Samstag, 17.11.2018

Ausstellung
ECHT SCHARF. Der Spiegel als Spielfeld
17.11.2018 in Celle

„Überall Spiegel, auch der eigenen Seele."

Eberhard Schlotter (1921–2014)



Wahrheit und Wollust, Angst und Aberglaube – seit der Antike fasziniert der Spiegel die Menschheit. Als Motiv, Mythos und Metapher ist dieser Gegenstand weltweit in Kunst und Kultur zu finden. Im anregenden Wechselspiel zwischen Sinnbild und Alltagsgebrauch gibt der Spiegel immer wieder Anlass zu überraschenden Perspektiven.



Das Werk Eberhard Schlotters macht sichtbar: Der Spiegel ist für den Maler und Grafiker wichtiges Motiv und wertvolles künstlerisches Instrument. Inspiriert von Verzerrung, Unschärfe, Brechung und Bewegung des Spiegelbildes erforscht er reizvolle Nuancen sichtbarer und unsichtbarer Erscheinungen. Mit meisterhafter Darstellungslust widmet er sich dem Facettenreichtum des Spiegels: Als optisches Phänomen, als poetisches Sinnbild oder als subtile Bildmetapher.



Mit dieser Ausstellung rückt die Eberhard Schlotter Stiftung erstmals ein Einzelmotiv aus dem Repertoire des Künstlers in den Fokus der Präsentation. Losgelöst von der klassischen Chronologie seiner Stilphasen werden somit neue und wenig bekannte Aspekte in Eberhard Schlotters Werk aufgedeckt und zusammengeführt.



Die pointierte Auswahl an Grafiken und Gemälden lädt ein, den Spiegeln und Be-Spiegelungen nachzuspüren und macht ein Grundthema Eberhard Schlotters deutlich: Sein unersättliches Bedürfnis, in das Wesen der Dinge einzudringen und die beharrliche Suche nach einer Antwort auf die unlösbare Frage: Wie wirklich ist die Wirklichkeit?




Dienstag - Sonntag 11-17 Uhr, montags geschlossen
Kunst & Kultur
Der Teile-Talk // Theater Endlich
17.11.2018 in Braunschweig

Der Teile-Talk



„Ein Teil von uns“ ist das Motto des 150-jährigen Jubiläums der Evangelischen Stiftung Neuerkerode. Auch das Theater Endlich hat sich mit diesem Motto beschäftigt – natürlich in ganz eigener Weise: Ein neues Format (Talkshow) wurde ausprobiert. Und wie in den Fernseh-Talkshows bringen alle Talkgäste etwas mit. Ein Teil, das ihnen wichtig ist. Und jedes Teil hat eine Geschichte. Die Geschichten – manche skurril, manche ganz ernst – wurden vom Ensemble gemeinsam erfunden und haben ganz viel mit den einzelnen erzählenden Personen zu tun. Dazu kommen Choreografien, Filme und echte Talkgäste.



Nach ausführlicher Recherche und Vorbereitung wurde der Spielfreude freien Lauf gelassen. Die Ergebnisse sind überraschend, humorvoll und kreativ.



„Die Theatergruppe „Endlich“ bringt das Miteinander in Neuerkerode beeindruckend vielfältig auf die Bühne des LOT.“ (BZ, S. Rißling, 28.8.18)



Nach der gefeierten Premiere und vier weiteren Auftritten im Rahmen des Festivals „Wechselblick“ gibt es hier nun zweimal den vielfach geforderten „Nachschlag“.



Eine Produktion vom Theater Endlich in Kooperation mit der Evangelischen Stiftung Neuerkerode | Darsteller_innen: Henny Beese, Jelena Bernhofen, Holger Denecke, Danny Gmerek, Thomas Hoops, Christian Kreutner, Helge Schuberth | In Zusammenarbeit mit: Mirja Lendt, Kyra Mevert, Martin von Hoyningen Huene | Technik: Luca Schneider



Gefördert von der Aktion Mensch, der Gahnz Stiftung, der Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz, der Stiftung Braunschweiger Land, der Erich Mundstock Stiftung und der Stadt Braunschweig



Eintritt: 15 Euro / ermäßigt 5 Euro



(Fotograf: Stephan Querfurth)


Ausstellung
Für eine Welt ohne Todesstrafe
17.11.2018 in Osnabrück

Allgemeine Erklärung der Menschenrechte Artikel 3: Jeder hat das Recht auf Leben und Freiheit. Dieser Artikel dient als Grundlage für die Arbeit gegen die Todesstrafe.



Amnesty International fordert seit über 40 Jahren ein Ende der Todesstrafe und unterstützt seit 1977 auf vielerlei Weise die diesbezüglichen weltweiten Bemühungen zur vollständigen Abschaffung der Todesstrafe, von der vor allem ärmere Menschen unverhältnismäßig oft betroffen sind. Amnesty International wendet sich in allen Fällen gegen die Todesstrafe, da sie das in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte festgeschriebene Recht auf Leben verletzt und die grausamste, unmenschlichste und erniedrigendste aller Strafen darstellt. 



Die Ausstellung informiert auf 25 Plakaten über die Geschichte der Todesstrafe und des Widerstands gegen diese Art der Bestrafung weltweit. Dabei werden individuelle Schicksale und strukturelle Gegebenheiten anschaulich vorgestellt.



Zur Eröffnung am Mittwoch, 10. Oktober 2018, um 19:30 Uhr, im Erich Maria Remarque-Friedenszentrum sprechen Bürgermeisterin Birgit Strangmann und Mirja Nordhoff, amnesty international Koordinationsgruppe gegen die Todestrafe.



Eine Veranstaltung des Erich Maria Remarque-Friedenszentrums in Kooperation mit der Regionalgruppe Osnabrück von Amnesty International Deutschland.




Ausstellung:
Di-Fr 10-17 Uhr
Sa+So 11-17 Uhr
Führungen auch außerhalb der Öffnungszeiten nach Vereinbarung

Archiv:
Di-Do 9-12 Uhr
Di, Mi, Do 13:30-16:30 Uhr
und nach Vereinbarung
Ausstellung
"Unabhängigkeit - Toleranz - Humor"
17.11.2018 in Osnabrück

Die Dauerausstellung zu Leben und Werk Erich Maria Remarques bietet an Hand von zahlreichen Photographien, Dokumenten und Handschriften einen detaillierten Blick in das Leben, das Werk und das Denken des berühmten Schriftstellers. Die Ausstellung ist durchgängig deutsch/englisch gehalten.



In sieben Abschnitten zur Jugend in Osnabrück (1898–1921), den Hannoveraner und Berliner Jahren (1922–1928), zur Diskussion um Im Westen nichts Neues (1928–1930), dem Exil in Europa (1931–1939) und den USA (1939–1948), dem politischen Werk der 50er Jahre sowie zu den 60er Jahren bis zum Tod am 25. September 1970 in Locarno versucht die Ausstellung, die Brüche, Widersprüche und Kontroversen im Leben Remarques zu verdeutlichen und ihre Produktivität für das Werk hervorzuheben. Die zahlreichen auch psychischen Konflikte Remarques werden veranschaulicht und so versucht, den scheinbaren Widerspruch zwischen dem »Lebemann« und dem »militanten Pazifisten« aufzulösen sowie einen Einblick in seine Bekanntschaften, Freundschaften und Ehen zu geben. Zahlreiche Originale wie die Totenmaske oder der Originalschreibtisch Remarques ergänzen die Präsentation.



Einen weiteren Schwerpunkt der Ausstellung bildet die weltweite, zumeist sehr kontroverse Rezeption der Werke Remarques, die in mindestens 60 Sprachen übersetzt wurden und bis heute weltweit ein Millionenpublikum finden.



Über einen Informationsterminal wird den Besucherinnen und Besuchern die Gelegenheit gegeben, sich vertiefend über einzelne Fragestellungen zu Leben und Werk zu informieren. Ein weiterer Terminal bietet den Zugriff auf mehr als 2.000 Photographien zu allen Lebensabschnitten Remarques, zu den Lebensorten und Kontaktpersonen sowie zu den Verfilmungen seiner Werke.



Die Ausstellung kann dienstags bis freitags von 10 – 13 Uhr und von 15 – 17 Uhr, samstags und sonntags von 11 – 17 Uhr kostenlos besucht werden. Führungen für Schulklassen und sonstige Interessengruppen werden auf Wunsch auch außerhalb der allgemeinen Öffnungszeitungen durchgeführt. Führungen können bei Herrn Martin Siemsen (siemsen.m@osnabrueck.de) unter Telefon 0541/323-2109 oder Fax 0541/323-4355 angemeldet werden.



In einem Shop stehen Materialien zu Remarques Leben und Werk zum Verkauf.




Ausstellung:
Di-Fr 10-13 Uhr, 15-17 Uhr
Sa+So 11-17 Uhr
Führungen auch außerhalb der Öffnungszeiten nach Vereinbarung

Archiv:
Di-Do 9-12 Uhr
Di, Mi, Do 13:30-16:30 Uhr
und nach Vereinbarung