Montag, 16.07.2018

Ausstellung
Picasso – Von den Schrecken des Krieges zur Friedenstaube
16.07.2018 in Münster

Wie kaum ein anderer Künstler der Klassischen Moderne versuchte Pablo Picasso, mit seiner Kunst zu einer Befriedung Europas und der Welt beizutragen. Im Rahmen der Ausstellung „Picasso – Von den Schrecken des Krieges zur Friedenstaube“ (28.4.-2.9.2018) präsentiert das Kunstmuseum Pablo Picasso Münster neben Kunstwerken aus dem eigenen Picasso-Bestand Leihgaben aus weltweit führenden musealen Sammlungen. Die rund 60 Werke, darunter Gemälde, Skulpturen, Grafiken, Fotografien und Plakate, zeigen Picassos künstlerische Auseinandersetzung mit Krieg und Frieden. Die Schau demonstriert seinen Einsatz für die Ziele der Friedensbewegung, seine Auseinandersetzung mit politischen Parteien und seinen Versuch, die Kriegsschrecken des 20. Jahrhunderts künstlerisch zu überwinden – in der Hoffnung auf die Errichtung eines friedlichen Europas.



Picassos Kunst wurde während des Spanischen Bürgerkrieges (1936-1939) politisch. Mit der berühmten Radierfolge „Traum und Lüge Francos“ demonstriert die Ausstellung seine kritische Haltung gegenüber dem Franco-Regime. Auch sein Jahrhundertwerk „Guernica“ entstand in dieser Zeit. Der immense Einfluss seines weltberühmten Gemäldes wird anhand einer zeitgenössischen Arbeit der deutschen Gegenwartskünstlerin Tatjana Doll beleuchtet.



 



Einen Schwerpunkt der Ausstellung bilden Picassos Variationen der Friedenstaube, die er 1949 für den ersten Weltfriedenskongress entwarf und die sich in der Folgezeit zu einem weltweit anerkannten Symbol der Friedensbewegung entwickelte. Sie thematisiert darüber hinaus die Rezeptionsgeschichte von Picassos Friedensbildern: Von Bertolt Brechts Verwendung der Friedenstaube für das Berliner Ensemble über die ideologische Umdeutung von Picassos Kunst durch die DDR-Propaganda bis hin zu US-amerikanischen Anti-Vietnamkrieges-Demonstrationen wie dem legendären „March on Washington“ im Jahr 1969, für den Picassos Werk „Der Krieg“ als offizielles Plakatmotiv diente.



Einen weiteren Höhepunkt der Ausstellung bildet Picassos berühmte überlebensgroße Skulptur „Mann mit Schaf“, die er während des Zweiten Weltkrieges schuf. Sie symbolisiert seine Hoffnung auf Erlösung der Stadt Paris aus der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft.



Parallel dazu zeigen wir die Studioausstellung "Die École de Paris im Zirkus" über drei Räume.



Öffentliche Führungen

Samstag und Sonntag 15:00 Uhr und 16:30 Uhr




Dienstag bis Sonntag und Feiertage: 10:00 bis 18:00 Uhr

Am Tag der Eröffnung der Ausstellung "Frieden. Von der Antike bis heute" (28.4.) ist das Picasso-Museum bis 20.00 Uhr geöffnet.

Sonderöffnungszeiten anlässlich des Katholikentages 2018 in Münster (09.05.-13.05.2018): 10.00- 22 Uhr
Ausstellung
Schausammlung des Stadtmuseums Münster
16.07.2018 in Münster

Das Stadtmuseum Münster zeigt die Geschichte der Stadt Münster von den Anfängen bis zur Gegenwart. Das Kernstück des Museums ist die Schausammlung im ersten und zweiten Obergeschoss, die einen Überblick über die münsterische Stadtgeschichte bietet. Auf 2500 qm werden in 33 Kabinetten über 1200 Jahre Stadtgeschichte präsentiert. Die Sammlung ist chronologisch geordnet von den Anfängen Mimigernafords um 793 über das Ende des Fürstbistums Münster zu Beginn des 19. Jahrhunderts und die Angliederung an Preußen bis zur Gegenwart.

Zahlreiche Stadt- und Architekturmodelle veranschaulichen, dass Münsters Geschichte sich immer auch in der topografischen Entwicklung niedergeschlagen hat - ob sich Kaufleute und Handwerker am Prinzipalmarkt ansiedelten oder später die ersten Industriebetriebe am Hafen entstanden.

Jedes Kabinett widmet sich einem Thema, ob einem speziellen Ereignis wie der Täuferherrschaft, einer Epoche wie der Preußen-Ära oder einem kulturgeschichtlichen Aspekt wie dem Send in Münster. Eine zentrale Rolle in der europäischen Geschichte spielte Münster als Kongressstadt der Friedensverhandlungen zum 30-jährigen Krieg. Von 1643 bis 1648 wurde in Münster der Westfälische Frieden ausgehandelt. Entsprechend umfangreich werden die Ereignisse des 30-jährigen Krieges thematisch dargestellt.

Die Vielzahl der in der Schausammlung ausgestellten Bilder und Zeugnisse - Gemälde, Grafiken, Skulpturen, Kunstgegenstände, Waffen, Textilien, Fotos und mehr - geben einen anschaulichen Einblick in die Vergangenheit Münsters vor dem Hintergrund der deutschen und europäischen Geschichte. Die Stadt- und Architekturmodelle sind dabei die Leitlinie der Dauerausstellung.

Inszenierungen wie der Kolonialwarenladen Henke von 1911 und das Café Müller im Stil der 1950er Jahre sind Höhepunkte der Schausammlung. Sie erzählen wie die Schießhalle vom Send und ein VW-Käfer aus Wirtschaftwunderzeiten Alltagsgeschichte. Einigen bedeutenden Personen der Stadt sind eigene Kabinette gewidmet, so dem Maler Bernhard Pankok aus Münster oder dem Fotopionier Friedrich Hundt. Die Zeit des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkrieges wird in einer eindringlichen Dokumentation aufgearbeitet.

Eintritt frei!

Di - Fr 10 bis 18 Uhr, Sa, So und feiertags 11 bis 18 Uhr, Mo geschlossen, Di nach einem Feiertag geschlossen.

Dienstag, 17.07.2018

Ausstellung
Picasso – Von den Schrecken des Krieges zur Friedenstaube
17.07.2018 in Münster

Wie kaum ein anderer Künstler der Klassischen Moderne versuchte Pablo Picasso, mit seiner Kunst zu einer Befriedung Europas und der Welt beizutragen. Im Rahmen der Ausstellung „Picasso – Von den Schrecken des Krieges zur Friedenstaube“ (28.4.-2.9.2018) präsentiert das Kunstmuseum Pablo Picasso Münster neben Kunstwerken aus dem eigenen Picasso-Bestand Leihgaben aus weltweit führenden musealen Sammlungen. Die rund 60 Werke, darunter Gemälde, Skulpturen, Grafiken, Fotografien und Plakate, zeigen Picassos künstlerische Auseinandersetzung mit Krieg und Frieden. Die Schau demonstriert seinen Einsatz für die Ziele der Friedensbewegung, seine Auseinandersetzung mit politischen Parteien und seinen Versuch, die Kriegsschrecken des 20. Jahrhunderts künstlerisch zu überwinden – in der Hoffnung auf die Errichtung eines friedlichen Europas.



Picassos Kunst wurde während des Spanischen Bürgerkrieges (1936-1939) politisch. Mit der berühmten Radierfolge „Traum und Lüge Francos“ demonstriert die Ausstellung seine kritische Haltung gegenüber dem Franco-Regime. Auch sein Jahrhundertwerk „Guernica“ entstand in dieser Zeit. Der immense Einfluss seines weltberühmten Gemäldes wird anhand einer zeitgenössischen Arbeit der deutschen Gegenwartskünstlerin Tatjana Doll beleuchtet.



 



Einen Schwerpunkt der Ausstellung bilden Picassos Variationen der Friedenstaube, die er 1949 für den ersten Weltfriedenskongress entwarf und die sich in der Folgezeit zu einem weltweit anerkannten Symbol der Friedensbewegung entwickelte. Sie thematisiert darüber hinaus die Rezeptionsgeschichte von Picassos Friedensbildern: Von Bertolt Brechts Verwendung der Friedenstaube für das Berliner Ensemble über die ideologische Umdeutung von Picassos Kunst durch die DDR-Propaganda bis hin zu US-amerikanischen Anti-Vietnamkrieges-Demonstrationen wie dem legendären „March on Washington“ im Jahr 1969, für den Picassos Werk „Der Krieg“ als offizielles Plakatmotiv diente.



Einen weiteren Höhepunkt der Ausstellung bildet Picassos berühmte überlebensgroße Skulptur „Mann mit Schaf“, die er während des Zweiten Weltkrieges schuf. Sie symbolisiert seine Hoffnung auf Erlösung der Stadt Paris aus der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft.



Parallel dazu zeigen wir die Studioausstellung "Die École de Paris im Zirkus" über drei Räume.



Öffentliche Führungen

Samstag und Sonntag 15:00 Uhr und 16:30 Uhr




Dienstag bis Sonntag und Feiertage: 10:00 bis 18:00 Uhr

Am Tag der Eröffnung der Ausstellung "Frieden. Von der Antike bis heute" (28.4.) ist das Picasso-Museum bis 20.00 Uhr geöffnet.

Sonderöffnungszeiten anlässlich des Katholikentages 2018 in Münster (09.05.-13.05.2018): 10.00- 22 Uhr
Ausstellung
Schausammlung des Stadtmuseums Münster
17.07.2018 in Münster

Das Stadtmuseum Münster zeigt die Geschichte der Stadt Münster von den Anfängen bis zur Gegenwart. Das Kernstück des Museums ist die Schausammlung im ersten und zweiten Obergeschoss, die einen Überblick über die münsterische Stadtgeschichte bietet. Auf 2500 qm werden in 33 Kabinetten über 1200 Jahre Stadtgeschichte präsentiert. Die Sammlung ist chronologisch geordnet von den Anfängen Mimigernafords um 793 über das Ende des Fürstbistums Münster zu Beginn des 19. Jahrhunderts und die Angliederung an Preußen bis zur Gegenwart.

Zahlreiche Stadt- und Architekturmodelle veranschaulichen, dass Münsters Geschichte sich immer auch in der topografischen Entwicklung niedergeschlagen hat - ob sich Kaufleute und Handwerker am Prinzipalmarkt ansiedelten oder später die ersten Industriebetriebe am Hafen entstanden.

Jedes Kabinett widmet sich einem Thema, ob einem speziellen Ereignis wie der Täuferherrschaft, einer Epoche wie der Preußen-Ära oder einem kulturgeschichtlichen Aspekt wie dem Send in Münster. Eine zentrale Rolle in der europäischen Geschichte spielte Münster als Kongressstadt der Friedensverhandlungen zum 30-jährigen Krieg. Von 1643 bis 1648 wurde in Münster der Westfälische Frieden ausgehandelt. Entsprechend umfangreich werden die Ereignisse des 30-jährigen Krieges thematisch dargestellt.

Die Vielzahl der in der Schausammlung ausgestellten Bilder und Zeugnisse - Gemälde, Grafiken, Skulpturen, Kunstgegenstände, Waffen, Textilien, Fotos und mehr - geben einen anschaulichen Einblick in die Vergangenheit Münsters vor dem Hintergrund der deutschen und europäischen Geschichte. Die Stadt- und Architekturmodelle sind dabei die Leitlinie der Dauerausstellung.

Inszenierungen wie der Kolonialwarenladen Henke von 1911 und das Café Müller im Stil der 1950er Jahre sind Höhepunkte der Schausammlung. Sie erzählen wie die Schießhalle vom Send und ein VW-Käfer aus Wirtschaftwunderzeiten Alltagsgeschichte. Einigen bedeutenden Personen der Stadt sind eigene Kabinette gewidmet, so dem Maler Bernhard Pankok aus Münster oder dem Fotopionier Friedrich Hundt. Die Zeit des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkrieges wird in einer eindringlichen Dokumentation aufgearbeitet.

Eintritt frei!

Di - Fr 10 bis 18 Uhr, Sa, So und feiertags 11 bis 18 Uhr, Mo geschlossen, Di nach einem Feiertag geschlossen.

Mittwoch, 18.07.2018

Ausstellung
Picasso – Von den Schrecken des Krieges zur Friedenstaube
18.07.2018 in Münster

Wie kaum ein anderer Künstler der Klassischen Moderne versuchte Pablo Picasso, mit seiner Kunst zu einer Befriedung Europas und der Welt beizutragen. Im Rahmen der Ausstellung „Picasso – Von den Schrecken des Krieges zur Friedenstaube“ (28.4.-2.9.2018) präsentiert das Kunstmuseum Pablo Picasso Münster neben Kunstwerken aus dem eigenen Picasso-Bestand Leihgaben aus weltweit führenden musealen Sammlungen. Die rund 60 Werke, darunter Gemälde, Skulpturen, Grafiken, Fotografien und Plakate, zeigen Picassos künstlerische Auseinandersetzung mit Krieg und Frieden. Die Schau demonstriert seinen Einsatz für die Ziele der Friedensbewegung, seine Auseinandersetzung mit politischen Parteien und seinen Versuch, die Kriegsschrecken des 20. Jahrhunderts künstlerisch zu überwinden – in der Hoffnung auf die Errichtung eines friedlichen Europas.



Picassos Kunst wurde während des Spanischen Bürgerkrieges (1936-1939) politisch. Mit der berühmten Radierfolge „Traum und Lüge Francos“ demonstriert die Ausstellung seine kritische Haltung gegenüber dem Franco-Regime. Auch sein Jahrhundertwerk „Guernica“ entstand in dieser Zeit. Der immense Einfluss seines weltberühmten Gemäldes wird anhand einer zeitgenössischen Arbeit der deutschen Gegenwartskünstlerin Tatjana Doll beleuchtet.



 



Einen Schwerpunkt der Ausstellung bilden Picassos Variationen der Friedenstaube, die er 1949 für den ersten Weltfriedenskongress entwarf und die sich in der Folgezeit zu einem weltweit anerkannten Symbol der Friedensbewegung entwickelte. Sie thematisiert darüber hinaus die Rezeptionsgeschichte von Picassos Friedensbildern: Von Bertolt Brechts Verwendung der Friedenstaube für das Berliner Ensemble über die ideologische Umdeutung von Picassos Kunst durch die DDR-Propaganda bis hin zu US-amerikanischen Anti-Vietnamkrieges-Demonstrationen wie dem legendären „March on Washington“ im Jahr 1969, für den Picassos Werk „Der Krieg“ als offizielles Plakatmotiv diente.



Einen weiteren Höhepunkt der Ausstellung bildet Picassos berühmte überlebensgroße Skulptur „Mann mit Schaf“, die er während des Zweiten Weltkrieges schuf. Sie symbolisiert seine Hoffnung auf Erlösung der Stadt Paris aus der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft.



Parallel dazu zeigen wir die Studioausstellung "Die École de Paris im Zirkus" über drei Räume.



Öffentliche Führungen

Samstag und Sonntag 15:00 Uhr und 16:30 Uhr




Dienstag bis Sonntag und Feiertage: 10:00 bis 18:00 Uhr

Am Tag der Eröffnung der Ausstellung "Frieden. Von der Antike bis heute" (28.4.) ist das Picasso-Museum bis 20.00 Uhr geöffnet.

Sonderöffnungszeiten anlässlich des Katholikentages 2018 in Münster (09.05.-13.05.2018): 10.00- 22 Uhr