Sonntag, 21.01.2018

Theater & Comedy - Sonstige
Das Abschiedsdinner - Komödie von Matthieu Delaporte und Alexandre de la Patellière
21.01.2018 in Pforzheim

PRALLE SITUATIONSKOMIK AUF FRANZÖSISCHE ART - MIT ZARTBITTEREM NACHGESCHMACK!

Während der Vorbereitung für ein Abendessen bei Freunden berichtet Pierre seiner Frau Clotilde von der Methode eines Bekannten, der Abschiedsdinner für Freunde gibt, die er loswerden möchte, ohne dass diese davon wissen. Die Idee, auf diese Weise alte Freundschaften zu beenden, die mehr eine Verpflichtung als ein Vergnügen geworden sind, gefällt. Sie beschließen, es zu versuchen und wählen als erstes Bea und Antoine. Deren Lieblingsessen, die Musik, der Wein – alles wird arrangiert und steht bereit für den letzten gemeinsamen Abend. Doch Antoine kommt ohne Bea. Was folgt, ist ein Schlagabtausch der beiden Freunde, die im Verlauf des Abends alles aus dem Nähkästchen holen, was sie sich in den langen Jahren ihrer Freundschaft nie gesagt haben ...

Nach der erfolgreichen deutschsprachigen Erstaufführung von Florian Zellers Komödie „Die Lüge“ in der vorletzten Saison setzt das Theater Pforzheim erneut auf französische Dramatik, die mitten aus dem prallen Leben schöpft. Das Autorengespann Delaporte und de la Patellière beleuchtet in seiner temperamentvollen Komödie die Ambivalenz zwischenmenschlicher Beziehungen. Mit viel Sprachwitz und schneidigem Feingefühl werden die unter der Oberfläche brodelnden Befindlichkeiten der Protagonisten aufgezeigt. Garantiert ist ein sinnlicher Theaterspaß mit zartbitterem Nachgeschmack!
Comedy
Maxi Schafroth
21.01.2018 in Stuttgart

Maxi Schafroth
Faszination Bayern

Nach seinem ersten Soloprogramm "Faszination Allgäu" setzt der Kabarettist Maxi
Schafroth seine bizarre Beobachtungsreise nahtlos fort. „Faszination Bayern" ist der
zweite Meilenstein seiner von langer Hand geplanten Kabarett-Trilogie. Die Idee dazu hatte Schafroth nach eigener Aussage im Alter von sieben Jahren beim Berühren des elektrischen Weidezauns in Gumpratsried bei Eggisried. „Das war
bewusstseinserweiternd!“, so Schafroth, der im Rahmen seiner IHK Lehre zum
Bankkaufmann auch eine solide Kabarettausbildung genossen hat.
In "Faszination Bayern" geht die Reise heraus aus dem strukturschwachen Allgäuer
Raum, über den Lech, bis in die gelobte Universitätsstadt München. Dort begegnet Maxi Schafroth Starnberger Zahnarztkindern in Geländewagen, Münchner Bildungsbürgern in senfgelben Cordhosen und hippen Szene-Pärchen mit Holz-Look-Brillen.
Von der BayWa Ottobeuren bis zum Manufactum Gummistiefel-Regal am Münchner
Marienhof, Maxi Schafroth bringt uns die Vielseitigkeit des flächenmäßig größten
Bundeslandes näher und tritt als bundesweit agierender Kulturcoach für Toleranz und Miteinander ein. Mithilfe von fundierten historischen Belegen sensibilisiert er für die bayerische Geschichte und klärt auf über den ersten bayerischen Siedler und Vorvater "Eusebius der Wirbellose" aus dem 9. Jahrhundert und dessen 40-köpfige
Bauernarmee, den "Frusthaufen", der in der sogenannten "Igelformation" fußläufig bis nach Damaskus vorgedrungen war.
Auf seinem umgebauten Erbhof schafft Maxi Schafroth Abhilfe für die Probleme
ausgebrannter Leistungsträger. Das Resozialisierungszentrum für Aussteiger-Banker
und das Gletscherhüttenseminar „Loslassen!“ für überspannte „Helicoptering Parents“ brachten ihm die Nominierung zum "Entrepreneur of the Year" seiner Heimatgemeinde Stephansried ein und katapultierten ihn über Nacht in Wikipedia auf Platz zwei der prominentesten Personen des 78 Seelen Dorfs, gleich nach Wunderheiler Sebastian Kneipp.
Maximilian Schafroth scheute bei der Entwicklung seines neuen Programms keine Mühe und kein Risiko. Er begab sich in durchaus brenzlige Situationen, darunter eine
mehrjährige Betriebsspionage bei einer Großbank, ein dreitägiges Praktikum in einer
Schwabinger KiTa und die Teilnahme am Seminar Atemtherapie für Führungskräfte.
Aus diesem biographischen Crossover macht Maxi Schafroth umwerfendes Kabarett,
immer unterlegt mit dem schnarrenden Charme seines Allgäuer Akzents.
Begleitet wird er auch in "Faszination Bayern" wieder von Herz und Verstand und vor
allem von seinem kongenialen Gitarristen und Hofnachbarn Markus Schalk. Je nach
zeitlicher Verfügbarkeit schließt sich der Kinderchor der Jungen Union Miesbach der
Veranstaltung an.













PRESSESTIMMEN
"Leichtigkeit in der Spielfreude - Kreativität im Denkansatz. Musikalisch eine Freude für die Ohren, spielerisch ein Fest für die Augen. Maxi Schafroth ist eine Entdeckung. Das junge, kritische, vielseitige Kabarett von heute, so sieht es aus. In den Worten seiner Figuren eine Win Win Situation für das Kabarett." Aus der Laudatio zum Gewinn des Prix Pantheon 2013

"Schafroth zerlegte Ländliches wie Kleinbürgerliches, Bauernschläue, Banker Chuzpe und alternative Betulichkeit in ihre komische Banalität, ohne sie lächerlich zu machen. Und traf damit beim Publikum ins Schwarze." Süddeutsche Zeitung

BIOGRAFISCHES

Kind.
Geboren 1985. Erste Insidereinblicke in das Wesen der Allgäuer, weil er sich von Geburt an als V-Mann in einen Unterallgäuer Bauernhof eingeschmuggelt hat.

Erste Erfolge:
Mit 8 Jahren illegale Traktorfahrten über die Felder bei Ottobeuren (strafrechtlich verjährt) und Rodeo im heimatlichen Stall.

Kabarettist.
Anfänge als Kabarettist 2007 im Vereinsheim München bei der offenen Bühne „Blickpunkt
Spot“, im Vorprogramm spielt: Michael Mittermeier.
Anschließend mehrere ausverkaufte Abende als Kabarettist im Heppel & Ettlich in München, im Commerzbank-Hochhaus in Frankfurt und im Fernsehen bei „Ottis Schlachthof“ (Februar 2009).

Erstes Kabarett-Soloprogramm „Faszination Allgäu“ Premiere im April 2009 im Schlachthof München
Zweites Kabarett-Soloprogramm "Faszination Bayern" Premiere im März 2015 im Lustspielhaus München.
Ausgezeichnet u.a. mit dem Prix Pantheon Jurypreis 2013 und dem Stuttgarter Besen 2014.

Filmemacher.
Als Kind erste Experimentalfilme mit Titeln wie „Abenteuer im Altenstift“ oder „Familie
Glücklich und Familie Geizer“. Sein mit 15 Jahren gedrehter Streifen „Kneipps Heilwirkung“ über den großen Allgäuer Wasserheiler Sebastian Kneipp wurde im Kneippmuseum in Bad Wörishofen gezeigt.
Sein Breitwandkinospektakel Preußens Gloria Teil 1 und 2 (jeweils 2008, Premiere vor 600 Besuchern im Gloriakino München) ist eine No-Budget Historien-Kriegsfilm Komödie aus Ostpreußen, mit Hunderten von Statisten im Allgäu gedreht. Idee, Drehbuch, Hauptrollen, Co-Produzent: Maximilian Schafroth (zusammen mit Raphael Dwinger).

für diese Veranstaltung ist kein VVK mehr möglich, Karten im TH Tel.: 0711 4020720
Kabarett
Werner Koczwara - Einer flog übers Ordnungsamt
21.01.2018 in Stuttgart

Im Laufe eines jeden Lebens stellt sich die Frage nach Recht und Unrecht. Was ist gut, was ist böse? Die Entscheidung ist schwerer, als man denkt. Denn wenn Sie Ihre Großmutter mit einem Gewehr aus 500 Meter Entfernung treffen, dann sind Sie zwar ein guter Schütze aber kein guter Enkel. Wenn Sie aber bös danebenschießen, sind Sie immer noch kein guter Enkel, nur weil Sie die Oma nicht gut getroffen haben. Sie sehen, das mit Gut und Böse ist kompliziert.

Zweifelsfrei rundum gut ist, dass wir eine Justiz haben, die uns hier weiterhilft. Mit einleuchtenden Paragrafen wie §57 StGB: "Niemand darf gegen seinen Willen aus der Haft entlassen werden". Oder dem wegweisenden §7 Jagdgesetz "In Räumen, die dem Aufenthalt von Menschen dienen, darf nicht gejagt werden.". Nicht zu vergessen all die segensreichen Urteile wie z.B. jenes vom Verwaltungsgericht München: "Klemmt sich ein Polizist in der Arbeitszeit den Mittelfinger an der Außentür zur Toilette, so ist dies ein Arbeitsunfall. Kein Arbeitsunfall ist es, wenn er sich den Mittelfinger an der Klotür einklemmt." Und dankbar sind wir auch dem Bundesarbeitsgericht für seine klärenden Worte: "Einem verstorbenen Arbeitnehmer steht kein Urlaubsanspruch zu."

Werner Koczwara hat mit seinem juristischen Mehrteiler "Am achten Tag schuf Gott den Rechtsanwalt" nicht nur eine fulminante Justiz-Satire sondern auch Kabarettgeschichte geschrieben. Mehr als 1200 Aufführungen in 15 Jahren machen es zu einem der erfolgreichsten Programme des deutschen Kabaretts. An diese Messlatte legt "Einer flog übers Ordnungsamt" nun an. Freuen Sie sich auf einen Abend mit großem Humor, starken Pointen und kabarettistischem Tiefgang.

http://www.koczwara.de

Einlass 18.45 h

evtl. nur noch sichteingeschränkte Plätze telefonisch buchbar unter 0711-297075
Theater
Die Känguru - Chroniken - Die Känguru - Chroniken. Das Theaterstück
21.01.2018 in Stuttgart

DIE KÄNGURU-CHRONIKEN
das Theaterstück von Marc-Uwe Kling

Eine Produktion von Theaterhaus Stuttgart und Rosenau Kultur e.V.

Marc-Uwe Kling lebt mit einem Känguru zusammen. Dieses ist überzeugter Kommunist, steht total auf Nirvana und futtert unentwegt Schnapspralinen. Marc-Uwe ist ein Kleinkünstler, will aber nicht so genannt werden. Im Prinzip eine klassische Wohngemeinschaft.
„Die Känguru-Chroniken“ erzählen von einer schonungslosen Partnerschaft, die den Alltag zur Rebellion gegen das Alltägliche werden lässt. Gegen nicht-schimmelnden Schmelzkäse! Gegen den Terror kreativer Klingeltöne! Gegen die Unmöglichkeit, beim Monopoly die Rolle des Hausbesetzers zu spielen! Gegen Rechtschreibfehler an Häuserwänden!
„Die Känguru-Chroniken“ sind auch eine Abenteuergeschichte. Sie lassen uns als Publikum mitfiebern, wer wohl als Sieger aus diesen geschliffenen Wortgefechten hervorgeht. Und so bekommen wir endlich Antworten auf die drängendsten Fragen unserer Zeit: Könnte man die Essenz des Hegelschen Gesamtwerkes in eine SMS packen? Ist das Liegen in einer Hängematte schon passiver Widerstand?
2008 gastierte Marc-Uwe Kling als Kabarettist erstmals in Stuttgart in der Rosenau, 2009 spielte er dort zum ersten Mal „Die Känguru-Chroniken“. Im Herbst 2009 erschien der erste Band der Trilogie „Die Känguru-Chroniken“ als Buch; 2011 folgte „Das Känguru-Manifest“ und 2014 „Die Känguru-Offenbarung“. Die Bücher wie auch die Hörbücher wurden zu Bestsellern, und nun kommen die Geschichten vom Känguru und dem Kleinkünstler in der Fassung von Marc-Uwe Kling als Theaterstück auf die deutschen Bühnen.

Es spielen: Petya Alabozova, Larissa Ivleva, Katja Schmidt-Oehm, Yavuz Köroglu, Stephan Moos und Roman Roth | Regie: Werner Schretzmeier | Bühne und Kostüme: Gudrun Schretzmeier | Dramaturgie: Thomas Richhardt | Regieassistenz: Brigitte Luik
Aufführungsrechte Verlag Voland & Quist GmbH, Dresden/Leipzig.

Für diese Veranstaltung ist kein VVK mehr möglich - Tickets unter 0711 40 20 720