Montag, 22.01.2018

Theater
COLONIA DIGITAL: The Empire Feeds Back
22.01.2018 in Berlin

Das Internet ist kaputt. Es hat sich als Medium des Verschwindens par excellence erwiesen. Das nächste, was verschwinden wird, ist der Begriff ´Internet´. andcompany&Co. ist vor den manischen Maschinen in die Wüste geflohen, in die Ruine eines stillgelegten Datencenters. Versteckt zwischen toten Daten versucht das Berliner Kollektiv, eine Verbindung herzustellen zu einer verschwundenen Vergangenheit. In Erinnerung an die vergessenen sozialistischen Ursprünge des Internets haben sie den Control-Room nachgebaut, den Allende kurz vor Pinochets Putsch einrichten ließ: jene “Kommunistenmaschine”, welche die gesamte Wirtschaft in Echtzeit steuern sollte. In den Echokammern des stillgelegten Internets geistern Stimmen herum aus einer Zeit, bevor das Netz von einer Armee von Trollen erobert und von Social Bots beherrscht wurde: “At last, el pueblo!”

The internet is broken. It has proved to be the medium of disappearance par excellence. The next thing to disappear is the term ‘internet.’ andcompany&Co. has fled away from the manic machines and into the desert, into the ruins of an abandoned data centre. Hidden among dead data the Berlin collective attempts to forge a link to a past that has disappeared. In remembrance of the forgotten socialist origins of Big Data, they have constructed the control room that Salvador Allende had built just before Pinochet’s coup: that “communist machine” that was meant to guide the state and a national economy in real time. Voices still haunt the echo chambers of the disused internet from a time before the net was conquered by an army of trolls and was dominated by social bots: “At last, el pueblo!”

Ausverkauft, ggf. Restkarten an der Abendkasse
Theater
Die Känguru - Chroniken - Die Känguru - Chroniken. Das Theaterstück
22.01.2018 in Stuttgart

DIE KÄNGURU-CHRONIKEN
das Theaterstück von Marc-Uwe Kling

Eine Produktion von Theaterhaus Stuttgart und Rosenau Kultur e.V.

Marc-Uwe Kling lebt mit einem Känguru zusammen. Dieses ist überzeugter Kommunist, steht total auf Nirvana und futtert unentwegt Schnapspralinen. Marc-Uwe ist ein Kleinkünstler, will aber nicht so genannt werden. Im Prinzip eine klassische Wohngemeinschaft.
„Die Känguru-Chroniken“ erzählen von einer schonungslosen Partnerschaft, die den Alltag zur Rebellion gegen das Alltägliche werden lässt. Gegen nicht-schimmelnden Schmelzkäse! Gegen den Terror kreativer Klingeltöne! Gegen die Unmöglichkeit, beim Monopoly die Rolle des Hausbesetzers zu spielen! Gegen Rechtschreibfehler an Häuserwänden!
„Die Känguru-Chroniken“ sind auch eine Abenteuergeschichte. Sie lassen uns als Publikum mitfiebern, wer wohl als Sieger aus diesen geschliffenen Wortgefechten hervorgeht. Und so bekommen wir endlich Antworten auf die drängendsten Fragen unserer Zeit: Könnte man die Essenz des Hegelschen Gesamtwerkes in eine SMS packen? Ist das Liegen in einer Hängematte schon passiver Widerstand?
2008 gastierte Marc-Uwe Kling als Kabarettist erstmals in Stuttgart in der Rosenau, 2009 spielte er dort zum ersten Mal „Die Känguru-Chroniken“. Im Herbst 2009 erschien der erste Band der Trilogie „Die Känguru-Chroniken“ als Buch; 2011 folgte „Das Känguru-Manifest“ und 2014 „Die Känguru-Offenbarung“. Die Bücher wie auch die Hörbücher wurden zu Bestsellern, und nun kommen die Geschichten vom Känguru und dem Kleinkünstler in der Fassung von Marc-Uwe Kling als Theaterstück auf die deutschen Bühnen.

Es spielen: Petya Alabozova, Larissa Ivleva, Katja Schmidt-Oehm, Yavuz Köroglu, Stephan Moos und Roman Roth | Regie: Werner Schretzmeier | Bühne und Kostüme: Gudrun Schretzmeier | Dramaturgie: Thomas Richhardt | Regieassistenz: Brigitte Luik
Aufführungsrechte Verlag Voland & Quist GmbH, Dresden/Leipzig.

Für diese Veranstaltung ist kein VVK mehr möglich - Tickets unter 0711 40 20 720
Theater
Hannes und der Bürgermeister - mit dem Programm "Des gibt`s bloß bei ons!"
22.01.2018 in Ulm

Albin Braig und Karlheinz Hartmann als Hannes und der Bürgermeister mit ihrem neuen Programm: „Des gibt´s bloß bei ons!“

„Schnell, sonschd gibt’s koine Karda meh!“ So schallt es durch die Stadt, wenn „Hannes und der Bürgermeister“ in die Stadt kommen. "Dr Hannes soll reikomma!" Und der Hannes kommt, wenn auch manchmal ungern. Und der Hannes weiß Rat: Ob es nun um eine Jahrhundertfeier geht, um Tourismus, Steuern, Hochzeiten, Musikfestivals, ohne den Hannes läuft gar nichts! Und dabei kommt ihm nicht nur sein unverdorbener, gradliniger, von keines Gedanken Blässe getrübter Verstand zugute, sondern auch seine
umfassende Volkshochschulbildung. Kein Thema, zu dem der Hannes nicht einen entsprechenden Kurs absolviert hätte.

Und wenn man die Sorgen und Nöte dieses Bürgermeisters – oder besser Dorfschultes – betrachtet, so sehr unterscheiden sie sich eigentlich auch nicht von denen seines Amtskollegen in Berlin. Na ja, ein bisschen übertrieben ist das vielleicht schon, aber mit dem OB der Landeshauptstadt kann man sich schon vergleichen. Nur hat´s der schwerer: Wenn der mal nicht mehr weiter weiß, kann er nicht einfach schreien: "Dr Hannes soll reikomma!"

Albin Braig als „Hannes“, Karl-Heinz Hartmann als „Bürgermeister“ sowie Benny Banano, Manne Arold, Flex Flechsler und Selle Hafner als „Herrn Stumpfes Zieh & Zupf Kapelle“ treten erneut an, um das werte Publikum in schwäbische Ekstase zu versetzen. („Zwerchfell, Seggl!“)

„Mit dem Ohr immer am Puls der Zeit und mit dem Herzen beim Publikum“, könnte man dieses Unterhaltungsphänomen grob umreißen. Einfach aber nicht einfältig, eigensinnig aber nicht starrköpfig. Zeitlos offenbar.

Einlass: 19:00 Uhr

Internetverkauf nicht mehr möglich, Karten noch bei allen VVK-Stellen und an der Abendkasse
Comedy
DER GROSSE LORIOT ABEND - mit dem Programm: Ein Klavier! Ein Klavier!
22.01.2018 in Wiesbaden

Die besten musikalischen und szenischen Sketche

DER GROSSE LORIOT ABEND
Ensemble und Orchester der Kammeroper Köln


Victor von Bülow, besser bekannt unter seinem Künstlernamen Loriot, genauer Beobachter des Alltags, hat Humorgeschichte geschrieben und viele unverwüstliche, witzige Kostbarkeiten hinterlassen.
Einige der lustigsten musikalischen und szenischen Sketche - auch aus dem Fernsehen und Kino bekannt – präsentiert die renommierte Kammeroper Köln mit großem Ensemble und Orchester an diesem pointenreichen Loriot-Abend.

Aber die Ente bleibt draußen!
Die Auswahl an skurrilen und verrückten Einfällen ist vielfältig: Da ist das legendäre Frühstücksei, das dann musikalisch in dem Gassenhauer „Mein Papagei frisst keine harten Eier“ eskaliert.
Die berühmte Ente, die Herr Müller-Lüdenscheidt in der Badewanne zu Wasser lässt, der sprechende Hund, Liebe im Büro und die Eheberatung – es wird nichts ausgelassen und mit dem Loriot´schen Jodeldiplom erster Güte garnieren die Gesangseinlagen immer wieder die witzigen Szenen.

„Mein Thema ist die Kommunikation“, sagte der kürzlich verstorbene Loriot, „das Missverständnis zwischen zwei Menschen. Kommunikationsgestörte interessieren mich am meisten. Alles, was ich als komisch empfinde, entsteht aus der zerbröselten Kommunikation, aus dem Aneinander-vorbei-Reden.“

Loriot ist und bleibt der große Meister des Alltagshumors, der so einfach daherkommt und so schwer zu machen ist und nur ein hintergründig-humorvolles Genie wie Loriot zu Wege bringen kann.

Die Kammeroper Köln präsentiert mit großem Ensemble diesen Loriot-Abend und das Publikum lacht sich so schief wie das Bild von Botticellis Venus mit Knollennase, das auf der Bühne über dem Loriot-Sofa hängt.


Kritiken:

„Der Kammeroper Köln ist ein rundum unterhaltsamer Loriot-Abend der bekannten Sketche gelungen. Das Publikum lachte sich schief.“ (Kölner Stadtanzeiger)

Einlass 19:00 Uhr

Eventuell sind noch Karten an den örtlichen Vorverkaufsstellen oder der Abendkasse erhältlich.
Theater
Der kleine Prinz - Vormittagsvorstellung
22.01.2018 in Göttingen

Es ist eines der bekanntesten Bücher weltweit: Antoine de Saint-Exupérys „Der kleine Prinz“ wurde über 140 Millionen Mal verkauft, in 110 Sprachen übersetzt, mehrfach verfilmt und für das Theater adaptiert.

Erstmals erschien „Der kleine Prinz“ (im Original „Le Petit Prince“) 1943 in New York. Dort befand sich Saint-Exupéry, mit vollem Namen Antoine Marie Jean-Baptiste Roger Vicomte Saint-Exupéry, während seines Exils. Saint-Exupéry war ein französischer Pilot und Schriftsteller und erlangte mit dem kleinen Prinzen seinen größten literarischen Erfolg. Bereits zu Lebzeiten war Saint-Exupéry ein sehr erfolgreicher Autor und sein modernes Kunstmärchen beschäftigt sich mit der Moral sowie den Welterkenntnissen des Autors. Die Geschichte ist die des kleinen Prinzen, der von einem weit entfernten Stern kommt und auf einen in der Wüste notgelandeten Menschen trifft. Der Prinz erzählt, welchen Weg er durch die Galaxie genommen hat und wem er dabei begegnet ist. Dabei stellt er immer wieder Fragen, die nicht nur den Protagonisten, sondern auch den Leser zum Nachdenken anregen. Die Erzählung wird seit jeher als Plädoyer für Menschlichkeit, Respekt und Freundschaft angesehen.

Das Buch vom kleinen Prinzen versah Saint-Exupéry mit eigenen Illustrationen und weisen Sätzen, die jeder kennt, der das Buch einmal gelesen hat. Es sind Sätze, die das Herz treffen und dort für immer bleiben. Der kleine Prinz ist und bleibt ein wahres Meisterwerk.