Samstag, 02.03.2024
um 20:00 Uhr






Suzie Millers aufwühlendes Justizdrama wurde 2022 zum Sensationserfolg in London und 2023 mit dem „Laurence Olivier Award“ für das beste neue Stück ausgezeichnet! Es ist das feministische Stück der Stunde zur MeToo-Debatte und über sexualisierter Gewalt gegen Frauen.

Der juristische Begriff „Prima Facie“ bedeutet „Anscheinsbeweis“, „Bis auf Widerruf“, „Dem ersten Anschein nach”. Im Zentrum des Stücks steht Tessa Ensler, eine erfolgreiche Strafverteidigerin, die sich darauf spezialisiert hat, Männer zu verteidigen, die wegen sexueller Nötigung oder Gewalt angeklagt sind. Im Kreuzverhör aber stehen meist die Frauen, die häufig durch die Strafverfahren abermals traumatisiert werden. Ein weiteres Problem der Strafverfolgung ist, dass die Delikte häufig ohne Zeugen stattfinden. Denn die meisten Vergewaltigungen finden tatsächlich im Privaten statt, das heißt in der Ehe oder innerhalb einer bestehenden Beziehung. Infolgedessen muss Tessa als Strafverteidigerin auch nicht beweisen, dass seitens der Frau eine Zustimmung vorlag! Vielmehr muss die Verteidigung nur behaupten, dass der von ihr verteidigte Mann nicht wusste, dass die Zustimmung fehlte!

Doch dann passiert etwas, was Tessa nicht für möglich hielt: Sie wird selbst zum Opfer einer Vergewaltigung. Plötzlich steht sie vor der Frage, wie es in ihrem Leben weitergehen soll. Sie wird zur Zeugin der Anklage und erlebt von da an die Vorgänge im Gerichtssaal von der anderen Seite.

Die Autorin Suzie Miller hat selbst als Anwältin gearbeitet und kennt die Probleme der Strafverfolgung sexueller Gewalt sehr genau. Ihr hoch gelobtes Drama ist ein feministisches Manifest, indem eine Frau ihre Stimme gegen ein Rechtssystem erhebt, das die Täter schützt.

Am 29.1.2024 kommt Suzie Millers Drama “Prima Facie” auch als Roman auf den deutschen Buchmarkt. Live zu erleben ist Suzie Miller u.a. bei der Lit.cologne 2024.

Sehen Sie das hochaktuelle Stück an ausgewählten Terminen in unserem besonderen Spielort, dem Theaterhaus Stuttgart!

”Ein Broadway-Hit” (nachtkritik.de)

“Das Stück der Saison” (Die Deutsche Bühne)

“Ein Stück macht Furore” (Der Tagesspiegel)

”Dieses Stück ist ein Statement. Es bringt das Dilemma missbrauchter Frauen auf den Punkt. Es macht klar, warum die Dunkelziffer bei Sexualdelikten so hoch ist, warum viele Übergriffe nie zur Anzeige kommen. Weil das, was danach kommt, für viele Opfer nicht aushaltbar ist. „Prima Facie“ ist ein Plädoyer für eine Veränderung des Systems.” (Die Deutsche Bühne)

Premiere 8. Februar 2024

Triggerwarnung: Dieses Stück handelt u.a. von sexualisierter Gewalt, Vergewaltigung und Traumatisierung. Einige Zuschauer:innen könnten das beunruhigend finden. Der Besuch der Aufführung erfolgt auf eigene Verantwortung.

Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“: 116 016/ http://www.hilfetelefon.de

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

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LaLeLu - a cappella - comedy
Lalelu - a cappella comedy: Alles richtig gemahct

Wunderschöne neue A-Cappella-Songs, Satire-Choräle im festlichen Gewand, eine fast perfekte Hammondorgelparodie, ein Mann im Rock und eine sehr finnische Finnin, die auf der Bühne jeden Abend mindestens so feiert wie ihre Namensbase im Amtssitz Kesäranta - das alles erwartet die Zuschauer und Fans, wenn sich der Vorhang für das neue und inzwischen 16. Tourprogramm von Lalelu - a cappella comedy hebt.

Dieses neue Satire-Programm des norddeutschen Vokal-Quartetts ist wahnsinnig mutig - musikalisch und thematisch ist bei Lalelu auch ordentlich Druck auf dem Kessel. Die vier Stimmbandakrobaten mit dem urkomischen Hang zur Anarchie warnen vor unberechenbaren Nachbarn, bieten Ex-Freunden die Stirn und vertonen obendrauf ganz ernsthaft das Grundgesetz.

Und da es in der Politik derzeit nur weiter södert, merzt und lindnert und hin und wieder auch mal leise scholzt, sehen Lalelu es als ihre Aufgabe und sowieso an der Zeit, den Dialog zu feiern und mit ihrer Show ein-für-allemal die Spaltung der Gesellschaft zu besiegen. Dafür wagen sie sogar schamlos, eine neue Willy Brandt auszurufen. Und weil das alles noch nicht genug ist, singen Jan, Tobi, Sanna und Frank sogar jetzt schon ohne Strom und verschaffen sich trotzdem gehörig Gehör mit ihrem einzigartigen Musikkabarett aus gewaltfreiem Singen, genderneutralem Tanzen und nachhaltiger Satire: Alles richtig gemahct!

Regie: Lukas Langhoff
Musik und Text: Lalelu, Sören Sieg
http://www.lalelu.de

,,Musikalisch-satirisch am Puls der Zeit" (Hamburger Abendblatt)

,,Kaum eine A-Cappella-Gruppe bringt stimmliche Extraklasse mit so ausgefuchsten Arrangements, witzigen Ideen und non-chalanter Moderation zusammen." (Süddeutsche Zeitung)

,,Abwechslungsreich, vielseitig und mit Lachgarantie. Die Zuschauer hielt es nicht mehr auf ihren Plätzen." (Weser-Kurier)

Stuttgart

23.02.2024
20:00 Uhr
Tickets
ab 24,50 €
And now Hanau - And now Hanau
AND NOW HANAU? Wie geht es weiter nach dem rassistisch motivierten Terroranschlag vom 19. Februar 2020 in Hanau, der sich in das kollektive Gedächtnis der Bundesrepublik eingebrannt hat. Neun Menschen werden an diesem Abend kaltblütig und aus rein rassistischen Motiven ermordet. Neun Leben, die aus purem Hass blindwütig ausgelöscht wurden.

Doch die Rekonstruktion der Ereignisse wirft mehr Fragen auf, als sie Antworten liefert. Wie konnte es zu einem Organisationsversagen eines solchen Ausmaßes kommen? Warum machten verschlossene Notausgänge den Opfern eine Flucht unmöglich? Warum war die Notrufzentrale nicht ausreichend besetzt? Und warum haben Staatsanwaltschaft und Polizei einen offensichtlichen Unwillen bei der Aufklärung des Tathergangs?

Fragen, die der 1969 in Neubeckum (Westfalen) geborene Theaterautor, Regisseur, Schauspieler und Arzt Tuğsal Moğul stellt. Zusammen mit der Initiative 19. Februar, einer Initiative der Angehörigen der Opfer und der Überlebenden, greift er die Ereignisse rund um die Mordnacht auf und gibt damit den Betroffenen das Wort. Also denen, die selbst noch mit Behördenwirrwar und fremdenfeindlichen Ressentiments konfrontiert wurden.

Im Rahmen eines Rechercheprojektes versuchen Tuğsal Moğul und die Initiative größtmögliche Transparenz eines völlig intransparenten Ereignisses zu schaffen. Sie bringen die Realität im Rahmen eines Dokumentartheaters auf die Bühne, schaffen so eine würdige Erinnerung an die Tat.

Es geht um lückenlose Aufklärung des Geschehens und um eine kritische Betrachtung des Vorgehens der staatlichen Behörden und der Polizei und politische Konsequenzen. Und es geht natürlich um Gerechtigkeit. Für die Opfer und die Hinterbliebenen.

AND NOW HANAU will eine veränderte Perspektive auf das Geschehene schaffen und fordert einen gesellschaftlichen Prozess der Reflektion und Konsequenzen.

Für diese Veranstaltung ist kein VVK mehr möglich - Tickets / Infos unter 0711 40 20 720
YES WE SVEN
YES WE SVEN
Sein zweites Soloprogramm!
Das All-in-One Entertainment Gesamtpaket Sven Bensmann startet wieder
durch. Die besten Voraussetzungen dafür bringt der Ende 20-jährige Komiker,
Musiker und menschgewordene Kuschelbär zumindest schon seit einigen
Jahren mit auf die Comedy Bühnen dieses Landes.
Herzlich und charmant lässt das Vorzeigedorfkind Bensmann die Grenzen zwischen
urkomischer Stand-up Comedy und handgemachter Musik verschwimmen. Mit seiner
vielseitigen Reibeisenstimme, die immer wieder gesangliche Vorbilder wie Joe Cocker oder
Bruce Springsteen erkennen lässt, untermauert Sven seine Themen: Disney, Dorf und
Dödelwitze!
Wer noch nicht in den Genuss gekommen ist wie Sven, mit musikalischer Begleitung von
seinem Kumpel Jan Niermann, Witze singt und dabei immer wieder haarscharf an der
Gürtellinie vorbeischliddert, sollte sich dieses Spektakel nicht entgehen lassen. Genauso, wie
seine ganz eigene Perspektive auf die größten Unterschiede zwischen Stadt und Land und
warum er sich irgendwo dazwischen wiederfindet, eher als urbanes Dorfkind sozusagen.
Wenn Sven dann noch die fantasievollsten und bei Jung und Alt beliebtesten Disney-Songs in
seiner Fortsetzung der Mega-Erfolgsrubrik „Daily Disney“, um textet und auf alltägliche,
saulustige Situationen ummünzt, bleibt im Publikum selten ein Auge trocken.
Und immer, wenn man gerade nicht damit rechnet, verlässt der Sidekick des KultWaschsalons NightWash seinen roten Faden und die Komfortzone, um seinem Publikum so
manche improvisierte Überraschung zu bescheren. Immer nah an seinen Zuschauern, sau
witzig, musikalisch anspruchsvoll und verdammt liebevoll, das ist Sven Bensmann
And now Hanau - And now Hanau
AND NOW HANAU? Wie geht es weiter nach dem rassistisch motivierten Terroranschlag vom 19. Februar 2020 in Hanau, der sich in das kollektive Gedächtnis der Bundesrepublik eingebrannt hat. Neun Menschen werden an diesem Abend kaltblütig und aus rein rassistischen Motiven ermordet. Neun Leben, die aus purem Hass blindwütig ausgelöscht wurden.

Doch die Rekonstruktion der Ereignisse wirft mehr Fragen auf, als sie Antworten liefert. Wie konnte es zu einem Organisationsversagen eines solchen Ausmaßes kommen? Warum machten verschlossene Notausgänge den Opfern eine Flucht unmöglich? Warum war die Notrufzentrale nicht ausreichend besetzt? Und warum haben Staatsanwaltschaft und Polizei einen offensichtlichen Unwillen bei der Aufklärung des Tathergangs?

Fragen, die der 1969 in Neubeckum (Westfalen) geborene Theaterautor, Regisseur, Schauspieler und Arzt Tuğsal Moğul stellt. Zusammen mit der Initiative 19. Februar, einer Initiative der Angehörigen der Opfer und der Überlebenden, greift er die Ereignisse rund um die Mordnacht auf und gibt damit den Betroffenen das Wort. Also denen, die selbst noch mit Behördenwirrwar und fremdenfeindlichen Ressentiments konfrontiert wurden.

Im Rahmen eines Rechercheprojektes versuchen Tuğsal Moğul und die Initiative größtmögliche Transparenz eines völlig intransparenten Ereignisses zu schaffen. Sie bringen die Realität im Rahmen eines Dokumentartheaters auf die Bühne, schaffen so eine würdige Erinnerung an die Tat.

Es geht um lückenlose Aufklärung des Geschehens und um eine kritische Betrachtung des Vorgehens der staatlichen Behörden und der Polizei und politische Konsequenzen. Und es geht natürlich um Gerechtigkeit. Für die Opfer und die Hinterbliebenen.

AND NOW HANAU will eine veränderte Perspektive auf das Geschehene schaffen und fordert einen gesellschaftlichen Prozess der Reflektion und Konsequenzen.

Für diese Veranstaltung ist kein VVK mehr möglich - Tickets / Infos unter 0711 40 20 720
David Kebekus
Dinge, die David überragend findet, sind speziell bis manchmal sehr heikel. Aber präsentiert aus einer Perspektive, aus der man dann doch drüber lachen muss.
Überraschend anders zeigt David in seinem zweiten Programm, wie interessante Comedy funktionieren kann. Über große Theorien bis zu den kleinen Kämpfen des Alltags. Mit seiner angenehm ruhigen Art präsentiert er unaufgeregt auch gern heftige Aussagen. Hierbei gelingt es ihm immer, eine Verbindung zur Gesellschaft und aktuell diskutierten Problemen herzustellen. Handgemachtes Material, auf Open Mics erarbeitet, ausgefeilt und mit Selbstironie und Herzblut befüllt. Die reinste Form der Unterhaltung. Ein Mikro und viele persönliche Geschichten. Lassen Sie sich erst berieseln und denken Sie dann zu Hause doch noch einmal drüber nach.

“Wenn ich eine neue, interessante Perspektive gefunden habe, suche ich gute Pointen dazu, breche das Thema auf seine Essenz herunter und beleuchte alle Seiten mit möglichst vielen weiteren Witzen. Dann geht’s zum nächsten Thema. Das machen wir den ganzen Abend, zwischendurch gibt es eine Pause. Hinterher eine Zugabe. Ich suche mir nur Themen, über die es nicht schon 8.000 Witze gibt. Entweder ist mein Blickwinkel neu oder die Geschichte so persönlich, dass niemand außer mir diesen Witz dazu machen kann.”

„Ich hab den Mann x-mal in meiner Live-Show zu Gast gehabt. David ist ein großer Stand-Upper: erfrischend nihilistisch, verdammt lustig und absolut schmerzfrei.“ (Torsten Sträter)

„Ich habe noch keinen lustigeren Menschen getroffen, seit ich ihn kenne. Und ich kenne ihn schon sehr lang.“ (Carolin Kebekus)

„Ein Lichtblick in diesem humorlosen Business aka deutsche Comedy.“ (Felix Lobrecht)
10 Jahre GROOVE INCLUSION
10 Jahre GROOVE INCLUSION - Jubiläumskonzert

die inklusive Band bringt Lebensfreude pur auf die Bühne

inklusive Kai Bosch
der Poetry Slammer feiert ebenfalls 10jähriges Bühnenjubiläum.

Er ist Stotternder und seit Geburt Tetra-Spastiker. Der Bühnenkünstler, Workshopleiter und Inklusionsbotschafter wurde 2022 Baden-Württembergischer Meister im Poetry Slam und Preisträger des Kleinkunstpreis Baden-Württemberg 2023.
Mehr Infos:
http://www.kaibosch.de

weitere Gäste sind:
Christoph Beck - Saxofon, Flöte
Eberhard Budziat - Posaune

In 10 Jahren hat die Groove Inclusion weltweit über 100 Konzerte gespielt. Ob in Jekaterinburg, Budapest, Peking, Brackenheim oder Stuttgart,… bei zahlreichen Konzerten und Festivals immer vor einem begeisterten Publikum. Die große, einzigartige Besetzung der Band und die tollen Arrangements machen ihren mitreißenden Sound aus.

Die Musik ist abwechslungsreich und passend für die Band arrangiert. Die 26 Musiker:innen mit und ohne Behinderung im Alter von 28 bis 84 Jahren spielen bekannte und unbekannte Hits aus Rock, Soul & Jazz der 30er Jahre bis heute. Geleitet wird die Band von Hans Fickelscher (Percussion), Arne Meerwein (Saxofon) und Holger Bihr (Drums). Sie ist beheimatet bei der vhs Unteres Remstal e.V. mehr Infos: http://www.groove-inclusion.de

“Inklusion passiert hier einfach: schräge Schönheit - fein verzaubert - ein Hochgenuss“ schreibt die Stuttgarter Zeitung.

Die Besetzung:
Jenny Sprenger-Müller, Tobias Petersen - Vocals
Carola Gramling - Violine
Laura Freytag - Akkordeon
Till Venrath - Melodika
Lino Fischer, Rebecca Nager-Mann, Ursel Sauerzapf, Geli Bauer, Christa Wörner, Michael Siebold - Saxofone
Rosa Budziat, Vera Röhlich - Trompete
Jens Krischke, Emmanuel Rist, Jürgen Kretschmer, Peter Rist - Posaune
Matthias Wagner - Tuba
Nico Eicher - Piano
Gerhard Sauerzapf - Gitarre
Simon Brög - E-bass
Karl Bickel - Kontrabass
Jonathan Maile, Stefan Schaller, Klaus Wilhelm, Saimon Maier - Drums & Percussion

Für diese Veranstaltung ist kein VVK mehr möglich - Tickets / Infos unter 0711 40 20 720

Stuttgart

25.02.2024
18:00 Uhr
Tickets
ab 22,00 €
Die Deutsche Ayse - von Tugsal Mogul
Die Deutsche Ayşe
von Tuğsal Moğul

„Mama, mach mal die Kühlschranktür auf und jetzt die Tür vom Tiefkühlfach, nimm das ganze Fleisch und Eis da raus und stecke jetzt mal deinen Kopf da hinein und bleibe eine Minute in dieser Position: So kalt ist Deutschland. Keine Sonne, viel Regen, und alle Leute am Arbeiten.“

Drei türkische Frauen aus der ersten Einwanderergeneration. Sie kommen in ein fremdes Land, das so ganz anders ist, als ihre Vorstellungen davon waren. Sie wollen nicht lange bleiben, und stehen doch vor der Herausforderung, sich mit ihrer neuen Heimat anzufreunden. Wie schwer ist es, sich in ein anderes Land zu integrieren? Und was tut dieses Land dafür? „Die deutsche Ayşe“ ist ein szenischer Beitrag zur immer wieder aufflammenden Debatte um das Gelingen von Integration. Autor Tuğsal Moğul portraitiert in seinem Stück drei starke Frauen, deren Lebensläufe auf der Bühne für sich selbst sprechen.

Tuğsal Moğul wurde 1969 in Neubeckum geboren. In seinem am Theater Münster uraufgeführten und 2013 zum interkulturellen Festival „Made in Germany“ nach Stuttgart eingeladenen Stück montiert er eigene Erinnerungen und die von ihm mit Einwanderern geführten Interviews zu einer lebensfrohen Revue über die Anfänge der Migration in Deutschland.

„Ein zeitlos-aktuelles, sensibles Stück, das man nicht so schnell vergisst.“ – WDR

„Was das Stück so angenehm macht: Es bildet die Realität ab, fern von ideologischen, kulturellen oder religiösen Diskussionen. Es erzählt einfach von drei Menschen, die Gutes und Schlechtes hinter sich ließen um Schlechtes und Gutes anderswo zu erfahren“ – Ludwigsburger Kreiszeitung

Es spielen: Larissa Ivleva, Anne Osterloh, Katja Schmidt-Oehm und Yavuz Köroglu
Elements
ELEMENTS

URAUFFÜHRUNGEN VON MAURO BIGONZETTI, SHARON EYAL, ANDONIS FONIADAKIS, LOUISE LECAVALIER

Nichts Geringeres als eine elementare Erfahrung verspricht die kommende Neuproduktion von Gauthier Dance – für die Company selbst ebenso wie für das Publikum. Und weil Eric Gauthier schon immer ein Faible für Zahlenspiele hatte, steht auch dieser Konzeptabend im Zeichen einer Zahl, der Vier. Selbst die Premiere findet an einem Tag statt, den es nur alle vier Jahre gibt: dem 29. Februar 2024. Vor allem aber spannt dieses Programm vier Künstler:innen zusammen, die stilistisch so unterschiedlich sind wie die vier Urstoffe aller Dinge:

Niemand hat so oft mit Gauthier Dance kollaboriert wie der große Tanzästhet aus Italien. Die Stücke von Mauro Bigonzetti sind seit der ersten Spielzeit 2007/08 fester Bestandteil des Repertoires der Theaterhaus-Company. Wer Bigonzettis Arbeit kennt, wird nicht überrascht sein, welches Element Eric Gauthier für ihn ausgewählt hat: Erde. Schließlich findet der gebürtige Römer die Inspiration dafür gleich bei sich vor der Haustür – in dem Dorf in den Marken, in dem er mittlerweile Wurzeln geschlagen hat. Immer wieder beschäftigt er sich mit der Kraft der Natur, allen voran zeigt das auch sein signature piece Cantata, in dem die ursprüngliche Musik Süditaliens und der Zusammenhalt einer Dorfgemeinschaft zu einer überschäumenden Feier des Lebens verschmelzen. Pietra Viva hieß seine eindringliche Kreation für Gauthier Dance aus dem Jahr 2011, der lebende Stein. Die Company ist gespannt darauf, wie Mauro Bigonzetti nun Erde in Tanz transformieren wird.

Das erste Stück, das Sharon Eyal speziell für Gauthier Dance kreierte, war ein leiser Paukenschlag – ihr täuschend eleganter und doch so hinterhältiger Pas de trois für The Seven Sins. Was in Point noch unter der Oberfläche schwelte, wird nun in Brand geraten. Denn welches andere Element wäre der Erfolgschoreographin aus Israel gemäßer als ... das Feuer? Nach der Todsünde Neid kehrt Sharon Eyal in ELEMENTS zu der großen Besetzung zurück, für die sie berühmt wurde. Eyals ungemein fokussierter, akribischer Arbeitsprozess bringt dabei regelmäßig Gruppenstücke hervor, die geradezu hypnotische Wirkung entfalten und die Tänzer:innen zu einem einzigen, atmenden Organismus formen. So präzise, rhythmisch und unerbittlich wie ein Uhrwerk. So gewaltig und unaufhaltsam vorwärtsdrängend wie ein Flammenmeer.

Ob es daran liegt, dass er auf der Insel Kreta aufwuchs und seit Kindesbeinen an mit dem Wasser vertraut war? Klar ist auf jeden Fall: Andonis Foniadakis kann fließend. Wer die überwältigende Tanzsinfonie Streams gesehen hat, die er zum zehnjährigen Jubiläum von Gauthier Dance 2017 geschaffen hat, wird das bestätigen. Keiner vor ihm hat die Tänzer:innen so weich, so organisch, so biegsam in Szene gesetzt. Wenige vor ihm haben sie gleichzeitig so gefordert. Denn die rasenden Wechsel und komplizierten Figuren machen Foniadakis’ Choreographien berüchtigt schwer zu tanzen. Beeindruckende Virtuosität und viel Atmosphäre bewies auch seine zweite Arbeit für Gauthier Dance AELLΩ. Das in Nebel gehüllte Solo für ein mysteröses Vogelwesen war Foniadakis’ Beitrag für The Dying Swans Project. Die Erwartungen an seinen dritten Streich könnten nicht größer sein.

Louise Lecavalier ist die Ikone des zeitgenössischen Tanzes aus Kanada. Eric Gauthier hat die legendäre Frontfrau von Édouard Locks Company La La La Human Steps bewundert, seit er in der Ballettschule in Toronto war. Den Punk, die physische Stärke und unglaubliche Geschwindigkeit, die sie dem Tanz brachte, hatte man damals noch nie gesehen, am wenigsten von einer Frau. Ihre Unangepasstheit und Wildheit hat sie sich bis heute bewahrt. Kein Wunder also, dass sie das Element Wind übernehmen wird. Oder sollte man in ihrem Fall besser Sturm sagen? So oder so wird ihr Beitrag für Gauthier Dance einiges durcheinanderwirbeln. Denn Louise Lecavaliers Uraufführung ist eine Premiere in doppelter Hinsicht: Anstatt sich selbst zu choreographieren, wird sie erstmals ein Stück für eine andere Company kreieren. Und ganz nebenbei wechselt sie noch das Element. Denn ihr neues Solo für einen männlichen Tänzer wird teilweise an So Blue anknüpfen – ihr choreographisches Debüt von 2012, das im Titel das Wasser heraufbeschwor.

Für diese Veranstaltung ist keinVVK mehr möglich - Tickets unter 0711 40 20 720
Elements
ELEMENTS

URAUFFÜHRUNGEN VON MAURO BIGONZETTI, SHARON EYAL, ANDONIS FONIADAKIS, LOUISE LECAVALIER

Nichts Geringeres als eine elementare Erfahrung verspricht die kommende Neuproduktion von Gauthier Dance – für die Company selbst ebenso wie für das Publikum. Und weil Eric Gauthier schon immer ein Faible für Zahlenspiele hatte, steht auch dieser Konzeptabend im Zeichen einer Zahl, der Vier. Selbst die Premiere findet an einem Tag statt, den es nur alle vier Jahre gibt: dem 29. Februar 2024. Vor allem aber spannt dieses Programm vier Künstler:innen zusammen, die stilistisch so unterschiedlich sind wie die vier Urstoffe aller Dinge:

Niemand hat so oft mit Gauthier Dance kollaboriert wie der große Tanzästhet aus Italien. Die Stücke von Mauro Bigonzetti sind seit der ersten Spielzeit 2007/08 fester Bestandteil des Repertoires der Theaterhaus-Company. Wer Bigonzettis Arbeit kennt, wird nicht überrascht sein, welches Element Eric Gauthier für ihn ausgewählt hat: Erde. Schließlich findet der gebürtige Römer die Inspiration dafür gleich bei sich vor der Haustür – in dem Dorf in den Marken, in dem er mittlerweile Wurzeln geschlagen hat. Immer wieder beschäftigt er sich mit der Kraft der Natur, allen voran zeigt das auch sein signature piece Cantata, in dem die ursprüngliche Musik Süditaliens und der Zusammenhalt einer Dorfgemeinschaft zu einer überschäumenden Feier des Lebens verschmelzen. Pietra Viva hieß seine eindringliche Kreation für Gauthier Dance aus dem Jahr 2011, der lebende Stein. Die Company ist gespannt darauf, wie Mauro Bigonzetti nun Erde in Tanz transformieren wird.

Das erste Stück, das Sharon Eyal speziell für Gauthier Dance kreierte, war ein leiser Paukenschlag – ihr täuschend eleganter und doch so hinterhältiger Pas de trois für The Seven Sins. Was in Point noch unter der Oberfläche schwelte, wird nun in Brand geraten. Denn welches andere Element wäre der Erfolgschoreographin aus Israel gemäßer als ... das Feuer? Nach der Todsünde Neid kehrt Sharon Eyal in ELEMENTS zu der großen Besetzung zurück, für die sie berühmt wurde. Eyals ungemein fokussierter, akribischer Arbeitsprozess bringt dabei regelmäßig Gruppenstücke hervor, die geradezu hypnotische Wirkung entfalten und die Tänzer:innen zu einem einzigen, atmenden Organismus formen. So präzise, rhythmisch und unerbittlich wie ein Uhrwerk. So gewaltig und unaufhaltsam vorwärtsdrängend wie ein Flammenmeer.

Ob es daran liegt, dass er auf der Insel Kreta aufwuchs und seit Kindesbeinen an mit dem Wasser vertraut war? Klar ist auf jeden Fall: Andonis Foniadakis kann fließend. Wer die überwältigende Tanzsinfonie Streams gesehen hat, die er zum zehnjährigen Jubiläum von Gauthier Dance 2017 geschaffen hat, wird das bestätigen. Keiner vor ihm hat die Tänzer:innen so weich, so organisch, so biegsam in Szene gesetzt. Wenige vor ihm haben sie gleichzeitig so gefordert. Denn die rasenden Wechsel und komplizierten Figuren machen Foniadakis’ Choreographien berüchtigt schwer zu tanzen. Beeindruckende Virtuosität und viel Atmosphäre bewies auch seine zweite Arbeit für Gauthier Dance AELLΩ. Das in Nebel gehüllte Solo für ein mysteröses Vogelwesen war Foniadakis’ Beitrag für The Dying Swans Project. Die Erwartungen an seinen dritten Streich könnten nicht größer sein.

Louise Lecavalier ist die Ikone des zeitgenössischen Tanzes aus Kanada. Eric Gauthier hat die legendäre Frontfrau von Édouard Locks Company La La La Human Steps bewundert, seit er in der Ballettschule in Toronto war. Den Punk, die physische Stärke und unglaubliche Geschwindigkeit, die sie dem Tanz brachte, hatte man damals noch nie gesehen, am wenigsten von einer Frau. Ihre Unangepasstheit und Wildheit hat sie sich bis heute bewahrt. Kein Wunder also, dass sie das Element Wind übernehmen wird. Oder sollte man in ihrem Fall besser Sturm sagen? So oder so wird ihr Beitrag für Gauthier Dance einiges durcheinanderwirbeln. Denn Louise Lecavaliers Uraufführung ist eine Premiere in doppelter Hinsicht: Anstatt sich selbst zu choreographieren, wird sie erstmals ein Stück für eine andere Company kreieren. Und ganz nebenbei wechselt sie noch das Element. Denn ihr neues Solo für einen männlichen Tänzer wird teilweise an So Blue anknüpfen – ihr choreographisches Debüt von 2012, das im Titel das Wasser heraufbeschwor.

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Wie erober´ ich die Welt?
KLARA FINCK FEIERT PREMIERE IM THEATERHAUS STUTTGART

Immer froh, immer frei, immer sexy!! Das ist die fantastische Welt der Klara Finck. Sie ist anders in der schönsten Form.

Pinke Haare, funkelnde Augen, bezaubernde Stimme. Mit Witz und Feingefühl durchquert Klara Finck spielerisch jeden erdenklichen Blickwinkel und lässt dabei die Welt herrlich unerklärt. Die Komikerin und Vollblutmusikerin besticht nicht nur durch ihr brillantes Klavierspiel und ihre originelle Fantasie, sondern überrascht, indem sie ganz selbstverständlich jegliche Erwartung unverhofft durchkreuzt. Irgendwo zwischen musikalischen Gedankenfürzen und Welteroberung ist Klara Finck wohl die wildeste Neuentdeckung der Kleinkunst.

Am 02.03.2024 feiert Klara Finck im Theaterhaud Stuttgart Premiere mit ihrem Soloprogranm “WIE EROBER’ ICH DIE WELT?”.

Mit Schalk im Nacken und einem Akkordeon auf den Schultern will Klara Finck die Welt erobern. Sie pickt allerlei Perspektiven heraus, zerstückelt die "reale" Welt in Einzelteile und setzt diese raffiniert zu ihrem ganz eigenen Universum zusammen: ein Pickel wird zum Friedensbeauftragten, ein Macho zum Feministen, oder eine Sexpuppe zur Marketingberaterin des Papstes. Dies gelingt mit ihren fabelhaften Chansons, ihrem schauspielerischen Talent und prägnanten Kunst-Charakteren.
Zwischen den Stühlen, doch ganz bei sich - Das Unerwartete ist bei Klara Finck stets etwas Schönes und auf jeden Fall zu erwarten! Herzzerreißend komisch, tief berührend und unglaublich wahr!

P.S. Und falls du einen Schlachthof hast, macht Klara Finck einen Ponyhof daraus
Elements
ELEMENTS

URAUFFÜHRUNGEN VON MAURO BIGONZETTI, SHARON EYAL, ANDONIS FONIADAKIS, LOUISE LECAVALIER

Nichts Geringeres als eine elementare Erfahrung verspricht die kommende Neuproduktion von Gauthier Dance – für die Company selbst ebenso wie für das Publikum. Und weil Eric Gauthier schon immer ein Faible für Zahlenspiele hatte, steht auch dieser Konzeptabend im Zeichen einer Zahl, der Vier. Selbst die Premiere findet an einem Tag statt, den es nur alle vier Jahre gibt: dem 29. Februar 2024. Vor allem aber spannt dieses Programm vier Künstler:innen zusammen, die stilistisch so unterschiedlich sind wie die vier Urstoffe aller Dinge:

Niemand hat so oft mit Gauthier Dance kollaboriert wie der große Tanzästhet aus Italien. Die Stücke von Mauro Bigonzetti sind seit der ersten Spielzeit 2007/08 fester Bestandteil des Repertoires der Theaterhaus-Company. Wer Bigonzettis Arbeit kennt, wird nicht überrascht sein, welches Element Eric Gauthier für ihn ausgewählt hat: Erde. Schließlich findet der gebürtige Römer die Inspiration dafür gleich bei sich vor der Haustür – in dem Dorf in den Marken, in dem er mittlerweile Wurzeln geschlagen hat. Immer wieder beschäftigt er sich mit der Kraft der Natur, allen voran zeigt das auch sein signature piece Cantata, in dem die ursprüngliche Musik Süditaliens und der Zusammenhalt einer Dorfgemeinschaft zu einer überschäumenden Feier des Lebens verschmelzen. Pietra Viva hieß seine eindringliche Kreation für Gauthier Dance aus dem Jahr 2011, der lebende Stein. Die Company ist gespannt darauf, wie Mauro Bigonzetti nun Erde in Tanz transformieren wird.

Das erste Stück, das Sharon Eyal speziell für Gauthier Dance kreierte, war ein leiser Paukenschlag – ihr täuschend eleganter und doch so hinterhältiger Pas de trois für The Seven Sins. Was in Point noch unter der Oberfläche schwelte, wird nun in Brand geraten. Denn welches andere Element wäre der Erfolgschoreographin aus Israel gemäßer als ... das Feuer? Nach der Todsünde Neid kehrt Sharon Eyal in ELEMENTS zu der großen Besetzung zurück, für die sie berühmt wurde. Eyals ungemein fokussierter, akribischer Arbeitsprozess bringt dabei regelmäßig Gruppenstücke hervor, die geradezu hypnotische Wirkung entfalten und die Tänzer:innen zu einem einzigen, atmenden Organismus formen. So präzise, rhythmisch und unerbittlich wie ein Uhrwerk. So gewaltig und unaufhaltsam vorwärtsdrängend wie ein Flammenmeer.

Ob es daran liegt, dass er auf der Insel Kreta aufwuchs und seit Kindesbeinen an mit dem Wasser vertraut war? Klar ist auf jeden Fall: Andonis Foniadakis kann fließend. Wer die überwältigende Tanzsinfonie Streams gesehen hat, die er zum zehnjährigen Jubiläum von Gauthier Dance 2017 geschaffen hat, wird das bestätigen. Keiner vor ihm hat die Tänzer:innen so weich, so organisch, so biegsam in Szene gesetzt. Wenige vor ihm haben sie gleichzeitig so gefordert. Denn die rasenden Wechsel und komplizierten Figuren machen Foniadakis’ Choreographien berüchtigt schwer zu tanzen. Beeindruckende Virtuosität und viel Atmosphäre bewies auch seine zweite Arbeit für Gauthier Dance AELLΩ. Das in Nebel gehüllte Solo für ein mysteröses Vogelwesen war Foniadakis’ Beitrag für The Dying Swans Project. Die Erwartungen an seinen dritten Streich könnten nicht größer sein.

Louise Lecavalier ist die Ikone des zeitgenössischen Tanzes aus Kanada. Eric Gauthier hat die legendäre Frontfrau von Édouard Locks Company La La La Human Steps bewundert, seit er in der Ballettschule in Toronto war. Den Punk, die physische Stärke und unglaubliche Geschwindigkeit, die sie dem Tanz brachte, hatte man damals noch nie gesehen, am wenigsten von einer Frau. Ihre Unangepasstheit und Wildheit hat sie sich bis heute bewahrt. Kein Wunder also, dass sie das Element Wind übernehmen wird. Oder sollte man in ihrem Fall besser Sturm sagen? So oder so wird ihr Beitrag für Gauthier Dance einiges durcheinanderwirbeln. Denn Louise Lecavaliers Uraufführung ist eine Premiere in doppelter Hinsicht: Anstatt sich selbst zu choreographieren, wird sie erstmals ein Stück für eine andere Company kreieren. Und ganz nebenbei wechselt sie noch das Element. Denn ihr neues Solo für einen männlichen Tänzer wird teilweise an So Blue anknüpfen – ihr choreographisches Debüt von 2012, das im Titel das Wasser heraufbeschwor.

Für diese Veranstaltung ist keinVVK mehr möglich - Tickets unter 0711 40 20 720
Elements
ELEMENTS

URAUFFÜHRUNGEN VON MAURO BIGONZETTI, SHARON EYAL, ANDONIS FONIADAKIS, LOUISE LECAVALIER

Nichts Geringeres als eine elementare Erfahrung verspricht die kommende Neuproduktion von Gauthier Dance – für die Company selbst ebenso wie für das Publikum. Und weil Eric Gauthier schon immer ein Faible für Zahlenspiele hatte, steht auch dieser Konzeptabend im Zeichen einer Zahl, der Vier. Selbst die Premiere findet an einem Tag statt, den es nur alle vier Jahre gibt: dem 29. Februar 2024. Vor allem aber spannt dieses Programm vier Künstler:innen zusammen, die stilistisch so unterschiedlich sind wie die vier Urstoffe aller Dinge:

Niemand hat so oft mit Gauthier Dance kollaboriert wie der große Tanzästhet aus Italien. Die Stücke von Mauro Bigonzetti sind seit der ersten Spielzeit 2007/08 fester Bestandteil des Repertoires der Theaterhaus-Company. Wer Bigonzettis Arbeit kennt, wird nicht überrascht sein, welches Element Eric Gauthier für ihn ausgewählt hat: Erde. Schließlich findet der gebürtige Römer die Inspiration dafür gleich bei sich vor der Haustür – in dem Dorf in den Marken, in dem er mittlerweile Wurzeln geschlagen hat. Immer wieder beschäftigt er sich mit der Kraft der Natur, allen voran zeigt das auch sein signature piece Cantata, in dem die ursprüngliche Musik Süditaliens und der Zusammenhalt einer Dorfgemeinschaft zu einer überschäumenden Feier des Lebens verschmelzen. Pietra Viva hieß seine eindringliche Kreation für Gauthier Dance aus dem Jahr 2011, der lebende Stein. Die Company ist gespannt darauf, wie Mauro Bigonzetti nun Erde in Tanz transformieren wird.

Das erste Stück, das Sharon Eyal speziell für Gauthier Dance kreierte, war ein leiser Paukenschlag – ihr täuschend eleganter und doch so hinterhältiger Pas de trois für The Seven Sins. Was in Point noch unter der Oberfläche schwelte, wird nun in Brand geraten. Denn welches andere Element wäre der Erfolgschoreographin aus Israel gemäßer als ... das Feuer? Nach der Todsünde Neid kehrt Sharon Eyal in ELEMENTS zu der großen Besetzung zurück, für die sie berühmt wurde. Eyals ungemein fokussierter, akribischer Arbeitsprozess bringt dabei regelmäßig Gruppenstücke hervor, die geradezu hypnotische Wirkung entfalten und die Tänzer:innen zu einem einzigen, atmenden Organismus formen. So präzise, rhythmisch und unerbittlich wie ein Uhrwerk. So gewaltig und unaufhaltsam vorwärtsdrängend wie ein Flammenmeer.

Ob es daran liegt, dass er auf der Insel Kreta aufwuchs und seit Kindesbeinen an mit dem Wasser vertraut war? Klar ist auf jeden Fall: Andonis Foniadakis kann fließend. Wer die überwältigende Tanzsinfonie Streams gesehen hat, die er zum zehnjährigen Jubiläum von Gauthier Dance 2017 geschaffen hat, wird das bestätigen. Keiner vor ihm hat die Tänzer:innen so weich, so organisch, so biegsam in Szene gesetzt. Wenige vor ihm haben sie gleichzeitig so gefordert. Denn die rasenden Wechsel und komplizierten Figuren machen Foniadakis’ Choreographien berüchtigt schwer zu tanzen. Beeindruckende Virtuosität und viel Atmosphäre bewies auch seine zweite Arbeit für Gauthier Dance AELLΩ. Das in Nebel gehüllte Solo für ein mysteröses Vogelwesen war Foniadakis’ Beitrag für The Dying Swans Project. Die Erwartungen an seinen dritten Streich könnten nicht größer sein.

Louise Lecavalier ist die Ikone des zeitgenössischen Tanzes aus Kanada. Eric Gauthier hat die legendäre Frontfrau von Édouard Locks Company La La La Human Steps bewundert, seit er in der Ballettschule in Toronto war. Den Punk, die physische Stärke und unglaubliche Geschwindigkeit, die sie dem Tanz brachte, hatte man damals noch nie gesehen, am wenigsten von einer Frau. Ihre Unangepasstheit und Wildheit hat sie sich bis heute bewahrt. Kein Wunder also, dass sie das Element Wind übernehmen wird. Oder sollte man in ihrem Fall besser Sturm sagen? So oder so wird ihr Beitrag für Gauthier Dance einiges durcheinanderwirbeln. Denn Louise Lecavaliers Uraufführung ist eine Premiere in doppelter Hinsicht: Anstatt sich selbst zu choreographieren, wird sie erstmals ein Stück für eine andere Company kreieren. Und ganz nebenbei wechselt sie noch das Element. Denn ihr neues Solo für einen männlichen Tänzer wird teilweise an So Blue anknüpfen – ihr choreographisches Debüt von 2012, das im Titel das Wasser heraufbeschwor.
PRIMA FACIE - DEM ANSCHEIN NACH - PRIMA FACIE - DEM ANSCHEIN NACH
Suzie Millers aufwühlendes Justizdrama wurde 2022 zum Sensationserfolg in London und 2023 mit dem „Laurence Olivier Award“ für das beste neue Stück ausgezeichnet! Es ist das feministische Stück der Stunde zur MeToo-Debatte und über sexualisierter Gewalt gegen Frauen.

Der juristische Begriff „Prima Facie“ bedeutet „Anscheinsbeweis“, „Bis auf Widerruf“, „Dem ersten Anschein nach”. Im Zentrum des Stücks steht Tessa Ensler, eine erfolgreiche Strafverteidigerin, die sich darauf spezialisiert hat, Männer zu verteidigen, die wegen sexueller Nötigung oder Gewalt angeklagt sind. Im Kreuzverhör aber stehen meist die Frauen, die häufig durch die Strafverfahren abermals traumatisiert werden. Ein weiteres Problem der Strafverfolgung ist, dass die Delikte häufig ohne Zeugen stattfinden. Denn die meisten Vergewaltigungen finden tatsächlich im Privaten statt, das heißt in der Ehe oder innerhalb einer bestehenden Beziehung. Infolgedessen muss Tessa als Strafverteidigerin auch nicht beweisen, dass seitens der Frau eine Zustimmung vorlag! Vielmehr muss die Verteidigung nur behaupten, dass der von ihr verteidigte Mann nicht wusste, dass die Zustimmung fehlte!

Doch dann passiert etwas, was Tessa nicht für möglich hielt: Sie wird selbst zum Opfer einer Vergewaltigung. Plötzlich steht sie vor der Frage, wie es in ihrem Leben weitergehen soll. Sie wird zur Zeugin der Anklage und erlebt von da an die Vorgänge im Gerichtssaal von der anderen Seite.

Die Autorin Suzie Miller hat selbst als Anwältin gearbeitet und kennt die Probleme der Strafverfolgung sexueller Gewalt sehr genau. Ihr hoch gelobtes Drama ist ein feministisches Manifest, indem eine Frau ihre Stimme gegen ein Rechtssystem erhebt, das die Täter schützt.

Am 29.1.2024 kommt Suzie Millers Drama “Prima Facie” auch als Roman auf den deutschen Buchmarkt. Live zu erleben ist Suzie Miller u.a. bei der Lit.cologne 2024.

Sehen Sie das hochaktuelle Stück an ausgewählten Terminen in unserem besonderen Spielort, dem Theaterhaus Stuttgart!

”Ein Broadway-Hit” (nachtkritik.de)

“Das Stück der Saison” (Die Deutsche Bühne)

“Ein Stück macht Furore” (Der Tagesspiegel)

”Dieses Stück ist ein Statement. Es bringt das Dilemma missbrauchter Frauen auf den Punkt. Es macht klar, warum die Dunkelziffer bei Sexualdelikten so hoch ist, warum viele Übergriffe nie zur Anzeige kommen. Weil das, was danach kommt, für viele Opfer nicht aushaltbar ist. „Prima Facie“ ist ein Plädoyer für eine Veränderung des Systems.” (Die Deutsche Bühne)

Premiere 8. Februar 2024

Triggerwarnung: Dieses Stück handelt u.a. von sexualisierter Gewalt, Vergewaltigung und Traumatisierung. Einige Zuschauer:innen könnten das beunruhigend finden. Der Besuch der Aufführung erfolgt auf eigene Verantwortung.

Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“: 116 016/
http://www.hilfetelefon.de

Stuttgart

03.03.2024
19:00 Uhr
Tickets
ab 26,00 €
Elements
ELEMENTS

URAUFFÜHRUNGEN VON MAURO BIGONZETTI, SHARON EYAL, ANDONIS FONIADAKIS, LOUISE LECAVALIER

Nichts Geringeres als eine elementare Erfahrung verspricht die kommende Neuproduktion von Gauthier Dance – für die Company selbst ebenso wie für das Publikum. Und weil Eric Gauthier schon immer ein Faible für Zahlenspiele hatte, steht auch dieser Konzeptabend im Zeichen einer Zahl, der Vier. Selbst die Premiere findet an einem Tag statt, den es nur alle vier Jahre gibt: dem 29. Februar 2024. Vor allem aber spannt dieses Programm vier Künstler:innen zusammen, die stilistisch so unterschiedlich sind wie die vier Urstoffe aller Dinge:

Niemand hat so oft mit Gauthier Dance kollaboriert wie der große Tanzästhet aus Italien. Die Stücke von Mauro Bigonzetti sind seit der ersten Spielzeit 2007/08 fester Bestandteil des Repertoires der Theaterhaus-Company. Wer Bigonzettis Arbeit kennt, wird nicht überrascht sein, welches Element Eric Gauthier für ihn ausgewählt hat: Erde. Schließlich findet der gebürtige Römer die Inspiration dafür gleich bei sich vor der Haustür – in dem Dorf in den Marken, in dem er mittlerweile Wurzeln geschlagen hat. Immer wieder beschäftigt er sich mit der Kraft der Natur, allen voran zeigt das auch sein signature piece Cantata, in dem die ursprüngliche Musik Süditaliens und der Zusammenhalt einer Dorfgemeinschaft zu einer überschäumenden Feier des Lebens verschmelzen. Pietra Viva hieß seine eindringliche Kreation für Gauthier Dance aus dem Jahr 2011, der lebende Stein. Die Company ist gespannt darauf, wie Mauro Bigonzetti nun Erde in Tanz transformieren wird.

Das erste Stück, das Sharon Eyal speziell für Gauthier Dance kreierte, war ein leiser Paukenschlag – ihr täuschend eleganter und doch so hinterhältiger Pas de trois für The Seven Sins. Was in Point noch unter der Oberfläche schwelte, wird nun in Brand geraten. Denn welches andere Element wäre der Erfolgschoreographin aus Israel gemäßer als ... das Feuer? Nach der Todsünde Neid kehrt Sharon Eyal in ELEMENTS zu der großen Besetzung zurück, für die sie berühmt wurde. Eyals ungemein fokussierter, akribischer Arbeitsprozess bringt dabei regelmäßig Gruppenstücke hervor, die geradezu hypnotische Wirkung entfalten und die Tänzer:innen zu einem einzigen, atmenden Organismus formen. So präzise, rhythmisch und unerbittlich wie ein Uhrwerk. So gewaltig und unaufhaltsam vorwärtsdrängend wie ein Flammenmeer.

Ob es daran liegt, dass er auf der Insel Kreta aufwuchs und seit Kindesbeinen an mit dem Wasser vertraut war? Klar ist auf jeden Fall: Andonis Foniadakis kann fließend. Wer die überwältigende Tanzsinfonie Streams gesehen hat, die er zum zehnjährigen Jubiläum von Gauthier Dance 2017 geschaffen hat, wird das bestätigen. Keiner vor ihm hat die Tänzer:innen so weich, so organisch, so biegsam in Szene gesetzt. Wenige vor ihm haben sie gleichzeitig so gefordert. Denn die rasenden Wechsel und komplizierten Figuren machen Foniadakis’ Choreographien berüchtigt schwer zu tanzen. Beeindruckende Virtuosität und viel Atmosphäre bewies auch seine zweite Arbeit für Gauthier Dance AELLΩ. Das in Nebel gehüllte Solo für ein mysteröses Vogelwesen war Foniadakis’ Beitrag für The Dying Swans Project. Die Erwartungen an seinen dritten Streich könnten nicht größer sein.

Louise Lecavalier ist die Ikone des zeitgenössischen Tanzes aus Kanada. Eric Gauthier hat die legendäre Frontfrau von Édouard Locks Company La La La Human Steps bewundert, seit er in der Ballettschule in Toronto war. Den Punk, die physische Stärke und unglaubliche Geschwindigkeit, die sie dem Tanz brachte, hatte man damals noch nie gesehen, am wenigsten von einer Frau. Ihre Unangepasstheit und Wildheit hat sie sich bis heute bewahrt. Kein Wunder also, dass sie das Element Wind übernehmen wird. Oder sollte man in ihrem Fall besser Sturm sagen? So oder so wird ihr Beitrag für Gauthier Dance einiges durcheinanderwirbeln. Denn Louise Lecavaliers Uraufführung ist eine Premiere in doppelter Hinsicht: Anstatt sich selbst zu choreographieren, wird sie erstmals ein Stück für eine andere Company kreieren. Und ganz nebenbei wechselt sie noch das Element. Denn ihr neues Solo für einen männlichen Tänzer wird teilweise an So Blue anknüpfen – ihr choreographisches Debüt von 2012, das im Titel das Wasser heraufbeschwor.
Wenn nicht wann, dann jetzt!
Mit „WENN NICHT WANN DANN JETZT“ wird Rolf Miller eines mit Sicherheit erneut schaffen: elegant
stolpernd den Elefanten im Raum zu umgehen. Denn das ist seine Figur: stur wie ein Sack
Zement - was nur dank seines Humors erlaubt sein kann. Grandios ignorant, vital dumpf und komplett
halbwissend. Wie immer gibt der Comedian stoisch genau den Fels in der Brandung, der mit Zuversicht
wegschaut, vollmundig zu wichtigen Themen alles und dabei garantiert nichts sagt; und natürlich alles
bemerkt, nur nicht das eigene Scheitern. Je mehr um ihn herum alles zusammenbricht, desto mehr
können wir nicht fassen, wie dieser Gockel nicht merkt, was los ist. „Er merkt’s einfach nicht“, würde man
im echten Leben sagen.
Zum Glück bleibt dieses gemeingefährliche Vehikel auf einer Bühne. „Konträrfaszination“ sagte einst
Roger Willemsen dazu: der Betrachter kann herabschauen, wenn er das Dschungelcamp sieht, und sich
deshalb ergötzen. Konträr zum Täter. Miller gelingt aber der „schmale Spagat“, wie er es falsch nennen
würde; das Vorführen seiner Figur einerseits, aber auch darin spiegelnd unser eigenes Versagen
andererseits, darzustellen; zum Glück mit seinen Registern der kaum überhöhten Satire, mit eben genau
der Leichtigkeit, die wir von ihm kennen - und deshalb gar nicht gleich bemerken, wie er den Elefanten
zumindest betäubt:
„…wenn nicht wann, äh dann … jetzt … also äh … vom Ding her … praktisch..“
Es-genügt-nicht-sich-keine-Gedanken-zu-machen-man-muss-auch-unfähig-sein-sie auszudrücken-Teil 8
!!!

Rolf Millers 8. Programm! Spätestens mit „Kein Grund zur Veranlassung“ und „Tatsachen“ gelang der
endgültige Durchbruch - mit „Alles andere ist primär“ und „Obacht“ konnte der brillante Satiriker nicht
nur anknüpfen, sondern noch mehr Publikum erreichen.
Aktuelle Informationen unter
http://www.rolfmiller.de

Stuttgart

07.03.2024
20:15 Uhr
Tickets
ab 27,80 €
Elements
ELEMENTS

URAUFFÜHRUNGEN VON MAURO BIGONZETTI, SHARON EYAL, ANDONIS FONIADAKIS, LOUISE LECAVALIER

Nichts Geringeres als eine elementare Erfahrung verspricht die kommende Neuproduktion von Gauthier Dance – für die Company selbst ebenso wie für das Publikum. Und weil Eric Gauthier schon immer ein Faible für Zahlenspiele hatte, steht auch dieser Konzeptabend im Zeichen einer Zahl, der Vier. Selbst die Premiere findet an einem Tag statt, den es nur alle vier Jahre gibt: dem 29. Februar 2024. Vor allem aber spannt dieses Programm vier Künstler:innen zusammen, die stilistisch so unterschiedlich sind wie die vier Urstoffe aller Dinge:

Niemand hat so oft mit Gauthier Dance kollaboriert wie der große Tanzästhet aus Italien. Die Stücke von Mauro Bigonzetti sind seit der ersten Spielzeit 2007/08 fester Bestandteil des Repertoires der Theaterhaus-Company. Wer Bigonzettis Arbeit kennt, wird nicht überrascht sein, welches Element Eric Gauthier für ihn ausgewählt hat: Erde. Schließlich findet der gebürtige Römer die Inspiration dafür gleich bei sich vor der Haustür – in dem Dorf in den Marken, in dem er mittlerweile Wurzeln geschlagen hat. Immer wieder beschäftigt er sich mit der Kraft der Natur, allen voran zeigt das auch sein signature piece Cantata, in dem die ursprüngliche Musik Süditaliens und der Zusammenhalt einer Dorfgemeinschaft zu einer überschäumenden Feier des Lebens verschmelzen. Pietra Viva hieß seine eindringliche Kreation für Gauthier Dance aus dem Jahr 2011, der lebende Stein. Die Company ist gespannt darauf, wie Mauro Bigonzetti nun Erde in Tanz transformieren wird.

Das erste Stück, das Sharon Eyal speziell für Gauthier Dance kreierte, war ein leiser Paukenschlag – ihr täuschend eleganter und doch so hinterhältiger Pas de trois für The Seven Sins. Was in Point noch unter der Oberfläche schwelte, wird nun in Brand geraten. Denn welches andere Element wäre der Erfolgschoreographin aus Israel gemäßer als ... das Feuer? Nach der Todsünde Neid kehrt Sharon Eyal in ELEMENTS zu der großen Besetzung zurück, für die sie berühmt wurde. Eyals ungemein fokussierter, akribischer Arbeitsprozess bringt dabei regelmäßig Gruppenstücke hervor, die geradezu hypnotische Wirkung entfalten und die Tänzer:innen zu einem einzigen, atmenden Organismus formen. So präzise, rhythmisch und unerbittlich wie ein Uhrwerk. So gewaltig und unaufhaltsam vorwärtsdrängend wie ein Flammenmeer.

Ob es daran liegt, dass er auf der Insel Kreta aufwuchs und seit Kindesbeinen an mit dem Wasser vertraut war? Klar ist auf jeden Fall: Andonis Foniadakis kann fließend. Wer die überwältigende Tanzsinfonie Streams gesehen hat, die er zum zehnjährigen Jubiläum von Gauthier Dance 2017 geschaffen hat, wird das bestätigen. Keiner vor ihm hat die Tänzer:innen so weich, so organisch, so biegsam in Szene gesetzt. Wenige vor ihm haben sie gleichzeitig so gefordert. Denn die rasenden Wechsel und komplizierten Figuren machen Foniadakis’ Choreographien berüchtigt schwer zu tanzen. Beeindruckende Virtuosität und viel Atmosphäre bewies auch seine zweite Arbeit für Gauthier Dance AELLΩ. Das in Nebel gehüllte Solo für ein mysteröses Vogelwesen war Foniadakis’ Beitrag für The Dying Swans Project. Die Erwartungen an seinen dritten Streich könnten nicht größer sein.

Louise Lecavalier ist die Ikone des zeitgenössischen Tanzes aus Kanada. Eric Gauthier hat die legendäre Frontfrau von Édouard Locks Company La La La Human Steps bewundert, seit er in der Ballettschule in Toronto war. Den Punk, die physische Stärke und unglaubliche Geschwindigkeit, die sie dem Tanz brachte, hatte man damals noch nie gesehen, am wenigsten von einer Frau. Ihre Unangepasstheit und Wildheit hat sie sich bis heute bewahrt. Kein Wunder also, dass sie das Element Wind übernehmen wird. Oder sollte man in ihrem Fall besser Sturm sagen? So oder so wird ihr Beitrag für Gauthier Dance einiges durcheinanderwirbeln. Denn Louise Lecavaliers Uraufführung ist eine Premiere in doppelter Hinsicht: Anstatt sich selbst zu choreographieren, wird sie erstmals ein Stück für eine andere Company kreieren. Und ganz nebenbei wechselt sie noch das Element. Denn ihr neues Solo für einen männlichen Tänzer wird teilweise an So Blue anknüpfen – ihr choreographisches Debüt von 2012, das im Titel das Wasser heraufbeschwor.
Elements
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URAUFFÜHRUNGEN VON MAURO BIGONZETTI, SHARON EYAL, ANDONIS FONIADAKIS, LOUISE LECAVALIER

Nichts Geringeres als eine elementare Erfahrung verspricht die kommende Neuproduktion von Gauthier Dance – für die Company selbst ebenso wie für das Publikum. Und weil Eric Gauthier schon immer ein Faible für Zahlenspiele hatte, steht auch dieser Konzeptabend im Zeichen einer Zahl, der Vier. Selbst die Premiere findet an einem Tag statt, den es nur alle vier Jahre gibt: dem 29. Februar 2024. Vor allem aber spannt dieses Programm vier Künstler:innen zusammen, die stilistisch so unterschiedlich sind wie die vier Urstoffe aller Dinge:

Niemand hat so oft mit Gauthier Dance kollaboriert wie der große Tanzästhet aus Italien. Die Stücke von Mauro Bigonzetti sind seit der ersten Spielzeit 2007/08 fester Bestandteil des Repertoires der Theaterhaus-Company. Wer Bigonzettis Arbeit kennt, wird nicht überrascht sein, welches Element Eric Gauthier für ihn ausgewählt hat: Erde. Schließlich findet der gebürtige Römer die Inspiration dafür gleich bei sich vor der Haustür – in dem Dorf in den Marken, in dem er mittlerweile Wurzeln geschlagen hat. Immer wieder beschäftigt er sich mit der Kraft der Natur, allen voran zeigt das auch sein signature piece Cantata, in dem die ursprüngliche Musik Süditaliens und der Zusammenhalt einer Dorfgemeinschaft zu einer überschäumenden Feier des Lebens verschmelzen. Pietra Viva hieß seine eindringliche Kreation für Gauthier Dance aus dem Jahr 2011, der lebende Stein. Die Company ist gespannt darauf, wie Mauro Bigonzetti nun Erde in Tanz transformieren wird.

Das erste Stück, das Sharon Eyal speziell für Gauthier Dance kreierte, war ein leiser Paukenschlag – ihr täuschend eleganter und doch so hinterhältiger Pas de trois für The Seven Sins. Was in Point noch unter der Oberfläche schwelte, wird nun in Brand geraten. Denn welches andere Element wäre der Erfolgschoreographin aus Israel gemäßer als ... das Feuer? Nach der Todsünde Neid kehrt Sharon Eyal in ELEMENTS zu der großen Besetzung zurück, für die sie berühmt wurde. Eyals ungemein fokussierter, akribischer Arbeitsprozess bringt dabei regelmäßig Gruppenstücke hervor, die geradezu hypnotische Wirkung entfalten und die Tänzer:innen zu einem einzigen, atmenden Organismus formen. So präzise, rhythmisch und unerbittlich wie ein Uhrwerk. So gewaltig und unaufhaltsam vorwärtsdrängend wie ein Flammenmeer.

Ob es daran liegt, dass er auf der Insel Kreta aufwuchs und seit Kindesbeinen an mit dem Wasser vertraut war? Klar ist auf jeden Fall: Andonis Foniadakis kann fließend. Wer die überwältigende Tanzsinfonie Streams gesehen hat, die er zum zehnjährigen Jubiläum von Gauthier Dance 2017 geschaffen hat, wird das bestätigen. Keiner vor ihm hat die Tänzer:innen so weich, so organisch, so biegsam in Szene gesetzt. Wenige vor ihm haben sie gleichzeitig so gefordert. Denn die rasenden Wechsel und komplizierten Figuren machen Foniadakis’ Choreographien berüchtigt schwer zu tanzen. Beeindruckende Virtuosität und viel Atmosphäre bewies auch seine zweite Arbeit für Gauthier Dance AELLΩ. Das in Nebel gehüllte Solo für ein mysteröses Vogelwesen war Foniadakis’ Beitrag für The Dying Swans Project. Die Erwartungen an seinen dritten Streich könnten nicht größer sein.

Louise Lecavalier ist die Ikone des zeitgenössischen Tanzes aus Kanada. Eric Gauthier hat die legendäre Frontfrau von Édouard Locks Company La La La Human Steps bewundert, seit er in der Ballettschule in Toronto war. Den Punk, die physische Stärke und unglaubliche Geschwindigkeit, die sie dem Tanz brachte, hatte man damals noch nie gesehen, am wenigsten von einer Frau. Ihre Unangepasstheit und Wildheit hat sie sich bis heute bewahrt. Kein Wunder also, dass sie das Element Wind übernehmen wird. Oder sollte man in ihrem Fall besser Sturm sagen? So oder so wird ihr Beitrag für Gauthier Dance einiges durcheinanderwirbeln. Denn Louise Lecavaliers Uraufführung ist eine Premiere in doppelter Hinsicht: Anstatt sich selbst zu choreographieren, wird sie erstmals ein Stück für eine andere Company kreieren. Und ganz nebenbei wechselt sie noch das Element. Denn ihr neues Solo für einen männlichen Tänzer wird teilweise an So Blue anknüpfen – ihr choreographisches Debüt von 2012, das im Titel das Wasser heraufbeschwor.

Für diese Veranstaltung ist keinVVK mehr möglich - Tickets unter 0711 40 20 720
Elements
ELEMENTS

URAUFFÜHRUNGEN VON MAURO BIGONZETTI, SHARON EYAL, ANDONIS FONIADAKIS, LOUISE LECAVALIER

Nichts Geringeres als eine elementare Erfahrung verspricht die kommende Neuproduktion von Gauthier Dance – für die Company selbst ebenso wie für das Publikum. Und weil Eric Gauthier schon immer ein Faible für Zahlenspiele hatte, steht auch dieser Konzeptabend im Zeichen einer Zahl, der Vier. Selbst die Premiere findet an einem Tag statt, den es nur alle vier Jahre gibt: dem 29. Februar 2024. Vor allem aber spannt dieses Programm vier Künstler:innen zusammen, die stilistisch so unterschiedlich sind wie die vier Urstoffe aller Dinge:

Niemand hat so oft mit Gauthier Dance kollaboriert wie der große Tanzästhet aus Italien. Die Stücke von Mauro Bigonzetti sind seit der ersten Spielzeit 2007/08 fester Bestandteil des Repertoires der Theaterhaus-Company. Wer Bigonzettis Arbeit kennt, wird nicht überrascht sein, welches Element Eric Gauthier für ihn ausgewählt hat: Erde. Schließlich findet der gebürtige Römer die Inspiration dafür gleich bei sich vor der Haustür – in dem Dorf in den Marken, in dem er mittlerweile Wurzeln geschlagen hat. Immer wieder beschäftigt er sich mit der Kraft der Natur, allen voran zeigt das auch sein signature piece Cantata, in dem die ursprüngliche Musik Süditaliens und der Zusammenhalt einer Dorfgemeinschaft zu einer überschäumenden Feier des Lebens verschmelzen. Pietra Viva hieß seine eindringliche Kreation für Gauthier Dance aus dem Jahr 2011, der lebende Stein. Die Company ist gespannt darauf, wie Mauro Bigonzetti nun Erde in Tanz transformieren wird.

Das erste Stück, das Sharon Eyal speziell für Gauthier Dance kreierte, war ein leiser Paukenschlag – ihr täuschend eleganter und doch so hinterhältiger Pas de trois für The Seven Sins. Was in Point noch unter der Oberfläche schwelte, wird nun in Brand geraten. Denn welches andere Element wäre der Erfolgschoreographin aus Israel gemäßer als ... das Feuer? Nach der Todsünde Neid kehrt Sharon Eyal in ELEMENTS zu der großen Besetzung zurück, für die sie berühmt wurde. Eyals ungemein fokussierter, akribischer Arbeitsprozess bringt dabei regelmäßig Gruppenstücke hervor, die geradezu hypnotische Wirkung entfalten und die Tänzer:innen zu einem einzigen, atmenden Organismus formen. So präzise, rhythmisch und unerbittlich wie ein Uhrwerk. So gewaltig und unaufhaltsam vorwärtsdrängend wie ein Flammenmeer.

Ob es daran liegt, dass er auf der Insel Kreta aufwuchs und seit Kindesbeinen an mit dem Wasser vertraut war? Klar ist auf jeden Fall: Andonis Foniadakis kann fließend. Wer die überwältigende Tanzsinfonie Streams gesehen hat, die er zum zehnjährigen Jubiläum von Gauthier Dance 2017 geschaffen hat, wird das bestätigen. Keiner vor ihm hat die Tänzer:innen so weich, so organisch, so biegsam in Szene gesetzt. Wenige vor ihm haben sie gleichzeitig so gefordert. Denn die rasenden Wechsel und komplizierten Figuren machen Foniadakis’ Choreographien berüchtigt schwer zu tanzen. Beeindruckende Virtuosität und viel Atmosphäre bewies auch seine zweite Arbeit für Gauthier Dance AELLΩ. Das in Nebel gehüllte Solo für ein mysteröses Vogelwesen war Foniadakis’ Beitrag für The Dying Swans Project. Die Erwartungen an seinen dritten Streich könnten nicht größer sein.

Louise Lecavalier ist die Ikone des zeitgenössischen Tanzes aus Kanada. Eric Gauthier hat die legendäre Frontfrau von Édouard Locks Company La La La Human Steps bewundert, seit er in der Ballettschule in Toronto war. Den Punk, die physische Stärke und unglaubliche Geschwindigkeit, die sie dem Tanz brachte, hatte man damals noch nie gesehen, am wenigsten von einer Frau. Ihre Unangepasstheit und Wildheit hat sie sich bis heute bewahrt. Kein Wunder also, dass sie das Element Wind übernehmen wird. Oder sollte man in ihrem Fall besser Sturm sagen? So oder so wird ihr Beitrag für Gauthier Dance einiges durcheinanderwirbeln. Denn Louise Lecavaliers Uraufführung ist eine Premiere in doppelter Hinsicht: Anstatt sich selbst zu choreographieren, wird sie erstmals ein Stück für eine andere Company kreieren. Und ganz nebenbei wechselt sie noch das Element. Denn ihr neues Solo für einen männlichen Tänzer wird teilweise an So Blue anknüpfen – ihr choreographisches Debüt von 2012, das im Titel das Wasser heraufbeschwor.
Elements
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URAUFFÜHRUNGEN VON MAURO BIGONZETTI, SHARON EYAL, ANDONIS FONIADAKIS, LOUISE LECAVALIER

Nichts Geringeres als eine elementare Erfahrung verspricht die kommende Neuproduktion von Gauthier Dance – für die Company selbst ebenso wie für das Publikum. Und weil Eric Gauthier schon immer ein Faible für Zahlenspiele hatte, steht auch dieser Konzeptabend im Zeichen einer Zahl, der Vier. Selbst die Premiere findet an einem Tag statt, den es nur alle vier Jahre gibt: dem 29. Februar 2024. Vor allem aber spannt dieses Programm vier Künstler:innen zusammen, die stilistisch so unterschiedlich sind wie die vier Urstoffe aller Dinge:

Niemand hat so oft mit Gauthier Dance kollaboriert wie der große Tanzästhet aus Italien. Die Stücke von Mauro Bigonzetti sind seit der ersten Spielzeit 2007/08 fester Bestandteil des Repertoires der Theaterhaus-Company. Wer Bigonzettis Arbeit kennt, wird nicht überrascht sein, welches Element Eric Gauthier für ihn ausgewählt hat: Erde. Schließlich findet der gebürtige Römer die Inspiration dafür gleich bei sich vor der Haustür – in dem Dorf in den Marken, in dem er mittlerweile Wurzeln geschlagen hat. Immer wieder beschäftigt er sich mit der Kraft der Natur, allen voran zeigt das auch sein signature piece Cantata, in dem die ursprüngliche Musik Süditaliens und der Zusammenhalt einer Dorfgemeinschaft zu einer überschäumenden Feier des Lebens verschmelzen. Pietra Viva hieß seine eindringliche Kreation für Gauthier Dance aus dem Jahr 2011, der lebende Stein. Die Company ist gespannt darauf, wie Mauro Bigonzetti nun Erde in Tanz transformieren wird.

Das erste Stück, das Sharon Eyal speziell für Gauthier Dance kreierte, war ein leiser Paukenschlag – ihr täuschend eleganter und doch so hinterhältiger Pas de trois für The Seven Sins. Was in Point noch unter der Oberfläche schwelte, wird nun in Brand geraten. Denn welches andere Element wäre der Erfolgschoreographin aus Israel gemäßer als ... das Feuer? Nach der Todsünde Neid kehrt Sharon Eyal in ELEMENTS zu der großen Besetzung zurück, für die sie berühmt wurde. Eyals ungemein fokussierter, akribischer Arbeitsprozess bringt dabei regelmäßig Gruppenstücke hervor, die geradezu hypnotische Wirkung entfalten und die Tänzer:innen zu einem einzigen, atmenden Organismus formen. So präzise, rhythmisch und unerbittlich wie ein Uhrwerk. So gewaltig und unaufhaltsam vorwärtsdrängend wie ein Flammenmeer.

Ob es daran liegt, dass er auf der Insel Kreta aufwuchs und seit Kindesbeinen an mit dem Wasser vertraut war? Klar ist auf jeden Fall: Andonis Foniadakis kann fließend. Wer die überwältigende Tanzsinfonie Streams gesehen hat, die er zum zehnjährigen Jubiläum von Gauthier Dance 2017 geschaffen hat, wird das bestätigen. Keiner vor ihm hat die Tänzer:innen so weich, so organisch, so biegsam in Szene gesetzt. Wenige vor ihm haben sie gleichzeitig so gefordert. Denn die rasenden Wechsel und komplizierten Figuren machen Foniadakis’ Choreographien berüchtigt schwer zu tanzen. Beeindruckende Virtuosität und viel Atmosphäre bewies auch seine zweite Arbeit für Gauthier Dance AELLΩ. Das in Nebel gehüllte Solo für ein mysteröses Vogelwesen war Foniadakis’ Beitrag für The Dying Swans Project. Die Erwartungen an seinen dritten Streich könnten nicht größer sein.

Louise Lecavalier ist die Ikone des zeitgenössischen Tanzes aus Kanada. Eric Gauthier hat die legendäre Frontfrau von Édouard Locks Company La La La Human Steps bewundert, seit er in der Ballettschule in Toronto war. Den Punk, die physische Stärke und unglaubliche Geschwindigkeit, die sie dem Tanz brachte, hatte man damals noch nie gesehen, am wenigsten von einer Frau. Ihre Unangepasstheit und Wildheit hat sie sich bis heute bewahrt. Kein Wunder also, dass sie das Element Wind übernehmen wird. Oder sollte man in ihrem Fall besser Sturm sagen? So oder so wird ihr Beitrag für Gauthier Dance einiges durcheinanderwirbeln. Denn Louise Lecavaliers Uraufführung ist eine Premiere in doppelter Hinsicht: Anstatt sich selbst zu choreographieren, wird sie erstmals ein Stück für eine andere Company kreieren. Und ganz nebenbei wechselt sie noch das Element. Denn ihr neues Solo für einen männlichen Tänzer wird teilweise an So Blue anknüpfen – ihr choreographisches Debüt von 2012, das im Titel das Wasser heraufbeschwor.
Nix geht über LIVE
„NIX GEHT ÜBER LIVE“ AUF TOUR
Die A-Cappella-Formation ALTE BEKANNTE begeistert im Jahr 2023 wieder Zuschauer:innen aller Altersgruppen auf den großen und kleinen Bühnen in Deutschland. Mehr Informationen und Tickets für das neue Programm „Nix geht über LIVE!“ gibt es unter
http://www.neuland-concerts.com.

Auch 2023 ist die Nachfolgeband der legendären Wise Guys wieder auf Tour. Das Quintett, das seit kurzem vom früheren „Voice of Germany“-Halbfinalisten Friedemann Petter verstärkt wird, hat dabei eine ausgesprochen vielfältige und bunte Palette an neuen Songs im Gepäck – viele davon aus ihrem kommenden neuen, vierten Studioalbum.

Die große musikalische und textliche Bandbreite ihrer fast durchweg selbstgeschriebenen Songs verzückt das Publikum dabei ebenso, wie die energiegeladene, bestens gelaunte und oft spontane Bühnenshow. Dabei werden Kopf, Herz und Lachmuskeln der Konzertbesucher:innen gleichermaßen angesprochen und gefordert. Die Bühne und das Live-Ambiente sind für ALTE BEKANNTE das absolut bevorzugte Terrain, ihr natürlicher Lebensraum sozusagen. Wer ihr Konzert erlebt hat, geht in bester Stimmung nach Hause. Um es mit den Worten eines begeisterten Konzertbesuchers in Kleve auszudrücken: „Es war, als würdet ihr eine Party feiern und uns mitnehmen!“. Oder wie die Sänger selbst es formulieren: „Streaming-Konzerte sind gut, CDs sind super, aber: Nix geht über LIVE!“
Ihren eigenen Nachholbedarf in Sachen Live-Konzerte wollen ALTE BEKANNTE 2023 ebenso „aufarbeiten“ wie den ihres Publikums, das in diesen eher düsteren Zeiten einen wahren Boost an Lebensfreude erwartet.

für diese Veranstaltung ist kein VVK mehr möglich - Tickets unter 0711 40207-20

Stuttgart

10.03.2024
19:30 Uhr
Tickets
ab 35,50 €
Über Leben
In seinem erfolgreichsten Vortrag "Über Leben" erzählt Reinhold Messner, dessen Neugier und Zuversicht ungebrochen sind, exklusiv und ungeschminkt über die Essenz seiner Lebenserfahrung und ringt um Begriffe wie Mut, Leidenschaft und Verantwortung. Der mittlerweile fast 80-Jährige behandelt dabei verschiedene Kapitel seines Lebens - von Heimat bis Tod.

Reinhold Messner erzählt, offen und ehrlich was er denkt und skizziert in Etappen seinen Weg vom Südtiroler Bergbub zum größten Abenteurer unserer Zeit. Ob als Bergsteiger, kampfeslustiger Politiker, engagierter Bergbauer, vierfacher Vater und Familienmensch, Wanderfreund von Managern und Politikern, Gründer einer einzigartigen Museumslandschaft, Regisseur oder mitreißender Erzähler: Reinhold Messner hat sich immer wieder neu erfunden. Er bezwang als erster Mensch den Mount Everest ohne Sauerstoffmaske, bestieg alle 14 Achttausender, stand auf den Seven Summits und 3500 weiteren Gipfeln. Er durchquerte zu Fuss die größten Eis- und Sandwüsten der Erde.

Kaum einer ist so oft an sein Limit gegangen wie er.

Wort- und bildgewaltig hält er Rückschau auf acht Jahrzehnte, die schon früh von Begegnungen mit dem Tod und extremen Naturerlebnissen geprägt waren. Er spricht über Ehrgeiz und Scham, Albträume und das unvermeidliche Altern, über Neuanfänge und über die Fähigkeit, am Ende loszulassen.
Er sagt: »Immer, wenn es in meinem Leben besonders schwierig wurde, bin ich noch einen Schritt weiter gegangen, als ich es ohne Widerstände und Probleme getan hätte.«

Messner, der 2024 achtzig Jahre alt wird, hat eine faszinierende Präsenz, wenn er von spektakulären, oft gefahrvollen Abenteuern auf den höchsten Bergen der Erde berichtet.
Erlebe den Menschen und Grenzgänger Reinhold Messner hautnah!

Für diese Veranstaltung ist kein VVK mehr möglich - Tickets unter 0711 40 20 720
ICH WERDE NICHT HASSEN (I shall not hate) - Mohammad-Ali Behboudi
ICH WERDE NICHT HASSEN (I shall not hate)
Von Izzeldin Abuelaish, in einer Monologfassung  für die Bühne von Silvia Armbruster und Ernst Konarek

"Am 16. Januar 2009 um 16:45 Uhr wurden israelische Panzergranaten in das Schlafzimmer meiner Töchter gefeuert. Bessan, Aya und Mayar waren sofort tot, mit ihnen ihre Cousine Noor. Weil das israelische Militär Journalisten den Zugang nach Gaza verboten hatte, gab ich einem israelischen Fernsehreporter jeden Tag ein Telefoninterview. Minuten nach dem Angriff rief ich ihn beim Sender an; er übertrug unser Telefonat in die Sendung. Die Nachricht ging blitzschnell um die Welt."

Dies ist die Geschichte von Dr. med. Abuelaish, einem palästinensischen Gynäkologen und Fruchtbarkeitsexperten. Er erzählt vom Alltag in Gaza, vom Warten an den israelischen Checkpoints, vom Familienleben zwischen Hoffnung und Verzweiflung und vom tödlichen Anschlag. Er hätte allen Grund Israel zu hassen, stattdessen kämpft er weiter für Verständigung und Versöhnung mit Israel: „Hass macht blind und führt zu irrationalem Denken und Verhalten. Frieden ist Menschlichkeit. Frieden bedeutet Respekt. Frieden ist ein offener Dialog. Heute notwendiger denn je."

Bei den Hamburger Privattheatertagen 2015 erhielt die Inszenierung von Ernst Konarek den Monica-Bleibtreu-Preis in der Kategorie „Bestes zeitgenössisches Drama“. Die Jury schreibt in ihrer Begründung: „Die Sparsamkeit der Mittel, der von verzweifeltem Humor getragene Ernst der Darstellung, der ungewöhnliche und überraschende Blick auf ein Thema, das wir längst zu kennen glaubten – nichts besseres kann uns Theaterzuschauern passieren, als daß wir unserer Gewißheiten beraubt und zur tätigen Hoffnung animiert werden, beglaubigt durch die Kraft eines Darstellers: Mohammad-Ali Behboudi.“

"Ein Abend von großer Intensität." – Stuttgarter Zeitung

"Das durch Fakten anrührende Kammerdrama geriet durch Mohammad-Ali Behboudis gefühlsintensive Interpretation und die reduzierte Ausstattung zu einem bewegenden Theaterabend" – Stuttgarter Nachrichten

"Eindringlich und in vielen Details schildert das Stück die demütigenden Schikanen, die Palästinenser unter israelischer Herrschaft zu erdulden haben (...) Der letzte Satz "Es ist Zeit, sich hinzusetzen und miteinander zu reden", schwingt lange in der Stille nach. Ein großartiges Stück“ - Göttinger Tageblatt

2010, 2011 und 2013 war Izzeldin Abuelaish für den Friedensnobelpreis nominiert
Alte Mädchen - Macht
Sie sind erfolgreich. Sie sind erfahren. Sie sind erstaunlich... auf Krawall gebürstet.
Ihren Debüt-Abend haben sie über dreihundertmal gespielt. Stehende Ovationen. Deutschlandweit. Sie haben sich freigespielt, -getanzt und -gesungen. Sie haben sich selbst gehirngewaschen und gelernt ihr Alter zu akzeptieren. Doch ALTE MÄDCHEN stecken tief in einem Dilemma: Beide sind absolute Alphatiere. Und jede möchte Chefin sein. Aber wie erkämpft man sich die begehrte Position? Mit den Waffen der Frau? Und die wären? Die altbewährte passiv-aggressive Methode? Mauern, mobben, sticheln, abtauchen? Total überholt. Oder, nach Männerart, einfach mal ne Ansage machen? Und was, wenn das ganze Machtding am Ende völlig überbewertet wäre? Macht MACHT sogar böse? Oder doch sexy? Ist die Frauenquote ein Weg den Fuß in die Tür zu kriegen? Was erwartet einen dann auf der anderen Seite der Macht? Ein warmes Willkommen? Oder ein weiteres Dilemma? Messerscharfe Dialoge, mitreißende Songs und multiple Tanzeinlagen ohne Angst vor Verlusten und unter Aufwendung sämtlicher nachhaltiger Ressourcen: Die zwei Gladiatorinnen des Popkabarett beantworten alle offenen Fragen. Michael Gaedt (Die kleine Tierschau) schreibt nach der Duo-Premiere am 12. Oktober 2023 im Theaterhaus Stuttgart: „Popkabarett...zum ersten Mal passt dieses doch öfter benutzte Signet, denn es steht nicht der Wunsch nach etwas Poppigem im Vordergrund, sondern die ganze Show ist ein #1 Popsong. Keine Scheu die Hosen runter zu lassen, keine Scheu vor großen Gefühlen oder Pathos und ganz elegant, en passant, einem die Welt erklären. Sicher, das können Pink und Taylor Swift auch, aber Jutta Habicht und Sabine Urig eben auch! ...“
And now Hanau - And now Hanau
AND NOW HANAU? Wie geht es weiter nach dem rassistisch motivierten Terroranschlag vom 19. Februar 2020 in Hanau, der sich in das kollektive Gedächtnis der Bundesrepublik eingebrannt hat. Neun Menschen werden an diesem Abend kaltblütig und aus rein rassistischen Motiven ermordet. Neun Leben, die aus purem Hass blindwütig ausgelöscht wurden.

Doch die Rekonstruktion der Ereignisse wirft mehr Fragen auf, als sie Antworten liefert. Wie konnte es zu einem Organisationsversagen eines solchen Ausmaßes kommen? Warum machten verschlossene Notausgänge den Opfern eine Flucht unmöglich? Warum war die Notrufzentrale nicht ausreichend besetzt? Und warum haben Staatsanwaltschaft und Polizei einen offensichtlichen Unwillen bei der Aufklärung des Tathergangs?

Fragen, die der 1969 in Neubeckum (Westfalen) geborene Theaterautor, Regisseur, Schauspieler und Arzt Tuğsal Moğul stellt. Zusammen mit der Initiative 19. Februar, einer Initiative der Angehörigen der Opfer und der Überlebenden, greift er die Ereignisse rund um die Mordnacht auf und gibt damit den Betroffenen das Wort. Also denen, die selbst noch mit Behördenwirrwar und fremdenfeindlichen Ressentiments konfrontiert wurden.

Im Rahmen eines Rechercheprojektes versuchen Tuğsal Moğul und die Initiative größtmögliche Transparenz eines völlig intransparenten Ereignisses zu schaffen. Sie bringen die Realität im Rahmen eines Dokumentartheaters auf die Bühne, schaffen so eine würdige Erinnerung an die Tat.

Es geht um lückenlose Aufklärung des Geschehens und um eine kritische Betrachtung des Vorgehens der staatlichen Behörden und der Polizei und politische Konsequenzen. Und es geht natürlich um Gerechtigkeit. Für die Opfer und die Hinterbliebenen.

AND NOW HANAU will eine veränderte Perspektive auf das Geschehene schaffen und fordert einen gesellschaftlichen Prozess der Reflektion und Konsequenzen.
Crash Boom Bang
STARBUGS COMEDY - CRASH BOOM BANG
Regie: Nadja Sieger (Nadeschkin)

Die weltweit erfolgreichste Schweizer Comedy-Show kommt nach Deutschland!

STARBUGS COMEDY sind die Überflieger der Schweizer Show-Szene und die weltweit erfolgreichste Schweizer Comedy-Show. Von New York bis Tokio haben sich die drei Komiker in die Herzen des Publikums gespielt. Ihr neues Programm „CRASH BOOM BANG“ ist erfrischend, verrückt und ungeheuer lustig! Unter der Regie von Nadja Sieger "Ursus&Nadeschkin" ist ein fulminantes Spektakel entstanden, das fast ohne Worte auskommt. Comedy auf einem neuen Level! Die Lachmuskeln sind im Dauereinsatz. Eine Feelgood-Show, wie es sie bis jetzt noch nicht gegeben hat.

Nun sind Fabian Berger, Martin Burtscher und Wassilis Reigel mit ihrer Comedy-Show "CRASH BOOM BANG" in Deutschland auf Tour. Der Name ist Programm. Starbugs Comedy lassen es so richtig krachen. Sie spielen mit allem, was ihnen in die Hände kommt. Und das sind nicht nur Klischees. Wie lebendige Cartoons springen, tanzen und reiten die Comedians durch ihre Sketche und machen dabei vor nichts Halt, ausser vor der Pause. Die drei Schweizer tanzen auf vielen Hochzeiten, gelegentlich auch mit falschen Damen. Eben noch auf dem Tanzparkett, findet man sich im Wilden esten und in der n chsten Sekunde auf einer grossen on ertbühne ieder. er für diese Reise einen roten aden möchte, muss diesen selber mitbringen. Brauchen tut man ihn allerdings nicht.

Die Presse über Starbugs Comedy

Hersfelder Zeitung: "Die Starbugs, die beste Schweizer Errungenschaft seit Emil Steinberger und Ricola Kräuterzucker..."
Blick am Abend: "Niemand gewann am 34. Zirkusfestival von Monte Carlo mehr Preise als Starbugs Comedy."
St. Galler Tagblatt: "Der Schlussapplaus wollte nicht enden."
SonntagsZeitung: "Die weltweit erfolgreichste Schweizer Comedy-Show."
Blick: "Prinzessin Stéphanie von Monaco ist der grösste Fan von Starbugs Comedy."
Landbote: "Die Starbugs sind Lieblinge im Casinotheater."
Berner Zeitung: "Fast genial. Starbugs sind kräftig, schrill und lustig."
Badische Zeitung: "Mit atemberaubenden Tempo von einem Gag zum anderen."
Südostschweiz: "Akrobatik und Komik, perfekt getimt, ergeben Starbugs Comedy."
Bieler Tagblatt: "Ihre Show ist genial arrangiert und atemberaubend."
Television M6: "The Kings of Visual Comedy Are Back."
Zürcher Oberländer: "Haarsträubend komisch."

Für diese Veranstaltung ist kein VVK mehr möglich - Tickets unter 0711 40 20 720
THE FIREBIRDS BURLESQUE SHOW 2024
Die Firebirds Burlesque Show geht 2024wieder auf Tour! In der nunmehr achten Staffel mit neuem internationalen Cast verbinden erneut ausgesuchte Künstlerinnen aus verschiedenen Ländern Sinnlichkeit mit Anspruch und artistischen Höchstleistungen.

Deutschlands erfolgreichste Burlesque-Revue „The Firebirds Burlesque Show“ präsentiert den exklusiven Burlesquestar „Baby Daisy“ aus Großbritanien und die amerikanische Stil-Ikone „JOLIE GOODNIGHT“ aus den USA. Diese beiden Damen verzaubern nicht nur mit ihrer Performance, sondern wickeln das Publikum auch gesanglich um den Finger. Wir freuen uns auf die heiße und energiegeladene Show von „Kalinka Kalaschnikow“ aus Österreich. Die sexy tanzende „Michelle Marvelous“ aus der Slowakei verzaubert ihr Publikum nicht nur durch ihre verführerischen Talente sondern auch mit artistischen Höchstleistungen. Diese wahrhaft reizenden, sündigen Damen treffen auf Deutschlands heißeste Rock’n’Roll-Formation „The Firebirds“. Zusammen mit ihren international erfahrenen und charismatischen Damen bieten sie musikalisch zeitlos gutes Entertainment aus Klassikern der 50s & 60s, charmanten A-Cappella-Einlagen und jazzigen Momenten.

Ein Hauch Frivolität, ein Schuss Nostalgie und eine Prise prickelnder Sinnlichkeit garantieren mit einem frechen Augenaufschlag einen nostalgischen, mitreißenden Abend - eine bunte und verträumte Insel im hektischen Alltagsgrau der heutigen Zeit.

„The Firebirds Burlesque Show“ führt auch im Jahr 2024 fort, was in der Vergangenheit nicht nur mit großer Begeisterung aufgenommen wurde, sondern das Event in über 200 Aufführungen zum größten und erfolgreichsten seiner Art in Deutschland gemacht hat!
"Feierabend"
Claudia Pichler
„Feierabend“
Kabarett aus Bayern

Claudia Pichler steht für modernes bayerisches Kabarett, für charmanten Dialekt und absurden Witz. In ihrem dritten Solo-Programm widmet sich die Münchnerin mit der frechen Goschn und dem frischen Geist ihrer liebsten Tageszeit: dem Feierabend.

Politische Gier, neidvolle Nachbarn, die großen Fragen der Liebe in Zeiten von Online-Dating bis zu den kleinen Sorgen der Salmonelle in einer durchdesinfizierten Welt - Claudia stellt sich unerschrocken und stets selbstironisch den Themen unserer Zeit. Einer Zeit, in der die Bedeutung von Religion abnimmt und die Sinnsuche neue Blüten treibt und meist bei einem Glückscoach endet. Alles muss optimiert werden, die Morning Routine genauso wie das innere Kind.

Im Irrgarten moderner Glaubenssätze zeigen die launigen Geschichten und hintersinnigen Lieder von Claudia Pichler die Schönheit von ziellosem Sinnieren, Sandeln und Scheitern und bereiten ihrem Publikum einen entspannten Feierabend.

Bio
Claudia Pichler wurde 1985 in München geboren, studierte Literaturwissenschaften und wurde mit einer Doktorarbeit über Gerhard Polt promoviert. Sie ist regelmäßig im BR zu Gast (u.a. Grünwald Freitagscomedy, Schlachthof, Vereinsheim), hat eine eigene Sendung bei München tv und schreibt in ihrer Kolumne „Zugabe“ für das Magazin „In München“ über ihre Lieblingsstadt. 2023 wurde sie mit dem Dialektpreis Bayern ausgezeichnet und zur Münchner Turmschreiberin ernannt.

„Claudia Pichler begeistert als Fachfrau fürs Bairische.“
(Süddeutsche Zeitung)
„Claudia Pichlers Kopf steckt voller Humor und sie selbst glänzt vor Charme.“
(Nürnberger Nachrichten
CHINA GIRL
Das Acrobatical mit der Musik von David Bowie und den Sensationen des Chinesischen Nationalcircus.
Wenn man 25 Jahre Riverdance, 30 Jahre Chinesischen Nationalcircus, 35 Jahre Clown und 55 Jahre Showerfahrung zusammen bringt entsteht ein Entertainment - Cocktail der besonderen Art. Getragen von dem stetigen Wunsch, das Publikum zu unterhalten oder sogar zu berühren suchte man im Umfeld des weltberühmten Chinesischen Nationalcircus neue Wege auf alten Pfaden. So lag es nahe die Visionen zu einer neuen Völker verbindenden Akrobatikshow der besonderen Art mit dem unerreichten musikalischen Werk David Bowies zu unterlegen und somit ein neues Gesamterlebnis zu kreieren.
Das Ergebnis: CHINA GIRL - LIEBE IST STÄRKER ALS BLUT!Mit dieser neuen Theatershow unter der Führung der beiden deutschen Produzenten Hermjo Klein und Raoul Schoregge macht sich nun eine weitere Produktion des Chinesischen Nationalcircus auf den Weg, die Herzen eines weltweiten Publikums zu erobern. Analog zum Titel präsentiert sich bei dem innovativen Showkonzept Acrobatical die hohe Kunst der chinesischen Akrobatik auf dem Soundteppich der live performten Highlights aus dem musikalischen Gesamtwerk der legendären Pop Ikone David Bowie. Die Handlung ist eine Übertragung von William Shakespeares Tragödie Romeo und Julia in das New York City der Jahrtausendwende. Die Liebesgeschichte zwischen Dou Dou und Roberto spielt sich dabei vor dem Hintergrund einer stetigen Auseinandersetzung rivalisierender ethnischer Gruppierungen ab: der westlich geprägten Bewohner aus „little Italy“ und der chinesischen Einwanderer. Ewige Liebe und verhängnisvolle Feindschaft zwischen heruntergekommenen Hinterhöfen, Garküchen, Ramschläden und Edelrestaurants von Manhattans Chinatown.
Faszination einer Kultur zwischen Integration & Konfrontation
Die Akteure vor und hinter den Kulissen werden auch durch den interkulturellen Spirit zum authentischen Vorbild. So wie jede Epoche seine Helden hatte, so hat auch jede Zeit die dazu passende Show. Und die Zeit für diese Menschen verbindende Show CHINA GIRL ist genau jetzt! Die wichtige Showperspektive für jetzt und die Postcoronazeit!
Eine Geschichte über Liebe, Sehnsucht und Hass, voller Spannung, Poesie und Humor. Dargestellt mit Akrobatik, Musik und Tanz. Entstanden durch Entbehrung, Isolation, Kampf, Teamgeist und Achtsamkeit!
Ingo Appelt – Startschuss!
Ingo Appelt
STARTSCHUSS! – Auf die Kacke, fertig, los!
Tabufreundlich, heftig und deftig! Wer Ingo Appelt will, bekommt auch Ingo Appelt. Klartext eben und nichts für Zartbesaitete.

„Wo sind sie hin, die guten Jahre? Nichts ist, wie es war! Alles geht den Bach runter!“ ‐ Wenn alle jammern, läuft einer zur Höchstform auf und übernimmt das Steuer: Ingo Appelt! Der Letzte, ja, der Beste seiner Art, mit seinem besten Programm aller Zeiten. Vollgedopt mit Ingosteron und einem „Hurra, uns geht’s schlecht!“ auf den Lippen, zieht der Ritter des schonungslosen Humors los, dem allgemeinen Verdruss den Kopf abzuschlagen. Einer muss es ja machen, hilft ja nix – Appelt schon!

Und wie jeder Ritter macht auch er das alles vor allem für die Frauen. Ingo feiert die Frauen und fordert das Matriarchat jetzt! Egal, was die anderen sagen. Das nimmt er in Kauf, denn durch Reibung entsteht Wärme. Und die können wir doch gerade jetzt besonders gut gebrauchen! Erschlägt weiter dahin, wo es vor Lachen weh tut – immer aufs Zwerchfell. Der böse Junge der Comedy ist furchtlos wie eh und je und nimmt dabei kein Blatt vor den Mund. Lieber verliert er einen guten Freund als einen guten Gag. Na, das kann ja heiter werden, heiter mit Aussicht auf Shitstorm! Und wenn ihr bei so viel Spaß dennoch unbedingt irgendwen hassen wollt, dann hasst doch Ingo. Der kommt damit klar. Besser noch – er verschenkt zu jedem gekauften Ticket das Gratis‐Seminar „Betreutes Hassen mit Ingo Appelt“. Einlösbar direkt während der Show.

STARTSCHUSS – wer das verpasst, ist nicht zu retten!
And now Hanau - And now Hanau
AND NOW HANAU? Wie geht es weiter nach dem rassistisch motivierten Terroranschlag vom 19. Februar 2020 in Hanau, der sich in das kollektive Gedächtnis der Bundesrepublik eingebrannt hat. Neun Menschen werden an diesem Abend kaltblütig und aus rein rassistischen Motiven ermordet. Neun Leben, die aus purem Hass blindwütig ausgelöscht wurden.

Doch die Rekonstruktion der Ereignisse wirft mehr Fragen auf, als sie Antworten liefert. Wie konnte es zu einem Organisationsversagen eines solchen Ausmaßes kommen? Warum machten verschlossene Notausgänge den Opfern eine Flucht unmöglich? Warum war die Notrufzentrale nicht ausreichend besetzt? Und warum haben Staatsanwaltschaft und Polizei einen offensichtlichen Unwillen bei der Aufklärung des Tathergangs?

Fragen, die der 1969 in Neubeckum (Westfalen) geborene Theaterautor, Regisseur, Schauspieler und Arzt Tuğsal Moğul stellt. Zusammen mit der Initiative 19. Februar, einer Initiative der Angehörigen der Opfer und der Überlebenden, greift er die Ereignisse rund um die Mordnacht auf und gibt damit den Betroffenen das Wort. Also denen, die selbst noch mit Behördenwirrwar und fremdenfeindlichen Ressentiments konfrontiert wurden.

Im Rahmen eines Rechercheprojektes versuchen Tuğsal Moğul und die Initiative größtmögliche Transparenz eines völlig intransparenten Ereignisses zu schaffen. Sie bringen die Realität im Rahmen eines Dokumentartheaters auf die Bühne, schaffen so eine würdige Erinnerung an die Tat.

Es geht um lückenlose Aufklärung des Geschehens und um eine kritische Betrachtung des Vorgehens der staatlichen Behörden und der Polizei und politische Konsequenzen. Und es geht natürlich um Gerechtigkeit. Für die Opfer und die Hinterbliebenen.

AND NOW HANAU will eine veränderte Perspektive auf das Geschehene schaffen und fordert einen gesellschaftlichen Prozess der Reflektion und Konsequenzen.
Black Forest Glitter
M O N T A U

Melancholischer Island Pop made in Black Forest

„Schwarzwälder Kate Bush“ oder „die Schwarzwälder Antwort auf den melancholischen Island Pop“ – so wurden ihre letzten Konzerte betitelt und zeichnen ganz gut ab, was sie mit ihrer Musik schafft.

Durch die Songs von Montau alias Judith Heusch (ehemals Patty Moon) rauschen weite Landschaften, Geschichten und jede Menge Emotionen. Ihre Songs klingen nordisch und laufen nicht immer mit simplen Harmoniewendungen ab. Ihre elfenhafte Stimme schwebt groß und weit mittendrin und manchmal über der Musik.

Eingefangen werden die großen Bilder am Piano, das bei jeder Komposition und auch live Grundlage jeder Song-Produktion bleibt. Als Support von Agnes Obel oder Cat Power hat sie schon auf großen Bühnen gespielt, zum Teil mit Unterstützung von Band und Streichern.

Für ihren Song „Polar Light“ hat Montau einen ihren Lieblings Musiker aus Norwegen angefragt: Daniel Herskedal, der indirekt mit dem Text des Songs zu tun hat. Herskedal gefiel der Song und er hat ein wunderbares Solo für den Song eingespielt, das auf dem bald erscheinenden Album zu hören sein wird.

Nach einigen veröffentlichten Alben mit PATTY MOON, Film- und Kinomusik und zahlreichen Konzerten rückt Judith Heusch bei dieser Produktion noch näher an die Verwirklichung von Harmonien, Texten und Sounds heran, die in der Lage sind ihre innere Welt zu spiegeln und die den Zuhörer einsaugen in den Rausch einer eigenen Welt.

Piano & Stimme: Judith Heusch

Cello: Silke Täubert

Drums: Marc Vetter
Tor in Stuttgart
Die Stuttgarter Sportreporter-Legende Oskar Beck hat zur Einstimmung auf die Fußball-EM 2024 in Stuttgart einen unterhaltsamen Rückblick mit den besten Fußballgeschichten der Stadt veröffentlicht. In der Neuerscheinung „Tor in Stuttgart“ erzählt Oskar Beck Geschichten von Menschen, die den Fußball in Stuttgart bewegt haben, und schildert Tore und Triumphe, Tragödien und Tränen, vom verrücktesten Fallrückzieher der Fußballgeschichte bis zum Fluchtauto, das bei Halbzeit mit laufendem Motor vor der Haupttribüne des Neckarstadions auf den Star des Gegners wartete. „Unfassbare Heldentaten und schamlose Schandtaten wurden in Stuttgart verübt“, erinnert sich der Autor, „Wundermänner, bunte Vögel und Trainerhexer waren am Werk“.
Oskar Beck, Jahrgang 1949, ist für seine Texte mit zahlreichen Journalistenpreisen ausgezeichnet worden. Schon in seinem Buch “Und alles wegen Ali” (2021) waren seine Sportgeschichten über seine Begegnungen mit den Großen des Sports zugleich ein Stück Zeitgeschichte. Beck begann als Sport-Ressortleiter bei den “Stuttgarter Nachrichten” und war danach als freier Autor unter anderem für “SPORTS”, “Sport-Illustrierte” und “Sport” (Zürich) tätig. Er schreibt seit vielen Jahren für die “Welt am Sonntag” und ist seit 2003 wöchentlicher Kolumnist in der “WELT”, außerdem erscheint seit 1996 seine wöchentliche Kolumne in der “Stuttgarter Zeitung“.

Freuen Sie sich auf einen launigen und unterhaltsamen Abend.
Love hurts
Comedy Ensemble BACKBLECH feiert Comeback in Urbesetzung

„Love hurts“ und hurts und hurts und hurts nicht mehr auf

Wer gedacht hatte, Schlagermenschen und alternde Schauspieler hätten ein Monopol auf ergreifende Comebacks, muss sich hier und heute eines Besseren belehren lassen: Das mit vielfacher Lobhudelei bedachte Comedy Ensemble BACKBLECH feiert ein Comeback, fast in Urbesetzung. Mit Sigi Gall und Cherry Gehring sind die beiden Gründungsmitglieder dabei, der neue Gitarrist Chessy Czesnat ergänzt die illustre Runde.

Großes Drama. Heftiger Schmerz. Bittere Tränen. Laute Schreie. Tiefe Sehnsucht. Heiße Herzen. Schmachtende Blicke. Viel zu oft viel zu wenig Humor. In Summe ist unser Leben eine einzige, schmerzende Liebe. Ist Schmerz nicht folgerichtig die Konsequenz einer Kollision zwischen Mann und Frau?

Es hätte kein besseres Programm geben können als „Love hurts“, um als BACKBLECH im Original einen neuen Anlauf zu wagen. Das Werkzeug: feinstes Comedyhandwerk mit Lautlachgarantie, catchy Livemusik und garniert wird diese exklusive Mixtur mit Drama. Jede Menge Drama. All das, weil nichts authentischer ist als unsere Leben.

„Love hurts“ erzählt die zusammenhängende Geschichte einer Beziehung zwischen einer Frau und einem Mann, deren kleinstes gemeinsames Vielfaches enttäusche Liebe und der resultierende Entschluss ist, jede weitere Beziehung zu meiden. Die Nichteinhaltung dieser Anti-Beziehung-Idee ist von gewaltiger Lässigkeit, am Ende eines cleveren Abends werden wir alle nicht vergessen haben, dass wir eigentlich über uns lachen.


http://www.backblech.com/

Veranstaltung ist abgesagt und wird rückabgewickelt

Stuttgart

20.03.2024
20:15 Uhr
Tickets
ab 26,70 €
KOKUBU
Magische Japan-Reise zwischen artistischem Trommelsturm und zarten Bambusflötentönen
Eine der größten Trommelshows der Welt
Umjubelt gefeierte japanische Trommelshow Kokubu begeistert mit furiosen Rhythmen und kraftvoller Athletik
Mit neuer Show auf großer Tour 2024

Nach den grandiosen Publikums- und Kritiker-Erfolgen ihrer Deutschland-Gastspiele 2019, 2020 und 2023 umfasst die neue Show „SOUND OF LIVE“-Tour 2024 von Kokubu- The Drums of Japan noch mehr Termine. Der Tourneeplan führt das Ensemble durch Deutschland , Schweiz, Luxemburg und Belgien.

Wenn die japanische Truppe von Mitte Januar bis Mitte März in Europa gastiert, wird sie in ca. 50 Städten ein musikalisches Trommelfeuerwerk garantieren. Dann kann sich jeder Besucher „eines Events, von seltener Intensität“ (Soester Anzeiger) davon überzeugen, was in vielen Rezensionen stand: „Trommler sorgen für Begeisterungsstürme“ (Badische Zeitung), „Alle waren fasziniert.“ (Fränkische Nachrichten) oder „Stehende Ovationen für kraftvolle Trommler“ (Schwäbische Zeitung). Solch einhellige Euphorie basiert auf guten Gründen. Die Akteure praktizieren „die hohe Kunst des Taiko-Spiels“ (Westdeutsche Zeitung) Neben der authentischen und hypnotisch – faszinierenden Energie dieser spektakulären Show verfolgt KOKUBU noch einen weiteren Ansatz: die tiefgreifende Spiritualität Japans wird mit jedem Ton erlebbar gemacht. 2024 kommen zwei große O - Daiko Trommeln zum Einsatz und geben der Gruppe einen noch imposanteren Auftritt. Ein neues Bühnenbild und eine spektakuläre Lichtkonzeption runden das außergewöhnliche Trommelevent ab.

Außerdem wird Masamitsu Takasaki als Weltmeister des dreisaitigen Zupfinstruments Tsugaru-Shamisen das Event klanglich bereichern

KOKUBU ist ein unbeschreiblich fesselndes Erlebnis für Ohren, Augen, Herz und Seele. Die in schwarze Kimonos und weiße Stirnbänder gekleidete Ausnahmetruppe spannt den musikalischen Bogen zwischen den Boden zum Erbeben bringendem Akustik-Orkan der Trommeln, dezenter Rhythmik und dem zart-sanften Klang der Bambuslängsflöte (Shakuhachi). In wechselnden Gruppierungen und mittels dreier unterschiedlich großer Röhrentrommeln (Taikos) bringt das 1998 gegründete Ensemble aus Osaka um Shakuhachi-Meister Chiaki Toyama in atemberaubender Synchronität oder auch kontrastierend einen atemberaubenden Rhythmus auf die Bühne. Bisweilen kommen sogar mehrere imposante, Röhrentrommel zum Einsatz, deren Bespannung ein Athlet mit zwei massiven, unterarmdicken Stöcken bearbeitet. Den Widerpart bilden zarte Flötentöne. Ihr fernöstlicher Klang verzaubert auf Anhieb. So entsteht eine für Europäer magisch anmutende Musik. Dem Verständnis dieser tief in alter Tradition verwurzelten Kunstfertigkeit dient, dass jedem Stück eine kurze Einführung vorangestellt ist. Sie erklärt (in Deutsch) die Bedeutung der jeweiligen Lieder. Diese handeln beispielsweise vom Eins-Sein von Körper und Geist, der Lebensfreude, der Natur, der Kraft der Jahreszeiten oder dem Glaubenssatz „Gehe vorwärts ohne zurückzuschauen“.

„Ganz sanft beginnt der Abend. Leicht wie der Schlag einer Libelle hallen die Töne der traditionellen Holzflöte durch den Saal“, notierte Steffen Koller in der Kreiszeitung über die

„einzigartigen Kokubu“, die er als „einfach faszinierend“ beschrieb. „Es ist der Start einer Show, die nicht nur im Trommelfell der Besucher nachhaltig Eindruck hinterlässt. Es ist vor allem eine

Darbietung, die durch ihre Authentizität besticht. Eine Show, die nachdenklich und gleichzeitig einfach Spaß macht. Eine Show, die den Alltag vergessen lässt“.
Jugend von
„Die heutige Jugend ist von Grund auf verdorben. Sie ist böse, gottlos und faul.“

Während sich insgeheim jeder Mensch wünscht, „ewig jung zu sein“, wird meist negativ über die Jugend von heute gesprochen. Eine Bewertung von Erwachsenen, die diesen Lebensabschnitt doch selbst durchfeiert und durchlebt haben und nun auf jene Zeit zurückblicken.
Aber ist die Jugend von heute tatsächlich verkommener als jede zuvor? Wie würde das Idealbild der Jugend aussehen und aus wessen Perspektive kann und darf dieses Urteil gefällt werden?

Die aktuelle Jugend wächst in einer Zeit des immer schnelleren Wandels auf. Dinge, die gestern noch selbstverständlich waren, heute vergessen sind. Positionen, die vor kurzem noch aktuell erschienen, sind im nächsten Moment längst überholt. Alles scheint in Bewegung zu sein und doch ist vieles festgelegt, manifestiert und etabliert. Die nahezu unbegrenzte Freiheit impliziert gleichzeitig eine größtmögliche Verallgemeinerung: Wir sind alle unterschiedlich und deshalb alle gleich – und doch finden wir uns in Schubladen wieder, die auf Stereotypen beruhen, geprägt durch Bildung und Erziehung und gerahmt von Normen und Traditionen.

Und so bietet die Multioptionalität unserer Gesellschaft nicht nur grenzenlose Wahlmöglichkeiten, sondern sie führt auch zu Desorientierung, Ängsten und Unsicherheiten bezüglich der eigenen Perspektiven und überzogenen Erwartungen gegenüber der jüngeren Generation. Eine Generation, die das Gefühl hat, sie müsse sich ständig rechtfertigen, während sie noch dabei ist sich zu finden.

Über 20 junge Menschen aus dem Großraum Stuttgart haben sich ein halbes Jahr lang auf die Suche begeben, nach den eigenen und fremden Perspektiven auf sich selbst, ihre Generation und die Welt. Das daraus entstandene Stück gleicht einer mitreißenden Show des Lebens im Spannungsfeld von Klischeedenken und Selbstreflexion und der finalen Frage an die Erwachsenen: ALTER – WAS IST EUER PROBLEM?!

Es spielen: Alexandar Esber, Anna Aurora Setzer, Asil Giasar Oglou, Can Braastad-Tiffon, Charlotte Maier, Chiara Beraldo, Emanuela Ruberto, Ioanna Sevastopoulu, Johanna Wassum, Leon Kaan Tunç, Lilly-Loveleen Laschet, Lisa Löser, Megan Hummel, Moritz Kock, Neriman Hammed, Pia Wunderlich, Resul Bugdayçi, Roni Ünlüyol, Sara Beraldo, Sebastiana Domingos, Shaher Al Basatneh, Tanvi Khatri, Türkan Koysüren
CAVEMAN - Martin Luding
CAVEMAN von Rob Becker

Männer sind Jäger und Frauen sind Sammlerinnen. Eine Tatsache, die die menschliche Evolution bis heute nicht hat ändern können. Die Kult-Comedy begeistert Publikum und Kritiker rund um den Globus. Ein MUSS für alle, die eine Beziehung führen, führten oder führen wollen!

CAVEMAN wirft einen ganz eigenen Blick auf die Beziehung zwischen Mann und Frau. Im „magischen Unterwäschekreis“ begegnet Tom, der sympathische Held im Beziehungsdickicht, seinem Urahn aus der Steinzeit, der ihn an Jahrtausende alter Weisheit teilhaben lässt: Männer sind Jäger und Frauen sind Sammlerinnen. Eine Tatsache, die die menschliche Evolution bis heute nicht hat ändern können. Was der Durchschnitts-mann schon immer vermutet hat, weiß Tom nun aus erster Hand und fragt sich: „Warum betrachten wir Frauen und Männer nicht einfach als völlig unterschiedliche Kulturen? Mit verschiedenen Sprachen, verschiedenen Verhaltensweisen und verschiedener Herkunft?“ Von dieser Erkenntnis beflügelt, analysiert Tom das befremdliche Universum der Sammlerinnen: Diese geheimnisvolle Welt von besten Freundinnen, Einkaufen und Sex. Mit immensem Mitteilungsbedürfnis und trockenem Humor und ironischen Blick beobachtet Tom auch die Lebensweise des Jägers. Er enthüllt, welche Erfüllung „Rumsitzen, ohne zu reden“ bedeuten kann, warum Männer durch das Fernsehprogramm zappen müssen und dass eine Unterhaltung unter Jägern mit den Worten „Lass uns in den Keller gehen, Sachen bohren“ beginnt und gleichzeitig endet.

Der Amerikaner Rob Becker schrieb mit CAVEMAN das erfolgreichste Solo-Stück in der Geschichte des Broadways. Nachdem CAVEMAN in den Vereinigten Staaten von einem Millionen-Publikum bejubelt wurde, feiert der moderne Höhlenmann weltweite Erfolge. In Deutschland startete das Stück im Jahr 2000 in der Regie von Esther Schweins und der Übersetzung von Kristian Bader.

Caveman: Martin Luding // Regie: Esther Schweins // Original: Rob Becker // Übersetzung: Kristian Bader

Eine Theater Mogul Produktion.
Männerabend - Männerabend
MÄNNERABEND... nicht nur für Frauen! Eine lustvolle Geisterbahnfahrt durch das Wesen Mann.

Was wäre der Mann ohne die Frau? Nicht da! Wenn Mann aber da ist, und Frau ist weg? Eine Frage, die sich auch Tom eines Abends ganz unvermittelt stellen muss. Doch diesmal hat ihn seine Heike nicht vor die Tür gesetzt. Wozu auch? Soll ihr CAVEMAN doch in der gemeinsamen Höhle Speck und Rost ansetzen. Für sie gibt es in der Welt da draußen schließlich noch vieles zu entdecken und zu erforschen – der Snowboardlehrer Giovanni hat dazu ein offenbar sehr ansprechendes Studienprogramm vorbereitet...

Tom treibt der Mut der Verzweiflung derweil auf eine zweistündige Expedition tief ins Reich der Männer, wo er einem wahren Kuriositätenkabinett an Typen begegnet: Seinem alten Dumpfmeier-Kumpel Jörg, einem "Dessdossderrron"-strotzenden Personaltrainer und leider wieder einmal dem pedantischen Herrn Papa. Aber auch Womanizer Helmut, ein singendes Telegramm oder der Montagskreis der "Hormonen" können ihn nicht darüber hinwegtäuschen, dass sieben Bier zwar ein Schnitzel ersetzen, doch sieben Männer keineswegs eine Frau. Wird es also doch noch ein Happy End für Tom und seine Heike geben?

Mit »Männerabend« erfährt die Kult-Comedy CAVEMAN ihre gleichermaßen originelle wie schlagfertige Fortsetzung. Und wie der Bühnenbruder jongliert das Stück dabei auf erfrischend witzige Art mit gängigen Rollenklischees - ohne platt zu werden. Die beiden Darsteller brillieren als ewige Helden der Beziehungsarbeit im freien Spiel der Mann-igfaltigkeit. Ein Abend, an dem die Frauen mehr über das andere Geschlecht erfahren, als den Männern lieb ist!

Männerabend. Ohne geht nicht!
 
Buch von Roland Baisch, Martin Luding und Michael Schiller.

„Wo CAVEMAN aufhört, macht MÄNNERABEND munter weiter. (...) Der Höhlenmensch hat würdige Ahnen gefunden!“ - Hamburger Morgenpost

„Cleverer Witz und Klamauk wechseln sich ab mit wahren Worten und musikalischen Einlagen. (...) Überhaupt fehlte es nicht an Überraschungen.“ - Hamburger Abendblatt
„Wie das alles auf die Bühne kommt, ist stimmig, temporeich und schräg zugleich. (...) Für den einen mag das zu viel Klamauk sein, für den anderen ist es einfach großer Spaß." - Stuttgarter Nachrichten

„Wer CAVEMAN mag, wird den MÄNNERABEND lieben.” - Schwäbische Post
Jugend von
„Die heutige Jugend ist von Grund auf verdorben. Sie ist böse, gottlos und faul.“

Während sich insgeheim jeder Mensch wünscht, „ewig jung zu sein“, wird meist negativ über die Jugend von heute gesprochen. Eine Bewertung von Erwachsenen, die diesen Lebensabschnitt doch selbst durchfeiert und durchlebt haben und nun auf jene Zeit zurückblicken.
Aber ist die Jugend von heute tatsächlich verkommener als jede zuvor? Wie würde das Idealbild der Jugend aussehen und aus wessen Perspektive kann und darf dieses Urteil gefällt werden?

Die aktuelle Jugend wächst in einer Zeit des immer schnelleren Wandels auf. Dinge, die gestern noch selbstverständlich waren, heute vergessen sind. Positionen, die vor kurzem noch aktuell erschienen, sind im nächsten Moment längst überholt. Alles scheint in Bewegung zu sein und doch ist vieles festgelegt, manifestiert und etabliert. Die nahezu unbegrenzte Freiheit impliziert gleichzeitig eine größtmögliche Verallgemeinerung: Wir sind alle unterschiedlich und deshalb alle gleich – und doch finden wir uns in Schubladen wieder, die auf Stereotypen beruhen, geprägt durch Bildung und Erziehung und gerahmt von Normen und Traditionen.

Und so bietet die Multioptionalität unserer Gesellschaft nicht nur grenzenlose Wahlmöglichkeiten, sondern sie führt auch zu Desorientierung, Ängsten und Unsicherheiten bezüglich der eigenen Perspektiven und überzogenen Erwartungen gegenüber der jüngeren Generation. Eine Generation, die das Gefühl hat, sie müsse sich ständig rechtfertigen, während sie noch dabei ist sich zu finden.

Über 20 junge Menschen aus dem Großraum Stuttgart haben sich ein halbes Jahr lang auf die Suche begeben, nach den eigenen und fremden Perspektiven auf sich selbst, ihre Generation und die Welt. Das daraus entstandene Stück gleicht einer mitreißenden Show des Lebens im Spannungsfeld von Klischeedenken und Selbstreflexion und der finalen Frage an die Erwachsenen: ALTER – WAS IST EUER PROBLEM?!

Es spielen: Alexandar Esber, Anna Aurora Setzer, Asil Giasar Oglou, Can Braastad-Tiffon, Charlotte Maier, Chiara Beraldo, Emanuela Ruberto, Ioanna Sevastopoulu, Johanna Wassum, Leon Kaan Tunç, Lilly-Loveleen Laschet, Lisa Löser, Megan Hummel, Moritz Kock, Neriman Hammed, Pia Wunderlich, Resul Bugdayçi, Roni Ünlüyol, Sara Beraldo, Sebastiana Domingos, Shaher Al Basatneh, Tanvi Khatri, Türkan Koysüren
Die Deutsche Ayse - von Tugsal Mogul
Die Deutsche Ayşe
von Tuğsal Moğul

„Mama, mach mal die Kühlschranktür auf und jetzt die Tür vom Tiefkühlfach, nimm das ganze Fleisch und Eis da raus und stecke jetzt mal deinen Kopf da hinein und bleibe eine Minute in dieser Position: So kalt ist Deutschland. Keine Sonne, viel Regen, und alle Leute am Arbeiten.“

Drei türkische Frauen aus der ersten Einwanderergeneration. Sie kommen in ein fremdes Land, das so ganz anders ist, als ihre Vorstellungen davon waren. Sie wollen nicht lange bleiben, und stehen doch vor der Herausforderung, sich mit ihrer neuen Heimat anzufreunden. Wie schwer ist es, sich in ein anderes Land zu integrieren? Und was tut dieses Land dafür? „Die deutsche Ayşe“ ist ein szenischer Beitrag zur immer wieder aufflammenden Debatte um das Gelingen von Integration. Autor Tuğsal Moğul portraitiert in seinem Stück drei starke Frauen, deren Lebensläufe auf der Bühne für sich selbst sprechen.

Tuğsal Moğul wurde 1969 in Neubeckum geboren. In seinem am Theater Münster uraufgeführten und 2013 zum interkulturellen Festival „Made in Germany“ nach Stuttgart eingeladenen Stück montiert er eigene Erinnerungen und die von ihm mit Einwanderern geführten Interviews zu einer lebensfrohen Revue über die Anfänge der Migration in Deutschland.

„Ein zeitlos-aktuelles, sensibles Stück, das man nicht so schnell vergisst.“ – WDR

„Was das Stück so angenehm macht: Es bildet die Realität ab, fern von ideologischen, kulturellen oder religiösen Diskussionen. Es erzählt einfach von drei Menschen, die Gutes und Schlechtes hinter sich ließen um Schlechtes und Gutes anderswo zu erfahren“ – Ludwigsburger Kreiszeitung

Es spielen: Larissa Ivleva, Anne Osterloh, Katja Schmidt-Oehm und Yavuz Köroglu
Das vergessene Volk . Eine Reise zu den letzten Jägern und Sammlern
Diese preisgekrönte Live-Reportage ist eine bewegende Reise in unsere eigene Vergangenheit, denn 95% der Menschheitsgeschichte haben wir als Jäger und Sammler zugebracht. Tief im Regenwald lebt das Volk der Maniq. Autark, verborgen, allein. Sie gehören zu den letzten Jägern und Sammlern auf unserem Planeten. Der Forscher Khaled Hakami ist mit vielen Fragen zu den Maniq in den Regenwald aufgebrochen, hat monatelang mit ihnen gelebt und ist mit überraschenden Antworten zurückgekehrt.

Die Maniq gehören heute zu den letzten Jägern und Sammlern auf unserem Planeten. Ihr nomadisches Leben in den abgeschiedenen Regenwäldern der malaiischen Halbinsel kennt keine soziale, politische oder ökonomische Ungleichheit, weder zwischen Mann und Frau noch zwischen Kindern und Erwachsenen. Das Bild vom primitiven Steinzeitmenschen in Schulbüchern und Medien hat wenig mit der Realität zu tun. Gleiches gilt für romantische Vorstellungen vom indigenen Leben im Einklang mit der Natur. Aber wie und warum funktioniert eine Gesellschaft ohne Hierarchie, ohne Besitz oder Eigentum, ohne soziale Institutionen und ohne komplexe Technologie? Was denken Menschen, für die es keine Zukunft oder Vergangenheit, sondern nur die Gegenwart gibt? Wie sieht das tägliche Leben in einer Welt aus, die über die Grenzen des Regenwaldes nicht hinausgeht? Was glauben Menschen, die keinen Glauben haben? Wie erziehen sie, wenn es keine „Kinder“ und „Erwachsenen“ gibt? Und wenn wir die längste Zeit unserer Geschichte so oder so ähnlich gelebt haben, warum mussten wir uns ändern? Das sind typische Fragen der WEIRD people (Western, Educated, Industrialized, Rich, Democratic), die nur uns interessieren, nicht aber die Jäger und Sammler. Wir sind für sie nur eigenartige Wesen aus einer anderen Welt, die sich im Regenwald nicht zurechtfinden. Khaled Hakami durfte als durchschnittliche WEIRD person bei den Maniq (über)leben und teilt diesen erlebten Kulturschock mit den Zuschauern.
„Das vergessene Volk“ ist eine mehrfach preisgekrönte Live-Reportage und hat u.a. das internationale Discovery Days Festival 2022 in Laax in der Schweiz gewonnen. Im Anschluss an den Vortrag werden wir mit Khaled Hakami und den Zuschauern im Rahmen einer Gesprächsrunde noch tiefer in den Regenwald eintauchen.
Dieser Vortrag ist ein Highlight der diesjährigen TRAUM & ABENTEUER-Saison und hat das Prädikat: Absolut sehenswert!

KHALED HAKAMI
Der Wiener Khaled Hakami forscht und arbeitet als freier Wissenschaftler an der Universität Wien. Neben klassischer Lehrtätigkeit organisiert der renommierte Wissenschaftler Kongresse, war zu Gast bei der Sendereihe Punkt Eins auf Ö1, bei der langen Nacht der Forschung, beim Forscher-Slam und weckt mit seiner Live-Reportage großes Interesse auch außerhalb anthropologischer Fachkreise.

Für diese Veranstaltung ist kein VVK mehr möglich - Tickets / Infos unter 0711 40 20 720
Fisch fromm Frisör! - Die neue Show
Der Wahnsinn geht weiter!
EURE MÜTTER präsentieren ihre brandneue Show „Fisch fromm Frisör“ –
ein Comedy-Programm, so fett, dass es im Pool sein T-Shirt anlässt!
Seit über 20 Jahren touren Andi Kraus, Don Svezia und Matze Weinmann kreuz und
quer durch die Republik und haben dabei so manchen Kleinkunsttempel in seinen
Grundfesten erschüttert.
Mit ihrem achten Programm begeistern EURE MÜTTER wieder ihr Publikum durch
den einzigartigen Mix aus lustigen Songs, skurrilen Sketchen und absurden
Performances, für die man einfach Spezialisten wie die drei Männer in ihren schwarzen
Klamotten braucht.
„Fisch fromm Frisör“ ist eine unglaublich abwechslungsreiche Show, randvoll mit
präzise gebastelten Darbietungen und treffsicheren Pointen. Kein Thema ist dem Trio
fremd, sämtliche Phänomene des täglichen Lebens werden hier einen Abend lang
kunstvoll aufgebockt.
Ihr YouTube-Kanal hat mittlerweile über 60 Millionen Views und wer die drei aus
dem Internet kennt, weiß: Die sind echt lustig.
Aber nur wer sie live erlebt, spürt tatsächlich, was für ein mitreißendes
„Fuck, yeah!!!“-Ereignis eine EURE MÜTTER-Bühnenshow ist.
„Fisch fromm Frisör“ bietet zwei Stunden nie zuvor gesehener Comedy – frisch
gewaschen, ausgenommen und eingedreht. Ein berühmter Kritiker verglich die drei
Komiker vor kurzem mit einer guten Flasche Rotwein. Nicht etwa, weil sie mit
zunehmendem Alter immer besser werden, sondern weil er es schade fände, wenn
man sie einfach achtlos in einen Topf Gulasch kippt.

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Fisch fromm Frisör! - Die neue Show
Der Wahnsinn geht weiter!
EURE MÜTTER präsentieren ihre brandneue Show „Fisch fromm Frisör“ –
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Seit über 20 Jahren touren Andi Kraus, Don Svezia und Matze Weinmann kreuz und
quer durch die Republik und haben dabei so manchen Kleinkunsttempel in seinen
Grundfesten erschüttert.
Mit ihrem achten Programm begeistern EURE MÜTTER wieder ihr Publikum durch
den einzigartigen Mix aus lustigen Songs, skurrilen Sketchen und absurden
Performances, für die man einfach Spezialisten wie die drei Männer in ihren schwarzen
Klamotten braucht.
„Fisch fromm Frisör“ ist eine unglaublich abwechslungsreiche Show, randvoll mit
präzise gebastelten Darbietungen und treffsicheren Pointen. Kein Thema ist dem Trio
fremd, sämtliche Phänomene des täglichen Lebens werden hier einen Abend lang
kunstvoll aufgebockt.
Ihr YouTube-Kanal hat mittlerweile über 60 Millionen Views und wer die drei aus
dem Internet kennt, weiß: Die sind echt lustig.
Aber nur wer sie live erlebt, spürt tatsächlich, was für ein mitreißendes
„Fuck, yeah!!!“-Ereignis eine EURE MÜTTER-Bühnenshow ist.
„Fisch fromm Frisör“ bietet zwei Stunden nie zuvor gesehener Comedy – frisch
gewaschen, ausgenommen und eingedreht. Ein berühmter Kritiker verglich die drei
Komiker vor kurzem mit einer guten Flasche Rotwein. Nicht etwa, weil sie mit
zunehmendem Alter immer besser werden, sondern weil er es schade fände, wenn
man sie einfach achtlos in einen Topf Gulasch kippt.

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ME AND MR CASH
ME AND MR CASH - Ein Theaterabend mit Songs von Johnny Cash und June Carter

Ein Februarabend im Jahr 1968. Johnny Cash und seine Entourage spielen wieder eine ihrer ausverkauften Shows, diesmal in einem Provinzstädtchen in Kanada. Auch die quirlige June Carter, Spross der legendären Carter Family, ist wieder dabei. Nachdem sie die letzten Akkorde ihres gemeinsamen Hits „Jackson“ gespielt haben, fragt Johnny vor mehreren tausend Fans: „Willst du mich heiraten, June?“ Mit Spontanität und unvergleichlichem Witz umgeht sie eine Antwort und dreht stattdessen die Situation ins Komische, als wäre es eine einge übte Nummer. Doch Johnny lässt nicht locker – dieses Mal nicht: Nach 31 Heiratsanträgen antwortet ihm June an diesem Abend endlich mit „Ja!“.Die Schauspieler Lucie Mackert und Roman Roth tauchen gemeinsam mit dem Musiker Thomas Maos in die Carter-Cash-Welt ein. Sie beleuchten die zwei Seiten einer Liebe im Showgeschäft und zeigen die vielen Facetten der beiden Hauptfiguren. Dabei lassen sie aber auch wichtige Wegbegleiter und Familienmitglieder aufleben und erzählen die Geschichte der beiden aus zahlreichen Blickwinkeln. Mit Hilfe von neuen Arrangements altbekannter Countryklassiker zeigen die drei Performer eine heutige Sicht auf dieses Stück Musikgeschichte und lassen gleichzeitig längst vergangene Zeiten aufblitzen.

Eine Koproduktion von Theaterhaus Stuttgart und Theater Gütersloh
REGIE Endre M. Holéczy
ES SPIELEN Lucie Mackert, Thomas Maos, Roman Roth
Gregory Privat Trio
GRÉGORY PRIVAT TRIO
Die Musiktradition seiner Heimat Martinique ist – vielleicht nicht überraschend – einer der prägenden Stränge in der musikalischen DNA des Pianisten Grégory Privat, der dort 1984 geboren wurde. Den frühesten musikalischen Einfluss auf Grégory Privat hatte sein Vater, Pianist und Mitglied einer der bekanntesten martinischen Bands Malavoi. Der Jazz wurde zu seiner musikalischen Heimat. Privat arbeitete mit einigen der Schlüsselfiguren der europäischen Jazz-Szene, wie Stéphane Belmondo, Rémi Vignolo und einem Musiker, der derzeit mit seinem äußerst individualistischen Jazz-Rock-Stil große Aufmerksamkeit bekommt, Guillaume Perret. „Alle Elemente der karibischen Musik sind in mir präsent“, sagt Privat. „Sie finden intuitiv und natürlich ihren Weg in meine Musik. Aber ich versuche immer, woanders hinzugehen, um jeden Tag neue Stile zu entdecken. Es ist ein großes Privileg, Musiker aus anderen Kulturen zu treffen. Ich möchte Musik schaffen, die die Welt zu einem magischeren Ort machen kann.“

Grégory Privat (p, keys, voc) | Chris Jennings (db) | Tilo Bertholo (dr, perc)

KINGA GLYK & BAND
Was ihre Berufswahl angeht, hat sie eine absolut griffige Erklärung parat. „Ich kann nicht so gut singen, deshalb spiele ich Bass“, sagt Kinga Glyk. Und wie die Polin das macht, ist famos. Kinga Glyk rückt die vier Saiten in den Mittelpunkt, spielt sie zugleich virtuos, lässig und leicht. Und zeigt dabei furios, dass die Bassgitarre auch als Melodieinstrument taugt: „Mein Instrument ist meine Stimme. Und wer mich einmal live gesehen hat, der versteht das“. Eric Claptons
TEARS IN HEAVEN machte sie 2016 zum YouTube-Star. Inzwischen ist Kinga Głyk eine der gefragtesten E-Bassistinnen des europäischen Jazz. Vier Alben hat sie bereits veröffentlicht. Ihr letztes Album FEELINGS gab‘s beim Europa Open Air 2022 sogar im Big-Band-Gewand. Dort wurde sie vom ersten Moment an gefeiert, als sie mit der hr-Bigband und ihren groovigen Stücken den Abend eröffnete.

Kinga Glyk (b) | Nicolas Viccaro (dr) | Pawel Tomaszewski (key)
Michael Jakubczak (key) | Hailey Niswanger (sax)
Du bist meine Mutter - Theaterhaus Schauspiel
DU BIST MEINE MUTTER
von Joop Admiraal (Deutsch von Monika The)

Am 15.06.2004 hatte dieses Stück mit Stephan Moos als Darsteller im Theaterhaus seine Premiere. Nun 16 Jahre später wird nach einer Überarbeitung des Stückes, Stephan Moos seine große schauspielerische Wandlungsfähigkeit erneut auf die Bühne bringen. Er, der Sohn, besucht seine Mutter im Pflegeheim. Die Gewohnheit der wöchentlichen Begegnung mit ihrem gleichbleibenden Ritual verliert sich in einem intensiven, liebevollen Zwiegespräch, überlagert von leisen Humor und melancholischer Stimmung. Seine beeindruckende Form gewinnt das Drama mit der Darstellung von Mutter und Sohn durch einen Schauspieler. Das 1981 in Amsterdam uraufgeführte Stück hat an Bedeutsamkeit nicht verloren. Die Hilfsbedürftigkeit alter Menschen, ihre Abhängigkeit von den Angehörigen, die wachsende Lebens-Unlust und die Kontroverse um den vorzeitigen Abbruch des Verfallprozesses sind Themen, die seit der Entstehung des Stückes noch brisanter geworden sind und in Zeiten von Corona eine neue, dringliche Aktualität bekommen haben.

„Es ist ein ausgeklügeltes Wechselspiel zwischen den Figuren, das höchste Konzentration und Präzision benötigt. Bei Stephan Moss sitzt jedes Detail … ‘Du bist meine Mutter‘ ist eben auch Schauspielkunst pur, spannendes Theater mit interessanten Charakteren.“
Stuttgarter Zeitung vom 18.06.2004


Es spielt: Stephan Moos | Regie Neubearbeitung: Werner Schretzmeier | Bühne/Kostüm: Gudrun Schretzmeier | Aufführungsrechte: Litag Theaterverlag GmbH & Co. KG
Mare Nostrum III
MARE NOSTRUM II
„Mare nostrum“ nannten die alten Römer vor zwei Jahrtausenden das Mittelmeer. Und nun? Der Trompeter Paolo Fresu, der Akkordeonspieler Richard Galliano und der Pianist Jan Lundgren veröffentlichten schon mehrere Scheiben mit dem Titel MARE NOSTRUM. Doch das Mittelmeer können sie damit nicht meinen, denn Fresu ist Italiener, Galliano Franzose und Lundgren Schwede. Doch tatsächlich spiegeln sie mit ihrer Musik den Traum von einem Europa, dessen kulturelle Vielfalt und Schönheit sich in einem Mare Nostrum vereinigt. Die Zusammenstellung von Akkordeon, Klavier und Trompete ist einzigartig. Das Schöne an diesem Trio ist, dass sich alle drei Musiker stark von der Volksmusik ihrer Länder haben beeinflussen lassen.

Paolo Fresu (tr) | Richard Galliano (acc) | Jan Lundgren (p)

RABIH ABOU-KHALIL feat. ELINA DUNI
Der im Libanon geborene Oud-Virtuose und Komponist Rabih Abou-Khalil verbindet traditionelle arabische Musik, europäische Klassik und amerikanischen Jazz zu einer hochintelligenten Melange. Sein neuestes Projekt ist eines seiner außergewöhnlichsten: Schon in den 70er Jahren begeisterte er sich neben Goethe und Schiller für Friedrich Rückert, Christian Morgenstern und Joachim Ringelnatz. Nun hat er 40 Gedichte verschiedener Dichter in seinem unverwechselbaren Stil vertont. Mit der albanischen Ausnahmesängerin Elina Duni traf er auf die kongeniale Partnerin für dieses Projekt. Ihre dunkle, warme Stimme eröffnet eine Klangwelt, in der Melancholie und Hoffnung Schwestern sind.
Ins Theaterhaus bringt der vielfach ausgezeichnete Weltmusiker Abou-Khalil die erfolgreichen polnischen Streicher Mateusz Smoczynski und Krzysztof Lenczowski mit, die die Tonkultur und Virtuosität der klassischen Schule mit leidenschaftlicher Jazzimprovisation und Folk verbinden. Komplettiert wird das Ausnahmeensemble durch seinen langjährigen amerikanischen Weggefährten Jarrod Cagwin am Schlagzeug.

Rabih Abou Khalil (oud, voc) | Jarrod Cagwin (dr) | Elina Duni (voc) | Mateusz Smoczynski (vl) | Krzysztof Lenczowski (vl)
Eric Schäfer (dr) Joachim Kühn (p) Chris Jennings (b)
Clara Vetter Trio feat. Ronny Graupe
CLARA VETTER TRIO feat. RONNY GRAUPE
Früh entdeckte die 1996 in Baden-Baden geborene Pianistin und Komponistin Clara Vetter ihre Leidenschaft für das Klavierspiel. Die Gewinnerin des Baden-Württembergischen Landesjazzpreises 2023 nahm als Teenager klassischen Klavierunterricht an der Musikhochschule Stuttgart. Auch für Jazz, Improvisation und Komposition begeisterte sie sich bald und stürzte sich mit solch einer Begeisterung in diese Form des Musizierens, dass sie mit 15 Jahren Teil des Landesjugendjazzorchesters wurde. Nach dem 1. Preis im Landeswettbewerbs Jugend jazzt hat sie 2018 noch den „Steinway & Sons“ Förderpreis gewonnen. Mit den von ihr geschriebenen Big Band Arrangements gewann Clara Vetter 2022 auch den Kompositionswettbewerb des Bundesjazzorchesters.
Clara Vetter (p) | Mario Angelov (b) | Lucas Klein (dr) | Ronny Graupe (git)

LAURA KIPP QUARTETT feat. ERIC SÉVA
Der Produzent, Komponist und Trompeter Quincy Jones, hat der Stimme von Laura Kipp einen hoffnungsvollen Weg vorausgesagt: „Diese junge Frau muss sich keine Sorgen um ihre Karriere machen, sie ist großartig.“ Geboren wurde sie in Waiblingen und studierte Jazzgesang an der HMDK Stuttgart und der CNSM Paris. 2015 wurde sie Mitglied des Bundesjazzorchesters und absolvierte zahlreiche Konzerte sowie TV-Shows. 2017 hatte sie ihren ersten großen Auftritt bei den Stuttgarter Jazzopen, bevor sie nach Paris ging, um sich am dortigen Nationalkonservatorium weiter fortzubilden. Ihre stilistische Bandbreite, vom Jazz über Einflüsse von Soul, Funk, Pop bis hin zum Chanson, ist beeindruckend. Und vor allem überzeugt ihre Stimme nicht allein durch Klangschönheit, Charme und technische Perfektion, sondern durch Charisma und Persönlichkeit. Als special guest beim Konzert im Theaterhaus mit dabei: eine der markantesten Saxofonstimmen der französischen Jazzszene, Eric Séva.
Laura Kipp (voc) | William Lecomte (p) | Jens Loh (b) | Eckhard Stromer (dr) | Eric Séva (bs, ss)
Spiel mir das Lied von Morricone
SPIEL MIR DAS LIED VON....MORRICONE
Tribute to Ennio Morricone – featuring Pepe Lienhard mit 30 köpfigem Orchester
Eine Huldigung für einen der größten Komponisten des 20. Jahrhunderts. Ennio Morricone hat Musik zu fast 500 Filmen geschrieben: SPIEL MIR DAS LIED VOM TOD, MY NAME IS NOBODY, CINEMA PARADISO. Morricone hat das Format Filmmusik erschaffen. Den Anstoß zu dieser längst fälligen Hommage gab Pepe Lienhard: „Wenn ihr je etwas über Ennio Morricone macht, möchte ich gerne mit ganzer Seele dabei sein. Morricone verehre ich sehr.“ Pepe Lienhard spielt in diesem Tribute Flöte, Saxofon und diverse Blasinstrumente. Das große Orchester: 30 Künstler*innen stehen auf der Bühne. André Bellmont und Hugo Bollschweiler dirigieren. Hanna Scheuring und Daniel Rohr führen durch den Abend. Anna Gschwend und Julia Schiwowa singen. Musikalische Leitung: Tobias Schwab. Regie: Klaus Hemmerle. Leitung des Orchesters: Julien Kilchenmann. Text und Konzept: Daniel Rohr
Eine Produktion des Theater Rigiblick Zürich
Das Rigiblick Orchestra (Subs in Kursivschrift)
Pepe Lienhard (fl, sax, harm) | Yuka Tsuboi Kyriu, Jemma Abrahamyan, Edouard Mätzener, Nina Ulli, Fabienne Thönen, Anne Battegay, Sarah Kilchenmann, Susanne Dubach, Cosima Bodien, Fabienne Leresche, Fanny Tschanz, Ronny Spiegel, Lenka Bonaventurova, Milica Lazic, Jonas Moosmann (vl) | David Schnee, Anna Brugger, Anna Darani, Dominique Polich, Lenka Bonaventurova, Flor Stammer (viola) | Julien Kilchenmann, Solme Hong, François Robin, Fulvia Mancini (clo) | Andres Martinez (kb) | Tomás Gallart, Flavio Barbosa, Antonio Lagares Abeal, Yui Yukatake, Annette Cox (horn) | Andreas Betschart, Roger Rütti (pos) Gurgen Kakoyan (kl) | Rui Lopez, Federico Loy (fg) | Simon Menin (tr) | Etienne Destraz (perc) | Benjamin Heusch (g) Gerhard Gerstle (b) | Oliver Kaiser (dr)
Dieter Ilg Trio
DIETER ILG TRIO
Ohne jeden Zweifel gehört Dieter Ilg seit Jahren zu den einflussreichsten Stimmen des europäischen Jazz. Wie kaum ein anderer Kontrabassist und nur wenige Jazzmusiker überhaupt, hat sich Dieter Ilg innerhalb des zurückliegenden Jahrzehnts seiner Laufbahn der Weiter-Erzählung der Musik klassischer Komponisten, mit den Mitteln des Jazz verschrieben. Auf seinem neuen Album widmet er sich dem großen Impressionisten Maurice Ravel: Mit unverwechselbar singendem Ton, präzisem wie luftigem Groove und seinem außerordentlich sensibel agierenden Trio. Drei ECHOs hat Ilg mit seiner Virtuosität erhalten. Zu verdanken sind die Auszeichnungen auch seinen beiden grandiosen Mitspielern. Eine perfekt klingende Symbiose. Man muss dieses Trio erleben, zuhören allein genügt nicht.
(v.l.n.r.) Patrice Héral (dr) | Dieter Ilg (b) | Rainer Böhm (p)

IIRO RANTALA HEL TRIO
Ob Solo, im Trio oder mit Orchester, als Opernkomponist, Jazzimprovisator oder tiefsinniger Interpret bekannter Popmelodien, der Finne Iiro Rantala ist ein Hansdampf in allen Gassen, und vor allem „ein genialer Pianist“, wie das Hamburger Abendblatt feststellt. „Er schafft es, Unterhaltung und Bedeutung, Eigenheit und Esprit in seine Musik zu packen“ (Ralf Dombrowski). Die Frankfurter Allgemeine Zeitung attestierte ihm „Intelligenz, Humor, viel Sentiment, unvorhersehbare Ideen und feinstes Piano-Handwerk“; Jazz Thing sprach von einem „Naturereignis an den Tasten“. Nach anderthalb Jahrzehnten kehrt der finnische Pianist Iiro Rantala zu seinen Wurzeln zurück: Es ist das erste Mal seit der Auflösung seiner Kultband Trio Töykeät im Jahr 2008, dass Rantala seine Musik wieder im Format eines klassischen Piano-Trios präsentiert. Mit Trio Töykeät krempelte er ab 1988 die europäische Jazzwelt um und galt neben dem Esbjörn Svensson Trio als das angesagteste Trio des Kontinents.
Iiro Rantala (p) | Conor Chaplin (b) | Anton Eger (dr)
Cuban Jazz Night
CUBAN JAZZ NIGHT:
MICHAEL OLIVERA & THE CUBAN JAZZ SYNDICATE
Michael Olivera absolvierte nach einer Ausbildung in klassischer Percussion 2005 ein Studium an der Escuela Nacional de Arte in Havanna. Im Alter von 26 Jahren zog er nach Madrid, wo er schnell ein gefragter Teil der Jazzszene wurde. 2016 gründete Olivera seine eigene Band und überzeugte das Publikum mit einem Meer aus ansteckender Melodien und Rhythmen. Jetzt bringt Olivera mit „The Cuban Jazz Syndicate“ ein neues Line-Up ins Theaterhaus, das die besten der in Spanien lebenden kubanischen Musiker zusammenbringt.
Michael Olivera (dr, voc) | Daniel Garcia (p) | Carlos Sarduy (tr, conga) Yuvisney Aguilar Rojas (conga, perc) | Inoidel Gonzales (tsax, conga)
Yarel Hernández (eb)

ANA CARLA MAZA QUARTET CARIBE
Die Cellistin, Sängerin und Komponistin Ana Carla Maza, die bereits durch ihre Konzerte und zwei Soloalben aufgefallen ist, geht 2023 mit ihrem dritten Album CARIBE, das sie im Sextett aufgenommen hat, ihren nächsten kreativen Schritt. Unverkennbar sind die lateinamerikanischen Wurzeln im Gesang der Kubanerin und in ihrem Cello-Spiel. Die weltgewandte, vitale Musikerin aus Havanna lebt wie viele ihrer Landsleute jedoch schon längst fernab der Insel. Vor zehn Jahren kam sie nach Paris, um am Konservatorium zu studieren und ihre Solokarriere voranzutreiben - mit diversen Auftritten in Europa. Ana Carla hat ein herausragendes Latin-Jazz-Ensemble zusammengestellt, um ein lebendiges akustisches Porträt ihrer guten Erinnerungen an die späten 1990er Jahre in den lebhaften Straßen von Havanna zu zeichnen.
Ana Carla Maza (cello, voc) | Norman Peplow (p) | Marc Ayza (dr) Luis Guerra (perc)

RAMÓN VALLE
Der kubanische Jazz-Pianist Ramón Valle beeindruckt seit 30 Jahren die Jazzwelt. Seine Bühnenpräsenz ist beeindruckend, egal ob er in den Reihen eines Orchesters spielt oder ein Trio leitet. Seine Auftritte sind charismatisch, seine Musik mitreißend. Ramón Valle spielt einen Jazz, in dem natürlich – aber eben nicht nur – kubanische Rhythmen auftauchen. Valle erhielt ab dem siebenten Lebensjahr Klavierunterricht und studierte später bis 1984 an der Escuela Nacional de Arte in Havanna. Nach und nach etablierte sich Valle in der Jazzszene von Mexiko, Bogota und Havanna. Als er 1993 sein Debütalbum LEVITANDO vorstellte, bezeichnete Oscar Valdés, ein Gründungsmitglied der legendären Gruppe Irakere, Valle als „das größte Talent unter unseren jungen Pianisten“. Seine Musik geht über regional gefärbte klangliche Idiome weit hinaus, wird dadurch kosmopolitisch und somit interessant und einmalig.
Dhafer Youssef STREET OF MINARETS
DHAFER YOUSSEF Street of Minarets
Der tunesische Jazzmusiker Dhafer Youssef erschafft mit STREET OF MINARETS einen weiteren Höhepunkt in seiner erstaunlichen Karriere. Das arabische Folklore, Funk und 80er-Jahre-Fusion verschmelzende Album nähert sich dem Thema „Weltmusik“ von einer gänzlich neuen, herrlich erfrischenden Seite.
Youssef wurde 1967 im tunesischen Téboulba geboren und entdeckte früh seine Leidenschaft für die Oud, einer arabischen Kurzhalslaute, mit der er sich autodidaktisch ausbildete. Nachdem es ihm in seiner Heimat zu eng geworden war, ließ er sich in den 1990er Jahren in Wien nieder, wo er unter ärmlichsten Verhältnissen lebte, aber beherzt an seiner musikalischen Karriere arbeitete und schnell Anschluss an die österreichische und europäische Jazz-Szene fand.
Mit seinen zwischen 2013 und 2018 veröffentlichten Alben fand Youssef zu seiner ureigenen musikalischen Handschrift und etablierte sich mit seiner einzigartigen Mixtur aus zeitgenössischem Jazz und spiritueller, arabischer Folklore, auf den Konzertbühnen der Welt.
Dhafer Youssef (oud, voc) | Mario Rom (tp) | Daniel Garcia (p) | Swaeli Mbappe (b) | Tao Ehrlich (dr)

WOLFGANG HAFFNER MAGIC FOUR
Wolfgang Haffner ist ein begnadeter Schlagzeuger, das weiß man längst, nicht nur in der Jazzwelt. Heute ist der zweifache ECHO-Jazz-Preisträger ohne Zweifel der bekannteste deutsche Drummer und zugleich einer der wenigen deutschen Musiker, die auch weltweit erfolgreich sind. Seine Musik, besonders live und von solch hervorragenden Musikern gespielt, hat immer auch etwas Magisches. Gemeinsam erschaffen diese Musiker eine einzigartige Kombination von treibenden Grooves und einem Gespür für differenzierte musikalische Stimmungen. Ins Theaterhaus kommt Haffner mit seiner „Magic Four“ Besetzung.
Wolfgang Haffner (dr) | Simon Oslender (keyboards) | Thomas Stieger (b) | Sebastian Studnitzky (tp)
KARTMANN KOLLEKTIV featuring Mohammad Fityan
KARTMANN KOLLEKTIV feat. MOHAMMAD FITYAN
Circle in the Round – The arabic touch of Jazz
Das Kartmann Kollektiv spielt ein Programm, das um das selten aufgeführte Stück CIRCLE IN THE ROUND von Miles Davis kreist. Die orientalische Charakteristik des Stücks inspirierte Kartmann Jazz und Arabische Musik zusammenzubringen. Daher erklingen neben Kompositionen des syrischen Ney-Meisters Mohammad Fityan (Aleppo / Berlin) auch Stücke von Kartmann, die barocke Polyphonie mit arabischen Skalen verbinden. Eine Reminiszenz an Duke Ellington - der im Übrigen dieses Frühjahr seinen 50. Todestag hat - aus der Far East Suite, runden das Programm ab.
Mit Clara Vetter und Ekkehard Rössle sind zwei Landesjazzpreisträger im Kollektiv, außerdem der international viel gebuchte Spezialist für orientalischen Jazz, Jonathan Sell, sowie die aus São Paolo stammende Musikerin Julianna Perdigão. Sandra Hartmann ist in Baden-Württemberg ein Begriff: als klassische Sängerin, als Chansonsängerin, sowie experimentelle Performerin.
Johannes Vogt ist ein absoluter Spezialist für barocke Improvisation und seit 4 Jahrzehnten ein fester Bestandteil der Alten Musik Szene Europas. Daniel Vujanic, der seit mehr als 20 Jahren mit Daniel Kartmann arbeitet und in mehr als 20 Veröffentlichungen Jazz und Elektronik zu einer ganz eigenen, zeitgenössischen Verschmelzung gebracht hat, komplettiert das Kollektiv.
2024 feiert Daniel Kartmann sein 25-jähriges Bühnenjubiläum.
Mohammad Fityan (ney) | Sandra Hartmann (voc) | Julianna Perdigão (cl, bcl) | Clara Vetter (p) | Ekkehard Rössle (sax) Johannes Vogt (theorbe) | Jonathan Sell (b) | Daniel Vujanic (elektronic) | Daniel Kartmann (dr, co)

KOLSIMCHA
In ihren Konzerten schaffen Kolsimcha mit ihrer lebendigen, offenen Musiksprache und ihrer mitreißenden Spielfreude und Virtuosität eine Atmosphäre voller Energie.
Der einmalige Sound von Kolsimcha fesselt seit der Ensemblegründung im Jahr 1986, das anspruchsvolle Publikum in der New Yorker Carnegie Hall genauso wie bei zahlreichen renommierten Jazz-, Klassik- und Weltmusikfestivals auf drei Kontinenten.
Diese unglaubliche stilistische Vielfalt, dieser unerschöpfliche Einfallsreichtum und die musikalische Virtuosität wirken wie Funken, die jedes Publikum begeistert zurücklassen.
Michael Heitzler (cl) | Olivier Truan (p) | Pirmin Grehl (fl) | Veit Hübner (b) | Christoph Staudenmann (dr)
KRAAN / EMBRYO
KRAAN
Groove-Kompetenz seit fünf Jahrzehnten, das bietet Kraan. Die aus Ulm stammende Band hat früh einen unverwechselbaren Sound gefunden und ist ein Stück deutscher Musikgeschichte. Ihren Stil entwickelte die Band in den wilden 70ern. Seit 2008 spielt Kraan in Triobesetzung, bestehend aus den Gründern Hellmut Hattler, Jan Fride Wolbrandt und Peter Wolbrandt. Bei Kraan dreht sich seit jeher alles um das Jammen und Improvisieren, mit der Zielsetzung, sich musikalisch immerzu in neue Höhen zu schrauben. Der Bandname, der „vorne hart anfängt und hinten weich aufhört“ steht dabei stellvertretend für den originellen Klang der Jazzrock-Pioniere.
Helmut Hattler (b) | Peter Wolbrandt (g) | Jan Fride Wolbrandt (dr)

EMBRYO
Embryo ist ein einzigartiges internationales Musikkollektiv aus München, das bereits seit 1969 die jüngere deutsche Musikgeschichte mitgeprägt hat. Von Anfang an ignorierte die bunte Truppe die Grenzen zwischen Genres und zeigte, dass es in verschiedenen Klangkulturen und Stilarten mehr Verbindendes als Trennendes gibt. Dabei werden Krautrock-Elemente, Jazz, freie Improvisation sowie Rhythmen und Klänge aus Europa und der ganzen Welt miteinander verwoben. Embryo spielte bereits mit Mal Waldron, Okay Temiz, Fela Kuti, Charlie Mariano und vielen anderen, großen Musiklegenden. Marja Burchard, Multi-Instrumentalistin und Tochter des Gründers Christian Burchard, übernahm 2015 die Band, in deren Mitte sie aufwuchs. Seitdem lebt Embryo wieder auf und sucht weiter nach neuen Klängen, Rhythmen, interessanten, musikalischen Partnern und findet sie immer wieder.
Marja Burchard (vib, p, santur, org, voc) | Jan Weissenfeldt (git) | Maasi Maier (b, perc, sax) | Wolfi Schlick (sax, fl) | Jakob Thun (dr)
Ull Möck Trio feat. Lilly Thornton
ULL MÖCK TRIO feat. LILLY THORNTON Beatles goes Blue Note
Der Stuttgarter Jazzpianist und Arrangeur Ull Möck verneigt sich mit eigenen Bearbeitungen vor dem Werk der Pop-Titanen.Er übersetzt bekannte und weniger bekannte Songs aus dem großen Beatles Songbook in den Slang des Jazz und Souljazz der fünfziger/sechziger Jahre. Ull Möck nahm klassischen Klavierunterricht, seit er 10 Jahre alt war. Er ist als Komponist, Arrangeur und Studiomusiker tätig und seit 2009 Dozent für Jazz/Pop Piano an der Musikhochschule Stuttgart. Gemeinsam mit seinen langjährigen musikalischen Weggefährten lädt er Sie auf diese ganz besondere musikalische Reise ein.
Ull Möck (p, keys) | Axel Kühn (b) | Michael Kersting (dr) | Lilly Thornton (voc)

JOO KRAUS feat. MALIA & GREGOR HÜBNER
Genregrenzen überschreiten und Stiletiketten auflösen – für Joo Kraus ist das die große Leidenschaft. Eben diese Leidenschaft entfacht der vielfach ausgezeichnete Trompeter mit Stücken seines neuen Albums NO EXCUSE, das im Herbst 24 veröffentlicht wird und von dem schon jetzt einige Nummern als Premiere zu hören sein werden. Musik, die mal an den Rock von Nick Cave erinnert, mal an den Soul der Commodores und mal an den psychedelic Sound von Pink Floyd. Die Songs sind bunt, vielfältig, spannend, experimentell, fernab von musikalischer Konvention und doch unverkennbar – Joo Kraus! Mit dabei illustre Gäste wie der in New York lebende Violinist Gregor Hübner und malawische Sängerin Malia.
Joo Kraus (voc, tp, live electronic) | Ralf Schmid (p) | Veit Hübner (b)
Torsten Krill (dr) | Malia (voc) | Gregor Hübner (v)
A very special Evening with Rebekka Bakken & Friends
Ein echtes Highlight ist der Auftritt von Rebekka Bakken mit „True North“ - ein Programm, dass sie eigens für den Abend im Rahmen der Theaterhaus Jazztage konzipiert hat.

Dabei ist der Titel Programm, denn er steht für die Durchdringung der nordischen Tradition und Kultur. Der wahre, der geographische Norden.

"Dies ist ein völlig neues Projekt und eine neue Form meiner musikalischen Ausdrucksweise. Alles basiert auf meinem eigenen musikalischen Ausgangspunkt, der Tradition norwegischer, religiöser Volkslieder, die ich als Kind in der Kirche und zu Hause gehört habe. Und obwohl - oder gerade weil ich danach viele Jahre im Ausland gelebt habe, hat diese Tradition mich und meine Arbeit weiterhin beeinflusst. Erst durch den Abstand konnte ich meine eigene Art und Weise der Annäherung an das Material und dessen Interpretation entwickeln."

Begleitet wird Rebekka Bakken von Musikern die sie alle sorgfältig für dieses Projekt ausgewählt hat und die mit ihren individuellen Qualitäten einen wichtigen Teil dessen ausmachen. Stein Austrud, an den Keyboards, Eivind Aarset, Gitarre, Svein Schultz, Bass und Rune Arnesen an den Drums.

Seit die norwegische Künstlerin 2003 mit “The Art Of How To Fall” ihr international umjubeltes Plattendebüt gab, erntete sie für jede Veröffentlichung ganze Lorbeerfelder. Seither ist viel passiert. Stets streckt sie ihre Fühler in neue musikalische Richtungen aus. Doch nicht nur ihre Musik zeigt sich vielschichtig: Ihre drei Oktaven umfassende Stimme fasziniert mit ungewöhnlicher Wandlungs- und Anpassungsfähigkeit, was jedem Song eine besondere Note verleiht.

In Deutschland gewann Bakken zahlreiche Preise, darunter Goldene Schallplatten und den German Jazz Award.
Noir de Soul / Robohands
NOIR DE SOUL
Noir de Soul ist eine in Stuttgart ansässige Jazz/ HipHop / Soul-Band bestehend aus dem Produzenten und Rapper Two Point Owe aus Südafrika, dem deutschen Trompeter Robert Giegling (nicht beim Konzert im Theaterhaus dabei!), dem französischen Keyboarder Jerome Dupont, dem aus Chicago stammenden Terrance Rhodes am Bass und dem Schlagzeuger Clarence Everett aus North Carolina. Bekannt dafür, mit Samples zu arbeiten, um dem Publikum ein Erlebnis voller Soul zu bereiten, schaffen sie mit Live-Instrumenten einen einzigartigen Sound, der kulturelle Brücken baut. Noir de Soul bringen mit ausschließlich eigenen Songs eine soulige, jazzige Hip-Hop-Live Performance mit Dope Lyrics und Beats.
Two Point Owe (voc, mpc) | Jerome Dupont (keys) | Terrance Rhodes (b) Clarence Everett (dr) | Donniele Graves (voc)| Noah Becht (keys, synth) Diana Bunea (voc)

ROBOHANDS
Andy Baxter AKA Robohands zeigt den brillanten Produzenten und Multiinstrumentalisten mit durchdachtem und überzeugenden Songwriting. Baxters Musik bringt einen dazu, seine Welt nicht mehr verlassen zu wollen. Die Lieder berühren die gesamte Bandbreite an Emotionen, mal sind sie frech und beschwingt, mal wirkt düster und herzzerreißend.
Robohands hat nicht nur neue Töne und Texturen entwickelt, er vereint auch Elemente aus Jazz, Krautrock, Hip-Hop und Ambient-Musik. Die Musik integriert moderne Motive, zeitgenössische Jazz-/Hip-Hop-Drumming-Stile mit einer Anspielung auf 1990er- Mo Wax-Künstler wie DJ Shadow.
Andy Baxter (dr, loops) | Rachel Horton-Kitchlew (electric harp) | Deanna Wilhelm (tp)
Magnus Mehls Pocket Brass Band / Nils Kugelmann Trio
Magnus Mehls Pocket Brass Band
Drei Blasinstrumente und ein Schlagzeug.
Nahezu unendliche klangliche Möglichkeiten und gleichzeitig die absolute Reduktion auf das Wesentliche.
Aus einer extrem reichhaltigen Palette von Klangfarben schöpfen vier sehr individuelle, couragiert improvisierende Musikerpersönlichkeiten immer wieder aufs Neue!
Die Instrumentalisten loten den immensen Freiraum ohne Harmonieinstrument voll aus und lassen bei ihren Konzerten unglaublich spannende und vielschichtige Musik auf der Bühne entstehen.
Anrührende Melodien, zupackende Grooves, flirrende Tongirlanden und dicht verwobene, raffinierte Soundcollagen .
Kreative Eigenkompositionen sind dabei Ausgangspunkt und Basis für musikalische Abenteuerreisen in die Welt der Fantasie.
Die wuchtige, archaische Dichte der Brass Bands New Orleans vermischt sich mit verträumter, lyrischer Melancholie. Transzendente neuartige Strukturen treffen auf
kantige, moderne Klänge.
Das Ensemble beschwört ein ums andere Mal ganz besondere, einzigartige musikalische Momente herauf.
Brass Band Vodoo eben.
Besetzung:
Magnus Mehl: saxophone
Christian Mehler: trumpet
Albert Wieder: tuba
Ferenc Mehl: drums

NILS KUGELMANN TRIO
Nils Kugelmann befreit mit Wucht seinen Kontrabass wie kaum ein anderer aus der Rolle des Begleitinstruments. Auf seinem Debütalbum STORMY BEAUTY geht es hierbei um die wichtigsten Dinge, die Musik transportieren kann: Schönheit, Spannung, Leidenschaft. Sein kluges, kraftvolles Spiel führte den 27-jährigen bereits zu Auftritten mit dem Benny Golson Quartett, Johannes Enders, Trio Elf oder der Jazzrausch Bigband. Als Bandleader und Sideman wurde Nils Kugelmann bereits vielfach ausgezeichnet. Gerade gewann er den European Young Artist Award 2023 der Jazzwoche Burghausen. Neben weiteren Preisen erhielt er zudem den renommierten BMW Young Artist Jazz Award .
Junge Künstler sind zu entdecken, die dem Jazz Neues zu geben haben und ihren Weg machen werden.
Valentin Renner (dr) | Nils Kugelmann (b) | Christian Elsässer (p)
PRIMA FACIE - DEM ANSCHEIN NACH - PRIMA FACIE - DEM ANSCHEIN NACH
Suzie Millers aufwühlendes Justizdrama wurde 2022 zum Sensationserfolg in London und 2023 mit dem „Laurence Olivier Award“ für das beste neue Stück ausgezeichnet! Es ist das feministische Stück der Stunde zur MeToo-Debatte und über sexualisierter Gewalt gegen Frauen.

Der juristische Begriff „Prima Facie“ bedeutet „Anscheinsbeweis“, „Bis auf Widerruf“, „Dem ersten Anschein nach”. Im Zentrum des Stücks steht Tessa Ensler, eine erfolgreiche Strafverteidigerin, die sich darauf spezialisiert hat, Männer zu verteidigen, die wegen sexueller Nötigung oder Gewalt angeklagt sind. Im Kreuzverhör aber stehen meist die Frauen, die häufig durch die Strafverfahren abermals traumatisiert werden. Ein weiteres Problem der Strafverfolgung ist, dass die Delikte häufig ohne Zeugen stattfinden. Denn die meisten Vergewaltigungen finden tatsächlich im Privaten statt, das heißt in der Ehe oder innerhalb einer bestehenden Beziehung. Infolgedessen muss Tessa als Strafverteidigerin auch nicht beweisen, dass seitens der Frau eine Zustimmung vorlag! Vielmehr muss die Verteidigung nur behaupten, dass der von ihr verteidigte Mann nicht wusste, dass die Zustimmung fehlte!

Doch dann passiert etwas, was Tessa nicht für möglich hielt: Sie wird selbst zum Opfer einer Vergewaltigung. Plötzlich steht sie vor der Frage, wie es in ihrem Leben weitergehen soll. Sie wird zur Zeugin der Anklage und erlebt von da an die Vorgänge im Gerichtssaal von der anderen Seite.

Die Autorin Suzie Miller hat selbst als Anwältin gearbeitet und kennt die Probleme der Strafverfolgung sexueller Gewalt sehr genau. Ihr hoch gelobtes Drama ist ein feministisches Manifest, indem eine Frau ihre Stimme gegen ein Rechtssystem erhebt, das die Täter schützt.

Am 29.1.2024 kommt Suzie Millers Drama “Prima Facie” auch als Roman auf den deutschen Buchmarkt. Live zu erleben ist Suzie Miller u.a. bei der Lit.cologne 2024.

Sehen Sie das hochaktuelle Stück an ausgewählten Terminen in unserem besonderen Spielort, dem Theaterhaus Stuttgart!

”Ein Broadway-Hit” (nachtkritik.de)

“Das Stück der Saison” (Die Deutsche Bühne)

“Ein Stück macht Furore” (Der Tagesspiegel)

”Dieses Stück ist ein Statement. Es bringt das Dilemma missbrauchter Frauen auf den Punkt. Es macht klar, warum die Dunkelziffer bei Sexualdelikten so hoch ist, warum viele Übergriffe nie zur Anzeige kommen. Weil das, was danach kommt, für viele Opfer nicht aushaltbar ist. „Prima Facie“ ist ein Plädoyer für eine Veränderung des Systems.” (Die Deutsche Bühne)

Premiere 8. Februar 2024

Triggerwarnung: Dieses Stück handelt u.a. von sexualisierter Gewalt, Vergewaltigung und Traumatisierung. Einige Zuschauer:innen könnten das beunruhigend finden. Der Besuch der Aufführung erfolgt auf eigene Verantwortung.

Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“: 116 016/
http://www.hilfetelefon.de

Stuttgart

06.04.2024
20:15 Uhr
Tickets
ab 26,00 €