Donnerstag, 26.03.2026
um 19:30 Uhr




Dürrenmatt, dem es weniger um den biblischen Bericht geht, versucht in der Figur des Pilatus den inneren Konflikt des Richters zu beschreiben, der vom ersten Moment an weiß, dass vor ihm ein Unschuldiger steht, den er dennoch verurteilen muss. Eine Lesung in der Vor-Osterwoche mit anschließendem Gespräch mit Gästen.
Pontius Pilatus, der römische Präfekt unter Kaiser Tiberius in der Provinz Judäa, hat allein durch die Schriften des Neuen Testaments in der Geschichte Bedeutung erlangt. Nur er durfte als Chef der Besatzungsmacht Todesurteile aussprechen und vollziehen lassen. So auch das Urteil gegen den vermeintlichen Rebellen Jesus. Auch für Nichtchristen ist sein Name durch Sprichwörter wie „Von Pontius zu Pilatus“ oder „Ich wasche meine Hände in Unschuld“ ein Begriff.

Der Einlass beginnt 30 Minuten vor Veranstaltungsbeginn.

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

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