Die Zauberin Alcina lockt Männer auf ihre Insel, um sie zu verführen. Sobald sie ihrer überdrüssig geworden ist, verwandelt sie sie in Tiere, Steine oder Pflanzen. Da geschieht das Unfassbare: Sie verliebt sich zum ersten Mal – in den tapferen Krieger Ruggiero, den sie mit ihren Zauberkräften an sich bindet. Zum ersten Mal fühlt sie das Glück der Liebe, aber auch die Angst, sie zu verlieren. Als Ruggieros Verlobte, Bradamante, auf die Zauberinsel gelangt, um ihren Liebsten zu befreien, droht Alcinas Zauberreich der Untergang ...
In seinem 1735 uraufgeführten Dramma per musica zeichnet Georg Friedrich Händel (1685-1759) das moderne Psychogramm einer Frau, die durch die Entdeckung der Liebe ihre (Zauber-)Macht und Unangreifbarkeit verliert. Bis heute kann man sich kaum dem Zauber der exotischen Inselwelt voller Leidenschaft und Fantasie und der berührenden und brillanten Musik entziehen, in der es Händel meisterhaft gelingt, die widerstreitenden Gefühle der Figuren auszuloten.
Die junge Regisseurin Rahel Thiel, die zuletzt u.a. erfolgreich „Eugen Onegin“ und „Der Vetter aus Dingsda“ in Gelsenkirchen inszenierte, wird diese Barockoper über Wunsch und Wirklichkeit der Liebe mit szenischer Opulenz und großen Emotionen auf die Bühne bringen.

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

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Wiener Blut
Wenn die Melodien von Johann Strauss durch den Raum schweben, hält es einen kaum auf den Stühlen. Im Drei-Viertel-Takt tanzen Musikbegeisterte auf der ganzen Welt zu den Kompositionen des „Walzerkönigs“ und lauschen seinen Glanzlichtern der "Goldenen Wiener Operetten-Ära".

Johann Strauss komponierte unzählige Operetten, Polkas, Walzer, sowie das bekannte Ballett „Aschenbrödel“. Sein wohl bekanntestes Werk „Die Fledermaus“ brachte ihm den Ruf als Begründer der goldenen Ära der Wiener Operette ein.
1825 wurde Johann Baptist Strauss in die Künstlerfamilie hineingeboren. Der gleichnamige Vater hatte zuvor schon den Walzer an die Höfe des Wiener Adels geführt. Johann Strauss (Sohn) sollte zunächst die Beamtenlaufbahn einschlagen, doch auf Drängen der Mutter durfte er sein künstlerisches Talent ausleben. Im Stile eines Großkonzerns tourte die Familie zuerst durch Wien, dann ganz Europa und schließlich auch in Nordamerika. Zuweilen gab Johann Strauß an mehreren Orten gleichzeitig Konzerte. Als ernsthafter Konkurrent seines Vaters konnte sich Strauss Sohn letzten Endes doch durchsetzen. Walzer wie „An der schönen blauen Donau“ und „Wiener Blut“ haben sich schon früh in die Herzen der Wiener Bevölkerung gespielt. Mittlerweile gehören der Walzer und Johann Strauss zu den Aushängeschildern des Landes.

Der Komponist Johann Strauss hat sich durch seine Werke unsterblich gemacht. Seine Kompositionen verkörpern Wiener Lebensart und das Tanzfieber eines ganzen Jahrhunderts. Seine Musik steht für den Glanz längst vergangener Tage und ist dennoch immer aktuell!
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Die spanische Stunde / Das Kind und der Zauberspuk - Maurice Ravel
Eine Comédie musicale und eine Fantaisie lyrique von Maurice Ravel
Text von Franc-Nohain und Colette
Fassung für Kammerorchester
In französischer Sprache

Während ihr Mann, der Uhrmacher Torquemada, abwesend ist, trifft sich
Concepción üblicherweise zur „spanischen Stunde“ mit ihrem Liebhaber
Gonzalve. Diesmal werben jedoch gleich drei Männer um ihre Gunst.
Concepción versteckt sie abwechselnd in den Standuhren, die sie in
ihr Schlafzimmer tragen lässt – stets besorgt um den „Mechanismus
des Pendels“ … Dieses komödiantische Meisterstück des berühmten
französischen Komponisten Maurice Ravel (1875-1937) strotzt nur so vor
erotischen Anspielungen, Situationskomik und spanischem Esprit.
In „Das Kind und der Zauberspuk“ lässt ein Kind, das von der Mutter bestraft
wird, seine Wut an den Tieren und dem Mobiliar aus. Doch die beschädigten
Gegenstände erwachen plötzlich zum Leben und begehren gegen das Kind
auf … Basierend auf dem Libretto der Autorin Colette schuf Ravel eine
Kammeroper mit filigranen, beinahe magischen Orchesterklängen, in der
sich bedrohlich-düstere und komische Szenen abwechseln.
Der Regisseur Tibor Torell entwickelt gemeinsam mit seiner Ausstatterin
Nicola Reichert einen Doppelabend voll absurd-witziger, poetischer und
(alb-)traumhafter Momente. Zugleich hat der neue GMD Daniel Carter bei
seiner ersten Opernpremiere die Möglichkeit, mit allen Mitgliedern des
Opernensembles zusammenzuarbeiten.
Alcina
Oper von Georg Friedrich Händel (1685–1759)
in italienischer Originalsprache mit deutschen Übertiteln

Eine Produktion der Händel-Festspiele Halle und der lautten compagney BERLIN

WOLFGANG KATSCHNER musikalische Leitung
NIELS BADENHOP Inszenierung / Kostüme / Choreographie
BALLET BAROQUE BERLIN Tanz
Solisten: Myrsini Margariti ALCINA, Hanna Herfurtner MORGANA,
Nicholas Tamagna RUGGIERO, Julia Böhme BRADAMANTE,
Andreas Post ORONTE, Elías Arranz MELISSO, Johanna Knauth OBERTO

„Er ist der unerreichte Meister aller Meister“ ist das Urteilkeines Geringeren als Ludwig van Beethovens über
Georg Friedrich Händel. Ein Beispiel seiner Meisterschaft ist sicherlich „Alcina“, eine der schönsten und reichsten Opern nicht nur Händels, sondern der Operngeschichte. „Alcina“ ist eine Zauber- und Tanzoper, die anschaulich das Zusammenspiel aller barocken Künste vor Augen führt. Bestechend sind die Gesangspartien, die von virtuoser Bravourarie bis zu lyrischen Szenen alles enthalten, was große Oper ausmacht. Auf die hervorragenden Solisten kann man sich nur freuen. In der Neuproduktion der lautten compagney BERLIN entfacht Regisseur Niels Badenhop einen barocken Bühnenzauber und entführt den Zuschauer in eine Wunderwelt. Alle Möglichkeiten der barocken Ausstattungskunst werden genutzt: Zauberkostüme, Ritter, Amazonen, Tierwesen, Chimären und Monster werden, angelehnt an Originalentwürfe der Zeit, wiederbelebt. Mit dieser phantastischen Opernproduktion ist etwas Seltenes und Kostbares gelungen:Ein Opern-Juwel!