Samstag, 17.11.2018

andere
Ein Jahr für die Kunst - Intensivkurs Bildhauerei
17.11.2018 in Alfter

Dieser Intensivkurs bietet Ihnen die Möglichkeit, kontinuierlich schöpferisch-bildhauerisch tätig zu sein. In einem Jahr erarbeiten Sie sich die Grundlagen des plastischen Gestaltens und lernen Materialien und Techniken der klassischen Bildhauerei (Ton-, Gips- und Steinbearbeitung) kennen.



Experimentierend arbeiten Sie mit weiteren Materialien wie Stoff, Papier oder Draht. Dabei erleben Sie den künstlerischen Prozess hautnah, gehen zunehmend Ihren eigenen Motiven und Themen nach und vertiefen Ihre Kenntnisse. Individuell begleitet von einer erfahrenen Bildhauerin erarbeiten Sie Ihre spezifischen Fragestellungen.



Künstlerische Übungen dienen als kreativer Einstieg und regen Sie zum Experimentieren und Forschen an. Auch theoretische Inputs sowie Betrachtungen und Wahrnehmungsübungen begleiten Ihr freies künstlerisches Arbeiten. Der Austausch in der Gruppe bringt Ihnen zusätzlich wertvolle Anregungen. Ihr Jahr für die Kunst mündet in eine Atelierausstellung. Zum Abschluss erhalten Sie ein Zertifikat.



Teilnehmer



Für Künstler, Interessierte sowie Kunstpädagogen und -therapeuten mit und ohne Vorerfahrung, die künstlerisch aktiv werden, den eigenen künstlerischen Weg vertiefen und in einer Gruppe arbeiten möchten.




10 Wochenenden:
27.04.18 – 29.04.18 // 18.05.18 – 20.05.18
08.06.18 – 10.06.18 // 13.07.18 – 15.07.18
31.08.18 – 02.09.18 // 05.10.18 – 07.10.18
23.11.18 – 25.11.18 // 14.12.18 – 16.12.18
18.01.19 – 20.01.19 // 15.02.19 – 17.02.19
Jeweils Fr 17:30 – 21:00, Sa 09:00 – 18:00 und So 09:00 – 14:00 Uhr

2 Intensivwochen: 22.10.18 – 28.10.18 // 22.04.19 – 28.04.19
Jeweils Mo – Sa 09:00 – 17:00 und So 09:00 – 14:00 Uhr
Ausstellung
Die Blaue Armee
17.11.2018 in Duesseldorf

DIE BLAUE ARMEE / Armia Błękitna

Die Entstehung der polnischen Armee in Frankreich 1917




Die polnische Armee in Frankreich entstand am 4. Juni 1917 nach Unterzeichnung eines Erlasses durch den französischen Präsidenten Raymond Poincaré. Kurz danach wird das erste Militärlager in Sillé-le-Guillaume im Departement Sarthe für Freiwillige gegründet. Fast 20.000 amerikanische und 200 kanadische Polen melden sich dort und an anderen Einrichtungen. Es gibt auch Freiwillige aus Brasilien, England und Holland. Der Verband erhält weitere Verstärkung von polnischen Soldaten, die zuvor in der französischen, russischen, deutschen oder österreichisch-ungarischen Armee gekämpft haben und die nun in großer Zahl in die neue Armee strömen. Seit September 1918 steht die polnische Armee unter der Aufsicht des Polnischen Nationalkomitees in Frankreich. In dieser Armee dienen mehr als 200 Offiziere und fast 11.000 Soldaten. Die hellblauen Uniformen der Infanterie geben der „Blauen Armee“ ihren Namen. Am 4.Oktober 1918 tritt General Józef Haller an ihre Spitze, und entsprechend wird sie auch Haller-Armee genannt.



Am 11. November 1918 erlangt der polnische Staat seine Unabhängigkeit zurück. Auf Bitten von Marschall Józef Piłsudski und mit dem Einverständnis des französischen Oberbefehlshabers Marschall Foch wird die Blaue Armee ab April 1919 nach Warschau verlegt. Zu dieser Zeit zählt sie 68.000 Soldaten. Viele französische Offiziere bleiben bis Ende 1920, um zusammen mit den Polen gegen die Bolschewiki zu kämpfen. Viele in Frankreich rekrutierte Soldaten werden Polen auch 1939 verteidigen. Einige von ihnen, wie Brunon Błędzki (1899–1940), Bronisław Górski (1900–1940) oder Wilhelm Hörl (1893–1940), werden 1940 von den Sowjets auf Befehl Stalins in Katyn ermordet. Einige landen 1944 in der Normandie, um Frankreich zu befreien.



Die Ausstellung wurde vom Verein Kultura Polska in Le Mans, Frankreich konzipiert und vorbereitet. Präsentation in Düsseldorf in Zusammenarbeit mit dem Polnischen Institut Düsseldorf und dem Institut français Düsseldorf.



Im Bild: Generall Jozef Haller




Di + Mi 11.00 - 19.00 Uhr
Do + Fr 11.00 - 16.00 Uhr
Ausstellung
Polnische Plakatkunst 1985 - 2018
17.11.2018 in Emmerich am Rhein

Kunstausstellung

POLNISCHE PLAKATKUNST

1985 – 2018

LENICA, KUBICA und Freunde




15.09.2018 – 31.03.2019

Ein Gemeinschaftsprojekt: Polnisches Institut Düsseldorf – Plakatgalerie Dydo in Krakau (seit 1985) – PAN Kunstforum Niederrhein e.V.



Obwohl sich in den letzten Jahren vieles in der Welt der Werbung geändert hat, ist die Plakatgestaltung nach wie vor bei polnischen Künstlern beliebt. Und, so ist hinzuzufügen nicht nur bei polnischen, denn dieser Trend lässt sich auch im Iran, in China, in Mexiko und in den südamerikanischen Ländern beobachten. Dies ist bemerkenswert, da vor nicht zu langer Zeit zu hören war, dass das Plakat allmählich in Vergessenheit geraten sei. Nun nähert sich das zweite Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts seinem Abschluss, doch ein Ende der Plakatkunst ist nicht in Sicht.

Die Geschichte des polnischen Kunstplakats, die zehn bis zwanzig Jahre vor der Wiedererlangung der polnischen Unabhängigkeit 1918 ihren Ursprung besitzt, erzielte viele Erfolge in der ganzen Welt. In Zeit zwischen den beiden Weltkriegen und nach dem 2. Weltkrieg, im real existierenden Sozialismus und des Tauwetters, als die sog. Polnische Plakatschule ins Leben trat wie auch nach der politischen Wende 1989 erhielten polnische Plakatgestalter bei Ausstellungen und Wettbewerben in Paris , Wien, London, New York, Moskau, Tokio, Mexiko, Osnabrück, Los Angeles u.a. bis heute höchste Auszeichnungen.

Der zuletzt genannte Zeitraum seit Mitte der achtziger Jahre fällt mit dem der Gründung Plakat Galerie von Herr Krzysztof Dydo in Krakau. Aus diesem Grunde werden im Titel der Präsentation die Jahre 1985-2018 benannt. Seit 33-Jahre arbeitet der Sammler Krzysztof Dydo mit Künstlern aller Generationen. Das ist nur Dank seine Leidenschaft für das Plakat möglich gewesen, das Mitte der fünfziger Jahre bei ihn entbrannte. Damals hat er persönlich berühmter Gestalter wie Jan Lenica, Waldemar Świerzy, Roman Cieślewicz, Henryk Tomaszewski oder Franciszek Starowieyski, deren Arbeiten von der weltweiten Kritik als Polnische Plakatschule bezeichnet wurden, kennengelernt.



Bei der Ausstellung zu sehen werden beinahe 160 Plakate, entworfen von 77 Künstlern, Vertreter verschiedener Generationen, Stile, Schulen. Vom erwähnten Jan Lenica bis zu Sebastian Kubica, der für die Ausstellung das Plakat entworfen hat und Heute in der ganzen Welt bekannt ist und vielfach für sein künstlerisches Werk ausgezeichnet worden ist.

Sebastian Kubica und Krzysztof Dydo, der besitzt eine der größten Sammlungen polnischer Plakate und organisierte nahezu weltweit an die 700 Plakatausstellungen, sind am 15.September Gäste der PAN kunstforum niederrhein bei der Eröffnung der Ausstellung.



Eröffnung: am Samstag, den 15. September 2018 um 17.00 Uhr

PAN KUNSTFORUM NIEDERRHEIN E.V, Emmerich

Gäste: Krzysztof Dydo, Plakatgalerie Dydo in Krakau und Sebastian Kubica, Künstler

Kuratorin: Christiane van Haaren M.A., PAN kunstforum niederrhein

Koordination: Monika Kumięga, Polnisches Institut Düsseldorf



PAN KUNSTFORUM NIEDERRHEIN E.V

Agnetenstraße 2

46446 Emmerich am Rhein

Öffnungszeiten: Dienstag – Sonntag 11 – 16 Uhr

http://www.pan-forum.de

KRAKOWSKA GALERIA PLAKATU

http://www.cracowpostergallery.com



POLNISCHES INSTITUT DÜSSELDORF

http://www.polnisches-institut.de




Montag:geschlossen
Dienstag bis Sonntag:
11:00 Uhr - 16:00 Uhr
Ausstellung
Witkacy. Ein genialer Hooligan
17.11.2018 in Düsseldorf

Zur Eröffnung der Ausstellung WITKACY. Ein genialer Hooligan

am Freitag, den 7. September 2018, um 19.00 Uhr, laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich ein.



Einführung von Anna Maria Potocka, Direktorin des Museums für Gegenwartskunst in Krakau MOCAK



In den 1880er Jahren schießen in Polen die Genies wie Pilze aus dem Boden. 1882 wird Karol Szymanowski geboren, zwei Jahre später Leon Chwistek (Maler) und Bronisław Malinowski (Anthropologe). 1885 kommt Stanisław Ignacy Witkiewicz, kurz Witkacy, zur Welt.



Witkacy war zweifellos ein kreatives Universalgenie, ebenso wie Władysław Strzemiński und Leon Chwistek oder nach dem Zweiten Weltkrieg auch Tadeusz Kantor. Witkacy war Maler, Fotograf, Schriftsteller, Philosoph und Performer. Auch das Leben selbst war für ihn künstlerisches Material. Er quälte sich und andere, zumal die Frauen, von denen er zeit seines Lebens abhängig war. Die künstlerische Vielfalt von Witkacys Schaffen war das Resultat der Unmöglichkeit, in einer einzigen Form alle Aspekte seiner Persönlichkeit artikulieren und zur Ruhe kommen zu können. Er war ein kompromissloser Provokateur und ein ostentativer Egoist. Witkacy hasste beschönigende Masken und riss sich selbst die ab, die niemand sah. 1939 wurde Witkacy zum Opfer der Geschichte. Als nach der Wehrmacht auch die Rote Armee in Polen einmarschierte, nahm er sich am 18. September das Leben.



Kuratorinen:

Maria Anna Potocka, Direktorin des Museums of Contemporary Art Cracow

Delfina Jałowik, Museums of Contemporary Art Cracow

Koordination: 

Monika Kumięga, Polnisches Institut Düsseldorf



Foto: Witkacy, ca 1931, courtesy Tatra-Museum in Zakopane-KK




Galerie:
Di + Mi 11.00 - 19.00 Uhr
Do + Fr 11.00 - 16.00 Uhr
Kunst & Kultur
Ein Lieben lang
17.11.2018 in Köln

Amor lädt in seinen Tanzpalast, und der Reigen der Geschichten vom Leben und Lieben nimmt seinen Anfang. Die Ballgesellschaft – 25 Männer und Frauen zwischen 63 und 93 Jahren – bringt gemeinsame und individuelle Erinnerungen, Erlebtes und aus Liebe Getanes, Wünsche und Utopien auf die Bühne. Menschen aus mehr als zwei Generationen, durch die Zeitläufe geprägt, setzen sich auseinander mit dem, was war, was ist und was sein kann. Sie erzählen aus vergangenen Zeiten, zeigen die Wunden ihrer Generation, erleben Hoffnung, Glück und Enttäuschung noch einmal neu. Aus der Perspektive des Alters reflektieren sie Zeitgeschehen, Lebensantrieb und Veränderung. Dabei werden „alte“ wie „junge“ Stimmen hörbar, als einzelne Erzähler oder kommentierender Theaterchor. Die musikalischen Elemente tragen das Ensemble in einem gemeinsamen Puls durch das Stück.



Inszenierung Ingrid Berzau | Musikdramaturgie und Stimmcoaching Sabine Falter



Es spielt das Altentheaterensemble: Dorothea Adolf, Christel Barth, Renate Becker-Barthold, Wolfgang-Mario Betz, Christian-Dankwart Biederbick, Inge Dombach, Maggy Engelke, Kurt Freischläger, Uta Gärtel, Charlotte Hermann, Ute Khatchikian, Gisela Klaus, Robert Kosanke, Ulrich Koslowsky, Gabriele Kraidi, Peter Müller-Sartori, Dorothee Oxenius, Rosemarie Rohr, Dieter Scholz, Ursula Schwerdtfeger, Eduard Solfrank, Maria Solfrank, Doris Weide, Herbert Weyers



Presse



“Zwei Stunden pralle Zeitgeschichte, zwei Stunden spannende biografische Puzzlestücke – lebendig, spielerisch, ehrlich, authentisch, direkt. Vor allem: sehr persönlich.” koeln-nachrichten.de

"Sehr individuell, sehr greifbar, sehr tiefgehend. Und routiniert in Szene gesetzt." meinesuedstadt.de

"Eine dicht komponierte Theaterproduktion, die von den Darstellern ein Höchstmaß an Einfühlsamkeit verlangt." Kölnische Rundschau


Ausstellung
Marc Chagall
17.11.2018 in Münster

Münster freut sich auf Marc Chagall. Ab 13. Oktober 2018 ist der Künstler in der Ausstellung „Marc Chagall – Der wache Träumer“ im Picasso-Museum zu sehen.



Mit rund 120 farbigen Gemälden, kolorierten Zeichnungen und Grafiken, darunter Leihgaben aus dem Centre Pompidou in Paris, dem Ikonen-Museum Recklinghausen sowie zahlreiche selten gezeigte Werke aus Privatbesitz, taucht die Ausstellung tief in Marc Chagalls phantastische Traumwelten ein und spürt zugleich seinen Inspirationsquellen in der realen Welt nach.



In Chagalls Kunstwerken scheinen die Gesetze der Schwerkraft und der Logik aufgehoben zu sein. Wie kaum einem anderen Künstler gelingt es ihm, die Wirklichkeit in eine romantische Traumwelt zu verwandeln, in der er Menschen und phantastische Wesen gemeinsam durch seine Bildräume schweben lässt.



 



Chagall wurde im weißrussischen Witebsk geboren und wuchs in einem jüdischen Schtetl auf. Viele seiner Bildthemen finden hier ihren Ursprung. Auch seine jiddische Muttersprache mit ihren verspielten Sprachbildern und Redensarten ist häufig die Quelle  seiner „übernatürlichen“ Kunst mit ihren fliegenden Bauern und Liebespaaren.



In Chagalls Bildwelt herrscht keine Trennung zwischen dem Religiösen und dem Weltlichen. Der Künstler wuchs in der Tradition des Chassidismus auf, einer jüdischen Erweckungsbewegung. Nach der Lehre des Chassidismus gibt es nichts, worin Gott nicht ist. Die ausgestellten Werke zeigen, wie selbstverständlich und virtuos Chagall die Menschlichkeit biblischer Geschichten und das Wundersame des Alltags miteinander verwob.



1922 verließ Chagall seine russische Heimat und fand in Frankreich seine lebenslange Wahlheimat. „Das Land, das die Wurzeln meiner Kunst genährt hat, war Witebsk, aber meine Kunst braucht Paris, wie ein Baum Wasser braucht“, erklärte er. In Frankreich entdeckte der Künstler eine neue Motivwelt, die er aber mit der gleichen traumhaft-phantastischen Bildlogik behandelte. „Ich bin ein Maler, der unbewusst bewusst ist.“ Diesem künstlerischen Wahlspruch Chagalls spürt die Ausstellung mit ihren zahlreichen farbenprächtigen Meisterwerken nach.




Montag bis Sonntag: 10:00 – 18:00 Uhr
Freitag: 10:00 bis 20:00 Uhr