Montag, 09.08.2021
um 15:15 Uhr

nobeo Studios
Kalscheurener Straße 89
50354 Hürth

Neue Aufzeichnungen im August 2021


Im August 2021 geht es mit den Aufzeichnungen der neuen Staffel und Jan Köppen als neuem Moderator bei RTL weiter. Ebenfalls wieder mit dabei die Boys Boys Boys Sonderausgabe.

Seien Sie dabei, wenn es wieder heißt: Ist er euer Mann, lasst die Lampe an. Drückt ihr aus, seid ihr raus!

 

Termine: 09.08. – 19.08.2021

Veranstaltungsort: nobeo Studios Hürth Kalscheurener Str. 89, 50354 Hürth

Mindestalter: 18 Jahre

 

Die Tickets gibt es hier:

https://www.ufa.de/ticketing/take-me-out

https://www.ufa.de/ticketing/take-me-out-for-gays


Event eingetragen von: UFA SHOW

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Daniel Buren - Tatsuo Miyajima - Bettina Pousttchi

Das Fenster, die Membran zwischen Innen und Außen, wird Skulptur: Der Skulpturenpark Waldfrieden zeigt von März bis November 2022 eine Reihe von drei aufeinanderfolgenden Ausstellungen, in denen erstmals die Architektur einer Ausstellungshalle zum künstlerischen Ausgangspunkt wird.

Daniel Buren, Tatsuo Miyajima und Bettina Pousttchi realisieren für jeweils drei Monate eine neue Arbeit für die Glasfassade der Ausstellungshalle im unteren Parkgelände.

Die Betrachter*innen erreichen die Halle vom höher gelegenen Parkgelände über einen leicht abschüssigen Fußweg. Die anfängliche Aufsicht auf die Halle und das Kunstwerk weicht einer Untersicht, sobald man vor der Halle steht.

Jedes Werk wird direkt auf die grosse Fensterfront der Hauptfassade appliziert und verbindet visuell und konzeptuell den Aussenraum, den Park, mit dem Innenraum der Halle. Das Fenster selbst wird also zum Objekt. Das Zusammenspiel zwischen Außen- und Innenraum, die sich verändernden Lichtverhältnisse im Wechsel der Tages- und Jahreszeiten und die Schattenzeichnungen auf dem Hallenboden und den Wänden, schaffen ein vielschichtiges assoziatives Bild. Die Halle bleibt bei jeder Ausstellung für weitere Objekte bewusst leer.

Die drei Künstler aus drei Generationen stehen jeweils für ein eigenständiges künstlerisches Werk, das seit vielen Jahren international wahrgenommen wird. Im Skulpturenpark Waldfrieden werden sie erstmals im Rahmen dieser Ausstellungsreihe in Zusammenhang gebracht.

Daniel Buren: 19. März - 22. Mai
Seit den 1970er Jahren hat Daniel Buren (*1938, lebt und arbeitet in-situ) Arbeiten in und auf Architektur realisiert, so unter anderem 2016 für die Fassade der Fondation Louis Vuitton in Paris oder im Rahmen seiner Ausstellung im Guggenheim Museum New York 2005. Prägnantes visuelles und stets wiederkehrendes Detail seiner Arbeit ist die Verwendung von 8,7 cm breiten vertikalen weißen Streifen. Damit verbindet er seine weltweit realisierten Werke in einen Gesamtzusammenhang. Eine permanente Installation von Daniel Buren befindet sich im Café des Von der Heydt - Museum Wuppertal.

Tatsuo Miyajima: 4. Juni – 21. August
Tatsuo Miyajima (*1957, lebt und arbeitet in Ibaraki, Japan) ist international bekannt geworden mit Arbeiten und Installationen aus farbigen LED (Licht emittierende Dioden) Zahlen, die in unterschiedlichen Geschwindigkeiten etwa von 1 – 9 zählen. Der Künstler beschäftigt sich mit grundsätzlichen Fragen unserer Wahrnehmung von Zeit und Raum. Tatsuo Miyajima hat zahlreiche Werke in Korrespondenz mit Architektur realisiert, etwa für die Universität Dufour in Genf, das Denver Art Museum in den USA oder für die Fassade des ICC Tower in Hong Kong 2016. Eine seiner bekannten LED-Arbeiten ist in der Villa Waldfrieden installiert.

Bettina Pousttchi: 3. September - 6. November
Bettina Pousttchi (*1971, lebt und arbeitet in Berlin) ist international bekannt geworden mit ihren schwarzweißen Fotoinstallationen, die oft ganze Häuserfassaden bedecken und Bezug nehmen auf den urbanen oder historischen Kontext eines Ortes. Unter anderem hat sie 2021 eine fotografische Arbeit für die Hauptfassade des Konzerthaus Berlin realisiert, 2014 eine Arbeit auf Fenster im Rahmen ihrer Ausstellung im Nasher Sculpture Center in Dallas oder 2012 für die Rotunde und den Ostflügel der Schirn Kunsthalle Frankfurt. Von Dezember 2021 bis Juni 2022 werden ihre Werke im Arp Museum Rolandseck ausgestellt und ab Juni 2022 findet eine Ausstellung in der Bundeskunsthalle Bonn statt, für die die Künstlerin eine grosse Installation auf der Dachterrasse realisieren wird.

 

11-18 Uhr

Wuppertal

02.10.2022
Ausstellung: Faszination Jugendstil.

Mit einer Vase fing alles an: Vor zehn Jahren entdeckte das Stadtmuseum bei einer Auktion zwei Jugendstil-Vasen mit dem Stempel einer regionalen Manufaktur und stieß auf die fast vergessene Geschichte der Keramikwerke Servais aus Trier-Ehrang. Mittlerweile verfügt das Museum nicht nur über eine beachtliche Sammlung dekorativer Objekte aus jener Produktionszeit des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Jedes Stück erweiterte auch das Wissen um die Firmenhistorie und die Künstler, die dort arbeiteten und ihre Faszination für den Jugendstil nach Trier brachten.

Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr. An Pfingstmontag und an Ostermontag ist das Museum geöffnet.

Trier

02.10.2022
Otl Aicher

Otl Aicher (1922–1991) war einer der führenden Gestalter in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Mit den Plakaten für die Volkshochschule Ulm (vh ulm) oder für die Olympischen Spiele 1972 in München schuf Otl Aicher bis heute prägende Entwürfe. Als Mitbegründer der legendären Hochschule für Gestaltung Ulm (1953–1968), an der er zeitweise die Abteilung „Visuelle Kommunikation“ leitete, setzte er noch immer nachwirkende Impulse in der Gestaltungsausbildung. Seine Werke wurden international ausgestellt und sind bis heute Vorbild für Generationen angehender Gestalterinnen und Gestalter.

Seit 1997 pflegt das HfG-Archiv / Museum Ulm (Am Hochsträß 8, 89081 Ulm) den Nachlass. Aus diesem reichhaltigen Schatz präsentiert das HfG-Archiv (Am Hochsträß 8, 89081 Ulm) aus Anlass des 100. Geburtstages von Otl Aicher eine für sein Werk kennzeichnende Auswahl von 100 Plakaten. Im Laufe seines Lebens entwarf Otl Aicher unzählige Plakate, die für Vorträge, Veranstaltungen, Produkte oder politische Parteien warben. Das Plakat kann als Leitmedium in seinem Werk angesehen werden.

Zu sehen sind Plakate, die für die Volkshochschule Ulm (vh ulm), Großereignisse wie die Olympischen Spiele 1972 in München, kulturelle Veranstaltungen, die Politik oder für Unternehmen entstanden sind. Sie belegen eindrücklich die Vielfältigkeit seines grafischen Schaffens.

Während der Ausstellung nehmen im monatlichen Wechsel thematische Vitrinen einzelne Aspekte in den Blick, die den Fotografen, Architekten oder Möbelgestalter Otl Aicher erlebbar werden lassen.

Ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm beleuchtet weitere Themen aus designhistorischer wie aus designpraktischer Sicht.

Di bis Fr von 11 bis 17 Uhr, Sa und So von 11 bis 18 Uhr

Ulm

02.10.2022
BEN WILLIKENS

Das SCHAUWERK Sindelfingen zeigt ab 22. Mai 2022 eine umfangreiche Retrospektive des Malers

Ben Willikens (*1939) mit rund 100 Arbeiten aus allen Schaffensphasen des Künstlers. Er ist bekannt für seine großformatigen Bilder von fiktiven, menschenleeren Räumen in subtilen Grautönen, die wie idealtypische Architekturen der Renaissance wirken. Im Motiv des Raums verarbeitet Willikens biografische Erlebnisse, aber auch die deutsche Vergangenheit und internationale Kunstgeschichte.

Gemälde aus der Sammlung Schaufler werden ergänzt durch Leihgaben aus Museen, Privatbesitz und aus dem Atelier des Künstlers. Hauptwerke wie das Abendmahl aus dem Deutschen Architekturmuseum in Frankfurt a. M. – ein Zitat der berühmtesten Abendmahlsdarstellung der Kunstgeschichte von Leonardo da Vinci – werden ebenso zu sehen sein wie selten gezeigte, surreal anmutende Zeichnungen der 1960er-Jahre. Die eindrückliche Serie der Anstaltsbilder mit beklemmenden Motiven wie Krankenbahren, Badewannen und Ausgussbecken entstand nach einem Klinikaufenthalt des Künstlers im Alter von 30 Jahren. Sie wird durch Fotografien und Fotostudien erweitert.

 

In der Orte-Serie ab Mitte der 1990er-Jahre setzt sich Willikens mit der Architektur des National-sozialismus und ihrer Wirkung auseinander. So zeigt Raum 1614, ORTE 2 das Panorama-Fenster in Adolf Hitlers ehemaligen Wohnhaus in Obersalzberg.

Atelier- und Künstlerräume des 20. Jahrhunderts unter anderem von Piet Mondrian und Kurt Schwitters sind Thema der Räume der Moderne. In diesen Werken verlässt Willikens die strenge Grisaille-Malerei seiner Gegenräume und integriert zunehmend farbige Elemente.

Auch Willikens Bühnengestaltungen, die seit Mitte der 1980er-Jahre zu seinem Werk gehören, werden thematisiert.

 

Einen vorläufigen Abschluss von Willikens Lebenswerk und der Retrospektive im SCHAUWERK bildet eine Werkgruppe, die während des Lockdown der Corona-Pandemie im Frühjahr 2020 entstand, sowie jüngst realisierte Gemälde.  

Di, Do 15:00-19:00 Uhr Sa, So 11:00-17:00 Uhr

Sindelfingen

02.10.2022
Andreas Schmitten

Die Andreas Schmitten gewidmete Ausstellung des Skulpturenpark Waldfriedens versammelt neue, zum Teil monumentale Arbeiten. Sie sind verbunden durch ihren Entstehungszeitraum, der in die Zeit der Pandemie fällt. Als zusammenängende Werkgruppe zeigen sie ein subjektives künstlerische Protokoll dieser Zeit, das in packender Unmittelbarkeit die Jahre zwischen 2019 und 2021 reflektiert.

Andreas Schmittens multidisziplinäres und vielgestaltiges Oeuvre umfasst Zeichnungen, Skulpturen und Installationen. Unter Anwendung ästhetischer Inszenierungsstrategien, die aus Religion, Theater und Werbung bekannt sind, schafft Schmitten skulpturale Installationen von makelloser Fremdartigkeit. Seine Schöpfungen erinnern mitunter an kostbares Mobiliar, Theaterkulissen oder bekannte Werke der Kunstgeschichte. Sie verweisen oft auf die Möglichkeit einer Handhabung, ohne ihren Zweck zu enthüllen. In ihrer Perfektion wirken sie so erhaben und unnahbar wie die Artefakte einer untergegangenen Zivilisation.

Die Ausstellung im Skulpturenpark versammelt neue, zum Teil monumentale Arbeiten, die zwischen 2019 und 2021 unter den Bedingungen der Pandemie entstanden sind. Die fünfteilige Werkgruppe gehört sicherlich zu Schmittens bisher ambitioniertesten Werken. In Martin Germanns Worten handelt es sich dabei um "Abdrücke, Lesezeichen einer Abwesenheit, vielleicht aber auch einer Erinnerung – denn ein biografischer Ausgangspunkt steht immer am Anfang dieser künstlerischen Arbeit. Darauf aufbauend und diese schrittweise camouflierend kreiert Schmitten dingliche, plastisch-metaphorische Armaturen für das Management menschlicher Wünsche. Letztlich sind seine Werke Bühnen, mittels derer sich das kunstweltliche Schauspiel der Konsumption und Rezeption vollziehen darf".
Andreas Schmitten (*1980) ist ein deutscher Bildhauer. Mit Einzelausstellungen war er u.a. im Kunstmuseum Bonn, der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, im Museum Kurhaus Kleve und der Kunsthalle Bremerhaven vertreten.

Zudem wurden seine Werke u.a. in Ausstellungen in Paris, New York, London, Brüssel, Tokyo sowie Los Angeles gezeigt und sind in zahlreichen öffentlichen und privaten Sammlungen vertreten. Andreas Schmitten lebt und arbeitet in Neuss.

11:00 bis 18 Uhr

Wuppertal

02.10.2022
750 Jahre Sehnsuchtsort Kloster Chorin

Bis zum 21. November 2022 ist die Jubiläumsausstellung 750 Jahre Sehnsuchtsort Kloster Chorin mit Fotografien aus den vergangenen 150 Jahren des Kloster Chorin zu sehen.

1272 wurden die Zisterzienser erstmals in der „Marienkirche“ zu Chorin erwähnt. Damals haben die Mönche den ersten Standort des Klosters Mariensee am Parsteiner See nach ca. 15 Jahren Bauzeit verlassen und mit dem Neubau eines Klosters am heutigen Standort in Chorin begonnen. Bestätigt wurde die Verlegung 1273 von den Landesherren, den Brandenburgischen Markgrafen Johann, Otto und Konrad. Wir nehmen diese überlieferten Daten zum Anlass, 2022 und 2023 ein großes Jubiläum zu begehen. Trotz der Auflösung der Abtei vor 480 Jahren blieb das ehem. Kloster bis heute ein Sehnsuchtsort. Viele Gäste suchen das alte Bauwerk auf und finden Erfüllung an diesem besonderen Ort.

Die Definition des ehemaligen Klosters Chorin als Sehnsuchtsort hängt eng mit bauerhaltenden Maßnahmen und der Anerkennung als wertvolles Denkmal ab Mitte des 19. Jhd. zusammen. 2002 machte eine Sonderausstellung im Rahmen von Kulturland Brandenburg unter dem Titel „Romantische Sehnsucht, Inszenierter Verfall“ darauf aufmerksam. 20 Jahre später widmet sich die neue Sonderausstellung der Wahrnehmung des ehemaligen Klosters aus Sicht der Fotografen, Maler, Theater- sowie Filmemachern und Gäste.

Eröffnung: 18. Juni 2022 um 14 Uhr.

Öffnungszeiten: Die Ausstellung wird bis 31.10. täglich von 9 bis 18 Uhr, ab 1. November von 9 bis 16 Uhr geöffnet sein.

Tägl. 9.00–18.00 Uhr. Bitte achten Sie auf Konzertzeiten, zu denen die Galerie nicht zugänglich ist.

Chorin

02.10.2022
Ausstellung: Das Erbe Roms. Visionen und Mythen in der Kunst

25. Juni bis 27. November 2022

Macht, Kultur und Zivilisation – weit über sein Ende hinaus strahlt der Mythos Rom eine Faszination aus, die sich von der Spätantike bis in die Gegenwart verfolgen lässt. Anhand von Gemälden, Skulpturen und Objekten aus 1000 Jahren Kunstgeschichte führt die Ausstellung im Stadtmuseum Simeonstift vor Augen, wie das Römische Reich und sein Untergang mal als „schlimmstes Unglück“, mal als „glänzender Triumph der Freiheit“ immer wieder neu interpretiert, gedeutet und verarbeitet wurden. Aspekte wie der imperiale Anspruch neuzeitlicher Kaiser, die Renaissance, aber auch das Entstehen anti-römischer Helden werden dabei mit bildgewaltigen Kunstwerken aus namhaften Museen der Welt thematisiert, u.a. aus dem Deutschen Historischen Museum Berlin, dem Musée d‘ Orsay Paris, dem Amsterdamer Rijksmuseum, den Uffizien in Florenz oder der Art Gallery of South Australia.

Die Ausstellung ist Teil der großen rheinland-pfälzischen Landesausstellung „Der Untergang des Römischen Reiches“ in Trier.

Mehr Informationen unter: https://untergang-rom-ausstellung.de/

Dienstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr

Trier

02.10.2022
Verena Issel

Verena Issel (*1982) entwirft mit ihren Werken rätselhafte, verspielte oder humorvoll anmutende, raumgreifende Szenarien, deren gesellschaftliche Bezüge große Ernsthaftigkeit entfalten können. Für ihre zumeist begehbaren Rauminstallationen verwendet sie in der Regel kurzlebige Materialien wie Schaumstoff, Styropor, Plastik oder Filz. Die Ansammlungen der objekthaften Arbeiten leben von der Vielfalt der Einzelteile, die wirken, als könnten sie immer wieder neu kombiniert werden. Viele Plastiken erscheinen auf den ersten Blick heiter, transportieren aber zumeist eine dezidiert politische Aussage.
Heute lebt Verena Issel - sie war Artist in Residence in Kobe, Seoul, Wladiwostok, Teheran und Shanghai – in Berlin und Hamburg. In ihren Kunstwerken setzt sie unter anderem Eindrücke der vielen Reisen künstlerisch um.

Mi bis Fr 14-17 Uhr, Sa/So 11 bis 17 Uhr

Neumarkt

02.10.2022
John Sanborn. Between Order and Entropy

Die Ausstellung »Between Order and Entropy« präsentiert das Werk des amerikanischen Künstlers John Sanborn, der in den 1970er- und 1980er-Jahren zu einem der prominentesten Protagonisten der amerikanischen Videokunstszene wurde.

Sanborns Werk reicht von den Anfängen der experimentellen Videokunst über MTV-Musikvideos bis hin zu interaktiver Kunst und digitaler Medienkunst. Als Berater von Apple und Adobe hat er die Möglichkeiten der neuen Bildtools mitgestaltet und war maßgeblich am Beginn der digitalen Bildrevolution in Kalifornien beteiligt. Sanborns neues Werk umfasst komplexen Medieninstallationen, die sich mit Fragen der kulturellen Identität, der Erinnerung, der Mythologien und dem menschlichen Drang, Geschichten zu erzählen, auseinandersetzen.

Ausstellungseröffnung am 08.07.2022 um 18:00 Uhr.

Mi bis Fr von 10:00 bis 18 Uhr, Sa und So von 11:00 bis 18 Uhr, Mo und Di geschlossen

Karlsruhe

02.10.2022
Bilderbücher Bücherbilder

Mit der Adaption von Erich Maria Remarques Antikriegsroman »Im Westen nichts Neues« als Graphic Novel begann 2014 für das Künstlerpaar Gaby von Borstel und Peter Eickmeyer eine bis heute andauernde produktive Schaffenszeit. Die Originale des Buches werden vom Remarque-Friedenszentrum verwahrt und betreut; und wurden – neben der Ausstellung hier in Osnabrück – bereits weltweit – von San Francisco bis Tscheboksary (Russland) – ausgestellt.

Es folgte 2016 die Comic-Reportage »Liebe Deinen Nächsten« über die Mitfahrt an Bord der »Aquarius«, in der der Einsatz des zivilen Seenotrettungsschiffes auf den lebensgefährlichen Fluchtrouten im Mittelmeer geschildert wird.

2020 erschien dann pünktlich zum 300. Geburtstag von Justus Möser das Buch »MÖSER« als Begleitpublikation zur großen Ausstellung »MÖSER – die begehbare Gaphic Novel«.

Ein Langzeitprojekt ist die Adaption von Grimmelshausens »Der abenteuerliche Simplicissimus« als illustrierter Roman.

Aktuell arbeiten sie an einer Graphic Novel über das Leben und Werk von Heinrich Heine. Dieses Buch entsteht in Zusammenarbeit mit dem Heinrich-Heine-Institut in Düsseldorf. Ein erstes Bild wird exklusiv in dieser Ausstellung in Osnabrück zu sehen sein.

Eröffnung am Donnerstag, 14. Juli, 19:30 Uhr im Remarque-Friedenszentrum.

Der Eintritt ist frei.

Di bis Fr: 10 bis 13 Uhr und 15 bis 17 Uhr Sa + So: 11 bis 17 Uhr

Osnabrück

02.10.2022
Neue Wahrheit? Kleine Wunder!

„Welch eine wunderbare göttliche Erfindung, die Daguerre gemacht hat! Ich sage Ihnen, man könnte den Verstand verlieren, wenn man so ein von der Natur gewissermaßen selbst geschaffenes Bild sieht.“
Der Berliner Kunsthändler Louis Sachs am 26. September 1839 in Paris

Die Ausstellung in der Kunstsammlung Jena erzählt mit über 200 Exponaten aus einer bedeutsamen, vorher nicht gezeigten Privatsammlung von der Frühzeit des neuen Mediums. Dabei rücken nicht nur zahlreiche jener Daguerreotypien ins Zentrum, die durch ihre silbrig glänzenden Oberflächen heute wie magische Erscheinungen aus der Vergangenheit anmuten. Mit seltenen Objekten und historischen Dokumenten werden gleichermaßen die kultur- und kunstgeschichtlichen Zusammenhänge der Erfindung thematisiert, in der sich technische und ästhetische Qualitäten auf einzigartige Weise verweben.

Dienstag-Sonntag 10 Uhr – 17 Uhr

Jena

02.10.2022
Jost Münster

Jost Münster vertraut ganz auf die Mittel und Möglichkeiten der Malerei. 1968 in Ulm geboren studierte er an der Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart sowie am Goldsmiths Collage of Arts in London, wo er auch heute lebt und arbeitet. Er gehört einer Künstlergeneration an, welche die Bestimmung dessen, was ein Gemälde heute sein und leisten kann, überprüft und erweitert.

Malerei und Plastik, Fläche und Raum, Sein und Schein verbinden sich in seinen Werkzyklen zu kontrastreich aufgeladenen und feintonig abgestimmten geometrischen Abstraktionen, die unsere Seherfahrung irritieren.

Jost Münster bedient sich eines umfangreichen Vokabulars der malerischen Texturen und komplementären Ausdrucksformen, um uns in vorgetäuschte Räumlichkeiten zu entführen. Motivisch schöpft er aus der Beobachtung von Farben, Formen und Strukturen im urbanen Umfeld. Er befragt die Beschaffenheit und das Gefüge von Gebautem und Montiertem, von Fassaden, Fenstern, Toren oder Silhouetten auf ihren bildnerischen Gehalt und transformiert sie in differenzierte Farbund Materialkompositionen. Dabei scheut er auch nicht vor plastischen Lineaturen im Raum und applizierten Collageelementen aus Fund- und Gebrauchsstücken zurück.

Malerei und Material begegnen sich, verwickeln uns in eine vielstimmige Unterhaltung über das Verhältnis von Alt und Neu, Sichtbar und Unsichtbar, realem und gemaltem Raum und sensibilisieren unsere Wahrnehmung für die Ästhetik des Alltäglichen.

Di bis Fr von 11 bis 17 Uhr, Sa und So von 11 bis 18 Uhr

Ulm

02.10.2022
Zum Glück!

Seit seiner Gründung im Jahre 1982 unterstützt der Verein Freunde des Ulmer Museums das Museum Ulm insbesondere auch bei Ankäufen für die Museumssammlungen.

So sind in den letzten Jahren Werke u.a. von Georges Braque, Otto Dix, Erich Heckel, George Grosz, Jenny Holzer, Paul Klee, Dieter Krieg, Wolfgang Laib, Heinz Mack, Jeanne Mammen, Nam June Paik, Niki de Saint Phalle oder Kiki Smith hinzugekommen.

Zum 40jährigen Jubiläum bedankt sich das Museum Ulm für dieses großzügige bürgerschaftliche Engagement mit einer Präsentation von ausgewählten Werken, die mit der Unterstützung der Freunde des Ulmer Museums e.V. für die Sammlungen des Museums Ulm erworben werden konnten.




Di bis Fr von 11 bis 17 Uhr, Sa und So von 11 bis 18 Uhr

Ulm

02.10.2022
Louise Bourgeois

The Woven Child ist die erste große Ausstellung, die sich ausschließlich mit dem textilen Werk von Louise Bourgeois beschäftigt. Anhand einer Vielzahl von Skulpturen, Installationen, Zeichnungen, Collagen, Büchern und Drucken zeigt sie die lebenslange Verbindung der Künstlerin zu Textilien – und die Erinnerungen, die diese hervorriefen.

Berlin

02.10.2022
Oska Gutheil 2022

Die Malerei von Oska Gutheil entzieht sich den klassischen Zuordnungen. Sie hat Anteile aus dem Punk, bezieht ihre Unmittelbarkeit aus der naiven Kunst und zeugt zugleich von akademischer Grundausbildung.

Im Rahmen unserer Ausstellungen zur Malerei der Gegenwart ist die Position neu, reflektiert aber eine Richtung junger Malerei, die vor allem im angloamerikanischen Raum seit Jahren an Boden gewinnt.

Dienstag-Sonntag 10 Uhr – 17 Uhr

Jena

02.10.2022
Die Stimmen der Dinge

Tayé, das Krokodil in der Wunderkammer, ist in großer Not. Die Erinnerungen der Dinge, die hier seit über 300 Jahren die Geschichte der Welt erzählen, werden vom Vergessen bedroht! Gerade noch hat Wilhelm, die Perücke in Schrank 9, Opernarien gesungen – jetzt fehlt sein schräger Gesang. Ananda, die Trommel aus Südindien, ist verstummt und Anton und Martha, die Kinder der Salzburger, sind außer Rand und Band, denn ihre Eltern haben alles vergessen… Eine neue WebApp lädt Kinder und Familien in den Bund der Hüterinnen und Hüter gegen das Vergessen ein, um Spiel für Spiel die Stimmen der Dinge zurückzugewinnen – und das alles gemütlich zu Hause!

02.10.2022
Die Macht der Emotionen

Unsere Jahresausstellung lädt dich und deine Freunde zu einem einmaligen interaktiven Emotionenparcours ein: Mitdenken, Mitfühlen und Mitreden bieten eine grundlegende Orientierung im »Dschungel der Emotionen«. Dafür bündelt sie aktuelles Emotionswissen und verknüpft dieses mit Alltagserfahrungen aus unterschiedlichsten Bereichen des Lebens. In sieben Themenräumen erleben ihr, welchem Zweck Emotionen dienen, was sie bewirken, wie sie uns beeinflussen, warum wir sie brauchen und wie wir lernen können, mit ihnen umzugehen.

Probiers aus! Der interaktive Parcours öffnet überraschende Spiel- und Gedankenräume.

10.00-17.00 Uhr

Halle

02.10.2022
Waisenhaus-Kabinett

4 Taler und 16 Groschen gelten als Gründungskapital der Franckeschen Stiftungen. Wie aus dieser unverhofften Spende an einen einfachen Pfarrer in Glaucha eine unvergleichliche Schulstadt erwuchs, erfahren Sie in der Eingangsetage des Historischen Waisenhauses. Eine Multimediainstallation und zahlreiche außergewöhnliche Objekte entführen Sie in die faszinierende Gründungs- und Wirkungsgeschichte von Franckes Werk. Denn was mit einer Armenschule und einem Waisenhaus begann, entwickelte sich in wenigen Jahrzehnten zu einem wahren Reformprojekt, das auf Bildung baute: Über 2.000 Schüler lernten in den unterschiedlichsten Schulen, eigens errichtete Wirtschaftsgebäude, ein Krankenhaus und eine Apotheke garantierten die Versorgung der über 3.000 Menschen auf dem Gelände, die einzigartigen kulturhistorischen Sammlungen in Bibliothek und Wunderkammer wurden angelegt und Franckes Ideen innerhalb und außerhalb Europas verbreitet. Nicht weniger als eine »Weltveränderung durch Menschenveränderung« wollte August Hermann Francke erreichen. Entdecken Sie, was er dadurch alles in Bewegung setzte.

10.00-17.00 Uhr

Halle

02.10.2022
Pietismus-Kabinett

Welche Wirkmacht hat das Wort? Für den Halleschen Pietismus war das Wort von zentraler Bedeutung. In der Eingangsetage des Historischen Waisenhauses zeigen wir Ihnen, wie das Wort August Hermann Franckes Reformbewegung um die Welt tragen konnte.

Francke entwickelte mit dem Halleschen Pietismus zentrale reformatorische Ziele Martin Luthers weiter. Sein Ansatz war dabei so klar wie revolutionär: Jeder Mensch sollte durch die eigene Bibellektüre zu Gott finden. Dafür mussten aber auch alle – Jungen wie Mädchen – lesen lernen, jeder sollte sich eine eigene Bibel leisten können und diese sollte auch in der eigenen Muttersprache gedruckt sein. Francke etablierte deshalb Schulen für alle Stände, druckte Millionen deutschsprachiger Volksbibeln und spann ein internationales Netzwerk, durch das die Bibel in viele andere Sprachen übersetzt wurde. Seine Bildungsoffensive erlaubte es einer breiten Bevölkerung, mit dem Wort umzugehen. In den evangelischen Pfarrhäusern des 18. Jahrhunderts wurden die Autoren der Romantik und Aufklärung groß. Im Pietismus verbreitete sich eine Kultur der Selbstreflexion, die sich in Tagebüchern und Selbstzeugnissen niederschlug und uns heute erstaunliche Einblicke in das Seelenleben der Menschen dieser Zeit gewährt. Symbolhaft zeigt sich die Kraft des Wortes auch in der aufwändig restaurierten Kanzel aus der Kirche St. Ulrich in Halle, von der Francke ab 1715 predigte und die Sie in der Ausstellung bewundern können.

10.00-17.00 Uhr

Halle

02.10.2022
Historisches Waisenhaus

Palastartig erhebt sich am Franckeplatz das Waisenhaus. Damals wie heute ist es das Herzstück der Franckeschen Stiftungen. 1698 als erstes Gebäude der Schulstadt errichtet, steht es für eine neue Facette des europäischen Barock, die selbstbewusste Repräsentation ohne prunkvollen Schmuck verbindet und wegweisend für die Waisenhausarchitektur wurde.

Heute ist das Waisenhaus unser museales und kulturelles Zentrum. Gleich zu Beginn führen Sie zwei Dauerausstellungen durch die Stiftungsgeschichte sowie die weltweiten Wirkungen des Pietismus. In der ersten Etage überrascht der ehemalige Bet- und Singesaal durch seine lichte Architektur. Er genießt heute aufgrund seiner großartigen Akustik auch als Konzertsaal einen exzellenten Ruf. In den angrenzenden Tagungsräumen dokumentiert eine Fotoausstellung die beeindruckenden Renovierungsarbeiten seit Wiedergründung der Stiftungen 1991. Die zweite Etage ist für unsere wechselnden Sonderausstellungen reserviert, die Ihnen wichtige Themen der Stiftungsgeschichte aus historischer und aktueller Perspektive näher bringen. Passieren Sie die Kunst- und Naturalienkammer im Dachgeschoss, erreichen Sie über eine schmale, hölzerne Stiege den Altan. Hier öffnet sich ein weiter Blick über das imposante Gesamtensemble mit Schulbauten aus drei Jahrhunderten. Von hier aus bietet sich auch ein großartiges Panorama der Altstadt Halles. Im Sockelgeschoss können Kinder im Krokoseum ihre eigenen Wege gehen.

10.00-17.00 Uhr

Halle

02.10.2022
Fromme Gefühle. Bilder und Texte in Büchern des Pietismus

Beherrschung der Affekte, Herzensfrömmigkeit und Tränen der Reue: der Pietismus als Frömmigkeitsbewegung nutzte die Macht der Gefühle, um die Haltung zu Gott im Inneren der Gläubigen aufzuspüren und sie in der Gemeinschaft bezeugen zu lassen. In den frommen Schriften der Bewegung ist das Ziel – die Stärkung des individuellen religiösen Empfindens und die Anleitung zu einem frommen, sittlichen Leben – heute noch nachlesbar. Die Kabinettausstellung in der Historischen Bibliothek stellt die frommen Gefühle in Büchern des Pietismus an Kleinoden aus der Sammlung der Franckeschen Stiftungen vor. Im stadtweiten Themenjahr »Macht der Emotionen« zeigt die Schau eine Auswahl der Gefühle, die beim Betrachten der Illustrationen und beim Lesen in den Bibelausgaben und erbaulichen Schriften evoziert werden sollten.

10.00-17.00 Uhr

Halle

02.10.2022
Kunst- und Naturalienkammer
Die Kunst- und Naturalienkammer gilt als der älteste deutsche Museumsraum. Sie wurde von August Hermann Francke zu Unterrichtszwecken angelegt und ist heute wieder nach dem originalen Museumskonzept des 18. Jahrhunderts an ihrem historischen Platz in der Mansarde des Historischen Waisenhauses aufgestellt.

Achtzehn reich verzierte Sammlungsschränke bergen ca. 3000 Naturalien, Kuriositäten und Artefakte. Sie vermitteln den einzigartigen Eindruck einer barocken Wunderkammer. Anders als Museen heute, folgt die Kammer einem enzyklopädischen Sammlungsanspruch. Unterschieden wird zunächst zwischen Naturalien und Artefakten. Die Naturalien wurden in Steine, Pflanzen und Animalien getrennt, die Artefakte in bildende Kunst, Schreibkunst, Münzen, Alltagskultur und Kleidung. Ziel war es, ein Spiegelbild der Welt zu schaffen: Einen Mikrokosmos, der den Makrokosmos als wunderbare Schöpfung Gottes fassbar machte.
Ausführliche Informationen

In loser Folge finden rund um die Kunst- und Naturalienkammer Kunstprojekte statt. In den sogenannten "Zeitgenössischen Reflexionen zur Kunst- und Naturalienkammer" laden die Stiftungen Künstler ein, mit der Kammer in einen künstlerischen Dialog zu treten.

Di-So 10-17 Uhr

Halle

02.10.2022
Die Kulissenbibliothek der Franckeschen Stiftungen

Willkommen im Wissenskosmos des Barock: Wer auf knarrenden Dielen die stille Erhabenheit unseres historischen Bibliothekssaals betritt, ist sofort umfangen vom Weltwissen der Frühen Neuzeit. Wie Kulissen in einem barocken Theater ragen die originalen Bücherregale in den Raum hinein und beherbergen rund 50.000 Bücher aus allen Wissensgebieten. Hinter unscheinbaren Buchrücken verbergen sich erstaunliche Schätze wie die erste deutsche Bibel, die in Amerika gedruckt wurde.

Ende des 17. Jahrhunderts wurde die Bibliothek des Waisenhauses als eine der ersten öffentlichen Bibliotheken in Deutschland gegründet. Vor allem durch Schenkungen, Büchertausch und eigene Verlagserzeugnisse wuchs die Bibliothek so rasch an, dass sie wenige Jahre später vergleichbar war mit bedeutenden deutschen Universitätsbibliotheken. 1728 erhielt sie ein eigenes Gebäude, das als ältester erhaltener profaner Bibliothekszweckbau Deutschlands gilt. Nicht erst seit jüngster Zeit wird die Bibliothek von Gästen und Forschern aus aller Welt aufgesucht: Bereits Albrecht von Haller, Johann Joachim Winckelmann und Johann Wolfgang von Goethe bewunderten ihre bibliophilen Kostbarkeiten. Eine Auswahl stellen wir für Sie in wechselnden Kabinettausstellungen im ehemaligen Lesezimmer der Bibliothek zusammen.

10-17 Uhr

Halle

02.10.2022
Eine Zeitreise durch die Geschichte der Industrialisierung

Das TECHNOSEUM ist eines der großen Technikmuseen in Deutschland. Auf sechs Ebenen und rund 10.000 qm Ausstellungsfläche wird der technische und soziale Wandel vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart gezeigt. Vorführungen, Mitmachstationen und Augmented Reality machen die Geschichte lebendig und bieten ein interaktives Museumserlebnis.

Weitere Informationen unter: https://www.technoseum.de/

Mannheim

02.10.2022
ISTnienie. Künstlergruppe Twozywo

ISTnienie. Gruppe Twozywo – eine Retrospektive

Dauer der Ausstellung: 19.08 – 16.11.2022

Eröffnung: Donnerstag, den 18. August 2022, 19.00 bis 21.00 Uhr

Die Ausstellung „ISTnienie” ist eine Retrospektive der Künstlergruppe Twozywo, die zwischen 1994 und 2011 aktiv war. Mariusz Libel und Krzysztof Sidorek arbeiteten anfangs als Gruppe Pinokio, damals unter Beteiligung von Robert Czajka, nach 1998 als Twożywo. Das Künstlerkollektiv bediente sich der konzentrierten Übermittlung der Sticker, Poster und Schablonen. Twozywo arbeitete im urbanen Raum: Auf den Wänden von Warschau, in Bussen und Bahnen. Treffende, überraschende Texte wie: „Und jetzt schreibe, was dich von den anderen unterscheidet” oder „Alle Gesichter im Bus sehen gleich aus“, sowie die synthetische Form ihrer Werke erregten Aufmerksamkeit und rissen die Rezipienten aus den eingefahrenen Gleisen. Ihre Stärke bestand sowohl in der großen Menge der angefertigten Schablonengraffitis, als auch in der Intensität der Botschaften, die an für die Passanten unerwarteten Stellen auftauchten. Auf den Wänden erschienen großformatige Wallpaintings, unter anderem „Człowieczy los” („Menschliches Schicksal“, der im Rahmen der Städtepartnerschaft Warschau – Düsseldorf in Kooperation mit dem hiesigen Verein Farbfieber e.V. entstand) und „Skok w wiarę” („Sprung in den Glauben“). Auf den Billboards kehrten künstlerische Plakate ein, wie z.B. „Emanacje słabości” („Emanationen der Schwäche“) oder „Mamy po dwadzieścia lat, chcemy zmieniać i budować świat” („Wir sind zwanzig und wollen die Welt verändern“). Warschau wurde geradezu attackiert von mehrdeutigen Slogans und überraschenden Wortspielen.

Die Exposition im Polnischen Institut Düsseldorf bildet ein deutsches Pendant zur Ausstellung „prze\T/rwanie” (einver\b/leiben), die auf Initiative der 66P – Subiektywna Instytucja Kultury we Wrocławiu (Subjektive Kulturinstitution in Breslau) – entstand. Eine besondere Rolle bei der erneuten Betrachtung des künstlerischen Schaffens der Künstlergruppe Twożywo spielt Osman Djajadisastra, dank dessen Unterstützung der retrospektive Bildband „Wir plündern die Ruinen der Realität“ (Warschau 2020) erschien.

Karolina Vyšata, Kuratorin der Ausstellung

Di bis Fr: 11 bis 17 Uhr

Dauerausstellung KUNST- Spotlight: NAY

Vom 20.08. bis 13.11.2022 präsentiert das Stadtmuseum in seiner Dauerausstellung KUNST das Spotlight: NAY.

In Hofheim lebte Ernst Wilhelm Nay (1902-1968) sechs Jahre, von 1945 bis 1951, hier entstanden seine berühmten „Hekate-Bilder“ sowie die „Fugalen Bilder“. Neben Arbeiten Nays sind Werke der mit Hofheim verbundenen Künstlerinnen und Künstler Hanna Bekker vom Rath, Marta Hoepffner, Ida Kerkovius, Emy Roeder, Ottilie W. Roederstein, Karl Schmidt-Rottluff, Friedel Schulz-Dehnhardt und Günter Schulz-Ihlefeldt zu sehen. Eine Kabinettausstellung anlässlich der Retrospektive im Landesmuseum Wiesbaden.

Abb. Ernst Wilhelm Nay: Eruption, 1965, Farbaquatinta auf Arches-Velin, 43,9 x 31,4 cm, Stadtmuseum Hofheim am Taunus © VG Bild-Kunst 2022.

Dienstag 10.00 - 13.00 Uhr Dienstag - Freitag 14.00 - 17.00 Uhr Samstag/Sonntag 11.00 - 18.00 Uhr Montags geschlossen

Hofheim am Taunus

02.10.2022
„ … die blaue Blume sehn ich mich zu erblicken.“

Anlässlich des Geburtsjubiläums widmet sich das Romantikerhaus dem Werk des Dichters in besonderer Weise. Neben pointierten Einblicken in sein Leben und Werk steht eine Klanginstallation des Künstlers Tim Helbig im Zentrum der Ausstellung. Die raumfüllende Installation aus zahlreichen Miniatur-Lautsprechern und einer künstlerischen Kabelführung wird es dem Besucher ermöglichen, Passagen aus Novalis’ Werk anhand einer elektroakustischen Komposition neu zu erleben. Dabei werden neben konkreten Klängen ausgewählte Motive und gesprochene Textfragmente aus dem unvollendeten Roman Heinrich von Ofterdingen im Fokus stehen, darunter auch eines der wirkmächtigsten Symbole der Romantik: die geheimnisvolle ‚blaue Blume‘.

Tim Helbig absolvierte nach seinem Studium der Medienkunst an der Bauhaus Universität Weimar das Masterstudium »Elektroakustische Komposition und Klanggestaltung« bei Prof. Robin Minard an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar. Sein künstlerisches Schaffen umfasst die Konzeption und Realisation vielschichtiger Klanginstallationen, die Komposition akusmatischer Musik, Kompositionen für experimentelle und traditionelle Instrumente mit Live-Elektronik, sowie experimentelle Theatermusiken. Er ist außerdem als Musiker und Live-Elektroniker im Rahmen von Improvisationskonzerten aktiv.

Dienstag-Sonntag 10-17 Uhr

Jena

02.10.2022
Hofheim in der Gebietsreform 1969 – 1977

Hofheim in der Gebietsreform 1969 – 1977
4.9. – 13.11.2022

Hofheim in der Gebietsreform Die hessische Gebietsreform der Jahre 1969 bis 1977 veränderte die Stadt Hofheim nachhaltig. Zu dem bereits 1938 eingemeindeten Stadtteil Marxheim kamen mit Lorsbach, Langenhain, Diedenbergen, Wallau und Wildsachsen fünf weitere Orte hinzu. Was für Hofheim ein wichtiges Wachstum darstellte, bedeutete für die eingemeindeten Orte die Aufgabe ihrer Eigenständigkeit.
In teils langwierigen Verhandlungen wurde über die Ausgestaltung der neuen Kommune verhandelt, manchmal auch gestritten. Insbesondere dort, wo sich die Interessen der hessischen Landesregierung, umliegender größerer Städte und die Vorstellungen der Gemeinden zunächst nicht in Übereinstimmung bringen ließen, verschafften sich zunehmend auch die betroffenen Bürgerinnen und Bürger lautstark und energisch Gehör.

Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der Eingemeindungen von 1972 (Diedenbergen und Lorsbach) beleuchtet die Ausstellung des Stadtarchivs diesen vielschichtigen Prozess. Alternative Konzepte werden ebenso thematisiert, wie die Entwicklung des neuen Hofheims zur Kreisstadt des Main-Taunus-Kreises.

Dienstag 10.00 - 13.00 Uhr Dienstag - Freitag 14.00 - 17.00 Uhr Samstag/Sonntag 11.00 - 18.00 Uhr

Hofheim am Taunus

02.10.2022
Günther Uecker

3.9.2022 - 2.10.2022
Öffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag, 15-18 Uhr
Vernissage, Freitag, 2.9.2022 um 19 Uhr

Günther Ueckers (*1930) Werkzyklus Huldigung an Hafez interpretiert die bildsprachliche Fülle der Poesie des persischen Dichters Hafez in der Mannigfaltigkeit seiner von Farbe und Rhythmus geprägten Bildwelten. Er ist nicht der erste abendländische Künstler, der durch die Rezeption von Hafez‘ zeitloser Lyrik eine Annäherung von Orient und Okzident heraufbeschwört. Bereits Goethe ließ sich zu seinem West-Östlichen Divan inspirieren. Durch seine Studien der Geschichte des Irans wurde er einerseits gewahr, wie tief die Poesie Hafez‘ noch heute in der iranischen Bevölkerung verwurzelt ist. Andererseits erkannte Uecker die hohe Bedeutsamkeit der traditionellen Orient-Rezeption des Westens für unsere Gegenwart. Sprache ist seit jeher ein zentraler Aspekt im vielseitigen Werk Ueckers. Die transformativen Aspekte im Werk Hafez‘, werden in Ueckers bildlicher Exegese nicht nur aufgenommen, sondern vertieft: Seine künstlerische Hand stiftet eine gänzlich neue Signifi kanz im west-östlichen Dialog – dieses huldigende Plädoyer für Offenheit und Toleranz stimuliert die Noesis des Betrachters.

15 - 18 Uhr

Bad Homburg

02.10.2022
FIGUR — GRUND 2

Die Gruppenausstellung „FIGUR — GRUND 2“ vereint vier aktuelle Positionen der figurativen Ölmalerei, die trotz unterschiedlicher Ansätze eine vergleichbare künstlerische Haltung zum Ausdruck bringen. In der je spezifischen Verhandlung von Figur und Grund reflektieren ihre Werke komplexe Themen wie Weiblichkeit oder Digitalität, sie erschaffen neue Symbolismen und befragen die Mittel der Repräsentation und deren kulturhistorische oder gesellschaftspolitische Prägung. Alle vier Malerinnen sind zwischen 1984 und 1990 geboren und wurden an Kunsthochschulen im deutschsprachigen Raum ausgebildet. In ihrem Schaffen revidieren sie die Grenzen der Gattung, der Materialien und des Formenvokabulars. Sie lehnen jede egomane Form der malerischen Geste ab und erweitern auf subtile Weise und mit produktiver analytischer Distanz die Möglichkeiten dessen, was „Ausdruck“ und „Subjektivität“ in der Malerei sein können.

Mi - So 12 - 17 Uhr

Potsdam

02.10.2022
ImproLABOR

Der Workshop richtet sich an alle, die Lust haben, das Improvisieren auf einer Bühne auszuprobieren. Körperarbeit, Bewegung, Darstellen von Gefühlen, Stimme & Gesang.

Nach der langer Pause geht alles auf Anfang, egal ob Du schon Jahre improvisierst oder dich erst jetzt auf das Glatteis der Bühne begibst, Du begegnest Menschen, die scharf auf Geschichten und spielerischen Austausch sind.

Termine: (06. Sept. – 15. Nov.) jew. 19:30 h | mit Gastmusiker | 9 Abende | dienstags

Kursgebühr :
249 € Unterstützer / 169 € Otto-Normalverdiener / 149 € Fördermitglieder, 99 € ermäßigt Sozialhilfeempfänger/Schüler/Studenten bis 27 Jahre

Der erfahrene Theaterpädagoge, Schauspieler, Autor, Clown- Doktor und Regisseur Wolfgang Vielsack verbindet in diesem Workshop viele Elemente des traditionellen Theaters mit denen des Improtheaters.

Wiesbaden

02.10.2022
19:30 Uhr
Soun-Gui Kim: Lazy Clouds

Die Ausstellung »Soun-Gui Kim: Lazy Clouds« im ZKM | Karlsruhe ist die erste umfassende Einzelausstellung der koreanisch-französischen Künstlerin Soun-Gui Kim in Deutschland.

Ausgehend von den 1970er Jahren wird in der Präsentation ein umfassender Überblick über das Werk der Künstlerin bis zur Gegenwart gegeben, das von der Dekonstruktion der Malerei, über Fotografie bis hin zu Video und multimedialer Kunst reicht. Ihre Arbeiten zeichnen sich dabei immer wieder durch einen hohen partizipativen Charakter aus und sind von vergleichenden Studien der östlichen und westlichen Kultur und Philosophie sowie der Auseinandersetzung mit Sprache beeinflusst. 

Mi bis Fr von 10:00 Uhr bis 18 Uhr, Sa und So von 11:00 Uhr bis 18 Uhr, Mo und Di geschlossen

Karlsruhe

02.10.2022
ART & CHILDREN

ART & CHILDREN – die multimediale Installation aus Fotografie, Film, einer App und einem Hologramm verbindet den kreativen Aspekt mit der Bildung. Die Ausstellung öffnet Kindern (und nicht nur ihnen) den Zugang zum kulturellen Erbe und zu ästhetischen Entdeckungen, die durch die neuen Technologien populär geworden sind. Die Interaktion mit auf Kindergesichtern gemalten Bildern, die von den Werken bedeutender Malerinnen und Maler inspiriert sind, ermöglicht Kindern auf der ganzen Welt die Begegnung mit der Kunst von Meistern, die in den Museen und Privatsammlungen der Welt zu finden sind.

Statische Bilder werden durch eine App auf dem Handy zum Leben erweckt und kommunizieren so auf zweierlei Weise mit den Kindern, sie inspirieren, wecken die Kreativität und lehren zugleich. Alle Bilder sind von Werken großer Künstlerinnen und Künstler inspiriert. Hier finden sich Anknüpfungen an Kunst von: Frida Kahlo, Vincent van Gogh, Andy Warhol, Yayoi Kusama, Roman Opałka, Gustav Klimt, Hokusai, Wassily Kandinsky, Salvador Dalí, Henri Matisse, Piet Mondrian, Mark Rothko, Marija Prymatschenko, Wojciech Fangor und Zofia Stryjeńska.

„Ich bin Kunsthistorikerin und Fotografin. Ich suchte nach einer Möglichkeit, das Interesse meiner Tochter an der Kunst zu entwickeln, ihre Sensibilität und Kreativität zu fördern und ihre Leidenschaft, Neues zu erschaffen, zu wecken. Es hat sich herausgestellt, dass Kinder manchmal nicht auf das hören, was ihre Eltern sagen, sondern auf das, was ihre gleichaltrigen Freunde ihnen sagen. So entstand die Idee, dass Kinder durch den Einsatz neuer Kommunikationstechnologien mit anderen Kindern auf der ganzen Welt über Kunst sprechen können. Ich entdeckte auch, dass dieses Projekt gleichzeitig von Freiheit und Vielfalt spricht und beweist, dass man unabhängig davon, wo man geboren wird und in welchem Umfeld man aufwächst, etwas schaffen, Grenzen überwinden und der sein kann, der man sein möchte. Und wie Mark Rothko sagte: Kunst kann die Welt verändern – diese spezielle Welt eines einzigen Kindes.“ – sagt Sylwia Grochowska, die Kunsthistorikerin und Fotografin aus Warschau, Polen, und Autorin der Ausstellung.

Die App runvido.com, die ein interaktives Element in die Ausstellung einführt, wurde von Natalia und Grzegorz Ciosek entwickelt. Weitere Informationen über die App finden Sie auf der Website www.runvido.com

Autorin des Projekts: Sylwia Grochowska

Offizielle Website des Projekts: www.artandchildren.pl

Projektpartner: Polnisches Institut Düsseldorf, Zentralbibliothek Düsseldorf KAP1, Stadt Düsseldorf und Stadt Warschau im Rahmen der Städtepartnerschaft Düsseldorf – Warschau, Startup Runvido.

Die Ausstellung „ART & CHILDREN“ wurde zum ersten Mal im polnischen Pavillon auf der Dubai World Expo gezeigt und wurde alleine in nur einer Woche im November 2021 von fast 40.000 Gästen besucht.

Das Rahmenprogramm zur Ausstellung „ART & CHILDREN“ wird auf der Website vorgestellt: https://www.duesseldorf.de/stadtbuechereien/veranstaltungen.html  

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 9 Uhr bis 21 Uhr, Samstag von 9 Uhr bis 18 Uhr, Sonntag von 13 Uhr bis 18 Uhr.

Cassandra Complex

Cassandra Complex bringt sechs internationale Künstler:innen zusammen, um das zunehmende Gefühl der Entfremdung im Zeitalter der Klimakrise einzufangen. Die Ausstellung erkennt diesen Moment als einen bedeutenden Wendepunkt in der Geschichte der Menschheit an und dient als warnendes Beispiel, indem sie mit poetischen Argumenten aufzeigt, wie die Dialektik von Natur und Geschichte tief miteinander verbunden sind. Obwohl sie zeigt, wie tief die Wurzeln der zeitgenössischen Entfremdung in unserer Kultur liegen, trägt Cassandra Complex auch einen Funken Optimismus in sich. Die sechs Künstler:innen der Ausstellung lassen neue Welten entstehen und gestalten ebenso Welten neu, die an den Rand gedrängt, übersehen oder zum Schweigen gebracht wurden. Sie verwandeln so das lähmende Gefühl der Entfremdung in ein Gefühl der Hoffnung und des Widerstands.

Die Ausstellung wird kuratiert von Adriana Blidaru, Gastkuratorin des AIR_Frankfurt Curator-in-Residence-Programms 2022.

 

Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main, Dr. Marschner Stiftung und dem Kulturamt der Stadt Frankfurt

Di - Fr 14 bis 19 Uhr, Sa und So 12 bis 18 Uhr

Frankfurt am Main

02.10.2022
YOYI! Care, Repair, Heal

YOYI! Care, Repair, Heal (YOYI! Fürsorge, Reparatur, Heilung) bringt die vielfältigen, manchmal widersprüchlichen Perspektiven von 26 Künstler*innen zusammen. Die Gruppenausstellung setzt sich mit Themen wie der Politisierung von Gesundheit, Indigenen Wissenssystemen, Formen von (Wahl-)Verwandtschaft, gerechter Landnutzung und -verteilung, Dekolonisation und den Rechten des Nicht-Menschlichen auseinander, die alle mit verschiedenen Konzepten von Fürsorge, Reparatur und Heilung verwoben sind.

Berlin

02.10.2022
Luise. Archäologie eines Unrechts

In der Ausstellung "Luise. Archäologie eines Unrechts" gibt Stefan Weger (*1986 in Bremen) einen Einblick in die Geschichte des polnischen Zwangsarbeiters Walerian Wróbel und der Bauerstochter Luise, seiner Urgroßmutter, welche auf tragische Weise zum Schicksal des minderjährigen Zwangsarbeiters beigetragen hat. Dem Ansatz der research-based photography folgend, sucht er als Teil der vierten Nachkriegsgeneration nach neuen Antworten auf die Fragen nach Schuld und Verantwortung sowie nach zeitgemäßen Formen des Erinnerns an das Unrecht im Nationalsozialismus – gerade als Nachfahre der Tätergesellschaft. In der Auseinandersetzung mit historischem Material, sowohl aus staatlichen als auch privaten Archiven, und dem verfallenen Bauernhof gelingt ihm eine persönliche Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus anhand der eigenen Familiengeschichte.

Ein pädagogisches Begleitprogramm (ab Klasse 9) wird im Kreismuseum Wewelsburg in Kooperation mit Fotograf und Ausstellungsmacher Stefan Weger angeboten. Informationen hierzu folgen in Kürze auf www.wewelsburg.de.

Eine Veranstaltung des DemokatieBüros „Vielfalt lieben“ im Kreismuseum Wewelsburg in Kooperation mit „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ (Regionalkoordination Kreis Paderborn)

Im Sonderausstellungsraum, der Zugang erfolgt durch die Erinnerungs- und Gedenkstätte

Der Eintritt ist frei.

Di bis Fr 10-17 Uhr; Sa, So und feiertags 10-18 Uhr; Mo geschlossen

Büren-Wewelsburg

02.10.2022
Schönhauser Allee

Die Schönhauser Allee im Prenzlauer Berg weckte zwischen dem Bau der Berliner Mauer und dem Ende des 20. Jahrhunderts das Interesse zahlloser Fotograf:innen. Mithilfe teils experimenteller fotografischer Prozesse dokumentierten sie das alltägliche Leben auf den Straßen, in Geschäften und Lokalen eines Viertels, in dem Menschen unterschiedlichster sozialer Schichten zusammenlebten. Die Ausstellung beleuchtet die Faszination Schönhauser Allee und ihren Wandel im Verlauf der Jahrzehnte.

Fotografien von Ursula Arnold, Sybille Bergemann, Christian Borchert, Kurt Buchwald, Harold Hauswald, Bernd Heyden, York der Knöfel, Werner Lieberknecht, Werner Mahler, Helga Paris, Manfred Paul, Robert Paris, Ludwig Rauch, Rudolf Schäfer, Uwe Steinberg und Brigitte Voigt.

Mi-So 13-21 Uhr, Do 10-22 Uhr

Berlin

02.10.2022
Passaus Glanz & Elend

Ein außergewöhnliches Erlebnis, fern gängiger Klischees, das sie nachhaltig begeistern wird! Prächtige Barockfassaden, Residenz- und Kirchenbauten sprechen für eine einst mächtige und reiche Bischofsstadt. Die Wirklichkeit sah anders aus: Noch heute zeigen sich im Stadtbild allenthalben Spuren fürchterlicher Katastrophen und Tragödien. Folgen Sie Hofrat Philipp Wilhelm von Hörnigk oder Hofapothekerin Maria Anna Röttler auf einer fesselnden Schauspielführung durch die wechselhafte Passauer Geschichte.

Passau

02.10.2022
10:00 Uhr
Die Welt am Oberrhein

Das Forum Internationale Photographie der Reiss-Engelhorn-Museen präsentiert ab Herbst 2022 die Sonderausstellung „Die Welt am Oberrhein – Fotografien von Robert Häusser aus den 1960er Jahren“. Die Ausstellung findet im Rahmen des trinationalen Projekts „Der Rhein“ des Netzwerks „Museen“, einer Initiative  von MuseumsPASSMusée, statt.

Robert Häusser, ein Pionier der zeitgenössischen Fotografie, arbeitete von 1961 bis 1965 für ein einmaliges Langzeitprojekt im Auftrag des Karlsruher Braun-Verlags. Entstanden sind eindrucksvolle Aufnahmen der Burgen, Schlösser, Städte, aber auch der Berufsstände oder des ländlichen und urbanen Alltagslebens entlang des Oberrheins. Die Fotografien erschienen in der 1961 neugegründeten Ausgabe: „Welt am Oberrhein. Zweimonatsschrift für Kultur, Wirtschaft und Dokumentation“. Die Ausstellung zeigt diese Aufnahmen im Zusammenspiel mit noch nie gezeigten Fotografien aus dem Robert-Häusser-Archiv.

Häussers Bilder zeugen noch heute von der großen Bandbreite seines Könnens in der Architektur-, Landschafts-, Industrie- und Reportage-Fotografie. In seiner unverkennbaren Handschrift setzte er Motive in Szene, die er sowohl auf deutscher, als auch auf elsässischer und schweizerischer Seite wählte. Gegenstand und Licht, Form und Inhalt bilden eine bildnerische Dichte sowie untrennbare Einheit. Die analog hergestellten Bilder werden im digitalen Zeitalter zu einem einmaligen historischen Dokument und spiegeln nicht nur die Prosperität in Wirtschaft und Forschung der 1960er Jahre wider. Sie zeigen auch einen politischen und gesellschaftlichen Wandel auf, der Brücken für ein vereintes Europa langsam wachsen lässt.

Robert Häusser gilt heute als Klassiker der Moderne. Er gehört zu den wenigen international anerkannten deutschen Fotografen der Nachkriegszeit, ausgezeichnet mit internationalen Preisen, darunter dem Hasselblad Award, dem Nobelpreis der Fotografie.

 

DIGITALE ANGEBOTE
Mit unseren digitalen Angeboten bringen wir Kultur direkt zu Ihnen nach Hause. Besuchen Sie uns unter digital.rem-mannheim.de

 

 

Di – So, 11 – 18 Uhr,

auch an Feiertagen geöffnet,

außer 24. und 31.12.

Informationen: Tel 0621 – 293 3771

www.rem-mannheim.de 

Di – So, 11 – 18 Uhr, auch an Feiertagen geöffnet, außer 24. und 31.12.

Mannheim

02.10.2022
DenkmalKunst-KunstDenkmal (DKKD) - Festival
DenkmalKunst-KunstDenkmal
7. DenkmalKunst – KunstDenkmal Festival 2022 in Hann. Münden. Erleben und genießen Sie die wunderschöne denkmalgeschützte Fachwerkstadt neu! Tagsüber beim Spaziergang mit und in der Kunst – am Abend bei einer der vielen Veranstaltungen aus dem täglich wechselnden Veranstaltungsprogramm (Programm immer aktuell auf der Webseite DKKD).

Hinweis vorab: Es gibt keine Reservierungen oder spezielle Veranstaltungskarten für ein Konzert oder Abendveranstaltung! Es gilt grundsätzlich: Inhaber einer Tageskarte mit Veranstaltungen oder Dauerticket haben freien Zutritt zu allen Veranstaltungen an dem Tag. Extrakarten oder eine Reservierung für eine spezielle Veranstaltung sind nicht erhältlich und nicht vorgesehen!

Dauerticket
Nicht übertragbares Ticket für alle Ausstellungen und Veranstaltungen des gesamten Festivals.
Vorverkauf 01. Dezember 2021 bis 18.04.2022: als Früher-Vogel-Preis, danach Vorverkaufspreis +10 €, Ticketpreis während des Festivalzeit: +20 € (01.-09.10.2022)
• nur gültig mit vollständigem Namen.
• Kinder unter 16 Jahren in Begleitung Erwachsener frei
• Veranstaltungsort/-zeitraum: Hann. Münden, 01.-09.10.2022
• Öffnungszeiten der Ausstellungen täglich von 11.00 bis 17.00 Uhr (ohne Gewähr)
• Kein Reservierungs-, Sitzplatz- oder Einlassanspruch bei den Abendveranstaltungen des Festivals. Einlass, solange Plätze vorhanden.
• Der Besuch des Festivals erfolgt vollständig auf eigene Gefahr. Eine Haftung des Veranstalters ist grundsätzlich ausgeschlossen.

Tagesticket Kunst&Veranstaltung
Nicht übertragbares Ticket für alle Ausstellungen und Veranstaltungen an einem Tag des Festivals
• nur gültig mit vollständigem Namen.
• Kinder unter 16 Jahren in Begleitung Erwachsener frei
• Veranstaltungsort/-zeitraum: Hann. Münden, 01.-09.10.2022
• Öffnungszeiten der Ausstellungen täglich von 11.00 bis 17.00 Uhr (ohne Gewähr)
• Kein Reservierungs-, Sitzplatz- oder Einlassanspruch bei den Abendveranstaltungen des Festivals. Einlass, solange Plätze vorhanden.
• Der Besuch des Festivals erfolgt vollständig auf eigene Gefahr. Eine Haftung des Veranstalters ist grundsätzlich ausgeschlossen.

Tagesticket Kunst
Nicht übertragbares Ticket für alle Ausstellungen ohne Abendveranstaltungen an einem Tag des Festivals
• nur gültig mit vollständigem Namen.
• Kinder unter 16 Jahren in Begleitung Erwachsener frei
• Veranstaltungsort/-zeitraum: Hann. Münden, 01.-09.10.2022
• Öffnungszeiten der Ausstellungen täglich von 11.00 bis 17.00 Uhr (ohne Gewähr)
• Auf Wunsch können durch Zuzahlung von einmalig 10,00 Euro an der Abendkasse zusätzlich die Abendveranstaltungen des Gültigkeitstages besucht werden. Daraus ergibt sich kein Reservierungs-, Sitzplatz- oder Einlassanspruch bei den Abendveranstaltungen des Festivals. Einlass, solange Plätze vorhanden.
• Der Besuch des Festivals erfolgt vollständig auf eigene Gefahr. Eine Haftung des Veranstalters ist grundsätzlich ausgeschlossen.

Bitte beachten Sie, dass die meisten Veranstaltungs- und Ausstellungsorte denkmalbedingt nicht barrierefrei sind!

Einlass Ausstellung täglich 11-17 Uhr (01.-09.10.2022) außer Abendveranstaltungen

Mobile/Printtickets unter
http://www.goeticket.de.

Hannoversch Münden

02.10.2022
11:00 Uhr
Tickets
ab 51,50 €
»TinderMeToParadise – Die Mär vom Lieben und lieben lassen«
Was ist männlich? Was ist weiblich? Was ist divers? Und wieviel Leid bringt es uns nicht einfach nur »menschlich« sein zu können? Die Beschäftigung mit diesen Fragen ist die Grundlage einer interaktiven Performance von Eva-Maria Damasko, die in der Wiesbadener Walkmühle uraufgeführt wird.
Die Performance findet in fünf Räumen statt, die jeweils unterschiedliche Aspekte des Themas aufgreifen und entsprechend vielsagende Namen wie »Evolutionsstube«, »Aussichtsareal«, »Blutlounge«, »Eiszelle« und »Fitnessraum« tragen. Innerhalb der Räume werden neben dem Sehen und Hören auch weitere Sinne angesprochen.
Das Publikum bewegt sich während der Performance selbsständig und in beliebiger Reihenfolge von Raum zu Raum, kann verweilen, teilweise interaktiv werden oder zurückkehren …
Die Dauer der Veranstaltung beträgt 2 Stunden, wobei sich die Abläufe in den einzelnen Räumen ca. alle 10-15 Minuten wiederholen.

Die Veranstaltung ist für Jugendliche unter 16 Jahren nicht empfohlen.

Wiesbaden

02.10.2022
20:00 Uhr
Jazzfestival Bremen Nord 2022

SO 2. Okt

Ev. Kirche Alt Aumund

19 Uhr

Eckhard Petri Saxophon Solo

Ornette Colemans ´Let’s play the Music not the Background’ wörtlich genommen. Ein Programm, auf Ausstellungen erprobt, jetzt im konzertanten Rahmen. Performt wird eine Mischung eigener Stücke improvisierter Standards und ausgewählter klassischer Werke von Bach über Alois Haba zu Astor Piazolla. Ein facettenreiches Programm nicht nur für Saxophonliebhaber.

 

20 Uhr

Mirjam Rauch Tanz / Choreographie, Dietmar Kirstein Piano, Percussion

Für das Festival Bremen Nord haben sich die beiden mit musikalischen Themen Kirsteins beschäftigt und hierfür den japanischen Titel UGOKI – Bewegung - gefunden. Im Sinne von Cunningham / Cage wird hier Tanz als Bewegung in Raum und Zeit definiert und eine Haltung zu Musik und Tanz wie in der japanischen Zen

Philosophie zu Grunde gelegt.

 

21 Uhr

Gabriel Coburger Pocket Band

Gabriel Coburger Saxophon / Flöte, John Schröder Piano, Giorgi Kiknadze Kontrabass
Konrad Ullrich Drums

Gabriel Coburgers Musik lässt sich nur hören, nicht erklären. Er liefert mit seinem Quartett vieles, nur eines sucht man in seiner Musik vergeblich: Eine Höranleitung. Oft wird uns vorgegeben, wie wir mit Musik umzugehen haben. Das Kalkül mit dem Hörer wird zum sinnstiftenden Element. Nichts dergleichen bei Coburger. Er macht lediglich Angebote. Wie damit umgegangen wird, ist allein Sache des Hörers. Gabriel Coburger ist ein unabhängiger Musiker, der sich an einen emanzipierten Hörer wendet.

Begräbnis einer Gräfin

Im Anschluss an die Lesung spricht Jutta Hoffmann mit Wolfgang Kohlhaase

„Ein Blick, ein Gang, ein so oder so gesprochener Satz,
ein Lachen, ein Schweigen. Ihr Gesicht und das Entstehen eines Gefühls.
Es ist wahr, weil es schön ist. Oder ist es schön, weil es wahr ist?“
Wolfgang Kohlhaase über Jutta Hoffmann

Die Erzählung Begräbnis einer Gräfin hat Wolfgang Kohlhaase nach einer wahren Begebenheit geschrieben, die er mit der poetischen Lizenz eines begnadeten Schriftstellers und mit Ironie freizügig bis zur Kenntlichkeit umgeschrieben hat: Die verwitwete Gräfin von Schwerin war die letzte Herrin auf Schloss Stolpe. Bei Kriegsende lehnte sie eine Flucht vor der heranrückenden Roten Armee ab, musste jedoch wegen der Enteignungen im Zuge der Bodenreform noch 1945 den Familiensitz verlassen. Seitdem lebte sie in Lüneburg. Die Gräfin starb im Frühjahr 1957 und wurde, nicht ohne Schwierigkeiten, als „Stückgut“ nach Stolpe überführt und dort auf dem Dorffriedhof beerdigt. Ein Schicksal, dass an das von Carl Hans von Hardenberg und seiner Frau Renate erinnert, die Schloss Neuhardenberg ebenso verlassen mussten und deren Bestattung im Familiengrab an der Schinkel-Kirche durch die DDR-Behörden verhindert wurde. Erst nach dem Fall der Mauer konnten sie in Neuhardenberg beigesetzt werden.

Jutta Hoffmann liest die Erzählung von Wolfgang Kohlhaase und spricht im Anschluss mit dem Autor über sein Werk.

Wolfgang Kohlhaase gilt als einer der wichtigsten Drehbuchautoren der deutschen Filmgeschichte. Auch als Schriftsteller hat er ein umfangreiches literarisches Œuvre geschaffen, welches lebensklug und gelassen, voller Sprachwitz und dabei durchaus lakonisch, manchmal eher komisch und manchmal eher melancholisch ist.

Jutta Hoffmann begeistert schon seit den frühen sechziger Jahren immer wieder mit ihren Darstellungen in Film und Theater. Die bekanntesten Film- und Fernsehregisseure besetzten sie: Frank Beyer, Herrmann Zschoche, Thomas Langhoff und immer wieder Egon Günther, mit dem sie viele Jahre in einer engen und erfolgreichen Partnerschaft arbeitete. Inszenierungen von Ruth Berghaus, B. K. Tragelehn, Benno Besson, Peter Zadek oder Einar Schleef belegen ihre Meisterschaft und gehören zu den bedeutendsten Ereignissen deutscher Theatergeschichte.

»Musikalische Konzerteinführung zum Mitmachen«

Programm: Igor Strawinsky: »Le sacre du printemps«

Musik-Spürnasen aufgepasst! Ihr macht euch wie Detektive auf die Suche nach Ohrwürmern in den Werken berühmter Komponisten: Vielleicht könnt ihr ja auflösen, warum ganz bestimmte Stellen in einer Komposition mehr für einen Ohrwurm taugen als andere. Bei eurer Recherche erlebt ihr auch Schauspieler*innen der bremer shakespeare company in Aktion und hört dann abschließend großartige Musik im Großen Saal der Glocke!

1913 bei ihrer Uraufführung verursachte sie noch einen Skandal, heute ist die musikalische Vertonung eines heidnischen Opferrituals berühmt für ihr Fagott-Solo, komplexe Rhythmen und farbenreiche Instrumentierungen. Strawinskys Werk erzählt in zwei Teilen und vielen markanten Bildern vom kraftvollen Aufbruch des Frühlings und rituellen Tänzen. Das emotional ergreifende Werk, das inzwischen meist konzertant zur Aufführung kommt, zitiert regionale Volkslieder und verhalf seinem Schöpfer zum internationalen Durchbruch. Mindestalter 8 Jahre

in Kooperation mit den Bremer Philharmonikern und der bremer shakespeare company

Tickets: € 8 (inkl. Getränk, Garderobe für Kinder kostenfrei)

Bremen

02.10.2022
10:45 Uhr
Schwenninger Wild Wings - Bietigheim Steelers
Die Schwenninger Wild Wings gehen auch in der Saison 2022/2023 wieder in der höchsten deutschen Eishockey-Liga an den Start. Die Mannschaft aus Villingen-Schwenningen kämpft mit Leidenschaft um die oberen Ränge und braucht bei den Spielen die Unterstützung ihrer treuen Fans. Sichern Sie sich jetzt Ihre Tickets für das Sportevent und fiebern Sie mit!

Wenn die blau-weißen Wild Wings loslegen, bebt das Eisstadion. Schnelle Sprints, starke Checks und pfeilschnelle Schüsse – die Schwenninger Wild Wings sorgen für Hochspannung bis zur letzten Sekunde. Auf den Rängen der Heimatstätte der Wild Wings kocht die Stimmung, wenn das Team um jedes Tor fightet und packenden Eishockey spielt. Hier werden Siege gemacht, Niederlagen verkraftet und ganz große Emotionen erzeugt.

Eishockey hat in Schwenningen große Tradition. 1904 gegründet stellt der Verein eines der Gründungsmitglieder der DEL dar. Mit seiner über 100-jährigen Geschichte sind die Wild Wings einer der traditionsreichsten Eishockeyklubs in ganz Deutschland. Die Geschichte der Wild Wings wird von Höhen und Tiefen geprägt. Nach dem Abstieg 2003 in die DEL 2 kämpft die Mannschaft ein Jahrzehnt um den Wiederaufstieg. In der Saison 2013/2014 ist es dann endlich soweit: die Schwenninger Wild Wings sind zurück im Oberhaus des deutschen Eishockeys.

Verpassen Sie nicht die Heimspiele der Schwenninger Wild Wings und lassen Sie sich von der brodelnden Stimmung in der Helios Arena in Villingen-Schwenningen tragen. Für eine gemütlichere Stimmung wird in den Lounges gesorgt, welche mit bester Kulinarik aufwarten. Egal ob Stehplatz, Sitzplatz oder VIP-Lounge, von jedem Platz aus können Sie Eishockey auf höchstem Niveau und beste sportliche Unterhaltung genießen. Sichern Sie sich jetzt Ihr Ticket mit Reservix!

Einlass: 1,5 Stunden vor Spielbeginn
Hempel & von Rahden
Stefan Hempel, Violine
Simone von Rahden, Viola

Wolfgang Amadeus Mozart 1756 -1791
Duo B-Dur KV 424

Joseph Haydn 1732 - 1809
Sonate F-Dur Hob. VI:1

Joseph Haydn
Sonate Es-Dur Hob. VI:5

Wolfgang Amadeus Mozart
Duo G-Dur KV 423

Mozart und Haydn – ihr Verhätnis ging weit über eine gewöhnliche Musiker-Freundschaft hinaus und der väterliche Freund beeinflusste Mozarts Kompositionen in vielen Gattungen. In Bezug auf die zwei Streichinstrumente, die intim vereint in der Schlosskapelle zur Matinee konzertieren, lassen sich jedoch ganz deutlich die Unterschiede erkennen. Haydns Sonaten sind violinlastig, die Bratsche fungiert lediglich als begleitender Bass. Bei Mozart, dessen Liebe zur Bratsche ja nunmehr bekannt ist, hat sie sich zum gleichberechtigten Solo-Instrument entwickelt. Seine zwei Duos schrieb er übrigens, um Michael Haydn, dem jüngeren Bruder Josephs, einen Gefallen zu tun: Dieser hatte den Auftrag, sechs Sonaten für den Fürsterzbischoff zu schreiben, es gingen ihm nach der vierten aber die Ideen aus. Es bleibt also alles in der Familie!

Simone von Rahden wird dem ein oder anderen noch bekannt vorkommen. Im vergangenen Jahr gastierte sie mit ihrem Quintett „Spunicunifait“ beim Mozartfest. Die international renommierte Bratschistin bringt in diesem Jahr „einfache“ Verstärkung in Person von Stefan Hempel mit. Hempel ist einer der vielseitigsten Geiger seiner Generation. Er spielte im Chagall-Quartett, ist Violonist des Morgenstern-Trios und gewann zahlreiche internationale Preise als Solist. Ebenso wie Simone von Rahden gibt Stefan Hempel sein Wissen und Können derzeit an der Hochschule für Musik und Theater Rostock weiter.

Einlass: 10:15
Eule findet den Beat - Das Theater-Konzert - ein Entdeckerflug durch die Musikwelt
"Eule findet den Beat“ setzt seine Erfolgstour fort!

Seit Erscheinen des Debüt-Hörspiels von Charlotte Simon, Nina Addin und Christina Raack 2014 versetzt das munte re und neugierige Vogeltier Kinder und Eltern in Begeisterung. Über 150.000 Mal verkaufte sich das musikalische Abenteuer, in dem eine kleine Eule auf große Entdeckungsreise geht, um Kindern die Vielfalt der Musik näherzu bringen. Es verwundert daher kaum, dass die arglose Eule ebenso auf der Theaterbühne Erfolge feiert.

Das Kinder-Theater-Konzert „Eule findet den Beat“ von Cristiana Garba und Christina Raack ist ein (Party-) Erleb nis für die ganze Familie. Bereits 2016 feierte die Inszenierung Premiere im Hamburger Schmidtchen und ist seither in der Hansestadt ununterbrochen ausverkauft. Motiviert durch die Welle der Euphorie und der vielen Zustimmung

wurde schnell klar: Eule darf und soll den Beat auch in andere Städte tragen. Seit 2019 ist das Erfolgsstück auf Deutschland-Tour und begeistert auch hier die Zuschauer in ausverkauften Häusern. 2020 geht der Höhenflug der Eule weiter!

Auch „Eulen-Pate“ Rolf Zuckowski, der das Hörspiel entdeckte und seither begleitet, besuchte das Theater-Kon zert und zeigte sich hocherfreut über die dynamische Umsetzung:

» Kleine EULE ganz groß! Wir gratulieren dem fantastischen Team von „Eule findet den Beat“ zu dem großen Erfolg und den vielen ausverkauften Vorstellungen. Eine ideenreiche, witzige und überraschende Inszenierung mit einer ansteckenden Spielfreude auf der Bühne (Super-Band!) und mitten im Publikum. Einfach großartig und fit für viele Fortsetzungen im Eule-Land. «

LET’S GO ON TOUR -AGAIN!



DIE GESCHICHTE

Die kleine Eule, ein echter Musiklaie, lebt in einem Wald am Rande der Stadt. Wie viele Kinder kann sie sich gar nicht vorstellen, wie unermesslich vielfältig die Welt ist. Als sie eines Abends durch eine wunderschöne Musik geweckt wird, beginnt für sie eine zauberhafte Reise. Musikalisch noch ganz grün hinter den Ohren, taucht Eule dank vieler aufschlussreicher Begegnungen in zahlreiche Genre-Welten ein. Sie trifft acht Tiere, die, genau wie deren jeweilige Lieblingsmusik, unterschiedlicher nicht sein können. So lernt Eule den Rock-Maulwurf auf einem Festival-Zeltplatz kennen oder bekommt von der Pop-Fliege einen saftigen Ohrwurm verpasst. Auch die Punk-Katze, der Reggae Papagei oder die Elektro-Fledermaus haben ihre ganz eigene Vorstellung davon, wie ein ideales Musikstück klingen muss. Die HipHop-Ratte stimmt spontan einen Freestyle-Rap an, die Jazz-Assel schwärmt von alten Musiklegenden und auch die Opern-Motte hat, wie alle Tiere in dieser Geschichte, ihren ganz eigenen Beat.

DIE INSZENIERUNG

Man darf sich auf eine dynamische Inszenierung freuen, in der fünf Schauspieler*innen nicht nur in diverse Tier rollen schlüpfen, sondern auch als solche zu den Instrumenten greifen. Und wer würde schon gerne brav sitzen bleiben, wenn die HipHop-Ratte ‚nen fetten Freestyle raushaut oder die Punk-Katze in Pogo-Manier über die Bühne hüpft? Musik bewegt. Der Körper wird zum Ausdrucksinstrument dessen, was er fühlt. Dies soll sich nicht nur im Spiel der Darsteller*innen zeigen, sondern auch für die jungen Zuschauer*innen gelten dürfen, die immer wieder die Möglichkeit erhalten, sich aktiv – sei es tänzerisch, gesanglich oder kreischend – einzubringen. Zugunsten einer Um setzung, die die Grenzen zwischen Theater, Musik und Party auslotet, wird sowohl Bühne als auch Zuschauerraum zum Ort des Geschehens. „Das gesamte Team freut sich, die Geschichte der kleinen Eule auch in 2020 in andere Städte zu bringen“, so Garba. „Wir wünschen uns, dass die Kinder richtig mitgrooven und den Beat als Andenken mit nach Hause nehmen“, sagt Raack. Das Duo feiert mit der Inszenierung „Eule findet den Beat“ seine erste Thea terregie.

PRODUKTIONSINFORMATION

Regie und Dramaturgie Christina Raack und Cristiana Garba

Bühne/Kostüm Azizah Hocke und Kathrine Altaparmakov

Musikalische Leitung Catharina Boutari

Choreographie Rica Blunck

Darsteller*innen Nikola Lenk (Eule), Jonas Anders (Jazz-Assel, HipHop-Ratte, Opern- Motte, Reaggae-Papagei), Kristin Riegelsberger (Pop-Fliege, Punk- Katze, Elektrofledermaus), Manuel Klein (Rock-Maulwurf, HipHop-Ratte) Schlagzeug Leo Lazar, Jonathan Wolters


Aufführungsdauer ca. 80 Minuten, ohne Pause
Empfohlen für Kinder ab 4 Jahren

Einlass: 14:00 Uhr
Straubing Tigers - Löwen Frankfurt
Die Straubing Tigers gehen auch in der Saison 2022/2023 in der DEL, der höchsten Spielklasse, auf Punktejagd. Dabei werden natürlich die oberen Tabellenplätze anvisiert. Um diesen Traum zu verwirklichen, brauchen die Tigers die volle Unterstützung ihrer Fans. Jetzt Tickets sichern!

Wer sich ins Gehege der Straubing Tigers traut, kommt meist nur mit Schrammen und einem blauen Auge davon. Denn die Tigers kämpfen bis zum Schluss und schenken ihren Kontrahenten nichts. Wenn die Spieler auf dem Eis alles geben und die Fans auf den Rängen für Gänsehautatmosphäre sorgen, verwandelt sich das heimische Eisstadion am Pulverturm in ein wahres Pulverfass.

Angefangen hat in Straubing alles mit Max Pielmaier. Der Jugendliche organisierte mit zwei Freunden 1941 eine Jugendmannschaft – seitdem hat sich der Eishockey-Sport in Straubing beständig weiterentwickelt. Auch das Eisstadion am Pulverturm verkörpert die Geschichte des Vereins. Wo früher noch auf einem zugefrorenen Weiher gespielt wurde, steht heute das Stadion und bietet Platz für 5.800 Zuschauer. Die treuen Fans sorgen bei den Heimspielen für eine mitreißende Atmosphäre und feuern frenetisch ihre Tigers an. Hier wird Eishockey gelebt und geliebt.

Lassen Sie sich die Heimspiele der Straubing Tigers auf keinen Fall entgehen. Hier wird Ihnen beste sportliche Unterhaltung geboten. Ergattern Sie Tickets und erleben Sie Eishockey der Spitzenklasse!
Regina Kanyu Wang
Das Meeresfrüchterestaurant ist die erste Kurzgeschichtensammlung der jungen Autorin Regina Kanyu Wang, die ins Deutsche übersetzt wurde. Ihre Erzählungen verfolgen ein großes humanistisches Anliegen. Sie thematisieren die mit der zunehmenden Technologisierung einhergehenden Herausforderungen und die komplexen Entscheidungen, die Menschen angesichts des rasanten Wandels treffen müssen. Ihre Werke überwinden oft die Grenzen zwischen den Genres, nähern sich der Realität durch die Fantastik und schaffen ein Gleichgewicht zwischen wissenschaftlicher und emotionaler Logik. Die Titelgeschichte liest sich zunächst wie eine nicht-fiktionale Erzählung und entwickelt sich allmählich zu einer Horrorgeschichte. Darin sucht die Protagonistin Zuflucht in der Ferne, findet jedoch in einem abgelegenen Städtchen Neuenglands erschreckende Ähnlichkeit zu ihrer Heimat. Eine Erzählung vom Anderssein und der Stärke, in einer Welt zu sich selbst zu stehen, in der alle gleich sein möchten.

Regina Kanyu Wang (geb. 1990) ist Autorin, Wissenschaftlerin und Herausgeberin. Sie zählt zu den wichtigsten jungen Stimmen der chinesischen Science-Fiction-Szene.

Moderation: Frederike Schneider-Vielsäcker

Sprache: Englisch. Lesung in deutscher und chinesischer Sprache

In Kooperation mit dem Südasien-Institut der Universität Heidelberg (SAI) und dem Heidelberger Konfuzius-Institut. Die Veranstaltung findet im Rahmen des Projekts „TRANSLASIEN“ statt und wird von der „Neustart Kultur“-Initiative der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien und des Deutschen Übersetzerfonds gefördert. „TRANSLASIEN“ unterstützt freischaffende ÜbersetzerInnen aus asiatischen Sprachen und den Austausch zwischen WissenschaftlerInnen des Centrums für Asiatische und Transkulturelle Studien (CATS) und ÜbersetzerInnen. Mehr Informationen erhalten Sie auf der Projektwebseite.
Öffentliche Stadtführung Freiburg 2022 - Öffentlicher Stadtrundgang Freiburg
Erleben Sie das malerische und grüne Freiburg bei einem schönen Rundgang durch die Altstadt. Ihr Tourguide zeigt Ihnen die berühmten „Freiburger Bächle“, die kleinen Wasserläufe entlang der Straßen und Gassen, die verwinkelten „Gässle“ und die vielen bunten Rheinkieselmosaike, die Freiburg sein ganz besonderes Flair verleihen. Lassen Sie sich zum Münsterplatz mit seinen schönen Bürgerhäusern und Profanbauten führen und sehen Sie auch den traditionellen Bauernmarkt (vormittags) und die zahlreichen Cafés.

Start der Tour ist der Rathausplatz, wo Ihr Guide bereits auf Sie wartet. Schon auf dem Rathausplatz gibt es zahlreiche historische Gebäude zu entdecken. Von hier aus geht es dann über die Kaiser-Joseph-Straße, der ehemaligen Großen Gass´ des mittelalterlichen Freiburgs, zum Freiburger Münster, dem kulturellen Mittelpunkt der historischen Altstadt und herausragenden Beispiel mittelalterlicher Gotik.

Entdecken Sie gemeinsam mit dem Guide die bizarr geformten Wasserspeier, den filigranen Kirchturm und den bunten Bauernmarkt auf dem Münsterplatz. Im Anschluss entdecken Sie einige der historischen Sehenswürdigkeiten um das Münster herum: das historische Kaufhaus, die Alte Wache, das Haus zum schönen Eck und viele mehr. Weiter geht es dann über die Konviktstraße, eine der schönsten Gassen Freiburgs, bis hin zum „Handwerkerviertel"
Kultur im Hafen - Mit Künstlerinnen und Künstlern aus Friedrichshafen und der Region

Friedrichshafen

02.10.2022
18:00 Uhr
Tickets
Poetry Slam | Zirkuszelt Neckarwiese
Poetry Slam…
…ist ein Wettbewerb der Bühnendichter. Bis zu einem Dutzend Poeten teilen sich über einen Abend dieselbe Bühne, um ihre Texte einem Publikum so aufregend, so mitreißend, so laut und schnell wie nötig und so einfühlend und zuckersüß wie möglich vorzutragen. Das Publikum seinerseits erhält die Jurymacht und bestimmt (entweder im Kollektiv über die Lautstärke des Applauses, oder in Form ausgewählter Publikumsjuroren) Gewinner und Verlierer des Abends.
Und das in einem Zirkuszelt auf der Neckarwiese in Heidelberg. Ein wundervoller Ort.

Auf der Bühne mit dabei: Mit Tony Jäcklin, Stefan Unser, Natalie Friedrich, Jonathan Schrodt u.a.
Moderation: Philipp Herold

Anmeldung für Slammer: kontakt@wordup-hd.de

Slam ist Literatur als Sport. Ein Poetry Slam ist spannend, unterhaltend. Ein Gladiatorenkampf der Redenschwinger. Ein Ringkampf der Alliteraten. Slam ist keine Lesung, denn Slam hat begriffen, wieso Lesungen nicht funktionieren. Slam geht vom gesprochenen Wort aus und nicht von der wirren Idee, dass geschriebene Texte auch vorgelesen funktionieren müssen. Slam ist kein Forum für tiefe Reflektion, für Gedankengänge, deren Sinn sich erst beim wiederholten Aufnehmen herauskristallisiert. Slam ist der Ort für Pathos, für Manifeste, Kitsch und Hasstiraden. Beste Voraussetzungen für moderne Lyrik. Slampoeten brauchen keinen Tisch, um sich dahinter verstecken zu können, weil sie sich ihrer Wirkung auf der Bühne bewusst sein müssen. Slammer brauchen kein Wasserglas, weil Bier, Rotwein und Absinth die Stimme besser geölt halten, und Slammer stehen am Mikrofon, weil wer wirklich was zu sagen hat, der darf dabei nicht sitzen bleiben.
Innerhalb von 5 Minuten kann jeder seine Gedichte, Raps, Geschichten usw. auf die Bühne bringen.
Das Publikum bildet die Jury. Auf die Plätze, fertig – WORD UP!

Einlass 19:30 Uhr
DAS AMT - Ein Musical
Ja, wir sind uns einig: Willkür ist schlecht, Rechtsstaatlichkeit, Gerechtigkeit und gleiche Behandlung aller ist gut. D.h. idealerweise Ansehen der Person. Ohne Ansehen der Person? Das ist die Erfahrung beim Ausfüllen eines jeden Formulars – ohne Ansehen der Person, d.h. der Mensch wird nicht gesehen, es wird auf Grund der Aktenlage entschieden, es wird nach Gesetzen entschieden, die für alle gelten und die kaum einer versteht, deren höchster Wert Rechtssicherheit und nicht Kommunikation ist.

Das Leben verklemmt sich in digitalen oder papiernen Akten. Es wird Vorgang und nicht mehr ein Leben. Die Absichten und politischen Ziele aller dieser Regelungen sind verschleiert, die Macht verbirgt sich hinter all den Paragrafen und wirkt.

Manchmal ist das nur lästig, ausbremsend, verwirrend, manchmal ist es existentiell bedrohlich, demütigend, schädlich und manch ein Lebenslauf bleibt im Gestrüpp der Ämter stecken.
Die Verwaltungsfachangestellten auf der anderen Seite des Schreitischs sind Rädchen im Getriebe, sind nicht Herren des Verfahrens, sind genauso gefangen in den Rechtsvorschriften, die auch sie nicht immer verstehen.

Das soll Thema eines Theaterabends, gar eines Musicals sein? Das klingt doch staubtrocken und gar nicht unterhaltsam. Genau deshalb nennen wir das ganze Musical. Wir werden das AMT zum Klingen bringen, Bescheide singen, seine Absurditäten aufpolieren, das Licht durch die Fadenscheinigkeit leuchten lassen, die heimliche Musik aus Paragrafen klopfen, uns in den Wahnsinn stempeln, bis alles abgeheftet ist und das Leben nicht mehr zwischen Aktendeckel passt.

Wir versprechen ein Musical: also Gesang an unpassender Stelle und Tänze, wo Handlung sein müsste. Und natürlich werden wir alle Erwartungen an ein Musical nicht erfüllen.
Bayerisches Junior Ballett München - Das Triadische Ballett
Das Triadische Ballett von Oskar Schlemmer (1922)
Es tanzt das Bayerische Junior Ballett München
Ein TANZFONDS ERBE Projekt

«Das Triadische Ballett» gilt heute als epochales Meisterwerk der Avantgarde, als Meilenstein des Theaters und der bildenden Kunst gleichermaßen. Oskar Schlemmer, einer der bedeutendsten Bauhaus-Künstler, hat wie mancher seiner Kollegen Anfang des 20. Jahrhunderts versucht, das Theater aus spannenden Strömungen der bildenden Kunst heraus zu erneuern. Sein «Triadische Ballett» ist ein bis dahin nie dagewesener Reigen plastischer, farbiger Kostümgebilde, bewegt von Tänzern, die zu abstrakten Kunstfiguren stilisiert sind. Sieben der Originalkostüme sind heute in der Stuttgarter Staatsgalerie zu sehen. Nach seiner Uraufführung 1922 wurde das Werk nur noch wenige Male aufgeführt. Seinen weltweiten Ruhm verdankt es der ersten Rekonstruktion 1977 durch den Choreografen Gerhard Bohner und die Kostümbildnerin Ulrike Dietrich. 12 Jahre lang tourte dieses Ballett um die Welt. Danach wurden die eindrucksvollen Kostüme in Kisten verpackt und erst 2014 von Ivan Liška und Colleen Scott wieder hervorgeholt, die das Ballett mit dem Jungen Ensemble des Bayerischen Junior Balletts München (ehemals Bayerisches Staatsballett II / Junior Company) neu Einstudierung.
Das Triadische Ballett von Oskar Schlemmer (1922)
Rekonstruktion und Choreografie: Gerhard Bohner
Musik: Hans-Joachim Hespos
Kostümrekonstruktion und Neufassung: Ulrike Dietrich
Auftragsproduktion Akademie der Künste, UA 1977
Neuproduktion 2014
Einstudierung: Ivan Liška, Colleen Scott
Ein Tanzfonds Erbe Projekt
Kooperation Bayerisches Staatsballett & Akademie der Künste, Berlin
Die Kostüme sind Bestand des Gerhard Bohner-Archivs der Akademie der Künste, Berlin
Es tanzt das Bayerische Junior Ballett München
Frau Dr. h.c. Irène Lejeune ist Botschafterin des Bayerischen Junior Balletts München
GABAN

GABAN (2022) ist ein posttraumatisches Stück, das in einem anthropologischen Museum spielt und eine Reihe miteinander verbundener Geschichten erzählt. Die Performance folgt einer Reihe von Powerful Objects – mächtigen Objekten, die sich auf museale Sammlungsobjekte beziehen – mit traumatischen und ermächtigenden Vergangenheiten. Das Werk möchte neue Wege sich überschneidender Erzählungen aufzeigen, die vorherrschende Narrative in Frage stellen.

Berlin

02.10.2022
11:00 Uhr
Der kleine Rabe Socke - alles erlaubt!?

Immer brav sein? Das schafft keiner!
Der Meinung ist zumindest Socke, der freche kleine Rabe. In unserem Puppenspiel nach der Buchvorlage "Alles erlaubt?" von Nele Moost (illustriert von Annet Rudolph) muss Socke lernen wie man brav ist. Seine Freunde Eddi, Wolle, Löffel, Stulle und kleiner Dachs helfen ihm dabei, schließlich ist das gar nicht so einfach...

Die Bücher vom kleinen Raben Socke kennt mittlerweile jedes Kind. Seit über 20 Jahren bahnt sich der gefiederte kleine Frechdachs seinen Weg in die Kinderzimmer. Noch bekannter wurde er durch die Trickserie im KiKa und auch den Weg auf die große Kinoleinwand hat er bereits gefunden. Nun bringt das Gießener Figurentheater den beliebten kleinen Raben auf die (Puppen-) Bühne! Mit besonders kindgrechten Puppen aus dem Atelier von Norman Schneider und handgemalten Bühnenbildern die den Original Illustrationen nachempfunden wurden bringen wir den kleinen Raben Socke Live nach Brandenburg an der Havel.

Brandenburg an der Havel

02.10.2022
11:00 Uhr
The Mirror

Die Schwerkraft scheint tatsächlich nur ein Mythos zu sein, wenn die Künstler:innen der mehrfach preisgekrönten Kompanie Gravity & Other Myths aus Australien die Bühne betreten.

Bereits 2019 haben sie das Chamäleon Publikum mit ihrem besonderen Zirkusstil begeistert. Nun kehren sie mit ihrem neuesten Werk ins Chamäleon zurück.

Konzeptionelle Raffinesse ist mittlerweile zu einem der Markenzeichen von Gravity & Other Myths geworden. In ihren Aufführungen entstehen nuancenreiche Bilderwelten, die durch hochenergetische Akrobatik-Choreografien zum Leben erweckt werden.  Im Zentrum stehen jedoch immer wieder die Wärme und Persönlichkeiten der Künstler:innen, die gemeinsam ein eingeschworenes Ensemble bilden und uns mit viel Ehrlichkeit, Humor und Verletzlichkeit an ihrer Welt teilhaben lassen.

Das neue Werk von Gravity & Other Myths, The Mirror, ist physisch und konzeptionell die bisher anspruchsvollste Herausforderung der Kompanie. Gemeinsam mit Regisseur Darcy Grant setzen sich die Künstler:innen mit der Idee der Selbstliebe auseinander und mit der Wertschätzung, die wir unserem äußeren gegenüber unserem inneren Selbst beimessen. „Die Welt ist voll von Beispielen unzugänglicher Kunst von brillant unverständlichen Meistern, aber auch von Unterhaltung, die sich einem aufdrängt“ sagt Darcy Grant. „Gemeinsam suchen wir nach Inszenierungsmöglichkeiten, die diese oft sehr harte Grenze zwischen diesen beiden Welten abmildern und hinterfragen und dabei denken wir unweigerlich darüber nach, wie wir uns selbst in dieser Gleichung sehen.“

Wie können wir über unsere körperlichen Grenzen hinausgehen und uns gleichzeitig fragen, warum wir das überhaupt tun? Wie sehr hängt unsere Selbstliebe davon ab, wie wir von anderen wahrgenommen werden? The Mirror ist sowohl eine Anspielung auf die Extreme, die Menschen bereit sind zu gehen, um anderen zu gefallen, als auch eine Reflexion über die verborgenen Teile von uns selbst, die uns einzigartig machen.

Bettina Pousttchi

Bettina Pousttchi ist international bekannt geworden mit ihren schwarzweißen Fotoinstallationen, die oft ganze Häuserfassaden bedecken und Bezug nehmen auf den urbanen oder historischen Kontext eines Ortes. Die für den Waldfrieden konzipierte Fotoinstallation, Fluidity House, überzieht die gesamten Fensterflächen der unteren Ausstellungshalle mit einem netzartigen weissen Muster.

Die Form beruht auf Fotos, die die Künstlerin von Fachwerkhausfassaden gemacht und dann zu ihrem eigenen Muster verarbeitet hat. Sie nennt dies ein „transnationales Muster“, da es auf fluide Weise die Architektursprache von zwei unterschiedlichen Kulturräumen miteinander verbindet, die des europäischen mit der des(vorder-)asiatischen Raumes. Die Intervention lässt das Gebäude zu einer Skulptur werden mit einem spannenden Wechselspiel zwischen Transparenz und Opazität, welche sich mit den unterschiedlichen Lichtsituationen und Landschaftsausblicken über den Ausstellungszeitraum hinweg verändern wird.

Bettina Pousttchi (*1971, lebt und arbeitet in Berlin) hat zahlreiche Werke dieser Art realisiert, unter anderem 2021 für die Hauptfassade des Konzerthaus Berlin, 2019 für die Berlinische Galerie Berlin oder 2014 im Nasher Sculpture Center in Dallas. Momentan und noch bis Ende Oktober 2023 ist ihre begehbare Skulptur The Curve auf dem Dach der Bundeskunsthalle Bonn zu sehen.

ONE WINDOW THREE ARTISTS

Das Fenster, die Membran zwischen Innen und Außen, wird Skulptur: Der Skulpturenpark Waldfrieden zeigt von März bis November 2022 eine Reihe von drei aufeinanderfolgenden Ausstellungen, in denen erstmals die Architektur einer Ausstellungshalle zum künstlerischen Ausgangspunkt wird. Daniel Buren, Tatsuo Miyajima und Bettina Pousttchi realisieren für jeweils drei Monate eine neue Arbeit für die Glasfassade der Ausstellungshalle im unteren Parkgelände.

Die Halle kann vom höher gelegenen Parkgelände über einen leicht abschüssigen Fußweg erreicht werden. Die anfängliche Aufsicht auf die Halle und das Kunstwerk weicht einer Untersicht, sobald man vor der Halle steht. Jedes Werk wird direkt auf die große Fensterfront der Hauptfassade appliziert und verbindet visuell und konzeptuell den Außenraum, den Park, mit dem Innenraum der Halle. Das Fenster selbst wird also zum Objekt. Das Zusammenspiel zwischen Außen- und Innenraum, die sich verändernden Lichtverhältnisse im Wechsel der Tages- und Jahreszeiten und die Schattenzeichnungen auf dem Hallenboden und den Wänden, schaffen ein vielschichtiges assoziatives Bild. Die Halle bleibt bei jeder Ausstellung für weitere Objekte bewusst leer.

Die drei Künstler aus drei Generationen stehen jeweils für ein eigenständiges künstlerisches Werk, das seit vielen Jahren international wahrgenommen wird. Im Skulpturenpark Waldfrieden werden sie erstmals im Rahmen dieser Ausstellungsreihe in Zusammenhang gebracht.

 

 

Wuppertal

02.10.2022
11:00 Uhr
Alma Hoppe: Finale Arrabbiata - Das Letzte kommt zum Schluss

Ist ein Ende in Sicht? Und wenn ja:In welcher Hinsicht? Und warum eigentlich?

Das Kabarett Alma Hoppe rechnet ab und auf. Mit sich, der Welt, den Widrigkeiten unseres persönlichen Universums. Ein Heidenspaß im Hier und Jetzt unserer verpassten Zukunfts-Chancen.

Sie wissen: Die Maßnahmen der Regierung kommen nie zu spät. Die Probleme kommen immer nur zu früh. Es herrscht Schieflage in der Waagschale der Unwägbarkeiten. Deshalb sezieren sie unaufhaltsam nationale, internationale und persönliche Krisen, werden zum akribischen Horchposten deutscher Befindlichkeit auf dem Weg zur Weltvergessenheit.

Sie mobilisieren ihre letzten Reserven. Sie sind die rhetorischen Minenleger, deren Bühnenmunition mit scharfen Schüssen ein heftiges Säbelrasseln im Kanonenfutter einläutet: Worthülsen gefüllt mit Pfeffer, ein Wechselbad aus Gelächter und offenkundiger Gemeinheit.

„Eine engagierte, brisante, aber überaus unterhaltsame Mixtur aus Politik-, Wirtschafts- und Gesellschafts-Satire mit hohem Spaß-Faktor. Alma Hoppe bietet dem Liebhaber tiefschwarzen Humors einen unterhaltsamen Abend, zartbesaiteten Gästen wird so manches Mal der Atem gestockt haben.“ (Hamburger Abendblatt)

„Mit einem Programm, „das selbst die kühlsten Hanseaten im Mikrowellentempo auftauen lässt.“ (NDR)

Das unverwechselbare Markenzeichen: „Mit den heiklen Tagesordnungspunkten des aktuellen deutschen Kabaretts verfahren sie dramaturgisch und darstellerisch überzeugend, manchmal sogar drastisch. Und sie sind frech, rotzfrech, wenn sie unverhohlen auf die Zuschauer losgehen.“ (SZENE, Hamburg)

Eine dreiste Volldampf-Abschieds-Show: Mit dem Neuesten von heute, morgen und gestern: brandaktuellen neuen Nummern, explosiver Satire und den Lieblings-Krachern aus mittlerweile 65 Programmen.

Ist ein Ende in Sicht? Warum eigentlich? Das Beste kommt zum Schluss. Das Finale Arrabbiata.

Regie: Henning Venske

800 Jahre Dresden. Geschichte(n) von den Anfängen bis zur Gegenwart

Dauer: 1 Stunde
Führung kostenfrei zzgl. Museumseintritt
Treffpunkt an der Kasse

Dresden

02.10.2022
11:00 Uhr
Anish Kapoor

Anish Kapoor steht seit den 1970er Jahren für einen künstlerischen Umgang mit Raum, Optik und Wahrnehmung, der ebenso spannend wie individuell ist. Seine  geheimnisvollen Objekte und Skulpturen, oftmals in monumentalen Ausmaßen, stellen die Grenzen von Architektur und Skulptur in Frage. Seine jüngeren, meist ortspezifischen Arbeiten spielen mit metaphysischen Gegensätzen und regen zur unmittelbaren persönlichen Erfahrung mit den Werken an. Kapoor zählt zu den weltweit einflussreichsten Bildhauern der Gegenwart.

Anish Kapoor, der aus Mumbai stammt, lebt seit 1973 in London, wo er Kunst studierte. Er vertrat 1990 Großbritannien auf der Biennale von Venedig und erhielt den begehrten Preis „Premio 2000“ der internationalen Jury. 1991 wurde ihm der renommierte Turner-Preis verliehen. Seit den frühen 1980er-Jahren wird sein vielfach prämiertes Werk weltweit ausgestellt.

Zu den jüngsten Einzelausstellungen gehören Gallerie dell’Accademia & Palazzo Manfrin, Venedig, Italien (2022), Modern Art Oxford, Großbritannien (2021); Pinakothek der Moderne, München, Deutschland (2020); Central Academy of Fine Arts Museum and Imperial Ancestral Temple, Peking (2019); Fundación Proa, Buenos Aires (2019); Serralves, Museu de Arte Contemporânea, Porto, Portugal (2018); Universitätsmuseum für Zeitgenössische Kunst (MUAC), Mexiko-Stadt (2016); Schloss Versailles, Frankreich (2015); Jüdisches Museum und Toleranzzentrum, Moskau (2015); Gropius-Bau, Berlin (2013); Sakıp Sabancı Müzesi, Istanbul (2013); Museum für Zeitgenössische Kunst, Sydney (2012).

 

Wuppertal

02.10.2022
11:00 Uhr