Donnerstag, 09.12.2021
um 19:30 Uhr

Akademie Schloss Solitude **ONLINE**
Stuttgart





Wie kann Menschlichkeit in Zeiten sozialer, politischer oder ökologischer Unruhen bewahrt werden?

Zum Auftakt der ersten Ausstellung der Reihe Horizons, in der Stipendiat*innen des Osteuropäischen Netzwerks aktuelle Arbeiten präsentieren, lädt die Akademie Schloss Solitude zu einem Gespräch mit anschließender Podiumsdiskussion zu alltäglichen Formen des politischen Widerstands ein.

Die beiden Gäste Ika Sienkiewicz-Nowacka und Karolina Grzywnowicz aus Warschau/Polen sprechen über Überlebensstrategien, die Macht der Ohnmächtigen sowie Fürsorge und Gastfreundschaft als Formen des Widerstands.

Die von Ika Sienkiewic-Nowacka kuratierte Ausstellung Everyday Forms of Resistance (Warschau/Polen, 2021) behandelt fürsorgliche, zärtliche und achtsame Arten des Umgangs mit Konflikten, Umweltkatastrophen und Fremdenhass. Palästina – inzwischen seit mehr als 70 Jahren unter Besetzung – dient als Metapher für einen Ort, der mit zahlreichen Herausforderungen der gegenwärtigen Welt konfrontiert ist.

Anschließend an die Präsentation des Projekts Bedtime (2021) von Karolina Grzywnowicz werden alltägliche Formen des Widerstands in Palästina und darüber hinaus besprochen. Was sind die Kraftquellen für gewaltfreie Formen des Widerstands? Wie können wir ruhig bleiben anstatt bloß zu re-agieren (re-act)? Wie können die Handlungsformen des Widerstands aufrechterhalten werden? Wie kann Widerstand in einer polarisierten Welt ausgeübt werden?

Diese Veranstaltung findet in englischer Sprache statt.

Die Zugangsdaten für dieses Online-Event finden Sie zeitnah auf unserer Website.

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Ika Sienkiewic-Nowacka, ehemalige Stipendiatin an der Akademie Solitude (2002), leitet das Residenzprogramm am Zentrum für zeitgenössische Kunst Schloss Ujazdowski in Warschau. 2018 initiierte sie das Projekt Everyday Forms of Resistance, das sich alltäglichen Handlungen und Ausdrücken des Widerstands in Palästina und darüber hinaus widmet. In Kooperation mit der Stadt Ramallah/Palästina, AIR Antwerpen/Belgien und dem Helsinki International Artist Program (HIAP, Helsinki/Finnland) wurden Künstler*innen aus Polen, Palästina, Finnland und Belgien Residenzen ermöglicht sowie öffentliche Diskussionen und eine gemeinsame Ausstellung veranstaltet.

In diesem Rahmen hielt sich die interdisziplinär arbeitende Künstlerin Karolina Grzywnowicz, die ebenfalls Stipendiatin an der Akademie Schloss Solitude (2018) sowie am Schloss Ujazdowski (2019/2020) war, 2019 für zwei Monate in Ramallah/Palästina auf.

Ihr aktuelles Projekt Bedtime (2021) befasst sich mit Schlafliedern als Formen des Widerstands im Alltag der besetzten palästinensischen Gebiete: In den Straßen der palästinensischen Lagern gehören offene Gewalt und ungerechtfertigte Verhaftungen nicht nur von Erwachsenen sondern auch von Kindern zum täglichen Geschehen. Nachts führen Soldat*innen Hausdurchsuchungen durch und stören die Stille. Schlafentzug, eine weltweit von Unterdrücker*innen verwendete Foltermethode, wird hier gegen ganze Nachbarschaften eingesetzt. Hier hat Karolina Grzywnowicz Schlaflieder aufgezeichnet, die Flüchtlinge trotz der Machttechniken der kulturellen Entwurzelung und des Schlafentzugs singen. So ruhig und sanft sie auch sind, sind diese Lieder auch subversive und widerständige Handlungen, für die man bestraft werden kann.

 

Weitere Informationen zum Projekt Everyday Forms of Resistance finden Sie hier.


Eventdaten bereitgestellt von: Kulturkurier

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Schwieriges Erbe. Ausstellung

Was hat das Linden-Museum mit dem deutschen Kolonialismus zu tun? Welche württembergischen Akteur*innen waren am Kolonialismus beteiligt? Wie präsent war der Kolonialismus in der württembergischen Alltagswelt? Und wie wirkt er bis heute fort?

Die Ausstellung zeigt die kolonialen Verbindungen des Museums zwischen 1882, dem Jahr der Gründung des Württembergischen Vereins für Handelsgeographie als Träger des Museums, und ca. 1940 auf und bezieht Auswirkungen bis in die Gegenwart mit ein. Eine wichtige Rolle nahm Karl Graf von Linden ein. Er war Vorsitzender des Trägervereins und prägte das Museum während der Kolonialzeit. Entsprechend wurde das Museum 1911 nach ihm benannt. Daneben werden weitere Persönlichkeiten vorgestellt, die Teil von Geschichten sind, die sich zwischen dem Museum, Württemberg und den Kolonien abspielten. Ebenso wird nach denjenigen gefragt, über die wir aufgrund der kolonialen Verhältnisse wenig wissen, die aber dennoch maßgeblich am Aufbau der Sammlungen beteiligt waren.

In einem weiteren Schritt wird das kolonialistische Vereinswesen betrachtet, zu dem auch der Trägerverein zu zählen ist. Vereine prägten das gesellschaftliche Leben und dienten als Multiplikatoren kolonialer Ideologien. Ereignisse wie Kolonialtagungen, -ausstellungen und sog. „Völkerschauen“ oder Objekte der Alltagskultur zeigen, wie tief verwurzelt der Kolonialismus auch in Stuttgart war. Es wird gefragt, welche Kontinuitäten sich bis heute ergeben.

Ein weiterer Themenschwerpunkt befasst sich mit Gewalt und rückt exemplarisch den sogenannten „Boxer-Krieg“ in China (1900/01) in den Mittelpunkt. Hunderte Württemberger Soldaten zogen freiwillig in diesen Krieg, aus dem das Linden-Museum geplünderte Objekte besitzt. Württembergern, die an Kolonialexpeditionen und -kriegen teilnahmen, wurde ehrend mit Gedenktafeln und Denkmälern gedacht, die es teilweise noch heute gibt. Wie soll damit umgegangen werden?

In die Ausstellung fließt die Provenienzforschung im Museum ein. Außerdem wurde vom Linden-Museum eigens eine Untersuchung zu Württemberg und dem Kolonialismus in Auftrag gegeben. Die Landesgeschichte im Kontext des Kolonialismus zu betrachten und die vielen Querverbindungen zwischen Institutionen, Personen und Ereignissen herauszuarbeiten, ist ein neuer Ansatz. Auch wenn manche Fragen schon früher bearbeitet wurden, setzt die wissenschaftliche Forschung und Debatte bei vielen Fragen gerade erst ein.

Zentral sind dabei kritische Distanz und Multiperspektivität, um Kolonialgeschichte nicht einseitig oder gar nostalgisch aus der Sicht württembergischer Akteure nachzuerzählen. Dass die Auseinandersetzung stark in Bewegung ist, wird auch in der Ausstellung sichtbar. Angelehnt an die Idee der Werkstatt sind die Besucher*innen aufgefordert, Fragen zu beantworten, eigene Gedanken oder Kritik festzuhalten und ihr Wissen einzubringen oder zu hinterfragen. Die Besucher*innen können verschiedene Standpunkte und Perspektiven einnehmen, Leerstellen und Verbindungslinien werden offen gelegt und die Inhalte zur Diskussion gestellt.

Eintritt: EUR 8,-/6,- / Familien EUR 16,-

Hinweis:
Aufgrund der aktuellen Corona-Verordnung ist eine Anmeldung für einen Time-Slot zum Besuch der Ausstellung erforderlich:
Tel. 0711.2022-579
(Sprechzeiten: Mo. bis So., 10 – 12 Uhr und 14 – 17 Uhr, Anmeldung bis 1 Tag vorher möglich)

 

Mo bis Sa von 10 bis 17 Uhr, So und Feiertage von 10 bis 18 Uhr

Stuttgart

29.01.2022
ANTONY GORMLEY

Das SCHAUWERK Sindelfingen zeigt ab 13.06.2021 eine umfangreiche Einzelausstellung des britischen
Bildhauers Antony Gormley (*1950 London). Ausgezeichnet mit dem Turner Prize und dem Praemium
Imperiale zählt er zu den wichtigsten Künstlern der Gegenwart. Mit rund 30 Werken aus der Sammlung
Schaufler und aus dem Studio des Künstlers – darunter Arbeiten, die bisher nie öffentlich zu sehen waren –
ist es die bedeutendste Werkschau Gormleys, die je in Deutschland zu sehen war.

 

Zentrales Thema von Gormleys Schaffen ist der Mensch und seine Beziehung zum Raum. Ausgehend von
seinem eigenen Körper, den er als Material, Werkzeug und Motiv nutzt, zeigt er Figuren in unterschiedlichen
Zuständen: Enthüllung, Isolation, Herausschälen und Wachstum sind in der Ausstellung zu finden. Frühe
Skulpturen, wie die Bodenarbeit FLAT TREE (1978) und ONE APPLE (1982), zeigen Gormleys Interesse an Zeit
und ihrer Darstellung. 

 

Einige Werke sind umschlossen, andere offener und durchlässiger. Die fortwährende Infragestellung, wo ein
Körper beginnt und wo er endet, wird in Skulpturen erkundet, die sich von der Leere zur Masse entwickeln,
von der Linie zur Fläche, von der geradlinigen zur organischen Form und Struktur: von der fast gewichtslosen
linearen „Zeichnung im Raum“ bei FLARE II (2008) über die dichte Masse von CUMULATE (BREATHE II)
(2018) bis zur raumgroßen abgeschlossenen Dunkelheit von HOLD (2016). Drei großformatige
architektonische Werke – ROOM (1980), HOLD (2016) und MURMUR (2014) – stehen im Mittelpunkt der
Ausstellung und vermitteln zwischen dem individuellen Raum des Körpers und dem kollektiven Raum.

 

Nach der pandemiebedingten Verschiebung des Projekts im letzten Jahr, äußert sich der Künstler nun
begeistert über die Umsetzung ab Juni 2021: „Es freut mich, diese Ausstellung in den einzigartigen
ehemaligen Industriehallen des SCHAUWERK Sindelfingen zu machen. Die Räume sind großzügig, offen und
mit einem natürlichen Licht von oben erfüllt.“

Die Ausstellung zeigt Gormleys Transformation der Skulptur von rein materiellen und formalen Fragen hin zu
einer Erkundung des Lebens selbst. „Unser eigener Körper und seine Beziehung zu den ausgestellten Werken
ist ebenso Thema wie die Arbeiten selbst: der Körper als Behältnis, als Energiefeld, als Aggregat von Teilen, als
provisorischer Stapel, als Masse, als neuronales Netzwerk.” (Antony Gormley)

Di, Do 15:00-17:00 Uhr (öffentliche Führung) Sa, So 11:00-17:00 Uhr

Sindelfingen

29.01.2022
Zanele Muholi

Zanele Muholi bezeichnet sich selbst als visuelle*r Aktivist*in und dokumentiert seit den frühen 2000er Jahren das Leben der Schwarzen LGBTQIA+-Community Südafrikas in eindrücklichen, intimen Fotografien. Vom 26. November 2021 bis 13. März 2022 wird im Gropius Bau die erste Retrospektive Muholis in Deutschland zu sehen sein.

Neben weniger bekannten, frühen Bildserien umfasst die Ausstellung aktuelle Arbeiten und macht so die gesamte Bandbreite der fotografischen Praxis Muholis erfahrbar, in der Themen wie Sexualpolitik, rassistische Gewalt, gemeinschaftlicher Widerstand und Selbstbehauptung verhandelt werden. Die Fotografien Muholis stellen dabei nicht nur eine Geste der Ermächtigung dar, sondern fordern immer wieder den heteronormativen Blick heraus – und eröffnen gleichzeitig ein Netzwerk von Verwandtschaftlichkeit und neue Bildgeschichten. Serien wie Faces and Phases sowie Brave Beauties bilden ein wachsendes visuelles Archiv von Schwarzen queeren und trans Identitäten und legen Zeugnis von all denjenigen ab, die ihr Leben riskieren, um angesichts von Repression und Diskriminierung authentisch zu leben.

Kuratiert von Natasha Ginwala, Yasufumi Nakamori (Senior-Kurator International Art (Fotografie), Tate Modern) und Sarah Allen (Assistenzkuratorin, Tate Modern)

Mittwoch bis Montag, 10 Uhr bis 19 Uhr, Dienstag geschlossen

Berlin

29.01.2022
Eine Gemäldegalerie für Trier

Mit der Gemäldegalerie präsentiert das Stadtmuseum Simeonstift Trier ausgewählte Glanzstücke seiner Sammlung: Mit einem Schwerpunkt auf dem 18. und 19. Jahrhundert zeigt die Ausstellung einen Querschnitt der Sammlungsgeschichte, die eng mit den Geschicken der Stadt und ihren prägenden Persönlichkeiten verwoben ist. Die Sonderschau ist vom 10. Oktober 2021 bis 24. April 2022 im Neubau des Museums zu sehen.

In enger Nachbarschaft und Anbindung an die Ausstellung zur Stadtgeschichte zeigt die Gemäldegalerie mit einer Auswahl von Skulpturen und Gemälden aus dem umfangreichen Bestand des Hauses die Kontinuität und das unverwechselbare Profil der eigenen Kunstsammlungen. Sie macht aber auch die gewachsene Sammlungsvielfalt deutlich, mit ihren Stärken und Schwächen, ihren besonderen ortsspezifischen Schwerpunkten und Defiziten. Bis zum Ende des 18. Jahrhunderts waren die Kurfürsten-Erzbischöfe sowie die Klöster und Stifte die wichtigsten Auftraggeber für die Kunstschaffenden. Im 19. Jahrhundert waren es dann reiche Bürger, die sich als Kunstmäzene und Sammler betätigten. Einige von ihnen schenkten ihre Schätze der Stadt, die auf dieser Grundlage 1904 ein eigenes Museum ins Leben rufen konnte.

Die Entstehung der Sammlung, die Subjektivität der Stifter, die Zufälligkeit dessen, was aus den Weg in den Bestand des Museums gefunden hat und die spezifische Ausprägung des Kunstschaffens vor Ort, all dieses spiegelt die Sammlung des Simeonstiftes wider. Sie ist damit eine im positiven Sinne regionale Sammlung, in der sich Kunstwerke, regionale Kunstgeschichte, örtliche Sammlerpersönlichkeiten und die Geschichte des Museums aufs engste verzahnen. Dass auch Werke von weit überregionaler Bedeutung Teil dieser Sammlung sind, steht dazu in keinem Widerspruch. Die Werke erzählen Geschichten, sie kommen zu Wort, sie enthüllen einige ihrer Geheimnisse. Es geht um historische Hintergründe, ikonographische Aussagen, Künstler und Auftraggeber, um die vielschichtige Erfassung von Kunstwerken, die dem Besucher den Zugang zur Sammlung ermöglichen soll.

Erhebliche finanzielle Mittel werden jährlich in die Erhaltung der materiellen Existenz der Gemälde und Skulpturen des Stadtmuseums investiert. Diese grundlegende Aufgabe verantwortlicher Museumsarbeit bleibt den Augen des Besuchers weitgehend verborgen. Die Arbeit der Restauratoren aber bewahrt die Substanz der Erinnerung an die Vergangenheit und schlägt gleichzeitig eine Brücke in die Gegenwart und Zukunft.

Dienstag bis Sonntag, 10-17 Uhr

Leselust. Kinderbücher – eine kurzweilige Literaturgeschichte seit dem Zeitalter der Aufklärung

Die Ausstellung präsentiert Kinderbücher bis zu einem Lesealter von zwölf Jahren und stellt in chronologischer Reihenfolge Lieblingsbücher vom 18. Jahrhundert bis heute vor. Es wird ein Panorama erzählender Kinderbücher entfaltet (nicht aufgenommen sind Gedichte und Märchen).

Di-So 10:00 bis 16:00 Uhr

Halberstadt

29.01.2022
Jazmina Figueroa. Call Signs

Eine Spirale offenbart das Fortschreiten des Chaos.

»Die Spirale ist ein Versuch, das Chaos zu kontrollieren. Sie hat zwei Richtungen. Wo platziert man sich, in der Peripherie oder am Scheitel der Spirale? Der Beginn an der Außenseite ist die Angst, die Kontrolle zu verlieren; das Hineinschlängeln ist eine Verengung, ein Rückzug, eine Verdichtung bis hin zum Verschwinden. Die Bewegung nach außen ist eine Darstellung des Gebens und Aufgebens der Kontrolle, des Vertrauens, der positiven Energie, des Lebens selbst. Spiralen – wie auch immer man sich dreht – stellen die Zerbrechlichkeit in einem offenen Raum dar. Angst hält die Welt in Bewegung.« – Auszug von Louise Bourgeois: »Spiral« (2019) 

Muscheln wurden im Laufe der Geschichte als Währungsmittel eingesetzt. Ihre biologischen Strukturen widerspiegeln die Entstehungsmuster neuer Währungen, die durch Iteration gekennzeichnet sind, oder anders ausgedrückt, durch all dem, was in früheren Bestrebungen einkalkuliert ist und war. Der Versuch, das Ganze in seinen Einzelteilen zu verstehen lässt sich durch das Studium der Struktur einer Muschel verbildlichen: das verkalkte materielle Netzwerk – die Anordnung von spiralförmigen Linien und reliefartigen Mustern mit verdeckten interpretativen Ursprüngen. Letzten Endes ist all das, was eine Molluskenschale ausmacht, auch ein Teil der treibenden Kraft des Atlantischen Ozeans.

»Call Signs«, 2021, von Jazmina Figueroa ist teils maschinengeneriert und teils sensorisch – es basiert auf den subversiven und radikalen Traditionen einer sich immer weiter ausdehnenden Landschaft der Informationsmedien. Das Projekt ist das Ergebnis der zweimonatigen Research Residency von Jazmina Figueroa am ZKM | Karlsruhe im Rahmen von »Beyond Matter«, einem internationalen, kollaborativen, praxisbasierten Forschungsprojekt.

Karlsruhe

29.01.2022
gesichtslos

Reiss-Engelhorn-Museen, Museum Weltkulturen D5

Die Ausstellung „gesichtslos – Frauen in der Prostitution“ widmet sich einem gesellschaftlichen Tabuthema: Frauen in der Prostitution. Sie sind täglich damit konfrontiert, ihre wahre Identität zu verbergen. In der Gesellschaft verstecken sie ihr Gesicht, träumen „gesichtslos“ von einem anderen Leben. Die Ausstellung basiert auf Erfahrungsberichten von Frauen, die in der Prostitution arbeiten. Oft sind es Frauen, die ihre Heimatländer verlassen haben, um der dortigen Perspektivlosigkeit zu entkommen und in Deutschland ein neues Leben unter besseren Bedingungen anzufangen. Die Wirklichkeit sieht aber anders aus.

 

Der Fotograf Hyp Yerlikaya hat die Frauen zusammen mit der Beratungsstelle Amalie über zwei Jahre mit der Kamera begleitet. In seinen Bildern hält er Menschen, Situationen und Orte mit Mitteln der Inszenierung fest. Insgesamt 40 Bilder und begleitende Texte erzählen die Geschichte dieser Frauen – ihrer Ängste und Sorgen, aber auch ihrer Träume und Hoffnungen. Obwohl 2017 das Prostituiertenschutzgesetz in Kraft getreten ist, führt die Mehrheit der Frauen ein Leben abseits der sozialen Wahrnehmung. Nur wenigen von ihnen gelingt der Ausstieg. Die gesellschaftliche Sichtbarmachung und die Anregung eines öffentlichen Diskurses über die oftmals prekären Lebens- und Arbeitswelten von Prostituierten in Deutschland sind Anliegen dieses Projektes.

Die Beratungsstelle Amalie des Diakonischen Werks Mannheim bietet seit 2013 Frauen in der Prostitution Hilfe, Beratung und Begleitung in belasteten Lebenssituationen.

 

DIGITALE ANGEBOTE
Mit unseren digitalen Angeboten bringen wir Kultur direkt zu Ihnen nach Hause. Besuchen Sie uns unter digital.rem-mannheim.de

 

Di – So, 11 – 18 Uhr,

auch an Feiertagen geöffnet,

außer 24. und 31.12.

Informationen: Tel 0621 – 293 3771

www.rem-mannheim.de

 

© Hyp Yerlikaya

Di – So, 11 – 18 Uhr, auch an Feiertagen geöffnet, außer 24. und 31.12.

Mannheim

29.01.2022
Die Ökonomie des Schenkens: Joseph Beuys, Polentransport 1981

Im August 1981 machte sich Joseph Beuys mit seiner Familie auf den Weg von Düsseldorf nach Łódź/Lodz. Auf dem Dach seines Wohnmobils transportierte er in einer Holztruhe eine Schenkung von mehr als 700 Zeichnungen, Objekten, Dokumentationen und Archivmaterialien zu seinem bisherigen Schaffen, zu denen nach der Ankunft 13 Grafiken hinzukamen – seine Skizzen von der gesamten Aktion, die Beuys „Polentransport 1981“ nannte.

Das Polnische Institut Düsseldorf und das Muzeum Sztuki Łódź/ Kunstmuseum Lodz beteiligen sich am Jubiläumsprogramm „beuys 2021“ und eröffnen  am 19. November 2021 in der Galerie des Instituts auf der Citadellstraße 7 in Düsseldorf eine Dokumentarausstellung „Die Ökonomie des Schenkens: JOSEPH BEUYS, POLENTRANSPORT 1981“.

Um es mit der Begrifflichkeit von Joseph Beuys zu formulieren: In den Jahren 1980-1981 schufen die Polen eine gigantische „soziale Plastik“ aus zehn Millionen Elementen – „antisozialistischen Elementen“, wie die kommunistische Propaganda sie nannte. Gemeint war die „Solidarność“, die erste unabhängige, das heißt nicht von einem totalitären Regime kontrollierte Gewerkschaft zwischen Eisenach in der DDR und Wladiwostok in der Sowjetunion.

Das Aufkommen der „Solidarność“ war für Beuys nicht nur ein klares Omen für den Zusammenbruch der kommunistischen Diktatur, sondern auch Verheißung einer neuen Wirklichkeit. In der vor allem von Arbeitern geschaffenen Bewegung sah er eine Verkörperung des dritten Wegs: die Suche nach einem Kompromiss, ein Versuch, den Kommunismus zu überwinden, der gleichwohl die sozialen Errungenschaften bewahren wollte und auf einem starken Bewusstsein für Gemeinschaft und Tradition fußte. Das Wirken der „Solidarność“ erschien Beuys als ideale Realisierung seines Konzepts der „sozialen Plastik“, deren Material für ihn das menschliche Handeln und dessen Einfluss auf Funktionsweise und Gestalt der menschlichen Gemeinschaft waren.

Warum schenkte Joseph Beuys seine Werke gerade dem polnischen Muzeum Sztuki Łódź/ Kunstmuseum Lodz?

Beuys nannte diese Aktion „Polentransport 1981“. Er knüpfte damit an die Geschichte des Kunstmuseums in Łódź an, das als weltweit zweitälteste Museum für moderne Kunst seit seiner Gründung im Jahr 1930 eine enge Verbindung zur Avantgardekunst pflegte. Zum Herzstück des Hauses entwickelte sich die Internationale Sammlung Moderner Kunst der Gruppe „a.r.“, deren erster Teil dem Museum am 15. Februar 1931 offiziell übergeben worden war. Bis zum Ausbruch des Zweiten Weltkriegs wuchs die Sammlung auf mehr als 100 Werke von Künstlern der internationalen Avantgarde an, darunter Jean Arp, Alexander Calder, Sonia Delaunay, Max Ernst, Fernand Léger, Pablo Picasso, Kurt Schwitters, Marcel Seuphor i Piet Mondrian, Georges Vantongerloo. Alle Werke waren Schenkungen.

Heute ist Joseph Beuys’ Schenkung vom August 1981 ein wichtiger Bestandteil der Sammlungen des Muzeum Sztuki Łódź im Bereich der modernen Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts. Sie passt perfekt zur Geschichte und Philosophie einer Institution, deren Wirken genau so begann, nämlich mit einer Schenkung. Diese erste Geste von 1931, die später von anderen Künstlern und Sammlern wiederholt wurde, sollte das Gesicht der Stadt verändern – durch die Kraft der Ideen, durch die Kraft der Bilder als freiem Ausdruck des Denkens.

Ausstellung anlässlich des Jubiläumsprogramms „beuys 2021“ zum 100. Geburtstag von Joseph Beuys, des 40. Jahrestags der Verhängung des Kriegsrechts in Polen (13.12.1981), des 30. Jahrestags der Unterzeichnung des deutsch-polnischen Vertrags über gute Nachbarschaft und freundschaftliche Zusammenarbeit (17.06.1991) und des 90. Jahrestags der Schenkung der Internationalen Sammlung Moderner Kunst an das Muzeum Sztuki Łódź durch die Gruppe "a.r." (15. 02.1931).

Die Ökonomie des Schenkens: Joseph Beuys, Polentransport 1981

Dauer der Ausstellung: 19.11.2021 - 4.02.2022

Vernissage: am Freitag, den 19.11.2021, um 19.00 Uhr

Kurator: Maciej Cholewiński, Muzeum Sztuki Łódź

Koordination: Monika Kumięga, Polnisches Institut Düsseldorf

Veranstalter: Polnisches Institut Düsseldorf und Muzeum Sztuki Łódź

Polnisches Institut Düsseldorf

Öffnungszeiten: Di - Fr  11 - 17 Uhr  

Citadellstr. 7., 40213 Düsseldorf

www.instytutpolski.pl/duesseldorf

www.msl.org.pl

www.beuys2021.de

 

Di-Fr: 12-17 Uhr

Nähe

 
Liebe Kunstfreunde,

die letzen Monate dieses Jahres haben wir genutzt um eine neue, aussergewöhnliche Ausstellung zu kreieren. Sie können gespannt sein! Am kommenden Samstag ist nun die Vernissage. Auf Grund der immer noch andauerden Pandemie haben wir uns für 2G entschieden. Gerne können Sie dazu hier vor Ort oder zu Hause noch einen Schnelltest machen damit wir einen unbeschwerten Tag haben können. Wir freuen uns auf Sie! Entweder am Samstag zur Eröffnung oder bis 30. Januar '22 jeweils dienstags und donnerstags 11:00 - 17:00 Uhr oder auch an einen anderen Tag nach vorheriger Anmeldung unter: 01719393161 dann auch unter 3G.

11:00 - 17:00 Uhr

Emden

29.01.2022
Der Ulmer Hocker

Was haben eine Wanknutsäge, Platons Höhlengleichnis, ein Besenstiel und Max Bill gemeinsam? Antwort: Sie haben alle einen bedeutenden Anteil an der Herausbildung eines der berühmtesten Designklassiker des 20. Jahrhunderts. Kaum ein Gegenstand ist unscheinbarer als dieser und doch hat keiner mehr Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Die Rede ist vom sogenannten „Ulmer Hocker„.

Mit der Ausstellung „Der Ulmer Hocker: Idee – Ikone – Idol“ stellt das HfG-Archiv erstmals einen der bekanntesten an der Hochschule für Gestaltung Ulm (HfG) entstandenen Entwürfe in das Zentrum einer analytischen Darstellung. Mittels eines umfassenden Blicks auf die unterschiedlichen Bedingungen, die den „Ulmer Hocker“ ermöglicht haben, wird nicht nur ein Designklassiker verstehbar, sondern darüber hinaus auch ein originelles Modell von Geschichtsschreibung vorgestellt, das seinerseits Schule machen könnte.

So zeigt die „Idee“ den „Ulmer Hocker“ in einem weiten Spannungsfeld seiner Entstehung und deutet ihn als ein Erzeugnis unterschiedlicher Faktoren: Max Bill, Hans Gugelot und Paul Hildinger werden als Urheber des „Ulmer Hockers“ ebenso beleuchtet wie innovative Technologien, die bei der Fertigung des „Ulmer Hockers“ zum Einsatz kam, sowie die ökonomische und politische Situation der HfG Ulm.

Als „Ikone“ wird der „Ulmer Hocker“ als einen Klassiker der Designgeschichte präsentiert und als Teil ihres jeweiligen Kanons inszeniert. So werden auch Hocker gezeigt, die entweder zeitgenössische Varianten, Kopien, Variationen, Vorgänger oder Nachfolger des „Ulmer Hockers“ sind, die sich sämtlich mehr oder weniger direkt auf selbigen beziehen lassen und die Frage aufwerfen, was den „Ulmer Hocker “ im Kern eigentlich ausmacht.

In Anlehnung an die Dokumentation der historischen Nutzungen ermunterte ein „Open Call“ über die Plattform nextmuseum.io das Publikum den „Ulmer Hocker“ als „Idol“ mit seiner gegenwärtigen Verwendung fotografisch mitzuteilen und so ein Teil der Ausstellung zu werden.

Di bis Fr 11 bis 17 Uhr, Sa und So 11 bis 18 Uhr

Ulm

29.01.2022
Brunner/Ritz

Seit 30 Jahren erproben Johannes Brunner (*1963 in Pfullendorf) und Raimund Ritz (*1964 in Meckenbeuren) – der eine Bildhauer, der andere Musiker- das Crossover von Kunst und Musik, Film und Theater, Installation und Performance. Aus ihrer interdisziplinären Zusammenarbeit sind außergewöhnliche Projekte und ortspezifische Werke entstanden, mit denen die beiden in München ansässigen Künstler auf Besonderheiten von öffentlichen Räumen, unverwechselbare Ereignisse und architektonische Situationen reagieren.


Mit dem Berblinger-Turm haben Brunner/Ritz zum 250. Geburtstag des berühmten Schneiders von Ulm einen Publikumsmagnet und ein neues Wahrzeichen für die Stadt Ulm geschaffen. Dessen Errichtung bietet den Anlass für eine Retrospektive im Museum Ulm, die erstmals die ganze Bandbreite des künstlerischen Schaffens von Brunner/Ritz präsentiert: von frühen SkulpturMusik-Werken, kurzen Videos und Klangstücken über Musiktheater-Inszenierungen und kinetische Objekte bis hin zu Wettbewerbsmodellen, neuen audiovisuellen Arbeiten und interaktiven Rauminstallationen, die eigens für die Ausstellung entstanden sind.

Brunner/Ritz spüren Orte im öffentlichen Raum auf, an denen sie durch den Einsatz von skulpturalen und multisensorischen Elementen für eine neue Wahrnehmung unbeachteter Alltagserfahrungen sensibilisieren. Mit ihrer Ausstellung „Kunst turnen“ greifen sie den Gedanken des Museums als Ort sinnlicher Erfahrungen auf, der dem Alltag enthoben ist, neue Eindrücke erzeugen und Kunst als Erlebnis begreifen lernen soll.

Di bis Fr von 11 bis 17 Uhr; Sa und So 11 bis 18 Uhr

Ulm

29.01.2022
Krakauer Krippenkunst - Glanzvolle Weihnachtstradition

Krakauer Krippenkunst – Glanzvolle Weihnachtstradition
Die Ausstellung präsentiert 20 historische und zeitgenössische Krakauer Krippen aus den Sammlungen des Museums der Stadt Krakau Zugleich erzählt sie von der mehr als 200-jährigen Tradition dieses faszinierenden Handwerks, das 2018 offiziell in die UNESCO-Liste des immateriellen Kulturerbes aufgenommen wurde.
Dauer der Ausstellung: 25.11.21 bis 31.1.22
Hetjens – Deutsches Keramikmuseum Düsseldorf, Schulstraße 4, 40213 Düsseldorf.

Die Tradition der Krakauer Weihnachtskrippen entstand zu Beginn des 19. Jahrhunderts in der historischen Hauptstadt Polens. Krakau ist mit seinen zahlreichen Baudenkmälern eine unerschöpfliche Inspirationsquelle für Krippenbauer. Jede Krippe ist eine Miniaturversion der historischen Architektur Krakaus und stellt u.a. die Marienkirche, das Schloss Wawel und die Tuchhallen dar. Als Materialien für den Bau der Krippen werden Holz, Pappe und buntes, vergoldetes Papier verwendet. Ein bescheidener Stall mit dem Jesuskind in einer Krippe, ist in Krakauer Krippen fast nicht vorhanden. Die Krakauer Weihnachtskrippen sind farbenfrohe, mit Gold verzierte Bauwerke, die es mit jedem Märchenschloss aufnehmen können.

Die Ausstellung im Düsseldorfer Keramikmuseum Hetjens präsentiert 20 historische und zeitgenössische Krakauer Krippen aus den Sammlungen des Museums der Stadt Krakau Zugleich erzählt sie von der mehr als 200-jährigen Tradition dieses faszinierenden Handwerks, das 2018 offiziell in die UNESCO-Liste des immateriellen Kulturerbes aufgenommen wurde, sowie von den berühmtesten Krippenbauern und -familien. Indirekt wird auch die Stadt Krakau zum Thema der Ausstellung, denn die Krippen stellen die Architektur der Stadt in märchenhafter Weise dar, zusammen mit Figuren aus ihrer Geschichte und ihren Legenden.

Während der Ausstellung laden die Organisatoren die Besucher zu Führungen durch die Ausstellung, zu Krippenbau-Workshops für Kinder und Erwachsene unter der Leitung eines Krakauer Krippenbauers und zu einem traditionellen Weihnachtskonzert ein.
Veranstalter: Museum der Stadt Krakau, Polnisches Institut Düsseldorf, Hetjens – Deutsches Keramikmuseum.

Dienstag bis Sonntag 11–17 Uhr Mittwoch bis 21 Uhr Montag geschlossen

Düsseldorf

29.01.2022
EZRA PETRONIO – STYLISTICS

Zürich - Die Galerie Gmurzynska freut sich vom 26. November bis 22. Februar mit „Stylistics“, nach zwei Museumsausstellungen, die erste Galerieausstellung von Ezra Petronio, einem kreativen Genie mit perfektionistischer Liebe zum Detail, zu präsentieren.

Die Porträts, die die Galerie Gmurzynska in ihren Galerie Räumen am Paradeplatz und der Talstrasse in Zürich ausstellt, beleuchten den Werdegang von Ezra Petronio: eine legendäre Persönlichkeit der Mode- und Kunstwelt u.a. als Fotograf sowie als Art Director, Designer und Herausgeber des Magazins Self.

„Ich bin Old School, komme aus einer vordigitalen Zeit und habe gelernt, wie man alles von der Pike auf selbst macht. Bereits mein Vater und mein Großvater waren im selben Business tätig und die Mentoren, mit denen ich zusammengearbeitet habe, haben mich die Liebe zum Detail gelehrt.“ – Ezra Petronio

Die Ausstellung konzentriert sich auf Petronios einzigartige Verwendung eines künstlerischen Mediums, mit dem bereits Andy Warhol und Luca Samara gearbeitet haben, das Polaroid. Unter ausschließlicher Verwendung der  legendären Land-Kamera und FP-100 Polaroid Films von Fuji, sind einzigartige Porträts einiger der einflussreichsten Persönlichkeiten der letzten drei Jahrzehnte geschaffen worden, die die bahnbrechenden Veränderungen in Kunst und Kultur aufzeichnen und sie für die Ewigkeit festhalten.

Die zweigeteilte Ausstellung bietet zwei gegensätzliche, tiefe Einblicke in Petronios Porträtkunst. Ein Raum zeigt 120 einzigartige, intime Polaroids: eine schillernde Konstellation kultureller Ikonen, die zusammen das fast überwältigende Gefühl vermitteln, diesem radikalen Pantheon an Denkern und Schöpfern auf einzigartigste Weise nah zu sein. In den Räumen der zweiten Galerie werden Arbeiten gezeigt, die über den konventionellen Polaroid-Rahmen durch die Verwendung von erweiterten Größen hinausgehen. Dies betont die materielle Objekthaftigkeit analoger Texturen und die tiefen bildhaften Qualitäten der von Petronios ausgewählten fotografischen Techniken. Durch Diptycha, Triptycha und die Gestaltung von Collagen bringt der Künstler eine unwirkliche Erweiterung seiner Porträts und ihrer Qualitäten hervor und erschafft eine gar transformative Darstellung seiner Motive.

Begleitend zur Ausstellung erscheint ein bebilderter Katalog mit Texten und Interview von Charlotte Cotton.

ÜBER EZRA PETRONIO

Ezra Petronio, 1968 in New York geboren, gehört zu den einflussreichsten Foto-Künstlern seiner Generation. Seit mehr als 25 Jahren punktet er mit seiner Arbeit für führenden Mode- und Beauty-Marken mit großer Resonanz. Petronio ist Gründer und Creative Director von Petronio Associates mit Sitz in Paris, einer 1993 gegründeten multidisziplinären Kreativ- und Strategieagentur. In den letzten Jahrzehnten hat Petronio mit den größten Köpfen der Mode- und Kreativbranche zusammengearbeitet - Karl Lagerfeld, Jil Sander und Miuccia Prada, um nur einige zu nennen – sowie als Art- und Kreativdirektor für Branchengrößen wie YSL, Miu Miu und Chanel. Als er 1994 das Self Service Magazin gründete und eine Land-Kamera einsetzte, begann Petronio, Polaroid als sein bevorzugtes Medium für Porträtaufnahmen zu verwenden, um die Charaktere und Persönlichkeiten des Magazins einzufangen.

 

Mo bis Fr von 10:00 bis 18:30 Sa von 10:00 bis 16:00

Ausstellungsreihe »Horizons«: Ausstellung des Osteuropa-Netzwerks

Die Akademie Schloss Solitude eröffnet die Ausstellungsreihe »Horizons«, die mit einem offenen Format Einblicke in die künstlerische Produktionen aktueller Stipendiat*innen gibt.

Der erste Teil dieser neuen Ausstellungsreihe widmet sich dem Osteuropa-Netzwerk der Akademie Schloss Solitude, das den Austausch mit den unabhängigen Kunstszenen der Länder Bulgarien, Kroatien, Rumänien, Polen und Ungarn ins Zentrum stellt.

Das gewählte offene Format soll künstlerische Schaffensprozesse sichtbar machen und sowohl den Stipendiat*innen wie auch den Besucher*innen die Möglichkeit des Austauschs geben. Alle Besucher*innen sind herzlich dazu eingeladen, die künstlerischen Perspektiven kennenzulernen und sich neue Horizonte zu erschließen.

An der von Gloria Aino Grzywatz kuratierten Ausstellung beteiligen sich Stipendiat*innen aus Bulgarien/UK, Deutschland, Kroatien, Rumänien, Polen und Slowakei/Ungarn: Es sind Arbeiten von Anca Benera & Arnold Estefan, András Blazsek, Krasimira Butseva, Barbara Gryka, Luana Lojić, Jasmina Hanf und Karolina Kaltschnee zu sehen.

Zum Auftakt der Ausstellung findet am 9. Dezember 2021 ein Online-Gespräch mit anschließender Podiumsdiskussion mit zwei Gästen aus Warschau statt. Ika Sienkiewicz-Nowacka und Karolina Grzywnowicz sprechen über politischen Widerstand jenseits der besetzten Gebiete in Palästina. Wie kann man seine Menschlichkeit in Zeiten sozialer, politischer oder ökologischer Unruhen bewahren?

Die Zugangsdaten zur Online-Veranstaltung und ein Link zum Video-Livestream werden auf der Website der Akademie veröffentlicht. Diese Veranstaltung findet in englischer Sprache statt.

Öffnungszeiten: Sa–So von 13 bis 16 Uhr Online-Auftaktveranstaltung am Donnerstag, 9. Dezember 2021, um 19:30 Uhr Vom 24. Dezember bis 10. Januar bleibt die Ausstellung geschlossen.

Stuttgart

29.01.2022
"Die Malerin"

Unter dem Titel 'Die Malerin' stellt Udo Kaller im Siebold-Museum eine
Auswahl aus dem Werkzyklus „Ungemalte Bilder“ vor: Die rund 100
Ölbilder im Format 47 x 32 cm sind zwischen 2016 bis 2020 entstanden
und spielen mit erotischen Motiven, dem Konstruktivismus und dem
skurrilen Porträt. Inspirieren ließ sich der in Nürnberg lebende
Künstler dafür vor allem von japanischen Holzschnittkünstlern des 18.
und 19. Jahrhunderts. Nachdem 2008 bereits eine Auswahl von Bildern zu
sehen war, die sich mit den 'Hundert Ansichten von Edo' Hiroshiges
auseinandersetzt, ist dies die zweite Würzburger Werkschau Kallers mit
Bezügen zur japanischen Kunst. Ein Begleitkatalog ist an der
Museumskasse erhältlich.

und nach Vereinbarung

Würzburg

29.01.2022
BioMedien

Wer oder was definiert, was lebendig und was intelligent ist? Können künstliche Lebensformen empathisch sein? Wie sieht das Miteinander von Menschen und künstlichen Agents aus? Welche ethischen Fragen stellen sich? Die Ausstellung »BioMedien« lädt dazu ein, mögliche Formen des Zusammenlebens zwischen organischen und künstlichen Lebensformen kennenzulernen und zu diskutieren.

Seit Jahrhunderten versucht der Mensch, Maschinen zu erschaffen, die das Leben simulieren – von der Animatronik des 16. Jahrhunderts bis hin zu präkinematischen Bewegtbild-Maschinen. Im 19. Jahrhundert brach das Zeitalter der radbasierten Bewegungsmaschinen an, zum Beispiel mit Fahrrädern, Autos und Zügen. Diese radbasierte Technologie wich im 20. Jahrhundert dem Bewegtbild, der Kinematografie, der Illusion von Bewegung. Ein Bild, das tatsächlich Bewegung imitieren konnte, war ein radikaler Schritt in Richtung der Simulation von Leben, denn bis dato waren Bilder von der Malerei bis zur Fotografie statischer Natur gewesen.

Dank der Entwicklung des Farb- und Tonfilms ist Technologie der Nachahmung des Lebens nähergekommen: Durch die hohe Genauigkeit der Wiedergabe der Kameratechnik können Expressionen, Bewegungsabläufe und Konversationen von Menschen, Tieren und Objekten eingefangen oder animiert werden. Der Übergang von der bewegten Maschine zum bewegten Bild ist damit ersichtlich.

Im 21. Jahrhundert erweitert sich das Spektrum an Möglichkeiten für die Simulation von Leben durch Medien: Bewegungen und eine Input-Output-Relation, die als »partizipative Interaktivität« bezeichnet werden kann, ähneln einem lebenden Organismus, der auf andere Lebewesen oder auf die Umwelt reagiert und sich anpasst. Angefangen bei der Simulation von Bewegung, über die kinetische Kunst bis hin zur kybernetischen Theorie, hat die Mimesis von Leben und Lebenssystemen durch künstliche Intelligenz und generative Technologien dazu geführt, dass das Leben im 21. Jahrhundert nicht ohne Maschinen denkbar ist und neu definiert werden muss.

Drei aufeinander aufbauende Schritte ermöglichten diesen Wandel: Virtualität, Variabilität und Viabilität. Die Virtualität der Fotografie legte den Grundstein für elektronische Systeme zur Erzeugung, Verarbeitung und Speicherung digitaler Bilder. Diese Virtualität der elektronischen Speicherung ermöglicht den Schritt der Variabilität und Vielseitigkeit der Bildinhalte. Daraus folgt schließlich die Viabilität oder Lebensähnlichkeit des Bildverhaltens.

Mediensysteme simulieren jenseits von Bewegung eine Vielzahl von Aspekten des Lebens, von Intelligenzen bis hin zu Empathie von lebenden Organismen. Es sind diese Medien, die lebensähnliche Verhaltensweisen aufweisen, die hier als BioMedien oder biomimetische Medien bezeichnet werden.

Die Ausstellung erforscht verschiedene Formen von artifiziellen Agents und Umwelten sowie deren Verhalten und ihre Interaktionen mit anderen Entitäten innerhalb hybrider Ökosysteme. Einige dieser Agents sind digitale, computergenerierte und computersimulierte Systeme, die sich auf einem Bildschirm entwickeln, während andere komplexe adaptive Roboter sind, die im Raum physisch präsent sind und biomimetisches Verhalten in Form von Suchmechanismen, Schwarmintelligenz, Selbsterhaltung usw. aufzeigen können. Durch unvorhersehbare Reaktionen auf Reize imitieren, demonstrieren und simulieren sie lebensähnliches Verhalten. Die ausgestellten Entitäten werfen grundsätzlich Fragen über die Selbsterhaltung von anorganischem Leben auf, denn sie zeigen ihre Interaktionsfähigkeit untereinander und mit menschlichen und nichtmenschlichen Wesen durch zweidimensionale Bilder, dreidimensionale Objekte und mehrdimensionale Quantenmodelle auf. Es sind solche dynamischen Systeme an der Schnittstelle von Kunst und Wissenschaft, die in der Ausstellung sowohl im Hinblick auf ihre möglichen Anwendungen im realen Leben als auch auf ihre Fähigkeit hin, neue Perspektiven auf aktuelle Fragen der Gegenwart zu eröffnen, untersucht werden.

»BioMedien« gibt Einblicke in mögliche Formen des Zusammenlebens zwischen organischen und anorganischen Lebensformen. Dabei schließt sich die Existenz von organischem Leben und künstlichen Entitäten nicht gegenseitig aus. Anstatt in konkurrierenden oder sich gegenseitig ausschließenden Begriffen zu denken, schlägt die Ausstellung »BioMedien« vor, sich Beziehungen zu künstlichen Agents als gegenseitige Abhängigkeiten und Verschränkungen vorzustellen. Neue Methoden und Ideologien müssen erforscht werden, um sich der Frage zu nähern, wie das Leben in einer Gemeinschaft aus menschlichen und technologischen Entitäten sich gestalten kann – vor allem vor dem Hintergrund der tiefgreifenden ökologischen Krise, des Massenaussterbens und der von Menschen verursachten Klimakatastrophe.

Mit der Fortführung eines biophilen Ansatzes, der die Vielfalt des Lebens auf dem Planeten anerkennt, schlägt diese Ausstellung zudem vor, nicht nur kohlenstoffbasiertes Leben, sondern auch anorganische Lebensformen in ökologische und soziale Netzwerke einzubeziehen. Gleichermaßen werden die in den Naturwissenschaften entwickelten Taxonomien und die Abschottung verschiedener Wissenschafts- und Kunstzweige in Frage gestellt. Die sympoetische Gemeinschaft der Zukunft wird künstliche Wesen als Teil eines Systems von Netzwerken, Beziehungen und Verbindungen zwischen verschiedenen Disziplinen willkommen heißen, um dringende Probleme anzugehen und neue Lösungen zu fördern. Dabei können künstliche Entitäten auch die Rolle von Mediator:innen, Regulator:innen, Gestalter:innen, Begleiter:innen oder Betreuer:innen in dieser Gemeinschaft übernehmen. In einer Zeit, in der unser Planet existenziell bedroht ist, ist die Suche nach neuen Konzepten und Definitionen des Lebens mehr als nur ein philosophisches Unterfangen, sie ist zu einer Verantwortung gegenüber dem Leben selbst geworden.

Karlsruhe

29.01.2022
Bräuche zum japanischen Neujahrsfest

Für Menschen in Deutschland ist Weihnachten ein wichtiges Fest im Jahreskreis. In Japan hingegen kommt dem Neujahrsfest (shogatsu) die größere Bedeutung zu. Im Zusammenhang mit diesem wichtigen Fest bestehen dort eine Vielzahl von Bräuchen, wie z.B. Hatsumode (erster Schrein- bzw. Tempelbesuch im neue Jahr), Versand von Nengajo (Neujahrsgrußkarten - über 2 Mrd.!), Otoshidama (Geldgeschenke für Kinder) usw.

Das Siebold-Museum in Würzburg zeigt hierzu ergänzend aus seinen Beständen prachtvolle Hagoita (Federballschläger), Hata (Papierdrachen) sowie Shimekazari (Glücksbringer aus Stroh zur Abwehr von bösen Geistern). Die Auswahl gewährt einen beeindruckenden Überblick zu diesem Thema, ein Schlüssellochblick in die geheimnisvolle fernöstliche Kultur.

Das Museum ist am 31.12. und 01.01. geschlossen, ansonsten geöffnet Dienstag bis Sonntag 14.30 - 17.30 Uhr (unter den jeweils gültigen Corona-Beschränkungen).

Würzburg

29.01.2022
14:30 Uhr
Geschichte und Erinnerung

Das Bundesarchiv kompakt auf neun Quadratmetern, multimedial und interaktiv kennenlernen – vom 05.01. bis 13.02.2022 ist die Wanderausstellung des Bundesarchivs zu Gast im ZKM!

Anlässlich der Zuständigkeitsübertragung des Stasi-Unterlagen-Archivs an das Bundesarchiv am 17. Juni 2021 soll die in Kooperation mit der Agentur »musealis GmbH« entstandene Ausstellung »Geschichte und Erinnerung« den Übergangsprozess, die Aufgaben sowie die Herausforderungen des Bundesarchivs verständlich machen. Von kurzen Filmclips, Interviews mit den Mitarbeiter:innen bis hin zu interaktiven Spielangeboten bietet der mobile, barrierefei zugängliche Kubus der Tourneeaustellung dabei Einblick in das sogenannte »Gedächtnis der Nation«.

Auf spannender Entdeckungsreise lernen die Besucher:innen die Menschen des Bundesarchivs und die vier Grundwerte kennen, die die Arbeit und das Selbstverständnis des Bundesarchivs maßgeblich bestimmen: Verantwortung, Vertrauen, Verlässlichkeit und Offenheit. Sie erhalten auch zahlreiche Einblicke in die Magazine und Werkstätten, können Handschriften bekannter Personen erraten oder auf Vergangenes zurückblicken. Ob man im Bundesarchiv Unterlagen über die eigene Familie finden kann und ob sich »Fake News« anhand historischer Quellen ausfindig machen lassen, sind dabei nur zwei von vielen weiteren Fragen, denen die Besucher:innen innerhalb der Ausstellung auf den Grund gehen können.

Das Bundesarchiv on Tour
Die Ausstellung ist vom 17. Juni 2021 bis zum 15. Juli 2022 an 20 Standorten in verschiedenen deutschen Städten zu Gast, darunter Berlin, Dresden, Karlsruhe, Leipzig, München und natürlich am Hauptdienstsitz des Bundesarchivs in Koblenz. Es werden dabei mehrere Kuben parallel unterwegs sein.
 

Karlsruhe

29.01.2022
01:00 Uhr
"Alles Schöne ist Geheimnis" II

"Alles Schöne ist Geheimnis"
Michael Pickl-Skulpturen-Puck Steinbrecher-Malerei


Stadtgalerie Bad Soden, Samstag 08. Januar bis 27. Februar 2022


Offen immer: Mittwoch, Samstag, Sonntag von 15:00 -18:00 Uhr und nach
vorheriger Vereinbarung Telef. 0176 801 283 56 oder www.galerie-elzenheimer.de


Im Zentrum dieser Werkschau steht die Frau, der Bildhauer Michael Pickl gibt
ihr eine wunderbare Leichtigkeit, Schlichtheit, radikale Einfachheit
sowie Eleganz und geheimnisvolle Schönheit mit auf den Weg.
Alles Schöne ist Geheimnis wie ein Sonnenuntergang am Meer, die Bahn der
Planeten am Firmament, eine Blume. Das Treffende und Anmutige
wiederzugeben, sichtbar für die Betrachter zu machen - das ist die besondere
Gabe von Michael Pickl. Er stellt die Frau dar mit ihrer anmutigen und
selbstbewussten Unerschütterlichkeit, Einfachheit und Friedlichkeit. Hajo Eickhoff


In der norddeutschen Landschaft zu leben und diese als eine nie versiegende
Inspirationsquelle zu verstehen, heißt für den Maler Puck Steinbrecher
einerseits, in sie einzutauchen, das Wetter aufnehmen, Atmosphären erspüren,
Licht und Farben wahrnehmen und sich dann durch den Blick, die bewusste
Beobachtung und Fokussierung auf einen Ausschnitt, zu distanzieren, um sie in
expressive Landschaftsszenerien malerisch zu übersetzen.
Marion Bertram, Kulturwissenschaftlerin M.A.


Präsentiert von Galerie Elzenheimer, ab Samstag, den 08. Januar bis zum
Sonntag 27. Februar 2022 aufgrund der aktuellen Corona Lage findet leider
keine Vernissage statt.


Stadtgalerie Bad Soden „Badehaus“ im Alten Kurpark, 65812 Bad Soden am
Taunus, Königsteiner Str. 86, 65812 Bad Soden am Taunus


Offen immer: Mittwoch, Samstag, Sonntag von 15:00 -18:00 Uhr
Es gelten die aktuellen Corona-Hygieneregeln. Sie können direkt vor Ort ein
Kontaktformular ausfüllen oder noch einfacher sich per Corona oder Luca Warn
App mit dem QR-Code der Veranstaltung registrieren und die Ausstellung
besuchen. Es gelten im Moment die zwei G Regeln und Maskenpflicht. Sie
benötigen keinen Negativ-Test-Nachweis.


Sollte die Höchstbesucherzahl von15 Personen gleichzeitig bereits erreicht sein,
können Sie in der Wartezeit gerne das Stadtmuseum im Erdgeschoss besuchen.
Info Telefon: 0176 801 283 56 oder
Mehr zu der Ausstellung hier:

Kontakt: Galerie Elzenheimer, Wiesenweg 12, 65824 Schwalbach, Tel.0176 801 283 56 https://www.galerie-elzenheimer.de

15:00 Uhr bis 18:00 Uhr

Bad Soden am Taunus

29.01.2022
FIGUR — GRUND 1

FIGUR — GRUND 1 leitet das gleichnamige Jahresthema ein, welches die Frage nach dem Verhältnis von Figur und Grund im Bild ins Zentrum stellt. Präsentiert werden sieben Bewegtbildarbeiten aus den Jahren 2004 bis 2021, die in einem je eigenen Spiel mit Figur-Grund-Verhältnissen besondere Zugänge zur viel besprochenen und umkämpften Frage der Identität, ihrer historischen und sozialen Bedingtheit und ihres Wandels eröffnen. Die sieben Arbeiten sind parallel zu sehen. Ihre Gesamtlänge beträgt rund 100 Minuten.

 

Potsdam

29.01.2022
Chapter Germany

Alltagserfahrungen Tübinger Studierender aus China

Vom Ankommen in einem fremden Land, vom Studieren an der Universität Tübingen, vom Spaghettikochen in der Wohnheimküche, von mitgebrachten Erwartungen, neu geschlossenen Freundschaften und Zukunftsträumen berichten in der Ausstellung 26 Tübinger Studierende aus China. Tübingen steht dabei stellvertretend für alle deutschen Universitäten: An ihnen bilden Student*innen aus China inzwischen längst die größte ausländische Studierendengruppe. Wie aber erleben die Studierenden aus China ihren Alltag in Tübingen? Welche Erfahrungen machen sie an der Universität? Auf welche Probleme stoßen sie? Was ist für sie neu und wichtig? Wie kann ein Miteinander auf dem Campus entstehen? Und vor allem: Was nehmen sie schließlich aus ihrem Aufenthalt in Deutschland – aus ihrem eigenen „Chapter Germany“ – mit zurück nach Hause?

Um darauf Antworten geben zu können, wurden sie in einem dreisemestrigen Studienprojekt von 12 Masterstudent*innen des Tübinger Ludwig-Uhland-Instituts für Empirische Kulturwissenschaft in ihrem Alltag begleitet. Bei Interviews, zahlreichen gemeinsamen Kochabenden und Ausflügen sind dadurch Freundschaften und für die Studienprojektgruppe Partner*innen in der gemeinsamen Forschung entstanden. Die Erfahrungen der chinesischen Studierenden sind das Thema der Ausstellung und sie kommen in dieser auch selbst ausführlich zu Wort.

Die Ausstellung „Chapter Germany“ ist in enger Kooperation mit dem China Centrum Tübingen und den Studierenden und Lehrenden des Studiengangs International Master of Interior Architectural Design der HFT Stuttgart entstanden. Sie wird im Linden-Museum Stuttgart als Kabinett-Ausstellung in der Ostasien-Abteilung gezeigt.

Zur Ausstellung erscheint ein bebilderter, 300-seitiger Begleitband. Dieser ist zum Preis von EUR 19,- im Museumsshop und beim TVV-Verlag zu erwerben.

In Kooperation mit: Universität Tübingen, Hochschule für Technik Stuttgart, China Centrum Tübingen.
Mit freundlicher Unterstützung von: Bundesministerium für Bildung und Forschung, Trafo – Netzwerk transferorientierter Lehre in Baden-Württemberg, Karl Schlecht Stiftung, Tübinger Vereinigung für Volkskunde e. V., Universitätsbund Tübingen e. V., Stiftung Landesbank Baden-Württemberg

Di bis Sa von 10 bis 17 Uhr, So und Feiertage von 10 bis 18 Uhr

Stuttgart

29.01.2022
Kinder im KZ Theresienstadt.

Die Ausstellung erinnert auf 15 Tafeln an das Schicksal der etwa 11.000 nach Theresienstadt deportierten Kinder. Sie kamen aus den jüdischen Gemeinden in Böhmen und Mähren, aus Deutschland, Österreich, den Niederlanden, Polen und Dänemark – die meisten wurden in Auschwitz ermordet.

Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen in Theresienstadt angefertigte Kinderzeichnungen, Gedichte und Aussagen von Kindern über ihr Leben im KZ. Dokumentiert werden auch Texte von Überlebenden, unter ihnen Gerhard L. Durlacher, Ruth Klüger, Paul Aron Sandfort, Jehuda Bacon und Hella Wertheim. Zumindest die aus Deutschland deportierten und ermordeten Kinder werden hier mit ihren Namen, Lebensdaten und den Orten genannt, aus denen sie abtransportiert wurden.

 

Mo geschlossen Di–Fr von 10:00 bis 17:00 Uhr Sa und So von 11 bis 17 Uhr

Osnabrück

29.01.2022
Passaus Glanz & Elend

Ein außergewöhnliches Erlebnis, fern gängiger Klischees, das sie nachhaltig begeistern wird! Prächtige Barockfassaden, Residenz- und Kirchenbauten sprechen für eine einst mächtige und reiche Bischofsstadt. Die Wirklichkeit sah anders aus: Noch heute zeigen sich im Stadtbild allenthalben Spuren fürchterlicher Katastrophen und Tragödien. Folgen Sie Hofrat Philipp Wilhelm von Hörnigk oder Hofapothekerin Maria Anna Röttler auf einer fesselnden Schauspielführung durch die wechselhafte Passauer Geschichte.

Passau

29.01.2022
14:00 Uhr
Street College ART:

Street College ART: Wir zeigen´s euch!

Unter dem Motto Wir zeigen's euch! präsentieren 11 junge Künstler*innen aus dem STREET COLLEGE, einem Bildungsprojekt von GANGWAY – Straßensozialarbeit in Berlin e.V., ihre Kunst. 

Laufzeit:13.01.2022 -29.01.2022

Darunter sind Zeichnungen, Fotografien, Siebdrucke, Malereien, Skulpturen und Installationen, die in den Kursen des künstlerischen Bereichs des Bildungsprojektes entstanden sind. Einige der Werke können direkt von den Künstler*innen erworben werden.
 
Im Rahmen der zweiwöchigen Ausstellung sind Workshops in Siebdruck und Acrylic Pouring geplant. Falls diese gemäß der aktuellen Corona-Verordnungen stattfinden können, informieren wir über die Termine hier rechtzeitig.  
 
Die hier gezeigte Ausstellung wird in einer Online-Galerie unter 

www.streetcollege.de/online-galerie 

fortgeführt und wird gefördert vom Fonds Soziokultur e.V..


Am STREET COLLEGE in Kreuzberg lernen junge Erwachsene, auf die das Bildungssystem nicht eingestellt ist, die in schwierigen Situationen leben oder inselbegabt sind. Hier wird das Prinzip von Angebot und Nachfrage umgedreht: Die Studierenden bestimmen selbst, was, wann, wie und mit wem sie lernen. In den Fachbereichen Design, Musik, Film, Bühnenkunst und Lernlabor werden sie individuell und ihren Lerntypen entsprechend begleitet sowie ihren Stärken entsprechend gefördert.  


Weitere Infos unter www.streetcollege.de

Berlin

29.01.2022
12:00 Uhr
Passaus Glanz & Elend

Ein außergewöhnliches Erlebnis, fern gängiger Klischees, das sie nachhaltig begeistern wird! Prächtige Barockfassaden, Residenz- und Kirchenbauten sprechen für eine einst mächtige und reiche Bischofsstadt. Die Wirklichkeit sah anders aus: Noch heute zeigen sich im Stadtbild allenthalben Spuren fürchterlicher Katastrophen und Tragödien. Folgen Sie Hofrat Philipp Wilhelm von Hörnigk oder Hofapothekerin Maria Anna Röttler auf einer fesselnden Schauspielführung durch die wechselhafte Passauer Geschichte.

Passau

29.01.2022
10:00 Uhr
Sisters of Algolore
Performance von Deva Schubert

Was geschieht, wenn alpine Traditionen und digitale Kultur aufeinandertreffen?
Die Performance „Sisters of Algolore“ von Deva Schubert widmet sich sozialen Praktiken wie Pfeifen, Jodeln und Tanzen, die Gemeinschaft erfahrbar machen und Distanz überbrücken. In einer rhythmischen Klanglandschaft zwischen alpinen Goaßln und algorithmischen Glitches wird eine hybride Wirklichkeit entworfen, in der Vergangenheit und Zukunft, Natur und Kultur verschwimmen. Drei Performer*innen, eine Musikerin und eine intelligente Alphorn-Maschine bewegen sich durch dieses Feuchtgebiet zwischen virtueller und vegetativer Realität, wo Wurzelnetzwerke und Algorithmen neue Muster bilden. Im Nachhall des Alphorns wird die Frage aufgeworfen: Was hält eine Gemeinschaft zusammen? Eine Imaginationsübung für eine nicht-apokalyptische, bewohnbare Zukunft.

Fr 28 01 2022 20.30 Uhr Premiere
Sa 29 01 2022 20.30 Uhr
So 30 01 2022 17.30 Uhr

Konzept und Performance Deva Schubert
Performance Anja Müller und Juan Felipe Amaya Gonzalez
Dramaturgie Lotta Beckers
Sound und Performance Marie Lynn Speckert
Alphorn-System AGNES
Alphorn-Algorithmen Hannes Hölzl
Alphorn-Maschine Florian Guist
Alphorn-Kl Georgy Bagdasarov
Kostüm Belle Santos
Bühne Ran Chai Bar-zvi
Lichtkonzept Hannah Kritten Tangsoo
Choreografische Assistenz Bernardo de Almeida
Video Maximilian Wigger
Foto Phillip Weinrich
Produktion Wiebke Wesselmann

Eine Produktion von Deva Schubert.
Gefördert vom FONDS DARSTELLENDE KÜNSTE #Take Care und der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa im Rahmen der Einstiegsförderung.

Foto (c) Promo
1. FFC Turbine Potsdam - VfL Wolfsburg
Seit Jahren spielt der 1. FFC Turbine Potsdam um die vorderen Plätze in der Frauen-Bundesliga. Zahlreiche Meisterschaften, Pokalsiege und internationale Erfolge konnte der Verein in der Vergangenheit verbuchen und auch in dieser Saison 2021/2022 begeben sich die Spielerinnen wieder auf Trophäenjagd.

Wenn die Spielerinnen in Potsdam den Turbo einlegen, dürfen sich die Fans auf ein wahres Fußballspektakel freuen. Mit großem Kampfgeist zwingt das perfekt eingespielte Team seine Gegnerinnen in die Knie und lässt die Herzen seiner Anhänger höherschlagen!

Seit 1999 existiert der 1. FFC Turbine Potsdam als eigenständiger Verein – und mit der Unabhängigkeit kamen die Erfolge. Im Karl-Liebknecht-Stadion, das neben der Frauenmannschaft auch die Fußballer des SV Babelsberg 03 beheimatet, schreiben die Fußballerinnen Jahr für Jahr weiter an der Erfolgsgeschichte dieses Vereins. Das Stadion bietet Platz für über 10.000 Zuschauer und ist die richtige Adresse für alle, die spannende Ligaduelle, packende Pokalfights und temporeiche Champions League-Spiele live genießen wollen.

Erleben auch Sie die spielerische Finesse der Mannschaft und die einzigartige Atmosphäre im Karl-Liebknecht-Stadion. Wenn die Fans die Tribünen in ein blau-weißes Farbenmeer verwandeln, ist Gänsehaut-Feeling garantiert. Sichern Sie sich jetzt Ihre Tickets für den 1. FFC Turbine Potsdam!

Stadionöffnung 12:30 Uhr
Träumerei des Verschwindens
Performance von Lina Gómez

Körper im Wandel: „Träumerei des Verschwindens“ ist ein Tanzstück, das die Haut als Membran für einen oder mehrere Körper erforscht. Die choreografische Arbeit konzentriert sich auf den Körper und seine Plastizität, Texturen und Grenzen — und auf die synästhetische Verfügbarkeit und Fähigkeit, die unsere Körper haben, um sich selbst kontinuierlich zu transformieren. Fünf nackte Tänzer*innen, die über die gesamte Performance hinweg mit dem Kopf in Kontakt mit dem Boden stehen, entwickeln eine spezifische Bewegungsqualität, die auf Verrenkungen beruht und in einem langsamen Tempo ausgeführt werden. Die individuellen Konturen der Performer* innen verschwimmen zunehmend, bilden neue Figuren nach und erfinden sich selbst in einer unendlichen amorphen Konfiguration neu...

Do 27 01 2022 19 Uhr Premiere
Fr 28 01 2022 19 Uhr
Sa 29 01 2022 19 Uhr
So 30 01 2022 19 Uhr

Idee, Konzept und Choreografie – Künstlerische Leitung Lina Gómez
Tanz und Co-Kreation Julek Kreutzer, Diethild Meier, Bella Hager, Camille Chaponund Felipe Fizkal
Musik und Co-Kreation Michelangelo Contini und Gearóid Ua Laoghaire
Lichtdesign Bruno Pocheron
Dramaturgische Beratung Thomas Schaupp
Fotos / Video N.N.
Produktionsleitung M.i.C.A. – Movement in Contemporary Art

Eine Produktion von Lina Gómez. Gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Europa in Kooperation mit Radialsystem.

Foto (c) Roberto Duarte
Monets Garten - EIN IMMERSIVES AUSSTELLUNGSERLEBNIS
EIN IMMERSIVES AUSSTELLUNGSERLEBNIS

Alte Münze Berlin, Tickets 20 €

„Die Aufgabe des Künstlers besteht darin, das darzustellen, was sich zwischen dem Objekt und dem
Künstler befindet, nämlich die Schönheit der Atmosphäre.“
(Claude Monet)

MONETS GARTEN – EIN IMMERSIVES AUSSTELLUNGSERLEBNIS ist eine 360-GradErlebnisreise durch die Geschichte und Werke eines der größten Künstler des vergangenen Jahrhunderts! Inszeniert werden diese Erlebnisreise und das einzigartige Ausstellungskonzept mit modernster Multimedia-Technik, mit der der Besucher ganz in die Welt und die weltberühmten Kunstwerke des Malers Claude Monet (1840-1926) eintauchen kann.
Aufwändige Installationen und Projektionen erzeugen in Verbindung mit Musik rauschende Farbwelten und lassen die Gemälde auf noch nie zuvor gesehenen Weisen lebendig und spürbar werden. Für den Betrachter verwandelt sich Illusion in Realität. Das immersive Kunsterlebnis wird ab 12. Januar 2022 bis Mitte März 2022 in Berlin in den Räumen der Alten Münze präsentiert.

Die Geschichte Monets wird auf einer Erlebnisreise durch drei Räume erzählt:
Um ganz in die Welt des französischen Malers eintauchen zu können, wird der Besucher durch drei Erlebnisräume geführt. Jeder Raum ist dabei ein Highlight für sich und beschert dem Reisenden nicht nur einen Einblick, sondern wie bei einer wirklichen Reise auch, neue Erfahrungen und Sichtweisen auf das Leben, die Arbeit und die Werke Monets.
Die erste Reisestation ist das Atelier des Begründers des Impressionismus, der Schaffensplatz seiner großen Werke. Monets Erblindung (1922) und die Zerstörung seiner Bilder (1925) bilden den Rahmen, um einen packenden Einblick in seine ohnehin schon ereignisreiche Lebens- und Entwicklungsgeschichte zu geben.
Es wird eine neue Perspektive auf die Werke des Künstlers geboten, die das Publikum nicht nur in seine Gemälde, sondern auch in seine Wahrnehmungen, Techniken und Wege der Konzeption seiner Kunst eintauchen lässt. Die zentralen Themen Monets wie Licht, Schatten, Wind und das Element des Wassers als Reflexionsfläche werden integriert und durch modernste Technik in ein poetisches Gesamtkonzept verwoben.

Vom Atelier geht es weiter zum nächsten Höhepunkt der Ausstellung: der Inszenierung von Monets Garten, der weltberühmten Gartenlandschaft in Giverny in der Normandie. Hier verschmilzt die reale mit der digitalen Wahrnehmung, so dass der Besucher durch die interaktive Installation förmlich in den Garten Monets hineingezogen wird. Genau wie in Monets Gemälden erscheint hier der gesamte Raum in lebendigen und organischen Farbpartikeln zu erstrahlen. Diese außergewöhnliche Gartenlandschaft inspiriert den Reisenden zu einem kleinen Brückenspaziergang und lädt zum Verweilen ein. Die Projektionen verändern sich interaktiv mit den Besuchern – ein zugleich physisches wie poetisches Erlebnis.

„Vielleicht verdanke ich es den Blumen, dass ich Maler geworden bin.“
(Claude Monet)

Im sich anschließenden Showroom taucht der Reisende dann ganz in die weltberühmten Bilder Monets ein, um diese wahrhaftig zu erleben und in die Poesie der weltberühmten Werke wie Das Kap von la Héve bei Ebbe, Die Dame im grünen Kleid oder Das Atelierboot abzutauchen.
Die Seerosenbilder, Höhepunkt von Monets Schaffen, werden als Finale der Geschichte präsentiert und das ganz im Sinne des großen Meisters: Der gesamte Raum wird zu einem gigantischen Seerosenteich, wodurch die Illusion eines endlosen Ganzen entsteht. Der Betrachter befindet sich inmitten der Gemälde, versinkt in Licht und Ton, und wird so Teil der Szenerie – die Kunstwerke interagieren mit ihm und Kunst wird zur vollendeten Poesie.

MONETS GARTEN ist die gelungene Symbiose aus den großen Werken des Künstlers und einer immersiven Erlebnisreise, die Monets Traum in ein neues Zeitalter tragen und unvergessen machen wird.

WARNUNG: Diese Ausstellung kann bei Personen mit lichtempfindlicher Epilepsie möglicherweise Anfälle auslösen.

Veranstalter: Alegria Konzert GmbH
Monets Garten - EIN IMMERSIVES AUSSTELLUNGSERLEBNIS
EIN IMMERSIVES AUSSTELLUNGSERLEBNIS

Alte Münze Berlin, Tickets 20 €

„Die Aufgabe des Künstlers besteht darin, das darzustellen, was sich zwischen dem Objekt und dem
Künstler befindet, nämlich die Schönheit der Atmosphäre.“
(Claude Monet)

MONETS GARTEN – EIN IMMERSIVES AUSSTELLUNGSERLEBNIS ist eine 360-GradErlebnisreise durch die Geschichte und Werke eines der größten Künstler des vergangenen Jahrhunderts! Inszeniert werden diese Erlebnisreise und das einzigartige Ausstellungskonzept mit modernster Multimedia-Technik, mit der der Besucher ganz in die Welt und die weltberühmten Kunstwerke des Malers Claude Monet (1840-1926) eintauchen kann.
Aufwändige Installationen und Projektionen erzeugen in Verbindung mit Musik rauschende Farbwelten und lassen die Gemälde auf noch nie zuvor gesehenen Weisen lebendig und spürbar werden. Für den Betrachter verwandelt sich Illusion in Realität. Das immersive Kunsterlebnis wird ab 12. Januar 2022 bis Mitte März 2022 in Berlin in den Räumen der Alten Münze präsentiert.

Die Geschichte Monets wird auf einer Erlebnisreise durch drei Räume erzählt:
Um ganz in die Welt des französischen Malers eintauchen zu können, wird der Besucher durch drei Erlebnisräume geführt. Jeder Raum ist dabei ein Highlight für sich und beschert dem Reisenden nicht nur einen Einblick, sondern wie bei einer wirklichen Reise auch, neue Erfahrungen und Sichtweisen auf das Leben, die Arbeit und die Werke Monets.
Die erste Reisestation ist das Atelier des Begründers des Impressionismus, der Schaffensplatz seiner großen Werke. Monets Erblindung (1922) und die Zerstörung seiner Bilder (1925) bilden den Rahmen, um einen packenden Einblick in seine ohnehin schon ereignisreiche Lebens- und Entwicklungsgeschichte zu geben.
Es wird eine neue Perspektive auf die Werke des Künstlers geboten, die das Publikum nicht nur in seine Gemälde, sondern auch in seine Wahrnehmungen, Techniken und Wege der Konzeption seiner Kunst eintauchen lässt. Die zentralen Themen Monets wie Licht, Schatten, Wind und das Element des Wassers als Reflexionsfläche werden integriert und durch modernste Technik in ein poetisches Gesamtkonzept verwoben.

Vom Atelier geht es weiter zum nächsten Höhepunkt der Ausstellung: der Inszenierung von Monets Garten, der weltberühmten Gartenlandschaft in Giverny in der Normandie. Hier verschmilzt die reale mit der digitalen Wahrnehmung, so dass der Besucher durch die interaktive Installation förmlich in den Garten Monets hineingezogen wird. Genau wie in Monets Gemälden erscheint hier der gesamte Raum in lebendigen und organischen Farbpartikeln zu erstrahlen. Diese außergewöhnliche Gartenlandschaft inspiriert den Reisenden zu einem kleinen Brückenspaziergang und lädt zum Verweilen ein. Die Projektionen verändern sich interaktiv mit den Besuchern – ein zugleich physisches wie poetisches Erlebnis.

„Vielleicht verdanke ich es den Blumen, dass ich Maler geworden bin.“
(Claude Monet)

Im sich anschließenden Showroom taucht der Reisende dann ganz in die weltberühmten Bilder Monets ein, um diese wahrhaftig zu erleben und in die Poesie der weltberühmten Werke wie Das Kap von la Héve bei Ebbe, Die Dame im grünen Kleid oder Das Atelierboot abzutauchen.
Die Seerosenbilder, Höhepunkt von Monets Schaffen, werden als Finale der Geschichte präsentiert und das ganz im Sinne des großen Meisters: Der gesamte Raum wird zu einem gigantischen Seerosenteich, wodurch die Illusion eines endlosen Ganzen entsteht. Der Betrachter befindet sich inmitten der Gemälde, versinkt in Licht und Ton, und wird so Teil der Szenerie – die Kunstwerke interagieren mit ihm und Kunst wird zur vollendeten Poesie.

MONETS GARTEN ist die gelungene Symbiose aus den großen Werken des Künstlers und einer immersiven Erlebnisreise, die Monets Traum in ein neues Zeitalter tragen und unvergessen machen wird.

WARNUNG: Diese Ausstellung kann bei Personen mit lichtempfindlicher Epilepsie möglicherweise Anfälle auslösen.

Veranstalter: Alegria Konzert GmbH
Monets Garten - EIN IMMERSIVES AUSSTELLUNGSERLEBNIS
EIN IMMERSIVES AUSSTELLUNGSERLEBNIS

Alte Münze Berlin, Tickets 20 €

„Die Aufgabe des Künstlers besteht darin, das darzustellen, was sich zwischen dem Objekt und dem
Künstler befindet, nämlich die Schönheit der Atmosphäre.“
(Claude Monet)

MONETS GARTEN – EIN IMMERSIVES AUSSTELLUNGSERLEBNIS ist eine 360-GradErlebnisreise durch die Geschichte und Werke eines der größten Künstler des vergangenen Jahrhunderts! Inszeniert werden diese Erlebnisreise und das einzigartige Ausstellungskonzept mit modernster Multimedia-Technik, mit der der Besucher ganz in die Welt und die weltberühmten Kunstwerke des Malers Claude Monet (1840-1926) eintauchen kann.
Aufwändige Installationen und Projektionen erzeugen in Verbindung mit Musik rauschende Farbwelten und lassen die Gemälde auf noch nie zuvor gesehenen Weisen lebendig und spürbar werden. Für den Betrachter verwandelt sich Illusion in Realität. Das immersive Kunsterlebnis wird ab 12. Januar 2022 bis Mitte März 2022 in Berlin in den Räumen der Alten Münze präsentiert.

Die Geschichte Monets wird auf einer Erlebnisreise durch drei Räume erzählt:
Um ganz in die Welt des französischen Malers eintauchen zu können, wird der Besucher durch drei Erlebnisräume geführt. Jeder Raum ist dabei ein Highlight für sich und beschert dem Reisenden nicht nur einen Einblick, sondern wie bei einer wirklichen Reise auch, neue Erfahrungen und Sichtweisen auf das Leben, die Arbeit und die Werke Monets.
Die erste Reisestation ist das Atelier des Begründers des Impressionismus, der Schaffensplatz seiner großen Werke. Monets Erblindung (1922) und die Zerstörung seiner Bilder (1925) bilden den Rahmen, um einen packenden Einblick in seine ohnehin schon ereignisreiche Lebens- und Entwicklungsgeschichte zu geben.
Es wird eine neue Perspektive auf die Werke des Künstlers geboten, die das Publikum nicht nur in seine Gemälde, sondern auch in seine Wahrnehmungen, Techniken und Wege der Konzeption seiner Kunst eintauchen lässt. Die zentralen Themen Monets wie Licht, Schatten, Wind und das Element des Wassers als Reflexionsfläche werden integriert und durch modernste Technik in ein poetisches Gesamtkonzept verwoben.

Vom Atelier geht es weiter zum nächsten Höhepunkt der Ausstellung: der Inszenierung von Monets Garten, der weltberühmten Gartenlandschaft in Giverny in der Normandie. Hier verschmilzt die reale mit der digitalen Wahrnehmung, so dass der Besucher durch die interaktive Installation förmlich in den Garten Monets hineingezogen wird. Genau wie in Monets Gemälden erscheint hier der gesamte Raum in lebendigen und organischen Farbpartikeln zu erstrahlen. Diese außergewöhnliche Gartenlandschaft inspiriert den Reisenden zu einem kleinen Brückenspaziergang und lädt zum Verweilen ein. Die Projektionen verändern sich interaktiv mit den Besuchern – ein zugleich physisches wie poetisches Erlebnis.

„Vielleicht verdanke ich es den Blumen, dass ich Maler geworden bin.“
(Claude Monet)

Im sich anschließenden Showroom taucht der Reisende dann ganz in die weltberühmten Bilder Monets ein, um diese wahrhaftig zu erleben und in die Poesie der weltberühmten Werke wie Das Kap von la Héve bei Ebbe, Die Dame im grünen Kleid oder Das Atelierboot abzutauchen.
Die Seerosenbilder, Höhepunkt von Monets Schaffen, werden als Finale der Geschichte präsentiert und das ganz im Sinne des großen Meisters: Der gesamte Raum wird zu einem gigantischen Seerosenteich, wodurch die Illusion eines endlosen Ganzen entsteht. Der Betrachter befindet sich inmitten der Gemälde, versinkt in Licht und Ton, und wird so Teil der Szenerie – die Kunstwerke interagieren mit ihm und Kunst wird zur vollendeten Poesie.

MONETS GARTEN ist die gelungene Symbiose aus den großen Werken des Künstlers und einer immersiven Erlebnisreise, die Monets Traum in ein neues Zeitalter tragen und unvergessen machen wird.

WARNUNG: Diese Ausstellung kann bei Personen mit lichtempfindlicher Epilepsie möglicherweise Anfälle auslösen.

Veranstalter: Alegria Konzert GmbH

Hier keine Tickets verfügbar
EVERYONE
Der US-amerikanische Komponist und Choreograph John Moran schafft mit »everyone« musikalisch-tänzerische Porträts, die auf universelle menschliche Ausdrucksformen abzielen. Äußerst präzise Abfolgen von Gesten und Bewegungen werden von drei Tänzerinnen in vollständiger Synchronität zu vorher aufgenommenen Stimmen und Geräuschen ausgeführt.

Dabei werden alltägliche Abläufe und Handlungen sowie vermeintlich Zufälliges mittels musikalischer Prinzipien in einer Weise dekonstruiert und ineinander verschachtelt, dass menschliche Verhaltensmuster wie eine komplex komponierte Sinfonie erscheinen. Die Anordnung dieser choreographischen Miniaturen auf der Bühne folgt der musikalischen Form einer Fuge. Akribisch und poetisch beschreiben die wiederkehrenden Bewegungsabläufe der Tänzerinnen den Kreislauf des Lebens, und wie sich dieser in Körperhaltungen manifestiert.

John Moran begann seine Karriere im New York der späten 80er Jahre. Philip Glass war sein Mentor, in seinen Opern arbeitete er mit Uma Thurman, Iggy Pop und Allen Ginsberg zusammen. Seit 2008 produziert Moran hauptsächlich in Europa, es entstanden intime Theaterminiaturen wie die Solo-Performance „Etudes: Amsterdam“ oder das Duett „John Moran … and his neighbor, Saori“. 2017 erarbeitete er eine Neufassung seiner Oper „The Manson Family“ in HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste Dresden.

Komposition, Programmierung, Choreographie, Künstlerische Leitung: John Moran | Tanz: Jule Oeft, Kristin Mente, Yamile Navarro | Live-Musik: Marieluise Herrmann, Constanze Friedel | Lichtdesign: Josia Werth | Sound-Mixing: Nikolaus Woernle | Produktionsleitung: Heiki Ikkola | Produktionsassistenz: Marieluise Herrmann | Eine Produktion von John Moran und Cie. Freaks und Fremde in Koproduktion mit Schauspiel Leipzig und HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste Dresden.

Dauer: ca. 60 Min.
ERKIN CAVUS & REENTKO DIRKS (tur/d)
Suggestive Gitarrenklänge, atmosphärische Hommage

Istanbul kann man als einen von Mythen und Traditionen umrankten Sehnsuchtsort oder als pulsierende Metropole erleben. Der Gitarrist ERKIN CAVUS verbrachte viele Jahre seines Lebens in der riesigen, hochverdichteten und oft hektischen Stadt. Hier hat er Karriere gemacht, an der Seite berühmter Künstler gespielt, ehe er vor rund vier Jahren nach Deutschland zog.
Nun hat Cavus, zusammen mit dem Gitarristen REENTKO DIRKS, dem historischen Istanbul mit dem Album „Istanbul 1900“ ein klingendes Denkmal gesetzt, inspiriert von Bildern des berühmten Fotografen Ara Güler (1928-2018), der als einfühlsamer und detailverliebter Beobachter zum Chronisten des Lebens seiner Heimatstadt wurde. Seine Aufnahmen des mittlerweile verblassten, teils unwiederbringlich zerstörten Istanbul und der ehedem höchst unterschiedlichen Stadtteile hängen längst in Museen. „Was ihm bildlich gelungen ist, möchten wir musikalisch umsetzen: eine Welt einzufangen und zu bewahren, die es nicht mehr gibt, deren Echos aber noch spürbar sind“, erklärt Reentko Dirks.
Heraus gekommen sind suggestive Momentaufnahmen, feingliedrig und nuanciert gespielt. Das Duo konzentriert sich bewusst auf meist ruhige Töne, assoziativ zum damals noch vergleichsweise langsamen Leben. Die leise Klangsprache versteht sich auch als Statement zur Gegenwart, setzt sich ab vom heute allgegenwärtigen Getöse. So schwingt in der Musik auch eine politische Haltung mit, die im Booklet ihre Fortsetzung findet: Istanbul 1900 ist 150.000 traditionellen Händlern, Künstlern und Arbeitern gewidmet, die 2020 ihre Arbeit verloren haben.
Das Album „Istanbul 1900“ ist eine atmosphärische Hommage, die mitunter nachdenklich klingt, dann wieder zarte Leichtigkeit suggeriert. Angesichts des Themas Vergänglichkeit und des Umstands, dass Erkin Cavus seiner Heimatstadt nicht ganz freiwillig Adieu sagen musste, ist ein Hauch Melancholie sicher keine Überraschung. Insgesamt entwickelt die Musik des Duos einen sehr eigenen, subtilen Zauber. Ganz wie die Stadt, die an der Schnittstelle von Orient und Okzident Welten verbindet.

Einlass: 19 Uhr
KÖRPERWELTEN Museum in Heidelberg - Anatomie des Glücks
Dem Glück auf der Spur - Die große Liebe, ein sorgenfreies Leben, wahre Freundschaft ... Alle Menschen streben nach Glück. Aber wo wohnt das Glück? Warum können wir nicht genug davon bekommen? Und warum können wir uns das Glück nicht für immer bewahren?

Diesen und anderen Fragen rund um das Thema Glück geht das KÖRPERWELTEN Museum im Alten Hallenbad in Heidelberg nach. Es widmet sich damit nicht nur der Anatomie des Menschen, seinen Organfunktionen sowie Fragen rund um das Thema Gesundheit, sondern auch der Anatomie des Glücks.

Ziel der KÖRPERWELTEN ist es, dem Besucher die wunderbare Komplexität des menschlichen Körpers lebensnah aufzuzeigen und somit seine Achtsamkeit für den eigenen Körper in allen Lebenslagen und - phasen zu sensibilisieren.

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On the track of happiness - Great love, a carefree life, true friendship ... All people strive for happiness. But where does happiness reside? Why can´t we get enough of it? And why can´t we keep happiness forever?

The KÖRPERWELTEN Museum in the Altes Hallenbad in Heidelberg explores these and other questions about happiness. It is dedicated not only to human anatomy, organ functions and health issues, but also to the anatomy of happiness.

The aim of KÖRPERWELTEN is to show visitors the wonderful complexity of the human body in a way that is true to life and thus to sensitise them to their own bodies in all situations and phases of life.

Letzter Einlass 17:00 Uhr
Jedermann - Schauspiel von Hugo von Hofmannsthal
JEDERMANN
Das Spiel vom Sterben des reichen Mannes
von Hugo von Hofmannsthal

Jedermann genießt sein Leben – er hat eine Geliebte, Angestellte, Freunde und keine finanziellen Sorgen. Als ihm unvermittelt der Tod verkündet, sein Leben sei jetzt vorbei, reißt ihn das aus seinem von Dekadenz und Vergnügen geprägten Alltag. Hätte er besser auf seine Mutter gehört, die ihm schon lange ein „pietistisches“ Leben ans Herz legt. Trotz seiner verzweifelten Suche will ihm in der letzten Stunde seines Lebens niemand beistehen – weder seine Geliebte, noch seine Verwandten, Freunde, Angestellten oder sein Reichtum sind bereit, ihn auf dem letzten Weg zu begleiten. So erkennt er, dass im Angesicht des Todes nur zwei Dinge zählen: die eigenen Werke und der Glaube.

Im Mittelpunkt des Stückes von Hugo von Hofmannsthal stehen Fragen nach Glaubens-Realität, Sinnverlust und Hoffnungslosigkeit in einem säkularisierten Leben, das sich vor allem an Wachstum, Wohlstand und Zerstreuung orientiert. Diese Fragen machen Jedermann heute so aktuell wie damals.

Eine Kooperation mit der Evangelischen Kirchengemeinde Stuttgart-West.

Die Aufführungen finden in der Johanneskirche, Gutenbergstraße 16, 70176 Stuttgart statt.



Mit Charis Hager, Susanne Heydenreich, Bernadette Hug – Lou Bertalan, Dirk Emmert, Dirk Helbig, Irfan Kars, Bernhard Linke, Ambrogio Vinella, Jens Woggon u.a.

Regie und Bühne Uwe Hoppe
Musikalische Leitung Georg Ammon
Kostüme Claudia Flasche
Dramaturgie Sandra Schumacher, Nathalie Veit
Regieassistenz Dirk Helbig
Furor
FUROR
von Lutz Hübner und Sarah Nemitz

MIT Manuel Flach, Anne Klöcker, Bernd Tauber
REGIE Tonio Kleinknecht
DRAMATURGIE Tina Brüggemann
AUSSTATTUNG Marlies C. Schröder

Nele Siebold, eine Altenpflegerin, bekommt Besuch von Heiko Braubach. Der ist Bürgermeisterkandidat und hat mitten in seiner Kandidatur Neles Sohn angefahren – unverschuldet. Doch Enno wird im Rollstuhl sitzen. Braubach möchte mit Nele besprechen, wie er helfen kann, welche Programme nach Reha und rollstuhlgerechtem Wohnen noch für den jungen Ex-Dealer möglich und nötig sind. Nele wagt ihr Glück kaum zu glauben, da kommt ihr Neffe Jerôme. Der Paketbote war ihr in den Tagen nach dem Unfall eine große Hilfe, doch jetzt reagiert er ganz anders als sie, sieht in Braubach den bigotten, egoistischen Karrieristen und findet seine Tante naiv. Es beginnt ein atemraubendes Rededuell, um die für unser Zusammenleben existentiellen Fragen. Und als Nele auch noch entnervt die eigene Wohnung verlässt, muss Braubach um deutlich mehr als nur den Verlust seines guten Rufs fürchten.

LUTZ HÜBNER UND SARAH NEMITZ (*1964) verbindet seit 2001 eine kontinuierliche Zusammenarbeit. Beide studierten zunächst Germanistik, absolvierten eine Bühnenausbildung und arbeiteten einige Jahre als Schauspieler*in an unterschiedlichen Bühnen. Stücke wie BLÜTENTRÄUME oder EHRENSACHE machten Hübner schon Ende der Neunziger zu einem der meistgespielten Gegenwartsdramatiker auf deutschen Bühnen. 2015 eroberte FRAU MÜLLER MUSS WEG erst die Bühnen und anschließend die Kinos.
WELTCLUBHAUPTSTADT
Berlin avancierte nach dem Mauerfall zur Weltclubhauptstadt. Die Clubszene wurde zum berühmten Aushängeschild der Stadt. 30 Jahre lange haben sich Ost und West auf dem Dancefloor vereinigt - dann kam der Lockdown. In einem Mix von Videos, Beats und Insider-Gesprächen erzählt die Show von der glorreichen Vergangenheit, der tristen Gegenwart und der ungewissen Zukunft der Berliner Clubs.

Nach 1989 gab es plötzlich diesen großen, noch undefinierten urbanen Raum. Man ging, ganz wörtlich, in den Untergrund: der Tresor war ein Tresor, der Bunker ein Bunker, das E-Werk ein E-Werk. Eine Bar und ein DJ-Pult rein, fertig. Aus Gesprächen mit Ex-Dealern, DJs, Türstehern und Clubgrößen wie Dimitri Hegemann, Carlo Nogossek, Mark Reeder, Namito u. v. a. inszeniert Autor und Regisseur Fabian Gerhardt ein multimediales Konzert über jenen „Kosmos aus Pop-Musik, Hedonismus, guten Drogen, coolem Wissen und urbanem Leben“ (Diedrichsen).

Heute sind die Clubs nicht nur für viele unverzichtbarer Teil eines Lebensgefühls, sondern als Kreativbranche auch wichtiger Wirtschaftszweig - mit Brandschutz, Bauverordnung und Mindestlohn. Doch Ecstasy, die Vielfalt elektronischer Musik und keine Sperrstunde sind geblieben.

Die ursprünglich für die StaTD-Reihe open-air gedachte Aufführung wird auf der ehemaligen Clubfläche im TD-Erdgeschoss noch zweimal gezeigt.


MIT Sophia Euskirchen / Max Schimmelpfennig / Miša Cvijović / Uroš Petković REGIE Fabian Gerhardt MUSIK CRUSHED VIDEO Vincent Stefan DRAMATURGIE Lars Werner PRESSEARBEIT Yven Augustin PR GEFÖRDERT durch spartenoffene Förderung des Landes Berlin (Senatsverwaltung für Kultur und Europa) IM RAHMEN der zweijährigen Reihe StaTD finden! des TD Berlin

FABIAN GERHARDT studierte von 1991 bis 1995 Schauspiel und spielte dann an großen Bühnen in Berlin, Hamburg, Frankfurt, Köln, Leipzig und Hannover. 2010 gab er am Staatsschauspiel Dresden mit Die Insel von Athol Fugard sein Regiedebüt. Es folgten Inszenierungen am Deutschen Theater Berlin, dem Schauspiel Frankfurt, der Neuköllner Oper und dem Schauspiel Bochum. Er war mehrmals als Gastprofessor in den Studiengängen Schauspiel und Szenisches Schreiben an der UdK Berlin tätig.
Extrawurst - Komödie
„Mit Schwein ist der Grill, versaut´.“

Die Vereinsversammlung des Tennisclubs tagt. Und eigentlich sehnen sich alle nur nach dem kühlen Bier und den Schnittchen hinterher. Und eigentlich steht nur noch ein Punkt auf der Tagesordnung: Die Anschaffung eines neuen Grills für die Vereinsfeiern. Und eigentlich sind sich alle einig, der neue Grill muss her. Wäre da nicht das Mitglied Erol. Nicht das Erol ein Problem mit dem neuen Grill hätte. Eher sind es die anderen, die meinen, man muss eine Sonderlösung finden. Denn Erol ist Muslim, er darf doch seine Rinderwürste gar nicht auf dem Schweinewurstgrill braten. Melanie, die Doppelpartnerin von Erol will, dass ein zweiter Grill angeschafft wird, sie sagt, man müsse auf jeden Fall seinen Glauben respektieren. Aus einer Kleinigkeit entwickelt sich schnell ein Kampf der Kulturen, der von allen ausgetragen wird, außer von Erol. Am Ende droht der Verein auseinander zu brechen. Wird es dem Langzeitvorsitzenden Heribert gelingen, die Wogen zu glätten?

Die Komödie Extrawurst mausert sich gerade zum Theaterhit. Die Autoren Dietmar Jacobs und Moritz
Netenjakob zählen zu den Top-Autoren im Kabarett. Nun haben die beiden eine Komödie mit Abgründen
geschrieben, die zeigt, wie sich eine harmlose Diskussion verselbstständigt. Als Vereinsmitglieder
verfolgen die Zuschauer den Kampf zwischen Einzelkämpfern und Teamplayern und all den Typen,
denen auch wir tagtäglich in unserer Nachbarschaft, im Verein oder eben im Theater begegnen können.
Beste Unterhaltung garantiert.
Quichotte - "Schnauze"
„Es ist immer gut, einen Pressetext mit einem Zitat zu beginnen.“ (Friedrich Nietzsche)
Zurecht werden Sie sich nun fragen: Hat er das wirklich gesagt? Hat er nicht. Aber es wäre doch ein schöner Anfang für einen solchen Text, der nun die Schwierigkeit meistern soll, etwas zu erklären das man einfach live erleben muss. Denn es gibt eben solche Phänomene, deren Wirkung auf Bildern oder in Erklärungen nicht an das Liveerlebnis heranreicht: Polarlichter zum Beispiel, oder ein Nacktmull. Sowas muss man mit eigenen Augen sehen. Genau wie dieses Bühnenprogramm. Klar, man könnte jene urkomischen Geschichten anpreisen, die Quichotte von sich und den Irrungen der Menschheit zu erzählen weiß. Man könnte sich der rührenden Poesie widmen, mit welcher er sich auf die Seite derjenigen schlägt, deren gesellschaftliche Stimme kaum gehört wird. Man könnte die Sinfonie der Zwischentöne erwähnen, mit welcher er das Publikum bespielt und dabei politisch ist, ohne aufdringlich zu werden. Es wäre natürlich der Freestylerap zu nennen, der jedes Mal den Saal zum Kochen bringt – bei welchem die Zuschauer interagieren. Und natürlich müsste man von den Liedern erzählen, die das Ganze in ein musikalisches Gewand kleiden.
Aber würde das ausreichen, um etwas zu beschreiben, das sich erst auf einer Bühne für das Publikum in Gänze entfalten kann? Sie ahnen es. Also, warum packen Sie nicht eine Wunderkerze ein und schauen Quichotte dabei zu, wie er das kreative Innere seines Kopfes nach außen kehrt. Und vielleicht werden Sie, bei aller Zurückhaltung, dann feststellen: Das ist alles nicht viel weniger als ein Spektakel.
Burlesque - Die Jubiläumsshow! - ACHTUNG: findet im Gemeinschaftshaus Langwasser statt
Unser an die sich ständig ändernden Corona-Maßnahmen tagesaktuell angepasstes Hygiene- und Schutzkonzept finden Sie auf der Website des Theaters rote Bühne.

Tickets ohne VVK-Gebühren direkt an der Kasse des Theaters rote Bühne, Vordere Cramergasse 11, Th 9 im Hof, Mo – Fr von 16 bis 21 Uhr (während Tanzschulbetrieb der Tanzfabrik), über die Online-Reservierung der Theater rote Bühne-Website oder telefonisch unter 0911-40 22 13.


Seit 2008 verzaubert und begeistert das Burlesque Ensemble des Theaters rote Bühne mit seinen stilvoll-erotischen Shows Zuschauende aus aller Welt. Ein Highlight war die Jubiläumsshow 2018, die aufgrund der großartigen Resonanz nun mit Abwandlungen wieder aufgenommen wird.

Soviel sei verraten: Gil Tonic fesselt nicht nur ihr Publikum, sondern auch sich selbst und hat noch den ein oder anderen Knalleffekt im Gepäck, während sich Sweet Chili* mehr oder weniger züchtig mit Federn bedeckt…und neckt. Dixie Dynamite betört mit glamouröser Retro-Burlesque und schüttelt in nur einer Nummer sämtliche Bühnentänze der 1920er Jahre aus dem Ärmel.

Und wir machen wieder Bekanntschaft mit Irlands lustigstem steppenden und strippenden Schaf – Shauntal alias Fleur d´Amour*. Als Patronin der roten Bühne wird dieselbige „Blüte der Liebe“ auch als Frau Professorin kompetent-wertvollen Nachhilfeunterricht in Sachen weiblicher Anatomie erteilen. Leopold Lobkowicz von Hassenstein bietet den vier temperamentvollen Damen mit seinem Wiener Charme einen perfekten Rahmen.

Amüsant-erotisches Entertainment auf höchstem Niveau – stilvoll, glamourös und immer wieder mit einem Augenzwinkern.

Hinein in ein Vergnügen für alle Sinne!

*Gründungsmitglieder

http://www.rotebuehneburlesque.de

Einlass: 19.00 Uhr

Nürnberg

29.01.2022
20:00 Uhr
Tickets
ab 37,30 €
KÖRPERWELTEN Berlin - Facetten des Lebens
„Die Ausstellung KÖRPERWELTEN in Berlin widmet sich dem Thema „Facetten des Lebens“. Sichern Sie sich Ihre Tickets für Ihren Besuch 2022 und entdecken Sie FR:EIA - das neue Highlight der Ausstellung und weltweit erste menschliche 3-D Faszien Plastinat!

Dr. Gunther von Hagens öffnet in seinen Körperwelten-Ausstellungen den menschlichen Körper und macht die fragilen, schützenswerten Strukturen des Lebens für medizinische Laien sichtbar. Gemeinsam mit Kuratorin Dr. Angelina Whalley zeigt er in der Ausstellung in Berlin-Mitte die Facetten des Lebens – zwischen Glück und Unglück, Druck und Ausgleich, Zufall und Fügung, Körperversessenheit und Körpervergessen sowie Maßlosigkeit und Bescheidenheit.

Das Museum öffnete 2015 seine Pforten in Berlin. Es ist am Alexanderplatz direkt vor dem Berliner Fernsehturm beheimatet. Seitdem haben die Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit einzigartige Plastinate zu bestaunen. Diese geben einen tiefen Einblick in das hochkomplexe Innere des menschlichen Körpers. So erhalten Interessierte ein detailliertes Wissen über Organfunktionen und häufige Krankheiten, all das leicht verständlich vermittelt. Durch die lebensnahen Posen wird ein unmittelbarer Bezug zu den Betrachtenden hergestellt. Was verbindet uns, was hält uns aufrecht und in Bewegung, was lässt uns lachen und lieben? Bei den KÖRPERWELTEN erhalten Sie Antworten auf diese und viele weitere Fragen. Machen Sie sich auf eine tief berührende und inspirierende Begegnung mit dem Leben bereit. Lassen Sie sich einen Besuch nicht entgehen und erleben Sie die Faszination der Plastination.

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The first BODY WORLDS museum presents unique plastinates that show the function of individual organs as well as common diseases. It gives insights into the highly complex and structures of the human bod and shows what connects us, keeps us upright and in motion and what makes us laugh and love.

Moreover, the Museum opens the visitors´ eyes to various facets that determine our existence: Gluttony & Restraint | Excess & Moderation | Chance & Fate | Pressure & Balance | Happiness & Unhappiness

Letzter Einlass 18:00 Uhr
Wladimir Kaminer - "Die Wellenreiter" - Geschichten aus dem neuen Deutschland
Deutschland steht kopf, und Wladimir Kaminer macht daraus Geschichten mit Humor und Hintersinn...
Wladimir Kaminer hat Deutschland auf zahllosen Reisen bis in den letzten Winkel erkundet. Doch plötzlich erkennt er Land und Leute kaum wieder – der schön geordnete Alltag steht plötzlich kopf. Statt das Verrückte im normalen Leben zu entdecken, beobachtet er nun eine Normalität, in der alles verrückt ist: Weihnachten ohne Märkte, Kreuzfahrten ohne Landgang und Pfeile am Boden, die uns den Weg durch eine veränderte Welt weisen sollen. Da braucht man jemanden, der einen zwischendurch zum Lachen bringt. Mit Wladimir Kaminer als Reisebegleiter durch dieses neue Deutschland ist eine große Portion Humor garantiert…

Wladimir Kaminer

Wladimir Kaminer wurde 1967 in Moskau geboren. Er absolvierte eine Ausbildung zum Toningenieur für Theater und Rundfunk und studierte anschließend Dramaturgie am Moskauer Theaterinstitut. Seit 1990 lebt er in Berlin. Er veröffentlicht regelmäßig Texte in verschiedenen Zeitungen und Zeitschriften und organisiert Veranstaltungen wie seine mittlerweile international berühmte »Russendisko«. Mit der gleichnamigen Erzählsammlung sowie zahlreichen weiteren Büchern avancierte er zu einem der beliebtesten und gefragtesten Autoren Deutschlands. Alle seine Bücher gibt es als Hörbuch, von ihm selbst gelesen.

Einlass: 18:30 Uhr
Der Hauptmann von Köpenick - von Carl Zuckmayer
Hauptmann von Schlettow probiert in einem Potsdamer Geschäft seine neue Uniform an, während der gerade aus dem Gefängnis entlassene Voigt als Bettler hinausgeworfen wird. Voigt, der weder Arbeit noch eine Aufenthaltsgenehmigung hat und das eine nicht ohne das andere bekommen kann, wird aus Verzweiflung wieder kriminell und bricht mit Kalle in einem Polizeirevier ein. Dafür kommt er wieder ins Zuchthaus. Als er nach zehn Jahren entlassen wird, versichert ihm der Direktor, dass die militärische Ausbildung, die er im Gefängnis erfahren hat, ihm eines Tages noch einmal von Nutzen sein werde. Voigt findet Aufnahme bei seiner Schwester und deren Mann Friedrich Hoprecht, einem kleinen Beamten. Doch Voigts erneuter Versuch, im Leben Fuß zu fassen, scheitert abermals. Voigt wird ausgewiesen. Nun kauft sich Voigt in Krakauers Kleiderladen eine gebrauchte Hauptmannsuniform, hält einen Trupp Soldaten an, zieht mit ihnen zum Köpenicker Rathaus, nimmt dort den Bürgermeister gefangen und lässt ihn zur Wache nach Berlin befördern. Voigt muss erkennen, dass es in dem Rathaus keine Passabteilung gibt, er sich also die dringend benötigte Bescheinigung dort nicht ausstellen lassen kann. Voigt bedient sich der Gemeindekasse, entlässt die Soldaten und stellt sich der Polizei unter der Bedingung, dass er nach seiner Entlassung einen Pass enthält.

Einlass: 19:20 Uhr

Eventuell sind noch Karten an den örtlichen Vorverkaufstellen oder der Abendkasse erhältlich.
Das Stück mit dem Schiff - Ein Stück von Pina Bausch

Am 28. Januar 2022 kehrt Das Stück mit dem Schiff - Ein Stück von Pina Bausch nach 25 Jahren auf die Bühne zurück.

Für die Rekonstruktion von Das Stück mit dem Schiff konnte Intendantin Bettina Wagner-Bergelt die israelische Künstlerin Saar Magal und ihren Mitarbeiter, den Ballettmeister und Pädagogen Niv Marinberg gewinnen, die einen konstruktiven Außenblick auf die Produktion warfen und zusammen mit den Probenleiterinnen Barbara Kaufmann, Héléna Pikon und Julie Anne Stanzak diese Produktion auf die Bühne zurückbringen.

Das von zarter Melancholie, feinsinnigem Humor und großer Tanzlust geprägte Stück zeigt eine gestrandete Gesellschaft an einem verlassenen Ort, da, wo Menschen Rettung suchen. Ein Strand ohne Meer, ein Schiff ohne Wasser. Aus dem Alltag gerissen, zwischen Verletzlichkeit und Überlebenswillen, um sich selbst ringend, tanzen alle als ginge es um ihr Leben.

Mit: Emma Barrowman, Dean Biosca, Naomi Brito, Maria Giovanna Delle Donne, Taylor Drury, Çağdaş Ermiş, Jonathan Fredrickson, Ditta Miranda Jasjfi, Nayoung Kim, Yosuke Kusano, Alexander Lopez Guerra, Blanca Noguerol Ramírez, Milan Nowoitnick Kampfer, Ekaterina Shushakova, Oleg Stepanov, Julian Stierle, Michael Strecker, Christopher Tandy, Tsai-Wei Tien, Aida Vainieri, Ophelia Young, Tsai-Chin Yu

Pina-bausch.de

Tickets sind online verfügbar über pina-bausch.de und die Tickethotline +49 (0)202 563 7666
Kulturkarte Wuppertal
Kirchplatz 1
42103 Wuppertal

Bitte beachten Sie, dass beim Besuch unserer Vorstellungen im Opernhaus Wuppertal die 2G Regel und Maskenpflicht am Platz gilt. Bitte halten Sie beim Betreten Ihren Nachweis der vollständigen Impfung, die mindestens 14 Tage zurückliegt, oder der Genesung, die mindestens 28 Tage und höchstens sechs Monate zurückliegt, bereit. Denken Sie bitte auch an Ihren Lichtbildausweis. Weitere Information auf pina-bausch.de

Alma Hoppe – macht-aktiv

Das Kabarett Alma Hoppe agiert frisch in der satirischen Quarantäne. Anlass genug für ein virologisch korrektes Intensiv-Programm: „macht-aktiv“.

Ein Ministerium, heftige Krisen, zwei leitende Beamte mit sehr spitzer Zunge.
Minister, Politiker, Lobbyisten, Presse-Leute, Experten und Berater geben sich die Klinke in die frisch gewaschenen Delta- Omikron-Hände. Denn es muss gehandelt werden: dringend, umsichtig, nachhaltig und entschieden. Aber wie?

Ein Ministerium im Spannungsfeld zwischen Mindestabstand und Bürgernähe, so viel ist sicher. Denn es gilt die ungewisse Zukunft zu sichern. Was wird jetzt aus dem Klimaschutz? Der Arbeit? Den sozialen Schiefl agen? Und wer soll das am Ende alles bezahlen? Es stapeln sich Expertisen, Finanzanträge, Beschlussvorlagen; es hagelt Beschwerden, Notrufe, Petitionen, Anfragen. Eine administrative Mega-Challange für die leitenden Beamten Petersen und Loenicker im Sperrfeuer unklarer Zielvorgaben.

Mit dieser vollen Packung Satire reagiert das Kabarett ALMA HOPPE prompt und aktuell auf die uns davon-eilenden Ereignisse. In rasendem Tempo präsentieren sie miesepetrige Zeitgenossen, Virologen, Verschwörungs- Verstrahlte, Möchtegerns aus Politik, Wirtschaft und Privatleben. Kabarett pur. Die Nasen sind bekannt. Aber nun macht sich das Unglück ultimativ Luft: Als leitende Beamte ihres Ministeriums ziehen sie gegen alles zu Felde, was ihnen vor die Pointen läuft.

Sie sind die rhetorischen Minenleger, deren Bühnenmunition mit scharfen Schüssen ein heftiges Säbelrasseln im Kanonenfutter einläutet. Auf nicht ausgeschilderten bürokratischen Wanderwegen präsentieren sie ein Wechselbad aus Gelächter und offenkundiger Gemeinheit. Sozialer Sprengstoff: Bombenstimmung. Kabarett hautnah – absolut distanzlos.

„macht-aktiv“ ist eine rabenschwarze Zeitreise in die Vergangenheit unserer Zukunft. Hart dran an der Wirklichkeit und immer einen Tick echter als das Original.

Pippi in Taka-Tuka-Land

Jedes Kind kennt ‚Pippi Langstrumpf’, das stärkste Mädchen der Welt und die bekannteste Figur der „beliebtesten Kinderbuchautorin der Welt“, Astrid Lindgren. Mehrere zehntausend Besucher haben die früheren JTB-Inszenierungen von ‚Pippi Langstrumpf’ im Jungen Theater Bonn gesehen. Diesen Sommer präsentiert das JTB den zweiten Teil von Pippis Abenteuern in einer neuen Inszenierung: ‘Pippi in Taka-Tuka-Land’ läuft ab Juni für Zuschauer ab 5 Jahren.

Einige Woche sind vergangen, seit Pippi Langstrumpf beschlossen hat, mit ihrem Affen Herrn Nilsson und ihrem Pferd ‚Kleiner Onkel’ in der Villa Kunterbunt zu bleiben. Pippi trifft sich oft mit Tommi und Annika, und die Erwachsenen im Dorf behandeln sie jetzt mit viel mehr Respekt. Vor allem Frau Prysselius hat die Begegnung mit Pippis Papa, Käptn Langstrumpf, noch lange nicht vergessen.

Doch eines Tages erhält Pippi eine Flaschenpost mit einem Hilferuf von ihrem Vater. Seeräuber haben die Hoppetosse gekapert und ihn gefangen genommen. Jetzt sitzt er in einem Kerker in Porto Piluse auf der Insel Taka-Tuka fest und bittet seine Tochter, ihn zu befreien. Die Bitte kann Pippi ihrem Vater schlecht abschlagen. Zusammen mit Tommi und Annika macht sie sich ans Werk und baut ein echtes Myskodil, ein Fluggerät mit Tretantrieb – mit Platz für die drei Kinder, Herrn Nilsson und den ‚Kleinen Onkel‘.

Heimlich bricht das Rettungskommando auf und macht sich auf eine abenteuerliche Reise.
Mit ihrem Myskodil gelangen sie schließlich bis nach Taka-Tuka-Land, wo die Piraten ihren Vater gefangen halten und versuchen, ihm das Versteck seines Schatzes zu entlocken. Und weil Pippi eben das mutigste und stärkste Mädchen der Welt ist, gelingt es ihr mit Hilfe ihrer Freunde, die Seeräuber zu übertölpeln und in die Festung ein zudringen. Aber wo halten die Piraten Pippis Papa nur gefangen? Viele Abenteuer müssen die Reisegefährten bestehen, bis sie ihn befreien können und mit Papa Langstrumpf die Heimreise antreten können.

Seit nunmehr über 70 Jahren begeistern sich Kinder auf der ganzen Welt für 'Pippi Langstrumpf' und fiebern mit ihr, wenn sie sich mit Räuberbanden und Piraten anlegt. Stefan Schroeder hat eine völlig neue Episode aus den Pippi-Erzählungen für die Bühne bearbeitet, die als Film unter dem Titel 'Pippi in Taka- Tuka-Land' ebenso bekannt und beliebt ist wie die Ur-Geschichte. Bernard Niemeyer, der schon mit Erfolg die Stücke 'Das SAMS - Eine Woche voller Samstage', 'Der Räuber Hotzenplotz', 'Ronja Räubertochter', 'Michel aus Lönneberga' und zuletzt 'Das Dschungelbuch' auf die Bühne des JTB brachte, hat nun 'Pippi in Taka-Tuka-Land'  für Zuschauer ab 5 Jahren inszeniert.

Bonn

29.01.2022
15:00 Uhr
Jugendclub

Lust auf Kunst? Davon hat Trier jede Menge zu bieten: Von antiker Kulturgeschichte bis zu jungen Gegenwartskünstlern.

Der Jugendclub des Stadtmuseum Simeonstift trifft sich zweimal im Monat ab 15 Uhr, um quer durch die Jahrhunderte Kunst anzugucken, zu diskutieren und vor allem selbst auszuprobieren. Komm doch einfach mal vorbei und schau es dir an!

Jeweils 15–17 Uhr
Kosten: 5 € pro Termin oder 25 € Jahresbeitrag

Trier

29.01.2022
15:00 Uhr