Sonntag, 21.01.2018

Weltmusik
DANIEL KAHN & THE PAINTED BIRD | USA | D - Begrenztes Ticketkontingent, weitere Tickets gibt es an den Theaterkassen.
21.01.2018 in Dresden

»The Butcher’s Share«
Hingebungsvoll. Furios. Subversiv.
Radical Yiddish Borderline Bandistas.
Das neue Album.
DANIEL KAHN & THE PAINTED BIRD | USA | Deutschland

DANIEL KAHN Gesang | Akkordeon | Gitarre
CHRISTIAN DAVID Klarinette | Saxophon u.a.
JAKE SHULMAN-MENT Violine
HAMPUS MELIN Schlagzeug & Percussion
sowie vermutlich weitere Musiker (Infos folgen)

Endlich – Daniel Kahn und seine famose Band THE PAINTED BIRD sind nach fünf Jahren zurück, mit einem großartigen neuen Album namens »The Butcher’s Share“ und mit einer neuen, theatralischen Live-Show, die im Herbst 2017 im renommierten Berliner „Maxim Gorki-Theater“ Premiere feiert.

Mit »The Butcher’s Share« untermauern DANIEL KAHN & THE PAINTED BIRD ihren donnernden Ruf als „radical Yiddish borderline bandistas“.
In den vier Jahren, die seit »Bad Old Songs« (wie das Vorgängeralbum mit dem Deutschen Schallplattenpreis ausgezeichnet) vergangen sind, hat der in Berlin lebende, aus Detroit stammende Song-Poet die Band mit neuen und alten Freunden und Weggefährten neu formiert: Der Berliner Klezmer-Veteran Christian Dawid mit seinem Arsenal von Blasinstrumenten (von Klarinetten bis Saxophon) sorgt dafür, dass sich die Band wie eine betrunkene Seemans-Kapelle anhören, die eine jüdische Hochzeitsfeier auseinandernehmen. Jake Shulman-Ment führt seine Geige wie ein rasierklingenscharfes Messer durch die Stücke, der bewährte Schlagzeuger Hampus Melin sorgt für perkussive Sounds und den nötigen Drive, und die weiteren Gäste und Mitspieler (die zum Teil auch live mit von der Partie sein werden) sorgen für die bekannte und faszinierende Stimmung von Intensität und jiddischer Party-Stimmung, wie sie sonst nur Balkan-Bands oder die unvergessenen französischen BRATSCH beherrschen.

Daniel Kahn, Sänger, Gitarrist und Akkordeonist, ist in Top-Form und hat einige der besten Songs seiner Karriere geschrieben: »The Butcher’s Share« kommt einem vor wie eine Art „Greatest Hits“-Zusammenstellung, nur, dass diese „größten Hits“ (ich hoffe, man merkt die Ironie, denn in Zeiten wie diesen landen solche Songs hierzulande nicht in den Charts) komplett aus neuem Material bestehen. Manchmal komisch, manchmal wie ein Albtraum, mitunter todtraurig, dann wieder wild und zum Tanz auffordernd und kämpferisch – diese Zusammenstellung aus Originalstücken, Übersetzungen und Adaptionen schmuggelt die Songs über alle Grenzen hinweg, seien es die aus Sprachen, aus Geschichte, aus Traditionen, Kulturen oder Genres.
Punk, Klezmer, Folk-Balladen und Jazz scheinen sich ein Stelldichein zu geben, Bert Brecht pafft dazu seine Zigarre und Tom Waits grinst schelmisch um die Ecke: Alle und alles ist wieder da! Die „explosive Mischung aus Klezmer, radikalen jiddischen Songs, politischem Kabarett und Punk Folk" (Die Zeit) sucht auch weiter ihresgleichen.
 
Das neue Album und die neue Bühnenshow sind sehr wohl die vielseitigsten, komplexesten und kraftvollsten, die DANIEL KAHN & THE PAINTED bisher entwickelt haben. Die Künstler navigieren furchtlos zwischen Revolution und Entfremdung, zwischen dem Privat-Persönlichen und dem Politischen, dem Explosiven und dem Zerstörenden. Sie haben neue Hymnen geschrieben wie „Freedom Is A Verb“ oder „99“, die sich mit der komplizierten politischen Gemengelage unserer Tage auseinandersetzen und zum Kampf auffordern. Balladen wie „Children In The Woods“ und „Sheyres Hora“ erkunden die Tiefen von Trauma und Traum. Und die dunkle Rock-Landschaft von „No One Survives“ bezieht sich auf die tapfere Hoffnungslosigkeit des späten David Bowie.

Presse:

„Wie der Musiker unbekümmert durch Genres wandert, hier eine Klezmer-Phrase streut, dort infizierende Polka-Rhythmen einsetzt, dazwischen irische Erinnerungen aufleuchten lässt, robuste Shanty-Selbstversicherung und Blues zitiert oder die Euphorie der Balkan-Gypsys beschwört, ist bemerkenswert. Nicht nur wegen der Vielfalt an sich, sondern auch wegen der Stilsicherheit, die Kahn dabei zeigt. Natürlich steht er, dank ausdrucksstarker Raustimme und geschulter Präsenz, im Mittelpunkt der Band, zumal er neben Klavier und Akkordeon auch eine folkrockige E-Gitarre und Ukulele spielt.
Seine langjährigen Begleiter verschwinden aber keineswegs. Besonders Violinist Jake Shulman-Ment setzt mit melancholisch angehauchten bis flirrenden Melodien immer wieder variable Akzente, während Michael Tuttle den Kontrabass mal harmonisch streicht, mal energisch zupft. Hampus Melin braucht nur ein Mini-Schlagzeug, um mit Besen, Filzklöppeln oder Sticks dezente, verschattete oder aufstachelnde Takte zu trommeln.“
Frankfurter Allgemeine Zeitung

„Über Brechts Frage „Wovon lebt der Mensch?“ eröffnet die Band ihr hintersinniges Tanzvergnügen. Alles hopst und trinkt und Kahn singt von Revolution, Whiskey und Zion, innerer Emigration und Parasitentum. Am Ende steht das jiddische Volkslied „Dem Milners Trern“. Man kennt es aus dem Coen-Film „A Serious Man“. Auch Daniel Kahn, Moralist und Anarchist zugleich, meint alles ernst.“
Rolling Stone

„Der unerwartete Höhepunkt des Festivals. Geistvolles Entertainment voll sozialer Kompetenz und mit subversiver Kraft. Schunkeln für die Revolution … Ein furioser Auftritt..."
Journal Frankfurt

“Kritik an Nationalstaaten, globalisierte Identitäten, Remix von Traditionen – Sauerstoff für den langen Atem des Jiddischen.”
Neue Zürcher Zeitung

„Daniel Kahn & The Painted Bird spielen Verfremdungsklezmer: Vorwärts marschierend und rückwärts erinnernd bewegen die Songs von Brecht, Tucholsky und der jiddischen Arbeiter Herz und Beine. Es ist ganz große Kunst, die Daniel Kahn & The Painted Bird machen.”
Tageszeitung 

„Daniel Kahns zweites Album ist ein grandioser, wahrlich europäischer Alternativentwurf zum etwas zweifelhaften Genre des Folk-Punks (…) Wunderbare Musik.”
Intro

„In Berlin holt sich das ungebärdige Kontaktgenie aus dem quirligen Pool aufgeschlossener Musiker, was zu seiner Gruppe "The Painted Bird" paßt, und macht eine wütende, zärtliche, verrückte, punkige, freejazzige, aber immer in der Folklore der kyrillisch schreibenden Welt und ihrer Nachbarn grundierte Kommune-Musik, wie es sie, vor allem was die literarischen Quellen anbelangt, noch nie auf einer Klezmer-CD gegeben hat."
Frankfurter Allgemeine Zeitung

Der externe Vorverkauf ist beendet. Es gibt noch Tickets an den Theaterkassen und an der Abendkasse ab 19:00 Uhr.
Rock & Pop
Simon & Garfunkel Revival Band
21.01.2018 in Bad Hersfeld

„MAN KÖNNTE MEINEN, DIE SIND ECHT“ - NEUE OSNABRÜCKER ZEITUNG
Es gibt wenige Künstler, denen ein vergleichbar guter Ruf vorauseilt, wie dies bei der Simon & Garfunkel Revival Band der Fall ist. Wo sie auch auftreten, hinterlassen die sympathischen Vollblutmusiker ein begeistertes Publikum und überschwängliche Kritiken.
In ihrem Programm „Feelin´ Groovy“ präsentieren sie am ..., dem ... die schönsten Songs des Kult-Duos.
Traumhafte, leidenschaftliche Balladen wie „Scarborough Fair“ oder „Bright Eyes“, Klassiker wie „Mrs. Robinson“, „The Boxer“ oder „The Sound of Silence“ gehören ebenso fest zum umfangreichen Repertoire wie die mitreißende „Cecilia“.
Einfach nur Nachspielen reicht da nicht! Um das Musikgefühl und die vielen kleinen musikalischen Raffinessen zu erwecken, benötigt man auch erstklassige Musiker. Michael Frank Gesang & Gitarre, Guido Reuter Gesang, Geige, Flöte und Klavier, begleitet von Sebastian Fritzlar an Gitarre, - Klavier, - Trommel & Bass, Sven Lieser an der Gitarre sowie Mirko Sturm an den Percussion & am Schlagzeug, schaffen den Seiltanz aus vollendetem Cover und eigener Interpretation so authentisch, dass das Publikum in einen regelrechten Sog zwischen ihre sehr rhythmischen und den gefühlvollen Nummern gerät. Mit ihren bis ins kleinste Detail abgestimmten Gesangs- und Instrumentaldarbietungen lassen sie die Grenze zwischen Original und Kopie verschwimmen. Allein die mit den Originalen nahezu perfekt übereinstimmenden Stimmlagen sind dabei an Authentizität kaum zu überbieten.
Die instrumentalen Fertigkeiten der Musiker sind ebenso beeindruckend, wie ihre Bühnenpräsenz. Sie zeigen eine perfekte Show, ohne dass sie große Showeffekte nötig haben.

Einlass ab 17:00 Uhr