Donnerstag, 22.02.2018

Alternative
HALLER
22.02.2018 in Leipzig

auch wenn Sie das noch nicht wissen. Unter dem Radar hat HALLER zwei selbstbewusste EPs veröffentlicht. Die Beats sind eingängig kantig, die Texte ergreifend persönlich, zerbrechlich und sitzen doch immer perfekt auf dem Rhythmus. Pop-Gesten küssen Minimalismus bei HALLER: Ich seh nicht ein, was ich dazu noch erklären soll. Für sein kommendes Debüt-Album zog sich HALLER zurück in ein Bauernhaus im Niemandsland. Fernab der Metropolen spielt er Rhythm and Blues Drums, Funk-Bässe und minimalistische Gitarren, Track für Track, alles selbst aufs Band. Dazu singt er so geschmeidig auf den Punkt, am ehesten noch wie Frank Ocean trägt er die Kopflage bis runter zum Bass und den Text direkt in Ihr Ohr. Stellen Sie sich HALLER egotechnisch aber eher als Tiefstapler vor, als Anti-Drake. HALLER sucht das Klare und Wahre, macht es ohne Angst vor Direktheit so einfach wie möglich und findet im Realismus sein unerschütterliches Grundvertrauen in die eigene Sache. Kurz: Er kann es sich leisten, sympathisch zu sein. ICH HAB EIN MÄDCHEN. ICH HAB EIN MÄDCHEN, DAS GUT ZU MIR IST. Hier sind die Gefühle und Haltungen so klar, wie Sie sich Gefühle und Haltungen im echten Leben wünschen. Und HALLER macht sie wahr. Mit seiner Neuen Einfachheit pfeift er auf den scheinbar doppelten Boden, steht mit beiden Beinen auf dem Grund: Wir haben genug im Dreck gewühlt und jetzt haben wir es uns verdient, auch mal angekommen zu sein. Bald kommt HALLER auch bei Ihnen an, und vor seiner Bühne ist noch Platz. Er wird nicht schreien, er wird nicht betteln, er wird es Ihnen nicht zweimal sagen. Sie sind herzlich eingeladen. Klein, auf der Rückseite: HALLER; den Namen sollten Sie sich merken.
Ausstellung
DAUERAUSSTELLUNG
22.02.2018 in Leipzig

Die Ausstellung ist nach Erdteilen bzw. Großregionen gegliedert und umfasst eine Ausstellungsfläche von insgesamt 4200 Quadratmetern:

Die Exponate im Abschnitt SÜDOSTASIEN zeigen das handwerkliche Können und das ästhetische Empfinden der ausgewählten Kulturen und Ethnien. Sie erzählen von längst vergessenen Wanderungen und kulturellen Kontakten. Der Gebrauch spezieller Schmuckformen, Waffen, Kleidung ist nicht selten an eine besondere religiöse oder gesellschaftliche Funktion gebunden.

Im Bereich SÜDASIEN stehen Sri Lanka, der indische Kulturraum sowie die Kulturen der Ureinwohner der Region im Mittelpunkt der Ausstellung. Ein Höhepunkt der Ausstellung ist der Dorfkomplex aus Kutch, in Gujarat, der von Kunsthandwerkern dieser Region aufgebaut wurde.

Im Ausstellungsbereich MONGOLEN und TIBETER wird ein zusammenhängender Kulturraum vorgestellt, der sich vom Südhang des Himalaya und seiner Ausläufer nord- und westwärts durch sechs Länder (Indien, Nepal, Buthan, China, Mongolei, Russland) von Asien bis nach Europa erstreckt.

Der OSTASIEN-Abschnitt mit China und Japan greift die „Bilder“ auf, die wir von diesen Ländern haben und reflektiert und hinterfragt sie.

Der Großraum NORDOSTASIEN besteht aus dem Fernen Osten Russlands, aus Korea, Nordjapan und Nordostchina. Ein gemeinsames Merkmal der Völker dieser Region ist der Schamanismus. Präsentiert wird auch die Ainu-Sammlung, die mit über 700 Objekten zu den größten Europas zählt.

Die ORIENT-Ausstellung „Kulturen im Dialog“ stellt das Miteinander von Menschen unterschiedlicher ethnischer und religiöser Zugehörigkeit des Nahen und Mittleren Ostens und die Wechselbeziehungen zwischen Nomaden und Sesshaften in Mittelasien dar. Im Mittelpunkt stehen die Basare, Tee- und Kaffeehäuser

Lange Zeit galten OSTAFRIKA und SÜDAFRIKA in Europa als geheimnisumwittertes Goldland des Altertums. Das „Reich des Priesterkönigs Johannes“ und „König Salomos Minen“ wurden häufig in diese Region verlegt. In den Steinbauten Simbabwes und den einst blühenden Handelszentren der Ostküste können die Besucher den Spuren dieser Legenden folgen. In der Ausstellung begegnen uns aber auch Buschmänner (San) und die Hirtennomadenvölker der Zulu, Massai und Herero. Besonders beeindruckend sind die zahlreichen Masken der ostafrikanischen Makonde.

Der Ausstellungsbereich AMERIKA vermittelt die Vielfalt nicht nur der indianischen Kulturen auf diesem Kontinent. Die Darstellung der afroamerikanischen Kultur Südamerikas wird die Themen Religion und Integration aufgreifen. Wunderschöne Federarbeiten aus dem Amazonasgebiet sowie eine umfangreiche Keramiksammlung aus dem Andenraum werden zu sehen sein. Die Ausstellung Nordamerikas greift die Kultur der „klassischen Indianer“ der Plains auf.

Der Bereich AUSTRALIEN und OZEANIEN zeigt sowohl die Vielfalt der traditionellen Kulturen der Ureinwohner auf, als auch die Perspektiven und Probleme dieser Menschen in unserer Zeit. Dabei wird Fiji als exemplarische Verbindungsstelle zwischen Melanesien und Polynesien besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Die Fiji-Sammlung des Museums zählt zu den ältesten der Welt.

Di-So 10.00-18.00 Uhr

Freitag, 23.02.2018

Alternative
POTHEAD
23.02.2018 in Leipzig

1991 kamen der Gitarrist und Sänger Brad und der Bassist Jeff Dope aus dem Staat Washington/USA während einer gemeinsamen Urlaubsreise nach Europa. Ihr Weg führte sie über Amsterdam und München nach Berlin Kreuzberg - den Ort, der sie seitdem nicht mehr los ließ. Hier spielten sie ihre ersten Konzerte mit wechselnden Besetzungen und nahmen ihr erstes Studioalbum USA auf. 1994 während der Aufnahmen zu Rumely Oil Pull kam Sebastian Meyer als Schlagzeuger und seitdem ständiges Bandmitglied dazu. Nach der Veröffentlichung von Desiccated Soup 1995, stieg zunehmend die Aufmerksamkeit der Medien und die Größe der Fangemeinde. Zwischen 1997 (Learn To Hypnotize) und 1999 (Fairground) gab es einige Versuche, mit der Musikindustrie zusammen zu arbeiten, was den Musikern aber zunehmend den Glauben an das Gute nahm. Mit der Herstellung und dem Vertrieb von Burning Bridges unter eigenem Label JANITOR RECORDS im Jahr 2000 konnte man sich aus diesem Dilemma nach und nach befreien. Natürlich hat vor allem das Internet dabei sehr geholfen, wo jeder Fan unter:
http://www.pothead.de der stets aktuelle Webpage engen Kontakt zu den Musiker halten kann. Seitdem hat sich alles bestens weiterentwickelt. Die Band geht konsequent ihren Weg. Über Produktionen wie Tuf Luv und Rocket Boy bis zu dem am 11. November 2011 erscheinenden Album Pottersville wird Rockmusik vom Feinsten zelebriert. Zu den gefeierten Live-Shows gehört seit mittlerweile 12 Jahren das eigene Open-Air-Festival POTSTOCK, das bundesweit und generationsübergreifend Fans anlockt.
Ausstellung
DAUERAUSSTELLUNG
23.02.2018 in Leipzig

Die Ausstellung ist nach Erdteilen bzw. Großregionen gegliedert und umfasst eine Ausstellungsfläche von insgesamt 4200 Quadratmetern:

Die Exponate im Abschnitt SÜDOSTASIEN zeigen das handwerkliche Können und das ästhetische Empfinden der ausgewählten Kulturen und Ethnien. Sie erzählen von längst vergessenen Wanderungen und kulturellen Kontakten. Der Gebrauch spezieller Schmuckformen, Waffen, Kleidung ist nicht selten an eine besondere religiöse oder gesellschaftliche Funktion gebunden.

Im Bereich SÜDASIEN stehen Sri Lanka, der indische Kulturraum sowie die Kulturen der Ureinwohner der Region im Mittelpunkt der Ausstellung. Ein Höhepunkt der Ausstellung ist der Dorfkomplex aus Kutch, in Gujarat, der von Kunsthandwerkern dieser Region aufgebaut wurde.

Im Ausstellungsbereich MONGOLEN und TIBETER wird ein zusammenhängender Kulturraum vorgestellt, der sich vom Südhang des Himalaya und seiner Ausläufer nord- und westwärts durch sechs Länder (Indien, Nepal, Buthan, China, Mongolei, Russland) von Asien bis nach Europa erstreckt.

Der OSTASIEN-Abschnitt mit China und Japan greift die „Bilder“ auf, die wir von diesen Ländern haben und reflektiert und hinterfragt sie.

Der Großraum NORDOSTASIEN besteht aus dem Fernen Osten Russlands, aus Korea, Nordjapan und Nordostchina. Ein gemeinsames Merkmal der Völker dieser Region ist der Schamanismus. Präsentiert wird auch die Ainu-Sammlung, die mit über 700 Objekten zu den größten Europas zählt.

Die ORIENT-Ausstellung „Kulturen im Dialog“ stellt das Miteinander von Menschen unterschiedlicher ethnischer und religiöser Zugehörigkeit des Nahen und Mittleren Ostens und die Wechselbeziehungen zwischen Nomaden und Sesshaften in Mittelasien dar. Im Mittelpunkt stehen die Basare, Tee- und Kaffeehäuser

Lange Zeit galten OSTAFRIKA und SÜDAFRIKA in Europa als geheimnisumwittertes Goldland des Altertums. Das „Reich des Priesterkönigs Johannes“ und „König Salomos Minen“ wurden häufig in diese Region verlegt. In den Steinbauten Simbabwes und den einst blühenden Handelszentren der Ostküste können die Besucher den Spuren dieser Legenden folgen. In der Ausstellung begegnen uns aber auch Buschmänner (San) und die Hirtennomadenvölker der Zulu, Massai und Herero. Besonders beeindruckend sind die zahlreichen Masken der ostafrikanischen Makonde.

Der Ausstellungsbereich AMERIKA vermittelt die Vielfalt nicht nur der indianischen Kulturen auf diesem Kontinent. Die Darstellung der afroamerikanischen Kultur Südamerikas wird die Themen Religion und Integration aufgreifen. Wunderschöne Federarbeiten aus dem Amazonasgebiet sowie eine umfangreiche Keramiksammlung aus dem Andenraum werden zu sehen sein. Die Ausstellung Nordamerikas greift die Kultur der „klassischen Indianer“ der Plains auf.

Der Bereich AUSTRALIEN und OZEANIEN zeigt sowohl die Vielfalt der traditionellen Kulturen der Ureinwohner auf, als auch die Perspektiven und Probleme dieser Menschen in unserer Zeit. Dabei wird Fiji als exemplarische Verbindungsstelle zwischen Melanesien und Polynesien besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Die Fiji-Sammlung des Museums zählt zu den ältesten der Welt.

Di-So 10.00-18.00 Uhr