»Epiclogue« präsentiert Anfänge, Erzählungen, Geschichten und formt neue Mythen. Die Tänzer*innen Jonathan Ibsen und Bjørk-Mynte Paulse erobern Raum für den queeren Körper – stark, sichtbar und dominant. Die Performance fragt, was es bedeutet – oder kostet –, sich Raum zu nehmen, der anderen selbstverständlich zugestanden wird. Aus den Perspektiven einer trans Frau of Color und eines weißen schwulen Mannes hinterfragen sie die Welt, in der sie leben, und stellen Fragen zu Geschlecht, Sexualität und Identität in einen größeren Kontext. Indem sie die Rolle des Verletzlichen ablehnen, entwerfen Køteren og Terrieren eine spekulative Realität, in der dominante Normen nicht mehr existieren. Sie suchen nach Möglichkeiten im Spannungsfeld zwischen dem, was ist, und dem, was hätte sein können. In »Epiclogue« entstehen intime Begegnungen, in denen Körper durch Liebe, Fürsorge und Vertrauen zueinander Mut und Willen finden. 

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