Sonntag, 25.02.2018

Kunst & Kultur
BONNOPOLY
25.02.2018 in Bonn, Bad Godesberg

Bonn. Nach dem Umzug der Bundesregierung kommt die Stadt



auf eine grandiose Idee: Die alten Parlamentsgebäude sollen zu



etwas Großem, zu einem World Conference Center werden. Die



ehemalige Bundeshauptstadt bleibt als UN-Standort



weiter Zentrum



der internationalen Politik. Und der Umbau soll Stadt und



Bürger nichts kosten. Ein Investor aus dem fernsten Osten verspricht,



alles auf eigene Kosten zu bauen und zu betreiben. Das



kommt einer Stadtregierung trefflich zupass, die sich gerade



den Roman Herzog’schen Ruck gibt und zu einer „unternehmerischen



Stadt“ wird. Ein grotesker Politkrimi beginnt, in dem



sich zypriotische mit hawaiianischen Finanzhaien vor dem



Landgericht Bonn um öffentlichen Besitz streiten, Millionen auf



Nimmerwiedersehen verschwinden – und die städtische Aufsicht



ein Maß an Gutmütigkeit gegenüber kleinen und großen



Vergehen entwickelt, von dem Otto Knöllchenzahler nur träumen



kann.



Am Ende dieser Krimikomödie haben die Bonner Bürger nicht



nur die Zeche in Höhe von mehreren hundert Millionen Euro zu



zahlen. Sondern die angespannte Haushaltslage wird als



Begründung herangezogen, um Bibliotheken, Schwimmbäder



und soziale Einrichtungen zu schließen. Wie sinnvoll ist eine



unternehmerische Stadt, wenn ihre Bürger sich nicht mehr



leisten können, in ihr zu wohnen? Wem gehört die Stadt, in der



wir leben?



Diesen Fragen widmet sich Volker Lösch, der mit seinen politisch



und sozial brisanten Rechercheprojekten am THEATER



BONN (WAFFENSCHWEINE und NATHAN) bereits auf große



Resonanz gestoßen ist.


Ausstellung
BESTANDSAUFNAHME GURLITT
25.02.2018 in Bonn

3. November 2017 bis 11. März 2018

Bundeskunsthalle, Bonn: Bestandsaufnahme Gurlitt.

Der NS-Kunstraub und die Folgen



2. November 2017 bis 4. März 2018

Kunstmuseum Bern: Bestandsaufnahme Gurlitt.

„Entartete Kunst“ – Beschlagnahmt und verkauft



Die Bundeskunsthalle in Bonn und das Kunstmuseum Bern präsentieren zeitgleich eine Auswahl von Kunstwerken aus dem Nachlass von Cornelius Gurlitt mit unterschiedlichen thematischen Schwerpunkten. Die in einen historischen Gesamtkontext eingebetteten Präsentationen basieren auf dem aktuellen Forschungsstand zum „Kunstfund Gurlitt“ und stellen das umfangreiche Werkkonvolut erstmals einer breiten Öffentlichkeit vor.

Beide Ausstellungen sind inhaltlich eng aufeinander abgestimmt. In Bern liegt der Fokus auf Werken der „Entarteten Kunst“ und auf Arbeiten aus dem Kreis der Familie Gurlitt. Die Bundeskunsthalle konzentriert sich auf Werke, die NS-verfolgungsbedingt entzogen wurden, sowie auf Werke, deren Herkunft noch nicht geklärt werden konnte. Auch werden in der Bonner Ausstellung die Schicksale der verfolgten, meist jüdischen, Kunstsammler und Kunsthändler den Täterbiografien gegenübergestellt sowie der beispiellose Kunstraub der Nationalsozialisten in Deutschland und in den von den Nazis besetzten Gebieten thematisiert.

Die Bonner Ausstellung wird anschließend im Kunstmuseum Bern gezeigt. Eine weitere Station ist für Herbst 2018 im Martin-Gropius-Bau in Berlin geplant.



Eine Ausstellung der Bundeskunsthalle und des Kunstmuseums Bern




Dienstag und Mittwoch
10-21 Uhr
Donnerstag bis Sonntag
10-19 Uhr
Freitag für Gruppen ab 9 Uhr geöffnet und freier Eintritt für Schulklassen
Montags geschlossen

Heiligabend 10-15 Uhr
31. Dezember geschlossen
Kinderveranstaltung
PETTERSON UND FINDUS
25.02.2018 in Bonn

Der schrullige Pettersson lebt ziemlich einsam und allein auf seinem alten Bauernhof und bastelt an irgendwelchen Erfindungen, die meist nicht funktionieren. Eines Tages hat seine Nachbarin die Idee, ihm einen Gefährten zu verschaffen. Pettersson will davon nichts wissen. Er ist gern allein, behauptet er jedenfalls. Doch als eines Tages eine kleine Katze ihn mit großen Augen aus einer grünen Kiste ansieht, kann Pettersson nicht anders, und nimmt sie doch zu sich.



Findus ist zwar wie alle Katzenkinder ziemlich wild und oft auch frech, doch Pettersson hat ihn viel zu lieb, als dass er ihm ernsthaft böse sein könnte, wenn mal was zu Bruch geht. Die beiden genießen das Leben, Findus schließt Freundschaft mit all den anderen Tieren auf dem Hof und Pettersson ist doch ganz froh, nicht mehr so allein zu sein. Doch dann kommt Caruso, ein singender Hahn, auf den Hof. Und plötzlich ist nichts mehr so wie es einmal war. Alle Hühner haben nur noch Augen für den eingebildeten Gockel. Kater Findus versteht die Welt nicht mehr. Schließlich war er bislang hier der Hahn im Korb. Und überhaupt, wozu brauchen diese dummen Hühner auf einmal einen Hahn? Und dann erst diese Kräherei. Das fängt schon an, wenn Findus noch nicht einmal aufgewacht ist. Und geht dann den ganzen Tag so weiter - wieder und wieder und immer noch einmal. Während der kräftige Hahnengesang die Hühner ungemein beeindruckt, geht Findus das Geschrei gehörig auf die Nerven. Jeden Morgen wird er davon aus dem Schlaf geschreckt. So kann es für Findus nicht weitergehen und er überlegt, wie er Caruso und sein Geschrei loswerden kann.



Andreas Lachnit inszeniert die lustige und zugleich berührende Geschichte über Liebe, Freundschaft, Vertrauen und Geborgenheit mit viel Musik für Kinder ab 4 Jahren. 


Ausstellung
WETTERBERICHT
25.02.2018 in Bonn

Das Wetter ist allumfassend und unentrinnbar. Niemand kann sagen: „Das gefällt mir nicht, und deshalb nehme ich daran nicht teil.“ Inwieweit nehmen Klima- und Wetterereignisse Einfluss auf die menschliche Zivilisation und Kultur? Sowohl die wissenschaftliche und statistische Erforschung des Klimas als auch der alltägliche Umgang mit dem Wetter sind Thema dieser Ausstellung und ihrer Begleitveranstaltungen. Dem Besucher wird das Wetter in ungeahnter Vielfalt begegnen: Wettervorhersage, Dokumente zu Naturkatastrophen, Solar- und Windenergie, Aerodynamik, Wetterphänomene als dramaturgische Effekte, Bauernregeln, Sintflut, Erkältungen und Pharmaindustrie, Kleidung von Mensch und Tier, Götterzorn, Kugelblitz und vieles mehr.

Neben der kulturhistorischen Betrachtung des Wetters und seiner künstlerischen Rezeption spielen auch die wissenschaftliche Erfassung, die Geschichte der Meteorologie sowie aktuelle Aspekte der globalen Klimaveränderungen eine Rolle. Der Klimawandel ist Teil unseres kollektiven Bewusstseins, und trotz wissenschaftlicher Forschung und politischem Bemühen ist das Problem weit davon entfernt, gelöst zu sein. Die Ausstellung und ihre Begleitveranstaltungen werden mit wissenschaftlichen und künstlerischen Mitteln versuchen, verschiedene Thesen der Klimadebatte zu beschreiben, sie wollen aber vor allem Sensibilität und Aufmerksamkeit für das komplexe und lebensbedingende System unserer Atmosphäre wecken.



Eine Ausstellung der Bundeskunsthalle, Bonn, und des Deutschen Museums

In Kooperation mit der UNFCCC und dem Deutschen Wetterdienst




Dienstag und Mittwoch
10-21 Uhr
Donnerstag bis Sonntag
10-19 Uhr
Freitag für Gruppen ab 9 Uhr geöffnet und freier Eintritt für Schulklassen
Montags geschlossen

Heiligabend 10-15 Uhr
31. Dezember geschlossen

Montag, 26.02.2018

Kleinkunst
4 Frauen auf einen Streich · Gerburg Jahnke · Lena Kupke · Hildegard Scholten · Rosemie Warth
26.02.2018 in Bonn

Gerburg Jahnke präsentiert dem Publikum erneut pointenerprobte Komikerinnen/Musikerinnen!



www.fraujahnke.de



 



LENA KUPKE In der Nacht zum Valentinstag 2016 hat Lena begonnen, womit sie nicht mehr aufhören kann – mit Stand-Up Comedy. 

Wenige Monate später war sie Finalistin im NightWash Talent Award 2016 und durfte 

2017 ihren ersten TV Auftritt bei NightWash hinlegen und in einer der Live Shows 

auftreten. 

Lena ist festes Ensemble-Mitglied des Gute Arbeit Originals-Podcasts für ZDF funk, für deren Youtube Sketche sie auch schonmal als Sprecherin zu hören ist. 

Sie ist Moderatorin ihrer eigenen Stand-Up Comedy Open Mic Show „Komischer Klub“ in Köln, bei der sie als Host anderen Comedians eine Bühne bietet. 

Vor der Stand-Up Comedy war Lena als Schauspielerin, Autorin und Regisseurin tätig. Für das Theater hat sie 2014 ihre eigene sechsteilige Telenovela "Orkan der Gefühle" - eine Parodie auf die ARD Telenovela „Sturm der Liebe“, erfunden. Jeden Monat wurde eine neue Folge aufgeführt, bei der sie selbst eine der zwei Hauptrollen gespielt hat und neben Text und Schauspiel für die Regie verantwortlich war.



 



HILDEGARD SCHOLTEN "Ich spiele nicht. Ich bin." 

Die unverschämt charmante Dame mit der pfiffigen Körpersprache überrascht die Welt und das Publikum mit ihrer schlagfertigen trockenen Natürlichkeit und besticht mit skurriler Komik und Wortwitz. Die Show der betörend eigenwilligen Frau Scholten ist ein Erlebnis voller Gefühle. Sympathisch - man liebt sie halt.  



In tiefgründigen Liedern, mit ungeheuer ehrlichen Texten verzaubert sie ihr Publikum. In ihrer vollkommenen Unvollkommenheit gewinnt sie die Herzen der Menschen. 





Kabarettpreise: 



1. Platz Die "Schnellertshamer Heugabel 2016" Haarbach, Bayern http://www.kabarett-am-huberhof.de 



Presse: "...diese Chuzpe, gepaart mit Präsenz, präzise beobachteter Schlagfertigkeit und Hutzieh-würdigem Selbstveräppeln hätten noch ewig an dauern können...." (Ch. Pierach 2016) 



1. Platz Jurypreis "Der alte Hut 2015" Jurypreis Old-Comer-Award Comedy Arts Festival Moers 



"Schauspielerisch überzeugend, mit herrlich surreal überbordenden Sprachbildern und großer Improvisationslust hinterließ die Kölnerin einen starken Eindruck an diesem Abend." (WAZ 2015)  



1. Platz "Mission Impossible" vom Klüngelpütz Kabarett Theater Köln 2010 





Ausschnitte Soloprogramm 

"Eine interessante neue Figur" (Kölner Rundschau, 2010) 



"Ein neuer Stern am Kabarett-Himmel" (akt, Dezember 2010) 







Comedy Preise: 



1. Platz Comedy Rodeo Dinslaken März 2016 



1. Platz Jahresfinale Comedy Rodeo Dinslaken Juni 2016 







Puppenspielpreise: 



1. Platz beim 1. Kölner Puppet Slam Kölner Künstlertheaters (KKT) 2016 (Pressestimmen) 







Kunst gegen Bares (Offene Bühnen deutschlandweit): 





2. Platz "Kapitalistenschwein" der "Kunst gegen Bares" Leverkusen 2016 



1. Platz "Kapitalistenschwein" der "Kunst gegen Bares" Wachenburg/Weinheim 2016 



3. Platz "Kapitalistenschwein" Jahresfinale "Kunst gegen Bares" Nideggen 2016 



1. Platz "Kapitalistenschwein" der "Kunst gegen Bares" Nideggen 2016 



2. Platz "Kapitalistenschwein" Jahresfinale "Kunst gegen Bares" Aachen 2016 



1. Platz "Kapitalistenschwein" der "Kunst gegen Bares" Aachen 2016 



2. Platz "Kapitalistenschwein" der "Kunst gegen Bares" Limburg 2014 



1. Platz "Kapitalistenschwein" der "Kunst gegen Bares" München 2015 



1. Platz "Kapitalistenschwein" Jahresfinale "Kunst gegen Bares" München 2014 



1. Platz "Kapitalistenschwein" der "Kunst gegen Bares" Bremen 2014 



2. Platz "Kapitalistenschwein" der "Kunst gegen Bares" Siegen 2013 



1. Platz "Kapitalistenschwein" der "Kunst gegen Bares" Leverkusen 2013 



1. Platz "Kapitalistenschwein" der "Kunst gegen Bares" Köln 2008 



Ein Kritiker meint:  



Frau Scholten ist anders. Sie sieht dich. Sie fragt dich unwiderstehlich frech undcharmant, wer du bist. Und singt plötzlich ein hinreißendes Lied nur für dich. Nur für uns. "Woher nimmt die das bloß?" - Sie nimmt es von dir und gibt es dir als Kunst zurück. Hildegart ist das staunende Land-Ei, das weiß, was wir den Hühnern verdanken. Sie sucht nicht nur, sie findet dich. Immer wieder ereignen sich kleine Wunder durch die Art, wie sie sich öffnet und dadurch ihr dankbar staunendes Publikum zu öffnen vermag. Ihre Geschichten und Liederberühren rückhaltlos mit Liebe, Leben, Tod und Sehnsucht. Danke, Hildegart! 









 



 



ROSEMIE WARTH Clownin, Komikerin oder Verzauberin? Für sie gibt es keine Schublade! Rosemie ist Rosemie, und als Frau der ganz besonderen Art trifft sie voll in die Herzen der Zuschauer. Die ausgebildete Tänzerin und leidenschaftliche Sängerin präsentiert sich ihrem Publikum als herrlich verklemmte Schwäbin, die uns mit ihrer Mischung aus Begriffsstutzigkeit, schlauer Selbstironie und berührender Lebensphilosophie in die ach so menschlichen Missgeschicke führt und uns zugleich mit ihrem Charme und ihrer Herzenswärme umarmt. Mit ihrem Solo-Abend, einer Abenteuerreise durch das Leben, bei der sie mutig, poetisch und spielerisch erforscht, was alles in uns steckt und darauf wartet, gelebt zu werden, präsentiert sie auf unscheinbare Weise ihre „wahren Talente“. Ein mitreißender, berührender Abend, in dem mit großer Spielfreude geflirtet, getanzt und musiziert wird. Ein Abend, der zum Nachdenken einlädt, aber vor allem einzigartig wahrhaftig und unfassbar komisch ist. 



Eigentlich ist die 1965 in Bad Waldsee geborene Rosemie Warth Tänzerin, hat in New York, Philadelphia und Köln klassischen und modernen Tanz sowie Gesang studiert. Sie sei ins komische Fach hinein geschlittert, scherzt die quirlige Person und schildert ihren Berufseinstieg mit britisch anmutendem Understatement: beim Bruder auf dem Speicher lag eine Tuba, und da habe sie sich gedacht, wäre doch schade. Der Zufall war ein Glücksfall. 1989 begann Rosemie Warths komische Karriere als Tuba spielende Clownin beim Clownstrio Extra Nix, das bald in ganz Europa Erfolge feierte und unter anderem auf dem Charlie Rivel Memorial in Barcelona mit dem Spezialpreis der Jury ausgezeichnet wurde. Seit 1990 ist Rosemie Warth auch mit einem Soloprogramm und als Moderatorin unterwegs, gastiert regelmäßig im GOP Varieté in Hannover, im Starclub in Kassel, im Varieté Pegasus in Bensheim und als „Assistänzerin“ beim Heidelberger Zungenschlag. Warth ist Hauptpreisträgerin des Baden-Württembergischen Kleinkunstpreis 2015.