Sonntag, 18.02.2018

Sonstige Events
3 Veranstaltungen zu Hans Blumenberg: Kurt Flasch - Franz Josef Wetz - Sibylle Lewitscharoff
18.02.2018 in Bonn

Freitag, 02.02.2018, 20 Uhr: 

Prof. Dr. Kurt Flasch: Hans Blumenberg

 



Freitag, 16.02.2018, 20 Uhr

Prof. Dr. Franz Josef Wetz: Einführung in Leben und Werk Hans Blumenbergs



Freitag, 23.02.2018, 20 Uhr

Sibylle Lewitscharoff: Blumenberg



Hans Blumenberg wurde am 13. Juli 1920 in Lübeck geboren und starb am 28. März 1996 in Altenberge bei Münster. Nach seinem Abitur im Jahr 1939 durfte er keine reguläre Hochschule besuchen. Er galt trotz seiner katholischen Taufe als ›Halbjude‹. Folglich studierte Blumenberg zwischen 1939 und 1947 mit Unterbrechungen Philosophie, Germanistik und klassische Philosophie in Paderborn, Frankfurt am Main, Hamburg und Kiel. 1947 wurde Blumenberg mit seiner Dissertation "Beiträge zum Problem der Ursprünglichkeit der mittelalterlich-scholastischen Ontologie" an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel promoviert. Hier habilitierte er sich 1950 mit der Studie "Die ontologische Distanz. Eine Untersuchung über die Krisis der Phänomenologie Husserls". Sein Lehrer während dieser Zeit war Ludwig Landgrebe. Im Jahr 1958 wurde Blumenberg in Hamburg außerordentlicher Professor für Philosophie und 1960 in Gießen ordentlicher Professor für Philosophie. 1965 wechselte er als ordentlicher Professor für Philosophie nach Bochum und ging im Jahr 1970 an die Westfälische Wilhelms-Universität Münster, wo er 1985 emeritiert wurde. Blumenberg war Mitglied der Akademie der Wissenschaften und der Literatur zu Mainz (seit 1960), des Senats der Deutschen Forschungsgemeinschaft und Mitgründer der 1963 ins Leben gerufenen Forschungsgruppe »Poetik und Hermeneutik«.



Nahezu alle lieferbaren Bücher von Hans Blumenberg befinden sich im Sortiment der Buchhandlung. Eine Auswahl von 20 Titeln erscheinen in der beweglichen Leiste auf der Startseite des Webshops: 
https://shop.buchhandlung-boettger.de/ .




Di - Fr: 10 - 13 und
14 - 18.30 Uhr
Sa: 10 - 16 Uhr
Montags ist die Buchhandlung geschlossen.
Logo der Buchhandlung: Foto von Florian Beckers
Kleinkunst
Simon & Jan - Halleluja!
18.02.2018 in Bonn

Halleluja! 



„Falls es den Kabarett-Gott gibt, dann müsste so eine Gruppe ganz groß rauskommen. Sie müsste mit Preisen überhäuft werden für ihre Klugheit, für ihre selten zu findende Textqualität, für ihre Selbstironie, für ihre Musikalität sowieso, und für die Kaltschnäuzigkeit, sich nicht im Geringsten anzubiedern – selbst wenn es um einen Wettbewerb geht, wo die Anbiederung gewissermaßen Zweck der Veranstaltung ist.“ 

(Passauer Neue Presse, 27.2.2014) 

St. Ingberter Pfanne 2013 *** Prix Pantheon 2014 *** Deutscher Kleinkunstpreis 2016 *** Bayerischer Kabarettpreis 2016 *** nominiert für den Deutschen Musikautorenpreis 2016 *** 



Halleluja! – was räumen die beiden Oldenburger gerade ab? „Die neuen Shooting-Stars der Kabarett-Szene“ (WNZ) werden mit Preisen geradezu überschüttet (siehe oben) und hinterlassen in ganz Deutschland ein begeistertes Publikum! 



Sie werden gefeiert als „runderneuerte Liedermacher“ (Kölner Stadtanzeiger) und ihre Videos im Netz werden hunderttausendfach geklickt. Sie spielen Gitarre „wie junge Götter“ (Kölner Stadtanzeiger), werden gelobt für ihren „engelsgleichen Harmoniegesang“ (NWZ), „klare Sache: für die beiden kann es nur nach oben gehen“ (Neue Presse). 



Doch der Teufel sitzt am Teleprompter. Halleluja! – was für ein Kontrast! Und dann schickt die Loopstation Chöre in den Saal. Schließ deine Augen. Fühl dich ein. Fühl dich wohl. Und wenn du meinst, zu wissen, was als nächstes geschieht: Leck mich am Lied! Was für ein Himmelfahrtskommando! Und dann irgendwie doch Halleluja! – was für ein Programm! 



Sie haben sich die Bühne bereits mit Szenegrößen wie Stoppok, Wader, Wecker, Mey, Götz Widmann oder den Monsters of Liedermaching geteilt. In der Laudatio zum Prix Pantheon 2014 heißt es: „Anrührend wie Simon & Garfunkel und überraschend wie Rainald Grebe schaffen es Simon & Jan mit ihren Texten liebevoll Herz und Hirn ihres Publikums zu erreichen. Sie verkörpern die Generation der Liedermacher 2.0 aufs Vortrefflichste.“ 



Pressestimmen: 

„Die neuen Shooting-Stars der Kabarett-Szene“, WNZ – 6.11.12 



„Runderneuerte Liedermacher“, Kölner Stadtanzeiger – 25.10.13 



„Ein phänomenales Konzert“, Bonner Rundschau – 25.8.14 



„Sie singen […] wie einst Simon & Garfunkel, spielen Akustikgitarre wie junge Götter und mischen in ihren Texten Tiefgründiges mit Nonsens. […] Am Ende landet ein Turnschuh auf der Bühne und das Publikum hält es nicht länger auf den Stühlen: Stehende Ovationen.“, Kölner Stadtanzeiger – 25.10.13 



„Das Gitarrenduo Simon & Jan zelebrierte subversive Zartheit in Simon-&-Garfunkel-Manier […] Das Publikum war verzaubert, es regte sich kaum ein Atemzug.“, Münsterland Zeitung – 21.11.13 



„Texte, die selbst in der mittlerweile wieder sehr bunten deutschen Liedermacherszene herausstechen“, Rhein-Zeitung – 26.8.14 



„Ovationen im Stehen, Zugabe um Zugabe und ein fast dreistündiges Konzert, riesiger Andrang am CD-Verkaufstisch: Musikern und Publikum hat der Abend offensichtlich gleich viel Spaß gemacht. […] Unbedingt wiederkommen.“ 

, Göttinger Tageblatt – 23.2.15 



„Hochmusikalisch, vielfältig, schlichtweg atemberaubend. […] So treffsicher und melodienreich sind die Befindlichkeiten der Gegenwart selten auf den Punkt gebracht worden.“, Badische Zeitung – 13.4.15 



„An diesem Freitagabend tauchten die Leute aus dem Theater beseelt wieder auf, andächtig, froh und sehr, sehr zufrieden. […] Simon & Jan beherrschen drei Instrumente virtuos: die Gitarre, das Wort und das Publikum. Chapeau.“ 

, Satirikon – Februar 14 



Vita: 

-Simon Eickhoff (*1980), Jan Traphan (*1981) 

-gegründet 2006 beim gemeinsamen Musikstudium, seitdem zahlreiche Auftritte (u.a. Support für Götz Widmann und „Monsters of Liedermaching“, „Nightwash“, „Quatsch Comedy Live Club“) 

-2009: Produktion und Veröffentlichung ihres Debütalbums „Simon & Jan“ 

-2010: Preisträger „Jugend Kulturell Förderpreis – Kabarett & Co“ 

-2011: Erstes abendfüllendes Programm „Der letzte Schrei“ 

-2012: Nominiert für den „Preis der deutschen Schallplattenkritik“ 

-2012: Preisträger „Obernburger Mühlstein“ (Jury- und Publikumspreis) 

-2013: Veröffentlichung 2. Album „Der letzte Schrei – LIVE“ 

-2013: Preisträger „St. Ingberter Pfanne“ (1. Jurypreis) 

-2013: Preisträger „Reinheimer Satirelöwe“ (Publikumspreis) 

-2013: Preisträger „Krefelder Krähe“ (2. Jurypreis) 

-2013: Preisträger „Troubadour“ (Publikums- und 2. Jurypreis) 

-2013: Zweites abendfüllendes Programm „Ach Mensch“ 

-2014: Preisträger „Prix Pantheon“ (1. Jurypreis) 

-2014: Preisträger „Das schwarze Schaf vom Niederrhein“ (3. Jurypreis) 

-2014: Preisträger „Tuttlinger Krähe“ (Sonderpreis) 

-2016: Preisträger „Deutscher Kleinkunstpreis“ (Förderpreis der Stadt Mainz) 

-2016: Preisträger „Bayerischer Kabarettpreis“ (Musikpreis) 

-2016: Drittes abendfüllendes Programm „Halleluja!“


Ausstellung
BESTANDSAUFNAHME GURLITT
18.02.2018 in Bonn

3. November 2017 bis 11. März 2018

Bundeskunsthalle, Bonn: Bestandsaufnahme Gurlitt.

Der NS-Kunstraub und die Folgen



2. November 2017 bis 4. März 2018

Kunstmuseum Bern: Bestandsaufnahme Gurlitt.

„Entartete Kunst“ – Beschlagnahmt und verkauft



Die Bundeskunsthalle in Bonn und das Kunstmuseum Bern präsentieren zeitgleich eine Auswahl von Kunstwerken aus dem Nachlass von Cornelius Gurlitt mit unterschiedlichen thematischen Schwerpunkten. Die in einen historischen Gesamtkontext eingebetteten Präsentationen basieren auf dem aktuellen Forschungsstand zum „Kunstfund Gurlitt“ und stellen das umfangreiche Werkkonvolut erstmals einer breiten Öffentlichkeit vor.

Beide Ausstellungen sind inhaltlich eng aufeinander abgestimmt. In Bern liegt der Fokus auf Werken der „Entarteten Kunst“ und auf Arbeiten aus dem Kreis der Familie Gurlitt. Die Bundeskunsthalle konzentriert sich auf Werke, die NS-verfolgungsbedingt entzogen wurden, sowie auf Werke, deren Herkunft noch nicht geklärt werden konnte. Auch werden in der Bonner Ausstellung die Schicksale der verfolgten, meist jüdischen, Kunstsammler und Kunsthändler den Täterbiografien gegenübergestellt sowie der beispiellose Kunstraub der Nationalsozialisten in Deutschland und in den von den Nazis besetzten Gebieten thematisiert.

Die Bonner Ausstellung wird anschließend im Kunstmuseum Bern gezeigt. Eine weitere Station ist für Herbst 2018 im Martin-Gropius-Bau in Berlin geplant.



Eine Ausstellung der Bundeskunsthalle und des Kunstmuseums Bern




Dienstag und Mittwoch
10-21 Uhr
Donnerstag bis Sonntag
10-19 Uhr
Freitag für Gruppen ab 9 Uhr geöffnet und freier Eintritt für Schulklassen
Montags geschlossen

Heiligabend 10-15 Uhr
31. Dezember geschlossen
Ausstellung
WETTERBERICHT
18.02.2018 in Bonn

Das Wetter ist allumfassend und unentrinnbar. Niemand kann sagen: „Das gefällt mir nicht, und deshalb nehme ich daran nicht teil.“ Inwieweit nehmen Klima- und Wetterereignisse Einfluss auf die menschliche Zivilisation und Kultur? Sowohl die wissenschaftliche und statistische Erforschung des Klimas als auch der alltägliche Umgang mit dem Wetter sind Thema dieser Ausstellung und ihrer Begleitveranstaltungen. Dem Besucher wird das Wetter in ungeahnter Vielfalt begegnen: Wettervorhersage, Dokumente zu Naturkatastrophen, Solar- und Windenergie, Aerodynamik, Wetterphänomene als dramaturgische Effekte, Bauernregeln, Sintflut, Erkältungen und Pharmaindustrie, Kleidung von Mensch und Tier, Götterzorn, Kugelblitz und vieles mehr.

Neben der kulturhistorischen Betrachtung des Wetters und seiner künstlerischen Rezeption spielen auch die wissenschaftliche Erfassung, die Geschichte der Meteorologie sowie aktuelle Aspekte der globalen Klimaveränderungen eine Rolle. Der Klimawandel ist Teil unseres kollektiven Bewusstseins, und trotz wissenschaftlicher Forschung und politischem Bemühen ist das Problem weit davon entfernt, gelöst zu sein. Die Ausstellung und ihre Begleitveranstaltungen werden mit wissenschaftlichen und künstlerischen Mitteln versuchen, verschiedene Thesen der Klimadebatte zu beschreiben, sie wollen aber vor allem Sensibilität und Aufmerksamkeit für das komplexe und lebensbedingende System unserer Atmosphäre wecken.



Eine Ausstellung der Bundeskunsthalle, Bonn, und des Deutschen Museums

In Kooperation mit der UNFCCC und dem Deutschen Wetterdienst




Dienstag und Mittwoch
10-21 Uhr
Donnerstag bis Sonntag
10-19 Uhr
Freitag für Gruppen ab 9 Uhr geöffnet und freier Eintritt für Schulklassen
Montags geschlossen

Heiligabend 10-15 Uhr
31. Dezember geschlossen

Montag, 19.02.2018

Sonstige Events
3 Veranstaltungen zu Hans Blumenberg: Kurt Flasch - Franz Josef Wetz - Sibylle Lewitscharoff
19.02.2018 in Bonn

Freitag, 02.02.2018, 20 Uhr: 

Prof. Dr. Kurt Flasch: Hans Blumenberg

 



Freitag, 16.02.2018, 20 Uhr

Prof. Dr. Franz Josef Wetz: Einführung in Leben und Werk Hans Blumenbergs



Freitag, 23.02.2018, 20 Uhr

Sibylle Lewitscharoff: Blumenberg



Hans Blumenberg wurde am 13. Juli 1920 in Lübeck geboren und starb am 28. März 1996 in Altenberge bei Münster. Nach seinem Abitur im Jahr 1939 durfte er keine reguläre Hochschule besuchen. Er galt trotz seiner katholischen Taufe als ›Halbjude‹. Folglich studierte Blumenberg zwischen 1939 und 1947 mit Unterbrechungen Philosophie, Germanistik und klassische Philosophie in Paderborn, Frankfurt am Main, Hamburg und Kiel. 1947 wurde Blumenberg mit seiner Dissertation "Beiträge zum Problem der Ursprünglichkeit der mittelalterlich-scholastischen Ontologie" an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel promoviert. Hier habilitierte er sich 1950 mit der Studie "Die ontologische Distanz. Eine Untersuchung über die Krisis der Phänomenologie Husserls". Sein Lehrer während dieser Zeit war Ludwig Landgrebe. Im Jahr 1958 wurde Blumenberg in Hamburg außerordentlicher Professor für Philosophie und 1960 in Gießen ordentlicher Professor für Philosophie. 1965 wechselte er als ordentlicher Professor für Philosophie nach Bochum und ging im Jahr 1970 an die Westfälische Wilhelms-Universität Münster, wo er 1985 emeritiert wurde. Blumenberg war Mitglied der Akademie der Wissenschaften und der Literatur zu Mainz (seit 1960), des Senats der Deutschen Forschungsgemeinschaft und Mitgründer der 1963 ins Leben gerufenen Forschungsgruppe »Poetik und Hermeneutik«.



Nahezu alle lieferbaren Bücher von Hans Blumenberg befinden sich im Sortiment der Buchhandlung. Eine Auswahl von 20 Titeln erscheinen in der beweglichen Leiste auf der Startseite des Webshops: 
https://shop.buchhandlung-boettger.de/ .




Di - Fr: 10 - 13 und
14 - 18.30 Uhr
Sa: 10 - 16 Uhr
Montags ist die Buchhandlung geschlossen.
Logo der Buchhandlung: Foto von Florian Beckers