Samstag, 11.03.2023
um 20:00 Uhr

Junges Theater Göttingen
Bürgerstr. 15
37073 Göttingen





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Woyzeck
Er spürt mehr, als er sich selbst einzugestehen traut. Er merkt mehr, als gut für ihn ist. Mit jeder Verpflichtung wächst die Verstörung. Doch er mach alles mit. Auch wenn ihm durch die Konfrontation mit dem Hauptmann, dem Doktor, dem Tambourmajor, jeder Person, der er begegnet, das eigene Selbst mehr und mehr entgleitet.
Woyzeck ist der ewig Getriebene. Mit dem alle meinen, machen zu können, was sie wollen. Er ist der Prototyp des erniedrigten Individuums in einer Gesellschaft, in der jeder ohne Rücksicht auf seine Mitmenschen handelt. Der sich immer wieder aufrichtet. Bis dann der Punkt kommt, an dem er zerbricht und zurückschlägt.
Ein Stück, das Fragment geblieben ist und uns gerade deshalb so viel über unser Leben erzählt.
Am 1. Januar 1836 schreibt Georg Büchner aus Straßburg an die Familie: Ich komme vom Christkindelsmarkt, überall Haufen zerlumpter, frierender Kinder, die mit aufgerissenen Augen und traurigen Gesichtern vor den Herrlichkeiten aus Wasser und Mehl, Dreck und Goldpapier standen. Der Gedanke, dass für die meisten Menschen auch die armseligsten Genüsse und Freuden unerreichbare Kostbarkeiten sind, machte mich sehr bitter.

Georg Büchner stirbt im Februar 1837 in Zürich. Er ist 23 Jahre alt. Zu dem Zeitpunkt hat er es mit der Flugschrift „Der hessische Landbote“ bereits geschafft, sich in deutschen Landen zu einem verfolgten Staatsfeind zu machen. Seine Stücke „Dantons Tod“ und „Leonce und Lena“ sind Klassiker der deutschen Literatur. In seinem Nachlass wird das Manuskript eines Stückes gefunden, das den damals sehr bekannten Fall eines ehemaligen preußischen Soldaten aufgreift – „Woyzeck“.

Einlass ins Foyer ab 19:00 Uhr STUDIO
Woyzeck - Premiere
Frei nach Georg Büchner - Eine Überschreibung von Glossy Pain

Marie und Margret sind beste Freundinnen – sie teilen eine Wohnung und ihr Leben, auch wenn Franz Woyzeck, ihr Nachbar, dazukommt und sich in Marie verliebt. Marie und Woyzeck – eine Liebe, die zwei sehr unterschiedliche Menschen zusammenführt und die sich dann verschiebt, fast unmerklich, stumm – bis sie in roher Gewalt endet. Marie, Margret und Woyzeck – die Geschichte eines Beziehungsgeflechts, die unsere Vorstellungen von Liebe, Freundschaft und Fürsorge befragt.

Diese Woyzeck-Überschreibung rückt die Perspektive auf den Alltag und die Lebenswelt junger Menschen und stellt dabei die wesentlichen Fragen, die schon in Büchners ambivalenter Woyzeck-Figur von 1836 angelegt sind. Heute sind sie aktueller denn je: Was lässt Männer zu Tätern werden? Nach welchen Vorstellungen von Beziehungen leben wir? Ist eine andere Sprache als die der Gewalt möglich?

Ein junges Team um die Regisseurin Katharina Stoll (vom Berliner Theaterkollektiv Glossy Pain) schreibt kollektiv eine Neufassung dieses Klassikers der deutschen Theaterliteratur und erfindet ihn mit Blick auf die weiblichen Dramenfiguren neu – bildreich, musikalisch, spielerisch.

Gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordhein-Westfalen, in Kooperation mit dem FFT Düsseldorf.

Besetzung

Amanda Babaei Vieira
Marie
Riah Knight
Margret
Joshua Zilinske
Franz

Team

Katharina Stoll
Regie
Hannes Gwisdek
Musik / Ton
Sebastian Pircher
Video
Wicke Naujocks
Bühne und Kostüm
Heinke Stork
Kostüme
Constanze Fröhlich
Dramaturgie
Wisam Atfah
Regieassistent
Ines Thöle
Hospitantin

Resttickets ggf. an der Abendkasse erhältlich. Informationen unter 0208-5990188
Woyzeck
Frei nach Georg Büchner - Eine Überschreibung von Glossy Pain

Marie und Margret sind beste Freundinnen – sie teilen eine Wohnung und ihr Leben, auch wenn Franz Woyzeck, ihr Nachbar, dazukommt und sich in Marie verliebt. Marie und Woyzeck – eine Liebe, die zwei sehr unterschiedliche Menschen zusammenführt und die sich dann verschiebt, fast unmerklich, stumm – bis sie in roher Gewalt endet. Marie, Margret und Woyzeck – die Geschichte eines Beziehungsgeflechts, die unsere Vorstellungen von Liebe, Freundschaft und Fürsorge befragt.

Diese Woyzeck-Überschreibung rückt die Perspektive auf den Alltag und die Lebenswelt junger Menschen und stellt dabei die wesentlichen Fragen, die schon in Büchners ambivalenter Woyzeck-Figur von 1836 angelegt sind. Heute sind sie aktueller denn je: Was lässt Männer zu Tätern werden? Nach welchen Vorstellungen von Beziehungen leben wir? Ist eine andere Sprache als die der Gewalt möglich?

Ein junges Team um die Regisseurin Katharina Stoll (vom Berliner Theaterkollektiv Glossy Pain) schreibt kollektiv eine Neufassung dieses Klassikers der deutschen Theaterliteratur und erfindet ihn mit Blick auf die weiblichen Dramenfiguren neu – bildreich, musikalisch, spielerisch.

Gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordhein-Westfalen, in Kooperation mit dem FFT Düsseldorf.

Besetzung

Amanda Babaei Vieira
Marie
Riah Knight
Margret
Joshua Zilinske
Franz

Team

Katharina Stoll
Regie
Hannes Gwisdek
Musik / Ton
Sebastian Pircher
Video
Wicke Naujocks
Bühne und Kostüm
Heinke Stork
Kostüme
Constanze Fröhlich
Dramaturgie
Wisam Atfah
Regieassistent
Ines Thöle
Hospitantin
Woyzeck
Frei nach Georg Büchner - Eine Überschreibung von Glossy Pain

Marie und Margret sind beste Freundinnen – sie teilen eine Wohnung und ihr Leben, auch wenn Franz Woyzeck, ihr Nachbar, dazukommt und sich in Marie verliebt. Marie und Woyzeck – eine Liebe, die zwei sehr unterschiedliche Menschen zusammenführt und die sich dann verschiebt, fast unmerklich, stumm – bis sie in roher Gewalt endet. Marie, Margret und Woyzeck – die Geschichte eines Beziehungsgeflechts, die unsere Vorstellungen von Liebe, Freundschaft und Fürsorge befragt.

Diese Woyzeck-Überschreibung rückt die Perspektive auf den Alltag und die Lebenswelt junger Menschen und stellt dabei die wesentlichen Fragen, die schon in Büchners ambivalenter Woyzeck-Figur von 1836 angelegt sind. Heute sind sie aktueller denn je: Was lässt Männer zu Tätern werden? Nach welchen Vorstellungen von Beziehungen leben wir? Ist eine andere Sprache als die der Gewalt möglich?

Ein junges Team um die Regisseurin Katharina Stoll (vom Berliner Theaterkollektiv Glossy Pain) schreibt kollektiv eine Neufassung dieses Klassikers der deutschen Theaterliteratur und erfindet ihn mit Blick auf die weiblichen Dramenfiguren neu – bildreich, musikalisch, spielerisch.

Gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordhein-Westfalen, in Kooperation mit dem FFT Düsseldorf.

Besetzung

Amanda Babaei Vieira
Marie
Riah Knight
Margret
Joshua Zilinske
Franz

Team

Katharina Stoll
Regie
Hannes Gwisdek
Musik / Ton
Sebastian Pircher
Video
Wicke Naujocks
Bühne und Kostüm
Heinke Stork
Kostüme
Constanze Fröhlich
Dramaturgie
Wisam Atfah
Regieassistent
Ines Thöle
Hospitantin
Woyzeck
Frei nach Georg Büchner - Eine Überschreibung von Glossy Pain

Marie und Margret sind beste Freundinnen – sie teilen eine Wohnung und ihr Leben, auch wenn Franz Woyzeck, ihr Nachbar, dazukommt und sich in Marie verliebt. Marie und Woyzeck – eine Liebe, die zwei sehr unterschiedliche Menschen zusammenführt und die sich dann verschiebt, fast unmerklich, stumm – bis sie in roher Gewalt endet. Marie, Margret und Woyzeck – die Geschichte eines Beziehungsgeflechts, die unsere Vorstellungen von Liebe, Freundschaft und Fürsorge befragt.

Diese Woyzeck-Überschreibung rückt die Perspektive auf den Alltag und die Lebenswelt junger Menschen und stellt dabei die wesentlichen Fragen, die schon in Büchners ambivalenter Woyzeck-Figur von 1836 angelegt sind. Heute sind sie aktueller denn je: Was lässt Männer zu Tätern werden? Nach welchen Vorstellungen von Beziehungen leben wir? Ist eine andere Sprache als die der Gewalt möglich?

Ein junges Team um die Regisseurin Katharina Stoll (vom Berliner Theaterkollektiv Glossy Pain) schreibt kollektiv eine Neufassung dieses Klassikers der deutschen Theaterliteratur und erfindet ihn mit Blick auf die weiblichen Dramenfiguren neu – bildreich, musikalisch, spielerisch.

Gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordhein-Westfalen, in Kooperation mit dem FFT Düsseldorf.

Besetzung

Amanda Babaei Vieira
Marie
Riah Knight
Margret
Joshua Zilinske
Franz

Team

Katharina Stoll
Regie
Hannes Gwisdek
Musik / Ton
Sebastian Pircher
Video
Wicke Naujocks
Bühne und Kostüm
Heinke Stork
Kostüme
Constanze Fröhlich
Dramaturgie
Wisam Atfah
Regieassistent
Ines Thöle
Hospitantin
Woyzeck
"Weißt Du auch, dass selbst der Geringste unter den Menschen so groß ist, dass das Leben noch viel zu kurz ist, um ihn lieben zu können?"

Büchner stellt diese Frage in seinem Lustspiel "Leonce und Lena". Mit Woyzeck hat er einen solchen "Geringsten" geschaffen.

Woyzeck, Soldat und Barbier, wird vom Hauptmann gedemütigt, vom Doktor für ein "wissenschaftliches Experiment" missbraucht. Er tut es für Geld, das er Marie bringt, die ein Kind von ihm hat. Ist es wirklich von ihm? Woyzeck ist eifersüchtig auf den Tambourmajor, mit dem Marie ihn betrügt. Er versucht, sie zur Rede zu stellen und sich seinem Freund Andres mitzuteilen – doch niemand hört zu. Er beginnt, Stimmen zu hören. Verstört und einsam ersticht Woyzeck seine geliebte Marie, und mit Marie hat er sich am Ende selbst getötet. WARUM? Woyzeck weiß es nicht.

Wir stellen uns vor: Mörder & Opfer nach der Tat. Ein Gespräch mit den Toten. Ein Blick in den eigenen Abgrund …

"Woyzeck lebt, wo der Hund begraben liegt, der Hund heißt Woyzeck. Auf seine Auferstehung warten wir mit Furcht und / oder Hoffnung, dass der Hund als Wolf wiederkehrt."

Heiner Müller in seiner Dankesrede "Die Wunde Woyzeck" zur Verleihung des Georg Büchner-Preises 1985.

"Es war einmal ein arm Kind und hatt´ kein Vater und keine Mutter, war alles tot, und war niemand mehr auf der Welt. Alles tot, und es is hingangen und hat gesucht Tag und Nacht. Und weil auf der Erde niemand mehr war, wollt´s in Himmel gehn, und der Mond guckt es so freundlich an; und wie es endlich zum Mond kam, war´s ein Stück faul Holz. Und da is es zur Sonn gangen, und wie es zur Sonn kam, war´s ein verwelkt Sonneblum. Und wie´s zu den Sternen kam, waren´s kleine goldne Mücken, die waren angesteckt, wie der Neuntöter sie auf die Schlehen steckt. Und wie´s wieder auf die Erde wollt, war die Erde ein umgestürzter Hafen. Und es war ganz allein. Und da hat sich´s hingesetzt und geweint, und da sitzt es noch und is ganz allein."

Restkarten evtl. noch an der Abendkasse.
Woyzeck (Büchner)
"Weißt Du auch, dass selbst der Geringste unter den Menschen so groß ist, dass das Leben noch viel zu kurz ist, um ihn lieben zu können?"

Büchner stellt diese Frage in seinem Lustspiel "Leonce und Lena". Mit Woyzeck hat er einen solchen "Geringsten" geschaffen.

Woyzeck, Soldat und Barbier, wird vom Hauptmann gedemütigt, vom Doktor für ein "wissenschaftliches Experiment" missbraucht. Er tut es für Geld, das er Marie bringt, die ein Kind von ihm hat. Ist es wirklich von ihm? Woyzeck ist eifersüchtig auf den Tambourmajor, mit dem Marie ihn betrügt. Er versucht, sie zur Rede zu stellen und sich seinem Freund Andres mitzuteilen – doch niemand hört zu. Er beginnt, Stimmen zu hören. Verstört und einsam ersticht Woyzeck seine geliebte Marie, und mit Marie hat er sich am Ende selbst getötet. WARUM? Woyzeck weiß es nicht.

Wir stellen uns vor: Mörder & Opfer nach der Tat. Ein Gespräch mit den Toten. Ein Blick in den eigenen Abgrund …

"Woyzeck lebt, wo der Hund begraben liegt, der Hund heißt Woyzeck. Auf seine Auferstehung warten wir mit Furcht und / oder Hoffnung, dass der Hund als Wolf wiederkehrt."

Heiner Müller in seiner Dankesrede "Die Wunde Woyzeck" zur Verleihung des Georg Büchner-Preises 1985.

"Es war einmal ein arm Kind und hatt´ kein Vater und keine Mutter, war alles tot, und war niemand mehr auf der Welt. Alles tot, und es is hingangen und hat gesucht Tag und Nacht. Und weil auf der Erde niemand mehr war, wollt´s in Himmel gehn, und der Mond guckt es so freundlich an; und wie es endlich zum Mond kam, war´s ein Stück faul Holz. Und da is es zur Sonn gangen, und wie es zur Sonn kam, war´s ein verwelkt Sonneblum. Und wie´s zu den Sternen kam, waren´s kleine goldne Mücken, die waren angesteckt, wie der Neuntöter sie auf die Schlehen steckt. Und wie´s wieder auf die Erde wollt, war die Erde ein umgestürzter Hafen. Und es war ganz allein. Und da hat sich´s hingesetzt und geweint, und da sitzt es noch und is ganz allein."

Georg Büchner, WOYZECK

Woyzeck: Christian Suhr

Spieldauer: 55 Minuten
Georg Büchner: Woyzeck - John von Düffel
Sternchenthemen im Deutschabitur
Moderation: Anja Brockert

Georg Büchners Woyzeck ist bis heute eines der meistgespielten und einfluss­reichsten Dramen der deutschen Literatur. Seit dem Tod des Autors 1837 liegt es nur als Fragment vor. Der Soldat Franz Woyzeck versucht seine Freundin Marie und das gemeinsame Kind zu ernähren, erhält als Diener eines Hauptmann aber nur einen geringen Sold. Um etwas dazu zu verdienen, lässt sich der psychisch instabile Woyzeck auf ein medizinisches Experiment ein. Vom Arzt und vom Hauptmann wird er ausgenutzt und öffentlich gedemütigt. Als Marie ihn auch noch betrügt, stürzt Woyzeck ins Elend, sieht keinen Ausweg mehr und ermor­det Marie. Büchner verarbeitete hier eine historische, juristisch-medizinische Debatte über die Schuldfähigkeit eines Mannes, der durch die sozialen Umstän­de in eine seelische Katastrophe gerät.
John von Düffel arbeitet als Dramaturg am Deutschen Theater Berlin und ist Professor für Szenisches Schreiben an der Universität der Künste Berlin. Seit 1998 veröffentlicht er Romane und Erzählungsbände. Seine Werke wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet.

Außer Haus: Hospitalhof, Büchsenstraße 33, 70174 Stuttgart

Eine Veranstaltungsreihe von: LpZ Stuttgart, in Zusammenarbeit mit SWR2 und dem Hospitalhof Stuttgart, gefördert vom Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg

Sendung in SWR2 am Karfreitag, 07. April 2023, 22:03 Uhr und auf
http://www.swr2.de/sternchenthemen

Eintritt: 12,- / 10,- / 6,- Euro (Schülergruppen)

Stuttgart

08.03.2023
11:30 Uhr
Tickets
ab 6,00 €
Woyzeck
Er spürt mehr, als er sich selbst einzugestehen traut. Er merkt mehr, als gut für ihn ist. Mit jeder Verpflichtung wächst die Verstörung. Doch er mach alles mit. Auch wenn ihm durch die Konfrontation mit dem Hauptmann, dem Doktor, dem Tambourmajor, jeder Person, der er begegnet, das eigene Selbst mehr und mehr entgleitet.
Woyzeck ist der ewig Getriebene. Mit dem alle meinen, machen zu können, was sie wollen. Er ist der Prototyp des erniedrigten Individuums in einer Gesellschaft, in der jeder ohne Rücksicht auf seine Mitmenschen handelt. Der sich immer wieder aufrichtet. Bis dann der Punkt kommt, an dem er zerbricht und zurückschlägt.
Ein Stück, das Fragment geblieben ist und uns gerade deshalb so viel über unser Leben erzählt.
Am 1. Januar 1836 schreibt Georg Büchner aus Straßburg an die Familie: Ich komme vom Christkindelsmarkt, überall Haufen zerlumpter, frierender Kinder, die mit aufgerissenen Augen und traurigen Gesichtern vor den Herrlichkeiten aus Wasser und Mehl, Dreck und Goldpapier standen. Der Gedanke, dass für die meisten Menschen auch die armseligsten Genüsse und Freuden unerreichbare Kostbarkeiten sind, machte mich sehr bitter.

Georg Büchner stirbt im Februar 1837 in Zürich. Er ist 23 Jahre alt.

Zu dem Zeitpunkt hat er es mit der Flugschrift „Der hessische Landbote“ bereits geschafft, sich in deutschen Landen zu einem verfolgten Staatsfeind zu machen. Seine Stücke „Dantons Tod“ und „Leonce und Lena“ sind Klassiker der deutschen Literatur. In seinem Nachlass wird das Manuskript eines Stückes gefunden, das den damals sehr bekannten Fall eines ehemaligen preußischen Soldaten aufgreift – „Woyzeck“.

Einlass ab 17:00 Uhr