Mittwoch, 21.02.2018

Theater & Comedy - Sonstige
Richard III.
21.02.2018 in Stuttgart

Nach vielen Jahrzehnten gehen die Rosenkriege zu Ende – England atmet auf. Edward IV. aus dem Hause York ist der neue König. Doch sein jüngerer Bruder Richard, der Herzog von Gloucester, neidet ihm den Thron. Intelligent, ehrgeizig und verbittert über seine physische Verunstaltung beschließt er, „zum Bösewicht zu werden“ und selbst die Krone zu erlangen.

Doch dazu muss er zunächst seinen Bruder George, der in der Thronfolge noch vor ihm an der Reihe wäre, beseitigen – nebst dem einen oder anderen unliebsamen Rivalen. Da jeder dem anderen misstraut, fällt es dem gewitzten Richard nicht schwer, seine Feinde gegeneinander auszuspielen. Er intrigiert, heuchelt, verleumdet und verrät, was das Zeug hält. Ein Gegner nach dem anderen fällt, und Richard bahnt sich langsam, aber sicher seinen Weg zur Macht. Doch der Widerstand gegen ihn wächst, und irgendwann beginnen ihm die Zügel zu entgleiten. Sein Schicksal wendet sich …


„Richard III.“, um 1592/93 verfasst, ist eines der frühen Werke Shakespeares und gilt als das Meisterstück unter seinen Königsdramen. Bis heute hat die Titelfigur nichts von ihrer Verführungskraft eingebüßt: ein machtbesessenes, skrupelloses Ungeheuer, das uns dennoch gerade durch diese offen zur Schau gestellte Amoralität fasziniert. Anhand von Richards Aufstieg und Fall werden Machtstrukturen und
-mechanismen aufgezeigt, die geradezu erschreckend heutig und aktuell sind.

Die Titelrolle spielt Max Tidof, bekannt aus zahllosen Fernsehproduktionen und aus Filmen wie „Abgeschminkt!“ oder „Die Comedian Harmonists“ – in diesem Kino-Hit wurde er für seine Rolle mit dem Bundesfilmpreis ausgezeichnet. An den Schauspielbühnen kennt man ihn bereits aus „Auf und davon“ und „Ein Picasso“.
Kabarett
DEJA VU - Gerd Dudenhöffer spielt aus 30 Jahren Heinz Becker-Programmen
21.02.2018 in Weinheim

Kennen Sie das nicht auch? Da passiert Ihnen etwas und Sie denken sich: Das habe ich doch schon einmal erlebt!? Die Psychologie spricht hier von einem Déjà-vu, zu Deutsch: schon gesehen. Genau so heißt das neue Programm des Kabarettisten Gerd Dudenhöffer alias Heinz Becker.

Und tatsächlich wird sich der aufmerksame Zuschauer sagen: Déjà vu – schon gesehen!
Denn Dudenhöffer, seit nunmehr über 30 Jahren als Heinz auf der Bühne, hat in seinen bislang 16 Programmen geblättert und die Highlights herausgepickt. Doch ein Herunterleiern von alten Pointen ist „DEJA VU“ keineswegs: Dudenhöffer legt einmal mehr den Finger auf die Wunden der Gesellschaft und zeigt, wie sich Geschichten wiederholen und sich Geschichte zu wiederholen droht.

Gerade aus dem Blickwinkel des engstirnigen Spießbürgers, den das Publikum so gerne belächelt, liefert der Kabarettist bittersüße An- und Einsichten, die beweisen, dass nicht alles Gold ist, was glänzt – und umgekehrt. Nicht umsonst erfreuen sich Fernsehaufzeichnungen vergangener Dudenhöffer-Programme immer wieder großer Beliebtheit.

So wie Forscher der Universität im schottischen St. Andrews mit Gehirn-Scans die Entstehung eines Déjà-vus erforscht haben, hat sich auch Heinz Beckers Schöpfer in die Erinnerungen seiner Bühnenfigur eingeloggt. Was er dort gefunden hat, kann man ab März 2017 auf den deutschsprachigen Bühnen erleben.
Bienvenue DEJA VU.

Einlass: 19:00 Uhr

Hier keine Tickets verfügbar