Samstag, 20.01.2018

Kunst & Kultur
BONNOPOLY
20.01.2018 in Bonn - Bad Godesberg

Bonn. Nach dem Umzug der Bundesregierung kommt die Stadt



auf eine grandiose Idee: Die alten Parlamentsgebäude sollen zu



etwas Großem, zu einem World Conference Center werden. Die



ehemalige Bundeshauptstadt bleibt als UN-Standort



weiter Zentrum



der internationalen Politik. Und der Umbau soll Stadt und



Bürger nichts kosten. Ein Investor aus dem fernsten Osten verspricht,



alles auf eigene Kosten zu bauen und zu betreiben. Das



kommt einer Stadtregierung trefflich zupass, die sich gerade



den Roman Herzog’schen Ruck gibt und zu einer „unternehmerischen



Stadt“ wird. Ein grotesker Politkrimi beginnt, in dem



sich zypriotische mit hawaiianischen Finanzhaien vor dem



Landgericht Bonn um öffentlichen Besitz streiten, Millionen auf



Nimmerwiedersehen verschwinden – und die städtische Aufsicht



ein Maß an Gutmütigkeit gegenüber kleinen und großen



Vergehen entwickelt, von dem Otto Knöllchenzahler nur träumen



kann.



Am Ende dieser Krimikomödie haben die Bonner Bürger nicht



nur die Zeche in Höhe von mehreren hundert Millionen Euro zu



zahlen. Sondern die angespannte Haushaltslage wird als



Begründung herangezogen, um Bibliotheken, Schwimmbäder



und soziale Einrichtungen zu schließen. Wie sinnvoll ist eine



unternehmerische Stadt, wenn ihre Bürger sich nicht mehr



leisten können, in ihr zu wohnen? Wem gehört die Stadt, in der



wir leben?



Diesen Fragen widmet sich Volker Lösch, der mit seinen politisch



und sozial brisanten Rechercheprojekten am THEATER



BONN (WAFFENSCHWEINE und NATHAN) bereits auf große



Resonanz gestoßen ist.


Sonntag, 21.01.2018

Montag, 22.01.2018

Kunst & Kultur
JTB im Thalia: ANNE FRANK - TAGEBUCH
22.01.2018 in Bonn

Menschen in aller Welt kennen die Tagebücher, die Anne Frank während ihrer mehr als zweijährigen Gefangenschaft im Versteck in einem Amsterdamer Hinterhaus schrieb, bis sie als Fünfzehnjährige von den Nazis deportiert und umgebracht wurde.



1929 wird Anne Frank als Kind jüdischer Eltern in Frankfurt am Main geboren. Als sie vier Jahre alt ist, flieht sie mit ihrer Familie vor der Judenverfolgung in Deutschland nach Amsterdam.

Nach der Besetzung der Niederlande durch die Nazis wird das Leben für die Juden auch in Amsterdam immer gefährlicher. Schwimmbadbesuche, Eislaufen, öffentliche Parkbänke, Straßenbahnfahren, all das wird der inzwischen 10-jährigen Anne Frank, wie allen Juden in den Niederlanden, verboten. 



Annes Vater schreibt immer wieder Einreise- und Asylanträge an die USA. Erfolglos. Als die Nazis ganz offen damit beginnen, Juden aus Amsterdam zu deportieren, versteckt sich die Familie Frank in einem Amsterdamer Hinterhaus.



Hier schreibt die jetzt 13-Jährige ihre Tagebücher, die nach dem Krieg von ihrem Vater veröffentlicht und weltberühmt wurden.

In ihren Aufzeichnungen mischen sich sehr direkte Beobachtungen eines unangepassten Teenagers, der mit vielen Menschen auf engstem Raum zusammenleben muss, mit großen Gedanken über Liebe und Sehnsucht und über die Ohnmacht der Juden gegen den Rassismus und den Massenmord an den Juden, den Hitler-Deutschland vollzieht. 



Als der Krieg schon fast zu Ende ist und Anne voller Hoffnung davon schreibt, nach über zwei Jahren endlich das enge Versteck verlassen zu dürfen, werden sie und ihre Familie 1944 verraten und verhaftet.

Anne wird mit einem der letzten Züge deportiert und 1945 im Konzentrationslager Bergen-Belsen umgebracht. 

Anne Frank ist durch ihre Tagebücher zum Symbol für die vielen Millionen Juden geworden, die dem Holocaust zum Opfer fielen. Ihre Tagebücher fesseln und berühren Generationen von Lesern bis heute und mahnen, das Geschehene nie zu vergessen.



Matthias Jochmann inszeniert ‚Anne Frank – Tagebuch‘ im Kuppelsaal der Thalia-Buchhandlung für Zuschauer ab 13 Jahren. Die Premiere findet am 29. April 2016 statt. 


Dienstag, 23.01.2018

Kunst & Kultur
JTB im Thalia: ANNE FRANK - TAGEBUCH
23.01.2018 in Bonn

Menschen in aller Welt kennen die Tagebücher, die Anne Frank während ihrer mehr als zweijährigen Gefangenschaft im Versteck in einem Amsterdamer Hinterhaus schrieb, bis sie als Fünfzehnjährige von den Nazis deportiert und umgebracht wurde.



1929 wird Anne Frank als Kind jüdischer Eltern in Frankfurt am Main geboren. Als sie vier Jahre alt ist, flieht sie mit ihrer Familie vor der Judenverfolgung in Deutschland nach Amsterdam.

Nach der Besetzung der Niederlande durch die Nazis wird das Leben für die Juden auch in Amsterdam immer gefährlicher. Schwimmbadbesuche, Eislaufen, öffentliche Parkbänke, Straßenbahnfahren, all das wird der inzwischen 10-jährigen Anne Frank, wie allen Juden in den Niederlanden, verboten. 



Annes Vater schreibt immer wieder Einreise- und Asylanträge an die USA. Erfolglos. Als die Nazis ganz offen damit beginnen, Juden aus Amsterdam zu deportieren, versteckt sich die Familie Frank in einem Amsterdamer Hinterhaus.



Hier schreibt die jetzt 13-Jährige ihre Tagebücher, die nach dem Krieg von ihrem Vater veröffentlicht und weltberühmt wurden.

In ihren Aufzeichnungen mischen sich sehr direkte Beobachtungen eines unangepassten Teenagers, der mit vielen Menschen auf engstem Raum zusammenleben muss, mit großen Gedanken über Liebe und Sehnsucht und über die Ohnmacht der Juden gegen den Rassismus und den Massenmord an den Juden, den Hitler-Deutschland vollzieht. 



Als der Krieg schon fast zu Ende ist und Anne voller Hoffnung davon schreibt, nach über zwei Jahren endlich das enge Versteck verlassen zu dürfen, werden sie und ihre Familie 1944 verraten und verhaftet.

Anne wird mit einem der letzten Züge deportiert und 1945 im Konzentrationslager Bergen-Belsen umgebracht. 

Anne Frank ist durch ihre Tagebücher zum Symbol für die vielen Millionen Juden geworden, die dem Holocaust zum Opfer fielen. Ihre Tagebücher fesseln und berühren Generationen von Lesern bis heute und mahnen, das Geschehene nie zu vergessen.



Matthias Jochmann inszeniert ‚Anne Frank – Tagebuch‘ im Kuppelsaal der Thalia-Buchhandlung für Zuschauer ab 13 Jahren. Die Premiere findet am 29. April 2016 statt.