Dienstag, 27.09.2022

Stadtmuseum Hofheim am Taunus
Burgstraße 11
65719 Hofheim am Taunus





Vom 20.08. bis 13.11.2022 präsentiert das Stadtmuseum in seiner Dauerausstellung KUNST das Spotlight: NAY.

In Hofheim lebte Ernst Wilhelm Nay (1902-1968) sechs Jahre, von 1945 bis 1951, hier entstanden seine berühmten „Hekate-Bilder“ sowie die „Fugalen Bilder“. Neben Arbeiten Nays sind Werke der mit Hofheim verbundenen Künstlerinnen und Künstler Hanna Bekker vom Rath, Marta Hoepffner, Ida Kerkovius, Emy Roeder, Ottilie W. Roederstein, Karl Schmidt-Rottluff, Friedel Schulz-Dehnhardt und Günter Schulz-Ihlefeldt zu sehen. Eine Kabinettausstellung anlässlich der Retrospektive im Landesmuseum Wiesbaden.

Abb. Ernst Wilhelm Nay: Eruption, 1965, Farbaquatinta auf Arches-Velin, 43,9 x 31,4 cm, Stadtmuseum Hofheim am Taunus © VG Bild-Kunst 2022.

Dienstag 10.00 - 13.00 Uhr Dienstag - Freitag 14.00 - 17.00 Uhr Samstag/Sonntag 11.00 - 18.00 Uhr Montags geschlossen


Eventdaten bereitgestellt von: Kulturkurier

Das könnte auch interessant sein

Wahlabo 4 (Wählen Sie 4 Veranstaltungen und erhalten Sie 40 % Rabatt auf den Gesamtpreis)
Die Frankfurter Bürgerstiftung bietet wie jedes Jahr wieder eine Reihe von Konzerten der Extraklasse. Charakteristisch ist das breite Spektrum an Musikangeboten, von alten und zeitgenössischen Kammerkonzerten und Liederabenden bis hin zu Darbietungen von Jazz- und Popformationen. Ebenso stehen Theateraufführungen und Vorträge sowie Veranstaltungen speziell für die kleinen Gäste auf dem Programm. Insgesamt über 300 Kulturveranstaltungen werden pro Jahr ausgerichtet.

Gegründet wurde die Frankfurter Bürgerstiftung 1989, um wissenschaftliche und kulturelle Zwecke sowie soziale Arbeiten im Bereich der Jugend, Gesundheit, Senioren, Behinderte und Kranken zu fördern. Auch ist der Natur- und Umweltschutz ein wichtiges Unterstützungsfeld. Gerade für Konzerte eignet sich das Holzhausenschlösschen wunderbar als Veranstaltungsort, der vom idyllischen Holzhausenpark mit seinem Weiher umgeben ist. Viele renommierte Musiker spielten bisher im dazugehörigen Grunelius-Saal und bescherten einzigartige Erlebnisse.

Schon im 16. Jahrhundert war das wunderschöne Schlösschen ein Treffpunkt für Künstler und Gelehrte der damaligen Zeit. Diese Tradition führt sich bis heute fort und bietet unter anderem Konzerterlebnisse der Extraklasse. Seien Sie Teil dieser Tradition und erleben Sie die Veranstaltungen der Frankfurter Bürgerstiftung live!
Wahlabo 3 (Wählen Sie 3 Veranstaltungen und erhalten Sie 30 % Rabatt auf den Gesamtpreis)
Die Frankfurter Bürgerstiftung bietet wie jedes Jahr wieder eine Reihe von Konzerten der Extraklasse. Charakteristisch ist das breite Spektrum an Musikangeboten, von alten und zeitgenössischen Kammerkonzerten und Liederabenden bis hin zu Darbietungen von Jazz- und Popformationen. Ebenso stehen Theateraufführungen und Vorträge sowie Veranstaltungen speziell für die kleinen Gäste auf dem Programm. Insgesamt über 300 Kulturveranstaltungen werden pro Jahr ausgerichtet.

Gegründet wurde die Frankfurter Bürgerstiftung 1989, um wissenschaftliche und kulturelle Zwecke sowie soziale Arbeiten im Bereich der Jugend, Gesundheit, Senioren, Behinderte und Kranken zu fördern. Auch ist der Natur- und Umweltschutz ein wichtiges Unterstützungsfeld. Gerade für Konzerte eignet sich das Holzhausenschlösschen wunderbar als Veranstaltungsort, der vom idyllischen Holzhausenpark mit seinem Weiher umgeben ist. Viele renommierte Musiker spielten bisher im dazugehörigen Grunelius-Saal und bescherten einzigartige Erlebnisse.

Schon im 16. Jahrhundert war das wunderschöne Schlösschen ein Treffpunkt für Künstler und Gelehrte der damaligen Zeit. Diese Tradition führt sich bis heute fort und bietet unter anderem Konzerterlebnisse der Extraklasse. Seien Sie Teil dieser Tradition und erleben Sie die Veranstaltungen der Frankfurter Bürgerstiftung live!
Wahlabo 5 (Wählen Sie 5 Veranstaltungen und erhalten Sie 50 % Rabatt auf den Gesamtpreis)
Die Frankfurter Bürgerstiftung bietet wie jedes Jahr wieder eine Reihe von Konzerten der Extraklasse. Charakteristisch ist das breite Spektrum an Musikangeboten, von alten und zeitgenössischen Kammerkonzerten und Liederabenden bis hin zu Darbietungen von Jazz- und Popformationen. Ebenso stehen Theateraufführungen und Vorträge sowie Veranstaltungen speziell für die kleinen Gäste auf dem Programm. Insgesamt über 300 Kulturveranstaltungen werden pro Jahr ausgerichtet.

Gegründet wurde die Frankfurter Bürgerstiftung 1989, um wissenschaftliche und kulturelle Zwecke sowie soziale Arbeiten im Bereich der Jugend, Gesundheit, Senioren, Behinderte und Kranken zu fördern. Auch ist der Natur- und Umweltschutz ein wichtiges Unterstützungsfeld. Gerade für Konzerte eignet sich das Holzhausenschlösschen wunderbar als Veranstaltungsort, der vom idyllischen Holzhausenpark mit seinem Weiher umgeben ist. Viele renommierte Musiker spielten bisher im dazugehörigen Grunelius-Saal und bescherten einzigartige Erlebnisse.

Schon im 16. Jahrhundert war das wunderschöne Schlösschen ein Treffpunkt für Künstler und Gelehrte der damaligen Zeit. Diese Tradition führt sich bis heute fort und bietet unter anderem Konzerterlebnisse der Extraklasse. Seien Sie Teil dieser Tradition und erleben Sie die Veranstaltungen der Frankfurter Bürgerstiftung live!
Peterchens Mondfahrt - Autoren Kim Langner und Axel Weidemann
Peterchen und seine kleine, neugierige Schwester Anni wollen einfach nicht schlafen. Kein Wunder! Die beiden haben unerwarteten Besuch: den ängstlichen Maikäfer Herr Sumsemann. Dieser braucht dringend die Hilfe der beiden Kinder. Vor einigen Jahrhunderten hat nämlich eine listige Schlange dem Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur- Sumsemann sein sechstes Beinchen weggezaubert. Als Strafe wurde die böse Schlange von der mächtigen Nachtfee auf den Mond verbannt. Doch aus Versehen landete das sechste Bein gleich mit dort. Seit dieser Zeit haben alle Nachkommen der Familie Sumsemann nur noch fünf Beinchen. Dieser Fluch kann nur mit der Hilfe von zwei Kindern gebrochen werden, die mutig genug sind, mit dem Sumsemann zum Mond zu reisen und die gemeine Schlange zu besiegen. Die Weltraummission startet und unsere frisch gebackenen Astronauten müssen so manches Abenteuer bestehen. Sie treffen auf den wichtigen Sandmann, Frau Holle, die berühmte Nachtfee und mit etwas Glück lernen sie sogar den Weihnachtsmann persönlich kennen ...

Dies alles erleben wir bei dem Kinderbuchklassiker Peterchens Mondfahrt. Wir fliegen gemeinsam in eine fantastische, bunte Galaxie, bestehen dort spannende Abenteuer, sind zur Mitternachtskonferenz bei der Nachtfee geladen und bekämpfen gemeinsam das Böse.

Nach den großen Erfolgen von Der Zauberer von Oz, Aladin und die Wunderlampe und Alice im Wunderland bringt das Autoren- und Regieduo Kim Langner und Axel Weidemann nun Peterchens Mondfahrt im Theater Trier auf die Bühne.
Was glitzert da im Schnee?
Für Kinder ab 2 – 6 Jahren und Erwachsene
Maulwurf erlebt zum ersten Mal Schnee. Brrr – Ganz schön kalt. Aber auch ganz schön schön – so weiß und still. Maulwurf ist verzaubert und möchte gleich die Winterwelt erkunden. Auf seinem Schneespaziergang entdeckt er etwas wunderschön Glitzerndes. Das möchte Maulwurf gerne seinen Freunden zeigen, doch plötzlich ist es verschwunden. Wie konnte das passieren? Gerade war dieses glitzernde Dings doch noch da? Das muss Magie sein! Mit Hilfe seiner Freunde Hase, Igel und Eichhörnchen macht er sich auf die Suche nach dem Rätsel des eisigen Zauberdiamanten. Eine zauberhafte Entdeckungstour durch den schneebedeckten Wald beginnt ...

In dem kleinen Bilderbuch-Konzert spiegelt die Musik, live gespielt von Mareike Henken und Winfried Wrede, die Geschichte des erfolgreichen Kinderbuchautoren Jonathan Emmett wider und verschmilzt so zu einem poetischen Gesamtwerk. Kleine und große Zuschauer:innen werden über diese einzigartig musikalische Erzählweise in das magische Winterland des abenteuerlustigen Maulwurfs geführt.

„Die kleinen Zuschauer (…) sind vom ersten Ton an fasziniert und gebannt.“ (NWZ, 03.12.19)

„Spannend und magisch. (…) Eine halbe Stunde, die die Besucher ebenso verzaubert wie den Maulwurf.“ (Oeins, 04.12.19)

„Es war ganz zauberhaft und die Kinder haben ordentlich gestaunt über den eiskalten Diamanten und den Klängen eines verschneiten Winterwaldes gelauscht. Man ist immer ganz beseelt, wenn man dort in dem kleinen Theater in Oldenburg war.“ (www.sanvie-mini.de, 02.12.19)

Für Kinder ab 2 Jahren und Erwachsene.

Komposition und Live-Musik: Mareike Henken, Winfried Wrede // Regie: Marga Koop // Kostüme: Björn Hotes, Albena Kaptebileva // Bühne: Bernhard Weber-Meinardus

Ausgebucht
Lambert
Sein siebtes Studioalbum OPEN - sein viertes für das Universal/Decca-Imprint Mercury KX - besteht aus 15 prägnanten Instrumentalstücken und ist die intuitive und persönliche Antwort des in Hamburg geborenen und derzeit in Berlin lebenden Komponisten/Multi-Instrumentalisten auf den ersten Lockdown im Frühjahr 2020. Eine ebenso ruhige wie unruhige Reise, in deren Mittelpunkt das Klavier steht und die sich nahtlos zwischen improvisiertem Jazz, Klassik und filmischem Ambiente bewegt. OPEN / Offenheit ist auch ein Schlüssel zum Verständnis dieser eigenwilligen, rätselhaften und verspielten Figur, die nie ohne ihre gehörnte Maske zu sehen ist.

"Als Teenager hatte ich Schwierigkeiten, Kontakte zu knüpfen, also habe ich mich der Musik zugewandt", erklärt er. "Und obwohl es mir besser ging, fühlte ich mich immer noch unnahbar. Aber der Einschluss war eine erzwungene Situation, also ist OPEN eine Art Nostalgie nach mehr sozialer Interaktion."

Die Entstehung von OPEN brachte Lambert "zurück zu den Gefühlen, die ich hatte, als ich meine ersten beiden Alben´ Lambert (2014) und Stay In The Dark´ (2015) machte. Es ist sehr klavierbasiert und der pianistische Kern der Stücke ist essentiell."

2018 begann er mit dem amerikanischen Indie-Folk-Sänger Dekker das songbasierte Albumprojekt „We Share Phenomena“ (als Lambert & Dekker) und ein instrumentales Minialbum „Exodus“ mit dem deutschen Techno-Künstler Stimming (als Lambert x Stimming), womit er seine rhythmischen und Free-Jazz-Ansätze noch weiter ausdehnte. Lamberts letztes Soloalbum False (2021) war ein ganzes Album mit zahlreichen Kollaborationen, die von Freejazz und Americana bis hin zu Electronica und sogar Autotuned-Pop reichten, und im selben Jahr erschien ein komplettes Album von Lambert x Stimming, „Positive“.
Es gab noch weitere Kollaborationen, die über die Musik hinausgingen: Zur Zeit von True wurde ein Dokumentarfilm über das Training anderer (maskierter) Lamberts zur Aufführung seiner Musik gedreht, während False von einer Podcast-Serie mit dem "weltbekannten ´Lambertologen´ Martin Stollmayr" begleitet wurde.

"Das Neue an OPEN ist die Art und Weise, wie ich den analogen Synthesizer zum Arrangieren verwendet habe", sagt er. "Für mich fühlt es sich schräg an, irgendwo zwischen wunderschön arrangiert und ein bisschen unsicher. Es fühlt sich auch wie ein sehr songorientiertes Album an, ähnlich wie die ersten beiden Alben. Das Vorhandensein der Gitarre ist ebenfalls neu. Ich war immer unsicher, was mein Gitarren Skills anging, daher hatte ich in der Vergangenheit immer jemanden der es für mich tat. Diesmal nicht...
Ich mag diese Momente der Unabhängigkeit".

Unabhängigkeit war für Lambert schon immer wichtig. Er wuchs mit den klassischen Schallplatten seiner Eltern auf (obwohl sie auch die Beatles hörten - "sie sind immer noch meine Lieblingsband", sagt er) und nahm von klein auf Klavierunterricht, aber als seine Teenagerjahre näher rückten, beschloss er, dass "klassische Musik langweilig war - all diese Noten!" - und begann, auch Schlagzeug zu spielen. Mehr Unabhängigkeit erlangte er, als ein neuer Klavierlehrer ihn in den Jazz einführte, "was mein ganzes Verständnis von Klavier beeinflusste" (Bill Evans ist ein besonderer Favorit). Deshalb wehrt er sich auch dagegen, als "post-klassisch" eingestuft zu werden.

"Ich denke, dass viele meiner Stücke in diese Schublade passen, aber für mich ist diese Musik ´vertikal´: Es geht um Textur, Harmonie und sich überlagernde Atmosphären. Sie hat keinen sehr ´horizontalen´ Aspekt, so wie ich es spiele. Die linke Hand ist für die coolen Akkorde da und die rechte Hand für die coolen Linien. Ich habe das Gefühl, dass Post-Klassik nur die linke Hand ist.

In den Nullerjahren spielte und schrieb Lambert Songs in Bands - von Garagenrock und melodiösem Indie bis hin zu instrumentalen Jazz-Trios - aber er kehrte zu seiner Verbindung zum Jazz und zur Soloarbeit zurück. "Die demokratische Arbeitsweise war für mich nicht das Richtige. Bands lösen sich irgendwann auf. Ich kann mich nicht selbst auflösen!"

Aber Lambert kann auch nicht wirklich er selbst sein. Da wäre zunächst einmal seine gehörnte Maske, eine Volkstradition in der sardischen Stadt Ottana. "Ich war so froh, dass ich die Möglichkeit hatte, nicht ich selbst als Lambert zu sein und eine Figur zu formen, die nicht unbedingt mit mir verbunden ist", erklärt er.

Trotz all seiner Bemühungen, andere in seine Welt einzuladen, und trotz seiner Sehnsucht nach Verbundenheit bleibt Lambert ein einsamer Charakter. Im Musikvideo zum Titeltrack von OPEN ist der Mann mit der gehörnten Maske "sehr introvertiert und nachdenklich, aber er wandert in einer offenen Landschaft. Es ist ein Bild dafür, wie er sich seine Welt vorstellt. Und er würde seine Weisheit gerne mit der Welt teilen".

Lamberts Weisheit schwappt auf den Inhalt von OPEN über, wo die Songtitel widerspiegeln, wie die Musik ihn fühlen lässt. Nehmen wir zum Beispiel ´I´ve Never Been To China´. "Für mich fühlte es sich an, als würde ich versuchen, eine klischeehafte Vorstellung von traditioneller chinesischer Musik zu imitieren, was ich vermied, indem ich das Publikum wissen ließ, dass ich noch nie dort gewesen bin!"

Während des gesamten Albums unterhält Lambert einen Dialog sowohl mit der Außenwelt als auch mit dem Inneren, da die Pandemie alle möglichen philosophischen und existenziellen Fragen über Gemeinschaft und Unabhängigkeit aufwirft. Time Out" ("Ich kann eine Auszeit genießen, wenn ich mich dazu entschließe, sie zu nehmen. Es tut aber weh, wenn höhere Mächte dir sagen, dass du dich ausruhen sollst") hat einen, wie Lambert es nennt, "Antwort-Track", nämlich ´Do Not Rest´ ("meine Rebellion gegen erzwungene Zeiten von Yoga und Achtsamkeit. I could use a coffee though...."). Beide Tracks zeigen nicht nur Lamberts forschendes Denken, sondern auch seine jazzigeren Tendenzen und die selbst beschriebene zögerlich-zittrige Dynamik mit betörenden Tremolo-Effekten.

Lambert erforscht seine Psyche weiter in What´s The Hurry? ("Mein Arzt hat mir gesagt, dass Stress Gift für mich ist. Das Problem ist: Ich kann nicht warten!"), ein eher romantisch-klassischer Lambert in voller Fahrt. Silver Lining" ("Es ist anstrengend, nach dem Silberstreif zu suchen, während man damit beschäftigt ist, sich auf die Schattenseiten zu konzentrieren, aber es lohnt sich") und "The View" ("Stell dir vor, du wohnst im hässlichsten Haus der Stadt und schaust aus dem Fenster, was siehst du? ) passen eher zu Lamberts Filmsoundtracks („Hedi Schneider steckt fest“, 2015, „Inez & Doug & Kira“ , 2018, das kommende „Alles In Bester Ordnung“). Und dann ist da noch ´Edgy´. "Die Melodie klingt für mich falsch", wagt er zu behaupten. "Aber ich habe gelernt, dass es ´falsch´ nicht gibt. Ich mag das. Wenn ich es ´edgy´ nenne, merkt niemand, wie falsch es ist."

Auf der anderen Seite von ´Edgy´ platziert Lambert das ruhige ´There Is Nothing I Can Do´ ("Hören Sie sich die Melodie dieses Stücks an! Das Klavier singt diese Worte, ohne singen zu können") und das wandernde ´Nobody Travelling´ ("gut für den Planeten, schlecht für die Menschen, gut für die Menschen, schlecht für die Reiseunternehmen, gut für das Klima, schlecht für deinen Körper"). Zum Schluss bittet Lambert alle um "Be Quiet!", einen jazzigen Epilog, der sich durch analoge Synthesizer auszeichnet. "Ihr müsst jetzt wirklich still sein", sagt die Musik. "Die Welt hängt davon ab, dass ihr die Klappe haltet. Ah, toll, danke! Jetzt kann ich dasselbe tun...."

Lambert scherzt natürlich nur. OPEN wird die Konversation weiterführen, wie es nur ein meisterhafter Komponist kann, der die Musik nutzt, um das Innere auszudrücken, wobei Solo-Live-Shows am Horizont zu sehen sind. Schließlich will er ja "offen" sein.

"Es gibt eine Chance", sagt er abschließend. "Offen zu sein kann den Weg weisen. Es ist zwar widersprüchlich, dass jemand, der eine Maske trägt, das sagt, aber trotzdem wäre das ein schlechter Grund, ihm zu widersprechen!"
Somnium - Keplers Traumreise zum Mond - Ein Musical mit Chören, Orchester, Solisten und Tänzern
Die erste Science-Fiction-Erzählung der Geschichte als spektakuläres Musical mit über 100 Beteiligten.

Johannes Kepler schickt in seiner 1609 geschriebenen Erzählung Somnium den jungen Isländer Duracoto mit seiner Mutter, der Zauberin Fiolxhilde, auf eine wundersame Reise zum Mond. Diese Reise ist der triumphale Abschluss einer Irrfahrt des jungen Mannes, die ihn von einem Frachter mit barbarischen Seeleuten bis zur Insel Ven zum königlichen Sternenforscher Tycho Brahe führt, wo er einige Jahre die Wissenschaft der Sternkunde lernt.

Kepler schickt seine Figuren auf den Mond, um den Menschen durch den Wechsel der Perspektive einen ganz neuen Blick auf sich selbst und ihren Platz im Universum zu geben. Aber nicht, um durch die Wissenschaft alles Wunderbare zu entzaubern, sondern um mit der Phantasie das wunderbar gewirkte Weltall zu feiern.

Der Hamburger Komponist und Theaterautor Maximilian Ponader hat für den Johannes Kepler Chorverband zum 75. Verbandsjubiläum aus dem einzigartigen Text ein bewegendes Musiktheaterwerk geschaffen, mit begeisternden Chorsätzen, rockigen Tanznummern und gefühlvollen Balladen, die mitten ins Herz treffen. Und hier dürfen alle Mitmenschen Duracotos auf dem Mond landen, wo die über 100 Akteure, Sängersolisten, Choristen, Tänzer und Livemusiker, ein atemberaubendes Fest begehen zu Ehren all dessen, was uns heute wirklich heilig sein sollte: Die Freiheit, die Neugier, die Liebe und die Phantasie.

Mitwirkende:
Duracoto - Hannes Nedele (Bariton)
Fiolxhilde - Wiebke Huhs (Sopran)
Volk von Thule - Projektchor CV Weil der Stadt
Chor der Geister - Projektchor El´Chor Höfingen
Tanzgruppen - Ballettschule Gymnastica, WdS
Projektorchester unter der Leitung von Kai Müller

Details unter:
https://www.chorverband-kepler.de/veranstaltungen/chortage-projekte-im-cvjk/2022-somnium/

Karten-Umtausch oder –Rückgabe ist nicht möglich!

Karten sind an der Abendkasse noch erhältlich! - Die Abendkasse öffnet 1 Stunde vor VA-Beginn.

Leonberg

27.11.2022
16:00 Uhr
Tickets
ab 19,50 €
Molecular Scars
Aus was ist diese Gegenwart gemacht? Welche Erzählungen, Vermutungen, Übertreibungen, Geheimnisse und Irritationen liegen in ihr? Mit Tänzer*innen aus verschiedenen Generationen versucht Molecular Scars dem Rätsel etwas näher zu kommen. Das Stück erzählt eine Geschichte: über das Sinn-Finden in der Vergangenheit und die Frage, wie die Zukunft beeinflusst oder gestaltet werden kann. Mit dieser Arbeit beendet die Heidelberger Company INTER-ACTIONS eine dreijährige Auseinandersetzung mit Erfahrungen individueller, kollektiver und generationenübergreifender Traumata.



What is the present made of? What narratives, assumptions, exaggerations, secrets and confusions does it hold or carry?

Working with performers of different generations, MOLECULAR SCARS attempts to get a little closer to this puzzle. The piece tells a story about finding meaning in the past and questions how the future can be influenced or shaped.

With this production INTER-ACTIONS ends a three-year series, inspired by themes of individual, collective and cross generational experiences with trauma.

Konzept, Choreografie & Bühne Edan Gorlicki Getanzt von Catherine Guerin, Tobias Kelle, Eli Cohen, Lorenzo Ponteprimo, Brigitta Schirdewahn Text Catherine Guerin Recherche & künstlerische Beratung Amy Josh, Alfonso Fernández Sánchez, Catherine Guerin, Charlotte Petersen, Lorenzo Ponteprimo, TingAn Ying, Christine Caldwell, Israel Aloni, Gina Osuna Licht Ingo Jooß Musik Harrison McClary Kostüme Naomi Kean Dramaturgie Eva-Maria Steinel Produktionsleitung Silinee Damsa-Ard / Produktionsbüro schæfer&sœhne Social Media & PR Jael Krämer Management Sarah Thöle Touring Management Ricarda Walter

Produktion Edan Gorlicki/INTER-ACTIONS in Koproduktion mit Theater Rampe Stuttgart & EinTanzHaus Mannheim. Gefördert durch den Landesverband Freie Tanz- und Theaterschaffende Baden-Württemberg e.V. aus Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg, das Kulturamt der Stadt Heidelberg sowie DIEHL+RITTER/TANZPAKT RECONNECT, gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen der Initiative NEUSTART KULTUR. Hilfsprogramm Tanz. Gesponsert von EPPLE. Kooperationspartner SRH Hochschule Heidelberg, Fakultät für Therapiewissenschaften Tanztherapie/Musiktherapie & Karlstorbahnhof Heidelberg.

Einlass: 17:30 Uhr
„Alice im Wunderland“ - nach dem Kinderbuch von Lewis Carroll dramatisiert von Ewald Polacek
Alice im Wunderland (englischer Originaltitel Alice’s Adventures in Wonderland) ist ein erstmals 1865 erschienenes Kinderbuch des britischen Schriftstellers Lewis Carroll. Alice im Wunderland gilt als eines der hervorragenden Werke aus dem Genre des literarischen Nonsens und wird zu den Klassikern der Weltliteratur gezählt. Figuren der Erzählung, wie zum Beispiel das weiße Kaninchen, die Grinsekatze, der Märzhase und der verrückte Hutmacher, oder einzelne Episoden, wie beispielsweise die der Teegesellschaft, in die Alice hineingerät, wurden auch in der Popkultur immer wieder aufgegriffen. Die fiktive Welt, in der Alice im Wunderland angesiedelt ist, spielt in solch einer Weise mit der Logik, dass sich die Erzählung unter Mathematikern und Kindern gleichermaßen großer Beliebtheit erfreut. Sie enthält zahlreiche satirische Anspielungen – auch auf die Schullektionen, die Kinder im England jener Zeit auswendig lernen mussten. Für die Bearbeitung war es eine reizvolle Herausforderung, diese bunte Fantasiewelt mit ihren köstlichen skurrilen Figuren auf die kleine TAM-Bühne zu versetzen, um Sie die Abenteuer von Alice im Wunderland miterleben zu lassen. Besonders freue ich mich bei diesem Projekt über die Zusammenarbeit von großartigen, erfahrenen Schauspielerinnen und Schauspielern unseres Theaters mit ausgezeichneten, jungen Talenten, die aus unseren Kinder- und Jugendtheaterwerkstätten hervorgegangen sind. Das Theater vereint die Generationen nicht nur im Zuschauerraum sondern auch auf der Bühne! Es spielen: Marlies Kases als Alice im Wunderland und in vielen weiteren Rollen: Annemarie Brunner, Elisabeth Datler, Sonja Deimling, Ulrike Hassler, Birgit Höllrigl-Kases, Iris Höllrigl, Anja Kases, Roland Kases, Eva Liebhart, Helga Reiter, Christine Reiterer, Inge Rosenauer, Merlind Waldmann, Ella Weidl, Enya Wessely

Ausstattung/Kostüme: Adele Schaden

Licht- und Tontechnik: Gottfried Eggenhofer

Regie: Ewald Polacek

Einlass: 16:00 Uhr
Sissi Perlinger: Die Perlingerin - "Worum es wirklich geht"
Die Bühnenshow
Regie: Dieter Woll

Sissi Perlinger kitzelt die Glücks-Synapsen und lädt ein zu einer kurzweiligen Lebensreise zum eigenen höchsten Potential, das in jedem von uns steckt.
Zudem ist Sissi ein musikalisches Ein-Frau-Orchester und begleitet ihre virtuose 3 ½ Oktaven Stimme, indem sie Gitarre und gleichzeitig Schlagzeug spielt. Ihre poetischen Texte untermalt sie mit einer geballten Ladung grooviger Rhythmen.
In ihrer Bühnenshow gibt Sissi Perlinger tiefgründige, philosophische, urkomische, politisch unkorrekte Anregungen, sich über den wahren Sinn des Lebens Gedanken zu machen. Sie schmeißt mit Weis- und Wahrheiten derart rasant um sich, dass man vor lauter Lachen ganz vergisst, dass es sich um eben solche handelt.
Was sich auf diesem Planeten gerade abspielt, wird von der Perlingerin schonungslos auf den Punkt gebracht.
Die Kaiserin der Vielseitigkeit ist Kabarettistin, Entertainerin, ernste Schauspielerin und Bühnenschamanin. Sie gibt Einblicke, wie man sich weiter entwickeln und die Themen der heutigen Zeit meistern kann. Das Publikum wird amüsiert, inspiriert, aber auch tief berührt.

Foto © Steffen Jänicke
(Achtung! Die Vorstellung beginnt bereits um 17.00 Uhr wegen des Spiels Deutschland - Spanien im Rahmen der Fußball-WM.)

Bitte durchgehende Maskenpflicht beachten! - Dauer ca. 110 Min. inkl. Pause

Online keine Karten mehr erhältlich, Restkarten evtl. noch an der Abendkasse. Info unter 089 / 66 555-316
Venedig im Schnee - Komödie von Gilles Dyrek
Nathalie und Jean-Luc sind im Stress: Gerade planen sie ihre bevorstehende Traumhochzeit und sanieren gemeinsam eine Altbauwohnung in bester Lage. Ihrer trauten Zweisamkeit tut das keinen Abbruch. Dumm nur, dass gerade an diesem Tag Jean-Luc in der Stadt einen alten Studienfreund getroffen und zu einem spontanen Essen in der neuen Wohnung eingeladen hat, obwohl die noch eine halbe Baustelle ist. Tatsächlich taucht schließlich Christophe mit seiner Freundin Patricia auf – eine halbe Stunde zu spät. Denn während die Gastgeber vor lauter Begeisterung über das eigene Glück fröhlich und penetrant vor sich hin turteln, haben sich die Gäste auf dem Weg im Auto heftig gestritten. Die Folge: Patricia schmollt und sagt kein einziges Wort.

Was hat sie nur, fragen sich Nathalie und Jean-Luc. Könnte es sein, dass sie nicht ihre Sprache spricht? Dass sie eine Ausländerin ist? Und noch ehe Christophe die Situation erklären kann, nutzt die ebenso genervte wie amüsierte Patricia den Irrtum und spinnt die Geschichte weiter – und weiter. Sie erfindet eine Fantasiesprache, gibt sich als Bürgerkriegsflüchtling und illegal eingewanderte Migrantin aus. Während Ihr Freund vor Scham im Boden versinken möchte, treibt Patricia ihr perfides Spiel so perfekt, dass sie bei den Gutmenschen Nathalie und Jean-Luc eine Welle an Mitgefühl und Hilfsbereitschaft auslöst. Der Abend zu viert nimmt einen Verlauf, den niemand so erwartet hätte …

Was Gilles Dyreks Erfolgskomödie mit „Venedig im Schnee“ zu tun hat, löst sich erst am Ende auf. Der Autor, Schauspieler und Regisseur brach mit seinem bissigen Stück 2003 in Frankreich alle Besucherrekorde. Durch das drastische Entlarven von gängigen Vorurteilen und scheinheilig zur Schau gestellter Betroffenheit und Solidarität wirkt „Venedig im Schnee“ heute aktueller und pointierter als bei seiner Uraufführung. Daneben serviert die turbulente Beziehungskomödie mit ihren hochtourigen Dialogen und turbulenten Wendungen auch noch Schauspielerfutter vom Feinsten.

Bitte beachten Sie: Es gilt die jeweils aktuelle Corona Verordnung für den Veranstaltungstag.
Aladin - das Musical - Theater Liberi
Über den Mut, das eigene Schicksal zu ändern: Im Musical-Highlight „Aladin“ taucht das Publikum ein in eine Welt voller Abenteuer und Magie. Eigens komponierte Musicalhits, jede Menge Spannung und noch mehr Humor versprechen beste Live-Unterhaltung für die ganze Familie!

1001 Nacht im neuen Glanz
Das für seine fantasievollen Familienmusicals bekannte Theater Liberi präsentiert die berühmte Geschichte aus 1001 Nacht in einer temporeichen und modernen Version. Bestens ausgebildete Musicaldarsteller zeigen die abwechslungsreichen Facetten der beliebten Charaktere in diesem Märchen rund um Mut, Selbstbestimmung und Freundschaft. Fantastische Lichteffekte, edle Kostüme sowie eindrucksvolle Musik und Choreografien erschaffen dabei die perfekte Kulisse für die geheimnisvolle Welt von Aladin, Yasmin und Dschinni.

Ein Abenteuer voller Magie
Aladin führt ein Leben als einfacher Straßenjunge, bis sein Leben schlagartig auf den Kopf gestellt wird: Gerade erst hat er Prinzessin Yasmin kennengelernt, die mit allen Mitteln versucht, ihr Volk vor dem bösen Zauberer Dschafar zu schützen, da wird er selbst in dessen fiese Machenschaften verwickelt. Denn Dschafar will endlich den Sultan loswerden und die Macht mit Hilfe einer sagenumwobenen Lampe an sich reißen. Ausgerechnet Aladin soll ihm dabei helfen, doch das Vorhaben geht schief und Aladin sitzt in einer Höhle fest. Auf der Suche nach einem Ausweg entdeckt er das Geheimnis der Wunderlampe und befreit den mächtigen Dschinni, der sich schnell als echter Freund herausstellt. Aladins Probleme scheinen auf einen Schlag gelöst, denn wo ein Dschinni, da auch drei Wünsche. Doch Magie allein wird nicht reichen, um Yasmin zu helfen und Dschafars finstere Pläne zu durchkreuzen…

Resttickets über
http://www.theater-liberi.de

Würzburg

27.11.2022
15:00 Uhr
Tickets
ab 24,00 €
DRYCRY
Beschreibung
DRYCRY zieht eine geografische Parallele zwischen den Erinnerungen an die unendlichen, trockenen Landschaften im Süden Irans und den hochgelegenen, dürren Horizonten der bolivianischen Anden. In diesem Stück nimmt cobracobra die Erinnerung als eine multisensorische Art und Weise, die Frage des Raums zu verstehen, um atemporale Orte des Erinnerns und der Zugehörigkeit zu erzeugen. Sie tragen Landschaften in ihrer persönlichen und sozialen Geschichte, um Verlust, Ungerechtigkeit und Widerstand durch eine Choreografie widerzuspiegeln, die Emotionen durch das Beharren auf Tanz wieder aufleben lässt. In DRYCRY entfesselt der Kummer zarte, begrenzte körperliche Manifestationen. Zwischen vergangenen Geschichten und zukünftigen Träumen lassen Melodien, Beats und Stimmen die letzten Tropfen des Wassers vibrieren, und der Tanz markiert ein allmähliches Verschwinden, bei dem sich Schweiß in Tränen verwandelt. cobracobra betritt die Bühne als eine räumliche Störung, die eine Verbindung zu anderen Orten, Zeiten und Menschen herstellt; ein Riss, durch den verwundete Landschaften in ihrem sozialen Kontext neu erdacht und anders aufgebaut werden.

Besetzung
Konzept, Choreographie & Performance: Kiana Rezvani & Sharón Mercado Nogales | Lichtdesign: Marcelo S. Daza | Musik: Antuantu & d4z4 | Kostümbild: jo ishii | Bühnenbildassistentin: Paola Bascon | Produktion: Anna Chwialkowska | Dank an Francisca Vera

Ausgebucht. Evtl. Restkarten an der Abendkasse
Nurejew - Tanzstück von Guido Markowitz und Damian Gmür
Er war ein Komet am Tanzhimmel, ein Welt-, ein Medien- und ein Popstar des klassischen Balletts. Und ein Mann mit einer außergewöhnlichen Lebensgeschichte: Rudolf Nurejew, 1938 geboren in der Transsibirischen Eisenbahn in der Nähe von Irkutsk am Baikalsee, der Partnerstadt Pforzheims. Wie fühlte es sich an, Rudolf Nurejew zu sein? Als Mensch im Fadenkreuz extremer Sehnsüchte und gegensätzlicher Bedürfnisse in der Zeit des Kalten Kriegs zu stehen? Als Tänzer mit den Begrenzungen, seien es jene der Gesellschaft, ihren Ordnungen und Institutionen oder jene des eigenen Körpers, umgehen zu müssen? Guido Markowitz und Damian Gmür nähern sich in ihrem neuen Tanzstück „Nurejew“ dem Künstler und Menschen. Gemeinsam entwerfen sie ein emotional durchleuchtendes Tanz-Imago dieses herausragenden Künstlers in Bildern und Gefühlen eines Lebens, das vor allem an einem Ort stattfand: auf der Bühne.

Helles und Dunkles lagen in der Lebensgeschichte von Rudolf Nurejew, der 1993 an der Immunkrankheit AIDS starb, nah beieinander. Die extremen und komplizierten Spannungsfelder, die sein Leben von Anfang an geprägt haben, hatten in ihm eine Welt aus Licht und Schatten ausgeformt und ein ureigenes Verständnis von Grenzen und von Freiheit hervorgebracht. Nurejew hat beides in seinem Leben erfahren: ein S ubjekt oder ein Objekt zu sein, anderen auf Augenhöhe zu begegnen oder sie respektlos zu behandeln.

Gewohnt, einerseits instrumentalisiert zu werden, andererseits etablierte Regelsysteme infrage zu stellen, ja sogar komplett zu ignorieren und ihnen Neues zuzumuten, forderte Nurejew zeit seines Lebens die Menschen und Institutionen heraus. Denn ausgestattet mit einer unvergleichlichen Aura und starken sinnlichen Präsenz, wirkte Nurejew betörend schön. Man erkannte in ihm Hingabe und erkannte seine Fähigkeit zur Innovation an. Zugleich galt er als egoistisch und provokativ, seine Gier und Egozentrik als bestechend. Zugefügten Demütigungen begegnete der außergewöhnlich athletische Tänzer erst mit Aufruhr, später mit Arroganz.

Am 16. Juni 1961 entschied sich Nurejew, damals Solist beim Kirow-Ballett, dem heutigen Marijinski-Ballett, während des ersten Gastspiels im Westen auf dem Pariser Flughafen politisches Asyl zu beantragen. Familie und Weggefährten in der alten Heimat büßten für seine Flucht. In seinem neuen Leben im Westen fand er in Margot Fonteyn und Eric Bruhn, später in Robert Tracy wichtige Seelen-, Bühnen- und Lebenspartner. Unerschrocken definierte Rudolf Nurejew an ihrer Seite männliche Rollenbilder im Ballett neu. Später schuf er als Ballettdirektor der Pariser Oper komplette Neufassungen klassischer Werke. Nurejew ebnete so einem neuen Männerbild und neuen Interpretationen im Ballett des 20. Jahrhunderts den Weg.

2017 schuf der russische Regisseur Kirill Serebrennikow am Bolschoi-Theater das erste „Nurejew“-Ballett. Es thematisierte Nurejews Homosexualität, seinen Dienst am Tanz und sein Leben in und nach der Diktatur. Für ihre eigene Neuschöpfung, die erste in Deutschland, gehen Guido Markowitz und Damian Gmür einen anderen Weg. Markowitz sieht Nurejew in zahlreichen Bildern gespiegelt: im Faun, Kind und weißen Schwan, im schwarzen Schwan, Liebenden, im Kämpfer und Geliebten. Nurejew war für Markowitz ein Mann aus dem Schnee, der Kälte kannte und die Hitze des Lebens. Damian Gmür fasziniert die scheinbar unzähmbare Wildheit Nurejews: „Er war als Künstler getrieben von Instinkt und Intuition. Er erlebte die Widerstände und eisernen Grenzen auch physisch, und er fand immer wieder den Mut, den Sprung ins Neue und Unbekannte zu wagen.“

Bitte beachten Sie: Es gilt die jeweils aktuelle Corona Verordnung für den Veranstaltungstag.
Die kleine Weihnachtsshow - Der Weihnachtsdrache 2022
Die kleine Weihnachtsshow
Der Weihnachtsdrache
(nach einer Geschichte von Anne Ameling)

Die Weihnachtsshow für unsere kleinen Gäste wird aufgrund der hohen Nachfrage und der positiven Kritiken im vergangenen Jahr auch im Winter 2022 wieder fester Bestandteil des First Stage Theaters sein.

Wer jemals im First Stage Theater die große Weihnachtsshow erlebt hat, wird nicht eine Sekunde daran zweifeln, dass hier ausnahmslos ALLE Augen strahlen – von den kleinen und den großen Besuchern.
Schon beim Betreten des Theaters funkelt und glitzert es aus allen Ecken und Enden. Es duftet nach gebackenen Äpfeln, Zimt und Kinderpunsch. Der Weihnachtsmann lässt es sich natürlich nicht nehmen, die kleinen Gäste persönlich zu begrüßen und in seine magische Welt zu entführen.

Doch was hat es nur mit diesem Weihnachtsdrachen auf sich? Wer es schaffen sollte, sein Kind aus dem schillernden Foyer in das Innere des Theaters zu locken, kann sich auf eine hinreißende Geschichte freuen.
Wie jedes Jahr kauft Papa Heinze erst auf den letzten Drücker den Weihnachtsbaum und wie jedes Jahr geht auch dieses Mal wieder etwas schief. Nicht dass der Baum, wie die Jahre vorher, alle Nadeln verlor, völlig krumm, viel zu klein oder zu groß war - nein, dieses Mal ist er einfach fürchterlich schwer!
Und dann der Schock am nächsten Morgen: der Baum ist weg!! Gerade als Papa Heinze sich auf Einbrechersuche begeben will, fällt er fast um vor Schreck. In seinem Schrank befindet sich ein grüner Stacheldrache!! Wie um Himmels Willen ist der dahin gekommen? Was soll er mit dem Ungetüm jetzt anfangen und wo kann er jetzt noch einen Baum herbekommen? Fragen über Fragen!
Erleben Sie an der Seite Ihrer Kleinen, wie Familie Heinze Weihnachten rettet und was für eine Rolle die Erdbeermarmelade von Oma dabei spielt.

Wir versprechen Ihnen: Keiner, egal ob groß oder klein, wird diesen zauberhaften Tag im First Stage je vergessen!

Für Kinder zwischen 4 und 8 Jahren

Stücklänge: ca. 50 Minuten, ohne Pause

Termine: 16. November bis 22. Dezember 2022
Uhrzeiten: 10:00 Uhr, 12:30 Uhr + 15:00 Uhr
Ort: First Stage Theater, Thedestr. 15 in Hamburg Altona

Kartenpreis: ab 17 Euro inkl. VVK-Gebühr + HVV

AUSVERKAUFT
vision string quartet - Florian Willeitner, Violine; Daniel Stoll, Violine;
Aufgrund einer Erkrankung des ersten Geigers Florian Willeitner, wird der erste Geiger vom Simply Quartet, Danfeng Shen, einspringen und ihn für diesen Abend vertreten. Die Jazz- & Pop-Eigenkompositionen können aus diesem Grund nicht wie geplant gespielt werden, weshalb das Programm auf ein rein klassisch-romantisches Repertoire umgestellt wird.

Sonntag, 27. November 2022, 19 Uhr, Kronenzentrum
Konzertabonnement 2020/2021
Nachholtermin vom 12. November 2020 (Bereits erhaltene Eintrittskarten behalten ihre Gültigkeit)
vision string quartet
Danfeng Shen, Violine (krankheitsbedingte Vertretung von Florian Willeitner)
Daniel Stoll, Violine
Sander Stuart, Viola
Leonard Disselhorst, Violoncello

Felix Mendelssohn Bartholdy – Streichquartett Nr. 6 f-moll, op. 80
A. Dvořák – Streichquartett Nr. 13 G-Dur, op. 106

2012 gegründet, hat sich das vision string quartet innerhalb kürzester Zeit in der internationalen Streichquartett-Szene etabliert. Das Streichquartett, das sich zugleich als Band versteht, spielte in der Elbphilharmonie, im Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie, im Gewandhaus Leipzig, in der Tonhalle Düsseldorf und in der Wigmore Hall London. Tourneen führten das Ensemble in die USA, nach Japan, Australien, Kanada, Israel und Norwegen. Es folgen im Frühjahr 2023 das Debüt im Konzerthaus Wien verbunden mit einer Tournee durch Österreich und die Schweiz.
Erneut wird das Ensemble im Streichquartett-Abonnement der Berliner Philharmoniker gastieren. Ferner werden die Musiker ‚Artists in Residence‘ beim Beethovenfest Bonn sein, im September 2022. Im Mai 2023 sind die Vision String Residenz-Künstler des Bodensee-Festivals. Anfang 2020 erschien die Debut-CD des Quartetts bei WARNER CLASSICS, die prompt mit dem OPUS KLASSIK als beste

Streichquartett-Einspielung ausgezeichnet wurde. Im September 2021 folgte bei Warner das Album SPECTRUM, mit Eigenkompositionen und Arrangements aus Jazz & Pop.


Foto: Tim Kloecker

Entgegen der Ankündigung wird es bei diesem Konzert keine Einführung in das Stück geben.

Der Vorverkauf ist beendet. Gerne können Sie noch Eintrittskarten an der Abendkasse erwerben. Wir freuen uns über Ihren Besuch!
DANCE MASTERS! - Best Of Irish Dance
Eine fesselnde Zeitreise durch das Irland der letzten 200 Jahre –
irisch frisch und lebensfroh!


DANCE MASTERS! – Best of Irish Dance erzählt die Geschichte des irischen Stepptanzes auf musikalische und tänzerische Weise – beginnend mit dem Erscheinen der wandernden Tanzlehrer (Dance Masters) vor rund 250 Jahren in den irischen Dörfern und Kleinstädten bis hin zum internationalen Durchbruch dank eines Gastauftrittes beim Grand Prix d´Eurovision 1994.
Rahmenhandlung der gut 2-stündigen Show bildet die Liebesgeschichte zwischen Patrick und Kate, welche den Zuschauer vom 18. Jahrhundert über verschiedene Epochen bis zur heutigen Zeit führt.

In Kooperation mit GFD Promotions holt Reset Production 12 irische Stepptänzer auf die deutschen Bühnen. Diese haben ihr Handwerk an den besten Irish Dance – Schulen erlernt. Die ausgefeilten, rasanten Choreografien und die präzise ausgeführten „clicks“ zeigen das Können der Tänzer allabendlich aufs Neue.
„Zwei Stunden original irischer Stepptanz, hohe tänzerische Qualität, anspruchsvolle Choreographien und authentische Kostüme" verheißen Michael Durkan (Produzent) und Richard Griffin (Choreograph) von GFD Promotions aus Dublin.

Unterstützt werden die Tänzer von live gespielter und gesungener Musik. Die irische Band verbindet Gitarren-Rhythmen und Geigen-Klänge mit traditionellen Pipes und original irischen Vocals. Die Szenerie wird untermalt mit stimmungsvollen Bildern von der grünen Insel, ausgestrahlt auf einer großen Video-Leinwand.



Seit fast 20 Jahren begeistert DANCE MASTERS! – Best of Irish Dance deutschlandweit das Publikum – bisher über 500.000 Besucher – und die Nachfrage nach diesem Mix aus traditionellen Elementen und modernem Entertainment hält unvermindert an.

Michael Durkan genießt als Produzent perfekter Irish Dance-Shows internationales Renommee. „Sein Fundus an hervorragenden Tänzerinnen und Tänzern, Sängern und Musikern", rühmt Michael Noll, Inhaber von Reset Production, sei „schier unerschöpflich und seine Choreographen und Regisseure leisten tolle Arbeit."

Damit auch die Zuschauer in den hinteren Reihen keinen Schritt verpassen, werden die Tänzer und Musiker zusätzlich auf der großen Video-Leinwand live übertragen.

Einlass ab 18:00 Uhr

Restkarten an der Abendkasse
Du bist jetzt genährt, mit guten Worten zu deinem Gedicht*

Seit Februar 2019 trifft sich jeweils am letzten Sonntag im Monat der lyrikklub – eine offene Gruppe des freien Austausches für Lyriker:innen und Menschen, die das Arbeiten mit und für Lyrik für sich entdeckt haben. In der Pandemie ist der lyrikklub als „kyber lyrikklub“ ins Netz gewandert und konnte damit als einzigartige Begegnungsstätte Menschen aus der ganzen Welt verbinden. Über einhundert Lyrikbegeisterte haben in den letzten Jahren ihren Weg zum lyrikklub gefunden. Ob vor Ort oder im Netz, ob regelmäßig oder nur sporadisch, ob als Profession oder als Hobby: Immer wurden zu aktuellen Themen des Zeitgeschehens viele hundert Gedichte geschrieben und in offenen Gruppenwerkstätten diskutiert. Diese Erfolgsgeschichte wollen wir mit zwei Präsentationslesungen, im Haus für Poesie und in Zoom, feiern und damit eine herzliche Einladung aussprechen, dem lyrikklub beizutreten.

 

* Felicitas Wand

 

 Anmeldung für Vorlesewillige unter

mitmachen@haus-fuer-poesie.org

 

Sa 26.11. 18–20 Uhr

Päsentationslesung des lyrikklubs im Haus für Poesie

 

So 27.11. 18–20 Uhr 

Präsentationslesung (weltweit) des lyrikklubs auf ZOOM

 

Moderation: Valeria Geritzen | Karla Montasser

Berlin

27.11.2022
18:00 Uhr
VÖGEL


Hals über Kopf verlieben sich Eitan, Biogenetiker jüdischer Herkunft aus Berlin, und die junge, arabischstämmige Amerikanerin Wahida in einer New Yorker Universitätsbibliothek.

Eitans Versuch, Wahida seinen Eltern vorzustellen, gerät zum Desaster und veranlasst ihn, seiner Familiengeschichte näher auf den Grund zu gehen: Zusammen mit Wahida reist er nach Israel, um seine ihm unbekannte Großmutter zu finden und von ihr mehr zu erfahren. Als er an der Grenze zu Jordanien bei einem Bombenanschlag schwer verletzt wird, führt Wahida ein Treffen der drei Generationen herbei: An Eitans Krankenbett kommen Großeltern, Eltern und Sohn zusammen, und das von den Großeltern lange gehütete, nun offenbarte Familiengeheimnis zwingt sämtliche Anwesenden, ihre bisherigen Wahr- und Gewissheiten über Bord zu werfen und sich der Familie, ihrer Herkunft und ihrem Leben mit gänzlich neuem Blick zu stellen.

Vor dem Hintergrund des israelisch-palästinensischen Konflikts gelingt es Wajdi Mouawad mit „Vögel“, Fragen zu stellen, die, nicht zuletzt seit dem Ukrainekrieg mehr oder weniger vor unserer Haustür, uns alle beschäftigen: Was ist Identität, was macht sie aus, wer definiert sie? Wird sie durch die Herkunft bestimmt oder definieren wir sie aus uns selbst und dem Erlebten heraus? Sind wir unseren Wurzeln, unserer Familiengeschichte verpflichtet, auch auf Kosten des eigenen Glücks? Und wie erkennen und überwinden wir die Grenzen in unserem Leben, innere wie äußere?

„Vögel“ ist ein modernes „Romeo und Julia“, vielschichtig, poetisch, gewaltig und zerrissen, wie die Herzen und Identitäten seiner Protagonisten.


Regie Jochen Schölch Bühne Thomas Flach Kostüme Sanna Dembowski Licht Hans-Peter Boden Ton Martin Hermann Dramaturgie Katharina Schöfl Regieassistenz Domagoj Maslov

Mit Sarah Camp, Michele Cuciuffo, Leonard Dick, Anna Graenzer, Wolfgang Jaroschka, Magdalena Laubisch, Gerd Lohmeyer, Anastasia Papadopoulou, Hubert Schedlbauer


"Jochen Schölch erwies sich einmal mehr als Theater-Kunstflieger: in konzentrierter Schauspielerführung und brillantem Feintuning bei Tempo und Rhythmus zeigt sich seine Meisterschaft." (Münchner Merkur)

Zum Video-Q&A mit Magdalena Laubisch und Leonard Dick


Eintrittspreise

€ 19 | € 25
ermäßigt € 15 | € 21
juniorermäßigt € 13 | € 19 (für Schüler, Studenten, FSJler und Auszubildende bis zum 27. Lebensjahr)

Theatertag - alle Kartenpreise € 4 reduziert

Vorstellungsdauer ca. 2 Std. 30 Min. (inklusive Pause)


Produktion und Veranstalter: GbR Schölch u.a. „Vögel“

München

27.11.2022
18:00 Uhr
Tickets
Von Kunsthandwerk, Feuer und Erde

Fayence und Porzellan sind beides Materialien, die durch große Hitze entstehen und so handwerkliche oder künstlerische Gegenstände und Unikate möglich werden. In Meißen etablierte sich die Königlich-Sächsische Porzellan-Manufaktur Meißen als erste Porzellanmanufaktur Europas – die dieses Wissen bis heute weitergibt. In Frankreich ist die Fayence sehr erfolgreich. Aufgrund der nahegelegenen Tonvorkommen wurden in Martres-Tolosane (Okzitanien) ab dem 18. Jahrhundert mehrere Manufakturen gegründet, die das Handwerk weiterentwickelten. Heute führen vier Fayenceherstellerinnen dieses Know-how fort.

Die Ausstellung stellt die verschiedenen Etappen der Herstellung von Fayence aus Martres-Tolosane, der sogenannten Fayence au Grand Feu (Fayence am großen Feuer) vor und präsentiert zeitgenössische Stücke von Colette Berdot und Stéphanie Joffre. Dieser Blick auf das Kunsthandwerk in Meissen und Martres-Tolosane ist Teil der Zusammenarbeit und des kulturellen Austauschs zwischen dem Freistaat Sachsen und der Region Okzitanien/Pyrénées Méditerranée. Die Initiative wird getragen vom sächsischen Staatsministerium der Justiz und für Demokratie, Europa und Gleichstellung; der Region Okzitanien; der Stadt Martres-Tolosane; der Meissen Porzellan-Stiftung, der Staatlichen Porzellan- Manufaktur Meissen und mit Unterstützung der Französischen Botschaft in Deutschland.

Führungen: 19. & 20. / 26. & 27. November, um 11.30 Uhr

Tarzan - das Musical - Theater Liberi
Aufeinandertreffen zweier Welten: Im Musical-Highlight „Tarzan“ erlebt das Publikum gemeinsam mit dem Titelhelden ein atemberaubendes Dschungel-Abenteuer. Spektakuläre Eigenkompositionen, jede Menge Spannung und ein Hauch Romantik sorgen für ein unterhaltsames Live-Erlebnis für die ganze Familie!

Unvergessliche Musical-Show
Das für seine modernen Familienmusicals bekannte Theater Liberi inszeniert die hundert Jahre alte Geschichte von Edgar Rice Burrough in einer zeitgemäßen Version. Fantasievolle Kostüme, eine verspielte, farbenprächtige Kulisse und atmosphärische Lichteffekte erschaffen die Dschungelwelt, in der Tarzan zu Hause ist. Musikalisch wird dem Publikum eine abwechslungsreiche Reise durch verschiedene Genres geboten, die mit imposanten Arrangements und großen Emotionen beeindruckt. Ein bestens ausgebildetes Ensemble sorgt dafür, dass Charaktere, Musik und Kulissen auf der Bühne zu einem einzigartigen Ganzen verschmelzen.

Spannende Abenteuer im Dschungel
Eine junge Familie erleidet Schiffbruch und wird - kaum an der afrikanischen Küste gestrandet - von wilden Tieren angegriffen. Zurück bleibt ein kleiner Junge, der allein und verwaist von der Affendame Kala aufgenommen und wie ihr eigenes Kind großgezogen wird. Doch obwohl Tarzan bei den Affen ein Zuhause und in dem Affenmädchen Tee auch eine gute Freundin findet, lässt ihn der Anführer Kerchak auch nach Jahren noch spüren, dass er nicht wirklich zu ihnen gehört. Das Gefühl, seinen Platz in der Welt erst noch finden zu müssen, wird noch stärker, als Tarzan zum ersten Mal auf Menschen trifft. Professor Porter, seine neugierige Tochter Jane und die zwielichtige Olivia Clayton befinden sich auf einer Expedition, um den Dschungel zu erforschen. Im Laufe der Zeit kommen sich Tarzan und Jane immer näher, doch dann überschlagen sich die Ereignisse und Tarzan und seiner Affenfamilie droht große Gefahr…

Weitere Tickets unter
http://www.theater-liberi.de

Verden (Aller)

27.11.2022
15:00 Uhr
Tickets
ab 13,00 €
Josef und Maria
Schauspiel von Peter Turrini

Regie: Sewan Latchinian

Hamburger Kammerspiele

Zum erfolgreichen Abschluss des Weihnachtsgeschäfts überreicht die Direktion eines großen Kaufhauses den Angestellten „als Zeichen der Wertschätzung“ ein Fläschchen „Qualitäts-Branntwein“. Allen Mitarbeitern? Nein, ausgenommen sind ausländische und nicht ständig beschäftigte Arbeitnehmer wie Putzfrau Maria und Nachtwächter Josef. Nach der großen Feier treffen sie im leeren Kaufhaus aufeinander.

Eigentlich sind Josef und Maria beide schon pensioniert, bessern aber als vorweihnachtliche Aushilfskräfte ihre Renten auf. Kurz vor der Heiligen Nacht kommen sie ins Gespräch, erzählen einander die Stationen ihres Lebens, ihre Wünsche und Träume, gescheiterte und bewahrte Hoffnungen, politische und private Kümmernisse. Die temperamentvolle Maria war einst Varieté-Tänzerin und Männerschwarm, schwärmt von dieser aufregenden Zeit und hadert mit ihrem Schicksal. Vielleicht hält das Leben ja doch noch einmal eine freudige Überraschung für sie bereit? Auch der reservierte Josef hatte früher einmal ganz andere Pläne, winkte ihm doch eine große Schauspielkarriere. Im Gegensatz zu Maria ist er aber ganz froh, ab und zu vor seiner häuslichen Einsamkeit ins Kaufhaus zu flüchten.

So entsteht ein „Weihnachtsmärchen für Erwachsene“, ein charmantes Portrait zweier einsamer Menschen von der Rückseite der Wohlstandsgesellschaft. Beide versuchen schließlich, einander in einem spontanen, illegalen Fest der Liebe etwas von jener Wertschätzung zukommen zu lassen, die ihnen die konsumorientierte Mitwelt versagt. Wenn der staksige Josef Maria schließlich zum Tango bittet und die ehemalige Tänzerin glücklich auflebt oder wenn sich das ungleiche Paar am Ende gemeinsam in einen Pelzmantel hüllt, dann bleibt es der Phantasie des Zuschauers überlassen, ob es das Ende oder der Anfang einer neuen Geschichte ist.

Regisseur Peter Turrini sorgte früher auf den Bühnen dieser Welt für Aufsehen, das Wiener Burgtheater war lange eine Art zweites Zuhause. 2011 wurde er mit dem Nestroy-Theaterpreis für sein Lebenswerk ausgezeichnet. „Das Bild, welches die Gesellschaft von alten Menschen hat, wird am wenigsten von den Alten selbst bestimmt“, erklärt er die Idee hinter „Josef und Maria“. „Die Werbung entdeckt sie als ´spezifische Käuferschicht´, das Fernsehen macht sie zu fröhlichen ´Senioren´ ... Ich möchte Ihnen keine Geschichte über alte Menschen erzählen, ich möchte Ihnen Geschichten, Erinnerungen, Erzählungen, die ich von alten Menschen gehört habe, weitererzählen".

Hallenöffnung: 18:00 Uhr

Die Veranstaltung ist abgesagt
LICHTER, LIEDER, PFEFFERKUCHEN Nr. 19
Die pandemiebedingten Einlassregeln für unser Haus entfallen.
Zu Ihrer Sicherheit werden wir weiterhin eine 70%ige Saalbestuhlung anbieten.
Auch die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske ist freiwillig.

Einlass
Der Einlass zu den Vorstellungen beginnt jeweils 60 Minuten vor Beginn der Vorstellung.
Der Theatersaal und die Theaterbar sind zu diesem Zeitpunkt bereits geöffnet.

Hygiene
Für die Besucher stehen Desinfektionsständer zur Verfügung, sowohl im Einlass- und Auslassbereich als auch im Bereich der Sanitäranlagen.

WEIHNACHTSPROGRAMM

LICHTER, LIEDER, PFEFFERKUCHEN Nr. 19
Weihnachtsgeschichten, Weihnachtslieder und weihnachtliche Köstlichkeiten

Mit: Gabriele Streichhahn, Carl Martin Spengler
Am Klavier: Ute Falkenau

Auswahl der Texte: Ildiko Bognar

PREMIERE:
Freitag, 25.11.2022, 19:30 Uhr

Weitere Termine:
Samstag, 26.11.2022, 19:30 Uhr, Sonntag, 27.11.2022, 16:00 Uhr
Freitag, 02.12.2022, 19:30 Uhr, Samstag, 03.12.2022, 19:30 Uhr, Sonntag, 04.12.2022, 16:00 Uhr
Freitag, 09.12.2022, 19:30 Uhr,
Freitag, 16.12.2022, 19:30 Uhr, Samstag, 17.12.2022, 19:30 Uhr, Sonntag, 18.12.2022, 16:00 Uhr

Dauer: ca. 1h 50 Min. (inkl. Pause nach ca. 50 Min.)

Auch dieses Jahr haben wir eine neue Ausgabe unserer beliebten Weihnachtsproduktion für Sie vorbereitet!
Erleben Sie mit uns alte und neue Weihnachtsgeschichten, genießen Sie weihnachtliche Musik und stimmen Sie sich so auf die schönste Zeit des Jahres ein!
Natürlich wird auch die eine oder andere weihnachtliche Nascherei auf Sie warten, nicht zu vergessen unseren hausgemachten Punsch, dessen geheime Zutaten wir über all die Jahre nicht verraten haben. Vielleicht wird das Geheimnis dieses Mal gelüftet?

Unsere Weihnachtsproduktion ist für Jung und Alt gleichermaßen ein Erlebnis und eine gute Gelegenheit, sich eine Auszeit von der oft hektischen Vorweihnachtszeit zu gönnen und sich auf das Wesentliche zu besinnen – ganz nach dem Motto « Weihnachten ist keine Jahreszeit. Es ist ein Gefühl. » (Edna Ferber)

Abendkasse / Einlass ab 60 Minuten vor Vorstellungsbeginn
MUNDSTUHL - "Kann Spuren von Nüssen enthalten" - Das brandneue Programm!
Kann Spuren von Nüssen enthalten
Das brandneue Programm!

Das beste Comedyduo des Universums holt aus zum nächsten Streich!
Und ja! Es wird noch lustiger als jemals zuvor. Wer geglaubt hat, der Gipfel humoristischen Wahnsinns sei nach 25 Jahren MUNDSTUHL bereits erreicht, wird mit dem brandneuen Programm KANN SPUREN VON NÜSSEN ENTHALTEN eines Besseren belehrt.
So frisch und abwechslungsreich, so durchgeknallt und schnell, als hätten sich die beiden symphatischen Echopreisträger eine Adrenalinspritze ins vegetative Humorzentrum gedrückt. In bester Mundstuhlmanier geben sich auf der Bühne liebgewonnene aber auch nagelneue Charaktere die Klinke in die Hand.
Der psychopathische Grillschorsch, der cholerische Andi, die drucklosen Friedensaktivisten Malte und Torben von No Pressure und als Special Guest Der Dschieses, der auf Geheiß seines Vaters wieder auf der Erde weilt – alle Mundstuhl-Figuren haben schwer einen an der Klatsche und sind als ins Absurde überdrehte Karikaturen angelegt.
So auch die ostdeutschen Hartz-IV-Mütter Peggy und Sandy, die schlechtesten Zauberer der Welt Sickroy und Fried und natürlich Dragan und Alder, die Erfinder der Kanakcomedy, die den hessischen Kultkomikern vor einem Vierteljahrhundert den Durchbruch bescherten.
Immer wieder leuchten satirische Spitzen auf, meist aber geht es um die pure Lust am Blödsinn, die mit ansteckender Spielfreude präsentiert wird.
In Zeiten von stets erhobenen Zeigefingern, Gendersternchen und Political Correctness machen MUNDSTUHL weiterhin Späße über Alles und Jeden und das Beste ist: Man darf und muss herzhaft darüber lachen.
Die beiden Comedians und Podcaster Lars Niedereichholz und Ande Werner gelten als das erfolgreichste und wandelbarste Comedy-Doppel Deutschlands und erreichen in ihrem neuen Programm eine geradezu irrwitzige Pointendichte.
Aber Achtung! Dieses Programm KANN SPUREN VON NÜSSEN ENTHALTEN.

„Politisch völlig inkorrekt und zum Brüllen komisch.“ Westfälische Allgemeine
„MUNDSTUHL sind einmalig!“ BZ
„Riesenapplaus unter Lachtränen!“ BILD Zeitung
„Die AC/DC der Comedy! Zum Kaputtlachen!“ SZ

Einlass: 18:00 Uhr
DAS FEST
„DAS FEST“ verbindet Barockmusik und zeitgenössischen Tanz, sucht lustvoll nach neuen Formen für historische Aufführungspraktiken und lädt zu einem Abend überraschender Hör- und Seheindrücke ein.

Im Rahmen eines musikalisch-visuellen Konzertes mit ausgewählten Werken von Arcangelo Corelli und Georg Friedrich Händel laden die Performer:innen von laborgras gemeinsam mit dem Ensemble CONTINUUM zum Fest. Die Zusammenkunft verschiedener Menschen und der gemeinsame Eintritt in eine Atmosphäre jenseits des Alltags, ist die Grundidee eines Festes. Ein Fest wird auch immer inszeniert. Es hat eine eigene Dynamik, Dramaturgie und Choreografie. Dafür braucht es den Raum, die Zeit und die Begegnung. laborgras inszeniert „DAS FEST" als Zusammenkunft von Barockmusik und zeitgenössischem Tanz. Die gastgebenden Musiker:innen und Performer:innen geben den ausgewählten Kompositionen einen Raum in der Gegenwart. Die festliche Musik wird in ein choreografisches Konzert übersetzt und das Publikum ist zu einem Abend voller überraschender Eindrücke geladen, die der Alten Musik neue körperliche Formen verleihen.

---
Von den Tänzern und Choreografen Renate Graziadei und Arthur Stäldi 1994 in Hamburg gegründet, ist laborgras seit 2000 in Berlin ansässig und hat sich als international anerkanntes Künstlerkollektiv etabliert. Seit seiner Gründung experimentiert laborgras mit der Ausdrucksform Tanz, erforscht deren Bedingungen und denkt sie weiter. laborgras arbeitet im Kollektiv, gemeinsam mit verschiedensten Künstler:innen und im Verbund der unterschiedlichen Kunstsparten. Kontinuierlicher Austausch und ständige Begegnung sind Teil des Konzeptes. Die Leidenschaft für die Interdisziplinarität, das „Erzählen“ von Geschichten und das Choreografieren poetischer Welten zieht sich als roter Faden durch Ihre Arbeiten. Die Produktionen von laborgras wurden mehrfach ausgezeichnet und zu verschiedenen Festivals eingeladen. Im März 2015 erhielt laborgras den Kunstpreis Berlin in der Sparte Darstellende Künste, und im September 2015 wurde Renate Graziadei für den Deutschen Theaterpreis DER FAUST für ihre tänzerische Leistung in der Produktion „Transition“ nominiert. Von 2022 - 2025 wird laborgras eine Gastspiel Kooperation mit der TauberPhilharmonie in Weikersheim eingehen. Unterstützt wird diese dreijährige Partnerschaft durch das Förderprogramm - Tanzland der Kulturstiftung des Bundes. laborgras wird gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Europa des Landes Berlin.

Das Ensemble CONTINUUM bewegt sich mit seiner Klangsprache zwischen dem 17. und dem 21. Jahrhundert, zwischen Wissen und Innovation, zwischen Vokalem und Instrumentalem. Die Berliner Cembalistin Elina Albach versammelt Künstler:innen um sich, die nach neuen Wegen im traditionellen Musikbetrieb suchen und das Konzertleben mit exzellenter Qualität bereichern wollen. Albach, 1990 in Berlin geboren, studierte an der Schola Cantorum Basiliensis (Schweiz) und schloss ihr Masterstudium mit Auszeichnung ab. Sie war 2014 Stipendiatin der Concerto 21 Akademie der Alfred Toepfer Stiftung Hamburg, unterrichtete 2016-2017 Cembalo, Generalbass und Kammermusik an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden und ist als Korrepetitorin u.a. beim Leipziger Bach Wettbewerb und beim Deutschen Musikwettbewerb engagiert. Die erfolgreiche Teilnahme an Wettbewerben und zahlreiche Aufnahmen belegen das herausragende Talent der Künstlerin. Elina Albach ist von 2017-2020 Künstlerin des Fellowship-Programms #bebeethoven, einem Projekt von PODIUM Esslingen anlässlich des Beethoven-Jubiläums 2020. In diesem Rahmen entwickelt sie mit ihrem Ensemble CONTINUUM Präsentationsformen für die Klangwelt des Barocks. Dabei geht es ihr vor allem um die Entwicklung eines neuen, zeitgenössischen Repertoires für die vielseitigen Möglichkeiten des historischen Instrumentariums.

Einlass: 17:00 Uhr

Ausverkauft. Restkarten bei Verfügbarkeit an der Abendkasse.
Mitgliederausstellung 1

Mitgliederausstellung 1

55 Postionen

Young-Ja Zimmermann | Volker Martin Ledderhos | Verena Schirz-Jahn | Ute Manoloudakis | Ulrike Hogrebe-Nitsche | Ulrike Lösing | Ulf Schüler | Sylvia Seelmann | Sue Hayward | Su Weiss | Stefan Bohnhoff | SOOKI | Simone Kornfeld | Sibylle Wagner | Sabine Schiffer-Nasserie | Rüdiger Gau | Reinhard Haverkamp | Regina Roskoden | Oliver Zabel | Monika Schulz-Fieguth | Monika Denis | Monika Funke Stern | Margret Höper | Maren Krusche | Manfred Kriegelstein | Kerstin Wüstenhöfer-Loges | Juliane von Arnim | Jens Heller | Hubertus von der Goltz | Helga Maria Bonenkamp | Harald Gnade | Hans-Jürgen Diehl | Gudrun Fischer-Bomert | Gabriele Schade-Hasenberg | Frauke Schmidt-Theilig | Frauke Beeck | FRANEK | Elvira Zimmermann | Eleonora Heidler | Dominique Raack | Dagmar Weissinger | Corinne Holthuizen-Habermann | Christoph Müller-Stüler | Christin Kaiser | Christiane Conrad | Brigitta C. Quast | Bettina Albrecht | Bettina Hünicke | Bettina Schilling | Bernd Kuhlmey | Beatrice Falck | Annette Domberger | Anke Doepgen | Anastasia Wiggert | Achim Mogge

Potsdam

27.11.2022
12:00 Uhr
Franz Lenk. Der entwirklichte Blick | Führung

Der Maler Franz Lenk gehörte zu den herausragenden Vertretern neusachlicher Malerei und einer neuen Romantik Ende der 1920er Jahre. Auch wenn er erst nach 1926 in Berlin größere künstlerische Erfolge feiern konnte, verbinden ihn seine künstlerische Ausbildung und sein frühes Werk mit Dresden. In der Zeit nach der Weltwirtschaftskrise trafen seine gediegenen, oft stillen und naturverbundenen Bilder den Nerv der Zeit.

Wir stellen Franz Lenks Werk im Überblick mit Landschaften, Stillleben und Porträts aus über 20 öffentlichen und privaten Sammlungen vor, ergänzt durch Werke von Otto Dix aus dessen gemeinsamer Arbeit mit Franz Lenk in den 1930er Jahren und aus der mit Lenk verbundenen Gruppe Die Sieben, der u. a. auch Franz Radziwill, Georg Schrimpf und Alexander Kanoldt angehörten.

Dresden

27.11.2022
11:00 Uhr
Alma Hoppe: Finale Arrabbiata - Das Letzte kommt zum Schluss

Ist ein Ende in Sicht? Und wenn ja:In welcher Hinsicht? Und warum eigentlich?

Das Kabarett Alma Hoppe rechnet ab und auf. Mit sich, der Welt, den Widrigkeiten unseres persönlichen Universums. Ein Heidenspaß im Hier und Jetzt unserer verpassten Zukunfts-Chancen.

Sie wissen: Die Maßnahmen der Regierung kommen nie zu spät. Die Probleme kommen immer nur zu früh. Es herrscht Schieflage in der Waagschale der Unwägbarkeiten. Deshalb sezieren sie unaufhaltsam nationale, internationale und persönliche Krisen, werden zum akribischen Horchposten deutscher Befindlichkeit auf dem Weg zur Weltvergessenheit.

Sie mobilisieren ihre letzten Reserven. Sie sind die rhetorischen Minenleger, deren Bühnenmunition mit scharfen Schüssen ein heftiges Säbelrasseln im Kanonenfutter einläutet: Worthülsen gefüllt mit Pfeffer, ein Wechselbad aus Gelächter und offenkundiger Gemeinheit.

„Eine engagierte, brisante, aber überaus unterhaltsame Mixtur aus Politik-, Wirtschafts- und Gesellschafts-Satire mit hohem Spaß-Faktor. Alma Hoppe bietet dem Liebhaber tiefschwarzen Humors einen unterhaltsamen Abend, zartbesaiteten Gästen wird so manches Mal der Atem gestockt haben.“ (Hamburger Abendblatt)

„Mit einem Programm, „das selbst die kühlsten Hanseaten im Mikrowellentempo auftauen lässt.“ (NDR)

Das unverwechselbare Markenzeichen: „Mit den heiklen Tagesordnungspunkten des aktuellen deutschen Kabaretts verfahren sie dramaturgisch und darstellerisch überzeugend, manchmal sogar drastisch. Und sie sind frech, rotzfrech, wenn sie unverhohlen auf die Zuschauer losgehen.“ (SZENE, Hamburg)

Eine dreiste Volldampf-Abschieds-Show: Mit dem Neuesten von heute, morgen und gestern: brandaktuellen neuen Nummern, explosiver Satire und den Lieblings-Krachern aus mittlerweile 65 Programmen.

Ist ein Ende in Sicht? Warum eigentlich? Das Beste kommt zum Schluss. Das Finale Arrabbiata.

Regie: Henning Venske

Max wird Beckmann. Es begann in Braunschweig

Max Beckmann (Leipzig 1884 – 1950 New York) gehört zu den international wichtigsten Künstlern der Moderne. Als Maler, Zeichner, Druckgraphiker, Bildhauer und Schreiber ergründete er in seinem Werk auf ungeheuer intensive und sinnliche Weise „die Realität, die das eigentliche Mysterium des Daseins bildet“. Zwei Kriege, Diktatur und Exil prägten seinen Lebensweg. Die Ausstellung „Max wird Beckmann. Es begann in Braunschweig“ schlägt ein für Leben und Werk dieses Jahrhundertkünstlers entscheidendes und doch wenig bekanntes Kapitel auf: seine Herkunft und seine Anfänge. Die Führung begleitet Sie zu ausgewählten Exponaten der Präsentation.

Braunschweig

27.11.2022
15:00 Uhr
Die Froschprinzessin

Nach dem slawischen Märchen „Die Zarentochter Frosch“ aus einer Sammlung von Alexander Nikolajewitsch Afanasjew.
Regie: Michael Meyer. Bühne/Kostüm/Grafik: Melanie Kuhl. Musik: Michael Meyer, Ensemble. Regieassistenz: Lennart Colmer. Übersetzungsarbeit: Irina Virstiuk. Technik: Katharina Lehmann, Kai Henkhus, Torsten Ehlen. Mit: Svea Meiken Auerbach, Simon Elias, Yuliia Kovtun.

In einem großen, weiten Land lebte einst ein Zar mit seinen drei Söhnen. Es war sein Wunsch, dass sie alle eine Frau finden und heiraten sollten und sagte: Nehmt eure Bögen und schießt einen kupfernen Pfeil, jeder von euch in eine andere Richtung. Dort, wo der Pfeil niedergeht, da sollt ihr euch eine Braut suchen.“ Die beiden älteren Brüder gaben sich große Mühe, schossen ihre Pfeile sehr weit und fanden in entfernten Ländern zwei Fürstentöchter, die sie heirateten.
Aber der jüngste Sohn, Ivan, schoss seinen Pfeil nur über die Schlossmauer zum nächsten Dorf. Dort fiel der Pfeil in einen Sumpf, in dem ein hässlicher Frosch lebte. Diesen wollte Ivan nicht zur Braut haben. Doch der Zar war zornig über seine Weigerung und befahl ihm, den Frosch zu heiraten. Ivan war darüber sehr unglücklich, bis er entdeckte er, dass seine Froschbraut ein großes Geheimnis hütete.
Doch dann beging er eines Tages einen schrecklichen Fehler und seine geheimnisumwobene Braut musste ihn verlassen. Ivan war untröstlich darüber und bereute seine Dummheit zutiefst. Er wollte sie unbedingt wiederfinden und machte sich auf den Weg. Er ahnte nicht, welche Abenteuer auf ihn warteten…

Die Inszenierung der bremer shakespeare company erzählt diese Geschichte aus einer Sammlung von Alexander Nikolajewitsch Afanasjew über die Güte der Menschen und das Vertrauen, seinen Weg in dieser weiten Welt zu meistern.
Die Kinder werden spielerisch in den Verlauf der Geschichte miteinbezogen und erleben, wie ein böser Zauber schon dadurch besiegt werden kann, dass man gut ist - zu den Menschen und zu den Tieren.

 

Bremen

27.11.2022
18:00 Uhr
Angewandte Kunst und Skulpturen

Eine Reise durch das Kunstschaffen Europas und der Welt von der Antike bis ins 18. Jahrhundert mit rund 3.000 Objekten aus den Sammlungsbereichen Angewandte Kunst und Skulpturen bietet das zweite Obergeschoss des Museums - in Szene gesetzt vor leuchtenden Farben!

In Purpur und Zitronengelb, Violett und Grasgrün, leuchtend Rot und Himmelblau erstrahlen die Wände der Ausstellungsräume. Gemeinsam mit der Präsentation in modernster Ausstellungstechnik stehen die vielfältigen Sammlungen so auf einer idealen Bühne.

In den straßenseitigen Ausstellungsräumen können ausgewählte Sammlungsbestände wie Fürstenberger Porzellan, französisches Maleremail, italienische Majolika, sowie ostasiatische und ethnologische Objekte ihre volle Pracht entfalten. In zwei Räumen werden Marmor- und Bronzeskulpturen freistehend präsentiert.

Parkseitig erwarten Sie Themenräume, die sammlungsübergreifend konzipiert wurden. Ob Lifestyle, Branding oder gemeinsames Essen – die Themen knüpfen nahtlos an unsere Gegenwart an.

Ein Highlight dieses Ausstellungsbereiches ist die Kunstkammer, ein mit unterschiedlich großen Fächern gestalteter Raum voller wundersamer Objekte.

Braunschweig

27.11.2022
11:00 Uhr
Gemäldegalerie

Rund 320 Gemälde sind in der 2016 neu eingerichteten Gemäldegalerie im 1. Obergeschoss des Museums zu sehen.

Die Hängung orientiert sich an den veränderten Sehgewohnheiten und Vorlieben der heutigen Besucher*innen. Wo früher oft die kunsthistorische Bedeutung die einzige Richtschnur bildete, liegt heute der Fokus darauf, das ganze Spektrum der Sammlung möglichst breit zu zeigen. Eine größere Auswahl der beim Publikum besonders beliebten Motive, wie Stillleben, Landschaft, Tierstück oder attraktive Damenporträts sind nun zu sehen.

Jeder Ausstellungsraum widmet sich darüber hinaus einem speziellen thematischen Motto, das unseren Besucher*innen einen neuen inhaltlichen Zugang ermöglichen soll. Dies kann künstlerische Prinzipien betreffen, wie die Beziehung zwischen den Darstellenden Künsten und der Malerei, wie das Selbstbild des Künstlers, oder auch die Kunst der Täuschung durch die Malerei. Aber auch sehr aktuell anmutende Themen sind zu entdecken, z. B. die Migration von Künstlern in Zeiten des Dreißigjährigen Krieges oder die Bedeutung der Familie in der Gesellschaft. Die verstärkte Besucher*innenorientierung äußert sich auch darin, dass in der neuen Galerie zum ersten Mal jedes Kunstwerk eine Einzelbildbeschreibung erhalten hat. Die kurzen Bilderläuterungen bieten im Zusammenspiel mit einem kostenlosen Booklet mit den Raumtexten die Möglichkeit zur vertiefenden Auseinandersetzung mit den Themen der einzelnen Säle.

Braunschweig

27.11.2022
11:00 Uhr
Anish Kapoor

Anish Kapoor steht seit den 1970er Jahren für einen künstlerischen Umgang mit Raum, Optik und Wahrnehmung, der ebenso spannend wie individuell ist. Seine  geheimnisvollen Objekte und Skulpturen, oftmals in monumentalen Ausmaßen, stellen die Grenzen von Architektur und Skulptur in Frage. Seine jüngeren, meist ortspezifischen Arbeiten spielen mit metaphysischen Gegensätzen und regen zur unmittelbaren persönlichen Erfahrung mit den Werken an. Kapoor zählt zu den weltweit einflussreichsten Bildhauern der Gegenwart.

Anish Kapoor, der aus Mumbai stammt, lebt seit 1973 in London, wo er Kunst studierte. Er vertrat 1990 Großbritannien auf der Biennale von Venedig und erhielt den begehrten Preis „Premio 2000“ der internationalen Jury. 1991 wurde ihm der renommierte Turner-Preis verliehen. Seit den frühen 1980er-Jahren wird sein vielfach prämiertes Werk weltweit ausgestellt.

Zu den jüngsten Einzelausstellungen gehören Gallerie dell’Accademia & Palazzo Manfrin, Venedig, Italien (2022), Modern Art Oxford, Großbritannien (2021); Pinakothek der Moderne, München, Deutschland (2020); Central Academy of Fine Arts Museum and Imperial Ancestral Temple, Peking (2019); Fundación Proa, Buenos Aires (2019); Serralves, Museu de Arte Contemporânea, Porto, Portugal (2018); Universitätsmuseum für Zeitgenössische Kunst (MUAC), Mexiko-Stadt (2016); Schloss Versailles, Frankreich (2015); Jüdisches Museum und Toleranzzentrum, Moskau (2015); Gropius-Bau, Berlin (2013); Sakıp Sabancı Müzesi, Istanbul (2013); Museum für Zeitgenössische Kunst, Sydney (2012).

 

Wuppertal

27.11.2022
11:00 Uhr
Elling

Die Art, in der in diesem Stück über die Wechselfälle des Lebens und den Zustand unserer modernen Welt philosophiert wird, ist von unbestechlichem Charme, hat Intelligenz, Witz und zeugt von einem scharfsichtigen Durchblick, den man diesen beiden unheroischen Helden zunächst gar nicht zutraut.

Das Leben kann wie ein Hürdenlauf wirken, wenn es Mut erfordert, ans Telefon zu gehen oder ein Restaurant zu durchqueren. Für Elling und seinen Freund Kjell Bjarne sind die alltäglichen Probleme, mit denen sie nach der Entlassung aus der psychiatrischen Klinik konfrontiert werden, eine echte Herausforderung. Um die beiden neurotischen Helden wieder in die »normale« Gesellschaft einzugliedern, stellt ihnen der norwegische Staat eine Wohnung und den Sozialarbeiter Frank, der ihnen mühsam ein paar Regeln beibringt: telefonieren, einkaufen, ausgehen. Nach anfänglichen Katastrophen, astronomisch hohen Rechnungen für Telefonsexanrufe (schließlich muss man das Gelernte anwenden) und einigen emotionalen Krisen entwickeln die beiden aber tatsächlich Spaß am Leben »draußen«. Als die schwangere Nachbarin buchstäblich in ihr Leben stürzt, wird ihre Freundschaft auf eine harte Probe gestellt. Das Theaterstück von Axel Hellstenius nach dem Bestseller-Roman von Ingvar Ambjørnsen war die Vorlage für den oscarnominierten Spielfilm von Peter Naess.

Regie: Stella Seefried
Bühne: Robert Pflanz
Kostüme: Daniela Zepper

mit Ingo Pfeiffer | Yannick Rey | Anna Schindlbeck | Tobias Wollschläger

Öffentlicher Rundgang

27.11.2022
14:00 Uhr
Von Liebe und Krieg - Führung

Die Große Sonderausstellung des Landes Baden-Württemberg zeigt die Geschichte und Gegenwart tamilischer Kultur. Über 80 Millionen Menschen in Indien, Sri Lanka und anderen Teilen der Welt identifizieren sich als Tamil*innen: Sie teilen dieselbe Sprache, das Tamil, die ihren Ursprung im Süden Indiens hat. Von Liebe und Krieg versucht, ihre Geschichte und Geschichten auf vielfältige Weise erlebbar zu machen, indem unterschiedliche Menschen ihre Erzählungen über Kulturen und Identitäten von Tamil*innen teilen. Sie sprechen über soziale Bewegungen, darstellende und bildende Kunst, Aspekte der Alltagskultur und religiöse Vielfalt. Die Ausstellung zeigt dem Caṅkam-Zeitalter zugeschriebene archäologische Objekte, eine Auswahl von Bronzen aus der Zeit der Cōḻa-Dynastie (9.-13. Jh.), aber auch Arbeiten von Künstler*innen des Madras Art Movement aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Mit der Kastengrenzen überschreitenden Bhakti-Mystik des Mittelalters, der „Dravidischen Bewegung“ des 20. Jahrhunderts oder dem bis 2009 andauernden Kampf der Liberation Tigers of Tamil Eelam um einen eigenen tamilischen Staat in Sri Lanka werden auch soziale Aspekte der Geschichte beleuchtet.

Gebühr: € 5,- zzgl. Eintritt

Stuttgart

27.11.2022
14:30 Uhr
IT´S CHRISTMAS TIME - Das große Weihnachtskonzert mit Deborah Sasson & Uwe Kröger
Die grosse musikalische Weihnachtsreise um die Welt. Mit den Musical und Opernstar Deborah Sasson und Uwe Kröger. Am 27 November 2022 erlebt Bensheim im neuen Kultur-und Kongress Zentrum ein Weihnachtskonzert der Extraklasse. Den Abend bestreiten die weltbekannte Sopranistin Deborah Sasson und Deutschlands bekanntester und erfolgreichster Musicalstar Uwe Kröger . Zu hören gibt es Arrangements der schönsten Weihnachtslieder der Welt. Das Weihnachtskonzert im Bensheim wird ohne Zweifel ein ganz besonderes“, freut sich Deborah Sasson. Die weltweit erfolgreiche Sopranistin ist Meisterin des Cross- Over, beherrscht jede musikalische Richtung perfekt. Und so werden auch beim Weihnachtskonzert viele Titel verschiedener Genres aufgeführt. „Gerade für mich als US-Amerikanerin in Weihnachten etwas ganz besonderes. Der Glanz, die festliche Atmosphäre und diese ganz besondere Spannung, die gegen Jahresende in der Luft liegt, sind wunderbar“, so die gebürtige Bostonerin. Ein Stück ihrer Heimat hat sie darum mitgebracht: „Rudolph, The Red Nosed Reindeer“ und „Jingle Bells“ oder „Santa Claus´ Is Coming To Town“ sind natürlich zu hören. Den ersten Teil des Konzertes bilden aber die großen Klassiker wie „Gloria“, das „Ave Maria“ oder „Panis angelicus“. Zu Gehör gebracht werden Weihnachtslieder aus Deutschland, England, Frankreich und den USA. Klassisch arrangiert aber modern interpretiert – das ist das Markenzeichen von Echo-Klassik-Preisträgerin Deborah Sasson. Uwe Kröger ist wohl der bekannteste und Musicalsänger in Deutschland. Beide sind ab 26.12.22 auf ihrer Europatournee im „Phantom der Oper“ zu sehen.

Einlass: 18:00 Uhr