Donnerstag, 18.01.2018

Kunst & Kultur
hr-Sinfoniekonzert - Artist in Residence | Mahler 4
18.01.2018 in Frankfurt am Main

ANTOINE TAMESTIT | Viola
REGULA MÜHLEMANN | Sopran
ANDRÉS OROZCO-ESTRADA | Dirigent

Jörg Widmann | Viola Concerto
Charles Ives | The Unanswered Question
Gustav Mahler | 4. Sinfonie

Im Welttheater. »Allein auf der C-Saite der
Bratsche lassen sich Geschichten erzählen, die
auf keinem anderen Streichinstrument denkbar
wären«, sagt der Komponist Jörg Widmann.
Recht hat er! Allerdings wird unser »Artist in
Residence« Antoine Tamestit keinen Auftrittsapplaus
bekommen, wenn das für ihn komponierte
»Viola Concerto« von Jörg Widmann
auf dem Programm steht. Vielmehr wird er
zunächst unauffällig neben den Harfen sitzen,
etwas klopfen, etwas zupfen, seine Bratsche
erkunden. »Der Dirigent reagiert leicht irritiert
«, so steht es in Widmanns Partitur.
Tamestit wird mit seinem Instrument durch
das Orchester wandern, irgendwann den Bogen
ergreifen, als hätte er Siegfrieds Schwert
Notung gefunden. Es ist ein geradezu szenisches
Konzert, ein Hörtheater, das Widmann
2015 für den so exzellenten französischen
Bratscher komponiert hat. Ein Musiker bewegt
sich räumlich durch fremde Welten, er kommt
dabei auch an so exotischen Schlaginstrumenten
wie Peking-Oper-Gong und Wasser-Tamtam
vorbei, auf der Suche nach sich selbst. Und
was wird in Mahlers »Vierter« gesucht, die so
lustig mit kleinen Schellenglöckchen beginnt?
Nichts weniger als das himmlische Leben. Ganz
plastisch, ganz szenisch komponierte auch er:
einen klaren Blick auf die ganze Welt wie durch
Kinderaugen.

Konzerteinführung: 19:00 Uhr
Kunst & Kultur
Doch lieber Single
18.01.2018 in Weinheim

Musik-Comedy von Amina Gusner
DOCH LIEBER SINGLE?!
„Doch lieber Single?!“ – diese Frage stellen sich hier gleich zwei gefrustete Paare und suchen Hilfe bei Paartherapeut Rüdiger. Bei Wolfgang und Vera, beide um die Fünfzig, ist nicht erst seit gestern die Luft raus aus der Beziehung: Sie will Nähe, Transparenz und Gefühle – er dagegen seine Ruhe. Ein unlösbares Dilemma? Bei Gabi und Frank, beide in den Dreißigern, liegt das Problem anders: Ihre extrem allergiegeplagte dreijährige Tochter nervt. Oder liegt es doch eher daran, dass Gabi immer bestimmt, Frank immer kuscht und beide dann unglücklich sind mit Franks Waschlappen-Status? Also: Was tun, wenn die Ehe langsam zum durchgesessenen Bequem-Sofa wird? Oder: Gibt es ein (Liebes-) Leben nach der Heirat? Was dann folgt, ist eine unkonventionelle Tanz- und Musiktherapie zu den Welthits von Falco, Adriano Celentano, Marius Müller-Westernhagen, David Bowie, Dalida u.v.m. – natürlich live gesungen und von zwei Musikern begleitet. Der Titel der Produktion klingt nach Comedy, oder böse gesagt: Klamauk. Doch zu erleben, ist das Gegenteil: Unterhaltung auf hohem Niveau. Ein Theaterabend, der Schauspiel– wie Musikfreunde, Hitparadenhörer mit Witzklatsch-Sehnsucht und überhaupt alle Freunde der guten Unterhaltung gefallen wird. Volkstheater im bestem Sinne, das den schwierigen Spagat zwischen Schenkelklopfen und Denkanstoß meistert - stimmstark präsentiert von einem spielfreudigen Ensemble um TV-Star Heike Trinker.

Foto: Dietrich Dettmann
Kunst & Kultur - Sonstige
Tanzabend 4 - Identität ist sowieso Quatsch - No Limits
18.01.2018 in Berlin

Thikwas erfolgreicher „Tanzabend” geht in die vierte Runde!

Identität beschäftigt das Thikwa-Ensemble gemeinsam mit Choreografin Juli Reinartz und Choreograf Martin Nachbar im Tanzabend 4.
Bei Juli Reinartz geht es um Technoidentitäten. Wir sind Körpermaschinen und nichts an uns ist natürlich. Soll Technologie unsere Körper eigentlich perfektionieren oder sie weiter ausdifferenzieren? Vielleicht können wir füreinander die Technologie sein, die unsere Körper mit dem ausstattet, was sie brauchen. Dabei wird untersucht, was Affinität bedeutet: Kollektivität jenseits von Vertrautheit. Denn wir kennen uns nicht, nicht mal uns selbst. Was brauchen wir überhaupt? … really really soft Sci-Fi.
Traum- oder erträumte Identitäten stehen im Zentrum der Arbeit von Martin Nachbar. Wer wäre ich gerne? Jemand echtes, aber vielleicht auch eine ganz neue Figur oder gar eine neue Spezies? Es wird eine Art Spiel – oder eine Party mit Diskokugel und Kostümen zum Verkleiden. Nicht als Flucht vor der Realität gemeint, sondern als Erweiterung, als Möglichkeit, sich neu zu denken, zu fühlen, zu bewegen. Auch als eine potentiell politische Praxis.

In der Reihe „Tanzabend“ stellt Theater Thikwa jeweils zwei Tanzskizzen vor. Der offene, spielerische Titel ist Programm. Unter einem Motto, aber ohne genaue Themenvorgabe treffen Choreograf*innen und Tänzer*innen der Berliner und internationalen Szene auf Thikwa-Performer: Begegnungen der ganz besonderen Art.

Von und mit: Addas Ahmad, Tiana Hemlock-Yensen, Konstantin Langenick, Anne-Sophie Mosch, Hilarius Urban | Choreografie: Juli Reinartz + Von und mit: Felix Brünig, Deniz Dogan, Katharina Maasberg, Sammy Serag, Christian Wollert | Choreografie: Martin Nachbar | Musik: Boris Hauf || Bühne: Isolde Wittke | Kostüme: Pablo Alarcón | Lichtdesign: Katri Kuusimäki | Fotos: David Baltzer/bildbuehne.de
Literatur
Fritz Karl & Schrammeln
18.01.2018 in Achern

gong Achern Rezitation und Musik im Festsaal der Illenau
Fritz Karl
und die Wiener
Concert-Schrammeln
,,Zorro - Rächer der Würstelmänner"



Rezitation und Musik

Fritz Karl
und die
Concert-Schrammeln

,,Zorro - Rächer der Würstelmänner"

Ein literarisch-musikalischer Abend mit Fritz Karl und den Oberösterreichischen Concert-Schrammeln.

Eine Verlockung aus umwerfend Witzigem und Skurrilem aus der Welthauptstadt des schönen Scheins: Die Zuschauer erwartet eine vortreffliche Mischung poetischer, literarischer Eskapaden von H. C. Artmann, Helmuth Qualtinger, Robert Musil und den Wiener Kaffeehausliteraten aus der Zeit des Fin de siècle rund um Karl Kraus, Anton Kuh, Peter Altenberg und Alfred Polgar.

Die großen und kleinen Geschichten ,,spielen in der feinen Wiener Gesellschaft oder dem Kaffeehaus, in der Stube daheim oder in der Trambahn. Sie werden lebendig durch Fritz Karl, der mehr spielt, als dass er liest, großartig sind seine Gestik und Mimik, mit der aus jedem Text ein Theaterspiel wird". (Mühldorfer Anzeiger) Geschickt, witzig und mit der nötigen Menge Feingefühl arbeitet der beliebte Schauspieler die Höhepunkte heraus.

Auf höchstem Niveau wird das Literarische musikalisch von den oberösterreichischen Concert-Schrammeln begleitet. Gespielt wird originale Musik der Brüder Johann und Josef Schrammel, die eine für Wien typische Musikform kreierten. Die Zuhörer werden sich bei melancholischen und zugleich tänzerischen Melodien ganz wie im Wiener Heurigenbezirk Grinzing fühlen.

Die Veranstaltung ist ausgebucht.
Ballett
Staatliches Russisches Ballett Moskau - Der Nussknacker
18.01.2018 in Reutlingen

30 Jahre Staatliches Russisches Ballett Moskau in Deutschland
Gordejews Meistertänzer ab Weihnachten mit den größten Ballettklassikern auf Tournee

Verlässlich zur Weihnachtszeit kommen die besten Tänzerinnen und Tänzer aus einer der berühmtesten Talentschmieden der Welt nach Europa, um auch hier das Publikum mit den Meisterwerken der Russischen Ballettklassik zu begeistern. Über eine Million Zuschauer haben allein in Deutschland die Tanzkunst der Moskauer Spitzentänzer in den letzten drei Jahrzehnten besucht. Generationenübergreifend bewundern die Zuschauer das opulente Bühnenbild und die prächtigen Kostüme, vor allem aber die Perfektion, Anmut und Leidenschaft der zahlreichen Tänzerinnen und Tänzer des Ensembles.

Seit 1988 bis heute verlässt die Compagnie um Russlands Ballett-Legende Wjatscheslaw Gordejew einmal im Jahr ihr Moskauer Stammhaus, um durch Deutschland zu touren. Seither ist das Interesse an russischer Ballettkunst, wie sie das Staatliche Russische Ballett Moskau in unverfälschter Form repräsentiert, stetig gewachsen. 2018 feiert das Ensemble 30 Jahre Staatliches Russisches Ballett in Deutschland. Die Jubiläumstournee startet am 26. Dezember 2017. Mit den beiden Tschaikowsky Klassikern Schwanensee und Der Nussknacker – geht es dann unter anderem noch nach Berlin, Dresden, Frankfurt, München und Hamburg.

Seit seiner Gründung 1979 steht das Staatliche Russische Ballett Moskau für die klassische russische Ballettkunst in ihrer reinsten Form. Schwanensee, der Nussknacker und Dornröschen - die Klassiker der Ballettkunst – sind nach wie vor ein Muss für Ballettfreunde und die, die es werden wollen. Trotz der Jahre haben die Ballette nach der Musik von Peter Tschaikowsky nichts von ihrem Zauber verloren. Denn jede Generation an Tänzern bringt neue Elemente in die Klassiker, jede Generation will es vielleicht ein bisschen anders, eventuell besser und auf jeden Fall möglichst perfekt machen.

„Ein Tänzer muss ehrlich sein. Er sollte stets so tanzen, als wäre es für ihn das erste und das letzte Mal“ weiß Wjatscheslaw Gordejew. Sein Staatliches Russisches Ballett Moskau hätte es ohne diese Einstellung nicht an die Spitze der klassischen Ballettkunst gebracht – und sich vor allem nicht über drei Jahrzehnte an der Spitze gehalten.

Einlass: 18:00Uhr

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Literatur
BASTIAN SICK - Schlagen Sie dem Teufel ein Schnäppchen
18.01.2018 in Mainz

Das Beste aus zwölf Jahren \"Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod\" und das Neueste aus der \"Happy Aua\"-Reihe.

Bastian Sick wurde am 17. Juli 1965 in Lübeck geboren. Er wuchs im ostholsteinischen Dorf Ratekau auf und besuchte das Leibniz-Gymnasium in der Marmeladenstadt Bad Schwartau. Seine Lieblingsfächer waren Deutsch, Französisch und Geschichte. Schon früh begann er mit dem Schreiben von Abenteuergeschichten und Theaterstücken. Außerdem war er Mitglied im Schulchor und in der Theater-AG. 1984 machte er Abitur.

Nach seinem Wehrdienst zog es ihn nach Hamburg, wo er Geschichtswissenschaft und Romanistik studierte. Nebenher jobbte er als Korrekturleser und Übersetzer, unter anderem für den Carlsen-Verlag. 1995 wurde er Dokumentationsjournalist beim „Spiegel“. Nach vier Jahren wechselte er in die Online-Redaktion des Magazins, wo er einige Zeit als Schlussredakteur tätig war, ehe sein Chef auf seine Talente aufmerksam wurde und ihm eine eigene Kolumne gab. So wurde im Mai 2003 der „Zwiebelfisch“ geboren, der zu einer der erfolgreichsten deutschsprachigen Internet-Kolumnen werden sollte.

Es dauerte nicht lange, da bekundete der Kölner Buchverlag Kiepenheuer & Witsch (KiWi) sein Interesse, die gesammelten „Zwiebelfisch“-Kolumnen in Buchform herauszubringen. Im Herbst 2004 erschien das Taschenbuch „Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod“ und erstürmte innerhalb weniger Wochen die Bestsellerlisten. Es folgten zahlreiche Fernsehauftritte, eine Lesereise durch ganz Deutschland und – im August 2005 – eine Fortsetzung, der zweite Band über Dativ und Genitiv.

Zwischen 2006 und 2008 erlebte Bastian Sick das, was man neudeutsch einen „Hype“ nennt. Seine Bücher waren in aller Munde und seine Lesungen stets ausverkauft. Im März 2006 trat er in der Köln-Arena im Rahmen der „größten Deutschstunde der Welt“ vor 15.000 Menschen auf und gelangte damit auf die Liste der Guinness-Weltrekorde. Im Herbst 2006 ging Bastian Sick erstmals mit einem eigenen Bühnenprogramm auf Tournee. Die „Bastian-Sick- Schau“, konzipiert als Mischung aus Lesung, Comedy und fröhlicher Show, wurde vom Publikum begeistert aufgenommen. „Souverän, liebenswürdig, ein begnadeter Unterhalter“ schrieb die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“.

2008 erschien bei KiWi das Taschenbuch „Happy Aua“. Mit diesem „Bilderbuch aus dem Irrgarten der deutschen Sprache“ legte Bastian Sick den Grundstein für eine zweite erfolgreiche Buchreihe , die es mittlerweile auf sechs Titel gebracht hat.

Seine Entertainerqualitäten stellte Sick seitdem wiederholt unter Beweis. Bei Auftritten im Rahmen seiner Tourneen „Happy Aua“, „Nur aus Jux und Tolleranz“ und „Füllen Sie sich wie 1 zu Hause“ avancierte der Bestsellerautor für die insgesamt rund 250.000 begeisterten Zuschauer zum „Comedian der Linguistik“ („Welt“). Doch nicht nur als Buchautor macht Bastian Sick von sich reden. Im Februar 2007 erschien die CD „Lieder voller Poesie“, eine von Bastian Sick zusammengestellte und kommentierte Sammlung besonders anspruchsvoller Udo-Jürgens-Titel. Im Sommer 2008 arbeitete Bastian Sick an seinem ersten eigenen Fernsehprojekt für den WDR. Die dreiteilige Show wurde erstmals im September gesendet und seitdem mehrfach wiederholt, zuletzt im Februar 2017 .

Auch im Ausland ist Bastian Sick mit seinen Büchern und Lesungen erfolgreich: Im Herbst 2008 unternahm er auf Einladung des Goethe-Instituts eine Südamerika-Tournee und absolvierte innerhalb von vier Wochen zehn Auftritte in sechs Ländern. In den Jahren danach bereiste er auf Einladung der Goethe-Institute weitere Länder wie Kanada, Ungarn, Spanien, England und Portugal. Im April 2017 folgt ein Besuch in der estnischen Hauptstadt Tallinn.

Ende 2009 übersprang die Gesamtverkaufszahl aller Bastian-Sick-Titel die Vier-Millionen- Marke. Seit 2009 arbeitet Bastian Sick als freier Autor, bis 2014 mit eigenem Büro in der Hamburger Hafencity. Im Sommer 2014 verlegte er seinen Wohnsitz von Hamburg in seine holsteinische Heimat, und zwar nach Niendorf an die Ostsee. 2015 entstand dort „Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod – Folge 6“, der vorerst letzte Teil der Reihe. Im Juni 2017 erscheint mit „Schlagen Sie dem Teufel ein Schnäppchen“ der sechste Band der „Happy Aua“-Reihe. Ab Herbst 2017 wird Bastian Sick wieder auf Lesereise gehen und ein Best-Of seiner Dativ- Bücher sowie neue Geschichten und Fundstücke präsentieren.

Fotocredit: Till Gläser

Einlass: 19 Uhr

Verfügbarkeit erfragbar unter 06131/242 916 oder 06131/242914