Donnerstag, 09.03.2023
um 20:00 Uhr

Junges Theater Göttingen
Bürgerstr. 15
37073 Göttingen





Deutschland in einer nicht allzu fernen Zukunft. Gesundheit ist höchste Bürgerpflicht. Die Überwachung und die Sorge um den gesunden Körper hat alle geistigen Werte verdrängt. Der Staat kontrolliert seine Bürger mit Bewegungsvorgaben und Ernährungsvorschriften. Die junge Frau Mia Holl lebt systemkonform. Erfüllt alle Normen und Anforderungen. Bis sich ihr systemkritischer Bruder umbringt, weil er vom Staat eines Mordes beschuldigt wird. Doch ist er tatsächlich schuldig oder wollte der Staat einen Dissidenten beseitigen? Mia verlangt Aufklärung, will seine Unschuld beweisen und nimmt schließlich den Kampf gegen den Staat auf. Ein Polit-Thriller. Eine brisante Parabel unserer möglichen Zukunft. Eine düstere Dystopie auf totalitäre Systeme.

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

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Corpus Delicti // 15+
Die Geschwister Mia und Moritz Holl wachsen in einem System – genannt DIE METHODE – auf, das mit allen Mitteln versucht, Menschen vor körperlichem Leid zu bewahren. Gesundheit ist das höchste Ziel des Staates. Nicht nur strenge Hygienegesetze sorgen dafür, dass dieses Ziel erreicht wird. Während die Naturwissenschaftlerin Mia Holl DIE METHODE befürwortet, ist die Anpassungsfähigkeit ihres Bruders zu wenig ausgeprägt, zu groß ist dessen Freiheitsliebe. Sie wirft ihm unsoziales Verhalten vor, er ihr Angst davor, zu spüren, was Leben wirklich bedeutet. Jetzt ist Moritz tot. Ein DNA-Test hat ihm eine Vergewaltigung mit Todesfolge nachgewiesen, in Haft begeht er Selbstmord. Mia trauert um ihn, sie vernachlässigt ihre Gesundheitsprotokolle, gerät dadurch ins Visier der Justiz und in die Fänge eines fundamentalen Fürsprechers von DIE METHODE. Sie zweifelt zunehmend an der Schuld ihres Bruders und wird zusehends zum Spielball eines Schauprozesses, in dem sie zur Staatsfeindin stilisiert wird.

Das Theaterstück „Corpus Delicti", von Juli Zeh als Auftragsarbeit für die Ruhrtriennale geschrieben, war 2007 eine Antwort auf die verschärfte Gesetzeslage im Gefolge der internationalen Terrorismusbekämpfung. Matthias Kaschig befragt in seiner Arbeit das Verhältnis des Einzelnen und dessen Recht auf Selbstbestimmung im Verhältnis zu seiner Verantwortung gegenüber der Gemeinschaft. „Corpus Delicti" ist ein Gerichtsdrama, lose Geschichten zu einem nachvollziehbaren Tathergang und Motiv zusammenzutragen die Aufgabe jedes Gerichtsprozesses und auch jedes Theaterabends. Doch wer hat die Hoheit über diese Lebensgeschichten? Das Stück zeigt exemplarisch auf, wie diese erdacht und umgestaltet werden und wie dabei aus einer unbescholtenen Person eine Gefährdung für die Allgemeinheit werden kann. Nachdem Gott für tot erklärt wurde, findet hier der Mensch den Sinn seines Lebens im Streben nach Gesundheit. Die Inszenierung wirft die Frage auf, wieviel Helligkeit der Mensch verträgt. Sollte es nicht ein Recht auf Schwärze geben? Denn, so fragt Moritz Holl, wurde der Schlaf nicht erfunden, damit wir uns Nacht für Nacht an den Tod gewöhnen.
Corpus Delicti // 15+
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Das Theaterstück „Corpus Delicti", von Juli Zeh als Auftragsarbeit für die Ruhrtriennale geschrieben, war 2007 eine Antwort auf die verschärfte Gesetzeslage im Gefolge der internationalen Terrorismusbekämpfung. Matthias Kaschig befragt in seiner Arbeit das Verhältnis des Einzelnen und dessen Recht auf Selbstbestimmung im Verhältnis zu seiner Verantwortung gegenüber der Gemeinschaft. „Corpus Delicti" ist ein Gerichtsdrama, lose Geschichten zu einem nachvollziehbaren Tathergang und Motiv zusammenzutragen die Aufgabe jedes Gerichtsprozesses und auch jedes Theaterabends. Doch wer hat die Hoheit über diese Lebensgeschichten? Das Stück zeigt exemplarisch auf, wie diese erdacht und umgestaltet werden und wie dabei aus einer unbescholtenen Person eine Gefährdung für die Allgemeinheit werden kann. Nachdem Gott für tot erklärt wurde, findet hier der Mensch den Sinn seines Lebens im Streben nach Gesundheit. Die Inszenierung wirft die Frage auf, wieviel Helligkeit der Mensch verträgt. Sollte es nicht ein Recht auf Schwärze geben? Denn, so fragt Moritz Holl, wurde der Schlaf nicht erfunden, damit wir uns Nacht für Nacht an den Tod gewöhnen.
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Das Theaterstück „Corpus Delicti", von Juli Zeh als Auftragsarbeit für die Ruhrtriennale geschrieben, war 2007 eine Antwort auf die verschärfte Gesetzeslage im Gefolge der internationalen Terrorismusbekämpfung. Matthias Kaschig befragt in seiner Arbeit das Verhältnis des Einzelnen und dessen Recht auf Selbstbestimmung im Verhältnis zu seiner Verantwortung gegenüber der Gemeinschaft. „Corpus Delicti" ist ein Gerichtsdrama, lose Geschichten zu einem nachvollziehbaren Tathergang und Motiv zusammenzutragen die Aufgabe jedes Gerichtsprozesses und auch jedes Theaterabends. Doch wer hat die Hoheit über diese Lebensgeschichten? Das Stück zeigt exemplarisch auf, wie diese erdacht und umgestaltet werden und wie dabei aus einer unbescholtenen Person eine Gefährdung für die Allgemeinheit werden kann. Nachdem Gott für tot erklärt wurde, findet hier der Mensch den Sinn seines Lebens im Streben nach Gesundheit. Die Inszenierung wirft die Frage auf, wieviel Helligkeit der Mensch verträgt. Sollte es nicht ein Recht auf Schwärze geben? Denn, so fragt Moritz Holl, wurde der Schlaf nicht erfunden, damit wir uns Nacht für Nacht an den Tod gewöhnen.
Corpus Delicti // 15+
Die Geschwister Mia und Moritz Holl wachsen in einem System – genannt DIE METHODE – auf, das mit allen Mitteln versucht, Menschen vor körperlichem Leid zu bewahren. Gesundheit ist das höchste Ziel des Staates. Nicht nur strenge Hygienegesetze sorgen dafür, dass dieses Ziel erreicht wird. Während die Naturwissenschaftlerin Mia Holl DIE METHODE befürwortet, ist die Anpassungsfähigkeit ihres Bruders zu wenig ausgeprägt, zu groß ist dessen Freiheitsliebe. Sie wirft ihm unsoziales Verhalten vor, er ihr Angst davor, zu spüren, was Leben wirklich bedeutet. Jetzt ist Moritz tot. Ein DNA-Test hat ihm eine Vergewaltigung mit Todesfolge nachgewiesen, in Haft begeht er Selbstmord. Mia trauert um ihn, sie vernachlässigt ihre Gesundheitsprotokolle, gerät dadurch ins Visier der Justiz und in die Fänge eines fundamentalen Fürsprechers von DIE METHODE. Sie zweifelt zunehmend an der Schuld ihres Bruders und wird zusehends zum Spielball eines Schauprozesses, in dem sie zur Staatsfeindin stilisiert wird.

Das Theaterstück „Corpus Delicti", von Juli Zeh als Auftragsarbeit für die Ruhrtriennale geschrieben, war 2007 eine Antwort auf die verschärfte Gesetzeslage im Gefolge der internationalen Terrorismusbekämpfung. Matthias Kaschig befragt in seiner Arbeit das Verhältnis des Einzelnen und dessen Recht auf Selbstbestimmung im Verhältnis zu seiner Verantwortung gegenüber der Gemeinschaft. „Corpus Delicti" ist ein Gerichtsdrama, lose Geschichten zu einem nachvollziehbaren Tathergang und Motiv zusammenzutragen die Aufgabe jedes Gerichtsprozesses und auch jedes Theaterabends. Doch wer hat die Hoheit über diese Lebensgeschichten? Das Stück zeigt exemplarisch auf, wie diese erdacht und umgestaltet werden und wie dabei aus einer unbescholtenen Person eine Gefährdung für die Allgemeinheit werden kann. Nachdem Gott für tot erklärt wurde, findet hier der Mensch den Sinn seines Lebens im Streben nach Gesundheit. Die Inszenierung wirft die Frage auf, wieviel Helligkeit der Mensch verträgt. Sollte es nicht ein Recht auf Schwärze geben? Denn, so fragt Moritz Holl, wurde der Schlaf nicht erfunden, damit wir uns Nacht für Nacht an den Tod gewöhnen.
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Die Geschwister Mia und Moritz Holl wachsen in einem System – genannt DIE METHODE – auf, das mit allen Mitteln versucht, Menschen vor körperlichem Leid zu bewahren. Gesundheit ist das höchste Ziel des Staates. Nicht nur strenge Hygienegesetze sorgen dafür, dass dieses Ziel erreicht wird. Während die Naturwissenschaftlerin Mia Holl DIE METHODE befürwortet, ist die Anpassungsfähigkeit ihres Bruders zu wenig ausgeprägt, zu groß ist dessen Freiheitsliebe. Sie wirft ihm unsoziales Verhalten vor, er ihr Angst davor, zu spüren, was Leben wirklich bedeutet. Jetzt ist Moritz tot. Ein DNA-Test hat ihm eine Vergewaltigung mit Todesfolge nachgewiesen, in Haft begeht er Selbstmord. Mia trauert um ihn, sie vernachlässigt ihre Gesundheitsprotokolle, gerät dadurch ins Visier der Justiz und in die Fänge eines fundamentalen Fürsprechers von DIE METHODE. Sie zweifelt zunehmend an der Schuld ihres Bruders und wird zusehends zum Spielball eines Schauprozesses, in dem sie zur Staatsfeindin stilisiert wird.

Das Theaterstück „Corpus Delicti", von Juli Zeh als Auftragsarbeit für die Ruhrtriennale geschrieben, war 2007 eine Antwort auf die verschärfte Gesetzeslage im Gefolge der internationalen Terrorismusbekämpfung. Matthias Kaschig befragt in seiner Arbeit das Verhältnis des Einzelnen und dessen Recht auf Selbstbestimmung im Verhältnis zu seiner Verantwortung gegenüber der Gemeinschaft. „Corpus Delicti" ist ein Gerichtsdrama, lose Geschichten zu einem nachvollziehbaren Tathergang und Motiv zusammenzutragen die Aufgabe jedes Gerichtsprozesses und auch jedes Theaterabends. Doch wer hat die Hoheit über diese Lebensgeschichten? Das Stück zeigt exemplarisch auf, wie diese erdacht und umgestaltet werden und wie dabei aus einer unbescholtenen Person eine Gefährdung für die Allgemeinheit werden kann. Nachdem Gott für tot erklärt wurde, findet hier der Mensch den Sinn seines Lebens im Streben nach Gesundheit. Die Inszenierung wirft die Frage auf, wieviel Helligkeit der Mensch verträgt. Sollte es nicht ein Recht auf Schwärze geben? Denn, so fragt Moritz Holl, wurde der Schlaf nicht erfunden, damit wir uns Nacht für Nacht an den Tod gewöhnen.
Corpus Delicti - Premiere im KubAA
CORPUS DELICTI
von Juli Zeh

MIT Philipp Dürschmied, Manuel Flach, Arwid Klaws, Marc-Philipp Kochendörfer, Lennart Naether, Julia Sylvester, Larissa Wagenhals, Mitglieder des Bürgerchors und der Spielclubs

REGIE Tina Brüggemann

AUSSTATTUNG Annette Wolf

DRAMATURGIE Tonio Kleinknecht


Nach dem Freitod ihres Bruders Moritz, der nie so recht vom Vorrang der Gesundheit gegenüber allem anderen überzeugt war, überdenkt auch die junge Biologin Mia Holl ihre Haltung zur „Methode“. Das System schützt die Bürger*innen vor jeglichem körperlichen Gebrechen und verbannt die gefährliche Natur aus ihrem Leben. Genforschung, medizinische Früherkennung, strenge Hygienegesetze verhindern selbst den Ausbruch von Erkältungen.
Doch Mia beginnt aus Trauer zu verwahrlosen, weist auch das Interview mit dem überaus interessierten Journalisten Heinrich Kramer ab. Ihre Richterin will Milde walten lassen, er will ihre Geschichte groß herausbringen. Es beginnt ein großer Schauprozess.

JULI ZEH (*1974) ist nicht nur Autorin, sondern auch Juristin. Seit ihrem Romandebüt „Adler und Engel“ aus dem Jahr 2001 hat sie zahlreiche weitere Bücher, aber auch journalistische Beiträge in wichtigen Medien veröffentlicht. Zu den wiederkehrenden Themen ihres Schaffens gehören gesellschaftlicher Zusammenhalt, Moralfragen und Normen unseres Zusammenlebens. „Corpus Delicti“, 2007 bei der Ruhrtriennale uraufgeführt, liegt seit 2009 auch als Roman vor.
Corpus Delicti
CORPUS DELICTI
von Juli Zeh

MIT Philipp Dürschmied, Manuel Flach, Arwid Klaws, Marc-Philipp Kochendörfer, Lennart Naether, Julia Sylvester, Larissa Wagenhals, Mitglieder des Bürgerchors und der Spielclubs

REGIE Tina Brüggemann

AUSSTATTUNG Annette Wolf

DRAMATURGIE Tonio Kleinknecht


Nach dem Freitod ihres Bruders Moritz, der nie so recht vom Vorrang der Gesundheit gegenüber allem anderen überzeugt war, überdenkt auch die junge Biologin Mia Holl ihre Haltung zur „Methode“. Das System schützt die Bürger*innen vor jeglichem körperlichen Gebrechen und verbannt die gefährliche Natur aus ihrem Leben. Genforschung, medizinische Früherkennung, strenge Hygienegesetze verhindern selbst den Ausbruch von Erkältungen.
Doch Mia beginnt aus Trauer zu verwahrlosen, weist auch das Interview mit dem überaus interessierten Journalisten Heinrich Kramer ab. Ihre Richterin will Milde walten lassen, er will ihre Geschichte groß herausbringen. Es beginnt ein großer Schauprozess.

JULI ZEH (*1974) ist nicht nur Autorin, sondern auch Juristin. Seit ihrem Romandebüt „Adler und Engel“ aus dem Jahr 2001 hat sie zahlreiche weitere Bücher, aber auch journalistische Beiträge in wichtigen Medien veröffentlicht. Zu den wiederkehrenden Themen ihres Schaffens gehören gesellschaftlicher Zusammenhalt, Moralfragen und Normen unseres Zusammenlebens. „Corpus Delicti“, 2007 bei der Ruhrtriennale uraufgeführt, liegt seit 2009 auch als Roman vor.
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CORPUS DELICTI
von Juli Zeh

MIT Philipp Dürschmied, Manuel Flach, Arwid Klaws, Marc-Philipp Kochendörfer, Lennart Naether, Julia Sylvester, Larissa Wagenhals, Mitglieder des Bürgerchors und der Spielclubs

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AUSSTATTUNG Annette Wolf

DRAMATURGIE Tonio Kleinknecht


Nach dem Freitod ihres Bruders Moritz, der nie so recht vom Vorrang der Gesundheit gegenüber allem anderen überzeugt war, überdenkt auch die junge Biologin Mia Holl ihre Haltung zur „Methode“. Das System schützt die Bürger*innen vor jeglichem körperlichen Gebrechen und verbannt die gefährliche Natur aus ihrem Leben. Genforschung, medizinische Früherkennung, strenge Hygienegesetze verhindern selbst den Ausbruch von Erkältungen.
Doch Mia beginnt aus Trauer zu verwahrlosen, weist auch das Interview mit dem überaus interessierten Journalisten Heinrich Kramer ab. Ihre Richterin will Milde walten lassen, er will ihre Geschichte groß herausbringen. Es beginnt ein großer Schauprozess.

JULI ZEH (*1974) ist nicht nur Autorin, sondern auch Juristin. Seit ihrem Romandebüt „Adler und Engel“ aus dem Jahr 2001 hat sie zahlreiche weitere Bücher, aber auch journalistische Beiträge in wichtigen Medien veröffentlicht. Zu den wiederkehrenden Themen ihres Schaffens gehören gesellschaftlicher Zusammenhalt, Moralfragen und Normen unseres Zusammenlebens. „Corpus Delicti“, 2007 bei der Ruhrtriennale uraufgeführt, liegt seit 2009 auch als Roman vor.
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CORPUS DELICTI
von Juli Zeh

MIT Philipp Dürschmied, Manuel Flach, Arwid Klaws, Marc-Philipp Kochendörfer, Lennart Naether, Julia Sylvester, Larissa Wagenhals, Mitglieder des Bürgerchors und der Spielclubs

REGIE Tina Brüggemann

AUSSTATTUNG Annette Wolf

DRAMATURGIE Tonio Kleinknecht


Nach dem Freitod ihres Bruders Moritz, der nie so recht vom Vorrang der Gesundheit gegenüber allem anderen überzeugt war, überdenkt auch die junge Biologin Mia Holl ihre Haltung zur „Methode“. Das System schützt die Bürger*innen vor jeglichem körperlichen Gebrechen und verbannt die gefährliche Natur aus ihrem Leben. Genforschung, medizinische Früherkennung, strenge Hygienegesetze verhindern selbst den Ausbruch von Erkältungen.
Doch Mia beginnt aus Trauer zu verwahrlosen, weist auch das Interview mit dem überaus interessierten Journalisten Heinrich Kramer ab. Ihre Richterin will Milde walten lassen, er will ihre Geschichte groß herausbringen. Es beginnt ein großer Schauprozess.

JULI ZEH (*1974) ist nicht nur Autorin, sondern auch Juristin. Seit ihrem Romandebüt „Adler und Engel“ aus dem Jahr 2001 hat sie zahlreiche weitere Bücher, aber auch journalistische Beiträge in wichtigen Medien veröffentlicht. Zu den wiederkehrenden Themen ihres Schaffens gehören gesellschaftlicher Zusammenhalt, Moralfragen und Normen unseres Zusammenlebens. „Corpus Delicti“, 2007 bei der Ruhrtriennale uraufgeführt, liegt seit 2009 auch als Roman vor.