Donnerstag, 22.02.2018

Volksmusik
Maxim Kowalew Don Kosaken - Ein festliches Konzert
22.02.2018 in Dresden

Der in Danzig geborene Diplomsänger MAXIM KOWALEW konnte sich schon im Elternhaus der Musik kaum entziehen. Schon im frühen Alter von sechs Jahren begann er an einer staatlichen Musikschule Geigenunterricht zu nehmen.

Sein Vater war Pianist und Klavierlehrer, seine Mutter Gesangslehrerin. Dadurch, daß sein Vater russischer Abstammung ist, wurde sein Interesse an der Kultur jenes großen Landes im Osten früh geweckt. Maxim Kowalews Mutter ist gebürtige Deutsche. Sie gab Ihm den Blick aus Westen mit auf den Weg.

Noch bevor er das professionelle Singen erlernte, bestaunte er als Kind die Erzählungen, Lieder und märchenhaften Geschichten der Völker des Ostens, besonders der Kosaken, welche ihn für sein weiteres Leben prägten. Damit stand für Maxim Kowalew schon früh fest, daß auch er Musik studieren und eine klassische Gesangsausbildung absolvieren würde. So begann er sein Gesangsstudium an einer der berühmtesten Musikhochschulen im Osten. Mit dem Magistertitel beendete er sein Studium an der Musikhochschule in Danzig. Dort erwarb er den akademischen Grad „Magister der Kunst“. Es dauerte nicht lange, bis er eine Vielzahl von Opernengagements erhielt und seine Popularität steil anstieg. Seine Karrierelaufbahn setzte er kurz danach in verschiedenen Chören und Volksmusikensembles fort. Ab 1983, nach dem Diplom und diversen Opernengagements, sang er in West-Europa, den USA und Israel. Er sang unter anderem in Ural- und Wolga Kosaken Chor. Er bereiste russisch-orthodoxe Klöster, um seine Kenntnisse im Bereich der östlichen Chormusik zu perfektionieren, und vertiefte sein Wissen im Unterricht des berühmten Dirigenten und Theologen Georg Szurbak in Warschau. Als großes Vorbild fungierte immer der berühmte Dirigent des Don Kosaken Chores Sergej Jaroff.

Erst nach seinen vielen internationalen Erfahrungen tat er 1994 den wohl entscheidendsten Schritt seines künstlerischen Lebens und sang in einem Chor, aus welchem sich später die MAXIM KOWALEW DON KOSAKEN herauskristallisierten. Jener Klangkörper läßt das musikalische Erbe der Kosaken in Westeuropa und Skandinavien auf technisch brillantem Niveau wieder aufleben. Maxim Kowalew sieht es bis heute als seine Aufgabe, die schönen russischen Melodien zur Freude des Hörers erklingen zu lassen und dadurch ein Zeugnis abzulegen vom Geiste jenes alten unvergänglichen Russlands, das oft über dem Tagesgeschehen in Vergessenheit gerät. Dabei ist Ihm auch wichtig, begabten Künstlern die Möglichkeit zu geben, ihr großes Talent an die Öffentlichkeit zu bringen.

Einlass 18:30 Uhr

Freitag, 23.02.2018

Weltmusik
TORI SPARKS
23.02.2018 in Dresden

TORI SPARKS USA | Spanien
»La Huerta«
Spanish Blues between Americana & Flamenco.

Die Musiker:
TORI SPARKS Giterre | Gesang
JAVI GARCIA Percussion

Wow! Was bei ihr musikalisch abgeht ist ebenso brisant wie brillant, originell, verblüffend und authentisch. Tori Sparks ist eine herausragende Performerin.

Geboren und aufgewachsen in Chicago, zog es sie musikalisch zunächst nach Nashville in Tennessee. Doch sie passte nicht ins dortige Klischee.
Dem Start als klassische Singer/Songwriterin folgten mit jedem weiterem Album unterschiedlichste Einflüsse, die sie in ihre Musik hinein wob, Fetzen aus Folk und Soul, die Seele des Blues, dazu Jazz und Flamenco.
Dazu faucht Tori Sparks vampmäßig, fühlt den Blues, gibt sich Indie/Songwriter-like, transportiert Südstaaten-Poetry-Atmosphäre - oder verläßt gleich mal ganz das amerikanische Mutterland: Seit einigen Jahren lebt sie nun schon im katalanischen Barcelona, was ihre Musik weiter weitete.

Sparks verbringt ihre meiste Zeit auf Tour. Bis zu 200 Konzerte pro Jahr in 23 Ländern werden da aufgezählt, in denen sie gespielt hat, vom Wohnzimmerkonzert mit knapp 30 Gästen bis zur großen Festival Show vor 30.000 Zuschauern. Referenzen sind da das »Montreux Jazz Festival« in der Schweiz oder das »Bele Chere« in Asheville | North Carolina. Mit ihren Liveperformances bewegt sie sich auf der Grenze zwischen seelenvoller Melancholie und kraftvollem Fight; als „unbeschreiblich und unglaublich“ beschreibt es »Deruting«, als „an die Grenzen gehend“ der »Rolling Stone«, der von der charismatische Grenzverletzerin schwärmt: “Tori Sparks is an Adventurer”.

Seit 2005 hat sie sechs von Kritikern gefeierte Alben veröffentlicht, inklusive ihrer jüngsten, in englisch und spanisch eingesungenen Produktion »La Huerta«.
Das bedeutet »der Garten - und sie selbst sagt dazu:
„Das ist kein Garten aus Treibhausblumen mit luxuriöser Landschaftsgestaltung.
Es ist der raue Garten, den Du hinter Deinem Haus findest, voll von seltsam nährenden Pflanzen, wilden Kreaturen und Unkraut. Es ist der Landstrich, auf dem Du Deine Erwartungen, Entscheidungen, Träume, Hoffnungen, Verluste, Wünsche, Liebe und Fehler einrichtest. Hier wächst die Frucht jedes Samens, den du jemals gepflanzt hast ... Hier wächst er. Wächst und wächst ...“


Presse:

»Ihre Emotionen sind echt und ergreifend, die spanische Gitarre ist superlativ, die Arrangements sind mutig. ... Lebendig, faszinierend und leidenschaftlich.«
Songlines

»Tori Sparks is a courageous woman... She‘s an adventurer.«
Rolling Stone

»Eines der besten Alben des Jahres.«
Folkworld

»Sie singt mit einer Haltung, die sie wie die Kaiserin der ganzen Welt erscheinen lässt.«
Muzikalia

»Leidenschaftlich. Grimmig. Kraftvoll. Tori Sparks hat etwas wirklich Exzellentes geschaffen, das in dieser von seelenloser Musik geplagten Welt sonst verloren zu gehen scheint.«
DirtyRock