Sonntag, 18.02.2018

Konzerte
MALTE SCHILLER trifft JUGENDJAZZORCHESTER SACHSEN [d]
18.02.2018 in Dresden

„Soft Lights and Hot Music“ – der Konzerttitel ist Programm

Bigbands sind in der Jazzmusik immer ein besonderes Ereignis – und das JUGEND-JAZZORCHESTER SACHSEN unter der Leitung von MALTE SCHILLER kommt, um dieses Ereignis zu feiern! Jazz ist eine Musik, die durch Gemeinschaft erst zum Leben erweckt wird und die ohne Gemeinschaft nicht funktioniert. Die Rhythmen, wärmenden Dissonanzen und umarmende Klänge, die so nur von einer Bigband erzeugt werden können, nehmen das Publikum mit auf eine Reise, auf der alle für einen Moment den Alltag hinter sich lassen können. Das aktuelle Programm des JJO Sachsen ist tief in der Tradition der Bigband-Musik verwurzelt und zelebriert mit seinen Titeln die Intimität, Swing und die energiegeladene Club-Atmosphäre, die nur bei solche einem Ensemble entstehen kann. Die Musik, die Malte Schiller für das Jugend-Jazzorchester Sachsen zusammengestellt und arrangiert hat, hat ihre Wurzeln in dem Bigband-Sound der 1950er und -60er Jahre und steht in der Tradition von Komponisten und Arrangeuren wie Marty Paich, Johnny Mandel, Gerry Mulligan und Bob Brookmeyer.

Der in Berlin lebende Saxophonist, Komponist und Arrangeur Malte Schiller arbeitete unter anderem mit Vince Mendoza, John Clayton, Kurt Elling, der HR-Bigband und dem niederländischen Metropol Orkest zusammen. Seit 2013 unterrichtet Malte Schiller Komposition und Arrangement als Lehrbeauftragter der Hochschule für Künste in Bremen. Im Jahr 2015 nahm er mit zusammen mit dem Posaunisten Nils Wogram und der Bigband „Spielvereinigung Süd“ aus Leipzig die CD „Sagen Oder Nicht“ auf. Im selben Jahr arbeitete er für die Bigband des hessischen Rundfunks als Arrangeur für sowohl für Produktionen mit Mario Biondi also auch für Produktionen mit Max Mutzke und Laith Al-Deen. 2016 war Malte Schiller Artist in Residence für das in Hamburg ansässige Sinfonie-Orchester „ensemble reflector“.

Das JUGEND-JAZZORCHESTER SACHSEN ist eine Big Band vom Feinsten. Das Ensemble, dessen Bühnenbesetzung nicht mehr als 20 Musiker umfasst, besteht in immer wechselnden Besetzungen seit 1993 und begeisterte seit seiner Gründung sowohl regionales Publikum als auch Jazzliebhaber in Kanada, Griechenland, Indien, Ungarn, Israel und wo die zahlreichen Konzertreisen noch hinführten. Dabei befindet sich auch die künstlerische Leitung im ständigen Wechsel, um den jungen Musikern im Alter zwischen 16 und 26 Jahren möglichst vielfältige Impulse zu geben. So dirigierten schon Jazzgrößen wie Jürgen Friedrich, Carla Bley (USA), Joe Sullivan (Kanada), Rolf von Nordenskjöld, Milan Svoboda (Tschechien), Al Porcino, Thomas Zoller und Ansgar Striepens die Band.
Das übergeordnete Motto ist dabei immer „Think Jazz! Feel Jazz! Be Jazz!“

Einlass ab 19 Uhr

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Ausstellung
Der stinknormale Mann
18.02.2018 in Dresden

Was ist ein normaler Mann? Was ist gar ein stinknormaler Mann in unseren Zeiten, in denen alle etwas Einmaliges und Besonderes sein wollen – und das ja auch irgendwie sind. Was verstehen wir unter „normal“? Redet man z.B. als Mann oder über Männer lieber in Kategorien wie Erfolg, Karriere oder Sport und lässt Themen wie Vaterschaft, Scheitern oder Beziehungen eher außen vor? Welchen Bestand haben alte oder auch aktuelle Klischees?

Seit Jahren wandelt sich das Männerbild auch in Deutschland langsam. Dabei ist die stattfindende Transformation des Mannes geprägt von traditionellen, noch wirkenden Rollenbildern und den Herausforderungen eines Entwurfes moderner Männlichkeit. 

Blickt man in die Kunst, dann ist eine explizit kritische Auseinandersetzung mit Geschlechterrollen vor allem von Künstlerinnen ausgegangen und hatte dabei die Auseinandersetzung mit weiblichen Rollenbildern sowie dem weiblichen Körper stärker im Fokus.



Traditionelle männliche Rollendarstellungen von Männern gemacht, lassen sich in der Geschichte der Kunst finden in Kriegsdarstellungen, Kreuzigungen, Selbstbildnissen, Genre- oder Bordellszenen, Jagdbildern, biblischen Darstellungen, Fürstenbildern, Altären oder erotischen Darstellungen aller Couleur. Welche verschiedenen gegenwärtigen männlichen (Ab)Bilder möglich sind, damit beschäftigt sich „Der stinknormale Mann“, freilich jedoch mit der Gewissheit auf Unvollständigkeit. Zu Ausstellung, Veranstaltungen und Kursen laden wir alle Geschlechter ein.



Leif Borges (DE) | Thilo Droste (DE) | Thomas Florschuetz (DE) | Saeed Foroghi (DE) | Apostolos Georgiou (GR) | Patrycja German (PL) | Marcel Götze (DE) | Şakir Gökçebağ (TUR/DE) | Frank Herrmann (DE) | Andrey Kezzyn (RU) | Julia Kuzminska (DE) | Nils Mollenhauer (DE) | Guy Ben Ner (Israel) | David O‘Kane (IR) | Ursula Palla (CH) | Stephan Popella (DE) | Daniel Rode (DE) | Marten Schädlich (DE) | Sebastian Schrader (DE) | Klaus Weber (DE)




Mi 13-20 Uhr, Do+Fr 15-19 Uhr, Sa+So 14-18 Uhr
Kinderveranstaltung
Familiensonntag
18.02.2018 in Dresden



 



Familiensonntag



Familienprogramm

Sonntag, den 18. Februar 2018, 11 Uhr

 



11 Uhr Entdeckertour für Kleine und Große

11 Uhr & 14 Uhr Familienfilm im Kino

13 - 17 Uhr Offene Erlebniswerkstatt mit Spiel, Spaß und Basteleien

14 Uhr Feuer - Ein heißer und feuriger Vortrag für Familien mit Kindern ab 7 Jahren

Museumseintritt (Feuershow zzgl. 1,50 Euro / ermäßigt 1 Euro, Anmeldung zur Feuershow unter Telefon 0351/4887272)