Sonntag, 01.07.2018

Ausstellung
ZEITENWENDE(N)
01.07.2018 in Köln

Bedeutende Zeitenwenden begleiten das Leben von Käthe Kollwitz (1867–1945): Kaiserreich und Erster Weltkrieg, Weimarer Republik, Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg. Wie kaum ein anderer Künstler setzt sie sich mit diesen politischen Ereignissen in ihrer Kunst, ihren Tagebüchern und Briefen auseinander – stets getragen von der Sehnsucht nach einer Bruderschaft der Menschen.



Im 100. Gedenkjahr zum Ende des Ersten Weltkrieges widmet das Käthe Kollwitz Museum Köln diesen spannungsgeladenen Themenfeldern im Œuvre von Käthe Kollwitz eine Sonderausstellung.



Zu sehen sind mehr als 200 Zeichnungen, Druckgraphiken, Plastiken und die bekanntesten Plakate der Künstlerin aus dem Bestand der Kölner Kollwitz-Sammlung – neu erworbene Blätter wie auch zahlreiche, äußerst selten gezeigte Werke. Die Ausstellung in acht Kapiteln präsentiert darüber hinaus umfangreiche Informationen zur Zeitgeschichte und zur Biographie der Künstlerin.



»Ich bin einverstanden damit, dass meine Kunst Zwecke hat«

Bereits in ihrer Kindheit in der Ära Bismarck träumt Käthe Kollwitz den Traum von Revolution und Barrikade. Ihr Frühwerk ist Ausdruck einer progressiven Gesinnung und zugleich soziale Anklage. Ihre Themen sind trotz der oft literarischen und historischen Sujets brandaktuell. Wilhelm II. und die Offiziellen des Kaiserreichs lehnen die Arbeiten der Künstlerin ab.



Kurz nach Ausbruch des Ersten Weltkrieges fällt Kollwitz' jüngerer Sohn Peter als Kriegsfreiwilliger. Sein Tod bedeutet einen tiefen Einschnitt im Leben der Künstlerin. Je länger der Krieg dauert, umso mehr wandelt sie sich zur Pazifistin.



In der Zeit der Weimarer Republik erlangt Kollwitz höchste Bekanntheit und nutzt diese auch, um den Aufbau der jungen Demokratie zu unterstützen. Mit zahlreichen ihrer Arbeiten versucht sie in den Jahren der Inflation die Not zu lindern. Ein wichtiges Anliegen ist ihr außerdem die pazifistische Erziehung der Jugend.



»Für Deutschland bin ich tot …«

1932 und erneut nach der Machtübernahme Hitlers 1933 unterzeichnet Käthe Kollwitz einen Aufruf zum Zusammenschluss der Linksparteien, um eine nationalsozialistische Mehrheit zu verhindern – nicht ohne Konsequenzen: sie wird zum Austritt aus der Preußischen Akademie der Künste gezwungen. Ab 1936 hat die Künstlerin faktisch Ausstellungsverbot und kann gegen den Zweiten Weltkrieg, den sie früh aufziehen sieht, nicht mehr öffentlich Stellung beziehen.



Kurz vor Ende des Krieges, am 22. April 1945, stirbt Käthe Kollwitz nach ihrer Evakuierung an ihren letzten Zufluchtsort in Moritzburg. Bis zuletzt hält sie an ihrer tiefen Überzeugung fest: »Aber einmal wird ein neues Ideal erstehen, und es wird mit allem Krieg zu Ende sein.«



 




Di-Fr 10-18 Uhr, Sa/So 11-18 Uhr, Mo geschlossen
Ausstellung
Fräulein Rabbiner Jonas
01.07.2018 in Celle

Eine Ausstellung des Centrum Judaicum Berlin



Am 27. Dezember 1935 wurde Regina Jonas im Auftrag des Liberalen Rabbinerverbandes in Offenbach zur Rabbinerin ordiniert. Diese weltweit erste Smicha für eine Frau nahm die „Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum“ zum Anlass für eine kleine, aber bemerkenswerte Ausstellung über „Fräulein Rabbiner Jonas“ und ihre Pionierrolle.



Wie sehr Jonas’ Ordination ihrer Zeit voraus war, zeigte sich auch daran, dass die nächste Frauenordination fast vier Jahrzehnte auf sich warten ließ: Erst im Juni 1972 wurde mit Sally Priesand wieder eine Frau zur Rabbinerin berufen. Obwohl Regina Jonas ihr Studium 1930 mit gut beendet hatte, wurde ihr zunächst nur das Zeugnis als Religionslehrerin ausgestellt. Erst fünf Jahre später nahm ihr Max Dienemann, der Rabbiner der Jüdischen Gemeinde Offenbach, im Auftrag des Liberalen Rabbinerverbandes in Deutschland die mündliche Prüfung ab und erteilte die Smicha.



Regina Jonas‘ Wirken endete so wie das von Millionen Juden in Europa unter der deutschen Nazi-Herrschaft: 1942 kam sie nach Theresienstadt, 1944 wurde sie in Auschwitz ermordet. Die Erinnerung an sie wurde Ende der neunziger Jahre wiederbelebt, nachdem Elisa Klapheck Jonas’ rabbinische Prüfungsarbeit von 1930 veröffentlicht hatte.



Veranstalter: Stadtarchiv Celle in Kooperation mit der Jüdischen Gemeinde e.V. und der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Celle e.V.




Mo von 10 bis 17 Uhr, Di bis Do von 9 bis 17 Uhr, Fr von 9 bis 16 Uhr und So von 15 bis 17 Uhr
Klassik-Konzert
Gezeitenkonzerte 2018
01.07.2018 in Emden

Grüß’ mir den Mond!
Eine Reise vom Mittelpunkt zum Kontrapunkt der Musik
In ihrem brandneuen Programm unternehmen Ulrich Tukur & Die Rhythmus Boys eine abenteuerliche Reise ins mondbeschienene Herz der Musik. Sie führen uns in den Abgrund der Melodie, den Tiefsinn der Harmonie, den Wahnsinn des Kontrapunkts und der Bitonalität, den Irrsinn des kryptometrischen Rhythmus sowie den betörenden Feinsinn der Aleatorik. Im Zusammenwirken all dieser Ingredienzen entsteht ein subtiles musikalisches Gespinst, wie es so noch nie auf einer Bühne dieser Welt zu hören war. Im Mittelpunkt dieser Reise steht der Mond. Mit Swing-Klassikern, deutschen
Schlagern und Eigenkompositionen widmen sich Ulrich Tukur & Die Rhythmus Boys unserem Erdtrabanten, der auf seiner täglichen Bahn nicht nur das Wetter und die Gezeiten beeinflusst, sondern auch die Liebe und den Schlaf. In der ihm eigenen Art wird das Quartett diese Musik neu interpretieren: „Kostbare Neuigkeiten in kurioser musikalischer Gewandung werden Sie ebenso begeistern wie das ein oder andere Elaborat aus jenen fernen Tagen, an denen unsere einzigartige Formation die Welt der Musik zu verblüffen begann.“

Ulrich Tukur (Gesang, Klavier, Akkordeon)

Die Rhythmus Boys
Ulrich Mayer (Gitarre, Ukulele, Gesang)
Günter Märtens (Kontrabass, Gesang, Tanz)
Kalle Mews (Schlagzeug, Geräusche, Gesang)

Eintritt:
30,00 € (freie Platzwahl)
Streifzug: + 12,00 €
Bei Bedarf halten wir Regenponchos bereit! Bei Sturm und Starkregen weichen wir in die Nordseehalle in Emden aus.

Einlass 60 Minuten vor Konzertbeginn!

Streifzug
Ökowerk-Führung
Hören Sie das Summen tausender Honigbienen, die unermüdlich Blüte um Blüte bestäuben! Riechen Sie kräftige und auch zarte Düfte aus der Welt
der Pflanzen, deren Aromen unsere Sinne betören können.
Probieren Sie den kräftigen Geschmack von fast vergessenen
Salzwiesenpflanzen, die einst den einfachen Leuten in Ostfriesland Salat und Gemüse waren. Und lassen Sie sich nach all den Eindrücken bei Kaffee
und Kuchen verwöhnen.
14:00-16:00 Uhr
Treffpunkt:
Ökowerk
Kaierweg 40 a
26725 Emden
Klassik-Konzert
Gezeitenkonzerte 2018
01.07.2018 in Emden

Gutes-Wetter-Variante: Bei gutem Wetter gilt das Ticket für die Veranstaltung im van-Ameren-Bad. Wenn die Veranstaltung aufgrund widriger Witterungsbedingungen im Neuen Theater stattfinden muss, wird der Ticketpreis erstattet!

Grüß’ mir den Mond!
Eine Reise vom Mittelpunkt zum Kontrapunkt der Musik
In ihrem brandneuen Programm unternehmen Ulrich Tukur & Die Rhythmus Boys eine abenteuerliche Reise ins mondbeschienene Herz der Musik. Sie führen uns in den Abgrund der Melodie, den Tiefsinn der Harmonie, den Wahnsinn des Kontrapunkts und der Bitonalität, den Irrsinn des kryptometrischen Rhythmus sowie den betörenden Feinsinn der Aleatorik. Im Zusammenwirken all dieser Ingredienzen entsteht ein subtiles musikalisches Gespinst, wie es so noch nie auf einer Bühne dieser Welt zu hören war. Im Mittelpunkt dieser Reise steht der Mond. Mit Swing-Klassikern, deutschen
Schlagern und Eigenkompositionen widmen sich Ulrich Tukur & Die Rhythmus Boys unserem Erdtrabanten, der auf seiner täglichen Bahn nicht nur das Wetter und die Gezeiten beeinflusst, sondern auch die Liebe und den Schlaf. In der ihm eigenen Art wird das Quartett diese Musik neu interpretieren: „Kostbare Neuigkeiten in kurioser musikalischer Gewandung werden Sie ebenso begeistern wie das ein oder andere Elaborat aus jenen fernen Tagen, an denen unsere einzigartige Formation die Welt der Musik zu verblüffen begann.“

Ulrich Tukur (Gesang, Klavier, Akkordeon)

Die Rhythmus Boys
Ulrich Mayer (Gitarre, Ukulele, Gesang)
Günter Märtens (Kontrabass, Gesang, Tanz)
Kalle Mews (Schlagzeug, Geräusche, Gesang)

Eintritt:
30,00 € (freie Platzwahl)
Streifzug: + 12,00 €
Bei Bedarf halten wir Regenponchos bereit! Bei Sturm und Starkregen weichen wir ins Neue Theater Emden aus.

Einlass 60 Minuten vor Konzertbeginn!

Streifzug
Ökowerk-Führung
Hören Sie das Summen tausender Honigbienen, die unermüdlich Blüte um Blüte bestäuben! Riechen Sie kräftige und auch zarte Düfte aus der Welt
der Pflanzen, deren Aromen unsere Sinne betören können.
Probieren Sie den kräftigen Geschmack von fast vergessenen
Salzwiesenpflanzen, die einst den einfachen Leuten in Ostfriesland Salat und Gemüse waren. Und lassen Sie sich nach all den Eindrücken bei Kaffee
und Kuchen verwöhnen.
14:00-16:00 Uhr
Treffpunkt:
Ökowerk
Kaierweg 40 a
26725 Emden