Donnerstag, 25.01.2018

Klassik-Konzert
3. Meisterkonzert - Tianawa Yang, Violine & Gabriel Schwabe, Violoncello
25.01.2018 in Mönchengladbach

3. Meisterkonzert
25. Januar 2018, 20 Uhr, Kaiser-Friedrich-Halle

Tianwa Yang, Violine
Gabriel Schwabe, Violoncello



Wolfgang Amadeus Mozart Duo G-Dur KV 423 für Violine und Violoncello
1756-1791

Johann Sebastian Bach Partita Nr. 2 d-Moll BWV 1004 für Violine solo
1685-1750

Gaspar Cassadó Suite für Violoncello solo
1897-1966

Maurice Ravel Sonate für Violine und Violoncello
1875-1937


„Heute gibt es kein Vertun mehr: Tianwa Yang ist die stärkste junge Geigerin, weit und breit", kommentierte die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung. An enthusiastische Lobeshym-nen hat sich Tianwa Yang inzwischen gewöhnt, nachdem sie mehrere preisgekrönte Auf-nahmen vorgelegt und bedeutende internationale Debüts gegeben hat. 2014 wurde sie mit dem ECHO Klassik als „Nachwuchskünstlerin des Jahres“ sowie mit dem Jahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet, 2015 erneut mit einem ECHO Klassik geehrt - diesmal als „Instrumentalistin des Jahres“.

Gabriel Schwabe setzte als Preisträger des Grand Prix Emanuel Feuermann 2006 ein erstes Ausrufezeichen, dem er weitere hinzufügte: 2007 mit dem Gewinn des Deutschen Musik-wettbewerbs, 2009 mit einem Sonderpreis beim Rostropovich-Wettbewerb in Paris und im selben Jahr mit dem Gewinn des Pierre Fournier Awards in London. Der Sohn deutsch-spanischer Eltern gilt als „ein cellistischer Überflieger mit feinem Gestaltungsvermögen, der sein Instrument phänomenal beherrscht“ (Fono Forum).

Einlass 19:00 Uhr

Freitag, 26.01.2018

Oper & Operette
Lohengrin
26.01.2018 in Mönchengladbach

Romantische Oper in drei Aufzügen
Libretto und Musik von Richard Wagner

„Graf Telramund beschuldigt Elsa von Brabant, ihren Bruder Gottfried ermor-
det zu haben, um nach dem Tod des Vaters selbst Herrscherin des Landes zu werden. König Heinrich I. ordnet ein Gottesgericht an: Ein Zweikampf zwischen Telramund – der ebenfalls die Krone Brabants für sich beansprucht – und einem Vertreter Elsas soll über deren Schuld oder Unschuld entscheiden.

Da erscheint ein geheimnisvoller Schwanenritter, der sich dem Kampf stellen und dafür Elsa zur Ehefrau bekommen will. Alles scheint sich zum Guten zu wenden, vor allem, als der unbekannte Ritter Graf Telramund besiegt und ihre Hochzeit Elsas Glück vollkommen macht … Wäre da nicht das berühmt gewordene Verbot des Ritters, ihn nie nach seinem Namen und seiner Herkunft zu fragen: „Nie sollst du mich befragen.“
In der Hochzeitsnacht bricht Elsa, durch die Einflüsterungen von Telramunds Frau Ortrud misstrauisch geworden, ihr Versprechen und stellt die verbotene Frage. Der Ritter gibt sich als Lohengrin, Sohn des Gralshüters Parzival und ebenfalls Gralsritter, zu erkennen und ist auf immer für Elsa verloren.

Der märchenhafte Stoff vom Schwanenritter und der Jungfrau von Brabant, den Wagner – aus verschiedenen Quellen gespeist – zu einem dreiaktigen Textbuch verarbeitet hat, ist gleichnishaft auch heute noch hochaktuell. Die berühmte Geschichte schildert den Kampf um Macht, archaische und
domestizierte Formen von Spiritualität, zwischenmenschliches Vertrauen, die Gier nach Gewissheit und Transparenz und die Sehnsucht nach Erlösung.

Wagners letzte Oper im herkömmlich romantischen Stil, bevor er sich der Konzeption und Umsetzung seines Musikdramas widmete, das im
Ring des Nibelungen münden sollte, wurde 1850 in Weimar unter der Leitung von Franz Liszt uraufgeführt. Richard Wagner selbst, der sich wegen
seiner Teilnahme an der 1848er Revolution im Schweizer Exil aufhalten musste, konnte ihren Erfolg nur aus der Ferne beobachten und Lohengrin erst elf Jahre später erstmals erleben.

Samstag, 27.01.2018

Dienstag, 30.01.2018

Mittwoch, 31.01.2018

Oper & Operette
Der Mann der seine Frau mit einem Hut verwechselte - Premiere
31.01.2018 in Mönchengladbach

Michael Nymans Kammeroper Der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselte beruht auf einer wahren Begebenheit, die dem britischen Neurologen und Mitverfasser des Librettos, Oliver Sacks, in seiner langjährigen Praxis untergekommen ist: Sein Patient Dr. P, ein Sänger und Gesangslehrer, hat zunehmend Probleme, Gesichter und Gegenstände wiederzuerkennen und in einen sinnvollen Zusammenhang zu bringen.
So werden eine Rose, ein Handschuh oder auch das Gesicht seiner Frau, das er mit einem Hut verwechselt, zu komplexen Problemen, die die Bewältigung seines Alltags immer schwieriger machen. Der Neurologe diagnostiziert „visuelle Agnosie“, auch Seelenblindheit genannt. Verblüfft ist der Arzt von Dr. P.’s Methode, sich trotz dieser Erkrankung im Alltag zurechtzufinden: Er verknüpft jede Tätigkeit mit Musik, erfindet Anziehlieder, Badelieder oder Essenslieder, damit die Unordnung in seinem Kopf Struktur bekommt.
Das einzige Rezept, das ihm der Arzt folglich verschreiben kann ist: Musik.

Der britische Komponist Michael Nyman wurde vor allem mit seinen anspruchsvollen Musiken zu Filmen von Peter Greenaway (u. a. Der Koch, der Dieb, seine Frau und ihr Liebhaber) und Jane Campion (Das Piano) bekannt. Für seine Art zu komponieren hat Nyman selbst Anfang der 1970er Jahre – in Anlehnung an die Stilrichtung Minimal Art in der Bildenden Kunst – den Begriff Minimal Music geprägt.
Dieser Stil negiert die meisten gängigen Kompositionsprinzipien, verweigert sich Begriffen wie Fortschritt oder Entwicklung und ist vielmehr in der stilistischen Nähe der mittelalterlichen Gregorianik anzusiedeln. Die charakteristische repetitive Gleichförmigkeit der Musik entwickelt jedoch einen fast meditativen Sog, dem sich der Zuhörer nicht entziehen kann.

Die Inszenierung dieser etwa 70-minütigen Kammeroper findet auf der Großen Bühne statt, auf der sogar das Publikum Platz nehmen wird. Eine speziell aufgebaute Zuschauertribüne ermöglicht dabei einen neuen und faszinierenden Blickwinkel auf das Bühnengeschehen, das sich in unmittelbarer Nähe abspielt.

Freitag, 02.02.2018

Oper & Operette
Lohengrin
02.02.2018 in Mönchengladbach

Romantische Oper in drei Aufzügen
Libretto und Musik von Richard Wagner

„Graf Telramund beschuldigt Elsa von Brabant, ihren Bruder Gottfried ermor-
det zu haben, um nach dem Tod des Vaters selbst Herrscherin des Landes zu werden. König Heinrich I. ordnet ein Gottesgericht an: Ein Zweikampf zwischen Telramund – der ebenfalls die Krone Brabants für sich beansprucht – und einem Vertreter Elsas soll über deren Schuld oder Unschuld entscheiden.

Da erscheint ein geheimnisvoller Schwanenritter, der sich dem Kampf stellen und dafür Elsa zur Ehefrau bekommen will. Alles scheint sich zum Guten zu wenden, vor allem, als der unbekannte Ritter Graf Telramund besiegt und ihre Hochzeit Elsas Glück vollkommen macht … Wäre da nicht das berühmt gewordene Verbot des Ritters, ihn nie nach seinem Namen und seiner Herkunft zu fragen: „Nie sollst du mich befragen.“
In der Hochzeitsnacht bricht Elsa, durch die Einflüsterungen von Telramunds Frau Ortrud misstrauisch geworden, ihr Versprechen und stellt die verbotene Frage. Der Ritter gibt sich als Lohengrin, Sohn des Gralshüters Parzival und ebenfalls Gralsritter, zu erkennen und ist auf immer für Elsa verloren.

Der märchenhafte Stoff vom Schwanenritter und der Jungfrau von Brabant, den Wagner – aus verschiedenen Quellen gespeist – zu einem dreiaktigen Textbuch verarbeitet hat, ist gleichnishaft auch heute noch hochaktuell. Die berühmte Geschichte schildert den Kampf um Macht, archaische und
domestizierte Formen von Spiritualität, zwischenmenschliches Vertrauen, die Gier nach Gewissheit und Transparenz und die Sehnsucht nach Erlösung.

Wagners letzte Oper im herkömmlich romantischen Stil, bevor er sich der Konzeption und Umsetzung seines Musikdramas widmete, das im
Ring des Nibelungen münden sollte, wurde 1850 in Weimar unter der Leitung von Franz Liszt uraufgeführt. Richard Wagner selbst, der sich wegen
seiner Teilnahme an der 1848er Revolution im Schweizer Exil aufhalten musste, konnte ihren Erfolg nur aus der Ferne beobachten und Lohengrin erst elf Jahre später erstmals erleben.
Klassik-Konzert
3. Meisterkonzert - Kodály Quartet
02.02.2018 in Mönchengladbach

3. Meisterkonzert
02. Februar 2017

Kodály Quartet
Attila Falvay, Violine
Ferenc Bangó, Violine
János Fejérvári, Viola
György Éder, Violoncello



Wolfgang Amadeus MozartStreichquartett D-Dur KV 499
1756-1791(„Hoffmeister-Quartett“)

Ernst von Dohnányi Streichquartett Nr. 2 op. 15
1877-1960

Zoltán Kodály Intermezzo
1882-1967

Antonín DvořákStreichquartett Es-Dur op. 51
1841-1904


Das 1966 gegründete Kodály Quartet zählt zu den weltweit gefeierten Streichquartetten. Seine Erfolgsserie begann früh, schon im Gründungsjahr erhielt es das Sonderdiplom der Jury des Internationalen Quartett-Wettbewerbs in Genf. Seinen Namen widmete das Quartett Zoltán Kodály, dem neben Béla Bartók und Franz Liszt bedeutendsten ungarischen Kompo-nisten. Die authentische Interpretation und die Bewahrung der musikalischen Werte der Werke Kodálys gehören bis heute zu den wichtigsten Zielsetzungen des Quartetts.
Gastspiele führten das Kodály Quartet durch Europa, nach Indien, China, Japan, Australien, Neuseeland sowie Süd-, Zentral- und Nordamerika. Auf über 60 CD-Einspielungen hat das Quartett unter anderem die kompletten Streichquartette von Beethoven, Haydn und Schubert eingespielt, außerdem etliche Uraufführungen zeitgenössischer Musik. Dank seiner heraus-ragenden Qualität erhielt das Ensemble renommierte Auszeichnungen und hervorragende Kritiken - so wurde die Einspielung von Haydns op. 64 von der Zeitschrift Classic CD als „Beste kammermusikalische Aufnahme des Jahres“ und der sechste Teil der kompletten Einspielung der Beethoven-Streichquartette vom BBC-Musikmagazin im April 2000 als Emp-fehlung des Monats bewertet.
Im Rahmen seines 50-jährigen Jubiläums unternimmt das Kodály Quartet in der Saison 2016/17 eine große Welttournee, die es in die bedeutendsten Konzertsäle führt.



Foto: Kodaly Quartett (c) Luca Kende

Einlass 19:00 Uhr

Samstag, 03.02.2018

Oper & Operette
Der Mann der seine Frau mit einem Hut verwechselte
03.02.2018 in Mönchengladbach

Michael Nymans Kammeroper Der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselte beruht auf einer wahren Begebenheit, die dem britischen Neurologen und Mitverfasser des Librettos, Oliver Sacks, in seiner langjährigen Praxis untergekommen ist: Sein Patient Dr. P, ein Sänger und Gesangslehrer, hat zunehmend Probleme, Gesichter und Gegenstände wiederzuerkennen und in einen sinnvollen Zusammenhang zu bringen.
So werden eine Rose, ein Handschuh oder auch das Gesicht seiner Frau, das er mit einem Hut verwechselt, zu komplexen Problemen, die die Bewältigung seines Alltags immer schwieriger machen. Der Neurologe diagnostiziert „visuelle Agnosie“, auch Seelenblindheit genannt. Verblüfft ist der Arzt von Dr. P.’s Methode, sich trotz dieser Erkrankung im Alltag zurechtzufinden: Er verknüpft jede Tätigkeit mit Musik, erfindet Anziehlieder, Badelieder oder Essenslieder, damit die Unordnung in seinem Kopf Struktur bekommt.
Das einzige Rezept, das ihm der Arzt folglich verschreiben kann ist: Musik.

Der britische Komponist Michael Nyman wurde vor allem mit seinen anspruchsvollen Musiken zu Filmen von Peter Greenaway (u. a. Der Koch, der Dieb, seine Frau und ihr Liebhaber) und Jane Campion (Das Piano) bekannt. Für seine Art zu komponieren hat Nyman selbst Anfang der 1970er Jahre – in Anlehnung an die Stilrichtung Minimal Art in der Bildenden Kunst – den Begriff Minimal Music geprägt.
Dieser Stil negiert die meisten gängigen Kompositionsprinzipien, verweigert sich Begriffen wie Fortschritt oder Entwicklung und ist vielmehr in der stilistischen Nähe der mittelalterlichen Gregorianik anzusiedeln. Die charakteristische repetitive Gleichförmigkeit der Musik entwickelt jedoch einen fast meditativen Sog, dem sich der Zuhörer nicht entziehen kann.

Die Inszenierung dieser etwa 70-minütigen Kammeroper findet auf der Großen Bühne statt, auf der sogar das Publikum Platz nehmen wird. Eine speziell aufgebaute Zuschauertribüne ermöglicht dabei einen neuen und faszinierenden Blickwinkel auf das Bühnengeschehen, das sich in unmittelbarer Nähe abspielt.

Sonntag, 04.02.2018