Donnerstag, 22.02.2018

Sonstige Konzerte
Chor@Berlin 2018: Onair und Perpetuum Jazzile in Concert
22.02.2018 in Berlin

Donnerstag, 22. Februar 2018
20 Uhr
Onair und Perpetuum Jazzile in Concert
Eröffnungskonzert

Onair
Perpetuum Jazzile

Zur Eröffnung von Chor@Berlin im RADIALSYSTEM V steht die vielfach ausgezeichnete Berliner Vocal Band Onair gemeinsam mit dem weltweit gefeierten slowenischen Ensemble Perpetuum Jazzile auf der Bühne. Dabei präsentieren die beiden Formationen einen Auszug aus ihrem Programm, das sie für ihre erste gemeinsame Onair Vocal Night zusammengestellt haben. Die bis zu 50 Profisängerinnen und -sänger von Perpetuum Jazzile lassen als vokales Orchester die Stimme zum Instrument werden und verschmelzen die Rhythmen von brasilianischer Bossa Nova, Swing, Close Harmony, Funk, Pop und Gospel. Die Bandbreite des Onair-Repertoires reicht von anspruchsvollen Arrangements internationaler Popsongs über deutsche Lieder bis hin zu Eigenkompositionen.

Die Berliner Formation Onair hat mit charismatischem Sound und musikalischer Intensität innerhalb kürzester Zeit die Vokalwelt erobert. Die vier Sänger, zwei Sängerinnen und eine Sounddesignerin arrangieren und komponieren seit 2013 Popmusik ohne Instrumente und erhielten dafür bereits die renommiertesten Preise der Vokalszene. Nach Auszeichnungen in Europa folgten ein erster Preis bei der World Contemporary A Cappella Competition in Taipeh (Taiwan), zwei CARA-Awards in den USA – der Grammy der internationalen Vokalszene – für das Debüt-Album „Moon“ als „Bestes Europäisches Album 2014“ und für „Wolf and I“ als „Bester Rock/Pop-Song 2014“. Mit ihrem zweiten abendfüllenden Programm „Illuminate“ gaben sie zuletzt mehr als 120 Konzerte.

Perpetuum Jazzile zählt zu den eindrucksvollsten und größten Vokalformationen weltweit. Das slowenische Ensemble singt mit 30 bis 50 Sängerinnen und Sängern vor allem a cappella und zeichnet sich musikalisch durch kraftvolle Rhythmen, satte Harmonien und erstaunliche Präzision aus. Auch Body Percussion, Beatbox und choreografische Elemente werden integriert. Toto, Daft Punk, David Guetta, Michael Jackson, Earth, Wind & Fire, ABBA, David Bowie oder Joni Mitchell – das Repertoire umfasst Songarrangements quer durch die Popgeschichte, zunehmend stehen aber auch Originalkompositionen auf dem Programm. Perpetuum Jazzile absolvierte seit der Gründung im Jahr 1983 Konzerte vor bis zu 10.000 Leuten und erreicht auch auf YouTube über 60 Millionen Videoaufrufe.
Konzerte
Chor@Berlin: ONAIR und Perpetuum Jazzile in Concert
22.02.2018 in Berlin

ONAIR

Perpetuum Jazzile




Im Eröffnungskonzert von Chor@Berlin 2018 präsentieren die vielfach ausgezeichneten Berliner A-cappella-Virtuosen von ONAIR gemeinsam mit dem weltweit gefeierten slowenischen Perpetuum Jazzile einen Auszug aus ihrem Programm, das sie für ihre erste gemeinsame ONAIR Vocal Night zusammengestellt haben. Während die Bandbreite des ONAIR-Repertoires von anspruchsvollen Arrangements internationaler Popsongs über deutsche Lieder bis hin zu Eigenkompositionen reicht, lassen die bis zu 50 Profisängerinnen und -sänger von Perpetuum Jazzile als vokales Orchester die Stimme zum Instrument werden und verbinden Rhythmen von Bossa Nova, Swing, Close Harmony, Pop, Funk und Gospel miteinander.



Chor@Berlin - Das Vokalfest im RADIALSYSTEM V

Mit Chor@Berlin lädt der Deutsche Chorverband vom 22. bis 25. Februar 2018 erneut zu hochkarätigen Konzerten, Workshops und Mitsingaktionen ein. Bereits zum achten Mal bietet das Vokalfest im RADIALSYSTEM V eine Plattform für neue Entwicklungen, innovative Formate sowie hervorragende Ensembles, die die Vielfalt der Chorszene widerspiegeln.



Chor@Berlin ist eine Veranstaltung des Deutschen Chorverbands und RADIALSYSTEM V, in Kooperation mit dem Chorverband Berlin. Die Workshops werden gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Europa.



Karten 22 € | ermäßigt 14 €

Angegebene Preise im Ticketoffice des RADIALSYSTEM V, online zzgl. Gebühren.


Freitag, 23.02.2018

Sonstige Konzerte
Chor@Berlin 2018: Gravitation – eine Konzertperformance zu Pergolesis „Stabat Mater“
23.02.2018 in Berlin

Freitag, 23. Februar 2018
19 Uhr
Gravitation – eine Konzertperformance zu Pergolesis „Stabat Mater“

Mädchenchor der Sing-Akademie zu Berlin
Musikalische Leitung: Friederike Stahmer
capella vitalis berlin
Tanz: BBoy Wilfried Ebongue und Bboy Marcio de Barros
Choreografie: Louise Wagner
Auftaktkomposition: Klaus Janek
Kostüme: Marianne Akay

Der ewige Traum vom Fliegen: Der Tanz und die Musik sind diesem Traum künstlerisch am nächsten gekommen und verbinden sich in der Konzertperformance „Gravitation“. Zwei Hip-Hop-Tänzer, Weltmeister ihres Faches, tanzen an gegen die Schwerkraft zu den Klängen von Giovanni Battista Pergolesis „Stabat Mater“, gesungen vom Mädchenchor der Sing-Akademie zu Berlin. Der Chor bewegt sich in abstrakten Formationen, Tableaus entstehen und vergehen, gegensätzliche Kräfte erzeugen Reibungsflächen, die den Raum in einen Schwebezustand versetzen. Ein zeitgenössisches Streben nach dem Himmel …

Im Mädchenchor der Sing-Akademie zu Berlin unter der Leitung von Friederike Stahmer erhalten Mädchen und junge Frauen im Alter zwischen fünf und 20 Jahren eine musikalische Grund- und Weiterbildung mit der Möglichkeit, anspruchsvolle Literatur für gleiche Stimmen zu erarbeiten. Derzeit singen rund 160 Mädchen in fünf Ausbildungsstufen. Der Chor gestaltet eigene Konzerte, singt in Gottesdiensten und nimmt an großen Aufführungen des Hauptchores der Sing-Akademie teil. Ein besonderes Anliegen ist dabei die Vermittlung von alter und neuer Musik und die Entdeckung neuer Konzertformate. 2017 wurde der Chor Sieger seiner Kategorie in der Open Competition des Grand Prix of Nations. Konzertreisen führten unter anderem nach Island, Spanien, Dänemark und in die Schweiz.

Friederike Stahmer ist Professorin für Kinder- und Jugendchorleitung an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover (HMTMH), Gründerin des Kinder- und Jugendchors an der HMTMH und Leiterin des Mädchenchors der Sing-Akademie zu Berlin. Nach dem Studium der Schulmusik absolvierte sie ihr Gesangspädagogikstudium an der Universität der Künste Berlin sowie ein Studium der Volkswirtschaftslehre an der Humboldt-Universität zu Berlin. Als Chorleiterin besuchte sie Meisterkurse bei Volker Hempfling, Gary Graden und James Jordan und bildete sich unter anderem am Gordon Institute for Music Learning in Columbia/ South Carolina fort. Als gefragte Expertin auf dem Gebiet der Kinder- und Jugendchorleitung hält sie Vorträge und leitet Seminare im In- und Ausland, so am National Conservatory Beijing, an der Bundesmusikakademie Trossingen und an der Akademie Remscheid.

capella vitalis berlin wurde 2002 von der Barockgeigerin Almut Schlicker begründet, um die Musik des 17. und 18. Jahrhunderts lebendig zu halten und Unbekanntes wieder zum Leben zu erwecken. Das Ensemble besteht aus renommierten MusikerInnen, die sich insbesondere der historischen Aufführungspraxis auf historischen Instrumenten widmen, und zeichnet sich durch flexible Besetzungsmöglichkeiten von barocker Sonate/Triosonate bis hin zum romantischen Orchester aus. Die capella vitalis berlin gastierte bereits beim Schleswig-Holstein Musik Festival und bei Festivals in London, Spanien, Dänemark und Norwegen. Ein Schwerpunkt liegt auch auf der Zusammenarbeit mit Profi- und Laienchören. 2015 erschien die erste CD-Einspielung „Encaenia Musices“ von Romanus Weichlein beim Label Raumklang.

Louise Wagner studierte Bühnenbild und Freie Künste an der Akademie der Bildenden Künste in Wien und an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg. Gleichzeitig absolvierte sie eine Tanzausbildung an der Contemporary Dance School in Hamburg. 2010 schloss sie ihr Choreografie-Studium an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Berlin ab. Ihr choreografischer Interessensschwerpunkt liegt in der Zusammenarbeit zwischen Bildender Kunst, Tanz, Musik und Wissenschaft. Ihre Arbeiten wurden am ZKM in Karlsruhe, im Konzerthaus Berlin, an der Akademie der Künste Berlin, im RADIALSYSTEM V sowie bei nationalen und internationalen Festivals gezeigt. Louise Wagner lebt und arbeitet als freischaffende Choreografin in Berlin.
Konzerte
Mai Horlemann - Endlich allein! *Record Release*
23.02.2018 in Berlin

Mai Horlemanns Lieder berichten ungeniert vom großen Abenteuer Alltag, von Sehnsüchten, Wünschen und geplatzten Träumen, vom heimlichen Begehren, vom Herzklopfen, das nur einer hören soll und von Schwüren, die sich danach verzehren, geleistet zu werden. Dabei wagt die Berlinerin etwas, was kaum noch jemand wagt: Sie zeigt und erzählt Gefühle, ohne sie hinter ironischen Masken zu verstecken, sie vertraut auf ein Publikum, das etwas spüren will, sich aber bislang nicht aus der Deckung traut, weil es leichter ist, cool zu sein. Nein, cool ist diese Lady nicht, obwohl sie wie eine Diva auf Distanz agiert. Nein, bequem ist diese Sängerin nicht, weil sie Lebenslügen aufspürt, eher leicht und scheinbar nebenbei. Wer jedoch hinhört, hört ein nahbares Ich, eine wundervolle Poetin, die ihr lyrisches Ich wie eine Sonde auf sich selbst und uns loslässt. Sie ist eine postmelancholische Melancholikerin, die uns immer wieder mit zartem Sarkasmus oder elegischem Spott überrascht, aber stets auf der Suche nach dem belastbaren Gefühl bleibt, auf der Suche nach einem Ich, das ja sagt zu sich selbst. Wer den Chefzyniker in sich selbst nicht ausstehen kann, sollte diese Frau und ihre Lieder treffen. Denn die Begegnung mit diesen Alltagsdramen lassen den Alltag funkeln, lassen den Zuhörer erkennen, dass zwei Zeilen die Welt vielleicht besser aus den Angel zu heben vermögen als ein Netflix-Abo oder ein 3-D-Actionfilm. Nur wer vor sich selbst auf der Flucht ist, bleibt besser zuhause.

http://www.maihorlemann.de/

Kassenöffnung um 19:00 Uhr