93 Minuten gescheiterte Perfektion
Max Beier hat einen Plan: einen Abend, an dem einfach alles stimmt.
Das Problem: Max ist Perfektionist.
Der Plan eskaliert zum Forschungsprojekt: akribische Recherche und Zeitzeugenbefragung. Freunde. Agentin. Arzt. Bundestrainer. Horoskop. Sogar sein Meerschweinchen. Das Ergebnis: K.o. durch Ratschlag.
Genug Meinungen. Jetzt wir gerechnet. Mit KI.
Und die hat eine klare Antwort. Für einen Abend mit maximalem Unterhaltungswert braucht es exakt 93 Minuten, 37 Pointen, 4,5 Songs, 8 persönliche Anekdoten, 3 Parodien, ein Gedicht, das niemand bestellt hat, 13-mal den Namen Markus, einen Moment echter Betroffenheit, zwei spontane Interaktionen, eine kontrollierte Eskalation, 3,8 Tabubrüche und 89 Grad Authentizität.
Klingt machbar.
Denn Beier ist halb Münchner und halb Hamburger. In ihm treffen Weißwurst auf Bismarckhering, Leberkäs auf Fischbrötchen und bayerisches Selbstbewusstsein auf hanseatisches Understatement. Was kann da noch schiefgehen?
Ziemlich viel.
Max Beier balanciert zwischen Fitnessfrömmigkeit, Testosteronhaushalt, Ernährungsdogmatismus und Prokrastinationskunst, um seinem Publikum den perfekten Abend zu servieren. Mit Musik, Parodien, persönlichen Geschichten, einem schelmischen Blick auf die Welt und einer gerade noch zu kontrollierenden Menge Wahnsinn. Ein Abend nach allen Regeln des Maximal-Prinzips.
Statistisch optimiert. Menschlich überfordert. Und mit dem Augenzwinkern eines Mannes, der alles maximal richtig machen will und genau weiß, dass er daran scheitern wird.
Virtuos, frech, überraschend – ein Publikumsmagnet!“
(SZ München)
„Geniale Wortspiele, intelligente Pointen, abstrus verdrehte
Geschichten und ein verdienter tosender Applaus.“
(Mopo Hamburg)