20:00 Uhr | Eintritt 15,- Euro | Abendkasse 18,- Euro |
Streaming 10,- Euro

Album Premiere
Rey Valencia (Gesang, Chile) & Lilia Gilmanova (Klavier, Usbekistan)
Der vielfältige Latinsänger und Musiker Rey Valencia und preisgekrönte klassische Pianistin Lilia Gilmanova präsentieren das brandneue Album “Latin meets Classic”. Eine musikalische Reise durch Lateinamerika und Spanien, leidenschaftlich und virtuos interpretiert. Diese Stil-Mischung, vollgepackt mit Lebensfreude und Passion, ist die perfekte Kombination für ein unvergessliches Konzerterlebnis.
„ein perfektes Duo“…. „Den Zuhörern blieb der musikalische Genuss von Klavier und außerordentlicher Stimme, die sich perfekt ergänzten.“ (HNA)
„…sonniges, lateinamerikanisches Flair war Trumpf. Ein gefühlvoller Bolero aus Kuba, „etwas zum Träumen“, wie Valencia anpries, folgte. Besonders bei den Balladen schmolz das Publikum nur so dahin. Rey vermag mit seiner großartigen Stimme zu wärmen und zu streicheln, zu lachen und zu weinen, aber auch zu feiern…“ (HNA Kultur, Germany)


Eventdaten bereitgestellt von: Kulturkurier

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ZZ Quartet

20:00 Uhr | Eintritt 22,- Euro | Abendkasse 25,- Euro |
Streaming 12,- Euro

Dieses dritte Album des ZZ Quartetts, das von dem Gitarristen Ratko Zjaca und dem Akkordeonisten Simone Zanchini geleitet wird, zeigt die unerschrockenen Improvisatoren und Virtuosen auf ihren jeweiligen Instrumenten, wie sie im letzten Jahr bei verschiedenen Konzerten forschten und sich austesteten. Aufgenommen in der Zeit vor der Pandemie im Milestone Jazz Club in Piacenza und in der Cantina Bentivoglio während des Bologna Jazz Festivals 2019, zeigt „Midnight in Europe“, wie sich Zjaca und Zanchini noch einmal frisch mit ihren eigenen Stücken auseinandersetzen, die bereits auf zwei früheren Studioaufnahmen veröffentlicht wurden – „The Way We Talk“ von 2010 und „Beyond The Lines“ von 2013. Die beiden spielten auch auf Zanchinis Album „Don‘t Try This Anywhere“ von 2015 zusammen, eine Hommage des Akkordeonisten an den verstorbenen Tenorsaxophonisten Michael Brecker.
Begleitet werden sie von dem Bassisten Martin Gjakonovski, einem gebürtigen Mazedonier, der heute in Bergisch Gladbach bei Köln lebt, und Zjacas langjährigem Mitstreiter, dem amerikanischen Schlagzeuger Adam Nussbaum, der unter anderem mit dem Saxophonisten Brecker, den Gitarristen John Scofield und John Abercrombie, sowie dem legendären Bandleader Gil Evans live und im Studio zusammenarbeitete. Zjaca und Zanchini präsentieren hier eine eklektische Musik, die Aspekte des Jazz, der Klassik, der Folklore, der Weltmusik und des Rock organisch miteinander verbindet, immer auch mit einem Hauch von Humor versehen, gespeist aus der Kreativität dieser hervorragenden Improvisatoren.

Simone Zanchini – accordion, electronics
Ratko Zjaca – electric guitar, electronics
Martin Gjakonovski – acoustic bass
Adam Nussbaum – drums

FJARILL

20:00 Uhr | Eintritt 20,- Euro | Abendkasse 23,- Euro | Streaming 15,- Euro


Aino Löwenmark – Piano, Gesang
Hanmari Spiegel – Geige, Gitarre, Gesang
„Das Licht ist blau und mystisch, denn auch wenn die Sonne gegen Mitternacht untergeht, wird es nie richtig dunkel. Die Luft ist klar und frisch, es duftet nach Moos, nach Wald und nach Blumen… Butterblumen und wilde Wiesenblumen.“ So beschreibt die Schwedin Aino Löwenmark ihre Heimat Darlarna, Schwedens kulturelles Zentrum. Schon viele Jahre lebt sie in Hamburg und hat hier 2004, zusammen mit der aus Südafrika stammenden Geigerin Hanmari Spiegel das fantastische Duo Fjarill gegründet.

Auch nach 16 Jahren Bestehen des Duos Fjarill ist es immer noch nicht einfach, die passende Schublade für diese Musik zu finden. Popmusik mit schwedischen Texten? Weltmusik aus Südafrika und Skandinavien? Vocaljazz? Es scheint immer schwierig zu sein, für diese zarte und kraftvolle Musik, die so besonders und einzigartig daherkommt, eine Kategorie zu finden. Aber Schmetterlinge gehören auch nicht in Schubladen! Acht gemeinsame Alben, Weltmusikpreise, hunderte Konzerte in ganz Europa – Fjarill aus Hamburg haben viel erreicht.

Im Angesicht der Pandemie möchten die Musikerinnen mit ihrem Album ein besonderes Maß an Kraft und Mut spenden. Wie solidarisch wiederum die Fans das Schaffen von Fjarill unterstützen, zeigte sich eindrucksvoll beim Crowdfunding zu „Poësi‟. Die angestrebten 15.000 Euro wurden um satte 2000 Euro übertroffen. Als Dankeschön ließen sich unter anderem Gesangsworkshops erwerben, die Fjarill im Walden Studio am grünen Rande Hamburgs gibt. „Wir sind enorm dankbar für das große Vertrauen, dass uns so viele Menschen seit Jahren entgegenbringen‟, sagt Hanmari Spiegel. Seit 2004 hat sich das charismatische Duo von Südafrika bis Schweden ein stetig wachsendes Publikum erspielt. Ihre Auftritte laden Konzertsäle und Freiluftfestivals, Clubs und Kirchen mit einer einzigartigen kollektiven Energie auf. Bis alle Anwesenden erfüllt und elektrisiert sind von Empfindsamkeit und Euphorie.

Die neuen Klänge, die Fjarill zu den alten Gedichten gefunden hat, entwickelten sich ganz intuitiv. Je nachdem, welche Schwingung die Worte in den Musikerinnen auslösten. Wie Ideen kommen und gehen, davon erzählt die Auftaktnummer „Ljus från utslocknande stjärnor‟ („Licht von erloschenen Sternen‟). Piano und Violine ebnen den Versen da ganz sachte den Weg. Ein Suchen und Staunen. „Nicht jeder kreative Impuls manifestiert sich, manches kann auch vorbeifließen‟, erklärt Aino Löwenmark. „Wir müssen nicht alle Prozesse verkopft zu Ende bringen.‟ Kunst lässt sich nicht erzwingen. „Nelly Sachs‘ Texte haben lange in mir gearbeitet. Auf einmal ist da eine Öffnung und die Musik kommt herein‟, sagt Hanmari Spiegel. Die transparenten Kompositionen dienen oftmals als Ausgleich zur Schwermut der Lyrik, etwa in „So rann ich aus dem Wort‟. Eine fein justierte Balance.

Die frei atmende Atmosphäre, die „Poësi‟ durchzieht, wurde behutsam eingefangen von dem Hamburger Produzenten Stephan Gade. „Stephan ist ein entspannter Mensch, den wir seit mehr als 15 Jahren kennen. Mit ihm zu arbeiten, hat sich wie eine Verlängerung unserer Kreativität angefühlt‟, erzählt Aino Löwenmark. „Aufgrund von Corona haben wir unser Material viel digital hin- und hergeschickt. Das hat sehr gut funktioniert‟, erläutert Hanmari Spiegel. Stephan Gade hat sich mit Bass, Gitarre und Percussion in die Aufnahmen eingebracht. Und weitere treue Weggefährten haben ebenfalls zu dem Album beigetragen, etwa die Musiker Jürgen Spiegel und Stefan Stoppok. Der Schauspieler Andreas Grötzinger wiederum rezitiert mit dunkel-warmer Stimme das Poem „In der blauen Ferne‟. Neu ist, dass Fjarill seine Instrumentierung erweitert hat. So ist Hanmari Spiegel erstmals am Synthesizer zu hören, was den Sound des Duos dynamisch bereichert.

Mit den Gedichten von Nelly Sachs zieht zudem das Deutsche ein in den Fjarill’schen Sprachkosmos. Wenn Aino Löwenmark das Gedicht „Hier nehme ich euch gefangen / ihr Worte‟ singt, entfaltet sich durch ihren schwedischen Akzent eine eigensinnige wie zarte Poesie. Zwei Monate lang hat sie den Song immer wieder aufgenommen, bis sich Artikulation und Emotion stimmig anfühlten. Wie überhaupt alle der 13 Songs eine ganz eigene Persönlichkeit entwickelt haben. Da ist das beschwingte „Önskevisa‟ („Wunschlied‟), das die Demokratie mit einem wilden Volkstanz feiert. Oder das getragene „Vår är himmeln‟ („Unser ist der Himmel‟), das die Verletzlichkeit preist. „Wir werden schicksalsweich, je älter wir sind. Die Erkenntnis, dass alles zerbrechlich ist, macht demütig und dankbar‟, sagt Aino Löwenmark. „Dieser Text von Pär Lagerkvist ist so schön und zuversichtlich, er könnte eine Art Vaterunser sein für eine neue Religion‟, sagt Hanmari Spiegel.

Es hat eine heilende und beflügelnde Qualität, wie Fjarill auf „Poësi‟ menschliche Seelenlagen auslotet. Wie die Musikerinnen beherzt eintauchen in jene Zustände, die zwischen den Welten zu liegen scheinen. Wie sich Stimmen und Töne Schicht um Schicht ergänzen. Und wie zugleich viel Raum bleibt für eigene Gedanken. Mit der spannungsgeladenen Rhythmik von „Glömma Glömma‟ lassen sich Wut und Frust kanalisieren. Und mit Lagerkvists bekanntem Gedicht „Det är vackrast när det skymmer‟ werden die Zuhörenden zum Abschluss des Albums sanft in die Dämmerung geleitet. Das Lied zelebriert eine allumfassende Liebe, die wir ganz für uns alleine spüren können. Was für eine passende und tröstende Botschaft in dieser besonderen Zeit.

Abekejser

20:00 Uhr | Eintritt 15,- Euro | Abendkasse 18,- Euro |
Streaming 10,- Euro


Der Sound des dänischen Quartetts Abekejser funktioniert ähnlich wie die Playlisten junger Digital Natives – Genregrenzen interessieren hier niemanden mehr, solange die Zutaten Spaß machen: Schwere Hip-Hop Beats treffen auf knarzende Synthie-Sounds, verhallte Rock-Gitarren und einen raumfüllenden Bass. Heraus kommt ein höchst tanzbarer Cocktail zwischen Jazztronica und Neo-Soul, dessen catchy
Melodien ihre komplexen musikalischen Strukturen erst nach und nach preisgeben!
Auf der Bühne entfaltet dieser Sound absolut mitreißende Wirkung, die ihre Liveshows regelmäßig in euphorischen Happenings verwandelt! Nachdem ihr 2019 erschienenes Debutalbum „Floating Through The Universe“ in der skandinavischen und englischen Jazzszene bereits spürbare Wellen geschlagen hat, kündigen Abekejser nun für November 2021 die Veröffentlichung ihres neuen Albums „Blueprint“ an!
Die Band hat die pandemiebedingte Zwangspause bestmöglich genutzt und hart an der Musik ihres neuen Albums „Blueprint“ gearbeitet. Eine gute Einstimmung auf das Album geben die Vorabsingles “The Outlaw” und “Hey Girl”, die beide von animierten Videos begleitet werden.
Abkejsers Debutalbum “Floating Through The Universe” wurde bei seiner Veröffentlichung im Oktober 2019 von der Kritik in Skandinavien als auch in der umtriebigen britischen Jazz Szene begeistert aufgenommen und führte die Band zum Gewinn des dänischen “Jazznytprisen” Awards als „best jazz act of 2019“. Das Album wurde von einem animierten Musikvideo begleitet.

Abekejser sind:
Jeppe Lavsen (git)
Jon Døssing Bendixen (keys)
Adrian Christensen (b)
Frederik Bülow (dr)

Miu

20:00 Uhr | Eintritt 22,- Euro | Abendkasse 25,- Euro |
Streaming 15,- Euro

Es liest sich ein bisschen wie das Drehbuch eines Films: Eine junge Frau aus Hamburg, die irgendwas mit Werbung macht, schmeißt ihren Job und fliegt nach New York, spielt dort »einfach so« im The Bitter End, einem dieser legendären Live-Clubs der Welt, der Wiege ihrer Idole wie Donny Hathaway oder Stevie Wonder und legt damit den Grundstein für ihre Musikkarriere.
Mit „Modern Retro Soul“ veröffentlicht Miu im Oktober 2019 nicht nur ein Album, sondern ein Statement.
Ein Doppelalbum, dass die Sounds vergangener Tage auf moderne urbane Beats treffen lässt. Verzerrte Gitarren aus den 70s schreien gegen moderne Synthies und über allem schwebt Miu’s Stimme, deren Texten man anmerkt, dass der Weg zum Album mitnichten immer leicht war. Inspiriert von starken Songwriterinnen wie Carole King, Roh-Soundspezialisten wie den Black Keys, atmosphärischen Klängen eines Michael Kiwanuka und großen Vokalistinnen wie Amy Winehouse, bringt Miu ihre Lieder mit durchsetzungsstarkem Sound ins Jahr 2019. Dreck und Glanz, rauer Wumms und zart flirrender Schmelz.
Neben der Musik ist die junge Soullady längst auch Aktivistin im Hamburger Kulturbetrieb (Vorstand Rockcity e.V.) und Mit-Gründerin des Hamburger Künstlerinnen-Kollektivs „LadiesArtistsFriends“.
Während Miu nonchalant „I’m working so hard to make it look easy“ singt, schafft Miu mit „Modern Retro Soul“ das, was wir sonst nur aus Filmen kennen. Ein Stückchen Hollywood im echten Leben. Und das brauchen wir dieser Tage auch dringend.

Andreas Diehlmann Band

20:00 Uhr | Eintritt 22,- Euro | Abendkasse 25,- Euro |
Streaming 10,- Euro

Der Ausnahmegitarrist Andreas Diehlmann und seine Band haben längst den Geheimtipstatus hinter sich gelassen und gelten spätestens nach dem Charterfolg ihres Albums “Point Of No Return” als Shooting Stars der deutschen Bluesrock Szene.
Wie eine gut geölte Maschine arbeitet sich die Band durch die Blues- und Rockgeschichte der 60er und frühen 70er Jahre, dabei stehen immer ihre Eigenkompositionen im Mittelpunkt. Jörg Sebald am Bass und Tom Bonn an den Drums bilden das rhythmisch dynamische Fundament des Powertrios.
Nach ersten Gitarrenversuchen im Alter von 11 Jahren, besuchte Diehlmann die Berufsfachschule für Musik in Dinkelsbühl und absolvierte anschließend das Studium der klassischen Gitarre an der Musikakademie Kassel. Seit 1993 ist er als freiberuflicher Livemusiker, Gitarrenlehrer, Arrangeur, Komponist und Sessiongitarrist für zahlreiche Studioproduktion (u.a. blue valley Filmmusik, Sonymusic Deutschland, da-music) tätig. Vor der Gründung seiner eigenen Band tourte der Gitarrist und Sänger einige Jahre in der Band der amerikanischen Bluessängerin Sydney Ellis durch Europa.

Pressestimmen
bluesnews.de schreibt: … Das ist sehr gut gemacht und knallt gewaltig.

Blues Matters! (UK) schreibt: … He possesses a fine Blues Voice … Brilliant all round!

Rockblog.Bluesspot.com schreibt: … Diese Band aus Kassel ist schlichtweg Weltklasse.

musikreviews.de schreibt: … Die ADB darf nach diesem neuen und wiederum überzeugenden Album mit Sicherheit zu den besten Bluesrock-Trios diesseits des Atlantiks gezählt werden. 

Jazzkantine

20:00 Uhr | Eintritt 30,- Euro | Abendkasse 33,- Euro |
Streaming 20,- Euro


Wir müssen wieder tanzen. Wir müssen wieder singen. Und so taucht die Jazzkantine ein in die Welt der ›Discomusik‹, die in ihren Ursprüngen vor 50 Jahren im Milieu des New Yorker Undergrounds viel diverser und innovativer ist, als man vermutet. Eine Melange aus ersten DJ-Techniken und neuen bombastischen Sound-Systemen bietet auf privat organisierten House Partys viel Raum zur Entfaltung der LGBT-Community. Noch heute erinnert alljährlich der Christopher Street Day an die Stonewall-Riots und somit an eine Zeit, als noch gleichgeschlechtlicher Tanz verboten ist. Vor allem David Mancusos ›Loft‹ ist Anfang der 70er eine Keimzelle für den Disco-Sound, der erst viel später mit Hits wie ›Stayin‘ Alive‹ und ›Le Freak‹ zum internationalen Boom wächst – auch die Rolling Stones, Abba und Kiss springen bekanntlich später auf den Zug auf.
Parallel verbinden aber auch Jazzgrößen wie Herbie Hancock, Miles Davis und Chick Corea die Raffinesse des Jazz mit der rhythmischen Intensität des Funks zu ›Fusion‹. Und Fred Wesley sagt: ›Discomusic ist Funk mit einer Krawatte‹.
Wie es sich für die experimentierfreudige Jazzkantine gehört, entsteht auf ›Discotheque‹ ein Sound, den man ›Disco Jazz‹ nennen könnte – alles im bandeigenen Mix aus Funk, Soul und Rap, gewürzt mit jazzigen Bläser-Riffs und virtuosen Soli. Songs, die Lust machen, die neun Musiker endlich wieder live auf der Clubbühne zu erleben.
Ganz bewusst gibt es das Album ›Discotheque‹, neben den üblichen Streaming- und Download-Angeboten, nur als Vinyl. Dem Stoff aus dem die 70er sind.
Den Anfang auf der Scheibe macht mit ›Wir heben ab‹ ein druckvoller Opener, mit eingängigen Synth-Linien und luftigen Bebop Bläsern – Albert N ́Sanda scanned die Kantinen-Klangwelt und lässt das Mutterschiff emporfliegen: ›Mit dem Groove, der Dir den Kopf verdreht…‹ – es fällt schwer, die Füße still zu halten.
Van McCoys ›The Hustle‹, der als einer der ersten Discohits aus New Yorks Clubs um die Welt geht, erscheint im Kantinen-Remix in neuem Glanz, Bläser und Rhythmusgruppe verschmelzen zu energiereichem ›four on the floor‹-Dancejazz.
›In der Discotheque‹ werfen die Kantinenköche einen augenzwinkernden Blick auf das Nachtleben der 70er. Klaus, Tina, Carola: Das sind die Vornamen dieser Dekade. Und ein ›Joy‹ gab es wohl auch in jeder Stadt. ›Der Sound ist Hammer, alle wollen Donna Summer‹: ja OK, hier wollen eben auch Klischees bedient werden. Aber wer erinnert sich denn nicht an den ersten Discobesuch in Schlaghosen und viel zu engen T-Shirts?
Aber das Jazz/Rap-Kollektiv blickt auch auf Themen, die vom Leben nach zwei schwierigen Künstlerjahren geprägt sind, die die Welt auf den Kopf gestellt haben und neue Lebensmodelle fordern. So stellt sich in ›Nichts zu verlieren‹ die Frage nach dem, was wirklich wichtig ist: ›Wer hat Dich das letzte Mal bedingungslos geliebt?‹

Eine wichtige Rolle auf „Discotheque“ spielt mit Albert N ́Sanda ein Sänger, der die Jazzkantine schon seit ein paar Jahren begleitet und mit seiner brillianten Stimme, aber auch als Texter neue Akzente setzt. „Wundervoll“ ist eine wundervolle R ́n ́B-Ballade: verträumt, verspielt, verführerisch – auch in der Disco gibt’s mal einen Engtanz.
Die Jazzkantine hatte nie Berührungsängste beim Manövrieren zwischen den Genres, das neue Studioalbum ›Discotheque‹ stellt dies eindrucksvoll unter Beweis. Gründer und Bandleader Christian Eitner hat es geschafft, die vielköpfige Charaktertruppe im Kern seit fast 30 Jahren zusammenzuhalten. Gestählt durch unzählige Gigs in kleinen schmuddeligen Clubs, aber auch in piekfeinen Theatern und in riesigen Arenen. Die Jazzkantine hat bis dato um die 1.500 Konzerte gespielt, das Schönste und Schlimmste, Aufregendste und Außergewöhnlichste aus allen Musikwelten erlebt. Und sie hat noch lange nicht genug.

Jazzkantine 2022
Albert N’Sanda – Vocals
Cappuccino – Rap
Tachi – Rap
Tom Bennecke – Gitarre
Stephan Grawe – Keyboards
Andy Lindner – Schlagzeug
Christian Eitner – Bass
Heiner Schmitz – Saxofon
Christian Winninghoff – Trompete

Bernard Allison Group

20:00 Uhr | Eintritt 27,- Euro | Abendkasse 30,- Euro |
Streaming 15,- Euro

Bernard Allison ist unaufhaltbar. Er ist das Gesicht auf den Zeitschriften und die Stimme im Radio. Er ist der Showstar, der beim Blues Caravan 2018 zusammen mit seinen Kollegen Mike Zito und Vanja Sky die Clubs zum Beben brachte. Er ist der Songwriter, dessen letztes Studioalbum Let It Go als heißer Tipp galt. Er hat ein Arbeitsethos, das die meisten anderen Musiker nach Atem ringen lassen würde, doch für dieses kreative Energiewunder, das bereits mitten in seinen 50ern steckt, ist es nichts Besonderes.

Mit Let It Go startete das Blues-Jahr 2018 mit einem Knall und es fühlt sich an, als würde Bernard Allison zurück nach Hause kommen, denn sein neues Album wurde wieder bei Ruf Records veröffentlicht: dem Label, das 1994 für seinen Vater gegründet wurde – die viel zu früh verstorbene Chicagoer Blueslegende Luther Allison. Seit er 1990 seine Solokarriere mit The Next Generation begann, haben sich Bernards Songwritingkünste stetig weiterentwickelt, was er bei der Live CD + DVD – Bernard Allison – Songs From The Road eindrucksvoll unter Beweis stellt.

Als Künstler, der ständig auf der Suche ist und der einst sagte, dass es beim Blues ums Experimentieren ginge, scheut Bernard nicht davor zurück vom Schema F abzuweichen.
Ohne Zweifel sieht auch Luther von oben zu und er wäre sicherlich stolz auf die bisherigen Leistungen seines jüngsten Sohnes. Am 26. November 1965 in Chicago geboren beginnt Bernard früh damit, sich durch die Plattensammlung seines Vaters die Musik von Bluesgrößen wie T-Bone Walker oder B.B. King anzuhören. Sein eigenes Talent wurde offensichtlich, als er im Alter von 13 Jahren seinen Vater überraschte und dessen erstes Album Love Me Mama Note für Note mitspielte. „Er ist total ausgeflippt und sagte ‚Heute Abend nehmen wir zusammen auf’, erinnert sich Bernard, „und so entstand meine erste Aufnahme. Ich spielte ‚You Don’t Love Me No More’ und ‚Sweet Home Chicago’.“

Nach diesem ersten Live-Auftritt in Peoria, Illinois, bildete sich Bernard durch regelmäßige Sets mit seinem Vater weiter und sein Ruf war bald so gefestigt, dass er nach der Highschool direkt zu Koko Taylors Blues Machine ging. „Koko und Pops Taylor zeigten mir, wie es auf Tour Läuft“, erinnert sich Bernard.
In den 80er Jahren verkehrte Bernard schließlich in den gleichen Kreisen wie etwa dem befreundeten Gitarristen Stevie Ray Vaughan (eine Freundschaft, die seiner künstlerischen Gitarrenpalette noch mehr Farben brachte) und 1989 tat er es seinem Vater gleich und zog nach Europa. Von nun an hatte er seinen Wohnsitz in Paris. Die nächste Veröffentlichung The Next Generation im Jahr 1990 sollte der Startschuss für eine erstaunlich erfolgreiche Solokarriere sein und 28 Jahre später kann Bernard auf ein umfangreiches und viel gerühmtes Repertoire zurückblicken: Hang On, Funkifino, No Mercy, Born With The Blues, Keepin’ The Blues Alive und Times Are Changing. Im neuen Jahrtausend kamen Alben wie Across The Water, Storms Of Life, Kentucky Fried Blues und Higher Power hinzu, während aus jüngster Vergangenheit Veröffentlichungen wie das Live-Album Energized, Chills and Thrills, The Otherside und Live at the Jazzhaus, das in Zusammenarbeit mit Cedric Burnside entstandene Allison Burnside Express sowie In The Mix von 2015 zu erwähnen sind. Wie wir eingangs schon erwähnten: Er ist unaufhaltbar und wird auch 2020 auf seiner Tour die Säle zum Beben bringen. Eine beeindruckende Live Show, die mit dem neusten Live CD Songs From The Road von Bernard Allison immer wieder zu erleben sein wird!

Bernard Allison, GUITAR & VOCALS
Dylan Salfer, GUITAR
George Moye, BASS
Mario Dawson, DRUMS
Jose James, SAX and PERCUSSION

Lisa Canny & Band

20:00 Uhr | Eintritt 22,- Euro | Abendkasse 25,- Euro |
Streaming 15,- Euro

Versuchen wir, bescheiden zu beginnen, so ganz ohne Superlative:
• 7-Mal All Ireland champion auf der Harfe und dem Banjo
• UK Future Music Songwriting Gewinnerin 2016
• Event Industry Award Gewinnerin 2015
• 2015 einen Top Ten Hit in Irland mit dem Song “Lifeline”, geschrieben mit der Grammy- Gewinnerin Jodi Marr
• Von BBC America zu den Top Ten “Irish acts you don’t want to miss” ernannt Ihr seht, das funktioniert im Falle Lisa Canny nicht. Wenn man 7 Mal die renommierten „All Ireland Championships“ gewonnen hat – und das gleich auf 2 Instrumenten – dann ist es gar nicht mehr möglich, tief zu stapeln. Lisa ist im Nordwesten Irlands, in der Grafschaft Mayo, aufgewachsen und natürlich war ihr erster musikalischer Berührungspunkt die traditionelle Musik des Landes. Später hat sie an der „Irish World Academy of Music and Dance“ in Limerick studiert, einer Art „Kaderschmiede“ für talentierte junge Musiker/-innen. Aber die Irin hat sich musikalisch ständig entwickelt, hat anderen Stilrichtungen Raum gegeben und so ein Gesamtkunstwerk geschaffen, das aus einer Mischung aus irisch traditioneller Musik, Popmusik und Hip Hop besteht. Die Stilverschmelzung hat dazu geführt, dass namhafte Musikmanager wie Miles Copeland von der Band „The Police“, Lisa als Irlands nächste große Musikerin auf der internationalen Bühne bezeichnen. Über 2 Millionen Online-Streams bezeugen, dass die Mulitinstrumentalistin und Songwriterin das internationale Parkett bereits erfolgreich beschritten hat und ihre Bühnenpräsenz ist schlicht eine Wucht – innovativ und fesselnd.

Lisa Canny, Vocals, Harfe, Banjo
Niall Hughes, Bass, backing vocals
Tod Doyle, Percussion
Rashaan Brown, Gitarre, Keyboard, backing vocals

Krissy Matthews

20:00 Uhr | Eintritt 15,- Euro | Abendkasse 18,- Euro |
Streaming 10,- Euro

Was machst du, wenn deine Welt über Nacht verschwindet? Im Frühjahr 2020, im stolzen Alter von 28 Jahren, war Krissy Matthews mehr als die Hälfte seines Lebens Vollzeit-Profimusiker. Seit der britisch-norwegische Bandleader mit 16 die Schultore verließ, hatte er seine Existenz in Alben, Tourneen und gebrochenen Gitarrensaiten gemessen Howlin’ Wolfs sagenumwobener Sideman Hubert Sumlin: „Oh Junge, dieses Kind kann spielen…“
Pizza Man Blues wurde 2021 auf Ruf Records veröffentlicht und ist eine Momentaufnahme des Moments, in dem diese Gewissheiten weggeschnappt wurden, mit Songs, die davon erzählen, wie man das Leben, das man kannte, abriss, dann wieder baute und die Dinge dadurch klarer sah. „Im letzten Jahr mussten wir uns alle an die Umstände anpassen“, sagt Matthews. „Ich wurde von der Straße gezwungen, aber ich habe versucht, den Motor am Leben zu erhalten, weiter zu verdienen, meine Leidenschaft nicht zu verlieren. Ich habe so viele Jobs gemacht, wie Pizza- und Blumenlieferfahrer, Baumchirurgenassistent, Freiwilligenarbeit für den NHS. In diesen Songs dreht sich alles um die Erfahrungen, die ich gemacht habe.“

Matthews trotzt jeder Genre-Kategorisierung und ändert das Tempo mit Ride, dessen wunderschönes, kristallines Intro in einen riesigen Zeppelin-würdigen Lick übergeht. Geschrieben von Bassist Joshua Rigal, würde das Finger-Twist-Lick von Carry You ebenfalls stolz von jedem der Gitarrengötter des klassischen Rocks beansprucht werden, während Matthews den kaskadierenden Harmony-Chorus mit wahrem Gefühl singt. „Bei der Mutter meiner besten Freundin wurde eine Motoneuron-Krankheit diagnostiziert und sie hat sich rapide verschlechtert“, sagt er. „Also treffen diese Texte wirklich ein.“

Band:
Krissy Matthews – Guitar and Vocals
Felix Dehmel – Drums
Joshua Rigal – Bass
Joerg Mohr – Technician

Big Daddy Wilson

20:00 Uhr | Eintritt 25,- Euro | Abendkasse 28,- Euro |
Streaming 18,- Euro

Der weltweit anerkannte Bluesman aus North-Carolina, hat sich über die Jahre in der europäischen Bluesszene, mit seinen ausgezeichneten Alben Love ist the Key (2009), Thumb a Ride (2011), I‘m Your Man (2013), Time (2015) und dem 2017er Album Neck Bone Stew einen Namen gemacht. Alle diese Alben ebneten den Weg für sein neuestes Werk – Hard Time Blues.
Big Daddy Wilson hat das Gefühl, dass mit seinem letzten Albumrelease – Deep In My Soul – er den stilistischen Kreis seiner Karriere geschlossen hat. „Ich sehe es als eine Reise, sagt Wilson über seine unglaubliche Geschichte. Es ist die Reise eines Mannes, der sich selbst gefunden hat, der die Welt des Blues bereist hat und es nach 25 Jahren wieder nach Hause geschafft hat.
Aber die Reise soll hier nicht enden. Wilson’s neuestes Album wird die Reise dort fortsetzen, wo sie 2019 aufgehört hat und neue Geschichten schreiben. „Hard Time Blues reflektiert die Zeiten, in denen wir gerade Leben und was diese Zeiten mit sich bringen – Corona, Armut, Ungerechtigkeit und andere Schwierigkeiten. Es zeigt eine neue Seite von Big Daddy. Blues, Soul, R&B, Country und Gospel finden alle ihren Platz auf diesem Album. Willie Dixon sagte schon: „Blues ist die Wurzel, alles andere sind die Früchte.“
„Mit diesem Album beabsichtige ich eine modernere Seite von mir zu zeigen. Ich möchte auch den Einfluss, der letzten Jahre, den R&B auf mich hatte mit einfließen lassen und gleichzeitig meinen Wurzeln und dem Blues verbunden bleiben.“
Der Song „Hard Time Blues“ wurde mir über Eric Bibb und Glen Scott zugespielt. Ein wunderschöner Bluessong mit der Seele eines modernen R&B Songs, durch die gesegneten Hände von Glen Scott. Aber auch die ausgezeichnete Begabung von Eric Bibb eine Geschichte zu erzählen, runden dieses erste Release ab.
Dieses Album ist gefüllt mit Liebe, Glauben und Hoffnung. Es ist meine Liebesbekundung zum Leben und zum Blues. Ich empfand es gerade deswegen als passend, dieses Album „HARD TIME BLUES“ zu nennen. Ich möchte so viele Menschen mit einer einfachen Nachricht erreichen – Lasst die Liebe in eure Herzen, denn wir brauchen einander.
Big Daddy Wilson

Vanja Sky

20:00 Uhr | Eintritt 17,- Euro | Abendkasse 20,- Euro |
Streaming 10,- Euro

Vanja Sky ist Kroatiens Antwort auf Sheryl Crow und Norah Jones. Rasanter kann sich eine künstlerische Laufbahn kaum entwickeln. Fünf Jahre, nachdem sie das Gitarrenspiel erlernt hatte, nahm Vanja mit namhaften Künstlern der internationalen Bluesszene ihr Debütalbum auf. Mit „Woman Named Trouble“ erschien nun das Nachfolgewerk. Der Blues war ursprünglich die Initialzündung der jungen Konditorin aus dem Küstenstädtchen Umag. Nach dem Besuch eines Konzerts des kroatischen Gitarren Helden Denis Makin und seiner Band „The Screaming Wheels“ war die kaum volljährige Vanja vom Gedanken besessen in Blues und Rock ihre wahre Bestimmung gefunden zu haben. Sie war zunächst nach Zagreb gezogen um tief in die dortige Musikszene einzutauchen. Dabei lernte sie auch den Briten Laurence Jones kennen, als der dort gastierte. Außerdem spielte Vanja zusammen mit dem Gitarristen Eduard „Jimmy“ Matesic, einem der profiliertesten Seitenkünstler des Landes, in einem Akustikduo auf Konzerten im ganzen Land. Vanja Sky wurde zu der Entdeckung und Senkrechtstarterin der Szene und ist inzwischen schon längst kein Geheimtipp mehr. Die bisherigen Höhepunkte ihrer Blitzkarriere umfasst unter anderen die enge Zusammenarbeit mit Größen wie Bernard Allison und Mike Zito, sowohl ihr in den Bessie-Blues-Studios in Stantonville, Tennessee, der Werkstätte des Grammy-prämierten Produzenten Jim Gaines, aufgenommenes Debütalbum „Bad Penny“, gefolgt vom zweiten, deutlich rockigeren Album „Woman Named Trouble“, dass vom ROCKS MAGAZIN neben den Veröffentlichungen von AC/DC, Deep Purple, Bob Dylan und Bruce Springsteen als eine der besten im Jahr 2020 veröffentlichten Platten ausgewählt wurde! Vanja Sky sog den Einfluss von Rory Gallagher, Albert King und Stevie Ray Vaughan ein und schlägt die Brücke von der alten Garde der Bluestraditionalisten hin zu einem jugendlichen Publikum. Dabei steht sie den Stars der aktuellen Classic-Retro-Rock-Szene wie den BLUES PILLS kaum nach. Sie überzeugt mit ihren eindringlichen Eigenkompositionen, welche auf Augenhöhe mit den Hits der aktuellen Genregrößen stehen.
Mit einem Vintage-Sound aus den Achtzigern, der an Joan Jett erinnert, singt Vanja ihre Songs mit der gleichen Schärfe und Hingabe wie Chrissie Hynde von The Pretenders, aber wenn immer es nötig ist auch mit der notwendigen Härte. Vanja hat die musikalische Präsenz, um auf jeder Bühne groß raus zu kommen. Von der Teilnahme am „Ruf Blues Caravan“ mit Bernard Allison und Mike Zito, dessen Resultat eindrücklich auf einer Live CD/DVD veröffentlicht ist, zu eigenen Headline Touren, gemeinsamen Sessions mit Humble Pie und Colosseum Gitarrist Clem Clempson, sowie als Support der Rocklegende UFO und den Woodstock Ikonen Canned Heat, entwickelt sich ihre live Performance. So ist sie ein häufig gebuchter Act vor tausenden Besuchern auf den großen internationalen Festivals wie den Rother Blues Tagen, Vallemaggia Magic Blues Festival, Fehmarn Festival, Moulin Blues Festival und dem Rorry Gallager Tribute Festival. Ein absoluter Top Act den Sie nicht verpassen sollten!

Sentimental Three

20:00 Uhr | Eintritt 17,- Euro | Abendkasse 20,- Euro |
Streaming 10,- Euro

Seit fast 15 Jahren sind Sängerin Katja Friedenberg und Pianist Thomas Höhl ein unzertrennliches musikalisches Team. Die beiden lernten sich zu Beginn ihres Musikstudiums in Kassel kennen und fingen gleich schon am ersten Tag an, gemeinsam Musik zu machen. Seither begeistern sie ihr Publikum mit ihrem eindrucksvoll emotionalen Zusammenspiel. Dabei interpretieren sie bekannte Pop-, Soul-, und Jazz-Songs und versehen sie mit ihrer eigenen Note – mal träumerisch, mal witzig, oder auch mal so richtig schräg. Das Publikum erwartet dabei ein kurzweiliges, unterhaltsames Programm aus deutschen und englischen Songs.
Nach ihrem Jubiläumskonzert zum 10-jährigen Duo-Bestehen in 2018, lassen sie es nun zur neuen Tradition werden, jedes Jahr im Herbst ihr Duo-Konzert im Trio zu spielen: Christian Svenson, begnadeter, vielseitiger Drummer aus Kassel, wird die beiden wieder mit seinen raffinierten Grooves unterstützen. Er verleiht dem Duo das i-Tüpfelchen für einen gelungenen Konzertabend. Und aus „Sentimental Two“ wird wieder „Sentimental Three“.
Katja Friedenberg, die man auch aus der 1. Staffel The Voice kennt, begleitet unter anderem seit 2014 in der VOX TV Sendung Sing meinen Song jedes Jahr Stars der deutschsprachigen Musikszene mit ihrer sanften und vielseitigen Stimme stilsicher durch alle Genres. Sie begeistert ihr Publikum aber auch solistisch auf deutschen Konzert- und Varietébühnen nicht nur mit ihrem Gesang, sondern auch mit einnehmender und sympathischer Bühnenpräsenz und Ausstrahlung.
Thomas absolvierte nach dem Studium an der Uni Kassel seinen Master of Music für Filmmusik-Komposition an der Musikhochschule Freiburg. Ob humorvolle oder emotionale Begleitung, dem elektrisierenden Pianisten, der mit seinem Instrument eins wird, sobald er es berührt, merkt man sein Komponisten- und Arrangeur-Dasein sofort an. Seine Kompositionen für Filme und Videospiele waren schon auf zahlreichen internationalen Festivals zu hören. Zuletzt feierte der mehrfach ausgezeichnete Komponist einen großen Erfolg mit dem Orchester-Tribute “Michael Jackson – The Symphony Experience”.

Besetzung:
Katja Friedenberg (Vocals)
Thomas Höhl (Piano/Vocals)
Christian Svenson (Drums)

Eyolf Dale Trio

25. BluesWoche
20:00 Uhr | Eintritt 17,- Euro | Abendkasse 20,- Euro | Streaming 12,- Euro


Der in Oslo lebende Pianist Eyolf Dale hat als Musiker so einige Meilensteine hinter sich: zweimal war er bereits für Soloalben für den Norwegischen Grammy auf der Shortlist. Als Leader und Sideman spielte er tausende Konzerte auf der ganzen Welt. Stuart Nicholson sagte über ihn in Jazzwise (GB): “Dale’s Debut als ein Leader bei einem großen europäischen Jazz Label ist auf mehreren Ebenen beeindruckend – in Konzeption, Ausführung und aus kompositorischer Sicht schafft er es, aus allem das beste zu holen.” Und Fred Gran befand in Jazz Journal (GB): “es wird immer offensichtlicher, dass Dale zu den Allerbesten gehört.”
Musikalisch steht der Komponist in der Tradition des skandinavischen Jazz: ein Geschichtenerzähler, aufregend und fesselnd, manchmal mystisch, manchmal romantisch. Er komponierte unter anderem für seine eigenen Projekte wie zum Beispiel das Oktett Wolf Valley, sein Duo mit André Roligheten, seine Soloalben – aber auch für Orchester und Big Bands. Um bei der Metapher zu bleiben: Das Leben spielt mal klein, mal groß. Nun also ein Piano Trio, passenderweise bestehend aus drei Generationen norwegischer Jazzmusiker. Schlagzeuger-Legende Audun Kleive und Bassist Per Zanussi begleiten Dale auf dem Wegstück, das passenderweise “BEING” heißt. Das Album erscheint am 19. Februar 2021 bei Edition Records.

Eyolf Dale, piano
Per Zanussi, bass
Audun Kleive, drums

Veronika Harcsa & Bálint Gyémánt Quartet

20:00 Uhr | Eintritt 17,- Euro | Abendkasse 20,- Euro |
Streaming 12,- Euro

„About Time“

Aus einer Stimme wird ein Duo von Gitarre und Gesang, aus dem Duo wird ein Duo mit Rhythmusgruppe, und daraus wird eine Band. Das braucht Zeit. „About Time“ ist der Titel des neuen Albums der ungarischen Sängerin Veronika Harcsa mit ihrem Langzeitpartner, Gitarrist Bálint Gyémánt, begleitet von den belgischen ‚enfants terribles‘ Nicolas Thys (Bass) Antoine Pierre (Schlagzeug).

Es ist bereits das zweite Album, das in dieser Quartett-Besetzung erscheint. Gegenüber dem 2017 veröffentlichten Gemeinschaftswerk „Shapeshifter“ markiert es jedoch einen gewaltigen Sprung, und das gleich in mehrfacher Hinsicht. Auf „Shapeshifter“ erweiterten Veronika Harcsa und Bálint Gyémánt ihren stilistischen Horizont um eine ganze Reihe von Klangfarben. Auf „About Time“ übersetzen sie diese Horizonterweiterung nun in eine eigene Sprache.

Da trifft es sich hervorragend, dass Veronika Harcsa in erster Linie für die Transparenz ihres Vortrags bekannt ist. Sie bewegt sich stets auf einer sehr durchlässigen Scheidelinie zwischen Jazz und Kammermusik und überrascht immer mehr mit ihrem hohen Energielevel und der starken Ausdrucksdichte. Manchmal scheint sich regelrecht etwas wie Wut in ihrer Stimme bemerkbar zu machen, ohne dass dies jemals auf Kosten der erwähnten Transparenz gehen würde. Die Band greift die Impulse der Stimme kongenial auf, trägt sie weiter, unterstreicht oder konterkariert sie.

Die Songs entfalten aus sich selbst heraus eine oft unvorhersehbare Reibung aus Poesie und Kraft, die in jedem Track eine neue Dramaturgie entfaltet.
Im Triangel zwischen versonnenem Jazz, subtiler Kammermusik und energiegeladenem Rock entsteht insofern ein ganz neues Terrain. Man kann das Quartett sowohl als Rockband mit einem Jazz-Touch als auch als Kammerensemble mit einem Jazz-, Rock- oder Ambient-Flair hören.

„About Time“ ist ein ebenso beglückend wie erschütternd ehrliches Album. Aus einer poetischen Reibung, die Intentionen aus den 1970er Jahren aufgreift und mit den Erfahrungen der Gegenwart verbindet, entsteht ein veritabler Sound für die Zukunft. Eine Klangutopie voller Hoffnung und menschlicher Wärme, in der auf uns zukommende Herausforderungen aber nicht ausgeblendet werden. Der mehrdeutige Titel sagt es – „About Time“ ist ein Stück Musik, das Maßstäbe setzt noch lange Gehör finden wird.

Veronika Harcsa – vocals
Bálint Gyémánt – guitar
Nicolas Thys – double bass
Antoine Pierre – drums

Music by Veronika Harcsa and Bálint Gyémánt.
Lyrics by Veronika Harcsa.
Plain Gold Ring was written by George Stone.
Recorded and mixed by Dexter at SSR studios.
Mastered by Márton Fenyvesi

Dawg Eat Dawg

20:00 Uhr | Eintritt 15,- Euro | Abendkasse 18,- Euro | Streaming 10,- Euro

Band-Projekt
(Calvin Russell)

Mit dem Bandprojekt “Dawg Eat Dawg” wollen wir einen unserer Lieblingskünstler ehren, der leider viel zu früh verstorben ist – Calvin Russell

Der unvermittelte Wechsel zwischen schnörkellosem, druckvollem Texas-Blues, Roots-Rock und ausdrucksstarkem Singer-Songwriter-Folk zeichnet die Musik von Calvin Russell aus.
Der Outlaw, der einige Zeit im Gefängnis verbrachte und erst spät zu musikalischem Erfolg kam, nannte als wichtigste Intention seines Musikschaffens den Kampf um Würde, Respekt und Akzeptanz:„Ich bin durch die Hölle auf Erden gegangen, und diesen Schmerz (…) kann man auch durch einen noch so großen Erfolg nie verwinden.“
Der Musikjournalist Heinz-Jürgen Rippert schrieb in einem Nachruf:
„Calvin Russell prägte sich einem durch sein vom Leben gezeichneten Gesicht schnell ein. Seine Stimme war hart, rau und seine Songs wirkten authentisch. Die Lieder handeln vom Leben abseits der etablierten Schichten in den USA, jenseits der Hochglanzseiten, die so gerne in den Medien vorgeführt werden. Sie erzählen vom Leben auf der Straße, in Gefängnissen und der Sehnsucht nach Würde und ein wenig Glück. Nicht von ungefähr bezeichnete man den Singer-Songwriter als Charles Bukowski der Musik.“

Bandbesetzung:

Micha Margraf: Drums, Gesang
Stefan Pucklitsch: Pedal Steel, Gitarre
Joachim Schulz: Gitarre, Gesang
Thomas (Stolle) Stolkmann: Bass, Gesang

Ida Nielsen

20:00 Uhr | Eintritt 25,- Euro | Abendkasse 29,- Euro |
Streaming 18,- Euro

“time 2 stop worrying (bout the weird stuff)” - Das neue Album der Bassistin Ida Nielsen zeigt einmal mehr das abwechslungsreiche Repertoire von Ida: Oldschool Funk gemischt mit Hip-hop und Nu-soul. Dazu noch ein paar schöne, von Soul inspirierte Balladen. Das Ergebnis? „simple, sexy and cool songs“, die über die leidenschaftliche Fangemeinde des Funk-Basses hinausgehen.

Dies ist das Werk von Ida, der Funk-Bassistin – mit einer Leidenschaft für Experimente und dem schweren Rhythmus des Basses. “time 2 stop worrying (bout the weird stuff)“ ist ein Album mit einer coolen Botschaft und ein Album mit Tiefe und ausgeprägtem Sound, der Ida Nielsen als Künstlerin etabliert, um hier Lärm zu machen. Es ist als träfe eine Bassistin auf eine Songwriterin auf eine Instrumentalistin und auf eine Produzentin.

Jeder Track trägt seine eigene Komposition. Jeder Track hat seine eigene Einstellung und sein eigenes Gefühl. Und doch ist das Album ein perfekt vereintes Soundstück, das dem Funk Tribut zollt. Authentizität, Improvisation und Intensität, die zur Party abgezogen werden.

Ida und ihre Freunde haben zusammen einen musikalischen, harten Cocktail gemischt – kreative Köpfe und große Namen wie Liv Warfield, Shelby J, Kuku Agami, Son of Light und Donna Grantis sind auf der letzten Platte zu sehen.

Über Ida:

Ida Nielsens Leben wurde auf den Kopf gestellt, als die Musiklegende Prince sie im August 2010 entdeckte. Kurz darauf schloss sie sich seiner Band an und tourte mit ihm und „The New Power Generation“ sowie der 4-teiligen Powerhouse-Rockband „3rdeyegirl“.

Ida war von 2010 bis zu seinem vorzeitigen Tod im April 2016 Teil seiner Bands.

Sie beschreibt das Spiel mit Prince als “ein riesiges Geschenk und als die magischste musikalische Reise aller Zeiten und als eine fortlaufende Lernerfahrung jenseits aller Vorstellungskraft.”

Nach den Jahren mit Prince konzentrierte sie sich auf ihre Solokarriere.

Seit der Veröffentlichung ihres dritten Soloalbums “turnitup” (Herbst 2016) tourte sie mit ihrer Band “the Funkbots” ununterbrochen durch die Welt und sie liefern eine energiegeladene Funk-Show mit guten Vibes, Grooves und subtilem Sound. Man spürte die Gegenwart ihres ehemaligen Arbeitgeber und Lehrer Prince.

Ida Nielsen -Bass, Lead Vocal

Kuku Agami -Rap

Mika Vandborg -Guitar, vocal

David Haynes -Drums

Julian & Roman Wasserfuhr

20:00 Uhr | Eintritt 25,- Euro | Abendkasse 28,- Euro |
Streaming 15,- Euro

SCHNAFF NIGHT / ALBUM RELEASE

Die Brüder Julian & Roman Wasserfuhr, aus dem verträumten Örtchen Hückeswagen, zählen nach sechs erfolgreichen Alben heute mit zu den renommiertesten Jazz-Musiker in Deutschland.
Ihre musikalischen Reisen führten Sie u.a ins schwedische Göteborg (2009), in das urbane New York (2017), sowie an die malerische West Küste Irlands.

„Mosaic“, so der Name des neuen Albums der Brüder Wasserfuhr, beschreibt ihre musikalische Verarbeitung der letzten zwei Jahre. So unterschiedlich die einzelnen Titel und die damit verbundenen Emotionen, sowie die Auswahl der Musiker und Freunde auf diesem Album sind, so ergibt es doch ein zusammenhängendes Bild. Ein Mosaik, welches aus den Erlebnissen, Gesprächen und Begegnungen mit Menschen in dieser Zeit entstanden ist. Ein weiteres Kapitel ihrer beeindruckenden Karriere.
Nicht nur in musikalischer Hinsicht ist bei den Wasserfuhrs alles selbstgemacht. Neben ihrer Leidenschaft für die Musik, brauen die Jazz-Brüder seit vier Jahren ihr eigenes Bier „Schnaff“.
Im Herbst 2017 feierte das Jazz-Bier neben der Vorstellung ihres, vielerseits gelobten Albums „Landed in Brooklyn“ Premiere. Es schmeckt frisch, hopfenaromatisch, fruchtig-bitter, intensiv und erfreut sich einer großen Beliebtheit.
Da bekanntlich Musik und Bier gut zusammen passen, entstand die Idee einen Abend zu veranstalten, an dem man Jazz- und Biergenuss miteinander verbindet.

Besetzung
Julian Wasserfuhr – Trompete
Roman Wasserfuhr – Piano
Markus Schieferdecker – Bass
Oliver Rehmann – Drums

Tuomas Turunen

20:00 Uhr | Eintritt 22,- Euro | Abendkasse 25,- Euro |
Streaming 15,- Euro

Ornaments Of Time
Tuomas A. Turunen ist durch seine spielbestimmende Rolle im Europas derzeit erfolgreichsten Piano Trios zählenden Emil Brandqvist Trio, in den Fokus vieler Jazzliebhaber gerückt. Das umjubelte Trio konnte beispielsweise mit dem Album „Seascapes“ eine ECHO JAZZ Nominierung feiern, „Falling Crystals“ platzierte sich auf Position No.7 der Deutschen Jazz Charts und „Within A Dream“ und „Entering The Woods“ schafften es sogar in die Top 5. Der finnische Pianist trat auf diesen Alben nicht nur als Solist sondern auch als Komponist in Erscheinung. Zu seinen Lehrern während der Ausbildung in Göteborg gehörte u.a. der renommierte Anders Jormin. 2010 erhielt er beim Piano Wettbewerb des Montreux Jazz Festival den Spezialpreis der Jury. 2017 heimste sein Solo Album „Ornaments Of Time“ verdientermaßen überschwengliche Kritiken ein.
Für sein neuestes Werl „Lifesparks“ ging der derzeit in Südfrankreich lebende Finne in das berühmte ARTE SUONO Studio in Udine, um dort mit dem legendären Toningenieur Stefano Amerio auch sein zweites Solo Album aufzunehmen, und wiederum sind es sehr persönliche Einspielungen, die er präsentiert. “Many of these songs are like musical illustrations of simple, yet precious moments from my everyday life. Seeing my son playing and growing up, or just being together with the loved-ones… Many times the simple moments are the most precious ones. Nevertheless, some titles refer to more dramatic situations from the past, as well as to some unforgettable bursts of joy. These little and big moments are the inspiration for the music of this album – they are the special spices that give the unique taste for the world as I experience it. I call these moments my Lifesparks.”
Sicherlich ein zentrale Rolle spielt die Komposition „The End“, gleichzeitig auch das längste Stück des Albums. „Joy Dance“ wirkt wie ein lebensfrohe Hommage an seinen Sohn, während er sich in dem von seiner Frau Stephanie Mulot komponierten Werk „Approche“ klassischen Einflüssen zuwendet. Und natürlich dürfen auch nicht die Querverweise zu seinem langjährigen Kollegen, dem Emil Brandqvist Trio fehlen. Mit „Metropol Round“ bietet er auf „Lifesparks“ eine reizvolle Solo – Version des 2017 bereits mit dem Trio eingespielten Stückes an und sein langjähriger Weggefährte Emil Brandqvist hat ihm eigens für das neue Solo Album eine Komposition geschrieben, die den Titel „Alone Again“ trägt. Diese Klangwelt aus Poesie, Emotion und Virtuosität atmet vor allem eines, die Authentizität eines neo-romantischen Pianisten, der sich geschmeidig zwischen den Welten von Jazz, Klassik und Crossover bewegt, und der mit seiner Musik berührt. Man darf sich auch auf eine ganze Reihe von bereits jetzt feststehenden Live-Solo-Konzerten freuen, die sicherlich im Laufe des Jahres noch um zahlreiche Termine ergänzt werden.

Reema

20:00 Uhr | Eintritt 17,- Euro | Abendkasse 20,- Euro |
Streaming 12,- Euro


Sarah Reema Kaydar wurde 1985 in London bei Shepherds Bush geboren – und wuchs bei Ihrer Mutter Polly Eltes auf. Polly ist Fotografin, Model und Musikerin, welche im Dunstkreis von Künstlern wie Brian Eno, Michael Karoli und Jah Wobble wirkte. Von diesem Umfeld beeinflusst beganns sie im Alter von 7 Jahren Songs zu schreiben und zu performen. Neben ihrer Leidenschaft für die Malerei diente das Schreiben und Darbieten ihrer eigenen Musik als Sprachrohr für vielschichtige Gefühle und Erfahrungen der sonst eher in sich gekehrten Künstlerin.

»Rooftops & Riversides« ist Reemas engsten Freundinnen und Freunden gewidmet. Eine Rückbesinnung auf die wichtigsten zwischenmenschlichen Verbindungen – entstanden in Zeiten der Quarantäne und Isolation. 
Der Titel bezieht sich auf die zwei wichtigsten Orte im Leben Reemas. Orte, an denen sie sitzen, verweilen und sich in Gedanken und Inspiration verlieren kann. Hierzu zählen unter anderem der in ihrer Kindheit lieb gewonnene River Thames sowie die Kanäle der Spree in Kreuzberg aus ihrer Zeit in Berlin – sowie das Dach des beschaulichen Hauses ihrer englischen Verwandtschaft. Ein Ort, an dem sie alleine oder mit Freunden frei musizieren konnte. 

Und auf dem Dach des Produzenten Stefan Baumann in Berlin wurde die klangliche Ästhetik der EP ausgetüftelt. Wie bei »Lioness« basieren alle fünf Stücke auf Reemas kristallklaren Timbres, ihrer filigraner textlichen Artikulation und auf ihrem dezenten Gitarrenspiel. Klanglich und stilistisch ist die EP so abwechslungsreich und vielschichtig wie die Menschen, Geschichten und Orte, von denen sie erzählt. 

Fussball WM 2022

14:00 Uhr | Eintritt frei
Deutschland : Japan

Alle Spiele der deutschen Nationalmannschaft werden LIVE übertragen

Kassel

23.11.2022
14:00 Uhr
The Electric Family

20:00 Uhr | Eintritt 25,- Euro | Abendkasse 30,- Euro |
Streaming 15,- Euro

Von Tom “The Perc” Redecker 1996 in Bremen gegründet versteht sich das Projekt von Anfang an als multimusikalischer Verband, der keine Grenzen kennt und sich in jedem Genre wohlzufühlen scheint, egal ob es sich dabei um Prog-, Psychedelic-, Kraut-, Punk-, Country- oder Folkrock handelt. Derartig spannende Herausforderungen rufen musikalische Mitstreiter auf den Plan, und so ist es nicht verwunderlich, dass zahlreiche Musiker aus so unterschiedlichen Bands wie Amon Düül II, Die Ärzte, Grobschnitt, Boa’s Voodoo Club, Extrabreit, Lokomotive Kreuzberg, Pankow, Rockhaus, Mojo Club, Mandragora Lightshow Society, Emsland Hillbillies, Embryo, Dissidenten, The Convent, Goethes Erben – um nur einige zu nennen -, sich der Band im Studio und auf Bühne anschlossen. Auch Ulla Meinecke lieferte ihren ersten englischsprachigen Plattenbeitrag überhaupt bei der Family ab. Für ihr zweites Album “Tender” (1999) hätte The Electric Family fast den Deutschen Schallplattenpreis erhalten, und bei dem dritten Album “Ice Cream Phoenix” (2003) ließ es sich der amerikanische Rockschreiber David Fricke (Rolling Stone) nicht nehmen, die Liner Notes zu dem Album zu schreiben. “You can get lost in this music”, war sein begeistertes Fazit, und grundsätzlich mag diese Einschätzung stellvertretend für alle Alben (und Auftritte) der Electric Family gelten.
Das neue Album “Echoes Don’t Lie” erschien im September 2020 auf CD & LP und entwickelte sich von Anbeginn an zu einem fulminanten Presseerfolg sowohl in Deutschland als auch im benachbarten Ausland. Die für Oktober 2020 gebuchte “Echoes Don’t Lie”-Tour, auf die sich die Musiker sehr gefreut hatten, fiel dann leider der hinlänglich bekannten Covid 19-Epidemie zum Opfer und musste komplett auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden. Die Family ging stattdessen gleich wieder ins Studio um die Arbeiten an der Fortsetzung von “Echoes Don’t Lie” zu starten. Man darf sich wieder auf eine Menge Überraschungsgäste freuen! Das Album soll im Sommer 2022 erscheinen, und dann sollen im Herbst 2022 auch endlich die Konzerte stattfinden. Genug Material für die Bühne gibt’s dann auf jeden Fall.

Tom “The Perc” Redecker: Gitarre, Keyboards, Lead-Gesang
Rolf Kirschbaum: Gitarre, Perkussion, Gesang
Harry Payuta: Bass, Sitar, Gesang
Steff Ulrich: Schlagzeug
Anders Becker: Keyboards

Friend `n Fellow

20:00 Uhr | Eintritt 28,- Euro | Abendkasse 28,- Euro |
Streaming 15,- Euro

Der Schaffensprozess von CONSTANZE FRIEND und THOMAS FELLOW klingt retrospektiv wie ein Lehrstück über qualitatives Songwriting, konstanten Output und die rauschhafte Kraft des Live-Auftritts. Es sind jene Merkmale, die das Duo im Zeitalter des digitalen Mainstreams herausragen lassen.
Denn was 1991 in Leipzig begann, hat sich in den Folgejahren in die endlosen Weiten der globalen Musiklandschaft ausgeweitet.
Unter Kennern fällt der Name FRIEND N FELLOW jeher im Zusammenhang mit Größen wie Ray Charles, Al Jarreau und Luther Allison. Letzterer prägte in den 90er-Jahren durch gemeinsame Auftritte die musikalische Entwicklung des Duos. Doch es ist nicht nur die Freundschaft und Zusammenarbeit mit Allison, die seither als Referenz unter der Oberfläche ihrer eigenen und adaptierten Songs durchhallt. Stil und Besetzung bleiben ungewöhnlich, da der Klang einer mehrköpfigen Band auf zwei Elemente übertragen wird – Gitarre und Stimme. Beide Instrumente sind losgelöst von Konventionen und geben sich sowohl im Studio als auch im Konzertsaal der Melange aus Konzeption und intuitiver Spielfreude hin. Daraus entspringt ein wildes Mosaik: Mal Jazz, mal Blues, mal Country – aber immer Soul.

Im Herbst 2019 erschien das 12. Album „Characters“ bei Doctor Heart Music.
In 12 selbst geschriebenen Songs besinnen sich FRIEND N FELLOW auf den akustischen Blues zurück. Erzählt werden 12 Geschichten, die durch ihre Charaktere miteinander verbunden sind.

„Ein Feuerwerk groovender Virtuosität“
(Süddeutsche Zeitung)

Constanze Friend (vocal)
Thomas Fellow (guitar)

Fussball WM 2022

20:00 Uhr | Eintritt frei
Spanien : Deutschland

Kassel

27.11.2022
20:00 Uhr
Julie Campiche Quartet

20:00 Uhr | Eintritt 17,- Euro | Abendkasse 20,- Euro |
Streaming 10,- Euro

“Die Schweizerin Julie Campiche ist eine Meisterin an der Harfe.” Süddeutsche Zeitung, DE

Die Harfe ist kein Instrument, das instinktiv mit Jazz in Verbindung gebracht wird, aber das hat Julie Campiche nicht gebremst – sie ist mit ihrem Instrument ständig auf der Suche nach Innovationen und hat sich eine sehr persönliche Technik und Sprache geschaffen. Ihr Quartett, das sich aus Schweizer Musikern der neuen Generation zusammensetzt, liefert Musik, in der die elektronischen Effekte der einzelnen Instrumente in zarten und kraftvollen Stimmungen ineinandergreifen.

Die Band veröffentlicht am 4. November 2022 ihr 2. Album auf dem deutschen Label ENJA Records.
Diese neuen Kompositionen nähren sich aus den fünf Jahren, die die vier Bandmitglieder auf ihrem Weg miteinander verbracht haben, aus ihrer Erfahrung und ihrer musikalischen Suche.
Ihre große Komplizenschaft entfaltet sich in diesem neuen Repertoire, das der Kollektivität großen Raum gibt. Mit einem sehr feinen Gleichgewichtssinn verschieben sie ihre Grenzen, um ihr Klanguniversum immer weiter zu vertiefen.
Die Musik des Quartetts erweitert so ihren Horizont, bleibt aber ihrer Energie und ihren von der Protagonistin an der Harfe initiierten Wurzeln treu. Musik, die das Innerste berührt, intensiv und ehrlich, zutiefst humanistisch und engagiert.

Line-Up
Leo Fumagalli, saxophone & FX
Julie Campiche, harp & FX
Manu Hagmann, double bass & FX
Clemens Kuratle, drums

B.B. & The Blues Shacks

20:00 Uhr | Eintritt 20,- Euro | Abendkasse 23,- Euro | Streaming 15,- Euro

Mehr als 4000 Konzerte in 30 Jahren. Die BBs lieben ihre Musik und spielen den Blues so gekonnt, daß selbst die Amerikaner inzwischen den Hut vor dieser deutschen Band ziehen. Mit ihrer Mischung aus !Rhythm & Blues* und einem Hauch “Sixty Soul” haben Sie sich eine Fangemeinde um den ganzen Globus erspielt.

Die Band erhielt zahllose Auszeichnungen wie den “German Blues Award” und den Titel “beste Bluesband Europas” durch französische Musikredakteure, ihre CD “Unique Taste” wurde mit dem Preis der deutschen Schallplattenkritik prämiert.
B.B. & The Blues Shacks stehen für großartige Live-Auftritte und haben sich so auch als Top-Act in Übersee etabliert.
Sie spielten in Dubai, auf dem Doheny Festival in Los Angeles und beim Byron-Bay-Festival in Australien mit Künstlern wie Bob Dylan, B.B. King und Elvis Costello vor Zehntausenden.

Frontmann Michael Arlt (vocal und harp) gehört längst zur ersten Liga europäischer Blues- und Soulsänger. Er ist zudem ein einzigartiger Entertainer. Sein Bruder Andreas Arlt ist ein eleganter Stilist und wird inzwischen als Weltklasse-Gitarrist gehandelt. Mit Fabian Fritz an Klavier und Orgel konnte die Band ein weiteres Genie für den eigenständigen Sound verpflichten. Henning Hauerken (Kontrabass und E-Bass), sowie Andre Werkmeister (Schlagzeug) liefern den einzigartigen Drive und Groove, den man noch vom Konzert mit nach Hause nimmt.

Das aktuelles Album der Band trägt den Titel „Reservation Blues“.
www.bluesshacks.com

Besetzung
Andreas Arlt – guitar, vocals
Michael Arlt – vocals, harmonica
Fabian Fritz – piano, organ
Henning Hauerken – electric + upright bass
Andre Werkmeister – drums, percussion

Paddy Goes To Holyhead

20:00 Uhr | Eintritt 25,- Euro | Abendkasse 28,- Euro |
Streaming 15,- Euro

Mehr als 30 Jahre “on the road”. Wer hätte gedacht, dass Paddy Schmidt und seine Mitstreiter sich einmal selbst besingen würden? Ihr großer Hit „Bound Around“ und die große Spielfreude von Paddy Goes To Holyhead ließ die bekanntesten Folkrocker Deutschlands in den Neunzigern ein keltisches Feuerwerk nach dem anderen abbrennen.
Paddy Schmidt (Gesang, Gitarre, Mundharmonikas) Almut Ritter (Geige, Concertina) und Uwe „Uhu“ Bender (Bassgitarre, Gesang) sind zur Zeit als Akustik-Trio unplugged auf Tour.
„Das wird ein Jahr voller Paddy-Parties“, freut sich Veranstalter Bert Sender, der als Chef einer Agentur die Geschicke der Band begleitet, „Superkultstätten und Medien habe nach Ausrufung des Jubiläums bereits Anfragen gestartet!“
Die Triebfeder des Erfolgs waren vor allem Schmidts markant-rauchige Whiskystimme und sein weithin anerkanntes virtuoses Spiel der keltischen Mundharmonika. Auch der Einsatz der pulsierenden Geige als Soloinstrument, die Anlehnung an keltische Ornamentik und die konsequente Umsetzung der Songs aus aktuellen und geschichtsträchtigen Themen spielt eine Rolle. Bestimmt aber war es die natürliche volksnahe Ausstrahlung des fröhlichen Trios, das sich in unermüdlicher Präsenz in die Herzen der Zuhörer spielte. Tausende Live- Konzerte erzählen Geschichten von Liebe und Leid, Fernweh, Krieg und Frieden. Und genau diese Themen waren es, die Lieder wie „Here’s To The People“, „Titanic“ „Doolin“ u. v. a. zu Radiohits und Dauerbrennern gemacht haben.
Als „formatuntaugliche Spartenmusik“ von der Musikindustrie betitelt, zogen Paddy Goes To Holyhead erstmals mit Ihrem Longplayer „Ready For Paddy?“ in die Deutschen CD-Charts ein, deren Titel
„Johnny Went To War“ sich damals beim Radiosender SWF3 über ein Jahr in den Top-Ten hielt. Und auch in Dutzenden Fernsehshows konnte das PGTH-Logo, das grüne Notausgangsmännchen, gesichtet werden.
v.l.n.r.: Almut Ritter, Paddy Schmidt, Uhu Bender
Nun hat Paddy Schmidt ein spezielles Programm erarbeitet und präsentiert PGTH als Akustik-Trio mit den bekanntesten Hits der „Paddies“ und vielen beliebten Stücken aus der Irish Folk Music. Back to the roots, ein Programm zum Zuhören, Träumen und Mitmachen.
Gereift sind sie, die Paddies von heute. Ihrer unbändigen Spielfreude tut das keinen Abbruch. Aber in ihre Musik, die sie wieder zurückführen wird in die verspielte, erdige und fröhliche „Ready For Paddy- Zeit“, lassen sie sich so wenig reinreden wie zuvor. Und das ist auch gut so. (R.F.)

Molly Hatchet

20:00 Uhr | Eintritt 35,- Euro | Abendkasse 38,- Euro | Streaming 22,- Euro

Die Southernrock-Legende aus Jacksonville in Florida gilt neben Lynyrd Skynyrd und den Allman Brothers als die wichtigste US-Südstaaten-Band, die jemals unseren Erdball bereist hat. Zu einer der erfolgreichsten und dienstältesten US-Bands zählen sie ohnehin.
Gegründet wurde die Band 1974. Mit ihren drei Lead-Gitarristen Dave Hlubek, Steve Holland und Duane Roland waren Molly Hatchet von Anfang an bekannt für ihren harten, lauten und typischen Südstaaten-Sound. Ihr Debütalbum von 1978 Molly Hatchet erreichte schnell Platin-Status. Die darauffolgende Platte Flirtin’ with Disaster wurde noch erfolgreicher und verkaufte sich über 2 Millionen Mal.
Nach den Aufnahmen für The Deed Is Done, gönnte sich die Band 1985 eine Pause, die für die Fans mit dem Double-Trouble-Live-Album gefüllt wurde. Diese Platte enthielt eine Sammlung der bekanntesten Songs der Band. Molly Hatchet wurde 1989 wieder aktiv, allerdings ohne den Gitarristen Hlubek. Sie veröffentlichten das Album Lightning Strikes Twice. 1991 erschien ein Greatest-Hits-Album. Es folgte eine Zeit der ständigen Umbesetzungen. Die Band veröffentlichte erst 1996 wieder neues Material auf der Platte Devil’s Canyon. Sänger Danny Joe Brown musste 1995 aus gesundheitlichen Gründen (schwere Diabetes) die Band verlassen und starb am 10. März 2005 an einer Lungenentzündung.
In Deutschland war die amerikanische Band längst zu Super-Stars geworden, als Molly Hatchet am 23. Juni 1996 unter riesigem Jubel die historische Freilichtbühne der Loreley rockte und ihre feurige Show im Rahmen eines WDR-Rockpalastes aufzeichnen ließ. Ein Novum beim WDR, traten doch zuvor immer nur in Deutschland bis dahin relativ unbekannte Musiker beim Rockpalast auf, der ihnen dann den Weg zum Ruhm in hiesigen Gefilden erst ebnete. Die Band nutzte die Einladung, um den deutschen Fans das neue Line-Up vorzustellen vortrefflich. Nahezu übergangslos knüpfte man an alte Erfolge an.
Es folgte eine äußerst aktive Tournee-Phase mit bis zu 250 Live-Shows im Jahr! Rund um den Erdball spielte man Konzerte und Festivals. Für Studio-Arbeit blieb da wenig Zeit.
Mitte 1998 erschien das Album Silent Reign of Heroes, mit der Molly Hatchet trotz neuen Sängers, Phil McCormick, an die bestehende Tradition der Band anschließen konnte. Die Platte überzeugte wieder durch den vollen Gitarrensound und die typischen Southern-Rock-Texte. Wie bei dem Vorgängeralbum war hier auch wieder mit Fall of the Peacemakers ein Molly-Hatchet-Klassiker in einer kongenialen Akustikversion zu finden.
Dem Album Kingdom of XII (2000) folgte 2003 Best of Re-Recorded, eine Neuaufnahme der Molly-Hatchet-Klassiker, neu eingespielt mit Phil McCormick unter der Ägide des neuen Bandbosses Bobby Ingram (seit 1987 bei Molly Hatchet).
2005 erschien das Album Warriors of the Rainbow Bridge, das Bobby Ingrams verstorbener Frau gewidmet war. Ferner kehrte das Gründungsmitglied Dave Hlubek zurück, nachdem der Gitarrist lange Zeit gebraucht hatte, um seine Drogenprobleme in den Griff zu bekommen. Von den Kritikern wurde das Werk ob seiner Qualität in einem Atemzug mit dem Klassiker Flirtin’ with Disaster genannt.
Mit Molly Hatchet schafft es eine weitere, schon verloren geglaubte Band, die Heldentaten ihrer frühen Erfolge wieder aufleben zu lassen. Sie kehren zurück und zeigen der neuen Generation, wie man laut und ordentlich abrockt. Molly Hatchet, damals um den Sänger Danny Joe Brown, brachten nach dem tragischen Tod von Ronnie Van Zant (Lynyrd Skynyrd) mit ihrem harten, geradlinigen Southern-Rock wieder Pep in die Szene. Nach Erfolgsalben wie „Flirtin‘ with Disaster“, „The Deed Is Done“ oder „Warriors Of The Rainbow Bridge“ (letzteres bereits mit neuem Sänger und Bobby Ingram als Lead-Gitarristen) konnte die Band 2012 mit dem Album “Justice” erneut die weltweiten Longplayer-Charts stürmen.
Während ihrer musikalischen Laufbahn holen die Rocker von Molly Hatchet insgesamt sechs goldene und vier Platin-Schallplatten. Hits wie Flirtin’ with Disaster, The Rambler, Satisfied Man, Power Play oder Whiskey Man gingen in die Annalen der Rockgeschichte ein und fehlen auf kaum einem Rock-Sampler oder Biker-CD. Die rauchige Stimme von Phil McCormack und das Gitarrenspiel von Bobby Ingram verleihen dieser Band ihren ganz besonderen Charme. Neben erstklassigen Balladen schaffen sie es mir aggressiv und hart vorgetragenen Southern-Rock-Hauern, ihren hohen Standard der alten Tage zu halten. Mit vollem Gitarrensound und den typischen Southern-Rock Texten kann Molly Hatchet auch heute, mit ausgewechselter Besetzung und nach 45 Jahren Bandbestehen, immer noch auf ganzer Linie überzeugen.
Am 26.04.2019 starb überraschend Sänger Phil McCormack, der sich aber schon einige Monate zuvor aus gesundheitlichen Gründen von der Band zurückgezogen hat. Er wurde ersetzt durch Jimmy Elkins, der schon 2018 Phil bei diversen Shows ersetzt hatte und mit dem auch bereits das neue Doppel-Live-Album aufgenommen wurde.
Im September 2019 erschien bei SPV Records besagtes neues Doppel-Live-Album, anlässlich des 45jährigen Band-Jubiläums.

Mark Knopfler Tribute Band

Eintritt 20,- Euro | Abendkasse 23,- Euro |
Streaming 12,- Euro

Die Mark Knopfler Tribute Band bringt die legendären Songs von Mark Knopfler und den dire straits live auf die Bühne und bedient sich aus dem grandiosem Songmaterial des nun über 40-jährigen Schaffens dieses Ausnahmekünstlers.
Hierbei begeistern die vielseitigen Arrangements, sowie die stilistische Bandbreite des erfahrenen und eingespielten Sextetts. Rocksongs, melancholische Blues-Anleihen und folkige Momente werden mit viel Intensität und Hingabe präsentiert. Selbstverständlich sind auch die Klassiker der dire straits von ‘sultans of swing’ über ‘Romeo & Juliet’ bis zu ‘brothers in arms’ dabei.
Geprägt wird der Sound vom Gitarrenspiel und Gesang Axel Netzbands, der mit viel Authentizität für das knopflereske Flair sorgt. Überhaupt gibt es wohl kaum eine Band, die die atmosphärische Dichte und tiefgründige Emotionalität dieser Musik so gut aufleben lässt, wie die Mark Knopfler Tribute Band. Deshalb werden Songwerke mit Epos-Charakter, wie z.B. ‘telegraph road’, vom Publikum geradezu “erlebt“ – und bei ‘sailing to philadelphia’ wird der Zuhörer unmittelbar auf die besungene Seereise von Mason & Dixon entführt.
Das die Mark Knopfler Tribute Band seit Anfang 2016 als eine der wenigen Mark Knopfler / Dire Straits – Coverbands auf der offiziellen Website von Mark Knopfler gelistet wird, kann als Beleg für das hohe Niveau der Mark Knopfler Tribute Band gewertet werden.

Mark Knopfler Tribute Band

Eintritt 20,- Euro | Abendkasse 23,- Euro |
Streaming 12,- Euro

Die Mark Knopfler Tribute Band bringt die legendären Songs von Mark Knopfler und den dire straits live auf die Bühne und bedient sich aus dem grandiosem Songmaterial des nun über 40-jährigen Schaffens dieses Ausnahmekünstlers.
Hierbei begeistern die vielseitigen Arrangements, sowie die stilistische Bandbreite des erfahrenen und eingespielten Sextetts. Rocksongs, melancholische Blues-Anleihen und folkige Momente werden mit viel Intensität und Hingabe präsentiert. Selbstverständlich sind auch die Klassiker der dire straits von ‘sultans of swing’ über ‘Romeo & Juliet’ bis zu ‘brothers in arms’ dabei.
Geprägt wird der Sound vom Gitarrenspiel und Gesang Axel Netzbands, der mit viel Authentizität für das knopflereske Flair sorgt. Überhaupt gibt es wohl kaum eine Band, die die atmosphärische Dichte und tiefgründige Emotionalität dieser Musik so gut aufleben lässt, wie die Mark Knopfler Tribute Band. Deshalb werden Songwerke mit Epos-Charakter, wie z.B. ‘telegraph road’, vom Publikum geradezu “erlebt“ – und bei ‘sailing to philadelphia’ wird der Zuhörer unmittelbar auf die besungene Seereise von Mason & Dixon entführt.
Das die Mark Knopfler Tribute Band seit Anfang 2016 als eine der wenigen Mark Knopfler / Dire Straits – Coverbands auf der offiziellen Website von Mark Knopfler gelistet wird, kann als Beleg für das hohe Niveau der Mark Knopfler Tribute Band gewertet werden.

Duo Abend

19:30 Uhr | Eintritt 20,- Euro | Abendkasse 23,- Euro |
Streaming 12,- Euro

 

Drei mal Zwei – so lautet erneut die Formel für das musikalische Zusammentreffen am Duo Abend. Auch an diesem elften Konzertabend geht es nicht um Hokuspokus, wohl aber um die Magie der kleinsten Ensemble-Besetzung, die möglich ist. Im Anschluss an die vergangenen Duo Abende entsprach das Presseecho durchweg der guten Stimmung auf den Konzertabenden. „Musikgenuss im Doppelpack“, „ein dreifaches Vergnügen“ oder „Spaß und Gänsehaut“ waren Schlagzeilen, die man in Konzertkritiken lesen konnte.

Am Duo Abend im Theaterstübchen erwartet die Zuhörer auch in diesem Jahr wieder ein abwechslungsreiches Konzertprogramm: Drei Kasseler Duos bestehend aus Gesang und Piano bzw. Gitarre präsentieren ihr Programm zwischen Pop, Soul und Jazz. Im Mittelpunkt stehen drei Sängerinnen und ihre musikalischen Partner. Zu hören sind im einzelnen Katja Friedenberg (Gesang) und Thomas Höhl (Klavier) als »Sentimental Two«, Nicole Jukic (Gesang) und Lisa Sommerfeld (Klavier) als »Two Lounge« und das Duo Tabea Henkelmann (Gesang) und Frank Sommerfeld (Gitarre) als »New Wings«.

Seit nunmehr 13 Jahren sind Katja Friedenberg und Thomas Höhl ein eingespieltes Team. Mit eindrucksvoller Emotionalität und perfektem Zusammenspiel sorgen sie bei ihrem Publikum für große Begeisterung. Seit Katja Friedenbergs Erfolg in Staffel 1 von „The Voice of Germany“ arbeitet sie als Live- und Studiosängerin auf Musical- und Konzert- und TV-Bühnen (u.a. Sing meinen Song). Thomas Höhl feierte zuletzt als Arrangeur großen Erfolg mit dem Orchester-Tribute “Michael Jackson – The Symphony Experience”.

Nicole Jukić und Lisa Sommerfeld zaubern mit großer Spielfreude und ihrem gemeinsamen musikalischen Atem Musik zum Träumen und Mitgrooven. Neben ihrer Affinität zum Jazz, sind beide Musikerinnen sehr experimentierfreudig. Ein besonderes Markenzeichen von Two Lounge sind in Jazzgeschenkpapier verpackte Popsongs, die mit zweistimmigem Gesang dekoriert immer für eine Überraschung sorgen.

Sängerin Tabea Henkelmann und Gitarrist Frank Sommerfeld präsentieren gefühlvolle Interpretationen bekannter und auch neu entdeckter Songs. Als “New Wings” bewegen sie sich dabei zwischen Folk und Pop. Sängerin Tabea Henkelmann ist u.a. Mitglied der Formationen KSwing und Season. Gitarrist Frank Sommerfeld ist als stilistisch versierter Begleiter in der Kasseler Musikszene zuhause.

Als Finale des kurzweiligen Konzertabends werden die drei Duos gemeinsam musizieren.

Sentimental Two: Katja Friedenberg (voc) und Thomas Höhl (p)
Two Lounge: Nicole Jukic (voc) und Lisa Sommerfeld (p)
New Wings: Tabea Henkelmann (voc) und Frank Sommerfeld (git)