Samstag, 17.11.2018

Kunst & Kultur
Ensel und Krete
17.11.2018 in Frankfurt am Main

von Walter Moers



Ein Märchen aus Zamonien



Figurentheater für Erwachsene



Eines Tages verschlägt es die Fhernhachen-Zwerge Ensel und Krete in den verbotenen Teil des Großen Waldes. Das junge Geschwisterpaar gerät dabei immer tiefer in das unheimliche Gehölz, in dem nicht nur die bösartige Waldspinnenhexe und der gefährliche Laubwolf lauern. Dort haust auch eine ganze Menagerie von außergewöhnlichen zamonischen Daseinsformen wie die vieläugigen Sternenstauner, die hungrige Halmmuräne oder der heimtückische Stollentroll. Als Erzähler des »Märchens aus Zamonien« führt der legendäre zamonische Großschriftsteller Hildegunst von Mythenmetz seine höchsteigene Erfindung - die Mythenmetzsche Abschweifung - ein, mit der er offensichtlich beabsichtigt, Zuschauer und Kritiker in den Wahnsinn zu treiben.



© beim Albrecht Knaus Verlag, München, in der Verlagsgruppe Random House GmbH, 2015. Erstmals erschienen im Eichborn Verlag, Frankfurt, 2000. Bearbeitet von Maren Luedecke und Antje Kania für eine Koproduktion zwischen dem PUPPUP Figurentheater, dem KELLERTHEATER Frankfurt und dem Figurentheater KANIA



Figurenspiel:



Ensel: Thomas Steinkopff

Krete: Gabriele Kloberdanz

Erdgnömchen: Maren Luedecke

Hildegunst von Mythenmetz: Brigitte Korn (Stimme)

Stollentroll: Maren Luedecke

Laubwolf: Martin Spiecker

Geheimförster: Christof M. Fleischer

Bürgermeister: Martin Spiecker

Kosmischer Tümpel: Antje Kania (Stimme)

Sternenstauner: Christof M. Fleischer + Martin Spiecker

Orchidee: Antje Kania

Hexe: Brigitte Korn

Boris Boris: Christof M. Fleischer



Figurenbau: Maren Luedecke / Antje Kania / Katy Gellweiler

Bühne/Requisiten: Maren Luedecke / Antje Kania / Christof M. Fleischer

Tonaufnahmen: Christof M. Fleischer

Musik: Peter Meier

Fotos: Kai Hartmann / Anja Kühn

Grafik: Maren Luedecke

Flyerdesign: Marcel Schilling

Technik: Andrea Breu u.a.



Regie: Antje Kania + Maren Luedecke



kommende Aufführungen



Freitag 19. Oktober 2018 20:30 Uhr

Samstag 20. Oktober 2018 20:30 Uhr

Freitag 16. November 2018 20:30 Uhr

Samstag 17. November 2018 20:30 Uhr


Kunst & Kultur
Der kleine Prinz und die 7 Todsünden
17.11.2018 in Wiesbaden

Man sieht nur mit dem Herzen gut...



Dieses Märchen erzählt die zart empfundene Geschichte des Kleinen Prinzen, der seinen winzigen Planeten und seine geliebte Rose verlässt, um auf einer langen Reise zu sich selbst zu finden. Er begegnet auf seinen Wegen skurrilen Personen (die man mühelos in der heutigen Gesellschaft wiedererkennen kann) und landet schließlich auf der Erde, wo er den Fuchs trifft, der ihm die Augen und das Herz öffnet: „Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“ Diese tiefsinnige Geschichte erzählen uns Mathilda (Rose) und ihr Lebensabschnittsgefährte Felix (der Kleine Prinz).



Während der Vernissage der berühmten Malerin Shabnam Miller kommt es zum Streit zwischen der extrovertierten Galeristin und Felix, der entscheidet, sie zu verlassen. Er schließt sich zwei Vagabunden (Eva-Maria Damasko und Annegret Cratz) an, die fortan Felix und das Publikum in die Welt des Kleinen Prinzen ziehen. Auf der Suche nach Neuem, will der kleine unternehmungshungrige Prinz die Welt entdecken, Freunde finden und viele Dinge kennenlernen. Er spürt dem Geheimnis des Glücks nach. Seine Suche ist eine Reise. Sein Weg: das Erkennen! Eine Geschichte für das Herz!



7 kulinarische Todsünden

Genießen  den Neid und die Völlerei aus dem Hindukusch, italienische Faulheit, Sonnenberger Hochmut, Japanischer Zorn, Schweizer Geiz und Spanische Wollust - im Kartenpreis enthalten!



Preise:

60€  (Theater-Unterstützer) // 49,60 € (Otto-Normalverdiener) // 39,70 € (ermäßigt)

inkl. 7 kulinarischen Todsünden (bitte vorher nichts essen)



Vorverkaufsstellen:

an allen bekannten Vorverkaufsstellen, online unter
http://www.kuenstlerhaus43.de

oder unter der Hotline 0180 60 50 400



 


Kunst & Kultur
Chaos auf Schloss Haversham - The Play That Goes Wrong
17.11.2018 in Frankfurt

Mit:  Ines Arndt, Arzu Ermen, Jens Knospe, Wolff von Lindenau, Stefan Schneider,

Gabriel Spagna, Dirk Waanders,  Steffen Wilhelm



Regie: Claus Helmer



Ausgeze­ich­net mit dem Olivier Award und dem Prix Molière als „Beste Komödie“!



Mord auf Schloss Haver­sham heißt das Stück, das eine ambition­ierte kleine Amateurthe­ater­gruppe aufführen will. Ein klassis­ches, englis­ches Krimi­nal­stück in ländlicher Abgeschieden­heit mit famil­iären Verstrick­un­gen, korrupten Polizeibeamten, loyal-​verschwiegenen Dienern und äußerst widri­gen Wetterbe­din­gun­gen. Doch bei der Aufführung geht einfach alles schief: Türen lassen sich nicht öffnen, Requi­siten sind nicht an ihrem Platz, Dialoge laufen in der falschen Reihen­folge ab und Schaus­pieler werden bewusst­los geschla­gen. Doch so britisch steif das Krimi-​Stück auch ist, oder wie gnaden­los die Auftritte der einzel­nen Akteure auch danebenge­hen, das Wichtig­ste ist: Haltung bewahren und sich nur ja nichts anmerken lassen. The Show must go on!



Der Londoner West End Hit, 2015 ausgeze­ich­net mit dem Olivier Award als „Best New Comedy“ sowie 2016mit dem Prix Molière als „Beste Komödie“, kommt erstmals nach Frank­furt! Slapstick und gleichzeitig feinster britis­cher Humor, Monty Python lässt grüßen! Die junge Londoner Theater­gruppe Mischief Theatre um Jonathan Sayer, Henry Shields und Henry Lewis hat ein Gag-​Feuerwerk entwor­fen, das nicht nur Freun­den des englis­chen Humors und des entgren­zten Slapsticks Bauch­schmerzen vor Lachen bereiten dürfte. Das Stück, das seit seiner Urauf­führung restlos ausverkauft ist, begeis­tert das Publikum so sehr, dass das Autoren­trio mit Peter Pan Goes Wrong mittler­weile einen weiteren Erfolg nachgelegt hat! Und ein Ende? Ist noch lange nicht in Sicht!​

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Pressestimmen:



„Wenn das kein Kult-​Klassiker wird, ist die Theater­welt nicht mehr zu retten. Für grenzen­losen Spaß sorgen grandiose Schaus­pieler, die alle Widrigkeiten stoisch wegspie­len. Lachan­fälle, Begeis­terung. Unüber­bi­et­bares Vergnü­gen. Wertung: Toll!“ 

(BILD, 05.12.2016)



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„Henry Lewis, Jonathan Sayer und Henry Shields haben eine Slapstick­komödie über eine so gründlich misslun­gene Theat­er­auf­führung verfasst, dass einem vor Lachen der Bauch weh tut. Mit dröhnen­dem und anhal­ten­dem Applaus belohnt das Publikum Ensem­ble und Regieteam für diese strapaz­iöse Produk­tion.“ 

(FAZ, 05.12.2016)



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„Bei diesem Slapstick vom Feinsten provozieren zahlre­iche Details, mit denen das durchaus vorhan­dene, aber mit Mängeln behaftete Impro­vi­sa­tion­stal­ent der Laien hervorge­hoben wird, weitere Lacher. Zudem nehmen sich die Darsteller genügend Zeit, um die Eigen­heiten der gemimten Schaus­pieler deutlich herauszuar­beiten. Ungewöhn­lich großer Spaß.“



(Frank­furter Rundschau, 05.12.2016)



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„Da purzeln Kamin­simse und Fenster­rah­men, dank eines cleveren Bühnebildes (Steven Koop) wird paral­lel auf zwei Ebenen gespielt. Das ist vergnüglich und reich an Slapstick-​Gags wie sie sich Mister Bean nicht besser hätte ausdenken können. Eine unter­halt­same Komödie mit tollem Bühnen­bild für Fans des Silvester Kult-​Stücks ‚Dinner For One‘.“

(Offen­bach Post, 06.12.2016)



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„Wie immer leben solche Aufführun­gen vom schnellen Wechsel und vom exakten Timing – keine Tür darf zu früh oder zu spät aufge­hen, es sei denn, dies ist gewollt. Hier geht alles so daneben, wie es nur irgend geht und noch etwas darüber hinaus. Ein Stück wie ein Comic aus den besten Zeiten des „MAD-​Magazins“, ergänzt durch gekon­nte Valenti­naden, einem Hauch von Mister Bean und Monty Python. Ein Vergnü­gen, dem sich das Premieren­pub­likum gerne hingab.“ 

(kultur​ex​presso​.de, 07.12.2016)


Ausstellung
Assaf Gruber / The Conspicuous Parts
17.11.2018 in Wiesbaden

Eröffnung: 30. August 2018, ab 18 Uhr



Assaf Gruber (*1980, Jerusalem), elfter Stipendiat des von der Landeshauptstadt Wiesbaden und dem Nassauischen Kunstverein vergebenen Stipendiums Follow Fluxus – Fluxus und die Folgen, zeigt ab dem 31. August 2018 seine Filminstallation The Conspicuous Parts. In der gleichnamigen Einzelausstellung im Kunstverein lenkt der preisgekrönte Filmemacher und Bildhauer die Aufmerksamkeit auf heterogene Mechanismen im Hintergrund institutioneller Ausstellungen.



Assaf Gruber thematisiert in seinen Arbeiten, wie individuelle Ideologien durch persönliche Biografien geformt werden und wie sich diese auf soziale Beziehungen innerhalb privater und öffentlicher Räume auswirken. Grubers Film The Conspicuous Parts (2018) hinterfragt anhand der fiktiven Geschichte zweier Frauen, die im Museum für Naturkunde Berlin arbeiten, politische Aspekte der Präsentation von Objekten in musealen Räumen. Eine deutsche Tierpräparatorin trifft zufällig auf eine britische Schriftstellerin, die im Museumsarchiv für ihren neuen Roman recherchiert und sich dabei besonders für eine obskur anmutende Expedition zu einem kubanischen Korallenriff zu Zeiten der DDR interessiert. Während ihrer Begegnung beginnen die beiden Frauen eine eher ungewöhnliche Kommunikation.



Die von Gruber forcierte erzählerische Kraft von Objekten wird im zweiten Ausstellungsraum durch Skulpturen und fotografische Arbeiten herausgefordert. Die Fotografien zeigen Korallen, die tatsächlich 1967 aus Kuba mitgebracht und seitdem im Berliner Museum für Naturkunde aufbewahrt wurden und die der Künstler bewusst in Dioramen des Museums pflanzte, die wiederum bereits in den 1950er-Jahren gebaut wurden (und seit Jahrzehnten nicht für die Öffentlichkeit zugänglich sind). Damit verstärken die Fotografien die vom Film aufgeworfenen Fragen: Welche Entscheidungen führen dazu, dass etwas in einer Kulturinstitution gezeigt wird? In welchem Zusammenhang stehen diese Entscheidungen zur jeweiligen Zeit? Und welche Motivation liegt Expeditionen, wie der kubanischen in den 1960erJahren, zugrunde?



 Die Skulpturen, die sich über den Ausstellungsraum ausbreiten, thematisieren mit Humor diese Rätsel aus einem anderen Blickwinkel. Sie adaptieren spielerisch abstrakte Naturformen: Die Holzflöten, die hier eher an Schlangen, Schwäne oder Pflanzen erinnern, oder die zu riesigen Eiern deformierten Kunststoff-Bowlingkugeln wurden ihrer eigentlichen Funktionen beraubt. In ihren neuen Formen erfüllen sie nicht mehr ihre symbolische Bedeutung, die Übertragung von Ton und Melodie, also Information bei den Blockflöten, oder ein brutales Spielwerkzeug, also Munition bei den Bowlingkugeln. Vielmehr schaffen sie, ebenso wie seine Filme, einen vielschichtigen Bedeutungsraum.



Über den Künstler / Der Filmemacher und Bildhauer Assaf Gruber (*1980, Jerusalem) lebt und arbeitet in Berlin. Er studierte Bildende Kunst an der École Nationale Supérieure des Beaux-Arts in Paris und am Higher Institute of Fine Arts (HISK) in Gent. Im Jahr 2018 erhielt er Auszeichnungen und Stipendien, unter anderem den The Camargo Foundation Award FIDLAb Marseille, das Publikations Stipendium des Berliner Senats und des Kunstfonds Bonn. Seine Arbeiten wurden auf mehreren Film-Festivals und in einer Vielzahl von Gruppen- und Einzelausstellungen im In- und Ausland gezeigt, zuletzt im Ujazdowski Castle Center for Contemporary Art in Warschau und in der Berlinischen Galerie.




Dienstag 14-20 Uhr
Mittwoch bis Freitag 14-18 Uhr
Samstag und Sonntag 11-18 Uhr