Alexander Hawkins ist weithin als einer der innovativsten und einfallsreichsten Pianisten und Komponisten Großbritanniens anerkannt. Der Autodidakt (!) mit einer großen Liebe und tiefen Kenntnis der Jazztradition verbindet diese in seinen Kompositionen gerne auch mit klassischen Bezügen.

Erwähnenswert ist, dass Hawkins vor allem mit Anthony Braxton in einer Reihe von wegweisenden Projekten zusammengearbeitet hat, so z.B. 2018 bei Braxton´s Standards und als Ensemblemitglied jeder legendären Europa-Tour in 2020, deren Mitschnitte man auf der monumentalen 13-CD-Live-Set-Box komplett nachhören kann. Und hier spielendes eigenes Trio ist weiterhin Kern des Quartetts der britischen Jazz-Legende John Surman.

So ist es kein Wunder, dass das Hawkins´ Trio mehr als eingespielt ist und musikalisch auf der Bühne gerne und ungeprüft Neuland betritt. Überraschungen inklusive! Neben den virtuosen Tastenkünsten des Bandleaders greift sowohl das Klangefühl und Timing von Neil Charles (alias Produzent Ben Marc) und die einfühlsame Spielhaltung von Schlagzeuger Stephen Davis meisterhaft ineinander. Jazz und improvisiertes Musik im perfekten Zusammenspiel zwischen Freiheit und Struktur, Komposition und Improvisation.

Einlass: 19:30 Uhr

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

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