Sonntag, 21.01.2018

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The Magic Of Santana - feat. Alex Ligertwood
21.01.2018 in Kassel

Carlos Santana ist einer der wenigen Musiker, der seit den 1960ern über fünf Jahrzehnte hinweg zahlreiche Hits zu verzeichnen hat. In seiner Musik findet man Bestandteile von Latin, Rock, Blues, Jazz, Funk und anderen Einflüssen. Es ist eine „magische“ Idee mit Carlos im Zentrum, die bis heute weltweit Generationen von Fans berauscht und verzaubert.

THE MAGIC OF SANTANA – Europas No.1 SANTANA Show

Alles begann mit einer gemeinsamen Vision – jener Vision, den musikalischen Spirit, mit dem Carlos Santana seit Woodstock das Publikum in seinen Bann zieht, weiterzugeben. Eine große Bandbreite in der Auswahl von Lieblingssongs begeistert die Zuhörer und nimmt sie mit auf eine musikalische Reise durch das Werk dieses Ausnahme-Künstlers. Die neun Musiker von The MAGIC of SANTANA aus Hamburg bringen das weltberühmte Santana-Feeling absolut authentisch auf die Bühne. Nicht umsonst tourt die Band regelmäßig mit Special Guests, die zum erlesenen Kreis der original SANTANA- Bandmitglieder gehören, z.B. dem Sänger Alex Ligertwood. Allein das ist ein Vertrauensbeweis für die Qualität der Band. Natürlich wird auch der SANTANA-typische einzigartige Sound mit Liebe zum Detail und zu den Original-Instrumenten authentisch wiedergegeben. Der unverkennbare Gitarrenton von Carlos wird bei The MAGIC of SANTANA dem Vorbild entsprechend – und doch mit eigener Note – dargeboten von Gerd Schlüter; eine perfekte Ergänzung zu seinem Gitarrenspiel bildet der Keyboarder Jens Skwirblies, der ebenfalls seit seiner frühsten Jugend von der Musik Santanas geprägt ist.

Pulsierende Percussion ist ein weiteres wesentliches Element des SANTANA-Sounds. Die drei Percussionisten Andreas Rohde (Timbales, Cowbells und Vocals), Jürgen Pfitzinger (Congas und Bongos) sowie Pablo Escayola (Congas, Timbales und Bongos) sorgen dabei für das Santana-typische Latin-Feeling; den Groove erzeugen Drummer Oliver Steinwede und Bassist Martin Hohmeier. Für die Vocals und originalgetreue Spannung ist Gitarrist und Background-Sänger Olli Schröder zuständig. Ein weiteres Stil-Element in der Musik SANTANAs ist die Vielseitigkeit. Den großen Bogen, der sich von komplexen Melodien in englischer und spanischer Sprache über rockige Powersongs bis zu gefühlvollen Balladen spannt, präsentiert Tom Friedländer (Gesang) mit seiner charismatischen Stimme authentisch und überzeugend.

Darüber hinaus gehören in regelmässigen Abständen aktuelle und ehemalige Musiker von Carlos Santana zur Band: Alex Ligertwood (Vocals & Gitarre, Santana 1979 bis 1994), Richard Baker (Keyboards 1980 bis 1982) und Tony Lindsay (Vocals, Santana 1994 bis 2015); Raul Rekow (Congas, Santana bis 2013).

The MAGIC of SANTANA performen die Santana-Highlights aus 40 Jahren – inspiriert von legendären Alben wie „Abraxas“, „Santana III“, „ZEBOP!“,

Einlass eine Stunde vor Beginn
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Mord an Bord, Mylord! - Dinner Krimi - Mord ahoi
21.01.2018 in Kassel

Ein englischer DinnerKrimi mit vereinzelten Todesfällen
von Pia Thimon

Wie alle zehn Jahre, lädt der ebenso exzentrische wie patriotische Admiral Lord Reginald Bromstroke
Freunde und Familie zum Royal-Navy-Dinner auf Oakenshore Manor. Der Sieg bei der berühmten
Schlacht von Trafalgar jährt sich zum 125. Male und soll gebührend gefeiert werden.
Alle, die in Sussex Rang und Namen haben erscheinen zum Festmahl auf dem Herrensitz des Admirals.
Seine alten Weggefährten sind ebenso „an Bord“, wie die gesamte geschätzte Verwandtschaft. Dieses
Mal, so Lord Reginald, widme er das Dinner dem Andenken seiner geliebten und ertrunkenen Frau
Beatrix, die nach 10 Jahren nun für tot erklärt würde. Doch kaum kommt seemännischer Wind auf und
das Fest in Fahrt- geschieht ein Mord!

Die Aufklärung des grausamen Verbrechens hat nun oberste Priorität, denn bei genauerer Betrachtung
könnte jeder der Anwesenden der Täter sein. Alle scheinen auf eigenartige Weise in den Fall
verwickelt, die Aufregung ist groß und das gegenseitige Misstrauen wächst. Als sich die Anspannung ins
Unermessliche zu steigern droht, taucht zum Glück der berühmte Achille Pernod auf. Der Detektiv
deckt merkwürdige Zusammenhänge und mögliche Motive auf, aber um die verzwickte Situation zu
lösen, bevor es zu weiteren Todesfällen kommt, benötigt er Esprit, Tricks und die Hilfe der Gäste!

Einlass: 17:30 Uhr

Aktuell ist das Kartenkontingent leider erschöpft.

Montag, 22.01.2018

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Shawn Holt & The Teardrops
22.01.2018 in Kassel

Nicht selten treten die Söhne das berufliche Erbe ihrer Väter an. Das gilt auch für den Blues. Mud Morganfield übernahm das von Muddy Waters, Bernard Allison das von Vater Luther, John Lee Hooker übergab an Sohnemann John Lee Jr. und Carey Bell an seinen Stammhalter Lurrie. Shawn Holt, der in der Neuen Welt zum Bluesfest-Konzert angetreten ist, ist der Sohn des 2013 verstorbenen Magic Slim, eines der bekanntesten Vertreters des West-Side-Chicago-Blues. In diesem Fall übernahm der Sohnemann vor nunmehr vier Jahren gleich die gesamte Band des Vaters, die Teardrops nämlich, was den Vorteil hatte, dass er sofort auf eine bombensicher eingespielte Truppe zurückgreifen konnte.

Ein Umstand wie dieser ist selten von Nachteil und wirkt sich gerade bei Livekonzerten positiv aus. Wie bei dem in der Neuen Welt beispielsweise, denn die Teardrops legen bereits mit dem ersten Song los wie die Feuerwehr und geben auch nicht eher Ruhe, bis nach weit über zwei Stunden quasi der Blues von den Wänden tropft. So muss es sein, so stellt man sich schweißtreibenden Blues vor, der einen direkt bei den Eingeweiden packt, rhythmisch mitreißt wie bei “Bright Lights, Big City”, zu Tränen rührt wie bei “Wish You Would Never Part” und die Luft zum Schwirren bringt wie bei “Can’t Hold Out”.
“My Daddy Told Me”: Das ist Holts Motto, diesen Namen trägt auch seine CD aus dem Jahr 2013, aus der er freilich keine einzige Nummer spielt. Sein Dad hat gute Erziehungsarbeit geleistet und könnte, wäre er noch unter uns, in der Tat stolz sein auf die Art und Weise, wie Shawn sein Erbe verwaltet, präsentiert und – ja, auch das gehört dazu – sich dennoch auch deutlich abgrenzt und seinen eigenen Weg sucht. Holt betreibt mehr als lediglich Nachlassverwaltung. Er hat den messerscharfen Gitarrensound von Albert Collins übernommen und auch viele Klassiker des Chicago Blues, denen er neues Leben einhaucht, indem er sie mit purer Energie auflädt. Wie bei seinem Vater ist auch bei Shawn Holt die Anzahl seiner Eigenkompositionen überschaubar, andererseits aber macht er deutlich, was Klassiker wie “Got My Mojo Working” und “Walking The Dog” alles hergeben, wenn man sie nur mit genügend Dynamik und Verve spielt.
Und so brennt bei einer selten dreckigen und gerade deshalb so sensationellen Version der alten Hound Dog Taylor-Nummer “It’s Allright” förmlich die Luft, verleiten Songs wie “Since I Met You, Baby” mit ihren akustischen Eruptionen das Publikum in der ausverkauften Neuen Welt immer wieder zu Szenenapplaus. Shawn Holt & The Teardrops: Diese Band ließ an diesem Abend nichts, aber auch gar nichts, anbrennen.

Einlass eine Stunde vor Beginn

Dienstag, 23.01.2018

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Bubaran
23.01.2018 in Kassel

Inspiriert von der Klangwelt indonesischer Gamelan Orchester hat Andreas Tschopp ein Ensemble hochkarätiger Improvisatoren und Klangästheten um sich geschart. Diese befreit er von den Fesseln der wohltemperierten Stimmung und schickt sie auf eine Erkundungs­reise durch die erhabene Schönheit metallener Schwebungen und hyp­no­ti­scher Ostinati.
Im Geiste ist Bubaran ein Jazzquintett. Doch schon die Besetzung – drei Blechbläser, ein Gitarrist, ein Schlagzeuger – verdeutlicht, dass damit nicht der Klang des Great American Songbooks gemeint ist, sondern vielmehr die Spielhaltung, der Erfinder- und Entdecker­geist des Jazz.
Bubaran ist ein Jazzquintett. Aber Bubaran ist auch ein Taschen – Kammerorchester, ein Fernrohr in die Klangwelt indonesischer Tempelanlagen, ein Sänger archaischer Arien, ein Volksfest auf dem Dorfplatz.
Aus den CD Linernotes von Matthew Welch:
Die Musik von Bubaran ist global angelegt, gleichzeitig dient die Verschmelzung verschie­dener musikalischer Traditionen aber der sehr persönlichen Vision des Posaunisten Andreas Tschopp, Leader und Komponist der Band.
Die Instrumentierung und Orchestrierung, welche Tschopp wählt, ruft kontinuerlich Er­in­nerun­gen an die Texturen indonesischer Musik wach. So erinnert die Hinzunahme einer zweiten Posaune, gespielt von Bernhard Bamert, an den häufigen Gebrauch von Instru­men­tenpaaren in der Balinesischen Musik. Die Trompete, gespielt von Matthias Spillmann, erweitert das Klangspektrum der Blechinstrumente ins hohe Register und nimmt Bezug auf die höher gestimmten bronzenen Perkussionsinstrumente, welche in einem typischen Gamelan Ensemble tiefer gestimmte Instrumente der selben Art er­gän­zen. Der Gitarrist Ronny Graupe verwendet bemerkenswerte Effekte, welche ihm helfen sehr unter­schied­liche musikalische Rollen einzunehmen. So leistet er mit Jazz-Akkorden harmonische Unter­stützung, beschwört die strukturelle und melodische Dichte von Java­nesischen Zit­hern herauf oder erzeugt kreative perkussive Geräusche. Das vielseitige und bewegliche Schlagzeugspiel von Julian Sartorius komplettiert ein perfektes Ensemble, welches ganz unterschiedliche Gestalt annehmen kann.

Das Lineup:
Andreas Tschopp, Posaune
Matthias Spillmann, Trompete
Bernhard Bamert, Posaune
Ronny Graupe, Gitarre
Lionel Friedli, Schlagzeug

Einlass eine Stunde vor Beginn

Mittwoch, 24.01.2018

Donnerstag, 25.01.2018

Freitag, 26.01.2018

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Nighthawks - CD Release Tour „707″
26.01.2018 in Kassel

Die Nighthawks haben in der Spanne ihres über 20jährigen Schaffens ein fein konturiertes, ästhetisches Konzept geschaffen: Musik für Reisende. Die eingängigen Songs des Quintetts sind sehr klare, auf Reduktion bedachte Stimmungsbilder, die sich vielfach auf reale und fiktive Orte in der Welt beziehen. Der Sog fast aller Songs liegt im Sehnsuchtsvollen, ausgelöst durch den Trompetenklang, der immer wieder Leitmotiv einer musikalisch pulsierenden Reise ist. So gesehen ist die Musik der Nighthawks ein Road Movie, eines, das die Band nun mit ihrem großartigen siebten Studio Album 707 auf die Bühne bringt.

All jene Hörer, die offenen Auges durch das Leben reisen, gar eventuell selbst einst mit der Boeing 707 gereist sind – denn hier legt der Bezug zum Albumtitel – werden die Musik der Nighthawks verstehen. Vielleicht auch aus dem Grunde, weil einst die ersten Rock Stars die Gangway der 707 herabgestiegen sind. Man denke an Led Zeppelin, die Beatles und die Stones. Nighthawks haben eben diesen Geist von einst nicht vergessen, sie atmen ihn noch heute.

Die Band jedoch macht Instrumentalmusik, die sich aber nicht scheut den Blick aus dem Cockpit über die Landschaft schweifen zu lassen. Diese weitsichtige, stets variable Klangsprache hat den Nighthawks drei German Jazz Awards eingebracht. Der preisgekrönte Bandsound schöpft aus Jazz, Rock, Electronic und auch dem Pop. Steigen Sie ein in einen schönen Steigflug mit der Musik des Albums 707 – ready for boarding?

Reiner Winterschladen – Tpt., Flügelhorn
Dal Martino – Bass
Thomas Alkier – Schlagzeug
Jürgen Dahmen – Keys, Perk.
Jörg Lehnardt – Git.

Einlass eine Stunde vor Beginn