Samstag, 03.12.2022
um 19:00 Uhr

Villa Stützel
Ulmer Straße 116
73431 Aalen



Moderne und populäre Musik gibt es in der Villa Stützel mit Country, Rock ´n Roll, Bluegrass, Gospel sowie klassischen Komponisten wie Aaron Copland, Charles Ives und Leonard Bernstein.

Dr. Robert Crowe nimmt in diesem Konzert, zusammen mit dem Lautenisten Johannes Vogt und der Sopranistin Dr. Sandra Röddiger, mit auf eine weihnachtliche Reise in Crowes Heimat. Es wird Musik aus der gesamten südlichen Appalachen-Region und aus dem 18. und 19. Jahrhundert – amerikanische „Alte Musik“ – zu Gehör gebracht. Das Programm konzentriert sich auf die Hügel von Kentucky und auf die frühesten Jahre. Während dieses singende Erbe seine Wurzeln in Europa und im Barock hatte, beeinflusste und prägte es so viel moderne populäre Musik.

Kentucky war die erste Nicht-Küstenregion westlich der Appalachen, die von Engländern, Schotten und Iren besiedelt wurde. Die ersten Städte wurden in den 1750er Jahren gegründet. Als sie in ihrer fremden, abweisenden neuen Heimat ankamen, nahmen die Siedler kaum mehr mit als die Kleidung auf dem Rücken und ihre Musik. In jedem tiefen Tal veränderten sich Melodien, entwickelten sich weiter, und neue Lieder wurden dieser Schatzkammer ständig hinzugefügt, obwohl die ergreifende, schmerzhafte Musiksprache erhalten blieb.

Einlass: 18:00 Uhr

Eventuell sind noch Karten an der Abendkasse erhältlich.

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

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Die Normannen

Die Normannen waren Meister der Vernetzung und Wanderer zwischen den Kulturen. Auf diese Weise wurden aus einfachen Kriegern und kleinen Herren Kulturvermittler und mächtige Fürsten. Sie beeinflussten die Geschicke Europas – politisch wie kulturell – nachhaltig. Ihrer faszinierenden und facettenreichen Geschichte widmen die Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim noch bis 26. Februar 2023 erstmals eine umfassende museale Präsentation. Die Sonderausstellung „Die Normannen“ begleitet ihren beispiellosen Aufstieg vom 8. bis zum Beginn des 13. Jahrhunderts, von Skandinavien bis ans Mittelmeer. Die Schau wird von der Bassermann-Kulturstiftung Mannheim und der Baden-Württemberg Stiftung großzügig gefördert.

Die Besucherinnen und Besucher gehen mit den Normannen auf eine abenteuerliche Reise. Dabei begegnen sie eindrucksvollen Persönlichkeiten – vom Wikingerführer Rollo über Emma von der Normandie, Wilhelm dem Eroberer und „Kaiserin“ Mathilde bis hin zu Roger II. von Sizilien und Konstanze von Hauteville.

Über Jahrhunderte hinweg prägten die Normannen das mittelalterliche Europa. Ihr Erfolg basierte auf Aspekten, die heute genauso aktuell sind wie im Mittelalter: Mobilität, Migration, Integration und Wissenstransfer. Aus skandinavischen Händlern, Kriegern und Siedlern – die meist unter dem Begriff Wikinger bekannt sind – entwickelten sich die Normannen und die Rus’. In der Normandie und Osteuropa errichteten sie mächtige Fürstentümer. Von der Normandie aus griffen sie nach neuen Gebieten und brachen zu fernen Ufern auf. Wilhelm der Eroberer erlangte 1066 die Krone Englands. Andere Normannen zog es nach Süden auf die Iberische Halbinsel und nach Italien. Auf Sizilien herrschten sie seit 1130 als Könige über einen blühenden multikulturellen Vielvölkerstaat und dominierten weite Teile des Handels im Mittelmeer. Sie begründeten den Prinzipat von Antiochia und kontrollierten kurzzeitig sogar Teile der nordafrikanischen Küste.

Zahlreiche bedeutende Museen und Institutionen unterstützen das Projekt. Hochkarätige Leihgaben kommen unter anderem aus London, Paris, Stockholm, Barcelona, Palermo und dem Vatikan. Unter den rund 300 Exponaten befinden sich einzigartige Handschriften, seltene Textilien, Kunsthandwerk aus Gold und Elfenbein, Schmuck und Waffen. Neben kostbaren Originalen punktet die Ausstellung mit moderner Wissensvermittlung. Aufwändige Inszenierungen, virtuelle Rekonstruktionen und Mitmach-Stationen lassen das Mittelalter lebendig werden.

dienstags - sonntags 11 - 18 Uhr, montags geschlossen, an baden-württembergischen Feiertagen 11 - 18 Uhr

Mannheim

02.02.2023
Herzklopfen

Die Reiss-Engelhorn-Museen eröffnen nach dreijähriger Bauzeit das neue Museum Peter & Traudl Engelhornhaus. Es ist schwerpunktmäßig den Themen Glaskunst und Fotografie gewidmet. Zu Ehren der Stifter zeigt die Eröffnungsausstellung „Herzklopfen“ vom 22. Januar bis 29. Mai 2023 zeitgenössische Glaskunst aus der Sammlung Peter und Traudl Engelhorn. Die Sonderausstellung wird dank großzügiger Unterstützung der Bassermann-Kulturstiftung präsentiert.

Peter und Traudl Engelhorn begeisterten sich seit den 1960er Jahren für die damals neuartige, zeitgenössische Glaskunst. Jede Neuerwerbung sorgte beim Sammlerpaar sprichwörtlich für begeistertes „Herzklopfen“. Mit der Zeit spiegelte ihre Sammlung das „Who is Who“ hochwertiger zeitgenössischer Glaskunst. Von den ersten Werken der „Fucina degli Angeli“, einer Zusammenarbeit zwischen dem venezianischen Glasmeister Egidio Costantini und berühmten Künstlern des 20. Jahrhunderts, über die „Studioglasbewegung“, wie sie sich in Europa, Japan und den Vereinigten Staaten manifestierte, bis hin zu aktuellsten zeitgenössischen Werken zeichnet sich die Sammlung durch ein äußerst breites Spektrum der vielfältigen Möglichkeiten dieser Kunst aus. Die Mannheimer Ausstellung präsentiert spontan erworbene Werke aber auch zentrale Positionen bedeutender Künstlerpersönlichkeiten aus der ganzen Welt und bietet zudem eine kurze Geschichte der zeitgenössischen Glaskunst. Es sind rund 40 Arbeiten namhafter internationaler Künstlerinnen und Künstler vertreten – von Marc Chagall bis Toots Zynsky. Bereits in der Vergangenheit bereicherte das Thema Glaskunst mit den Sonderausstellungen „zart und rau“ (2015) und „Chromatik“ (2019) das Ausstellungsprogramm der Reiss-Engelhorn-Museen. Mit dem neuen Museum Peter & Traudl Engelhornhaus erhält es jetzt ein dauerhaftes Zuhause in Mannheim.

Eine Ausstellung des mudac – Kantonales Museum für Design und angewandte Kunst der Gegenwart in Lausanne in Kooperation mit den Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim.

dienstags - sonntags, 11 - 18 Uhr, montags geschlossen, an baden-württembergischen Feiertagen 11 - 18 Uhr, 24./25./31. Dezember geschlossen

Mannheim

02.02.2023
Streaming-Abo Literaturhaus Frankfurt
STREAMING-ABONNEMENT: MIT EINEM KLICK 20 MAL LITERATURHAUS AUF DEM SOFA

Und so geht’s: Im Literaturhaus-Kartenshop einfach das „Streaming-Abo Literaturhaus Frankfurt“ auswählen, einmalig 50 Euro zahlen und losstreamen. Sie bekommen – per E-Mail – die Zugangsdaten zum Livestream für 20 der Literaturhaus-Veranstaltungen im Januar, Februar und März 2022. Jedes der Tickets enthält die für die Veranstaltung gültige Internetadresse und Ihren persönlichen Zugangscode, der bis zu dreimal nacheinander nutzbar ist. Sie können die Veranstaltung live am Bildschirm mitverfolgen oder innerhalb von 70 Stunden nach Veranstaltungsbeginn abrufen. (Die Aufzeichnung wird spätestens drei Stunden nach Veranstaltungsende zur Verfügung gestellt.) Und Sie sparen 50%.

Folgende Veranstaltungen sind im Streaming-Abo enthalten:
24.01. Best of Abschweifung. Ein Genazino-Vorleseabend
25.01. Ingrid Noll
31.01. Erste Bücher. Mit Julia Friese, Franziska Gänsler und Simoné Goldschmidt-Lechner
01.02. Arno Geiger
02.02. Schreibzimmer 2022. Abschlusslesung
07.02. Thomas von Steinaecker und David von Bassewitz
09.02. Wortmeldungen. Ulrike Crespo Literaturpreis für kritische Kurztexte: Shortlist-Abend
13.02. Peter Stamm
14.02. Josephine Apraku und Musa Okwonga
22.02. Julia Schoch
23.02. Sina Arnold, Saba-Nur Cheema und Meron Mendel
01.03. Gelebtes Leben. Denker der Freiheit im Porträt: Wilhelm Röpke
06.03. Karina Sainz Borgo
07.03. LiES: Das zweite Buch. Mit Christoph Biermann und Sasha Marianna Salzmann
13.03. Bernardine Evaristo
14.03. Schöne Aussichten. Mit Alina Bronsky, Alf Mentzer und Miryam Schellbach
22.03. Volker Kutscher
28.03. Anna Kim
18.04. Max Czollek

(Ausgeschlossen sind die Veranstaltungen des Jungen Literaturhauses sowie die "Mitglieds Heim"-Lesung mit Georg Klein, die Veranstaltung mit Judith Hermann und der Prokofjew-Nachmittag am 19.03. in Kooperation mit der Alten Oper Frankfurt.)
Frank Siewert. Meister, Monteure, Praktikanten

Freiheit und Materialbewusstsein bilden die Pole von Siewerts künstlerischem Schaffen, das ein grundsätzliches Misstrauen gegenüber schlichten Wahrheiten widerspiegelt. Seine Bilder lassen indirekt die Erfahrungen einer Persönlichkeit erkennen, die die Einschränkungen eines politischen Systems erlebte, welches die „Kunst als Waffe“ ideologischer Überzeugungen begriff. Nur in diesem Sinne ist Siewerts Kunst politisch: Als subjektiver Ausdruck jenseits der Positionierung, als sensibles Medium, das Inspiration und Doppeldeutigkeit fernab des ‚Zeitgeistes‘ mit den Mitteln des Bildes konserviert und diese Mittel selbst zum Thema macht.

Katalog zur Ausstellung
52 Seiten, 74 Abbildungen
mit Texten von Max Pommer, Erik Stephan und Henryk Gericke

ISBN 978-3-949860-00-3 // Preis: 10 Euro

Di–SO 10–17 Uhr

Jena

02.02.2023
KLIMTS KUSS - EINE IMMERSIVE GESCHICHTE
Das immersive Kunsterlebnis „KLIMTS KUSS – Spiel mit dem Feuer“ zeigt eine berührende Multimedia-Show über das Leben und Werk des Jugendstilpioniers Gustav Klimt (1862–1918). Neben seinen Frauenporträts, weiblichen Allegorien und Landschaftsmalereien erlangte der Wiener Maler vor allem mit seinem Gemälde «Der Kuss» Weltruhm. KLIMTS KUSS erzählt den Lebensweg des Künstlergenies – ein Spiel mit dem Feuer - als immersive Show. Bevor die Show beginnt, wird der Besucher mit den wichtigsten Stationen im Leben des Malers vertraut gemacht. Man kann dank digitaler Effekte mit Klimts Kunst interagieren und sogar selbst Teil seiner meisterhaften Gemälde werden. Auch beim anschließenden Showerlebnis in drei Akten taucht der Besucher ganz in die Welt des Künstlers ein, Illusion verwandelt sich in Realität: Animationen und Projektionen erzeugen in Verbindung mit Musik und akustischen Effekten berauschende, ornamentale Farbwelten und lassen Klimt und sein Werk lebendig und spürbar werden.

Dabei lauscht man den Stimmen einer jungen Studentin von heute und Emilie Flöges (1874–1952), damals engste Vertraute und Muse Klimts. In einem fiktiven Dialog führen die Frauen durch die einzigartige Show und nehmen den Besucher mit auf eine bewegende Zeitreise in das Wien um die Jahrhundertwende. Sie erzählen und kommentieren Klimts Erfolge und Skandale, seine Tragödien und Liebschaften. Und sie werfen aus weiblicher Perspektive einen kritischen Blick auf den „Maler der Frauen“: Handelt es sich bei seinen Werken um zeitlose Darstellungen femininer Schönheit oder zeigt er die Frau als Objekt der Begierde?

Der Zeit ihre Kunst, der Kunst ihre Freiheit. (Klimt)
Den Einstieg in die multimediale Erzählung macht der Prolog. Ein imposantes Zusammenspiel aus Visualisierung und Sound transportiert den Besucher nach Schloss Immendorf, wo bei einem Brand gegen Ende des Zweiten Weltkriegs zehn Hauptwerke des Künstlers zerstört wurden. Feuer, das zentrale Element der Show, setzt hier den ganzen Raum visuell in Flammen und steht als Symbol für Ausbruch, Zerstörung, Transformation und Neuanfang. Hier werden auch die junge, von Klimts Werken begeisterte Studentin und seine Lebenspartnerin Emilie Flöge als Narrative der Show eingeführt. Der Besucher nimmt die Frauen als fiktive Stimmen aus dem Off wahr und taucht im ersten Akt mit ihnen gemeinsam in die ersten Schaffensphasen des Künstlers ein: Die fotografischen Porträts berühmter Zeitgenossen wie Wittgenstein und Freud sowie Aufnahmen des Wiens um die Jahrhundertwende bilden die Kulisse für die Zeitreise in eine

Gesellschaft im Wandel. Mit Visualisierungen von Ausstellungskatalogen und Magazinen der berühmten Wiener Secession wird die Epoche im Spannungsfeld zwischen Tradition und Moderne für den Besucher nahbar.

Alle Kunst ist erotisch. (Klimt)
Die Geschichte nimmt ihren Lauf und widmet sich im zweiten Akt den Schlüsselwerken des Künstlers, die der Besucher intensiv und aus ganz neuen Perspektiven erlebt. Kunstvoll animierte Slide-Shows zeigen auf hochauflösenden Displays mit den Fakultätsbildern, dem Beethovenfries, den weltberühmten Frauenporträts seiner „Goldenen Periode“ und erotischen Aktzeichnungen die vielen Facetten des Künstlergenies. Mittendrin entfacht auf den Projektionsflächen im Raum ein loderndes Feuer mit knisternden Soundeffekten, das den dramatischen Höhepunkt seiner Krise und den Wendepunkt seines künstlerischen Schaffens eindrucksvoll inszeniert: Klimt wird vom akademischen Maler zum Vordenker und Revolutionär.
Nun begibt sich der Zuschauer gemeinsam mit Emilie und der Studentin an den Attersee, eine Region, die für den Künstler Sehnsuchtsort und Quelle der Inspiration zugleich war. Es ist auch für die Modeschöpferin Emilie eine besondere Station auf der Reise, denn sie verbrachte hier jeden Sommer ungestörte Zeit mit Klimt. Natursounds untermalen die Projektionen von Schwarz-Weiß-Aufnahmen des kreativen Paares und seinen unverwechselbaren Landschaftsgemälden. Hier begegnet man auch den Arbeiten seiner letzten Schaffensphase: Die Wände erstrahlen in den leuchtenden Farben seiner Werke, Mythologie und Symbolismus treffen aufeinander. Ihren Höhepunkt findet die Erzählung dann im ergreifenden Finale der Show, die den „Der Kuss“ als Zeugnis einer außergewöhnlichen Liebesgeschichte inszeniert. Als Besucher wird man förmlich in das weltberühmte Gemälde gesogen, das sich sowohl im Ganzen als auch in unzähligen Details an den Wänden des Showrooms darstellt. Mit all seinen Feinheiten wird der Betrachter eingeladen, das Meisterwerk immer wieder neu zu entdecken. Die außergewöhnliche Komposition der beiden Liebenden in ewiger Umarmung ist als visuelles Spektakel ein emotional berührendes Erlebnis.
Mit dem Epilog, dem letzten Akt der Show, wird der Besucher wieder ins Jetzt zurückgeführt. Die beiden Frauen diskutieren über Klimts komplexe Auseinandersetzung mit Emanzipation, weiblicher Lust und einem sich wandelnden Frauenbild. Eindrucksvoll schlagen sie damit eine Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Auch visuell wird das Werk des österreichischen Künstlers in die heutige Zeit transportiert: Die vom Feuer zerstörten Fakultätsbilder, die nur als Schwarz-Weiß-Überlieferungen erhalten sind, werden vor den Augen des Zuschauers in brillante Farben getaucht – und können so auf den Bildschirmen dank modernster Technik wieder aufleben.
Kunst trifft modernste Technik – Was bedeutet der Begriff „immersiv“?

„Immersiv“ beschreibt einen Effekt, bei dem der Betrachter in eine multimediale Illusion aus Bild und Ton eintaucht und diese als absolut real empfindet. Durch ein 3D-Mapping-Projektionssystem können Inhalte wie Grafiken, Animationen, Bilder oder Videos auf dreidimensionale Objekte projiziert werden, sodass eine einzigartige Atmosphäre entsteht.

Dieser Timeslot ist leider ausgebucht. Bitte wählen Sie eine andere Startzeit.
Elvis - Öffentliche Generalprobe
Elvis
Tribute to the King of Rock ’n’ Roll von Ingmar Otto

Heiße Rhythmen, Graceland, Hüftschwung, Tragik und Glamour – Lust auf eine Reise durch Elvis´ Leben? Mit viel Pomade und noch mehr Musik? Dann sind Sie hier richtig! Vom armen Jungen zum King of Rock ’n’ Roll, mit einer lasziven Bewegung zum Inbegriff von sexy und jugendgefährdend, Bad Nauheim, Priscilla, Las Vegas – an allen wichtigen Stationen im Leben des Elvis Aaron Presley wird mit seinen größten Hits Halt gemacht.

Die Anziehungskraft des Frauenschwarms mit dem verführerischen Blick ist auch über 40 Jahre nach seinem Tod ungebrochen. „Elvis“ steht eben nicht nur für eine zartschmelzende Stimme in einschmeichelnden Songs und knackigen Rock ’n’ Roll, sondern auch für ein Lebensgefühl, das der King seinem Publikum servierte. Ein Leben, in dem Hautfarben und Standesunterschieden keine Bedeutung zugemessen wird, sondern allein das Können und Wollen zählt. Was Elvis uns heute wohl zu sagen hätte? – „If things go wrong, don´t go with them!“ Machen wir nicht, sondern wir laden Sie ein, einen Abend das Leben einer Legende und unsterbliche Hits wie „Heartbreak Hotel“, „Hound Dog“, „In the Ghetto“ oder „It´s now or never“ zu genießen. Aber Vorsicht: Ohrwurmgefahr!

Hintergrundinfos
In der neuesten Tribute-Show von Alt-Intendant Ingmar Otto schlüpfen gleich drei Darsteller in die Rolle des Elvis. Darunter der offiziell beste Elvis-Interpret, den es in Deutschland gibt: Nils Strassburg. Freuen Sie sich auf ein großartiges Elvis-Erlebnis mit Live-Musik!

TERMINE im K1, Herrenstraße 30/32
Premiere: 03.02.2023
Vorstellungen: 04.02.-12.03.2023

BESETZUNG
Thomas Cermak, Maram El Dsoki, Marius Marx, Sarah Merten, Nils Strassburg, Monika Wiedemer

VERANSTALTUNGSDAUER
2 Std. incl. einer Pause

Inszenierung: Christine Gnann

Bühnenbild: Manuel Kolip
Musikalische Leitung: Mark Hernadi
Kostüme: Nora Johanna Gromer
Chiemgau Arena - ARENA-TOUR
ARENA-TOUR:
Lassen Sie sich mitnehmen, auf eine Reise in die Biathlon-Welt. Erfahren Sie in rund zwei Stunden viel Wissenswertes über die historische Sportstätte, welche sich über die letzten 40 Jahre zu einem der bedeutendsten Bundesstützpunkte für die olympischen Sportarten Langlauf, Skisprung, Nordische Kombination und Biathlon entwickelt hat. Ihr Guide führt Sie dabei u.a. auch zu den nicht frei zugänglichen Bereichen der Chiemgau Arena.

CHIEMGAU KARTE:
Als Inhaber einer Chiemgau Karte (u.a. Touristen mit Übernachtungen in Ruhpolding und Inzell) ist die Teilnahme an einer Arena-Tour kostenlos. Bitte erkundigen Sie sich vorab, ob Ihre Unterkunft eine Chiemgau Karte ausstellt. Die Chiemgau Karte muss am Veranstaltungstag vor Ort vorglegt werden.
Eine Anmeldung bzw. ein Ticket ist dennoch erforderlich. Das Ticket muss nicht zwingend gedruckt und kann bei der Anmeldung von Ihrem Smartphone gescannt werden.

BÜRGERKARTE:
Als Inhaber der Bürgerkarte Ruhpolding wird Ihnen die Tour für 5,00 € angeobten. Bitte geben Sie hierfür Ihren 10-Stelligen Code (Dieser befindet sich auf der Bürgerkarte unter dem QR-Code) in das Aktionscode-Feld ein.

VERANSTALTUNGSINFOS:
Treffpunkt: Anmeldung im Café Biathlon in der Chiemgau Arena (15 Minuten vor Tourstart)
Dauer: ca. 2 Stunden

BESONDERE HINWEISE:
Die Mitnahme von Kinderwägen/Buggys ist nicht möglich.
Das Mitführen von Tieren ist nicht erlaubt.
Gerne bieten wir englischsprachige Arena-Touren an. Anfragen bitte an: arena-tour@chiemgau-arena.de

Die Arena-Touren unterliegen den aktuell gültigen Sicherheits- und Hygienemaßnahmen!

TREFFPUNKT: Anmeldung im Café Biathlon in der Chiemgau Arena (15 Minuten vor Tourstart)

Bereits ausverkauft. Bitte wählen Sie einen anderen Termin.
SCAR-CITY - Premiere
URAUFFÜHRUNG
02.-04.02.2023, 20 Uhr
(in englischer und deutscher Sprache)

SCAR-CITY
akademie der autodidakten

Wünsch Dir was! Egal was Du brauchst und was Du willst! Das ist der Anfang und der Zauber der Ökonomie. Aber in der Stadt klafft eine Wunde (engl.: Scar). Sie heilt nicht. Seit Jahrhunderten. Da, wo etwas sein könnte, herrscht Mangel (Scarcity). Mangel an was? Für wen? Warum wächst hier nichts, außer Einsamkeit und Neid, Gewalt und kapitalistisches Spektakel? Oder wächst hier etwas? Etwas, das keinen Preis hat und deshalb schwer zu bewerten ist.

In dem Projekt Scar-City beschäftigen sich die Teilnehmer*innen der akademie der autodidakten unter der Anleitung des multidisziplinären Performancekünstlers Ariel William Orah mit Fragen rund um die Themen Reichtum, Empathie, Heilung, Selbstempowerment. Denn Mangel ist eine Herrschaftspraxis.

Uns wurde gesagt, dem Konsum sei keine Grenze gesetzt. Dabei wird zwischen Bedarf und Wunsch kaum unterschieden. Aber wir spüren es, wir wissen es: Die Ressourcen sind knapp. Die Priorisierung weißer Bedürfnisse ist Rassismus. Ein Zusammenleben, ausgerichtet nach Kriterien der Ökonomie, schafft einen Mangel an Empathie. Die soziale Ungerechtigkeit produziert Wunden. Scar-City. Wie gehen wir mit der Wunde um, wie pflegen wir sie? Von diesen Fragen ausgehend, kamen die Teilnehmer*innen der akademie der autodidakten zusammen. Mit den Mitteln aus Performance, Video und Sound wurde eine künstlerische, performative Erzählung erarbeitet. Entstanden ist eine Geschichte der eigenen und kollektiven Fülle.

Spielleitung: Ariel William Orah; Mitarbeit Spielleitung: Julien Enzanza; Videodesign: Asarela Orchidia Dewi; Lichtdesign: Aslı Atasoy Öner Bühne: Val de Licer Silva-Löbling; Kostüm: Jaq Lisboa; Mit: Amel Baccouche, Adalet Müzeyyen, Esra H. Khairi, Kathiana Abram, Sultan Omar, Vivian Ngozika Aghamelu
Dramaturgie: Umi Maisaroh.

Eine Produktion der akademie der autodidakten im Ballhaus Naunynstraße, gefördert durch den Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung. Mit freundlicher Unterstützung der NaunynRitze. Foto: Zé de Paiva

in englischer und deutscher Sprache - Kein Nacheinlass
D´Mama isch die Beschte
Curth Flatow und Horst Pillau
D´ MAMA ISCH DIE BESCHTE
(„Das Fenster zum Flur“)
Volksstück in fünf Bildern, Schwäbische Fassung von Monika Hirschle

Liebenswert! Mütter wollen stets das Beste für ihre Kinder. Doch was das ist – darüber gehen die Meinungen manchmal weit auseinander. Über dieses zeitlose Thema schufen die Altmeister Curth Flatow und Horst Pillau eine Komödie, die mittlerweile zu den Klassikern des deutschen Unterhaltungstheaters zählt. Wir spielen sie im neuen Gewand – und auf Schwäbisch!

Anni Wiesner ist Reinigungskraft. Das Geld ist knapp, die Familie lebt in einer engen Souterrainwohnung in Stuttgart. Aber Anni und ihr Mann setzten seit jeher alles daran, dass ihre drei nun erwachsenen Kinder es einmal besser haben. Und das ist ihnen gelungen: Sohn Matthias studiert Medizin, Tochter Susanne lebt glücklich verheiratet in den USA; nur Lisa, die rebellische Jüngste, tanzt ein wenig aus der Reihe. Aber das wird Anni schon regeln, so wie sie überhaupt ihre Familie fest im Griff hat und stets weiß, was für alle das Richtige ist.

Als Susanne überraschend aus New York zu Besuch kommt, muss Anni jedoch erkennen, dass nicht alles nach Plan verläuft. Ihre Kinder haben nämlich ganz eigene Vorstellungen davon, was das Beste für sie ist.

Die resolute Mutter Anni, die dennoch das Herz auf dem rechten Fleck hat, war einst eine Paraderolle für beliebte Volksschauspielerinnen wie Inge Meysel, Heidi Kabel oder Edith Hancke. In der Inszenierung von Intendant Axel Preuß wird Publikumsliebling Monika Hirschle die Rolle übernehmen. Sie hat das Stück auch ins Schwäbische übertragen.

Vorstellungen 12.1. bis 5.3.2023

Mit Monika Hirschle, Anne Leßmeister, Stefan Müller-Doriat, Jörg Pauly, Bianca Spiegel, Frank Stöckle u.a.
Regie Axel Preuß
Bühne und Kostüme Barbara Krott
Dramaturgie Annette Weinmann

Die Veranstaltung ist leider abgesagt.

Lauterbach

02.02.2023
20:00 Uhr
Tickets
ab 13,20 €
replay - Premiere
SPRACHE KEIN PROBLEM

Welchen Tanz fordert das Cello von der Musiker*in? Wie interpretiert man die straffe Partitur eines Popsongs? Was bewegt sich im Inneren der tragischen Diva? Und singt sie überhaupt? replay untersucht die formalen Beziehungen zwischen Bewegung und Sound in verschiedenen kulturellen Räumen.

Die neue Arbeit von Olympia Bukkakis mit den zwei Tänzer*innen Am Ertl und The Darvish ist eine einstündige Show zwischen Drag, Musikvideo, klassischer Musik und Oper. Sie wirft einen kritischen Blick auf die Besessenheit der Hochkultur von sterbenden Frauen, die Entmenschlichung in der Popkultur und die bedrückende Hetero- und Cisnormativität, die in den Kulissen der Drag-Bühne lauert. Mit Bezügen zur eigenen Biografie und kritischem Blick auf den sozialen Kontext, der bestimmte Formen erst hervorbringt, stellt sie dabei zugleich Fragen nach Klasse und kulturellen Hierarchien.

KONZEPT, CHOREOGRAFIE, PERFORMANCE Olympia Bukkakis CHOREOGRAFIE, PERFORMANCE Am Ertl MITENTWICKLUNG, PERFORMANCE The Darvish KOMPOSITION, DRAMATURGIE Thierry Tidrow BEWEGUNGSFORSCHUNG, DRAMATURGIE Maria Scaroni BÜHNENBILD Camille Lacadee SOUNDDESIGN MINQ KOSTÜM Alexis Mersman LICHTDESIGN, TECHNISCHE LEITUNG Bryan Schall KÜNSTLERISCHE & ORGANISATORISCHE MITARBEIT Paul Niedermayer PRODUKTIONSLEITUNG Lisa Gehring

Eine Produktion von Olympia Bukkakis in Koproduktion mit SOPHIENSÆLE. Gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds. Mit freundlicher Unterstützung von Fleetstreet Theater und Kampnagel. Medienpartner: taz

Foto: Mayra Wallraff

Derzeit keine Tickets verfügbar, ggfs. Restkarten ab 2 Stunden vor Vorstellungsbeginn an der Abendkasse.
Die Verwandlung
Kaum ein Autor hat so viel Anlass zu Interpretationen, Mutmaßungen und Inspirationen gegeben wie Franz Kafka. Er hat Befindlichkeiten, die wir alle kennen und mit denen wir doch allein sind, beschrieben, ohne ihnen ihre Rätselhaftigkeit zu nehmen. Kafkaesk war die Welt bestimmt auch schon vor Kafka.
„Die Verwandlung“ ist eine der berühmtesten Erzählungen der Literatur des 20. Jahrhunderts. Die Geschichte des Gregor Samsa, der als Käfer erwacht, ist so einfach wie rätselhaft, so konsequent wie erschreckend. Diese Erzählung ins Theater zu bringen kann nicht bedeuten, sie zu illustrieren, zu dramatisieren oder zu zeigen, was erzählt wird (Kafka wollte ausdrücklich keine Darstellung des Käfers), sondern es kann nur heißen, dem Text einen Raum zu geben, in dem er sich entfalten kann, und den Zuschauern eine Zeit, in der sie zuhören können.

Yoko Tawada schrieb nach einem Vorstellungsbesuch: „Die Verwandlung hat mir gut gefallen. Danke! Das Stück war selbst wie ein Insekt, dessen Körper aus Traumbildern besteht. Die Gelenke wurden nicht verleugnet.“ Und der anomyme writer in residence der Werkstatt-Tage in Leipzig: „Dies war eine meiner Lieblings-Vorstellungen. Zuerst hatte ich das Gefühl, dass wir uns ein Hörspiel anhören werden. Wir Zuschauer saßen in diesem schönen, bedrückenden schwarzen Raum zwischen den vielen Messing-Klinken. Während wir gemeinsam mit Gregor Samsa diesen Albtraum durchlebt haben, hatte die große Vielfalt der Effekte und der schauspielerischen Mittel eine befreiende und erfreuliche Wirkung auf mich. Ich habe eine richtige Katharsis erlebt. Dank eines großen Schriftstellers, einer fantasievollen Regisseurin und zwei wunderbarer Schauspieler.“

Regie Elisabeth Bohde
Bilder Günter Aicher
Es spielen Uwe Schade und Torsten Schütte

ausgebucht
Architecture tour
The Vitra Campus is a magnet for design and architecture enthusiasts. Few other places in the world can boast such a large number of contemporary architectural icons. It was here that Zaha Hadid created her very first structure in 1993 – the Fire Station – and American architect Frank Gehry constructed his first building in Europe in 1989. Designed by Herzog & de Meuron, the VitraHaus of 2010 on the north side of the campus is an eye-catcher, even from afar. Alongside the Vitra Schaudepot, also designed by Herzog & de Meuron, a second public area was created on the campus in 2016. Then, there are other works like the Conference Pavilion by Tadao Ando, a geodesic dome based on the designs of Richard Buckminster Fuller, a petrol station by Jean Prouvé, factory buildings by Nicholas Grimshaw, Álvaro Siza and SANAA and the Vitra Slide Tower by the artist Carsten Höller. Daily guided tours (duration: 2 hours) explain the backgrounds of architects and buildings alike.

The VitraHaus (2010), designed by Herzog & de Meuron, can be viewed from the outside during the tour, and its interior can be explored independently. The Vitra Campus comprises a public and a private area. In the public space, you will find the Vitra Design Museum, the VitraHaus and the Vitra Silde Tower on the Álvaro-Siza-Promenade. The private area, where the production facilities are located, can only be accessed as part of an architecture tour. Please note that only guides of the Vitra Design Museum are allowed to conduct guided tours through the exhibition and on the Vitra Campus.

Delays cannot be considered.
NZIRIA
Auch 2023 erwarten euch in den drei Spielstätten des HAU wieder innovative Produktionen der freien Theater- und Tanzszene Berlins. Wie wär's beispielsweise mit Tanz im August? Choy Ka Fai eröffnet das Festival am 6. August mit der Deutschlandpremiere von „CosmicWander: Expedition“. Weiter geht's mit dem Supermarkt-Spaziergang „Stages of Crisis“ von Constanza Macras | DorkyPark und vielen weiteren. Jetzt für das Hebbel am Ufer Karten besorgen und selbst Teil des Theaterapparats werden!

Das Hebbel am Ufer in Berlin ist aus der europäischen Kulturlandschaft kaum wegzudenken. Geboten werden erstklassige Gastspiele und Koproduktionen aus Tanz, Performance und Theater aus aller Welt.

Das Hebbel am Ufer ist ein Berliner Theaterzusammenschluss. Seit 2003/2004 bilden das HAU1, HAU2 und HAU3 gemeinsam die Institution HAU. Ohne eigenes Ensemble fungieren die drei Bühnen als Spielstätten für unterschiedliche Gastspiele und Veranstaltungen aus Theater, Musik und Kunst. So ist es dem Theater möglich, dauerhaft anspruchsvolle und vielseitige Produktionen auf höchstem Niveau zu präsentieren. Darüber hinaus gehört das HAU zum Bündnis internationaler Produktionshäuser, einem Zusammenschluss der sieben wichtigsten deutschen Produktionshäuser darstellender Künste. Renommierte Kunstschaffende aus aller Welt geben sich hier zur Aufführung ihrer Produktionen die Klinke in die Hand. Diese internationale Ausrichtung ist ebenso prägend für das HAU, wie das Augenmerk auf gesellschaftliche und politische globale Verhältnisse. Auch findet das „Tanz im August“ Festival für zeitgenössische Bewegungskunst einmal jährlich statt, welches mittlerweile zu einem der bekanntesten Tanzevents Europas zählt. Im Jahre 2012 übernahm Annemie Vanackere die Intendanz des Hauses, was Innovation und frischen Wind brachte.

Sichert euch jetzt Tickets für die Inszenierungen im Hebbel am Ufer und verpasst keine der großartigen Produktionen, die aus Holzdielen und Tanzboden erst die eigentliche Bühne schaffen.

Ev. Restkarten an der Abendkasse
Quadro Nuevo - Mare
Mare

MARE ist Musik gewordenes Wellenrauschen. MARE ist südliche Meeresbrise, die seit jeher die Phantasie des Mitteleuropäers beflügelt. MARE erglänzt in allen betörenden Klangfarben eines unbekannten Paradieses und duftet nach Dolce Vita, reifen Zitronen und gelben Bikinis.

Die mediterrane Leichtigkeit des Seins war zweifellos immer schon prägend für die Instrumental-Kunst von Quadro Nuevo: italienische Tangos, französische Valse, ägäische Mythen-Melodien, waghalsige Fahrtenlieder entlang einer sonnenbeschienen Küstenstraße, orientalische Grooves, Brazilian Flavour und neapolitanische Gassenhauer. Sie alle dienen als vergnügliche Barke für lustvoll improvisierte Abenteuerfahrten.

Die Anregungen und Inspirationen hierzu holte sich Quadro Nuevo auf ausgedehnten Reisen. Musikalische Juwelen aufgelesen auf den Plätzen und an den Gestaden des Südens.

Die temperamentvollen Vollblut-Musiker touren seit 1996 durch die Länder dieser Welt und gaben bisher rund 3500 Konzerte. Sie trugen ihre Lieder von Oberbayern bis Bari, quer über den Balkan durch Vorderasien bis Kairo, von Buenos Aires bis Hong Kong. Die Auftrittsorte sind so verschieden wie die Wurzeln ihrer Musik: Das Ensemble ist nicht nur auf Festivals und in renommierten Konzertsälen wie der New Yorker Carnegie Hall zu Gast. Die spielsüchtigen Virtuosen reisen auch als Straßenmusikanten durch den mediterranen Süden und fordern als nächtliche Tango-Kapelle zum Tanz.

Quadro Nuevo erhielt zweimal den ECHO als „bester Live-Act des Jahres“, den German Jazz Award und eine Goldene Schallplatte.

Quadro Nuevo

Mulo Francel: sax, clarinet, mandoline
Andreas Hinterseher: accordion, bandoneon, trumpet
D.D. Lowka: bass, percussion
Chris Gall: piano

Einlass: 19:00 Uhr

Die Veranstaltung wurde auf den 02.02.2023 verlegt.
Teresa Bergman - 33, SINGLE & BROKE on Tour
WERK 2 präsentiert:

33, SINGLE & BROKE – Teresa Bergman on Tour

Teresa Bergman, Ausnahmestimme, Gitarristin und Genrewandlerin, meldet sich mit ihrem dritten Studioalbum zurück: „33, Single & Broke“ – ein Titel, der Statement, Selbstbekenntnis und Augenzwinkern zugleich ist. Also im Prinzip alles, wofür die gebürtige Neuseeländerin und Wahlberlinerin mit ihrer Musik steht. Herausgekommen ist ein spannungsreiches Album, das man als jazziges Folkpop-Inferno feiern kann, das einem als poetischer Diskurs-Pop etwas abverlangt und das Bergman-typisch mit gegenwärtigem Chanson glänzt. Man darf sich auf Lieder freuen, die mal zum Tanzen animieren und mal zum schwelgen lassen und eine Sängerin, die ihre Stimme für ihr Publikum vollkommen herausfordert – es überrascht also nicht, dass in der Presse Live-Auftritte von Bergman stets als wahrhaftige Erlebnisse beschreiben werden. Eines ist sicher: Wer sich Teresa Bergman live anschaut, wird danach überrascht, bezaubert, nachdenklich und begeistert den Konzertsaal verlassen.

Mehr Infos:
http://www.teresabergman.com
Facebook: http://www.facebook.com/teresabergman.music

Besetzung:
Teresa Bergman – Vocals & Guitar
Mya Audrey – Piano & Backing Vocals
Tobias Kabiersch – Bass & Backing Vocals
Pier Ciaccio – Drums & Backing Vocals

& Support:

J A N D A ist zugleich Künstlername und SOLOPROJEKT der Komponistin, Gitarristin studierten Jazz/Pop-Sängerin und Podcasterin aus Leipzig. Zahlreiche KONZERTE führten sie durch ganz Deutschland, Österreich, die Schweiz, Italien, die USA und Indien. Als gefragte Vokalistin für Live- und Studioproduktionen teilte sie bereits mit Künstler*innen wie Alin Coen / Sarah Lesch die Bühne.

Nach dem Erscheinen ihres Debütalbums »THE OTHER YOU«, erreichte sie 2017 das Finale des »Fender Paramount Singer/Songwriter-Contest« und gewann eine Videoproduktion (TV Noir/Berlin) – es folgten LIVE-SESSIONS für u.a. den Deutschlandfunk und Radioeins Berlin. Als Teil des Pop-Noir-Frauentrios COUCOU gelang ihr die Teilnahme am POPCAMP des Dt. Musikrates, die erfolgreiche VÖ̈ eines Albums (2016) und im Jahr 2020 einer EP, die in Zusammenarbeit mit Produzentenlegende Olaf Opal entstand. 2019 entstand die Idee für ein Soloprogramm, dessen Entwicklung u.a. durch den Deutschen Musikfonds und das Kulturamt Leipzig gefördert wurde. 10 neue Songs werden aktuell produziert und sollen Ende diesen bzw. Anfang nächsten Jahres als Album »APNOE« veröffentlicht werden.

Filigraner Akustikgitarrensound verbindet sich mit einer glasklaren Stimme und wird durch Loops, Layers und Electronics zu einem ATMOSPHÄRISCHEN KLANGBILD angereichert, das eine regelrechte Sogwirkung erzeugt. Das KONZEPTALBUM mit dem Titel APNOE (altgriech.: »nicht atmen«) ist ein TAUCHGANG, der Momente des Stillstandes musikalisch illustriert. Die lyrischen, englischsprachigen Texte porträtieren Gefühlszustände wie Screenshots.
___________

Einlass: 19:00 Uhr, Beginn: 20:00 Uhr, Halle D

Einlass: 19:00 Uhr

Leipzig

02.02.2023
20:00 Uhr
Tickets
ab 17,50 €
Heide Marie Voigt - Eile und Weile - Reise in das China der Neuen Seidenstraße ins Innere Ausland
Am Donnerstag, 2. Februar 2022, kommt die Bremer Allround-Künstlerin Heide Marie Voigt in die BEGU Lemwerder. Nachdem sie in 2022 mit ihrer Bremen-Ausstellung im Rathaus der Gemeinde Lemwerder zu sehen war, kommt sie nun mit einer Lesung unter dem Titel "Reise in das China der Neuen Seidenstraße ins Innere Ausland" in die Begegnungsstätte. Die Kaminzimmer-Lesung soll dabei besonderes Wohnzimmer-Flair bieten. So persönlich wie zu Hause, nur dass keiner daheim aufräumen muss. Der Eintritt ist frei.

Geboren 1942 in Dresden. Studium in Freiburg, Marburg und Bonn. Lehrerin in Bremen 1975 – 2005. Galeristin der Zimmer Galerie Kattenturm seit 1989. Künstlerin in Wort, Bild und Tanz. Mutter und Großmutter. Initiatorin und Organisatorin des bremenweiten Projekts zwiesprache lyrik zum Welttag der Poesie 2010-2015. Mitorganisatorin des Literaturfestivals in Bremen-Nord Gastgeber Sprache seit 2016.
Ausstellungen in Bremen, Worpswede, Witzenhausen, Kassel, Dresden, Monheim. Auftritte in Bremen, Worpswede, Husum, Heide, Hamburg, Würzburg, Leipzig, Berlin, Bad Boll, Dresden, Gmunden (Österreich) und auf Rügen.
Veröffentlichung von Lyrik und Kurzgeschichten in verschiedenen Anthologien
1997 erschien ihr erstes Buch Bremer Blüten, es folgten der lyrische Prosatext Ein Haus bauen in der Provence 2000, das Sachbuch Die verkopfte Schule 2002 und der Gedichtband Einblicke 2006. Alle vier Werke sind inzwischen leider vergriffen. 2012 erschien im Geest-Verlag Streitpatience mit Feuer, ein Kartenspiel mit Gedichten, das zusammen mit Ortrud Böss erstellt wurde. (https://www.literaturmagazin-bremen.de/autorinnen/v/heide-marie-voigt)

Heide Marie Voigt - Eile und Weile - Reise in das China der Neuen Seidenstraße ins Innere Ausland

Die Reisebeschreibung, die Heide Marie Voigt aus China mitbringt, enthält wie die Linien einer Hand Lebensgeschichten, Spuren und Spiegel, vertraut Fremdes, Einsichten und Augenblicke.

Das ist Heide Marie Voigt:

https://www.heide-marie-voigt.de/

https://de.wikipedia.org/wiki/Heide_Marie_Voigt

Lemwerder

02.02.2023
19:00 Uhr
Tickets
KLIMTS KUSS - EINE IMMERSIVE GESCHICHTE
Das immersive Kunsterlebnis „KLIMTS KUSS – Spiel mit dem Feuer“ zeigt eine berührende Multimedia-Show über das Leben und Werk des Jugendstilpioniers Gustav Klimt (1862–1918). Neben seinen Frauenporträts, weiblichen Allegorien und Landschaftsmalereien erlangte der Wiener Maler vor allem mit seinem Gemälde «Der Kuss» Weltruhm. KLIMTS KUSS erzählt den Lebensweg des Künstlergenies – ein Spiel mit dem Feuer - als immersive Show. Bevor die Show beginnt, wird der Besucher mit den wichtigsten Stationen im Leben des Malers vertraut gemacht. Man kann dank digitaler Effekte mit Klimts Kunst interagieren und sogar selbst Teil seiner meisterhaften Gemälde werden. Auch beim anschließenden Showerlebnis in drei Akten taucht der Besucher ganz in die Welt des Künstlers ein, Illusion verwandelt sich in Realität: Animationen und Projektionen erzeugen in Verbindung mit Musik und akustischen Effekten berauschende, ornamentale Farbwelten und lassen Klimt und sein Werk lebendig und spürbar werden.

Dabei lauscht man den Stimmen einer jungen Studentin von heute und Emilie Flöges (1874–1952), damals engste Vertraute und Muse Klimts. In einem fiktiven Dialog führen die Frauen durch die einzigartige Show und nehmen den Besucher mit auf eine bewegende Zeitreise in das Wien um die Jahrhundertwende. Sie erzählen und kommentieren Klimts Erfolge und Skandale, seine Tragödien und Liebschaften. Und sie werfen aus weiblicher Perspektive einen kritischen Blick auf den „Maler der Frauen“: Handelt es sich bei seinen Werken um zeitlose Darstellungen femininer Schönheit oder zeigt er die Frau als Objekt der Begierde?

Der Zeit ihre Kunst, der Kunst ihre Freiheit. (Klimt)
Den Einstieg in die multimediale Erzählung macht der Prolog. Ein imposantes Zusammenspiel aus Visualisierung und Sound transportiert den Besucher nach Schloss Immendorf, wo bei einem Brand gegen Ende des Zweiten Weltkriegs zehn Hauptwerke des Künstlers zerstört wurden. Feuer, das zentrale Element der Show, setzt hier den ganzen Raum visuell in Flammen und steht als Symbol für Ausbruch, Zerstörung, Transformation und Neuanfang. Hier werden auch die junge, von Klimts Werken begeisterte Studentin und seine Lebenspartnerin Emilie Flöge als Narrative der Show eingeführt. Der Besucher nimmt die Frauen als fiktive Stimmen aus dem Off wahr und taucht im ersten Akt mit ihnen gemeinsam in die ersten Schaffensphasen des Künstlers ein: Die fotografischen Porträts berühmter Zeitgenossen wie Wittgenstein und Freud sowie Aufnahmen des Wiens um die Jahrhundertwende bilden die Kulisse für die Zeitreise in eine

Gesellschaft im Wandel. Mit Visualisierungen von Ausstellungskatalogen und Magazinen der berühmten Wiener Secession wird die Epoche im Spannungsfeld zwischen Tradition und Moderne für den Besucher nahbar.

Alle Kunst ist erotisch. (Klimt)
Die Geschichte nimmt ihren Lauf und widmet sich im zweiten Akt den Schlüsselwerken des Künstlers, die der Besucher intensiv und aus ganz neuen Perspektiven erlebt. Kunstvoll animierte Slide-Shows zeigen auf hochauflösenden Displays mit den Fakultätsbildern, dem Beethovenfries, den weltberühmten Frauenporträts seiner „Goldenen Periode“ und erotischen Aktzeichnungen die vielen Facetten des Künstlergenies. Mittendrin entfacht auf den Projektionsflächen im Raum ein loderndes Feuer mit knisternden Soundeffekten, das den dramatischen Höhepunkt seiner Krise und den Wendepunkt seines künstlerischen Schaffens eindrucksvoll inszeniert: Klimt wird vom akademischen Maler zum Vordenker und Revolutionär.
Nun begibt sich der Zuschauer gemeinsam mit Emilie und der Studentin an den Attersee, eine Region, die für den Künstler Sehnsuchtsort und Quelle der Inspiration zugleich war. Es ist auch für die Modeschöpferin Emilie eine besondere Station auf der Reise, denn sie verbrachte hier jeden Sommer ungestörte Zeit mit Klimt. Natursounds untermalen die Projektionen von Schwarz-Weiß-Aufnahmen des kreativen Paares und seinen unverwechselbaren Landschaftsgemälden. Hier begegnet man auch den Arbeiten seiner letzten Schaffensphase: Die Wände erstrahlen in den leuchtenden Farben seiner Werke, Mythologie und Symbolismus treffen aufeinander. Ihren Höhepunkt findet die Erzählung dann im ergreifenden Finale der Show, die den „Der Kuss“ als Zeugnis einer außergewöhnlichen Liebesgeschichte inszeniert. Als Besucher wird man förmlich in das weltberühmte Gemälde gesogen, das sich sowohl im Ganzen als auch in unzähligen Details an den Wänden des Showrooms darstellt. Mit all seinen Feinheiten wird der Betrachter eingeladen, das Meisterwerk immer wieder neu zu entdecken. Die außergewöhnliche Komposition der beiden Liebenden in ewiger Umarmung ist als visuelles Spektakel ein emotional berührendes Erlebnis.
Mit dem Epilog, dem letzten Akt der Show, wird der Besucher wieder ins Jetzt zurückgeführt. Die beiden Frauen diskutieren über Klimts komplexe Auseinandersetzung mit Emanzipation, weiblicher Lust und einem sich wandelnden Frauenbild. Eindrucksvoll schlagen sie damit eine Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Auch visuell wird das Werk des österreichischen Künstlers in die heutige Zeit transportiert: Die vom Feuer zerstörten Fakultätsbilder, die nur als Schwarz-Weiß-Überlieferungen erhalten sind, werden vor den Augen des Zuschauers in brillante Farben getaucht – und können so auf den Bildschirmen dank modernster Technik wieder aufleben.
Kunst trifft modernste Technik – Was bedeutet der Begriff „immersiv“?

„Immersiv“ beschreibt einen Effekt, bei dem der Betrachter in eine multimediale Illusion aus Bild und Ton eintaucht und diese als absolut real empfindet. Durch ein 3D-Mapping-Projektionssystem können Inhalte wie Grafiken, Animationen, Bilder oder Videos auf dreidimensionale Objekte projiziert werden, sodass eine einzigartige Atmosphäre entsteht.

Dieser Timeslot ist leider ausgebucht. Bitte wählen Sie eine andere Startzeit.
Spill - Premiere
In SPILL choreographiert Ton Bogataj Intimitäten in Form des Band-Werdens und gründet gemeinsam mit drei Tänzer:innen eine Softboyband. CARE ist zentrales Element dieser queeren Fürsorgegemeinschaft bei der „loving and being loved“ oder auch “reminding each other of who we are” die geflüsterten Codeworte sind. Das Überschäumen von Gefühlen wird zur Performance-Praxis, die das Format „Boyband“ in einen multidisziplinären Zugang zu Choreographie verwandelt, die sich ungehemmt in die Disziplinen Tanz, Text, Sound und Fürsorge ergießt.
Das Publikum bewegt sich durch den Proberaum der Band und erlebt sie dort in intimer Atmosphäre ‚behind the scenes‘. Hier üben die Bandmitglieder ausufernde Liebesgeständnisse, schmachtende Tanzeinlagen und waghalsige Popsong Covers, die mitten ins Herz gehen. Mit kritischem Blick und sanfter Geste fluten sie die Bühne mit ganz eigenen Gefühlen und Sehnsüchten - cause they want it that way.
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Konzept, Choreographie & Tanz: Ton Bogataj / Co-Choreografie & Tanz: Jhor van der Horst, Ivanka Trampoline, Yrsa Heijkenskjöld / Sound: Michael Brailey / Dramaturgie: Heike Bröckerhoff / Kostüm: Moussi Bang / Lichtdesign: Ricarda Schnoor / Produktion, Presse: Stückliesel / Produktionsassistenz: Linda Lou Dierich-Matzke
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SPILL ist eine Produktion von Ton Bogataj, in Kooperation mit dem LICHTHOF Theater Hamburg und Wartenau 16 - Gewächshaus, gefördert von der Behörde für Kultur und Medien Hamburg und vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen von NEUSTART KULTUR.

Zzt. keine Tickets mehr.
Die Mondtücher - Eine Theaterminiatur aus Papier, Wort und Mondenschein für alle ab 5 Jahren
Ein Stück des Theater Papilio nach einem Märchen von F.K.Wächter

Hier geht es zum Video:
https://vimeo.com/362287237

\"Die Mondtücher\" ist ein Märchen voll stiller Poesie und leichtfüßiger Komik.  Erzählt wird aus einem Buch: Zwischen den Seiten tappst und trappst es. Unter dem Buchdeckel rauscht das Meer, und das Papier riecht nach Zedernholz und glänzt vom Mondschein…. Im Zusammenspiel von uralten Märchenmotiven und ungewöhnlichen Wendungen entfaltet die Geschichte Seite für Seite ihren ganz besonderen Zauber. Und lässt Kinder wie Erwachsene staunen, was man mit einem Buch alles machen kann.  

Spiel: Anna Rosenfelder
Regie: Melanie Dennenmoser

Auch diese Veranstaltung ist ausverkauft.

Reutlingen

02.02.2023
10:00 Uhr
Tickets
ab 6,00 €
Bene Reinisch - Irgendwas mit Meinung - Das Gastspiel wurde leider abgesagt
Bene Reinisch ist ein nachdenklicher Revoluzzer, der seinem Publikum mit Leichtigkeit beweist, dass es keine grauen Haare braucht, um anspruchsvolle Inhalte pointiert zu transportieren.
In seinem ersten Kabarett-Programm „Irgendwas mit Meinung“ begibt er sich, gefesselt vom Gedanken der Freiheit, auf die Suche, um herauszufinden was passiert, wenn alle Stricke reißen.
Tiefgründig und mit provokantem Wortwitz, zeichnet der im erzkonservativen Fulda aufgewachsene Wahl-Hamburger mit schwäbischen Wurzeln messerscharfe Bilder, sodass einem die gepflegten Vorurteile aus der Schublade knallen.
Eine charmante Abrechnung mit der Gesellschaft
Aufgeladen durch jede Menge Zündstoff entwaffnet Bene hinterfragend den aktuellen Zeitgeist, deckt Ungerechtigkeiten und Missstände auf, hält sie vor Augen und erwartet dafür mit Sicherheit keinen Applaus von der Klatschpresse…
Dabei sieht er sich nicht als moralische Instanz, stellt aber mit recht die Frage „Leisten wir uns eigentlich noch Moral?“ Zwischen Selbstverwirklichung und Kapitalismus überprüft er den fest verankerten Glaubenssatz „Erst die Arbeit dann das Vergnügen“, erzählt das Märchen von den Märchen und fragt: „Wann bekommt das Bildungssystem endlich einen blauen Brief?“
Mit kritischem Blick ins Auge des Shitstorms begibt er sich gemeinsam mit dem Publikum zwischen die verhärteten Fronten von Fakten und Kommentarspalten. Er stellt fest, dass seine Kritik an alternativen Heilmethoden wissenschaftlich nachgewiesen ist und lässt bei prüfendem Blick auf die Machenschaften der Katholische Kirche selbige nicht im Dorf.

„Wir sind zu Gast auf diesem Planeten und benehmen uns wie die letzten Menschen.“
"Ist es wirklich so, dass wir mit zunehmend Alter klügere Entscheidungen treffen" fragt er provokant. "Ich denke nicht" antwortet er sich selbst, und "Irgendwas mit Meinung" bestätigt diese Aussage.
Bene Reinisch: reflektiert, diplomatisch, strukturiert anarchisch, ab und zu mit spitzer Feder, aber garantiert nicht unter der Gürtellinie. Ach ja, und lustig ist er natürlich auch.

Foto: Johannes Ruppel

Einlass ab 19:30 Uhr

Das Gastspiel wurde leider abgesagt.
LIEBE IN ZEITEN DER SCHICHTARBEIT
Uraufführung
Liebe in Zeiten der Schichtarbeit
von Marcel Raabe und Manuel Waltz

Regie und Austattung: Magz Barrawasser
Es spielen: Eva Lucia Grieser, Roman Pertl, Lauretta van de Merwe, Morris Weckherlin
Dramaturgie: Jana Gmelin

Premiere Samstag, 24. September 2022
Weitere Termine 1./6./7.*/13./15. Oktober 2022,
14./20./21.*/26. Januar und 2./3./9./11./16./17. Februar 2023
Immer um 20 Uhr Einführung 19.40 Uhr
Dauer: ca. 65 Minuten
Ort: Löwen
* Nachgespräch im Anschluss

Die Entrümpelung eines leer stehenden Hauses fördert ein Notizheft von 1988 zutage: Ein junges Paar versucht, mit handschriftlichen Liebesbotschaften Kontakt zu halten. Der asynchrone Takt der Schichtarbeit
zwingt sie auseinander, obwohl sie täglich in derselben Küche essen, im selben Bett schlafen und mit demselben Kugelschreiber ins selbe Heft schreiben. Ein Fernfahrer berichtet von 33 Jahren Ehe, in denen er
nur elf Jahre zu Hause war: Seit 40 Jahren fährt er durch Europa und ist stets nur am Wochenende da. Wie geht die Kindererziehung per Telefon? Und die Liebe in so langen Pausen? Eine Nachtschwester in der
Unfallchirurgie sieht das nicht dramatisch. Wie schön ist es, ins Bett zu gehen, wenn der andere zur Arbeit muss! Und heute? Wartet er auf eine Chat-Nachricht von ihr. Ein Live-Ticker der Gefühle begleitet beide durch den Tag. Wahre Geschichten über das Senden und Empfangen, die Liebe unter Abwesenden in
den Lücken, die die Arbeit lässt.

"Liebe in Zeiten der Schichtarbeit“ ist ein Stück mit hohem Tempo, vielen Facetten, Emotionen, Nähe (trotz Distanz) und einem starken Ensemble. - Moritz Siebert, Schwäbisches Tagblatt

Acht Menschen berichten im Stück von ihren Raum-Zeit-Fernbeziehungen - die Zeilen des gefundenen Hefts werden ergänzt durch Berichte, Dialoge, Liebesworte, die das Autorenteam recherchierte. […] Paare, denen es gelingt, ihr Miteinander schreibend fortzusetzen, [in] Sprache, die Wochen, Jahre, Sehnsüchte und Banalitäten aufhebt. - Thomas Morawitzky, Reutlinger Generalanzeiger

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Wohlfühlen im Theater
Bei uns ist jede*r herzlich willkommen - und wir tun alles dafür, dass sich jede*r wohlfühlt. Aufgrund der baulichen Situation stehen im Zimmertheater und im Löwen zu unserem Bedauern keine Unisex- und keine barrierefreien Toiletten zur Verfügung.

Dank unseres ausgeklügelten Hygienekonzepts mit Reinraumluftfiltern, UV-C Luftreinigungsanlagen und permanenter Frischluftzufuhr in beiden Bühnen herrscht bei uns immer gute Luft.
Für Fröstelnde bieten wir kostenfrei kuschelige Fleecedecken zum Einmummeln. (Wenn Sie sich krank fühlen oder Kontakt mit positiv getesteten Personen
hatten, bitten wir Sie, das Theater nicht zu besuchen. Selbstverständlich nehmen wir Ihre Karte in diesem Fall unkompliziert zurück - wir wünschen Ihnen gute Besserung!)

Unsere Theaterbar verwöhnt Sie ab 19 Uhr mit kalten und heißen Getränken. Bei uns dürfen Sie Ihre Getränke von der Theaterbar mit in die Vorstellung nehmen! Für Hungrige bieten wir auch einen kleinen kulinarischen Leckerbissen an.

Gerne begrüßen wir Einzelpersonen, Paare oder Gruppen - für letztere empfehlen wir unsere 5er oder 10er Wahlabos mit Gruppennachlass.
Unser Team an der Theaterkasse hilft bei allen Fragen gerne weiter!
Telefon 07071 92 73-33
Email tickets@zimmertheater-tuebingen.de

An Ihrem Feedback sind wir sehr interessiert: feedback@zimmertheater-tuebingen.de
Tim Whelan - Gemüse
Als Gewinner des Prix Pantheon 2020 und durch seine Auftritte bei Formaten wie NightWash und
dem Quatsch Comedy Club, gilt Tim Whelan schon lange nicht mehr nur als Geheimtipp der deutschen Comedyszene.

Lockerheit und Spaß am Spielen sind Hauptelemente in Tims neuer Show „Gemüse“. Ob am Klavier oder am Boden wälzend – Tim tut alles damit das Publikum die Fassung verliert! Und das als scheinbar relativ steifer Engländer und Ex-Buchhalter. Dieser Widerspruch ist der Kern von Tims Personality – das lässige Hippie Leben eines Ordnungsmenschen.

Die Seele eines Freiheitskämpfers versucht den Körper eines Langweilers zu kontrollieren – ein Kampf über die volle Abendlänge von 90 Minuten und zur vollen Freude der Zuschauer. Ob bei der „Bürokraten Yoga“ Schnupperstunde oder im IKEA Musical, Tim verarbeitet seine Alltagserfahrungen auf einmalige Art – musikalisch, redegewandt, mit britisch schwarzem Humor. Differenziert betrachtet er seine eigene Herkunft und die deutsche Kultur. Sein messerscharfer Blick tut stellenweise weh, verletzt aber niemanden außer sich selbst.

Aufgewachsen bei Liverpool, wohnt Tim inzwischen seit über zehn Jahren in Berlin, wo er als Stand-up Comedian und Opernchorsänger aktiv ist. Als Gründer der legendären Buzz Club Open Mic gehört er zur alten Schule der Berliner Stand-up Szene. Mit Auftritten beim Edinburgh Fringe Festival, Utrecht Comedy Festival sowie in Dänemark, Estland, Finnland, Frankreich, Schweiz und dem Libanon tourt er auch international mit seinem Programm.

Den inhaltlichen und spielerischen Vogel schoss anschließend Tim Whelan aus England ab – mit so intelligenten wie originellen Beobachtungen die deutsche Sprache betreffend, was zum Beispiel den unterschiedlichen Gebrauch des Worts Verkehr angeht. Später räkelt er sich demonstrativ und mit vollem Körpereinsatz als Gemüse (sein Lieblingswort) auf dem Boden.
Quelle: liveundlustig

Ob mit Mikro in der Hand oder singend am Klavier – Tim überzeugt mit geschliffenen Witzen und unterhaltsamen Liedern. Er kombiniert feine Beobachtung und scharfe Pointen mit einem Hauch britischen Charme. Er erzählt über sein Leben als Engländer in Deutschland, seiner Liebe für die deutsche Sprache und die Quirligkeiten seines Künstlerlebens. Seine Lieder umfassen Elemente aus Oper, Pop, Schlager, Reggae und Klassik. Mit wechselhaften Stimmen und Szenen stellt er die Frustrationen und Lustigkeiten des Alltags dar.
Quelle: Ruhr Nachrichten

Nicht zuletzt war das musikalische Kabarett von Tim Whelan ein Musterbeispiel für Humor „auf die feine englische Art“. Der Brite philosophierte über deutschen Verkehr und Gemüse und würzte seine Auftritte mit Keyboard-Einlagen – so begeisterte er mit „IKEA – Das Musical“ und brachte auch Katzen und Radler pointiert in seinen Songs unter.
Quelle: RP Online

Einlass: 19:45 Uhr

Veranstaltung findet nicht statt und wird rückabgewickelt
Tim Whelan - Gemüse
Als Gewinner des Prix Pantheon 2020 und durch seine Auftritte bei Formaten wie NightWash und
dem Quatsch Comedy Club, gilt Tim Whelan schon lange nicht mehr nur als Geheimtipp der deutschen Comedyszene.

Lockerheit und Spaß am Spielen sind Hauptelemente in Tims neuer Show „Gemüse“. Ob am Klavier oder am Boden wälzend – Tim tut alles damit das Publikum die Fassung verliert! Und das als scheinbar relativ steifer Engländer und Ex-Buchhalter. Dieser Widerspruch ist der Kern von Tims Personality – das lässige Hippie Leben eines Ordnungsmenschen.

Die Seele eines Freiheitskämpfers versucht den Körper eines Langweilers zu kontrollieren – ein Kampf über die volle Abendlänge von 90 Minuten und zur vollen Freude der Zuschauer. Ob bei der „Bürokraten Yoga“ Schnupperstunde oder im IKEA Musical, Tim verarbeitet seine Alltagserfahrungen auf einmalige Art – musikalisch, redegewandt, mit britisch schwarzem Humor. Differenziert betrachtet er seine eigene Herkunft und die deutsche Kultur. Sein messerscharfer Blick tut stellenweise weh, verletzt aber niemanden außer sich selbst.

Aufgewachsen bei Liverpool, wohnt Tim inzwischen seit über zehn Jahren in Berlin, wo er als Stand-up Comedian und Opernchorsänger aktiv ist. Als Gründer der legendären Buzz Club Open Mic gehört er zur alten Schule der Berliner Stand-up Szene. Mit Auftritten beim Edinburgh Fringe Festival, Utrecht Comedy Festival sowie in Dänemark, Estland, Finnland, Frankreich, Schweiz und dem Libanon tourt er auch international mit seinem Programm.

Den inhaltlichen und spielerischen Vogel schoss anschließend Tim Whelan aus England ab – mit so intelligenten wie originellen Beobachtungen die deutsche Sprache betreffend, was zum Beispiel den unterschiedlichen Gebrauch des Worts Verkehr angeht. Später räkelt er sich demonstrativ und mit vollem Körpereinsatz als Gemüse (sein Lieblingswort) auf dem Boden.
Quelle: liveundlustig

Ob mit Mikro in der Hand oder singend am Klavier – Tim überzeugt mit geschliffenen Witzen und unterhaltsamen Liedern. Er kombiniert feine Beobachtung und scharfe Pointen mit einem Hauch britischen Charme. Er erzählt über sein Leben als Engländer in Deutschland, seiner Liebe für die deutsche Sprache und die Quirligkeiten seines Künstlerlebens. Seine Lieder umfassen Elemente aus Oper, Pop, Schlager, Reggae und Klassik. Mit wechselhaften Stimmen und Szenen stellt er die Frustrationen und Lustigkeiten des Alltags dar.
Quelle: Ruhr Nachrichten

Nicht zuletzt war das musikalische Kabarett von Tim Whelan ein Musterbeispiel für Humor „auf die feine englische Art“. Der Brite philosophierte über deutschen Verkehr und Gemüse und würzte seine Auftritte mit Keyboard-Einlagen – so begeisterte er mit „IKEA – Das Musical“ und brachte auch Katzen und Radler pointiert in seinen Songs unter.
Quelle: RP Online

Einlass: 19:45 Uhr

Veranstaltung findet nicht statt und wird rückabgewickelt
Les Yeux d´la Tete - + After-Showparty
Sinti-Swing, französischer Chanson, Poetik-Punk oder Jazz – die sechs Musiker von Les Yeux d’la Tête lassen sich in keine Schublade stecken. Mit unbändiger Energie und grenzenloser Freude an der Musik bringen sie verschiedenste Stile auf die Bühne und schaffen so ein ganz besonderes Erlebnis für ihre Fans.

Im Jahr 2006 tat sich die Band nach einem Treffen der beiden Gitarristen in Paris zusammen, danach ging es zunächst durch die Cafés und Bars der Hauptstadt. Hier fand die Musik von Les Yeux d’la Tête großen Anklang bei den Zuhörern, also entschieden sie eineinhalb Jahre später, ins Studio zu gehen. 2008 erschien ihr erstes Album und die Anerkennung der Kritiker wuchs. Es folgten Auszeichnungen in Frankreich und dann Europa, die Konzerte wurden größer und die Band ebenfalls. Ihr Hauptaugenmerk ist trotz des zweiten Albums 2012 jedoch immer noch die Bühne, auf der sie ihr Publikum in ihre Welt entführen. Unzählige begeisterte Konzertbesucher belegen, wie grandios mitreißend die Band bei ihren Auftritten ist.

Jeder Song erzählt eine eigene Geschichte von Liebe, Glück oder dem Leben an sich. So werden die Zuhörer in die Gassen von Paris entführt, die Untergrundwelt der französischen Metro-Stationen oder auf eine osteuropäische Hochzeit. Mit viel Gefühl werden die Themen des Alltags in Klänge und Worte umgewandelt, mal himmelhochjauchzend, mal zu Tode betrübt. Erleben auch Sie die gesamte Bandbreite von Les Yeux d’la Tête und sichern Sie sich Ihre Tickets mit Reservix!

Veranstaltung verschoben.
KiezPalast - Die Alte Oper taucht ab: Untergrund
Ein Orchesterkonzert mit
Songs und Szenen, Tönen und Texten
von Gluck bis Strawinsky,
von Heiner Goebbels bis Hildegard Knef,
von Tango bis Filmmusik

Roland Kluttig | Dirigent
Ulrich Tukur | Moderation/Schauspiel/Gesang/Akkordeon


Kommen Sie, staunen Sie! Hier fügt sich zusammen, was sonst gerne getrennt wird: Konzert und Szene, Jazz und Klassik, Wort und Ton, Oberfläche und Tiefgang, Humor und Ernsthaftigkeit – und nicht zuletzt eben die Lässigkeit des Kiezes und der Glamour des Palasts. Ob Konzert, Revue, Hörspiel, Musiktheater, Schauspiel – frech und freizügig bedient sich der KiezPalast bei allem und jedem und springt temporeich durch die Genres. Das Gesicht dieses neuen Formats, mit dem die Alte Oper Frankfurt und das hr-Sinfonieorchester ihr Publikum gerne künftig einmal pro Spielzeit verführen wollen, dürfte Ihnen vertraut sein: Ulrich Tukur heißt der Zeremonienmeister, der genau jene Mischung aus Stil, Charme, Nostalgie und Nonsens verkörpert, die auch den KiezPalast charakterisiert.

Eine Veranstaltung der Alten Oper Frankfurt in Kooperation mit der hr-Sinfonieorchester

Konzertdauer: ca. 120 Minuten
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Come, be amazed! Here comes together, what otherwise tends to be separated: concert and scene, jazz and classical music, word and sound, surface and depth, humor and seriousness – and last but not least the nonchalance of the neighborhood and the glamour of the palace. Whether concert, revue, radio play, musical theater, drama – the KiezPalast cheekily and freely takes its cues from everything and jumps through the genres at high speed. The face of this new format, with which the Alte Oper Frankfurt and the Frankfurt Radio Symphony would like to seduce their audience once per season from now on, should be familiar to you: Ulrich Tukur is the name of the master of ceremonies, who embodies precisely that mixture of style, charm, nostalgia and nonsense that also characterizes the KiezPalast.

An event of the Alte Oper Frankfurt in cooperation with the Frankfurt Radio Symphony

Concert duration: about 120 minutes

Hausöffnung: 19:00 Uhr Nach Konzertbeginn besteht kein Anspruch auf Saaleinlass.

Die Veranstaltung ist ausverkauft.
Im Weißen Rössl - Singspiel in drei Akten
„Im Weißen Rössl am Wolfgangsee…“, da suchen die Gäste aus nah und fern nach einem authentisch-idyllischen Fleckchen Österreich, am besten mit Schlag und Staubzucker. Dies alles bietet die Rösselwirtin Maria Gabriela Josepha Vogelhuber, gebürtige Steinlechner. Auch wenn sie manchen Gast erst noch davon überzeugen muss, wie den etwas griesgrämigen Trikotagenfabrikanten Wilhelm Giesecke aus Berlin, der mit seiner Tochter Ottilie angereist ist, aber lieber am Müggelsee wäre. Seit Jahren Stammgast hingegen ist der Rechtsanwalt Dr. Otto Siedler, in den sich die Rösslwirtin verguckt hat. Zum Leidwesen ihres Oberkellners Leopold, der der Rösslwirtin vergebens schöne Kalbsaugen macht. Dr. Siedler ist jedoch ganz vernarrt in die Tochter von Giesecke, der allerdings gerade gegen Dr. Siedlers Mandanten, den „schönen Sigismund“ prozessiert. Da sind Streitigkeiten und Liebeswirrungen unter den Mitarbeitern und Gästen des Weißen Rössls vorprogrammiert. Als sich auch noch der Kaiser zum Schützenfest ansagt, gerät alles in helle Aufregung.
Vor berauschendem Bergpanorama und unter Einfluss kulinarischer Köstlichkeiten vollziehen sich Gefühlswirrungen und bilden sich ungeahnte Allianzen – denn wer sollte unberührt bleiben, wenn es heißt: „Im Salzkammergut, da kann man gut… lustig sein“?

Als mitreißende Revue-Operette wurde das „Weiße Rössl“ 1930 für ein vom Reisefieber gepacktes Weltstadtpublikum konzipiert und ist mit der Musik von Ralph Benatzky bis Robert Stolz ein Dauerbrenner des Musiktheaters. In der Version der „Bar jeder Vernunft“ setzt das JAKOBUS-THEATER mit dem „Weißen Rössl“ den fulminanten Schlusspunkt seiner Jubiläumsspielzeit zum 50-jährigen Bestehen.

Einlass: 19:30 Uhr

Ausverkauft
Angst - Eine Theaterperformance
„Und ich renne und renne dauernd weg, wie im Innen, so auch im Außen, aber dort, wo ich ankomme, bin ich dann nie; wie soll ich sagen, ich weiß andererseits auch nicht, wie sie von innen aussieht, die Angst...“

Angst - Beschleunigung des Herzschlages, Schwitzen, das Zittern, die Übelkeit, der Schwindel und dieses schnelle Atmen...und es will einfach nicht aufhören, dieses Gefühl der Angst...Unter Angst versteht jede:r irgendetwas - oder eben etwas anderes. Auslöser für Angst sind vielfältig. Angst vor sozialem Abstieg, vor der Einsamkeit, die Angst um die eigene Existenz. Angst vor totaler Überwachung, vor gleichgeschalteten Werten und Angst vor normiertem Leben. Gibt es Ängste, die weiblich sind? Welches sind die Situationen und Orte, die je nach Geschlecht unterschiedlich bedrohlich oder angsteinflößend sind? Angst vor Spinnen,
vor Mäusen, vor Männern?

Bei Fragen zu dem Stück oder dem Ticketverkauf wendet euch bitte an Gina Schumm von der Jugendkulturarbeit unter g.schumm@jugendkulturarbeit.eu

Angst ist uns allen ein ständiger Begleiter. Sie begegnet uns im Alltag mit vielen Gesichtern, sei es als mulmiges Gefühl vor einer Prüfung, Sorge angesichts eines Abgrunds oder als Angst vor der Angst selbst.
Dabei haben Ängste eine klare Funktion, sie sollen uns als Alarmsignal vor Gefahren schützen und verhindern, dass wir Fehler machen. Dafür wurzeln sie tief in unserem Unterbewusstsein. Von dort aus lenken sie unser Verhalten, häufig ohne, dass wir uns dessen bewusst sind. Dabei sind sie irrational. Sie entziehen sich unserer Kontrolle und Vernunft. Einmal geweckt, ist es schwer Ängste wieder loszuwerden. Sie werden von Person zu Person, aber auch von Generation zu Generation übertragen: charakteristische Ängste und Nöte werden von Eltern an ihre Kinder weitergegeben, sodass diese noch Jahre später Folgen von Ereignissen spüren, die schon längst vergangen sind. „Ich hatte einen Albtraum, ich habe geträumt ich hätte keine Angst mehr.“

Acht Frauen im Alter von 16 bis 64 Jahren setzen sich lustvoll damit auseinander, was Angst mit macht, wie Angst überwunden werden kann und wie befreiend es sein kann dann keine Angst mehr haben zu müssen...

Mit: Antje Rose, Eeske Brand, Farnaz Rahnama, Henriette Burmeister, Jantje Ziegeler, Margit Ostern, Sonja Wessels, Regina Töws // Team: Gina Schumm (Regie/Projektleitung), Andreas Steil (Musik),
Mafalda Nogueira (Video), Dorothea Schachtschneider (Kostüme), Paula Schumm, Flavia Rehm (Fachliche Begleitung).

Die Veranstaltung ist leider ausgebucht.
Märchen im Grand-Hotel

Ein elegantes Hotel an der Côte d’Azur, in dem sich internationales Publikum tummelt und europäische Adelige bei Jazzbandmusik Heiratspläne schmieden – vom emsigen Personal bestens versorgt mit Cocktails. Auf den ersten Blick nicht ungewöhnlich. Doch nichts ist wie es scheint. Der schüchterne Kellner Albert, der eigentlich Hotelerbe ist, verliebt sich Hals über Kopf in die aus ihrem Land vertriebene, mittellose spanische Prinzessin Isabella, die wiederum einem österreichischen Prinzen versprochen ist. Material genug für einen echten Hollywoodfilm – folgt man den Argumenten von Marylou, Tochter des vor dem Bankrott stehenden amerikanischen Filmproduzenten Makintosh. Die selbstbestimmte, moderne Frau hat sich in den Kopf gesetzt, die Firma ihres Vaters vor dem Ruin zu retten, platzt mitten ins Geschehen und wirbelt mit ihrem Unverständnis für die längst überholten Werte der alten Welt die fragile Ordnung der feinen Gesellschaft durcheinander. Das Grand-Hotel steht Kopf: wer schnappt sich wen, und wie wird der Film ausgehen?
Getragen durch Paul Abrahams vielseitige Musik – von Walzer bis Foxtrott, von Tango bis Jazz – entsteht ein lustvolles Verwirrspiel à la Hollywood. Der Witz der Handlung, wie auch die Partitur, sonnen sich noch im Abglanz der untergegangenen Weimarer Republik. Von Berliner Bühnen verbannt, bringen Abraham und seine Librettisten diese parodistische Liebeserkärung an die Absurditäten der Operette 1934 bereits im Exil auf die Bühne.

Chile: Auf dem Weg zu einer neuen Demokratie?

18. Projekt von „Aus den Akten auf die Bühne“. Kooperation mit der Uni Bremen und der GEW.
Einrichtung Text/Szene: Peter Lüchinger. Mit: Simon Elias, Peter Lüchinger, Michael Meyer, Petra-Janina Schultz, Kathrin Steinweg.

Das an Rohstoffen so reiche Land am Ende der Welt, ist seit über 100 Jahren mit Deutschland eng verbunden. Galt in der Geschichte allerdings die Aufmerksamkeit hauptsächlich den beiderseitigen Handelsbeziehungen, rückt das Land in der jüngsten Zeit vor allem wegen der neuen Verfassung, die sich Chile geben wird, in den Fokus.     
Im Jahr 2019 führten Proteste von Schüler:innen gegen eine Erhöhung der Metropreise um 30 Pesos im Oktober desselben Jahres zu einer sozialen Revolte (Estallido social). Aus der Kritik an 30 Pesos wurde schnell eine Kritik an der Politik der letzten 30 Jahre nach dem Ende der Pinochet-Diktatur. Die Revolte richtete sich gegen die massive soziale Ungleichheit und mündete in die Forderung nach einer neuen Verfassung. In der bis heute geltenden Verfassung von 1980, die noch aus der Zeit der Diktatur stammt, ist das neoliberale Wirtschaftsmodell verankert. Darin wurde der Grundstein für die Privatisierung in elementaren Lebensbereichen gelegt.      
Der im im Oktober 2020 gewählte Verfassungskonvent war global die erste(!) verfassungsgebende Versammlung, die geschlechterparitätisch zusammengesetzt war. 17 der 155 Sitze waren für Vertreter:innen indigener Völker reserviert.                
Am 4. September 2022 entschieden die Chilen:innen mit einer recht deutlichen Mehrheit, dass sie die neuen Verfassung ablehnen.        
Die politische Rechte mobilisierte u.a. mit Fake News vor allem gegen Indigene. Ihre Kampagne zur Ablehnung der Verfassung erhielt von rechten Parteien, von Großunternehmen und dem Chef der Handelsbörse großzügige Unterstützung. Allen voran der gescheiterte rechtsradikale Präsidentschaftskandidat José Antonio Kast, Sohn eines 1945 nach Chile geflüchteten Nazis, kämpft für ein "weißes Chile" und gegen einen „plurinationalen“ Staat.               
Die Entwicklung wird global aufmerksam beobachtet, auch in Deutschland. Wie wird die weitere Entwicklung die Beziehung zwischen Chile und Deutschland beeinflussen?
Und wie positioniert sich die neue Regierung unter Präsident Gabriel Boric, einem ehemaligen Studierendenführer? Wie agiert sie gegenüber internationalen Konzernen und im Konflikt mit den Mapuches im Süden Chiles?   
Die szenische Lesung lässt wie immer Quellen auf der Bühne sprechen, doch anders als in früheren Lesungen ist dieses Mal das Ende offen.

Bremen

02.02.2023
19:30 Uhr
CORIOLAN

Schauplatz ROM. Der letzte König [Tarquinius Superbus] ist verbannt; die junge Republik ringt um ihre (Ver-)Fassung - bis zum Römischen Imperium ist es noch ein Stück hin. Die Macht liegt jetzt bei den Adelsfamilien [Patriziern].

Bald nicht mehr exklusiv: Das Volk hungert. Und revoltiert. Und lässt sich nicht abspeisen: Roms Senat sieht sich gezwungen, Volksvertreter zuzulassen [die berühmten Tribunen]. Die sich tatsächlich für die Belange der Plebejer einsetzen. Wenn sie diese nicht gerade in ihrem Sinn manipulieren.

Auftritt Gaius Martius. Er ist ein Held. Ein Kriegsheld. Seine Mutter führt Buch über seine Wunden. Was er ist, verdankt er ihr. Vom Kindersoldaten zur Tötungsmaschine. Roms Supersoldat. Jetzt - gerade hat er eine ganze Stadt im Alleingang geschleift, was ihm den Beinamen Coriolan einbringt - soll er in die Politik. »Konsul« Coriolan. Die Regularien des Wahlkampfs gebieten, dass er dem Volk seine Wunden zeigt, ehe dieses für ihn stimmt. Coriolan hasst das Volk.

Coriolan, seine Mutter, die höheren Familien der Stadt: Edle Produkte ihres Dünkels. Und der Held der Schlachten ist keiner, der sich im zivilen Leben beherrschen kann. Ein Wort gibt das andere und am Ende ist er nicht Konsul, sondern verbannt. Er verbündet sich mit dem Feind, seinem Lieblingskonkurrenten auf dem blutigen Feld der Ehre. Und ums Haar hätten Roms Weltmachtambitionen ein vorzeitiges Grab gefunden (wir befänden uns im Jahre 494 vor Null, wäre das Geschehen historisch verbürgt).

mit

Judith Bopp | Margrit Carls | Denis Fink | Evelyn Plank | Alexander Wagner

unter besonderer Mitwirkung von Andreas Seyferth | Sebastian Kalhammer

 

Regie: Andreas Seyferth

Video/Klangdesign: Ardhi Engl

Kostüm: Johannes Schrödl

Lichtdesign: Jo Hübner

Technische Einrichtung: Max Reitmayer

Technik: Marie Ayim / Paul Egenrieder

Übersetzung/Fassung: Margrit Carls

BLB: Masken

Der Showmaster Christian Legagneur trieft vor Güte, Herzlichkeit und Nächstenliebe. In seiner populären Fernsehsendung betreibt er ein vorgeblich menschenfreundliches Spiel mit den Sehnsüchten seiner Studiogäste. Nun will der Journalist Roland Wolf eine Biografie über den Publikumsliebling schreiben. Zur Recherche lädt Legagneur Roland auf seinen Landsitz ein. Nach und nach beginnt die Hochglanzfassade der berühmten TV-Persönlichkeit zu bröckeln. Aber auch Roland führt ein Doppelleben. Denn in Wahrheit ist sein Name nicht Wolf, sondern Chevalier – und er will das plötzliche Verschwinden seiner Schwester aufklären, die sich zuletzt im Haus des Moderators aufgehalten hatte. Auf ihren Spuren gerät er immer tiefer in einen Strudel dunkler Machenschaften.

Im Film Masken vereint der „französische Hitchcock“ Claude Chabrol Thriller und Lustspiel zu einem medienkritischen Pamphlet gegen die leeren Glücksversprechen des Fernsehens. Wir zeigen das Drehbuch als packendes Theatererlebnis.

 

Claude Chabrol

Dem Filmregisseur und Drehbuchautor Claude Chabrol (1930-2010) gelang 1959, mit gerade einmal 29 Jahren, der internationale Durchbruch. Er führte bei mehr als 60 Filmen Regie, erhielt viele bedeutende Auszeichnungen und gilt als Wegbereiter der Nouvelle Vague.


Odile Barski

Die Schriftstellerin Odile Barski wurde 1946 in Paris geboren und schreibt neben Thrillern und Romanen auch für Film und Fernsehen. Als Drehbuchautorin wirkte sie an über 150 Filmen mit. Mit Chabrol verband sie eine häufige Zusammenarbeit, die bis zu seinem Tod andauerte.

Repair Café

In der museumspädagogischen Werkstatt feiert eine gute Idee aus Holland Jubiläum. Seit nunmehr 10 Jahren werden Alltagsgegenstände repariert und vor der Mülltonne gerettet. In erster Linie geht es dabei um die Hilfe zur Selbsthilfe. Ehrenamtliche Allrounder helfen nach Anmeldung kostenlos bei allen möglichen Reparaturen.
In Kooperation mit der niederländischen Stiftung Repair Café: www.repaircafe.de
Alter: 5–99 Jahre, die Teilnahme ist kostenlos!
Anmeldung: Tel. 05141/12 4555

Termine
jeweils 14.00–17.00 Uhr:
02.02. | 02.03. | 06.04. | 04.05. | 01.06.

Celle

02.02.2023
14:00 Uhr
Harmonic Brass - Festliche Blechbläsermusik zum neuen Jahr
HARMONIC BRASS – Festliche Bläsermusik
Die jahrelange konsequente und kompromisslose Beschäftigung mit Blechbläserkammermusik hat aus HARMONIC BRASS einen Klangkörper der Extraklasse werden lassen. Carnegie Hall New York, Arts Center Soul, Gewandhaus zu Leipzig - überall lösen die hochsensiblen Werkinterpretationen und der große, elegante Klang dieses Ensembles Begeisterungsstürme bei Konzertbesuchern und Musikkritikern aus.
Mit Festliche Bläsermusik kreierten die fünf Klangarchitekten aus München einmal mehr ein Programm der Extraklasse. Den Zuhörer erwartet hauptsächlich Musik aus Barock, Renaissance und Klassik. Johann Sebastian Bach, Georg Friedrich Händel, Antonio Vivaldi, Georges Bizet: Zahlreiche Komponisten-Größen geben sich bei diesem Programm die Ehre.
Bei einem umjubelten Konzert in der ausverkauften Dresdner Frauenkirche wurde Festliche Bläsermusik aus der Taufe gehoben und erntete Beifallstürme und stehende Ovationen. Ein Grund hierfür ist sicher, dass ganz bewusst und sensibel auf die jeweiligen Raum-und Klangverhältnisse eingegangen wird. Der Zuhörer kann sich nie sicher sein, von welchem Platz aus die Musik erklingt. Ein schlichter Bachchoral erklingt vor dem Hochaltar, Händels berühmtes Largo wird im Mittelschiff musiziert - und das alles mit nur einem Ziel: Den brillanten Klang des Ensembles perfekt mit dem jeweiligen Konzertraum zu verschmelzen. Wie bei einer Orgel wird dabei mit verschiedenen Registrierungen gearbeitet. Ein Klangerlebnis, das seinesgleichen sucht.
Seit 1991 sorgt HARMONIC BRASS für großen, eleganten Blechbläserklang rund um den Globus: Carnegie Hall New York, Arts Center Seoul, Endler Hall Kapstadt, Gewandhaus zu Leipzig. In der ganzen Welt sind die vier Herren mit ihrer bezaubernden Dame zu Hause und gleichzeitig willkommen. Zudem ist das Münchner Quintett bei zahlreichen internationalen Workshops ein gefragtes Dozenten-Team und widmet sich neuerdings seinem Brass Projekt South Africa: Sozial benachteiligte Kinder in Südafrika werden von HARMONIC BRASS mit Blechblasinstrumenten versorgt. Seit der ersten Afrika-Tournee 2010 eine Herzensangelegenheit des Ensembles.

Wer schon einmal ein Konzert von HARMONIC BRASS besucht hat, der weiß, was die Süddeutsche Zeitung meint, wenn sie von einem Quintett schreibt, das „… mit seiner glamourös-virtuosen Art zu den besten der Welt gehört.“

Zum Repertoire von HARMONIC BRASS gehören, neben klassischen Meisterwerken, selbst geschriebene Arrangements und Kompositionen sowie moderne Stücke aus aller Welt. Das Ensemble bietet Bläsermusik aus den verschiedensten Epochen und Stilrichtungen dar. Durch humorvolle Zwischenmoderationen werden die Darbietungen der Gruppe zusätzlich bereichert und eine enge emotionale Bindung zum Publikum aufgebaut.
Bis 2020 hat das Ensemble 38 CD-Produktionen vorzuweisen. Die Weltersteinspielung einiger Werke von Johann Sebastian Bach wurde von der US-amerikanischen Fachzeitschrift Fanfare enthusiastisch gefeiert.

Einlass: 19:00 Uhr
Kay Ray - Kay Ray Show
Aus Berufung und Leidenschaft und seit fast 30 Jahren ist Kay Ray hardest working man in showbiz. Ein Könner, der für einen Gag seine Oma verkaufen würde - zumindest aber Claudia Roth. Ein göttlicher
Gaukler. Ein Spaßmacher ohne Furcht und Tadel. Ein sich immer wieder wandelndes Naturtalent. Ein Provokateur, der das gesamte Genre mitgeprägt und beeinflusst hat.

Ingmar Stadelmann in einem Interview im Oktober 19: “Wenn mich etwas an der deutschen
Comedylandschaft nervt, dann, dass zum Beispiel ein Comedian wie Kay Ray nach über 20 Jahren
Bühne und Genialität immer noch keine anständige Aufmerksamkeit in der Fernsehlandschaft
bekommt, oder gar eine eigene Show. Das erscheint mir absurd. Aber wer bin ich schon?“

Torsten Sträter über Kay Ray: "Du bist Kay Ray und das ist ganz viel. Du bist ein Gesamtkunstwerk,
ein Einmannzirkus. Du bist der Sensenmann des Humors...“

Arnulf Rating: " Kay Ray - einer, der mit allem, was er hat, für seine Wahrheit einsteht. Jedes Risiko
geht er ein. Und ist dabei eine funkensprühende Fröhlichkeitsgranate mit hoher Sprengkraft. Das
muss man live erleben! Hingehen!"

Chris Tal bedankte sich bei der Bambi Verleihung im November 2019 bei Kay Ray. Verdankte er
doch seinen Durchbruch bei Stefan Raab einer Haltung und einem Witz, der maßgeblich von Kay Ray
geprägt und im Sinne von Chris Tal auf die Bühne gebracht wurde. “Darf er das?“ wäre ohne Kay
Ray‘s Inspiration nicht möglich gewesen.

Kay Ray ist der fleischgewordene Klingelstreich: Provokation und Poesie! Trash und Tabula rasa! Experiment und Extase! Anarchie und Amour fou! Klamauk und Kabarett! Comedy und Chanson! Als Sänger erreicht er unsere Herzen, als Clown jedes Zwerchfell und als Provokateur jeden Kleingeist. Keiner ist sicher vor seinen Zoten und seinem Zauber. Das macht ihn so anders. Und es macht seine Shows so anders - Abend für Abend. Erleben Sie es selbst!

Foto: C. Behrens

WEB: kayray.de

19:00