Samstag, 31.01.2026
um 15:00 Uhr




Das Schicksal von Machbuba, einer jungen Afrikanerin, die Fürst Pückler als Sklavin mit nach Bad Muskau brachte und die dort mit 15 Jahren starb, bekommt mit diesem Programm ein Epitaph aus Tanz und Musik. Sie gehört zu den vergessenen, sonst oft namenlosen und übersehenen Menschen, Opfern von Kolonisation, Sklaverei, Rassismus und Krieg und dem bis heute dauernden Kämpfen um die Würde des Menschen. Für sie sind dieses Programm und einige Kompositionen darin entstanden. Die Bezeichnung Epitaph, in der Antike eine poetische Grabinschrift oder ab dem Mittelalter ein erweitertes Grab-Kunstwerk, wird in ein lebendiges Epitaph verwandelt, das in Musik und Tanz eine Verkörperung erfährt. Im Tanz gleiten die Schichten des Hörbaren in eine weitere Schwingung, um sich in Berührtwerden, Antworten und Resonanz fortzusetzen: Erinnern und Verwandeln für die Welt von heute.
Die Musik ist von Macarena Rosmanich, Carsten Hennig, Christian Diemer, Friedemann Stolte und Joanna Wozny.

Copyright: Photos © Oxana Ivleva / Doreen Neumann

Einlass: 14:30 Uhr

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

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