Wolfgang Amadeus Mozart:
Adagio und Fuge c-Moll KV 546
Johannes Brahms:
Streichquartett c-Moll op. 51 Nr. 1
Klavierquintett f-Moll op. 34

// Pavol Varga (Violine)
// Katarina Veselská (Violine)
// Loredana Apetrei (Viola)
// Loukia Loulaki (Violoncello)
// Iwan König (Klavier)

Das 2007 gegründete Varga Quartett gehört zu den führenden jungen Kammermusik-Ensembles Wiens. Mit seinen eindrucksvollen Auftritten beim Musikalischen Sommer in den letzten drei Jahren begeisterte es das Festivalpublikum und hinterließ mit virtuoser Brillanz und einer unverwechselbaren interpretatorischen Tiefe bleibenden Eindruck. In diesem Jahr wird dieser Verbundenheit zusätzlich Ausdruck verliehen, indem das Ensemble gemeinsam mit Festivalintendant Iwan König musiziert.

Adagio und Fuge c-Moll KV 546 von Wolfgang Amadeus Mozart entstanden 1788 in Wien. Mozart griff auf den kontrapunktischen Stil des Barock zurück, den er durch die Beschäftigung mit der Musik von Johann Sebastian Bach kennengelernt hatte, und verband ihn mit dramatischer Ausdruckskraft.

Johannes Brahms arbeitete viele Jahre an seinen ersten Streichquartetten, da er sich der übermächtigen Vorbilder Mozarts und Beethovens bewusst war. Erst 1873 wagte er die Veröffentlichung seiner ersten beiden Quartette op. 51, deren dichte motivische Arbeit und leidenschaftliche Tonsprache einen intensiven, innigen Ausdruck vermitteln.

Den glanzvollen Abschluss bildet Brahms‘ Klavierquintett f-Moll op. 34. Ursprünglich als Streichquintett konzipiert, später zu einer Sonate für zwei Klaviere umgearbeitet, fand Brahms erst in der endgültigen Fassung für Klavier und Streichquartett die für ihn überzeugendste Gestalt. Das Quintett vereint symphonische Wucht mit kammermusikalischer Intimität und gilt als eines der bedeutendsten Werke seiner Gattung.

Einlass ab 19:30 Uhr

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

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