Montag, 22.01.2018

Messe
30. Internationale Kulturbörse - Poetry Slam
22.01.2018 in Freiburg im Breisgau

POETRY SLAM

Poetry Slam ist in aller Munde und in aller Ohren. Kein Wunder, denn hier werden Texte, die sonst nur zwischen Buchdeckeln im Wachkoma liegen, zum Leben erweckt,
Beim Poetry Slam treten Autoren mit ihren Texten ans Mikro, ohne den Schutzwall eines Lesetischs mit Wasserglas und Stehlampe. Das funktioniert – egal ob im Kneipenkeller oder im Schauspielhaus, egal ob in der Metropole oder der Kleinstadt, die Shows sind ausverkauft und die Mikrofone werden gerockt.

So darf auch auf der IKF eine Poetry Slam Show nicht fehlen. Wir haben einige der besten Slammer der Szene eingeladen, die zeigen werden, was mit dem gesprochenen Wort möglich ist. Mit dabei sind: Artem Zolarov, Sophie Passmann, Tanasgol Sabbagh, Alexander Burkhard, Jena-Philippe Kindler und Julian Heun.

Durch das Programm führt Slam Poet Felix Römer.

Poetry Slam is on everybody’s lips and in everybody’s ears. No wonder, because texts that usually vegetate between two book covers are suddenly brought back to life.
At a Poetry Slam, the authors step up to the mike with their texts, without the protection of a lectern with a glass of water and reading lamp. It works perfectly – be it in a cellar bar or a theatre, in the metropolis or a small town, the shows are sold out and the mikes rock.

For these reasons a poetry slam show is an absolute must at the IKF. We have invited some of the best slammers on the scene and they will be demonstrating what is possible with the spoken word. Participating artists: Artem Zolarov, Sophie Passmann, Tanasgol Sabbagh, Alexander Burkhard, Jena-Philippe Kindler and Julian Heun.

Slam poet Felix Römer will be hosting the show.


Montag, 22. Januar 2018
Beginn/Start: 20.15 Uhr
Einlass/Entry: ab 19.15 Uhr

Ausverkauft
Vortrag
Persien - Faszinierender unbekannter Orient
22.01.2018 in Schopfheim

Faszinierend, unbekannt, farbig und einladend. Der Iran befindet sich im Aufbruch, und mehr denn je offenbaren sich alle Facetten zwischen der Moderne und uralten Traditionen. Zuvorkommende Menschen und herzliche Gastfreundschaft und ein Kaleidoskop an orientalischer Architektur, Landschaften und kulturellen Elementen machen das Reisen in dem Land so spannend,
Reiner Harscher reist mit seinen Zuschauern in die einst prächtigste Metropole der Perser. Zwischen den monumentalen Ruinen des alten Persepolis ist die alte Pracht und der Zauber des antiken Perserreiches zu spüren. Unweit hatte man die großen Perserkönige in monumentalen Gräbern bestattet. Im Herzen Isfahans entdeckt er noch ein Stück wie aus einem Märchen aus „Tausendundeiner Nacht“. Der Bazar gilt als einer schönsten des Orients, die Moscheen zählen zu den schönsten Werken orientalischer Architektur. Im Gegensatz zu all dem steht die immer moderner werdende Hauptstadt: Teheran. Erst recht im Norden der Stadt genoss Reiner Harscher den Komfort moderner Cafes und Restaurants, er wurde durch Boutiquen und Einkaufzentren geführt.
Persien hat viele Gesichter. Fernab allen Trubels ziehen Nomaden mit Ziegenherden durch das gewaltige Zagros-Gebirge. Eine Zeit lang lebte der Fotograf bei ihnen im Sommerlager und lernte eine fremde Welt kennen, deren Gesetz die Natur ist. Am Rande der heißen Wüste Luth, weit ab in entlegenen Provinzen existieren winzige Siedlungen, in denen die Zeit stehen geblieben ist und die bislang kaum ein Fremder betreten hat. In den Dörfern am Persischen Golf verbergen Frauen ihre Gesichter der Tradition gehorchend hinter farbigen Masken.
Auch zeigt die Live-Multivision die großartigen Landschaften Vorderasiens: Die goldene Wüste, den schneebedeckten Vulkan Damavand, grüne Oasen und das karge Zagros-Gebirge.

Einlass ab 19:00 Uhr
Vortrag
Die Anden - von und mit Heiko Beyer
22.01.2018 in Bad Kreuznach

Sie gelten als das Rückgrat des südamerikanischen Subkontinents und gleichzeitig als eines
der mächtigsten Gebirge dieser Erde: Die Anden. Urwüchsig, voller Kontraste und von
unvergleichlicher Wildheit!
Vergletscherte Berge ragen in den tiefblauen Himmel, während nicht weit davon entfernt
Nebelschwaden den Bergregenwald durchziehen. Unter ihrem dichten Grün verbergen sich
die mystischen Stätten der Inka, stumme steinerne Zeugen einer längst vergangenen Zeit.

Der Fotojournalist und Südamerikaexperte Heiko Beyer hat diese Welt wiederholt besucht.
Für sein neues Projekt stellte er sich aber die Frage, wie es wohl sein würde, die kompletten
Anden der Länge nach zu bereisen. Dabei die unterschiedlichen Landschaften, Berge, Natur
und Bevölkerung zu erleben, miteinander zu vergleichen, Parallelen zu finden und
Unterschiede zu dokumentieren. Insgesamt über sieben Jahre hinweg war er voller
Begeisterung und Elan im Westen Südamerikas unterwegs und vermochte es, zwischen dem
Pico Humboldt und Kap Hoorn ein weitgehend vollständiges Bild dieser Bergregion zu
erfassen.

Seine Wege waren abenteuerlich, manchmal nicht ungefährlich, aber immer lohnend. Oft
kämpfte sich der Fotojournalist wochenlang durch die absolute Einsamkeit der Berge, wobei
er immer wieder auf deren Bewohner traf: Er schlief in Kolumbien in den Hütten der Kogi,
sah die Aymara, die im bolivianischen Altiplano der von der Sonne zusammengebackenen
Erde die Ähren des Quinoa-Getreides abringen, begleitete die peruanischen Quechua auf
den steinigen Inkapfaden und folgte dem Weg der Gauchos hinunter in den tiefen Süden.
Begleiten Sie Heiko Beyer auf seinen langen und abenteuerlichen Reisen durch Venezuela,
Kolumbien, Ecuador, Peru, Bolivien, Argentinien und Chile!
Weitere Informationen, Galerien und Videotrailer finden Sie auf
http://www.die-anden.de

Einlass: 18:45 Uhr

Restkarten an den Vorverkaufsstellen und an der Abendkasse
Messe
30. Internationale Kulturbörse - Tageskarte MONTAG inklusive Specials*
22.01.2018 in Freiburg im Breisgau

Die Internationale Kulturbörse Freiburg (IKF) feiert 2018 ihr 30-jähriges Bestehen. Diese große Internationale Fachmesse für Bühnenproduktionen, Musik und Events ist Treffpunkt aller professionellen Kulturschaffenden (Produzenten, Veranstalter, Agenturen, Eventfachleute, etc.) der nationalen und internationalen Kulturszene. 2018 führt die IKF mit dem Gastland Schweiz einen Länderschwerpunkt durch.

Die Internationale Kulturbörse Freiburg umfasst ca. 200 Live-Auftritte auf fünf Bühnen (drei Theaterbühnen, eine Music-Hall, eine Straßentheater-Spielfläche), eine große Fachmesse mit ca. 360 Ausstellern aus den Bereichen Event- und Künstleragenturen, Technik- und Dienstleistungen, Verbände und Fachmedien, sowie ein umfangreiches Seminar- und Rahmenprogramm. Jährlich begrüßt die IKF zwischen 4000 und 5000 Fachbesucher.

Die Fachmesse vermittelt einen Überblick über aktuelle Bühnenproduktionen, neue Trends und Themen der Branche und bietet die Möglichkeit eines umfangreichen und intensiven Austauschs aller Beteiligten.


Tickets:
Internationale Kulturbörse vom 21. - 24. Januar 2018
Messe Freiburg
Europaplatz 1, 79108 Freiburg im Breisgau

Öffnungszeiten:
So, 21.01.2018 – Opening Gala, 20:00 Uhr
Mo, 22.01.2018 – Fachmesse 10:00-19:00 Uhr, Live- Auftritte 10:30 – ca. 23:00 Uhr
Di, 23.01.2018 – Fachmesse 10:00-19:00 Uhr, Live- Auftritte 10:30 – ca. 23:00 Uhr
Mi, 24.01.2018 – Fachmesse 10:00-19:00 Uhr, Live- Auftritte 10:30 – ca. 23:00 Uhr


*nach Verfügbarkeit

Einlass ab 9:30 Uhr

Vorverkauf beendet
Theater
COLONIA DIGITAL: The Empire Feeds Back
22.01.2018 in Berlin

Das Internet ist kaputt. Es hat sich als Medium des Verschwindens par excellence erwiesen. Das nächste, was verschwinden wird, ist der Begriff ´Internet´. andcompany&Co. ist vor den manischen Maschinen in die Wüste geflohen, in die Ruine eines stillgelegten Datencenters. Versteckt zwischen toten Daten versucht das Berliner Kollektiv, eine Verbindung herzustellen zu einer verschwundenen Vergangenheit. In Erinnerung an die vergessenen sozialistischen Ursprünge des Internets haben sie den Control-Room nachgebaut, den Allende kurz vor Pinochets Putsch einrichten ließ: jene “Kommunistenmaschine”, welche die gesamte Wirtschaft in Echtzeit steuern sollte. In den Echokammern des stillgelegten Internets geistern Stimmen herum aus einer Zeit, bevor das Netz von einer Armee von Trollen erobert und von Social Bots beherrscht wurde: “At last, el pueblo!”

The internet is broken. It has proved to be the medium of disappearance par excellence. The next thing to disappear is the term ‘internet.’ andcompany&Co. has fled away from the manic machines and into the desert, into the ruins of an abandoned data centre. Hidden among dead data the Berlin collective attempts to forge a link to a past that has disappeared. In remembrance of the forgotten socialist origins of Big Data, they have constructed the control room that Salvador Allende had built just before Pinochet’s coup: that “communist machine” that was meant to guide the state and a national economy in real time. Voices still haunt the echo chambers of the disused internet from a time before the net was conquered by an army of trolls and was dominated by social bots: “At last, el pueblo!”

Ausverkauft, ggf. Restkarten an der Abendkasse