Sonntag, 18.02.2018

Weltmusik
FANFARA TRANSILVANIA | Rumänien - Begrenztes Ticketkontingent, weitere Tickets gibt es an den Theaterkassen.
18.02.2018 in Dresden

»Wild Brass of Dracul«
Balcan Gypsy Speed Brass & Fanfare
FANFARA TRANSILVANIA | Rumänien

Die Musiker:
GALAN NICOLAE Flügelhorn
GALAN MIHAI-RUSALIN Trompete
STOICA NICOLAE Trompete
GALAN CONSTANTIN Klarinette
DINGA ROLAND Sopran Saxophon
ROMAN CRISTINEL Bariton Euphonium
BATISTA MARICEL Bariton Euphonium
DRAGOMIR MARIUS Tuba
STOICA VASILE | Tuba
LUPU CORNEL | Percussion | Stimme

Die Kraft ihrer Lungen scheint unerschöpflich, das Tempo der Melodiefolgen ist selbstmörderisch, die geliebten Instrumente sind vom jahrzehntelangen Gebrauch verbeult und angeschlagen, doch ihre Musik ist so lebendig, dass man ihr nicht entkommen kann. Es ist eine Energie, die durch den ganzen Körper fließt.

FANFARA TRANSILVANIA ist eine voluminöse Band aus dem rumänischen Siebenbürgen, der Region des sagenumwobenen Fürsten Dracul. Gegründet hat sie sich in der kleinen Stadt Cugir in der Nähe der alten dakischen Festung Sigidava.
Die Gruppe besteht aus 10 Musikern, die, so behauptet es zumindest die bandeigene Historie, alle irgendwie miteinander verbrüdert, verschwägert oder sonst wie verwandt sind. Über die Jahre wurde die musikalische Leidenschaft von den Vätern und Großvätern auf die Söhne und Enkel weitergeben, das reiche kulturelle Erbe somit bewahrt und fortgeführt. So halten die Musiker in ihren dörflichen Strukturen seit Jahrhunderten schon die Traditionen lebendig - eine Tradition allerdings, die sich nie weltabgewandt, sondern immer offen gezeigt hat für die Einflüsse auch anderer Regionen Südosteuropas.
So finden sich in der Musik dieses Ensembles neben den rumänischen auch Klänge der Sinti und Roma sowie verschiedenster anderer Völker des Balkan. Naheliegend, dass auch die Musik des Emir Kusturica ("Ederlezi") nicht ausgelassen wird.
Das alles kombinieren sie zu einer kraftvoll-wilden, alles und jeden mitreißenden Blasmusik. Und auch wenn es heißt, dass die Mehrzahl der Musiker keine Noten lesen kann, so sind sie doch in der Lage, auf Anhieb jede Melodie zu spielen, die sie nur einmal irgendwo gehört haben. Eine solche Musikalität lässt sich nicht erlernen, man muss mit ihr geboren sein.

Das Ensemble hat in den vergangenen Jahren mehr als 500 Konzerte und Festivals gespielt, in Griechenland und Spanien, Ungarn und Italien, Polen und Frankreich und zahlreichen weiteren Ländern fast ganz Europas. Beste Unterhaltung ist in jedem Fall garantiert. Denn die Musiker spielen, wenn sie nicht gerade durch Europa touren, nach wie vor sehr bodenständig in ihrer Heimat auf Hochzeiten ebenso wie auf Beerdigungen und bei allen anderen möglichen und unmöglichen Anlässen.

Und sie sind bereit, ihren einzigartigen Balkan-Carpathian-Gypsy-Brass auch noch dem Rest der Welt zu präsentieren. Heute fangen sie damit an. Seien Sie bereit dafür!

Der externe Vorverkauf ist beendet. Es gibt noch ausreichend Tickets an den Theaterkassen und an der Abendkasse ab 19.00 Uhr
Weltmusik
MISIA
18.02.2018 in Mainz

"LA GRANDE DAME" des Fado - Mísia ist ohne Zweifel ein absoluter Top-Stars des Fado und wird von vielen Kennern als legitime Nachfolgerin der 1999 verstorbenen Fado-Legende Amália Rodrigues anerkannt.

Ihre einzigartige Stimme beeindruckt hierbei immer wieder aufs Neue durch eine Theatralik und Autorität, die ihres Gleichen sucht! Dabei sind kunstvoll stilisierte Bühneninszenierungen das Beiwerk zu ihrer atemberaubenden Bühnenpräsenz, mit der sie das Publikum in ihren Konzerten regelrecht überwältigt. Mit den Jahren baute sie eine große internationale Karriere auf und spielte auf den renommiertesten Bühnen, wie zum Beispiel: der Berliner und Kölner Philharmonie ; Wien, Konzerthaus ; Düsseldorf, Tonhalle ; Bonn, Opernhaus ; Hamburg, Laeiszhalle ; Bremen, Die Glocke ; Ludwigsburger Schlossfestspiele ; Frankfurt, Alte Oper ; Stuttgart, Theaterhaus; Nürnberg, Meistersingerhalle ; Bochum, Ruhrtriennale Salto! und in der Town Hall in New York.

In den 25 Jahren ihrer beeindruckenden Karriere hat Mísia dem Genre Fado nicht nur in Portugal zu neuem Glanz und Gehör verholfen, sondern modernisierte sie diese portugiesische Kunstform auch erheblich durch Hinzufügen neuer Instrumentierung - Sie nutzt Akkordeon und Geige, sowie die literarischen Inhalte der großen portugiesischen Dichter. Durch Mísias Einzigartigkeit kollaborierten weltweit Künstler wie Maria de Medeiros, Fanny Ardant und Ute Lemper und Iggy Pop mit ihr.

"Die Veränderungen des Fado im 20. Jahrhundert durch Misia sind zu vergleichen mit denen vom legendären Astor Piazzolla in Bezug auf den ´Tango Nuevo´."
Nun ist die umjubelte Fadista zurück mit ihrem ersten „Best Of“-Album zum 25. Jubiläum ihrer Karriere : Do PrimeiroFadoAoÚltimo Tango (Warner Music / VÖ 18.11.2016)

Es war vor einem Vierteljahrhundert, als eine der intensivsten Musikrichtungen Europas von jungen Künstlern wiederbelebt wurde und ihren Siegeszug durch die ganze Welt begann. Und es war die wunderbare MÍSIA, die den Startpunkt für die Frischzellenkur des portugiesischen Fado setzte, wie der Musikjournalist Manuel Halpern in seinem Buch über die Geschichte des Fado schreibt. Halpern verortete das Entstehen eines neuen, frischen Fado, der sich von überkommenen Traditionen des Lissaboner Liedguts befreite und junge Sängerinnen hervorbrachte, die einen zeitgemäßeren Ansatz entwickelten, im März 1991 – eben jenem Monat, in dem MÍSIA über die EMI ihr erstes Album „Mísia“ veröffentlichte. „Alles was vorher kam, war eine Art Vorgeschichte“, so Halpern.

Viele von MÍSIAs Songs sind heute Klassiker, alle von ihnen sind in den vergangenen 25 Jahren wichtige Stationen in der Geschichte des Fado geworden. Dies ist der Grund, warum Do PrimeiroFadoAoÚltimo Tango eben viel mehr ist als ein „Best Of“-Album – es ist eine musikalische Geschichtsstunde, ein Rückblick auf 25 Jahre neuen, lebendigen Fado mit der einzigartigen Stimme MÍSIAs.

Sie ist ein Freigeist und deshalb nennen sie manche "die Anarchistin des Fado". Mísia ist mit ihrem neuen Projekt "Para Amalia" zu Ehren der großen Amálie Rodriguet 2017 auf Tour – und wird die Konzertsäle der Weltmetropolen füllen !

ab 18.00 Uhr werden im Foyer des Frankfurter Hofs portugiesische Speisen angeboten.
Hier ein kleiner Auszug der angebotenen Speisen:
-Pastéis de Nata
-Pastéis de Bacalhau
-Rissois de carne
-Rissois de Carmarao
-Muslitos

Einlass: 18 Uhr