Samstag, 20.01.2018

Oper & Operette
Lohengrin - Premiere
20.01.2018 in Mönchengladbach

Romantische Oper in drei Aufzügen
Libretto und Musik von Richard Wagner

„Graf Telramund beschuldigt Elsa von Brabant, ihren Bruder Gottfried ermor-
det zu haben, um nach dem Tod des Vaters selbst Herrscherin des Landes zu werden. König Heinrich I. ordnet ein Gottesgericht an: Ein Zweikampf zwischen Telramund – der ebenfalls die Krone Brabants für sich beansprucht – und einem Vertreter Elsas soll über deren Schuld oder Unschuld entscheiden.

Da erscheint ein geheimnisvoller Schwanenritter, der sich dem Kampf stellen und dafür Elsa zur Ehefrau bekommen will. Alles scheint sich zum Guten zu wenden, vor allem, als der unbekannte Ritter Graf Telramund besiegt und ihre Hochzeit Elsas Glück vollkommen macht … Wäre da nicht das berühmt gewordene Verbot des Ritters, ihn nie nach seinem Namen und seiner Herkunft zu fragen: „Nie sollst du mich befragen.“
In der Hochzeitsnacht bricht Elsa, durch die Einflüsterungen von Telramunds Frau Ortrud misstrauisch geworden, ihr Versprechen und stellt die verbotene Frage. Der Ritter gibt sich als Lohengrin, Sohn des Gralshüters Parzival und ebenfalls Gralsritter, zu erkennen und ist auf immer für Elsa verloren.

Der märchenhafte Stoff vom Schwanenritter und der Jungfrau von Brabant, den Wagner – aus verschiedenen Quellen gespeist – zu einem dreiaktigen Textbuch verarbeitet hat, ist gleichnishaft auch heute noch hochaktuell. Die berühmte Geschichte schildert den Kampf um Macht, archaische und
domestizierte Formen von Spiritualität, zwischenmenschliches Vertrauen, die Gier nach Gewissheit und Transparenz und die Sehnsucht nach Erlösung.

Wagners letzte Oper im herkömmlich romantischen Stil, bevor er sich der Konzeption und Umsetzung seines Musikdramas widmete, das im
Ring des Nibelungen münden sollte, wurde 1850 in Weimar unter der Leitung von Franz Liszt uraufgeführt. Richard Wagner selbst, der sich wegen
seiner Teilnahme an der 1848er Revolution im Schweizer Exil aufhalten musste, konnte ihren Erfolg nur aus der Ferne beobachten und Lohengrin erst elf Jahre später erstmals erleben.
Literatur
Agatha Christie´s - Ein Fall für Miss Marpel
20.01.2018 in Schwäbisch Gmünd

„Am Freitag, den 29. Oktober, wird auf Gut Little Paddocks um 18.30 Uhr ein Mord stattfinden. Freunde werden gebeten, diesen Hinweis als Einladung aufzufassen.“
Diese irritierende Anzeige im Lokalblatt des beschaulichen Chipping Cleghorn lässt die Zahl besagter Freunde beachtlich steigen. Neugierde, auch der von der Gutsherrin angebotene Sherry, lassen dann auch gerne verweilen. Plötzlich geht das Licht aus. Ein Schuss fällt. Dann das grausame Bild … Inspektor Craddock alias Erol Sander übernimmt den Fall. Doch je mehr Licht er in die Sache zu bringen versucht, desto mehr Schatten wirft er. Wird Miss Marple alias Veronika Faber das mörderische Spiel durchschauen? Mehr wird nicht verraten...

Agatha Christie
Die britische Schriftstellerin Dame Agatha Mary Clarissa Christie, Lady Mallowan (* 15. September 1890 in Torquay, Grafschaft Devon; † 12. Januar 1976 in Wallingford, gebürtige Agatha Mary Clarissa Miller) zählt zu den erfolgreichsten Autorinnen der Literaturgeschichte: Nach konservativen Schätzungen hat Agatha Christie über zwei Milliarden Bücher verkauft.

Sander Erol - als Inspektor Craddock
lebt seit 1973 in München, wo er BWL und Politikwissenschaften studierte. 1990 begann er in Paris eine erfolgreiche Karriere als Model und nahm parallel dazu Schauspielunterricht.
Sein Hollywood-Debüt gab er 2004 an der Seite von Colin Farrell und Angelina Jolie in Oliver Stones Kinospektakel „Alexander“ in der Rolle des Prinzen Pharnakes. Für die ARD Degeto spielte der beliebte Schauspieler in vielen erfolgreichen Produktionen die Hauptrolle. Dann ging es stetig nach oben. Demnächst wird er im Ersten mit zwei neuen Folgen der Krimireihe „Mordkommission Istanbul“ zu sehen sein. Erol Sander wirkte bisher in fast 90 TV- und Film-Produktionen mit. Als Theaterschauspieler war er von 2007 bis 2012 als Winnetou bei den Karl-May-Festspielen in Bad Segeberg zu erleben.

Jörg Herwegh, Dramaturgie und Regie
Seit über 30 Jahren ist Jörg Herwegh als Regisseur, Autor, Schauspieler und Kabarettist auf und hinter den Bühnen Bayerns präsent.2014 gründete Herwegh unter seinem ‚Theaterbüro Herwegh‘, die „Bairische Komödie Wasserburg“.

Einlass: 19:30 Uhr

Der Termin ist in Kürze buchbar.
Klassik-Konzert
BRASSlive - Bläserphilharmonie Deutsche Weinstrasse
20.01.2018 in Neustadt an der Weinstrasse

BRASSLIVE in der Region präsentiert

Musik durch Instrument, Stimme und Körper
Bläserphilharmonie Deutsche Weinstraße am 20. Januar 2018
um 19.00 Uhr im Saalbau Neustadt an der Weinstraße
Solist Marimbaphon: Felix Zeller
Musikalische Gesamtleitung: Thomas Kuhn

Das mittlerweile routinierte Verbandsorchester des Musikverbands Deutsche Weinstraße unter der Leitung von Thomas Kuhn wird am 20. Januar in Neustadt an der Weinstraße den dortigen Saalbau mit seinen Instrumenten, seinen Stimmen und auch durch vollen Körpereinsatz zum Erklingen bringen. Das Blasorchester besteht aus bis zu 80 Musikerinnen und Musikern aus der Region an der Weinstraße und teilweise weit darüber hinaus. Bisher gelang es dem Chefdirigenten Thomas Kuhn bereits siebenmal ein musikalisches Highlight am Jahresanfang zu setzen.

Mit Felix Zeller konnte für dieses Jahr ein Solist gewonnen werden, der noch bis vor drei Jahren selbst Mitglied der Schlagwerksektion des Orchesters war. Für das Konzert mit der Bläserphilharmonie hat er sich ein Solokonzert für Marimbaphon und Blasorchester von Emmanuel Séjourné ausgesucht. Dabei wird nicht nur die Präzision eines Schlagwerkers deutlich, sondern auch sein enormer Körpereinsatz.

Nach dem Abitur am Käthe-Kollwitz-Gymnasium Neustadt, vielen Jahren Schlagzeugunterricht, u.a. bei Marcus Walder, vielen Klavierstunden, Mitglied im Landesjugendblasorchester und Aushilfe im Pfalztheater Kaiserslautern, begann er 2012 das SchlagzeugStudium an der Franz Liszt-Hochschule in Weimar in der Klasse von Professor Markus Leoson.

Die Orchestermusiker sind an diesem Abend nicht nur an ihren Instrumenten wieder aufs Höchste gefordert, sondern bringen diesmal auch ihre Stimmen zum Einsatz, zum Beispiel in der Komposition Sang von Dana Wilson und stellenweise auch in Aurora von Thomas Doss. Mit der Ouvertüre zu Nabucco und der Lautmalerei Life in a Capital City sind zwei bekannte und zeitlose Klassiker im Programm.

Programm
Ouvertüre zu „Nabucco"
arr. Franco Cesarini Guiseppe Verdi

Marimba Concerto
Solist: Felix Zeller Emmanuel Sejourne

Sang Dana Wilson

Life in a capital city Timo Forsström

Aurora Thomas Doss