Montag, 26.02.2018

Ausstellung
Gemalt, gedruckt, gebraucht
26.02.2018 in Stuttgart

Gemalt oder gedruckt – farbig mit Gold oder Schwarz-Weiß – vielfältig sind die Erscheinungsformen von Bildern auf Pergament und Papier im Spätmittelalter. Sie illustrieren und schmücken Bücher, sind aber ebenso zur emotionalen Steigerung der Andacht wie zur sinnlichen Freude der Leser gedacht.



 



Die Erwerbung von sieben kolorierten frühen Kupferstichen aus dem Gebetbuch einer Nonne in Utrecht sowie die Rückkehr eines Kriegsverlustes, das 1506 gedruckte Stundenbuch für Autun mit Metallschnitten, ist Anlass für die Staatsgalerie, den Fokus auf »Bild und Buch« zu richten.



 



Am Anfang stehen Beispiele der Buchmalerei, gefolgt von gedruckten Bildern für handgeschriebene Bücher wie es die neuerworbenen Kupferstiche vom Meister des Dutuitschen Ölbergs und dem Meister der Marter der Zehntausend sind. Auch die Holzschnitte in Inkunabeln des Buchdrucks wie dem „Ulmer Aesop“ waren vielfach noch koloriert.



 



Vertiefend zu dieser Entwicklung sind Beispiele für wichtige Themen ausgewählt, etwa großformatige Kanonbilder, Einblattdrucke, kolorierte Holzschnitte mit Bildern der beliebten Heiligen und besondere Drucktechniken wie Schrottblatt und Weißlinienschnitt. Die Künstler dieser Werke sind alle nicht namentlich bekannt. Am profanen Ende steht die älteste gedruckte Spielkarte




Di, Mi, Fr - So 10.00-18.00 Uhr
Do 10.00 - 20.00 Uhr
Mo geschlossen
dienstags und mittwochs Sonderöffnungen für angemeldete Schulgruppen ab 9 Uhr, Anmeldung unter: fuehrungsservice@staatsgalerie.de

Dienstag, 27.02.2018

Ausstellung
Gemalt, gedruckt, gebraucht
27.02.2018 in Stuttgart

Gemalt oder gedruckt – farbig mit Gold oder Schwarz-Weiß – vielfältig sind die Erscheinungsformen von Bildern auf Pergament und Papier im Spätmittelalter. Sie illustrieren und schmücken Bücher, sind aber ebenso zur emotionalen Steigerung der Andacht wie zur sinnlichen Freude der Leser gedacht.



 



Die Erwerbung von sieben kolorierten frühen Kupferstichen aus dem Gebetbuch einer Nonne in Utrecht sowie die Rückkehr eines Kriegsverlustes, das 1506 gedruckte Stundenbuch für Autun mit Metallschnitten, ist Anlass für die Staatsgalerie, den Fokus auf »Bild und Buch« zu richten.



 



Am Anfang stehen Beispiele der Buchmalerei, gefolgt von gedruckten Bildern für handgeschriebene Bücher wie es die neuerworbenen Kupferstiche vom Meister des Dutuitschen Ölbergs und dem Meister der Marter der Zehntausend sind. Auch die Holzschnitte in Inkunabeln des Buchdrucks wie dem „Ulmer Aesop“ waren vielfach noch koloriert.



 



Vertiefend zu dieser Entwicklung sind Beispiele für wichtige Themen ausgewählt, etwa großformatige Kanonbilder, Einblattdrucke, kolorierte Holzschnitte mit Bildern der beliebten Heiligen und besondere Drucktechniken wie Schrottblatt und Weißlinienschnitt. Die Künstler dieser Werke sind alle nicht namentlich bekannt. Am profanen Ende steht die älteste gedruckte Spielkarte




Di, Mi, Fr - So 10.00-18.00 Uhr
Do 10.00 - 20.00 Uhr
Mo geschlossen
dienstags und mittwochs Sonderöffnungen für angemeldete Schulgruppen ab 9 Uhr, Anmeldung unter: fuehrungsservice@staatsgalerie.de
Kunst & Kultur
Casa Verdi und die Flucht nach Hawai'i
27.02.2018 in Stuttgart

Giuseppe Verdi ließ im Jahr 1899 in Mailand eine Seniorenresidenz für bedürftige Sänger bauen. Von all seinen Arbeiten war ihm diese die liebste. Für die alternden Musiker bedeutet sein größtes Werk heute noch ihre Existenzgrundlage. Doch im Jahr 2018 bedroht in der Finanzhauptstadt Italiens die Gier nach persönlichem Reichtum Verdis große gesellschaftliche Errungenschaft: Die Hausleiterin Signorina A. und ihr jugendlicher Liebhaber unterschlagen nämlich das gesamte Stiftungsvermögen und gefährden damit das finanzielle Überleben des Hauses. Die beiden Liebestollen versuchen die Spuren ihrer frevelhaften Tat zu verwischen und fliehen in die Südsee. Ihre Flucht gelingt und beide genießen das schöne Leben auf Hawai’i. Und wer könnte ihnen das verdenken? Aloha-Spirit, Hula-Tänze, Ukulele-Klänge, tropische Cocktails und weiße Sandstrände – das turtelnde Gaunerpärchen findet, was das Klischee verspricht!



Währenddessen scheint der soziale Geist Verdis die vergessen geglaubten Talente der alternden Gesangskünstler wieder zu erwecken. Eine Task-Force von ehemaligen Opernstars ist den beiden Gaunern bereits auf der Spur. Und im Casa Verdi versuchen die pensionierten Sängerstars zu retten, was noch zu retten ist. Ihr bezaubernder Gedanke ist, ihre musikalischen Künste wieder aufleben zu lassen. Aus ihrer künstlerischen Schatzkiste suchen sie die wertvollsten Arien ihrer Karriere, proben diese und garnieren sie mit einer kleinen Prise Lebenserfahrung, um so den gestohlenen Geldbetrag wieder einzuspielen.



Ob die egozentrische Gier nach Reichtum die Oberhand über den gemeinschaftlichen, künstlerischen Gestaltungswillen der Altenheim-Operndiven behalten wird? Ob das Vermächtnis Verdis gerettet werden kann? Und ob schließlich das verbrecherische Liebespaar überhaupt das hawaiische Staatsmotto kennt? Es lautet: "Das Leben des Landes wird durch Rechtschaffenheit bewahrt!" In diesem Sinne: Aloha!



Mitwirkende:



Musiktheaterklasse Leitung: Stephan Raab / Andrea Haupt

Ensemble Serenata Leitung: Oliver Hasenzahl

Fachbereich Gesang Leitung: Ingeborg Krebs-Kluge

Fachbereich Klavier Leitung: Felipe Valerio

Fachbereich Streicher Leitung: Simone Riniker-Maier

Text: Doris Neumann

Inszenierung: Stephan Raab

Korrepetition: Julia Goldstein Manz

Organisation: Wolfgang Albrecht



Eintritt frei (für die Abendaufführung werden Spenden erbeten)



Reservierung für die Schulvorstellung um 11 Uhr und die Abendvorstellung um 19 Uhr:

Tel. 0711.2022-444 / 
anmeldung@lindenmuseum.de