Donnerstag, 22.02.2018

Freitag, 23.02.2018

Samstag, 24.02.2018

Klassik-Konzert
Mündener Schlosskonzerte - Christoph Soldan und die Stuttgarter Kammersolisten
24.02.2018 in Hannoversch Münden

Christoph Soldan ist Pianist und Dirigent höchster Qualität. Er studierte an der Hamburger Musikhochschule und wurde von Prof. Eliza Hansen und Christoph Eschenbach unterrichtet. Dies hatte großen Einfluss auf den heranwachsenden Spitzenmusiker, der sich auf beeindruckende Weise mit der geistigen Dichte und der seelischen Dimension eines Kunstwerkes auseinandersetzt, der die Grenzen zwischen Musik und Schauspiel auf faszinierende Art verschwinden lässt.

Seinen Durchbruch zu einer aktiven, internationalen Konzerttätigkeit erlebte der Frankfurter im Sommer 1989, als er mit dem weltberühmten Dirigenten Leonard Bernstein gemeinsam auf Tournee ging. Es folgten Konzertauftritte mit zahlreichen namhaften Orchestern in ganz Europa. Später bereiste und bespielte er dann auch Konzerthallen unter anderem in Japan und Südafrika – mit großem Erfolg. Christoph Soldan spezialisierte sich besonders auf die Musik von Mozart und spielte dessen sämtliche Klavierkonzerte zusammen mit der Capella Istropolitana, dem Südwestdeutschen Kammerorchester Pforzheim und der Schlesischen Kammerphilharmonie Kattowitz ein. Außerdem ist er Gründer des Kammermusikfestivals „Die Schubertiade auf Schloß Dörzbach“ im Hohenloher Land und eröffnete zusammen mit seiner Frau ein eigenes Theater. Seit 2007 glänzt er auch als Dirigent auf den Bühnen der Klassik.

Christoph Soldan hat sich zu einer Künstlerpersönlichkeit entwickelt, die unterhaltsam Musik und Literatur verbindet und somit jedermann überzeugt. Dabei verliert er nie den Anspruch an die Musik und an sich selbst. Erleben auch Sie einen besonderen Abend der Kammermusik!

Freitag, 02.03.2018

Kunst & Kultur
West Side Story
02.03.2018 in Hannover

Das traurige Schicksal zweier Liebender steht im Zentrum von Bernsteins erfolgreichstem Broadway-Musical. In Anlehnung an William Shakespeares zeitlose Tragödie »Romeo und Julia« handelt »West Side Story« von der unglücklichen Liebe zwischen der Puerto-Ricanerin Maria und dem Amerikaner Tony. Während sich in Shakespeares Vorlage die Liebesgeschichte zwischen den Kindern zweier miteinander verfeindeter Veroneser Familien entspinnt, siedelt Arthur Laurents die Geschichte in einem New Yorker Stadtteil der 1950er-Jahre an: Die amerikanischen Jugendlichen, die Jets, stehen den aus Puerto Rico eingewanderten Jugendlichen, den Sharks, feindselig gegenüber. Allen Widrigkeiten zum Trotz verliebt sich Tony in die kürzlich in Amerika eingetroffene Maria. Das Liebespaar erträumt sich eine gemeinsame Zukunft, in der alle Vorurteile überwunden sind. Umso grausamer ist die Konfrontation mit der Realität, in der Fremdenhass, Aggression und Gewaltbereitschaft vorherrschen. Feindschaft wie Rachgier führen letzten Endes in die Katastrophe und fordern drei Menschenleben: Riff wird von Marias Bruder Bernardo, dem Anführer der Sharks, im Zweikampf erstochen, Tony übt Vergeltung, indem er Bernardo tötet. Als Opfer einer Intrige wird Tony am Ende des Stückes vor Marias Augen erschossen. Erst als ihre Trauer um den Geliebten in Mitleidlosigkeit umzuschlagen droht, erkennen die Jugendlichen die Folgen ihrer sinnlosen Gewalt.



 



Bis zum heutigen Tag erfreuen sich Bernsteins Melodien »Maria«, »Tonight« und » America« größter Popularität und sind im Gedächtnis seiner Fans ebenso fest verankert, wie die charakteristischen Tanzschritte der rivalisierenden Straßengangs. Der Regisseur und Choreograph Jerome Robbins, der Leonard Bernstein für die Komposition des Musicals begeistern konnte, gilt als Initiator des gesamten Projekts, in dem sich Musik, Tanz, Gesang und Schauspiel auf höchstem Niveau ergänzen. Bernstein sprach sich dafür aus, die tragische Liebesgeschichte auf dem Hintergrund der Rassenproblematik zu entfalten und wählte als musikalischen Fingerabdruck für die Jets die Stilrichtung des Progressive Jazz, den er mit den lateinamerikanischen Rhythmen der Sharks kontrastierte bzw. im Fall der Zusammenkünfte zwischen Maria und Tony kombinierte. Meisterhaft gelang der Wechsel zwischen heiteren und tragischen Szenen, in denen das Schicksal der Jugendlichen verhandelt wird. Wenngleich die Geschichte im New York der 1950er-Jahre spielt, so ist die Brisanz von Ressentiments zwischen ethnisch unterschiedlichen Gruppen sowie ein aus Chancenlosigkeit, Frust und Ablehnung resultierendes Gewaltpotential unter Jugendlichen für unsere heutige Gesellschaft nicht von der Hand zu weisen.


Samstag, 03.03.2018

Kunst & Kultur
West Side Story
03.03.2018 in Hannover

Das traurige Schicksal zweier Liebender steht im Zentrum von Bernsteins erfolgreichstem Broadway-Musical. In Anlehnung an William Shakespeares zeitlose Tragödie »Romeo und Julia« handelt »West Side Story« von der unglücklichen Liebe zwischen der Puerto-Ricanerin Maria und dem Amerikaner Tony. Während sich in Shakespeares Vorlage die Liebesgeschichte zwischen den Kindern zweier miteinander verfeindeter Veroneser Familien entspinnt, siedelt Arthur Laurents die Geschichte in einem New Yorker Stadtteil der 1950er-Jahre an: Die amerikanischen Jugendlichen, die Jets, stehen den aus Puerto Rico eingewanderten Jugendlichen, den Sharks, feindselig gegenüber. Allen Widrigkeiten zum Trotz verliebt sich Tony in die kürzlich in Amerika eingetroffene Maria. Das Liebespaar erträumt sich eine gemeinsame Zukunft, in der alle Vorurteile überwunden sind. Umso grausamer ist die Konfrontation mit der Realität, in der Fremdenhass, Aggression und Gewaltbereitschaft vorherrschen. Feindschaft wie Rachgier führen letzten Endes in die Katastrophe und fordern drei Menschenleben: Riff wird von Marias Bruder Bernardo, dem Anführer der Sharks, im Zweikampf erstochen, Tony übt Vergeltung, indem er Bernardo tötet. Als Opfer einer Intrige wird Tony am Ende des Stückes vor Marias Augen erschossen. Erst als ihre Trauer um den Geliebten in Mitleidlosigkeit umzuschlagen droht, erkennen die Jugendlichen die Folgen ihrer sinnlosen Gewalt.



 



Bis zum heutigen Tag erfreuen sich Bernsteins Melodien »Maria«, »Tonight« und » America« größter Popularität und sind im Gedächtnis seiner Fans ebenso fest verankert, wie die charakteristischen Tanzschritte der rivalisierenden Straßengangs. Der Regisseur und Choreograph Jerome Robbins, der Leonard Bernstein für die Komposition des Musicals begeistern konnte, gilt als Initiator des gesamten Projekts, in dem sich Musik, Tanz, Gesang und Schauspiel auf höchstem Niveau ergänzen. Bernstein sprach sich dafür aus, die tragische Liebesgeschichte auf dem Hintergrund der Rassenproblematik zu entfalten und wählte als musikalischen Fingerabdruck für die Jets die Stilrichtung des Progressive Jazz, den er mit den lateinamerikanischen Rhythmen der Sharks kontrastierte bzw. im Fall der Zusammenkünfte zwischen Maria und Tony kombinierte. Meisterhaft gelang der Wechsel zwischen heiteren und tragischen Szenen, in denen das Schicksal der Jugendlichen verhandelt wird. Wenngleich die Geschichte im New York der 1950er-Jahre spielt, so ist die Brisanz von Ressentiments zwischen ethnisch unterschiedlichen Gruppen sowie ein aus Chancenlosigkeit, Frust und Ablehnung resultierendes Gewaltpotential unter Jugendlichen für unsere heutige Gesellschaft nicht von der Hand zu weisen.


Dienstag, 06.03.2018

Klassik-Konzert
Nemanja Radulovic | 1. Preisträger JJV 2003
06.03.2018 in Hannover

Jubiläumskonzerte der Ersten Preisträgerinnen und Preisträger zum Internationalen Joseph Joachim Violinwettbewerb Hannover

Nemanja Radulović gewann den JJV 2003 genau an seinem 18. Geburtstag. Auszeichnungen bei weiteren Wettbewerben und die Ehrung als Nachwuchskünstler des Jahres (Violine) mit dem Echo Klassik 2015 folgten. Mit seinem virtuosen Spiel und spannenden Konzertprogrammen hat er die klassische Musikwelt im Sturm erobert.
Nemanja Radulović spielt mit namhaften Orchestern weltweit, unter anderem mit den Münchener Philharmonikern, dem Royal Philharmonic Orchestra, Tokyo Symphony, Helsinki Philharmonic, Orchestre Symphonique de Montréal, Orquesta Nacional de Espana, der Staatskapelle Dresden und dem Orchestre Philharmonique de Radio France. Mit den von ihm gegründeten Ensembles, dem Sextett ›Les Trilles du Diable‹ und dem Kammerorchester ›Double Sens‹ ist er erstmals in Hannover zu hören.

Zum Joseph Joachim Violinwettbewerb findet die junge, internationale Geigenelite alle drei Jahre ihren Weg nach Hannover. Mit der 10. Ausgabe feiert die Stiftung Niedersachsen, Ausrichterin des Wettbewerbs, 2018 ein besonderes Jubiläum. Im Frühjahr des Wettbewerbsjahres kehren die bisherigen Ersten Preisträger an den Ort ihres wegweisenden Erfolges zurück.
Für die Geigerinnen und Geiger war die erfolgreiche Teilnahme am Joseph Joachim Violinwettbewerb ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer großen Karriere. Wer in Hannover mit seinem besonderen Talent, seiner Virtuosität und seiner künstlerischen Persönlichkeit überzeugen konnte, überzeugte danach auch in den wichtigen Konzerthallen der Welt. Mit den Jubiläumskonzerten wird Hannover zur Geigenhauptstadt und zeigt eindrücklich die künstlerischen Qualitäten seiner Preisträger. Dem künstlerischen Leiter, Prof. Krzysztof Wegrzyn, ist es wichtig, die ganze Vielfalt der Preisträger zu zeigen. Die internationalen Geigenstars besuchen Hannover daher mit ihren Wunschformationen. Das Publikum erlebt von März bis Juli einen Querschnitt der Weltspitze.