Mittwoch, 24.01.2018

Donnerstag, 25.01.2018

Kino
66 Kinos - Sondervorstellung inklusive einem Glas Sekt in Anwesenheit von Regisseur Philipp Hartmann
25.01.2018 in Karlsruhe

66 KINOS portraitiert einige von den 66 deutschen Filmtheatern, die Philipp Hartmann 2014/15 im Rahmen einer Kinotournee mit seinem vorherigen Film „Die Zeit vergeht wie ein brüllender Löwe“ besuchte, und lässt dabei vor den Augen des Zuschauers das vielschichtige Bild einer äußerst lebendigen und zugleich in diversen Umbrüchen befindlichen Kinolandschaft entstehen. Trotz vieler Gemeinsamkeiten – alle müssen etwa auf die Konsequenzen der Digitalisierung, auf sich wandelnde Sehgewohnheiten des Publikums oder auf wirtschaftliche Herausforderungen reagieren – zeigt sich, dass jedes Kino seine eigenen und immer stark vom Engagement der Kinobetreiber und -mitarbeiter gezeichneten Wege und Strategien findet, sich zu positionieren.

Die kaleidoskopartige und dramaturgisch klug konstruierte Betrachtung ganz unterschiedlicher individueller Orte, mit ihren jeweiligen Architekturen und alltäglichen Arbeitsabläufen, sowie der Menschen, die hinter diesen Kinos stehen, verdichtet sich zu einem Panorama der deutschen Kinolandschaft in ihrer ganzen Bandbreite – zwischen Filmclubs, kommunalen Kinos, Programmkinos und Multiplex-Palästen (sowie einer Reihe weiterer Orte, wo man miteinander und konzentriert Filme schaut).

Philipp Hartmanns Kinotour ist Aufhänger und nicht Thema dieser Momentaufnahme der deutschen Kinolandschaft. Man bereist diese freilich gemeinsam mit ihm – hörbar hinter der Kamera und spürbar in oft menschlich-sympathischen Begegnungen und Szenen mit den Kinomachern. Kleine liebevolle und bisweilen skurrile Beobachtungen am Wegesrand verorten zudem die Kinos in der Gesellschaft im gegenwärtigen Deutschland. Dies macht aus 66 KINOS auch einen persönlich geprägten Essay, der sich erfrischend von klassischen Talking-Heads-Dokus unterscheidet. Und nicht zuletzt wird in der Begeisterung und der Einsatzfreude der Kinomacher offenkundig: den Tod des Kinos muss man nicht befürchten. (flumenfilm)

D 2017
Buch, Regie, Kamera, Schnitt: Philipp Hartmann
Dramaturgie: Herbert Schwarze
Schnittassistenz und Beratung: Maya Connors
Farbkorrektur: Tim Liebe
Tongestaltung und Mischung: Pablo Paolo Kilian
Musik: Johannes Kirschbaum
Produktion: Flumenfilm / Philipp Hartmann
100 Minuten

Wichtig: Bitte tauschen Sie am Veranstaltungstag an unserer Kasse Ihr "print@home Ticket" gegen ein SCHAUBURG Ticket ein.
andere
Das große Halali - Ein Dinner Krimi mit Schuss
25.01.2018 in Karlsruhe

Ein Dinner mit Schuss von Pia Thimon

Nachdem Grampian Castle in den schottischen Highlands aufwendig modernisiert und restauriert
wurde, kommt neues Leben in das altehrwürdige Anwesen. Die patagonische Millionärin Theodora
Rawson, ihr Neffe Jonathan und die Hausfreundin Aileen, die neuen Schlossbewohner, laden die
Einwohner des Örtchens Dufftown und alle wichtigen Lairds und Ladies zu einem gemeinsamen
Jagdwochenende und Kennenlernen ein.

Nach der erfolgreichen Jagd, versammelt sich die Jagdgesellschaft zum traditionellen Schüsseltreiben,
dem gemeinsamen Essen nach Abschluss der Jagd. Mit fröhlichen Jagdliedern und köstlichen Speisen
entwickelt sich der Abend zu einem vollen Erfolg. Alte schottische Jagdbräuche sollen den Abend
krönen. Der eigenwillige Jonathan, der als Jägermeister, den Abend gestaltet, hat dazu seine ganz
eigenen Ideen. Bonnie Mac Grain, die Tochter des Bürgermeisters hilft wo sie nur kann. Ihr Vater sieht
darin die perfekte Möglichkeit, seine Tochter reich zu vermählen. Nicht unbedingt zu Bonnies
Entzücken, die den forschen Argentinier für reichlich seltsam hält. Doch auch Lord und Lady McYarn
wollen ihre Tochter Kyla unter die Haube bringen und schielen dabei auf Jonathans Vermögen. Wie der
Dorftratsch zu Tage fördert, sind auch andere Einwohner Dufftowns durch amouröse Verstrickungen
und finanzielle Verwicklungen auf die ein oder andere Art und Weise verbändelt. Bald stellt sich
heraus, dass keiner zu sein scheint, wer er vorgibt. Und plötzlich finden sich alle Anwesenden nicht als
Jäger, sondern als potentielle Beute wieder.

Wilde Verdächtigungen und Anschuldigungen machen die Runde, die Gejagten suchen verzweifelt
nach dem Mörder in ihrer Mitte. Der Abend scheint in einem kompletten Desaster zu enden. Wäre da
nicht ein spitzfindiger Jagdgenosse, der mit kühlem Verstand, wachem Geist und der Hilfe der
versammelten Jagdgesellschaft den wahren Mörder zu Fall bringt.

Einlass: 19:00 Uhr

Samstag, 27.01.2018

Sonntag, 28.01.2018

Donnerstag, 01.02.2018