Montag, 26.02.2018

Ausstellung
HerrschaftsZeiten - Erlebnis Cadolzburg
26.02.2018 in Cadolzburg

Die Burg, die es in sich hat: „HerrschaftsZeiten! Erlebnis Cadolzburg“ ab 24. Juni 2017 auf der Cadolzburg – das neue Highlight der Metropolregion Nürnberg



Eine mächtige Burg – Schauplatz der glanzvollen Geschichte eines Herrschaftsgeschlechts, das es weit gebracht hat: Das war und ist die Cadolzburg. Bei den Fürsten handelt es sich um die Familie der Hohenzollern, die von Franken aus auch über Brandenburg regierten, seit sie im 15. Jahrhundert zugleich die Kurwürde erlangt hatten. Später sollten sie gar preußische Könige und deutsche Kaiser werden.



Die Cadolzburg bezieht ihre Strahlkraft nicht nur von ihrer Rolle als Ausgangspunkt einer bedeutenden Karriere im Alten Reich – auch am beeindruckenden Bau selbst ist diese Glanzzeit der Hohenzollern noch abzulesen. Das neue Museum „HerrschaftsZeiten! Erlebnis Cadolzburg“ der Bayerischen Schlösserverwaltung wird den Besucherinnen und Besuchern diese Zeit – das späte Mittelalter – dank innovativer Vermittlungskonzepte spannend und kenntnisreich nahe bringen. So kann man auf seinem Gang durch die Burg nicht nur etwas über Baugeschichte, Krieg und Frieden, Alltag und Regierungsaufgaben der fürstlichen Burgbewohner erfahren. Vieles lässt sich hier auf eigene Faust spielerisch oder auf sinnlichem Weg entdecken:



Der Besucher bekommt die Burg in der Nase zu spüren, es gibt Fühlstationen, Klänge und Dialoge, anschauliche Modelle und Einladungen zum Ausprobieren. Aufregende oder knifflige Spiele, die mittelalterlichen Hohenzollern im O-Ton und der Narr Contz, der die Besucher durch seine Burg begleitet, erwecken das Mittelalter zum Leben. Natürlich erwarten die Besucher hier auch etliche Originale des Mittelalters wie Schwert und Streitkolben oder eine prachtvolle Schatztruhe. Andere Objekte wurden auf der Grundlage aufwändiger Forschungen in historischen Techniken eigens für das Museum angefertigt wie die vergoldete Rüstung des berühmten Feldherrn Albrecht Achilles oder nach originalen Rezepturen gefärbte Textilien. Die Bayerische Schlösserverwaltung leistete dabei auch mit Projekten wie der Herstellung eines Brustpanzers aus gekochtem Leder einen wichtigen Beitrag zur experimentellen historischen Forschung – passend zum Anspruch, eines der wichtigsten Burgenmuseen Deutschlands zu schaffen.



Die Kulturvermittlung der Bayerischen Schlösserverwaltung bietet ergänzend ein vielfältiges Begleit- und Veranstaltungsprogramm an und macht die aufregende Geschichte noch spannender – für den kleinen Edelmann ebenso wie für den Burgenkenner.



Nicht nur das Mittelalter, auch die Cadolzburg selbst erwacht nun wieder zum Leben. Nach den massiven Schäden des Zweiten Weltkriegs lassen sich erst jetzt wieder originale mittelalterliche Räume ebenso wie gelungene Architekturschöpfungen des 21. Jahrhunderts erleben. Die 2017 fertiggestellten modernen Bauten schlagen die Brücke zwischen Mittelalter und unserer heutigen Zeit.



Sie dürfen hier also ganz besondere Erlebnisse erwarten – es ist eben DIE BURG, DIE ES IN SICH HAT.



 



 




April - September: 9:00-18:00 Uhr
Oktober - März: 10:00-16:00 Uhr
Klassik-Konzert
Irish Spring
26.02.2018 in Roth

Das wohl wichtigste Frühlings-Folk-Festival des Landes wird auf der 18. Tournee erneut mit großer Vorfreude als bewährtes Rezept gegen den Winter-Blues die Bühnen erobern.



Wie immer gibt es Entdeckungen und Bewährtes aus dem weiten keltischen Klangkosmos zu erleben. Faszinierend, wie die junge Generation dem Folk wieder eine Zukunft gibt: Sie begeistert mit den schwungvollen Tanzrhythmen der Jigs, Reels und Hornpipes, den gesungenen Balladen, traditionell genauso wie im immer wieder zeitgemäß gefärbten Folk-Pop Gewand. Dabei setzen sie auf handgemachte Klänge akustischer Instrumente wie Flöten, Akkordeon, Geige, irische Trommel, Harfe und Gitarre. Durch den direkten Draht ins Herz der keltischen Szene trägt das 18. Irish Spring diesem Trend Rechnung und wirft einen Blick auf die aktuell wichtigen Entwicklungen.

Spannung verspricht die Begegnung dreier Gruppen aus den keltisch geprägten Regionen Irland und Nova Scotia („Neu-Schottland“ in Kanada). Die wilden Schwestern Cassie & Maggie MacDonald schaffen es, zu zweit wie eine volle Band zu klingen. Meisterliches Handwerk auf Fiddle (Cassie), Gitarre und Klavier (Maggie), wunderschöne Gesangsharmonien und mitreißender Steptanz sind die Erfolgs-Zutaten der beiden Ausnahme-Talente. Kürzlich wurden die Kanadierinnen u.a. als „New Group of the Year“ ausgezeichnet.

Ein schnell aufgehender Stern der Szene ist das irische Quartett Ríanta um Geigenkönigin Karen Hickey (u.a. mit Celtic Superstar Carlo Nunez) aus Kerry und Akkordeon-Hexer Conor Moriarty. Ihnen zur Seite stehen die Brüder Stephen (Gitarre) und Eamon Rooney (Percussion) mit gefühlvollen Rhythmen und Harmonien. Ríanta schafft eine elegante Brücke zwischen erdiger Tradition und innovativen neuen Klangbildern.

Den Abend eröffnen mit High Time drei junge Virtuosen aus Connemara. Sie spielen und singen zusammen seit ihrer Kindheit und sind ein wunderbares Beispiel lebender Tradition des „alten“ Irlands in zeitgemäßem frischen Anstrich.

Als letztes Highlight versammeln sich zum Abschluss traditionell alle Künstler auf der Bühne zum rauschenden Finale mit dem Publikum.


Konzerte
Sunday Night Orchestra ´Tenor Madness Vol. 2´ feat. Paul Heller (sax)
26.02.2018 in München

Max Seibert, Sebastian Strempel, Ralf Hesse, Martin Auer (tps), Jürgen Neudert, Felix Fromm, Lukas Jochner, Eberhard Budziat (tbs), Marko Lackner, Florian Trübsbach, Hubert Winter, Lutz Häfner, Norbert Emminger (saxes), Michael Flügel (p), Markus Schieferdecker (b), Paul Höchstädter (dr). Das Sunday Night Orchestra ist eine einzigartige Einrichtung in der deutschen Jazz-Szene. Besetzt mit den besten Musikern, die in Deutschland zu finden sind, präsentiert das Orchester seit mittlerweile über zwanzig Jahren BigBand-Jazz der unterschiedlichsten Stilrichtungen auf höchstem Niveau, und das alles mit einem Minimum an öffentlichen Zuschüssen. Mit dem Kölner Tenorsaxophonisten Paul Heller hat sich das Sunday Night Orchestra diesmal ein wahres musikalisches "Schwergewicht" als Gast eingeladen. Die Liste der Musiker, mit denen Paul Heller in seiner Laufbahn zusammengearbeitet hat, liest sich wie das Who-is-Who des Jazz. So spielte er mit Johnny Griffin, Dusko Goykovich, Jimmy Cobb, Jasper van`t Hof, Volker Kriegel, Eddie Gomez, Vinnie Colaiuta, Biréli Lagène, Bill Evans, Al Foster, Adam Nussbaum, Franco Ambrosetti, Steve Swallow und mit seiner Ehefrau, der vielfach ausgezeichneten niederländischen Jazzsängerin Fay Claassen. Unter eigenem Namen hat Paul Heller mittlerweile zehn Alben produziert, unter anderem mit Al Foster, Ack van Rooyen, Franco Ambrosetti, Adam Nussbaum und Wolfgang Haffner. Auf über 70 CDs ist er als Solist und Sideman vertreten. Seit 2005 ist er Mitglied der international renommierten und mit zwei Grammys ausgezeichneten WDR Big Band Köln. Zusammen mit den hochkarätigen Musikern des Sunday Night Orchestra unter der Leitung des Posaunisten Jürgen Neudert wird der Solist heute seine Kompositionen und Arrangements präsentieren. Diese außergewöhnliche musikalische Begegnung verspricht ein Konzerterlebnis der absoluten Spitzenklasse. Eintrittspreis: 18.00 EUR / Mitglieder 9.00 EUR


Ausstellung
Von der Kraft des Feuers und der Macht der Form
26.02.2018 in Würzburg

Der in Berlin geborene Jan Kollwitz (*1960) zählt zu den herausragendsten Keramik-Künstlern unserer Zeit. Sein Festhalten an selbstgesetzten Qualitätsmaßstäben, die keinen gestalterischen Kompromiss zulassen, verweisen auf seinen inneren Weg, den er in der Tradition japanischen Töpferhandwerks beschritten hat. Diese Kunstfertigkeit wurde in Japan bereits in der Azuchi-Momoyama Periode (1573-1600) zu höchster Blüte geführt, als Gefäßkeramik für die in Mode gekommenen Teezeremonien stark nachgefragt wurde.



Bevorzugt wurden rauhe Gefäße aus Steinzeug von expressiver Wucht, die unglasiert in Holzbrennöfen (anagama) einem mehrtägigen, scharfen Brand von ca. 1300 Grad Celsius ausgesetzt wurden. Bei solch hohen Temperaturen verbinden sich die Aschepartikel der zur Feuerung benutzten Holzscheite mit der Tonoberfläche und verschmelzen zu Glas. Ascheglasuren sind das typische Merkmal dieser Keramiken.



Jan Kollwitz ging in Echizen bei Nakamura Yutaka in die Lehre. Der anagama-Ofenbaumeister Watanabe Tatsuo baute einen solchen Holzbrennofen für ihn in Cismar, wo er seit 1988 arbeitet.



 



Ausstellungsführungen durch die Japanologin Dr. Susanne Germann, jeweils 15.00 Uhr:



Sa 16.12.2017



Sa 30.12.2017



So 14.01.2018



Sa 27.01.2018



Sa 10.02.2018



So 11.03.2018




Di.-So. 14:30 - 17:30 Uhr
Montag Ruhetag

Öffnungszeiten Feiertage.
24.12.17 - geschlossen
25.12.17 geöffnet
26.12.17 geöffnet
Silvester - geschlossen
01.01.18 geschlossen
06.01.18 geöffnet
Kunst & Kultur
Footloose – Das Tanzmusical
26.02.2018 in Schweinfurt


Faszination Musicalfieber
mit Live-Band auf der Bühne
Songs in englischer, Dialoge in deutscher Sprache


Das Tanzmusical Footloose basiert auf dem gleichnamigen Film von 1984. Seit der Premiere am 22. Oktober 1998 am Broadway in New York mit 709 Vorstellungen bis zum Juli 2002, ist das Musical ununterbrochen in Großbritannien und den USA auf Bühnen präsent.


 



Montag, 26.02.2018 | 19.30 Uhr

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| außer Abo - Freier Verkauf | |



London Westend Musical Company
Seberg Showproduktion

nach dem Originaldrehbuch und mit Songtexten von Dean Pitchford
zusätzliche Musik von Eric Carmen, Sammy Hagar, Kenny Loggings und Jim Steinman



Inszenierung: Viktor Nagy
Musikalische Leitung: Tim Hahn
Choreographie: Lorant Koncz

mit Lisa Aberer in der weiblichen Hauptrolle u.a.


Uraufführung im Richard Rodgers Theatre
am Broadway, New York City am 22. Oktober 1998


»Footloose« wurde für mehrere Tony Awards nominiert, u.a. »Best Book of a Musical«, »Best Choreography«, »Best Original Score« und »Best Soundtrack«. Das Album Footloose führte zehn Wochen die »Billboard Charts« an und eroberte auch in vielen anderen Ländern Spitzenplätze. Die Songs »Footloose« und »Holding out for a Hero« wurden in der Kategorie bester Filmsong für den Academy Award nominiert. Weltweit verkaufte sich das Album mehr als 15 Millionen Mal und erhielt mehrere Gold- und Platinschallplatten. Nun geht das Musical erstmalig in Europa auf große Tournee mit der London West End Musical Company.


mehr Infos


Ausstellung
PINC KOMMT!
26.02.2018 in Sindelfingen

Ab November 2017 zeigt das SCHAUWERK Sindelfingen unter dem Titel PINC KOMMT! eine Retrospektive des Malers Rupprecht Geiger (1908–2009). Werke aus dem umfangreichen Bestand der Sammlung Schaufler werden durch zahlreiche Arbeiten des Archivs Geiger und wichtige Leihgaben aus allen Schaffensphasen des Künstlers ergänzt. Der Schwerpunkt der Ausstellung liegt auf Farbräumen und Gemälden.



Rupprecht Geiger zählt zu den wichtigsten abstrakten Malern der deutschen Nachkriegsavantgarde. Zeit seines Lebens war die Farbe – insbesondere die Leuchtkraft und Energie der Farbe Rot – das Hauptthema seiner Arbeiten. Geiger verfolgte auch die Idee von Farbräumen, in denen die Farbe zum Erlebnis wird und das Lebensgefühl des Betrachtes steigern sollte. Einige dieser Räume konnte er realisieren, andere blieben Entwürfe. Im SCHAUWERK wird neben einer 2001 als Beitrag für die Biennale in SãoPaulo entstandenen Werkgruppe auch die „Rote Trombe“ aus dem Jahr 1985 zu sehen sein.



Geiger studierte zunächst Architektur, wandte sich dann aber als Autodidakt der Malerei zu. 1940 wurde er als „Kriegsmaler“ eingezogen und malte russische Landschaften in stark leuchtenden Farben. Nach dem Krieg war Geiger Mitbegründer der Malergruppe „ZEN 49“ und zählte damit zu den Pionieren der abstrakten Malerei in Deutschland. Als einer der ersten Maler schuf er 1948 Bilder in nicht rechteckigem Format, noch vor den amerikanischen „shaped canvases“.




Dienstag, Donnerstag 15:00–16:30 Uhr(An diesen Tagen ist der Besuch nur mit einer öffentlichen Führung möglich. Für die Führung ist keine Anmeldung notwendig.)

Samstag, Sonntag 11:00–17:00 Uhr