Montag, 17.12.2018

Basketball ab 7,00 €
Artland Dragons - Team Ehingen Urspring
17.12.2018 in Quakenbrück

Die Artland Dragons stehen schon seit Jahren für Basketball der Extraklasse. Nun startet das Team in dieser Saison erstmalig in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA, und spielt somit eine Liga höher als noch im letzten Jahr. Die Artland Arena und 3.000 Fans sollten sich auf packende Spiele gefasst machen!

Die Artland Dragons sind im wahrsten Sinne des Wortes Feuer und Flamme: Seit 1994 hat sich die Mannschaft des TSV Quakenbrück kontinuierlich an die Spitze des deutschen Basketballs gespielt und arbeitete sich so von der 2. Regionalliga langsam aber sicher in die höchsten Spielklassen empor. Natürlich hat sich das Team in der Vergangenheit immer wieder geändert. Doch die Kampfeslust und der Spaß am Basketball sind nach wie vor bei jedem Spiel zu sehen.

Angefeuert von den treuen Fans geben die Artland Dragons alles, um ihre Gegner zu bezwingen. Wenn die Basketballer auf dem Feld Höchstleistungen abrufen und die Fans ihr Team zum Sieg schreien, brodelt das Stadion wie ein Drachenschlund. Es ist diese mitreißende und atemberaubende Stimmung, die den Erfolg der Mannschaft ausmacht. Die Fans wissen, dass die Drachen ihre Unterstützung brauchen.

Man muss die Stimmung in der Artland Arena einfach selbst erleben. Lassen Sie sich von den Fans und den Spielern begeistern und erleben Sie Basketball wie nie zuvor. Hier wird Ihnen ein sagenhaftes Sportspektakel geboten!

Einlass: 1,5 Stunden vor Spielbeginn
Sonstige Events ab 16,50 €
Studies on Postcolonialism - Hamburg Premiere
17.12.2018 in Hamburg

Von Christoph Winkler

Die Serie von Kurzchoreografien durchleuchtet eine weiße Vorherrschaft in einem Genre, das für seine Internationalität gerühmt wird. Doch auch im zeitgenössischen Tanz sind post-koloniale Strukturen vielschichtig und oft nicht auf den ersten Blick zu erkennen. Warum ist von African Contemporary, aber nicht von European Contemporary Dance die Rede? Stillschweigend wird die westliche Auffassung zur Norm erklärt und zeigt: Auch der zeitgenössische Tanz wird von Dominanz und Privilegien gezeichnet, die einen weißen Erfahrungshintergrund ins Zentrum rücken. Christoph Winkler zeigt in drei Studien einen spielerischen Dialog zwischen traditionellen und zeitgenössischen Tanzkulturen vor dem Hintergrund eigener Identitäten und Reflexionen in Beziehung unterschiedlicher Kulturen verschiedener Länder.

Can Asians Dance?
or 7 Differences between Classical Chinese Dance and Ballet
– Solo von und mit Naishi Wang
ca. 40 Minuten
Dieses Stück bezieht sich im Titel auf eine Essaysammlung von Kishore Mahbubani, einem wichtigen Theoretiker der postkolonialen Bewegung. Darin beschäftigt er sich mit dem Wiedererstarken Asiens auf politischer und ökonomischer Ebene und was dies für den Westen bedeuten kann - sowohl als Chance als auch als Herausforderung. Der chinesische Tänzer Naishi Wang nimmt sich den Hintergrund der Frage an warum viele asiatische Staaten im Laufe der Geschichte hinter der Entwicklung in Europa zurückgeblieben sind und bezieht ihn auf seine eigene Entwicklung als Tänzer. Ausgebildet in Kung-Fu und chinesischer Folklore begann er seinen Stil in Richtung zeitgenössischer Tanz zu erweitern. Mittlerweile bewegt er sich frei in beiden Genres und arbeitet für viele internationale Tanzkompagnien. Seiner Beobachtung nach wird er entweder deswegen gebucht, weil er traditionell tanzen kann - quasi als Exot - oder als Tänzer der Stile fusioniert. Beides gleichzeitig ist niemals vorgesehen. In „Can Asians Dance“ versucht er deshalb noch einmal beide Tanzkulturen – das traditionell chinesische und das zeitgenössische - gegenüber zu stellen um in der Herausstellung formaler Unterschiede das Gemeinsame zu suchen.

Persisches Haar
– Solo von und mit Raha Nejad
ca. 20 Minuten
Raha Nejad gilt als eine der profiliertesten Urban Dance/Vogue Tänzerinnen in Berlin. Einen Namen hat sie sich u.a. mit der Art und Weise gemacht wie sie ihr Haar im Tanz einsetzt. Obwohl aufgewachsen in Deutschland ist sie durch ihr Elternhaus eng mit dem Heimatland ihrer Eltern, dem Iran, verbunden. Für sie selbst besteht deshalb kein Zweifel daran, dass ihr Haar und ihre Art damit zu tanzen das »Persische« an ihr ist. Ausgehend von dieser Behauptung untersucht sie in »Persisches Haar« ihre Haltung zum Iran. Einerseits besteht bei ihr der Wunsch mehr über sich selbst und ihre Wurzeln zu erfahren, andererseits ist sie sich über kulturellen Unterschiede und divergierende Frauenbilder in Deutschland und dem Iran durchaus bewusst. Dieser Problematik versucht sie im Stück tänzerisch Ausdruck zu verleihen.
»Interessanterweise sind es vor allem die beiden an den “Five Studies” beteiligten Frauen, deren Beiträge künstlerische Unabhängigkeit atmen. Eindrucksvoll ist das Solo der in der Berliner Urban Dance- und Voguing-Szene offenbar bestens beleumundeten Raha Nejad. In “Study 3: Persian Hair” überblendet sie zu Techno-Beats filigrane persisch-orientalische Hand- und
Schrittkombinationen mit kraftvoll-massiven Club Moves, lässt ihr Haar und die Handgelenke ebenso kreisen wie ihre Hüften. Frisch und ungewöhnlich wirkt “Persian Hair” im Kontext der
zeitgenössischen Tanzszene, sehr eigenständig und nicht zurechtgebogen aufdas Thema Postkolonialismus, obgleich es lesbar ist als ein selbstbewusstes Plädoyer für Hybridisierung. –«
Elena Philipp, tanzraumberlin.de

The Lion and The Dragon
– Duet von und mit Naishi Wang & Ahmed Soura
ca. 45 Minuten
Abseits der eurozentrierten Fixierung auf die Finanz- und Eurokrise entwickelt sich die wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen China und Afrika mit großer Dynamik. Ein beispielhafter Ausdruck dessen ist das Forum on China- Africa Cooperation, kurz FOCAC genannt. Das letzte dieser Treffen fand 201 5 in Südafrika statt und der chinesische Präsident Xi Jinping kündigte dort an bis zu 30 Milliarden Dollar zu investieren oder als Kredite aufzulegen. Dieser Umstand führt dazu, dass China schon jetzt schon als neue Kolonialmacht kritisiert wird.
»The Lion & The Dragon« ist eine Begegnung der Tänzer Naishi Wang und Ahmed Soura – ein Aufeinandertreffen von zwei unterschiedlichen Mentalitäten mit dem Ziel beide zu hinterfragen.
Beide Tänzer haben am Anfang ihrer Ausbildung klassischen chinesischen bzw. afrikanischen Volkstanz studiert und von diesem Standpunkt aus mit zeitgenössischem Tanz beschäftigt. Ein wichtiger Unterschied zwischen den traditionellen Tanzauffassungen beider Kulturen liegt im Umgang mit Animismus. Während ein afrikanischer Tänzer bei der Darstellung eines Löwen oder eines Büffels immer versucht sich in die Seele des Tieres einzufühlen, stilisiert der chinesische Tanz das Abbild und die Bewegungen eines Tieres, beispielsweise den Adler oder den Drachenflug. Ausgehend von diesen Unterschieden, diskutieren die beiden Performer tänzerisch über die Problematik des Ausgleiches zwischen den ökonomischen Interessen Chinas und dem wachsenden Selbstbewusstseins des aufstrebenden, afrikanischen Kontinents.

Ein Projekt von Christoph Winkler und ehrliche arbeit - freies Kulturbüro in Koproduktion mit SOPHIENSÆLE und monsun.theater Hamburg. Gefördert aus Mitteln des Regierenden
Bürgermeisters von Berlin – Senatskanzlei – Kulturelle Angelegenheiten sowie durch das Nationale Performance Netz (NPN) Koproduktionsförderung Tanz aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestags. Das Gastspiel wird gefördert durch die Behörde für Kultur und Medien Hamburg.

Foto
Dieter Hartwig

Tanz
Naishi Wang
Ahmed Soura
Raha Nejad

Ausstattung
Lena Mody
Valentina Primavera

Technische Leitung
Martin Pilz

Produktion
ehrliche arbeit – freies Kulturbüro

Choreografie & Konzept
Christoph Winkler
Theater ab 28,00 €
Der Nussknacker - Familienballett mit Erzähler
17.12.2018 in Dresden

Der Nussknacker

...in einer kindgerechten, unterhaltsamen
Aufführung mit Erzähler!

bereits für Kinder ab 4 Jahre


Tschaikowskys Ballett Welt -- sie ist eine Welt des Zaubers, des Wunderlandes und der Märchen. Die Partitur zu Tschaikowskys beliebtem Nussknacker ist eine der genialsten und brillantesten, die je für ein Ballett komponiert wurde, und von extremer Eleganz. Berühmte Nummern wie der Blumenwalzer, der Schneeflockenwalzer, die Motive des Divertissement bezaubern Kinder und versetzen Erwachsene in ihre Kindheit zurück.

Die Geschichte des Nussknackers ist so weihnachtlich wie der Duft von Bratäpfeln und das ewige glitzernde Lametta: Die Geschichte von Kindern, denen am Weihnachtsabend ein geschenkter Nussknacker im Traum ferne Länder und ferne Völker zeigt, verzückt immer wieder als Weihnachtsballett Jung und Alt.

Hier kommt nun eine ganz besondere, wunderschöne Version dieses Ballettklassikers für alle Kinder im Alter von 4 bis 94 Jahren auf die Bühne, für Kinder geschaffen, doch keineswegs kindisch! Die liebevolle Vorstellung wird von einem hochkarätigen Ballettensemble mit hervorragenden internationalen Solisten anspruchsvoll und mit großer Eleganz getanzt. Farbenfrohe Kostüme und ein fantasievolles Bühnenbild versprechen jedes Kinderherz zu verzaubern.

Ganz besondere Erwähnung verdient der Erzähler, der durch die ganze Vorstellung führt. Eingängige kleine Gedichte voller Witz, Charme und Liebe ziehen Jung und Alt in ihren Bann.

Die Vorstellung entführt ihre kleinen und großen Besucher in das Wunderland des Verspielten und Romantischen, Märchenhaften und Träumerischen, das Teil eines jeden Kindertraums sein sollte!

Einlass: 16:00 Uhr
Theater ab 21,90 €
Die Zauberflöte für Jung & Alt - in einer kindgerechten Fassung mit Erzähler
17.12.2018 in Hannover

Great performance
präsentiert

Wolfgang Amadeus Mozart
Die Zauberflöte
für Kinder

in deutscher Originalsprache
mit Erzähler

Die Zauberflöte ist die berühmteste, die populärste, und die meist aufgeführte deutsche Oper. Die märchenhafte Handlung sowie die wunderbaren, eingängigen Melodien verzaubern jung und alt. Ohne zu übertreiben kann man sagen: Die Zauberflöte ist bei Kindern die beliebteste Oper schlechthin.

Die Oper bietet Kindern eine unglaubliche Vielfalt von Anregungen an die Fantasie: Es gibt den witzigen, unvergesslichen Papageno, die wunderbare Liebesgeschichte zwischen Prinz Tamino und seiner geliebten Pamina, die prachtvolle, weise Welt von Sarastros Sonnentempel, und die böse, gefährliche Königin der Nacht mit ihrer unglaublichen Koloraturdramatik. Dazu kommen auch verzauberte Musikinstrumente, bedrohliche Schlangen und tanzende Tiere, in einer Welt, wo das Gute über das Böse seinen sicheren Sieg feiert.

Jetzt kommt eine ganz besondere, wunderschöne Version dieses Opernklassikers für Kinder ab 4 Jahren auf die Bühne. Die schimmernden Stimmen der PRAGER KAMMEROPER verzaubern das Publikum mit den berühmtesten Arien und Ensembles dieses Meisterwerks. Die zauberhafte Geschichte wird von der sympathischen Schauspielerin Melinda Thompson erzählt. Als „Hohe Priesterin Isira“ präsentiert sie die Handlung in leicht verkürzter, klarer, verständlicher Weise, mit Witz und Charme.

Die „Zauberflöte für Kinder“ mit Solisten der PRAGER KAMMEROPER ist nicht nur ein ausgezeichneter Einstieg in die Welt der Oper, sondern gleichzeitig frische und humorvolle Unterhaltung, für Kinder geschaffen, doch keineswegs kindisch!
Kabarett ab 24,10 €
Halleluja, Angela!
17.12.2018 in Berlin

Der Hit des letzten Jahres jetzt in nur wenigen Vorstellungen

Ausgerechnet Frowin wurde mit der Organisation der Weihnachtsfeier im Kanzleramt beauftragt und muss dabei viele diplomatische Hürden nehmen: Wer muss mit Schäuble wichteln, wo doch jeder weiß, dass er dann nix kriegt? Wird Andrea Nahles zur Feier des Tages wieder singen? Gibt es für Seehofer eine Weißwurst-Obergrenze? Und vor allem: Bekommt von der Leyen wenigstens einen Hubschrauber geschenkt, der fliegt? Obendrein muss Frowin auch noch mit dem Loeffler zurechtkommen, Merkels Lieblingspianisten, der für mehr Emotionen im postfaktischen Ambiente sorgen soll - und lustvoll mit vielen höchst schrägen Programmvorschlägen aufwartet. Ein satirisches Feuerwerk aus Jahresrückblick und Weihnachtskabarett. Krachkomisch und sehr musikalisch.



FROWIN - nur wenige Kabarettisten können so singen wie er, nur wenige Schauspieler können so Kabarett. Frowin gehört in die erste Liga der Kabarettisten. Er ist regelmäßiger Gast der „Spätschicht“ im SWR und hat (zusammen mit Lothar Bölck) die eigene TV-Kabarett-Sendung „Kanzleramt Pforte D“ im MDR, in der er als Chauffeur von Angela Merkel auftritt. Auch in seinen Solo-Programmen fährt Frowin die mächtigste Frau der Welt – und packt satirisch aus.

Dietmar Loeffler gilt als einer der vielseitigsten Künstler der deutschen Theaterszene. Er ist Pianist, Schauspieler, Autor und Regisseur. Seine Theaterstücke wie "Männerbeschaffungsmaßnahmen" (ausgezeichnet mit dem Hessischen Theaterpreis) oder "Pasta e Basta" wurden in ganz Deutschland und der Schweiz gezeigt. Loeffler ist mit seiner kraft- und lustvollen Bühnenpräsenz die perfekte Ergänzung zu Frowin. Gemeinsam sind sie unschlagbar und feiern nun musikalisch-ironische Weihnachten im Kanzleramt.



http://www.frowin.de

http://www.dietmarloeffler.com


Foto: Bernd Brundert