Samstag, 08.01.2022 bis Sonntag, 09.01.2022






Eins Komma Fünf
10/10/21—09/01/22
Eröffnung: 09/10/2021, 16–21 Uhr

Army of Love
Lucy Beech & Edward Thomasson
Eva Grubinger
Hanne Lippard
Taus Makhacheva
Haroon Mirza
Agnieszka Polska
Anri Sala
Franz Erhard Walther

Physische Distanz zu anderen Personen zu halten, Menschenansammlungen zu meiden, die Reduktion von Kontakten – Abstand und Isolation (die Trennung von Populationen) versprechen in Zeiten der Pandemie persönliche Gesundheit und die allgemeine Eindämmung der Virusverbreitung. Die Vereinzelung wird zu einem heilsamen wie solidarischen Akt.

Doch das Verhältnis von Nähe und Abstand, der Umgang mit Distanzen prägen unser gesamtes Dasein. Der Mensch ist ein Wesen, das durch und mit Berührungen lebt. Sie führen uns in die Welt des Körperlichen. Das kindliche Immunsystem baut sich durch selbige überhaupt erst auf. Im Laufe unseres Lebens entwickeln wir ein Gespür dafür, welche Nähe schädlich, unangenehm, angemessen oder wohltuend ist. Wir halten uns von Feuer fern, bewegen uns auf Abstand zur Straße, gehen manchen Menschen aus dem Weg. All diese Beispiele bilden erlernte Techniken, die uns vor Gefahren schützen. Distanz zwischen sich und dem Alltag zu schaffen, zu konkreten Ereignissen oder Personen aufzubauen, bildet einen entscheidenden Teil des menschlichen Miteinanders. Doch wie verhält es sich mit einer verordneten Distanz? Mit dem auferlegten Verzicht auf Nähe?

Während einer Pandemie reicht das Abstandgebot weiter als 1,5 Meter: „Bleiben Sie zu Hause!“ Das bedeutet: Isolieren Sie sich, vermeiden Sie jeglichen physischen Kontakt, um sich und andere nicht in Gefahr zu bringen. Hören Sie auf, sich in soziale Gemeinschaft zu begeben!

Der dauerhafte Verzicht auf Nähe lässt menschliche Bedürfnisse verkümmern; fehlende Stimuli machen das )Denken eng. Was bedeutet es für eine Gesellschaft, kontaktlos zu funktionieren? Wie entwickeln sich unsere Körper, unsere Gefühle und Ideen, wenn ihnen Bewegung, Begegnung und Austausch genommen werden? Was passiert mit der Kunst, wenn sie sich ausschließlich im Digitalen entfaltet, wenn wir sie nur noch eingeschränkt

sinnlich wahrnehmen, nicht mehr erleben dürfen? Eine künstlerische Arbeit, zu der man sich nicht körperlich in Beziehung setzen, sich in Nähe oder Abstand bringen darf, die man nicht mittels Fühlen, Riechen oder gar Schmecken, in Bewegung und gepaart mit der eigenen Selbstwahrnehmung erschließen kann, ist ein anderes Kunstwerk, berührt (bestenfalls) anders.

Eins Komma Fünf ist eine Ausstellung, die sich dem Abstand und seiner Vielschichtigkeit widmet. Sie beleuchtet Formen der Verbundenheit über die Distanz hinweg und das, was letztere verändert.

Jeder Mensch bewegt sich in einem dynamischen System, auf einer Achse zwischen zwei Polen. Diese Achse heißt Abstand. Die Pole, zwischen die diese Achse eingespannt ist, nennen sich Berührung und Kontaktlosigkeit – Isolation. Je nach Situation nähert man sich dem einen oder anderen Pol, geht kurzfristig in ihm auf, um dann wieder fort zu streben und gemeinsam um die Achse des Abstands zu rotieren.

Die Ausstellung wird unterstützt durch Kultursommer Rheinland-Pfalz.


Eventdaten bereitgestellt von: Kulturkurier

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Eins Komma Fünf

Eins Komma Fünf
10/10/21—09/01/22
Eröffnung: 09/10/2021, 16–21 Uhr

Army of Love
Lucy Beech & Edward Thomasson
Eva Grubinger
Hanne Lippard
Taus Makhacheva
Haroon Mirza
Agnieszka Polska
Anri Sala
Franz Erhard Walther

Physische Distanz zu anderen Personen zu halten, Menschenansammlungen zu meiden, die Reduktion von Kontakten – Abstand und Isolation (die Trennung von Populationen) versprechen in Zeiten der Pandemie persönliche Gesundheit und die allgemeine Eindämmung der Virusverbreitung. Die Vereinzelung wird zu einem heilsamen wie solidarischen Akt.

Doch das Verhältnis von Nähe und Abstand, der Umgang mit Distanzen prägen unser gesamtes Dasein. Der Mensch ist ein Wesen, das durch und mit Berührungen lebt. Sie führen uns in die Welt des Körperlichen. Das kindliche Immunsystem baut sich durch selbige überhaupt erst auf. Im Laufe unseres Lebens entwickeln wir ein Gespür dafür, welche Nähe schädlich, unangenehm, angemessen oder wohltuend ist. Wir halten uns von Feuer fern, bewegen uns auf Abstand zur Straße, gehen manchen Menschen aus dem Weg. All diese Beispiele bilden erlernte Techniken, die uns vor Gefahren schützen. Distanz zwischen sich und dem Alltag zu schaffen, zu konkreten Ereignissen oder Personen aufzubauen, bildet einen entscheidenden Teil des menschlichen Miteinanders. Doch wie verhält es sich mit einer verordneten Distanz? Mit dem auferlegten Verzicht auf Nähe?

Während einer Pandemie reicht das Abstandgebot weiter als 1,5 Meter: „Bleiben Sie zu Hause!“ Das bedeutet: Isolieren Sie sich, vermeiden Sie jeglichen physischen Kontakt, um sich und andere nicht in Gefahr zu bringen. Hören Sie auf, sich in soziale Gemeinschaft zu begeben!

Der dauerhafte Verzicht auf Nähe lässt menschliche Bedürfnisse verkümmern; fehlende Stimuli machen das )Denken eng. Was bedeutet es für eine Gesellschaft, kontaktlos zu funktionieren? Wie entwickeln sich unsere Körper, unsere Gefühle und Ideen, wenn ihnen Bewegung, Begegnung und Austausch genommen werden? Was passiert mit der Kunst, wenn sie sich ausschließlich im Digitalen entfaltet, wenn wir sie nur noch eingeschränkt

sinnlich wahrnehmen, nicht mehr erleben dürfen? Eine künstlerische Arbeit, zu der man sich nicht körperlich in Beziehung setzen, sich in Nähe oder Abstand bringen darf, die man nicht mittels Fühlen, Riechen oder gar Schmecken, in Bewegung und gepaart mit der eigenen Selbstwahrnehmung erschließen kann, ist ein anderes Kunstwerk, berührt (bestenfalls) anders.

Eins Komma Fünf ist eine Ausstellung, die sich dem Abstand und seiner Vielschichtigkeit widmet. Sie beleuchtet Formen der Verbundenheit über die Distanz hinweg und das, was letztere verändert.

Jeder Mensch bewegt sich in einem dynamischen System, auf einer Achse zwischen zwei Polen. Diese Achse heißt Abstand. Die Pole, zwischen die diese Achse eingespannt ist, nennen sich Berührung und Kontaktlosigkeit – Isolation. Je nach Situation nähert man sich dem einen oder anderen Pol, geht kurzfristig in ihm auf, um dann wieder fort zu streben und gemeinsam um die Achse des Abstands zu rotieren.

Die Ausstellung wird unterstützt durch Kultursommer Rheinland-Pfalz.

Mainz

08.12.2021
Eins Komma Fünf

Eins Komma Fünf
10/10/21—09/01/22
Eröffnung: 09/10/2021, 16–21 Uhr

Army of Love
Lucy Beech & Edward Thomasson
Eva Grubinger
Hanne Lippard
Taus Makhacheva
Haroon Mirza
Agnieszka Polska
Anri Sala
Franz Erhard Walther

Physische Distanz zu anderen Personen zu halten, Menschenansammlungen zu meiden, die Reduktion von Kontakten – Abstand und Isolation (die Trennung von Populationen) versprechen in Zeiten der Pandemie persönliche Gesundheit und die allgemeine Eindämmung der Virusverbreitung. Die Vereinzelung wird zu einem heilsamen wie solidarischen Akt.

Doch das Verhältnis von Nähe und Abstand, der Umgang mit Distanzen prägen unser gesamtes Dasein. Der Mensch ist ein Wesen, das durch und mit Berührungen lebt. Sie führen uns in die Welt des Körperlichen. Das kindliche Immunsystem baut sich durch selbige überhaupt erst auf. Im Laufe unseres Lebens entwickeln wir ein Gespür dafür, welche Nähe schädlich, unangenehm, angemessen oder wohltuend ist. Wir halten uns von Feuer fern, bewegen uns auf Abstand zur Straße, gehen manchen Menschen aus dem Weg. All diese Beispiele bilden erlernte Techniken, die uns vor Gefahren schützen. Distanz zwischen sich und dem Alltag zu schaffen, zu konkreten Ereignissen oder Personen aufzubauen, bildet einen entscheidenden Teil des menschlichen Miteinanders. Doch wie verhält es sich mit einer verordneten Distanz? Mit dem auferlegten Verzicht auf Nähe?

Während einer Pandemie reicht das Abstandgebot weiter als 1,5 Meter: „Bleiben Sie zu Hause!“ Das bedeutet: Isolieren Sie sich, vermeiden Sie jeglichen physischen Kontakt, um sich und andere nicht in Gefahr zu bringen. Hören Sie auf, sich in soziale Gemeinschaft zu begeben!

Der dauerhafte Verzicht auf Nähe lässt menschliche Bedürfnisse verkümmern; fehlende Stimuli machen das )Denken eng. Was bedeutet es für eine Gesellschaft, kontaktlos zu funktionieren? Wie entwickeln sich unsere Körper, unsere Gefühle und Ideen, wenn ihnen Bewegung, Begegnung und Austausch genommen werden? Was passiert mit der Kunst, wenn sie sich ausschließlich im Digitalen entfaltet, wenn wir sie nur noch eingeschränkt

sinnlich wahrnehmen, nicht mehr erleben dürfen? Eine künstlerische Arbeit, zu der man sich nicht körperlich in Beziehung setzen, sich in Nähe oder Abstand bringen darf, die man nicht mittels Fühlen, Riechen oder gar Schmecken, in Bewegung und gepaart mit der eigenen Selbstwahrnehmung erschließen kann, ist ein anderes Kunstwerk, berührt (bestenfalls) anders.

Eins Komma Fünf ist eine Ausstellung, die sich dem Abstand und seiner Vielschichtigkeit widmet. Sie beleuchtet Formen der Verbundenheit über die Distanz hinweg und das, was letztere verändert.

Jeder Mensch bewegt sich in einem dynamischen System, auf einer Achse zwischen zwei Polen. Diese Achse heißt Abstand. Die Pole, zwischen die diese Achse eingespannt ist, nennen sich Berührung und Kontaktlosigkeit – Isolation. Je nach Situation nähert man sich dem einen oder anderen Pol, geht kurzfristig in ihm auf, um dann wieder fort zu streben und gemeinsam um die Achse des Abstands zu rotieren.

Die Ausstellung wird unterstützt durch Kultursommer Rheinland-Pfalz.

Mainz

09.12.2021
Eins Komma Fünf

Eins Komma Fünf
10/10/21—09/01/22
Eröffnung: 09/10/2021, 16–21 Uhr

Army of Love
Lucy Beech & Edward Thomasson
Eva Grubinger
Hanne Lippard
Taus Makhacheva
Haroon Mirza
Agnieszka Polska
Anri Sala
Franz Erhard Walther

Physische Distanz zu anderen Personen zu halten, Menschenansammlungen zu meiden, die Reduktion von Kontakten – Abstand und Isolation (die Trennung von Populationen) versprechen in Zeiten der Pandemie persönliche Gesundheit und die allgemeine Eindämmung der Virusverbreitung. Die Vereinzelung wird zu einem heilsamen wie solidarischen Akt.

Doch das Verhältnis von Nähe und Abstand, der Umgang mit Distanzen prägen unser gesamtes Dasein. Der Mensch ist ein Wesen, das durch und mit Berührungen lebt. Sie führen uns in die Welt des Körperlichen. Das kindliche Immunsystem baut sich durch selbige überhaupt erst auf. Im Laufe unseres Lebens entwickeln wir ein Gespür dafür, welche Nähe schädlich, unangenehm, angemessen oder wohltuend ist. Wir halten uns von Feuer fern, bewegen uns auf Abstand zur Straße, gehen manchen Menschen aus dem Weg. All diese Beispiele bilden erlernte Techniken, die uns vor Gefahren schützen. Distanz zwischen sich und dem Alltag zu schaffen, zu konkreten Ereignissen oder Personen aufzubauen, bildet einen entscheidenden Teil des menschlichen Miteinanders. Doch wie verhält es sich mit einer verordneten Distanz? Mit dem auferlegten Verzicht auf Nähe?

Während einer Pandemie reicht das Abstandgebot weiter als 1,5 Meter: „Bleiben Sie zu Hause!“ Das bedeutet: Isolieren Sie sich, vermeiden Sie jeglichen physischen Kontakt, um sich und andere nicht in Gefahr zu bringen. Hören Sie auf, sich in soziale Gemeinschaft zu begeben!

Der dauerhafte Verzicht auf Nähe lässt menschliche Bedürfnisse verkümmern; fehlende Stimuli machen das )Denken eng. Was bedeutet es für eine Gesellschaft, kontaktlos zu funktionieren? Wie entwickeln sich unsere Körper, unsere Gefühle und Ideen, wenn ihnen Bewegung, Begegnung und Austausch genommen werden? Was passiert mit der Kunst, wenn sie sich ausschließlich im Digitalen entfaltet, wenn wir sie nur noch eingeschränkt

sinnlich wahrnehmen, nicht mehr erleben dürfen? Eine künstlerische Arbeit, zu der man sich nicht körperlich in Beziehung setzen, sich in Nähe oder Abstand bringen darf, die man nicht mittels Fühlen, Riechen oder gar Schmecken, in Bewegung und gepaart mit der eigenen Selbstwahrnehmung erschließen kann, ist ein anderes Kunstwerk, berührt (bestenfalls) anders.

Eins Komma Fünf ist eine Ausstellung, die sich dem Abstand und seiner Vielschichtigkeit widmet. Sie beleuchtet Formen der Verbundenheit über die Distanz hinweg und das, was letztere verändert.

Jeder Mensch bewegt sich in einem dynamischen System, auf einer Achse zwischen zwei Polen. Diese Achse heißt Abstand. Die Pole, zwischen die diese Achse eingespannt ist, nennen sich Berührung und Kontaktlosigkeit – Isolation. Je nach Situation nähert man sich dem einen oder anderen Pol, geht kurzfristig in ihm auf, um dann wieder fort zu streben und gemeinsam um die Achse des Abstands zu rotieren.

Die Ausstellung wird unterstützt durch Kultursommer Rheinland-Pfalz.

Mainz

10.12.2021
Eins Komma Fünf

Eins Komma Fünf
10/10/21—09/01/22
Eröffnung: 09/10/2021, 16–21 Uhr

Army of Love
Lucy Beech & Edward Thomasson
Eva Grubinger
Hanne Lippard
Taus Makhacheva
Haroon Mirza
Agnieszka Polska
Anri Sala
Franz Erhard Walther

Physische Distanz zu anderen Personen zu halten, Menschenansammlungen zu meiden, die Reduktion von Kontakten – Abstand und Isolation (die Trennung von Populationen) versprechen in Zeiten der Pandemie persönliche Gesundheit und die allgemeine Eindämmung der Virusverbreitung. Die Vereinzelung wird zu einem heilsamen wie solidarischen Akt.

Doch das Verhältnis von Nähe und Abstand, der Umgang mit Distanzen prägen unser gesamtes Dasein. Der Mensch ist ein Wesen, das durch und mit Berührungen lebt. Sie führen uns in die Welt des Körperlichen. Das kindliche Immunsystem baut sich durch selbige überhaupt erst auf. Im Laufe unseres Lebens entwickeln wir ein Gespür dafür, welche Nähe schädlich, unangenehm, angemessen oder wohltuend ist. Wir halten uns von Feuer fern, bewegen uns auf Abstand zur Straße, gehen manchen Menschen aus dem Weg. All diese Beispiele bilden erlernte Techniken, die uns vor Gefahren schützen. Distanz zwischen sich und dem Alltag zu schaffen, zu konkreten Ereignissen oder Personen aufzubauen, bildet einen entscheidenden Teil des menschlichen Miteinanders. Doch wie verhält es sich mit einer verordneten Distanz? Mit dem auferlegten Verzicht auf Nähe?

Während einer Pandemie reicht das Abstandgebot weiter als 1,5 Meter: „Bleiben Sie zu Hause!“ Das bedeutet: Isolieren Sie sich, vermeiden Sie jeglichen physischen Kontakt, um sich und andere nicht in Gefahr zu bringen. Hören Sie auf, sich in soziale Gemeinschaft zu begeben!

Der dauerhafte Verzicht auf Nähe lässt menschliche Bedürfnisse verkümmern; fehlende Stimuli machen das )Denken eng. Was bedeutet es für eine Gesellschaft, kontaktlos zu funktionieren? Wie entwickeln sich unsere Körper, unsere Gefühle und Ideen, wenn ihnen Bewegung, Begegnung und Austausch genommen werden? Was passiert mit der Kunst, wenn sie sich ausschließlich im Digitalen entfaltet, wenn wir sie nur noch eingeschränkt

sinnlich wahrnehmen, nicht mehr erleben dürfen? Eine künstlerische Arbeit, zu der man sich nicht körperlich in Beziehung setzen, sich in Nähe oder Abstand bringen darf, die man nicht mittels Fühlen, Riechen oder gar Schmecken, in Bewegung und gepaart mit der eigenen Selbstwahrnehmung erschließen kann, ist ein anderes Kunstwerk, berührt (bestenfalls) anders.

Eins Komma Fünf ist eine Ausstellung, die sich dem Abstand und seiner Vielschichtigkeit widmet. Sie beleuchtet Formen der Verbundenheit über die Distanz hinweg und das, was letztere verändert.

Jeder Mensch bewegt sich in einem dynamischen System, auf einer Achse zwischen zwei Polen. Diese Achse heißt Abstand. Die Pole, zwischen die diese Achse eingespannt ist, nennen sich Berührung und Kontaktlosigkeit – Isolation. Je nach Situation nähert man sich dem einen oder anderen Pol, geht kurzfristig in ihm auf, um dann wieder fort zu streben und gemeinsam um die Achse des Abstands zu rotieren.

Die Ausstellung wird unterstützt durch Kultursommer Rheinland-Pfalz.

Mainz

11.12.2021
Eins Komma Fünf

Eins Komma Fünf
10/10/21—09/01/22
Eröffnung: 09/10/2021, 16–21 Uhr

Army of Love
Lucy Beech & Edward Thomasson
Eva Grubinger
Hanne Lippard
Taus Makhacheva
Haroon Mirza
Agnieszka Polska
Anri Sala
Franz Erhard Walther

Physische Distanz zu anderen Personen zu halten, Menschenansammlungen zu meiden, die Reduktion von Kontakten – Abstand und Isolation (die Trennung von Populationen) versprechen in Zeiten der Pandemie persönliche Gesundheit und die allgemeine Eindämmung der Virusverbreitung. Die Vereinzelung wird zu einem heilsamen wie solidarischen Akt.

Doch das Verhältnis von Nähe und Abstand, der Umgang mit Distanzen prägen unser gesamtes Dasein. Der Mensch ist ein Wesen, das durch und mit Berührungen lebt. Sie führen uns in die Welt des Körperlichen. Das kindliche Immunsystem baut sich durch selbige überhaupt erst auf. Im Laufe unseres Lebens entwickeln wir ein Gespür dafür, welche Nähe schädlich, unangenehm, angemessen oder wohltuend ist. Wir halten uns von Feuer fern, bewegen uns auf Abstand zur Straße, gehen manchen Menschen aus dem Weg. All diese Beispiele bilden erlernte Techniken, die uns vor Gefahren schützen. Distanz zwischen sich und dem Alltag zu schaffen, zu konkreten Ereignissen oder Personen aufzubauen, bildet einen entscheidenden Teil des menschlichen Miteinanders. Doch wie verhält es sich mit einer verordneten Distanz? Mit dem auferlegten Verzicht auf Nähe?

Während einer Pandemie reicht das Abstandgebot weiter als 1,5 Meter: „Bleiben Sie zu Hause!“ Das bedeutet: Isolieren Sie sich, vermeiden Sie jeglichen physischen Kontakt, um sich und andere nicht in Gefahr zu bringen. Hören Sie auf, sich in soziale Gemeinschaft zu begeben!

Der dauerhafte Verzicht auf Nähe lässt menschliche Bedürfnisse verkümmern; fehlende Stimuli machen das )Denken eng. Was bedeutet es für eine Gesellschaft, kontaktlos zu funktionieren? Wie entwickeln sich unsere Körper, unsere Gefühle und Ideen, wenn ihnen Bewegung, Begegnung und Austausch genommen werden? Was passiert mit der Kunst, wenn sie sich ausschließlich im Digitalen entfaltet, wenn wir sie nur noch eingeschränkt

sinnlich wahrnehmen, nicht mehr erleben dürfen? Eine künstlerische Arbeit, zu der man sich nicht körperlich in Beziehung setzen, sich in Nähe oder Abstand bringen darf, die man nicht mittels Fühlen, Riechen oder gar Schmecken, in Bewegung und gepaart mit der eigenen Selbstwahrnehmung erschließen kann, ist ein anderes Kunstwerk, berührt (bestenfalls) anders.

Eins Komma Fünf ist eine Ausstellung, die sich dem Abstand und seiner Vielschichtigkeit widmet. Sie beleuchtet Formen der Verbundenheit über die Distanz hinweg und das, was letztere verändert.

Jeder Mensch bewegt sich in einem dynamischen System, auf einer Achse zwischen zwei Polen. Diese Achse heißt Abstand. Die Pole, zwischen die diese Achse eingespannt ist, nennen sich Berührung und Kontaktlosigkeit – Isolation. Je nach Situation nähert man sich dem einen oder anderen Pol, geht kurzfristig in ihm auf, um dann wieder fort zu streben und gemeinsam um die Achse des Abstands zu rotieren.

Die Ausstellung wird unterstützt durch Kultursommer Rheinland-Pfalz.

Mainz

12.12.2021
Eins Komma Fünf

Eins Komma Fünf
10/10/21—09/01/22
Eröffnung: 09/10/2021, 16–21 Uhr

Army of Love
Lucy Beech & Edward Thomasson
Eva Grubinger
Hanne Lippard
Taus Makhacheva
Haroon Mirza
Agnieszka Polska
Anri Sala
Franz Erhard Walther

Physische Distanz zu anderen Personen zu halten, Menschenansammlungen zu meiden, die Reduktion von Kontakten – Abstand und Isolation (die Trennung von Populationen) versprechen in Zeiten der Pandemie persönliche Gesundheit und die allgemeine Eindämmung der Virusverbreitung. Die Vereinzelung wird zu einem heilsamen wie solidarischen Akt.

Doch das Verhältnis von Nähe und Abstand, der Umgang mit Distanzen prägen unser gesamtes Dasein. Der Mensch ist ein Wesen, das durch und mit Berührungen lebt. Sie führen uns in die Welt des Körperlichen. Das kindliche Immunsystem baut sich durch selbige überhaupt erst auf. Im Laufe unseres Lebens entwickeln wir ein Gespür dafür, welche Nähe schädlich, unangenehm, angemessen oder wohltuend ist. Wir halten uns von Feuer fern, bewegen uns auf Abstand zur Straße, gehen manchen Menschen aus dem Weg. All diese Beispiele bilden erlernte Techniken, die uns vor Gefahren schützen. Distanz zwischen sich und dem Alltag zu schaffen, zu konkreten Ereignissen oder Personen aufzubauen, bildet einen entscheidenden Teil des menschlichen Miteinanders. Doch wie verhält es sich mit einer verordneten Distanz? Mit dem auferlegten Verzicht auf Nähe?

Während einer Pandemie reicht das Abstandgebot weiter als 1,5 Meter: „Bleiben Sie zu Hause!“ Das bedeutet: Isolieren Sie sich, vermeiden Sie jeglichen physischen Kontakt, um sich und andere nicht in Gefahr zu bringen. Hören Sie auf, sich in soziale Gemeinschaft zu begeben!

Der dauerhafte Verzicht auf Nähe lässt menschliche Bedürfnisse verkümmern; fehlende Stimuli machen das )Denken eng. Was bedeutet es für eine Gesellschaft, kontaktlos zu funktionieren? Wie entwickeln sich unsere Körper, unsere Gefühle und Ideen, wenn ihnen Bewegung, Begegnung und Austausch genommen werden? Was passiert mit der Kunst, wenn sie sich ausschließlich im Digitalen entfaltet, wenn wir sie nur noch eingeschränkt

sinnlich wahrnehmen, nicht mehr erleben dürfen? Eine künstlerische Arbeit, zu der man sich nicht körperlich in Beziehung setzen, sich in Nähe oder Abstand bringen darf, die man nicht mittels Fühlen, Riechen oder gar Schmecken, in Bewegung und gepaart mit der eigenen Selbstwahrnehmung erschließen kann, ist ein anderes Kunstwerk, berührt (bestenfalls) anders.

Eins Komma Fünf ist eine Ausstellung, die sich dem Abstand und seiner Vielschichtigkeit widmet. Sie beleuchtet Formen der Verbundenheit über die Distanz hinweg und das, was letztere verändert.

Jeder Mensch bewegt sich in einem dynamischen System, auf einer Achse zwischen zwei Polen. Diese Achse heißt Abstand. Die Pole, zwischen die diese Achse eingespannt ist, nennen sich Berührung und Kontaktlosigkeit – Isolation. Je nach Situation nähert man sich dem einen oder anderen Pol, geht kurzfristig in ihm auf, um dann wieder fort zu streben und gemeinsam um die Achse des Abstands zu rotieren.

Die Ausstellung wird unterstützt durch Kultursommer Rheinland-Pfalz.

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13.12.2021
Eins Komma Fünf

Eins Komma Fünf
10/10/21—09/01/22
Eröffnung: 09/10/2021, 16–21 Uhr

Army of Love
Lucy Beech & Edward Thomasson
Eva Grubinger
Hanne Lippard
Taus Makhacheva
Haroon Mirza
Agnieszka Polska
Anri Sala
Franz Erhard Walther

Physische Distanz zu anderen Personen zu halten, Menschenansammlungen zu meiden, die Reduktion von Kontakten – Abstand und Isolation (die Trennung von Populationen) versprechen in Zeiten der Pandemie persönliche Gesundheit und die allgemeine Eindämmung der Virusverbreitung. Die Vereinzelung wird zu einem heilsamen wie solidarischen Akt.

Doch das Verhältnis von Nähe und Abstand, der Umgang mit Distanzen prägen unser gesamtes Dasein. Der Mensch ist ein Wesen, das durch und mit Berührungen lebt. Sie führen uns in die Welt des Körperlichen. Das kindliche Immunsystem baut sich durch selbige überhaupt erst auf. Im Laufe unseres Lebens entwickeln wir ein Gespür dafür, welche Nähe schädlich, unangenehm, angemessen oder wohltuend ist. Wir halten uns von Feuer fern, bewegen uns auf Abstand zur Straße, gehen manchen Menschen aus dem Weg. All diese Beispiele bilden erlernte Techniken, die uns vor Gefahren schützen. Distanz zwischen sich und dem Alltag zu schaffen, zu konkreten Ereignissen oder Personen aufzubauen, bildet einen entscheidenden Teil des menschlichen Miteinanders. Doch wie verhält es sich mit einer verordneten Distanz? Mit dem auferlegten Verzicht auf Nähe?

Während einer Pandemie reicht das Abstandgebot weiter als 1,5 Meter: „Bleiben Sie zu Hause!“ Das bedeutet: Isolieren Sie sich, vermeiden Sie jeglichen physischen Kontakt, um sich und andere nicht in Gefahr zu bringen. Hören Sie auf, sich in soziale Gemeinschaft zu begeben!

Der dauerhafte Verzicht auf Nähe lässt menschliche Bedürfnisse verkümmern; fehlende Stimuli machen das )Denken eng. Was bedeutet es für eine Gesellschaft, kontaktlos zu funktionieren? Wie entwickeln sich unsere Körper, unsere Gefühle und Ideen, wenn ihnen Bewegung, Begegnung und Austausch genommen werden? Was passiert mit der Kunst, wenn sie sich ausschließlich im Digitalen entfaltet, wenn wir sie nur noch eingeschränkt

sinnlich wahrnehmen, nicht mehr erleben dürfen? Eine künstlerische Arbeit, zu der man sich nicht körperlich in Beziehung setzen, sich in Nähe oder Abstand bringen darf, die man nicht mittels Fühlen, Riechen oder gar Schmecken, in Bewegung und gepaart mit der eigenen Selbstwahrnehmung erschließen kann, ist ein anderes Kunstwerk, berührt (bestenfalls) anders.

Eins Komma Fünf ist eine Ausstellung, die sich dem Abstand und seiner Vielschichtigkeit widmet. Sie beleuchtet Formen der Verbundenheit über die Distanz hinweg und das, was letztere verändert.

Jeder Mensch bewegt sich in einem dynamischen System, auf einer Achse zwischen zwei Polen. Diese Achse heißt Abstand. Die Pole, zwischen die diese Achse eingespannt ist, nennen sich Berührung und Kontaktlosigkeit – Isolation. Je nach Situation nähert man sich dem einen oder anderen Pol, geht kurzfristig in ihm auf, um dann wieder fort zu streben und gemeinsam um die Achse des Abstands zu rotieren.

Die Ausstellung wird unterstützt durch Kultursommer Rheinland-Pfalz.

Mainz

15.12.2021
Eins Komma Fünf

Eins Komma Fünf
10/10/21—09/01/22
Eröffnung: 09/10/2021, 16–21 Uhr

Army of Love
Lucy Beech & Edward Thomasson
Eva Grubinger
Hanne Lippard
Taus Makhacheva
Haroon Mirza
Agnieszka Polska
Anri Sala
Franz Erhard Walther

Physische Distanz zu anderen Personen zu halten, Menschenansammlungen zu meiden, die Reduktion von Kontakten – Abstand und Isolation (die Trennung von Populationen) versprechen in Zeiten der Pandemie persönliche Gesundheit und die allgemeine Eindämmung der Virusverbreitung. Die Vereinzelung wird zu einem heilsamen wie solidarischen Akt.

Doch das Verhältnis von Nähe und Abstand, der Umgang mit Distanzen prägen unser gesamtes Dasein. Der Mensch ist ein Wesen, das durch und mit Berührungen lebt. Sie führen uns in die Welt des Körperlichen. Das kindliche Immunsystem baut sich durch selbige überhaupt erst auf. Im Laufe unseres Lebens entwickeln wir ein Gespür dafür, welche Nähe schädlich, unangenehm, angemessen oder wohltuend ist. Wir halten uns von Feuer fern, bewegen uns auf Abstand zur Straße, gehen manchen Menschen aus dem Weg. All diese Beispiele bilden erlernte Techniken, die uns vor Gefahren schützen. Distanz zwischen sich und dem Alltag zu schaffen, zu konkreten Ereignissen oder Personen aufzubauen, bildet einen entscheidenden Teil des menschlichen Miteinanders. Doch wie verhält es sich mit einer verordneten Distanz? Mit dem auferlegten Verzicht auf Nähe?

Während einer Pandemie reicht das Abstandgebot weiter als 1,5 Meter: „Bleiben Sie zu Hause!“ Das bedeutet: Isolieren Sie sich, vermeiden Sie jeglichen physischen Kontakt, um sich und andere nicht in Gefahr zu bringen. Hören Sie auf, sich in soziale Gemeinschaft zu begeben!

Der dauerhafte Verzicht auf Nähe lässt menschliche Bedürfnisse verkümmern; fehlende Stimuli machen das )Denken eng. Was bedeutet es für eine Gesellschaft, kontaktlos zu funktionieren? Wie entwickeln sich unsere Körper, unsere Gefühle und Ideen, wenn ihnen Bewegung, Begegnung und Austausch genommen werden? Was passiert mit der Kunst, wenn sie sich ausschließlich im Digitalen entfaltet, wenn wir sie nur noch eingeschränkt

sinnlich wahrnehmen, nicht mehr erleben dürfen? Eine künstlerische Arbeit, zu der man sich nicht körperlich in Beziehung setzen, sich in Nähe oder Abstand bringen darf, die man nicht mittels Fühlen, Riechen oder gar Schmecken, in Bewegung und gepaart mit der eigenen Selbstwahrnehmung erschließen kann, ist ein anderes Kunstwerk, berührt (bestenfalls) anders.

Eins Komma Fünf ist eine Ausstellung, die sich dem Abstand und seiner Vielschichtigkeit widmet. Sie beleuchtet Formen der Verbundenheit über die Distanz hinweg und das, was letztere verändert.

Jeder Mensch bewegt sich in einem dynamischen System, auf einer Achse zwischen zwei Polen. Diese Achse heißt Abstand. Die Pole, zwischen die diese Achse eingespannt ist, nennen sich Berührung und Kontaktlosigkeit – Isolation. Je nach Situation nähert man sich dem einen oder anderen Pol, geht kurzfristig in ihm auf, um dann wieder fort zu streben und gemeinsam um die Achse des Abstands zu rotieren.

Die Ausstellung wird unterstützt durch Kultursommer Rheinland-Pfalz.

Mainz

16.12.2021
Eins Komma Fünf

Eins Komma Fünf
10/10/21—09/01/22
Eröffnung: 09/10/2021, 16–21 Uhr

Army of Love
Lucy Beech & Edward Thomasson
Eva Grubinger
Hanne Lippard
Taus Makhacheva
Haroon Mirza
Agnieszka Polska
Anri Sala
Franz Erhard Walther

Physische Distanz zu anderen Personen zu halten, Menschenansammlungen zu meiden, die Reduktion von Kontakten – Abstand und Isolation (die Trennung von Populationen) versprechen in Zeiten der Pandemie persönliche Gesundheit und die allgemeine Eindämmung der Virusverbreitung. Die Vereinzelung wird zu einem heilsamen wie solidarischen Akt.

Doch das Verhältnis von Nähe und Abstand, der Umgang mit Distanzen prägen unser gesamtes Dasein. Der Mensch ist ein Wesen, das durch und mit Berührungen lebt. Sie führen uns in die Welt des Körperlichen. Das kindliche Immunsystem baut sich durch selbige überhaupt erst auf. Im Laufe unseres Lebens entwickeln wir ein Gespür dafür, welche Nähe schädlich, unangenehm, angemessen oder wohltuend ist. Wir halten uns von Feuer fern, bewegen uns auf Abstand zur Straße, gehen manchen Menschen aus dem Weg. All diese Beispiele bilden erlernte Techniken, die uns vor Gefahren schützen. Distanz zwischen sich und dem Alltag zu schaffen, zu konkreten Ereignissen oder Personen aufzubauen, bildet einen entscheidenden Teil des menschlichen Miteinanders. Doch wie verhält es sich mit einer verordneten Distanz? Mit dem auferlegten Verzicht auf Nähe?

Während einer Pandemie reicht das Abstandgebot weiter als 1,5 Meter: „Bleiben Sie zu Hause!“ Das bedeutet: Isolieren Sie sich, vermeiden Sie jeglichen physischen Kontakt, um sich und andere nicht in Gefahr zu bringen. Hören Sie auf, sich in soziale Gemeinschaft zu begeben!

Der dauerhafte Verzicht auf Nähe lässt menschliche Bedürfnisse verkümmern; fehlende Stimuli machen das )Denken eng. Was bedeutet es für eine Gesellschaft, kontaktlos zu funktionieren? Wie entwickeln sich unsere Körper, unsere Gefühle und Ideen, wenn ihnen Bewegung, Begegnung und Austausch genommen werden? Was passiert mit der Kunst, wenn sie sich ausschließlich im Digitalen entfaltet, wenn wir sie nur noch eingeschränkt

sinnlich wahrnehmen, nicht mehr erleben dürfen? Eine künstlerische Arbeit, zu der man sich nicht körperlich in Beziehung setzen, sich in Nähe oder Abstand bringen darf, die man nicht mittels Fühlen, Riechen oder gar Schmecken, in Bewegung und gepaart mit der eigenen Selbstwahrnehmung erschließen kann, ist ein anderes Kunstwerk, berührt (bestenfalls) anders.

Eins Komma Fünf ist eine Ausstellung, die sich dem Abstand und seiner Vielschichtigkeit widmet. Sie beleuchtet Formen der Verbundenheit über die Distanz hinweg und das, was letztere verändert.

Jeder Mensch bewegt sich in einem dynamischen System, auf einer Achse zwischen zwei Polen. Diese Achse heißt Abstand. Die Pole, zwischen die diese Achse eingespannt ist, nennen sich Berührung und Kontaktlosigkeit – Isolation. Je nach Situation nähert man sich dem einen oder anderen Pol, geht kurzfristig in ihm auf, um dann wieder fort zu streben und gemeinsam um die Achse des Abstands zu rotieren.

Die Ausstellung wird unterstützt durch Kultursommer Rheinland-Pfalz.

Mainz

17.12.2021
Eins Komma Fünf

Eins Komma Fünf
10/10/21—09/01/22
Eröffnung: 09/10/2021, 16–21 Uhr

Army of Love
Lucy Beech & Edward Thomasson
Eva Grubinger
Hanne Lippard
Taus Makhacheva
Haroon Mirza
Agnieszka Polska
Anri Sala
Franz Erhard Walther

Physische Distanz zu anderen Personen zu halten, Menschenansammlungen zu meiden, die Reduktion von Kontakten – Abstand und Isolation (die Trennung von Populationen) versprechen in Zeiten der Pandemie persönliche Gesundheit und die allgemeine Eindämmung der Virusverbreitung. Die Vereinzelung wird zu einem heilsamen wie solidarischen Akt.

Doch das Verhältnis von Nähe und Abstand, der Umgang mit Distanzen prägen unser gesamtes Dasein. Der Mensch ist ein Wesen, das durch und mit Berührungen lebt. Sie führen uns in die Welt des Körperlichen. Das kindliche Immunsystem baut sich durch selbige überhaupt erst auf. Im Laufe unseres Lebens entwickeln wir ein Gespür dafür, welche Nähe schädlich, unangenehm, angemessen oder wohltuend ist. Wir halten uns von Feuer fern, bewegen uns auf Abstand zur Straße, gehen manchen Menschen aus dem Weg. All diese Beispiele bilden erlernte Techniken, die uns vor Gefahren schützen. Distanz zwischen sich und dem Alltag zu schaffen, zu konkreten Ereignissen oder Personen aufzubauen, bildet einen entscheidenden Teil des menschlichen Miteinanders. Doch wie verhält es sich mit einer verordneten Distanz? Mit dem auferlegten Verzicht auf Nähe?

Während einer Pandemie reicht das Abstandgebot weiter als 1,5 Meter: „Bleiben Sie zu Hause!“ Das bedeutet: Isolieren Sie sich, vermeiden Sie jeglichen physischen Kontakt, um sich und andere nicht in Gefahr zu bringen. Hören Sie auf, sich in soziale Gemeinschaft zu begeben!

Der dauerhafte Verzicht auf Nähe lässt menschliche Bedürfnisse verkümmern; fehlende Stimuli machen das )Denken eng. Was bedeutet es für eine Gesellschaft, kontaktlos zu funktionieren? Wie entwickeln sich unsere Körper, unsere Gefühle und Ideen, wenn ihnen Bewegung, Begegnung und Austausch genommen werden? Was passiert mit der Kunst, wenn sie sich ausschließlich im Digitalen entfaltet, wenn wir sie nur noch eingeschränkt

sinnlich wahrnehmen, nicht mehr erleben dürfen? Eine künstlerische Arbeit, zu der man sich nicht körperlich in Beziehung setzen, sich in Nähe oder Abstand bringen darf, die man nicht mittels Fühlen, Riechen oder gar Schmecken, in Bewegung und gepaart mit der eigenen Selbstwahrnehmung erschließen kann, ist ein anderes Kunstwerk, berührt (bestenfalls) anders.

Eins Komma Fünf ist eine Ausstellung, die sich dem Abstand und seiner Vielschichtigkeit widmet. Sie beleuchtet Formen der Verbundenheit über die Distanz hinweg und das, was letztere verändert.

Jeder Mensch bewegt sich in einem dynamischen System, auf einer Achse zwischen zwei Polen. Diese Achse heißt Abstand. Die Pole, zwischen die diese Achse eingespannt ist, nennen sich Berührung und Kontaktlosigkeit – Isolation. Je nach Situation nähert man sich dem einen oder anderen Pol, geht kurzfristig in ihm auf, um dann wieder fort zu streben und gemeinsam um die Achse des Abstands zu rotieren.

Die Ausstellung wird unterstützt durch Kultursommer Rheinland-Pfalz.

Mainz

18.12.2021
Eins Komma Fünf

Eins Komma Fünf
10/10/21—09/01/22
Eröffnung: 09/10/2021, 16–21 Uhr

Army of Love
Lucy Beech & Edward Thomasson
Eva Grubinger
Hanne Lippard
Taus Makhacheva
Haroon Mirza
Agnieszka Polska
Anri Sala
Franz Erhard Walther

Physische Distanz zu anderen Personen zu halten, Menschenansammlungen zu meiden, die Reduktion von Kontakten – Abstand und Isolation (die Trennung von Populationen) versprechen in Zeiten der Pandemie persönliche Gesundheit und die allgemeine Eindämmung der Virusverbreitung. Die Vereinzelung wird zu einem heilsamen wie solidarischen Akt.

Doch das Verhältnis von Nähe und Abstand, der Umgang mit Distanzen prägen unser gesamtes Dasein. Der Mensch ist ein Wesen, das durch und mit Berührungen lebt. Sie führen uns in die Welt des Körperlichen. Das kindliche Immunsystem baut sich durch selbige überhaupt erst auf. Im Laufe unseres Lebens entwickeln wir ein Gespür dafür, welche Nähe schädlich, unangenehm, angemessen oder wohltuend ist. Wir halten uns von Feuer fern, bewegen uns auf Abstand zur Straße, gehen manchen Menschen aus dem Weg. All diese Beispiele bilden erlernte Techniken, die uns vor Gefahren schützen. Distanz zwischen sich und dem Alltag zu schaffen, zu konkreten Ereignissen oder Personen aufzubauen, bildet einen entscheidenden Teil des menschlichen Miteinanders. Doch wie verhält es sich mit einer verordneten Distanz? Mit dem auferlegten Verzicht auf Nähe?

Während einer Pandemie reicht das Abstandgebot weiter als 1,5 Meter: „Bleiben Sie zu Hause!“ Das bedeutet: Isolieren Sie sich, vermeiden Sie jeglichen physischen Kontakt, um sich und andere nicht in Gefahr zu bringen. Hören Sie auf, sich in soziale Gemeinschaft zu begeben!

Der dauerhafte Verzicht auf Nähe lässt menschliche Bedürfnisse verkümmern; fehlende Stimuli machen das )Denken eng. Was bedeutet es für eine Gesellschaft, kontaktlos zu funktionieren? Wie entwickeln sich unsere Körper, unsere Gefühle und Ideen, wenn ihnen Bewegung, Begegnung und Austausch genommen werden? Was passiert mit der Kunst, wenn sie sich ausschließlich im Digitalen entfaltet, wenn wir sie nur noch eingeschränkt

sinnlich wahrnehmen, nicht mehr erleben dürfen? Eine künstlerische Arbeit, zu der man sich nicht körperlich in Beziehung setzen, sich in Nähe oder Abstand bringen darf, die man nicht mittels Fühlen, Riechen oder gar Schmecken, in Bewegung und gepaart mit der eigenen Selbstwahrnehmung erschließen kann, ist ein anderes Kunstwerk, berührt (bestenfalls) anders.

Eins Komma Fünf ist eine Ausstellung, die sich dem Abstand und seiner Vielschichtigkeit widmet. Sie beleuchtet Formen der Verbundenheit über die Distanz hinweg und das, was letztere verändert.

Jeder Mensch bewegt sich in einem dynamischen System, auf einer Achse zwischen zwei Polen. Diese Achse heißt Abstand. Die Pole, zwischen die diese Achse eingespannt ist, nennen sich Berührung und Kontaktlosigkeit – Isolation. Je nach Situation nähert man sich dem einen oder anderen Pol, geht kurzfristig in ihm auf, um dann wieder fort zu streben und gemeinsam um die Achse des Abstands zu rotieren.

Die Ausstellung wird unterstützt durch Kultursommer Rheinland-Pfalz.

Mainz

19.12.2021
Eins Komma Fünf

Eins Komma Fünf
10/10/21—09/01/22
Eröffnung: 09/10/2021, 16–21 Uhr

Army of Love
Lucy Beech & Edward Thomasson
Eva Grubinger
Hanne Lippard
Taus Makhacheva
Haroon Mirza
Agnieszka Polska
Anri Sala
Franz Erhard Walther

Physische Distanz zu anderen Personen zu halten, Menschenansammlungen zu meiden, die Reduktion von Kontakten – Abstand und Isolation (die Trennung von Populationen) versprechen in Zeiten der Pandemie persönliche Gesundheit und die allgemeine Eindämmung der Virusverbreitung. Die Vereinzelung wird zu einem heilsamen wie solidarischen Akt.

Doch das Verhältnis von Nähe und Abstand, der Umgang mit Distanzen prägen unser gesamtes Dasein. Der Mensch ist ein Wesen, das durch und mit Berührungen lebt. Sie führen uns in die Welt des Körperlichen. Das kindliche Immunsystem baut sich durch selbige überhaupt erst auf. Im Laufe unseres Lebens entwickeln wir ein Gespür dafür, welche Nähe schädlich, unangenehm, angemessen oder wohltuend ist. Wir halten uns von Feuer fern, bewegen uns auf Abstand zur Straße, gehen manchen Menschen aus dem Weg. All diese Beispiele bilden erlernte Techniken, die uns vor Gefahren schützen. Distanz zwischen sich und dem Alltag zu schaffen, zu konkreten Ereignissen oder Personen aufzubauen, bildet einen entscheidenden Teil des menschlichen Miteinanders. Doch wie verhält es sich mit einer verordneten Distanz? Mit dem auferlegten Verzicht auf Nähe?

Während einer Pandemie reicht das Abstandgebot weiter als 1,5 Meter: „Bleiben Sie zu Hause!“ Das bedeutet: Isolieren Sie sich, vermeiden Sie jeglichen physischen Kontakt, um sich und andere nicht in Gefahr zu bringen. Hören Sie auf, sich in soziale Gemeinschaft zu begeben!

Der dauerhafte Verzicht auf Nähe lässt menschliche Bedürfnisse verkümmern; fehlende Stimuli machen das )Denken eng. Was bedeutet es für eine Gesellschaft, kontaktlos zu funktionieren? Wie entwickeln sich unsere Körper, unsere Gefühle und Ideen, wenn ihnen Bewegung, Begegnung und Austausch genommen werden? Was passiert mit der Kunst, wenn sie sich ausschließlich im Digitalen entfaltet, wenn wir sie nur noch eingeschränkt

sinnlich wahrnehmen, nicht mehr erleben dürfen? Eine künstlerische Arbeit, zu der man sich nicht körperlich in Beziehung setzen, sich in Nähe oder Abstand bringen darf, die man nicht mittels Fühlen, Riechen oder gar Schmecken, in Bewegung und gepaart mit der eigenen Selbstwahrnehmung erschließen kann, ist ein anderes Kunstwerk, berührt (bestenfalls) anders.

Eins Komma Fünf ist eine Ausstellung, die sich dem Abstand und seiner Vielschichtigkeit widmet. Sie beleuchtet Formen der Verbundenheit über die Distanz hinweg und das, was letztere verändert.

Jeder Mensch bewegt sich in einem dynamischen System, auf einer Achse zwischen zwei Polen. Diese Achse heißt Abstand. Die Pole, zwischen die diese Achse eingespannt ist, nennen sich Berührung und Kontaktlosigkeit – Isolation. Je nach Situation nähert man sich dem einen oder anderen Pol, geht kurzfristig in ihm auf, um dann wieder fort zu streben und gemeinsam um die Achse des Abstands zu rotieren.

Die Ausstellung wird unterstützt durch Kultursommer Rheinland-Pfalz.

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20.12.2021
Eins Komma Fünf

Eins Komma Fünf
10/10/21—09/01/22
Eröffnung: 09/10/2021, 16–21 Uhr

Army of Love
Lucy Beech & Edward Thomasson
Eva Grubinger
Hanne Lippard
Taus Makhacheva
Haroon Mirza
Agnieszka Polska
Anri Sala
Franz Erhard Walther

Physische Distanz zu anderen Personen zu halten, Menschenansammlungen zu meiden, die Reduktion von Kontakten – Abstand und Isolation (die Trennung von Populationen) versprechen in Zeiten der Pandemie persönliche Gesundheit und die allgemeine Eindämmung der Virusverbreitung. Die Vereinzelung wird zu einem heilsamen wie solidarischen Akt.

Doch das Verhältnis von Nähe und Abstand, der Umgang mit Distanzen prägen unser gesamtes Dasein. Der Mensch ist ein Wesen, das durch und mit Berührungen lebt. Sie führen uns in die Welt des Körperlichen. Das kindliche Immunsystem baut sich durch selbige überhaupt erst auf. Im Laufe unseres Lebens entwickeln wir ein Gespür dafür, welche Nähe schädlich, unangenehm, angemessen oder wohltuend ist. Wir halten uns von Feuer fern, bewegen uns auf Abstand zur Straße, gehen manchen Menschen aus dem Weg. All diese Beispiele bilden erlernte Techniken, die uns vor Gefahren schützen. Distanz zwischen sich und dem Alltag zu schaffen, zu konkreten Ereignissen oder Personen aufzubauen, bildet einen entscheidenden Teil des menschlichen Miteinanders. Doch wie verhält es sich mit einer verordneten Distanz? Mit dem auferlegten Verzicht auf Nähe?

Während einer Pandemie reicht das Abstandgebot weiter als 1,5 Meter: „Bleiben Sie zu Hause!“ Das bedeutet: Isolieren Sie sich, vermeiden Sie jeglichen physischen Kontakt, um sich und andere nicht in Gefahr zu bringen. Hören Sie auf, sich in soziale Gemeinschaft zu begeben!

Der dauerhafte Verzicht auf Nähe lässt menschliche Bedürfnisse verkümmern; fehlende Stimuli machen das )Denken eng. Was bedeutet es für eine Gesellschaft, kontaktlos zu funktionieren? Wie entwickeln sich unsere Körper, unsere Gefühle und Ideen, wenn ihnen Bewegung, Begegnung und Austausch genommen werden? Was passiert mit der Kunst, wenn sie sich ausschließlich im Digitalen entfaltet, wenn wir sie nur noch eingeschränkt

sinnlich wahrnehmen, nicht mehr erleben dürfen? Eine künstlerische Arbeit, zu der man sich nicht körperlich in Beziehung setzen, sich in Nähe oder Abstand bringen darf, die man nicht mittels Fühlen, Riechen oder gar Schmecken, in Bewegung und gepaart mit der eigenen Selbstwahrnehmung erschließen kann, ist ein anderes Kunstwerk, berührt (bestenfalls) anders.

Eins Komma Fünf ist eine Ausstellung, die sich dem Abstand und seiner Vielschichtigkeit widmet. Sie beleuchtet Formen der Verbundenheit über die Distanz hinweg und das, was letztere verändert.

Jeder Mensch bewegt sich in einem dynamischen System, auf einer Achse zwischen zwei Polen. Diese Achse heißt Abstand. Die Pole, zwischen die diese Achse eingespannt ist, nennen sich Berührung und Kontaktlosigkeit – Isolation. Je nach Situation nähert man sich dem einen oder anderen Pol, geht kurzfristig in ihm auf, um dann wieder fort zu streben und gemeinsam um die Achse des Abstands zu rotieren.

Die Ausstellung wird unterstützt durch Kultursommer Rheinland-Pfalz.

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22.12.2021
Eins Komma Fünf

Eins Komma Fünf
10/10/21—09/01/22
Eröffnung: 09/10/2021, 16–21 Uhr

Army of Love
Lucy Beech & Edward Thomasson
Eva Grubinger
Hanne Lippard
Taus Makhacheva
Haroon Mirza
Agnieszka Polska
Anri Sala
Franz Erhard Walther

Physische Distanz zu anderen Personen zu halten, Menschenansammlungen zu meiden, die Reduktion von Kontakten – Abstand und Isolation (die Trennung von Populationen) versprechen in Zeiten der Pandemie persönliche Gesundheit und die allgemeine Eindämmung der Virusverbreitung. Die Vereinzelung wird zu einem heilsamen wie solidarischen Akt.

Doch das Verhältnis von Nähe und Abstand, der Umgang mit Distanzen prägen unser gesamtes Dasein. Der Mensch ist ein Wesen, das durch und mit Berührungen lebt. Sie führen uns in die Welt des Körperlichen. Das kindliche Immunsystem baut sich durch selbige überhaupt erst auf. Im Laufe unseres Lebens entwickeln wir ein Gespür dafür, welche Nähe schädlich, unangenehm, angemessen oder wohltuend ist. Wir halten uns von Feuer fern, bewegen uns auf Abstand zur Straße, gehen manchen Menschen aus dem Weg. All diese Beispiele bilden erlernte Techniken, die uns vor Gefahren schützen. Distanz zwischen sich und dem Alltag zu schaffen, zu konkreten Ereignissen oder Personen aufzubauen, bildet einen entscheidenden Teil des menschlichen Miteinanders. Doch wie verhält es sich mit einer verordneten Distanz? Mit dem auferlegten Verzicht auf Nähe?

Während einer Pandemie reicht das Abstandgebot weiter als 1,5 Meter: „Bleiben Sie zu Hause!“ Das bedeutet: Isolieren Sie sich, vermeiden Sie jeglichen physischen Kontakt, um sich und andere nicht in Gefahr zu bringen. Hören Sie auf, sich in soziale Gemeinschaft zu begeben!

Der dauerhafte Verzicht auf Nähe lässt menschliche Bedürfnisse verkümmern; fehlende Stimuli machen das )Denken eng. Was bedeutet es für eine Gesellschaft, kontaktlos zu funktionieren? Wie entwickeln sich unsere Körper, unsere Gefühle und Ideen, wenn ihnen Bewegung, Begegnung und Austausch genommen werden? Was passiert mit der Kunst, wenn sie sich ausschließlich im Digitalen entfaltet, wenn wir sie nur noch eingeschränkt

sinnlich wahrnehmen, nicht mehr erleben dürfen? Eine künstlerische Arbeit, zu der man sich nicht körperlich in Beziehung setzen, sich in Nähe oder Abstand bringen darf, die man nicht mittels Fühlen, Riechen oder gar Schmecken, in Bewegung und gepaart mit der eigenen Selbstwahrnehmung erschließen kann, ist ein anderes Kunstwerk, berührt (bestenfalls) anders.

Eins Komma Fünf ist eine Ausstellung, die sich dem Abstand und seiner Vielschichtigkeit widmet. Sie beleuchtet Formen der Verbundenheit über die Distanz hinweg und das, was letztere verändert.

Jeder Mensch bewegt sich in einem dynamischen System, auf einer Achse zwischen zwei Polen. Diese Achse heißt Abstand. Die Pole, zwischen die diese Achse eingespannt ist, nennen sich Berührung und Kontaktlosigkeit – Isolation. Je nach Situation nähert man sich dem einen oder anderen Pol, geht kurzfristig in ihm auf, um dann wieder fort zu streben und gemeinsam um die Achse des Abstands zu rotieren.

Die Ausstellung wird unterstützt durch Kultursommer Rheinland-Pfalz.

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23.12.2021
Eins Komma Fünf

Eins Komma Fünf
10/10/21—09/01/22
Eröffnung: 09/10/2021, 16–21 Uhr

Army of Love
Lucy Beech & Edward Thomasson
Eva Grubinger
Hanne Lippard
Taus Makhacheva
Haroon Mirza
Agnieszka Polska
Anri Sala
Franz Erhard Walther

Physische Distanz zu anderen Personen zu halten, Menschenansammlungen zu meiden, die Reduktion von Kontakten – Abstand und Isolation (die Trennung von Populationen) versprechen in Zeiten der Pandemie persönliche Gesundheit und die allgemeine Eindämmung der Virusverbreitung. Die Vereinzelung wird zu einem heilsamen wie solidarischen Akt.

Doch das Verhältnis von Nähe und Abstand, der Umgang mit Distanzen prägen unser gesamtes Dasein. Der Mensch ist ein Wesen, das durch und mit Berührungen lebt. Sie führen uns in die Welt des Körperlichen. Das kindliche Immunsystem baut sich durch selbige überhaupt erst auf. Im Laufe unseres Lebens entwickeln wir ein Gespür dafür, welche Nähe schädlich, unangenehm, angemessen oder wohltuend ist. Wir halten uns von Feuer fern, bewegen uns auf Abstand zur Straße, gehen manchen Menschen aus dem Weg. All diese Beispiele bilden erlernte Techniken, die uns vor Gefahren schützen. Distanz zwischen sich und dem Alltag zu schaffen, zu konkreten Ereignissen oder Personen aufzubauen, bildet einen entscheidenden Teil des menschlichen Miteinanders. Doch wie verhält es sich mit einer verordneten Distanz? Mit dem auferlegten Verzicht auf Nähe?

Während einer Pandemie reicht das Abstandgebot weiter als 1,5 Meter: „Bleiben Sie zu Hause!“ Das bedeutet: Isolieren Sie sich, vermeiden Sie jeglichen physischen Kontakt, um sich und andere nicht in Gefahr zu bringen. Hören Sie auf, sich in soziale Gemeinschaft zu begeben!

Der dauerhafte Verzicht auf Nähe lässt menschliche Bedürfnisse verkümmern; fehlende Stimuli machen das )Denken eng. Was bedeutet es für eine Gesellschaft, kontaktlos zu funktionieren? Wie entwickeln sich unsere Körper, unsere Gefühle und Ideen, wenn ihnen Bewegung, Begegnung und Austausch genommen werden? Was passiert mit der Kunst, wenn sie sich ausschließlich im Digitalen entfaltet, wenn wir sie nur noch eingeschränkt

sinnlich wahrnehmen, nicht mehr erleben dürfen? Eine künstlerische Arbeit, zu der man sich nicht körperlich in Beziehung setzen, sich in Nähe oder Abstand bringen darf, die man nicht mittels Fühlen, Riechen oder gar Schmecken, in Bewegung und gepaart mit der eigenen Selbstwahrnehmung erschließen kann, ist ein anderes Kunstwerk, berührt (bestenfalls) anders.

Eins Komma Fünf ist eine Ausstellung, die sich dem Abstand und seiner Vielschichtigkeit widmet. Sie beleuchtet Formen der Verbundenheit über die Distanz hinweg und das, was letztere verändert.

Jeder Mensch bewegt sich in einem dynamischen System, auf einer Achse zwischen zwei Polen. Diese Achse heißt Abstand. Die Pole, zwischen die diese Achse eingespannt ist, nennen sich Berührung und Kontaktlosigkeit – Isolation. Je nach Situation nähert man sich dem einen oder anderen Pol, geht kurzfristig in ihm auf, um dann wieder fort zu streben und gemeinsam um die Achse des Abstands zu rotieren.

Die Ausstellung wird unterstützt durch Kultursommer Rheinland-Pfalz.

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24.12.2021
Eins Komma Fünf

Eins Komma Fünf
10/10/21—09/01/22
Eröffnung: 09/10/2021, 16–21 Uhr

Army of Love
Lucy Beech & Edward Thomasson
Eva Grubinger
Hanne Lippard
Taus Makhacheva
Haroon Mirza
Agnieszka Polska
Anri Sala
Franz Erhard Walther

Physische Distanz zu anderen Personen zu halten, Menschenansammlungen zu meiden, die Reduktion von Kontakten – Abstand und Isolation (die Trennung von Populationen) versprechen in Zeiten der Pandemie persönliche Gesundheit und die allgemeine Eindämmung der Virusverbreitung. Die Vereinzelung wird zu einem heilsamen wie solidarischen Akt.

Doch das Verhältnis von Nähe und Abstand, der Umgang mit Distanzen prägen unser gesamtes Dasein. Der Mensch ist ein Wesen, das durch und mit Berührungen lebt. Sie führen uns in die Welt des Körperlichen. Das kindliche Immunsystem baut sich durch selbige überhaupt erst auf. Im Laufe unseres Lebens entwickeln wir ein Gespür dafür, welche Nähe schädlich, unangenehm, angemessen oder wohltuend ist. Wir halten uns von Feuer fern, bewegen uns auf Abstand zur Straße, gehen manchen Menschen aus dem Weg. All diese Beispiele bilden erlernte Techniken, die uns vor Gefahren schützen. Distanz zwischen sich und dem Alltag zu schaffen, zu konkreten Ereignissen oder Personen aufzubauen, bildet einen entscheidenden Teil des menschlichen Miteinanders. Doch wie verhält es sich mit einer verordneten Distanz? Mit dem auferlegten Verzicht auf Nähe?

Während einer Pandemie reicht das Abstandgebot weiter als 1,5 Meter: „Bleiben Sie zu Hause!“ Das bedeutet: Isolieren Sie sich, vermeiden Sie jeglichen physischen Kontakt, um sich und andere nicht in Gefahr zu bringen. Hören Sie auf, sich in soziale Gemeinschaft zu begeben!

Der dauerhafte Verzicht auf Nähe lässt menschliche Bedürfnisse verkümmern; fehlende Stimuli machen das )Denken eng. Was bedeutet es für eine Gesellschaft, kontaktlos zu funktionieren? Wie entwickeln sich unsere Körper, unsere Gefühle und Ideen, wenn ihnen Bewegung, Begegnung und Austausch genommen werden? Was passiert mit der Kunst, wenn sie sich ausschließlich im Digitalen entfaltet, wenn wir sie nur noch eingeschränkt

sinnlich wahrnehmen, nicht mehr erleben dürfen? Eine künstlerische Arbeit, zu der man sich nicht körperlich in Beziehung setzen, sich in Nähe oder Abstand bringen darf, die man nicht mittels Fühlen, Riechen oder gar Schmecken, in Bewegung und gepaart mit der eigenen Selbstwahrnehmung erschließen kann, ist ein anderes Kunstwerk, berührt (bestenfalls) anders.

Eins Komma Fünf ist eine Ausstellung, die sich dem Abstand und seiner Vielschichtigkeit widmet. Sie beleuchtet Formen der Verbundenheit über die Distanz hinweg und das, was letztere verändert.

Jeder Mensch bewegt sich in einem dynamischen System, auf einer Achse zwischen zwei Polen. Diese Achse heißt Abstand. Die Pole, zwischen die diese Achse eingespannt ist, nennen sich Berührung und Kontaktlosigkeit – Isolation. Je nach Situation nähert man sich dem einen oder anderen Pol, geht kurzfristig in ihm auf, um dann wieder fort zu streben und gemeinsam um die Achse des Abstands zu rotieren.

Die Ausstellung wird unterstützt durch Kultursommer Rheinland-Pfalz.

Mainz

25.12.2021
Eins Komma Fünf

Eins Komma Fünf
10/10/21—09/01/22
Eröffnung: 09/10/2021, 16–21 Uhr

Army of Love
Lucy Beech & Edward Thomasson
Eva Grubinger
Hanne Lippard
Taus Makhacheva
Haroon Mirza
Agnieszka Polska
Anri Sala
Franz Erhard Walther

Physische Distanz zu anderen Personen zu halten, Menschenansammlungen zu meiden, die Reduktion von Kontakten – Abstand und Isolation (die Trennung von Populationen) versprechen in Zeiten der Pandemie persönliche Gesundheit und die allgemeine Eindämmung der Virusverbreitung. Die Vereinzelung wird zu einem heilsamen wie solidarischen Akt.

Doch das Verhältnis von Nähe und Abstand, der Umgang mit Distanzen prägen unser gesamtes Dasein. Der Mensch ist ein Wesen, das durch und mit Berührungen lebt. Sie führen uns in die Welt des Körperlichen. Das kindliche Immunsystem baut sich durch selbige überhaupt erst auf. Im Laufe unseres Lebens entwickeln wir ein Gespür dafür, welche Nähe schädlich, unangenehm, angemessen oder wohltuend ist. Wir halten uns von Feuer fern, bewegen uns auf Abstand zur Straße, gehen manchen Menschen aus dem Weg. All diese Beispiele bilden erlernte Techniken, die uns vor Gefahren schützen. Distanz zwischen sich und dem Alltag zu schaffen, zu konkreten Ereignissen oder Personen aufzubauen, bildet einen entscheidenden Teil des menschlichen Miteinanders. Doch wie verhält es sich mit einer verordneten Distanz? Mit dem auferlegten Verzicht auf Nähe?

Während einer Pandemie reicht das Abstandgebot weiter als 1,5 Meter: „Bleiben Sie zu Hause!“ Das bedeutet: Isolieren Sie sich, vermeiden Sie jeglichen physischen Kontakt, um sich und andere nicht in Gefahr zu bringen. Hören Sie auf, sich in soziale Gemeinschaft zu begeben!

Der dauerhafte Verzicht auf Nähe lässt menschliche Bedürfnisse verkümmern; fehlende Stimuli machen das )Denken eng. Was bedeutet es für eine Gesellschaft, kontaktlos zu funktionieren? Wie entwickeln sich unsere Körper, unsere Gefühle und Ideen, wenn ihnen Bewegung, Begegnung und Austausch genommen werden? Was passiert mit der Kunst, wenn sie sich ausschließlich im Digitalen entfaltet, wenn wir sie nur noch eingeschränkt

sinnlich wahrnehmen, nicht mehr erleben dürfen? Eine künstlerische Arbeit, zu der man sich nicht körperlich in Beziehung setzen, sich in Nähe oder Abstand bringen darf, die man nicht mittels Fühlen, Riechen oder gar Schmecken, in Bewegung und gepaart mit der eigenen Selbstwahrnehmung erschließen kann, ist ein anderes Kunstwerk, berührt (bestenfalls) anders.

Eins Komma Fünf ist eine Ausstellung, die sich dem Abstand und seiner Vielschichtigkeit widmet. Sie beleuchtet Formen der Verbundenheit über die Distanz hinweg und das, was letztere verändert.

Jeder Mensch bewegt sich in einem dynamischen System, auf einer Achse zwischen zwei Polen. Diese Achse heißt Abstand. Die Pole, zwischen die diese Achse eingespannt ist, nennen sich Berührung und Kontaktlosigkeit – Isolation. Je nach Situation nähert man sich dem einen oder anderen Pol, geht kurzfristig in ihm auf, um dann wieder fort zu streben und gemeinsam um die Achse des Abstands zu rotieren.

Die Ausstellung wird unterstützt durch Kultursommer Rheinland-Pfalz.

Mainz

26.12.2021
Eins Komma Fünf

Eins Komma Fünf
10/10/21—09/01/22
Eröffnung: 09/10/2021, 16–21 Uhr

Army of Love
Lucy Beech & Edward Thomasson
Eva Grubinger
Hanne Lippard
Taus Makhacheva
Haroon Mirza
Agnieszka Polska
Anri Sala
Franz Erhard Walther

Physische Distanz zu anderen Personen zu halten, Menschenansammlungen zu meiden, die Reduktion von Kontakten – Abstand und Isolation (die Trennung von Populationen) versprechen in Zeiten der Pandemie persönliche Gesundheit und die allgemeine Eindämmung der Virusverbreitung. Die Vereinzelung wird zu einem heilsamen wie solidarischen Akt.

Doch das Verhältnis von Nähe und Abstand, der Umgang mit Distanzen prägen unser gesamtes Dasein. Der Mensch ist ein Wesen, das durch und mit Berührungen lebt. Sie führen uns in die Welt des Körperlichen. Das kindliche Immunsystem baut sich durch selbige überhaupt erst auf. Im Laufe unseres Lebens entwickeln wir ein Gespür dafür, welche Nähe schädlich, unangenehm, angemessen oder wohltuend ist. Wir halten uns von Feuer fern, bewegen uns auf Abstand zur Straße, gehen manchen Menschen aus dem Weg. All diese Beispiele bilden erlernte Techniken, die uns vor Gefahren schützen. Distanz zwischen sich und dem Alltag zu schaffen, zu konkreten Ereignissen oder Personen aufzubauen, bildet einen entscheidenden Teil des menschlichen Miteinanders. Doch wie verhält es sich mit einer verordneten Distanz? Mit dem auferlegten Verzicht auf Nähe?

Während einer Pandemie reicht das Abstandgebot weiter als 1,5 Meter: „Bleiben Sie zu Hause!“ Das bedeutet: Isolieren Sie sich, vermeiden Sie jeglichen physischen Kontakt, um sich und andere nicht in Gefahr zu bringen. Hören Sie auf, sich in soziale Gemeinschaft zu begeben!

Der dauerhafte Verzicht auf Nähe lässt menschliche Bedürfnisse verkümmern; fehlende Stimuli machen das )Denken eng. Was bedeutet es für eine Gesellschaft, kontaktlos zu funktionieren? Wie entwickeln sich unsere Körper, unsere Gefühle und Ideen, wenn ihnen Bewegung, Begegnung und Austausch genommen werden? Was passiert mit der Kunst, wenn sie sich ausschließlich im Digitalen entfaltet, wenn wir sie nur noch eingeschränkt

sinnlich wahrnehmen, nicht mehr erleben dürfen? Eine künstlerische Arbeit, zu der man sich nicht körperlich in Beziehung setzen, sich in Nähe oder Abstand bringen darf, die man nicht mittels Fühlen, Riechen oder gar Schmecken, in Bewegung und gepaart mit der eigenen Selbstwahrnehmung erschließen kann, ist ein anderes Kunstwerk, berührt (bestenfalls) anders.

Eins Komma Fünf ist eine Ausstellung, die sich dem Abstand und seiner Vielschichtigkeit widmet. Sie beleuchtet Formen der Verbundenheit über die Distanz hinweg und das, was letztere verändert.

Jeder Mensch bewegt sich in einem dynamischen System, auf einer Achse zwischen zwei Polen. Diese Achse heißt Abstand. Die Pole, zwischen die diese Achse eingespannt ist, nennen sich Berührung und Kontaktlosigkeit – Isolation. Je nach Situation nähert man sich dem einen oder anderen Pol, geht kurzfristig in ihm auf, um dann wieder fort zu streben und gemeinsam um die Achse des Abstands zu rotieren.

Die Ausstellung wird unterstützt durch Kultursommer Rheinland-Pfalz.

Mainz

27.12.2021
Eins Komma Fünf

Eins Komma Fünf
10/10/21—09/01/22
Eröffnung: 09/10/2021, 16–21 Uhr

Army of Love
Lucy Beech & Edward Thomasson
Eva Grubinger
Hanne Lippard
Taus Makhacheva
Haroon Mirza
Agnieszka Polska
Anri Sala
Franz Erhard Walther

Physische Distanz zu anderen Personen zu halten, Menschenansammlungen zu meiden, die Reduktion von Kontakten – Abstand und Isolation (die Trennung von Populationen) versprechen in Zeiten der Pandemie persönliche Gesundheit und die allgemeine Eindämmung der Virusverbreitung. Die Vereinzelung wird zu einem heilsamen wie solidarischen Akt.

Doch das Verhältnis von Nähe und Abstand, der Umgang mit Distanzen prägen unser gesamtes Dasein. Der Mensch ist ein Wesen, das durch und mit Berührungen lebt. Sie führen uns in die Welt des Körperlichen. Das kindliche Immunsystem baut sich durch selbige überhaupt erst auf. Im Laufe unseres Lebens entwickeln wir ein Gespür dafür, welche Nähe schädlich, unangenehm, angemessen oder wohltuend ist. Wir halten uns von Feuer fern, bewegen uns auf Abstand zur Straße, gehen manchen Menschen aus dem Weg. All diese Beispiele bilden erlernte Techniken, die uns vor Gefahren schützen. Distanz zwischen sich und dem Alltag zu schaffen, zu konkreten Ereignissen oder Personen aufzubauen, bildet einen entscheidenden Teil des menschlichen Miteinanders. Doch wie verhält es sich mit einer verordneten Distanz? Mit dem auferlegten Verzicht auf Nähe?

Während einer Pandemie reicht das Abstandgebot weiter als 1,5 Meter: „Bleiben Sie zu Hause!“ Das bedeutet: Isolieren Sie sich, vermeiden Sie jeglichen physischen Kontakt, um sich und andere nicht in Gefahr zu bringen. Hören Sie auf, sich in soziale Gemeinschaft zu begeben!

Der dauerhafte Verzicht auf Nähe lässt menschliche Bedürfnisse verkümmern; fehlende Stimuli machen das )Denken eng. Was bedeutet es für eine Gesellschaft, kontaktlos zu funktionieren? Wie entwickeln sich unsere Körper, unsere Gefühle und Ideen, wenn ihnen Bewegung, Begegnung und Austausch genommen werden? Was passiert mit der Kunst, wenn sie sich ausschließlich im Digitalen entfaltet, wenn wir sie nur noch eingeschränkt

sinnlich wahrnehmen, nicht mehr erleben dürfen? Eine künstlerische Arbeit, zu der man sich nicht körperlich in Beziehung setzen, sich in Nähe oder Abstand bringen darf, die man nicht mittels Fühlen, Riechen oder gar Schmecken, in Bewegung und gepaart mit der eigenen Selbstwahrnehmung erschließen kann, ist ein anderes Kunstwerk, berührt (bestenfalls) anders.

Eins Komma Fünf ist eine Ausstellung, die sich dem Abstand und seiner Vielschichtigkeit widmet. Sie beleuchtet Formen der Verbundenheit über die Distanz hinweg und das, was letztere verändert.

Jeder Mensch bewegt sich in einem dynamischen System, auf einer Achse zwischen zwei Polen. Diese Achse heißt Abstand. Die Pole, zwischen die diese Achse eingespannt ist, nennen sich Berührung und Kontaktlosigkeit – Isolation. Je nach Situation nähert man sich dem einen oder anderen Pol, geht kurzfristig in ihm auf, um dann wieder fort zu streben und gemeinsam um die Achse des Abstands zu rotieren.

Die Ausstellung wird unterstützt durch Kultursommer Rheinland-Pfalz.

Mainz

29.12.2021
Eins Komma Fünf

Eins Komma Fünf
10/10/21—09/01/22
Eröffnung: 09/10/2021, 16–21 Uhr

Army of Love
Lucy Beech & Edward Thomasson
Eva Grubinger
Hanne Lippard
Taus Makhacheva
Haroon Mirza
Agnieszka Polska
Anri Sala
Franz Erhard Walther

Physische Distanz zu anderen Personen zu halten, Menschenansammlungen zu meiden, die Reduktion von Kontakten – Abstand und Isolation (die Trennung von Populationen) versprechen in Zeiten der Pandemie persönliche Gesundheit und die allgemeine Eindämmung der Virusverbreitung. Die Vereinzelung wird zu einem heilsamen wie solidarischen Akt.

Doch das Verhältnis von Nähe und Abstand, der Umgang mit Distanzen prägen unser gesamtes Dasein. Der Mensch ist ein Wesen, das durch und mit Berührungen lebt. Sie führen uns in die Welt des Körperlichen. Das kindliche Immunsystem baut sich durch selbige überhaupt erst auf. Im Laufe unseres Lebens entwickeln wir ein Gespür dafür, welche Nähe schädlich, unangenehm, angemessen oder wohltuend ist. Wir halten uns von Feuer fern, bewegen uns auf Abstand zur Straße, gehen manchen Menschen aus dem Weg. All diese Beispiele bilden erlernte Techniken, die uns vor Gefahren schützen. Distanz zwischen sich und dem Alltag zu schaffen, zu konkreten Ereignissen oder Personen aufzubauen, bildet einen entscheidenden Teil des menschlichen Miteinanders. Doch wie verhält es sich mit einer verordneten Distanz? Mit dem auferlegten Verzicht auf Nähe?

Während einer Pandemie reicht das Abstandgebot weiter als 1,5 Meter: „Bleiben Sie zu Hause!“ Das bedeutet: Isolieren Sie sich, vermeiden Sie jeglichen physischen Kontakt, um sich und andere nicht in Gefahr zu bringen. Hören Sie auf, sich in soziale Gemeinschaft zu begeben!

Der dauerhafte Verzicht auf Nähe lässt menschliche Bedürfnisse verkümmern; fehlende Stimuli machen das )Denken eng. Was bedeutet es für eine Gesellschaft, kontaktlos zu funktionieren? Wie entwickeln sich unsere Körper, unsere Gefühle und Ideen, wenn ihnen Bewegung, Begegnung und Austausch genommen werden? Was passiert mit der Kunst, wenn sie sich ausschließlich im Digitalen entfaltet, wenn wir sie nur noch eingeschränkt

sinnlich wahrnehmen, nicht mehr erleben dürfen? Eine künstlerische Arbeit, zu der man sich nicht körperlich in Beziehung setzen, sich in Nähe oder Abstand bringen darf, die man nicht mittels Fühlen, Riechen oder gar Schmecken, in Bewegung und gepaart mit der eigenen Selbstwahrnehmung erschließen kann, ist ein anderes Kunstwerk, berührt (bestenfalls) anders.

Eins Komma Fünf ist eine Ausstellung, die sich dem Abstand und seiner Vielschichtigkeit widmet. Sie beleuchtet Formen der Verbundenheit über die Distanz hinweg und das, was letztere verändert.

Jeder Mensch bewegt sich in einem dynamischen System, auf einer Achse zwischen zwei Polen. Diese Achse heißt Abstand. Die Pole, zwischen die diese Achse eingespannt ist, nennen sich Berührung und Kontaktlosigkeit – Isolation. Je nach Situation nähert man sich dem einen oder anderen Pol, geht kurzfristig in ihm auf, um dann wieder fort zu streben und gemeinsam um die Achse des Abstands zu rotieren.

Die Ausstellung wird unterstützt durch Kultursommer Rheinland-Pfalz.

Mainz

30.12.2021
Eins Komma Fünf

Eins Komma Fünf
10/10/21—09/01/22
Eröffnung: 09/10/2021, 16–21 Uhr

Army of Love
Lucy Beech & Edward Thomasson
Eva Grubinger
Hanne Lippard
Taus Makhacheva
Haroon Mirza
Agnieszka Polska
Anri Sala
Franz Erhard Walther

Physische Distanz zu anderen Personen zu halten, Menschenansammlungen zu meiden, die Reduktion von Kontakten – Abstand und Isolation (die Trennung von Populationen) versprechen in Zeiten der Pandemie persönliche Gesundheit und die allgemeine Eindämmung der Virusverbreitung. Die Vereinzelung wird zu einem heilsamen wie solidarischen Akt.

Doch das Verhältnis von Nähe und Abstand, der Umgang mit Distanzen prägen unser gesamtes Dasein. Der Mensch ist ein Wesen, das durch und mit Berührungen lebt. Sie führen uns in die Welt des Körperlichen. Das kindliche Immunsystem baut sich durch selbige überhaupt erst auf. Im Laufe unseres Lebens entwickeln wir ein Gespür dafür, welche Nähe schädlich, unangenehm, angemessen oder wohltuend ist. Wir halten uns von Feuer fern, bewegen uns auf Abstand zur Straße, gehen manchen Menschen aus dem Weg. All diese Beispiele bilden erlernte Techniken, die uns vor Gefahren schützen. Distanz zwischen sich und dem Alltag zu schaffen, zu konkreten Ereignissen oder Personen aufzubauen, bildet einen entscheidenden Teil des menschlichen Miteinanders. Doch wie verhält es sich mit einer verordneten Distanz? Mit dem auferlegten Verzicht auf Nähe?

Während einer Pandemie reicht das Abstandgebot weiter als 1,5 Meter: „Bleiben Sie zu Hause!“ Das bedeutet: Isolieren Sie sich, vermeiden Sie jeglichen physischen Kontakt, um sich und andere nicht in Gefahr zu bringen. Hören Sie auf, sich in soziale Gemeinschaft zu begeben!

Der dauerhafte Verzicht auf Nähe lässt menschliche Bedürfnisse verkümmern; fehlende Stimuli machen das )Denken eng. Was bedeutet es für eine Gesellschaft, kontaktlos zu funktionieren? Wie entwickeln sich unsere Körper, unsere Gefühle und Ideen, wenn ihnen Bewegung, Begegnung und Austausch genommen werden? Was passiert mit der Kunst, wenn sie sich ausschließlich im Digitalen entfaltet, wenn wir sie nur noch eingeschränkt

sinnlich wahrnehmen, nicht mehr erleben dürfen? Eine künstlerische Arbeit, zu der man sich nicht körperlich in Beziehung setzen, sich in Nähe oder Abstand bringen darf, die man nicht mittels Fühlen, Riechen oder gar Schmecken, in Bewegung und gepaart mit der eigenen Selbstwahrnehmung erschließen kann, ist ein anderes Kunstwerk, berührt (bestenfalls) anders.

Eins Komma Fünf ist eine Ausstellung, die sich dem Abstand und seiner Vielschichtigkeit widmet. Sie beleuchtet Formen der Verbundenheit über die Distanz hinweg und das, was letztere verändert.

Jeder Mensch bewegt sich in einem dynamischen System, auf einer Achse zwischen zwei Polen. Diese Achse heißt Abstand. Die Pole, zwischen die diese Achse eingespannt ist, nennen sich Berührung und Kontaktlosigkeit – Isolation. Je nach Situation nähert man sich dem einen oder anderen Pol, geht kurzfristig in ihm auf, um dann wieder fort zu streben und gemeinsam um die Achse des Abstands zu rotieren.

Die Ausstellung wird unterstützt durch Kultursommer Rheinland-Pfalz.

Mainz

31.12.2021
Eins Komma Fünf

Eins Komma Fünf
10/10/21—09/01/22
Eröffnung: 09/10/2021, 16–21 Uhr

Army of Love
Lucy Beech & Edward Thomasson
Eva Grubinger
Hanne Lippard
Taus Makhacheva
Haroon Mirza
Agnieszka Polska
Anri Sala
Franz Erhard Walther

Physische Distanz zu anderen Personen zu halten, Menschenansammlungen zu meiden, die Reduktion von Kontakten – Abstand und Isolation (die Trennung von Populationen) versprechen in Zeiten der Pandemie persönliche Gesundheit und die allgemeine Eindämmung der Virusverbreitung. Die Vereinzelung wird zu einem heilsamen wie solidarischen Akt.

Doch das Verhältnis von Nähe und Abstand, der Umgang mit Distanzen prägen unser gesamtes Dasein. Der Mensch ist ein Wesen, das durch und mit Berührungen lebt. Sie führen uns in die Welt des Körperlichen. Das kindliche Immunsystem baut sich durch selbige überhaupt erst auf. Im Laufe unseres Lebens entwickeln wir ein Gespür dafür, welche Nähe schädlich, unangenehm, angemessen oder wohltuend ist. Wir halten uns von Feuer fern, bewegen uns auf Abstand zur Straße, gehen manchen Menschen aus dem Weg. All diese Beispiele bilden erlernte Techniken, die uns vor Gefahren schützen. Distanz zwischen sich und dem Alltag zu schaffen, zu konkreten Ereignissen oder Personen aufzubauen, bildet einen entscheidenden Teil des menschlichen Miteinanders. Doch wie verhält es sich mit einer verordneten Distanz? Mit dem auferlegten Verzicht auf Nähe?

Während einer Pandemie reicht das Abstandgebot weiter als 1,5 Meter: „Bleiben Sie zu Hause!“ Das bedeutet: Isolieren Sie sich, vermeiden Sie jeglichen physischen Kontakt, um sich und andere nicht in Gefahr zu bringen. Hören Sie auf, sich in soziale Gemeinschaft zu begeben!

Der dauerhafte Verzicht auf Nähe lässt menschliche Bedürfnisse verkümmern; fehlende Stimuli machen das )Denken eng. Was bedeutet es für eine Gesellschaft, kontaktlos zu funktionieren? Wie entwickeln sich unsere Körper, unsere Gefühle und Ideen, wenn ihnen Bewegung, Begegnung und Austausch genommen werden? Was passiert mit der Kunst, wenn sie sich ausschließlich im Digitalen entfaltet, wenn wir sie nur noch eingeschränkt

sinnlich wahrnehmen, nicht mehr erleben dürfen? Eine künstlerische Arbeit, zu der man sich nicht körperlich in Beziehung setzen, sich in Nähe oder Abstand bringen darf, die man nicht mittels Fühlen, Riechen oder gar Schmecken, in Bewegung und gepaart mit der eigenen Selbstwahrnehmung erschließen kann, ist ein anderes Kunstwerk, berührt (bestenfalls) anders.

Eins Komma Fünf ist eine Ausstellung, die sich dem Abstand und seiner Vielschichtigkeit widmet. Sie beleuchtet Formen der Verbundenheit über die Distanz hinweg und das, was letztere verändert.

Jeder Mensch bewegt sich in einem dynamischen System, auf einer Achse zwischen zwei Polen. Diese Achse heißt Abstand. Die Pole, zwischen die diese Achse eingespannt ist, nennen sich Berührung und Kontaktlosigkeit – Isolation. Je nach Situation nähert man sich dem einen oder anderen Pol, geht kurzfristig in ihm auf, um dann wieder fort zu streben und gemeinsam um die Achse des Abstands zu rotieren.

Die Ausstellung wird unterstützt durch Kultursommer Rheinland-Pfalz.

Mainz

01.01.2022
Eins Komma Fünf

Eins Komma Fünf
10/10/21—09/01/22
Eröffnung: 09/10/2021, 16–21 Uhr

Army of Love
Lucy Beech & Edward Thomasson
Eva Grubinger
Hanne Lippard
Taus Makhacheva
Haroon Mirza
Agnieszka Polska
Anri Sala
Franz Erhard Walther

Physische Distanz zu anderen Personen zu halten, Menschenansammlungen zu meiden, die Reduktion von Kontakten – Abstand und Isolation (die Trennung von Populationen) versprechen in Zeiten der Pandemie persönliche Gesundheit und die allgemeine Eindämmung der Virusverbreitung. Die Vereinzelung wird zu einem heilsamen wie solidarischen Akt.

Doch das Verhältnis von Nähe und Abstand, der Umgang mit Distanzen prägen unser gesamtes Dasein. Der Mensch ist ein Wesen, das durch und mit Berührungen lebt. Sie führen uns in die Welt des Körperlichen. Das kindliche Immunsystem baut sich durch selbige überhaupt erst auf. Im Laufe unseres Lebens entwickeln wir ein Gespür dafür, welche Nähe schädlich, unangenehm, angemessen oder wohltuend ist. Wir halten uns von Feuer fern, bewegen uns auf Abstand zur Straße, gehen manchen Menschen aus dem Weg. All diese Beispiele bilden erlernte Techniken, die uns vor Gefahren schützen. Distanz zwischen sich und dem Alltag zu schaffen, zu konkreten Ereignissen oder Personen aufzubauen, bildet einen entscheidenden Teil des menschlichen Miteinanders. Doch wie verhält es sich mit einer verordneten Distanz? Mit dem auferlegten Verzicht auf Nähe?

Während einer Pandemie reicht das Abstandgebot weiter als 1,5 Meter: „Bleiben Sie zu Hause!“ Das bedeutet: Isolieren Sie sich, vermeiden Sie jeglichen physischen Kontakt, um sich und andere nicht in Gefahr zu bringen. Hören Sie auf, sich in soziale Gemeinschaft zu begeben!

Der dauerhafte Verzicht auf Nähe lässt menschliche Bedürfnisse verkümmern; fehlende Stimuli machen das )Denken eng. Was bedeutet es für eine Gesellschaft, kontaktlos zu funktionieren? Wie entwickeln sich unsere Körper, unsere Gefühle und Ideen, wenn ihnen Bewegung, Begegnung und Austausch genommen werden? Was passiert mit der Kunst, wenn sie sich ausschließlich im Digitalen entfaltet, wenn wir sie nur noch eingeschränkt

sinnlich wahrnehmen, nicht mehr erleben dürfen? Eine künstlerische Arbeit, zu der man sich nicht körperlich in Beziehung setzen, sich in Nähe oder Abstand bringen darf, die man nicht mittels Fühlen, Riechen oder gar Schmecken, in Bewegung und gepaart mit der eigenen Selbstwahrnehmung erschließen kann, ist ein anderes Kunstwerk, berührt (bestenfalls) anders.

Eins Komma Fünf ist eine Ausstellung, die sich dem Abstand und seiner Vielschichtigkeit widmet. Sie beleuchtet Formen der Verbundenheit über die Distanz hinweg und das, was letztere verändert.

Jeder Mensch bewegt sich in einem dynamischen System, auf einer Achse zwischen zwei Polen. Diese Achse heißt Abstand. Die Pole, zwischen die diese Achse eingespannt ist, nennen sich Berührung und Kontaktlosigkeit – Isolation. Je nach Situation nähert man sich dem einen oder anderen Pol, geht kurzfristig in ihm auf, um dann wieder fort zu streben und gemeinsam um die Achse des Abstands zu rotieren.

Die Ausstellung wird unterstützt durch Kultursommer Rheinland-Pfalz.

Mainz

02.01.2022
Eins Komma Fünf

Eins Komma Fünf
10/10/21—09/01/22
Eröffnung: 09/10/2021, 16–21 Uhr

Army of Love
Lucy Beech & Edward Thomasson
Eva Grubinger
Hanne Lippard
Taus Makhacheva
Haroon Mirza
Agnieszka Polska
Anri Sala
Franz Erhard Walther

Physische Distanz zu anderen Personen zu halten, Menschenansammlungen zu meiden, die Reduktion von Kontakten – Abstand und Isolation (die Trennung von Populationen) versprechen in Zeiten der Pandemie persönliche Gesundheit und die allgemeine Eindämmung der Virusverbreitung. Die Vereinzelung wird zu einem heilsamen wie solidarischen Akt.

Doch das Verhältnis von Nähe und Abstand, der Umgang mit Distanzen prägen unser gesamtes Dasein. Der Mensch ist ein Wesen, das durch und mit Berührungen lebt. Sie führen uns in die Welt des Körperlichen. Das kindliche Immunsystem baut sich durch selbige überhaupt erst auf. Im Laufe unseres Lebens entwickeln wir ein Gespür dafür, welche Nähe schädlich, unangenehm, angemessen oder wohltuend ist. Wir halten uns von Feuer fern, bewegen uns auf Abstand zur Straße, gehen manchen Menschen aus dem Weg. All diese Beispiele bilden erlernte Techniken, die uns vor Gefahren schützen. Distanz zwischen sich und dem Alltag zu schaffen, zu konkreten Ereignissen oder Personen aufzubauen, bildet einen entscheidenden Teil des menschlichen Miteinanders. Doch wie verhält es sich mit einer verordneten Distanz? Mit dem auferlegten Verzicht auf Nähe?

Während einer Pandemie reicht das Abstandgebot weiter als 1,5 Meter: „Bleiben Sie zu Hause!“ Das bedeutet: Isolieren Sie sich, vermeiden Sie jeglichen physischen Kontakt, um sich und andere nicht in Gefahr zu bringen. Hören Sie auf, sich in soziale Gemeinschaft zu begeben!

Der dauerhafte Verzicht auf Nähe lässt menschliche Bedürfnisse verkümmern; fehlende Stimuli machen das )Denken eng. Was bedeutet es für eine Gesellschaft, kontaktlos zu funktionieren? Wie entwickeln sich unsere Körper, unsere Gefühle und Ideen, wenn ihnen Bewegung, Begegnung und Austausch genommen werden? Was passiert mit der Kunst, wenn sie sich ausschließlich im Digitalen entfaltet, wenn wir sie nur noch eingeschränkt

sinnlich wahrnehmen, nicht mehr erleben dürfen? Eine künstlerische Arbeit, zu der man sich nicht körperlich in Beziehung setzen, sich in Nähe oder Abstand bringen darf, die man nicht mittels Fühlen, Riechen oder gar Schmecken, in Bewegung und gepaart mit der eigenen Selbstwahrnehmung erschließen kann, ist ein anderes Kunstwerk, berührt (bestenfalls) anders.

Eins Komma Fünf ist eine Ausstellung, die sich dem Abstand und seiner Vielschichtigkeit widmet. Sie beleuchtet Formen der Verbundenheit über die Distanz hinweg und das, was letztere verändert.

Jeder Mensch bewegt sich in einem dynamischen System, auf einer Achse zwischen zwei Polen. Diese Achse heißt Abstand. Die Pole, zwischen die diese Achse eingespannt ist, nennen sich Berührung und Kontaktlosigkeit – Isolation. Je nach Situation nähert man sich dem einen oder anderen Pol, geht kurzfristig in ihm auf, um dann wieder fort zu streben und gemeinsam um die Achse des Abstands zu rotieren.

Die Ausstellung wird unterstützt durch Kultursommer Rheinland-Pfalz.

Mainz

03.01.2022
Eins Komma Fünf

Eins Komma Fünf
10/10/21—09/01/22
Eröffnung: 09/10/2021, 16–21 Uhr

Army of Love
Lucy Beech & Edward Thomasson
Eva Grubinger
Hanne Lippard
Taus Makhacheva
Haroon Mirza
Agnieszka Polska
Anri Sala
Franz Erhard Walther

Physische Distanz zu anderen Personen zu halten, Menschenansammlungen zu meiden, die Reduktion von Kontakten – Abstand und Isolation (die Trennung von Populationen) versprechen in Zeiten der Pandemie persönliche Gesundheit und die allgemeine Eindämmung der Virusverbreitung. Die Vereinzelung wird zu einem heilsamen wie solidarischen Akt.

Doch das Verhältnis von Nähe und Abstand, der Umgang mit Distanzen prägen unser gesamtes Dasein. Der Mensch ist ein Wesen, das durch und mit Berührungen lebt. Sie führen uns in die Welt des Körperlichen. Das kindliche Immunsystem baut sich durch selbige überhaupt erst auf. Im Laufe unseres Lebens entwickeln wir ein Gespür dafür, welche Nähe schädlich, unangenehm, angemessen oder wohltuend ist. Wir halten uns von Feuer fern, bewegen uns auf Abstand zur Straße, gehen manchen Menschen aus dem Weg. All diese Beispiele bilden erlernte Techniken, die uns vor Gefahren schützen. Distanz zwischen sich und dem Alltag zu schaffen, zu konkreten Ereignissen oder Personen aufzubauen, bildet einen entscheidenden Teil des menschlichen Miteinanders. Doch wie verhält es sich mit einer verordneten Distanz? Mit dem auferlegten Verzicht auf Nähe?

Während einer Pandemie reicht das Abstandgebot weiter als 1,5 Meter: „Bleiben Sie zu Hause!“ Das bedeutet: Isolieren Sie sich, vermeiden Sie jeglichen physischen Kontakt, um sich und andere nicht in Gefahr zu bringen. Hören Sie auf, sich in soziale Gemeinschaft zu begeben!

Der dauerhafte Verzicht auf Nähe lässt menschliche Bedürfnisse verkümmern; fehlende Stimuli machen das )Denken eng. Was bedeutet es für eine Gesellschaft, kontaktlos zu funktionieren? Wie entwickeln sich unsere Körper, unsere Gefühle und Ideen, wenn ihnen Bewegung, Begegnung und Austausch genommen werden? Was passiert mit der Kunst, wenn sie sich ausschließlich im Digitalen entfaltet, wenn wir sie nur noch eingeschränkt

sinnlich wahrnehmen, nicht mehr erleben dürfen? Eine künstlerische Arbeit, zu der man sich nicht körperlich in Beziehung setzen, sich in Nähe oder Abstand bringen darf, die man nicht mittels Fühlen, Riechen oder gar Schmecken, in Bewegung und gepaart mit der eigenen Selbstwahrnehmung erschließen kann, ist ein anderes Kunstwerk, berührt (bestenfalls) anders.

Eins Komma Fünf ist eine Ausstellung, die sich dem Abstand und seiner Vielschichtigkeit widmet. Sie beleuchtet Formen der Verbundenheit über die Distanz hinweg und das, was letztere verändert.

Jeder Mensch bewegt sich in einem dynamischen System, auf einer Achse zwischen zwei Polen. Diese Achse heißt Abstand. Die Pole, zwischen die diese Achse eingespannt ist, nennen sich Berührung und Kontaktlosigkeit – Isolation. Je nach Situation nähert man sich dem einen oder anderen Pol, geht kurzfristig in ihm auf, um dann wieder fort zu streben und gemeinsam um die Achse des Abstands zu rotieren.

Die Ausstellung wird unterstützt durch Kultursommer Rheinland-Pfalz.

Mainz

05.01.2022
Eins Komma Fünf

Eins Komma Fünf
10/10/21—09/01/22
Eröffnung: 09/10/2021, 16–21 Uhr

Army of Love
Lucy Beech & Edward Thomasson
Eva Grubinger
Hanne Lippard
Taus Makhacheva
Haroon Mirza
Agnieszka Polska
Anri Sala
Franz Erhard Walther

Physische Distanz zu anderen Personen zu halten, Menschenansammlungen zu meiden, die Reduktion von Kontakten – Abstand und Isolation (die Trennung von Populationen) versprechen in Zeiten der Pandemie persönliche Gesundheit und die allgemeine Eindämmung der Virusverbreitung. Die Vereinzelung wird zu einem heilsamen wie solidarischen Akt.

Doch das Verhältnis von Nähe und Abstand, der Umgang mit Distanzen prägen unser gesamtes Dasein. Der Mensch ist ein Wesen, das durch und mit Berührungen lebt. Sie führen uns in die Welt des Körperlichen. Das kindliche Immunsystem baut sich durch selbige überhaupt erst auf. Im Laufe unseres Lebens entwickeln wir ein Gespür dafür, welche Nähe schädlich, unangenehm, angemessen oder wohltuend ist. Wir halten uns von Feuer fern, bewegen uns auf Abstand zur Straße, gehen manchen Menschen aus dem Weg. All diese Beispiele bilden erlernte Techniken, die uns vor Gefahren schützen. Distanz zwischen sich und dem Alltag zu schaffen, zu konkreten Ereignissen oder Personen aufzubauen, bildet einen entscheidenden Teil des menschlichen Miteinanders. Doch wie verhält es sich mit einer verordneten Distanz? Mit dem auferlegten Verzicht auf Nähe?

Während einer Pandemie reicht das Abstandgebot weiter als 1,5 Meter: „Bleiben Sie zu Hause!“ Das bedeutet: Isolieren Sie sich, vermeiden Sie jeglichen physischen Kontakt, um sich und andere nicht in Gefahr zu bringen. Hören Sie auf, sich in soziale Gemeinschaft zu begeben!

Der dauerhafte Verzicht auf Nähe lässt menschliche Bedürfnisse verkümmern; fehlende Stimuli machen das )Denken eng. Was bedeutet es für eine Gesellschaft, kontaktlos zu funktionieren? Wie entwickeln sich unsere Körper, unsere Gefühle und Ideen, wenn ihnen Bewegung, Begegnung und Austausch genommen werden? Was passiert mit der Kunst, wenn sie sich ausschließlich im Digitalen entfaltet, wenn wir sie nur noch eingeschränkt

sinnlich wahrnehmen, nicht mehr erleben dürfen? Eine künstlerische Arbeit, zu der man sich nicht körperlich in Beziehung setzen, sich in Nähe oder Abstand bringen darf, die man nicht mittels Fühlen, Riechen oder gar Schmecken, in Bewegung und gepaart mit der eigenen Selbstwahrnehmung erschließen kann, ist ein anderes Kunstwerk, berührt (bestenfalls) anders.

Eins Komma Fünf ist eine Ausstellung, die sich dem Abstand und seiner Vielschichtigkeit widmet. Sie beleuchtet Formen der Verbundenheit über die Distanz hinweg und das, was letztere verändert.

Jeder Mensch bewegt sich in einem dynamischen System, auf einer Achse zwischen zwei Polen. Diese Achse heißt Abstand. Die Pole, zwischen die diese Achse eingespannt ist, nennen sich Berührung und Kontaktlosigkeit – Isolation. Je nach Situation nähert man sich dem einen oder anderen Pol, geht kurzfristig in ihm auf, um dann wieder fort zu streben und gemeinsam um die Achse des Abstands zu rotieren.

Die Ausstellung wird unterstützt durch Kultursommer Rheinland-Pfalz.

Mainz

06.01.2022
Eins Komma Fünf

Eins Komma Fünf
10/10/21—09/01/22
Eröffnung: 09/10/2021, 16–21 Uhr

Army of Love
Lucy Beech & Edward Thomasson
Eva Grubinger
Hanne Lippard
Taus Makhacheva
Haroon Mirza
Agnieszka Polska
Anri Sala
Franz Erhard Walther

Physische Distanz zu anderen Personen zu halten, Menschenansammlungen zu meiden, die Reduktion von Kontakten – Abstand und Isolation (die Trennung von Populationen) versprechen in Zeiten der Pandemie persönliche Gesundheit und die allgemeine Eindämmung der Virusverbreitung. Die Vereinzelung wird zu einem heilsamen wie solidarischen Akt.

Doch das Verhältnis von Nähe und Abstand, der Umgang mit Distanzen prägen unser gesamtes Dasein. Der Mensch ist ein Wesen, das durch und mit Berührungen lebt. Sie führen uns in die Welt des Körperlichen. Das kindliche Immunsystem baut sich durch selbige überhaupt erst auf. Im Laufe unseres Lebens entwickeln wir ein Gespür dafür, welche Nähe schädlich, unangenehm, angemessen oder wohltuend ist. Wir halten uns von Feuer fern, bewegen uns auf Abstand zur Straße, gehen manchen Menschen aus dem Weg. All diese Beispiele bilden erlernte Techniken, die uns vor Gefahren schützen. Distanz zwischen sich und dem Alltag zu schaffen, zu konkreten Ereignissen oder Personen aufzubauen, bildet einen entscheidenden Teil des menschlichen Miteinanders. Doch wie verhält es sich mit einer verordneten Distanz? Mit dem auferlegten Verzicht auf Nähe?

Während einer Pandemie reicht das Abstandgebot weiter als 1,5 Meter: „Bleiben Sie zu Hause!“ Das bedeutet: Isolieren Sie sich, vermeiden Sie jeglichen physischen Kontakt, um sich und andere nicht in Gefahr zu bringen. Hören Sie auf, sich in soziale Gemeinschaft zu begeben!

Der dauerhafte Verzicht auf Nähe lässt menschliche Bedürfnisse verkümmern; fehlende Stimuli machen das )Denken eng. Was bedeutet es für eine Gesellschaft, kontaktlos zu funktionieren? Wie entwickeln sich unsere Körper, unsere Gefühle und Ideen, wenn ihnen Bewegung, Begegnung und Austausch genommen werden? Was passiert mit der Kunst, wenn sie sich ausschließlich im Digitalen entfaltet, wenn wir sie nur noch eingeschränkt

sinnlich wahrnehmen, nicht mehr erleben dürfen? Eine künstlerische Arbeit, zu der man sich nicht körperlich in Beziehung setzen, sich in Nähe oder Abstand bringen darf, die man nicht mittels Fühlen, Riechen oder gar Schmecken, in Bewegung und gepaart mit der eigenen Selbstwahrnehmung erschließen kann, ist ein anderes Kunstwerk, berührt (bestenfalls) anders.

Eins Komma Fünf ist eine Ausstellung, die sich dem Abstand und seiner Vielschichtigkeit widmet. Sie beleuchtet Formen der Verbundenheit über die Distanz hinweg und das, was letztere verändert.

Jeder Mensch bewegt sich in einem dynamischen System, auf einer Achse zwischen zwei Polen. Diese Achse heißt Abstand. Die Pole, zwischen die diese Achse eingespannt ist, nennen sich Berührung und Kontaktlosigkeit – Isolation. Je nach Situation nähert man sich dem einen oder anderen Pol, geht kurzfristig in ihm auf, um dann wieder fort zu streben und gemeinsam um die Achse des Abstands zu rotieren.

Die Ausstellung wird unterstützt durch Kultursommer Rheinland-Pfalz.

Mainz

07.01.2022
Aktivierungen und Künstlergespräch

Mittels seiner partizipativen Objekte konfigurierte Franz Erhard Walther bereits in den 60er Jahren das Verhältnis zwischen Werk und Betrachter*in neu. Dr. Erik Verhagen ist Professor für zeitgenössische Kunstgeschichte an der Université polytechnique Hauts-de-France Valenciennes. Der freischaffende Kurator und Kunstkritiker begleitet Franz Erhard Walther und sein künstlerisches Schaffen seit vielen Jahren.

Kosten: 
im Eintritt enthalten

Mainz

15.12.2021
18:00 Uhr
Heute FREItag

Die Kunsthalle Mainz und die Sparkasse Mainz laden ein zu Heute FREItag. Alle Besucher*innen haben an den angegebenen Sonntagen zwischen 14 Uhr und 18 Uhr freien Eintritt in die aktuelle Ausstellung der Kunsthalle Mainz. An diesen Tagen bieten wir kostenlose Kurzrundgänge und Mitmach-Aktionen für Klein und Groß an.

So 10/10/21
So 09/01/22

14 Uhr Familienrundgang und Mitmach-Aktion für Klein und Groß
15 Uhr Rundgang
16 Uhr Familienrundgang und Mitmach-Aktion für Klein und Groß
17 Uhr Rundgang

Kosten:
Eintritt frei

Mainz

09.01.2022
14:00 Uhr
Aktivierungen und Künstlergespräch

Mittels seiner partizipativen Objekte konfigurierte Franz Erhard Walther bereits in den 60er Jahren das Verhältnis zwischen Werk und Betrachter*in neu. Dr. Erik Verhagen ist Professor für zeitgenössische Kunstgeschichte an der Université polytechnique Hauts-de-France Valenciennes. Der freischaffende Kurator und Kunstkritiker begleitet Franz Erhard Walther und sein künstlerisches Schaffen seit vielen Jahren.

Kosten: 
im Eintritt enthalten

Mainz

09.01.2022
18:00 Uhr