Dienstag, 20.02.2018

Comedy
Felix Lobrecht - "kenn ick."
20.02.2018 in Ingolstadt

„Der arme Herr Werle, er ist schon wieder besoffen. Jeder weiß es, Herr Werle ist immer besoffen. Nachvollziehbar - wenn ick hier lehren würde, würd ick ooch Korn ohne Flakes frühstücken...“
Felix Lobrecht erinnert sich an seine Schulzeit in Berlin-Neukölln zurück. Gelernt hat er dort nicht viel. Außer dem Neukölln-Wirtschaftskreislauf und der Erkenntnis, sich und andere nicht zu ernst zu nehmen, ist nicht viel hängen geblieben. An diesen Nicht-Erkenntnissen lässt er sein Publikum nur zu gern teilhaben. Denn er hat trotz betrunkener Lehrer, brutaler Mitschüler und der Ödnis ihn umgebender Hochhausschluchten seinen Humor nie verloren. Der Poetry Slammer, Moderator und Stand-Up Newcomer erzählt mit gefühlten acht Wörtern pro Minute absurde, wortgewitzte, um die Ecke gedachte Anekdoten und Geschichten aus dem Leben eines jungen Berliners - und zwar in alter Hauptstadtmanier. Nicht hip, nicht zugezogen, sondern rotzig und schnörkellos. Er schafft es, Witze, die keine sind in lauten Lachern und knallendem Applaus aufgehen zu lassen. Und das dicht an dicht - jeder
eigen, jeder innovativ. Mit seinem einzigartigen Style ist er schnell zu einem der bekanntesten Slampoeten im deutschsprachigen Raum geworden.
Um das Beschriebene wirklich einordnen zu können, hilft nur eins: live sehen.
Neben Slam und Comedy studiert Felix Politikwissenschaften und Volks- wirtschaft. Hierzu sagt er immer: „wenn man bei dem Wort Universität 4 Buchstaben weglässt, und 5 verändert, ergibt es unnötig“. Klar ist: der Mann gehört auf die Bühne und nicht in Vorlesungen.

Einlass: 19:00 Uhr
Kunst & Kultur - Sonstige
Now and Then - apap production studio berlin · Performance · Premiere
20.02.2018 in Berlin

Im Rahmen von Open Spaces#1-2018

In »Now and Then« unternehmen Christina Ciupke und Jasna L. Vinovrški eine Zeitreise zurück zu den Anfängen des freien Tanzes. Sie blicken darin auf den Moment, in dem sich der Tanz erstmals in seiner Geschichte von den Institutionen gelöst hat. Um das damalige Zeitgefühl zu imaginieren, beschäftigen sie sich mit den Lücken und den fehlenden Informationen im historischen Kontext. Bei diesem Ver-such, Zeit spürbar zu machen, beziehen die Choreografinnen auch ihre bisherigen Arbeiten mit ein.

Unfolding temporal perceptions.

+ Di 20.2. Aftertalk

Konzept, Performance: Christina Ciupke, Jasna L. Vinovrški | Lichtdesign: Martin Beeretz | Presse, PR: Lilly Schofield | Produktionsdramaturgie: Barbara Greiner | Eine Produktion von A lot of body GbR in Koproduktion mit der Tanzfabrik Berlin. Gefördert durch die Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa. Unterstützt durch apap-Performing Europe 2020, konfinanziert durch das Creative Europe Programm der Europäischen Union.

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In the frame of Open Spaces#1-2018

In »Now and Then«, Christina Ciupke and Jasna L. Vinovrški take a journey back in time, to the begin-nings of independent dance. They are looking at the moment in history when dance freed itself from institutions for the first time. They are interested in the gaps and missing information in the historical
context which allow them to imagine the spirit of that time. In a collaborative process they will also be stepping into their own choreographic past in order to unfold different temporal perceptions.

Unfolding temporal perceptions.

+ Di 20.2. Aftertalk

Concept, Performance: Christina Ciupke, Jasna L. Vinovrški | Light design: Martin Beeretz | Press, PR: Lilly Schofield | Production Dramaturgy: Barbara Greiner | A production of A lot of body GbR in co-production with Tanzfabrik Berlin. Funded by the Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa. Supported by apap Performing Europe 2020, co-funded by the Creative Europe Program of the European Union.