Donnerstag, 22.02.2018

Sonstige Events
3 Veranstaltungen zu Hans Blumenberg: Kurt Flasch - Franz Josef Wetz - Sibylle Lewitscharoff
22.02.2018 in Bonn

Freitag, 02.02.2018, 20 Uhr: 

Prof. Dr. Kurt Flasch: Hans Blumenberg

 



Freitag, 16.02.2018, 20 Uhr

Prof. Dr. Franz Josef Wetz: Einführung in Leben und Werk Hans Blumenbergs



Freitag, 23.02.2018, 20 Uhr

Sibylle Lewitscharoff: Blumenberg



Hans Blumenberg wurde am 13. Juli 1920 in Lübeck geboren und starb am 28. März 1996 in Altenberge bei Münster. Nach seinem Abitur im Jahr 1939 durfte er keine reguläre Hochschule besuchen. Er galt trotz seiner katholischen Taufe als ›Halbjude‹. Folglich studierte Blumenberg zwischen 1939 und 1947 mit Unterbrechungen Philosophie, Germanistik und klassische Philosophie in Paderborn, Frankfurt am Main, Hamburg und Kiel. 1947 wurde Blumenberg mit seiner Dissertation "Beiträge zum Problem der Ursprünglichkeit der mittelalterlich-scholastischen Ontologie" an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel promoviert. Hier habilitierte er sich 1950 mit der Studie "Die ontologische Distanz. Eine Untersuchung über die Krisis der Phänomenologie Husserls". Sein Lehrer während dieser Zeit war Ludwig Landgrebe. Im Jahr 1958 wurde Blumenberg in Hamburg außerordentlicher Professor für Philosophie und 1960 in Gießen ordentlicher Professor für Philosophie. 1965 wechselte er als ordentlicher Professor für Philosophie nach Bochum und ging im Jahr 1970 an die Westfälische Wilhelms-Universität Münster, wo er 1985 emeritiert wurde. Blumenberg war Mitglied der Akademie der Wissenschaften und der Literatur zu Mainz (seit 1960), des Senats der Deutschen Forschungsgemeinschaft und Mitgründer der 1963 ins Leben gerufenen Forschungsgruppe »Poetik und Hermeneutik«.



Nahezu alle lieferbaren Bücher von Hans Blumenberg befinden sich im Sortiment der Buchhandlung. Eine Auswahl von 20 Titeln erscheinen in der beweglichen Leiste auf der Startseite des Webshops: 
https://shop.buchhandlung-boettger.de/ .




Di - Fr: 10 - 13 und
14 - 18.30 Uhr
Sa: 10 - 16 Uhr
Montags ist die Buchhandlung geschlossen.
Logo der Buchhandlung: Foto von Florian Beckers
Kinderveranstaltung
PETTERSON UND FINDUS
22.02.2018 in Bonn

Der schrullige Pettersson lebt ziemlich einsam und allein auf seinem alten Bauernhof und bastelt an irgendwelchen Erfindungen, die meist nicht funktionieren. Eines Tages hat seine Nachbarin die Idee, ihm einen Gefährten zu verschaffen. Pettersson will davon nichts wissen. Er ist gern allein, behauptet er jedenfalls. Doch als eines Tages eine kleine Katze ihn mit großen Augen aus einer grünen Kiste ansieht, kann Pettersson nicht anders, und nimmt sie doch zu sich.



Findus ist zwar wie alle Katzenkinder ziemlich wild und oft auch frech, doch Pettersson hat ihn viel zu lieb, als dass er ihm ernsthaft böse sein könnte, wenn mal was zu Bruch geht. Die beiden genießen das Leben, Findus schließt Freundschaft mit all den anderen Tieren auf dem Hof und Pettersson ist doch ganz froh, nicht mehr so allein zu sein. Doch dann kommt Caruso, ein singender Hahn, auf den Hof. Und plötzlich ist nichts mehr so wie es einmal war. Alle Hühner haben nur noch Augen für den eingebildeten Gockel. Kater Findus versteht die Welt nicht mehr. Schließlich war er bislang hier der Hahn im Korb. Und überhaupt, wozu brauchen diese dummen Hühner auf einmal einen Hahn? Und dann erst diese Kräherei. Das fängt schon an, wenn Findus noch nicht einmal aufgewacht ist. Und geht dann den ganzen Tag so weiter - wieder und wieder und immer noch einmal. Während der kräftige Hahnengesang die Hühner ungemein beeindruckt, geht Findus das Geschrei gehörig auf die Nerven. Jeden Morgen wird er davon aus dem Schlaf geschreckt. So kann es für Findus nicht weitergehen und er überlegt, wie er Caruso und sein Geschrei loswerden kann.



Andreas Lachnit inszeniert die lustige und zugleich berührende Geschichte über Liebe, Freundschaft, Vertrauen und Geborgenheit mit viel Musik für Kinder ab 4 Jahren. 


Freitag, 23.02.2018

Sonstige Events
3 Veranstaltungen zu Hans Blumenberg: Kurt Flasch - Franz Josef Wetz - Sibylle Lewitscharoff
23.02.2018 in Bonn

Freitag, 02.02.2018, 20 Uhr: 

Prof. Dr. Kurt Flasch: Hans Blumenberg

 



Freitag, 16.02.2018, 20 Uhr

Prof. Dr. Franz Josef Wetz: Einführung in Leben und Werk Hans Blumenbergs



Freitag, 23.02.2018, 20 Uhr

Sibylle Lewitscharoff: Blumenberg



Hans Blumenberg wurde am 13. Juli 1920 in Lübeck geboren und starb am 28. März 1996 in Altenberge bei Münster. Nach seinem Abitur im Jahr 1939 durfte er keine reguläre Hochschule besuchen. Er galt trotz seiner katholischen Taufe als ›Halbjude‹. Folglich studierte Blumenberg zwischen 1939 und 1947 mit Unterbrechungen Philosophie, Germanistik und klassische Philosophie in Paderborn, Frankfurt am Main, Hamburg und Kiel. 1947 wurde Blumenberg mit seiner Dissertation "Beiträge zum Problem der Ursprünglichkeit der mittelalterlich-scholastischen Ontologie" an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel promoviert. Hier habilitierte er sich 1950 mit der Studie "Die ontologische Distanz. Eine Untersuchung über die Krisis der Phänomenologie Husserls". Sein Lehrer während dieser Zeit war Ludwig Landgrebe. Im Jahr 1958 wurde Blumenberg in Hamburg außerordentlicher Professor für Philosophie und 1960 in Gießen ordentlicher Professor für Philosophie. 1965 wechselte er als ordentlicher Professor für Philosophie nach Bochum und ging im Jahr 1970 an die Westfälische Wilhelms-Universität Münster, wo er 1985 emeritiert wurde. Blumenberg war Mitglied der Akademie der Wissenschaften und der Literatur zu Mainz (seit 1960), des Senats der Deutschen Forschungsgemeinschaft und Mitgründer der 1963 ins Leben gerufenen Forschungsgruppe »Poetik und Hermeneutik«.



Nahezu alle lieferbaren Bücher von Hans Blumenberg befinden sich im Sortiment der Buchhandlung. Eine Auswahl von 20 Titeln erscheinen in der beweglichen Leiste auf der Startseite des Webshops: 
https://shop.buchhandlung-boettger.de/ .




Di - Fr: 10 - 13 und
14 - 18.30 Uhr
Sa: 10 - 16 Uhr
Montags ist die Buchhandlung geschlossen.
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Kinderveranstaltung
PETTERSON UND FINDUS
23.02.2018 in Bonn

Der schrullige Pettersson lebt ziemlich einsam und allein auf seinem alten Bauernhof und bastelt an irgendwelchen Erfindungen, die meist nicht funktionieren. Eines Tages hat seine Nachbarin die Idee, ihm einen Gefährten zu verschaffen. Pettersson will davon nichts wissen. Er ist gern allein, behauptet er jedenfalls. Doch als eines Tages eine kleine Katze ihn mit großen Augen aus einer grünen Kiste ansieht, kann Pettersson nicht anders, und nimmt sie doch zu sich.



Findus ist zwar wie alle Katzenkinder ziemlich wild und oft auch frech, doch Pettersson hat ihn viel zu lieb, als dass er ihm ernsthaft böse sein könnte, wenn mal was zu Bruch geht. Die beiden genießen das Leben, Findus schließt Freundschaft mit all den anderen Tieren auf dem Hof und Pettersson ist doch ganz froh, nicht mehr so allein zu sein. Doch dann kommt Caruso, ein singender Hahn, auf den Hof. Und plötzlich ist nichts mehr so wie es einmal war. Alle Hühner haben nur noch Augen für den eingebildeten Gockel. Kater Findus versteht die Welt nicht mehr. Schließlich war er bislang hier der Hahn im Korb. Und überhaupt, wozu brauchen diese dummen Hühner auf einmal einen Hahn? Und dann erst diese Kräherei. Das fängt schon an, wenn Findus noch nicht einmal aufgewacht ist. Und geht dann den ganzen Tag so weiter - wieder und wieder und immer noch einmal. Während der kräftige Hahnengesang die Hühner ungemein beeindruckt, geht Findus das Geschrei gehörig auf die Nerven. Jeden Morgen wird er davon aus dem Schlaf geschreckt. So kann es für Findus nicht weitergehen und er überlegt, wie er Caruso und sein Geschrei loswerden kann.



Andreas Lachnit inszeniert die lustige und zugleich berührende Geschichte über Liebe, Freundschaft, Vertrauen und Geborgenheit mit viel Musik für Kinder ab 4 Jahren. 


Samstag, 24.02.2018

Sonstige Events
3 Veranstaltungen zu Hans Blumenberg: Kurt Flasch - Franz Josef Wetz - Sibylle Lewitscharoff
24.02.2018 in Bonn

Freitag, 02.02.2018, 20 Uhr: 

Prof. Dr. Kurt Flasch: Hans Blumenberg

 



Freitag, 16.02.2018, 20 Uhr

Prof. Dr. Franz Josef Wetz: Einführung in Leben und Werk Hans Blumenbergs



Freitag, 23.02.2018, 20 Uhr

Sibylle Lewitscharoff: Blumenberg



Hans Blumenberg wurde am 13. Juli 1920 in Lübeck geboren und starb am 28. März 1996 in Altenberge bei Münster. Nach seinem Abitur im Jahr 1939 durfte er keine reguläre Hochschule besuchen. Er galt trotz seiner katholischen Taufe als ›Halbjude‹. Folglich studierte Blumenberg zwischen 1939 und 1947 mit Unterbrechungen Philosophie, Germanistik und klassische Philosophie in Paderborn, Frankfurt am Main, Hamburg und Kiel. 1947 wurde Blumenberg mit seiner Dissertation "Beiträge zum Problem der Ursprünglichkeit der mittelalterlich-scholastischen Ontologie" an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel promoviert. Hier habilitierte er sich 1950 mit der Studie "Die ontologische Distanz. Eine Untersuchung über die Krisis der Phänomenologie Husserls". Sein Lehrer während dieser Zeit war Ludwig Landgrebe. Im Jahr 1958 wurde Blumenberg in Hamburg außerordentlicher Professor für Philosophie und 1960 in Gießen ordentlicher Professor für Philosophie. 1965 wechselte er als ordentlicher Professor für Philosophie nach Bochum und ging im Jahr 1970 an die Westfälische Wilhelms-Universität Münster, wo er 1985 emeritiert wurde. Blumenberg war Mitglied der Akademie der Wissenschaften und der Literatur zu Mainz (seit 1960), des Senats der Deutschen Forschungsgemeinschaft und Mitgründer der 1963 ins Leben gerufenen Forschungsgruppe »Poetik und Hermeneutik«.



Nahezu alle lieferbaren Bücher von Hans Blumenberg befinden sich im Sortiment der Buchhandlung. Eine Auswahl von 20 Titeln erscheinen in der beweglichen Leiste auf der Startseite des Webshops: 
https://shop.buchhandlung-boettger.de/ .




Di - Fr: 10 - 13 und
14 - 18.30 Uhr
Sa: 10 - 16 Uhr
Montags ist die Buchhandlung geschlossen.
Logo der Buchhandlung: Foto von Florian Beckers
Kinderveranstaltung
PETTERSON UND FINDUS
24.02.2018 in Bonn

Der schrullige Pettersson lebt ziemlich einsam und allein auf seinem alten Bauernhof und bastelt an irgendwelchen Erfindungen, die meist nicht funktionieren. Eines Tages hat seine Nachbarin die Idee, ihm einen Gefährten zu verschaffen. Pettersson will davon nichts wissen. Er ist gern allein, behauptet er jedenfalls. Doch als eines Tages eine kleine Katze ihn mit großen Augen aus einer grünen Kiste ansieht, kann Pettersson nicht anders, und nimmt sie doch zu sich.



Findus ist zwar wie alle Katzenkinder ziemlich wild und oft auch frech, doch Pettersson hat ihn viel zu lieb, als dass er ihm ernsthaft böse sein könnte, wenn mal was zu Bruch geht. Die beiden genießen das Leben, Findus schließt Freundschaft mit all den anderen Tieren auf dem Hof und Pettersson ist doch ganz froh, nicht mehr so allein zu sein. Doch dann kommt Caruso, ein singender Hahn, auf den Hof. Und plötzlich ist nichts mehr so wie es einmal war. Alle Hühner haben nur noch Augen für den eingebildeten Gockel. Kater Findus versteht die Welt nicht mehr. Schließlich war er bislang hier der Hahn im Korb. Und überhaupt, wozu brauchen diese dummen Hühner auf einmal einen Hahn? Und dann erst diese Kräherei. Das fängt schon an, wenn Findus noch nicht einmal aufgewacht ist. Und geht dann den ganzen Tag so weiter - wieder und wieder und immer noch einmal. Während der kräftige Hahnengesang die Hühner ungemein beeindruckt, geht Findus das Geschrei gehörig auf die Nerven. Jeden Morgen wird er davon aus dem Schlaf geschreckt. So kann es für Findus nicht weitergehen und er überlegt, wie er Caruso und sein Geschrei loswerden kann.



Andreas Lachnit inszeniert die lustige und zugleich berührende Geschichte über Liebe, Freundschaft, Vertrauen und Geborgenheit mit viel Musik für Kinder ab 4 Jahren. 


Sonntag, 25.02.2018

Kinderveranstaltung
PETTERSON UND FINDUS
25.02.2018 in Bonn

Der schrullige Pettersson lebt ziemlich einsam und allein auf seinem alten Bauernhof und bastelt an irgendwelchen Erfindungen, die meist nicht funktionieren. Eines Tages hat seine Nachbarin die Idee, ihm einen Gefährten zu verschaffen. Pettersson will davon nichts wissen. Er ist gern allein, behauptet er jedenfalls. Doch als eines Tages eine kleine Katze ihn mit großen Augen aus einer grünen Kiste ansieht, kann Pettersson nicht anders, und nimmt sie doch zu sich.



Findus ist zwar wie alle Katzenkinder ziemlich wild und oft auch frech, doch Pettersson hat ihn viel zu lieb, als dass er ihm ernsthaft böse sein könnte, wenn mal was zu Bruch geht. Die beiden genießen das Leben, Findus schließt Freundschaft mit all den anderen Tieren auf dem Hof und Pettersson ist doch ganz froh, nicht mehr so allein zu sein. Doch dann kommt Caruso, ein singender Hahn, auf den Hof. Und plötzlich ist nichts mehr so wie es einmal war. Alle Hühner haben nur noch Augen für den eingebildeten Gockel. Kater Findus versteht die Welt nicht mehr. Schließlich war er bislang hier der Hahn im Korb. Und überhaupt, wozu brauchen diese dummen Hühner auf einmal einen Hahn? Und dann erst diese Kräherei. Das fängt schon an, wenn Findus noch nicht einmal aufgewacht ist. Und geht dann den ganzen Tag so weiter - wieder und wieder und immer noch einmal. Während der kräftige Hahnengesang die Hühner ungemein beeindruckt, geht Findus das Geschrei gehörig auf die Nerven. Jeden Morgen wird er davon aus dem Schlaf geschreckt. So kann es für Findus nicht weitergehen und er überlegt, wie er Caruso und sein Geschrei loswerden kann.



Andreas Lachnit inszeniert die lustige und zugleich berührende Geschichte über Liebe, Freundschaft, Vertrauen und Geborgenheit mit viel Musik für Kinder ab 4 Jahren. 


Dienstag, 27.02.2018

Kinderveranstaltung
JTB IM THALIA: PINOCCHIO
27.02.2018 in Bonn

Wer kennt nicht Pinocchio, die freche Holzpuppe mit der langen Lügennase, die allerlei Dummheiten macht und viele Abenteuer bestehen muss, ehe sie zu einem richtigen Jungen wird? Carlo Collodi erfand Pinocchio 1880 als Fortsetzungsroman für eine Kinderzeitschrift und schuf damit eines der größten Meisterwerke der Weltliteratur. Inzwischen wurde die Geschichte in über achtzig Sprachen übersetzt, unzählige Male bearbeitet und über dreißig Mal verfilmt.



Gepetto, der beste Holzschnitzer von Florenz, kann mit Kindern nicht besonders viel anfangen: „Kinder sind laut, egoistisch und stinken“, findet er. Als jedoch eines Tages eine Holzpuppe, die Gepetto aus einem Stück Pinienholz geschaffen hat, auf wundersame Weise zum Leben erwacht und Gepetto gleich mit einem fröhlichen „Papa!“ begrüßt, schließt der Holzschnitzer sein Werk sofort ins Herz. Er gibt ihm den Namen Pinocchio und behandelt ihn fortan wie seinen eigenen Sohn. Natürlich bringt Pinocchio ordentlich Wind in die Werkstatt des Alten und auch Gepettos schlimmsten Vorurteile gegen Kinder werden von Pinocchio bestätigt und übertroffen - er ist wild und frech, macht von früh bis spät nichts als Unsinn und lügt, bis ihm die Nase in die Länge wächst!



Dennoch schenkt Gepetto dem kleinen Frechdachs eine Liebe, die er selbst nie für möglich gehalten hätte. Pinocchio, der als Holzpuppe selbst zwar keine Gefühle empfinden kann, spürt dennoch Gepettos Enttäuschung und wünscht sich sehr, seinem ‚Papa‘ ein richtiger Junge zu sein. Doch wie wird man ein richtiger Junge? Gepetto kratzt seine letzten Ersparnisse zusammen und schickt Pinocchio in die Schule. Leider ist der Weg dahin voller Verlockungen. Pinocchio kommt vom Weg ab, macht spannende Bekanntschaften, wird betrogen, vergisst alle guten Vorsätze, lässt sich in immer tolleren Abenteuern hinaus in die weite Welt treiben.



Erst als er beinah im Meer ertrinkt, erkennt er seine Fehltritte. Als er in seiner Verzweiflung nach seinem Vater ruft,  wird er wie durch ein Wunder von einem großen Walfisch gerettet und es kommt zum Wiedersehen mit Gepetto. Jetzt, da Pinocchio Freude, Schmerz, Liebe, Trauer und Sehnsucht empfinden kann, erfüllt sich auch sein innigster Wunsch: Er wird ein richtiger Junge.



Andreas Lachnit inszeniert Erpho Bells Bühnenbearbeitung des italienischen Kinderbuchklassikers von Carlo Collodi im Kuppelsaal der Thalia Buchhandlung im Metropol, am Bonner Markt, für Zuschauer ab vier Jahren.


Mittwoch, 28.02.2018

Kinderveranstaltung
JTB IM THALIA: PINOCCHIO
28.02.2018 in Bonn

Wer kennt nicht Pinocchio, die freche Holzpuppe mit der langen Lügennase, die allerlei Dummheiten macht und viele Abenteuer bestehen muss, ehe sie zu einem richtigen Jungen wird? Carlo Collodi erfand Pinocchio 1880 als Fortsetzungsroman für eine Kinderzeitschrift und schuf damit eines der größten Meisterwerke der Weltliteratur. Inzwischen wurde die Geschichte in über achtzig Sprachen übersetzt, unzählige Male bearbeitet und über dreißig Mal verfilmt.



Gepetto, der beste Holzschnitzer von Florenz, kann mit Kindern nicht besonders viel anfangen: „Kinder sind laut, egoistisch und stinken“, findet er. Als jedoch eines Tages eine Holzpuppe, die Gepetto aus einem Stück Pinienholz geschaffen hat, auf wundersame Weise zum Leben erwacht und Gepetto gleich mit einem fröhlichen „Papa!“ begrüßt, schließt der Holzschnitzer sein Werk sofort ins Herz. Er gibt ihm den Namen Pinocchio und behandelt ihn fortan wie seinen eigenen Sohn. Natürlich bringt Pinocchio ordentlich Wind in die Werkstatt des Alten und auch Gepettos schlimmsten Vorurteile gegen Kinder werden von Pinocchio bestätigt und übertroffen - er ist wild und frech, macht von früh bis spät nichts als Unsinn und lügt, bis ihm die Nase in die Länge wächst!



Dennoch schenkt Gepetto dem kleinen Frechdachs eine Liebe, die er selbst nie für möglich gehalten hätte. Pinocchio, der als Holzpuppe selbst zwar keine Gefühle empfinden kann, spürt dennoch Gepettos Enttäuschung und wünscht sich sehr, seinem ‚Papa‘ ein richtiger Junge zu sein. Doch wie wird man ein richtiger Junge? Gepetto kratzt seine letzten Ersparnisse zusammen und schickt Pinocchio in die Schule. Leider ist der Weg dahin voller Verlockungen. Pinocchio kommt vom Weg ab, macht spannende Bekanntschaften, wird betrogen, vergisst alle guten Vorsätze, lässt sich in immer tolleren Abenteuern hinaus in die weite Welt treiben.



Erst als er beinah im Meer ertrinkt, erkennt er seine Fehltritte. Als er in seiner Verzweiflung nach seinem Vater ruft,  wird er wie durch ein Wunder von einem großen Walfisch gerettet und es kommt zum Wiedersehen mit Gepetto. Jetzt, da Pinocchio Freude, Schmerz, Liebe, Trauer und Sehnsucht empfinden kann, erfüllt sich auch sein innigster Wunsch: Er wird ein richtiger Junge.



Andreas Lachnit inszeniert Erpho Bells Bühnenbearbeitung des italienischen Kinderbuchklassikers von Carlo Collodi im Kuppelsaal der Thalia Buchhandlung im Metropol, am Bonner Markt, für Zuschauer ab vier Jahren.


Donnerstag, 01.03.2018

Sonstige Events
Prof. Dr. Heinz Robert Schlette: Albert Camus und die Juden
01.03.2018 in Bonn

Prof. Dr. Dr. Heinz Robert Schlette, 1931 in Wesel geboren, promovierte in den Fächern Philosophie und Katholische Theologie. Von 1962 bis zu seiner Emeritierung im Jahr 1996 war er Professofr für Philosophie an der Universität Bonn. Schlette veröffentlichte Arbeiten zur Theologie, Philosophie, Politik und Kultur. 



In der Festschrift zum 80. Geburtstag von Prof. Dr. Dr. Heinz Robert Schlette 2011 schrieb Dr. Klaus-Peter Pfeiffer (Köln):  „Schlettes Denken ist geprägt von einem radikalen Ernstnehmen des Leidens und des Bösen. Das bezieht sich nicht zuletzt auf sein Verständnis von Religion. Er ist skeptisch gegenüber einer Auffassung von Religion, die auf ein metaphysisches Einverständnis abzielt. Authentisch ist Religion für ihn heute nur dann, wenn sie aus einem Dissens zu einer leidvollen und fragwürdigen Wirklichkeit gedacht wird. Besondere Verdienste erwarb er sich als renommierter Kenner der französischen Philosophie. Seine Arbeiten zu Albert Camus und Simone Weil sind wegweisend. Er war auch der Erste, der in Deutschland auf das Werk von Emil Cioran aufmerksam machte. Seine umfangreichen Veröffentlichungen umfassen Arbeiten zur Theologie, Philosophie, Politik und Kultur. Durchgängig zeigen sie ihn als kritisch-engagierten Zeitgenossen. Seine religionsphilosophischen Arbeiten harren weithin noch einer nachhaltigen theologischen Rezeption.“



Hell / Petzel / Wenzel (Hrsg.): Glaube und Skepsis. Beiträge zur Religionsphilosophie Heinz Robert Schlettes. Festschrift zum 80. Geburtstag.Ostfildern, Grünewald 2011. 376 S. Geb. 29,90 €



Schriften von Heinz Robert Schlette zu Camus (Auswahl):



Wege der deutschen Camus-Rezeption. Darmstadt 1975



Albert Camus. Welt und Revolte. Freiburg/ München 1980



Albert Camus: L’Homme révolté, Einführung und Register. Essen 1987 (Hg. gemeinsam mit Martina Yadel)



Erkenntnis und Erinnerung. Albert Camus’ Pest-Chronik; Interpretation und Aktualität. Königswinter 1988 (Hg.)



Helenas Exil. Albert Camus als Anwalt des Griechischen in der Moderne. Stuttgart 1991 (Hg. gemeinsam mit Franz Josef Klehr)



„Der Sinn der Geschichte von morgen“, Albert Camus‘ Hoffnung. Frankfurt/M. 1995



„Mein Reich ist von dieser Welt” : das Menschenbild Albert Camus‘. Stuttgart, Berlin, Köln 2000 (Hg.)



Camus‘ Père Paneloux und die Aporetik des Leidens, in: Vergewisserungen. Aufsätze zur Lage der Philosophie und des Christentums. Königswinter 2002



Der Künstler und seine Zeit. Zu Camus‘ Vorträgen in Schweden. Königswinter 2010



Zur Kritik des «philosophischen Selbstmords» bei Camus, in: Notwendige Verneinungen. Auf der Suche nach dem Gültigen. Königswinter 2011



zuletzt erschien von Heinz Robert Schlette:



Heinz Robert Schlette: Existenz im Zwielicht. Notierungen in philosophischer Absicht (1965 – 1999). Münster 2014. 296 S. Kart. 39,90 €



Beobachtungen, Impressionen, Reflexionen im Untergrund und Hintergrund des Philosophierens werden in diesen Notierungen aus den Jahren 1965 - 1999 festgehalten. Sie vermitteln einen Einblick in die Schwierigkeiten des Nachdenkens und des angemessenen Schreibens. Vieles wird erwähnt - Begegnungen, Reisen, Ereignisse - und bestätigt die existentielle Ungewissheit. „Die Ambivalenz, das Zwielicht, das clair-obscur ist die Fundamentalkondition unserer Existenz, nicht die Eindeutigkeit, das Entweder-Oder."



Zahlreiche Publikationen von Heinz Robert Schlette befinden sich im Sortiment der Buchhandlung.

 


Sonstige Events
Prof. Dr. Heinz Robert Schlette: Albert Camus und die Juden
01.03.2018 in Bonn

Prof. Dr. Dr. Heinz Robert Schlette, 1931 in Wesel geboren, promovierte in den Fächern Philosophie und Katholische Theologie. Von 1962 bis zu seiner Emeritierung im Jahr 1996 war er Professofr für Philosophie an der Universität Bonn. Schlette veröffentlichte Arbeiten zur Theologie, Philosophie, Politik und Kultur. 



In der Festschrift zum 80. Geburtstag von Prof. Dr. Dr. Heinz Robert Schlette 2011 schrieb Dr. Klaus-Peter Pfeiffer (Köln):  „Schlettes Denken ist geprägt von einem radikalen Ernstnehmen des Leidens und des Bösen. Das bezieht sich nicht zuletzt auf sein Verständnis von Religion. Er ist skeptisch gegenüber einer Auffassung von Religion, die auf ein metaphysisches Einverständnis abzielt. Authentisch ist Religion für ihn heute nur dann, wenn sie aus einem Dissens zu einer leidvollen und fragwürdigen Wirklichkeit gedacht wird. Besondere Verdienste erwarb er sich als renommierter Kenner der französischen Philosophie. Seine Arbeiten zu Albert Camus und Simone Weil sind wegweisend. Er war auch der Erste, der in Deutschland auf das Werk von Emil Cioran aufmerksam machte. Seine umfangreichen Veröffentlichungen umfassen Arbeiten zur Theologie, Philosophie, Politik und Kultur. Durchgängig zeigen sie ihn als kritisch-engagierten Zeitgenossen. Seine religionsphilosophischen Arbeiten harren weithin noch einer nachhaltigen theologischen Rezeption.“



Hell / Petzel / Wenzel (Hrsg.): Glaube und Skepsis. Beiträge zur Religionsphilosophie Heinz Robert Schlettes. Festschrift zum 80. Geburtstag.Ostfildern, Grünewald 2011. 376 S. Geb. 29,90 €



Schriften von Heinz Robert Schlette zu Camus (Auswahl):



Wege der deutschen Camus-Rezeption. Darmstadt 1975



Albert Camus. Welt und Revolte. Freiburg/ München 1980



Albert Camus: L’Homme révolté, Einführung und Register. Essen 1987 (Hg. gemeinsam mit Martina Yadel)



Erkenntnis und Erinnerung. Albert Camus’ Pest-Chronik; Interpretation und Aktualität. Königswinter 1988 (Hg.)



Helenas Exil. Albert Camus als Anwalt des Griechischen in der Moderne. Stuttgart 1991 (Hg. gemeinsam mit Franz Josef Klehr)



„Der Sinn der Geschichte von morgen“, Albert Camus‘ Hoffnung. Frankfurt/M. 1995



„Mein Reich ist von dieser Welt” : das Menschenbild Albert Camus‘. Stuttgart, Berlin, Köln 2000 (Hg.)



Camus‘ Père Paneloux und die Aporetik des Leidens, in: Vergewisserungen. Aufsätze zur Lage der Philosophie und des Christentums. Königswinter 2002



Der Künstler und seine Zeit. Zu Camus‘ Vorträgen in Schweden. Königswinter 2010



Zur Kritik des «philosophischen Selbstmords» bei Camus, in: Notwendige Verneinungen. Auf der Suche nach dem Gültigen. Königswinter 2011



zuletzt erschien von Heinz Robert Schlette:



Heinz Robert Schlette: Existenz im Zwielicht. Notierungen in philosophischer Absicht (1965 – 1999). Münster 2014. 296 S. Kart. 39,90 €



Beobachtungen, Impressionen, Reflexionen im Untergrund und Hintergrund des Philosophierens werden in diesen Notierungen aus den Jahren 1965 - 1999 festgehalten. Sie vermitteln einen Einblick in die Schwierigkeiten des Nachdenkens und des angemessenen Schreibens. Vieles wird erwähnt - Begegnungen, Reisen, Ereignisse - und bestätigt die existentielle Ungewissheit. „Die Ambivalenz, das Zwielicht, das clair-obscur ist die Fundamentalkondition unserer Existenz, nicht die Eindeutigkeit, das Entweder-Oder."



Zahlreiche Publikationen von Heinz Robert Schlette befinden sich im Sortiment der Buchhandlung.