Sonntag, 01.08.2021
um 14:00 Uhr

Parkhaus Lindenstraße
Lindenstraße 3
88348 Bad Saulgau



In seiner Show „Zauberherz“ begeistert Mario Richter die ganze Familie. Nicht nur Kinder bekommen große Augen, wenn der Zauberkünstler und Entertainer seine fantastischen Kunststücke zeigt. In seiner sympathisch-frechen Art, verrückt und mit Herz, bringt Mario Richter auch die Erwachsenen zum Staunen und Lachen. Der ehemalige Schüler der Realschule Bad Saulgau nimmt in seiner Show alle mit in eine faszinierende Wunderwelt voller Rätsel und Überraschungen.

Tickets nur an den örtlichen Vorverkaufsstellen sowie der Abendkasse erhältlich.

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

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zkm_gameplay

Die legendäre Spieleplattform des ZKM »ZKM_Gameplay« startet mit »zkm_gameplay. the next level« eine Neuauflage.

Alle GamerInnen, aber auch BesucherInnen, die bislang kaum Erfahrung mit Computerspielen haben, sind zum informativen, kritischen und kreativen Austausch – und natürlich zum Spielen – in die Ausstellung eingeladen. 

Das neue Konzept basiert nicht nur auf den Erfahrungen des »ZKM_Gameplay«, sondern auch auf der Ausstellung »Games and Politics«, die seit 2017 in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut auf allen Kontinenten zu sehen ist.

Medium der digitalen Gesellschaft
Dass das Computerspiel sich zu einem Leitmedium entwickelt hat, ist heute kaum mehr eine gewagte These über den Stellenwert des interaktiven und multimedialen Mediums. Es hat sich weit von seinen Ursprüngen als Laborexperiment und Spielzeug entfernt und ist »das« Medium der digitalen Gesellschaft geworden, zwischen Pop-Kultur, Unterhaltung und Kunst. 

Mi bis Fr, 10 – 18 Uhr Sa & So, 11 – 18 Uhr

Karlsruhe

27.09.2021
Berechenbar – Unberechenbar

In der Digitalen Kunsthalle des ZDF bewegen sich BesucherInnen durch das virtuelle ZKM und können dort computergenerierte Kunstwerke entdecken.

Ist das Universum ein riesiger Computer? Die Frage ist nicht neu: Konrad Zuse, Pionier der Informatik, beschrieb 1969 das Universum als einen großen zellulären Automaten. Seiner Meinung nach ist es als ein diskretes Rechensystem vorstellbar, das aus Zellen besteht, die sich nach vorgegebenen Regeln entwickeln, indem sie die Zustände anderer Zellen an ihrem Ort berücksichtigen. Zelluläre Automaten können Funktionen berechnen und algorithmische Probleme lösen. Zuse nannte seine Hypothese »Rechnender Raum«; dieser könne das Universum als eine Kombination vieler kleiner Computer (in diesem Fall das Äquivalent zu den zellulären Automaten) modellieren, die sich zu einem großen Computer addierten. Auch Seth Lloyds »programmiertes Universum« schlägt vor, dass das Universum ein einziger riesiger Quantencomputer ist. Die Ausstellung nimmt diese Ideen der Berechenbarkeit der Realität auf.

Mit der Entwicklung von Berechnungen und grafischen Benutzeroberflächen stellt sich heraus, dass die Realität nicht nur als rechnergestütztes System beschrieben werden kann, sondern dass Mengen von »ausführbaren Dateien« neue virtuelle Realitäten erzeugen können. Diese Fähigkeit der Computer fasziniert Künstlerinnen und Künstler, die sich seit einem halben Jahrhundert mit generativer Ästhetik beschäftigten.

Während die Berechenbarkeit von Umgebungen heute klar zu sein scheint, ist die Frage, ob das Selbst berechnet werden kann, noch nicht bejaht worden, obwohl das Versprechen der künstlichen Intelligenz bereits das denkende Subjekt zu reproduzieren droht. Trotz der Tatsache, dass die heutigen Computer nicht in der Lage sind, menschliches Denken zu simulieren, so dass das Selbst noch nicht berechenbar ist, wirkte diese Erkenntnis als starkes Stimulans für spekulative Fiktion.

Im Mittelpunkt der Sammlung des ZKM | Karlsruhe steht die Medienkunst: Eine Kunstform, die sich durch das Medium definiert, mit dem sie geschaffen, verbreitet und rezipiert wird. Die in der zweiten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts entstandenen Apparate computerverwandter Disziplinen wie Automatenkunde, Kybernetik, Informations- und Kommunikationstechnologien und künstliche Intelligenz haben den Medienbegriff allmählich erweitert und den Computer zu einem der wichtigsten Werkzeuge und Medien der bildenden Kunst gemacht.

»Berechenbar – Unberechenbar« zeigt softwarebasierte digitale Kunstwerke in einer computergenerierten Umgebung. Eine digitale Kopie eines Lichthofs am ZKM | Karlsruhe wird von mehreren zellulären Automaten bevölkert, die vollständig algorithmisch generiert werden. Die Trägerstruktur der Ausstellung reflektiert, genau wie die Kunstwerke, die sie zeigt, ihren Apparat und ihr Medium: den Computer.

 

Mehr zur Ausstellung: https://zkm.de/de/ausstellung/2020/10/berechenbar-unberechenbar

Mi – Fr, 10 – 18 Uhr Sa & So, 11 – 18 Uhr

Karlsruhe

27.09.2021
Beyond States

05.02.2021 – 07.11.2021

Ist der Staat Schutzraum oder Gefahrenzone? Hamsterkäufe im Supermarkt, Notfalllisten, Katastrophenschutz und Pandemiepläne: Das „Preppen“ ist zurzeit aktueller denn je, gleichzeitig wird die Schutzfunktion des Staates und damit auch die Thematik der Staatsgrenzen diskutiert. Einige Grenzen sind offen und passierbar, andere umstritten, viele strengstens bewacht.

Der durch das Fliegen ermöglichte Blick von oben relativiert Grenzen und reflektiert damit die Konzepte von Staatsgebieten und Grenzen. Neben der veränderten Perspektive müssen Staaten nach wie vor mit einigen Herausforderungen umgehen: Wem gehört der Himmel und wie hoch reicht ein Staat? Der Luftraum kann sowohl öffentlicher Raum, der grenzüberschreitende Kommunikation und Mobilität möglich macht, als auch nationalstaatlich und supranational regulierte Sphäre oder Kriegsschauplatz sein.

Die Ausstellung „Beyond States. Über die Grenzen von Staatlichkeit“ im Zeppelin Museum widmet sich diesen gegenläufigen Entwicklungen und fragt anhand der drei konstituierenden Merkmale – Staatsgebiet, Staatsbürgerschaft und Staatsgewalt – nach der aktuellen und zukünftigen Bedeutung des Staates. Sie wirft aber gleichzeitig auch den Blick bis in das 19. Jahrhundert zurück und ergänzt die künstlerischen Positionen mit Exponaten, die Grenzen, Staatlichkeit und damit verbundene Propaganda in der Luftfahrt thematisieren.

Gezeigt wird die interdisziplinäre Ausstellung im Zeppelin Museum am Bodensee. Ein besonderer Ort, auf den die Ausstellung in mehrfacher Hinsicht Bezug nimmt. Der Bodensee war lange völkerrechtliches Niemandsland. Deutschland, Österreich und Schweiz haben sich nur teilweise auf rechtsverbindliche Grenzen festgelegt. Seit 1648 sind die Staatsgrenzen nicht klar geregelt, der Obersee gilt als gemeinschaftliches Eigentum. Hier verwischen die Grenzen der Staaten.

International renommierte Künstler*innen reflektieren Fantasien bzw. Realitäten einer Staatskrise bis hin zum Staatsverfall, die sich zwischen Dystopie und Utopie bewegen. Angefangen bei rechtslibertären Ideologien, die in der Überwindung des Staates die Verwirklichung ultimativer Freiheit sehen bis hin zur Idee einer flexiblen Staatsbürgerschaft, die sich an Abo- bzw. Streaming-Portalen orientieren. Die Ausstellung wirft aber auch einen Blick auf diejenigen, die sich auf einen Zusammenbruch der staatlichen Ordnung vorbereiten wie u.a. Verschwörungstheoretiker und Prepper. Sie wirft aber gleichzeitig auch den Blick bis in das 19. Jahrhundert zurück und ergänzt die künstlerischen Positionen mit Exponaten, die Grenzen, Staatlichkeit und die damit verbundene Propaganda in der Luftfahrt thematisieren.

Kurator*innen: Ina Neddermeyer, Leiterin und Caroline Wind, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Abteilung Kunst im Zeppelin Museum, Jürgen Bleibler, Leiter und Felix Banzhaf, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Abteilung Zeppelin im Zeppelin Museum.

Eingeladene Künstler*innen: Nevin Aladağ, James Bridle, Simon Denny, Vera Drebusch & Florian Egermann, Forensic Oceanography / Forensic Architecture, Jacob Hurwitz-Goodman & Daniel Keller, Peng Kollektiv!, Christopher Kulendran Thomas, Henrike Naumann, Jonas Staal

Friedrichshafen

27.09.2021
gemeinsam einsam

Das Museum am Dom zeigt zur Wiedereröffnung ab Samstag, dem 13. März 2021 eine neue Foyer-Ausstellung unter dem Titel „gemeinsam einsam“.

Anhand von Gemälden, Fotografien und Skulpturen werden Bilder von menschlicher Gemeinschaft, aber auch von Einsamkeit und Alleinsein in Erinnerung gerufen, die wir alle auf die eine oder andere Art aus eigener Erfahrung kennen  - und die wir in den vergangenen Monaten erlebt und durchlebt haben.

Dabei zeigt sich, dass Einsamkeit und Gemeinsamkeit sich oft näher sind, als man denkt: der Einsame kann gehalten, unsichtbar begleitet sein; und Gemeinschaft verbirgt oft großes Alleinsein.

Die Ausstellung ist eine Einladung, über diese Verbindungen und Zusammenhänge und über unsere Erfahrungen mit Distanz, Abstand und Maskierung in den vergangenen Monaten nachzudenken - und sich an den Kunstwerken zu erfreuen.

Di bis Sa 9 bis 17 Uhr, So 13 bis 17 Uhr

Trier

27.09.2021
Schwieriges Erbe. Ausstellung

Was hat das Linden-Museum mit dem deutschen Kolonialismus zu tun? Welche württembergischen Akteur*innen waren am Kolonialismus beteiligt? Wie präsent war der Kolonialismus in der württembergischen Alltagswelt? Und wie wirkt er bis heute fort?

Die Ausstellung zeigt die kolonialen Verbindungen des Museums zwischen 1882, dem Jahr der Gründung des Württembergischen Vereins für Handelsgeographie als Träger des Museums, und ca. 1940 auf und bezieht Auswirkungen bis in die Gegenwart mit ein. Eine wichtige Rolle nahm Karl Graf von Linden ein. Er war Vorsitzender des Trägervereins und prägte das Museum während der Kolonialzeit. Entsprechend wurde das Museum 1911 nach ihm benannt. Daneben werden weitere Persönlichkeiten vorgestellt, die Teil von Geschichten sind, die sich zwischen dem Museum, Württemberg und den Kolonien abspielten. Ebenso wird nach denjenigen gefragt, über die wir aufgrund der kolonialen Verhältnisse wenig wissen, die aber dennoch maßgeblich am Aufbau der Sammlungen beteiligt waren.

In einem weiteren Schritt wird das kolonialistische Vereinswesen betrachtet, zu dem auch der Trägerverein zu zählen ist. Vereine prägten das gesellschaftliche Leben und dienten als Multiplikatoren kolonialer Ideologien. Ereignisse wie Kolonialtagungen, -ausstellungen und sog. „Völkerschauen“ oder Objekte der Alltagskultur zeigen, wie tief verwurzelt der Kolonialismus auch in Stuttgart war. Es wird gefragt, welche Kontinuitäten sich bis heute ergeben.

Ein weiterer Themenschwerpunkt befasst sich mit Gewalt und rückt exemplarisch den sogenannten „Boxer-Krieg“ in China (1900/01) in den Mittelpunkt. Hunderte Württemberger Soldaten zogen freiwillig in diesen Krieg, aus dem das Linden-Museum geplünderte Objekte besitzt. Württembergern, die an Kolonialexpeditionen und -kriegen teilnahmen, wurde ehrend mit Gedenktafeln und Denkmälern gedacht, die es teilweise noch heute gibt. Wie soll damit umgegangen werden?

In die Ausstellung fließt die Provenienzforschung im Museum ein. Außerdem wurde vom Linden-Museum eigens eine Untersuchung zu Württemberg und dem Kolonialismus in Auftrag gegeben. Die Landesgeschichte im Kontext des Kolonialismus zu betrachten und die vielen Querverbindungen zwischen Institutionen, Personen und Ereignissen herauszuarbeiten, ist ein neuer Ansatz. Auch wenn manche Fragen schon früher bearbeitet wurden, setzt die wissenschaftliche Forschung und Debatte bei vielen Fragen gerade erst ein.

Zentral sind dabei kritische Distanz und Multiperspektivität, um Kolonialgeschichte nicht einseitig oder gar nostalgisch aus der Sicht württembergischer Akteure nachzuerzählen. Dass die Auseinandersetzung stark in Bewegung ist, wird auch in der Ausstellung sichtbar. Angelehnt an die Idee der Werkstatt sind die Besucher*innen aufgefordert, Fragen zu beantworten, eigene Gedanken oder Kritik festzuhalten und ihr Wissen einzubringen oder zu hinterfragen. Die Besucher*innen können verschiedene Standpunkte und Perspektiven einnehmen, Leerstellen und Verbindungslinien werden offen gelegt und die Inhalte zur Diskussion gestellt.

Eintritt: EUR 8,-/6,- / Familien EUR 16,-

Hinweis:
Aufgrund der aktuellen Corona-Verordnung ist eine Anmeldung für einen Time-Slot zum Besuch der Ausstellung erforderlich:
Tel. 0711.2022-579
(Sprechzeiten: Mo. bis So., 10 – 12 Uhr und 14 – 17 Uhr, Anmeldung bis 1 Tag vorher möglich)

 

Mo bis Sa von 10 bis 17 Uhr, So und Feiertage von 10 bis 18 Uhr

Stuttgart

27.09.2021
Orte jüdischen Lebens in Trier

Über Jahrhunderte bestand eine jüdische Gemeinde in Trier und brachte der Stadt nachhaltige Impulse. Bis heute zeugen die historischen Häuser der Judengasse oder der jüdische Friedhof in der Weidegasse sichtbar von dieser Vergangenheit. Viele Orte in Trier erzählen von diesem jüdischen Leben: Es sind Geschichten alteingesessener Familien, hoffnungsvoller Geschäftsleute und talentierter Kunstschaffender. Aber die Häuser, Straßen und Plätze erzählen auch von Pogromen, Verfolgungen und der systematischen Vernichtung jüdischen Lebens im Nationalsozialismus. Über 30 Video-Interviews an den Schauplätzen in Trier und der Großregion lassen die Spuren dieser Geschichte ebenso sichtbar werden wie die lebendige Gegenwart jüdischen Lebens in unserer Stadt.

Di-So, 10-17 Uhr

Trier

27.09.2021
Achim Mende – Crazy Little Planet

Achim Mende ist einer der prominentesten Fotografen im deutschen Südwesten. Seine erste Ausstellung in der Städtischen Galerie Überlingen erzielte 2013 einen Besucherrekord. 2021 präsentiert er die wunderbare „verrückte" Welt der 360-Grad-Photographie. In atemberaubenden Panoramen zeigt Mende seine Wahlheimat Überlingen, den Bodensee, Baden-Württemberg und den Rest der Welt, von Venedig bis zum Uluru (früher: Ayers Rock) in Australien.

Die Ausstellung korrespondiert mit der begehbaren Panorama-Rotunde auf dem Gelände der baden-württembergischen Landesgartenschau in Überlingen.

Di bis Fr 14 bis 17 Uhr. Sa, So, Fei 11 bis 17 Uhr

Überlingen

27.09.2021
BarabásiLab

Die Ausstellung »BarabásiLab. Hidden Patterns« stellt die Tätigkeit des Physikers und Netzwerkwissenschaftlers Albert-László Barabási und seines Forschungslabors vor. Der Fokus der Ausstellung liegt hierbei auf der Entwicklung der Netzwerk-Visualisierung innerhalb der letzten 20 Jahre, die sich anhand der Projekte des BarabásiLabs ablesen lässt. 

Die aktuelle Welt produziert so viele Daten pro Tag wie zuvor nicht in Jahrzehnten. Das Wissen der Welt verdoppelt sich alle zwei Jahre. Um diese Datenmenge bewältigen zu können, bedarf es einer neuen Wissenschaft: die Visualisierung von kennzeichnenden Knoten und Netzen, von Parametern und Mustern.

Das innovative und interdisziplinäre Feld der Netzwerkforschung ermöglicht die Analyse verschiedenster kultureller und sozialer Phänomene. Unsichtbare, verborgene Verbindungen und sich stets wiederholende Muster innerhalb Natur, Gesellschaft, Sprache und Kultur können somit nicht nur erforscht, sondern auch sichtbar gemacht werden. Barabásis Netzwerkansatz verspricht eine umfassende, universelle Methode, die es erlaubt, viele Phänomene mit wissenschaftlicher Präzision zu beleuchten. 

Im Rahmen der Ausstellung können BesucherInnen einen umfassenden Einblick in die unter anderem sehr aktuellen Anwendungsbereiche der Netzwerkwissenschaft gewinnen. Die Netzwerkdiagramme und -strukturen werden in vielfältiger Weise und mittelst modernster Technik visualisiert, sodass die wissenschaftlichen und zugleich höchst ästhetischen Beiträge von Prints und Skizzen, über Videos bis hin zu realen und virtuellen Datenskulpturen reichen.

»BarabásiLab. Hidden Patterns« ist eine Zusammenarbeit mit dem Ludwig Museum, Budapest, wo die Ausstellung vom 10. Oktober 2020 bis zum 17. Januar 2021 gezeigt wird.

 

Mehr zur Ausstellung:https://zkm.de/de/ausstellung/2021/03/barabasilab-hidden-patterns

Mi – Fr, 10 – 18 Uhr Sa & So, 11 – 18 Uhr

Karlsruhe

27.09.2021
Tadeusz Rozewicz "Unser älterer Bruder"

Tadeusz Różewicz: Unser älterer Bruder. Eine Text-Collage
Neuerscheinung im März 2021!

Tadeusz Różewicz (1921–2014), einer der großen polnischen Lyriker, hat in dieser ergreifenden Anthologie seinem älteren Bruder Janusz (1918–1944) ein literarisches Denkmal gesetzt. Janusz, der für ihn eine wichtige Vorbildfunktion hatte, wurde wegen seiner Untergrundaktivität während des Krieges von den Deutschen verhaftet und ermordet. Der Band enthält Gedichte, Prosafragmente und ausgewählte Briefe von Janusz, zahlreiche Erinnerungen an ihn sowie eine Reihe von Gedichten Tadeusz Różewiczs über seinen Bruder. Ergänzt durch Abbildungen entwirft diese Text-Collage das faszinierende Bild eines vielseitig begabten jungen Mannes, dessen Leben viel zu früh endete.

Tadeusz Różewicz
Unser älterer Bruder. Eine Text-Collage
Hrsg./ aus dem Polnischen von Bernhard Hartmann und Alois Woldan
Harrassowitz Verlag, Polnische Profile 11
Deutsches Polen-Institut Darmstadt
ISBN 978-3-447-11610-7 / E-Book: ISBN 978-3-447-39108-5
Herausgegeben in Zusammenarbeit mit dem Polnischen Institut Düsseldorf
Erscheinungsdatum: März 2021.

In Buchhandlungen erhältlich.

Düsseldorf

27.09.2021
Everything Is Just for a While

Für diese Ausstellung wurden ca. 1000 Stunden Filmmaterial aus öffentlichen und privaten Archiven gesichtet. Daraus wurden über 5 Stunden in Bild und Ton restauriert und zu drei Videoinstallationen montiert, die sowohl Nachrichten, Diskurs und Kunst aus 70 Jahren zeigen. Die 3-Kanal-Videoinstallation, die sich Kunstpositionen aus allen Festivalbereichen widmet (260'), reist chronologisch durch die Berliner Festspielgeschichte und wird zweimal täglich gezeigt.

 

Bislang kaum bekannte historische Videoaufnahmen aus eigenen, öffentlich-rechtlichen und privaten Archiven werden in „Everything Is Just for a While” anlässlich des 70. Geburtstags der Berliner Festspiele als kühner Zusammenschnitt präsentiert und laden zu einem neuen Blick auf heute immer noch verblüffende Kunstpositionen aus der ganzen Welt ein.

 

Labor und Experiment, Seismograf des Zeitgeists, Ausstellungsort und Debattierklub, Radical Art und Workshops für Jugendliche, Feuerwerk und Sport, wochenlang afrikanische Kunst, Städteplanung und Autor*innenförderung, Wissenschaftskolleg und Festumzug mit Wasserkorso und immer wieder Plattform der internationalen Kunstszene – all das waren die Berliner Festspiele in den vergangenen 70 Jahren. Im Geburtstagsjahr zeigt „Everything Is Just for a While” einen Zusammenschnitt aus bislang kaum bekannten Bewegtbildern, ein Spiegelkabinett der Erinnerungen. Die Videoinstallationen werden von einer Infowand gerahmt, die die Identität und die Geschichte der Berliner Festspiele veranschaulichen.

 

Die Videoinstallationen und Filme begutachten die Risse und Querschläger, die Extreme und Experimente der Festspielgeschichte und laden zur Erforschung der Frage ein, was diese vergangenen Orchester- und Jazzkonzerte, elektronischen Pionierarbeiten, Theateraufführungen, Stadtraumaktionen, Ausstellungen, Diskursreihen, Zirkusvorstellungen, Rituale, Tanzproduktionen, Jugendwettbewerbe, Kinoprojekte, Planetarienfilme, Künstler*innengespräche und Eröffnungsreden uns heute noch zu sagen haben. Das Wagemutige, das Out-of-the-box-Denken, die Bestrebung und Geduld zu sehen, was kommt und was wird, war unsere Ausrichtung bei der Recherche. Und sicher verrät die Art, wie wir unsere Geschichte betrachten und reflektieren, einiges darüber, wie wir unsere Zukunft gestalten wollen.

 

So entstehen die Konturen einer niemals zu Ende erzählten Biografie einer Institution, die von zahllosen Mitarbeiter*innen und ihren höchst spezifischen Kompetenzen und Interessen geprägt wurde und wird. Der Strom an Ereignissen in dieser Erzählung erlaubt, einige Leitlinien im Engagement zu erkennen – die Beschäftigung mit Künstler*innen und Tendenzen in Osteuropa, Afrika, Amerika und Südostasien, mit der Geschichte der künstlerischen Avantgarden oder mit politischen Zäsuren prägen damals und heute die Festspielarbeit. Dreißig Jahre nach der Öffnung der Berliner Mauer ist rückblickend zudem der politische Gegensinn zur Situation in der DDR erkennbar. Die ursprüngliche Rolle als „Schaufenster des Westens“, aber auch die ständig wachsende Neugier auf andere Blickwinkel vieler nicht westlicher und indigener Kulturen und auf Strategien des nachhaltigen Wandels und des Umweltschutzes spiegeln sich in den Festivals und Programmen.

Mittwoch bis Montag, 10:00 bis 19:00, Dienstag geschlossen

Berlin

27.09.2021
ANTONY GORMLEY

Das SCHAUWERK Sindelfingen zeigt ab 13.06.2021 eine umfangreiche Einzelausstellung des britischen
Bildhauers Antony Gormley (*1950 London). Ausgezeichnet mit dem Turner Prize und dem Praemium
Imperiale zählt er zu den wichtigsten Künstlern der Gegenwart. Mit rund 30 Werken aus der Sammlung
Schaufler und aus dem Studio des Künstlers – darunter Arbeiten, die bisher nie öffentlich zu sehen waren –
ist es die bedeutendste Werkschau Gormleys, die je in Deutschland zu sehen war.

 

Zentrales Thema von Gormleys Schaffen ist der Mensch und seine Beziehung zum Raum. Ausgehend von
seinem eigenen Körper, den er als Material, Werkzeug und Motiv nutzt, zeigt er Figuren in unterschiedlichen
Zuständen: Enthüllung, Isolation, Herausschälen und Wachstum sind in der Ausstellung zu finden. Frühe
Skulpturen, wie die Bodenarbeit FLAT TREE (1978) und ONE APPLE (1982), zeigen Gormleys Interesse an Zeit
und ihrer Darstellung. 

 

Einige Werke sind umschlossen, andere offener und durchlässiger. Die fortwährende Infragestellung, wo ein
Körper beginnt und wo er endet, wird in Skulpturen erkundet, die sich von der Leere zur Masse entwickeln,
von der Linie zur Fläche, von der geradlinigen zur organischen Form und Struktur: von der fast gewichtslosen
linearen „Zeichnung im Raum“ bei FLARE II (2008) über die dichte Masse von CUMULATE (BREATHE II)
(2018) bis zur raumgroßen abgeschlossenen Dunkelheit von HOLD (2016). Drei großformatige
architektonische Werke – ROOM (1980), HOLD (2016) und MURMUR (2014) – stehen im Mittelpunkt der
Ausstellung und vermitteln zwischen dem individuellen Raum des Körpers und dem kollektiven Raum.

 

Nach der pandemiebedingten Verschiebung des Projekts im letzten Jahr, äußert sich der Künstler nun
begeistert über die Umsetzung ab Juni 2021: „Es freut mich, diese Ausstellung in den einzigartigen
ehemaligen Industriehallen des SCHAUWERK Sindelfingen zu machen. Die Räume sind großzügig, offen und
mit einem natürlichen Licht von oben erfüllt.“

Die Ausstellung zeigt Gormleys Transformation der Skulptur von rein materiellen und formalen Fragen hin zu
einer Erkundung des Lebens selbst. „Unser eigener Körper und seine Beziehung zu den ausgestellten Werken
ist ebenso Thema wie die Arbeiten selbst: der Körper als Behältnis, als Energiefeld, als Aggregat von Teilen, als
provisorischer Stapel, als Masse, als neuronales Netzwerk.” (Antony Gormley)

Di, Do 15:00-17:00 Uhr (öffentliche Führung) Sa, So 11:00-17:00 Uhr

Sindelfingen

27.09.2021
Heinz Mack

Heinz Mack
Skulpturen
4. Juli 2021 bis 2. Januar 2022

Heinz Mack feiert in diesem Jahr seinen 90. Geburtstag. Der Skulpturenpark Waldfrieden ehrt ihn mit einer Ausstellung, die Macks Schaffen in seiner vielfältigen Beziehung zu Licht, Bewegung und Raum würdigt. Die Ausstellung bezieht nicht nur das Freigelände des Parks an besonders markanten Punkten ein, sondern nutzt zugleich auch alle drei Austellungshallen. Sie wird von Heinz Mack und Tony Cragg gemeinsam kuratiert.

Am 8. März dieses Jahres feierte Heinz Mack, Mitbegründer der Gruppe ZERO, seinen 90. Geburtstag. Der Skulpturenpark Waldfrieden ehrt den großen Maler und Bildhauer aus diesem Anlass mit einer Ausstellung, die ausschließlich seinem plastischen Schaffen gewidmet ist. In seinen drei Ausstellungshallen und im offenen Gelände präsentiert der Skulpturenpark 50 Skulpturen Heinz Macks, darunter zahlreiche Arbeiten, die bislang noch nie öffentlich gezeigt wurden. Auch wenn man rückschauend längere Zeiträume ins Auge fasst, wird die Ausstellung eine der großen Werkschauen des Künstlers.

Für Heinz Mack haben Kunstwerke neben der Erscheinung, mit der sie sich dem Auge des Betrachters präsentieren, ein Innenleben, dessen Eigenheiten die Philosophie erschließt. Er selbst sagt dazu: „Das Irritierende, Rätselhafte, Wunderbare, welches in der Kunst sichtbar wird, zeigt sich auf den Oberflächen. Wo sollte es sich sonst zeigen? Dasjenige, welches in der Kunst nicht erklärbar ist, verbirgt sich unter diesen Oberflächen …“. In diesem Sinne sieht Mack in Raum, Zeit und Licht konstituierende Faktoren plastischer Kunst. Über das rein Phänomenologische hinausgehend bedingt aber vor allem das Licht nicht nur die materielle Erscheinung des Kunstwerks. Es gewinnt für ihn darüber hinaus eine besondere Strahlkraft, die weit ins Metaphysische reicht, indem Licht auch die „entmaterialisierte“ Energie seiner Skulpturen wahrnehmbar macht.

Vor diesem Hintergrund bietet der Skulpturenpark Waldfrieden vor allem für die noch nie öffentlich gezeigten Arbeiten des Künstlers einen besonderen Rahmen, zumal Heinz Mack es schon immer für eine der wichtigsten Aufgaben plastischer Kunst hielt, Natur- und Kunstschönes in Verbindung zu bringen.

11-17 Uhr

Wuppertal

27.09.2021
DU LEBST NUR KEINMAL

Inszenierung, Provokation, Tabubrüche, Gewalt – die Werke des Paares Uwe Lausen (1941–1970) und Heide Stolz (1939–1985) sind in den 1960er Jahren ohne Entsprechung. Die Fotografien von Stolz und die Leinwände von Lausen erzählen von der Rolle des Individuums im sich wandelnden gesellschaftlichen Kontext, aber auch von engem künstlerischen Austausch und gegenseitiger Beeinflussung. 

 

 

Mi-Fr 14 bis 17 Uhr, Sa/So 11 bis 17 Uhr

Neumarkt

27.09.2021
Das Zweite Gesicht

Meersburg verwandelt sich ab Ende Juli in eine begehbare Museumslandschaft. In der Kooperationsausstellung „Das Zweite Gesicht“ widmen sich drei Orte zugleich dem faszinierenden Wechselspiel menschlicher Rollen und Identitäten: das Neue Schloss, die Galerie Bodenseekreis im Roten Haus und das vineum bodensee. Jeder Ausstellungsort entwickelt seine eigene, charakteristische Vision zum Thema. Zwischen Installation und Videokunst, Malerei und Skulptur, Fotografie und Film bewegt sich der gemeinsame Inszenierungsbogen. Künstlerisch gestaltete Bilder laden das Publikum ein zu einer inneren Reise in die Tiefen menschlichen Bewusstseins.

 

11-18 Uhr

Meersburg

27.09.2021
Das schönste Bild bei mir zuhaus

Den diesjährigen 40. Todestag des Verlegers, Kunstsammlers und Stifters Kurt Fried (30. März 1906 bis 22. März 1981) nimmt das Museum Ulm zum Anlass zu einer Wiederauflage seines 1971 initierten Ausstellungsprojekts „Das schönste Bild bei mir zuhaus“.

Vor 50 Jahren konnte Kurt Fried eine für die damalige Zeit außergewöhnliche und in ihrer Art einmalige Ausstellung eröffnen. Mit „Das schönste Bild bei mir zuhaus“ wurde die Bevölkerung eingeladen, persönliche Lieblingsstücke aus den eigenen vier Wänden in die Galerie studio f zubringen. Damit öffnete sich dem Publikum ein heimlicher Blick auf privaten Wandschmuck und den individuellen Kunstgeschmack von Bekannten und Unbekannten.

Ein halbes Jahrhundert später, in einer Zeit, in der Partizipation und Interaktion im Ausstellungswesen immer mehr im Fokus stehen, greift das Museum Ulm über seine digitale Plattform nextmuseum.io die Idee von Kurt Fried auf und transformiert sie in die Gegenwart. Dabei sollen auch Fragen diskutiert werden wie: Warum umgeben wir uns in unseren Lebensräumen mit Kunst, Bildern, Objekten? Was hängen wir zuhause auf? Wo liegt der Unterschied zum Museum? Was sammeln und präsentieren wir im öffentlichen Auftrag? Wie unterscheidet sich unser persönlicher ästhetischer Geschmack? Ist er zeit- und trendabhängig?

Di bis Fr von 11 bis 17 Uhr, Sa und So 11 bis 18 Uhr

Ulm

27.09.2021
Kunstreichgewächse

In einer Zeit der Dystopien, in der multiple Krisen unsere Welt aus den Angeln heben und die Zukunft grau erscheint, macht das Museum Ulm mit dieser ersten über die digitale Plattform nextmuseum.io kuratierten Ausstellung sich auf die Suche nach dem paradiesischen Garten Eden. Der verwunschene Garten war, ist und bleibt als Ort des Rückzugs und der Idylle ein Sehnsuchtsmotiv.  Als Ideal verklärt, steht der Garten heute mehr denn je für die verlorene Einheit von Mensch und Natur. Seine Schönheit vermittelt eine Idee des Überirdischen und der Herrlichkeit des Paradieses, nach dem sich die Menschen seit Jahrhunderten sehnen.

Einem botanischen Garten vergleichbar sammelt, pflegt und zeigt das Museum Ulm in seinem denkmalgeschützten Gebäudeensemble des 15.-20. Jahrhunderts Kostbarkeiten aus 40.000 Jahren Kunst- und Kulturgeschichte. Die ausgewählten künstlerischen Positionen zum Thema Paradiesgarten werden im Ausstellungsprojekt zusammengeführt und das Museum in einen alternativen Ort des Staunens, Erlebens und Wiederentdeckens verwandelt.

Mit Werken u.a. von:

Marija Avramovic & Sam Twidale I Johanna K Becker I Janieke Bekasinski & Meike Schröder I Elisabeth Eberle I Alper Goldenberg I Barbara Herold & Florian Huth I Lena Violetta Leitner I Eva-Maria Lopez I Bas Meeuws I Anselma Murswiek I RaumZeitPiraten I Janina Schmid I Calebe Simões I Bea Targosz I Khyati Trehan I Cynthia van Wijngaarden

Di bis Fr von 11 bis 17 Uhr, Sa und So 11 bis 18 Uhr

Ulm

27.09.2021
Christina Chirulescu

Die Nürnberger Künstlerin Christina Chirulescu (geb. in Sibiu, Rumänien) studierte Malerei an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg in der Klasse von Prof. Peter Angermann. Mit dem Titel der Meisterschülerin schloss sie 2005 die Akademie ab.
Christina Chirulescus Malerei ist das Prinzip des Mäanderns eigen. Sie changiert zwischen figürlicher und abstrakter Form und ist stets das Ergebnis eines gleichermaßen reflektierten wie experimentellen, prozessualen Vorgangs. Immer wieder lotet sie die klassischen Kategorien von Malerei und Tafelbild aus. Die Künstlerin erweitert beides um unterschiedlichste Techniken, wobei sie z. B. Collagetechniken, druckgrafische Prozesse wie etwa Risografie, herkömmliche Kopierverfahren oder Fotografien einbindet. Und im Ausstellungskontext verlässt ihre Malerei mitunter auch die Leinwand und sucht sich Wände oder Fenster als temporären Träger. Ihre Ausstellungen bewahren sich so einen prozessualen Charakter. Für die Ausstellung in der kunst galerie fürth ist ein umfassender Überblick zum malerischen Schaffen der Künstlerin geplant, bei dem zugleich die zentrale, fünf Meter hohe Wand des Galerieraums zum Terrain für ihre ergebnisoffene Arbeitsweise wird.

 

Abb.: Christina Chirulescu, o.T, 2016, Acryl, Papier, Sprühlack, 30 x 20 cm © Christina Chirulescu

Mi-Sa 13-18 Uhr So und Feiertag 11-17 Uhr

Fürth

27.09.2021
Dauer- und Mitgliederkarten HC Erlangen e.V. Saison 2021/2022
Die Dauerkarte gilt bei ALLEN zahlungspflichtigen Spielen des HC Erlangen e.V. in der Saison 2021/22.
Bei den Damen und U23 in der 3.Liga, der weiblichen und männlichen A-Jugend in der Jugendbundesliga und der U21 in der Landesliga.

Die HC e.V. Mitgliederdauerkarte ist ausschließlich unseren aktiven und passiven Vereinsmitgliedern vorbehalten und darf nur von diesen erworben werden.

Kinder unter 6 Jahren zahlen keinen Eintritt, der Einlass ist aufgrund eingeschränkter Zuschauerzahlen (aktuell max. 1000) aber unter Vorbehalt.

Nur Dauerkartenbesitzer haben eine sichergestellte Möglichkeit auf den Einlass zu den Heimspielen der oben genannten Mannschaften.
Eine Tages- und Abendkasse könnte es aufgrund eingeschränkter Zuschauerzahlen (aktuell max. 1000) nicht regelmäßig geben.

Bitte bringt bis zum Erhalt der Dauerkarte im Scheckkartenformat die Buchungsbestätigung, das Print @ Home Ticket und einen Ausweis mit zum Einlass. Diese Dokumente zählen temporär als Dauerkartennachweis.

Bei unseren Heimspielen gilt die 3G-REGEL. Bitte zeigt am Eingang UNAUFGEFORDERT einen entsprechenden Nachweis der Impfung, der Genesung oder einen aktuellen Coronatest vor!!!
Sollte kein Nachweis vorzeigbar sein kann kein Einlass zu unserer Veranstaltung erfolgen.

Aktuell herrscht bei unseren Heimspielen die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen Schutzes (Medizinische Maske), auch am Sitzplatz. Beachtet hier bitte das ein Verstoss strafbar ist.

Die erworbene Dauerkarte ist personalisiert und nicht übertragbar. Auch nicht für einzelne Spiele.
Die Dauerkarte ist bei der U23 in der 3.Liga sitzplatzbezogen und kann daher auch zur Dokumentation und Kontaktverfolgung dienen.

Bei Spielen in der 3. Liga der Damen, der weiblichen und männlichen A-Jugendbundesliga, sowie der U21 in der Landesliga herrscht dagegen eine FREIE Wahl des Sitzplatzes. Der angegebene Sitzplatz auf der Dauerkarte hat hier KEINE Gültigkeit.
Bei den Heimspielen dieser drei Mannschaften dient uns gegebenenfalls die "Luca-App" am Sitzplatz oder am Halleneingang als Dokumentationsmittel zur Kontaktnachverfolgung.

Die Spiele der oben genannten Mannschaften finden grundsätzlich in der Karl-Heinz-Hiersemannhalle statt.

Bei coronabedingten Ausfällen von Spielen erfolgt keine Rückerstattung der Dauerkarte.
Bei einem Abbruch der Saison werden wir im Einzelfall eine gemeinsame Lösung finden.

Einen Ausschank von Alkohol nehmen wir aktuell nicht vor.

Bitte haltet Euch an die Wegbeschreibungen in der Halle und die Anweisungen des Ordnungspersonals.

Ein Besuch unserer Heimspiele erfolgt immer auf eigenes Risiko.

Euer HC Erlangen e.V.
State of High Performance

To-do-Listen, Zeitmanagement, konstante Leistungssteigerung, Stressbewältigung … Das Credo einer hohen Produktivität ist in unserer heutigen Gesellschaft allgegenwärtig.

Doch was versteht man eigentlich unter Produktivität? Warum scheinen wir konstant produktiv sein zu müssen und inwieweit wirkt sich dieser Effizienzdruck ebenso auf die künstlerische Produktion aus?

Die Gruppenausstellung „State of High Performance“ beleuchtet einzelne Facetten dieses Leistungsprinzips und zeigt künstlerische Arbeiten von Jakub Choma, Claire Fontaine, Kasia Fudakowski, Martin Kohout, Ariane Loze und Pilvi Takala, die dem Leitbild der Produktivität auf ironische, widerständige oder kritische Weise nachspüren.

Mithilfe der Übertragung des Produktivitätsdrangs auf die eigene künstlerische Arbeitsweise, die bewusste Überzeichnung des Prinzips oder seine konsequente Umkehrung, reflektieren die gezeigten Werke weiterhin nicht nur die Strukturen jenes Gebots, sondern befördern ebenso eine kritische Hinterfragung des permanenten Produktivitätszwangs und dessen Folgen.

 

Kuratiert von Christin Müller

Di bis Fr 14 bis 19 Uhr Sa + So 12 bis 18 Uhr

Frankfurt am Main

27.09.2021
Die relative Vermessung der Welt. Künstlerbücher aus der Sammlung Opitz-Hoffmann

Die Schenkung der Sammlung Opitz-Hoffmann im Jahr 2014 markiert einen Wendepunkt in der Geschichte der Kunstsammlung Jena und prägt diese als bedeutendste Schenkung der letzten Jahrzehnte bis heute. Neben der großen Vorstellung im Jahre 2016 und weiteren Beteiligungen in thematischen Ausstellungen 2018 und 2019 steht nun ein zentrales Thema dieser Sammlung im Mittelpunkt: die Künstlerbücher.

Das Thema ist speziell und vielschichtig, tiefsinnig und heiter – und inhaltlich spannend obendrein. Dennoch ist es ein Kapitel, welches nur selten in Ausstellungen behandelt wird. Wir wagen einen Versuch und zeigen Kunstwerke, die nicht unbedingt in hermetischer Versenkung erblättert werden müssen, sondern wie Skulpturen und Bilder erkundet werden können und von der Freude am Entwickeln und Ausleben künstlerischer Ideen zeugen. Viele der ausstellenden Künstlerinnen und Künstler wurden von Renate Brandt porträtiert. Eine Auswahl dieser Farbfotografien zeigen wir als Ausstellung in der Ausstellung.

Dienstag-Sonntag 10-17 Uhr Montag geschlossen

Jena

27.09.2021
Markus Lüpertz

Prof. Markus Lüpertz (*1941 Liberec/Böhmen) „Er selbst nennt sich, als einer unter vielen Begabten, das herausragende Genie. Diese Selbstbezeichnung ist eine kräftige Aussage, die Lüpertz aber nicht zu Lasten anderer verstehen will. Doch er war und ist immer stark im Austeilen, Bewerten und Beurteilen. Mit großer Sicherheit verfolgt er ohne Kompromisse sein eigenes Kunstwollen, das er als einen großen Reichtum an die Gesellschaft weitergibt, in der Hoffnung, dass die mündigen Betrachter seine Reinstellungen und Meinungen erkennen und für sich verarbeiten.“ (Dieter Ronte)

Vom 4. September bis 3. Oktober 2021

Öffnungszeiten:
Mi bis So 15 – 18 Uhr
Auch am Feiertag, Sonntag 3. Okt. 2021, ist die Ausstellung geöffnet!

Ort der Ausstellung:
Kulturzentrum Englische Kirche
Ferdinandstraße 16
61348 Bad Homburg vor der Höhe

Ausstellungstelefon: 0171 385 4113
Michael M. Marks, Galerie am Dom

Informationen bezüglich möglicher Restriktionen aufgrund der aktuellen Lage entnehmen Sie bitte unserer Homepage.
Mundschutz und 1,5 m Abstand sind obligatorisch.

 

15-18 Uhr

Bad Homburg v. d. H.

27.09.2021
Süße Frucht und blaue Wellen

Sonderschau vom 8. September bis 31. Oktober 2021 im Museum der Meissen Porzellan-Stiftung

Die Künstlerinnen Gudrun Gaube, Silvia Klöde und Sabine Wachs entwarfen seit den 80er Jahren Porzellane für die Serienfertigung und gestalteten zahlreiche Unikate aus Meissener Porzellan. Die Meissen Porzellan-Stiftung zeigt rund 40 Arbeiten der Künstlerinnen in einer Sonderschau.

 

Designerin Gudrun Gaube (*1961) kam 1990 als Dekorgestalterin an die Meissener Manufaktur. Sie entwarf Dekore für Service und Staffagen für Figuren. Gaubes Malerei lebt von der Liebe zum Detail. Ihre Inspiration ist die Natur, aber auch traditionelle asiatische Dekore und die Kalligrafie finden sich wieder. Für Unikate wagt sie sich auch an die Formgestaltung. Seit 2011 arbeitet Gaube freischaffend für mehrere Manufakturen. Derzeit arbeite sie an Unikaten aus Meissener Porzellan. Gudrun Gaube feiert am 8. September 2021 ihren 60 Geburtstag.

Die Künstlerin Silvia Klöde (*1956) lernte das Porzellinerhandwerk von der Pike auf. Nach Bossiererausbildung und Kunststudium kam sie 1983 als diplomierte Plastikerin zurück an die Manufaktur, wo sie anfangs mit der Gestaltung von Medaillen betraut wurde. In ihrer Figurengestaltung bilden Frauendarstellungen den Schwerpunkt. Regelmäßig arbeitete die Künstlerin auch mit dem rotbraunen Böttgersteinzeug und gestaltete Gefäße. Seit 2011 ist sie freischaffende Künstlerin. Am 15. Oktober 2021 wird Silvia Klöde 65 Jahre alt.

Designerin Sabine Wachs (*1960) entwarf ab 1985 zahlreiche Gefäße, Vasen oder umfangreiche Service. Jahrelang war sie Chefdesignerin bei Meissen. Sie gestaltete die 1996 vorgestellte Serviceform „Wellenspiel“. Mit seinen inzwischen 25 Jahren ist das Wellenspiel längst ein Klassiker der Meissener Tafelkultur. Sabine Wachs entwickelte Dekore und schuf architektonische Wandgestaltungen wie das 2004/5 aus Porzellan und Fotobeton entstandene Wandbild an der Fassade des Meissen Porzellan-Museums. Seit 2011 arbeitet Sabine Wachs freischaffend im eigenen Porzellanstudio. Hier entwirft sie Unikate, individuelle Porzellaninterieurs und gestaltet Produkte für verschiedene Porzellanmanufakturen.

Mo bis So von 9:30 bis 17 Uhr

Tutanchamun

Reiss-Engelhorn-Museen, Museum Zeughaus C5

Erleben Sie den historischen Moment der Entdeckung des Grabschatzes hautnah. Jung und Alt wandeln gleichermaßen auf den Spuren des mysteriösen Pharao und erkunden auf lehrreiche und unterhaltsame Weise Carters Entdeckung in seiner originalen Fundsituation. Die detailgetreu nachgebildeten Grabbeigaben, der Sarkophag, die goldenen Särge und Schreine, der Schmuck sowie natürlich die Maske sind in ihrem monumentalen Gesamtzusammenhang mit 1.000 Repliken weltweit einmalig.

Di – So, 11 – 18 Uhr,

auch an Feiertagen geöffnet,

außer 24. und 31.12.

Informationen: Tel 0621 – 293 31 50

www.tut-ausstellung.com

www.rem-mannheim.de 

Di-So 11:00 - 18:00 Uhr Mo + 24.12 + 31.12 Geschlossen

Mannheim

27.09.2021
Three Point Turn

Mobilität und die dazu notwendige Infrastruktur ist eines der aktuellsten und größten Themen unserer Zeit. Analog wird auch die dafür geschaffene Infrastruktur – überdimensionierte Straßennetze und Flächenasphaltierungen in Frage gestellt und nach Alternativen gesucht. Die Künstlerinnen Ines Doleschal, Pauline Kraneis und Susanne Piotter interessieren sich seit Jahren für urbane Verwerfungen im städtischen Raum und seiner Peripherie. In dem von Menschen für Menschen gestalteten metropolen Umfeld erfassen sie verödete, dysfunktionale, vernach-lässigte oder abweisende Orte und Bauten, die (einstmals) für grenzenlose Mobilität, für hoch-funktionale Urbanität und städtebauliche Avantgarde standen, inzwischen aber als Dystopien entlarvt sind. Diese Leerstellen, Brachen und Unorte reflektieren sie in ihrem jeweiligen Medium: Zeichnung, Druckgrafik, Malerei und Objekt. In ihrer sperrigen Ästhetik und visuellem Reiz fordern die Arbeiten zu einer kritischen Wahrnehmung des Abgebildeten oder Para-phrasierten heraus.

Mi-So 12-17 Uhr

Potsdam

27.09.2021
Thea Djordjadze

Thea Djordjadzes künstlerische Praxis lässt sich als Prozess des beständigen Wiederverwertens, Rekonfigurierens und Neuordnens von Objekten begreifen. In der umfangreichen Werkschau der Künstlerin treten bestehende und neue, speziell für den Gropius Bau entwickelte Arbeiten in einen Dialog mit dem geschichtsträchtigen Gebäude.

Gleichermaßen von historischen Artefakten wie von Konzepten moderner Kunst und Architektur beeinflusst, zeichnen sich Djordjadzes skulpturale Arbeiten durch formale Brüche und eine eigenwillige Materialästhetik aus. Indem sie Materialien wie Gips, Metall, Gummi, Textilien, Holz oder Pappmaché kombiniert, schafft Djordjadze fragmentarische Raumsituationen, anhand derer sie das klassische Display – Vitrine, Sockel, Rahmung und Podest – als wiederkehrendes Motiv in ihrer Arbeit neu formuliert. Ab dem 10. September 2020 zeigt der Gropius Bau bestehende und neue Arbeiten der in Berlin lebenden Künstlerin in seinen Räumlichkeiten; so auch im sogenannten Schliemann-Saal, der von 1881 bis 1885 die archäologischen Ausgrabungen Heinrich Schliemanns beherbergte. In Auseinandersetzung mit der Vergangenheit des Ausstellungshauses treten Djordjadzes Arbeiten und Interventionen in einen Dialog mit diesen geschichtsträchtigen Räumen. Die Ausstellung markiert den Beginn einer Reihe von künstlerischen Präsentationen, die sich mit der Geschichte der archäologischen Ausstellungen im Gropius Bau befassen.

Kuratiert von Julienne Lorz

Mittwoch bis Montag 10:00 bis 19:00, Dienstag geschlossen

Berlin

27.09.2021
Citizenpark - Stream on demand
English version below

Wie kann jemand Teil einer Gesellschaft sein, ohne die gleichen Rechte zu haben wie die meisten anderen? Sollte ein Stück Papier Menschen einer Gesellschaft voneinander separieren? Wie definiert eine Gesellschaft, wer Teil von ihr ist? Ist eine andere Zukunft mit gleichen Rechten für alle möglich?

Am 20. September 2021 werden die Hamburger:innen zu den Wahlkabinen gehen, um ihre Stimme für die Bundestagswahl abzugeben. Geschätzte 285.000 „ausländische Mitbürger:innen" werden bei dieser Wahl kein Mitspracherecht haben. Warum? Weil sie keinen deutschen Pass haben. Einige Hamburger Jugendliche haben damit ein Problem!

In der vierten Produktion der Bürger:innenbühne „Citizenpark” werden die Themen Migration, Partizipation und gleiche Rechte für alle verhandelt.

Laut deutscher Verfassung darf in Deutschland wählen, wer Teil des „deutschen Volkes” ist. Doch wer ist dieses Volk und wie äußern sich gesellschaftliche Auseinandersetzungen mit dieser Frage? Am Wahlrecht zeigt sich, was 60 Jahre nach den sogenannten „Gastarbeiter-Anwerbungen“, nach jahrezehntelangen Debatten um doppelte Staatsangehörigkeit und Einwanderungsgesetzgebungen bis heute nicht geklärt ist: Wie denken wir dieses Land neu?

Deswegen hat das LICHTHOF Theater junge Menschen eingeladen, unsere Demokratie auf den Prüfstand zu stellen. Junge Hamburger:innen, voller Energie, die viel zu sagen haben und Teilhabe fordern.

English version

How can someone be a part of a society, if he:she does not have the same right as the others?
Should a piece of paper disconnect the members of a society? How defines a society who is part of it? And is there a possibility for a brighter future in Germany with equal rights for all citizens?

On September 2021, people of Hamburg, will go to the voting booths for the federal elections. Estimation of 285.000 eligible to vote “foreign citizens” will not have a saying in this election. Reason? Not having a German Passport! And a few young people of Hamburg have a problem with that!

Therefore topics of migration, participation and equal rights become the subject of the 4th edition of Bürger*innenbühne: "Citizenpark”. According to the German constitution, only those who are part of the "German people" may vote in Germany. But who is this people and how manifests a society this discussion? The right to vote shows what has not yet been clarified 60 years after the so-called recruitment of guest workers, after decades of debate about dual citizenship and immigration legislation: How do we rethink this country?

That is why the LICHTHOF Theater has invited young people to put our democracy to test with them. Young Hamburgers, full of energy, who have a lot to say and demand participation.

Songs of the unsung: Prepare to be heard!

Performer:innen: Marianne Adam, Salma Al Hussan, Maisa Alkablawi, Mohammed Homaymes, Anastasiia Kibizova, Sheren Malla Mahmoud und Charlotte Marschner / Regie: Serkan Salihoglu / Text: Sidar Kurt / Produktions- und Textdramaturgie: Nina Reiprich und Sina Schröppel / Bühne und Kostüm: Gesine Lenz und Raphaela Andrade / Musik: Hêja Türk und Yassin Ismail / Video: Mohamad Almousilly / Graphik: ismilealot / Assistenz: Nathalie Hellmons / Lichtdesign: Sönke C. Herm

Gefördert durch:
Behörde für Kultur und Medien Hamburg, Fonds Darstellende Künste, LICHTHOF Stiftung
The Cool and the Cold

Im Jahr des 30. Jubiläums der deutschen Wiedervereinigung ist im Gropius Bau eine Gruppenausstellung zu sehen, die zur Zeit des Kalten Krieges entstandene Gemälde aus beiden weltpolitischen Machtzentren vereint – unter anderem Arbeiten von Andy Warhol, Il’ja Kabakov, Jackson Pollock, Helen Frankenthaler und Erik Bulatov.

Unter dem Titel "The Cool and the Cold. Malerei der USA und der UdSSR 1960–1990. Sammlung Ludwig" werden unter anderem Arbeiten von Andy Warhol, Il’ja Kabakov, Erik Bulatov, Lee Lozano, Jackson Pollock, Helen Frankenthaler, Viktor Pivovarov, Natal’ja Nesterova und Ivan Čujkov aus der Sammlung Ludwig miteinander in Beziehung gesetzt. Peter und Irene Ludwig gehörten zu den ersten europäischen Sammler*innen von US-amerikanischer Pop-Art und Kunst aus der Sowjetunion; ihre umfangreiche Sammlung ermöglicht so die kritische Gegenüberstellung von Werken aus beiden Lagern des Ost-West-Konflikts. Die Ausstellung im Gropius Bau untersucht, wie Künstler*innen auf politische wie ästhetische Fragen ihrer Zeit reagierten und Vorstellungen individueller und gesellschaftlicher Freiheit verhandelten; im Dialog von Konzeptkunst und Pop-Art aus drei Jahrzehnten wird Kunst als Ausdruck von und Kommentar zu Ideologien lesbar.

Kuratiert von Benjamin Dodenhoff und Brigitte Franzen
Organisiert in Zusammenarbeit mit der Peter und Irene Ludwig Stiftung

Mittwoch bis Montag, 10:00 bis 19:00, Dienstag geschlossen

Berlin

27.09.2021
Zanele Muholi

Zanele Muholi bezeichnet sich selbst als visuelle*r Aktivist*in und dokumentiert seit den frühen 2000er Jahren das Leben der Schwarzen LGBTQIA+-Community Südafrikas in eindrücklichen, intimen Fotografien. Vom 26. November 2021 bis 13. März 2022 wird im Gropius Bau die erste Retrospektive Muholis in Deutschland zu sehen sein.

Neben weniger bekannten, frühen Bildserien umfasst die Ausstellung aktuelle Arbeiten und macht so die gesamte Bandbreite der fotografischen Praxis Muholis erfahrbar, in der Themen wie Sexualpolitik, rassistische Gewalt, gemeinschaftlicher Widerstand und Selbstbehauptung verhandelt werden. Die Fotografien Muholis stellen dabei nicht nur eine Geste der Ermächtigung dar, sondern fordern immer wieder den heteronormativen Blick heraus – und eröffnen gleichzeitig ein Netzwerk von Verwandtschaftlichkeit und neue Bildgeschichten. Serien wie Faces and Phases sowie Brave Beauties bilden ein wachsendes visuelles Archiv von Schwarzen queeren und trans Identitäten und legen Zeugnis von all denjenigen ab, die ihr Leben riskieren, um angesichts von Repression und Diskriminierung authentisch zu leben.

Kuratiert von Natasha Ginwala, Yasufumi Nakamori (Senior-Kurator International Art (Fotografie), Tate Modern) und Sarah Allen (Assistenzkuratorin, Tate Modern)

Mittwoch bis Montag, 10 Uhr bis 19 Uhr, Dienstag geschlossen

Berlin

27.09.2021
Flughafen Tempelhof - Der Mythos Tempelhof
Das unter Denkmalschutz stehende Gebäude des Flughafens Tempelhof spiegelt die wechselvolle Geschichte Berlins wider: Es ist Ausdruck der nationalsozialistischen Ideologie und diente im Zweiten Weltkrieg der Rüstungsproduktion durch Zwangsarbeiter. Tempelhof ist aber auch ein Symbol der Freiheit, die Luftbrücke von 1948/49 hat den Flughafen weltberühmt und zum Mythos gemacht. Während der deutschen Teilung blieb er für viele Menschen das Tor zur freien Welt.

Auf unseren Rundgängen führen wir Sie in ca. 2 Stunden zu den interessantesten Stellen des riesigen Gebäudes mit einer Fläche von über 300.000 Quadratmetern.

Dauer:
ca. 2 Stunden

Aufgrund der baulichen Barrieren des denkmalgeschützten Gebäudes können wir leider keine behindertengerechten Führungen anbieten.

Aufgrund der aktuellen Situation im Zusammenhang mit SARS-CoV-2 / COVID-19 findet die Mythos Tempelhof Führung aktuell in einer etwas veränderten Form statt. Wir werden vor allem durch großflächige Bereiche mit Ihnen laufen und die Gruppengröße möglichst klein halten.

Die Teilnahme ist nur gemäß der 3 G Regel möglich: Impfnachweis, Genesennachweis oder max. 24h alter Schnelltest - ein Test vor Ort ist nicht möglich.
Zur Teilnahme an der Führung ist eine medizinische Maske notwendig.
Des Weiteren sind die Abstandsregelungen auch während der Führung einzuhalten.
Unsere Guides werden hierzu eine Einweisung am Beginn der Führung geben, welche einzuhalten ist.
Vor allem aber freuen wir uns, dass wir Ihnen dieses wunderbare Gebäude mit all seiner Geschichte wieder näher bringen können.

Bei Gruppenbuchungen wenden Sie sich bitte an buchung@berlinkompakt.net.

Tickets an der Kasse vorzeigen
LUMAGICA Neuwied - Der magische Lichter-Park auf dem alten Rasselstein-Gelände Neuwied
Leuchtende Aussichten für LUMAGICA Neuwied
Magische Natur- und Zauberwelt mit Industriecharme

Ab 24. September wird sich das stillgelegte Industriegelände Rasselstein für rund sechs Wochen in eine leuchtende Zauberwelt verwandeln. Magische Fabel- und Naturwesen, ein illuminierter Zirkuszug, oder wunderbare Klänge, die sich mit funkelnden Kugeln zu einer Symphonie aus Ton & Licht verbinden: LUMAGICA gestaltet in der Industriebrache im Wiedtal einen magischen Lichter-Park, der zwar an die stählerne Historie des Areals anknüpfen, sich dort jedoch die Natur auf phantastische Weise zurück erobern wird.


„Die Ausstellung LUMAGICA Neuwied stellt eine wunderbare Erweiterung unseres urbanen Angebotes dar, gerade nach einer für uns alle sehr herausfordernden Zeit, in der zahlreiche kulturelle Events nicht stattfinden konnten. Unsere BewohnerInnen werden sich mit ihren Familien oder Freunden bei einem Spaziergang durch eine wundervolle Lichterwelt eine fantastisch unbeschwerte Auszeit genießen können. “ freut sich Oberbürgermeister Jan Einig, über das Zustande-Kommen des Projektes, das von der Stadt Neuwied tatkräftig unterstützt wird. Dank des Eigentümers des Ausstellungs-Geländes, der ASAŞ GmbH, von deren Seite es bereits interessante Ansätze für die zukünftige Nutzung der Industriebrache gibt, wird das Areal im Rahmen des Lichter-Parks erstmals für die Neuwieder Bevölkerung zugänglich sein. Dem nicht genug: Die ASAŞ GmbH wird im Zuge von LUMAGICA auch einige beeindruckende Aluminium-Kunstwerke aus der eigenen Kunststiftung ausstellen.


Ein einzigartiges Konzept für einen einzigartigen Ort

Die BesucherInnen sind eingeladen, auf einem rund 1,7 Kilometer langen Rundweg durch unterschiedliche Themenbereiche zu flanieren. Es ist das Spannungsfeld zwischen Stahl & Natur, das den Besuch des Lichter-Parks zu einem besonderen Erlebnis macht. Beim ersten Eintauchen in die Zauberwelt von LUMAGICA erleben sie, wie sich die Natur das Industriegelände auf fantastische Weise regelrecht zurückerobert hat. Wo einst Stahl produziert und gelagert wurde, weiden heute friedlich leuchtende Natur- und Fabelwesen auf den mittlerweile mit hohem Gras bewachsenen Flächen. Es folgen Phantasiepflanzen in einem magischen Garten sowie leuchtende Schwäne rund um ein Wasserwerk. Ausrangierte Waggons haben sich in einen illustren Zirkuszug verwandelt, wo sich fröhliche Tiere aus den Fenstern beugen. Illuminierte Bahngleise, alte Werksfahrräder und weitere Artefakte der Industriegeschichte, ebenso wie der beleuchtete Schornstein vermitteln nostalgischen Industriecharme und stehen in einem starken Kontrast zu den naturnahen Lichtobjekten. In einer Werkshalle, in der einst Stahl geschmiedet wurde, haben die BesucherInnen jetzt die Möglichkeit ein gastronomisches Angebot zu nutzen. Weiter auf dem Pfad schreiten sie durch die „Hohle Gasse,“ welche sich in ein Winterwunderland verwandelt hat und in ein Meer aus leuchtenden Kugeln mündet, die in Kombination mit Musik ein echtes „Sound to Light“ Erlebnis generieren. Am Ende des Weges erreichen die Gäste des Lichter-Parks eine
weitere Werkshalle, in der sie als stimmigen Abschluss die Gegenwartskunst aus Aluminium und Stahl der ASAŞ -Stiftung bewundern können.

„Mit der Stadt Neuwied und der ASAŞ GmbH konnten wir perfekte Partner für den Lichter-Park gewinnen. Wir sind sehr zuversichtlich, dass wir nach einer coronabedingten Verschiebung im Winter 2021 unsere Pforten am 24. September öffnen dürfen“, zeigt sich Karl-Heinz König von LUMAGICA optimistisch.
Circus Barus - Wir bringen Freude in Ihre Stadt
Circus Barus bietet einen Circus-Cocktail für die ganze Familie.
Unter dem Motto "wir bringen Freude in Ihre Stadt" wird Sie unser neu zusammengestelltes Programm für 2021 erfreuen.
Sie sehen Tierdressuren mit unseren gepflegten Tieren (Hunde, Pferde, Kamele, Esel, Lamas, Ponys, Ziegen). In diesem Jahr sehen Sie erstmals unsere Esel und Lamas u. Kamele in der Manege, welche Sie begeistern werden. Unsere Tierdarbietungen werden vom Chef des Hauses, Marco Frank oder seiner Tochter Aloma Tatjana vorgeführt, welche in diesem Jahr erstmalig ihre neue Hunde – u. Ziegendressur zeigt. Sie werden sicherlich die Herzen der großen und kleinen Besucher erfreuen und dabei das vertrauensvolle Miteinander von Mensch und Tier feststellen.
Unsere artistischen Darbietungen sind vielfältig und werden von unseren Artistinnen sehr charmant dargeboten. Sie zeichnen sich durch ihre flüssigen Abläufe und hochwertigen Trickfolgen aus.
Gekonnte Kompositionen
Hierbei erleben Sie eine gekonnte Komposition aus spannender Artistik, gepaart mit passender Musik, Tanz und moderner Beleuchtung. Die einzelnen Darbietungen wurden wieder neu zusammen gestellt und durch neue Tricks bereichert.
Clown Marcello wird mit mehreren Streichen, durch seine lustige und sympathische Art nicht nur die Kinder zum Lachen bringen, sondern auch die erwachsenen Besucher, den Alltag vergessen lassen. Er hat sich für die Saison 2021 wieder neue Streiche ausgedacht, welche er bisher noch nicht gezeigt hat. Weitere Überraschungen, wie z.B. unsere Feuershow, runden unser neues, ca. 2-stündiges, Programm (inkl. Pause) ab.

Einlass 15:30 Uhr

Frist für Online-Verkauf ist abgelaufen. Es sind noch Karten an der Tageskasse erhältlich.
Gutes Geld
„GUTES GELD“ - eine kabarettistische Polit-Satire

Als in Asien die Finanzmärkte zusammenbrechen, ahnt noch niemand, dass da ein Zusammenhang zum neuen Computer einer Familie aus Berlin-Wilmersdorf bestehen könnte. Doch Heizungsinstallateur Timo Steppanski ist schon verwundert, als er plötzlich auf seinem Privatkonto den Eingang von 2 Billionen Euro verzeichnet. Wie ein Lauffeuer verbreitet sich die frohe Kunde bei Freunden und Nachbarn. Was soll man mit so viel Geld anstellen?
Doch anstatt sich ein Wohnmobil zu gönnen und entfernten Verwandten zu helfen, hat Steppanski eine große Vision: Durch eine anonyme Spende entschuldet er den deutschen Staat.
Die Sensation ist groß, die Freude auch.
Aber leider nicht von Dauer. Der Wohlstand für alle birgt Tücken für die deutsche Seele. Ist der Deutsche überhaupt dafür geschaffen, knietief durchs Glück zu waten?
Schon bald vermuten Experten hinter der gutgemeinten Geste einen terroristischen Anschlag auf das westliche Wertesystem. In der Folge geraten die Steppanskis ins Visier von BKA, Bundesregierung und chinesischem Geheimdienst. Allmählich dämmert es den Verantwortlichen: Der Schuldenstandort Deutschland ist in Gefahr. Xi Jinping will in Rügen einmarschieren. Steppanski muss weg ...
GUTES GELD ist eine temporeiche Satire über Geld und Politik, globale Finanzströme und Berliner Befindlichkeiten. Mit durchgeknallten Nachbarn, hilflosen Polizisten und Politikern in Panik. Und mit drei Schauspielern in unzähligen Rollen. Dazu: Jede Menge Musik!

MIT
Robert F. Martin
Heike Ostendorp
Santina Maria Schrader

REGIE: Marcus Kaloff
TEXT: Frank Lüdecke und Sören Sieg
KOMPOSITION: Luca Fazioli
BÜHNE: Ina Segler
MUSIKALISCHE LEITUNG: Sören Sieg
FOTO: Dirk Dehmel
KANZLERAMT PFORTE D – LIVE! - Wir müssen reden!
Bitte informieren Sie sich in den Tagen vor der Veranstaltung über die aktuellen Corona-Zutrittsbestimmungen der Herkuleskeule über http://www.herkuleskeule.de.


Lothar Bölck & Michael Frowin
KANZLERAMT PFORTE D – LIVE!
Wir müssen reden!

Was für ein Coup! Nachdem Lothar Bölck als Pförtner im Kanzleramt und Michael Frowin als Kanzlerchauffeur das TV-Publikum 10 Jahre begeistert haben, ist es dem Berliner Kabarett-Theater Distel gelungen, das erfolgreichste Satire-Format des MDR an den Ort zu holen, wo es hingehört: Auf die Hauptstadtbühne. Aber nicht nur dort setzen Bölck & Frowin Ihren Erfolg fort, sondern auch in der Herkuleskeule: Live und in Farbe - und topaktuell!

Bölck & Frowin gehören als Solisten in die erste Liga der Polit-Kabarettisten. Beide waren in den besten Ensembles der Republik engagiert (Distel, Pfeffermühle, Zwickmühle, Kom(m)ödchen, Herkuleskeule u.a.). Sie spielen, schreiben, inszenieren, leiten Theater … Und wer die beiden kennt, weiß: Da geht satirisch die Post ab. Sie sind scharf, sie sind schnell – und vor allem: Sie sind komisch. Mit spielerischer Leichtigkeit und größter Lust streiten sie sich, dass die Pointen-Fetzen fliegen.

KANZLERAMT PFORTE D – Die Bühnenshow ist immer neu. Und im Anschluss an die Vorstellung bieten wir die Möglichkeit zur Diskussion. So üben wir Demokratie. Denn: Wir müssen reden!

90 Minuten Pralles Kabarett (mit Pause) – und im Anschluss ein Gespräch mit den Künstlern beim Feierabendbier. Besser geht’s nicht.

Regie: Hans Holzbecher

Dresden

27.09.2021
19:30 Uhr
Tickets
ab 23,00 €
Individualbesichtigung - .
Erkunden Sie in einem individuellen Rundgang die öffentlichen Bereiche des Olympiastadion Berlin und des Olympiapark Berlin und begeben Sie sich auf die Spuren deutscher Sport- und Architekturgeschichte. Sie erhalten viele Informationen über die Geschichte an den Dokumentationstafeln verteilt auf dem Gelände. Werfen Sie einen Blick auf die blaue Laufbahn und genießen Sie die beeindruckende Perspektive eines der modernsten Multifunktionsstadien Europas. (Ohne Führung)

Aufgrund der aktuellen Situation können sich die Öffnungszeiten kurzfristig ändern. Bitte informieren Sie sich direkt vor Ihrem Besuch noch einmal auf unserer Homepage. An Heimspieltagen von Hertha BSC ist das Besucherzentrum geschlossen. Zu Ihrem eigenen Schutz sowie zu dem der anderen Besucher*innen ist das Tragen eines Mund- und Nasenschutzes (FFP2- oder OP-Maske) in einigen Bereiche obligatorisch.

Letzter Einlass bis 30 Minuten vor Ende der Öffnungszeiten. An Heimspieltagen von Hertha BSC bleibt das Besucherzentrum geschlossen. Am Tag nach einem Heimspiel kann es zu abweichenden Öffnungszeiten auf Grund von Aufräumarbeiten kommen.

Öffnungszeiten:
11.06. - 23.06. = Mittwoch bis Sonntag von 10:00 bis 18:00 Uhr
ab 24.6. täglich von 10:00 bis 18:00 Uhr

>>Bitte beachten: Die Tickets sind nur in dem angegebenen Zeitfenster gültig.

Letzter Einlass bis 30 Minuten vor Ende der Öffnungszeiten. An Heimspieltagen von Hertha BSC ist das Besucherzentrum geschlossen
The Gregorian Voices - Gregorianik meets Pop - Vom Mittelalter bis heute
Seit dem Frühjahr 2011 ist die Gruppe THE GREGORIAN VOICES auf Tournee in Europa. Unter der künstlerischen Leitung von Oleksiy Semenchuk präsentieren die acht außergewöhnlichen ukrainischen Solisten die musikalische Tradition der Gregorianik stilvollendet.

Gekleidet in traditionelle Mönchskutten erzeugen die Sänger eine mystische Atmosphäre, die das Publikum auf eine Zeitreise durch die Welt der geistlichen Musik des Mittelalters führt - eine Klangwelt ohne zeitliche, religiöse, und sprachliche Grenzen!
Erleben Sie ein abwechslungsreiches Konzert mit einer Mischung aus gregorianischen Chorälen, orthodoxer Kirchenmusik und Liedern und Madrigalen aus der Zeit der Renaissance und des Barock.
Mit seiner Stimmgewalt und vielen Solopassagen zeigt der Chor und seine Solisten, wie Gregorianik heute klingen kann: authentisch und dennoch zeitnah.

Im zweiten Teil des Konzerts erklingen Klassiker der Popmusik, wie unter anderem "Ameno" von ERA, "You raise me up" von Josh Groban, „Knocking on heaven’s door“ von Bob Dylan, „Hallelujah“ von Leonard Cohen, "Sound of Silence" von Simon & Garfunkel, "Sailing" von Rod Steward, , die im Stil des gregorianischen Gesangs neu arrangiert wurden.

Lassen auch Sie sich von den faszinierenden Stimmen der Solisten und dem ergreifenden Chorgesang begeistern: Mittelalter trifft das Hier und Heute.

THE GREORIAN VOICES bieten Ihnen ein atemberaubendes Konzert und einen unvergleichlichen Hörgenuss.

Einlass: 18:30 Uhr
LUMAGICA Neuwied - Der magische Lichter-Park auf dem alten Rasselstein-Gelände Neuwied
Leuchtende Aussichten für LUMAGICA Neuwied
Magische Natur- und Zauberwelt mit Industriecharme

Ab 24. September wird sich das stillgelegte Industriegelände Rasselstein für rund sechs Wochen in eine leuchtende Zauberwelt verwandeln. Magische Fabel- und Naturwesen, ein illuminierter Zirkuszug, oder wunderbare Klänge, die sich mit funkelnden Kugeln zu einer Symphonie aus Ton & Licht verbinden: LUMAGICA gestaltet in der Industriebrache im Wiedtal einen magischen Lichter-Park, der zwar an die stählerne Historie des Areals anknüpfen, sich dort jedoch die Natur auf phantastische Weise zurück erobern wird.


„Die Ausstellung LUMAGICA Neuwied stellt eine wunderbare Erweiterung unseres urbanen Angebotes dar, gerade nach einer für uns alle sehr herausfordernden Zeit, in der zahlreiche kulturelle Events nicht stattfinden konnten. Unsere BewohnerInnen werden sich mit ihren Familien oder Freunden bei einem Spaziergang durch eine wundervolle Lichterwelt eine fantastisch unbeschwerte Auszeit genießen können. “ freut sich Oberbürgermeister Jan Einig, über das Zustande-Kommen des Projektes, das von der Stadt Neuwied tatkräftig unterstützt wird. Dank des Eigentümers des Ausstellungs-Geländes, der ASAŞ GmbH, von deren Seite es bereits interessante Ansätze für die zukünftige Nutzung der Industriebrache gibt, wird das Areal im Rahmen des Lichter-Parks erstmals für die Neuwieder Bevölkerung zugänglich sein. Dem nicht genug: Die ASAŞ GmbH wird im Zuge von LUMAGICA auch einige beeindruckende Aluminium-Kunstwerke aus der eigenen Kunststiftung ausstellen.


Ein einzigartiges Konzept für einen einzigartigen Ort

Die BesucherInnen sind eingeladen, auf einem rund 1,7 Kilometer langen Rundweg durch unterschiedliche Themenbereiche zu flanieren. Es ist das Spannungsfeld zwischen Stahl & Natur, das den Besuch des Lichter-Parks zu einem besonderen Erlebnis macht. Beim ersten Eintauchen in die Zauberwelt von LUMAGICA erleben sie, wie sich die Natur das Industriegelände auf fantastische Weise regelrecht zurückerobert hat. Wo einst Stahl produziert und gelagert wurde, weiden heute friedlich leuchtende Natur- und Fabelwesen auf den mittlerweile mit hohem Gras bewachsenen Flächen. Es folgen Phantasiepflanzen in einem magischen Garten sowie leuchtende Schwäne rund um ein Wasserwerk. Ausrangierte Waggons haben sich in einen illustren Zirkuszug verwandelt, wo sich fröhliche Tiere aus den Fenstern beugen. Illuminierte Bahngleise, alte Werksfahrräder und weitere Artefakte der Industriegeschichte, ebenso wie der beleuchtete Schornstein vermitteln nostalgischen Industriecharme und stehen in einem starken Kontrast zu den naturnahen Lichtobjekten. In einer Werkshalle, in der einst Stahl geschmiedet wurde, haben die BesucherInnen jetzt die Möglichkeit ein gastronomisches Angebot zu nutzen. Weiter auf dem Pfad schreiten sie durch die „Hohle Gasse,“ welche sich in ein Winterwunderland verwandelt hat und in ein Meer aus leuchtenden Kugeln mündet, die in Kombination mit Musik ein echtes „Sound to Light“ Erlebnis generieren. Am Ende des Weges erreichen die Gäste des Lichter-Parks eine
weitere Werkshalle, in der sie als stimmigen Abschluss die Gegenwartskunst aus Aluminium und Stahl der ASAŞ -Stiftung bewundern können.

„Mit der Stadt Neuwied und der ASAŞ GmbH konnten wir perfekte Partner für den Lichter-Park gewinnen. Wir sind sehr zuversichtlich, dass wir nach einer coronabedingten Verschiebung im Winter 2021 unsere Pforten am 24. September öffnen dürfen“, zeigt sich Karl-Heinz König von LUMAGICA optimistisch.
Chiemgau Arena - ARENA-TOUR
ARENA-TOUR:
Lassen Sie sich mitnehmen, auf eine Reise in die Biathlon-Welt. Erfahren Sie in rund zwei Stunden viel Wissenswertes über die historische Sportstätte, welche sich über die letzten 40 Jahre zu einem der bedeutendsten Bundesstützpunkte für die olympischen Sportarten Langlauf, Skisprung, Nordische Kombination und Biathlon entwickelt hat. Ihr Guide führt Sie dabei u.a. auch zu den nicht frei zugänglichen Bereichen der Chiemgau Arena.

CHIEMGAU KARTE:
Als Inhaber einer Chiemgau Karte (u.a. Touristen mit Übernachtungen in Ruhpolding und Inzell) ist die Teilnahme an einer Arena-Tour kostenlos. Bitte erkundigen Sie sich vorab, ob Ihre Unterkunft eine Chiemgau Karte ausstellt. Die Chiemgau Karte muss am Veranstaltungstag vor Ort vorglegt werden.
Eine Anmeldung bzw. ein Ticket ist dennoch erforderlich. Das Ticket muss nicht zwingend gedruckt und kann bei der Anmeldung von Ihrem Smartphone gescannt werden.

BÜRGERKARTE:
Als Inhaber der Bürgerkarte Ruhpolding wird Ihnen die Tour für 5,00 € angeobten. Bitte geben Sie hierfür Ihren 10-Stelligen Code (Dieser befindet sich auf der Bürgerkarte unter dem QR-Code) in das Aktionscode-Feld ein.

VERANSTALTUNGSINFOS:
Treffpunkt: Anmeldung im Café Biathlon in der Chiemgau Arena (15 Minuten vor Tourstart)
Dauer: ca. 2 Stunden

BESONDERE HINWEISE:
Die Mitnahme von Kinderwägen/Buggys ist nicht möglich.
Das Mitführen von Tieren ist nicht erlaubt.
Gerne bieten wir barrierefreie und englischsprachige Arena-Touren an. Anfragen bitte an: arena-tour@chiemgau-arena.de

Die Arena-Touren unterliegen den aktuell gültigen Sicherheits- und Hygienemaßnahmen; dies erfordert besondere Regelungen, so dass u. a. während der Tour eine FFP-2 Maske zu tragen ist.

TREFFPUNKT: Anmeldung im Café Biathlon in der Chiemgau Arena (15 Minuten vor Tourstart)
DIE MITTELMEER-MONOLOGE – Dokumentarisches Theater von Michael Ruf
Nach 700 Aufführungen der Asyl-Monologe, Asyl-Dialoge und NSU-Monologe das neue Theaterstück von Regisseur Michael Ruf (Wort und Herzschlag).
Die Mittelmeer-Monologe erzählen von Menschen, die den riskanten Weg über das Mittelmeer auf sich nehmen, in der Hoffnung, in Europa in Sicherheit leben zu können – von libyschen Küstenwachen, italienischen Seenotrettungsstellen und deutschen Behörden, die dies verhindern und von Aktivist*innen, die dem Sterben auf dem Mittelmeer etwas entgegen setzen.

Diese Aktivist*innen überzeugen als Ehrenamtliche beim Alarmphone die Küstenwachen davon, Menschen in Seenot zu retten oder lernen auf der Seawatch, Menschen vor dem Ertrinken zu bewahren – kurzum sie tun das eigentlich Selbstverständlichste, was aber im Jahr 2021 alles andere als selbstverständlich ist: menschliches Leben zu retten!
Es ist, als ob die Schauspieler*innen die Menschen im Publikum direkt ansprechen, ihnen die Hand reichen und sie reinziehen in eine Welt, die die Zuschauer*innen von nun an nicht mehr kalt lassen wird: verwickelt, verschlungen, verbunden und vernetzt mit den Protagonist*innen der Mittelmeer-Monologe folgt das Publikum gespannt den Wegen der erzählten Geschichten. Wenn die Schauspieler*innen flüstern, schweigen, behutsam ein Wort in den Raum werfen, dann und wann lauter werden, fordernd oder wütend die Stimme anheben, einmal sogar beinah schreien, dann dringen die Töne nicht abstrakt zu den Zuschauer*innen, dann wird das Publikum ganz direkt und in all ihrer Körperlichkeit von dem Gesagten getroffen und berührt. Wenn die Schauspielerin das Publikum anschaut, dann wird dieses in das Geschehen einbezogen, von dem es weiß und glaubt, dass es so in Wirklichkeit stattgefunden hat.

Im Anschluss Publikumsgespräche mit Aktivist*innen.

— Übertitel in arabisch, englisch und französisch

Einlass 19:00
Vitra Schaudepot Timeslots - Eintritt Sammlung
DE / EN / FR

Im Vitra Schaudepot präsentiert das Vitra Design Museum Schlüsselobjekte seiner umfangreichen Sammlung. Im Zentrum des Gebäudes, das von Herzog & de Meuron designt wurde, steht eine Präsentation von über 400 Schlüsselstücken des modernen Möbeldesigns von 1800 bis heute. Unter den gezeigten Objekten sind frühe Bugholzmöbel, Ikonen der klassischen Moderne von Le Corbusier, Alvar Aalto oder Gerrit Rietveld, aber auch bunte Kunststoffobjekte der Pop-Ära oder jüngste Entwürfe aus dem 3D-Drucker. Ergänzt wird diese Präsentation um kleinere Wechselausstellungen zu sammlungsbezogenen Themen. Im Untergeschoss bietet das Vitra Schaudepot Einblick in weitere Sammlungsschwerpunkte, darunter skandinavisches und italienisches Design, die Leuchtensammlung, die Sammlung des Eames Office und eine Rekonstruktion des Büros von Charles Eames. Das Schaudepot Lab, eine Materialbibliothek mit Informationen zu Herstellungsverfahren, Entwicklungsprozessen und ca. 350 Materialproben sowie 17 Prototypen, lädt zum Entdecken, Ertasten und Kennenlernen ein.

At the Vitra Schaudepot, which is designed by Herzog & de Meuron, the Vitra Design Museum presents key objects from its extensive collection, creating one the largest permanent exhibitions and research sites on contemporary furniture design. The central focus is a selection of more than 400 key pieces of modern furniture design from the 1800s until today, including early Bugholz furniture, iconic modernist pieces by Le Corbusier, Alvar Aalto or Gerrit Rietveld, but also more recent examples of 3D-printed objects and lesser-known or anonymous objects, prototypes and experimental models. The permanent exhibition is complemented by smaller, temporary presentations focusing on items of the stored collection. On the lower ground floor, the Vitra Schaudepot offers insight into the extensive collection of Scandinavian and Italian design, the collection of lighting as well as the Collection of the Eames office and a reconstruction of Charles Eames’ office. The Schaudepot Lab located on the same floor is a Material library with information on production procedures, development processes and approx. 350 material samples as well as 17 prototypes.

Au Schaudepot, conçu par les architectes Herzog & de Meuron, le Vitra Design Museum présente au public des objets majeurs de sa vaste collection. L’essentiel du Schaudepot est constitué d’une collection permanente, avec plus de 400 pièces majeures du design de mobilier moderne, de 1800 à nos jours. Parmi les objets exposés, on retrouve des meubles anciens en bois cintré, des icônes du moderne classique de Le Corbusier, Alvar Aalto ou Gerrit Rietveld, mais aussi des objets en tissus colorés de la période pop ou de récents projets en impression 3D. Cette présentation sera complétée par de petites expositions temporaires dans des thématiques liées à celles des collections, à commencer par un aperçu du mouvement « Radical Design » des années 1960. Au sous-sol, le Schaudepot explore d’autres grands axes d’exposition, comme les designs scandinave et italien, la collection de luminaires et la Collection de Charles & Ray Eames.

Online-Verkauf für diesen Termin nicht mehr möglich, bitte wählen Sie einen anderen Termin oder fragen nach Restkontingenten vor Ort.
Here We Are! Frauen im Design 1900 – heute - Eintritt Sonderausstellung
DE / EN

Ob als Gestalterinnen von Möbeln, Mode oder Industrieprodukten, als Innenarchitektinnen oder Unternehmerinnen – Frauen haben entscheidende Beiträge zur Entwicklung des modernen Designs geleistet. In den Geschichtsbüchern des Designs kommen sie jedoch viel seltener vor als Männer. Mit »Here We Are! Frauen im Design 1900 – heute« will das Vitra Design Museum dazu beitragen, dies zu ändern. Die Ausstellung präsentiert Gestalterinnen der letzten 120 Jahre und erzählt vor dem Hintergrund des Kampfs um Gleichberechtigung eine neue, vielstimmige Designgeschichte. Gezeigt werden Werke von rund 80 Designerinnen, darunter Protagonistinnen der Moderne wie Eileen Gray, Charlotte Perriand, Lilly Reich oder Clara Porset, Unternehmerinnen wie Florence Knoll und Armi Ratia, aber auch weniger bekannte Persönlichkeiten wie die Sozialreformerin Jane Addams. Zeitgenössische Positionen werden durch Designerinnen wie Matali Crasset, Patricia Urquiola, Julia Lohmann oder das Kollektiv Matri-Archi(tecture) vertreten und führen BesucherInnen in die Gegenwart und Zukunft.

Illustration: Judith Brugger © Vitra Design Museum, Faye Toogood, Roly Poly, 2018, Foto: Andreas Sütterlin

Be it in furniture design, fashion design, industrial design, or interior design, women have contributed crucially to the development of modern design, both creatively and commercially. And yet books about the history of design often fail to mention them. The exhibition »Here We Are! Women in Design 1900 – Today« at the Vitra Design Museum seeks to help redress the balance. Presenting women designers from the past 120 years, it tells a new, many-voiced story of design against the background of the struggle for equal rights and recognition. Around eighty women in design are showcased in the exhibition, including protagonists of modernism like Eileen Gray, Charlotte Perriand, Lilly Reich, and Clara Porset, business leaders like Florence Knoll and Armi Ratia, but also lesser-known figures like the social reformer Jane Addams. Contemporary positions and future outlooks are represented by such designers as Matali Crasset, Patricia Urquiola, Julia Lohmann, and the Matri-Archi(tecture) collective.

Illustration: Judith Brugger © Vitra Design Museum, Faye Toogood, Roly Poly, 2018, photo: Andreas Sütterlin

Online-Verkauf für diesen Termin nicht mehr möglich, bitte wählen Sie einen anderen Termin oder fragen nach Restkontingenten vor Ort.
Marie Curie - Biographisches Schauspiel
Sie war Europas erste Doktorin der Naturwissenschaften und Frankreichs erste Professorin. Sie war die erste Frau, die einen Nobelpreis bekam und der erste Mensch, der noch einen zweiten erhielt.
Marie Curie, die als Maria Sklodowska am 7. November 1867 in Warschau geboren wurde, gilt bis heute als Vorzeigeforscherin, aber auch als Kämpferin gegen Widerstände in einer von Männern dominierten Welt. Sie forderte die Anerkennung für den Anteil ein, den sie an der gemeinsamen Forschung mit ihrem Ehemann Pierre hatte. Nach seinem Tod übernahm sie seinen Lehrstuhl. Als Witwe leistete sie sich eine Affäre mit einem jüngeren Mann und vermutlich eine Beziehung mit einer Frau. Und als Mutter zog sie zwei emanzipierte Töchter groß.
Ihr Wissen sollte der Menschheit dienen. Marie und Pierre veröffentlichten ihre Forschungsergebnisse unentgeltlich. An den Fronten des Ersten Weltkriegs war sie mit einem Röntgenmobil unterwegs – sie wollte Leben retten und musste doch so viel Tod und Elend ertragen. Marie Curie war eine engagierte Europäerin, arbeitete für den Völkerbund und setzte sich für Frieden, Freiheit und Gleichberechtigung ein. Doch zu verhindern, dass auch aufgrund ihrer wissenschaftlichen Erkenntnisse die fürchterlichste Waffe der Menschheit, die Atombombe, entwickelt wurde, war ihr nicht mehr vergönnt.
Welche unbändige Neugier auf Wissen und Forschung haben diese außergewöhnliche Frau angetrieben? Wie gelang es ihr, sich gegen alle Angriffe der Gesellschaft, der Neider und der Klatschpresse zu behaupten? Nach dem plötzlichen Unfalltod ihres Mannes Pierre erschien ihr ihre Existenz als sinnlos und vergeblich. Albert Einstein nannte sie seine „trotzige Schwester“ Die Schauspielerin Anja Klawun, die im Congressforum schon als Wanderhure überzeugte, gibt dieser einzigartigen Kraft Gesicht und Stimme.

Tickets erhalten Sie noch an allen angeschlossenen ReserviX-Vorverkaufsstellen. Siehe:
http://www.reservix.de/vorverkaufsstellen

Frankenthal

27.09.2021
20:00 Uhr
Tickets
ab 25,00 €
Arnulf Rating - Zirkus Berlin
Für diese Veranstaltung gelten die 3 gs: getestet, geimpft, genesen.

Der Einlass zur Veranstaltung ist nur möglich bei Vorlage eines tagesaktuellen negativen Coronatests ODER eines gültigen Impfnachweises (seit mindestens 14 Tagen vollständig gegen Covid 19 geimpft) ODER eines gültigen Genesenen-Nachweises.

Arnulf Rating wollte eigentlich nur die Zeitungen zum Altpapier bringen. Aber dann bleibt er doch an einer dummen Schlagzeile hängen: Was kommt nach Corona? War da was? Was war da? Über was reden wir? Das Karussell dreht sich. Schnell. Schneller. Zirkus. Immer wieder überraschend wird eine Sensation nach der anderen präsentiert. Berlin ist das Zentrum. Hier spielt die Musik. Es geht immer schneller nach oben. Bravo. Und noch schneller wieder runter. Gruselig. Was ist los? Was ist echt? Wo ist der Trick? Um was geht es? Geld, Ruhm? Ist alles Magie? Oder Macht? Oder einfach nur Show? Geld ist genügend da! Es wird einfach nachgedruckt.
Es sind goldene Zwanziger Jahre. Der Mann mit dem Koks ist auch wieder da. Es geht heiß her. Was gestern galt, spielt heute keine Rolle mehr. Wir bewegen uns über Abgründe. Und alles im Netz und mit doppeltem Boden. Zirkus eben. Wir reden über alles. In den Manegen der Talkshows. Moderatorinnen sind die Dompteusen mit ihren gemischten Raubtiergruppen. Experten und Mietmäuler. Sie lassen sich streicheln, apportieren flink oder reißen das Maul auf wie Löwen. Das Publikum ist fasziniert oder gelangweilt – aber es bleibt dran.
Arnulf Rating kennt sich aus: Er lebt in Berlin – und er gehört zur Risikogruppe. In seinem Programm nimmt er uns mit auf den Parforceritt durch die Manege. Mit Tempo und hohem Unterhaltungswert brilliert hier eine der dienstältesten scharfen Zungen des Landes. Der letzte der legendären 3 Tornados, der auf der Bühne steht. Er weiß, woher der Wind weht. Sein Maßstab ist der gleiche wie damals bei den 3 Tornados. Unterhaltung mit Haltung. Gerade, wenn es stürmisch wird. Der Anspruch bleibt: die Menschen oben mit erweitertem Bewusstsein und unten mit nasser Hose aus dem Theater zu entlassen.

Manege frei für Arnulf Ratings
ZIRKUS BERLIN

http://www.rating.de/

Kassenöffnung um 19:00 Uhr

Berlin

27.09.2021
20:00 Uhr
Tickets
ab 21,90 €
LUMAGICA Neuwied - Der magische Lichter-Park auf dem alten Rasselstein-Gelände Neuwied
Leuchtende Aussichten für LUMAGICA Neuwied
Magische Natur- und Zauberwelt mit Industriecharme

Ab 24. September wird sich das stillgelegte Industriegelände Rasselstein für rund sechs Wochen in eine leuchtende Zauberwelt verwandeln. Magische Fabel- und Naturwesen, ein illuminierter Zirkuszug, oder wunderbare Klänge, die sich mit funkelnden Kugeln zu einer Symphonie aus Ton & Licht verbinden: LUMAGICA gestaltet in der Industriebrache im Wiedtal einen magischen Lichter-Park, der zwar an die stählerne Historie des Areals anknüpfen, sich dort jedoch die Natur auf phantastische Weise zurück erobern wird.


„Die Ausstellung LUMAGICA Neuwied stellt eine wunderbare Erweiterung unseres urbanen Angebotes dar, gerade nach einer für uns alle sehr herausfordernden Zeit, in der zahlreiche kulturelle Events nicht stattfinden konnten. Unsere BewohnerInnen werden sich mit ihren Familien oder Freunden bei einem Spaziergang durch eine wundervolle Lichterwelt eine fantastisch unbeschwerte Auszeit genießen können. “ freut sich Oberbürgermeister Jan Einig, über das Zustande-Kommen des Projektes, das von der Stadt Neuwied tatkräftig unterstützt wird. Dank des Eigentümers des Ausstellungs-Geländes, der ASAŞ GmbH, von deren Seite es bereits interessante Ansätze für die zukünftige Nutzung der Industriebrache gibt, wird das Areal im Rahmen des Lichter-Parks erstmals für die Neuwieder Bevölkerung zugänglich sein. Dem nicht genug: Die ASAŞ GmbH wird im Zuge von LUMAGICA auch einige beeindruckende Aluminium-Kunstwerke aus der eigenen Kunststiftung ausstellen.


Ein einzigartiges Konzept für einen einzigartigen Ort

Die BesucherInnen sind eingeladen, auf einem rund 1,7 Kilometer langen Rundweg durch unterschiedliche Themenbereiche zu flanieren. Es ist das Spannungsfeld zwischen Stahl & Natur, das den Besuch des Lichter-Parks zu einem besonderen Erlebnis macht. Beim ersten Eintauchen in die Zauberwelt von LUMAGICA erleben sie, wie sich die Natur das Industriegelände auf fantastische Weise regelrecht zurückerobert hat. Wo einst Stahl produziert und gelagert wurde, weiden heute friedlich leuchtende Natur- und Fabelwesen auf den mittlerweile mit hohem Gras bewachsenen Flächen. Es folgen Phantasiepflanzen in einem magischen Garten sowie leuchtende Schwäne rund um ein Wasserwerk. Ausrangierte Waggons haben sich in einen illustren Zirkuszug verwandelt, wo sich fröhliche Tiere aus den Fenstern beugen. Illuminierte Bahngleise, alte Werksfahrräder und weitere Artefakte der Industriegeschichte, ebenso wie der beleuchtete Schornstein vermitteln nostalgischen Industriecharme und stehen in einem starken Kontrast zu den naturnahen Lichtobjekten. In einer Werkshalle, in der einst Stahl geschmiedet wurde, haben die BesucherInnen jetzt die Möglichkeit ein gastronomisches Angebot zu nutzen. Weiter auf dem Pfad schreiten sie durch die „Hohle Gasse,“ welche sich in ein Winterwunderland verwandelt hat und in ein Meer aus leuchtenden Kugeln mündet, die in Kombination mit Musik ein echtes „Sound to Light“ Erlebnis generieren. Am Ende des Weges erreichen die Gäste des Lichter-Parks eine
weitere Werkshalle, in der sie als stimmigen Abschluss die Gegenwartskunst aus Aluminium und Stahl der ASAŞ -Stiftung bewundern können.

„Mit der Stadt Neuwied und der ASAŞ GmbH konnten wir perfekte Partner für den Lichter-Park gewinnen. Wir sind sehr zuversichtlich, dass wir nach einer coronabedingten Verschiebung im Winter 2021 unsere Pforten am 24. September öffnen dürfen“, zeigt sich Karl-Heinz König von LUMAGICA optimistisch.
Lesung: Lea Singer - liest aus "La Fenice"
Mo., 27. September, 20:00
Kiesel im k42
Lea Singer
liest aus „La Fenice“

„Was du für dein Recht hältst, ist das, worauf du dich niemals verlassen solltest. Falls du es tust, rechne mit allem, hatte mein Vater gesagt.“

Angela del Moro, La Zafetta genannt, hat als 16-Jährige ihren Beruf mit Bedacht gewählt: Kurtisane, den sie nicht als Sünde empfindet. Es ist der einzige Beruf, in dem sie Geld verdienen und ein selbstbestimmtes Leben führen kann. Bis Zafetta es wagt, zu einem Mann „Nein“ zu sagen. Lorenzo Venier, ein Mann mit Macht und Einfluss, ist keiner, der ein „Nein“ akzeptiert, erst recht nicht von einer Frau. Seine Rache ist grausam. Doch Zafetta steigt aus der Asche wieder empor wie „La Fenice“, der mythologische Vogel Phönix – sie steht Modell für den berühmten Maler Tizian.
Lea Singer erzählt die historisch verbürgten Erlebnisse einer jungen Frau im Venedig der Renaissance, die zum Kult wurde auf einem der berühmtesten Bilder der Welt: Tizians „Venus von Urbino“. Wie nebenbei offenbart Lea Singer die Abgründe der Serenissima Republica de Venezia in der Zeit eines Tizian oder Aretino.

Historische Stoffe sind für Lea Singer kein Novum. Unter ihrem richtigen Namen, Eva Gesine Baur, veröffentlicht die promovierte Kunsthistorikerin seit 1997 Sachbücher (über Chopin, Schikaneder, Mozart u.a.), unter ihrem Pseudonym Lea Singer vor allem Romane über reale Personen aus der Welt der Kultur.

„Was Tizian mit seinem Pinsel macht, das vollbringt Lea Singer mit ihrer Sprache: Sie malt Bilder mit ihr.“ (Süddeutsche Zeitung)

5 €

© Jaques Schumacher
Öffentlicher Stadtrundgang Freiburg - Gässle, Bächle und das Münster
Erleben Sie das malerische und grüne Freiburg bei einem schönen Rundgang durch die Altstadt. Ihr Tourguide zeigt Ihnen die berühmten „Freiburger Bächle“, die kleinen Wasserläufe entlang der Straßen und Gassen, die verwinkelten „Gässle“ und die vielen bunten Rheinkieselmosaike, die Freiburg sein ganz besonderes Flair verleihen. Lassen Sie sich zum Münsterplatz mit seinen schönen Bürgerhäusern und Profanbauten führen und sehen Sie auch den traditionellen Bauernmarkt (vormittags) und die zahlreichen Cafés.

Start der Tour ist der Rathausplatz, wo Ihr Guide bereits auf Sie wartet. Schon auf dem Rathausplatz gibt es zahlreiche historische Gebäude zu entdecken. Von hier aus geht es dann über die Kaiser-Joseph-Straße, der ehemaligen Großen Gass´ des mittelalterlichen Freiburgs, zum Freiburger Münster, dem kulturellen Mittelpunkt der historischen Altstadt und herausragenden Beispiel mittelalterlicher Gotik.

Entdecken Sie gemeinsam mit dem Guide die bizarr geformten Wasserspeier, den filigranen Kirchturm und den bunten Bauernmarkt auf dem Münsterplatz. Im Anschluss entdecken Sie einige der historischen Sehenswürdigkeiten um das Münster herum: das historische Kaufhaus, die Alte Wache, das Haus zum schönen Eck und viele mehr. Weiter geht es dann über die Konviktstraße, eine der schönsten Gassen Freiburgs, bis hin zum „Handwerkerviertel"
LUMAGICA Neuwied - Der magische Lichter-Park auf dem alten Rasselstein-Gelände Neuwied
Leuchtende Aussichten für LUMAGICA Neuwied
Magische Natur- und Zauberwelt mit Industriecharme

Ab 24. September wird sich das stillgelegte Industriegelände Rasselstein für rund sechs Wochen in eine leuchtende Zauberwelt verwandeln. Magische Fabel- und Naturwesen, ein illuminierter Zirkuszug, oder wunderbare Klänge, die sich mit funkelnden Kugeln zu einer Symphonie aus Ton & Licht verbinden: LUMAGICA gestaltet in der Industriebrache im Wiedtal einen magischen Lichter-Park, der zwar an die stählerne Historie des Areals anknüpfen, sich dort jedoch die Natur auf phantastische Weise zurück erobern wird.


„Die Ausstellung LUMAGICA Neuwied stellt eine wunderbare Erweiterung unseres urbanen Angebotes dar, gerade nach einer für uns alle sehr herausfordernden Zeit, in der zahlreiche kulturelle Events nicht stattfinden konnten. Unsere BewohnerInnen werden sich mit ihren Familien oder Freunden bei einem Spaziergang durch eine wundervolle Lichterwelt eine fantastisch unbeschwerte Auszeit genießen können. “ freut sich Oberbürgermeister Jan Einig, über das Zustande-Kommen des Projektes, das von der Stadt Neuwied tatkräftig unterstützt wird. Dank des Eigentümers des Ausstellungs-Geländes, der ASAŞ GmbH, von deren Seite es bereits interessante Ansätze für die zukünftige Nutzung der Industriebrache gibt, wird das Areal im Rahmen des Lichter-Parks erstmals für die Neuwieder Bevölkerung zugänglich sein. Dem nicht genug: Die ASAŞ GmbH wird im Zuge von LUMAGICA auch einige beeindruckende Aluminium-Kunstwerke aus der eigenen Kunststiftung ausstellen.


Ein einzigartiges Konzept für einen einzigartigen Ort

Die BesucherInnen sind eingeladen, auf einem rund 1,7 Kilometer langen Rundweg durch unterschiedliche Themenbereiche zu flanieren. Es ist das Spannungsfeld zwischen Stahl & Natur, das den Besuch des Lichter-Parks zu einem besonderen Erlebnis macht. Beim ersten Eintauchen in die Zauberwelt von LUMAGICA erleben sie, wie sich die Natur das Industriegelände auf fantastische Weise regelrecht zurückerobert hat. Wo einst Stahl produziert und gelagert wurde, weiden heute friedlich leuchtende Natur- und Fabelwesen auf den mittlerweile mit hohem Gras bewachsenen Flächen. Es folgen Phantasiepflanzen in einem magischen Garten sowie leuchtende Schwäne rund um ein Wasserwerk. Ausrangierte Waggons haben sich in einen illustren Zirkuszug verwandelt, wo sich fröhliche Tiere aus den Fenstern beugen. Illuminierte Bahngleise, alte Werksfahrräder und weitere Artefakte der Industriegeschichte, ebenso wie der beleuchtete Schornstein vermitteln nostalgischen Industriecharme und stehen in einem starken Kontrast zu den naturnahen Lichtobjekten. In einer Werkshalle, in der einst Stahl geschmiedet wurde, haben die BesucherInnen jetzt die Möglichkeit ein gastronomisches Angebot zu nutzen. Weiter auf dem Pfad schreiten sie durch die „Hohle Gasse,“ welche sich in ein Winterwunderland verwandelt hat und in ein Meer aus leuchtenden Kugeln mündet, die in Kombination mit Musik ein echtes „Sound to Light“ Erlebnis generieren. Am Ende des Weges erreichen die Gäste des Lichter-Parks eine
weitere Werkshalle, in der sie als stimmigen Abschluss die Gegenwartskunst aus Aluminium und Stahl der ASAŞ -Stiftung bewundern können.

„Mit der Stadt Neuwied und der ASAŞ GmbH konnten wir perfekte Partner für den Lichter-Park gewinnen. Wir sind sehr zuversichtlich, dass wir nach einer coronabedingten Verschiebung im Winter 2021 unsere Pforten am 24. September öffnen dürfen“, zeigt sich Karl-Heinz König von LUMAGICA optimistisch.
Multiphonics Festival 2021

Multiphonics Festival 2021 präsentiert:

Duo Stump-Linshalm
Petra Stump-Lisnhalm: Klarinetten
Heinz-Peter Linshalm: Klarinetten

Alba G. Corral - Visuals

Streifend, der Blick: So vielsagend lautete der Titel eines Programms des Klarinettenpaars Petra Stump-Linshalm und Heinz-Peter Linshalm in der Düsseldorfer Musikwerkstatt Alte Schmiede, bei dem sie Werke von Bear Furrer, Claudio Ambrosini, Petra Stump-Linshalm und Christoph Herndler aufführten. Streifend ist indes nicht nur der Blick, streifend entfalten sich auch die vielfältigen, mitunter in der Tiefe kaum ganz erfassbaren Klänge ihrer Klarinetten, Bassklarinetten und Kontrabassklarinetten, die das Publikum immer wieder in unvorhersehbare akustische Situationen manövrieren. Mutig und neugierig, technisch virtuos und auf allerhöchstem Niveau durchschreiten sie das weite Feld ihrer klangsprachlichen Möglichkeiten. „Sie entlocken ihren Instrumenten die ungewöhnlichsten Klänge. Das Spektrum reicht dabei von sphärischen Arabesken bis zu zornigem Gekreische.“ (Ursula Strubinsky, Ö I) Immer wieder vertrauen ihnen zeitgenössische Komponist*innen die Interpretation ihrer Werke an, wohl wissend, dass sie bei Petra Stump-Linshalm und Heinz-Peter Linshalm in den besten Händen sind. 

Visuell wird dieses Konzert von der spanischen Videokünstlerin Alba G. Corral begleitet. Alba G. Corral (geb. 1977 - Madrid) lebt in Katalonien und ist eine bildende Künstlerin und kreative Programmiererin. Mit einem Hintergrund in Computertechnik hat Corral in den letzten zehn Jahren generative Kunst unter Verwendung von Software und Kodierung geschaffen. Ihre Praxis erstreckt sich über Live-Performance, Video, digitale Medien und Installation, wobei sie abstrakte Erzählungen erforscht und ihre Sensibilität und Vorliebe für Farben zum Ausdruck bringt. Indem sie generative Systeme mit improvisierten Zeichentechniken kombiniert, wird ihre digitale Sprache organisch und schafft faszinierende digitale Landschaften. Corral ist bekannt für ihre atemberaubenden audio-visuellen Live-Performances, bei denen sie Echtzeit-Codierung und Zeichnung in Zusammenarbeit mit Musikern integriert.

 

Köln

27.09.2021
20:00 Uhr
Max Goldt

Max Goldt liest neuere und ältere Texte. Die unvergleichlich die Performance seiner Texte macht den Abend zu einem wahren Vergnügen.

 

"Kaum einer versteht es so wie Goldt, die vermeintlichen Nebenschauplätze des Lebens ins Auge des Betrachters zu schieben und den heutigen Alltag auf seine Widersprüche und Kuriositäten hin abzutasten.”
REGULA FUCHS, DER BUND, BERN/CH
 

“Max Goldt schreibt heute das schönste Deutsch aller jüngeren Autoren … Die Heiterkeit und Stille, die diese Sprache ihren Lesern schenkt, liegt nicht nur im Humor; ebenso in einem freundlichen Abstandnehmen von den Aufdringlichkeiten einer Wirklichkeit, an der man sich besser seitlich vorbeidrückt.”
GUSTAV SEIBT

 

"Dass Max Goldts Werk sehr komisch ist, weiß ja nun jeder gute Mensch zwischen Passau und Flensburg. Dass es aber, liest man genau, zum am feinsten Gearbeiteten gehört, was unsere Literatur zu bieten hat, dass es wahre Wunder an Eleganz und Poesie enthält und dass sich hinter seinen trügerischen Gedankenfluchten die genaueste Komposition und eine blendend helle moralische Intelligenz verbergen, entgeht noch immer vielen, die nur aufs Lachen und auf Pointen aus sind. Max Goldt gehört gelesen, gerühmt und ausgezeichnet.”
DANIEL KEHLMANN

Bremen

27.09.2021
19:30 Uhr
Douglas Stuart - Shuggie Bain
Die Veranstaltung findet als Hybridveranstaltung statt. Saaltickets sind derzeit ausverkauft; abhängig von der aktuellen Lage werden ev. kurzfristig weitere Saaltickets erhältlich sein.

Montag 27.09.21 / 19.30 h
Douglas Stuart: Shuggie Bain
Moderation (dt./engl.): Margarete von Schwarzkopf
Lesung deutscher Text: Christoph Pütthoff (Schauspiel Frankfurt)
Saalticket 12 / 8 Euro / Streamingticket 5 Euro / Streaming-Abo 80 Euro (34 Veranstaltungen)

Booker Prize 2020
Die Biografie dieses Autors klingt bewegt. In Glasgow aufgewachsen. Die alleinerziehende Mutter früh verloren. In London Modedesign studiert. Nach New York ausgewandert. Dort für Calvin Klein und Ralph Lauren gearbeitet. Dann ein Romanmanuskript geschrieben. Das wird dreißigmal abgelehnt, gewinnt dann den Booker Prize und kommt auf die Shortlist des amerikanischen National Book Award. Auch der titelstiftende Shuggie hat das Zeug dazu, die Herzen für sich zu gewinnen. Er ist zart, fantasievoll und feminin, und das ausgerechnet in der Tristesse und Armut einer Arbeiterfamilie im Glasgow der 80er-Jahre, mit einem Vater, der virile Potenz über alles stellt. Shuggies Herz gehört der Mutter Agnes, die ihn versteht und der grauen Welt energisch ihre Schönheit entgegensetzt – und doch Trost immer mehr im Alkohol sucht. Sie zu retten ist Shuggies Mission. „Shuggie Bain“ (Hanser Berlin) ist ein gewaltiger Roman über das Elend der Armut und die Beharrlichkeit der Liebe. Den zweisprachigen Abend moderiert Margarete von Schwarzkopf. Deutsche Lesung: Christoph Pütthoff (Schauspiel Frankfurt).

Während der Veranstaltung werden Livestream-Videoaufnahmen gemacht, die exklusiv für Inhaberinnen und Inhaber von Streaming-Tickets 72 Std. online sichtbar sind.

Foto: © Clive Smith
Andreas Rebers - Ich helfe gern

Wenn Onkel Andi zu Besuch kommt, ist allenthalben große Freude und Heiterkeit im Saal. Aber warum?? Rebers ist kein Narr und hasst Clowns. Und wenn man genau hinschaut, erkennt man auch warum. Nachdem die Weisen die Burg verlassen haben, erobern die Narren die Zinnen und überall wird es lustig. Und damit das alles eine coole performance hat, werden wir informativ unterhalten oder unterhaltsam informiert. Hat hier jemand Angst vor der Wahrheit?? Oder sind wir alle schon dem Wahn verfallen?
Neulich konnte man lesen, der Rebers hilft uns die Angst zu nehmen. Vor allem die, vor uns selbst. Und man sah, dass es gut war!
Schon als Kind wurden er und seine vielen Geschwister zur Hilfsbereitschaft erzogen und es hält bis heut. Aber die gute schlesische Mutter hat ihn auch zur Wahrhaftigkeit und zur Bibel verpflichtet. Deshalb hat das Kind seine Diebstähle und kriminellen Taten auch immer zugegeben. Dann bekam er die Prügel, die er verdient hatte und die Mutter sah von der Kollektivstrafe der ganzen Geschwisterschar ab.
Reverend Rebers ist nur ein Arbeiter im Pointenberg des Herrn, aber mit der Wahrheit, vor allem der unbequemen, nimmt er es sehr genau. Denn wenn man Wahrheiten, die einem nicht passen, in den Schrank sperrt, werden sie giftig. Und damit nicht die Falschen den Giftschrank öffnen, macht er es lieber selber und nimmt zur Not auch die Prügel in Kauf. Das führt gelegentlich dazu, dass er die richtigen Fragen zum falschen Zeitpunkt stellt.

Deshalb schreibt die NZZ
„Dieser Mann ist eine Erweckung der Giftklasse A“

Und dieses Programm ist ein Programm über alles, was toxisch ist. Schuldgefühle, faule Kredite, faule Ausreden, Nazismus und Narzissmus. Also ein Programm über uns. Die Moralische Großmacht Deutschland.
Hier wird Volkes Stimme mit Volkes Stimme entlarvt. Und wenn am Ende der Teufelsaustreibung noch etwas auf der Bühne herumliegt, kommt in der Zugabe der Tatortreiniger und beseitigt die restlichen Spuren.

Gegen Wahn und Populismus – hilft nur ein guter Exorzismus.

Ich helfe gern. Wann und wo immer sie wollen!

andreasrebers.de/

Gruppe RADAMA 1959-1962

Ende 1959 lösen sich Erwin Eisch und Gretel Stadler von der Künstlergruppe SPUR und gründen gemeinsam mit Max Strack RADAMA. Doch gleich nach ihrer ersten Ausstellung in der Münchner Galerie Malura, der Gedächtnisausstellung Bolus Krim, für einen niemals wirklich existierenden Künstler, kommt es zum „Skandal“. Es gibt kaum ein Presseorgan, das damals nicht berichtet. Auch die Folgeausstellungen Kunst und Wohnraum oder Sakrale Kunst sind mit das Innovativste, was die deutsche Kunst nach 1945 zu bieten hat. Heute ist die Gruppe jedoch einer breiteren Öffentlichkeit weitgehend unbekannt.
Anhand von ca. 40 Kunstwerken, die 2019 als Schenkung des Ehepaars Eisch ins Museum Lothar Fischer gelangten, sowie Werk- und Installationsfotos aus der Zeit, wird das Wirken dieser Gruppe im historischen Kontext der 1960er Jahre in Deutschland neu beleuchtet.

Mi bis Fr 14 bis 17 Uhr, Sa/So 11 bis 17 Uhr

Neumarkt

27.09.2021
ManufakTOUR

Erleben Sie faszinierende Eindrücke und gehen Sie mit uns auf Entdeckungstour durch die Produktionsräume der Manufaktur, in denen das Kulturgut Meissener Porzellan ganz besonders intensiv erfahrbar ist.

 

Mit der „manufakTOUR“ erleben Sie in der realen Manufakturumgebung live die kunsthandwerkliche Entstehung des Porzellans. Vom Kaolin aus dem eigenen Bergwerk, über die Herstellung der Porzellanmasse, die Fertigung des weißen Porzellans, den Modell- und Formenbau, bis hin zum historischen Formenarchiv, die Porzellanmalerei und die Ofenhalle erhalten Sie in den originalen Fertigungsbereichen einen umfangreichen Einblick in die Produktionsabläufe.

 

Gemeinsam mit einem Guide erleben wir Manufakturistinnen und Manufakturisten bei ihrer großartigen Arbeit, berühren Rohstoffe, erfühlen Porzellanmasse und entdecken das Weiße Gold mit allen Sinnen.

 

Im Anschluss haben Sie die Möglichkeit im Museum der Meissen Porzellan- Stiftung ganz individuell Kunstwerke aus drei Jahrhunderten zu bestaunen.

 

Verbringen Sie mit uns auf der „manufakTOUR“ Momente voller spannender Eindrücke und Erlebnisse.

 

Wir empfehlen Ihnen festes Schuhwerk. Die manufakTOUR ist für Menschen mit körperlichen Behinderungen, Rollstuhlfahrern und Kindern unter 6 Jahren nicht geeignet.

 

Die manufakTOUR dauert 2 Stunden und ist auf 10 Personen begrenzt.

Preis: 40 € pro Person inkl. manufakTOUR und Besuch des Museums in der Erlebniswelt Haus MEISSEN

Schwieriges Erbe. Führung

In der Werkstattausstellung „Schwieriges Erbe“ werden die historischen Ereignisse rund um die Gründung des Linden-Museums sowie Württemberger Akteur*innen des Kolonialismus in den Blick genommen, koloniale Spuren bis in die Gegenwart aufgezeigt und Sichtweisen sowie Erinnerungskultur kritisch befragt.

EUR 5,- zzgl. Ausstellungseintritt
Ohne Anmeldung

Stuttgart

27.09.2021
15:00 Uhr