Freitag, 19.01.2018

Kunst & Kultur
Göttinger Symphonie Orchester - Neujahrskonzert "Träume"
19.01.2018 in Bad Sooden-Allendorf

TRÄUME


Beschwingte Walzer und spritzige Schnellpolkas der Strauß-Dynastie – sie dürfen in keinem Neujahrskonzert nach Wiener Tradition fehlen. Durch das Programm des Göttinger Symphonie Orchesters zieht sich jedoch noch ein weiterer roter Faden, nämlich das Thema „Traum“, so wie in einer Fantasie des Kopenhagener Kapellmeisters Hans Christian Lumbye, der als „Strauß des Nordens“ bekannt wurde.

Dass traumhafte Stimmungen und Dreivierteltakt sich bestens vertragen, bewiesen neben diesen beiden noch drei weitere Komponisten: Emil Nikolaus von Reznicek schloss in seine Bühnenmusik zu August Strindbergs Drama „Ein Traumspiel“ einen „Wind- und Wellenwalzer“ ein. Der Elsässer Émile Waldteufel gab einem seiner beliebtesten Walzer den Titel „Mein Traum“. Und der „Walzerkönig“ selbst komponierte im zarten Alter von 19 Jahren seine „Jugendträume“ – sie mussten bei ihrer Uraufführung vor jubelndem Publikum nicht weniger als sechsmal wiederholt werden.

Begeisterung weckt regelmäßig auch Asya Fateyeva mit ihrem Instrument, das auf klassischen Podien ein seltener Gast ist: dem Saxophon. Die junge „Echo Klassik“-Gewinnerin brilliert in einem Originalwerk von André Caplet und einer Bearbeitung im doppelten Sinn: François Borne schrieb seine „Fantaisie brillante“ auf Melodien aus George Bizets „Carmen“ – ursprünglich jedoch für Flöte.

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Klassik-Konzert
Internationale Bläsersolisten
19.01.2018 in Ravensburg

Die Bläserelite des ARD-Musikwettbewerbs und ein junger, gefeierter Klaviervirtuose – diese Voraussetzungen sind eine hochkarätige Besetzung und versprechen ein erlesenes Kammermusikprogramm in der Reihe »Kammermusik im Konzerthaus«. Dem Fagottisten Marc Trenel wurde erstmals in der Geschichte des ARD-Wettbewerbs in seinem Fach der 1. Preis zuerkannt. Der Oboist Ramón Ortega Quero und der Klarinettist Sebastian Manz sind zudem ECHO Klassik-Preisträger 2011. Dem Pianisten Herbert Schuch haben sich spätestens, seitdem er 2005 innerhalb eines Jahres drei renommierte internationale Wettbewerbe in Folge gewann, die Türen zu allen bedeutenden Bühnen geöffnet. Im Zentrum ihres gemeinsamen Musizierens steht Wolfgang Amadeus Mozarts Bläserquintett, von dem der Komponist selbst 1784 seinem Vater mitteilte, er halte es »für das beste, was ich noch in meinem Leben geschrieben habe«. Zudem stehen Beethovens Bläserquintett op. 16 und Jean Francaix‘ 1935 entstandenes »Petit Quatuor« auf dem Programm, das 2012 mit dem ECHO Klassik für die Kammermusikeinspielung
des Jahres ausgezeichnet wurde.

Oboe: Ramón Ortega Quero
Klarinette: Sebastian Manz
Horn: David Fernandez Alonso
Fagott: Marc Trenel
Klavier: Herbert Schuch

Jean Francaix: Petit Quatuor
Ludwig van Beethoven: Quintett für Klavier, Oboe, Klarinette, Horn und Fagott Es-Dur op. 16
N.N.: Werk für Klavier solo
W. A. Mozart: Quintett für Klavier, Oboe, Klarinette, Horn und Fagott Es-Dur KV 452

Copyright: Dorothee Falk

Hauseinlass: 19 Uhr