Mittwoch, 24.01.2018

Kunst & Kultur
Württembergisches Kammerorchester Heilbronn 5. Heilbronner Konzert 2017/2018
24.01.2018 in Heilbronn

BACHIANA

Johann Sebastian Bach // Konzert für Violine, Streicher und B.c. f-Moll BWV 1056
Heitor Villa-Lobos // Bachianas Brasileiras Nr. 9 für Streichorchester
Isaac Albéniz // Cantos de España (in der Fassung für Streichorchester von Tilmann Köster)
Wolfgang Amadeus Mozart // Adagio und Fuge KV 546 für Streichorchester
Alexander Glasunow // Konzert für Alt-Saxophon und Streichorchester Es-Dur op. 109
Igor Strawinsky // Concerto in Re

Asya Fateyeva // Saxophon
Ruben Gazarian // Dirigent
Württembergisches Kammerorchester Heilbronn


KONZERTEINFÜHRUNG UM 18.45 UHR
„Bachs universelle Sprache kennt keine Grenzen. Man glaubt, etwas von Unendlichkeit zu spüren.“ Grenzen kennt auch die Saxophonistin Asya Fateyeva nicht. Sie bringt das eher in der Jazzwelt beheimatete Instrument mit dem wandelbaren Timbre in den klassischen Konzertsaal. Es schwingen Pioniergeist und ein stets gutes Klanggespür mit, wenn sie sich mit ihrem Instrument einem breiten Repertoire widmet. Wie auf der gemeinsamen CD „Bachiana“ mit dem WKO und Ruben Gazarian, für die sie Werke von Johann Sebastian Bach und Heitor Villa-Lobos für das Saxophon entdeckt hat.
Über allem schwebt der ewige Geist Bachs, der so vielen Nachkommenden Inspirationsquelle ist: Villa-Lobos stellt ins Zentrum seiner Bachianas Brasileiras Nr. 9 eine brasilianisierte Fuge als Reminiszenz an den Meister dieser kontrapunktischen Höchstschwierigkeit. Mozart soll sich damit äußerst schwer getan haben, zahlreiche Skizzen und Fragmente von Fugenversuchen zeigen das. Umso beeindruckender dann das Ergebnis – Adagio und Fuge KV 546 –, eine Mischung aus dramatischem Pathos und ideenreichem Regelwerk. Eine der Originalkompositionen für das Saxophon, das Konzert von Alexander Glasunow, entlockt dem Holzblasinstrument sowohl lyrisch-sehnsuchtsvolle wie höchstvirtuose Klänge – und schließt mit einem Fugato. Und Igor Strawinsky orientiert sich mit seinem „Concerto in Re“ in neobarocker Manier an den Brandenburgischen Konzerten.

Asya Fateyeva
1990 auf der Krim als Tochter eines Profi-Fußballers geboren erreichte sie als erste Frau 2014 das Finale des namhaften Internationalen Adolphe-Sax-Wettbewerbs und erspielte sich den 3. Platz. Die junge Musikerin strebt danach, dem klassischen Saxophon einen noch selbstverständlicheren Platz im Musikleben zu erobern. Ihre Ausbildung vereint die russische Tradition des seelenvollen Musizierens mit der klassischen Schule des französischen Saxophon-Spiels. Seit 2014 unterrichtet sie klassisches Saxophon an der Musikhochschule Münster. 2016 gewann sie den ECHO Klassik als beste Nachwuchskünstlerin.

Ruben Gazarian // Dirigent
Klassik-Konzert
5. Heilbronner Konzert
24.01.2018 in Heilbronn

Johann Sebastian Bach // Konzert für Violine, Streicher und B.c. f-Moll BWV 1056



Heitor Villa-Lobos // Bachianas Brasileiras Nr. 9 für Streichorchester



Isaac Albéniz // Cantos de España (in der Fassung für Streichorchester von Tilmann Köster)



Wolfgang Amadeus Mozart // Adagio und Fuge KV 546 für Streichorchester



Alexander Glasunow // Konzert für Alt-Saxophon und Streichorchester Es-Dur op. 109



Igor Strawinsky // Concerto in Re



 



Asya Fateyeva // Saxophon



Ruben Gazarian // Dirigent



Württembergisches Kammerorchester Heilbronn



 



KONZERTEINFÜHRUNG UM 18.45 UHR



 



„Bachs universelle Sprache kennt keine Grenzen. Man glaubt, etwas von Unendlichkeit zu spüren.“ Grenzen kennt auch die Saxophonistin Asya Fateyeva nicht. Sie bringt das eher in der Jazzwelt beheimatete Instrument mit dem wandelbaren Timbre in den klassischen Konzertsaal. Es schwingen Pioniergeist und ein stets gutes Klanggespür mit, wenn sie sich mit ihrem Instrument einem breiten Repertoire widmet. Wie auf der gemeinsamen CD „Bachiana“ mit dem WKO und Ruben Gazarian, für die sie Werke von Johann Sebastian Bach und Heitor Villa-Lobos für das Saxophon entdeckt hat.



Über allem schwebt der ewige Geist Bachs, der so vielen Nachkommenden Inspirationsquelle ist: Villa-Lobos stellt ins Zentrum seiner Bachianas Brasileiras Nr. 9 eine brasilianisierte Fuge als Reminiszenz an den Meister dieser kontrapunktischen Höchstschwierigkeit. Mozart soll sich damit äußerst schwer getan haben, zahlreiche Skizzen und Fragmente von Fugenversuchen zeigen das. Umso beeindruckender dann das Ergebnis – Adagio und Fuge KV 546 –, eine Mischung aus dramatischem Pathos und ideenreichem Regelwerk. Eine der Originalkompositionen für das Saxophon, das Konzert von Alexander Glasunow, entlockt dem Holzblasinstrument sowohl lyrisch-sehnsuchtsvolle wie höchstvirtuose Klänge – und schließt mit einem Fugato. Und Igor Strawinsky orientiert sich mit seinem „Concerto in Re“ in neobarocker Manier an den Brandenburgischen Konzerten.



 



Asya Fateyeva



1990 auf der Krim als Tochter eines Profi-Fußballers geboren erreichte sie als erste Frau 2014 das Finale des namhaften Internationalen Adolphe-Sax-Wettbewerbs und erspielte sich den 3. Platz. Die junge Musikerin strebt danach, dem klassischen Saxophon einen noch selbstverständlicheren Platz im Musikleben zu erobern. Ihre Ausbildung vereint die russische Tradition des seelenvollen Musizierens mit der klassischen Schule des französischen Saxophon-Spiels. Seit 2014 unterrichtet sie klassisches Saxophon an der Musikhochschule Münster. 2016 gewann sie den ECHO Klassik als beste Nachwuchskünstlerin.


Donnerstag, 25.01.2018

Dienstag, 06.02.2018

Donnerstag, 08.02.2018

Oper & Operette
Das Phantom der Oper - Das deutschsprachige Meisterwerk mit großem Orchester und Weltstar Deborah Sasson
08.02.2018 in Heilbronn

Immer wieder wurde Gaston Leroux’s weltberühmter Roman von dem geheimnisvollen Wesen in der Pariser Oper für Bühne und Film gestaltet, und insbesondere die Musicalversionen dieser Geschichte begeisterten das Publikum. Anlässlich des 100. Geburtstags von Gaston Leroux’ Romanvorlage schufen Weltstar Deborah Sasson und Jochen Sautter 2010 eine Neuinszenierung des Phantom der Oper.

Auf über 450 Bühnen Europas ist „Das Phantom der Oper“ des Autorenteams Deborah Sasson und Jochen Sautter seit 2010 von Zuschauern und Kritikern begeistert aufgenommen worden. Damit ist diese deutschsprachige musikalische Neuinszenierung, die zum 100. Geburtstag des 1910 von Gaston Leroux geschriebenen Romans „Le Fantôme de l´Opéra“ entstand, eine der erfolgreichsten Tournee Musicalproduktionen Europas. Das Musical hebt sich von allen bisherigen musikalischen Interpretationen des Literaturstoffes ab, indem es sich viel näher an die Romanvorlage hält und in großen Teilen der Musik, die Sasson selbst komponierte, bekannte Opernzitate einbindet.

2016 wurde die Inszenierung vollkommen neu überarbeitet, dadurch wurde die Illusion noch weiter perfektioniert. Dank interaktiver Videoanimationen wird der Zuschauer noch mehr in das mysteriöse Geschehen auf der Bühne eintauchen können. Die Darsteller scheinen mit den Projektionen verschmolzen zu sein, ihre Bewegungen lösen teilweise Reaktionen der projizierten Bilder hervor und die Übergänge von einem Schauplatz zum nächsten werden noch fließender gestaltet.

Dienstag, 20.02.2018

Kunst & Kultur
Adoro - Tour 2018
20.02.2018 in Heilbronn

Adoro (ital. für „anbeten"), das sind die vier jungen, gutaussehenden Opernsänger Nico, Assaf, Peter und Jandy, die mit ihren wunderschönen klassischen Stimmen populären deutschsprachigen Hits und neuen Klassik-Pop-Kompositionen Gefühl und Romantik einhauchen. Adoro vereinen die Technik und Virtuosität des Operngesangs mit deutschen, orchestral arrangierten Popsongs zu ihrem eigenen, unverwechselbaren Stil.

Die Klassik lebt! Das war immer schon die erklärte Botschaft von Adoro. Die vier Ausnahmesänger Peter Dasch (Bassbariton), Nico Müller (Bariton), Jandy Ganguly (Bariton) und Assaf Kacholi (Tenor) faszinieren mit ihrer geschmackvollen Symbiose aus Pop, Klassik und Operngesang seit 2007 die Musikwelt und sind aus den oberen Chartregionen nicht mehr wegzudenken. Mit ihren Neuinterpretationen hat das smarte Sänger-Ensemble dabei so manchen Welthit noch ein bisschen unsterblicher gemacht als zuvor.

Ein Abend mit Adoro verspricht großes Entertainment im einzigartigen Adoro-Stil! Bereits mit ihrem gleichnamigen Debütalbum „Adoro“ schossen sie direkt auf Platz 1 der Deutschen Charts und erhielten nur wenig später ihre erste Dreifachplatin-Auszeichnung. Es folgte die erste umjubelte und Ausverkaufte Tournee und seit diesen überwältigen Erfolgen ist Adoro von den großen Konzertbühnen und aus den oberen Chartregionen gar nicht mehr wegzudenken.
Alle Alben wurden mit Gold oder Platin prämiert, die Kritiker sind voll des Lobes. Und ganz nebenbei kreierten die smarten Männer mit ihrer geschmackvollen Symbiose aus Pop, Klassik und Operngesang einen einzigartigen und somit ganz neuen Stil. Mit ihren Pop-meets-Klassik-Neuinterpretationen hat das vielfältige Sänger-Ensemble so manch unsterblichen Welthit vielleicht noch ein ganz kleines bisschen unsterblicher gemacht.

Mittwoch, 21.02.2018

Kunst & Kultur
Württembergisches Kammerorchester Heilbronn 6. Heilbronner Konzert 2017/2018
21.02.2018 in Heilbronn

TASTEN-DIRIGENT

Benjamin Britten // „Young Apollo“ für Klavier, Streichquartett und Streichorchester op. 16
Wolfgang Amadeus Mozart // Konzert für Klavier und Orchester G-Dur Nr. 17 KV 453
Claude Debussy // „Danse sacrée et danse profane“ für Harfe und Streichorchester
Joseph Haydn // Sinfonie Nr. 80 d-Moll Hob. I:80

Alexander Lonquich // Klavier & Leitung
Anaïs Gaudemard // Harfe
Württembergisches Kammerorchester Heilbronn


KONZERTEINFÜHRUNG UM 18.45 UHR
„Die Klavierkonzerte Mozarts und Beethovens sollten als erweiterte Kammermusik aufgeführt werden. Der Pianist befindet sich hier in einem ständigen Dialog mit dem Orchester“, sagt Alexander Lonquich und zelebriert das Prinzip „play and lead“ (Leitung vom Solistenpult) in Mozarts Klavierkonzert Nr. 17 KV 453. Dass dieser künstlerische Austausch auf Augenhöhe nicht nur mit Wiener Klassik funktioniert, zeigen Lonquich und das WKO auch in Benjamin Brittens Paradiesvogel der Konzertliteratur „Young Apollo“ von 1939: Soloklavier, ein aus dem Orchester heraustretendes Streichquartett und Tuttistreicher feuern hier eine Fanfare ab, die klanggewaltig in Kaskaden dahinrauscht. Britten hat den jungen Apoll vor Augen: „Da steht er vor uns – der leuchtende neue Sonnengott, bebend vor strahlender Lebenskraft“.
Für Joseph Haydns Sinfonie Nr. 80 tauscht Alexander Lonquich die Klavierbank gänzlich gegen das Dirigentenpodium aus. Sie steht einigermaßen isoliert im sinfonischen Schaffen Haydns, gehört zu keiner Werkgruppe oder trägt einen charakteristischen Beinamen. Ihre Qualität aber erkannte schon Mozart und programmierte sie neben eigenen Werken in einem Konzert 1785 in Wien.
Wenn ein Pianist am Pult steht, darf Claude Debussy nicht fehlen. Auch wenn das Soloinstrument im „Danse sacrée et danse profane“ die verzaubernde farbenreiche Harfe ist. Sie ist das ideale Ausdrucksinstrument für die harmonische Abenteuerlust, die ihn zum Revolutionär seiner Zeit machte. Gemeinsam mit Alexander Lonquich und Anaïs Gaudemard ehrt das WKO den französischen Komponisten damit in seinem 100. Todesjahr.

Alexander Lonquich
Unter Musikern gilt Alexander Lonquich als Partner, der mit enormer Sensibilität zur Sache geht und stets die große Linie im Auge behält. „Er verbreitet mit seiner Ausstrahlung und Fröhlichkeit Lust aufs Musizieren und animiert zu höchster Konzentration“ (Die Welt). In den vergangenen Spielzeiten wurde er zum „Artist in Residence“ des NDR Elbphilharmonie Orchesters und des Internationalen Musikfestivals „Prager Frühling“ berufen. Alexander Lonquich gehört als Solist, Kammermusiker und Dirigent zu den bedeutendsten Interpreten seiner Generation. Er spielt regelmäßig in Japan, den USA, Australien sowie an den wichtigsten europäischen Musikzentren.

Anaïs Gaudemard
Die 1991 geborene Harfenistin Anaïs Gaudemard wurde 2016 mit dem 2. Preis des ARD-Musikwettbewerbs ausgezeichnet und hat sich seitdem in der Musikwelt als eine der vielversprechendsten Solistinnen an ihrem Instrument durchgesetzt.
Anaïs Gaudemard studierte in Lyon und Lausanne. Ihre erste CD mit französischer Harfenliteratur wurde für den International Classical Music Award 2017 nominiert. Seit 2014 ist sie Laureatin der Firmenstiftung Banque Populaire. Das Stipendium ermöglicht ihr, das Harfenrepertoire zu pflegen und durch Kompositionsaufträge stetig zu erweitern.
Klassik-Konzert
6. Heilbronner Konzert
21.02.2018 in Heilbronn

Benjamin Britten // „Young Apollo“ für Klavier, Streichquartett und Streichorchester op. 16



Wolfgang Amadeus Mozart // Konzert für Klavier und Orchester G-Dur Nr. 17 KV 453



Claude Debussy // „Danse sacrée et danse profane“ für Harfe und Streichorchester



Joseph Haydn // Sinfonie Nr. 80 d-Moll Hob. I:80



 



Alexander Lonquich // Klavier & Leitung



Anaïs Gaudemard // Harfe



Württembergisches Kammerorchester Heilbronn



 



 



KONZERTEINFÜHRUNG UM 18.45 UHR



 



„Die Klavierkonzerte Mozarts und Beethovens sollten als erweiterte Kammermusik aufgeführt werden. Der Pianist befindet sich hier in einem ständigen Dialog mit dem Orchester“, sagt Alexander Lonquich und zelebriert das Prinzip „play and lead“ (Leitung vom Solistenpult) in Mozarts Klavierkonzert Nr. 17 KV 453. Dass dieser künstlerische Austausch auf Augenhöhe nicht nur mit Wiener Klassik funktioniert, zeigen Lonquich und das WKO auch in Benjamin Brittens Paradiesvogel der Konzertliteratur „Young Apollo“ von 1939: Soloklavier, ein aus dem Orchester heraustretendes Streichquartett und Tuttistreicher feuern hier eine Fanfare ab, die klanggewaltig in Kaskaden dahinrauscht. Britten hat den jungen Apoll vor Augen: „Da steht er vor uns – der leuchtende neue Sonnengott, bebend vor strahlender Lebenskraft“.



Für Joseph Haydns Sinfonie Nr. 80 tauscht Alexander Lonquich die Klavierbank gänzlich gegen das Dirigentenpodium aus. Sie steht einigermaßen isoliert im sinfonischen Schaffen Haydns, gehört zu keiner Werkgruppe oder trägt einen charakteristischen Beinamen. Ihre Qualität aber erkannte schon Mozart und programmierte sie neben eigenen Werken in einem Konzert 1785 in Wien.



Wenn ein Pianist am Pult steht, darf Claude Debussy nicht fehlen. Auch wenn das Soloinstrument im „Danse sacrée et danse profane“ die verzaubernde farbenreiche Harfe ist. Sie ist das ideale Ausdrucksinstrument für die harmonische Abenteuerlust, die ihn zum Revolutionär seiner Zeit machte. Gemeinsam mit Alexander Lonquich und Anaïs Gaudemard ehrt das WKO den französischen Komponisten damit in seinem 100. Todesjahr.



 



Alexander Lonquich



Unter Musikern gilt Alexander Lonquich als Partner, der mit enormer Sensibilität zur Sache geht und stets die große Linie im Auge behält. „Er verbreitet mit seiner Ausstrahlung und Fröhlichkeit Lust aufs Musizieren und animiert zu höchster Konzentration“ (Die Welt). In den vergangenen Spielzeiten wurde er zum „Artist in Residence“ des NDR Elbphilharmonie Orchesters und des Internationalen Musikfestivals „Prager Frühling“ berufen. Alexander Lonquich gehört als Solist, Kammermusiker und Dirigent zu den bedeutendsten Interpreten seiner Generation. Er spielt regelmäßig in Japan, den USA, Australien sowie an den wichtigsten europäischen Musikzentren.



 



Anaïs Gaudemard



Die 1991 geborene Harfenistin Anaïs Gaudemard wurde 2016 mit dem 2. Preis des ARD-Musikwettbewerbs ausgezeichnet und hat sich seitdem in der Musikwelt als eine der vielversprechendsten Solistinnen an ihrem Instrument durchgesetzt.



Anaïs Gaudemard studierte in Lyon und Lausanne. Ihre erste CD mit französischer Harfenliteratur wurde für den International Classical Music Award 2017 nominiert. Seit 2014 ist sie Laureatin der Firmenstiftung Banque Populaire. Das Stipendium ermöglicht ihr, das Harfenrepertoire zu pflegen und durch Kompositionsaufträge stetig zu erweitern.


Freitag, 09.03.2018

Freitag, 16.03.2018

Kunst & Kultur
Württembergisches Kammerorchester Heilbronn 7. Heilbronner Konzert 2017/2018
16.03.2018 in Heilbronn

DAS LIED VON DER ERDE

Claude Debussy // Streichquartett g-Moll op. 10 (in der Fassung für Soloquartett und Streichorchester von Georg Oyen)
Gustav Mahler // „Das Lied von der Erde“ (in der Fassung für Kammerensemble von Glen Cortese)

Sophie Harmsen // Mezzosopran
Daniel Behle // Tenor
Ruben Gazarian // Dirigent
Württembergisches Kammerorchester Heilbronn


KONZERTEINFÜHRUNG UM 18.45 UHR
Werke des 19. und 20. Jahrhundert durch das kammerorchestrale Ohr neu entdecken! Das ist ein Markenzeichen des WKO mit Ruben Gazarian und lädt gleich zu zweierlei Perspektiven ein: Kammermusik groß gedacht und Sinfonik durch die Lupe.
„Das Lied von der Erde“ ist eine der unmittelbarsten Begegnungen mit dem Menschen Gustav Mahler. Der Entstehung seiner Sinfonie für zwei Stimmen und Orchester geht ein Jahr voller schmerzvoller persönlicher Schicksalsschläge voraus. Der sinfonische Liederzyklus folgt einer deutschen Nachdichtung altchinesischer Lyrik über Wandel und Vergänglichkeit des menschlichen Daseins. „Ich glaube, dass es wohl das Persönlichste ist, was ich bis jetzt gemacht habe,“ schreibt Mahler. Es ist ein tief durchseeltes Werk, eine Rückschau auf das eigene geliebte und gelebte Leben, die im Kammerorchester zu einer noch intimeren Hörreise wird.
Das „Premier Quatuor“ von Claude Debussy, sein erstes und einziges Streichquartett, ist ein Zeugnis seiner visionären Weltoffenheit, denn er verarbeitet Charakteristisches aus verschiedenen Musikkulturen rund um den Globus. In seiner Version eines „Lieds von der Erde“ finden sich Anklänge an javanische Gamelanmusik, iberischen Flamencorhythmus, russisches Tonkolorit, gregorianische Kirchentöne und an die Stimme seiner französischen Kollegen Jules Massenet oder César Franck.

Sophie Harmsen
Die Mezzosopranistin ist von Hause aus eine „Erdenbürgerin“: Als Kind deutscher Diplomaten wurde sie in Kanada geboren und wuchs in Südafrika auf, wo sie ihr erstes Gesangsstudium abschloss. 2007 wechselte sie nach Deutschland, wurde Preisträgerin des Internationalen Robert Schumann Wettbewerbs und von der Presse einstimmig als große Entdeckung gefeiert. Als Konzertsängerin hatte sie ihr Debüt mit Helmuth Rilling und ist bis heute regelmäßig bei der Bachakademie Stuttgart zu Gast. Gerade war sie als konzertante Dorabella mit René Jacobs und dem Freiburger Barockorchester in u.a. Shanghai und Korea zu erleben.

Daniel Behle
Daniel Behle ist ein Künstler, der über den Tellerrand eines Tenors weit hinausblickt. In Lied, Konzert und Oper überzeugt er gleichermaßen mit unermüdlicher Gestaltungskraft und prägnanter Textausdeutung. Nach seinem umjubelten Debüt bei den Salzburger Osterfestspielen unter Christian Thielemann wurde er für die Bayreuther Festspiele 2017 als David für eine Neuproduktion von „Die Meistersinger von Nürnberg“ engagiert. Auch als Komponist macht er von sich reden: Seine Bearbeitung von „Schuberts Winterreise“ und die musikalische Hommage „Mein Hamburg“ sind bereits erfolgreich bei Sony Classical erschienen und füllen die Konzertsäle.

Ruben Gazarian // Dirigent
Klassik-Konzert
7. Heilbronner Konzert
16.03.2018 in Heilbronn

Claude Debussy // Streichquartett g-Moll op. 10 (in der Fassung für Soloquartett und Streichorchester von Georg Oyen)



Gustav Mahler // „Das Lied von der Erde“ (in der Fassung für Kammerensemble von Glen Cortese)



 



Sophie Harmsen // Mezzosopran



Daniel Behle // Tenor



Ruben Gazarian // Dirigent



Württembergisches Kammerorchester Heilbronn



 



KONZERTEINFÜHRUNG UM 18.45 UHR



 



Werke des 19. und 20. Jahrhundert durch das kammerorchestrale Ohr neu entdecken! Das ist ein Markenzeichen des WKO mit Ruben Gazarian und lädt gleich zu zweierlei Perspektiven ein: Kammermusik groß gedacht und Sinfonik durch die Lupe.



„Das Lied von der Erde“ ist eine der unmittelbarsten Begegnungen mit dem Menschen Gustav Mahler. Der Entstehung seiner Sinfonie für zwei Stimmen und Orchester geht ein Jahr voller schmerzvoller persönlicher Schicksalsschläge voraus. Der sinfonische Liederzyklus folgt einer deutschen Nachdichtung altchinesischer Lyrik über Wandel und Vergänglichkeit des menschlichen Daseins. „Ich glaube, dass es wohl das Persönlichste ist, was ich bis jetzt gemacht habe,“ schreibt Mahler. Es ist ein tief durchseeltes Werk, eine Rückschau auf das eigene geliebte und gelebte Leben, die im Kammerorchester zu einer noch intimeren Hörreise wird.



Das „Premier Quatuor“ von Claude Debussy, sein erstes und einziges Streichquartett, ist ein Zeugnis seiner visionären Weltoffenheit, denn er verarbeitet Charakteristisches aus verschiedenen Musikkulturen rund um den Globus. In seiner Version eines „Lieds von der Erde“ finden sich Anklänge an javanische Gamelanmusik, iberischen Flamencorhythmus, russisches Tonkolorit, gregorianische Kirchentöne und an die Stimme seiner französischen Kollegen Jules Massenet oder César Franck.



 



Sophie Harmsen



Die Mezzosopranistin ist von Hause aus eine „Erdenbürgerin“: Als Kind deutscher Diplomaten wurde sie in Kanada geboren und wuchs in Südafrika auf, wo sie ihr erstes Gesangsstudium abschloss. 2007 wechselte sie nach Deutschland, wurde Preisträgerin des Internationalen Robert Schumann Wettbewerbs und von der Presse einstimmig als große Entdeckung gefeiert. Als Konzertsängerin hatte sie ihr Debüt mit Helmuth Rilling und ist bis heute regelmäßig bei der Bachakademie Stuttgart zu Gast. Gerade war sie als konzertante Dorabella mit René Jacobs und dem Freiburger Barockorchester in u.a. Shanghai und Korea zu erleben.



 



Daniel Behle



Daniel Behle ist ein Künstler, der über den Tellerrand eines Tenors weit hinausblickt. In Lied, Konzert und Oper überzeugt er gleichermaßen mit unermüdlicher Gestaltungskraft und prägnanter Textausdeutung. Nach seinem umjubelten Debüt bei den Salzburger Osterfestspielen unter Christian Thielemann wurde er für die Bayreuther Festspiele 2017 als David für eine Neuproduktion von „Die Meistersinger von Nürnberg“ engagiert. Auch als Komponist macht er von sich reden: Seine Bearbeitung von „Schuberts Winterreise“ und die musikalische Hommage „Mein Hamburg“ sind bereits erfolgreich bei Sony Classical erschienen und füllen die Konzertsäle.