Simon Reynolds erzählt in „Still in a Dream“ von der letzten großen Blütezeit der analogen Musikkultur. In einer Zeit, in der Musik noch greifbar war – als Schallplatte, als Zeitschrift, als Objekt –, war jeder neue Tonträger ein Ereignis, jede Ausgabe eines Magazins ein Ritual. Reynolds erzählt von der Explosion des Noisepop, von Shoegaze, Slackern und Grunge – von My Bloody Valentine und Sonic Youth, die mit atemberaubenden Sounds eine zweite Psychedelic-Welle entfachten, den Cocteau Twins und Slowdive, die in Traumwelten entführten. Außerdem treten auf: Dinosaur Jr., Björk, Pixies, PJ Harvey, Nirvana, Felt, R.E.M., Hüsker Dü, Talulah Gosh, Big Black, Butthole Surfers, Spacemen 3, Spiritualized, Galaxie 500, Mercury Rev, Pavement, Stereolab, Stone Roses, Pussy Galore und viele mehr. „Still in a Dream“ ist der sehr persönliche Blick eines Journalisten, der damals als Autor diverser Musikmagazine dabei war, diese musikalischen Entwicklungen zu begleiten und ihnen Namen zu geben.