Dienstag, 20.02.2018

Kunst & Kultur - Sonstige
Now and Then - apap production studio berlin · Performance · Premiere
20.02.2018 in Berlin

Im Rahmen von Open Spaces#1-2018

In »Now and Then« unternehmen Christina Ciupke und Jasna L. Vinovrški eine Zeitreise zurück zu den Anfängen des freien Tanzes. Sie blicken darin auf den Moment, in dem sich der Tanz erstmals in seiner Geschichte von den Institutionen gelöst hat. Um das damalige Zeitgefühl zu imaginieren, beschäftigen sie sich mit den Lücken und den fehlenden Informationen im historischen Kontext. Bei diesem Ver-such, Zeit spürbar zu machen, beziehen die Choreografinnen auch ihre bisherigen Arbeiten mit ein.

Unfolding temporal perceptions.

+ Di 20.2. Aftertalk

Konzept, Performance: Christina Ciupke, Jasna L. Vinovrški | Lichtdesign: Martin Beeretz | Presse, PR: Lilly Schofield | Produktionsdramaturgie: Barbara Greiner | Eine Produktion von A lot of body GbR in Koproduktion mit der Tanzfabrik Berlin. Gefördert durch die Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa. Unterstützt durch apap-Performing Europe 2020, konfinanziert durch das Creative Europe Programm der Europäischen Union.

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In the frame of Open Spaces#1-2018

In »Now and Then«, Christina Ciupke and Jasna L. Vinovrški take a journey back in time, to the begin-nings of independent dance. They are looking at the moment in history when dance freed itself from institutions for the first time. They are interested in the gaps and missing information in the historical
context which allow them to imagine the spirit of that time. In a collaborative process they will also be stepping into their own choreographic past in order to unfold different temporal perceptions.

Unfolding temporal perceptions.

+ Di 20.2. Aftertalk

Concept, Performance: Christina Ciupke, Jasna L. Vinovrški | Light design: Martin Beeretz | Press, PR: Lilly Schofield | Production Dramaturgy: Barbara Greiner | A production of A lot of body GbR in co-production with Tanzfabrik Berlin. Funded by the Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa. Supported by apap Performing Europe 2020, co-funded by the Creative Europe Program of the European Union.
Literatur
Der Zerfall der Demokratie – Wie der Populismus den Rechtsstaat bedroht - Yascha Mounk
20.02.2018 in Stuttgart

Lesung und Gespräch
Moderation: Knut Krohn

Politikverweigerung und rechtspopulistische Parteien untergraben stabile Regierungen. Der Harvard-Politologe Yascha Mounk legt Gründe und Mechanismen offen, die westliche liberale Rechtsstaaten – so auch die USA unter Donald Trump – allmählich erodieren lassen. Zwei Muster treten dabei zu Tage: Entweder werden wie in den USA, Ungarn, Polen und der Türkei Demagogen ins Amt gewählt, die die Rechte von Minderheiten missachten, oder eine Regierung verschanzt sich, freiheitliche Rechte garantierend, hinter technokratischen Entscheidungen – und verliert wie in Deutschland, Großbritannien und Frankreich zunehmend an Volksnähe. Brillant und aufrüttelnd erklärt Yascha Mounk die komplexen Gründe und Mechanismen, die Demokratien zu Fall bringen können und benennt Maßnahmen, um bedrohte soziale und politische Werte für die Zukunft zu retten. Dafür braucht es eine breite Koalition gegen Populisten, die fraglose Unabhängigkeit von Justiz und Presse, die stärkere Teilhabe der Menschen an politischen Prozessen, den Kampf gegen soziale Ungleichheit – und vor allem politisches Engagement im allgemeinen. Yascha Mounk, 1982 in München geboren, in Freiburg, Kassel, Maulbronn und Karlsruhe aufgewachsen, unterrichtet politische Theorie an der Harvard University und schreibt als freier Publizist regelmäßig für Zeitungen wie "The New York Times", "The Wall Street Journal" und "Die ZEIT". Er lebt in New York.

In Zusammenarbeit mit dem Evangelischen Bildungszentrum Hospitalhof und der Heinrich Böll Stiftung Baden-Württemberg
Ballett
Bullshit
20.02.2018 in Stuttgart

Unter der künstlerischen Leitung von Gründer, Choreograph, Tänzer und Musiker Eric Gauthier zeigt das Tanzensemble des Theaterhauses Stuttgart nach Erfolgsprogrammen wie „Future 6“ oder „Poppea//Poppea“ erneut sein Können mit einer speziell für diese Tänzer entwickelten Choreographie. 2007 gegründet, hat sich die Company innerhalb kürzester Zeit einen Namen in der internationalen Tanzlandschaft gemacht. Gauthier selbst wurde für sein Engagement und seine Arbeit 2011 mit dem Deutschen Tanzpreis „Zukunft“ geehrt.

Ein ambitioniertes Ziel haben sie sich dabei gesteckt: sie wollen mit anspruchsvollen Choreographien, getragen von kreativen Ideen, viel Humor und noch mehr tänzerischem Niveau eine neue Generation für den zeitgenössischen Tanz begeistern. Liest man die Kritiken und die Stimmen der Presse, wird schnell deutlich, dass ihnen dies mehr als erfolgreich gelingt. „Wie könnte man Jugendliche für zeitgenössisches Ballett begeistern? (…) Die Antwort ist ganz einfach: Man verführe junge Menschen dazu, eine Aufführung der Gauthier Dance Company zu besuchen. Da springt der Funke von selbst über.“ (Süddeutsche Zeitung)

Erleben Sie eine Tanz-Sensation der besonderen Art. Lehen Sie sich zurück und lassen Sie sich wie so viele vor Ihnen verzaubern von jungen Tänzern, die einen neuen Weg des zeitgenössischen Tanzes gehen und dabei vor nichts zurückschrecken.

Nach Veranstaltungsbeginn - Kein Sitzplatzanspruch

Für diese Veranstaltung ist kein VVK mehr möglich - Tickets unter 0711 40 20 720
Literatur
Silke Scheuermann
20.02.2018 in Heppenheim

Literatur: Silke Scheuermann - Wovon wir lebten

Marten stammt aus einem problematischen Elternhaus, kommt aus einem Umfeld geprägt von Sex, Gewalt und Kriminalität und findet sich nach einem Drogenentzug schließlich in der Koch- und Kunstszene wieder. Dort trifft er auf seine Jugendliebe, die für ihn damals als Tochter aus reichem Elternhaus unerreichbar schien. Jetzt hat sich das Blatt gewendet ...

Silke Scheuermann beschreibt in einem beeindruckend authentischen Jargon das Leben im nichtakademischen Arbeitermilieu, schildert menschliche Ups and Downs und bleibt in dieser Komplexität wohltuend realistisch, mit einem deutlichen Gespür für Situationskomik und viel Liebe zum Detail.

Silke Scheuermann wurde 1973 in Karlsruhe geboren. Nach dem Abitur studierte sie Theater- und Literaturwissenschaften in Frankfurt am Main, Leipzig und Paris und debütierte 2001 mit dem Lyrikband Der Tag an dem die Möwen zweistimmig sangen. Für die Literaturzeitschrift Volltext verfasst sie regelmäßig die Kolumne Lyrischer Moment und ist Mitglied des PEN-Zentrum Deutschland.

Sie ist eine vielfach ausgezeichnete Autorin, deren Werk u.a. zahlreiche Gedichtbände und Erzählungen umfasst. Wovon wir lebten ist bereits ihr vierter Roman.

2007 wurde Silke Scheuermann für ihren Roman Die Stunde zwischen Hund und Wolf mit dem Grimmelshausen-Förderpreis ausgezeichnet.

2009 erhielt sie ein Stipendium der Villa Massimo.

2014 bekam Silke Scheuermann den Hölty-Preis für Lyrik für ihr bisheriges lyrisches Werk.

2016 wurde sie mit dem Bertolt-Brecht- und dem Robert-Gernhardt-Preis ausgezeichnet.

2017 erhielt sie den Georg-Christoph-Lichtenberg-Preis für Literatur.

Einlass: 19:15 Uhr
Literatur
Moritz Netenjakob: "Milchschaumschläger" - Ein Café-Roman
20.02.2018 in Kehl

Eine Lesung des Spiegel-Bestsellerautors und bekannten Kabarettisten aus seinem neuen Comedy-Roman

Daniel erfüllt sich einen alten Traum und eröffnet ein Café. Jetzt hat er nur noch ein einziges Problem: die Realität.

Privat ist Daniel zwar glücklich verheiratet mit Aylin, aber beruflich leidet er zunehmend unter der zynischen Kälte der Werbebranche. Als sein Stammlokal unerwartet schließt, überredet er Aylin, die Chance zu nutzen und gegen jede finanzielle Vernunft ein Café zu betreiben.

Schon der Weg zur Eröffnung ist mit guten Ratschlägen und Katastrophen gepflastert. Aber das Schlimmste soll erst noch kommen: Gäste! Eine renitente Pudel-Oma, ein altkluger Hipster, ein Fußballtrainer mit einem Alkoholproblem, ein vermeintliches Wunderkind namens Jonas Hortensius sowie Daniels Alt-68er-Eltern und Aylins türkische Familie. Die Gäste bleiben zu Hause, wenn sie kommen sollen, und wenn sie da sind, bestellen sie, was sie wollen - aber nicht, was auf der Karte steht. Als dann noch ein Wasserrohr bricht, der Koch die Nerven verliert und das Fernsehen kommt, ist das Chaos perfekt. Nach wenigen Wochen droht Daniel nicht nur die Zahlungsfähigkeit zu verlieren, sondern auch den Verstand!

Moritz Netenjakob verwandelt seine eigenen Erfahrungen als Café-Betreiber in ein Feuerwerk aus Gags, absurden Situationen und wunderbaren Charakteren. Am Ende möchte man in diesem Café einfach nur Stammgast sein.

Eine Lesung der Mediathek in Zusammenarbeit mit dem Kulturbüro.

Einlass 19 Uhr, freie Platzwahl
Oper & Operette
Orpheus und Eurydike
20.02.2018 in Krefeld

Oper in drei Akten
Libretto von Ranieri de’ Calzabigi
Musik von Christoph Willibald Gluck {1714 – 1787}

– in italienischer Sprache mit deutschen Untertiteln -

Orfeo beweint das Ableben seiner jungen Gattin Euridice und wünscht
nichts sehnlicher, als sie aus der Unterwelt ins Leben zurückzuholen. Sein Trauergesang ist so innig, so herzerweichend, dass die Götter Mitleid haben und seine Bitte erfüllen: Er darf Euridice aus dem Hades
zurückführen – allerdings unter der Bedingung, sie nicht anzusehen und nicht mit ihr zu sprechen, bis sie wieder in der Welt der Lebenden angelangt sind.
Euridice aber, die von der Absprache nichts weiß, kann das Handeln ihres Mannes nicht deuten. Sie fleht ihn an, ihr ein Zeichen seiner Liebe zu geben. Gerührt von ihrem Flehen, missachtet Orfeo das Gebot der Götter, wendet sich ihr zu und verliert sie erneut.
Doch sein Wehklagen kann die Götter ein weiteres Mal erbarmen und am Ende der Oper steht – anders als im griechischen Mythos – ein Happy End (Lieto fine) für die einander innig liebenden Eheleute.

Rund 150 Jahre nach Claudio Monteverdi, der mit seinem L’Orfeo (1607) eine der ersten Opern überhaupt geschrieben hat, wählte Christoph Willibald Gluck denselben Mythos, um seine Idee einer Reformoper zu verwirklichen: Die Oberflächlichkeit und der Starkult um die Sänger der italienischen Barockoper hatten ein Ausmaß erreicht, dem er gegensteuern wollte. Er sehnte sich nach mehr Natürlichkeit im Gesang, nach textbezogener Gestaltung der Kantilenen und war insgesamt der Auffassung, dass die Musik unter allen Umständen im Dienste der Handlung stehen sollte.
Mit seiner Vertonung von Orfeo ed Euridice (Uraufführung am 5. Oktober 1762 am Wiener Burgtheater führte Gluck vor, wie durch Klarheit und Einfachheit der Kompositionsmittel eine überzeugende, intensive Ausdruckskraft erzielt wird.
Auch inhaltlich gestaltete er seine Oper neu: Im Sinne der Aufklärung und des aufstrebenden Bürgertum stellt Gluck mit den beiden Protagonisten und ihrem Schicksal keine Herrscher und mächtigen Ränkespiele in den Fokus, sondern das private Glück zweier Liebender.

Nach dem großen Erfolg von Carmina Burana wird Orfeo ed Euridice erneut
eine spartenübergreifende Arbeit mit Solistinnen des Musiktheaters, der kompletten Ballettkompanie und dem Opernchor sowie den Niederrheinischen Sinfonikern unter der stilsicheren Stabführung eines Experten für Alte Musik, Werner Ehrhardt, der für diese Produktion als Gastdirigent gewonnen werden konnte.
Kunst & Kultur
Himmlische Nacht der Tenöre - Live 2017/2018
20.02.2018 in Pforzheim

Die himmlische Nacht der Tenöre

Drei Opernsänger bieten live von einem Streichensemble ein Klassik-Highlight der besonderen Art.

„Die himmlische Nacht der Tenöre“ entführt Sie in das Mutterland der großen
Opernkomponisten und in die Heimat berühmter Tenöre.

Drei grandiose Star-Tenöre von internationalen Opernhäusern, präsentieren während der
großen Tournee einen Querschnitt durch die große Welt der Oper. Diese Hommage an die
herausragenden musikalischen Meisterwerke unserer Kultur beinhaltet Kompositionen von
u.a. Verdi, Puccini, Leoncavallo, de Curtis, etc. in höchster Vollendung, sowie italienische
Canzonen, die den Zauber der Musik spüren lassen.

Diese exzellenten Opernsolisten aus den berühmtesten Opernhäusern Bulgariens (aus den
Philharmonien Sofia, Plovdiv, Stara Zagora und Ruse) treffen zusammen, um dem Publikum
die schönsten und ergreifendsten Werke unserer Zeit zu präsentieren. In der Advents,- und
Weihnachtszeit können Sie ein festliches Programm mit allen Highlights der Klassik und den
bekanntesten Weihnachtsliedern aus der ganzen Welt genießen.

Begleitet werden die Tenöre ( alternierend: Georgios Filadelfefs, Ivaylo Yovchev, Emil Pavlov,
Georgi Dinev und Boris Taskov) von einem ausgewähltem Streich-Ensemble und einem
elektrophonen Tasteninstrument auf, um LIVE dieses Konzert zu präsentieren.

In einem zweistündigen Programm hören Sie unter anderem Arien wie z.B. “E lucevan le
stelle” und “Domanda al ciel...” aus Tosca, Rigoletto und Don Carlos, und “Agnus Dei”, “Ave
Maria” und “Panis angelicus“. Auch “Nessun Dorma“, welche in jüngster Zeit durch die
Interpretation von Paul Potts in die populäre Musik Einzug gehalten hat und somit auch ein
Publikum erreichte, das für die klassische Musik gewonnen werden konnte, wird nicht
fehlen.

Dieser musikalische Abend wird die Besucher in ihren Bann ziehen, welcher mit Spannung
und Dramatik, aber auch Charme und Esprit die Kompositionen zum Leben erweckt.

Erleben auch Sie, warum Presse und Publikum nach den Konzerten diese mit "Brillant!",
"Sagenhaft!" und "Überwältigend!" betiteln.

Einlass: 19:00 Uhr

Hier keine Tickets verfügbar
Klassik-Konzert
Aris Quartett - Werke von Haydn, Webern & Beethoven
20.02.2018 in Kempen

Dienstag, 20. Februar 2018, 19:30 Uhr
Kulturforum Franziskanerkloster, Paterskirche

Aris Quartett
Anna Katharina Wildermuth & Noémi Zipperling, Violine | Caspar Vinzens, Viola | Lukas Sieber, Violoncello

Haydn: Streichquartett f-moll op. 55 Nr. 2 | Webern: 5 Sätze für Streichquartett op. 5 | Beethoven: Streichquartett cis-moll op. 131
Das Aris Quartett wurde 2009 auf Initiative von Hubert Buchberger, Kammermusikprofessor an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Frankfurt am Main, gegründet und zählt heutzutage zu den markantesten Quartetten der jüngeren Generation mit weltweiten Engagements in den großen Konzerthäusern und bei den bedeutendsten Musikfestivals. Geprägt durch seine Studien bei Günter Pichler, dem Artemis Quartett und Eberhard Feltz, absolvierte das Aris Quartett mehrere internationale Wettbewerbe mit gleich vier ersten Preisen (Pörtschach, Karlsruhe, München, Weimar) und erhielt beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD 2016 den 2. Preis, den Publikumspreis und drei weitere Sonderpreise sowie im selben Jahr den Kammermusikpreis der Jürgen Ponto-Stiftung. Neben der klassischen Streichquartettliteratur liegen den Musikern vor allem auch Raritäten und zu Unrecht in Vergessenheit geratene Werke am Herzen; ein besonderer Fokus liegt hierbei auf Kompositionen des 20. Jahrhunderts. In diesem Bewusstsein stehen auch ihre von der Fachpresse hochgelobten ersten CD-Einspielungen mit Quartetten von Zemlinsky und Bartók (2015), Haydn, Reger und Hindemith (2016).

Einlass ab 19 Uhr.