstadttexturen, und Gesichtslandschaften, die an großflächige Hauttransplantationen erinnern. Prinzipiell macht Mode aus dem Körper etwas, das sich stets wandelt, einen quasi Kompositkörper, Ausdruck eines Selbst, das sich freiwillig-unfreiwillig permanent ändert. Das sollte bei der Deutung der Collagen mitgedacht werden.

Seit Jahren verfolgt Heidi Sill drei Werkgruppen: Da sind die Fotocollagen aus Mode-Zeitschriften (die größerformatigen sind überarbeitete Vorlagen, die gescannt und geplottet werden, die kleinen sind Unikatcollagen), eine Arbeit an in der Regel unerwünschten/unerfreulichen Aspekten der Schönheitsindustrie aus feministischer Perspektive. Wobei das Reißen und Zerschneiden, die Technik der Collage, wunderbar die latente Gewalt des Themenspektrums paraphrasiert. Zweitens dann die Rauminstallationen oder temporären Wandarbeiten, die solche Themen noch haptisch erweitern bis hin zur schmerzhaften Beschäftigung mit Gewalterfahrungen aus der Gerichtspathologie. Und schließlich wird das Thema Haut zum Impuls für langsam wachsende, mittel- bis großformatige, stille, abstrakt wirkende Handzeichnungen.

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04.02.2020 / Fürth

Heidi Sill (Jhg.1963) stammt aus Fürth. Sie hat an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg und später am Institut des Hautes Études en Arts Plastiques in Paris studiert. Nach einigen Jahren in Paris siedelte sie über nach Berlin, wo sie seitdem erfolgreich als freischaffende Künstlerin lebt. Den Kontakt zur Kunstszene in Franken hat sie nie aufgegeben. Eine Einzelausstellung in ihrer Geburtsstadt ist längst überfällig!

Under My Skin – unter der Oberfläche finden sich gesellschaftlich nicht immer erwünschte Botschaften, über die Haut ist generell vieles ablesbar. Erfahrungen, die weder das Individuum noch die Gesellschaft unbedingt freiwillig offenbaren. Es geht um die Brüchigkeit, gewissermaßen die Doppelbödigkeit von Oberflächen insgesamt – von der Haut über die Werbung bis hin zum politischen Diskurs.

Zeichnen und collagieren und collagieren und zeichnen: Das ist ein Wechselrhythmus, ein sich wiederholendes Nacheinander, in der Vorstellung geschichteter Zeit auch ein Übereinander. Heidi Sill zeigt in den Collagen aus Vorlagen aus Mode- und anderen Designzeitschriften, wie der unaufhörliche Bilderfluss die Wahrnehmung und dadurch die Körper (resp. die Abbildungen der Körper) durchdringt. Darin steckt zwar der Gedanke der Partizipation – etwas nimmt Anteil an etwas anderem –, aber die Befremdlichkeit der Ergebnisse weist auf die stattfindenden Entfremdungsmechanismen hin. Man sieht Innenräume, die an Großstadttexturen, und Gesichtslandschaften, die an großflächige Hauttransplantationen erinnern. Prinzipiell macht Mode aus dem Körper etwas, das sich stets wandelt, einen quasi Kompositkörper, Ausdruck eines Selbst, das sich freiwillig-unfreiwillig permanent ändert. Das sollte bei der Deutung der Collagen mitgedacht werden.

Seit Jahren verfolgt Heidi Sill drei Werkgruppen: Da sind die Fotocollagen aus Mode-Zeitschriften (die größerformatigen sind überarbeitete Vorlagen, die gescannt und geplottet werden, die kleinen sind Unikatcollagen), eine Arbeit an in der Regel unerwünschten/unerfreulichen Aspekten der Schönheitsindustrie aus feministischer Perspektive. Wobei das Reißen und Zerschneiden, die Technik der Collage, wunderbar die latente Gewalt des Themenspektrums paraphrasiert. Zweitens dann die Rauminstallationen oder temporären Wandarbeiten, die solche Themen noch haptisch erweitern bis hin zur schmerzhaften Beschäftigung mit Gewalterfahrungen aus der Gerichtspathologie. Und schließlich wird das Thema Haut zum Impuls für langsam wachsende, mittel- bis großformatige, stille, abstrakt wirkende Handzeichnungen.

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Heidi Sill (Jhg.1963) stammt aus Fürth. Sie hat an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg und später am Institut des Hautes Études en Arts Plastiques in Paris studiert. Nach einigen Jahren in Paris siedelte sie über nach Berlin, wo sie seitdem erfolgreich als freischaffende Künstlerin lebt. Den Kontakt zur Kunstszene in Franken hat sie nie aufgegeben. Eine Einzelausstellung in ihrer Geburtsstadt ist längst überfällig!

Under My Skin – unter der Oberfläche finden sich gesellschaftlich nicht immer erwünschte Botschaften, über die Haut ist generell vieles ablesbar. Erfahrungen, die weder das Individuum noch die Gesellschaft unbedingt freiwillig offenbaren. Es geht um die Brüchigkeit, gewissermaßen die Doppelbödigkeit von Oberflächen insgesamt – von der Haut über die Werbung bis hin zum politischen Diskurs.

Zeichnen und collagieren und collagieren und zeichnen: Das ist ein Wechselrhythmus, ein sich wiederholendes Nacheinander, in der Vorstellung geschichteter Zeit auch ein Übereinander. Heidi Sill zeigt in den Collagen aus Vorlagen aus Mode- und anderen Designzeitschriften, wie der unaufhörliche Bilderfluss die Wahrnehmung und dadurch die Körper (resp. die Abbildungen der Körper) durchdringt. Darin steckt zwar der Gedanke der Partizipation – etwas nimmt Anteil an etwas anderem –, aber die Befremdlichkeit der Ergebnisse weist auf die stattfindenden Entfremdungsmechanismen hin. Man sieht Innenräume, die an Großstadttexturen, und Gesichtslandschaften, die an großflächige Hauttransplantationen erinnern. Prinzipiell macht Mode aus dem Körper etwas, das sich stets wandelt, einen quasi Kompositkörper, Ausdruck eines Selbst, das sich freiwillig-unfreiwillig permanent ändert. Das sollte bei der Deutung der Collagen mitgedacht werden.

Seit Jahren verfolgt Heidi Sill drei Werkgruppen: Da sind die Fotocollagen aus Mode-Zeitschriften (die größerformatigen sind überarbeitete Vorlagen, die gescannt und geplottet werden, die kleinen sind Unikatcollagen), eine Arbeit an in der Regel unerwünschten/unerfreulichen Aspekten der Schönheitsindustrie aus feministischer Perspektive. Wobei das Reißen und Zerschneiden, die Technik der Collage, wunderbar die latente Gewalt des Themenspektrums paraphrasiert. Zweitens dann die Rauminstallationen oder temporären Wandarbeiten, die solche Themen noch haptisch erweitern bis hin zur schmerzhaften Beschäftigung mit Gewalterfahrungen aus der Gerichtspathologie. Und schließlich wird das Thema Haut zum Impuls für langsam wachsende, mittel- bis großformatige, stille, abstrakt wirkende Handzeichnungen.

Gezeigt werden in der städtischen Galerie neben neuen kleinen Collagen auch großformatige überarbeitete Fotoarbeiten, sowie eine Installation.

Mi-Sa 13-18 Uhr, So+Fei 11-17 Uhr, Mo+Di nur Gruppenbesuche nach Voranmeldung

Heidi Sill
06.02.2020 / Fürth

Heidi Sill (Jhg.1963) stammt aus Fürth. Sie hat an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg und später am Institut des Hautes Études en Arts Plastiques in Paris studiert. Nach einigen Jahren in Paris siedelte sie über nach Berlin, wo sie seitdem erfolgreich als freischaffende Künstlerin lebt. Den Kontakt zur Kunstszene in Franken hat sie nie aufgegeben. Eine Einzelausstellung in ihrer Geburtsstadt ist längst überfällig!

Under My Skin – unter der Oberfläche finden sich gesellschaftlich nicht immer erwünschte Botschaften, über die Haut ist generell vieles ablesbar. Erfahrungen, die weder das Individuum noch die Gesellschaft unbedingt freiwillig offenbaren. Es geht um die Brüchigkeit, gewissermaßen die Doppelbödigkeit von Oberflächen insgesamt – von der Haut über die Werbung bis hin zum politischen Diskurs.

Zeichnen und collagieren und collagieren und zeichnen: Das ist ein Wechselrhythmus, ein sich wiederholendes Nacheinander, in der Vorstellung geschichteter Zeit auch ein Übereinander. Heidi Sill zeigt in den Collagen aus Vorlagen aus Mode- und anderen Designzeitschriften, wie der unaufhörliche Bilderfluss die Wahrnehmung und dadurch die Körper (resp. die Abbildungen der Körper) durchdringt. Darin steckt zwar der Gedanke der Partizipation – etwas nimmt Anteil an etwas anderem –, aber die Befremdlichkeit der Ergebnisse weist auf die stattfindenden Entfremdungsmechanismen hin. Man sieht Innenräume, die an Großstadttexturen, und Gesichtslandschaften, die an großflächige Hauttransplantationen erinnern. Prinzipiell macht Mode aus dem Körper etwas, das sich stets wandelt, einen quasi Kompositkörper, Ausdruck eines Selbst, das sich freiwillig-unfreiwillig permanent ändert. Das sollte bei der Deutung der Collagen mitgedacht werden.

Seit Jahren verfolgt Heidi Sill drei Werkgruppen: Da sind die Fotocollagen aus Mode-Zeitschriften (die größerformatigen sind überarbeitete Vorlagen, die gescannt und geplottet werden, die kleinen sind Unikatcollagen), eine Arbeit an in der Regel unerwünschten/unerfreulichen Aspekten der Schönheitsindustrie aus feministischer Perspektive. Wobei das Reißen und Zerschneiden, die Technik der Collage, wunderbar die latente Gewalt des Themenspektrums paraphrasiert. Zweitens dann die Rauminstallationen oder temporären Wandarbeiten, die solche Themen noch haptisch erweitern bis hin zur schmerzhaften Beschäftigung mit Gewalterfahrungen aus der Gerichtspathologie. Und schließlich wird das Thema Haut zum Impuls für langsam wachsende, mittel- bis großformatige, stille, abstrakt wirkende Handzeichnungen.

Gezeigt werden in der städtischen Galerie neben neuen kleinen Collagen auch großformatige überarbeitete Fotoarbeiten, sowie eine Installation.

Mi-Sa 13-18 Uhr, So+Fei 11-17 Uhr, Mo+Di nur Gruppenbesuche nach Voranmeldung

Heidi Sill
07.02.2020 / Fürth

Heidi Sill (Jhg.1963) stammt aus Fürth. Sie hat an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg und später am Institut des Hautes Études en Arts Plastiques in Paris studiert. Nach einigen Jahren in Paris siedelte sie über nach Berlin, wo sie seitdem erfolgreich als freischaffende Künstlerin lebt. Den Kontakt zur Kunstszene in Franken hat sie nie aufgegeben. Eine Einzelausstellung in ihrer Geburtsstadt ist längst überfällig!

Under My Skin – unter der Oberfläche finden sich gesellschaftlich nicht immer erwünschte Botschaften, über die Haut ist generell vieles ablesbar. Erfahrungen, die weder das Individuum noch die Gesellschaft unbedingt freiwillig offenbaren. Es geht um die Brüchigkeit, gewissermaßen die Doppelbödigkeit von Oberflächen insgesamt – von der Haut über die Werbung bis hin zum politischen Diskurs.

Zeichnen und collagieren und collagieren und zeichnen: Das ist ein Wechselrhythmus, ein sich wiederholendes Nacheinander, in der Vorstellung geschichteter Zeit auch ein Übereinander. Heidi Sill zeigt in den Collagen aus Vorlagen aus Mode- und anderen Designzeitschriften, wie der unaufhörliche Bilderfluss die Wahrnehmung und dadurch die Körper (resp. die Abbildungen der Körper) durchdringt. Darin steckt zwar der Gedanke der Partizipation – etwas nimmt Anteil an etwas anderem –, aber die Befremdlichkeit der Ergebnisse weist auf die stattfindenden Entfremdungsmechanismen hin. Man sieht Innenräume, die an Großstadttexturen, und Gesichtslandschaften, die an großflächige Hauttransplantationen erinnern. Prinzipiell macht Mode aus dem Körper etwas, das sich stets wandelt, einen quasi Kompositkörper, Ausdruck eines Selbst, das sich freiwillig-unfreiwillig permanent ändert. Das sollte bei der Deutung der Collagen mitgedacht werden.

Seit Jahren verfolgt Heidi Sill drei Werkgruppen: Da sind die Fotocollagen aus Mode-Zeitschriften (die größerformatigen sind überarbeitete Vorlagen, die gescannt und geplottet werden, die kleinen sind Unikatcollagen), eine Arbeit an in der Regel unerwünschten/unerfreulichen Aspekten der Schönheitsindustrie aus feministischer Perspektive. Wobei das Reißen und Zerschneiden, die Technik der Collage, wunderbar die latente Gewalt des Themenspektrums paraphrasiert. Zweitens dann die Rauminstallationen oder temporären Wandarbeiten, die solche Themen noch haptisch erweitern bis hin zur schmerzhaften Beschäftigung mit Gewalterfahrungen aus der Gerichtspathologie. Und schließlich wird das Thema Haut zum Impuls für langsam wachsende, mittel- bis großformatige, stille, abstrakt wirkende Handzeichnungen.

Gezeigt werden in der städtischen Galerie neben neuen kleinen Collagen auch großformatige überarbeitete Fotoarbeiten, sowie eine Installation.

Mi-Sa 13-18 Uhr, So+Fei 11-17 Uhr, Mo+Di nur Gruppenbesuche nach Voranmeldung

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08.02.2020 / Fürth

Heidi Sill (Jhg.1963) stammt aus Fürth. Sie hat an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg und später am Institut des Hautes Études en Arts Plastiques in Paris studiert. Nach einigen Jahren in Paris siedelte sie über nach Berlin, wo sie seitdem erfolgreich als freischaffende Künstlerin lebt. Den Kontakt zur Kunstszene in Franken hat sie nie aufgegeben. Eine Einzelausstellung in ihrer Geburtsstadt ist längst überfällig!

Under My Skin – unter der Oberfläche finden sich gesellschaftlich nicht immer erwünschte Botschaften, über die Haut ist generell vieles ablesbar. Erfahrungen, die weder das Individuum noch die Gesellschaft unbedingt freiwillig offenbaren. Es geht um die Brüchigkeit, gewissermaßen die Doppelbödigkeit von Oberflächen insgesamt – von der Haut über die Werbung bis hin zum politischen Diskurs.

Zeichnen und collagieren und collagieren und zeichnen: Das ist ein Wechselrhythmus, ein sich wiederholendes Nacheinander, in der Vorstellung geschichteter Zeit auch ein Übereinander. Heidi Sill zeigt in den Collagen aus Vorlagen aus Mode- und anderen Designzeitschriften, wie der unaufhörliche Bilderfluss die Wahrnehmung und dadurch die Körper (resp. die Abbildungen der Körper) durchdringt. Darin steckt zwar der Gedanke der Partizipation – etwas nimmt Anteil an etwas anderem –, aber die Befremdlichkeit der Ergebnisse weist auf die stattfindenden Entfremdungsmechanismen hin. Man sieht Innenräume, die an Großstadttexturen, und Gesichtslandschaften, die an großflächige Hauttransplantationen erinnern. Prinzipiell macht Mode aus dem Körper etwas, das sich stets wandelt, einen quasi Kompositkörper, Ausdruck eines Selbst, das sich freiwillig-unfreiwillig permanent ändert. Das sollte bei der Deutung der Collagen mitgedacht werden.

Seit Jahren verfolgt Heidi Sill drei Werkgruppen: Da sind die Fotocollagen aus Mode-Zeitschriften (die größerformatigen sind überarbeitete Vorlagen, die gescannt und geplottet werden, die kleinen sind Unikatcollagen), eine Arbeit an in der Regel unerwünschten/unerfreulichen Aspekten der Schönheitsindustrie aus feministischer Perspektive. Wobei das Reißen und Zerschneiden, die Technik der Collage, wunderbar die latente Gewalt des Themenspektrums paraphrasiert. Zweitens dann die Rauminstallationen oder temporären Wandarbeiten, die solche Themen noch haptisch erweitern bis hin zur schmerzhaften Beschäftigung mit Gewalterfahrungen aus der Gerichtspathologie. Und schließlich wird das Thema Haut zum Impuls für langsam wachsende, mittel- bis großformatige, stille, abstrakt wirkende Handzeichnungen.

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09.02.2020 / Fürth

Heidi Sill (Jhg.1963) stammt aus Fürth. Sie hat an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg und später am Institut des Hautes Études en Arts Plastiques in Paris studiert. Nach einigen Jahren in Paris siedelte sie über nach Berlin, wo sie seitdem erfolgreich als freischaffende Künstlerin lebt. Den Kontakt zur Kunstszene in Franken hat sie nie aufgegeben. Eine Einzelausstellung in ihrer Geburtsstadt ist längst überfällig!

Under My Skin – unter der Oberfläche finden sich gesellschaftlich nicht immer erwünschte Botschaften, über die Haut ist generell vieles ablesbar. Erfahrungen, die weder das Individuum noch die Gesellschaft unbedingt freiwillig offenbaren. Es geht um die Brüchigkeit, gewissermaßen die Doppelbödigkeit von Oberflächen insgesamt – von der Haut über die Werbung bis hin zum politischen Diskurs.

Zeichnen und collagieren und collagieren und zeichnen: Das ist ein Wechselrhythmus, ein sich wiederholendes Nacheinander, in der Vorstellung geschichteter Zeit auch ein Übereinander. Heidi Sill zeigt in den Collagen aus Vorlagen aus Mode- und anderen Designzeitschriften, wie der unaufhörliche Bilderfluss die Wahrnehmung und dadurch die Körper (resp. die Abbildungen der Körper) durchdringt. Darin steckt zwar der Gedanke der Partizipation – etwas nimmt Anteil an etwas anderem –, aber die Befremdlichkeit der Ergebnisse weist auf die stattfindenden Entfremdungsmechanismen hin. Man sieht Innenräume, die an Großstadttexturen, und Gesichtslandschaften, die an großflächige Hauttransplantationen erinnern. Prinzipiell macht Mode aus dem Körper etwas, das sich stets wandelt, einen quasi Kompositkörper, Ausdruck eines Selbst, das sich freiwillig-unfreiwillig permanent ändert. Das sollte bei der Deutung der Collagen mitgedacht werden.

Seit Jahren verfolgt Heidi Sill drei Werkgruppen: Da sind die Fotocollagen aus Mode-Zeitschriften (die größerformatigen sind überarbeitete Vorlagen, die gescannt und geplottet werden, die kleinen sind Unikatcollagen), eine Arbeit an in der Regel unerwünschten/unerfreulichen Aspekten der Schönheitsindustrie aus feministischer Perspektive. Wobei das Reißen und Zerschneiden, die Technik der Collage, wunderbar die latente Gewalt des Themenspektrums paraphrasiert. Zweitens dann die Rauminstallationen oder temporären Wandarbeiten, die solche Themen noch haptisch erweitern bis hin zur schmerzhaften Beschäftigung mit Gewalterfahrungen aus der Gerichtspathologie. Und schließlich wird das Thema Haut zum Impuls für langsam wachsende, mittel- bis großformatige, stille, abstrakt wirkende Handzeichnungen.

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10.02.2020 / Fürth

Heidi Sill (Jhg.1963) stammt aus Fürth. Sie hat an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg und später am Institut des Hautes Études en Arts Plastiques in Paris studiert. Nach einigen Jahren in Paris siedelte sie über nach Berlin, wo sie seitdem erfolgreich als freischaffende Künstlerin lebt. Den Kontakt zur Kunstszene in Franken hat sie nie aufgegeben. Eine Einzelausstellung in ihrer Geburtsstadt ist längst überfällig!

Under My Skin – unter der Oberfläche finden sich gesellschaftlich nicht immer erwünschte Botschaften, über die Haut ist generell vieles ablesbar. Erfahrungen, die weder das Individuum noch die Gesellschaft unbedingt freiwillig offenbaren. Es geht um die Brüchigkeit, gewissermaßen die Doppelbödigkeit von Oberflächen insgesamt – von der Haut über die Werbung bis hin zum politischen Diskurs.

Zeichnen und collagieren und collagieren und zeichnen: Das ist ein Wechselrhythmus, ein sich wiederholendes Nacheinander, in der Vorstellung geschichteter Zeit auch ein Übereinander. Heidi Sill zeigt in den Collagen aus Vorlagen aus Mode- und anderen Designzeitschriften, wie der unaufhörliche Bilderfluss die Wahrnehmung und dadurch die Körper (resp. die Abbildungen der Körper) durchdringt. Darin steckt zwar der Gedanke der Partizipation – etwas nimmt Anteil an etwas anderem –, aber die Befremdlichkeit der Ergebnisse weist auf die stattfindenden Entfremdungsmechanismen hin. Man sieht Innenräume, die an Großstadttexturen, und Gesichtslandschaften, die an großflächige Hauttransplantationen erinnern. Prinzipiell macht Mode aus dem Körper etwas, das sich stets wandelt, einen quasi Kompositkörper, Ausdruck eines Selbst, das sich freiwillig-unfreiwillig permanent ändert. Das sollte bei der Deutung der Collagen mitgedacht werden.

Seit Jahren verfolgt Heidi Sill drei Werkgruppen: Da sind die Fotocollagen aus Mode-Zeitschriften (die größerformatigen sind überarbeitete Vorlagen, die gescannt und geplottet werden, die kleinen sind Unikatcollagen), eine Arbeit an in der Regel unerwünschten/unerfreulichen Aspekten der Schönheitsindustrie aus feministischer Perspektive. Wobei das Reißen und Zerschneiden, die Technik der Collage, wunderbar die latente Gewalt des Themenspektrums paraphrasiert. Zweitens dann die Rauminstallationen oder temporären Wandarbeiten, die solche Themen noch haptisch erweitern bis hin zur schmerzhaften Beschäftigung mit Gewalterfahrungen aus der Gerichtspathologie. Und schließlich wird das Thema Haut zum Impuls für langsam wachsende, mittel- bis großformatige, stille, abstrakt wirkende Handzeichnungen.

Gezeigt werden in der städtischen Galerie neben neuen kleinen Collagen auch großformatige überarbeitete Fotoarbeiten, sowie eine Installation.

Mi-Sa 13-18 Uhr, So+Fei 11-17 Uhr, Mo+Di nur Gruppenbesuche nach Voranmeldung

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11.02.2020 / Fürth

Heidi Sill (Jhg.1963) stammt aus Fürth. Sie hat an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg und später am Institut des Hautes Études en Arts Plastiques in Paris studiert. Nach einigen Jahren in Paris siedelte sie über nach Berlin, wo sie seitdem erfolgreich als freischaffende Künstlerin lebt. Den Kontakt zur Kunstszene in Franken hat sie nie aufgegeben. Eine Einzelausstellung in ihrer Geburtsstadt ist längst überfällig!

Under My Skin – unter der Oberfläche finden sich gesellschaftlich nicht immer erwünschte Botschaften, über die Haut ist generell vieles ablesbar. Erfahrungen, die weder das Individuum noch die Gesellschaft unbedingt freiwillig offenbaren. Es geht um die Brüchigkeit, gewissermaßen die Doppelbödigkeit von Oberflächen insgesamt – von der Haut über die Werbung bis hin zum politischen Diskurs.

Zeichnen und collagieren und collagieren und zeichnen: Das ist ein Wechselrhythmus, ein sich wiederholendes Nacheinander, in der Vorstellung geschichteter Zeit auch ein Übereinander. Heidi Sill zeigt in den Collagen aus Vorlagen aus Mode- und anderen Designzeitschriften, wie der unaufhörliche Bilderfluss die Wahrnehmung und dadurch die Körper (resp. die Abbildungen der Körper) durchdringt. Darin steckt zwar der Gedanke der Partizipation – etwas nimmt Anteil an etwas anderem –, aber die Befremdlichkeit der Ergebnisse weist auf die stattfindenden Entfremdungsmechanismen hin. Man sieht Innenräume, die an Großstadttexturen, und Gesichtslandschaften, die an großflächige Hauttransplantationen erinnern. Prinzipiell macht Mode aus dem Körper etwas, das sich stets wandelt, einen quasi Kompositkörper, Ausdruck eines Selbst, das sich freiwillig-unfreiwillig permanent ändert. Das sollte bei der Deutung der Collagen mitgedacht werden.

Seit Jahren verfolgt Heidi Sill drei Werkgruppen: Da sind die Fotocollagen aus Mode-Zeitschriften (die größerformatigen sind überarbeitete Vorlagen, die gescannt und geplottet werden, die kleinen sind Unikatcollagen), eine Arbeit an in der Regel unerwünschten/unerfreulichen Aspekten der Schönheitsindustrie aus feministischer Perspektive. Wobei das Reißen und Zerschneiden, die Technik der Collage, wunderbar die latente Gewalt des Themenspektrums paraphrasiert. Zweitens dann die Rauminstallationen oder temporären Wandarbeiten, die solche Themen noch haptisch erweitern bis hin zur schmerzhaften Beschäftigung mit Gewalterfahrungen aus der Gerichtspathologie. Und schließlich wird das Thema Haut zum Impuls für langsam wachsende, mittel- bis großformatige, stille, abstrakt wirkende Handzeichnungen.

Gezeigt werden in der städtischen Galerie neben neuen kleinen Collagen auch großformatige überarbeitete Fotoarbeiten, sowie eine Installation.

Mi-Sa 13-18 Uhr, So+Fei 11-17 Uhr, Mo+Di nur Gruppenbesuche nach Voranmeldung

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12.02.2020 / Fürth

Heidi Sill (Jhg.1963) stammt aus Fürth. Sie hat an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg und später am Institut des Hautes Études en Arts Plastiques in Paris studiert. Nach einigen Jahren in Paris siedelte sie über nach Berlin, wo sie seitdem erfolgreich als freischaffende Künstlerin lebt. Den Kontakt zur Kunstszene in Franken hat sie nie aufgegeben. Eine Einzelausstellung in ihrer Geburtsstadt ist längst überfällig!

Under My Skin – unter der Oberfläche finden sich gesellschaftlich nicht immer erwünschte Botschaften, über die Haut ist generell vieles ablesbar. Erfahrungen, die weder das Individuum noch die Gesellschaft unbedingt freiwillig offenbaren. Es geht um die Brüchigkeit, gewissermaßen die Doppelbödigkeit von Oberflächen insgesamt – von der Haut über die Werbung bis hin zum politischen Diskurs.

Zeichnen und collagieren und collagieren und zeichnen: Das ist ein Wechselrhythmus, ein sich wiederholendes Nacheinander, in der Vorstellung geschichteter Zeit auch ein Übereinander. Heidi Sill zeigt in den Collagen aus Vorlagen aus Mode- und anderen Designzeitschriften, wie der unaufhörliche Bilderfluss die Wahrnehmung und dadurch die Körper (resp. die Abbildungen der Körper) durchdringt. Darin steckt zwar der Gedanke der Partizipation – etwas nimmt Anteil an etwas anderem –, aber die Befremdlichkeit der Ergebnisse weist auf die stattfindenden Entfremdungsmechanismen hin. Man sieht Innenräume, die an Großstadttexturen, und Gesichtslandschaften, die an großflächige Hauttransplantationen erinnern. Prinzipiell macht Mode aus dem Körper etwas, das sich stets wandelt, einen quasi Kompositkörper, Ausdruck eines Selbst, das sich freiwillig-unfreiwillig permanent ändert. Das sollte bei der Deutung der Collagen mitgedacht werden.

Seit Jahren verfolgt Heidi Sill drei Werkgruppen: Da sind die Fotocollagen aus Mode-Zeitschriften (die größerformatigen sind überarbeitete Vorlagen, die gescannt und geplottet werden, die kleinen sind Unikatcollagen), eine Arbeit an in der Regel unerwünschten/unerfreulichen Aspekten der Schönheitsindustrie aus feministischer Perspektive. Wobei das Reißen und Zerschneiden, die Technik der Collage, wunderbar die latente Gewalt des Themenspektrums paraphrasiert. Zweitens dann die Rauminstallationen oder temporären Wandarbeiten, die solche Themen noch haptisch erweitern bis hin zur schmerzhaften Beschäftigung mit Gewalterfahrungen aus der Gerichtspathologie. Und schließlich wird das Thema Haut zum Impuls für langsam wachsende, mittel- bis großformatige, stille, abstrakt wirkende Handzeichnungen.

Gezeigt werden in der städtischen Galerie neben neuen kleinen Collagen auch großformatige überarbeitete Fotoarbeiten, sowie eine Installation.

Mi-Sa 13-18 Uhr, So+Fei 11-17 Uhr, Mo+Di nur Gruppenbesuche nach Voranmeldung

Heidi Sill
13.02.2020 / Fürth

Heidi Sill (Jhg.1963) stammt aus Fürth. Sie hat an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg und später am Institut des Hautes Études en Arts Plastiques in Paris studiert. Nach einigen Jahren in Paris siedelte sie über nach Berlin, wo sie seitdem erfolgreich als freischaffende Künstlerin lebt. Den Kontakt zur Kunstszene in Franken hat sie nie aufgegeben. Eine Einzelausstellung in ihrer Geburtsstadt ist längst überfällig!

Under My Skin – unter der Oberfläche finden sich gesellschaftlich nicht immer erwünschte Botschaften, über die Haut ist generell vieles ablesbar. Erfahrungen, die weder das Individuum noch die Gesellschaft unbedingt freiwillig offenbaren. Es geht um die Brüchigkeit, gewissermaßen die Doppelbödigkeit von Oberflächen insgesamt – von der Haut über die Werbung bis hin zum politischen Diskurs.

Zeichnen und collagieren und collagieren und zeichnen: Das ist ein Wechselrhythmus, ein sich wiederholendes Nacheinander, in der Vorstellung geschichteter Zeit auch ein Übereinander. Heidi Sill zeigt in den Collagen aus Vorlagen aus Mode- und anderen Designzeitschriften, wie der unaufhörliche Bilderfluss die Wahrnehmung und dadurch die Körper (resp. die Abbildungen der Körper) durchdringt. Darin steckt zwar der Gedanke der Partizipation – etwas nimmt Anteil an etwas anderem –, aber die Befremdlichkeit der Ergebnisse weist auf die stattfindenden Entfremdungsmechanismen hin. Man sieht Innenräume, die an Großstadttexturen, und Gesichtslandschaften, die an großflächige Hauttransplantationen erinnern. Prinzipiell macht Mode aus dem Körper etwas, das sich stets wandelt, einen quasi Kompositkörper, Ausdruck eines Selbst, das sich freiwillig-unfreiwillig permanent ändert. Das sollte bei der Deutung der Collagen mitgedacht werden.

Seit Jahren verfolgt Heidi Sill drei Werkgruppen: Da sind die Fotocollagen aus Mode-Zeitschriften (die größerformatigen sind überarbeitete Vorlagen, die gescannt und geplottet werden, die kleinen sind Unikatcollagen), eine Arbeit an in der Regel unerwünschten/unerfreulichen Aspekten der Schönheitsindustrie aus feministischer Perspektive. Wobei das Reißen und Zerschneiden, die Technik der Collage, wunderbar die latente Gewalt des Themenspektrums paraphrasiert. Zweitens dann die Rauminstallationen oder temporären Wandarbeiten, die solche Themen noch haptisch erweitern bis hin zur schmerzhaften Beschäftigung mit Gewalterfahrungen aus der Gerichtspathologie. Und schließlich wird das Thema Haut zum Impuls für langsam wachsende, mittel- bis großformatige, stille, abstrakt wirkende Handzeichnungen.

Gezeigt werden in der städtischen Galerie neben neuen kleinen Collagen auch großformatige überarbeitete Fotoarbeiten, sowie eine Installation.

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14.02.2020 / Fürth

Heidi Sill (Jhg.1963) stammt aus Fürth. Sie hat an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg und später am Institut des Hautes Études en Arts Plastiques in Paris studiert. Nach einigen Jahren in Paris siedelte sie über nach Berlin, wo sie seitdem erfolgreich als freischaffende Künstlerin lebt. Den Kontakt zur Kunstszene in Franken hat sie nie aufgegeben. Eine Einzelausstellung in ihrer Geburtsstadt ist längst überfällig!

Under My Skin – unter der Oberfläche finden sich gesellschaftlich nicht immer erwünschte Botschaften, über die Haut ist generell vieles ablesbar. Erfahrungen, die weder das Individuum noch die Gesellschaft unbedingt freiwillig offenbaren. Es geht um die Brüchigkeit, gewissermaßen die Doppelbödigkeit von Oberflächen insgesamt – von der Haut über die Werbung bis hin zum politischen Diskurs.

Zeichnen und collagieren und collagieren und zeichnen: Das ist ein Wechselrhythmus, ein sich wiederholendes Nacheinander, in der Vorstellung geschichteter Zeit auch ein Übereinander. Heidi Sill zeigt in den Collagen aus Vorlagen aus Mode- und anderen Designzeitschriften, wie der unaufhörliche Bilderfluss die Wahrnehmung und dadurch die Körper (resp. die Abbildungen der Körper) durchdringt. Darin steckt zwar der Gedanke der Partizipation – etwas nimmt Anteil an etwas anderem –, aber die Befremdlichkeit der Ergebnisse weist auf die stattfindenden Entfremdungsmechanismen hin. Man sieht Innenräume, die an Großstadttexturen, und Gesichtslandschaften, die an großflächige Hauttransplantationen erinnern. Prinzipiell macht Mode aus dem Körper etwas, das sich stets wandelt, einen quasi Kompositkörper, Ausdruck eines Selbst, das sich freiwillig-unfreiwillig permanent ändert. Das sollte bei der Deutung der Collagen mitgedacht werden.

Seit Jahren verfolgt Heidi Sill drei Werkgruppen: Da sind die Fotocollagen aus Mode-Zeitschriften (die größerformatigen sind überarbeitete Vorlagen, die gescannt und geplottet werden, die kleinen sind Unikatcollagen), eine Arbeit an in der Regel unerwünschten/unerfreulichen Aspekten der Schönheitsindustrie aus feministischer Perspektive. Wobei das Reißen und Zerschneiden, die Technik der Collage, wunderbar die latente Gewalt des Themenspektrums paraphrasiert. Zweitens dann die Rauminstallationen oder temporären Wandarbeiten, die solche Themen noch haptisch erweitern bis hin zur schmerzhaften Beschäftigung mit Gewalterfahrungen aus der Gerichtspathologie. Und schließlich wird das Thema Haut zum Impuls für langsam wachsende, mittel- bis großformatige, stille, abstrakt wirkende Handzeichnungen.

Gezeigt werden in der städtischen Galerie neben neuen kleinen Collagen auch großformatige überarbeitete Fotoarbeiten, sowie eine Installation.

Mi-Sa 13-18 Uhr, So+Fei 11-17 Uhr, Mo+Di nur Gruppenbesuche nach Voranmeldung

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15.02.2020 / Fürth

Heidi Sill (Jhg.1963) stammt aus Fürth. Sie hat an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg und später am Institut des Hautes Études en Arts Plastiques in Paris studiert. Nach einigen Jahren in Paris siedelte sie über nach Berlin, wo sie seitdem erfolgreich als freischaffende Künstlerin lebt. Den Kontakt zur Kunstszene in Franken hat sie nie aufgegeben. Eine Einzelausstellung in ihrer Geburtsstadt ist längst überfällig!

Under My Skin – unter der Oberfläche finden sich gesellschaftlich nicht immer erwünschte Botschaften, über die Haut ist generell vieles ablesbar. Erfahrungen, die weder das Individuum noch die Gesellschaft unbedingt freiwillig offenbaren. Es geht um die Brüchigkeit, gewissermaßen die Doppelbödigkeit von Oberflächen insgesamt – von der Haut über die Werbung bis hin zum politischen Diskurs.

Zeichnen und collagieren und collagieren und zeichnen: Das ist ein Wechselrhythmus, ein sich wiederholendes Nacheinander, in der Vorstellung geschichteter Zeit auch ein Übereinander. Heidi Sill zeigt in den Collagen aus Vorlagen aus Mode- und anderen Designzeitschriften, wie der unaufhörliche Bilderfluss die Wahrnehmung und dadurch die Körper (resp. die Abbildungen der Körper) durchdringt. Darin steckt zwar der Gedanke der Partizipation – etwas nimmt Anteil an etwas anderem –, aber die Befremdlichkeit der Ergebnisse weist auf die stattfindenden Entfremdungsmechanismen hin. Man sieht Innenräume, die an Großstadttexturen, und Gesichtslandschaften, die an großflächige Hauttransplantationen erinnern. Prinzipiell macht Mode aus dem Körper etwas, das sich stets wandelt, einen quasi Kompositkörper, Ausdruck eines Selbst, das sich freiwillig-unfreiwillig permanent ändert. Das sollte bei der Deutung der Collagen mitgedacht werden.

Seit Jahren verfolgt Heidi Sill drei Werkgruppen: Da sind die Fotocollagen aus Mode-Zeitschriften (die größerformatigen sind überarbeitete Vorlagen, die gescannt und geplottet werden, die kleinen sind Unikatcollagen), eine Arbeit an in der Regel unerwünschten/unerfreulichen Aspekten der Schönheitsindustrie aus feministischer Perspektive. Wobei das Reißen und Zerschneiden, die Technik der Collage, wunderbar die latente Gewalt des Themenspektrums paraphrasiert. Zweitens dann die Rauminstallationen oder temporären Wandarbeiten, die solche Themen noch haptisch erweitern bis hin zur schmerzhaften Beschäftigung mit Gewalterfahrungen aus der Gerichtspathologie. Und schließlich wird das Thema Haut zum Impuls für langsam wachsende, mittel- bis großformatige, stille, abstrakt wirkende Handzeichnungen.

Gezeigt werden in der städtischen Galerie neben neuen kleinen Collagen auch großformatige überarbeitete Fotoarbeiten, sowie eine Installation.

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Heidi Sill
16.02.2020 / Fürth

Heidi Sill (Jhg.1963) stammt aus Fürth. Sie hat an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg und später am Institut des Hautes Études en Arts Plastiques in Paris studiert. Nach einigen Jahren in Paris siedelte sie über nach Berlin, wo sie seitdem erfolgreich als freischaffende Künstlerin lebt. Den Kontakt zur Kunstszene in Franken hat sie nie aufgegeben. Eine Einzelausstellung in ihrer Geburtsstadt ist längst überfällig!

Under My Skin – unter der Oberfläche finden sich gesellschaftlich nicht immer erwünschte Botschaften, über die Haut ist generell vieles ablesbar. Erfahrungen, die weder das Individuum noch die Gesellschaft unbedingt freiwillig offenbaren. Es geht um die Brüchigkeit, gewissermaßen die Doppelbödigkeit von Oberflächen insgesamt – von der Haut über die Werbung bis hin zum politischen Diskurs.

Zeichnen und collagieren und collagieren und zeichnen: Das ist ein Wechselrhythmus, ein sich wiederholendes Nacheinander, in der Vorstellung geschichteter Zeit auch ein Übereinander. Heidi Sill zeigt in den Collagen aus Vorlagen aus Mode- und anderen Designzeitschriften, wie der unaufhörliche Bilderfluss die Wahrnehmung und dadurch die Körper (resp. die Abbildungen der Körper) durchdringt. Darin steckt zwar der Gedanke der Partizipation – etwas nimmt Anteil an etwas anderem –, aber die Befremdlichkeit der Ergebnisse weist auf die stattfindenden Entfremdungsmechanismen hin. Man sieht Innenräume, die an Großstadttexturen, und Gesichtslandschaften, die an großflächige Hauttransplantationen erinnern. Prinzipiell macht Mode aus dem Körper etwas, das sich stets wandelt, einen quasi Kompositkörper, Ausdruck eines Selbst, das sich freiwillig-unfreiwillig permanent ändert. Das sollte bei der Deutung der Collagen mitgedacht werden.

Seit Jahren verfolgt Heidi Sill drei Werkgruppen: Da sind die Fotocollagen aus Mode-Zeitschriften (die größerformatigen sind überarbeitete Vorlagen, die gescannt und geplottet werden, die kleinen sind Unikatcollagen), eine Arbeit an in der Regel unerwünschten/unerfreulichen Aspekten der Schönheitsindustrie aus feministischer Perspektive. Wobei das Reißen und Zerschneiden, die Technik der Collage, wunderbar die latente Gewalt des Themenspektrums paraphrasiert. Zweitens dann die Rauminstallationen oder temporären Wandarbeiten, die solche Themen noch haptisch erweitern bis hin zur schmerzhaften Beschäftigung mit Gewalterfahrungen aus der Gerichtspathologie. Und schließlich wird das Thema Haut zum Impuls für langsam wachsende, mittel- bis großformatige, stille, abstrakt wirkende Handzeichnungen.

Gezeigt werden in der städtischen Galerie neben neuen kleinen Collagen auch großformatige überarbeitete Fotoarbeiten, sowie eine Installation.

Mi-Sa 13-18 Uhr, So+Fei 11-17 Uhr, Mo+Di nur Gruppenbesuche nach Voranmeldung

Heidi Sill
17.02.2020 / Fürth

Heidi Sill (Jhg.1963) stammt aus Fürth. Sie hat an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg und später am Institut des Hautes Études en Arts Plastiques in Paris studiert. Nach einigen Jahren in Paris siedelte sie über nach Berlin, wo sie seitdem erfolgreich als freischaffende Künstlerin lebt. Den Kontakt zur Kunstszene in Franken hat sie nie aufgegeben. Eine Einzelausstellung in ihrer Geburtsstadt ist längst überfällig!

Under My Skin – unter der Oberfläche finden sich gesellschaftlich nicht immer erwünschte Botschaften, über die Haut ist generell vieles ablesbar. Erfahrungen, die weder das Individuum noch die Gesellschaft unbedingt freiwillig offenbaren. Es geht um die Brüchigkeit, gewissermaßen die Doppelbödigkeit von Oberflächen insgesamt – von der Haut über die Werbung bis hin zum politischen Diskurs.

Zeichnen und collagieren und collagieren und zeichnen: Das ist ein Wechselrhythmus, ein sich wiederholendes Nacheinander, in der Vorstellung geschichteter Zeit auch ein Übereinander. Heidi Sill zeigt in den Collagen aus Vorlagen aus Mode- und anderen Designzeitschriften, wie der unaufhörliche Bilderfluss die Wahrnehmung und dadurch die Körper (resp. die Abbildungen der Körper) durchdringt. Darin steckt zwar der Gedanke der Partizipation – etwas nimmt Anteil an etwas anderem –, aber die Befremdlichkeit der Ergebnisse weist auf die stattfindenden Entfremdungsmechanismen hin. Man sieht Innenräume, die an Großstadttexturen, und Gesichtslandschaften, die an großflächige Hauttransplantationen erinnern. Prinzipiell macht Mode aus dem Körper etwas, das sich stets wandelt, einen quasi Kompositkörper, Ausdruck eines Selbst, das sich freiwillig-unfreiwillig permanent ändert. Das sollte bei der Deutung der Collagen mitgedacht werden.

Seit Jahren verfolgt Heidi Sill drei Werkgruppen: Da sind die Fotocollagen aus Mode-Zeitschriften (die größerformatigen sind überarbeitete Vorlagen, die gescannt und geplottet werden, die kleinen sind Unikatcollagen), eine Arbeit an in der Regel unerwünschten/unerfreulichen Aspekten der Schönheitsindustrie aus feministischer Perspektive. Wobei das Reißen und Zerschneiden, die Technik der Collage, wunderbar die latente Gewalt des Themenspektrums paraphrasiert. Zweitens dann die Rauminstallationen oder temporären Wandarbeiten, die solche Themen noch haptisch erweitern bis hin zur schmerzhaften Beschäftigung mit Gewalterfahrungen aus der Gerichtspathologie. Und schließlich wird das Thema Haut zum Impuls für langsam wachsende, mittel- bis großformatige, stille, abstrakt wirkende Handzeichnungen.

Gezeigt werden in der städtischen Galerie neben neuen kleinen Collagen auch großformatige überarbeitete Fotoarbeiten, sowie eine Installation.

Mi-Sa 13-18 Uhr, So+Fei 11-17 Uhr, Mo+Di nur Gruppenbesuche nach Voranmeldung

Heidi Sill
18.02.2020 / Fürth

Heidi Sill (Jhg.1963) stammt aus Fürth. Sie hat an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg und später am Institut des Hautes Études en Arts Plastiques in Paris studiert. Nach einigen Jahren in Paris siedelte sie über nach Berlin, wo sie seitdem erfolgreich als freischaffende Künstlerin lebt. Den Kontakt zur Kunstszene in Franken hat sie nie aufgegeben. Eine Einzelausstellung in ihrer Geburtsstadt ist längst überfällig!

Under My Skin – unter der Oberfläche finden sich gesellschaftlich nicht immer erwünschte Botschaften, über die Haut ist generell vieles ablesbar. Erfahrungen, die weder das Individuum noch die Gesellschaft unbedingt freiwillig offenbaren. Es geht um die Brüchigkeit, gewissermaßen die Doppelbödigkeit von Oberflächen insgesamt – von der Haut über die Werbung bis hin zum politischen Diskurs.

Zeichnen und collagieren und collagieren und zeichnen: Das ist ein Wechselrhythmus, ein sich wiederholendes Nacheinander, in der Vorstellung geschichteter Zeit auch ein Übereinander. Heidi Sill zeigt in den Collagen aus Vorlagen aus Mode- und anderen Designzeitschriften, wie der unaufhörliche Bilderfluss die Wahrnehmung und dadurch die Körper (resp. die Abbildungen der Körper) durchdringt. Darin steckt zwar der Gedanke der Partizipation – etwas nimmt Anteil an etwas anderem –, aber die Befremdlichkeit der Ergebnisse weist auf die stattfindenden Entfremdungsmechanismen hin. Man sieht Innenräume, die an Großstadttexturen, und Gesichtslandschaften, die an großflächige Hauttransplantationen erinnern. Prinzipiell macht Mode aus dem Körper etwas, das sich stets wandelt, einen quasi Kompositkörper, Ausdruck eines Selbst, das sich freiwillig-unfreiwillig permanent ändert. Das sollte bei der Deutung der Collagen mitgedacht werden.

Seit Jahren verfolgt Heidi Sill drei Werkgruppen: Da sind die Fotocollagen aus Mode-Zeitschriften (die größerformatigen sind überarbeitete Vorlagen, die gescannt und geplottet werden, die kleinen sind Unikatcollagen), eine Arbeit an in der Regel unerwünschten/unerfreulichen Aspekten der Schönheitsindustrie aus feministischer Perspektive. Wobei das Reißen und Zerschneiden, die Technik der Collage, wunderbar die latente Gewalt des Themenspektrums paraphrasiert. Zweitens dann die Rauminstallationen oder temporären Wandarbeiten, die solche Themen noch haptisch erweitern bis hin zur schmerzhaften Beschäftigung mit Gewalterfahrungen aus der Gerichtspathologie. Und schließlich wird das Thema Haut zum Impuls für langsam wachsende, mittel- bis großformatige, stille, abstrakt wirkende Handzeichnungen.

Gezeigt werden in der städtischen Galerie neben neuen kleinen Collagen auch großformatige überarbeitete Fotoarbeiten, sowie eine Installation.

Mi-Sa 13-18 Uhr, So+Fei 11-17 Uhr, Mo+Di nur Gruppenbesuche nach Voranmeldung

Heidi Sill
19.02.2020 / Fürth

Heidi Sill (Jhg.1963) stammt aus Fürth. Sie hat an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg und später am Institut des Hautes Études en Arts Plastiques in Paris studiert. Nach einigen Jahren in Paris siedelte sie über nach Berlin, wo sie seitdem erfolgreich als freischaffende Künstlerin lebt. Den Kontakt zur Kunstszene in Franken hat sie nie aufgegeben. Eine Einzelausstellung in ihrer Geburtsstadt ist längst überfällig!

Under My Skin – unter der Oberfläche finden sich gesellschaftlich nicht immer erwünschte Botschaften, über die Haut ist generell vieles ablesbar. Erfahrungen, die weder das Individuum noch die Gesellschaft unbedingt freiwillig offenbaren. Es geht um die Brüchigkeit, gewissermaßen die Doppelbödigkeit von Oberflächen insgesamt – von der Haut über die Werbung bis hin zum politischen Diskurs.

Zeichnen und collagieren und collagieren und zeichnen: Das ist ein Wechselrhythmus, ein sich wiederholendes Nacheinander, in der Vorstellung geschichteter Zeit auch ein Übereinander. Heidi Sill zeigt in den Collagen aus Vorlagen aus Mode- und anderen Designzeitschriften, wie der unaufhörliche Bilderfluss die Wahrnehmung und dadurch die Körper (resp. die Abbildungen der Körper) durchdringt. Darin steckt zwar der Gedanke der Partizipation – etwas nimmt Anteil an etwas anderem –, aber die Befremdlichkeit der Ergebnisse weist auf die stattfindenden Entfremdungsmechanismen hin. Man sieht Innenräume, die an Großstadttexturen, und Gesichtslandschaften, die an großflächige Hauttransplantationen erinnern. Prinzipiell macht Mode aus dem Körper etwas, das sich stets wandelt, einen quasi Kompositkörper, Ausdruck eines Selbst, das sich freiwillig-unfreiwillig permanent ändert. Das sollte bei der Deutung der Collagen mitgedacht werden.

Seit Jahren verfolgt Heidi Sill drei Werkgruppen: Da sind die Fotocollagen aus Mode-Zeitschriften (die größerformatigen sind überarbeitete Vorlagen, die gescannt und geplottet werden, die kleinen sind Unikatcollagen), eine Arbeit an in der Regel unerwünschten/unerfreulichen Aspekten der Schönheitsindustrie aus feministischer Perspektive. Wobei das Reißen und Zerschneiden, die Technik der Collage, wunderbar die latente Gewalt des Themenspektrums paraphrasiert. Zweitens dann die Rauminstallationen oder temporären Wandarbeiten, die solche Themen noch haptisch erweitern bis hin zur schmerzhaften Beschäftigung mit Gewalterfahrungen aus der Gerichtspathologie. Und schließlich wird das Thema Haut zum Impuls für langsam wachsende, mittel- bis großformatige, stille, abstrakt wirkende Handzeichnungen.

Gezeigt werden in der städtischen Galerie neben neuen kleinen Collagen auch großformatige überarbeitete Fotoarbeiten, sowie eine Installation.

Mi-Sa 13-18 Uhr, So+Fei 11-17 Uhr, Mo+Di nur Gruppenbesuche nach Voranmeldung

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20.02.2020 / Fürth

Heidi Sill (Jhg.1963) stammt aus Fürth. Sie hat an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg und später am Institut des Hautes Études en Arts Plastiques in Paris studiert. Nach einigen Jahren in Paris siedelte sie über nach Berlin, wo sie seitdem erfolgreich als freischaffende Künstlerin lebt. Den Kontakt zur Kunstszene in Franken hat sie nie aufgegeben. Eine Einzelausstellung in ihrer Geburtsstadt ist längst überfällig!

Under My Skin – unter der Oberfläche finden sich gesellschaftlich nicht immer erwünschte Botschaften, über die Haut ist generell vieles ablesbar. Erfahrungen, die weder das Individuum noch die Gesellschaft unbedingt freiwillig offenbaren. Es geht um die Brüchigkeit, gewissermaßen die Doppelbödigkeit von Oberflächen insgesamt – von der Haut über die Werbung bis hin zum politischen Diskurs.

Zeichnen und collagieren und collagieren und zeichnen: Das ist ein Wechselrhythmus, ein sich wiederholendes Nacheinander, in der Vorstellung geschichteter Zeit auch ein Übereinander. Heidi Sill zeigt in den Collagen aus Vorlagen aus Mode- und anderen Designzeitschriften, wie der unaufhörliche Bilderfluss die Wahrnehmung und dadurch die Körper (resp. die Abbildungen der Körper) durchdringt. Darin steckt zwar der Gedanke der Partizipation – etwas nimmt Anteil an etwas anderem –, aber die Befremdlichkeit der Ergebnisse weist auf die stattfindenden Entfremdungsmechanismen hin. Man sieht Innenräume, die an Großstadttexturen, und Gesichtslandschaften, die an großflächige Hauttransplantationen erinnern. Prinzipiell macht Mode aus dem Körper etwas, das sich stets wandelt, einen quasi Kompositkörper, Ausdruck eines Selbst, das sich freiwillig-unfreiwillig permanent ändert. Das sollte bei der Deutung der Collagen mitgedacht werden.

Seit Jahren verfolgt Heidi Sill drei Werkgruppen: Da sind die Fotocollagen aus Mode-Zeitschriften (die größerformatigen sind überarbeitete Vorlagen, die gescannt und geplottet werden, die kleinen sind Unikatcollagen), eine Arbeit an in der Regel unerwünschten/unerfreulichen Aspekten der Schönheitsindustrie aus feministischer Perspektive. Wobei das Reißen und Zerschneiden, die Technik der Collage, wunderbar die latente Gewalt des Themenspektrums paraphrasiert. Zweitens dann die Rauminstallationen oder temporären Wandarbeiten, die solche Themen noch haptisch erweitern bis hin zur schmerzhaften Beschäftigung mit Gewalterfahrungen aus der Gerichtspathologie. Und schließlich wird das Thema Haut zum Impuls für langsam wachsende, mittel- bis großformatige, stille, abstrakt wirkende Handzeichnungen.

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Mi-Sa 13-18 Uhr, So+Fei 11-17 Uhr, Mo+Di nur Gruppenbesuche nach Voranmeldung

Heidi Sill
21.02.2020 / Fürth

Heidi Sill (Jhg.1963) stammt aus Fürth. Sie hat an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg und später am Institut des Hautes Études en Arts Plastiques in Paris studiert. Nach einigen Jahren in Paris siedelte sie über nach Berlin, wo sie seitdem erfolgreich als freischaffende Künstlerin lebt. Den Kontakt zur Kunstszene in Franken hat sie nie aufgegeben. Eine Einzelausstellung in ihrer Geburtsstadt ist längst überfällig!

Under My Skin – unter der Oberfläche finden sich gesellschaftlich nicht immer erwünschte Botschaften, über die Haut ist generell vieles ablesbar. Erfahrungen, die weder das Individuum noch die Gesellschaft unbedingt freiwillig offenbaren. Es geht um die Brüchigkeit, gewissermaßen die Doppelbödigkeit von Oberflächen insgesamt – von der Haut über die Werbung bis hin zum politischen Diskurs.

Zeichnen und collagieren und collagieren und zeichnen: Das ist ein Wechselrhythmus, ein sich wiederholendes Nacheinander, in der Vorstellung geschichteter Zeit auch ein Übereinander. Heidi Sill zeigt in den Collagen aus Vorlagen aus Mode- und anderen Designzeitschriften, wie der unaufhörliche Bilderfluss die Wahrnehmung und dadurch die Körper (resp. die Abbildungen der Körper) durchdringt. Darin steckt zwar der Gedanke der Partizipation – etwas nimmt Anteil an etwas anderem –, aber die Befremdlichkeit der Ergebnisse weist auf die stattfindenden Entfremdungsmechanismen hin. Man sieht Innenräume, die an Großstadttexturen, und Gesichtslandschaften, die an großflächige Hauttransplantationen erinnern. Prinzipiell macht Mode aus dem Körper etwas, das sich stets wandelt, einen quasi Kompositkörper, Ausdruck eines Selbst, das sich freiwillig-unfreiwillig permanent ändert. Das sollte bei der Deutung der Collagen mitgedacht werden.

Seit Jahren verfolgt Heidi Sill drei Werkgruppen: Da sind die Fotocollagen aus Mode-Zeitschriften (die größerformatigen sind überarbeitete Vorlagen, die gescannt und geplottet werden, die kleinen sind Unikatcollagen), eine Arbeit an in der Regel unerwünschten/unerfreulichen Aspekten der Schönheitsindustrie aus feministischer Perspektive. Wobei das Reißen und Zerschneiden, die Technik der Collage, wunderbar die latente Gewalt des Themenspektrums paraphrasiert. Zweitens dann die Rauminstallationen oder temporären Wandarbeiten, die solche Themen noch haptisch erweitern bis hin zur schmerzhaften Beschäftigung mit Gewalterfahrungen aus der Gerichtspathologie. Und schließlich wird das Thema Haut zum Impuls für langsam wachsende, mittel- bis großformatige, stille, abstrakt wirkende Handzeichnungen.

Gezeigt werden in der städtischen Galerie neben neuen kleinen Collagen auch großformatige überarbeitete Fotoarbeiten, sowie eine Installation.

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22.02.2020 / Fürth

Heidi Sill (Jhg.1963) stammt aus Fürth. Sie hat an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg und später am Institut des Hautes Études en Arts Plastiques in Paris studiert. Nach einigen Jahren in Paris siedelte sie über nach Berlin, wo sie seitdem erfolgreich als freischaffende Künstlerin lebt. Den Kontakt zur Kunstszene in Franken hat sie nie aufgegeben. Eine Einzelausstellung in ihrer Geburtsstadt ist längst überfällig!

Under My Skin – unter der Oberfläche finden sich gesellschaftlich nicht immer erwünschte Botschaften, über die Haut ist generell vieles ablesbar. Erfahrungen, die weder das Individuum noch die Gesellschaft unbedingt freiwillig offenbaren. Es geht um die Brüchigkeit, gewissermaßen die Doppelbödigkeit von Oberflächen insgesamt – von der Haut über die Werbung bis hin zum politischen Diskurs.

Zeichnen und collagieren und collagieren und zeichnen: Das ist ein Wechselrhythmus, ein sich wiederholendes Nacheinander, in der Vorstellung geschichteter Zeit auch ein Übereinander. Heidi Sill zeigt in den Collagen aus Vorlagen aus Mode- und anderen Designzeitschriften, wie der unaufhörliche Bilderfluss die Wahrnehmung und dadurch die Körper (resp. die Abbildungen der Körper) durchdringt. Darin steckt zwar der Gedanke der Partizipation – etwas nimmt Anteil an etwas anderem –, aber die Befremdlichkeit der Ergebnisse weist auf die stattfindenden Entfremdungsmechanismen hin. Man sieht Innenräume, die an Großstadttexturen, und Gesichtslandschaften, die an großflächige Hauttransplantationen erinnern. Prinzipiell macht Mode aus dem Körper etwas, das sich stets wandelt, einen quasi Kompositkörper, Ausdruck eines Selbst, das sich freiwillig-unfreiwillig permanent ändert. Das sollte bei der Deutung der Collagen mitgedacht werden.

Seit Jahren verfolgt Heidi Sill drei Werkgruppen: Da sind die Fotocollagen aus Mode-Zeitschriften (die größerformatigen sind überarbeitete Vorlagen, die gescannt und geplottet werden, die kleinen sind Unikatcollagen), eine Arbeit an in der Regel unerwünschten/unerfreulichen Aspekten der Schönheitsindustrie aus feministischer Perspektive. Wobei das Reißen und Zerschneiden, die Technik der Collage, wunderbar die latente Gewalt des Themenspektrums paraphrasiert. Zweitens dann die Rauminstallationen oder temporären Wandarbeiten, die solche Themen noch haptisch erweitern bis hin zur schmerzhaften Beschäftigung mit Gewalterfahrungen aus der Gerichtspathologie. Und schließlich wird das Thema Haut zum Impuls für langsam wachsende, mittel- bis großformatige, stille, abstrakt wirkende Handzeichnungen.

Gezeigt werden in der städtischen Galerie neben neuen kleinen Collagen auch großformatige überarbeitete Fotoarbeiten, sowie eine Installation.

Mi-Sa 13-18 Uhr, So+Fei 11-17 Uhr, Mo+Di nur Gruppenbesuche nach Voranmeldung

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23.02.2020 / Fürth

Heidi Sill (Jhg.1963) stammt aus Fürth. Sie hat an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg und später am Institut des Hautes Études en Arts Plastiques in Paris studiert. Nach einigen Jahren in Paris siedelte sie über nach Berlin, wo sie seitdem erfolgreich als freischaffende Künstlerin lebt. Den Kontakt zur Kunstszene in Franken hat sie nie aufgegeben. Eine Einzelausstellung in ihrer Geburtsstadt ist längst überfällig!

Under My Skin – unter der Oberfläche finden sich gesellschaftlich nicht immer erwünschte Botschaften, über die Haut ist generell vieles ablesbar. Erfahrungen, die weder das Individuum noch die Gesellschaft unbedingt freiwillig offenbaren. Es geht um die Brüchigkeit, gewissermaßen die Doppelbödigkeit von Oberflächen insgesamt – von der Haut über die Werbung bis hin zum politischen Diskurs.

Zeichnen und collagieren und collagieren und zeichnen: Das ist ein Wechselrhythmus, ein sich wiederholendes Nacheinander, in der Vorstellung geschichteter Zeit auch ein Übereinander. Heidi Sill zeigt in den Collagen aus Vorlagen aus Mode- und anderen Designzeitschriften, wie der unaufhörliche Bilderfluss die Wahrnehmung und dadurch die Körper (resp. die Abbildungen der Körper) durchdringt. Darin steckt zwar der Gedanke der Partizipation – etwas nimmt Anteil an etwas anderem –, aber die Befremdlichkeit der Ergebnisse weist auf die stattfindenden Entfremdungsmechanismen hin. Man sieht Innenräume, die an Großstadttexturen, und Gesichtslandschaften, die an großflächige Hauttransplantationen erinnern. Prinzipiell macht Mode aus dem Körper etwas, das sich stets wandelt, einen quasi Kompositkörper, Ausdruck eines Selbst, das sich freiwillig-unfreiwillig permanent ändert. Das sollte bei der Deutung der Collagen mitgedacht werden.

Seit Jahren verfolgt Heidi Sill drei Werkgruppen: Da sind die Fotocollagen aus Mode-Zeitschriften (die größerformatigen sind überarbeitete Vorlagen, die gescannt und geplottet werden, die kleinen sind Unikatcollagen), eine Arbeit an in der Regel unerwünschten/unerfreulichen Aspekten der Schönheitsindustrie aus feministischer Perspektive. Wobei das Reißen und Zerschneiden, die Technik der Collage, wunderbar die latente Gewalt des Themenspektrums paraphrasiert. Zweitens dann die Rauminstallationen oder temporären Wandarbeiten, die solche Themen noch haptisch erweitern bis hin zur schmerzhaften Beschäftigung mit Gewalterfahrungen aus der Gerichtspathologie. Und schließlich wird das Thema Haut zum Impuls für langsam wachsende, mittel- bis großformatige, stille, abstrakt wirkende Handzeichnungen.

Gezeigt werden in der städtischen Galerie neben neuen kleinen Collagen auch großformatige überarbeitete Fotoarbeiten, sowie eine Installation.

Mi-Sa 13-18 Uhr, So+Fei 11-17 Uhr, Mo+Di nur Gruppenbesuche nach Voranmeldung

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24.02.2020 / Fürth

Heidi Sill (Jhg.1963) stammt aus Fürth. Sie hat an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg und später am Institut des Hautes Études en Arts Plastiques in Paris studiert. Nach einigen Jahren in Paris siedelte sie über nach Berlin, wo sie seitdem erfolgreich als freischaffende Künstlerin lebt. Den Kontakt zur Kunstszene in Franken hat sie nie aufgegeben. Eine Einzelausstellung in ihrer Geburtsstadt ist längst überfällig!

Under My Skin – unter der Oberfläche finden sich gesellschaftlich nicht immer erwünschte Botschaften, über die Haut ist generell vieles ablesbar. Erfahrungen, die weder das Individuum noch die Gesellschaft unbedingt freiwillig offenbaren. Es geht um die Brüchigkeit, gewissermaßen die Doppelbödigkeit von Oberflächen insgesamt – von der Haut über die Werbung bis hin zum politischen Diskurs.

Zeichnen und collagieren und collagieren und zeichnen: Das ist ein Wechselrhythmus, ein sich wiederholendes Nacheinander, in der Vorstellung geschichteter Zeit auch ein Übereinander. Heidi Sill zeigt in den Collagen aus Vorlagen aus Mode- und anderen Designzeitschriften, wie der unaufhörliche Bilderfluss die Wahrnehmung und dadurch die Körper (resp. die Abbildungen der Körper) durchdringt. Darin steckt zwar der Gedanke der Partizipation – etwas nimmt Anteil an etwas anderem –, aber die Befremdlichkeit der Ergebnisse weist auf die stattfindenden Entfremdungsmechanismen hin. Man sieht Innenräume, die an Großstadttexturen, und Gesichtslandschaften, die an großflächige Hauttransplantationen erinnern. Prinzipiell macht Mode aus dem Körper etwas, das sich stets wandelt, einen quasi Kompositkörper, Ausdruck eines Selbst, das sich freiwillig-unfreiwillig permanent ändert. Das sollte bei der Deutung der Collagen mitgedacht werden.

Seit Jahren verfolgt Heidi Sill drei Werkgruppen: Da sind die Fotocollagen aus Mode-Zeitschriften (die größerformatigen sind überarbeitete Vorlagen, die gescannt und geplottet werden, die kleinen sind Unikatcollagen), eine Arbeit an in der Regel unerwünschten/unerfreulichen Aspekten der Schönheitsindustrie aus feministischer Perspektive. Wobei das Reißen und Zerschneiden, die Technik der Collage, wunderbar die latente Gewalt des Themenspektrums paraphrasiert. Zweitens dann die Rauminstallationen oder temporären Wandarbeiten, die solche Themen noch haptisch erweitern bis hin zur schmerzhaften Beschäftigung mit Gewalterfahrungen aus der Gerichtspathologie. Und schließlich wird das Thema Haut zum Impuls für langsam wachsende, mittel- bis großformatige, stille, abstrakt wirkende Handzeichnungen.

Gezeigt werden in der städtischen Galerie neben neuen kleinen Collagen auch großformatige überarbeitete Fotoarbeiten, sowie eine Installation.

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Heidi Sill
25.02.2020 / Fürth

Heidi Sill (Jhg.1963) stammt aus Fürth. Sie hat an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg und später am Institut des Hautes Études en Arts Plastiques in Paris studiert. Nach einigen Jahren in Paris siedelte sie über nach Berlin, wo sie seitdem erfolgreich als freischaffende Künstlerin lebt. Den Kontakt zur Kunstszene in Franken hat sie nie aufgegeben. Eine Einzelausstellung in ihrer Geburtsstadt ist längst überfällig!

Under My Skin – unter der Oberfläche finden sich gesellschaftlich nicht immer erwünschte Botschaften, über die Haut ist generell vieles ablesbar. Erfahrungen, die weder das Individuum noch die Gesellschaft unbedingt freiwillig offenbaren. Es geht um die Brüchigkeit, gewissermaßen die Doppelbödigkeit von Oberflächen insgesamt – von der Haut über die Werbung bis hin zum politischen Diskurs.

Zeichnen und collagieren und collagieren und zeichnen: Das ist ein Wechselrhythmus, ein sich wiederholendes Nacheinander, in der Vorstellung geschichteter Zeit auch ein Übereinander. Heidi Sill zeigt in den Collagen aus Vorlagen aus Mode- und anderen Designzeitschriften, wie der unaufhörliche Bilderfluss die Wahrnehmung und dadurch die Körper (resp. die Abbildungen der Körper) durchdringt. Darin steckt zwar der Gedanke der Partizipation – etwas nimmt Anteil an etwas anderem –, aber die Befremdlichkeit der Ergebnisse weist auf die stattfindenden Entfremdungsmechanismen hin. Man sieht Innenräume, die an Großstadttexturen, und Gesichtslandschaften, die an großflächige Hauttransplantationen erinnern. Prinzipiell macht Mode aus dem Körper etwas, das sich stets wandelt, einen quasi Kompositkörper, Ausdruck eines Selbst, das sich freiwillig-unfreiwillig permanent ändert. Das sollte bei der Deutung der Collagen mitgedacht werden.

Seit Jahren verfolgt Heidi Sill drei Werkgruppen: Da sind die Fotocollagen aus Mode-Zeitschriften (die größerformatigen sind überarbeitete Vorlagen, die gescannt und geplottet werden, die kleinen sind Unikatcollagen), eine Arbeit an in der Regel unerwünschten/unerfreulichen Aspekten der Schönheitsindustrie aus feministischer Perspektive. Wobei das Reißen und Zerschneiden, die Technik der Collage, wunderbar die latente Gewalt des Themenspektrums paraphrasiert. Zweitens dann die Rauminstallationen oder temporären Wandarbeiten, die solche Themen noch haptisch erweitern bis hin zur schmerzhaften Beschäftigung mit Gewalterfahrungen aus der Gerichtspathologie. Und schließlich wird das Thema Haut zum Impuls für langsam wachsende, mittel- bis großformatige, stille, abstrakt wirkende Handzeichnungen.

Gezeigt werden in der städtischen Galerie neben neuen kleinen Collagen auch großformatige überarbeitete Fotoarbeiten, sowie eine Installation.

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26.02.2020 / Fürth

Heidi Sill (Jhg.1963) stammt aus Fürth. Sie hat an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg und später am Institut des Hautes Études en Arts Plastiques in Paris studiert. Nach einigen Jahren in Paris siedelte sie über nach Berlin, wo sie seitdem erfolgreich als freischaffende Künstlerin lebt. Den Kontakt zur Kunstszene in Franken hat sie nie aufgegeben. Eine Einzelausstellung in ihrer Geburtsstadt ist längst überfällig!

Under My Skin – unter der Oberfläche finden sich gesellschaftlich nicht immer erwünschte Botschaften, über die Haut ist generell vieles ablesbar. Erfahrungen, die weder das Individuum noch die Gesellschaft unbedingt freiwillig offenbaren. Es geht um die Brüchigkeit, gewissermaßen die Doppelbödigkeit von Oberflächen insgesamt – von der Haut über die Werbung bis hin zum politischen Diskurs.

Zeichnen und collagieren und collagieren und zeichnen: Das ist ein Wechselrhythmus, ein sich wiederholendes Nacheinander, in der Vorstellung geschichteter Zeit auch ein Übereinander. Heidi Sill zeigt in den Collagen aus Vorlagen aus Mode- und anderen Designzeitschriften, wie der unaufhörliche Bilderfluss die Wahrnehmung und dadurch die Körper (resp. die Abbildungen der Körper) durchdringt. Darin steckt zwar der Gedanke der Partizipation – etwas nimmt Anteil an etwas anderem –, aber die Befremdlichkeit der Ergebnisse weist auf die stattfindenden Entfremdungsmechanismen hin. Man sieht Innenräume, die an Großstadttexturen, und Gesichtslandschaften, die an großflächige Hauttransplantationen erinnern. Prinzipiell macht Mode aus dem Körper etwas, das sich stets wandelt, einen quasi Kompositkörper, Ausdruck eines Selbst, das sich freiwillig-unfreiwillig permanent ändert. Das sollte bei der Deutung der Collagen mitgedacht werden.

Seit Jahren verfolgt Heidi Sill drei Werkgruppen: Da sind die Fotocollagen aus Mode-Zeitschriften (die größerformatigen sind überarbeitete Vorlagen, die gescannt und geplottet werden, die kleinen sind Unikatcollagen), eine Arbeit an in der Regel unerwünschten/unerfreulichen Aspekten der Schönheitsindustrie aus feministischer Perspektive. Wobei das Reißen und Zerschneiden, die Technik der Collage, wunderbar die latente Gewalt des Themenspektrums paraphrasiert. Zweitens dann die Rauminstallationen oder temporären Wandarbeiten, die solche Themen noch haptisch erweitern bis hin zur schmerzhaften Beschäftigung mit Gewalterfahrungen aus der Gerichtspathologie. Und schließlich wird das Thema Haut zum Impuls für langsam wachsende, mittel- bis großformatige, stille, abstrakt wirkende Handzeichnungen.

Gezeigt werden in der städtischen Galerie neben neuen kleinen Collagen auch großformatige überarbeitete Fotoarbeiten, sowie eine Installation.

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27.02.2020 / Fürth

Heidi Sill (Jhg.1963) stammt aus Fürth. Sie hat an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg und später am Institut des Hautes Études en Arts Plastiques in Paris studiert. Nach einigen Jahren in Paris siedelte sie über nach Berlin, wo sie seitdem erfolgreich als freischaffende Künstlerin lebt. Den Kontakt zur Kunstszene in Franken hat sie nie aufgegeben. Eine Einzelausstellung in ihrer Geburtsstadt ist längst überfällig!

Under My Skin – unter der Oberfläche finden sich gesellschaftlich nicht immer erwünschte Botschaften, über die Haut ist generell vieles ablesbar. Erfahrungen, die weder das Individuum noch die Gesellschaft unbedingt freiwillig offenbaren. Es geht um die Brüchigkeit, gewissermaßen die Doppelbödigkeit von Oberflächen insgesamt – von der Haut über die Werbung bis hin zum politischen Diskurs.

Zeichnen und collagieren und collagieren und zeichnen: Das ist ein Wechselrhythmus, ein sich wiederholendes Nacheinander, in der Vorstellung geschichteter Zeit auch ein Übereinander. Heidi Sill zeigt in den Collagen aus Vorlagen aus Mode- und anderen Designzeitschriften, wie der unaufhörliche Bilderfluss die Wahrnehmung und dadurch die Körper (resp. die Abbildungen der Körper) durchdringt. Darin steckt zwar der Gedanke der Partizipation – etwas nimmt Anteil an etwas anderem –, aber die Befremdlichkeit der Ergebnisse weist auf die stattfindenden Entfremdungsmechanismen hin. Man sieht Innenräume, die an Großstadttexturen, und Gesichtslandschaften, die an großflächige Hauttransplantationen erinnern. Prinzipiell macht Mode aus dem Körper etwas, das sich stets wandelt, einen quasi Kompositkörper, Ausdruck eines Selbst, das sich freiwillig-unfreiwillig permanent ändert. Das sollte bei der Deutung der Collagen mitgedacht werden.

Seit Jahren verfolgt Heidi Sill drei Werkgruppen: Da sind die Fotocollagen aus Mode-Zeitschriften (die größerformatigen sind überarbeitete Vorlagen, die gescannt und geplottet werden, die kleinen sind Unikatcollagen), eine Arbeit an in der Regel unerwünschten/unerfreulichen Aspekten der Schönheitsindustrie aus feministischer Perspektive. Wobei das Reißen und Zerschneiden, die Technik der Collage, wunderbar die latente Gewalt des Themenspektrums paraphrasiert. Zweitens dann die Rauminstallationen oder temporären Wandarbeiten, die solche Themen noch haptisch erweitern bis hin zur schmerzhaften Beschäftigung mit Gewalterfahrungen aus der Gerichtspathologie. Und schließlich wird das Thema Haut zum Impuls für langsam wachsende, mittel- bis großformatige, stille, abstrakt wirkende Handzeichnungen.

Gezeigt werden in der städtischen Galerie neben neuen kleinen Collagen auch großformatige überarbeitete Fotoarbeiten, sowie eine Installation.

Mi-Sa 13-18 Uhr, So+Fei 11-17 Uhr, Mo+Di nur Gruppenbesuche nach Voranmeldung

Heidi Sill
28.02.2020 / Fürth

Heidi Sill (Jhg.1963) stammt aus Fürth. Sie hat an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg und später am Institut des Hautes Études en Arts Plastiques in Paris studiert. Nach einigen Jahren in Paris siedelte sie über nach Berlin, wo sie seitdem erfolgreich als freischaffende Künstlerin lebt. Den Kontakt zur Kunstszene in Franken hat sie nie aufgegeben. Eine Einzelausstellung in ihrer Geburtsstadt ist längst überfällig!

Under My Skin – unter der Oberfläche finden sich gesellschaftlich nicht immer erwünschte Botschaften, über die Haut ist generell vieles ablesbar. Erfahrungen, die weder das Individuum noch die Gesellschaft unbedingt freiwillig offenbaren. Es geht um die Brüchigkeit, gewissermaßen die Doppelbödigkeit von Oberflächen insgesamt – von der Haut über die Werbung bis hin zum politischen Diskurs.

Zeichnen und collagieren und collagieren und zeichnen: Das ist ein Wechselrhythmus, ein sich wiederholendes Nacheinander, in der Vorstellung geschichteter Zeit auch ein Übereinander. Heidi Sill zeigt in den Collagen aus Vorlagen aus Mode- und anderen Designzeitschriften, wie der unaufhörliche Bilderfluss die Wahrnehmung und dadurch die Körper (resp. die Abbildungen der Körper) durchdringt. Darin steckt zwar der Gedanke der Partizipation – etwas nimmt Anteil an etwas anderem –, aber die Befremdlichkeit der Ergebnisse weist auf die stattfindenden Entfremdungsmechanismen hin. Man sieht Innenräume, die an Großstadttexturen, und Gesichtslandschaften, die an großflächige Hauttransplantationen erinnern. Prinzipiell macht Mode aus dem Körper etwas, das sich stets wandelt, einen quasi Kompositkörper, Ausdruck eines Selbst, das sich freiwillig-unfreiwillig permanent ändert. Das sollte bei der Deutung der Collagen mitgedacht werden.

Seit Jahren verfolgt Heidi Sill drei Werkgruppen: Da sind die Fotocollagen aus Mode-Zeitschriften (die größerformatigen sind überarbeitete Vorlagen, die gescannt und geplottet werden, die kleinen sind Unikatcollagen), eine Arbeit an in der Regel unerwünschten/unerfreulichen Aspekten der Schönheitsindustrie aus feministischer Perspektive. Wobei das Reißen und Zerschneiden, die Technik der Collage, wunderbar die latente Gewalt des Themenspektrums paraphrasiert. Zweitens dann die Rauminstallationen oder temporären Wandarbeiten, die solche Themen noch haptisch erweitern bis hin zur schmerzhaften Beschäftigung mit Gewalterfahrungen aus der Gerichtspathologie. Und schließlich wird das Thema Haut zum Impuls für langsam wachsende, mittel- bis großformatige, stille, abstrakt wirkende Handzeichnungen.

Gezeigt werden in der städtischen Galerie neben neuen kleinen Collagen auch großformatige überarbeitete Fotoarbeiten, sowie eine Installation.

Mi-Sa 13-18 Uhr, So+Fei 11-17 Uhr, Mo+Di nur Gruppenbesuche nach Voranmeldung

Heidi Sill
29.02.2020 / Fürth

Heidi Sill (Jhg.1963) stammt aus Fürth. Sie hat an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg und später am Institut des Hautes Études en Arts Plastiques in Paris studiert. Nach einigen Jahren in Paris siedelte sie über nach Berlin, wo sie seitdem erfolgreich als freischaffende Künstlerin lebt. Den Kontakt zur Kunstszene in Franken hat sie nie aufgegeben. Eine Einzelausstellung in ihrer Geburtsstadt ist längst überfällig!

Under My Skin – unter der Oberfläche finden sich gesellschaftlich nicht immer erwünschte Botschaften, über die Haut ist generell vieles ablesbar. Erfahrungen, die weder das Individuum noch die Gesellschaft unbedingt freiwillig offenbaren. Es geht um die Brüchigkeit, gewissermaßen die Doppelbödigkeit von Oberflächen insgesamt – von der Haut über die Werbung bis hin zum politischen Diskurs.

Zeichnen und collagieren und collagieren und zeichnen: Das ist ein Wechselrhythmus, ein sich wiederholendes Nacheinander, in der Vorstellung geschichteter Zeit auch ein Übereinander. Heidi Sill zeigt in den Collagen aus Vorlagen aus Mode- und anderen Designzeitschriften, wie der unaufhörliche Bilderfluss die Wahrnehmung und dadurch die Körper (resp. die Abbildungen der Körper) durchdringt. Darin steckt zwar der Gedanke der Partizipation – etwas nimmt Anteil an etwas anderem –, aber die Befremdlichkeit der Ergebnisse weist auf die stattfindenden Entfremdungsmechanismen hin. Man sieht Innenräume, die an Großstadttexturen, und Gesichtslandschaften, die an großflächige Hauttransplantationen erinnern. Prinzipiell macht Mode aus dem Körper etwas, das sich stets wandelt, einen quasi Kompositkörper, Ausdruck eines Selbst, das sich freiwillig-unfreiwillig permanent ändert. Das sollte bei der Deutung der Collagen mitgedacht werden.

Seit Jahren verfolgt Heidi Sill drei Werkgruppen: Da sind die Fotocollagen aus Mode-Zeitschriften (die größerformatigen sind überarbeitete Vorlagen, die gescannt und geplottet werden, die kleinen sind Unikatcollagen), eine Arbeit an in der Regel unerwünschten/unerfreulichen Aspekten der Schönheitsindustrie aus feministischer Perspektive. Wobei das Reißen und Zerschneiden, die Technik der Collage, wunderbar die latente Gewalt des Themenspektrums paraphrasiert. Zweitens dann die Rauminstallationen oder temporären Wandarbeiten, die solche Themen noch haptisch erweitern bis hin zur schmerzhaften Beschäftigung mit Gewalterfahrungen aus der Gerichtspathologie. Und schließlich wird das Thema Haut zum Impuls für langsam wachsende, mittel- bis großformatige, stille, abstrakt wirkende Handzeichnungen.

Gezeigt werden in der städtischen Galerie neben neuen kleinen Collagen auch großformatige überarbeitete Fotoarbeiten, sowie eine Installation.

Mi-Sa 13-18 Uhr, So+Fei 11-17 Uhr, Mo+Di nur Gruppenbesuche nach Voranmeldung


Location bereitgestellt von: Kulturkurier