Mord, Mafia und eine Hobbyermittlerin, die
eigentlich lieber Polizistin geworden wäre – aber wegen einer Fünf in Sport
abgelehnt wurde. Mit ihrem dritten Regionalkrimi „Drama, Datschi, Diridari“
schickt die aus Peiting stammende und auch als Kabarettistin bekannte Autorin
ihre Elli Fuchs wieder auf Verbrecherjagd. Doch wer Alexandra Stiglmeier kennt,
weiß: Eine Lesung von ihr ist alles andere als gewöhnlich. Sie liest, erzählt
und schlüpft in die unterschiedlichsten Figuren ihres Romans und lässt die
Charaktere dadurch lebendig werden. Mal wird sie zur Hobbyermittlerin, mal zu
den Tratschweibern aus dem Treppenhaus und zwischendurch würzt sie den Abend
mit amüsanten Geschichten.
Das Herzstück des Kriminalromans sind wieder die
liebenswert schrägen Charaktere, die herrlich direkte bayerische Art und der
Humor, der sich durch jede Seite zieht. Dabei prallen dieses mal München und
der Pfaffenwinkel, Schickeria und Provinz, Liebeschaos und Mordermittlungen auf
höchst vergnügliche Weise aufeinander.
Zum Buch: Kein Mord, kein Verbrechen – nix.
Sanitärfachverkäuferin und Hobbyermittlerin Elli Fuchs kommt vor Langeweile
fast um. Denn was nutzt eine kriminalistische Leidenschaft, wenn es schlichtweg
nichts zum Ermitteln gibt – weil Sommerloch?
Doch dann taucht im Starnberger See ein Toter
auf, der sieht aus wie König Ludwig höchstpersönlich. Kurz darauf liegt eine
Wurstfabrikantenwitwe verbrutzelt auf ihrer Heizdecke. Klar, da ist Elli gleich
zur Stelle!
Eine rätselhafte Mordserie, Verbindungen zur
Mafia und jede Menge Verwicklungen sorgen dafür, dass Elli plötzlich alle Hände
voll zu tun hat. Mit ihrer treffsicheren Menschenkenntnis stolpert sie dabei allerdings
von einer skurrilen Spur zur nächsten und bringt somit nicht nur die Polizei,
sondern auch ihr eigenes Leben ordentlich durcheinander.
„Drama, Datschi, Diridari“ ist beste bayrische
Krimiunterhaltung – spannend, turbulent und mit Lachgarantie.
Wer
wissen möchte, wie viel Drama tatsächlich in „Drama, Datschi, Diridari“ steckt,
darf sich auf einen unterhaltsamen Abend freuen.