Mittwoch, 17.08.2022
von 17:15 bis 17:30 Uhr

Technikum (Ehem. Tengelmann-Areal)
Ulmenallee 14 – 16
45478 Mülheim an der Ruhr



EIN IMMERSIVES AUSSTELLUNGSERLEBNIS

Technikum Mülheim, Tickets 20 €

7. MAI - 18. September 2022
Derzeit geänderte Sommerferien-Öffnungszeiten: DO-SO 10:00 bis 21:00 Uhr

„Die Aufgabe des Künstlers besteht darin, das darzustellen, was sich zwischen dem Objekt und dem
Künstler befindet, nämlich die Schönheit der Atmosphäre.“
(Claude Monet)

MONETS GARTEN – EIN IMMERSIVES AUSSTELLUNGSERLEBNIS ist eine multisensorische 360-Grad-Reise durch die Geschichte und Werke eines der größten Künstler des vergangenen Jahrhunderts!

„Die Ausstellung ist ein Erlebnis für alle – von jung bis alt. Die Besucher erleben die Welt Claude Monets, seine Farben und berühmten Werke auf wunderbare Weise so, als ob sie tatsächlich in der Szenerie sind. Farben, Licht, die Projektion des Wassers – alles wird lebendig!“ (Roman Beranek, Kreativdirektor)

Inszeniert werden diese Erlebnisreise und das einzigartige Ausstellungskonzept mit modernster Multimedia-Technik, mit der Sie ganz in die Welt und die weltberühmten Kunstwerke des Malers Claude Monet (1840-1926) eintauchen können. Aufwändige Installationen und Projektionen erzeugen in Verbindung mit Musik rauschende Farbwelten und lassen die Gemälde auf noch nie zuvor gesehenen Weisen lebendig und spürbar werden.

Erleben Sie selbst, wie sich für Sie Illusion in Realität verwandelt.

„Die Ausstellung „Monets Garden“ ist wunderbar und es ist nicht zu viel, wenn man sagt: So etwas haben Sie noch nie gesehen!“ (Berliner Zeitung)

Vom „übergroßen Farbklecks“ (ZDF) über „Einfach mal hingehen und ... wirken lassen.“ (taz) bis hin zu „..aus stillen Gemälden wird neuerdings digitale Oper: und man wünscht sich Spinnenaugen, damit einem nichts entgeht.“ (Zeit): Die Reaktionen der Medien waren mehr als überschwänglich. Wie sehr diese Ausstellung nicht nur die Presse überzeugt, zeigen die Publikumszahlen der Weltpremierenwochen: über 100.000 Gäste haben sich in Berlin von MONETS GARTEN begeistern lassen.

Diese Ausstellung wird auch Ihnen den Atem rauben – hier ist es nicht still, wie im Museum, noch betrachtet man die Gemälde aus der Ferne, so dass Details kaum erkennbar sind. Hier eröffnen sich Ihnen einzigartige Perspektiven auf Monets Kunstwerke, die Sie aus neuen Blickwinkeln betrachten können.

Seien Sie dabei und sichern Sie sich jetzt Ihre Tickets!

WARNUNG: Diese Ausstellung kann bei Personen mit lichtempfindlicher Epilepsie möglicherweise Anfälle auslösen.

Veranstalter: Alegria Konzert GmbH

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

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Otl Aicher

Otl Aicher (1922–1991) war einer der führenden Gestalter in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Mit den Plakaten für die Volkshochschule Ulm (vh ulm) oder für die Olympischen Spiele 1972 in München schuf Otl Aicher bis heute prägende Entwürfe. Als Mitbegründer der legendären Hochschule für Gestaltung Ulm (1953–1968), an der er zeitweise die Abteilung „Visuelle Kommunikation“ leitete, setzte er noch immer nachwirkende Impulse in der Gestaltungsausbildung. Seine Werke wurden international ausgestellt und sind bis heute Vorbild für Generationen angehender Gestalterinnen und Gestalter.

Seit 1997 pflegt das HfG-Archiv / Museum Ulm (Am Hochsträß 8, 89081 Ulm) den Nachlass. Aus diesem reichhaltigen Schatz präsentiert das HfG-Archiv (Am Hochsträß 8, 89081 Ulm) aus Anlass des 100. Geburtstages von Otl Aicher eine für sein Werk kennzeichnende Auswahl von 100 Plakaten. Im Laufe seines Lebens entwarf Otl Aicher unzählige Plakate, die für Vorträge, Veranstaltungen, Produkte oder politische Parteien warben. Das Plakat kann als Leitmedium in seinem Werk angesehen werden.

Zu sehen sind Plakate, die für die Volkshochschule Ulm (vh ulm), Großereignisse wie die Olympischen Spiele 1972 in München, kulturelle Veranstaltungen, die Politik oder für Unternehmen entstanden sind. Sie belegen eindrücklich die Vielfältigkeit seines grafischen Schaffens.

Während der Ausstellung nehmen im monatlichen Wechsel thematische Vitrinen einzelne Aspekte in den Blick, die den Fotografen, Architekten oder Möbelgestalter Otl Aicher erlebbar werden lassen.

Ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm beleuchtet weitere Themen aus designhistorischer wie aus designpraktischer Sicht.

Di bis Fr von 11 bis 17 Uhr, Sa und So von 11 bis 18 Uhr

Ulm

07.10.2022
BEN WILLIKENS

Das SCHAUWERK Sindelfingen zeigt ab 22. Mai 2022 eine umfangreiche Retrospektive des Malers

Ben Willikens (*1939) mit rund 100 Arbeiten aus allen Schaffensphasen des Künstlers. Er ist bekannt für seine großformatigen Bilder von fiktiven, menschenleeren Räumen in subtilen Grautönen, die wie idealtypische Architekturen der Renaissance wirken. Im Motiv des Raums verarbeitet Willikens biografische Erlebnisse, aber auch die deutsche Vergangenheit und internationale Kunstgeschichte.

Gemälde aus der Sammlung Schaufler werden ergänzt durch Leihgaben aus Museen, Privatbesitz und aus dem Atelier des Künstlers. Hauptwerke wie das Abendmahl aus dem Deutschen Architekturmuseum in Frankfurt a. M. – ein Zitat der berühmtesten Abendmahlsdarstellung der Kunstgeschichte von Leonardo da Vinci – werden ebenso zu sehen sein wie selten gezeigte, surreal anmutende Zeichnungen der 1960er-Jahre. Die eindrückliche Serie der Anstaltsbilder mit beklemmenden Motiven wie Krankenbahren, Badewannen und Ausgussbecken entstand nach einem Klinikaufenthalt des Künstlers im Alter von 30 Jahren. Sie wird durch Fotografien und Fotostudien erweitert.

 

In der Orte-Serie ab Mitte der 1990er-Jahre setzt sich Willikens mit der Architektur des National-sozialismus und ihrer Wirkung auseinander. So zeigt Raum 1614, ORTE 2 das Panorama-Fenster in Adolf Hitlers ehemaligen Wohnhaus in Obersalzberg.

Atelier- und Künstlerräume des 20. Jahrhunderts unter anderem von Piet Mondrian und Kurt Schwitters sind Thema der Räume der Moderne. In diesen Werken verlässt Willikens die strenge Grisaille-Malerei seiner Gegenräume und integriert zunehmend farbige Elemente.

Auch Willikens Bühnengestaltungen, die seit Mitte der 1980er-Jahre zu seinem Werk gehören, werden thematisiert.

 

Einen vorläufigen Abschluss von Willikens Lebenswerk und der Retrospektive im SCHAUWERK bildet eine Werkgruppe, die während des Lockdown der Corona-Pandemie im Frühjahr 2020 entstand, sowie jüngst realisierte Gemälde.  

Di, Do 15:00-19:00 Uhr Sa, So 11:00-17:00 Uhr

Sindelfingen

07.10.2022
Andreas Schmitten

Die Andreas Schmitten gewidmete Ausstellung des Skulpturenpark Waldfriedens versammelt neue, zum Teil monumentale Arbeiten. Sie sind verbunden durch ihren Entstehungszeitraum, der in die Zeit der Pandemie fällt. Als zusammenängende Werkgruppe zeigen sie ein subjektives künstlerische Protokoll dieser Zeit, das in packender Unmittelbarkeit die Jahre zwischen 2019 und 2021 reflektiert.

Andreas Schmittens multidisziplinäres und vielgestaltiges Oeuvre umfasst Zeichnungen, Skulpturen und Installationen. Unter Anwendung ästhetischer Inszenierungsstrategien, die aus Religion, Theater und Werbung bekannt sind, schafft Schmitten skulpturale Installationen von makelloser Fremdartigkeit. Seine Schöpfungen erinnern mitunter an kostbares Mobiliar, Theaterkulissen oder bekannte Werke der Kunstgeschichte. Sie verweisen oft auf die Möglichkeit einer Handhabung, ohne ihren Zweck zu enthüllen. In ihrer Perfektion wirken sie so erhaben und unnahbar wie die Artefakte einer untergegangenen Zivilisation.

Die Ausstellung im Skulpturenpark versammelt neue, zum Teil monumentale Arbeiten, die zwischen 2019 und 2021 unter den Bedingungen der Pandemie entstanden sind. Die fünfteilige Werkgruppe gehört sicherlich zu Schmittens bisher ambitioniertesten Werken. In Martin Germanns Worten handelt es sich dabei um "Abdrücke, Lesezeichen einer Abwesenheit, vielleicht aber auch einer Erinnerung – denn ein biografischer Ausgangspunkt steht immer am Anfang dieser künstlerischen Arbeit. Darauf aufbauend und diese schrittweise camouflierend kreiert Schmitten dingliche, plastisch-metaphorische Armaturen für das Management menschlicher Wünsche. Letztlich sind seine Werke Bühnen, mittels derer sich das kunstweltliche Schauspiel der Konsumption und Rezeption vollziehen darf".
Andreas Schmitten (*1980) ist ein deutscher Bildhauer. Mit Einzelausstellungen war er u.a. im Kunstmuseum Bonn, der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, im Museum Kurhaus Kleve und der Kunsthalle Bremerhaven vertreten.

Zudem wurden seine Werke u.a. in Ausstellungen in Paris, New York, London, Brüssel, Tokyo sowie Los Angeles gezeigt und sind in zahlreichen öffentlichen und privaten Sammlungen vertreten. Andreas Schmitten lebt und arbeitet in Neuss.

11:00 bis 18 Uhr

Wuppertal

07.10.2022
Ausstellung: Das Erbe Roms. Visionen und Mythen in der Kunst

25. Juni bis 27. November 2022

Macht, Kultur und Zivilisation – weit über sein Ende hinaus strahlt der Mythos Rom eine Faszination aus, die sich von der Spätantike bis in die Gegenwart verfolgen lässt. Anhand von Gemälden, Skulpturen und Objekten aus 1000 Jahren Kunstgeschichte führt die Ausstellung im Stadtmuseum Simeonstift vor Augen, wie das Römische Reich und sein Untergang mal als „schlimmstes Unglück“, mal als „glänzender Triumph der Freiheit“ immer wieder neu interpretiert, gedeutet und verarbeitet wurden. Aspekte wie der imperiale Anspruch neuzeitlicher Kaiser, die Renaissance, aber auch das Entstehen anti-römischer Helden werden dabei mit bildgewaltigen Kunstwerken aus namhaften Museen der Welt thematisiert, u.a. aus dem Deutschen Historischen Museum Berlin, dem Musée d‘ Orsay Paris, dem Amsterdamer Rijksmuseum, den Uffizien in Florenz oder der Art Gallery of South Australia.

Die Ausstellung ist Teil der großen rheinland-pfälzischen Landesausstellung „Der Untergang des Römischen Reiches“ in Trier.

Mehr Informationen unter: https://untergang-rom-ausstellung.de/

Dienstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr

Trier

07.10.2022
John Sanborn. Between Order and Entropy

Die Ausstellung »Between Order and Entropy« präsentiert das Werk des amerikanischen Künstlers John Sanborn, der in den 1970er- und 1980er-Jahren zu einem der prominentesten Protagonisten der amerikanischen Videokunstszene wurde.

Sanborns Werk reicht von den Anfängen der experimentellen Videokunst über MTV-Musikvideos bis hin zu interaktiver Kunst und digitaler Medienkunst. Als Berater von Apple und Adobe hat er die Möglichkeiten der neuen Bildtools mitgestaltet und war maßgeblich am Beginn der digitalen Bildrevolution in Kalifornien beteiligt. Sanborns neues Werk umfasst komplexen Medieninstallationen, die sich mit Fragen der kulturellen Identität, der Erinnerung, der Mythologien und dem menschlichen Drang, Geschichten zu erzählen, auseinandersetzen.

Ausstellungseröffnung am 08.07.2022 um 18:00 Uhr.

Mi bis Fr von 10:00 bis 18 Uhr, Sa und So von 11:00 bis 18 Uhr, Mo und Di geschlossen

Karlsruhe

07.10.2022
Neue Wahrheit? Kleine Wunder!

„Welch eine wunderbare göttliche Erfindung, die Daguerre gemacht hat! Ich sage Ihnen, man könnte den Verstand verlieren, wenn man so ein von der Natur gewissermaßen selbst geschaffenes Bild sieht.“
Der Berliner Kunsthändler Louis Sachs am 26. September 1839 in Paris

Die Ausstellung in der Kunstsammlung Jena erzählt mit über 200 Exponaten aus einer bedeutsamen, vorher nicht gezeigten Privatsammlung von der Frühzeit des neuen Mediums. Dabei rücken nicht nur zahlreiche jener Daguerreotypien ins Zentrum, die durch ihre silbrig glänzenden Oberflächen heute wie magische Erscheinungen aus der Vergangenheit anmuten. Mit seltenen Objekten und historischen Dokumenten werden gleichermaßen die kultur- und kunstgeschichtlichen Zusammenhänge der Erfindung thematisiert, in der sich technische und ästhetische Qualitäten auf einzigartige Weise verweben.

Dienstag-Sonntag 10 Uhr – 17 Uhr

Jena

07.10.2022
Jost Münster

Jost Münster vertraut ganz auf die Mittel und Möglichkeiten der Malerei. 1968 in Ulm geboren studierte er an der Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart sowie am Goldsmiths Collage of Arts in London, wo er auch heute lebt und arbeitet. Er gehört einer Künstlergeneration an, welche die Bestimmung dessen, was ein Gemälde heute sein und leisten kann, überprüft und erweitert.

Malerei und Plastik, Fläche und Raum, Sein und Schein verbinden sich in seinen Werkzyklen zu kontrastreich aufgeladenen und feintonig abgestimmten geometrischen Abstraktionen, die unsere Seherfahrung irritieren.

Jost Münster bedient sich eines umfangreichen Vokabulars der malerischen Texturen und komplementären Ausdrucksformen, um uns in vorgetäuschte Räumlichkeiten zu entführen. Motivisch schöpft er aus der Beobachtung von Farben, Formen und Strukturen im urbanen Umfeld. Er befragt die Beschaffenheit und das Gefüge von Gebautem und Montiertem, von Fassaden, Fenstern, Toren oder Silhouetten auf ihren bildnerischen Gehalt und transformiert sie in differenzierte Farbund Materialkompositionen. Dabei scheut er auch nicht vor plastischen Lineaturen im Raum und applizierten Collageelementen aus Fund- und Gebrauchsstücken zurück.

Malerei und Material begegnen sich, verwickeln uns in eine vielstimmige Unterhaltung über das Verhältnis von Alt und Neu, Sichtbar und Unsichtbar, realem und gemaltem Raum und sensibilisieren unsere Wahrnehmung für die Ästhetik des Alltäglichen.

Di bis Fr von 11 bis 17 Uhr, Sa und So von 11 bis 18 Uhr

Ulm

07.10.2022
Zum Glück!

Seit seiner Gründung im Jahre 1982 unterstützt der Verein Freunde des Ulmer Museums das Museum Ulm insbesondere auch bei Ankäufen für die Museumssammlungen.

So sind in den letzten Jahren Werke u.a. von Georges Braque, Otto Dix, Erich Heckel, George Grosz, Jenny Holzer, Paul Klee, Dieter Krieg, Wolfgang Laib, Heinz Mack, Jeanne Mammen, Nam June Paik, Niki de Saint Phalle oder Kiki Smith hinzugekommen.

Zum 40jährigen Jubiläum bedankt sich das Museum Ulm für dieses großzügige bürgerschaftliche Engagement mit einer Präsentation von ausgewählten Werken, die mit der Unterstützung der Freunde des Ulmer Museums e.V. für die Sammlungen des Museums Ulm erworben werden konnten.




Di bis Fr von 11 bis 17 Uhr, Sa und So von 11 bis 18 Uhr

Ulm

07.10.2022
Louise Bourgeois

The Woven Child ist die erste große Ausstellung, die sich ausschließlich mit dem textilen Werk von Louise Bourgeois beschäftigt. Anhand einer Vielzahl von Skulpturen, Installationen, Zeichnungen, Collagen, Büchern und Drucken zeigt sie die lebenslange Verbindung der Künstlerin zu Textilien – und die Erinnerungen, die diese hervorriefen.

Berlin

07.10.2022
Oska Gutheil 2022

Die Malerei von Oska Gutheil entzieht sich den klassischen Zuordnungen. Sie hat Anteile aus dem Punk, bezieht ihre Unmittelbarkeit aus der naiven Kunst und zeugt zugleich von akademischer Grundausbildung.

Im Rahmen unserer Ausstellungen zur Malerei der Gegenwart ist die Position neu, reflektiert aber eine Richtung junger Malerei, die vor allem im angloamerikanischen Raum seit Jahren an Boden gewinnt.

Dienstag-Sonntag 10 Uhr – 17 Uhr

Jena

07.10.2022
Die Stimmen der Dinge

Tayé, das Krokodil in der Wunderkammer, ist in großer Not. Die Erinnerungen der Dinge, die hier seit über 300 Jahren die Geschichte der Welt erzählen, werden vom Vergessen bedroht! Gerade noch hat Wilhelm, die Perücke in Schrank 9, Opernarien gesungen – jetzt fehlt sein schräger Gesang. Ananda, die Trommel aus Südindien, ist verstummt und Anton und Martha, die Kinder der Salzburger, sind außer Rand und Band, denn ihre Eltern haben alles vergessen… Eine neue WebApp lädt Kinder und Familien in den Bund der Hüterinnen und Hüter gegen das Vergessen ein, um Spiel für Spiel die Stimmen der Dinge zurückzugewinnen – und das alles gemütlich zu Hause!

07.10.2022
Die Macht der Emotionen

Unsere Jahresausstellung lädt dich und deine Freunde zu einem einmaligen interaktiven Emotionenparcours ein: Mitdenken, Mitfühlen und Mitreden bieten eine grundlegende Orientierung im »Dschungel der Emotionen«. Dafür bündelt sie aktuelles Emotionswissen und verknüpft dieses mit Alltagserfahrungen aus unterschiedlichsten Bereichen des Lebens. In sieben Themenräumen erleben ihr, welchem Zweck Emotionen dienen, was sie bewirken, wie sie uns beeinflussen, warum wir sie brauchen und wie wir lernen können, mit ihnen umzugehen.

Probiers aus! Der interaktive Parcours öffnet überraschende Spiel- und Gedankenräume.

10.00-17.00 Uhr

Halle

07.10.2022
Waisenhaus-Kabinett

4 Taler und 16 Groschen gelten als Gründungskapital der Franckeschen Stiftungen. Wie aus dieser unverhofften Spende an einen einfachen Pfarrer in Glaucha eine unvergleichliche Schulstadt erwuchs, erfahren Sie in der Eingangsetage des Historischen Waisenhauses. Eine Multimediainstallation und zahlreiche außergewöhnliche Objekte entführen Sie in die faszinierende Gründungs- und Wirkungsgeschichte von Franckes Werk. Denn was mit einer Armenschule und einem Waisenhaus begann, entwickelte sich in wenigen Jahrzehnten zu einem wahren Reformprojekt, das auf Bildung baute: Über 2.000 Schüler lernten in den unterschiedlichsten Schulen, eigens errichtete Wirtschaftsgebäude, ein Krankenhaus und eine Apotheke garantierten die Versorgung der über 3.000 Menschen auf dem Gelände, die einzigartigen kulturhistorischen Sammlungen in Bibliothek und Wunderkammer wurden angelegt und Franckes Ideen innerhalb und außerhalb Europas verbreitet. Nicht weniger als eine »Weltveränderung durch Menschenveränderung« wollte August Hermann Francke erreichen. Entdecken Sie, was er dadurch alles in Bewegung setzte.

10.00-17.00 Uhr

Halle

07.10.2022
Pietismus-Kabinett

Welche Wirkmacht hat das Wort? Für den Halleschen Pietismus war das Wort von zentraler Bedeutung. In der Eingangsetage des Historischen Waisenhauses zeigen wir Ihnen, wie das Wort August Hermann Franckes Reformbewegung um die Welt tragen konnte.

Francke entwickelte mit dem Halleschen Pietismus zentrale reformatorische Ziele Martin Luthers weiter. Sein Ansatz war dabei so klar wie revolutionär: Jeder Mensch sollte durch die eigene Bibellektüre zu Gott finden. Dafür mussten aber auch alle – Jungen wie Mädchen – lesen lernen, jeder sollte sich eine eigene Bibel leisten können und diese sollte auch in der eigenen Muttersprache gedruckt sein. Francke etablierte deshalb Schulen für alle Stände, druckte Millionen deutschsprachiger Volksbibeln und spann ein internationales Netzwerk, durch das die Bibel in viele andere Sprachen übersetzt wurde. Seine Bildungsoffensive erlaubte es einer breiten Bevölkerung, mit dem Wort umzugehen. In den evangelischen Pfarrhäusern des 18. Jahrhunderts wurden die Autoren der Romantik und Aufklärung groß. Im Pietismus verbreitete sich eine Kultur der Selbstreflexion, die sich in Tagebüchern und Selbstzeugnissen niederschlug und uns heute erstaunliche Einblicke in das Seelenleben der Menschen dieser Zeit gewährt. Symbolhaft zeigt sich die Kraft des Wortes auch in der aufwändig restaurierten Kanzel aus der Kirche St. Ulrich in Halle, von der Francke ab 1715 predigte und die Sie in der Ausstellung bewundern können.

10.00-17.00 Uhr

Halle

07.10.2022
Historisches Waisenhaus

Palastartig erhebt sich am Franckeplatz das Waisenhaus. Damals wie heute ist es das Herzstück der Franckeschen Stiftungen. 1698 als erstes Gebäude der Schulstadt errichtet, steht es für eine neue Facette des europäischen Barock, die selbstbewusste Repräsentation ohne prunkvollen Schmuck verbindet und wegweisend für die Waisenhausarchitektur wurde.

Heute ist das Waisenhaus unser museales und kulturelles Zentrum. Gleich zu Beginn führen Sie zwei Dauerausstellungen durch die Stiftungsgeschichte sowie die weltweiten Wirkungen des Pietismus. In der ersten Etage überrascht der ehemalige Bet- und Singesaal durch seine lichte Architektur. Er genießt heute aufgrund seiner großartigen Akustik auch als Konzertsaal einen exzellenten Ruf. In den angrenzenden Tagungsräumen dokumentiert eine Fotoausstellung die beeindruckenden Renovierungsarbeiten seit Wiedergründung der Stiftungen 1991. Die zweite Etage ist für unsere wechselnden Sonderausstellungen reserviert, die Ihnen wichtige Themen der Stiftungsgeschichte aus historischer und aktueller Perspektive näher bringen. Passieren Sie die Kunst- und Naturalienkammer im Dachgeschoss, erreichen Sie über eine schmale, hölzerne Stiege den Altan. Hier öffnet sich ein weiter Blick über das imposante Gesamtensemble mit Schulbauten aus drei Jahrhunderten. Von hier aus bietet sich auch ein großartiges Panorama der Altstadt Halles. Im Sockelgeschoss können Kinder im Krokoseum ihre eigenen Wege gehen.

10.00-17.00 Uhr

Halle

07.10.2022
Fromme Gefühle. Bilder und Texte in Büchern des Pietismus

Beherrschung der Affekte, Herzensfrömmigkeit und Tränen der Reue: der Pietismus als Frömmigkeitsbewegung nutzte die Macht der Gefühle, um die Haltung zu Gott im Inneren der Gläubigen aufzuspüren und sie in der Gemeinschaft bezeugen zu lassen. In den frommen Schriften der Bewegung ist das Ziel – die Stärkung des individuellen religiösen Empfindens und die Anleitung zu einem frommen, sittlichen Leben – heute noch nachlesbar. Die Kabinettausstellung in der Historischen Bibliothek stellt die frommen Gefühle in Büchern des Pietismus an Kleinoden aus der Sammlung der Franckeschen Stiftungen vor. Im stadtweiten Themenjahr »Macht der Emotionen« zeigt die Schau eine Auswahl der Gefühle, die beim Betrachten der Illustrationen und beim Lesen in den Bibelausgaben und erbaulichen Schriften evoziert werden sollten.

10.00-17.00 Uhr

Halle

07.10.2022
Eine Zeitreise durch die Geschichte der Industrialisierung

Das TECHNOSEUM ist eines der großen Technikmuseen in Deutschland. Auf sechs Ebenen und rund 10.000 qm Ausstellungsfläche wird der technische und soziale Wandel vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart gezeigt. Vorführungen, Mitmachstationen und Augmented Reality machen die Geschichte lebendig und bieten ein interaktives Museumserlebnis.

Weitere Informationen unter: https://www.technoseum.de/

Mannheim

07.10.2022
ISTnienie. Künstlergruppe Twozywo

ISTnienie. Gruppe Twozywo – eine Retrospektive

Dauer der Ausstellung: 19.08 – 16.11.2022

Eröffnung: Donnerstag, den 18. August 2022, 19.00 bis 21.00 Uhr

Die Ausstellung „ISTnienie” ist eine Retrospektive der Künstlergruppe Twozywo, die zwischen 1994 und 2011 aktiv war. Mariusz Libel und Krzysztof Sidorek arbeiteten anfangs als Gruppe Pinokio, damals unter Beteiligung von Robert Czajka, nach 1998 als Twożywo. Das Künstlerkollektiv bediente sich der konzentrierten Übermittlung der Sticker, Poster und Schablonen. Twozywo arbeitete im urbanen Raum: Auf den Wänden von Warschau, in Bussen und Bahnen. Treffende, überraschende Texte wie: „Und jetzt schreibe, was dich von den anderen unterscheidet” oder „Alle Gesichter im Bus sehen gleich aus“, sowie die synthetische Form ihrer Werke erregten Aufmerksamkeit und rissen die Rezipienten aus den eingefahrenen Gleisen. Ihre Stärke bestand sowohl in der großen Menge der angefertigten Schablonengraffitis, als auch in der Intensität der Botschaften, die an für die Passanten unerwarteten Stellen auftauchten. Auf den Wänden erschienen großformatige Wallpaintings, unter anderem „Człowieczy los” („Menschliches Schicksal“, der im Rahmen der Städtepartnerschaft Warschau – Düsseldorf in Kooperation mit dem hiesigen Verein Farbfieber e.V. entstand) und „Skok w wiarę” („Sprung in den Glauben“). Auf den Billboards kehrten künstlerische Plakate ein, wie z.B. „Emanacje słabości” („Emanationen der Schwäche“) oder „Mamy po dwadzieścia lat, chcemy zmieniać i budować świat” („Wir sind zwanzig und wollen die Welt verändern“). Warschau wurde geradezu attackiert von mehrdeutigen Slogans und überraschenden Wortspielen.

Die Exposition im Polnischen Institut Düsseldorf bildet ein deutsches Pendant zur Ausstellung „prze\T/rwanie” (einver\b/leiben), die auf Initiative der 66P – Subiektywna Instytucja Kultury we Wrocławiu (Subjektive Kulturinstitution in Breslau) – entstand. Eine besondere Rolle bei der erneuten Betrachtung des künstlerischen Schaffens der Künstlergruppe Twożywo spielt Osman Djajadisastra, dank dessen Unterstützung der retrospektive Bildband „Wir plündern die Ruinen der Realität“ (Warschau 2020) erschien.

Karolina Vyšata, Kuratorin der Ausstellung

Di bis Fr: 11 bis 17 Uhr

Dauerausstellung KUNST- Spotlight: NAY

Vom 20.08. bis 13.11.2022 präsentiert das Stadtmuseum in seiner Dauerausstellung KUNST das Spotlight: NAY.

In Hofheim lebte Ernst Wilhelm Nay (1902-1968) sechs Jahre, von 1945 bis 1951, hier entstanden seine berühmten „Hekate-Bilder“ sowie die „Fugalen Bilder“. Neben Arbeiten Nays sind Werke der mit Hofheim verbundenen Künstlerinnen und Künstler Hanna Bekker vom Rath, Marta Hoepffner, Ida Kerkovius, Emy Roeder, Ottilie W. Roederstein, Karl Schmidt-Rottluff, Friedel Schulz-Dehnhardt und Günter Schulz-Ihlefeldt zu sehen. Eine Kabinettausstellung anlässlich der Retrospektive im Landesmuseum Wiesbaden.

Abb. Ernst Wilhelm Nay: Eruption, 1965, Farbaquatinta auf Arches-Velin, 43,9 x 31,4 cm, Stadtmuseum Hofheim am Taunus © VG Bild-Kunst 2022.

Dienstag 10.00 - 13.00 Uhr Dienstag - Freitag 14.00 - 17.00 Uhr Samstag/Sonntag 11.00 - 18.00 Uhr Montags geschlossen

Hofheim am Taunus

07.10.2022
„ … die blaue Blume sehn ich mich zu erblicken.“

Anlässlich des Geburtsjubiläums widmet sich das Romantikerhaus dem Werk des Dichters in besonderer Weise. Neben pointierten Einblicken in sein Leben und Werk steht eine Klanginstallation des Künstlers Tim Helbig im Zentrum der Ausstellung. Die raumfüllende Installation aus zahlreichen Miniatur-Lautsprechern und einer künstlerischen Kabelführung wird es dem Besucher ermöglichen, Passagen aus Novalis’ Werk anhand einer elektroakustischen Komposition neu zu erleben. Dabei werden neben konkreten Klängen ausgewählte Motive und gesprochene Textfragmente aus dem unvollendeten Roman Heinrich von Ofterdingen im Fokus stehen, darunter auch eines der wirkmächtigsten Symbole der Romantik: die geheimnisvolle ‚blaue Blume‘.

Tim Helbig absolvierte nach seinem Studium der Medienkunst an der Bauhaus Universität Weimar das Masterstudium »Elektroakustische Komposition und Klanggestaltung« bei Prof. Robin Minard an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar. Sein künstlerisches Schaffen umfasst die Konzeption und Realisation vielschichtiger Klanginstallationen, die Komposition akusmatischer Musik, Kompositionen für experimentelle und traditionelle Instrumente mit Live-Elektronik, sowie experimentelle Theatermusiken. Er ist außerdem als Musiker und Live-Elektroniker im Rahmen von Improvisationskonzerten aktiv.

Dienstag-Sonntag 10-17 Uhr

Jena

07.10.2022
Hofheim in der Gebietsreform 1969 – 1977

Hofheim in der Gebietsreform 1969 – 1977
4.9. – 13.11.2022

Hofheim in der Gebietsreform Die hessische Gebietsreform der Jahre 1969 bis 1977 veränderte die Stadt Hofheim nachhaltig. Zu dem bereits 1938 eingemeindeten Stadtteil Marxheim kamen mit Lorsbach, Langenhain, Diedenbergen, Wallau und Wildsachsen fünf weitere Orte hinzu. Was für Hofheim ein wichtiges Wachstum darstellte, bedeutete für die eingemeindeten Orte die Aufgabe ihrer Eigenständigkeit.
In teils langwierigen Verhandlungen wurde über die Ausgestaltung der neuen Kommune verhandelt, manchmal auch gestritten. Insbesondere dort, wo sich die Interessen der hessischen Landesregierung, umliegender größerer Städte und die Vorstellungen der Gemeinden zunächst nicht in Übereinstimmung bringen ließen, verschafften sich zunehmend auch die betroffenen Bürgerinnen und Bürger lautstark und energisch Gehör.

Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der Eingemeindungen von 1972 (Diedenbergen und Lorsbach) beleuchtet die Ausstellung des Stadtarchivs diesen vielschichtigen Prozess. Alternative Konzepte werden ebenso thematisiert, wie die Entwicklung des neuen Hofheims zur Kreisstadt des Main-Taunus-Kreises.

Dienstag 10.00 - 13.00 Uhr Dienstag - Freitag 14.00 - 17.00 Uhr Samstag/Sonntag 11.00 - 18.00 Uhr

Hofheim am Taunus

07.10.2022
FIGUR — GRUND 2

Die Gruppenausstellung „FIGUR — GRUND 2“ vereint vier aktuelle Positionen der figurativen Ölmalerei, die trotz unterschiedlicher Ansätze eine vergleichbare künstlerische Haltung zum Ausdruck bringen. In der je spezifischen Verhandlung von Figur und Grund reflektieren ihre Werke komplexe Themen wie Weiblichkeit oder Digitalität, sie erschaffen neue Symbolismen und befragen die Mittel der Repräsentation und deren kulturhistorische oder gesellschaftspolitische Prägung. Alle vier Malerinnen sind zwischen 1984 und 1990 geboren und wurden an Kunsthochschulen im deutschsprachigen Raum ausgebildet. In ihrem Schaffen revidieren sie die Grenzen der Gattung, der Materialien und des Formenvokabulars. Sie lehnen jede egomane Form der malerischen Geste ab und erweitern auf subtile Weise und mit produktiver analytischer Distanz die Möglichkeiten dessen, was „Ausdruck“ und „Subjektivität“ in der Malerei sein können.

Mi - So 12 - 17 Uhr

Potsdam

07.10.2022
ImproLABOR

Der Workshop richtet sich an alle, die Lust haben, das Improvisieren auf einer Bühne auszuprobieren. Körperarbeit, Bewegung, Darstellen von Gefühlen, Stimme & Gesang.

Nach der langer Pause geht alles auf Anfang, egal ob Du schon Jahre improvisierst oder dich erst jetzt auf das Glatteis der Bühne begibst, Du begegnest Menschen, die scharf auf Geschichten und spielerischen Austausch sind.

Termine: (06. Sept. – 15. Nov.) jew. 19:30 h | mit Gastmusiker | 9 Abende | dienstags

Kursgebühr :
249 € Unterstützer / 169 € Otto-Normalverdiener / 149 € Fördermitglieder, 99 € ermäßigt Sozialhilfeempfänger/Schüler/Studenten bis 27 Jahre

Der erfahrene Theaterpädagoge, Schauspieler, Autor, Clown- Doktor und Regisseur Wolfgang Vielsack verbindet in diesem Workshop viele Elemente des traditionellen Theaters mit denen des Improtheaters.

Wiesbaden

07.10.2022
19:30 Uhr
Soun-Gui Kim: Lazy Clouds

Die Ausstellung »Soun-Gui Kim: Lazy Clouds« im ZKM | Karlsruhe ist die erste umfassende Einzelausstellung der koreanisch-französischen Künstlerin Soun-Gui Kim in Deutschland.

Ausgehend von den 1970er Jahren wird in der Präsentation ein umfassender Überblick über das Werk der Künstlerin bis zur Gegenwart gegeben, das von der Dekonstruktion der Malerei, über Fotografie bis hin zu Video und multimedialer Kunst reicht. Ihre Arbeiten zeichnen sich dabei immer wieder durch einen hohen partizipativen Charakter aus und sind von vergleichenden Studien der östlichen und westlichen Kultur und Philosophie sowie der Auseinandersetzung mit Sprache beeinflusst. 

Mi bis Fr von 10:00 Uhr bis 18 Uhr, Sa und So von 11:00 Uhr bis 18 Uhr, Mo und Di geschlossen

Karlsruhe

07.10.2022
ART & CHILDREN

ART & CHILDREN – die multimediale Installation aus Fotografie, Film, einer App und einem Hologramm verbindet den kreativen Aspekt mit der Bildung. Die Ausstellung öffnet Kindern (und nicht nur ihnen) den Zugang zum kulturellen Erbe und zu ästhetischen Entdeckungen, die durch die neuen Technologien populär geworden sind. Die Interaktion mit auf Kindergesichtern gemalten Bildern, die von den Werken bedeutender Malerinnen und Maler inspiriert sind, ermöglicht Kindern auf der ganzen Welt die Begegnung mit der Kunst von Meistern, die in den Museen und Privatsammlungen der Welt zu finden sind.

Statische Bilder werden durch eine App auf dem Handy zum Leben erweckt und kommunizieren so auf zweierlei Weise mit den Kindern, sie inspirieren, wecken die Kreativität und lehren zugleich. Alle Bilder sind von Werken großer Künstlerinnen und Künstler inspiriert. Hier finden sich Anknüpfungen an Kunst von: Frida Kahlo, Vincent van Gogh, Andy Warhol, Yayoi Kusama, Roman Opałka, Gustav Klimt, Hokusai, Wassily Kandinsky, Salvador Dalí, Henri Matisse, Piet Mondrian, Mark Rothko, Marija Prymatschenko, Wojciech Fangor und Zofia Stryjeńska.

„Ich bin Kunsthistorikerin und Fotografin. Ich suchte nach einer Möglichkeit, das Interesse meiner Tochter an der Kunst zu entwickeln, ihre Sensibilität und Kreativität zu fördern und ihre Leidenschaft, Neues zu erschaffen, zu wecken. Es hat sich herausgestellt, dass Kinder manchmal nicht auf das hören, was ihre Eltern sagen, sondern auf das, was ihre gleichaltrigen Freunde ihnen sagen. So entstand die Idee, dass Kinder durch den Einsatz neuer Kommunikationstechnologien mit anderen Kindern auf der ganzen Welt über Kunst sprechen können. Ich entdeckte auch, dass dieses Projekt gleichzeitig von Freiheit und Vielfalt spricht und beweist, dass man unabhängig davon, wo man geboren wird und in welchem Umfeld man aufwächst, etwas schaffen, Grenzen überwinden und der sein kann, der man sein möchte. Und wie Mark Rothko sagte: Kunst kann die Welt verändern – diese spezielle Welt eines einzigen Kindes.“ – sagt Sylwia Grochowska, die Kunsthistorikerin und Fotografin aus Warschau, Polen, und Autorin der Ausstellung.

Die App runvido.com, die ein interaktives Element in die Ausstellung einführt, wurde von Natalia und Grzegorz Ciosek entwickelt. Weitere Informationen über die App finden Sie auf der Website www.runvido.com

Autorin des Projekts: Sylwia Grochowska

Offizielle Website des Projekts: www.artandchildren.pl

Projektpartner: Polnisches Institut Düsseldorf, Zentralbibliothek Düsseldorf KAP1, Stadt Düsseldorf und Stadt Warschau im Rahmen der Städtepartnerschaft Düsseldorf – Warschau, Startup Runvido.

Die Ausstellung „ART & CHILDREN“ wurde zum ersten Mal im polnischen Pavillon auf der Dubai World Expo gezeigt und wurde alleine in nur einer Woche im November 2021 von fast 40.000 Gästen besucht.

Das Rahmenprogramm zur Ausstellung „ART & CHILDREN“ wird auf der Website vorgestellt: https://www.duesseldorf.de/stadtbuechereien/veranstaltungen.html  

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 9 Uhr bis 21 Uhr, Samstag von 9 Uhr bis 18 Uhr, Sonntag von 13 Uhr bis 18 Uhr.

Cassandra Complex

Cassandra Complex bringt sechs internationale Künstler:innen zusammen, um das zunehmende Gefühl der Entfremdung im Zeitalter der Klimakrise einzufangen. Die Ausstellung erkennt diesen Moment als einen bedeutenden Wendepunkt in der Geschichte der Menschheit an und dient als warnendes Beispiel, indem sie mit poetischen Argumenten aufzeigt, wie die Dialektik von Natur und Geschichte tief miteinander verbunden sind. Obwohl sie zeigt, wie tief die Wurzeln der zeitgenössischen Entfremdung in unserer Kultur liegen, trägt Cassandra Complex auch einen Funken Optimismus in sich. Die sechs Künstler:innen der Ausstellung lassen neue Welten entstehen und gestalten ebenso Welten neu, die an den Rand gedrängt, übersehen oder zum Schweigen gebracht wurden. Sie verwandeln so das lähmende Gefühl der Entfremdung in ein Gefühl der Hoffnung und des Widerstands.

Die Ausstellung wird kuratiert von Adriana Blidaru, Gastkuratorin des AIR_Frankfurt Curator-in-Residence-Programms 2022.

 

Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main, Dr. Marschner Stiftung und dem Kulturamt der Stadt Frankfurt

Di - Fr 14 bis 19 Uhr, Sa und So 12 bis 18 Uhr

Frankfurt am Main

07.10.2022
Luise. Archäologie eines Unrechts

In der Ausstellung "Luise. Archäologie eines Unrechts" gibt Stefan Weger (*1986 in Bremen) einen Einblick in die Geschichte des polnischen Zwangsarbeiters Walerian Wróbel und der Bauerstochter Luise, seiner Urgroßmutter, welche auf tragische Weise zum Schicksal des minderjährigen Zwangsarbeiters beigetragen hat. Dem Ansatz der research-based photography folgend, sucht er als Teil der vierten Nachkriegsgeneration nach neuen Antworten auf die Fragen nach Schuld und Verantwortung sowie nach zeitgemäßen Formen des Erinnerns an das Unrecht im Nationalsozialismus – gerade als Nachfahre der Tätergesellschaft. In der Auseinandersetzung mit historischem Material, sowohl aus staatlichen als auch privaten Archiven, und dem verfallenen Bauernhof gelingt ihm eine persönliche Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus anhand der eigenen Familiengeschichte.

Ein pädagogisches Begleitprogramm (ab Klasse 9) wird im Kreismuseum Wewelsburg in Kooperation mit Fotograf und Ausstellungsmacher Stefan Weger angeboten. Informationen hierzu folgen in Kürze auf www.wewelsburg.de.

Eine Veranstaltung des DemokatieBüros „Vielfalt lieben“ im Kreismuseum Wewelsburg in Kooperation mit „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ (Regionalkoordination Kreis Paderborn)

Im Sonderausstellungsraum, der Zugang erfolgt durch die Erinnerungs- und Gedenkstätte

Der Eintritt ist frei.

Di bis Fr 10-17 Uhr; Sa, So und feiertags 10-18 Uhr; Mo geschlossen

Büren-Wewelsburg

07.10.2022
Hello, Robot. Design zwischen Mensch und Maschine - Eintritt Sonderausstellung
DE / EN

Science-Fiction wird Realität: Seit einigen Jahren hält die Robotik Einzug in unser Leben. Die Beispiele reichen von Transportdrohnen oder Pflege-Robotern bis hin zu Internet-Bots, die Informationen steuern, aber auch manipulieren können. »Hello, Robot. Design zwischen Mensch und Maschine« war 2017 die erfolgreichste Ausstellung in der Geschichte des Vitra Design Museums und kommt zum Abschluss ihrer weltweiten Tournee noch einmal zurück nach Weil am Rhein. Dafür wird sie um wichtige Entwicklungen in Robotik und Digitalisierung der letzten Jahre ergänzt, denn der Robotik-Boom ist ungebrochen. Zugleich haben die letzten Jahre gezeigt, wie stark öffentliche Debatten und sogar Wahlen heute durch Algorithmen und künstliche Intelligenz gesteuert werden können und welche Risiken sich daraus ergeben. Neben Robotern aus dem Wohnbereich, der Industrie oder der Medizin präsentiert die Ausstellung Medieninstallationen, Computerspiele und Beispiele aus Film und Literatur. Sie zeigt, wie der Robotik-Boom unser Leben verändert – und wie Design die Robotik verändert.

Science fiction becomes reality: Robotics has begun to shape our everyday lives. Examples range from delivery drones and disability robots to internet bots and the race for the latest humanoids among global tech giants. The 2017 exhibition »Hello, Robot. Design between Human and Machine« has been the Vitra Design Museum’s most successful exhibition ever. At the end of its world tour, an updated version will now come to Weil am Rhein to present the great strides that have been made in robotics in the past few years. It will also address the risks involved, however, given that elections and public opinion have become the target for manipulation by algorithms and artificial intelligence. Next to robots used in the home, in industry, or in healthcare, the exhibition presents media installations, computer games, and examples from literature and film. It shows how the robotics boom is changing our lives – and how design is changing robotics.

Bildcredit: Christoph Niemann, »Robot Morph«, 2016 © Christoph Niemann
Passaus Glanz & Elend

Ein außergewöhnliches Erlebnis, fern gängiger Klischees, das sie nachhaltig begeistern wird! Prächtige Barockfassaden, Residenz- und Kirchenbauten sprechen für eine einst mächtige und reiche Bischofsstadt. Die Wirklichkeit sah anders aus: Noch heute zeigen sich im Stadtbild allenthalben Spuren fürchterlicher Katastrophen und Tragödien. Folgen Sie Hofrat Philipp Wilhelm von Hörnigk oder Hofapothekerin Maria Anna Röttler auf einer fesselnden Schauspielführung durch die wechselhafte Passauer Geschichte.

Passau

07.10.2022
10:00 Uhr
»Katharina John. Talking Heads«

Katharina John ist bekannt für ihre klassischen analogen Fotografien, die aber im Zeitalter digitaler Revolution den Wunsch verspürt, einer Technik, die bald 200 Jahre alt ist, eine neue Dimension zu geben. Sie möchte daher mit ihrem Korpus von Werken die analoge Porträtfotografie durch eine digitale Erweiterung zum Leben erwecken.

Mi – Fr: 10:00–18:00 Uhr Sa und So 11:00–18:00 Uhr

Karlsruhe

07.10.2022
visions: Akupunkturpraxis

Den ersten Teil von SERAFINE1369s Programm visions bildet eine gemeinschaftliche Akupunkturpraxis im Lichthof des Gropius Bau, dem Herzstück des Gebäudes. Qualifizierte Akupunkturpraktiker*innen bieten eine Woche lang kostenlose Behandlungen an. Die von Zinzi Buchanan organisierte Praxis ist ein unmittelbarer Beitrag zu den Themen Fürsorge, Reparatur und Heilung.

Gropius Bau, Lichthof (EG)

Eintritt frei

Behandlungsdauer: 20–45 Minuten

Buchung: Buchungsbeginn ist am 5. Oktober 2022 ab 10:00. Die Behandlungen finden zwischen 11:00–17:00 statt.
Buchungen können zwischen dem 5.–10. Oktober 2022 persönlich in der Rezeption der Akupunkturpraxis im Lichthof des Gropius Bau oder telefonisch unter 0049 (0) 16098063312 in der Zeit von 10:00–17:00 gebucht werden.
Auch NADA-Behandlungen können in der Klinik Praxis gebucht werden. Bei der NADA-Behandlung werden bis zu fünf kleine Nadeln an bestimmten Punkten an den Außenseiten der Ohren gesetzt.

Berlin

07.10.2022
11:00 Uhr
Humanapp - Schauspiel von Ian De Toffoli (deutschsprachige Erstaufführung)
„Würden Sie in einer Stadt leben wollen, in der Sie permanent beobachtet, gefilmt und analysiert würden und alle vernetzten Geräte Ihnen ständig sagen, wie Sie sich verhalten sollen?“

Vier Mitglieder einer technologischen Expertengruppe – drei Männer und eine Frau – diskutieren über die Folgen des immer größer werdenden Einflusses neuer Technologien auf das Leben der Menschen. Dabei prallen schnell überaus unterschiedliche Einstellungen aufeinander. Ein durchgespieltes Fallbeispiel soll die Problematik im Umgang mit Künstlicher Intelligenz (KI) verdeutlichen: Die Freunde Max, Vincent und Laurent, alle drei leitende Angestellte eines multinationalen Unternehmens, lassen sich nach einem gemeinsamen Restaurantbesuch von dem von ihrer Firma entwickelten selbstfahrenden Auto nach Hause bringen. Es ist ein dunkler Novemberabend und man fährt auf einer schlecht beleuchteten Straße.

Plötzlich kreuzt eine Frau auf einem Fahrrad verbotenerweise den Weg des Wagens. Im Bruchteil einer Sekunde berechnet die von Vincent programmierte KI Sarah alle Optionen und entscheidet: Statt das Auto mit seinen Insassen gegen eine Wand zu fahren oder auf den gegenüberliegenden Gehweg auszuweichen und den sich dort befindenden 52jährigen Manager zu töten, überfährt sie lieber die 29jährige, in prekären Verhältnissen lebende Radfahrerin. Das Auto kollidiert also mit der laut des programmierten Codes weniger wertvollen Person, die noch am Unfallort stirbt.

Dann passiert etwas Überraschendes: Obwohl die KI Sarah gemäß ihrer von Menschen diktierten Vorgaben gehandelt hat, kommen ihr Zweifel an der Richtigkeit dieser Entscheidung. Sie ist nicht nur unzufrieden, sondern auch ‚unglücklich‘ mit dem Ausgang und beginnt, ihren Schöpfern unbequeme Fragen zu stellen …

Ian de Toffolis „HumanApp“ vernetzt auf intelligente Weise Wissenschaft mit Theater und knüpft an die alte Frage an, die schon Goethes „Zauberlehrling“ stellt: Darf der Mensch angesichts eines noch nie dagewesenen technologischen Fortschritts alles, was er tun kann? Öffnen die neuen Technologien unermessliche Möglichkeiten oder die Büchse der Pandora? „HumanApp“ erzählt weniger über Künstliche Intelligenz als über den Menschen: Ein Stück über das Zweifeln, die Ängste, die Verletzlichkeit und die irrationalen Entscheidungen, die unser Menschsein ausmachen.

Bitte beachten Sie: Es gilt die jeweils aktuelle Corona Verordnung für den Veranstaltungstag.
Zirkus Charles Knie – Tournee 2022 – mit dem schönsten WASSERSPEKTAKEL – Kaufbeuren
Europas Top-Zirkus präsentiert seine neueste Produktion

Seit vielen Jahren zählt der Zirkus Charles Knie zu den ersten Adressen in Europa, wenn es um erstklassige Zirkuskunst geht.

Weit über 500.000 kleine und große Zirkusfans strömen in jeder Saison in unsere weiß-roten Zeltanlagen, und lassen sich von den hochkarätigen Shows unseres auf dem „Internationalen Circusfestival von Monte Carlo“ prämierten Unternehmens begeistern.

Unser Erfolgsrezept – echter Circus, in dem wir uns der Traditionen bedienen, und diese dramaturgisch geschickt und kreativ mit dem Modernen verbinden.

Diese Innovationskraft zeichnet alle Produktionen des Zirkus Charles Knie aus, hat die Marke geprägt und steht für einen unverwechselbaren Stil, den wir technisch und künstlerisch von Saison zu Saison auf ein immer professionelleres Level gehoben haben.

Die neue Show ist das Ergebnis von zwei Jahren pandemiebedingter Zwangspause. In dieser Zeit haben die Ideen für das Comeback oft unwirkliche Ausmaße angenommen. Das kommt dabei heraus, wenn genug Zeit da ist und Team der Kreativen alles auf dem Debattentisch landet, egal wie verrückt es auch sein mag.

Das Ergebnis - großer Zirkus für die ganze Familie, in der die Szenerie den Druck und das Tempo macht. Wir illuminieren unser einmaliges 40-köpfiges Artisten- und Clown-Comedy Ensemble in bestem Lichtdesign und sattem Sound. Wir spielen mit tausenden Litern Wasser auf Europas größter transportabler Wasser-Bühne, und lassen es in fulminanten Fontänen bis zu 15 Metern hoch tanzen. In einer riesigen Laser-Show schicken wir das Publikum auf eine Reise in ferne Galaxien.

Wir sind uns sicher – es gibt niemanden, der nicht dabei sein will.
Zirkus Charles Knie – Tournee 2022 – mit dem schönsten WASSERSPEKTAKEL – Kaufbeuren
Europas Top-Zirkus präsentiert seine neueste Produktion

Seit vielen Jahren zählt der Zirkus Charles Knie zu den ersten Adressen in Europa, wenn es um erstklassige Zirkuskunst geht.

Weit über 500.000 kleine und große Zirkusfans strömen in jeder Saison in unsere weiß-roten Zeltanlagen, und lassen sich von den hochkarätigen Shows unseres auf dem „Internationalen Circusfestival von Monte Carlo“ prämierten Unternehmens begeistern.

Unser Erfolgsrezept – echter Circus, in dem wir uns der Traditionen bedienen, und diese dramaturgisch geschickt und kreativ mit dem Modernen verbinden.

Diese Innovationskraft zeichnet alle Produktionen des Zirkus Charles Knie aus, hat die Marke geprägt und steht für einen unverwechselbaren Stil, den wir technisch und künstlerisch von Saison zu Saison auf ein immer professionelleres Level gehoben haben.

Die neue Show ist das Ergebnis von zwei Jahren pandemiebedingter Zwangspause. In dieser Zeit haben die Ideen für das Comeback oft unwirkliche Ausmaße angenommen. Das kommt dabei heraus, wenn genug Zeit da ist und Team der Kreativen alles auf dem Debattentisch landet, egal wie verrückt es auch sein mag.

Das Ergebnis - großer Zirkus für die ganze Familie, in der die Szenerie den Druck und das Tempo macht. Wir illuminieren unser einmaliges 40-köpfiges Artisten- und Clown-Comedy Ensemble in bestem Lichtdesign und sattem Sound. Wir spielen mit tausenden Litern Wasser auf Europas größter transportabler Wasser-Bühne, und lassen es in fulminanten Fontänen bis zu 15 Metern hoch tanzen. In einer riesigen Laser-Show schicken wir das Publikum auf eine Reise in ferne Galaxien.

Wir sind uns sicher – es gibt niemanden, der nicht dabei sein will.
Äl Jawala - I Way To Äl - Jubiläumstour 2022
ÄL JAWALA • I Way To Äl • Tour ´22
BALKAN BIG BEATS

Lust auf einen Schub guter Energie? Mitreissende Spielfreude? Unwiderstehliche Tanzlust?
Irgendwo zwischen heißem Balkan Brass, Arabic Roots und entspannten Afrobeats haben sich Äl Jawala mit ihrem weltoffenen Sound eingegroovt und ihre eigene musikalische Nische geprägt.

Ihre Reise dorthin war spannend...
Denn die Balkanbeat Welle rollte im sonnigen Freiburg ein klein wenig früher los als im Rest des Landes.
Grund dafür war eine junge Band, mit unaussprechlichem Namen, die den Sound des wilden Ostens im Sommer 2000 in die Fußgängerzone der Stadt trug.
Mit zwei Saxophonen und viel Percussion entfachten Äl Jawala (arab. „DIe Wandernden“) das Feuer einer ganzen Gypsy Brass Band. Sie kombinierten urbane Beats mit wilden, orientalischen Bläsersatzen und allem, was ihnen sonst noch Spaß machte. So zogen sie immer größere Menschentrauben in ihren Bann und es dauerte nicht lange, bis die ersten Clubs und Festivals anklopften.

Balkan Big Beats nennen sie diese Mischung. Das „Big“ steht dabei sowohl für großen Sound, Beat-betonte Arrangements und vor allem für große Vielfalt. Ein großes Herz, in dem Platz für die ganze Artenvielfalt der Musik ist.
Die „Beats“ verbinden all dies miteinander und offenbaren, daß Äl Jawala in den 90ern mit urbaner Club- und Sample-Culture aufgewachsen sind.
„Wir sind also mit ziemlich lockeren Zügeln unterwegs – unsere Nische ist ein Universum“ sagen sie selbst über ihre Musik

Äl Jawala´s Botschaft ist klar: Wir sind alle Eins, gehören zusammen, tanzen zusammen, feiern zusammen.

Heute blicken Äl Jawala (Arabisch: Die Wandernden) zurück auf zwanzig gemeinsame Jahre, die sie bis nach Indien, China, Kanada und Jordanien führten. Über tausend Konzerte in ganz Europa liegen hinter ihnen. Mit ihrem unbeirrbarem Instinkt für gelungene Stilmixe gewannen sie den Deutschen Creole Preis für Weltmusik, veröffentlichen neun Alben, starten einen weltweiten Remix-Contest und liefern den Soundtrack zur MTV Reihe "Rebel Music“.
Zum Geburtstag wird aber nicht nur zurück geblickt - es stehen auch einige spannende Neuveröffentlichungen an.
Beste Voraussetzungen also, um es bei der Jubiläumstour so richtig knallen zu lassen!

Einlass: 19:00 Uhr
Westsee
Von oben betrachtet sehen die Dinge manchmal besser aus, als sie sind. In den vergangenen Jahren sind viele Bilder der Erde entstanden, die eine neue Ästhetik und Empfindsamkeit etabliert haben. So klein ist dieser blaue Planet, so schön und – leider – so empfindlich. Der Mensch, das ist nicht neu, zerstört, wovon er lebt, verbrennt, worauf er baut, verkauft die einzige Erde, die er hat. Ein Spiel mit großen Gewinnen, aber am Ende ohne Gewinner.
Die Erde ist kein Spielautomat, singen Westsee auf ihrem zweiten Album mit gleichnamigem Titel und es ist ihre Art, sich dem Wahnsinn und der Zerstörung, die global um sich greift, ihre Antwort entgegenzuhalten. Westsee haben 2017 zueinandergefunden, Sänger Mike Pelzer, Peter Cladders an der Gitarre und Frank Bruns am Schlagzeug wollen Gesellschaftsthemen mit einer gewissen Ironie erzählen. Da springt die Kugel im Spielautomaten hin und her, musikalisch und textlich. Westsee haben ein paar Vorschläge, Musik mit hintersinnigen Gedanken.
Was soll man sonst auch machen? Die Welt wird durch Musik nicht verändert, aber – davon sind Westsee – überzeugt, man sollte die Probleme zumindest benennen. „Wir waren voller Ideen, und haben alles vertan“, heißt es in dem Song „Uns läuft die Zeit davon“ – damit wollen sich Westsee nicht abfinden und stattdessen daran erinnern, was möglich ist, denn die Hoffnung ist immer noch vorhanden. Ob der Blick von oben hilft, wird die Zeit zeigen, zumindest bringt er die Themen der Gegenwart auf den Punkt - auf kluge und unterhaltsame Weise

Einlass: 19:00
"Maultaschen in Love" Lesung mit Veronika Wieland & Edi Graf - Spannung, Sterneküche und Frauenpower
Spannung, Sterneküche und Frauenpower zwischen Schwarzwald und Kapstadt

Für die lebenslustige Belinda läuft nichts nach Plan, doch nachdem sie einen Kochwettbewerb mit einer genialen Maultaschenkomposition gewinnt, reist sie als Köchin ins Abenteuer Kapstadt. Auf dem Weingut „Hoopengeluk“ trifft sie auf die geheimnisvolle Isabel, an deren Seite sie die hochkarätige „Gala Chakalaka“ mitgestalten soll. Doch eine perfide Intrige droht die Gala zu einem Desaster werden zu lassen.
Während Belinda versucht, das Vertrauen des unnahbaren Weingutbesitzers Henning von Wynsberghe zu gewinnen, verfolgt die mutige Sterneköchin Sabrina an der Seite des gutaussehenden, aber undurchsichtigen Piloten Tom das fein gesponnene Netz der Verschwörung bis in den Schwarzwald. Als sich nach einem Verwirrspiel im Gourmetrestaurant „Berlins KroneLamm“ die Fäden zu entwirren beginnen, planen die drei Frauen einen raffinierten Gegenschlag. Gelingt es ihnen mit cleverer Kochkunst und einem extravaganten Rezept - „Maultaschen in Love“ - die Gala am Kap und die Zukunft von „Hoopengeluk“ zu retten?

Veronika Wieland ist im Schwabenland geboren, lebt in Rottenburg und hat ihre Wurzeln in einer südländischen Winzerfamilie. Sie wuchs mit traditioneller, guter Küche auf und arbeitet in der Touristikbranche.

Edi Graf lebt in Rottenburg, arbeitet als Autor, freier Redakteur und Moderator im öffentlich-rechtlichen Rundfunk und liebt Afrika. So schlägt er Maultaschen in Love die Brücke von einem südafrikanischen Weingut zu den Weinbergen im oberen Neckartal und den Sterneköchen im Schwarzwald.

Herzlich willkommen auf Schloss Gießen zu einer kulinarischen Safari mit jeder Menge Spannung, einer Prise Liebe und trendiger Küche incl. Maultaschenrezept vom Sternekoch Franz Berlin und einzigartigem Gin.

Mit Getränkebewirtung vor und nach der Lesung sowie in der Pause.

Bitte beachten Sie, dass die Lesung im Veranstaltungssaal auf dem Schloss stattfindet und keine Schlossführung bzw. -besichtigung an diesem Abend angeboten werden kann.

Einlass ab 18.30 Uhr
Angelika Milster - Milster singt Musical
Die Sängerin Angelika Milster ist zweifellos eine der größten Diven des Musical-Genres. Durch ihre umwerfende Songinterpretation „Erinnerung“ in der deutschsprachigen Erstaufführung des Musicalwelterfolges „Cats“ gelang dem Star der internationale Durchbruch.

Bereits in jungen Jahren beginnt Angelika Milster Gesangsunterricht zu nehmen und eine renommierte Schauspielschule zu besuchen. Neben dem Theater ist das Multitalent zudem als Schauspielerin in diversen Film-und Fernsehproduktionen zu sehen. Ihre künstlerische Vielseitigkeit beweist sie als Synchronsprecherin für den Film „Shrek 2“ und in ihren Kirchenkonzerten. Das Repertoire von Angelika Milster umfasst unzählige Lieder des Musicals und zahlreiche klassische Werke der großen Meister. Dabei beeindruckt sie allein durch schlichte Eleganz und ihre grandiose Stimme. Als bekannter deutscher Musicalstar hat Angelika Milster zahlreiche Preise der Musikwelt gewonnen – u.a. den deutschen Schallplattenpreis Echo für ihr erstes Album „Ich liebe dich“. Mit ihrem neuesten Album „Du hast mir Glück gebracht“ ist ein weiteres Kunststück gelungen.

Angelika Milster singt mit spürbarem Engagement und großer Stimmkraft. Dabei verleiht sie Liedern und Arien ihr bekanntes, charakteristisches Timbre und erfüllt klassische sowie populäre Werke mit ihrem unverwechselbaren Pathos.

Einlass: 19:00 Uhr

Online-Vorverkauf geschlossen, es gibt vsl. noch Restkarten an der Abendkasse
KÖRPERWELTEN Museum in Heidelberg - Anatomie des Glücks
Dem Glück auf der Spur - Die große Liebe, ein sorgenfreies Leben, wahre Freundschaft ... Alle Menschen streben nach Glück. Aber wo wohnt das Glück? Warum können wir nicht genug davon bekommen? Und warum können wir uns das Glück nicht für immer bewahren?

Diesen und anderen Fragen rund um das Thema Glück geht das KÖRPERWELTEN Museum im Alten Hallenbad in Heidelberg nach. Es widmet sich damit nicht nur der Anatomie des Menschen, seinen Organfunktionen sowie Fragen rund um das Thema Gesundheit, sondern auch der Anatomie des Glücks.

Ziel der KÖRPERWELTEN ist es, dem Besucher die wunderbare Komplexität des menschlichen Körpers lebensnah aufzuzeigen und somit seine Achtsamkeit für den eigenen Körper in allen Lebenslagen und - phasen zu sensibilisieren.

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On the track of happiness - Great love, a carefree life, true friendship ... All people strive for happiness. But where does happiness reside? Why can´t we get enough of it? And why can´t we keep happiness forever?

The KÖRPERWELTEN Museum in the Altes Hallenbad in Heidelberg explores these and other questions about happiness. It is dedicated not only to human anatomy, organ functions and health issues, but also to the anatomy of happiness.

The aim of KÖRPERWELTEN is to show visitors the wonderful complexity of the human body in a way that is true to life and thus to sensitise them to their own bodies in all situations and phases of life.

Letzter Einlass 17:00 Uhr
Epilog - Oldenburger Kindermusikfestival on Tour "zart besaitet"
Mit ihrer Mischung aus witzigen, kindgerechten Texten und fetziger Rockmusik begeistern die Blindfische aus Oldenburg seit über fünfundzwanzig Jahren ihre jungen Zuhörer. Dabei besingen sie freche Piraten, Flüge zum Mond oder King Kong, der in der Schule für Radau sorgt. Ob Rock, Pop, Folklore, Hip-Hop oder Reggae – ihre Ohrwürmer zünden in den unterschiedlichsten Stilen! Auch bei ihren bisherigen Abstechern zu den Gezeitenkonzerten haben sie insgesamt weit über 1.000 große und kleine Zuhörer begeistert, Kinderaugen zum Leuchten und Kinderbeine zum Tanzen gebracht.

Vor nunmehr 22 Jahren haben die Blindfische das Oldenburger Kindermusikfestival ins Leben gerufen, zu dem sie die besten deutschsprachigen Kinderliedermacher einladen und das längst die bundesweite Referenzadresse für gute Kindermusik ist. In diesem Jahr ist das Oldenburger Kindermusikfestival erneut „on Tour“ durch den Nordwesten und macht im Rahmen der Gezeitenkonzerte neben der Stadthalle in Aurich auch erstmals im Zollhaus in Leer Station.

Unter dem Motto „zart besaitet“ schlägt das Oldenburger Kindermusikfestival einen Bogen von Klassik zur Rockmusik und stellt Saiteninstrumente in all ihren Facetten vor. Dazu haben sich die Blindfische Verstärkung eingeladen: Die Harfenistin Maria Todtenhaupt, die nicht nur Weltstar Rolando Villazón, sondern auch schon „Die drei ???“ auf der Bühne begleitet hat, stellt ihr faszinierendes „vielsaitiges“ Instrument mit einer liebevollen Geschichte vor. Der Multiinstrumentalist und Kinderliedermacher Toni Geiling, der für seine zauberhaften Lieder zahlreiche renommierte Preise gewonnen hat und in jährlich über 100 Konzerten zu erleben ist, hat neben Gitarre auch Geige und singende Säge dabei und wird begleitet von dem wunderbaren Kontrabssisten Kaspar Domke. Gemeinsam präsentieren die Musiker ein Programm, das alle Kinder erreicht. Staunen kann man allein über die Vielzahl an unterschiedlichen Saiteninstrumenten: von der klanglich und optisch beeindruckenden Harfe über Geige und Balalaika bis hin zur singenden Säge und E-Gitarre. Doch auch mitmachen ist gefragt: Das gemeinsame Erleben von Musik steht im Vordergrund – und das geht weit über Mitklatschen und Mitsingen hinaus. Mit von der Partie sind übrigens auch Ensembles der Musikschulen aus Aurich und Leer, die gemeinsam mit den Profimusikern auf der Bühne stehen.

Toni Geiling (Gesang, Gitarre, Violine & singende Säge)
Kaspar Domke (Kontrabass)
Maria Todtenhaupt (Harfe)

Die Blindfische
Rolf Weinert (Gesang, Bass & Gitarre)
Roland Buchholz (Gesang, Gitarre & Bass)
Andi Steil (Gesang, Schlagzeug & Percussion)
Schlager & Spaß mit Andy Borg und den Schlagerpiloten - Schlager & Spaß mit Andy Borg und den Schlagerpiloten
Thomann Künstler Management bringt zusammen was zusammengehört: Schlager und Spaß! Und wer könnte das besser verkörpern als die Schlagerikone mit garantiertem Spaßfaktor. Genau! Die Rede ist von Andy Borg persönlich. Zusammen mit den Schlagerpiloten bringt er in diesem Herbst den Spaß zurück in die Hallen Deutschlands und zelebriert Schlager von einem anderen Stern.
Unzählige Hits wie „Die berühmten drei Worte“, „Adios Amor“, oder „Die Fischer von San Juan“ sind der Soundtrack einer einmaligen musikalischen Karriere, die Andy Borg als personifizierten Evergreen auf den europäischen Musikbühnen auszeichnen. Schlagfertig, wortgewitzt und in den seltensten Fällen um eine Antwort verlegen, feiert Andy Borg dieses Jahr sein vierzigjähriges Bühnenjubiläum. Nun kommt nach der Schlagerparade der Volksmusik, dem MUSIKANTENSTADL und der Stadlzeit der neueste Erfolgsgarant von Andy Borg: Schlager und Spaß!
Unterstützt wird er dabei von den Aufsteigern des Jahres: Die Schlagerpiloten. Mit den Titeln ihres Albums „Lass uns fliegen“ liefern die Schlagerpiloten melodiösen Schlager, wie Disco Fox- und Schlagerfreunde ihn lieben. Wenn die drei gutaussehenden Männer in Uniform bei ihren Live-Auftritten Träume fliegen lassen, halten auch Anschnallgurte niemanden mehr auf den Sitzen.
Eine geballte Ladung Schlager und eine große Portion fetzige Schlagerstimmung, die vor allem eines verspricht: Spaß!
Sichern Sie sich gute Laune, gute Stimmung und ein einzigartiges Showerlebnis und kaufen Sie bereits jetzt Ihre Tickets für diesen besonderen Abend.

Einlass: 15 Uhr
Jens Brandenburg - Lernen – aber wie?
Das DAI Heidelberg hat sich dem lebenslangen Lernen verschrieben und widmet sich mit seinem Wissenschaftsfestival Geist Heidelberg den drängenden Fragen unserer Zeit.

Jens Brandenburg und Mathias Greffrath beschäftigen sich in ihrem Eröffnungsvortrag mit folgenden Herausforderungen: Wie erfinden wir das Lernen neu? Welche Jobs wird es zukünftig noch geben? Wie müssen sich unsere Schulen, unsere Universitäten, unser gesamtes Bildungssystem künftig aufstellen? Und wie müssen sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer umstellen, damit sie der digitalen Welt gewachsen sind?

Dr. Jens Brandenburg ist Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesministerium für Bildung und Forschung. Seit 2017 ist er Mitglied des Deutschen Bundestages für die Region Rhein-Neckar. In der Fraktion der Freien Demokraten war er bis 2021 Sprecher für Studium, berufliche Bildung und lebenslanges Lernen sowie Obmann in der Enquete-Kommission „Berufliche Bildung in der digitalen Arbeitswelt“.
An der Universität Mannheim studierte er Politikwissenschaft und Volkswirtschaftslehre und schloss seine Promotion an der Graduate School of Economic and Social Sciences ab.

Mathias Greffrath, 1945 in Bad Harzburg geboren, ist ein deutscher Soziologe, Schriftsteller und Journalist. Er schreibt für Die Zeit, die Süddeutsche Zeitung und GEO und ist darüber hinaus Mitglied im wissenschaftlichen Beirat von Attac und im PEN-Zentrum Deutschland.

Im Rahmen des International Science Festival – Geist Heidelberg

Veranstaltung jetzt kostenfrei, Anmeldung unter presse@dai-heidelberg.de
Königin von Deutschland - Premiere
Königin von Deutschland
Schön ist anders… Schönheitswettbewerbs-Komödie von William Danne

Unterkarlsbach – ein beschaulicher Ort in Baden – hat den Zuschlag für die Austragung des diesjährigen Schönheitswettbewerbs „Königin von Deutschland“ bekommen. Nur: den Brief mit der Zusage hat niemand aufgemacht. Und die Veranstaltung ist bereits morgen! Ortsvorsteher Clemens und sein Kumpel Bernie setzten Himmel und Hölle in Bewegung, um das runtergerockte Vereinsheim für den Wettbewerb aufzuhübschen,
da steht auch schon Wettbewerbspräsidentin Heidrun von Stolz in der Tür. Während Clemens der geschockten Präsidentin das Vereinsheim als angesagten Geheimtipp der Schönen und Reichen verkauft, schlüpft Bernie notgedrungen in die Rolle der amtierenden badischen „Kartoffelkönigin“.

Als die ersten Mitbewerberinnen eintreffen, stürzt sich zwangsläufig auch Bernie mit in einen Proben-Marathon, der von folkloristischem Einzug über Talentdarbietung bis zur Präsentation in Bademode alles beinhaltet. Doch irgendwas stimmt nicht – abgesehen von der Kartoffelkönigin –, denn eine Königin nach der anderen verschwindet. Wird Bernie es noch heil ins Finale schaffen? Gar als Kartoffelschönheit „Königin von Deutschland“ werden? „Das alles und noch viel mehr…“ erleben Sie in einer musikalischen Schönheitswahn-Komödie, die allem die Krone aufsetzt.

Hintergrundinfos
Tatsächlich treffen sich die Königinnen Deutschlands alle drei Jahre beim Deutschen
Königinnen tag, ob Braunviehkönigin, Weinkönigin oder Zuckerrübenkönigin. Kammer theater-Intendant William Danne hat sich davon inspirieren lassen und eine neue Kult-Komödie geschrieben.

TERMINE im K2, Kreuzstraße 29, 76133 Karlsruhe
Premiere: 07.10.2022
Vorstellungen: 08.10. bis 13.11.2022, 21.12.2022 bis 15.01.2023

BESETZUNG
Janis Masino, Sarah Matberg, Sina Schulz, Regina Stötzel, Florian Wilke

Inszenierung: William Danne
Ausstattung: Florian Angerer

Aufführungsrechte: Karl Mahnke Theaterverlag, Berlin
Zwischen Himmel und Erde II

Es gibt Orte in der Frauenkirche, die sind einfach magisch! Dazu gehört der Raum in der berühmten Kuppel. In einer exklusiven Konzertreihe können Sie dort oben Musik neu erleben – unmittelbar und intim, ganz nah dran an den Solo-Künstler:innen des Abends. Und gleichzeitig ist da diese atemberaubende Akustik, die Klänge scheinbar endlos schweben lässt.
Mit wem Sie da nachts dem Himmel ein Stück näherkommen werden, verraten wir erst später. Sicher ist, dass Sie sich auf einen unvergesslichen Abend freuen können. Aber Achtung: Es gibt nur wenige Plätze!

Besetzung
Violine Daniel Hope

Dresden

07.10.2022
22:00 Uhr
ZZ Quartet

20:00 Uhr | Eintritt 22,- Euro | Abendkasse 25,- Euro |
Streaming 12,- Euro

Dieses dritte Album des ZZ Quartetts, das von dem Gitarristen Ratko Zjaca und dem Akkordeonisten Simone Zanchini geleitet wird, zeigt die unerschrockenen Improvisatoren und Virtuosen auf ihren jeweiligen Instrumenten, wie sie im letzten Jahr bei verschiedenen Konzerten forschten und sich austesteten. Aufgenommen in der Zeit vor der Pandemie im Milestone Jazz Club in Piacenza und in der Cantina Bentivoglio während des Bologna Jazz Festivals 2019, zeigt „Midnight in Europe“, wie sich Zjaca und Zanchini noch einmal frisch mit ihren eigenen Stücken auseinandersetzen, die bereits auf zwei früheren Studioaufnahmen veröffentlicht wurden – „The Way We Talk“ von 2010 und „Beyond The Lines“ von 2013. Die beiden spielten auch auf Zanchinis Album „Don‘t Try This Anywhere“ von 2015 zusammen, eine Hommage des Akkordeonisten an den verstorbenen Tenorsaxophonisten Michael Brecker.
Begleitet werden sie von dem Bassisten Martin Gjakonovski, einem gebürtigen Mazedonier, der heute in Bergisch Gladbach bei Köln lebt, und Zjacas langjährigem Mitstreiter, dem amerikanischen Schlagzeuger Adam Nussbaum, der unter anderem mit dem Saxophonisten Brecker, den Gitarristen John Scofield und John Abercrombie, sowie dem legendären Bandleader Gil Evans live und im Studio zusammenarbeitete. Zjaca und Zanchini präsentieren hier eine eklektische Musik, die Aspekte des Jazz, der Klassik, der Folklore, der Weltmusik und des Rock organisch miteinander verbindet, immer auch mit einem Hauch von Humor versehen, gespeist aus der Kreativität dieser hervorragenden Improvisatoren.

Simone Zanchini – accordion, electronics
Ratko Zjaca – electric guitar, electronics
Martin Gjakonovski – acoustic bass
Adam Nussbaum – drums

Maybebop - "Best off"

Geht es um Kratzer bei neuen Dingen, sind sich wohl alle einig: Weniger sind mehr. Was komisch ist, denn bei alten Dingen sind es doch gerade all die Kratzer und Schrammen, die sie so wertvoll machen. Sie zeugen davon, dass etwas gebraucht und genutzt wurde.

Die Band MAYBEBOP jedenfalls ist stolz darauf, dass sie schon etwas hinter sich hat. Dass die Vier nun bereits seit 20 Jahren gemeinsam unterwegs sind, nutzen sie für eine Bestandsaufnahme: Über 20 Alben haben sie produziert und mit ihren eingängigen, grandios getexteten Songs zahllose Sistemfeler aufgedeckt. Von Anfang an lautete ihr erklärtes Ziel: Los! Sie sind neugierig, extrem nah dran am Puls der Zeit und sich für keinen Kinderkram zu schade. Und dass sie zur Weihnacht alljährlich das Programm zu Heiligabend schenken, ist für Euch längst eine Institution. Mit über 2.000 Konzerten vor über einer Million Besuchern mit fettem Sound, kunstvollem Lichtdesign und pfiffiger Videoshow sind sie der Superheld der deutschsprachigen a-cappella-Szene. Das darf man nicht so sagen? Doch, man muss. Alles andere wäre heiße Luft.

Der Lack ist ab - und das ist das Beste, was MAYBEBOP passieren konnte. Die Jungs sind endlich authentisch, ihre reife Kunst ist monumental und ihre Bühnenshows werden immer knackiger, je älter sie werden. Sie sind das, was besser bleibt. Sie sind immer für Dich da. Und gerade wegen ihrer Schrammen sind sie immer noch wie neu.

MAYBEBOP sind:

Jan Bürger – Countertenor
Lukas Teske – Tenor & Beatbox
Oliver Gies – Bariton
Christoph Hiller - Bass

www.maybebop.de

Expressiv und klangsinnlich

Edward Elgar feiern die Musikliebhaber:innen weltweit für seinen hymnischen, mitunter heroischen Ton. Wer einmal die legendäre »Last night oft the Proms« erlebt hat, weiß, wovon die Rede ist. Aber Edward Elgar ist so viel mehr. Er steht für unvergleichliche Klangsinnlichkeit, für rauen Witz und noble Melodien. Die beiden Werke des Abends pendeln zwischen Eleganz und Handfestigkeit, so als würden ein britischer Gentleman und ein Londoner Hafenarbeiter gemeinsam spazieren gehen.
Der zweite Engländer des Abends ist Ralph Vaughan Williams. Seine »Fantasia on a theme« by Thomas Tallis verhalf ihm zum Durchbruch; bis heute ist es eines der beliebtesten Werke des frühen 20. Jahrhunderts.
Ganz anders verhält es sich bei Mieczysław Weinberg. Er wird erst in jüngster Zeit (wieder-)entdeckt. Die vielen schmerzhaften biographischen Brüche eines jüdischen Lebens in den Diktaturen und Gefahren des 20. Jahrhunderts verhinderte Popularität. Dabei bestechen seine Werke durch eine besondere, schwer fassliche Intensität. So auch das scheinbar schlichte »Concertino«, dass den Konzertabend mit Daniel Hope beschließt.

Programm
Edward Elgar : Introduction und Allegro für Streicher op. 47
Mieczysław Weinberg : Concertino für Violine und Streicher op. 42
Edward Elgar : Serenade e-Moll op. 20
Ralph Vaughan Williams : Fantasia on a Theme by Thomas Tallis

Besetzung
Zürcher Kammerorchester
Violine und Leitung Daniel Hope

Vernissage | Franz Lenk. Der entwirklichte Blick

Begrüßung
Dr. Gisbert Porstmann
Direktor Museen der Stadt Dresden / Direktor Städtische Galerie Dresden

Grußwort
Annekatrin Klepsch
Beigeordnete für Kultur und Tourismus der Landeshauptstadt Dresden

Einführung
Dr. Barbara Stark
Leiterin der Städtischen Wessenberg-Galerie Konstanz
Musik

Der Dresdner Gnadenchor singt romantische Volkslieder.

 

Der Maler Franz Lenk gehörte zu den herausragenden Vertretern neusachlicher Malerei und einer neuen Romantik Ende der 1920er Jahre. Auch wenn er erst nach 1926 in Berlin größere künstlerische Erfolge feiern konnte, verbinden ihn seine künstlerische Ausbildung und sein frühes Werk mit Dresden. In der Zeit nach der Weltwirtschaftskrise trafen seine gediegenen, oft stillen und naturverbundenen Bilder den Nerv der Zeit.

Wir stellen Franz Lenks Werk im Überblick mit Landschaften, Stillleben und Porträts aus über 20 öffentlichen und privaten Sammlungen vor, ergänzt durch Werke von Otto Dix aus dessen gemeinsamer Arbeit mit Franz Lenk in den 1930er Jahren und aus der mit Lenk verbundenen Gruppe Die Sieben, der u. a. auch Franz Radziwill, Georg Schrimpf und Alexander Kanoldt angehörten.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog im Deutschen Kunstverlag.

Anschließend wird die Ausstellung vom 29.01. bis 16.04.2023 in der Städtischen Wessenberg-Galerie Konstanz zu sehen sein.

In Kooperation mit der Städtischen Wessenberg-Galerie Konstanz.

Dresden

07.10.2022
19:00 Uhr
Singakademie Stuttgart / Stefan Weible & Henning Wiegräbe

Joachim Priesner, Orgel

Moritz Hauptmann  Herr, wende dich zum Gebet
Anton Bruckner  Ecce sacerdos · Christus factus est
Edward Elgar (Arr. John Cameron)  Lux aeterna
Bernhard Krol  Pezzo armonico
Kay Johannsen  Du meine Seele, singe
Simone Candotto  Missa brevis
Philip Stopford  Ave maris stella


Nach der unfreiwilligen Pandemie-Pause hat die 2009 gegründete Singakademie Stuttgart wieder ihre intensive Probenarbeit aufgenommen, für die der Tenor und Chorleiter Stefan Weible auch zwei in jeder Hinsicht anspruchsvolle Motetten der Briten Elgar und Stopford (*1977) ausgewählt hat. Zusammen mit dem exzellent besetzten Posaunen Consort des Musikhochschulprofessors Henning Wiegräbe erklingen Werke aus mehreren Epochen, darunter die Missa brevis des Italieners Candotto (*1969), der an der Musikhochschule Hamburg Posaune lehrt und daher genau weiß, wie ein Posaunenensemble kompositorisch zu behandeln ist, nämlich besonders feinfühlig im Dialog mit Vokalstimmen.

 

Preise
10 Euro (Schüler, Studenten, Schwerbehinderte 5 Euro) 
10er Karte 80 Euro (Schüler, Studenten, Schwerbehinderte 40 Euro)  
10er Karte für »Freunde der Stiftsmusik e.V.« 70 Euro (Abendkasse & Infostand) 
Abendkasse ab 18.15 Uhr
Bonuscard+Kultur-Inhaber erhalten an der Abendkasse eine Freikarte.

Kartenvorverkauf
Infostand in der Stiftskirche, Mo-Sa 10-13 Uhr (nur Barzahlung möglich). 

Abendkasse (ab 18.15 Uhr)
Karten an der Abendkasse ausreichend vorhanden, freie Sitzplatzwahl

Stuttgart

07.10.2022
19:00 Uhr
LENZ nach Georg Büchner

LENZ nach Georg Büchner, eine klassische Tragödie im digitalen Zeitalter - erstaunlich aktuell. Live-, Film-, Theater vom Studio Trafique, Köln/Dortmund.

Das Studio Trafique ist ein Theater in Köln und Dortmund, das zeitgenössische Esthetiken in den Fokus rückt. Im Mittelpunkt steht die Entwicklung neuer Theatererlebnisse in Kombination traditioneller Theaterformen, filmischen und digitaler Technologien.

Büchners dramatische Erzählung über den Schriftsteller Lenz schildert dessen Aufbruch ins Gebirge. Von den Wirren des Lebens fortgetrieben, zerrissen von widerstreitenden Gefühlen, die sich zunehmend in Wahnvorstellungen steigern, sucht Lenz Halt an den gängigen Erklärungsversuchen dieses nicht zu erklärenden Lebens. Zuflucht findet er bei einem Geist- lichen: Oberlin nimmt Lenz auf und bietet ihm Halt durch gelebte Menschlichkeit mittels seiner religiösen Weltanschauung. Aber die Ruhe, die Lenz finden kann, ist nur von kurzer Dauer... 

Dortmund

07.10.2022
19:30 Uhr
Der kleine Rabe Socke - alles erlaubt!?

Immer brav sein? Das schafft keiner!
Der Meinung ist zumindest Socke, der freche kleine Rabe. In unserem Puppenspiel nach der Buchvorlage "Alles erlaubt?" von Nele Moost (illustriert von Annet Rudolph) muss Socke lernen wie man brav ist. Seine Freunde Eddi, Wolle, Löffel, Stulle und kleiner Dachs helfen ihm dabei, schließlich ist das gar nicht so einfach...

Die Bücher vom kleinen Raben Socke kennt mittlerweile jedes Kind. Seit über 20 Jahren bahnt sich der gefiederte kleine Frechdachs seinen Weg in die Kinderzimmer. Noch bekannter wurde er durch die Trickserie im KiKa und auch den Weg auf die große Kinoleinwand hat er bereits gefunden. Nun bringt das Gießener Figurentheater den beliebten kleinen Raben auf die (Puppen-) Bühne! Mit besonders kindgrechten Puppen aus dem Atelier von Norman Schneider und handgemalten Bühnenbildern die den Original Illustrationen nachempfunden wurden bringen wir den kleinen Raben Socke Live nach Brandenburg an der Havel.

Brandenburg an der Havel

07.10.2022
11:00 Uhr
Maß für Maß

Nach der Übersetzung von Chris Alexander.
Regie: Stefan Otteni. Bühne. Heike Neugebauer. Kostüme. Rike Schimitschek. Musik: Thomas Krizsan/Maria Hinze. Musikalische Leitung: Ekkehard Lampe-Steinhage.
Mit: Simon Elias, Tim Lee, Peter Lüchinger, Michael Meyer, Sofie Miller, Petra-Janina Schultz, Kathrin Steinweg.

»Maß für Maß« zählt zu William Shakespeare Komödien, was angesichts des Konflikts auf Leben und Tod für heutige Zuschauer nicht leicht nachzuvollziehen ist. Umso spannender ist die Beschäftigung damit aus einer heutigen Perspektive.

Shakespeares fiktives Wien ist eine moralische heruntergekommen Metropole, in dem sich zwielichtiges Gesindel breit gemacht hat und der Alltag von Prostitution und Kriminalität durchdrungen ist. Anscheinend ist die allzu liberale Regierung der Präsidentin nicht ganz unschuldig daran, weshalb sie einen radikalen Schnitt wagt: sie setzt Angelo als Interims-Regenten ein, angeblich um auf Reisen zu gehen. In Wahrheit jedoch verkleidet sie sich als Nonne und mischt sich unters Volk der Stadt.
Angelo gilt als echter Hardliner und unbestechlich und rechtschaffen bis auf die Knochen. Seine erste Amtshandlung ist ein Todesurteil: Claudio, der seine Geliebte vorehelich geschwängert hat, soll wegen Unzucht hingerichtet werden. Doch Lucio, Claudios Freund, überredet dessen Schwester, Isabella, bei Angelo um seine Begnadigung zu bitten. Isabella ist Novizin und ihre Reinheit und ihre eindringlichen Bitten rufen noch nie gekannte Gefühle in Angelo wach: ist es Verliebtheit oder nur Lust? Er sieht seine Gelegenheit gekommen, endlich auch zu erfahren, was es mit der Liebe und der Lust auf sich hat und erpresst Isabella: wenn sie mit schläft, würde er ihren Bruder begnadigen.
Isabella ist empört und opfert lieber ihren Bruder als ihre selbstbestimmte Keuschheit. Als sich die Schlinge immer mehr zuzieht, bittet Isabella die Präsidentin, die inkognito unterwegs ist, um Hilfe. Und die findet einen listigen Ausweg, Angelo bei seinen eigenen Verfehlungen zu packen… Dunkelheit, Begierde, eine falsche Leiche und ein übler Schauprozess spielen darin die Hauptrollen.
Auf geniale Weise mixt William Shakespeare diesen lebensbedrohlichen Konflikt mit Situationen voll schwarzen Humors und rechtsphilosophischen und theologischen Argumentationen - ein Krimi, der die Frage stellt, was eine Regierung darf, um dem Recht Geltung zu verschaffen.

Auch in der dritten Arbeit des Ensembles mit dem Regisseur Stefan Otteni, wird nach KING CHARLES III und ANGELA I. das Verhältnis von Volk und Staat ausgelotet. Welche Regeln gibt sich eine Stadt, ein Staat? Folgen sie Einsichten und Gewohnheiten, die die Mehrheit der Bevölkerung teilt und nach denen die lebt, hängen sie von den persönlichen Qualitäten, bzw. Mängeln, der Herrschenden ab? Soll ein Volksvertreter das Volk gängeln oder geißeln um Gesetze durchzusetzen? Und wer ist „das Volk“? Der denkende Bürger? Der blinde Pöbel? Fragen, die sich nach Pandemie und Populismus, dringlich stellen. Tragische Fragen, die Shakespeare in einem komödiantisches Drama, bzw. einer dramatischen Komödie auflöst.

Bremen

07.10.2022
19:30 Uhr
The Mirror

Die Schwerkraft scheint tatsächlich nur ein Mythos zu sein, wenn die Künstler:innen der mehrfach preisgekrönten Kompanie Gravity & Other Myths aus Australien die Bühne betreten.

Bereits 2019 haben sie das Chamäleon Publikum mit ihrem besonderen Zirkusstil begeistert. Nun kehren sie mit ihrem neuesten Werk ins Chamäleon zurück.

Konzeptionelle Raffinesse ist mittlerweile zu einem der Markenzeichen von Gravity & Other Myths geworden. In ihren Aufführungen entstehen nuancenreiche Bilderwelten, die durch hochenergetische Akrobatik-Choreografien zum Leben erweckt werden.  Im Zentrum stehen jedoch immer wieder die Wärme und Persönlichkeiten der Künstler:innen, die gemeinsam ein eingeschworenes Ensemble bilden und uns mit viel Ehrlichkeit, Humor und Verletzlichkeit an ihrer Welt teilhaben lassen.

Das neue Werk von Gravity & Other Myths, The Mirror, ist physisch und konzeptionell die bisher anspruchsvollste Herausforderung der Kompanie. Gemeinsam mit Regisseur Darcy Grant setzen sich die Künstler:innen mit der Idee der Selbstliebe auseinander und mit der Wertschätzung, die wir unserem äußeren gegenüber unserem inneren Selbst beimessen. „Die Welt ist voll von Beispielen unzugänglicher Kunst von brillant unverständlichen Meistern, aber auch von Unterhaltung, die sich einem aufdrängt“ sagt Darcy Grant. „Gemeinsam suchen wir nach Inszenierungsmöglichkeiten, die diese oft sehr harte Grenze zwischen diesen beiden Welten abmildern und hinterfragen und dabei denken wir unweigerlich darüber nach, wie wir uns selbst in dieser Gleichung sehen.“

Wie können wir über unsere körperlichen Grenzen hinausgehen und uns gleichzeitig fragen, warum wir das überhaupt tun? Wie sehr hängt unsere Selbstliebe davon ab, wie wir von anderen wahrgenommen werden? The Mirror ist sowohl eine Anspielung auf die Extreme, die Menschen bereit sind zu gehen, um anderen zu gefallen, als auch eine Reflexion über die verborgenen Teile von uns selbst, die uns einzigartig machen.

„Ein Mensch...“ - Eugen Roth

Wer kennt sie nicht, die „Ein Mensch...“-Gedichte von Eugen Roth (1995-1976), diese mit zerknirschtem Humor und souveräner Reimkunst geschilderten Schlangengruben des Alltags: „Ein Mensch erlebt den krassen Fall…“; „Ein Mensch begräbt zwei alte Tanten…“; „Ein Mensch wird alle Tage kränker…“? Unaufhörlicher Ärger über ein verplantes und verschandeltes Bürgerleben kommen darin zum Ausdruck, gebändigt aber durch die Perfektion des Verses, meinte der Kritiker Joachim Kaiser. Und das Vergnügen der im verwalteten Dasein gerade so gebeutelten Leser und Zuhörer sei die erfreuliche Antwort darauf. „Solange ein Mensch Lust und Muße findet, sich so zu beklagen, so lange kann noch nicht alles verloren sein."
Wer aber weiß denn, dass dieser Dichter, dessen geistige Vorfahren Wilhelm Busch, Ludwig Thoma, Christian Morgenstern heißen, auch ein Meister kleiner Erzählungen und ernster expressiver Lyrik war? Peter Schütze wird daran erinnern, auch an seine journalistische Arbeit, die 1933 nach der ‚Machtergreifung’ ein jähes Ende fand oder an seine Freundschaft zu bedeutenden Zeitgenossen wie Ernst Toller.
„Humorig hintersinnig brachte Roth die Dinge auf den Punkt und das meist gleiche Versmaß wurde den Hörern schnell liebe Gewohnheit. Nicht weniger trug die Rezitationskunst Peter Schützes zum Hörgenuss bei, der in den Ausführungen über Sein und Sinn an Wilhelm Busch erinnerte“ (Westfalenpost, Hohenlimburg).

Peter Schütze (geb. 1948), promovierter Germanist und Autor, blickt auf eine lange Laufbahn als Journalist, Übersetzer, Dramaturg, Regisseur und Schauspieler mit Engagements an verschiedenen Bühnen, u.a. in Dortmund, Bielefeld und Hamburg (Thalia Theater), zurück. Seit 1988 macht er auch als Rezitator von Goethe, Droste-Hülshoff, Kästner, Tucholsky u.a. auf sich aufmerksam.

Dortmund

07.10.2022
19:00 Uhr
Bettina Pousttchi

Bettina Pousttchi ist international bekannt geworden mit ihren schwarzweißen Fotoinstallationen, die oft ganze Häuserfassaden bedecken und Bezug nehmen auf den urbanen oder historischen Kontext eines Ortes. Die für den Waldfrieden konzipierte Fotoinstallation, Fluidity House, überzieht die gesamten Fensterflächen der unteren Ausstellungshalle mit einem netzartigen weissen Muster.

Die Form beruht auf Fotos, die die Künstlerin von Fachwerkhausfassaden gemacht und dann zu ihrem eigenen Muster verarbeitet hat. Sie nennt dies ein „transnationales Muster“, da es auf fluide Weise die Architektursprache von zwei unterschiedlichen Kulturräumen miteinander verbindet, die des europäischen mit der des(vorder-)asiatischen Raumes. Die Intervention lässt das Gebäude zu einer Skulptur werden mit einem spannenden Wechselspiel zwischen Transparenz und Opazität, welche sich mit den unterschiedlichen Lichtsituationen und Landschaftsausblicken über den Ausstellungszeitraum hinweg verändern wird.

Bettina Pousttchi (*1971, lebt und arbeitet in Berlin) hat zahlreiche Werke dieser Art realisiert, unter anderem 2021 für die Hauptfassade des Konzerthaus Berlin, 2019 für die Berlinische Galerie Berlin oder 2014 im Nasher Sculpture Center in Dallas. Momentan und noch bis Ende Oktober 2023 ist ihre begehbare Skulptur The Curve auf dem Dach der Bundeskunsthalle Bonn zu sehen.

ONE WINDOW THREE ARTISTS

Das Fenster, die Membran zwischen Innen und Außen, wird Skulptur: Der Skulpturenpark Waldfrieden zeigt von März bis November 2022 eine Reihe von drei aufeinanderfolgenden Ausstellungen, in denen erstmals die Architektur einer Ausstellungshalle zum künstlerischen Ausgangspunkt wird. Daniel Buren, Tatsuo Miyajima und Bettina Pousttchi realisieren für jeweils drei Monate eine neue Arbeit für die Glasfassade der Ausstellungshalle im unteren Parkgelände.

Die Halle kann vom höher gelegenen Parkgelände über einen leicht abschüssigen Fußweg erreicht werden. Die anfängliche Aufsicht auf die Halle und das Kunstwerk weicht einer Untersicht, sobald man vor der Halle steht. Jedes Werk wird direkt auf die große Fensterfront der Hauptfassade appliziert und verbindet visuell und konzeptuell den Außenraum, den Park, mit dem Innenraum der Halle. Das Fenster selbst wird also zum Objekt. Das Zusammenspiel zwischen Außen- und Innenraum, die sich verändernden Lichtverhältnisse im Wechsel der Tages- und Jahreszeiten und die Schattenzeichnungen auf dem Hallenboden und den Wänden, schaffen ein vielschichtiges assoziatives Bild. Die Halle bleibt bei jeder Ausstellung für weitere Objekte bewusst leer.

Die drei Künstler aus drei Generationen stehen jeweils für ein eigenständiges künstlerisches Werk, das seit vielen Jahren international wahrgenommen wird. Im Skulpturenpark Waldfrieden werden sie erstmals im Rahmen dieser Ausstellungsreihe in Zusammenhang gebracht.

 

 

Wuppertal

07.10.2022
11:00 Uhr
Von Gotteslob & Schelmenstreich

Den größten Barockdom nördlich der Alpen nicht nur bestaunen, sondern richtig lesen und verstehen lernen!

Welche Inhalte vermittelt die barocke Prachtfülle? Welche Probleme waren von Baumeistern und Künstlern zu bewältigen?

Fesselnd und lebendig erschließt Kunsthistoriker Matthias Koopmann die faszinierende Geschichte des St. Stephansdoms.

Passau

07.10.2022
14:00 Uhr
Der kleine Prinz & die 7 Todsünden

Dinnertheater inkl. 7 kulinarischen Todsünden //

Man sieht nur mit dem Herzen gut…

Märchenzeit für Erwachsene. Zum Staunen und Träumen. Ein kleiner Prinz bewohnt seinen Planeten. Der ist so groß wie die Stupsnase des Mondes. Nicht größer. Zusammen mit einer Rose sieht er die Sonnenuntergänge. Jede Minute einen und wunderschön. Doch die Rose jammert und fordert. Der Prinz, der liebt. Sie. Und geht. Deswegen. Wirft sich ins schwarze Nichts des Alls. Von Planet zu Planet geht seine Reise. Er begegnet dem König, dem Eitlen, dem Mathematiker… So ganz seltsamen und wundervollen Gestalten. Nur Fuchs verrät ihm ein Geheimnis, mit dem man immer jung bleibt: das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.

Im kuenstlerhaus43 erwarten Mathilda (Rose) und ihr Lebensabschnittsgefährte Felix (der kleine Prinz) ihre Gäste. Während der Vernissage der berühmten Malerin Shabnam Miller kommt es zum Streit zwischen der extrovertierten Galeristin und ihrem Lebensabschnittsgefährten Felix. Dieser verlässt sie wie der kleine Prinz seine Rose und folgt zwei Vagabunden, die fortan nicht nur Felix, sondern auch alle Zuschauer in ihren Bann ziehen.
Mit den Augen eines Kindes unermüdlich stellt Felix, der kleine Prinz, seine Fragen und rüttelt damit am System der Welten. Ist die Rose wirklich eine Rose? Ist sie einzigartig, wenn es tausende davon gibt? Sind Dornen da zum Umarmen? Märchenzeit für Erwachsene. Eine Geschichte für’s Herz!

7 kulinarische Todsünden
Reisen Sie mit dem kleinen Prinzen auch zu vielen kulinarischen Planeten. Genießen Sie den Neid und die Völlerei aus dem Hindukusch, italienische Faulheit, Sonnenberger Hochmut, Japanischen Zorn, Schweizer Geiz und Spanische Wollust – im Kartenpreis enthalten!

Plötzlich Poetin!? Anna Louisa Karsch. Ausstellung zum 300. Geburtstag der Dichterin

Anna Louisa Karsch (1722-1791) ist eine der faszinierendsten Autorinnen des 18. Jahrhunderts, die ein umfangreiches literarisches und briefliches Werk hinterlassen hat.  Die Ausstellung (9. Oktober 2022 - 16. April 2023) weist zum einen auf das Aufsehen erregende Leben der Dichterin hin und macht deutlich, dass sich Karsch von Hindernissen nicht abschrecken ließ. Die Ausstellung stellt zum anderen das Werk der Dichterin im Kontext der Literaturgeschichte der Zeit vor und beleuchtet hierbei zugleich die Situation von schreibenden Frauen im 18. Jahrhundert. Auch soll das Wirken der Dichterin über den Tod hinaus in den Blick genommen werden; hierzu zählt die weibliche Dichter-Genealogie, die durch Karsch begründet wurde und über die Tochter Caroline Luise von Klencke zur Enkelin Helmina von Chézy führt.

Der Titel „Plötzlich Poetin !?“greift das Phänomen überraschenden Ruhms Karschs auf (‚Entdeckung‘ im literarischen Leben Berlins 1761-1762), wirft  aber auch neue Fragen zur Vorgeschichte und zu den späteren Jahren auf und stellt damit übliche Erzählungen zu Leben und Werk der Dichterin infrage, bei denen das Hauptaugenmerk lediglich auf den ersten Erfolgsjahren in Berlin (und Magdeburg) liegt. Das Projekt Karsch300 wird durch das Land Sachsen-Anhalt gefördert.

10.00 - 16.00 Uhr

Halberstadt

07.10.2022
Anish Kapoor

Anish Kapoor steht seit den 1970er Jahren für einen künstlerischen Umgang mit Raum, Optik und Wahrnehmung, der ebenso spannend wie individuell ist. Seine  geheimnisvollen Objekte und Skulpturen, oftmals in monumentalen Ausmaßen, stellen die Grenzen von Architektur und Skulptur in Frage. Seine jüngeren, meist ortspezifischen Arbeiten spielen mit metaphysischen Gegensätzen und regen zur unmittelbaren persönlichen Erfahrung mit den Werken an. Kapoor zählt zu den weltweit einflussreichsten Bildhauern der Gegenwart.

Anish Kapoor, der aus Mumbai stammt, lebt seit 1973 in London, wo er Kunst studierte. Er vertrat 1990 Großbritannien auf der Biennale von Venedig und erhielt den begehrten Preis „Premio 2000“ der internationalen Jury. 1991 wurde ihm der renommierte Turner-Preis verliehen. Seit den frühen 1980er-Jahren wird sein vielfach prämiertes Werk weltweit ausgestellt.

Zu den jüngsten Einzelausstellungen gehören Gallerie dell’Accademia & Palazzo Manfrin, Venedig, Italien (2022), Modern Art Oxford, Großbritannien (2021); Pinakothek der Moderne, München, Deutschland (2020); Central Academy of Fine Arts Museum and Imperial Ancestral Temple, Peking (2019); Fundación Proa, Buenos Aires (2019); Serralves, Museu de Arte Contemporânea, Porto, Portugal (2018); Universitätsmuseum für Zeitgenössische Kunst (MUAC), Mexiko-Stadt (2016); Schloss Versailles, Frankreich (2015); Jüdisches Museum und Toleranzzentrum, Moskau (2015); Gropius-Bau, Berlin (2013); Sakıp Sabancı Müzesi, Istanbul (2013); Museum für Zeitgenössische Kunst, Sydney (2012).

 

Wuppertal

07.10.2022
11:00 Uhr