Sonntag, 18.02.2018

Kunst & Kultur
Klavierabend mit Hisako Kawamura
18.02.2018 in Marburg

Hisako Kawamura, Klavier


Johann Sebastian Bach (1685 – 1750), Partita Nr. 1 B-Dur BWV 825

Johannes Brahms (1833 – 1897), Klavierstücke op. 116, 118 und 119 Auswahl

Ludwig van Beethoven (1770 – 1827), Klaviersonate c-Moll „Pathétique“ op. 13, Klaviersonate cis-Moll „Mondscheinsonate“ op. 27/2



Die 1981 in Nishinomiya, Japan, geborene und seit ihrem fünften Lebensjahr in Düsseldorf aufgewachsene Hisako Kawamura fühlt sich sowohl der europäischen als auch der japanischen Kultur verpflichtet. Großen Einfluss auf ihre musikalische Entwicklung hatten vor allem ihre beiden Lehrer, der russische Pianist Wladimir Krainew an der Hochschule für Musik und Theater Hannover und die polnische Musikpädagogin Malgorzata Bator-Schreiber, durch die sie auch die slawische Musik besonders schätzen lernte.

Hisako Kawamura ist mehrfache Preisträgerin, beispielsweise beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD in München, dem Concours Géza Anda in Zürich, Concorso Pianistico Alessandro Casagrande in Terni, Concorso Internationale di Musica Gian Battista Viotti in Vercelli und dem Europäischen Chopin-Wettbewerb in Darmstadt. Spätestens durch den Gewinn des Concours Clara Haskil in Vevey zog sie die Aufmerksamkeit der Musikszene auf sich.

Inspiriert von der engagierten pädagogischen Tätigkeit ihrer Mentoren, die ihre pianistische und konzertante Erfahrung an die nächste Generation weitergaben, unterrichtet Hisako Kawamura an der Folkwang Universität der Künste Essen, wo sie 2015 zur Professorin berufen wurde, sowie mit einem Sonderlehrauftrag am bekannten Tokyo College of Music.

Einführungsvortrag um 19:00 Uhr
Literatur
Lena Stolze & Christian Brückner
18.02.2018 in Gschwend

Der legendäre Zug Nummer 76, der früher ganz Mitteleuropa durchquerte, fährt in sechs Stunden von Lwiw, dem alten Lemberg, in die Bukowina, nach Czernowitz. Die Stadt ist eine Kultur- Reliquie, in der es einmal mehr Buchläden als Bäckereien gegeben hat und mehr Dichter als Bankangestellte. 1920 wurde Paul Celan hier geboren, einer der bedeutendsten deutschen Lyriker nach dem Krieg. Die Ermordung seiner Eltern durch die Nazis hat sein Leben wie sein Werk geprägt; und doch wollte er seine Gedichte nicht auf das Thema Judenverfolgung reduziert sehen. 1948 hatte er in Wien Ingeborg Bachmann kennengelernt, das Fräuleinwunder der Literaturszene in den 50er Jahren. Die Liebesbeziehung der Tochter eines nationalsozialistischen Schuldirektors mit dem Sohn jüdischer Holocaust-Opfer war von Anfang an so
leidenschaftlich wie schwierig, wirkt selbst wie eine literarische Fiktion. Die Briefe der beiden Dichter sind das bewegende Zeugnis zweier Menschen, die einander brauchten und doch nicht miteinander leben konnten. Christian Brückner und Lena Stolze lesen aus dem Briefwechsel. Eine Idealbesetzung. Der große Rezitator und die in Wien aufgewachsene Schauspielerin. Lena Stolze war Ensemblemitglied an der Berliner Volksbühne, am Wiener Burgtheater, am Residenztheater München. Einem großen Kinopublikum ist sie seit ihrer Hauptrolle im Film "Die Weiße Rose" bekannt, für die sie mit dem Bundesfilmpreis ausgezeichnet wurde. Fast zwanzig Jahre lang kämpften Ingeborg Bachmann und Paul Celan um ihre Liebe und Freundschaft. "Atemloser und verzweifelter", schreibt die Frankfurter Allgemeine Zeitung, "haben zwei Liebende kaum je um Worte gerungen".

Einlass: 17:00 Uhr
Ausstellung
KÖRPERWELTEN Museum in Heidelberg - Anatomie des Glücks
18.02.2018 in Heidelberg

Dem Glück auf der Spur - Die große Liebe, ein sorgenfreies Leben, wahre Freundschaft ... Alle Menschen streben nach Glück. Aber wo wohnt das Glück? Warum können wir nicht genug davon bekommen? Und warum können wir uns das Glück nicht für immer bewahren?


Diesen und anderen Fragen zum Thema Glück wird das neue KÖRPERWELTEN Museum im Alten
Hallenbad ab Ende September 2017 nachgehen. Es widmet sich damit nicht nur der Anatomie des Menschen, seinen Organfunktionen sowie Fragen rund um das Thema Gesundheit, sondern auch der Anatomie seines Glücks.

Ziel der KÖRPERWELTEN ist es, dem Besucher die wunderbare Komplexität des menschlichen Körpers lebensnah aufzuzeigen und somit seine Achtsamkeit für den eigenen Körper in allen Lebenslagen und - phasen zu sensibilisieren.

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

On track to happiness! - Whether it`s great love, a carefree life or true friendship … we encounter happiness in various ways, but still never quite by accident.

When do we feel happiness?
What happens to our body?
Why can`t we keep it forever?

Plastinator Dr. Gunther von Hagens and curator Dr. Angelina Whalley pursue these and other questions in the newly designed BODY WORLDS Museum at the “Altes Hallenbad” in Heidelberg.

The permanent exhibition is not only devoted to human anatomy, its organ functions and questions about health, but also the Anatomy of Happiness.
Around 200 unique exhibits and accompanying interactive stations, where YOU can get on track to your happiness, reveal the wonderful complexity of your inner body and will inspire your sensibility to your own body and happiness.

Letzter Einlass 17:00 Uhr
Klassik-Konzert
Clara Schumann Salon
18.02.2018 in Bad Wildungen

Vier große Pianisten des XIX. Jahrhunderts treffen in einem Pariser Salon aufeinander: Liszt, Thalberg, Chopin und Clara Wieck, allesamt virtuos, spannend und atemberaubend. Kollegen, aber auch Konkurrenten beim anspuchsvollen Pariser Publikum. Im Konzert, initiiert von der Prinzessin Christina Belgiojoso im Jahre 1837 sollten die grossen "Hexameron Variationen" zum ersten Mal erklingen und ein musikalisches „Duell" zwischen Liszt und Thalberg stattfinden.

„Clara Schumann – Salon des XIX. Jahrhunderts“ ist ein spannendes Konzerterlebnis für die ganze Familie, das auf der Suche nach Wesen und Ursprung der Musik entstand.

Die litauische Pianistin Guoda Gedvilaitė, Ideengeberin des Projekts, schlüpft dabei selbst in die Rolle der Clara Schumann und spielt nicht nur ihre Werke, sondern auch ihre Person. Andere am Festival beteiligte Pianisten schlüpfen in die Rollen von Chopin, Liszt und Thalberg. Der Salon-Abend entführt das Publikum in die Welt der Künstler des 19. Jahrhunderts.
In der ersten Hälfte treffen sich die vier und zeigen dem Publikum ihr Können.
In der zweiten Konzerthälfte erklingen die grandiosen “Hexameron” Variationen. Neben Liszt gestalteten Chopin, Thalberg, Czerny, Pixis und Herz je eine Variation.

Ausführende:
Guoda Gedvilaitė als Clara Wieck
Alexander Kolodochka als Frederic Chopin
Paulius Andersson als Ferenc Liszt
Simonas Poška als Sigismund Thalberg

siehe Programminformation