Quelle: Veranstalter

Freitag, 17.07.2026
um 19:00 Uhr




Carsten Gansel zeigt in seinem Werk exemplarisch, warum der Westen im Osten bis heute als dominant und übergriffig empfunden wird. Er wirbt für einen anderen Blick auf die DDR-Literatur und die Ostdeutschen, inklusive einer Rehabilitierung.

Der Literaturwissenschaftler wurde in Güstrow geboren. Seit 1995 war er der einzige Ostdeutsche auf einer Professur für deutsche Literatur an einer westdeutschen Universität. Er lehrt an der Justus-Liebig-Universität Gießen, ist Mitglied des PEN-Zentrums, Vorsitzender der Jury zur Verleihung des Uwe-Johnson-Literaturpreises, Vorsitzender der Christa-Wolf-Gesellschaft sowie des Wissenschaftlichen Beirats der Arbeitsstelle für Lessing-Rezeption. Für seine Verdienste um die Literatur erhielt er 2017 das Bundesverdienstkreuz.

18:30

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