»Jede wahre, jede leuchtende Kurzgeschichte hat einen romanlangen Schatten«, schrieb Ralf Rothmann einmal und stellt es mit »Museum der Einsamkeit« (Suhrkamp) erneut unter Beweis. Ein Junge tröstet mit seinem »Budenzauber« während der Abwesenheit der Eltern den weinenden kleinen Bruder. Die Dozentin gibt ihre Mutter in ein Seniorenheim mit seltsamen Kratzspuren an den Türen. Ein Pfarrer, dessen Tochter stirbt, verzweifelt an Gott. Um Würde oder ihr Fehlen geht es in diesen neun Erzählungen, in denen die Menschen sich bemühen, dem Ideal eines halbwegs gelungenen Lebens etwas näher zu kommen.

Ralf Rothmann wurde 1953 in Schleswig geboren und wuchs im Ruhrgebiet auf. Nach der Volksschule (und einem kurzen Besuch der Handelsschule) machte er eine Maurerlehre, arbeitete mehrere Jahre auf dem Bau und danach in verschiedenen Berufen (unter anderem als Drucker, Krankenpfleger und Koch). Er lebt seit 1976 in Berlin. Sein umfangreiches Werk wurde zuletzt mit dem Thomas Mann-Preis ausgezeichnet.

Eintritt: 12,– / 8,– zzgl. Vvk-Gebühr

Veranstalter: Literaturhaus Schleswig-Holstein

Foto © Heike Steinweg | Suhrkamp Verlag

Einlass: 19:00

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

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21.05.2025
19:30 Uhr
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