Freitag, 19.08.2022
um 20:30 Uhr

Burg Brattenstein
Herrnstr.1
97285 Röttingen



Musikalische Räuberpistole
von Kurt Hoffmann nach Wilhelm Hauff
Buch: Curt Hanno Gutbrod / Liedertexte: Günther Schwenn und Willy Dehmel / Musik: Franz Grothe

Der Spessart ist ein gefährliches Pflaster, das man tunlichst meiden sollte. Denn dort gerät man leicht in die Fänge von ruchlosen Räubern. Und dennoch verirrt sich die burschikose Comtesse Franziska samt Gefolge mitten im Wald. Im unheimlichen Wirtshaus suchen die Gestrandeten Schutz. Sie wissen nicht, dass dies eine berüchtigte Räuberspelunke ist. Nun beginnt eine rasante Räuberpistole mit Entführung, Intrigen, Verwechslungen und einer entzückenden Liebesgeschichte.

Die berühmte unterfränkische Geschichte über die berüchtigte Spessartbande, die eine Kutsche auf dem Weg nach Würzburg überfällt, fasziniert und erfreut seit Generationen nicht zuletzt durch den populären Film mit Lieselotte Pulver. Die herrliche musikalische Komödie garantiert ein reizend buntes, genussvoll gruseliges und heiter beschwingtes Spektakel mit der herrlichen Musik von Franz Grothe. Spätestens wenn die Räuber Knoll und Funzel ihren Gassenhauer „Ach, das könnte schön sein“ intonieren und sich ein bürgerliches Leben mit Häuschen erträumen, schwelgt man in seligem Walzerglück und erfreut sich am kuriosen Bühnenspiel.

„Das Wirtshaus im Spessart“ zählt zu den Lieblingsstücken des deutschen Unterhaltungstheaters. Ein amüsanter musikalischer Schwank mit allen Zutaten, die das Publikum erfreuen, garniert mit genussvoller Musik sorgt im stimmungsvollen Ambiente der Burg Brattenstein für einen charmanten Theaterabend voller Witz und Esprit.

Inszenierung: Patrick Rohbeck
Musikalische Leitung: Rudolf Hild
Bühnenbild: Iris Holstein
Kostümbild: Angela C. Schuett

Einlass: 19:30 Uhr

Restkarten unter 09338-972855 oder an der Kasse 1½ Stunde vor Vorstellungsbeginn.

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

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Daniel Buren - Tatsuo Miyajima - Bettina Pousttchi

Das Fenster, die Membran zwischen Innen und Außen, wird Skulptur: Der Skulpturenpark Waldfrieden zeigt von März bis November 2022 eine Reihe von drei aufeinanderfolgenden Ausstellungen, in denen erstmals die Architektur einer Ausstellungshalle zum künstlerischen Ausgangspunkt wird.

Daniel Buren, Tatsuo Miyajima und Bettina Pousttchi realisieren für jeweils drei Monate eine neue Arbeit für die Glasfassade der Ausstellungshalle im unteren Parkgelände.

Die Betrachter*innen erreichen die Halle vom höher gelegenen Parkgelände über einen leicht abschüssigen Fußweg. Die anfängliche Aufsicht auf die Halle und das Kunstwerk weicht einer Untersicht, sobald man vor der Halle steht.

Jedes Werk wird direkt auf die grosse Fensterfront der Hauptfassade appliziert und verbindet visuell und konzeptuell den Aussenraum, den Park, mit dem Innenraum der Halle. Das Fenster selbst wird also zum Objekt. Das Zusammenspiel zwischen Außen- und Innenraum, die sich verändernden Lichtverhältnisse im Wechsel der Tages- und Jahreszeiten und die Schattenzeichnungen auf dem Hallenboden und den Wänden, schaffen ein vielschichtiges assoziatives Bild. Die Halle bleibt bei jeder Ausstellung für weitere Objekte bewusst leer.

Die drei Künstler aus drei Generationen stehen jeweils für ein eigenständiges künstlerisches Werk, das seit vielen Jahren international wahrgenommen wird. Im Skulpturenpark Waldfrieden werden sie erstmals im Rahmen dieser Ausstellungsreihe in Zusammenhang gebracht.

Daniel Buren: 19. März - 22. Mai
Seit den 1970er Jahren hat Daniel Buren (*1938, lebt und arbeitet in-situ) Arbeiten in und auf Architektur realisiert, so unter anderem 2016 für die Fassade der Fondation Louis Vuitton in Paris oder im Rahmen seiner Ausstellung im Guggenheim Museum New York 2005. Prägnantes visuelles und stets wiederkehrendes Detail seiner Arbeit ist die Verwendung von 8,7 cm breiten vertikalen weißen Streifen. Damit verbindet er seine weltweit realisierten Werke in einen Gesamtzusammenhang. Eine permanente Installation von Daniel Buren befindet sich im Café des Von der Heydt - Museum Wuppertal.

Tatsuo Miyajima: 4. Juni – 21. August
Tatsuo Miyajima (*1957, lebt und arbeitet in Ibaraki, Japan) ist international bekannt geworden mit Arbeiten und Installationen aus farbigen LED (Licht emittierende Dioden) Zahlen, die in unterschiedlichen Geschwindigkeiten etwa von 1 – 9 zählen. Der Künstler beschäftigt sich mit grundsätzlichen Fragen unserer Wahrnehmung von Zeit und Raum. Tatsuo Miyajima hat zahlreiche Werke in Korrespondenz mit Architektur realisiert, etwa für die Universität Dufour in Genf, das Denver Art Museum in den USA oder für die Fassade des ICC Tower in Hong Kong 2016. Eine seiner bekannten LED-Arbeiten ist in der Villa Waldfrieden installiert.

Bettina Pousttchi: 3. September - 6. November
Bettina Pousttchi (*1971, lebt und arbeitet in Berlin) ist international bekannt geworden mit ihren schwarzweißen Fotoinstallationen, die oft ganze Häuserfassaden bedecken und Bezug nehmen auf den urbanen oder historischen Kontext eines Ortes. Unter anderem hat sie 2021 eine fotografische Arbeit für die Hauptfassade des Konzerthaus Berlin realisiert, 2014 eine Arbeit auf Fenster im Rahmen ihrer Ausstellung im Nasher Sculpture Center in Dallas oder 2012 für die Rotunde und den Ostflügel der Schirn Kunsthalle Frankfurt. Von Dezember 2021 bis Juni 2022 werden ihre Werke im Arp Museum Rolandseck ausgestellt und ab Juni 2022 findet eine Ausstellung in der Bundeskunsthalle Bonn statt, für die die Künstlerin eine grosse Installation auf der Dachterrasse realisieren wird.

 

11-18 Uhr

Wuppertal

27.09.2022
Ausstellung: Faszination Jugendstil.

Mit einer Vase fing alles an: Vor zehn Jahren entdeckte das Stadtmuseum bei einer Auktion zwei Jugendstil-Vasen mit dem Stempel einer regionalen Manufaktur und stieß auf die fast vergessene Geschichte der Keramikwerke Servais aus Trier-Ehrang. Mittlerweile verfügt das Museum nicht nur über eine beachtliche Sammlung dekorativer Objekte aus jener Produktionszeit des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Jedes Stück erweiterte auch das Wissen um die Firmenhistorie und die Künstler, die dort arbeiteten und ihre Faszination für den Jugendstil nach Trier brachten.

Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr. An Pfingstmontag und an Ostermontag ist das Museum geöffnet.

Trier

27.09.2022
Tierische Gefährten?

Tiere nehmen in der Geschichte und in der Gegenwart eine bedeutende Rolle ein. Als Nutztiere waren und sind sie Nahrungs- und Rohstofflieferanten, aber auch Helfer oder Beschützer. Heimtiere werden aus Freude und Interesse oder als Gefährten gehalten und zunehmend zu „Ersatzmenschen“. Dabei hat sich das Verhältnis zum Tier vor allem im städtischen Raum gewandelt und ist sehr ambivalent. Es wechselt zwischen Nähe und Distanz, Verhätschelung und Ausbeutung, aber auch zwischen Bewunderung und Ablehnung oder gar Ekel. Die Ausstellung zeigt anhand historischer Exponate, Grafiken, Gemälde und Fotografien, aber auch in kleinen Filmbeiträgen und Interviews, dass Mensch und Tier in einer unauflöslichen Beziehungsgeschichte stehen. Diese enge Verzahnung, die wechselseitigen Abhängigkeiten, das teilweise problematische Zusammenleben, aber auch die Freude an und mit Tieren am Beispiel von Pferd, Hund und Taube sind Themen dieser Ausstellung.

Dienstag–Sonntag 10–17 Uhr

Jena

27.09.2022
Otl Aicher

Otl Aicher (1922–1991) war einer der führenden Gestalter in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Mit den Plakaten für die Volkshochschule Ulm (vh ulm) oder für die Olympischen Spiele 1972 in München schuf Otl Aicher bis heute prägende Entwürfe. Als Mitbegründer der legendären Hochschule für Gestaltung Ulm (1953–1968), an der er zeitweise die Abteilung „Visuelle Kommunikation“ leitete, setzte er noch immer nachwirkende Impulse in der Gestaltungsausbildung. Seine Werke wurden international ausgestellt und sind bis heute Vorbild für Generationen angehender Gestalterinnen und Gestalter.

Seit 1997 pflegt das HfG-Archiv / Museum Ulm (Am Hochsträß 8, 89081 Ulm) den Nachlass. Aus diesem reichhaltigen Schatz präsentiert das HfG-Archiv (Am Hochsträß 8, 89081 Ulm) aus Anlass des 100. Geburtstages von Otl Aicher eine für sein Werk kennzeichnende Auswahl von 100 Plakaten. Im Laufe seines Lebens entwarf Otl Aicher unzählige Plakate, die für Vorträge, Veranstaltungen, Produkte oder politische Parteien warben. Das Plakat kann als Leitmedium in seinem Werk angesehen werden.

Zu sehen sind Plakate, die für die Volkshochschule Ulm (vh ulm), Großereignisse wie die Olympischen Spiele 1972 in München, kulturelle Veranstaltungen, die Politik oder für Unternehmen entstanden sind. Sie belegen eindrücklich die Vielfältigkeit seines grafischen Schaffens.

Während der Ausstellung nehmen im monatlichen Wechsel thematische Vitrinen einzelne Aspekte in den Blick, die den Fotografen, Architekten oder Möbelgestalter Otl Aicher erlebbar werden lassen.

Ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm beleuchtet weitere Themen aus designhistorischer wie aus designpraktischer Sicht.

Di bis Fr von 11 bis 17 Uhr, Sa und So von 11 bis 18 Uhr

Ulm

27.09.2022
BEN WILLIKENS

Das SCHAUWERK Sindelfingen zeigt ab 22. Mai 2022 eine umfangreiche Retrospektive des Malers

Ben Willikens (*1939) mit rund 100 Arbeiten aus allen Schaffensphasen des Künstlers. Er ist bekannt für seine großformatigen Bilder von fiktiven, menschenleeren Räumen in subtilen Grautönen, die wie idealtypische Architekturen der Renaissance wirken. Im Motiv des Raums verarbeitet Willikens biografische Erlebnisse, aber auch die deutsche Vergangenheit und internationale Kunstgeschichte.

Gemälde aus der Sammlung Schaufler werden ergänzt durch Leihgaben aus Museen, Privatbesitz und aus dem Atelier des Künstlers. Hauptwerke wie das Abendmahl aus dem Deutschen Architekturmuseum in Frankfurt a. M. – ein Zitat der berühmtesten Abendmahlsdarstellung der Kunstgeschichte von Leonardo da Vinci – werden ebenso zu sehen sein wie selten gezeigte, surreal anmutende Zeichnungen der 1960er-Jahre. Die eindrückliche Serie der Anstaltsbilder mit beklemmenden Motiven wie Krankenbahren, Badewannen und Ausgussbecken entstand nach einem Klinikaufenthalt des Künstlers im Alter von 30 Jahren. Sie wird durch Fotografien und Fotostudien erweitert.

 

In der Orte-Serie ab Mitte der 1990er-Jahre setzt sich Willikens mit der Architektur des National-sozialismus und ihrer Wirkung auseinander. So zeigt Raum 1614, ORTE 2 das Panorama-Fenster in Adolf Hitlers ehemaligen Wohnhaus in Obersalzberg.

Atelier- und Künstlerräume des 20. Jahrhunderts unter anderem von Piet Mondrian und Kurt Schwitters sind Thema der Räume der Moderne. In diesen Werken verlässt Willikens die strenge Grisaille-Malerei seiner Gegenräume und integriert zunehmend farbige Elemente.

Auch Willikens Bühnengestaltungen, die seit Mitte der 1980er-Jahre zu seinem Werk gehören, werden thematisiert.

 

Einen vorläufigen Abschluss von Willikens Lebenswerk und der Retrospektive im SCHAUWERK bildet eine Werkgruppe, die während des Lockdown der Corona-Pandemie im Frühjahr 2020 entstand, sowie jüngst realisierte Gemälde.  

Di, Do 15:00-19:00 Uhr Sa, So 11:00-17:00 Uhr

Sindelfingen

27.09.2022
Andreas Schmitten

Die Andreas Schmitten gewidmete Ausstellung des Skulpturenpark Waldfriedens versammelt neue, zum Teil monumentale Arbeiten. Sie sind verbunden durch ihren Entstehungszeitraum, der in die Zeit der Pandemie fällt. Als zusammenängende Werkgruppe zeigen sie ein subjektives künstlerische Protokoll dieser Zeit, das in packender Unmittelbarkeit die Jahre zwischen 2019 und 2021 reflektiert.

Andreas Schmittens multidisziplinäres und vielgestaltiges Oeuvre umfasst Zeichnungen, Skulpturen und Installationen. Unter Anwendung ästhetischer Inszenierungsstrategien, die aus Religion, Theater und Werbung bekannt sind, schafft Schmitten skulpturale Installationen von makelloser Fremdartigkeit. Seine Schöpfungen erinnern mitunter an kostbares Mobiliar, Theaterkulissen oder bekannte Werke der Kunstgeschichte. Sie verweisen oft auf die Möglichkeit einer Handhabung, ohne ihren Zweck zu enthüllen. In ihrer Perfektion wirken sie so erhaben und unnahbar wie die Artefakte einer untergegangenen Zivilisation.

Die Ausstellung im Skulpturenpark versammelt neue, zum Teil monumentale Arbeiten, die zwischen 2019 und 2021 unter den Bedingungen der Pandemie entstanden sind. Die fünfteilige Werkgruppe gehört sicherlich zu Schmittens bisher ambitioniertesten Werken. In Martin Germanns Worten handelt es sich dabei um "Abdrücke, Lesezeichen einer Abwesenheit, vielleicht aber auch einer Erinnerung – denn ein biografischer Ausgangspunkt steht immer am Anfang dieser künstlerischen Arbeit. Darauf aufbauend und diese schrittweise camouflierend kreiert Schmitten dingliche, plastisch-metaphorische Armaturen für das Management menschlicher Wünsche. Letztlich sind seine Werke Bühnen, mittels derer sich das kunstweltliche Schauspiel der Konsumption und Rezeption vollziehen darf".
Andreas Schmitten (*1980) ist ein deutscher Bildhauer. Mit Einzelausstellungen war er u.a. im Kunstmuseum Bonn, der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, im Museum Kurhaus Kleve und der Kunsthalle Bremerhaven vertreten.

Zudem wurden seine Werke u.a. in Ausstellungen in Paris, New York, London, Brüssel, Tokyo sowie Los Angeles gezeigt und sind in zahlreichen öffentlichen und privaten Sammlungen vertreten. Andreas Schmitten lebt und arbeitet in Neuss.

11:00 bis 18 Uhr

Wuppertal

27.09.2022
750 Jahre Sehnsuchtsort Kloster Chorin

Bis zum 21. November 2022 ist die Jubiläumsausstellung 750 Jahre Sehnsuchtsort Kloster Chorin mit Fotografien aus den vergangenen 150 Jahren des Kloster Chorin zu sehen.

1272 wurden die Zisterzienser erstmals in der „Marienkirche“ zu Chorin erwähnt. Damals haben die Mönche den ersten Standort des Klosters Mariensee am Parsteiner See nach ca. 15 Jahren Bauzeit verlassen und mit dem Neubau eines Klosters am heutigen Standort in Chorin begonnen. Bestätigt wurde die Verlegung 1273 von den Landesherren, den Brandenburgischen Markgrafen Johann, Otto und Konrad. Wir nehmen diese überlieferten Daten zum Anlass, 2022 und 2023 ein großes Jubiläum zu begehen. Trotz der Auflösung der Abtei vor 480 Jahren blieb das ehem. Kloster bis heute ein Sehnsuchtsort. Viele Gäste suchen das alte Bauwerk auf und finden Erfüllung an diesem besonderen Ort.

Die Definition des ehemaligen Klosters Chorin als Sehnsuchtsort hängt eng mit bauerhaltenden Maßnahmen und der Anerkennung als wertvolles Denkmal ab Mitte des 19. Jhd. zusammen. 2002 machte eine Sonderausstellung im Rahmen von Kulturland Brandenburg unter dem Titel „Romantische Sehnsucht, Inszenierter Verfall“ darauf aufmerksam. 20 Jahre später widmet sich die neue Sonderausstellung der Wahrnehmung des ehemaligen Klosters aus Sicht der Fotografen, Maler, Theater- sowie Filmemachern und Gäste.

Eröffnung: 18. Juni 2022 um 14 Uhr.

Öffnungszeiten: Die Ausstellung wird bis 31.10. täglich von 9 bis 18 Uhr, ab 1. November von 9 bis 16 Uhr geöffnet sein.

Tägl. 9.00–18.00 Uhr. Bitte achten Sie auf Konzertzeiten, zu denen die Galerie nicht zugänglich ist.

Chorin

27.09.2022
Ausstellung: Das Erbe Roms. Visionen und Mythen in der Kunst

25. Juni bis 27. November 2022

Macht, Kultur und Zivilisation – weit über sein Ende hinaus strahlt der Mythos Rom eine Faszination aus, die sich von der Spätantike bis in die Gegenwart verfolgen lässt. Anhand von Gemälden, Skulpturen und Objekten aus 1000 Jahren Kunstgeschichte führt die Ausstellung im Stadtmuseum Simeonstift vor Augen, wie das Römische Reich und sein Untergang mal als „schlimmstes Unglück“, mal als „glänzender Triumph der Freiheit“ immer wieder neu interpretiert, gedeutet und verarbeitet wurden. Aspekte wie der imperiale Anspruch neuzeitlicher Kaiser, die Renaissance, aber auch das Entstehen anti-römischer Helden werden dabei mit bildgewaltigen Kunstwerken aus namhaften Museen der Welt thematisiert, u.a. aus dem Deutschen Historischen Museum Berlin, dem Musée d‘ Orsay Paris, dem Amsterdamer Rijksmuseum, den Uffizien in Florenz oder der Art Gallery of South Australia.

Die Ausstellung ist Teil der großen rheinland-pfälzischen Landesausstellung „Der Untergang des Römischen Reiches“ in Trier.

Mehr Informationen unter: https://untergang-rom-ausstellung.de/

Dienstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr

Trier

27.09.2022
Verena Issel

Verena Issel (*1982) entwirft mit ihren Werken rätselhafte, verspielte oder humorvoll anmutende, raumgreifende Szenarien, deren gesellschaftliche Bezüge große Ernsthaftigkeit entfalten können. Für ihre zumeist begehbaren Rauminstallationen verwendet sie in der Regel kurzlebige Materialien wie Schaumstoff, Styropor, Plastik oder Filz. Die Ansammlungen der objekthaften Arbeiten leben von der Vielfalt der Einzelteile, die wirken, als könnten sie immer wieder neu kombiniert werden. Viele Plastiken erscheinen auf den ersten Blick heiter, transportieren aber zumeist eine dezidiert politische Aussage.
Heute lebt Verena Issel - sie war Artist in Residence in Kobe, Seoul, Wladiwostok, Teheran und Shanghai – in Berlin und Hamburg. In ihren Kunstwerken setzt sie unter anderem Eindrücke der vielen Reisen künstlerisch um.

Mi bis Fr 14-17 Uhr, Sa/So 11 bis 17 Uhr

Neumarkt

27.09.2022
John Sanborn. Between Order and Entropy

Die Ausstellung »Between Order and Entropy« präsentiert das Werk des amerikanischen Künstlers John Sanborn, der in den 1970er- und 1980er-Jahren zu einem der prominentesten Protagonisten der amerikanischen Videokunstszene wurde.

Sanborns Werk reicht von den Anfängen der experimentellen Videokunst über MTV-Musikvideos bis hin zu interaktiver Kunst und digitaler Medienkunst. Als Berater von Apple und Adobe hat er die Möglichkeiten der neuen Bildtools mitgestaltet und war maßgeblich am Beginn der digitalen Bildrevolution in Kalifornien beteiligt. Sanborns neues Werk umfasst komplexen Medieninstallationen, die sich mit Fragen der kulturellen Identität, der Erinnerung, der Mythologien und dem menschlichen Drang, Geschichten zu erzählen, auseinandersetzen.

Ausstellungseröffnung am 08.07.2022 um 18:00 Uhr.

Mi bis Fr von 10:00 bis 18 Uhr, Sa und So von 11:00 bis 18 Uhr, Mo und Di geschlossen

Karlsruhe

27.09.2022
Bilderbücher Bücherbilder

Mit der Adaption von Erich Maria Remarques Antikriegsroman »Im Westen nichts Neues« als Graphic Novel begann 2014 für das Künstlerpaar Gaby von Borstel und Peter Eickmeyer eine bis heute andauernde produktive Schaffenszeit. Die Originale des Buches werden vom Remarque-Friedenszentrum verwahrt und betreut; und wurden – neben der Ausstellung hier in Osnabrück – bereits weltweit – von San Francisco bis Tscheboksary (Russland) – ausgestellt.

Es folgte 2016 die Comic-Reportage »Liebe Deinen Nächsten« über die Mitfahrt an Bord der »Aquarius«, in der der Einsatz des zivilen Seenotrettungsschiffes auf den lebensgefährlichen Fluchtrouten im Mittelmeer geschildert wird.

2020 erschien dann pünktlich zum 300. Geburtstag von Justus Möser das Buch »MÖSER« als Begleitpublikation zur großen Ausstellung »MÖSER – die begehbare Gaphic Novel«.

Ein Langzeitprojekt ist die Adaption von Grimmelshausens »Der abenteuerliche Simplicissimus« als illustrierter Roman.

Aktuell arbeiten sie an einer Graphic Novel über das Leben und Werk von Heinrich Heine. Dieses Buch entsteht in Zusammenarbeit mit dem Heinrich-Heine-Institut in Düsseldorf. Ein erstes Bild wird exklusiv in dieser Ausstellung in Osnabrück zu sehen sein.

Eröffnung am Donnerstag, 14. Juli, 19:30 Uhr im Remarque-Friedenszentrum.

Der Eintritt ist frei.

Di bis Fr: 10 bis 13 Uhr und 15 bis 17 Uhr Sa + So: 11 bis 17 Uhr

Osnabrück

27.09.2022
Neue Wahrheit? Kleine Wunder!

„Welch eine wunderbare göttliche Erfindung, die Daguerre gemacht hat! Ich sage Ihnen, man könnte den Verstand verlieren, wenn man so ein von der Natur gewissermaßen selbst geschaffenes Bild sieht.“
Der Berliner Kunsthändler Louis Sachs am 26. September 1839 in Paris

Die Ausstellung in der Kunstsammlung Jena erzählt mit über 200 Exponaten aus einer bedeutsamen, vorher nicht gezeigten Privatsammlung von der Frühzeit des neuen Mediums. Dabei rücken nicht nur zahlreiche jener Daguerreotypien ins Zentrum, die durch ihre silbrig glänzenden Oberflächen heute wie magische Erscheinungen aus der Vergangenheit anmuten. Mit seltenen Objekten und historischen Dokumenten werden gleichermaßen die kultur- und kunstgeschichtlichen Zusammenhänge der Erfindung thematisiert, in der sich technische und ästhetische Qualitäten auf einzigartige Weise verweben.

Dienstag-Sonntag 10 Uhr – 17 Uhr

Jena

27.09.2022
Jost Münster

Jost Münster vertraut ganz auf die Mittel und Möglichkeiten der Malerei. 1968 in Ulm geboren studierte er an der Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart sowie am Goldsmiths Collage of Arts in London, wo er auch heute lebt und arbeitet. Er gehört einer Künstlergeneration an, welche die Bestimmung dessen, was ein Gemälde heute sein und leisten kann, überprüft und erweitert.

Malerei und Plastik, Fläche und Raum, Sein und Schein verbinden sich in seinen Werkzyklen zu kontrastreich aufgeladenen und feintonig abgestimmten geometrischen Abstraktionen, die unsere Seherfahrung irritieren.

Jost Münster bedient sich eines umfangreichen Vokabulars der malerischen Texturen und komplementären Ausdrucksformen, um uns in vorgetäuschte Räumlichkeiten zu entführen. Motivisch schöpft er aus der Beobachtung von Farben, Formen und Strukturen im urbanen Umfeld. Er befragt die Beschaffenheit und das Gefüge von Gebautem und Montiertem, von Fassaden, Fenstern, Toren oder Silhouetten auf ihren bildnerischen Gehalt und transformiert sie in differenzierte Farbund Materialkompositionen. Dabei scheut er auch nicht vor plastischen Lineaturen im Raum und applizierten Collageelementen aus Fund- und Gebrauchsstücken zurück.

Malerei und Material begegnen sich, verwickeln uns in eine vielstimmige Unterhaltung über das Verhältnis von Alt und Neu, Sichtbar und Unsichtbar, realem und gemaltem Raum und sensibilisieren unsere Wahrnehmung für die Ästhetik des Alltäglichen.

Di bis Fr von 11 bis 17 Uhr, Sa und So von 11 bis 18 Uhr

Ulm

27.09.2022
Zum Glück!

Seit seiner Gründung im Jahre 1982 unterstützt der Verein Freunde des Ulmer Museums das Museum Ulm insbesondere auch bei Ankäufen für die Museumssammlungen.

So sind in den letzten Jahren Werke u.a. von Georges Braque, Otto Dix, Erich Heckel, George Grosz, Jenny Holzer, Paul Klee, Dieter Krieg, Wolfgang Laib, Heinz Mack, Jeanne Mammen, Nam June Paik, Niki de Saint Phalle oder Kiki Smith hinzugekommen.

Zum 40jährigen Jubiläum bedankt sich das Museum Ulm für dieses großzügige bürgerschaftliche Engagement mit einer Präsentation von ausgewählten Werken, die mit der Unterstützung der Freunde des Ulmer Museums e.V. für die Sammlungen des Museums Ulm erworben werden konnten.




Di bis Fr von 11 bis 17 Uhr, Sa und So von 11 bis 18 Uhr

Ulm

27.09.2022
Louise Bourgeois

The Woven Child ist die erste große Ausstellung, die sich ausschließlich mit dem textilen Werk von Louise Bourgeois beschäftigt. Anhand einer Vielzahl von Skulpturen, Installationen, Zeichnungen, Collagen, Büchern und Drucken zeigt sie die lebenslange Verbindung der Künstlerin zu Textilien – und die Erinnerungen, die diese hervorriefen.

Berlin

27.09.2022
Oska Gutheil 2022

Die Malerei von Oska Gutheil entzieht sich den klassischen Zuordnungen. Sie hat Anteile aus dem Punk, bezieht ihre Unmittelbarkeit aus der naiven Kunst und zeugt zugleich von akademischer Grundausbildung.

Im Rahmen unserer Ausstellungen zur Malerei der Gegenwart ist die Position neu, reflektiert aber eine Richtung junger Malerei, die vor allem im angloamerikanischen Raum seit Jahren an Boden gewinnt.

Dienstag-Sonntag 10 Uhr – 17 Uhr

Jena

27.09.2022
Die Stimmen der Dinge

Tayé, das Krokodil in der Wunderkammer, ist in großer Not. Die Erinnerungen der Dinge, die hier seit über 300 Jahren die Geschichte der Welt erzählen, werden vom Vergessen bedroht! Gerade noch hat Wilhelm, die Perücke in Schrank 9, Opernarien gesungen – jetzt fehlt sein schräger Gesang. Ananda, die Trommel aus Südindien, ist verstummt und Anton und Martha, die Kinder der Salzburger, sind außer Rand und Band, denn ihre Eltern haben alles vergessen… Eine neue WebApp lädt Kinder und Familien in den Bund der Hüterinnen und Hüter gegen das Vergessen ein, um Spiel für Spiel die Stimmen der Dinge zurückzugewinnen – und das alles gemütlich zu Hause!

27.09.2022
Die Macht der Emotionen

Unsere Jahresausstellung lädt dich und deine Freunde zu einem einmaligen interaktiven Emotionenparcours ein: Mitdenken, Mitfühlen und Mitreden bieten eine grundlegende Orientierung im »Dschungel der Emotionen«. Dafür bündelt sie aktuelles Emotionswissen und verknüpft dieses mit Alltagserfahrungen aus unterschiedlichsten Bereichen des Lebens. In sieben Themenräumen erleben ihr, welchem Zweck Emotionen dienen, was sie bewirken, wie sie uns beeinflussen, warum wir sie brauchen und wie wir lernen können, mit ihnen umzugehen.

Probiers aus! Der interaktive Parcours öffnet überraschende Spiel- und Gedankenräume.

10.00-17.00 Uhr

Halle

27.09.2022
Waisenhaus-Kabinett

4 Taler und 16 Groschen gelten als Gründungskapital der Franckeschen Stiftungen. Wie aus dieser unverhofften Spende an einen einfachen Pfarrer in Glaucha eine unvergleichliche Schulstadt erwuchs, erfahren Sie in der Eingangsetage des Historischen Waisenhauses. Eine Multimediainstallation und zahlreiche außergewöhnliche Objekte entführen Sie in die faszinierende Gründungs- und Wirkungsgeschichte von Franckes Werk. Denn was mit einer Armenschule und einem Waisenhaus begann, entwickelte sich in wenigen Jahrzehnten zu einem wahren Reformprojekt, das auf Bildung baute: Über 2.000 Schüler lernten in den unterschiedlichsten Schulen, eigens errichtete Wirtschaftsgebäude, ein Krankenhaus und eine Apotheke garantierten die Versorgung der über 3.000 Menschen auf dem Gelände, die einzigartigen kulturhistorischen Sammlungen in Bibliothek und Wunderkammer wurden angelegt und Franckes Ideen innerhalb und außerhalb Europas verbreitet. Nicht weniger als eine »Weltveränderung durch Menschenveränderung« wollte August Hermann Francke erreichen. Entdecken Sie, was er dadurch alles in Bewegung setzte.

10.00-17.00 Uhr

Halle

27.09.2022
Pietismus-Kabinett

Welche Wirkmacht hat das Wort? Für den Halleschen Pietismus war das Wort von zentraler Bedeutung. In der Eingangsetage des Historischen Waisenhauses zeigen wir Ihnen, wie das Wort August Hermann Franckes Reformbewegung um die Welt tragen konnte.

Francke entwickelte mit dem Halleschen Pietismus zentrale reformatorische Ziele Martin Luthers weiter. Sein Ansatz war dabei so klar wie revolutionär: Jeder Mensch sollte durch die eigene Bibellektüre zu Gott finden. Dafür mussten aber auch alle – Jungen wie Mädchen – lesen lernen, jeder sollte sich eine eigene Bibel leisten können und diese sollte auch in der eigenen Muttersprache gedruckt sein. Francke etablierte deshalb Schulen für alle Stände, druckte Millionen deutschsprachiger Volksbibeln und spann ein internationales Netzwerk, durch das die Bibel in viele andere Sprachen übersetzt wurde. Seine Bildungsoffensive erlaubte es einer breiten Bevölkerung, mit dem Wort umzugehen. In den evangelischen Pfarrhäusern des 18. Jahrhunderts wurden die Autoren der Romantik und Aufklärung groß. Im Pietismus verbreitete sich eine Kultur der Selbstreflexion, die sich in Tagebüchern und Selbstzeugnissen niederschlug und uns heute erstaunliche Einblicke in das Seelenleben der Menschen dieser Zeit gewährt. Symbolhaft zeigt sich die Kraft des Wortes auch in der aufwändig restaurierten Kanzel aus der Kirche St. Ulrich in Halle, von der Francke ab 1715 predigte und die Sie in der Ausstellung bewundern können.

10.00-17.00 Uhr

Halle

27.09.2022
Historisches Waisenhaus

Palastartig erhebt sich am Franckeplatz das Waisenhaus. Damals wie heute ist es das Herzstück der Franckeschen Stiftungen. 1698 als erstes Gebäude der Schulstadt errichtet, steht es für eine neue Facette des europäischen Barock, die selbstbewusste Repräsentation ohne prunkvollen Schmuck verbindet und wegweisend für die Waisenhausarchitektur wurde.

Heute ist das Waisenhaus unser museales und kulturelles Zentrum. Gleich zu Beginn führen Sie zwei Dauerausstellungen durch die Stiftungsgeschichte sowie die weltweiten Wirkungen des Pietismus. In der ersten Etage überrascht der ehemalige Bet- und Singesaal durch seine lichte Architektur. Er genießt heute aufgrund seiner großartigen Akustik auch als Konzertsaal einen exzellenten Ruf. In den angrenzenden Tagungsräumen dokumentiert eine Fotoausstellung die beeindruckenden Renovierungsarbeiten seit Wiedergründung der Stiftungen 1991. Die zweite Etage ist für unsere wechselnden Sonderausstellungen reserviert, die Ihnen wichtige Themen der Stiftungsgeschichte aus historischer und aktueller Perspektive näher bringen. Passieren Sie die Kunst- und Naturalienkammer im Dachgeschoss, erreichen Sie über eine schmale, hölzerne Stiege den Altan. Hier öffnet sich ein weiter Blick über das imposante Gesamtensemble mit Schulbauten aus drei Jahrhunderten. Von hier aus bietet sich auch ein großartiges Panorama der Altstadt Halles. Im Sockelgeschoss können Kinder im Krokoseum ihre eigenen Wege gehen.

10.00-17.00 Uhr

Halle

27.09.2022
Fromme Gefühle. Bilder und Texte in Büchern des Pietismus

Beherrschung der Affekte, Herzensfrömmigkeit und Tränen der Reue: der Pietismus als Frömmigkeitsbewegung nutzte die Macht der Gefühle, um die Haltung zu Gott im Inneren der Gläubigen aufzuspüren und sie in der Gemeinschaft bezeugen zu lassen. In den frommen Schriften der Bewegung ist das Ziel – die Stärkung des individuellen religiösen Empfindens und die Anleitung zu einem frommen, sittlichen Leben – heute noch nachlesbar. Die Kabinettausstellung in der Historischen Bibliothek stellt die frommen Gefühle in Büchern des Pietismus an Kleinoden aus der Sammlung der Franckeschen Stiftungen vor. Im stadtweiten Themenjahr »Macht der Emotionen« zeigt die Schau eine Auswahl der Gefühle, die beim Betrachten der Illustrationen und beim Lesen in den Bibelausgaben und erbaulichen Schriften evoziert werden sollten.

10.00-17.00 Uhr

Halle

27.09.2022
Eine Zeitreise durch die Geschichte der Industrialisierung

Das TECHNOSEUM ist eines der großen Technikmuseen in Deutschland. Auf sechs Ebenen und rund 10.000 qm Ausstellungsfläche wird der technische und soziale Wandel vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart gezeigt. Vorführungen, Mitmachstationen und Augmented Reality machen die Geschichte lebendig und bieten ein interaktives Museumserlebnis.

Weitere Informationen unter: https://www.technoseum.de/

Mannheim

27.09.2022
ISTnienie. Künstlergruppe Twozywo

ISTnienie. Gruppe Twozywo – eine Retrospektive

Dauer der Ausstellung: 19.08 – 16.11.2022

Eröffnung: Donnerstag, den 18. August 2022, 19.00 bis 21.00 Uhr

Die Ausstellung „ISTnienie” ist eine Retrospektive der Künstlergruppe Twozywo, die zwischen 1994 und 2011 aktiv war. Mariusz Libel und Krzysztof Sidorek arbeiteten anfangs als Gruppe Pinokio, damals unter Beteiligung von Robert Czajka, nach 1998 als Twożywo. Das Künstlerkollektiv bediente sich der konzentrierten Übermittlung der Sticker, Poster und Schablonen. Twozywo arbeitete im urbanen Raum: Auf den Wänden von Warschau, in Bussen und Bahnen. Treffende, überraschende Texte wie: „Und jetzt schreibe, was dich von den anderen unterscheidet” oder „Alle Gesichter im Bus sehen gleich aus“, sowie die synthetische Form ihrer Werke erregten Aufmerksamkeit und rissen die Rezipienten aus den eingefahrenen Gleisen. Ihre Stärke bestand sowohl in der großen Menge der angefertigten Schablonengraffitis, als auch in der Intensität der Botschaften, die an für die Passanten unerwarteten Stellen auftauchten. Auf den Wänden erschienen großformatige Wallpaintings, unter anderem „Człowieczy los” („Menschliches Schicksal“, der im Rahmen der Städtepartnerschaft Warschau – Düsseldorf in Kooperation mit dem hiesigen Verein Farbfieber e.V. entstand) und „Skok w wiarę” („Sprung in den Glauben“). Auf den Billboards kehrten künstlerische Plakate ein, wie z.B. „Emanacje słabości” („Emanationen der Schwäche“) oder „Mamy po dwadzieścia lat, chcemy zmieniać i budować świat” („Wir sind zwanzig und wollen die Welt verändern“). Warschau wurde geradezu attackiert von mehrdeutigen Slogans und überraschenden Wortspielen.

Die Exposition im Polnischen Institut Düsseldorf bildet ein deutsches Pendant zur Ausstellung „prze\T/rwanie” (einver\b/leiben), die auf Initiative der 66P – Subiektywna Instytucja Kultury we Wrocławiu (Subjektive Kulturinstitution in Breslau) – entstand. Eine besondere Rolle bei der erneuten Betrachtung des künstlerischen Schaffens der Künstlergruppe Twożywo spielt Osman Djajadisastra, dank dessen Unterstützung der retrospektive Bildband „Wir plündern die Ruinen der Realität“ (Warschau 2020) erschien.

Karolina Vyšata, Kuratorin der Ausstellung

Di bis Fr: 11 bis 17 Uhr

Dauerausstellung KUNST- Spotlight: NAY

Vom 20.08. bis 13.11.2022 präsentiert das Stadtmuseum in seiner Dauerausstellung KUNST das Spotlight: NAY.

In Hofheim lebte Ernst Wilhelm Nay (1902-1968) sechs Jahre, von 1945 bis 1951, hier entstanden seine berühmten „Hekate-Bilder“ sowie die „Fugalen Bilder“. Neben Arbeiten Nays sind Werke der mit Hofheim verbundenen Künstlerinnen und Künstler Hanna Bekker vom Rath, Marta Hoepffner, Ida Kerkovius, Emy Roeder, Ottilie W. Roederstein, Karl Schmidt-Rottluff, Friedel Schulz-Dehnhardt und Günter Schulz-Ihlefeldt zu sehen. Eine Kabinettausstellung anlässlich der Retrospektive im Landesmuseum Wiesbaden.

Abb. Ernst Wilhelm Nay: Eruption, 1965, Farbaquatinta auf Arches-Velin, 43,9 x 31,4 cm, Stadtmuseum Hofheim am Taunus © VG Bild-Kunst 2022.

Dienstag 10.00 - 13.00 Uhr Dienstag - Freitag 14.00 - 17.00 Uhr Samstag/Sonntag 11.00 - 18.00 Uhr Montags geschlossen

Hofheim am Taunus

27.09.2022
„ … die blaue Blume sehn ich mich zu erblicken.“

Anlässlich des Geburtsjubiläums widmet sich das Romantikerhaus dem Werk des Dichters in besonderer Weise. Neben pointierten Einblicken in sein Leben und Werk steht eine Klanginstallation des Künstlers Tim Helbig im Zentrum der Ausstellung. Die raumfüllende Installation aus zahlreichen Miniatur-Lautsprechern und einer künstlerischen Kabelführung wird es dem Besucher ermöglichen, Passagen aus Novalis’ Werk anhand einer elektroakustischen Komposition neu zu erleben. Dabei werden neben konkreten Klängen ausgewählte Motive und gesprochene Textfragmente aus dem unvollendeten Roman Heinrich von Ofterdingen im Fokus stehen, darunter auch eines der wirkmächtigsten Symbole der Romantik: die geheimnisvolle ‚blaue Blume‘.

Tim Helbig absolvierte nach seinem Studium der Medienkunst an der Bauhaus Universität Weimar das Masterstudium »Elektroakustische Komposition und Klanggestaltung« bei Prof. Robin Minard an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar. Sein künstlerisches Schaffen umfasst die Konzeption und Realisation vielschichtiger Klanginstallationen, die Komposition akusmatischer Musik, Kompositionen für experimentelle und traditionelle Instrumente mit Live-Elektronik, sowie experimentelle Theatermusiken. Er ist außerdem als Musiker und Live-Elektroniker im Rahmen von Improvisationskonzerten aktiv.

Dienstag-Sonntag 10-17 Uhr

Jena

27.09.2022
Cristina Peri Rossi

Una exposición bibliográfica sobre la narrativa y poesía de Cristina Peri Rossi. Rossi es una escritora, activista política y traductora uruguaya, galardonada con el Premio Cervantes en 2021. En 1972, tuvo que abandonar Uruguay debido a las censuras durante la dictadura militar. De hecho, su obra se prohibió en el país al igual que la mención de su nombre en los medios. Se exilió en España, donde también tuvo que huir poco después a París por la dictadura franquista. Después regresó a España, donde ha escrito la mayor parte de su obra y donde reside desde entonces.

Eine bibliographische Ausstellung über die Erzählungen und Gedichte von Cristina Peri Rossi. Rossi ist eine uruguayische Schriftstellerin, politische Aktivistin und Übersetzerin, die im Jahr 2021 mit dem Cervantes-Preis ausgezeichnet wurde. Im Jahr 1972 musste sie Uruguay aufgrund der Zensur während der Militärdiktatur verlassen. Ihr Werk wurde in dem Land verboten, ebenso wie die Erwähnung ihres Namens in den Medien. Sie ging nach Spanien ins Exil, wo sie kurz darauf wegen der Franco-Diktatur ebenfalls nach Paris fliehen musste. Danach kehrte Rossi nach Spanien zurück, wo sie den größten Teil ihrer Werke schrieb und wo sie seither lebt.

 

In der Bibliothek des Instituto Cervantes wollen wir Peri Rossi mit einer bibliografischen Ausstellung würdigen.                Vom 01/09/2022 bis 30/09/2022

Besuchszeiten: Montag: 10:30- 14:00 Uhr / 15:00- 18:30 Uhr l Dienstag- Donnerstag: 12:00- 14:00 Uhr/ 15:00 - 18:30 Uhr l Freitag: 10:00- 14:00 Uhr

Lunes: 10:30- 14:00 h / 15:00- 18:30 h l Martes- jueves: 12:00- 14:00 h/ 15:00 - 18:30 h l Viernes: 10:00- 14:00 h

Hamburg

27.09.2022
Passaus Glanz & Elend

Ein außergewöhnliches Erlebnis, fern gängiger Klischees, das sie nachhaltig begeistern wird! Prächtige Barockfassaden, Residenz- und Kirchenbauten sprechen für eine einst mächtige und reiche Bischofsstadt. Die Wirklichkeit sah anders aus: Noch heute zeigen sich im Stadtbild allenthalben Spuren fürchterlicher Katastrophen und Tragödien. Folgen Sie Hofrat Philipp Wilhelm von Hörnigk oder Hofapothekerin Maria Anna Röttler auf einer fesselnden Schauspielführung durch die wechselhafte Passauer Geschichte.

Passau

27.09.2022
14:00 Uhr
Hofheim in der Gebietsreform 1969 – 1977

Hofheim in der Gebietsreform 1969 – 1977
4.9. – 13.11.2022

Hofheim in der Gebietsreform Die hessische Gebietsreform der Jahre 1969 bis 1977 veränderte die Stadt Hofheim nachhaltig. Zu dem bereits 1938 eingemeindeten Stadtteil Marxheim kamen mit Lorsbach, Langenhain, Diedenbergen, Wallau und Wildsachsen fünf weitere Orte hinzu. Was für Hofheim ein wichtiges Wachstum darstellte, bedeutete für die eingemeindeten Orte die Aufgabe ihrer Eigenständigkeit.
In teils langwierigen Verhandlungen wurde über die Ausgestaltung der neuen Kommune verhandelt, manchmal auch gestritten. Insbesondere dort, wo sich die Interessen der hessischen Landesregierung, umliegender größerer Städte und die Vorstellungen der Gemeinden zunächst nicht in Übereinstimmung bringen ließen, verschafften sich zunehmend auch die betroffenen Bürgerinnen und Bürger lautstark und energisch Gehör.

Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der Eingemeindungen von 1972 (Diedenbergen und Lorsbach) beleuchtet die Ausstellung des Stadtarchivs diesen vielschichtigen Prozess. Alternative Konzepte werden ebenso thematisiert, wie die Entwicklung des neuen Hofheims zur Kreisstadt des Main-Taunus-Kreises.

Dienstag 10.00 - 13.00 Uhr Dienstag - Freitag 14.00 - 17.00 Uhr Samstag/Sonntag 11.00 - 18.00 Uhr

Hofheim am Taunus

27.09.2022
Günther Uecker

3.9.2022 - 2.10.2022
Öffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag, 15-18 Uhr
Vernissage, Freitag, 2.9.2022 um 19 Uhr

Günther Ueckers (*1930) Werkzyklus Huldigung an Hafez interpretiert die bildsprachliche Fülle der Poesie des persischen Dichters Hafez in der Mannigfaltigkeit seiner von Farbe und Rhythmus geprägten Bildwelten. Er ist nicht der erste abendländische Künstler, der durch die Rezeption von Hafez‘ zeitloser Lyrik eine Annäherung von Orient und Okzident heraufbeschwört. Bereits Goethe ließ sich zu seinem West-Östlichen Divan inspirieren. Durch seine Studien der Geschichte des Irans wurde er einerseits gewahr, wie tief die Poesie Hafez‘ noch heute in der iranischen Bevölkerung verwurzelt ist. Andererseits erkannte Uecker die hohe Bedeutsamkeit der traditionellen Orient-Rezeption des Westens für unsere Gegenwart. Sprache ist seit jeher ein zentraler Aspekt im vielseitigen Werk Ueckers. Die transformativen Aspekte im Werk Hafez‘, werden in Ueckers bildlicher Exegese nicht nur aufgenommen, sondern vertieft: Seine künstlerische Hand stiftet eine gänzlich neue Signifi kanz im west-östlichen Dialog – dieses huldigende Plädoyer für Offenheit und Toleranz stimuliert die Noesis des Betrachters.

15 - 18 Uhr

Bad Homburg

27.09.2022
FIGUR — GRUND 2

Die Gruppenausstellung „FIGUR — GRUND 2“ vereint vier aktuelle Positionen der figurativen Ölmalerei, die trotz unterschiedlicher Ansätze eine vergleichbare künstlerische Haltung zum Ausdruck bringen. In der je spezifischen Verhandlung von Figur und Grund reflektieren ihre Werke komplexe Themen wie Weiblichkeit oder Digitalität, sie erschaffen neue Symbolismen und befragen die Mittel der Repräsentation und deren kulturhistorische oder gesellschaftspolitische Prägung. Alle vier Malerinnen sind zwischen 1984 und 1990 geboren und wurden an Kunsthochschulen im deutschsprachigen Raum ausgebildet. In ihrem Schaffen revidieren sie die Grenzen der Gattung, der Materialien und des Formenvokabulars. Sie lehnen jede egomane Form der malerischen Geste ab und erweitern auf subtile Weise und mit produktiver analytischer Distanz die Möglichkeiten dessen, was „Ausdruck“ und „Subjektivität“ in der Malerei sein können.

Mi - So 12 - 17 Uhr

Potsdam

27.09.2022
ImproLABOR

Der Workshop richtet sich an alle, die Lust haben, das Improvisieren auf einer Bühne auszuprobieren. Körperarbeit, Bewegung, Darstellen von Gefühlen, Stimme & Gesang.

Nach der langer Pause geht alles auf Anfang, egal ob Du schon Jahre improvisierst oder dich erst jetzt auf das Glatteis der Bühne begibst, Du begegnest Menschen, die scharf auf Geschichten und spielerischen Austausch sind.

Termine: (06. Sept. – 15. Nov.) jew. 19:30 h | mit Gastmusiker | 9 Abende | dienstags

Kursgebühr :
249 € Unterstützer / 169 € Otto-Normalverdiener / 149 € Fördermitglieder, 99 € ermäßigt Sozialhilfeempfänger/Schüler/Studenten bis 27 Jahre

Der erfahrene Theaterpädagoge, Schauspieler, Autor, Clown- Doktor und Regisseur Wolfgang Vielsack verbindet in diesem Workshop viele Elemente des traditionellen Theaters mit denen des Improtheaters.

Wiesbaden

27.09.2022
19:30 Uhr
Streaming-Abo Literaturhaus Frankfurt
STREAMING-ABONNEMENT: MIT EINEM KLICK 26 MAL LITERATURHAUS AUF DEM SOFA

Und so geht’s: Im Literaturhaus-Kartenshop einfach das „Streaming-Abo Literaturhaus Frankfurt“ auswählen, einmalig 50 Euro zahlen und losstreamen. Sie bekommen – per E-Mail – die Zugangsdaten zum Livestream für 26 der Literaturhausveranstaltungen im September, Oktober, November und Dezember 2022. Jedes der Tickets enthält die für die Veranstaltung gültige Internetadresse und Ihren persönlichen Zugangscode, der bis zu dreimal nacheinander nutzbar ist. Sie können die Veranstaltung live am Bildschirm mitverfolgen oder innerhalb von 70 Stunden nach Veranstaltungsbeginn abrufen. (Die Aufzeichnung wird spätestens drei Stunden nach Veranstaltungsende zur Verfügung gestellt.) Und Sie sparen mehr als 50%.

Folgende Veranstaltungen sind im Streaming-Abo enthalten:
08.09. Viktor Funk
12.09. Hernan Diaz
13.09. Schöne Aussichten. Das Frankfurter Literaturgespräch
14.09. Thomas Stangl & Anne Weber
19.09. Lize Spit
21.09. Gelebtes Leben - Denker der Freiheit im Porträt: Thomas Mann
23.09. Édouard Louis
27.09. Paul Bokoswki, Daniela Dröscher & Miku Sophie Kühmel
28.09. Garry Disher
29.09. Flix
04.10. Hans-Werner Sinn
05.10. Nils Minkmar
11.10. Dominik Graf
12.10. Michel Friedman
13.10. Die "Schwarze Reihe": Götz Aly, Frank Bajohr & Sybille Steinbacher
31.10. Martin Mosebach
03.11. Verleihung des Literaturpreises der Jürgen Ponto-Stiftung an Kim de l´Horizon
07.11. Theresia Enzensberger
10.11. Emine Sevgi Özdamar
14.11. Matthias Matschke
15.11. Sharon Dodua Otoo
22.11. Literatur in Einfacher Sprache: Saskia Hennig von Lange & Sasha Marianna Salzmann
25.11. Helle Helle
28.11. Helene Hegemann
30.11. Gelebtes Leben - Denker der Freiheit im Porträt: Joseph A. Schumpeter
07.12. Dante übersetzen: Franz Josef Czernin & Marco Baschera
12.12. Schöne Aussichten: Das Frankfurter Literaturgespräch

(Ausgeschlossen sind die Veranstaltungen des Jungen Literaturhauses sowie die Veranstaltungen im Schauspiel Frankfurt und die "Butterfahrt der Besten" am 05. und 06.12.)
Soun-Gui Kim: Lazy Clouds

Die Ausstellung »Soun-Gui Kim: Lazy Clouds« im ZKM | Karlsruhe ist die erste umfassende Einzelausstellung der koreanisch-französischen Künstlerin Soun-Gui Kim in Deutschland.

Ausgehend von den 1970er Jahren wird in der Präsentation ein umfassender Überblick über das Werk der Künstlerin bis zur Gegenwart gegeben, das von der Dekonstruktion der Malerei, über Fotografie bis hin zu Video und multimedialer Kunst reicht. Ihre Arbeiten zeichnen sich dabei immer wieder durch einen hohen partizipativen Charakter aus und sind von vergleichenden Studien der östlichen und westlichen Kultur und Philosophie sowie der Auseinandersetzung mit Sprache beeinflusst. 

Mi bis Fr von 10:00 Uhr bis 18 Uhr, Sa und So von 11:00 Uhr bis 18 Uhr, Mo und Di geschlossen

Karlsruhe

27.09.2022
ART & CHILDREN

ART & CHILDREN – die multimediale Installation aus Fotografie, Film, einer App und einem Hologramm verbindet den kreativen Aspekt mit der Bildung. Die Ausstellung öffnet Kindern (und nicht nur ihnen) den Zugang zum kulturellen Erbe und zu ästhetischen Entdeckungen, die durch die neuen Technologien populär geworden sind. Die Interaktion mit auf Kindergesichtern gemalten Bildern, die von den Werken bedeutender Malerinnen und Maler inspiriert sind, ermöglicht Kindern auf der ganzen Welt die Begegnung mit der Kunst von Meistern, die in den Museen und Privatsammlungen der Welt zu finden sind.

Statische Bilder werden durch eine App auf dem Handy zum Leben erweckt und kommunizieren so auf zweierlei Weise mit den Kindern, sie inspirieren, wecken die Kreativität und lehren zugleich. Alle Bilder sind von Werken großer Künstlerinnen und Künstler inspiriert. Hier finden sich Anknüpfungen an Kunst von: Frida Kahlo, Vincent van Gogh, Andy Warhol, Yayoi Kusama, Roman Opałka, Gustav Klimt, Hokusai, Wassily Kandinsky, Salvador Dalí, Henri Matisse, Piet Mondrian, Mark Rothko, Marija Prymatschenko, Wojciech Fangor und Zofia Stryjeńska.

„Ich bin Kunsthistorikerin und Fotografin. Ich suchte nach einer Möglichkeit, das Interesse meiner Tochter an der Kunst zu entwickeln, ihre Sensibilität und Kreativität zu fördern und ihre Leidenschaft, Neues zu erschaffen, zu wecken. Es hat sich herausgestellt, dass Kinder manchmal nicht auf das hören, was ihre Eltern sagen, sondern auf das, was ihre gleichaltrigen Freunde ihnen sagen. So entstand die Idee, dass Kinder durch den Einsatz neuer Kommunikationstechnologien mit anderen Kindern auf der ganzen Welt über Kunst sprechen können. Ich entdeckte auch, dass dieses Projekt gleichzeitig von Freiheit und Vielfalt spricht und beweist, dass man unabhängig davon, wo man geboren wird und in welchem Umfeld man aufwächst, etwas schaffen, Grenzen überwinden und der sein kann, der man sein möchte. Und wie Mark Rothko sagte: Kunst kann die Welt verändern – diese spezielle Welt eines einzigen Kindes.“ – sagt Sylwia Grochowska, die Kunsthistorikerin und Fotografin aus Warschau, Polen, und Autorin der Ausstellung.

Die App runvido.com, die ein interaktives Element in die Ausstellung einführt, wurde von Natalia und Grzegorz Ciosek entwickelt. Weitere Informationen über die App finden Sie auf der Website www.runvido.com

Autorin des Projekts: Sylwia Grochowska

Offizielle Website des Projekts: www.artandchildren.pl

Projektpartner: Polnisches Institut Düsseldorf, Zentralbibliothek Düsseldorf KAP1, Stadt Düsseldorf und Stadt Warschau im Rahmen der Städtepartnerschaft Düsseldorf – Warschau, Startup Runvido.

Die Ausstellung „ART & CHILDREN“ wurde zum ersten Mal im polnischen Pavillon auf der Dubai World Expo gezeigt und wurde alleine in nur einer Woche im November 2021 von fast 40.000 Gästen besucht.

Das Rahmenprogramm zur Ausstellung „ART & CHILDREN“ wird auf der Website vorgestellt: https://www.duesseldorf.de/stadtbuechereien/veranstaltungen.html  

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 9 Uhr bis 21 Uhr, Samstag von 9 Uhr bis 18 Uhr, Sonntag von 13 Uhr bis 18 Uhr.

Cassandra Complex

Cassandra Complex bringt sechs internationale Künstler:innen zusammen, um das zunehmende Gefühl der Entfremdung im Zeitalter der Klimakrise einzufangen. Die Ausstellung erkennt diesen Moment als einen bedeutenden Wendepunkt in der Geschichte der Menschheit an und dient als warnendes Beispiel, indem sie mit poetischen Argumenten aufzeigt, wie die Dialektik von Natur und Geschichte tief miteinander verbunden sind. Obwohl sie zeigt, wie tief die Wurzeln der zeitgenössischen Entfremdung in unserer Kultur liegen, trägt Cassandra Complex auch einen Funken Optimismus in sich. Die sechs Künstler:innen der Ausstellung lassen neue Welten entstehen und gestalten ebenso Welten neu, die an den Rand gedrängt, übersehen oder zum Schweigen gebracht wurden. Sie verwandeln so das lähmende Gefühl der Entfremdung in ein Gefühl der Hoffnung und des Widerstands.

Die Ausstellung wird kuratiert von Adriana Blidaru, Gastkuratorin des AIR_Frankfurt Curator-in-Residence-Programms 2022.

 

Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main, Dr. Marschner Stiftung und dem Kulturamt der Stadt Frankfurt

Di - Fr 14 bis 19 Uhr, Sa und So 12 bis 18 Uhr

Frankfurt am Main

27.09.2022
YOYI! Care, Repair, Heal

YOYI! Care, Repair, Heal (YOYI! Fürsorge, Reparatur, Heilung) bringt die vielfältigen, manchmal widersprüchlichen Perspektiven von 26 Künstler*innen zusammen. Die Gruppenausstellung setzt sich mit Themen wie der Politisierung von Gesundheit, Indigenen Wissenssystemen, Formen von (Wahl-)Verwandtschaft, gerechter Landnutzung und -verteilung, Dekolonisation und den Rechten des Nicht-Menschlichen auseinander, die alle mit verschiedenen Konzepten von Fürsorge, Reparatur und Heilung verwoben sind.

Berlin

27.09.2022
Luise. Archäologie eines Unrechts

In der Ausstellung "Luise. Archäologie eines Unrechts" gibt Stefan Weger (*1986 in Bremen) einen Einblick in die Geschichte des polnischen Zwangsarbeiters Walerian Wróbel und der Bauerstochter Luise, seiner Urgroßmutter, welche auf tragische Weise zum Schicksal des minderjährigen Zwangsarbeiters beigetragen hat. Dem Ansatz der research-based photography folgend, sucht er als Teil der vierten Nachkriegsgeneration nach neuen Antworten auf die Fragen nach Schuld und Verantwortung sowie nach zeitgemäßen Formen des Erinnerns an das Unrecht im Nationalsozialismus – gerade als Nachfahre der Tätergesellschaft. In der Auseinandersetzung mit historischem Material, sowohl aus staatlichen als auch privaten Archiven, und dem verfallenen Bauernhof gelingt ihm eine persönliche Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus anhand der eigenen Familiengeschichte.

Ein pädagogisches Begleitprogramm (ab Klasse 9) wird im Kreismuseum Wewelsburg in Kooperation mit Fotograf und Ausstellungsmacher Stefan Weger angeboten. Informationen hierzu folgen in Kürze auf www.wewelsburg.de.

Eine Veranstaltung des DemokatieBüros „Vielfalt lieben“ im Kreismuseum Wewelsburg in Kooperation mit „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ (Regionalkoordination Kreis Paderborn)

Im Sonderausstellungsraum, der Zugang erfolgt durch die Erinnerungs- und Gedenkstätte

Der Eintritt ist frei.

Di bis Fr 10-17 Uhr; Sa, So und feiertags 10-18 Uhr; Mo geschlossen

Büren-Wewelsburg

27.09.2022
Hello, Robot. Design zwischen Mensch und Maschine - Eintritt Sonderausstellung
DE / EN

Science-Fiction wird Realität: Seit einigen Jahren hält die Robotik Einzug in unser Leben. Die Beispiele reichen von Transportdrohnen oder Pflege-Robotern bis hin zu Internet-Bots, die Informationen steuern, aber auch manipulieren können. »Hello, Robot. Design zwischen Mensch und Maschine« war 2017 die erfolgreichste Ausstellung in der Geschichte des Vitra Design Museums und kommt zum Abschluss ihrer weltweiten Tournee noch einmal zurück nach Weil am Rhein. Dafür wird sie um wichtige Entwicklungen in Robotik und Digitalisierung der letzten Jahre ergänzt, denn der Robotik-Boom ist ungebrochen. Zugleich haben die letzten Jahre gezeigt, wie stark öffentliche Debatten und sogar Wahlen heute durch Algorithmen und künstliche Intelligenz gesteuert werden können und welche Risiken sich daraus ergeben. Neben Robotern aus dem Wohnbereich, der Industrie oder der Medizin präsentiert die Ausstellung Medieninstallationen, Computerspiele und Beispiele aus Film und Literatur. Sie zeigt, wie der Robotik-Boom unser Leben verändert – und wie Design die Robotik verändert.

Science fiction becomes reality: Robotics has begun to shape our everyday lives. Examples range from delivery drones and disability robots to internet bots and the race for the latest humanoids among global tech giants. The 2017 exhibition »Hello, Robot. Design between Human and Machine« has been the Vitra Design Museum’s most successful exhibition ever. At the end of its world tour, an updated version will now come to Weil am Rhein to present the great strides that have been made in robotics in the past few years. It will also address the risks involved, however, given that elections and public opinion have become the target for manipulation by algorithms and artificial intelligence. Next to robots used in the home, in industry, or in healthcare, the exhibition presents media installations, computer games, and examples from literature and film. It shows how the robotics boom is changing our lives – and how design is changing robotics.

Bildcredit: Christoph Niemann, »Robot Morph«, 2016 © Christoph Niemann
Uri Caine & Theo Bleckmann
Zwei der kreativsten und respektlosesten Jazzmusiker New Yorks nehmen es mit den westlichen klassischen Kunstliedern auf. Der Pianist Uri Caine spielte unter anderem in Bands unter der Leitung von Philly Joe Jones, Hank Mobley, Odean Pope, Bobby Durham und Grover Washington und hat über 33 Alben als Leader für Blue Note, Tzadik und vor allem Winter [&] Winter aufgenommen. Seine Goldberg-Variationen wurden von der Kritik hoch gelobt, ebenso wie zahlreiche Interpretationen von Mahlers umfangreichem Werk. Als Komponist hat Caine weltweit mit Orchestern und Kammermusikensembles zusammengearbeitet, darunter das American Composers Orchestra, die Wiener Volksoper, das BBC Concert Orchestra, Concerto Köln und das Arditi Quartet.

Theo Bleckmann ist ein mehrfach GRAMMY®-nominierter Sänger, Komponist und ECM-Aufnahmekünstler, der über 20 Alben aufgenommen und mit Künstlern wie Ambrose Akinmusire, Sheila Jordan, Kneebody, Ben Monder, Bang on a Can All-Stars und vor allem Meredith Mönch zusammengearbeitet hat. Als Komponist erhielt Bleckmann Aufträge vom American Composers Orchestra, E-Mex Berlin und dem Jack Quartet.

Caine und Bleckmann nehmen sich eines Repertoires an, das normalerweise dem klassischen Gesangskonzert vorbehalten ist, aber beide haben eine lange Geschichte des Wechsels zwischen (zeitgenössischer) klassischer Musik und Jazz. Sie haben zusammen aufgenommen und getourt – ihre Liebe und Musikalität für diese Songs machen dies zu einem Jazzkonzert von beispielloser Innovation, Freude und spielerischen Improvisationen, das die westliche klassische Tradition auf den Kopf stellt. Ihr Repertoire umfasst Liederzyklen von Schumann, Schubert und Wagner sowie Lieder von Gershwin, Kurt Weill, Hanns Eisler, Scarlatti, Mahler und vielen mehr.

19:30 Uhr
Altstadtkonzert mit Peter Schöne, Bariton und Trung Sam, Klavier - Liederabend "Die schöne Magelone"
VERLEGT INS DORFGEMEINSCHAFTSHAUS DEUCHELRIED


Einführung mit Prof. Dr. Thomas Seedorf um 18.30 Uhr
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PROGRAMM LIEDERABEND

Johannes Brahms (1833-1897) - zum 125. Todesjahr

15 Romanzen Op.33 aus Ludwig Tiecks
"Liebesgeschichte der schönen Magelone und des Grafen Peter von Provence"

1. Keinen hat es noch gereut, der das Roß bestiegen
2. Traun! Bogen und Pfeil sind gut für den Feind
3. Sind es Schmerzen, sind es Freuden...?
4. Liebe kam aus fernen Landen
5. Willst Du des Armen Dich gnädig erbarmen?
6. Wie soll ich die Freuden, die Wonne den tragen?
7. War es Dir, dem diese Lippen bebten?
8. Wir müssen uns trennen, geliebtes Saitenspiel

- PAUSE -

9. Ruhe, Süßliebchen, im Schatten der grünen dämmernden Nacht
10. Verzweiflung: So tönet denn, schäumende Wellen
11. Wie schnell verschwindet so Licht als Glanz
12. Muss es eine Trennung geben, die das treue Herz zerbricht?
13. Sulima: Geliebter, wo zaudert dein irrender Fuss?
14. Wie froh und frisch mein Sinn sich hebt
15. Treue Liebe dauert lange

PETER SCHÖNE - Bariton
TRUNG SAM - Klavier
HAJO FICKUS - Rezitation


PETER SCHÖNE

Als leuchtender Bariton von der Süddeutschen Zeitung gepriesen, als exzellenter Sänger mit hervorragender Technik von FAZ, Opera Now und Opernwelt geadelt, gilt Peter Schöne mit seinem ausdrucksvollen Bariton heute national und international als einer der vielseitigsten Opern-, Konzert- und Liedsänger.
Sein Opern-Debüt gab er an der Komischen Oper Berlin als Eddy in der Oper Greek von Mark-Antony Turnage. Er war als Solist an mehr als 20 Opernhäusern engagiert und sang dort nahezu alle Partien seines Fachs. Zuletzt konnte er große Erfolge mit der Titelrolle in der Oper Guillaume Tell von Rossini und als Graf Luna in Il Trovatore feiern.
Die Produktion Macbeth Underworld (Oper von Pascal Dusapin) in der er die Titelrolle sang und verkörperte, wurde 2021 von ARTE übertragen.

Peter Schöne ist gern gesehener Gast etwa bei Orchestern wie dem NDR-Sinfonieorchester, dem Münchner Rundfunkorchester, den Deutschen Kammervirtuosen, der musikfabrik oder beim Ensemble Kontrapunkte Wien.

Seit dem Beginn seiner Ausbildung beschäftigt sich Peter Schöne intensiv mit dem deutschen Klavierlied. Eine Gesamtaufnahme aller Schubertlieder entsteht zur Zeit auf
http://www.schubertlied.de.

Durch seine enge Zusammenarbeit mit den Pianisten Axel Bauni und Jan Philip Schulze, sowie den Komponisten Aribert Reimann, Pascal Dusapin, Gordon Kampe, Wilhelm Killmayer, und Wolfgang Rihm wird sein ausgeprägtes Talent für die Musik des 20.und 21. Jahrhunderts deutlich.
Das leidenschaftliche Engagement für diese Musik wurde mit dem Schneider-Schott-Musikpreis honoriert.
2015 wurde er ins Kuratorium der aDevantgarde gewählt.

2022 wird er zum ersten Mal Wotan im Rheingold von Richard Wagner singen.

Peter Schöne ist studierter Geiger und lebt mit seiner Frau, der Regisseurin Barbara Schöne, Tochter Clara und Sohn Severin in Saarbrücken, wo er am Staatstheater engagiert ist.

Weiter Informationen unter: http://www.peterschoene.de


TRUNG SAM

Als Sohn vietnamesischer Einwanderer in Essen geboren, schloss Trung Sam seine Ausbildung an den Musikhochschulen in Wien und Karlsruhe mit Auszeichnung ab. Stand schon vor seinem Studium das Kunstlied ganz im Fokus seiner Arbeit, ist Trung Sam mittlerweile einer der versiertesten und gefragtesten Liedbegleiter seiner Generation und konzertiert über Europa hinaus auch in Nord- und Südamerika wie in Asien. Liederabende führen den Pianisten durch ganz Europa zu berühmten Festivals wie der Schubertiade Schwarzenberg, den Niedersächsischen Musiktagen Hannover, dem Beaminster Festival England, den Weingartner Musiktagen, den Ludwigsburger Schlossfestspielen, dem Beethovenfest Bonn etc. weitere Liederabende gab er an wichtigen Stätten wie in der Sinfonie Bamberg, Konzerthaus Berlin, Philharmonie Essen, Schloss Ettlingen, Liederhalle Stuttgart, Opéra de Lille, Paris, Musikverein Wien, Tonhalle Zürich u.a. Studio- wie auch Live-Aufnahmen verschiedener Liederabende wurden wiederholt von Rundfunkanstalten wie dem SWR, BR, HR, NDR, Deutschlandradio und Radio France mehrfach gesendet. CD-Aufnahmen sind bei den Labels „Harmonia Mundi France“ und „Carus-Verlag“ erschienen.

Neben seiner aktiven Konzerttätigkeit gab Trung Sam Meisterkurse für Liedinterpretation über Europa hinaus auch in den USA, Südkorea und Vietnam und unterrichtet als Dozent für Liedgestaltung an den Musikhochschulen in Hannover und Bremen.

http://www.trungsam.com


HAJO FICKUS Rezitator

- seit 40 Jahren als Schauspieler, Regisseur, Theatergruppenleiter (Theatergruppe Kiesel) und Rezitator bei diversen Theater-, Opern- und Literaturprojekten tätig
- als Autor diverse Veröffentlichungen in Anthologien, zwei eigene Buchveröffentlichungen, ein paar Preise
- ehrenamtliche Tätigkeiten im Kulturbereich (z.B. Kulturgemeinde Wangen, Signatur e.V.)
- wohnt in Wangen im Allgäu seit 1981


PROF. DR. THOMAS SEEDORF Einführung

Der bekannte Musikwissenschaflter Seedorf wirkt als Professor für Musikwissenschaft am Institut für Musikwissenschaft und Musikinformatik an der Karlsruher Hochschule für Musik. Seedorf forscht primär in den Gebieten Musiktheorie, Musik des 20. Jahrhunderts, Liedgeschichte und -analyse, Aufführungspraxis sowie insbesondere über die Theorie und Geschichte des Kunstgesangs.

Konzerteinführung mit Prof. Dr. Thomas Seedorf um 18.30 Uhr

Wangen im Allgäu

27.09.2022
19:30 Uhr
Tickets
ab 18,00 €
Öffentliche Stadtführung Freiburg 2022 - Öffentlicher Stadtrundgang Freiburg
Erleben Sie das malerische und grüne Freiburg bei einem schönen Rundgang durch die Altstadt. Ihr Tourguide zeigt Ihnen die berühmten „Freiburger Bächle“, die kleinen Wasserläufe entlang der Straßen und Gassen, die verwinkelten „Gässle“ und die vielen bunten Rheinkieselmosaike, die Freiburg sein ganz besonderes Flair verleihen. Lassen Sie sich zum Münsterplatz mit seinen schönen Bürgerhäusern und Profanbauten führen und sehen Sie auch den traditionellen Bauernmarkt (vormittags) und die zahlreichen Cafés.

Start der Tour ist der Rathausplatz, wo Ihr Guide bereits auf Sie wartet. Schon auf dem Rathausplatz gibt es zahlreiche historische Gebäude zu entdecken. Von hier aus geht es dann über die Kaiser-Joseph-Straße, der ehemaligen Großen Gass´ des mittelalterlichen Freiburgs, zum Freiburger Münster, dem kulturellen Mittelpunkt der historischen Altstadt und herausragenden Beispiel mittelalterlicher Gotik.

Entdecken Sie gemeinsam mit dem Guide die bizarr geformten Wasserspeier, den filigranen Kirchturm und den bunten Bauernmarkt auf dem Münsterplatz. Im Anschluss entdecken Sie einige der historischen Sehenswürdigkeiten um das Münster herum: das historische Kaufhaus, die Alte Wache, das Haus zum schönen Eck und viele mehr. Weiter geht es dann über die Konviktstraße, eine der schönsten Gassen Freiburgs, bis hin zum „Handwerkerviertel"
Chiemgau Arena - ARENA-TOUR
ARENA-TOUR:
Lassen Sie sich mitnehmen, auf eine Reise in die Biathlon-Welt. Erfahren Sie in rund zwei Stunden viel Wissenswertes über die historische Sportstätte, welche sich über die letzten 40 Jahre zu einem der bedeutendsten Bundesstützpunkte für die olympischen Sportarten Langlauf, Skisprung, Nordische Kombination und Biathlon entwickelt hat. Ihr Guide führt Sie dabei u.a. auch zu den nicht frei zugänglichen Bereichen der Chiemgau Arena.

CHIEMGAU KARTE:
Als Inhaber einer Chiemgau Karte (u.a. Touristen mit Übernachtungen in Ruhpolding und Inzell) ist die Teilnahme an einer Arena-Tour kostenlos. Bitte erkundigen Sie sich vorab, ob Ihre Unterkunft eine Chiemgau Karte ausstellt. Die Chiemgau Karte muss am Veranstaltungstag vor Ort vorglegt werden.
Eine Anmeldung bzw. ein Ticket ist dennoch erforderlich. Das Ticket muss nicht zwingend gedruckt und kann bei der Anmeldung von Ihrem Smartphone gescannt werden.

BÜRGERKARTE:
Als Inhaber der Bürgerkarte Ruhpolding wird Ihnen die Tour für 5,00 € angeobten. Bitte geben Sie hierfür Ihren 10-Stelligen Code (Dieser befindet sich auf der Bürgerkarte unter dem QR-Code) in das Aktionscode-Feld ein.

VERANSTALTUNGSINFOS:
Treffpunkt: Anmeldung im Café Biathlon in der Chiemgau Arena (15 Minuten vor Tourstart)
Dauer: ca. 2 Stunden

BESONDERE HINWEISE:
Die Mitnahme von Kinderwägen/Buggys ist nicht möglich.
Das Mitführen von Tieren ist nicht erlaubt.
Gerne bieten wir barrierefreie und englischsprachige Arena-Touren an. Anfragen bitte an: arena-tour@chiemgau-arena.de

Die Arena-Touren unterliegen den aktuell gültigen Sicherheits- und Hygienemaßnahmen!

TREFFPUNKT: Anmeldung im Café Biathlon in der Chiemgau Arena (15 Minuten vor Tourstart)

Bereits ausverkauft. Bitte wählen Sie einen anderen Termin.
The Addams Family - Das Broadway Musical
The Addams Family - Das Broadway Musical

The Addams Family erzählt die Geschichte der gleichnamigen Cartoon- und Filmserie aus den 90er Jahren und birgt den Albtraum eines jeden Vaters. WEDNESDAY ADDAMS, ohne Zweifel die Prinzessin der Dunkelheit, ist erwachsen geworden und verliebt sich in einen hübschen, intelligenten jungen Mann aus einer respektablen Familie – einen Mann wie ihn ihre Eltern noch nie zuvor getroffen haben. Und wenn das nicht schon schlimm genug wäre, weiht WEDNESDAY ADDAMS ihren Vater ein und fleht ihn an nichts ihrer Mutter zu erzählen. Nun muss GOMEZ ADDAMS etwas tun, dass er noch nie zuvor getan hat – ein Geheimnis vor seiner geliebten Ehefrau MORTICIA ADDAMS bewahren.

Alles verändert sich für die Familie in der schicksalsvollen Nacht, in der sie ein Abendessen für WEDNESDAYS ADDAMS „normalen“ Freund und dessen Eltern veranstalten.

Die Musicalkomödie mit Musik und Songtexten von Andrew Lippa und dem Buch von Marshall Brickman und Rick Elis erlebte 2010 ihre erfolgreiche Broadway Premiere und wurde dort weit mehr als 700 mal gespielt. Die Charaktere basieren auf den legendären Cartoons von Charles Addams. Die auch in Deutschland sehr beliebte Fernsehserie und diverse Kinoverfilmungen machen die sympathischen Grufties seit Jahrzehnten und Generationen zu Kultfiguren.

Buch von Marshall Brickman & Rick Elice
Musik und Songtexte von Andrew Lippa
Basierend auf Figuren erfunden von Charles Addams
Deutsch von Anja Hauptmann
Ensemble via nova / kinesis - Neue Musik und Tanz
Neue Kammermusik:

ensemble via nova, Weimar
Ewelina Zielonka, Sibylle Magel
und Joanna Gruberska, Tanz

kinesis – Neue Musik und Tanz

Ein ganz besonderes Ereignis verspricht dieses Konzert mit dem ensemble via nova aus Weimar und den Tänzerinnen Ewelina Zielonka, Sibylle Magel und Joanna Gruberska zu werden, das am Dienstag, den 27. September um 20 Uhr in der Aula der Alten Universität Fulda stattfindet.

Via nova ist eines der herausragenden Ensembles der zeitgenössischen Musik, das regelmäßig auf internationalen Bühnen in ganz Europa und Asien gastiert und die Fachwelt mit seinen ungemein intensiven Interpretationen und zugleich mit seiner enormen Vielseitigkeit begeistert.

Dabei lotete das Ensemble immer wieder völlig neue Konzertformate aus, Präsentationsformen jenseits der gängigen Standards, die die ganze Bandbreite künstlerischer Möglichkeiten erkunden und die Elektronik, Improvisation, szenische Elemente sowie Lichtinstallationen mit einschließen wie z.B. in ihrer vielbeachteten Konzertreihe „REFLEXIONEN – CO|:N:|ECT – TRANSFORM – FUSION“ in der Kunsthalle Erfurt.
Auch im Fuldaer Konzert geht es um eine vitale und intensive Verbindung ausgesprochen anspruchsvoller Werke der Neuen Musik, die alle in den letzten acht Jahren entstanden sind, mit subtil gestalteten Elementen des zeitgenössischen Ausdruckstanzes.

Dabei reicht das ästhetisch enorm vielseitige Programm von Johannes K. Hildebrandts „fünf“ (2017) über Yukiko Watanabes „Impersonate“ (2014) und Michael Quells „energeia aphanés III – physis“ (2019) bis hin zu „Wirrwar Song Nr. 4: Vergänglichkeit“ (2021) der aus Zagreb stammenden Komponistin Margareta Ferek-Petrich, deren Werke von Farbenreichtum, und einem charakteristischen tiefgründigen Humor, einer ironischen Behandlung traditioneller Musikästhetik gekennzeichnet sind und Gwyn Pritchards „Linear Magic“ (2022), eine Musik, die das Entstehen des Klangs aus der Stille heraus zelebriert.

Zwischen den einzelnen Werken fügt das Ensemble kurze Improvisationen ein und spielt dabei mit den Möglichkeiten des Raums.

Das Ensemble spielt in der Formation
Marianna Schürmann, Flöte
Moritz Schneidewendt, Klarinette
Nikita Geller, Violine
Daniel Gutiérrez, Violoncello
Neza Torkar, Akkordeon

© carenpauli

19:30
Pumpenhausmusik #4 ERDE - Dresdner Kammerchor I Hans-Christoph Rademann
Der Dresdner Kammerchor lädt auch 2022 wieder zu wunderbaren Konzerten ein. Hier erwartet Sie erstklassige Vokalmusik gepaart mit programmatischer Vielfalt. Das sollten Sie sich nicht entgehen lassen.

Ein unverwechselbarer Klang ist eines der wichtigsten Kriterien für Chöre - und in dieser Kategorie ist der Dresdner Kammerchor einfach herausragend. Unter der Leitung des gefeierten Dirigenten Hans-Christoph Rademann feiert der Chor bei zahlreichen Konzerten, auch außerhalb Europas, große Erfolge und ist bekannt für seine lebendige Ausstrahlung und seine hochkarätige Besetzung.

Alles begann 1985, als Studierende der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden gemeinsam mit Rademann den Kammerchor ins Leben riefen. Über die Jahre entwickelte sich das Studienprojekt zu einem international geachteten Klangkörper. Das Besondere an diesem Chor ist, dass er ein äußerst breit gefächertes Repertoire zu bieten hat. Mal wissen die Sängerinnen und Sänger mit der weltweit ersten Heinrich-Schütz-Gesamteinspielung zu begeistern. Mal widmen sie sich zeitgenössischen Werken mit Uraufführungen und eigenen Auftragswerken. Mit dieser Bandbreite hat sich der Kammerchor weit über die Grenzen Deutschlands einen Namen gemacht. Konzertreisen in die Vereinigten Staaten, nach Indien oder Südafrika belegen sein besonderes Renommee. Keine Frage, dieser Chor zählt zur absoluten Elite und das stellt er immer wieder eindrucksvoll unter Beweis.

Wenn der Dresdner Kammerchor zum Konzert einlädt, dann müssen Sie einfach live dabei sein. Hier wird Ihnen ein außerordentlicher Hörgenuss geboten, den Sie mit Sicherheit so schnell nicht vergessen werden!

Einlass: 19 Uhr

Die Veranstaltung wurde verlegt ins Zentralwerk (Riesaer Straße 32, 01127 Dresden).
Hannes und der Bürgermeister - „Herrgott, no hilf mr halt nuff!“
Komede-Scheuer Mäulesmühle und Herrn Stumpfes Zieh & Zupf Kapelle

Albin Braig und Karlheinz Hartmann als Hannes und der Bürgermeister mit ihrem neuen Programm: „Herrgott, no hilf mr halt nuff!“

Hierarchie hin – Hierarchie her: "Hannes und der Bürgermeister" muss es heißen, nicht etwa umgekehrt!
Mag auch der Bürgermeister eines kleinen, bescheidenen Städtchens irgendwo im Schwäbischen – dort, wo die Schwaben noch handfest sind – sich als würdige Amtsperson fühlen, als Vater der Gemeinde sozusagen, dem nichts so sehr am Herzen liegt wie das Wohl und Wehe seiner Bürger, und mag der Hannes auch nur
der Amtsbote sein – wenn’s irgendwo klemmt, erschallt der Ruf durch die Amtsräume: "Dr Hannes soll reikomma!" Und der Hannes kommt, wenn auch manchmal ungern. Und der Hannes weiß Rat: Ob es nun um eine Jahrhundertfeier geht, um Tourismus, Steuern, Hochzeiten, Musikfestivals, ohne den Hannes läuft gar nichts! Und dabei kommt ihm nicht nur sein unverdorbener, gradliniger, von keines Gedanken Blässe getrübter Verstand zugute, sondern auch seine umfassende Volkshochschulbildung. Kein Thema, zu dem der Hannes nicht einen entsprechenden Kurs absolviert hätte. Und wenn man die Sorgen und Nöte dieses Bürgermeisters – oder besser Dorfschultes – betrachtet, so sehr unterscheiden sie sich eigentlich auch nicht von denen seines Amtskollegen in Berlin. Na ja, ein bisschen übertrieben ist das vielleicht schon, aber mit dem OB der Landeshauptstadt kann man sich schon vergleichen. Nur hat´s der schwerer: Wenn der mal nicht mehr weiter weiß, kann er nicht einfach schreien: "Dr Hannes soll reikomma!" Alles in Allem also witzige, spritzige und hintersinnige Sketche mit Albin Braig als Hannes und Karlheinz Hartmann als Bürgermeister. Den musikalischen Teil der Show bestreiten in bewährter Manier die vier Hausund Hofmusikanten von „HERRN STUMPFES ZIEH & ZUPF KAPELLE“: Skrupellos aber liebenswert, traditionsverbunden und (vielleicht gerade deswegen) eigenwillig bringen sie das Rathaus zum Swingen und Grooven - und blasen dem Hannes und seinem Bürgermeister gehörig den Marsch.

Einlass 19:00 Uhr
KÖRPERWELTEN Museum in Heidelberg - Anatomie des Glücks
Dem Glück auf der Spur - Die große Liebe, ein sorgenfreies Leben, wahre Freundschaft ... Alle Menschen streben nach Glück. Aber wo wohnt das Glück? Warum können wir nicht genug davon bekommen? Und warum können wir uns das Glück nicht für immer bewahren?

Diesen und anderen Fragen rund um das Thema Glück geht das KÖRPERWELTEN Museum im Alten Hallenbad in Heidelberg nach. Es widmet sich damit nicht nur der Anatomie des Menschen, seinen Organfunktionen sowie Fragen rund um das Thema Gesundheit, sondern auch der Anatomie des Glücks.

Ziel der KÖRPERWELTEN ist es, dem Besucher die wunderbare Komplexität des menschlichen Körpers lebensnah aufzuzeigen und somit seine Achtsamkeit für den eigenen Körper in allen Lebenslagen und - phasen zu sensibilisieren.

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On the track of happiness - Great love, a carefree life, true friendship ... All people strive for happiness. But where does happiness reside? Why can´t we get enough of it? And why can´t we keep happiness forever?

The KÖRPERWELTEN Museum in the Altes Hallenbad in Heidelberg explores these and other questions about happiness. It is dedicated not only to human anatomy, organ functions and health issues, but also to the anatomy of happiness.

The aim of KÖRPERWELTEN is to show visitors the wonderful complexity of the human body in a way that is true to life and thus to sensitise them to their own bodies in all situations and phases of life.

Letzter Einlass 17:00 Uhr
Frida Kahlo - Schauspiel über das Leben der Malerin
„Ich hatte zwei schwere Unfälle in meinem Leben, beim ersten hat ein Autobus mich von den Füßen geholt… Der andere Unfall ist Diego“.

Frida, eine intelligente, lebensfrohe, exzentrische, leidenschaftliche und wilde junge Frau liebt das Leben, die Kunst und die Liebe. Mit 18 Jahren geht sie als eine der wenigen Frauen Mexikos auf eine höhere Schule, die sie auf ein späteres Studium vorbereiten soll. Doch das Schicksal macht ihr, wie so oft in ihrem Leben, einen Strich durch die Rechnung: Beim Zusammenstoß des Busses mit einer Straßenbahn wird sie von einer Metallstange durchbohrt und verliert fast ihr Leben. Monatelang ans Bett gefesselt, unter schlimmsten Schmerzen, beginnt sie zu malen. Das einzig Interessante, was sie von ihrem Bett aus mithilfe eines Spiegels zu sehen bekommt, ist ihr Selbstporträt: dieses Gesicht mit den mandelförmigen Augen, der durchgezogenen Augenbrauenlinie und dem strengen Blick, der sich in die Seele aller Betrachter:innen einbrennt.
Neben der Malerei findet Frida eine zweite große Liebe: Diego Rivera, der berühmte Maler, der die Hälfte aller Mauern in Mexiko mit seinen Fresken bemalt. Um seine Aufmerksamkeit zu bekommen, lässt sie sich einiges einfallen. Und dann ist es doch so einfach: „Komm runter zu mir, ich will dir meine Bilder zeigen!“, ruft sie zu ihm hoch, und das macht er dann auch. Das ungleiche Paar, auch genannt der Elefant und die Taube, heiratet. Doch diese Liebe entpuppt sich als noch schmerzhafter als ihre Verletzungen.
Frida wird zur unfreiwilligen Expertin für emotionales Leiden und körperlichen Schmerz und beides transportiert sie auf beeindruckende Weise in ihren Bildern. Ihr Leben
ist Revolution – auch im politischen Sinne. Nach zahlreichen Liebesabenteuern, unter anderem mit Leo Trotzki, einer Scheidung, einer Wiederheirat und unzähligen Bildern bekommt sie in ihrer Heimat Mexiko endlich die Anerkennung, die ihr zusteht.
Frida Kahlo ist eine der spannendsten Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts, und ihre Strahlkraft reicht weit darüber hinaus. Ihr Leben ist Kunst. Frida Kahlo lässt den Betrachter teilhaben an ihrem Schmerz, an ihrer Liebe und ihrem revolutionären Geist, der niemals zur Ruhe kommt. Wild und provokant, bunt und leidenschaftlich - ein Leben auf der großen Bühne.

Kostenfreier Einführungsvortrag im Saal Bever um 19:15 Uhr

Foto: Martin Büttner

Einlass in das Foyer: 19 Uhr
DER DOPPELGÄNGER - nach Fjodor M. Dostojewskij
Eines Nachts trifft Goljadkin auf einen Fremden, der ihm sehr bekannt vorkommt: Er ist sein Doppelgänger. Als ihm dieser am nächsten Tag als neuer Sitznachbar im Büro zu geteilt wird, scheint außer ihm keiner die Ähnlichkeiten zwischen den beiden zu erkennen. Vielmehr ist es so, dass sich der Doppelgänger sofort einer Beliebtheit bei Kollegen und Vorgesetzten erfreut, von der Goljadkin jahrelang geträumt hat. Die Angst, vollständig von seiner Kopie ersetzt zu werden, frisst sich von Tag zu Tag tiefer in Goljadkins Gedanken. Seine Identität verwischt immer mehr – Ist er Goljadkin oder der Andere? – bis einer der beiden in die Psychiatrie gebracht wird. Das Original oder die Nachahmung?
Bisher kennt man hauptsächlich die Fassung des "Doppelgängers", die Dostojewskij 20 Jahre nach Erscheinen gekürzt und geglättet hat. Wie surreal und komisch der junge Dostojewskij die Geschichte ursprünglich erzählt, bemerkt man in der Neuübersetzung Nitzbergs von 2021, die die Grundlage der Stückfassung des Theaterautors Clemens Mädge bildet. Dieser stellt mit DER DOPPELGÄNGER nun das "ungenügende" Individuum und den gekränkten Narzissmus des Einzelnen ins Zentrum. Ein Motiv, das so zeitlos wie aktuell ist. Besonders in unserer durchdigitalisierten Welt haben wir ständig die Möglichkeit, durch Weglassen oder Hinzufügen von Details, eine andere Version unseres Selbst zu erzeugen. Aber wann wird die Jagd auf unser "besseres" Ich zu einer Flucht vor uns selbst?
Daniel Helfrich - Trennkost ist kein Abschiedsessen
Daniel Helfrich ist bekannt für skurriles geistreiches Klavierkabarett. Zwischen tiefschwarzem Humor und wohligem Quatsch ist seine Performance eine Mischung aus mitreißender Klaviermusik zu inbrünstig vorgetragenen, herrlich schrägen, mal mehr, mal weniger ernst zu nehmenden Texten. Sich selbst virtuos am Klavier begleitend durchstreift er die vielfältigsten Musikstile und hat immer einen Ohrwurm an der Angel.

Daniel Helfrich – Trennkost ist kein Abschiedsessen

Was wäre passiert, wenn Adam sich von Eva getrennt hätte? Wäre uns allen dadurch viel erspart geblieben? Oder wie trennt sich eigentlich ein Informatiker? Durch Steuerung - Alt - Entfernen?

In seinem neuen Programm „Trennkost ist kein Abschiedsessen“ befreit Daniel Helfrich das Thema „Trennung“ von seinem schlechten Ruf und entdeckt darin vor allem eines: riesengroßen Spaß.

Helfrichs Trennungsgedanken können vielfältiger Natur sein: Ob Partner, Essen, Müll oder, wie in Van Goghs Fall, vom eigenen Ohr. In diesem Programm wird jede Form der Trennung köstlich zelebriert. Nichts bleibt dem humorvollsten Trennungsexperten seit Heinrich dem 8. verborgen. Denn eigentlich macht Trennen so richtig Spaß, wenn man nicht gerade ein Paar-Tattoo besitzt.

„Trennkost ist kein Abschiedsessen“ ist ein Programm über Mütter, die auf Handys starren, moderne Männer, missglückte Kommunikation und weitere „Erste-Welt-Probleme“. Ein geistreiches Programm nicht nur für Petersiliensafttrinker und Bambusbecherbesitzer, sondern auch für Menschen mit nicht ganz ernst gemeinten Trennungsabsichten oder übertriebener Trennungsangst. Ein Programm für alle, die Lust auf urkomische Lieder und gehobenen Blödsinn haben.

In seinem fünften Programm deutet uns Daniel Helfrich die Trennungszeichen der Zeit und offenbart, was in seinem Musiker-leben Musik-erleben bedeutet. Sich selbst wie gewohnt virtuos am Klavier begleitend durchstreift er vielfältigste Musikstile und zeigt, wie man unfallfrei durch Konsumfalltüren fällt, denn seine Pointen besitzen immer einen doppelten Boden.

Skurriles gesellschaftskritisches Klavierkabarett mit absoluter Lachgarantie, das Sie auch musikalisch mitreißen wird. „Trennkost ist kein Abschiedsessen“. Guten Appetit.

Foyer und Bar ab 16:00 Uhr geöffnet. Einlass in den Saal ab 16:30.
Exkursion zur Hirschbrunft / Hirschkonzerte 2022 - Fahrradexkursion - Exkursion zur Hirschbrunft
Genießen Sie mit uns ein Hirschkonzert auf der Buchhorster Maase mitten im Darßwald.
Fahrradexkursion!
Die Buchhorster Maase ist eine Wiese und traditioneller Platz für die Hirschbrunft des Rotwildes, welches sich in den Abendstunden dort aufhält. Mit einem guten Fernglas kann man die Tiere dann nicht nur hören, sondern auch sehen.
Die Veranstaltung führen Fachleute des Fördervereins Nationalpark Boddenlandschaft e.V. ehrenamtlich durch.
Der Treffpunkt Peters Kreuz ist von Wieck und Prerow ca. 3 km, von Born ca. 4 km und von Ahrenshoop ca. 10 km weit entfernt.
Am Treffpunkt erhalten Sie viele Informationen zu Rotwild und dem Nationalpark. Anschließend geht es mit den Fahrrädern zur Aussichtsplattform. Diese hat Sitzbänke und bietet Schutz vor Sonne, Wind und Regen. Wir empfehlen warme Kleidung, Sitzkissen und gutes Fernglas.
Die Dauer der Veranstaltung ist flexibel, auch wenn in der Ankündigung 2 Stunden steht. Je nach Wetterlage und Intensität der Hirschbrunft dauert es mal kürzer oder länger. Sie können die Veranstaltung leider nicht eigenständig vorzeitig verlassen.

Sollte die Exkursion auf Grund von höherer Gewalt (Starkregen, Sturm, Orkan) ausfallen, können wir Ihnen den Kaufpreis leider nicht erstatten. Die Tickets behalten ihre Gültigkeit für die Darßer Arche. Der Restbetrag wird als Spende für den Förderverein verrechnet. Wir bedanken uns für Ihr Verständnis.
Hinweise:
• Das Fotografieren ist während des Hirschkonzertes leider nicht
• Teilnahme ab 12 Jahre
• Keine Teilnahme mit Hund
• Die Tickets sind Kombitickets und berechtigen gleichzeitig zum Besuch der Ausstellung
in der Darßer Arche.

Treffpunkt Peters Kreuz (von Wieck und Prerow ca. 3 km entfernt) - mit Fahrrad - Keine Teilnahme mit Hund -
Linienfahrten 2022 - Kettwig-Unterwasser -> Mülheim-Wasserbahnhof
Liebe Fahrgäste, wir freuen uns, Sie an Bord unserer Linienschiffe begrüßen zu dürfen.

Unsere Hauptsaison endet am 3. Oktober 2022. In der Nachsaison vom 4.-16. Oktober gelten abweichende Fahrzeiten: ab Wasserbahnhof täglich um 11.00, 13.00, und 15.00 Uhr, ab Kettwig täglich um 12.00, 14.00 und 16.00 Uhr.
Unser Schnapper des Monats Oktober: das 9-Euro-Ticket im Schifffahrtsformat! Einmal gekauft, können Fahrgäste mit dem 9-Euro-Tagesticket an einem Tag an beliebig vielen Linienfahrten teilnehmen – Tageskarten für Kinder kosten 3 €. Die Aktion gilt nur in der Nachsaison vom 4.-16. Oktober und beim Kauf über das Online-Buchungsportal oder in der Touristinfo und ist nicht mit anderen Rabatten kombinierbar.
Tagestickets sind nicht an Bord erhältlich! Begrenztes Kontingent!

Aktuelle Informationen:
Am Samstag, 1., Sonntag, 2. und Montag, 3. Oktober fahren die Schiffe im Zwei-Stunden-Takt.

Bitte beachten Sie: online gebuchte Tickets beinhalten eine Beförderungsgarantie zum gebuchten Zeitpunkt, jedoch besteht kein Sitzplatzanspruch auf unseren Schiffen!

Eine der schönsten Ansichten des Ruhrtals können Sie direkt vom Wasser aus genießen.
Vor allem der Weg zwischen dem Mülheimer Wasserbahnhof und Essen-Kettwig lohnt sich – sogar täglich.
Zwischen dem Heimathafen der Weißen Flotte Mülheim und dem malerischen Ziel der Linienfahrten liegt eine landschaftlich wunderbare Strecke.

Buchen Sie Ihr Linienfahrt-Ticket bis 15 Minuten vor Abfahrt online! Das gilt aktuell nur für die volle Strecke zwischen Mülheim-Wasserbahnhof und Kettwig-Unterwasser. Tickets für Teilstrecken erhalten Sie ausschließlich an Bord.

Ticket ist ausschließlich zum gebuchten Zeitpunkt gültig!
Linienfahrten 2022 - Mülheim-Wasserbahnhof -> Kettwig-Unterwasser
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Aktuelle Informationen:
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Linienfahrten 2022 - Mülheim-Wasserbahnhof -> Kettwig-Unterwasser
Liebe Fahrgäste, wir freuen uns, Sie an Bord unserer Linienschiffe begrüßen zu dürfen.

Unsere Hauptsaison endet am 3. Oktober 2022. In der Nachsaison vom 4.-16. Oktober gelten abweichende Fahrzeiten: ab Wasserbahnhof täglich um 11.00, 13.00, und 15.00 Uhr, ab Kettwig täglich um 12.00, 14.00 und 16.00 Uhr.
Unser Schnapper des Monats Oktober: das 9-Euro-Ticket im Schifffahrtsformat! Einmal gekauft, können Fahrgäste mit dem 9-Euro-Tagesticket an einem Tag an beliebig vielen Linienfahrten teilnehmen – Tageskarten für Kinder kosten 3 €. Die Aktion gilt nur in der Nachsaison vom 4.-16. Oktober und beim Kauf über das Online-Buchungsportal oder in der Touristinfo und ist nicht mit anderen Rabatten kombinierbar.
Tagestickets sind nicht an Bord erhältlich! Begrenztes Kontingent!

Aktuelle Informationen:
Am Samstag, 1., Sonntag, 2. und Montag, 3. Oktober fahren die Schiffe im Zwei-Stunden-Takt.

Bitte beachten Sie: online gebuchte Tickets beinhalten eine Beförderungsgarantie zum gebuchten Zeitpunkt, jedoch besteht kein Sitzplatzanspruch auf unseren Schiffen!

Eine der schönsten Ansichten des Ruhrtals können Sie direkt vom Wasser aus genießen.
Vor allem der Weg zwischen dem Mülheimer Wasserbahnhof und Essen-Kettwig lohnt sich – sogar täglich.
Zwischen dem Heimathafen der Weißen Flotte Mülheim und dem malerischen Ziel der Linienfahrten liegt eine landschaftlich wunderbare Strecke.

Buchen Sie Ihr Linienfahrt-Ticket bis 15 Minuten vor Abfahrt online! Das gilt aktuell nur für die volle Strecke zwischen Mülheim-Wasserbahnhof und Kettwig-Unterwasser. Tickets für Teilstrecken erhalten Sie ausschließlich an Bord.

Ticket ist ausschließlich zum gebuchten Zeitpunkt gültig!
Schönhauser Allee

Die Schönhauser Allee im Prenzlauer Berg weckte zwischen dem Bau der Berliner Mauer und dem Ende des 20. Jahrhunderts das Interesse zahlloser Fotograf:innen. Mithilfe teils experimenteller fotografischer Prozesse dokumentierten sie das alltägliche Leben auf den Straßen, in Geschäften und Lokalen eines Viertels, in dem Menschen unterschiedlichster sozialer Schichten zusammenlebten. Die Ausstellung beleuchtet die Faszination Schönhauser Allee und ihren Wandel im Verlauf der Jahrzehnte.

Fotografien von Ursula Arnold, Sybille Bergemann, Christian Borchert, Kurt Buchwald, Harold Hauswald, Bernd Heyden, York der Knöfel, Werner Lieberknecht, Werner Mahler, Helga Paris, Manfred Paul, Robert Paris, Ludwig Rauch, Rudolf Schäfer, Uwe Steinberg und Brigitte Voigt.

Mi-So 13-21 Uhr, Do 10-22 Uhr

Berlin

27.09.2022
Lars Duppler

20:00 Uhr | Eintritt 17,- Euro | Abendkasse 20,- Euro |
Streaming 10,- Euro


Lars Duppler ist ein Geheimtipp, den fast jeder kennt: Von John Taylor und Joachim Kühn ausgebildet, Finalist beim Martial Solal Klavierwettbewerb, unterwegs mit eigenen Bands und an der Seite von Niels Klein, Jens Düppe, Nils Wülker und vielen mehr. Wenn einer wie er, inzwischen selbst Dozent, sich unmittelbar nach dem ebenso leidenschaftlichen wie erfolgreichen Soloprogramm »Naked« freischlägt und sein nächstes Projekt »Unbound« titelt, also eher entfesselt als nur ungebunden, ist das ein klares, gutes Zeichen.
Das neue Trio mit seinen langjährigen Kollegen und Freunden Denis Gäbel und Jens Düppe funktioniert wie Duppler sagt, »ohne Netz und doppelten Boden« und ist »eine logische Erweiterung des Solo-Programms«, nämlich durch die Unterstützung des Saxophons im melodischen und durch Düppes Schlagzeug im rhythmischen Bereich. Das »unbound« im Bandnamen bezieht sich auf die Freiheit der Besetzung, das musikalische Konzept bleibt offen: Das Trio kann Stücke spielen, die auch in sein Piano-Solo-Programm passen könnten, es macht aber auch Druck im unteren Frequenzbereich, denn trotz des fehlenden Basses kommen Vamps und rockige Parts nicht zu kurz.
»Durch die Besetzung mit Fender Rhodes und Moog statt Piano habe ich soundmäßig ganz andere Möglichkeiten«, sagt Duppler. »Mit den verschiedenen Effekten habe ich gewissermaßen ein zusätzliches Instrument an der Hand – das Schaffen von »Soundräumen« ist in Verbindung mit den Mitmusikern eine schöne neue Möglichkeit: Die Musik kann atmosphärisch atmen, aber eben auch rockig sein. Harmonisch bin ich trotzdem ungebunden und halte mir alle Optionen offen – und das Saxophon erdet die Musik Richtung Jazz.« Gekonnt und bewusst nutzen die drei Musiker die »freien« Räume, die ihnen einerseits die Besetzung öffnet und die sie sich andererseits erspielen. Die Transparenz, die ihnen diese Ungebundenheit bietet, macht das Trio so besonders – autark und ungezügelt, Musikgenuss »unbound«.

The Mirror

Die Schwerkraft scheint tatsächlich nur ein Mythos zu sein, wenn die Künstler:innen der mehrfach preisgekrönten Kompanie Gravity & Other Myths aus Australien die Bühne betreten.

Bereits 2019 haben sie das Chamäleon Publikum mit ihrem besonderen Zirkusstil begeistert. Nun kehren sie mit ihrem neuesten Werk ins Chamäleon zurück.

Konzeptionelle Raffinesse ist mittlerweile zu einem der Markenzeichen von Gravity & Other Myths geworden. In ihren Aufführungen entstehen nuancenreiche Bilderwelten, die durch hochenergetische Akrobatik-Choreografien zum Leben erweckt werden.  Im Zentrum stehen jedoch immer wieder die Wärme und Persönlichkeiten der Künstler:innen, die gemeinsam ein eingeschworenes Ensemble bilden und uns mit viel Ehrlichkeit, Humor und Verletzlichkeit an ihrer Welt teilhaben lassen.

Das neue Werk von Gravity & Other Myths, The Mirror, ist physisch und konzeptionell die bisher anspruchsvollste Herausforderung der Kompanie. Gemeinsam mit Regisseur Darcy Grant setzen sich die Künstler:innen mit der Idee der Selbstliebe auseinander und mit der Wertschätzung, die wir unserem äußeren gegenüber unserem inneren Selbst beimessen. „Die Welt ist voll von Beispielen unzugänglicher Kunst von brillant unverständlichen Meistern, aber auch von Unterhaltung, die sich einem aufdrängt“ sagt Darcy Grant. „Gemeinsam suchen wir nach Inszenierungsmöglichkeiten, die diese oft sehr harte Grenze zwischen diesen beiden Welten abmildern und hinterfragen und dabei denken wir unweigerlich darüber nach, wie wir uns selbst in dieser Gleichung sehen.“

Wie können wir über unsere körperlichen Grenzen hinausgehen und uns gleichzeitig fragen, warum wir das überhaupt tun? Wie sehr hängt unsere Selbstliebe davon ab, wie wir von anderen wahrgenommen werden? The Mirror ist sowohl eine Anspielung auf die Extreme, die Menschen bereit sind zu gehen, um anderen zu gefallen, als auch eine Reflexion über die verborgenen Teile von uns selbst, die uns einzigartig machen.

Kirsten Jäschke. Nur Festes Gewölk | Kurzführung

Mit Porzellanplastiken, Zeichnungen und Schmuckstücken gibt die Städtische Galerie Dresden Einblick in das Werk von Kirsten Jäschke. Feinfühlig lotet die Künstlerin in ihren Arbeiten die Differenz zwischen Härte und Weichheit, zwischen nüchterner Klarheit und Zartheit aus. Die Wirkung des Materials verblüfft, wenn zerbrechliches, starres Porzellan unerwartet wandelbar und samtig erscheint oder wenn kleine, harte Perlen so miteinander verflochten werden, dass anschmiegsame Ketten entstehen.

Auch Kirsten Jäschkes Zeichnungen leben von dieser Dialektik: Zarte Linien strukturieren die Blätter; sie kontrastieren mit Farbflächen, die beim Trocknen Wellen im dünnen Transparentpapier aufwerfen. Festes und Unbeständiges fallen in eins – »Nur Festes Gewölk«.

Dresden

27.09.2022
16:30 Uhr
Bettina Pousttchi

Bettina Pousttchi ist international bekannt geworden mit ihren schwarzweißen Fotoinstallationen, die oft ganze Häuserfassaden bedecken und Bezug nehmen auf den urbanen oder historischen Kontext eines Ortes. Die für den Waldfrieden konzipierte Fotoinstallation, Fluidity House, überzieht die gesamten Fensterflächen der unteren Ausstellungshalle mit einem netzartigen weissen Muster.

Die Form beruht auf Fotos, die die Künstlerin von Fachwerkhausfassaden gemacht und dann zu ihrem eigenen Muster verarbeitet hat. Sie nennt dies ein „transnationales Muster“, da es auf fluide Weise die Architektursprache von zwei unterschiedlichen Kulturräumen miteinander verbindet, die des europäischen mit der des(vorder-)asiatischen Raumes. Die Intervention lässt das Gebäude zu einer Skulptur werden mit einem spannenden Wechselspiel zwischen Transparenz und Opazität, welche sich mit den unterschiedlichen Lichtsituationen und Landschaftsausblicken über den Ausstellungszeitraum hinweg verändern wird.

Bettina Pousttchi (*1971, lebt und arbeitet in Berlin) hat zahlreiche Werke dieser Art realisiert, unter anderem 2021 für die Hauptfassade des Konzerthaus Berlin, 2019 für die Berlinische Galerie Berlin oder 2014 im Nasher Sculpture Center in Dallas. Momentan und noch bis Ende Oktober 2023 ist ihre begehbare Skulptur The Curve auf dem Dach der Bundeskunsthalle Bonn zu sehen.

ONE WINDOW THREE ARTISTS

Das Fenster, die Membran zwischen Innen und Außen, wird Skulptur: Der Skulpturenpark Waldfrieden zeigt von März bis November 2022 eine Reihe von drei aufeinanderfolgenden Ausstellungen, in denen erstmals die Architektur einer Ausstellungshalle zum künstlerischen Ausgangspunkt wird. Daniel Buren, Tatsuo Miyajima und Bettina Pousttchi realisieren für jeweils drei Monate eine neue Arbeit für die Glasfassade der Ausstellungshalle im unteren Parkgelände.

Die Halle kann vom höher gelegenen Parkgelände über einen leicht abschüssigen Fußweg erreicht werden. Die anfängliche Aufsicht auf die Halle und das Kunstwerk weicht einer Untersicht, sobald man vor der Halle steht. Jedes Werk wird direkt auf die große Fensterfront der Hauptfassade appliziert und verbindet visuell und konzeptuell den Außenraum, den Park, mit dem Innenraum der Halle. Das Fenster selbst wird also zum Objekt. Das Zusammenspiel zwischen Außen- und Innenraum, die sich verändernden Lichtverhältnisse im Wechsel der Tages- und Jahreszeiten und die Schattenzeichnungen auf dem Hallenboden und den Wänden, schaffen ein vielschichtiges assoziatives Bild. Die Halle bleibt bei jeder Ausstellung für weitere Objekte bewusst leer.

Die drei Künstler aus drei Generationen stehen jeweils für ein eigenständiges künstlerisches Werk, das seit vielen Jahren international wahrgenommen wird. Im Skulpturenpark Waldfrieden werden sie erstmals im Rahmen dieser Ausstellungsreihe in Zusammenhang gebracht.

 

 

Wuppertal

27.09.2022
11:00 Uhr
Alma Hoppe: Finale Arrabbiata - Das Letzte kommt zum Schluss

Ist ein Ende in Sicht? Und wenn ja:In welcher Hinsicht? Und warum eigentlich?

Das Kabarett Alma Hoppe rechnet ab und auf. Mit sich, der Welt, den Widrigkeiten unseres persönlichen Universums. Ein Heidenspaß im Hier und Jetzt unserer verpassten Zukunfts-Chancen.

Sie wissen: Die Maßnahmen der Regierung kommen nie zu spät. Die Probleme kommen immer nur zu früh. Es herrscht Schieflage in der Waagschale der Unwägbarkeiten. Deshalb sezieren sie unaufhaltsam nationale, internationale und persönliche Krisen, werden zum akribischen Horchposten deutscher Befindlichkeit auf dem Weg zur Weltvergessenheit.

Sie mobilisieren ihre letzten Reserven. Sie sind die rhetorischen Minenleger, deren Bühnenmunition mit scharfen Schüssen ein heftiges Säbelrasseln im Kanonenfutter einläutet: Worthülsen gefüllt mit Pfeffer, ein Wechselbad aus Gelächter und offenkundiger Gemeinheit.

„Eine engagierte, brisante, aber überaus unterhaltsame Mixtur aus Politik-, Wirtschafts- und Gesellschafts-Satire mit hohem Spaß-Faktor. Alma Hoppe bietet dem Liebhaber tiefschwarzen Humors einen unterhaltsamen Abend, zartbesaiteten Gästen wird so manches Mal der Atem gestockt haben.“ (Hamburger Abendblatt)

„Mit einem Programm, „das selbst die kühlsten Hanseaten im Mikrowellentempo auftauen lässt.“ (NDR)

Das unverwechselbare Markenzeichen: „Mit den heiklen Tagesordnungspunkten des aktuellen deutschen Kabaretts verfahren sie dramaturgisch und darstellerisch überzeugend, manchmal sogar drastisch. Und sie sind frech, rotzfrech, wenn sie unverhohlen auf die Zuschauer losgehen.“ (SZENE, Hamburg)

Eine dreiste Volldampf-Abschieds-Show: Mit dem Neuesten von heute, morgen und gestern: brandaktuellen neuen Nummern, explosiver Satire und den Lieblings-Krachern aus mittlerweile 65 Programmen.

Ist ein Ende in Sicht? Warum eigentlich? Das Beste kommt zum Schluss. Das Finale Arrabbiata.

Regie: Henning Venske

Anish Kapoor

Anish Kapoor steht seit den 1970er Jahren für einen künstlerischen Umgang mit Raum, Optik und Wahrnehmung, der ebenso spannend wie individuell ist. Seine  geheimnisvollen Objekte und Skulpturen, oftmals in monumentalen Ausmaßen, stellen die Grenzen von Architektur und Skulptur in Frage. Seine jüngeren, meist ortspezifischen Arbeiten spielen mit metaphysischen Gegensätzen und regen zur unmittelbaren persönlichen Erfahrung mit den Werken an. Kapoor zählt zu den weltweit einflussreichsten Bildhauern der Gegenwart.

Anish Kapoor, der aus Mumbai stammt, lebt seit 1973 in London, wo er Kunst studierte. Er vertrat 1990 Großbritannien auf der Biennale von Venedig und erhielt den begehrten Preis „Premio 2000“ der internationalen Jury. 1991 wurde ihm der renommierte Turner-Preis verliehen. Seit den frühen 1980er-Jahren wird sein vielfach prämiertes Werk weltweit ausgestellt.

Zu den jüngsten Einzelausstellungen gehören Gallerie dell’Accademia & Palazzo Manfrin, Venedig, Italien (2022), Modern Art Oxford, Großbritannien (2021); Pinakothek der Moderne, München, Deutschland (2020); Central Academy of Fine Arts Museum and Imperial Ancestral Temple, Peking (2019); Fundación Proa, Buenos Aires (2019); Serralves, Museu de Arte Contemporânea, Porto, Portugal (2018); Universitätsmuseum für Zeitgenössische Kunst (MUAC), Mexiko-Stadt (2016); Schloss Versailles, Frankreich (2015); Jüdisches Museum und Toleranzzentrum, Moskau (2015); Gropius-Bau, Berlin (2013); Sakıp Sabancı Müzesi, Istanbul (2013); Museum für Zeitgenössische Kunst, Sydney (2012).

 

Wuppertal

27.09.2022
11:00 Uhr