KEIN MUSEALES KUNSTWERK.
SCHUBERTS WINTERREISE zu UNSERER ZEIT.
„So können, so dürfen Sie die Winterreise nicht interpretieren.“
Schuberts Winterreise zählt zu den bedeutendsten Liederzyklen der Romantik.
Ein Werk über Einsamkeit, Entfremdung, Verlust, Sehnsucht – und die leise Möglichkeit von Hoffnung.
Doch bis heute wird sie oft behandelt wie ein museales Meisterwerk:
Der Sänger steht neben dem Flügel, die Pianistin begleitet, das Publikum bleibt auf sicherer Distanz.
ABER WIE KANN DAS SEIN? – bei der Energie, Dringlichkeit und inneren Radikalität dieser Musik?
- Julia Aldinger und Stefan Bien lösen Schuberts Winterreise aus der klassischen Konzertform.
- Stimme, Klavier, Körper, Raum und Stille werden Teil einer gemeinsamen Dramaturgie.
- Das Klavier begleitet nicht nur. Der Sänger steht nicht einfach neben dem Instrument.
- Beide Künstler bewegen sich im Raum, reagieren aufeinander und lassen aus den 24 Liedern eine zusammenhängende szenische Reise entstehen.
> Keine Oper. Kein Schauspiel mit Musik.
> Inszeniert von der mehrfach ausgezeichneten Regisseurin Lea Willeke
> Schuberts Winterreise – unmittelbar, körperlich und nah.
> Ein Abend zwischen Liedkunst, Szene und persönlicher Erfahrung.
STIMMEN AUS DEN BISHERIGEN KONZERTEN
# „Ich habe die Winterreise schon oft gehört, aber das war einmalig.“
# „Sie müssen schon einiges erlebt haben, um die Winterreise so zu singen.“
# „Man hätte eine Stecknadel fallen hören.“
# ABER auch: „Nein, das geht gar nicht, das können Sie so nicht machen.“
DIE WINTERREISE AUF TOUR
München · Basel · Leipzig · Dresden · Hamburg · Oslo
Denn diese Winterreise will nicht gefällig sein. Sie will berühren.
JULIA ALDINGER · KLAVIER
Julia Aldinger stammt aus einer deutsch-russischen Pianistenfamilie. Sie studierte in Dresden,
Weimar und St. Petersburg und erhielt künstlerische Impulse unter anderem von Peter Schreier, András Schiff, Gerold Huber und Olaf Bär.
Nach Jahren in Wissenschaft und Familie kehrte sie 2024 intensiv zur Liedkunst zurück.
Heute unterrichtet sie Klavier am Landesgymnasium für Musik Dresden.
Ihr Spiel verbindet Klarheit und Leichtigkeit mit einer besonderen Sensibilität für Sprache, Atem und die psychologische Tiefe des Liedes.
STEFAN BIEN · BARITON
Stefan Bien war viele Jahre Geschäftsführer eines internationalen Digitalunternehmens.
Nach einem Burnout und anschließenden Jakobswegen entschied er sich,
seiner inneren Stimme zu folgen, Schuberts Winterreise einzustudieren und szenisch aufzuführen.
Wichtige musikalische Impulse erhielt er unter anderem von Tobias Berndt, Jean-Noël Briend und Jan Fackelmann.
Thomas Quasthoff bestärkte ihn mit den Worten: „Sie werden Ihren Weg sicher gehen, toi, toi, toi.“
Seine Interpretation verbindet Liedgesang mit existenzieller Dringlichkeit und dem Anspruch,
Schuberts Musik nicht nur vorzutragen, sondern erlebbar zu machen.
JULIA ALDINGER · KLAVIER
STEFAN BIEN · BARITON
SZENISCHE KONZEPTION / REGIE · LEA WILLEKE
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