Mittwoch, 23.06.2021
von 12:00 bis 14:00 Uhr




Erkunden Sie in einem individuellen Rundgang die öffentlichen Bereiche des Olympiastadion Berlin und des Olympiapark Berlin und begeben Sie sich auf die Spuren deutscher Sport- und Architekturgeschichte. Sie erhalten viele Informationen über die Geschichte an den Dokumentationstafeln verteilt auf dem Gelände. Werfen Sie einen Blick auf die blaue Laufbahn und genießen Sie die beeindruckende Perspektive eines der modernsten Multifunktionsstadien Europas. (Ohne Führung)

Aufgrund der aktuellen Situation können sich die Öffnungszeiten kurzfristig ändern. Bitte informieren Sie sich direkt vor Ihrem Besuch noch einmal auf unserer Homepage. An Heimspieltagen von Hertha BSC ist das Besucherzentrum geschlossen. Zu Ihrem eigenen Schutz sowie zu dem der anderen Besucher*innen ist das Tragen einer FFP2-Maske in einigen Bereiche obligatorisch.

Letzter Einlass bis 30 Minuten vor Ende der Öffnungszeiten. An Heimspieltagen von Hertha BSC bleibt das Besucherzentrum geschlossen. Am Tag nach einem Heimspiel kann es zu abweichenden Öffnungszeiten auf Grund von Aufräumarbeiten kommen.

Öffnungszeiten:
11.06. - 23.06. = Mittwoch bis Sonntag von 10:00 bis 18:00 Uhr
ab 24.6. täglich von 10:00 bis 18:00 Uhr

>>Bitte beachten: Die Tickets sind nur in dem angegebenen Zeitfenster gültig.

Letzter Einlass bis 30 Minuten vor Ende der Öffnungszeiten. An Heimspieltagen von Hertha BSC ist das Besucherzentrum geschlossen

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

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zkm_gameplay

Die legendäre Spieleplattform des ZKM »ZKM_Gameplay« startet mit »zkm_gameplay. the next level« eine Neuauflage.

Alle GamerInnen, aber auch BesucherInnen, die bislang kaum Erfahrung mit Computerspielen haben, sind zum informativen, kritischen und kreativen Austausch – und natürlich zum Spielen – in die Ausstellung eingeladen. 

Das neue Konzept basiert nicht nur auf den Erfahrungen des »ZKM_Gameplay«, sondern auch auf der Ausstellung »Games and Politics«, die seit 2017 in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut auf allen Kontinenten zu sehen ist.

Medium der digitalen Gesellschaft
Dass das Computerspiel sich zu einem Leitmedium entwickelt hat, ist heute kaum mehr eine gewagte These über den Stellenwert des interaktiven und multimedialen Mediums. Es hat sich weit von seinen Ursprüngen als Laborexperiment und Spielzeug entfernt und ist »das« Medium der digitalen Gesellschaft geworden, zwischen Pop-Kultur, Unterhaltung und Kunst. 

Mi bis Fr, 10 – 18 Uhr Sa & So, 11 – 18 Uhr

Karlsruhe

28.07.2021
Berechenbar – Unberechenbar

In der Digitalen Kunsthalle des ZDF bewegen sich BesucherInnen durch das virtuelle ZKM und können dort computergenerierte Kunstwerke entdecken.

Ist das Universum ein riesiger Computer? Die Frage ist nicht neu: Konrad Zuse, Pionier der Informatik, beschrieb 1969 das Universum als einen großen zellulären Automaten. Seiner Meinung nach ist es als ein diskretes Rechensystem vorstellbar, das aus Zellen besteht, die sich nach vorgegebenen Regeln entwickeln, indem sie die Zustände anderer Zellen an ihrem Ort berücksichtigen. Zelluläre Automaten können Funktionen berechnen und algorithmische Probleme lösen. Zuse nannte seine Hypothese »Rechnender Raum«; dieser könne das Universum als eine Kombination vieler kleiner Computer (in diesem Fall das Äquivalent zu den zellulären Automaten) modellieren, die sich zu einem großen Computer addierten. Auch Seth Lloyds »programmiertes Universum« schlägt vor, dass das Universum ein einziger riesiger Quantencomputer ist. Die Ausstellung nimmt diese Ideen der Berechenbarkeit der Realität auf.

Mit der Entwicklung von Berechnungen und grafischen Benutzeroberflächen stellt sich heraus, dass die Realität nicht nur als rechnergestütztes System beschrieben werden kann, sondern dass Mengen von »ausführbaren Dateien« neue virtuelle Realitäten erzeugen können. Diese Fähigkeit der Computer fasziniert Künstlerinnen und Künstler, die sich seit einem halben Jahrhundert mit generativer Ästhetik beschäftigten.

Während die Berechenbarkeit von Umgebungen heute klar zu sein scheint, ist die Frage, ob das Selbst berechnet werden kann, noch nicht bejaht worden, obwohl das Versprechen der künstlichen Intelligenz bereits das denkende Subjekt zu reproduzieren droht. Trotz der Tatsache, dass die heutigen Computer nicht in der Lage sind, menschliches Denken zu simulieren, so dass das Selbst noch nicht berechenbar ist, wirkte diese Erkenntnis als starkes Stimulans für spekulative Fiktion.

Im Mittelpunkt der Sammlung des ZKM | Karlsruhe steht die Medienkunst: Eine Kunstform, die sich durch das Medium definiert, mit dem sie geschaffen, verbreitet und rezipiert wird. Die in der zweiten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts entstandenen Apparate computerverwandter Disziplinen wie Automatenkunde, Kybernetik, Informations- und Kommunikationstechnologien und künstliche Intelligenz haben den Medienbegriff allmählich erweitert und den Computer zu einem der wichtigsten Werkzeuge und Medien der bildenden Kunst gemacht.

»Berechenbar – Unberechenbar« zeigt softwarebasierte digitale Kunstwerke in einer computergenerierten Umgebung. Eine digitale Kopie eines Lichthofs am ZKM | Karlsruhe wird von mehreren zellulären Automaten bevölkert, die vollständig algorithmisch generiert werden. Die Trägerstruktur der Ausstellung reflektiert, genau wie die Kunstwerke, die sie zeigt, ihren Apparat und ihr Medium: den Computer.

 

Mehr zur Ausstellung: https://zkm.de/de/ausstellung/2020/10/berechenbar-unberechenbar

Mi – Fr, 10 – 18 Uhr Sa & So, 11 – 18 Uhr

Karlsruhe

28.07.2021
Beyond States

05.02.2021 – 07.11.2021

Ist der Staat Schutzraum oder Gefahrenzone? Hamsterkäufe im Supermarkt, Notfalllisten, Katastrophenschutz und Pandemiepläne: Das „Preppen“ ist zurzeit aktueller denn je, gleichzeitig wird die Schutzfunktion des Staates und damit auch die Thematik der Staatsgrenzen diskutiert. Einige Grenzen sind offen und passierbar, andere umstritten, viele strengstens bewacht.

Der durch das Fliegen ermöglichte Blick von oben relativiert Grenzen und reflektiert damit die Konzepte von Staatsgebieten und Grenzen. Neben der veränderten Perspektive müssen Staaten nach wie vor mit einigen Herausforderungen umgehen: Wem gehört der Himmel und wie hoch reicht ein Staat? Der Luftraum kann sowohl öffentlicher Raum, der grenzüberschreitende Kommunikation und Mobilität möglich macht, als auch nationalstaatlich und supranational regulierte Sphäre oder Kriegsschauplatz sein.

Die Ausstellung „Beyond States. Über die Grenzen von Staatlichkeit“ im Zeppelin Museum widmet sich diesen gegenläufigen Entwicklungen und fragt anhand der drei konstituierenden Merkmale – Staatsgebiet, Staatsbürgerschaft und Staatsgewalt – nach der aktuellen und zukünftigen Bedeutung des Staates. Sie wirft aber gleichzeitig auch den Blick bis in das 19. Jahrhundert zurück und ergänzt die künstlerischen Positionen mit Exponaten, die Grenzen, Staatlichkeit und damit verbundene Propaganda in der Luftfahrt thematisieren.

Gezeigt wird die interdisziplinäre Ausstellung im Zeppelin Museum am Bodensee. Ein besonderer Ort, auf den die Ausstellung in mehrfacher Hinsicht Bezug nimmt. Der Bodensee war lange völkerrechtliches Niemandsland. Deutschland, Österreich und Schweiz haben sich nur teilweise auf rechtsverbindliche Grenzen festgelegt. Seit 1648 sind die Staatsgrenzen nicht klar geregelt, der Obersee gilt als gemeinschaftliches Eigentum. Hier verwischen die Grenzen der Staaten.

International renommierte Künstler*innen reflektieren Fantasien bzw. Realitäten einer Staatskrise bis hin zum Staatsverfall, die sich zwischen Dystopie und Utopie bewegen. Angefangen bei rechtslibertären Ideologien, die in der Überwindung des Staates die Verwirklichung ultimativer Freiheit sehen bis hin zur Idee einer flexiblen Staatsbürgerschaft, die sich an Abo- bzw. Streaming-Portalen orientieren. Die Ausstellung wirft aber auch einen Blick auf diejenigen, die sich auf einen Zusammenbruch der staatlichen Ordnung vorbereiten wie u.a. Verschwörungstheoretiker und Prepper. Sie wirft aber gleichzeitig auch den Blick bis in das 19. Jahrhundert zurück und ergänzt die künstlerischen Positionen mit Exponaten, die Grenzen, Staatlichkeit und die damit verbundene Propaganda in der Luftfahrt thematisieren.

Kurator*innen: Ina Neddermeyer, Leiterin und Caroline Wind, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Abteilung Kunst im Zeppelin Museum, Jürgen Bleibler, Leiter und Felix Banzhaf, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Abteilung Zeppelin im Zeppelin Museum.

Eingeladene Künstler*innen: Nevin Aladağ, James Bridle, Simon Denny, Vera Drebusch & Florian Egermann, Forensic Oceanography / Forensic Architecture, Jacob Hurwitz-Goodman & Daniel Keller, Peng Kollektiv!, Christopher Kulendran Thomas, Henrike Naumann, Jonas Staal

Friedrichshafen

28.07.2021
gemeinsam einsam

Das Museum am Dom zeigt zur Wiedereröffnung ab Samstag, dem 13. März 2021 eine neue Foyer-Ausstellung unter dem Titel „gemeinsam einsam“.

Anhand von Gemälden, Fotografien und Skulpturen werden Bilder von menschlicher Gemeinschaft, aber auch von Einsamkeit und Alleinsein in Erinnerung gerufen, die wir alle auf die eine oder andere Art aus eigener Erfahrung kennen  - und die wir in den vergangenen Monaten erlebt und durchlebt haben.

Dabei zeigt sich, dass Einsamkeit und Gemeinsamkeit sich oft näher sind, als man denkt: der Einsame kann gehalten, unsichtbar begleitet sein; und Gemeinschaft verbirgt oft großes Alleinsein.

Die Ausstellung ist eine Einladung, über diese Verbindungen und Zusammenhänge und über unsere Erfahrungen mit Distanz, Abstand und Maskierung in den vergangenen Monaten nachzudenken - und sich an den Kunstwerken zu erfreuen.

Di bis Sa 9 bis 17 Uhr, So 13 bis 17 Uhr

Trier

28.07.2021
Schwieriges Erbe. Ausstellung

Was hat das Linden-Museum mit dem deutschen Kolonialismus zu tun? Welche württembergischen Akteur*innen waren am Kolonialismus beteiligt? Wie präsent war der Kolonialismus in der württembergischen Alltagswelt? Und wie wirkt er bis heute fort?

Die Ausstellung zeigt die kolonialen Verbindungen des Museums zwischen 1882, dem Jahr der Gründung des Württembergischen Vereins für Handelsgeographie als Träger des Museums, und ca. 1940 auf und bezieht Auswirkungen bis in die Gegenwart mit ein. Eine wichtige Rolle nahm Karl Graf von Linden ein. Er war Vorsitzender des Trägervereins und prägte das Museum während der Kolonialzeit. Entsprechend wurde das Museum 1911 nach ihm benannt. Daneben werden weitere Persönlichkeiten vorgestellt, die Teil von Geschichten sind, die sich zwischen dem Museum, Württemberg und den Kolonien abspielten. Ebenso wird nach denjenigen gefragt, über die wir aufgrund der kolonialen Verhältnisse wenig wissen, die aber dennoch maßgeblich am Aufbau der Sammlungen beteiligt waren.

In einem weiteren Schritt wird das kolonialistische Vereinswesen betrachtet, zu dem auch der Trägerverein zu zählen ist. Vereine prägten das gesellschaftliche Leben und dienten als Multiplikatoren kolonialer Ideologien. Ereignisse wie Kolonialtagungen, -ausstellungen und sog. „Völkerschauen“ oder Objekte der Alltagskultur zeigen, wie tief verwurzelt der Kolonialismus auch in Stuttgart war. Es wird gefragt, welche Kontinuitäten sich bis heute ergeben.

Ein weiterer Themenschwerpunkt befasst sich mit Gewalt und rückt exemplarisch den sogenannten „Boxer-Krieg“ in China (1900/01) in den Mittelpunkt. Hunderte Württemberger Soldaten zogen freiwillig in diesen Krieg, aus dem das Linden-Museum geplünderte Objekte besitzt. Württembergern, die an Kolonialexpeditionen und -kriegen teilnahmen, wurde ehrend mit Gedenktafeln und Denkmälern gedacht, die es teilweise noch heute gibt. Wie soll damit umgegangen werden?

In die Ausstellung fließt die Provenienzforschung im Museum ein. Außerdem wurde vom Linden-Museum eigens eine Untersuchung zu Württemberg und dem Kolonialismus in Auftrag gegeben. Die Landesgeschichte im Kontext des Kolonialismus zu betrachten und die vielen Querverbindungen zwischen Institutionen, Personen und Ereignissen herauszuarbeiten, ist ein neuer Ansatz. Auch wenn manche Fragen schon früher bearbeitet wurden, setzt die wissenschaftliche Forschung und Debatte bei vielen Fragen gerade erst ein.

Zentral sind dabei kritische Distanz und Multiperspektivität, um Kolonialgeschichte nicht einseitig oder gar nostalgisch aus der Sicht württembergischer Akteure nachzuerzählen. Dass die Auseinandersetzung stark in Bewegung ist, wird auch in der Ausstellung sichtbar. Angelehnt an die Idee der Werkstatt sind die Besucher*innen aufgefordert, Fragen zu beantworten, eigene Gedanken oder Kritik festzuhalten und ihr Wissen einzubringen oder zu hinterfragen. Die Besucher*innen können verschiedene Standpunkte und Perspektiven einnehmen, Leerstellen und Verbindungslinien werden offen gelegt und die Inhalte zur Diskussion gestellt.

Eintritt: EUR 8,-/6,- / Familien EUR 16,-

Hinweis:
Aufgrund der aktuellen Corona-Verordnung ist eine Anmeldung für einen Time-Slot zum Besuch der Ausstellung erforderlich:
Tel. 0711.2022-579
(Sprechzeiten: Mo. bis So., 10 – 12 Uhr und 14 – 17 Uhr, Anmeldung bis 1 Tag vorher möglich)

 

Mo bis Sa von 10 bis 17 Uhr, So und Feiertage von 10 bis 18 Uhr

Stuttgart

28.07.2021
Orte jüdischen Lebens in Trier

Über Jahrhunderte bestand eine jüdische Gemeinde in Trier und brachte der Stadt nachhaltige Impulse. Bis heute zeugen die historischen Häuser der Judengasse oder der jüdische Friedhof in der Weidegasse sichtbar von dieser Vergangenheit. Viele Orte in Trier erzählen von diesem jüdischen Leben: Es sind Geschichten alteingesessener Familien, hoffnungsvoller Geschäftsleute und talentierter Kunstschaffender. Aber die Häuser, Straßen und Plätze erzählen auch von Pogromen, Verfolgungen und der systematischen Vernichtung jüdischen Lebens im Nationalsozialismus. Über 30 Video-Interviews an den Schauplätzen in Trier und der Großregion lassen die Spuren dieser Geschichte ebenso sichtbar werden wie die lebendige Gegenwart jüdischen Lebens in unserer Stadt.

Di-So, 10-17 Uhr

Trier

28.07.2021
Sonderausstellung

Der Mensch nimmt wahr, was das Gehirn vorhersagt. Dabei spielen ihm die Sinne manchmal einen Streich. Auch in der Natur finden sich solche Phänomene – wenn der Mensch glaubt, plötzlich Dinge zu sehen, die eigentlich gar nicht existieren. Plötzlich erscheint eine Fata Morgana in der Wüste. 19 Stationen laden ein in die Welt der Illusionen und optischen Täuschungen. Das alles wird präsentiert mit Abstand und unter sicheren Hygiene-Bedingungen.

Sonderausstellungsfläche, Ebene D

Mannheim

28.07.2021
09:00 Uhr
Achim Mende – Crazy Little Planet

Achim Mende ist einer der prominentesten Fotografen im deutschen Südwesten. Seine erste Ausstellung in der Städtischen Galerie Überlingen erzielte 2013 einen Besucherrekord. 2021 präsentiert er die wunderbare „verrückte" Welt der 360-Grad-Photographie. In atemberaubenden Panoramen zeigt Mende seine Wahlheimat Überlingen, den Bodensee, Baden-Württemberg und den Rest der Welt, von Venedig bis zum Uluru (früher: Ayers Rock) in Australien.

Die Ausstellung korrespondiert mit der begehbaren Panorama-Rotunde auf dem Gelände der baden-württembergischen Landesgartenschau in Überlingen.

Di bis Fr 14 bis 17 Uhr. Sa, So, Fei 11 bis 17 Uhr

Überlingen

28.07.2021
SCHÖN UND GEFÄHRLICH:

Ab dem 3. April 2021, bzw. sobald es die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie zulassen, zeigt das Museum für Kunst und Technik des 19. Jahrhunderts in Baden-Baden die Ausstellung „SCHÖN UND GEFÄHRLICH: Die hohe See im 19. Jahrhundert“.

Macht Euch die Erde untertan! Wissenschaft und Technik erlaubten dem fortschrittlichen 19. Jahrhundert eine immer erfolgreichere Bändigung der Natur, medizinisch in der Bakteriologie, industriell durch Dampfmaschine und Elektrizität. Die biblische Aufgabe schien gelöst. Die ganze Welt konnte nun erforscht, erobert, erklärt, entzaubert werden. – Die ganze Welt? Nein! Auf hoher See tobte das große Drama zwischen zivilisatorischer Beherrschung und natürlicher Gewalt weiter, vom Floß der Medusa bis zur Titanic, zwischen nüchterner Handelsschifffahrt und exotischem Südseeparadies, Kapitän Ahab und Moby Dick, Tiefseekabel und betörenden Nixen, Taucherglocke und Schiffbruch. Das Meer mit seiner verlockenden Weite und rätselhaften Tiefe zog Abenteurer und Kaufleute, Militärs und Sinnsucher, Forscher und Künstler hinaus ins Offene, Schwankende: schön und gefährlich.

Alle technischen Geräte und Kunstwerke in der Ausstellung lassen die Besucher das ebenso vorsichtige wie mutige Unterfangen nachvollziehen, ein Stück menschengemäße Festigkeit auf die wogende Oberfläche der Ozeane zu legen und mit einem Schiff auf große Fahrt zu gehen. Die Wildheit der Weltmeere wird zum Gegenüber: offener als das Festland mit seinen vielen Landesgrenzen, chancenreicher als der Arbeitsalltag der bürgerlichen Klassengesellschaft, luftiger als das heimelige Biedermeier und die muffige Gründerzeit. Auf den berühmten Gemälden von Andreas Achenbach (1815-1910) schäumt das Meer unbändig auf gegen alle Vorausberechnungen. Stellte ein Bild einen Schiffbruch mit Zuschauern am Strand dar, so waren diese oft nicht selbstlose Retter, sondern strandräuberische Profiteure des Unglücks der Seeleute. Der erste funktionierende Taucheranzug führt vor Augen, dass die Tiefsee ein so abenteuerlicher Kosmos war wie heute das Weltall. Die Schnitzereien der Seeleute auf Pottwalzähnen zeigen das geradezu erotische Versprechen, das bis heute zum Freiheitsgefühl der Hohen See gehört.

Aus dem Schifffahrtsmuseum Rostock, dem Deutschen Meeresmuseum Stralsund und renommierten Privatsammlungen haben spektakuläre Leihgaben den Weg von der Waterkant an die Oos gefunden: der originalgetreue Nachbau der Kreeft’schen Tauchmaschine, ein riesiges Modell der Titanic, ein noch mächtigeres historisches Walskelett, Walfang-Harpunen und -Gewehre, wie sie von realen Kollegen Kapitän Ahabs benutzt worden sind sowie Gemälde von Hans Thoma (1839-1924) und die ebenso naturwissenschaftlichen wie märchenhaften Kunstdrucke von Ernst Haeckel (1834-1919). Ergänzt wird das künstlerisch-technische Panorama von den malerischen Mythenbeschwörungen eines Max Klinger (1957–1920), wilden Seestücken eines Johann Caspar Scheuren (1810–1887) und weiteren bedeutenden Leihgaben aus dem Deutschen Historischen Museum Berlin, der Dr. Axe-Stiftung Bonn sowie der Sammlung Wolfgang Peiffer.

Es erscheint ein Katalog für 19,- Euro im Verlag ATHENA bei wbv.

Di. - So., 11 - 18 Uhr, geöffnet an allen Feiertagen (auch montags), am Ostersamstag, -sonntag und -montag 9 - 18 Uhr geschlossen am 24.12. und 31.12.2021

Baden-Baden

28.07.2021
Trierer Porzellan.

Trierer Porzellan gehört seit Generationen zum festen Inventar zahlreicher Trierer Haushalte und ist mittlerweile auch überregional zu einem besonders begehrten Sammelobjekt geworden. Auf Auktionen werden Höchstpreise geboten, die den Preisen für Produkte anderer bekannter Manufakturen wie etwa Meißen in nichts nachstehen.

Mit Unterstützung der französischen Regierung wurde das Trierer Unternehmen 1809 in der säkularisierten Benediktinerabtei St. Martin eingerichtet und produzierte bis 1821. Allein im ersten Jahr stellten einer erhaltenen Statistik zufolge rund 80 Beschäftigte ca. 150.000 Stücke Porzellan her, darunter Kaffeeservice, Sammeltassen, Vasen, Kinderservice und Pfeifenköpfe. Die Ausstellung im Stifterkabinett wird eine kleine Auswahl aus der umfangreichen Sammlung des Stadtmuseums vorstellen.

Trier

28.07.2021
Yayoi Kusama: Eine Retrospektive

Yayoi Kusama zählt zu den bedeutendsten japanischen Künstler*innen der Gegenwart. Im März 2021 widmet der Gropius Bau Kusama die erste umfassende Retrospektive in Deutschland, die auf knapp 3000 m² zentrale Schaffensperioden aus über 70 Jahren nachzeichnet und eine Reihe aktueller Arbeiten umfasst, darunter auch einen neuen Infinity Mirror Room.

Ein wesentliches Anliegen der Retrospektive ist es, die Entwicklung von Kusamas Schaffen von frühen Gemälden und akkumulativen Skulpturen hin zu immersiven Erlebnisräumen nachzuzeichnen und insbesondere ihre bislang wenig beachtete künstlerische Aktivität in Deutschland und Europa aufzuarbeiten. Seit den 1960er Jahren hatte sich die Künstlerin selbst aktiv dafür eingesetzt, Ausstellungsprojekte jenseits ihres damaligen Lebensmittelpunktes New York zu realisieren und ihre Arbeiten im europäischen Kontext zu präsentieren. Dabei rückt auch die Rolle Kusamas als Pionierin des Personal Branding ins Blickfeld, die ihre künstlerische Persona und ihr multidisziplinäres Schaffen schon früh bewusst inszenierte und vermarktete.

Der wegweisende Charakter ihrer Präsentationsformen und künstlerischen Sujets wird im Rahmen der Retrospektive durch Rekonstruktionen erlebbar, die Kusamas frühe Ausstellungsprojekte in Deutschland und Europa in den 1960er Jahren sowie zentrale Einzelausstellungen in den USA und Asien aus den 1950er bis 1980er Jahren zugänglich machen.

Kuratiert von Stephanie Rosenthal

Organisiert vom Gropius Bau in Zusammenarbeit mit dem Tel Aviv Museum of Art

Unter der Schirmherrschaft der Staatsministerin für Kultur und Medien, Prof. Monika Grütters

Freitag bis Mittwoch 10:00 bis 19:00, Donnerstag 10:00 bis 21:00, Dienstag geschlossen

Berlin

28.07.2021
Hella Jongerius

Im Mittelpunkt von Hella Jongerius’ künstlerischer Praxis steht die Verknüpfung von Industrie und Handwerk, von traditionellem Wissen und Technologie. Der Gropius Bau widmet der Künstlerin und Designerin im Frühjahr eine Einzelausstellung, die sich während der Laufzeit prozesshaft weiterentwickeln wird.

Eine besondere Bedeutung kommt in Hella Jongerius’ Arbeit dem Weben zu, das eine der ältesten Kulturtechniken und gleichzeitig Grundlage für den digitalen Code ist. Die unter dem Titel "Kosmos weben" gezeigte Ausstellung bezieht die Besucher*innen durch interaktive Elemente in Jongerius’ offene und prozesshafte Arbeitsweise ein und schafft so einen Rahmen, sich kritisch mit Fragen nach Produktion und Nachhaltigkeit, Gegenwart und Zukunft auseinanderzusetzen.

Neben Jongerius’ Recherchen zu Innovation und zukunftsgerichteten experimentellen Praktiken liegt ein weiterer Schwerpunkt der Ausstellung auf ihrer andauernden Auseinandersetzung mit der Frage, welches Verhältnis wir zu Gegenständen einnehmen – und wie diesen eine heilende Funktion zukommen kann. Die Ausstellung knüpft dabei an die Geschichte des Gropius Bau an, der als Kunstgewerbemuseum und -schule mit eigenen Werkstätten ein Ort der Verbindung von Kunst und Handwerk war. In dieser Tradition wird Hella Jongerius mit ihrem Studio Jongeriuslab in den Monaten vor der Ausstellungseröffnung im Gropius Bau neue Werke produzieren.

Kuratiert von Stephanie Rosenthal mit Clara Meister in Zusammenarbeit mit dem Studio Hella Jongerius

Freitag bis Mittwoch 10:00 bis 19:00, Donnerstag 10:00 bis 21:00, Dienstag geschlossen

Berlin

28.07.2021
Tomasz Zawierucha plays Tansman

Neues Album von Tomasz Zawierucha, Professor für Gitarre an der Folkwang Akademie der Künste Essen

Hommage à Chopin. Tomasz Zawierucha plays Tansman – veröffentlicht von Ars Produktion in Zusammenarbeit mit dem Polnischen Institut Düsseldorf.

Das künstlerische Schaffen Frédéric Chopins hat nicht nur Komponisten seiner Zeit enorm geprägt und beeinflusst, sondern auch nachfolgende Generationen weltweit. Bereits zu seiner Lebenszeit bewunderten ihn u. a. Friedrich Kalkbrenner und Robert Schumann und widmeten ihm eigene Werke. Auch zahlreiche andere Komponisten suchten Inspiration in seiner Stilistik, Ästhetik und Form. Zu den größten Meistern die ihn würdigten gehört Claude Debussy, der seine Douze Études als à la mémoire de Chopin komponierte. 

Auch die Gitarrenmusik, sowohl in Europa als auch in Südamerika, wurde von seiner Kunst stark beeinflusst. Die Komponisten und Gitarrenvirtuosen Johann Kaspar Mertz, Napoléon Coste und nicht zuletzt Francisco Tárrega ließen sich von der Musik Chopins inspirieren und schrieben Werke in seiner Lieblingsform, der Mazurka. Ferner bearbeitete Tárrega viele seiner Stücke meisterhaft für die Gitarre. Auch der paraguayische Gitarrenvirtuose und Komponist Agustín Barrios-Mangoré fügte in seinen Konzertprogrammen zahlreiche Transkriptionen ein und komponierte im Stile von Chopin. Die Giganten Heitor Villa-Lobos und Manuel María Ponce griffen ebenfalls gerne zur Mazurka-Form.

Alexandre Tansman (polnisch Aleksander Tansman) war einer der wichtigsten polnischen Komponisten des 20. Jahrhunderts. Er wurde 1897 in Łódź als Sohn jüdischer Eltern geboren. Nach seinem Musikstudium in Warschau wanderte er 1919 nach Paris aus. Aufgrund des deutschen Einmarschs 1940 floh er in den Süden Frankreichs, 1941, unterstützt von Charlie Chaplin, über Lissabon in die USA. 1946 kehrte Tansman nach Paris zurück und lebte dort bis zum seinen Tod am 15. November 1986.

Tansman genoss einen exzellenten Ruf als Komponist, Dirigent und Pianist. Seine Gitarrenwerke, zum größten Teil Auftragswerke für Andrés Segovia, waren ein wichtiges Element seines kompositorischen Schaffens. Die Begegnung der beiden Künstler fand 1924 während eines Hauskonzertes von Segovia in dem Hauptsitz der Zeitschrift La Revue Musicale in Paris statt. Tansman war fasziniert von seiner Kunst und komponierte sein erstes Werk für Gitarre, die Mazurka (1925), Segovia gewidmet. Das Stück wurde später von Schott’s Söhne Mainz herausgegeben. Zwischen den beiden Musikern entwickelte sich eine Freundschaft, welche über 60 Jahre bis zum Tod des Komponisten hielt. Dadurch entstanden zahlreiche Gitarrenwerke, welche heute zu den Wichtigsten des 20. Jahrhunderts zählen.

Aus dem CD-Booklet von Prof. Dr. habil. Piotr Zaleski. Übersetzung: Tomasz Zawierucha

Tomasz Zawierucha http://www.tomaszzawierucha.com/

„Zweifellos gehört Herr Zawierucha zu den interessantesten Persönlichkeiten der Gitarren-szene seiner Generation“ – so schrieb Jun Sugawara vom Gendai Guitar Magazine über seinen Soloabend in der Bunka Kaikan Recital Hall in Tokyo. Al Kunze vom Soundboard Magazine USA äußerte sich folgendermaßen über seine Bach-CD Einspielung: „His performance of the Chaconne is fascinating.“

Tomasz Zawierucha wurde in Poznań, Polen geboren, studierte in seiner Heimatstadt und an der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar. Bereits während seines Studiums gewann er zahlreiche Wettbewerbe, u.a. den renommierten Tokyo International Guitar Competition. Seitdem konzertiert er weltweit, außerdem ist er als Dozent und Jurymitglied bei diversen Meisterkursen und internationalen Gitarrenwettbewerben tätig.

Als gefragter und engagierter Kammermusiker arbeitet er mit Künstlern wie Hideko Kobayashi, Thomas Müller-Pering und Olaf Van Gonnissen. Sein Interesse gilt nicht nur der modernen Konzertgitarre, sondern auch historischen Vorgängern wie der Barockgitarre.

Die von der Fachpresse mit mehreren Auszeichnungen bedachten CD-Produktionen –

„Excellent recording“ (GuitarArt Magazine), „Fünf Sterne“ (The Times), „Special recommended“ (The Records Geijutsu Disc Review) – wurden in Deutschland (Classic Clips), Japan (Gendai Guitar) und in Großbritannien (DGF) herausgegeben. „Hommage à Chopin“ ist nun die vierte Soloeinspielung von Tomasz Zawierucha.

Bereits drei Jahre nach seinem Studienabschluss wurde er zum Vertretungsprofessor an der Weimarer Franz Liszt Musikhochschule berufen. Zu seinen weiteren akademischen Stationen gehörten u.a. das Royal Conservatory of Scotland in Glasgow. 2014 wurde Tomasz Zawierucha als Professor für Gitarre an die Folkwang Universität der Künste in Essen berufen.

Tomasz Zawierucha spielt Römmich Gitarren und D’Addario Saiten.

Düsseldorf

28.07.2021
BarabásiLab

Die Ausstellung »BarabásiLab. Hidden Patterns« stellt die Tätigkeit des Physikers und Netzwerkwissenschaftlers Albert-László Barabási und seines Forschungslabors vor. Der Fokus der Ausstellung liegt hierbei auf der Entwicklung der Netzwerk-Visualisierung innerhalb der letzten 20 Jahre, die sich anhand der Projekte des BarabásiLabs ablesen lässt. 

Die aktuelle Welt produziert so viele Daten pro Tag wie zuvor nicht in Jahrzehnten. Das Wissen der Welt verdoppelt sich alle zwei Jahre. Um diese Datenmenge bewältigen zu können, bedarf es einer neuen Wissenschaft: die Visualisierung von kennzeichnenden Knoten und Netzen, von Parametern und Mustern.

Das innovative und interdisziplinäre Feld der Netzwerkforschung ermöglicht die Analyse verschiedenster kultureller und sozialer Phänomene. Unsichtbare, verborgene Verbindungen und sich stets wiederholende Muster innerhalb Natur, Gesellschaft, Sprache und Kultur können somit nicht nur erforscht, sondern auch sichtbar gemacht werden. Barabásis Netzwerkansatz verspricht eine umfassende, universelle Methode, die es erlaubt, viele Phänomene mit wissenschaftlicher Präzision zu beleuchten. 

Im Rahmen der Ausstellung können BesucherInnen einen umfassenden Einblick in die unter anderem sehr aktuellen Anwendungsbereiche der Netzwerkwissenschaft gewinnen. Die Netzwerkdiagramme und -strukturen werden in vielfältiger Weise und mittelst modernster Technik visualisiert, sodass die wissenschaftlichen und zugleich höchst ästhetischen Beiträge von Prints und Skizzen, über Videos bis hin zu realen und virtuellen Datenskulpturen reichen.

»BarabásiLab. Hidden Patterns« ist eine Zusammenarbeit mit dem Ludwig Museum, Budapest, wo die Ausstellung vom 10. Oktober 2020 bis zum 17. Januar 2021 gezeigt wird.

 

Mehr zur Ausstellung:https://zkm.de/de/ausstellung/2021/03/barabasilab-hidden-patterns

Mi – Fr, 10 – 18 Uhr Sa & So, 11 – 18 Uhr

Karlsruhe

28.07.2021
"... ein rühmlich bekannter Kupferstecher". Ludwig Buchhorn (1770-1856) - Halberstadt, Dessau, Berlin

Im vergangenen Jahr haben wir sie kurzfristigst abgeblasen, nun zeigen wir sie eben zum 251. Geburtstag, die Ausstellung "... ein rühmlich bekannter Kupferstecher". Ludwig Buchhorn (1770-1856) - Halberstadt, Dessau, Berlin (8. Mai bis 8. Aug.)

Buchhorn zählt zu den bedeutendsten Künstlern, die im 18./19. Jahrhundert aus dem Gebiet des heutigen Sachsen-Anhalt kamen bzw. hier tätig waren. Die Ausstellung stellt ihn als feinfühligen Porträtisten mit Sinn für die Eigentümlichkeiten seiner Porträtgestalten, als flotten Zeichner und als Druckgrafiker von bemerkenswerter Vielseitigkeit und Virtuosität vor. Breiten Raum nimmt auch das Lebensthema des Künstlers, die Darstellung von Bettlerkindern ein. Die Ausstellung wurde gefördert vom Land Sachsen-Anhalt und wird gezeigt in Kooperation mit dem Stadtmuseum Berlin.

Di-So 10.00 - 16.00 Uhr

Halberstadt

28.07.2021
Jarosław Modzelewski "Die Gleichgültigkeit der Welt"

Kunstausstellung: Jarosław Modzelewski. Die Gleichgültigkeit der Welt

Jarosław Modzelewski — Maler, Zeichner, Pädagoge. Ein Klassiker der polnischen Gegenwartsmalerei. Er arbeitet an der Warschauer Kunstakademie, wo er die Malerei-Werkstatt (Pracownia Malarstwa) leitet. In den 1980er und 1990er Jahren Mitglied von GRUPPA, einer Künstlergruppe, die mit der Strömung der neuen Expression assoziiert wird.

Die Ausstellung „Die Gleichgültigkeit der Welt” zeigt Gemälde von Jarosław Modzelewski aus den Jahren 2014-2020. Sie erzählt vom Menschen, von der Landschaft und von der vergehenden Zeit. Der Titel verweist auf die Haltung des Malers als Beobachter, der auf seine Notizen und Skizzen aus dem Alltag zurückgreift. Die für den Künstler typische „achtsame” Wahrnehmung der Welt ist uns heute, in Zeiten von Pandemie-Beschränkungen und erzwungener Isolation, allen vertrauter. Markenzeichen seines individuellen Stils sind Licht und Farbe, die er unter anderem durch die traditionelle Technik der Eitempera hervorbringt.

Krzysztof Morcinek, Kurator

Wir laden Sie herzlich zum Ausstellungsbesuch ein: Di – Fr 11.00 – 17.00 Uhr 
Wir bitten um vorherige Anmeldung unter:Tel. 0211 866 96 20 oder duesseldorf@instytutpolski.pl

Bild: Jarosław Modzelewski: Was? Ein Ein-Mann-Staatsbetrieb? Womit? Da hast du dir was eingebrockt. 2015 © Jarosław Modzelewski

Siehe unsere Internetseite: www.instytutpolski.pl/duesseldorf

Düsseldorf

28.07.2021
Tadeusz Rozewicz "Unser älterer Bruder"

Tadeusz Różewicz: Unser älterer Bruder. Eine Text-Collage
Neuerscheinung im März 2021!

Tadeusz Różewicz (1921–2014), einer der großen polnischen Lyriker, hat in dieser ergreifenden Anthologie seinem älteren Bruder Janusz (1918–1944) ein literarisches Denkmal gesetzt. Janusz, der für ihn eine wichtige Vorbildfunktion hatte, wurde wegen seiner Untergrundaktivität während des Krieges von den Deutschen verhaftet und ermordet. Der Band enthält Gedichte, Prosafragmente und ausgewählte Briefe von Janusz, zahlreiche Erinnerungen an ihn sowie eine Reihe von Gedichten Tadeusz Różewiczs über seinen Bruder. Ergänzt durch Abbildungen entwirft diese Text-Collage das faszinierende Bild eines vielseitig begabten jungen Mannes, dessen Leben viel zu früh endete.

Tadeusz Różewicz
Unser älterer Bruder. Eine Text-Collage
Hrsg./ aus dem Polnischen von Bernhard Hartmann und Alois Woldan
Harrassowitz Verlag, Polnische Profile 11
Deutsches Polen-Institut Darmstadt
ISBN 978-3-447-11610-7 / E-Book: ISBN 978-3-447-39108-5
Herausgegeben in Zusammenarbeit mit dem Polnischen Institut Düsseldorf
Erscheinungsdatum: März 2021.

In Buchhandlungen erhältlich.

Düsseldorf

28.07.2021
PIDcast#1 - Tadeusz Rozewicz „Unser älterer Bruder”

Willkommen zum 1. Podcast des Polnischen Instituts Düsseldorf
PIDcast#1 - Tadeusz Różewicz „Unser älterer Bruder”
Mit dem Übersetzer Bernhard Hartmann spricht unsere Literaturreferentin Monika Werner über das außergewöhnliche Buch – eine Collage aus Gedichten, Briefen, Prosastücken und Erinnerungen – ein beeindruckendes Porträt des Bruders von Tadeusz Różewicz - Janusz - eines jungen Mannes, den der Krieg aus dem Leben riss. Lesung: Julia Dillmann

PIDcast#1 -Tadeusz Różewicz "Unser älterer Bruder"
Unseren ersten PIDcast#1 widmen wir Tadeusz Różewicz, einem der bedeutendsten polnischen Lyriker und Schriftsteller des 20. Jahrhunderts. Die Anthologie „Unser älterer Bruder. Eine Text-Collage“ hat er seinem Bruder Janusz (1918–1944) gewidmet.
Das Buch
Tadeusz Różewicz: Unser älterer Bruder. Eine Text-Collage
Aus dem Polnischen übersetzt von Bernhard Hartmann und Alois Woldan
Harrassowitz Verlag, März 2021
ISBN 978-3-447-11610-7 / E-Book: ISBN 978-3-447-39108-5
In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Polen-Institut Darmstadt und dem Polnischen Institut Düsseldorf
Mehr zum Buch und Autor unter: Mehr zum Buch Unser älterer Bruder

In unseren Podcasts sprechen wir mit interessanten Gästen aus der Kulturszene - über polnische Literatur, aktuelle Bucherscheinungen, neue Ausstellungen, Filme und vieles mehr.
Sie finden unsere PIDcasts bei https://polnischesinstitutduesseldorf.podbean.com/

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PIDcast#1
„Unser ältere Bruder. Einen Text-Collage“ von Tadeusz Różewicz
Gast: Bernhard Hartmann, der Übersetzer
Lesung: Julia Dillmann
Idee, Projektleitung und Moderation: Monika Werner
Produktion: Polnisches Institut Düsseldorf, 2021
Ton: Filip Jacobson

Online-Veranstaltung

Düsseldorf

28.07.2021
Takeover

Die Welt aus Kinderaugen sehen und verstehen – diesem Wunsch folgt die Ausstellung „Takeover“. Sie ist eine Zusammenarbeit des Gropius Bau mit der Stiftung Brandenburger Tor, der Kulturstiftung der Berliner Sparkasse.

 

Dunkle Räume, die Ausstellung als Spiel, das Zusammenwirken von Licht und Wasser, Bewegung und Schatten sowie das Zusammenspiel von Klang und Natur: Für diese Themen entschieden sich Berliner Grundschüler*innen und kuratierten ihre eigenen Ausstellungen mit Werken von Berliner Künstler*innen. Den Auftakt macht diesen Sommer die Picasso Grundschule mit „Takeover. Plastik hört auf Pilz“ auf dem Südplatz des Gropius Bau – mit den Künstler*innen Roberta Busechian und Tue Greenfort. Pilz versus Plastik oder Pilz als Plastik und kann man Natur eigentlich wachsen hören? Das ist hier die Frage.

 

„Ich wünsche mir, dass Pilze als Waffe gegen die Umweltverschmutzung eingesetzt werden können.“

— Alexandra, Wilma und Lilly, Picasso Grundschule

„Ich wünsche mir, dass man zu einem Kunstwerk eine Melodie hört.“

— Etienne, Picasso Grundschule

„Ich bin lebendig. Ich bin vielfältig. Ich bin ein Lebewesen.“

— Adrijan, Picasso Grundschule

 

Roberta Busechian

Biografie

Roberta Busechian (*1990, Triest, Italien) ist Klangkünstlerin und Forscherin. Seit 2014 lebt sie in Berlin und lehrt Theorie, Praxis und Aktivismus in der Klangkunst. Sie interessiert sich für das Zuhören und seine Auswirkungen. Dafür schafft sie gemeinsame Sammlungspunkte im Raum. Ihre Arbeit beschäftigt sich auch mit den technologischen Möglichkeiten durch Live-Streaming und die Zeitverschiebung virtuell verbundener Stadträume. Roberta Busechians Performances und Installationen wurden in Europa und in den USA präsentiert.

 

Tue Greenfort

Biografie

Tue Greenfort (*1973, Holbæk, Dänemark) studierte Kunst in Odense und an der Staatlichen Hochschule für Bildende Künste – Städelschule in Frankfurt am Main (bei Thomas Bayrle). Seine Arbeiten bewegen sich in dem Dreieck Mensch – Natur – Umwelt und verwenden verschiedene künstlerische Medien. Internationale Einzel- und Gruppenausstellungen machten seine Kunst bekannt. Von 2011–2013 war er Professor an der Funen Art Academy in Odense. Tue Greenfort lebt und arbeitet in Dänemark und Berlin.

 

 

Teilnehmende Berliner Schulen

48. Grundschule, Pankow

Carl-Humann-Grundschule, Prenzlauer Berg

Heinrich-von-Stephan-Gemeinschaftsschule, Moabit

Picasso Grundschule, Weißensee

 

Vermittler*innen: Hans Youssuf Kiesler, Kolja Kohlhoff, Merle Richter

Kuratorische Betreuung: Julia Moritz

Projektleitung Gropius Bau: Jenny Sréter

Projektleitung Stiftung Brandenburger Tor: Caroline Armand

Projektleitung Picasso Grundschule: Silke Kästner

 

Im Außenbereich des Gropius Bau durchgehend zu sehen; Soundinstallation von Mi–Mo, 10:00–19:00

Berlin

28.07.2021
Everything Is Just for a While

Für diese Ausstellung wurden ca. 1000 Stunden Filmmaterial aus öffentlichen und privaten Archiven gesichtet. Daraus wurden über 5 Stunden in Bild und Ton restauriert und zu drei Videoinstallationen montiert, die sowohl Nachrichten, Diskurs und Kunst aus 70 Jahren zeigen. Die 3-Kanal-Videoinstallation, die sich Kunstpositionen aus allen Festivalbereichen widmet (260'), reist chronologisch durch die Berliner Festspielgeschichte und wird zweimal täglich gezeigt.

 

Bislang kaum bekannte historische Videoaufnahmen aus eigenen, öffentlich-rechtlichen und privaten Archiven werden in „Everything Is Just for a While” anlässlich des 70. Geburtstags der Berliner Festspiele als kühner Zusammenschnitt präsentiert und laden zu einem neuen Blick auf heute immer noch verblüffende Kunstpositionen aus der ganzen Welt ein.

 

Labor und Experiment, Seismograf des Zeitgeists, Ausstellungsort und Debattierklub, Radical Art und Workshops für Jugendliche, Feuerwerk und Sport, wochenlang afrikanische Kunst, Städteplanung und Autor*innenförderung, Wissenschaftskolleg und Festumzug mit Wasserkorso und immer wieder Plattform der internationalen Kunstszene – all das waren die Berliner Festspiele in den vergangenen 70 Jahren. Im Geburtstagsjahr zeigt „Everything Is Just for a While” einen Zusammenschnitt aus bislang kaum bekannten Bewegtbildern, ein Spiegelkabinett der Erinnerungen. Die Videoinstallationen werden von einer Infowand gerahmt, die die Identität und die Geschichte der Berliner Festspiele veranschaulichen.

 

Die Videoinstallationen und Filme begutachten die Risse und Querschläger, die Extreme und Experimente der Festspielgeschichte und laden zur Erforschung der Frage ein, was diese vergangenen Orchester- und Jazzkonzerte, elektronischen Pionierarbeiten, Theateraufführungen, Stadtraumaktionen, Ausstellungen, Diskursreihen, Zirkusvorstellungen, Rituale, Tanzproduktionen, Jugendwettbewerbe, Kinoprojekte, Planetarienfilme, Künstler*innengespräche und Eröffnungsreden uns heute noch zu sagen haben. Das Wagemutige, das Out-of-the-box-Denken, die Bestrebung und Geduld zu sehen, was kommt und was wird, war unsere Ausrichtung bei der Recherche. Und sicher verrät die Art, wie wir unsere Geschichte betrachten und reflektieren, einiges darüber, wie wir unsere Zukunft gestalten wollen.

 

So entstehen die Konturen einer niemals zu Ende erzählten Biografie einer Institution, die von zahllosen Mitarbeiter*innen und ihren höchst spezifischen Kompetenzen und Interessen geprägt wurde und wird. Der Strom an Ereignissen in dieser Erzählung erlaubt, einige Leitlinien im Engagement zu erkennen – die Beschäftigung mit Künstler*innen und Tendenzen in Osteuropa, Afrika, Amerika und Südostasien, mit der Geschichte der künstlerischen Avantgarden oder mit politischen Zäsuren prägen damals und heute die Festspielarbeit. Dreißig Jahre nach der Öffnung der Berliner Mauer ist rückblickend zudem der politische Gegensinn zur Situation in der DDR erkennbar. Die ursprüngliche Rolle als „Schaufenster des Westens“, aber auch die ständig wachsende Neugier auf andere Blickwinkel vieler nicht westlicher und indigener Kulturen und auf Strategien des nachhaltigen Wandels und des Umweltschutzes spiegeln sich in den Festivals und Programmen.

Mi bis Mo 10:00–19:00 Di geschlossen

Berlin

28.07.2021
“There is always Champagne in the Fridge. La Tentation d’Exister” Anh Doung Ausstellung

“Wenn ich mich selbst male, benutze ich einen echten Spiegel. Es ist also ein Spiegelbild des Spiegelbildes, also ist es tatsächlich mein wahres Ich“
ANH DUONG

Anh Duongs Porträts und Selbstporträts sind faszinierend, voyeuristisch, aufschlussreich und mysteriös, als ob sie etwas beobachten würden, das sich gerade entfalten wird. Der Betrachter sieht private Momente in intimen Räumen. Die Bilder erfassen eine bestimmte Stimmung oder Zeit im Leben des Künstlers, und dennoch müssen wir darüber nachdenken bzw. uns fragen, was dieser Moment oder dieses Kapitel bedeuten könnte. Die übertriebenen Augen fixieren unseren Blick und wir fühlen uns gefangen, durchbohrt, ausgesetzt, so nackt wie die Öle, die wir beobachten. Die Werke öffnen viele Türen und zeigen dabei aber noch mehr geschlossene auf, was sie umso verlockender und faszinierender macht.

Die Stillleben, die Duong auch als Selbstporträts bezeichnet, sprechen für eine Beziehung zum Selbst. Sie zeigen typische Objekte aus dem Umfeld einer Frau wie Schuhe, Parfums und Make-up, die das dekorative Umfeld einer modernen Frau darstellen und den Konsum, der sie umgibt, untermauern. Wie die Porträts sprechen diese Objekte von der Beziehung einer Frau zu ihrem Selbstbild. Wie wichtig ist dieses Umfeld, das sie so verführerisch dargestellt? Was auch immer sie über Frauen oder Identität im 21. Jahrhundert sagen mögen, Duongs rätselhafte Gemälde verführen und fangen den Betrachter immer wieder ein.

Über Anh Duong

Anh Duong wurde in Bordeaux, Frankreich, als Tochter eines vietnamesischen Vaters und einer spanischen Mutter geboren. Sie studierte Architektur an der Ecole des Beaux-Arts in Paris und tanzte bei der Franchetti Academy of Classical Dance. 1988 begann sie parallel mit einem Umzug nach New York zu malen.

Ihre einzigartige Perspektive wird nicht zuletzt von ihrer erfolgreichen Modelkarriere beeinflusst, in der sie mit den renommierten Fotografen Peter Lindbergh, Herb Ritts, Francois Halard und Patrick Demarchelier arbeitete, um nur einige zu nennen. Sie erscheint in zahlreichen Publikationen wie Vogue, Elle und Architectural Digest.

Bei ihren Selbstportraits konzentriert sie sich so auf ihr Thema, das sie Maltechnik selbst fast vergisst. Ihre Konzentration gilt gänzlich dem Porträt und hauptsächlich dem Selbstporträt, das sie täglich als Tagebuch gemalt hat.

Zu den früheren Aufträgen zählen Porträts für prominente Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, darunter Susan Sarandon, Anjelica Houston, Diane von Fürstenberg, Domenico Dolce, Vincent Gallo, Aby Rosen und Marie von Thurn sowie Taxis. Zuletzt entwarf sie ein Wandbild für das neugestaltete Museum in der Freiheitsstatue in New York.

Über die Galerie Gmurzynska

1965 in Köln gegründet, ist die Galerie Gmurzynska seit über 50 Jahren eine der führenden internationalen Kunstgalerien, die sich sowohl auf Meisterwerke der klassischen Moderne als auch Nachkriegskunst spezialisiert hat. Die Galerie Gmurzynska ist weiterhin die wichtigste Galerie für Künstler der russischen Avantgarde und der frühen Abstrakten Kunst des 20. Jahrhunderts. Das Programm der Galerie ist darauf ausgerichtet, Ausstellungen historisch wichtiger Künstler des 20. und 21. Jahrhunderts zu zeigen, begleitet durch die Publikation wissenschaftlicher Begleitkataloge.

 

 

täglich 11:00 -17:00 Uhr

Zürich

28.07.2021
ANTONY GORMLEY

Das SCHAUWERK Sindelfingen zeigt ab 13.06.2021 eine umfangreiche Einzelausstellung des britischen
Bildhauers Antony Gormley (*1950 London). Ausgezeichnet mit dem Turner Prize und dem Praemium
Imperiale zählt er zu den wichtigsten Künstlern der Gegenwart. Mit rund 30 Werken aus der Sammlung
Schaufler und aus dem Studio des Künstlers – darunter Arbeiten, die bisher nie öffentlich zu sehen waren –
ist es die bedeutendste Werkschau Gormleys, die je in Deutschland zu sehen war.

 

Zentrales Thema von Gormleys Schaffen ist der Mensch und seine Beziehung zum Raum. Ausgehend von
seinem eigenen Körper, den er als Material, Werkzeug und Motiv nutzt, zeigt er Figuren in unterschiedlichen
Zuständen: Enthüllung, Isolation, Herausschälen und Wachstum sind in der Ausstellung zu finden. Frühe
Skulpturen, wie die Bodenarbeit FLAT TREE (1978) und ONE APPLE (1982), zeigen Gormleys Interesse an Zeit
und ihrer Darstellung. 

 

Einige Werke sind umschlossen, andere offener und durchlässiger. Die fortwährende Infragestellung, wo ein
Körper beginnt und wo er endet, wird in Skulpturen erkundet, die sich von der Leere zur Masse entwickeln,
von der Linie zur Fläche, von der geradlinigen zur organischen Form und Struktur: von der fast gewichtslosen
linearen „Zeichnung im Raum“ bei FLARE II (2008) über die dichte Masse von CUMULATE (BREATHE II)
(2018) bis zur raumgroßen abgeschlossenen Dunkelheit von HOLD (2016). Drei großformatige
architektonische Werke – ROOM (1980), HOLD (2016) und MURMUR (2014) – stehen im Mittelpunkt der
Ausstellung und vermitteln zwischen dem individuellen Raum des Körpers und dem kollektiven Raum.

 

Nach der pandemiebedingten Verschiebung des Projekts im letzten Jahr, äußert sich der Künstler nun
begeistert über die Umsetzung ab Juni 2021: „Es freut mich, diese Ausstellung in den einzigartigen
ehemaligen Industriehallen des SCHAUWERK Sindelfingen zu machen. Die Räume sind großzügig, offen und
mit einem natürlichen Licht von oben erfüllt.“

Die Ausstellung zeigt Gormleys Transformation der Skulptur von rein materiellen und formalen Fragen hin zu
einer Erkundung des Lebens selbst. „Unser eigener Körper und seine Beziehung zu den ausgestellten Werken
ist ebenso Thema wie die Arbeiten selbst: der Körper als Behältnis, als Energiefeld, als Aggregat von Teilen, als
provisorischer Stapel, als Masse, als neuronales Netzwerk.” (Antony Gormley)

Di, Do 15:00-17:00 Uhr (öffentliche Führung) Sa, So 11:00-17:00 Uhr

Sindelfingen

28.07.2021
HfG Ulm

Mit der Ausstellung „HfG Ulm: Ausstellungsfieber“ widmet sich das HfG-Archiv dem Zusammenhang von Design und Ausstellungen. Die Präsentation ermöglicht einen neuen Blick auf die Designhochschule im internationalen Kontext. Im Mittelpunkt steht erstmals die Ausstellungstätigkeit der Hochschule, die wesentlich zu ihrer weltweiten Wahrnehmung beitrug.

Die zahlreichen Schul- und Auftragsausstellungen, die zwischen 1953 und 1968 von der HfG konzipiert und im In- und Ausland präsentiert wurden, finden besondere Beachtung. Unveröffentlichte Quellentexte und historisches Material, darunter Ausstellungsstände, Systementwürfe sowie Fotografien, veranschaulichen die Entwurfs- und Ausstellungspraxis der HfG. Otl Aicher spielte dabei in Theorie und Praxis eine maßgebliche Rolle. Besucher*innen sehen sich zurückversetzt in die 1950er und 60er Jahre, die Zeit eines grassierenden „Ausstellungsfiebers“, wie ein Zeitgenosse kommentierte. Nahezu jeder Bereich des alltäglichen Lebens wurde gestaltet und in Ausstellungen und auf Messen vorgestellt. Zu diesem Ausstellungsfieber trug die HfG wesentlich bei. Die Präsentation stellt diesen Anteil an der weltweiten Entwicklung erstmalig in den Fokus.

Als eine der einflussreichsten Gestaltungshochschulen des 20. Jahrhunderts war die HfG Wegbereiterin für das heutige Verständnis von Design als interdisziplinärer Praxis. Ihre Vorstellung von demokratischer Gestaltung, die sich im sogenannten „ulmer modell“. manifestiert, trägt die HfG über zahlreiche Ausstellungen in die Welt. Sie nutzte hochschulinterne Ausstellungen und Messeauftritte für große Firmen wie Braun, BASF oder SONOR als Experimentierfeld, um Ausstellungssysteme zu konstruieren und zu testen. Industriell gefertigte Messe- und Ausstellungssysteme etablierten sich in den 1960er Jahren zum Standard, die Ausstellungen der HfG tragen einen wichtigen Teil zu dieser Entwicklung bei.

Die Ausstellung „HfG Ulm: Ausstellungsfieber“ bildet den Abschluss des von der VolkswagenStiftung geförderten vierjährigen Forschungsprojekts „Gestaltung ausstellen. Die Sichtbarkeit der HfG Ulm“, das vom HfG-Archiv Ulm, von der Hochschule Pforzheim und der Folkwang Universität der Künste Essen gemeinsam getragen wird.

Di bis Fr 11 bis 17 Uhr, Sa und So 11 bis 18 Uhr

Ulm

28.07.2021
Albert Leo Peil

Erstmals wird in der kunst galerie fürth das bislang unentdeckte Werk des Zeichners Albert Leo Peil in einer umfassenden Ausstellung gewürdigt und einem breiten Publikum vorgestellt.
Albert Leo Peil (*1946 Blankenfelde, †2019 Lauf/Peg.) kam in den 1960er Jahren in die fränkische Kleinstadt Lauf an der Pegnitz. Er lernte Dekorateur und studierte später für kurze Zeit an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg. Die Versuche, seine Kunst einem breiteren Publikum bekannt zu machen, fruchteten zu Lebzeiten nicht. Hinter seinem exzentrischen Äußeren, das er etwa durch kostümartige Kleidung kultivierte, verbarg sich ein in Sprachen, Literatur und mythologischen Themen gebildeter Mann und zugleich ein ebenso virtuoser wie sensibler Zeichner.
Albert Leo Peil hinterließ ein immenses, hunderte Zeichnungen umfassendes Werk, das vermutlich ausnahmslos in seiner Mietwohnung entstanden ist und das er über Jahrzehnte zu einer atemberaubenden Perfektion trieb. Peil entwickelte eine Art zeichnerischen Pointilismus, bei dem sich aus feinsten Punkten, Kringeln und Linien die Motive formieren und bei dem sich wie von selbst das Blatt zu füllen scheint.
Im Zentrum der meisten Zeichnungen steht eine maskuline, im Profil gezeigte Halbfigur, die der Künstler in stilisierter und idealisierter Form darstellt und die er zum Träger von Virilität sowie von sexueller und kreativer Potenz macht. Die Blätter sind darüber hinaus voll symbolträchtiger Chiffren und handschriftlicher Notate mit unzähligen Verweisen in die Welt der Kreativität und elementarer Empfindungen. Albert Leo Peil schuf in seinen Zeichnungen eine Art Gegenwelt, ein stilisiertes Ideal, in dem er die Verschmelzung der Bereiche von Mode, Kunst, Musik und Literatur ins Bild setzt. Selbst die Rückseiten füllte und reicherte der Künstler mit seinen Ideen an. Sie spiegeln wie die durchgezeichneten Vorderseiten Momente von Bewunderung, Sehnsüchten und Schmerz.

Die Städtische Galerie zeigt die Ausstellung im Rahmen der 6. Biennale der Zeichnung der Metropolregion Nürnberg und in Kooperation mit dem Stadtarchiv Lauf an der Pegnitz sowie Delmes & Zander, Cologne, die zahlreiche Leihgaben zur Verfügung stellen.

Abb.: Albert Leo Peil, Modemeister Stamm zu Nürnberg Junior (Maison des Modes), 1989, Tusche und Farbstift auf Papier, 32 x 24 cm, Foto: kunst galerie fürth

Mi-Sa 13-18 Uhr So und Feiertag 11-17 Uhr

Fürth

28.07.2021
Philipp Franz von Siebold – Flora Japonica (1835-1870) gestern und heute

 


In einem prachtvoll illustrierten Tafelwerk – der ‚Flora Japonica‘ – stellte Philipp Franz von Siebold ab 1835 die Pflanzenwelt Japans umfassend vor. Viele, uns heute wohlvertraute Blumen, Büsche und Bäume hat der Würzburger Forscher aus Fernost erstmals in den europäischen Gartenbau eingeführt – zu einer Zeit, als „Blumisten“, Züchter und Parkbesitzer um Exotik wetteiferten. Die Entstehungsgeschichte des kostspieligen Druckprojekts von der getrockneten Originalpflanze über kunstvolle Aquarellskizzen bis hin zur handkolorierten, großformatigen Lithographie ist nicht weniger faszinierend als der Blick der Zeitgenossen auf die Schönheit der bis dahin weitgehend unbekannten Natur Japans. Doch auch heute noch inspirieren Siebolds botanische Tafeln wie auch die lebenden Pflanzen selbst Künstlerinnen und Künstler aus aller Welt, etwas von deren Zauber und natürlicher Ästhetik einzufangen.

Die Würzburger Ausstellung mit zahlreichen Leihgaben aus privaten und öffentlichen Sammlungen ist im Siebold-Museum in der Frankfurter Straße 87 zu sehen. Das Museum ist täglich außer Montag von 14.30 bis 17.30 Uhr geöffnet.

An den Wochenenden und auf Anfrage gibt es Führungen durch die Ausstellung. Ein Ausstellungskatalog ist in Vorbereitung.

Würzburg

28.07.2021
14:30 Uhr
Germanenmythos und Kriegspropaganda. Der Illustrator Wilhelm Petersen (1900–1987)

National-konservativ geprägt, orientierte Wilhelm Petersen sich bereits in den 1920er Jahren an völkischen Ideologien. 1933 trat er in die NSDAP ein. Durch Alfred Rosenberg massiv gefördert, wurden seine Werke in Ausstellungen, als Illustrationen und Kunstdrucke vermarktet und von führenden Nationalsozialisten erworben. Seine Bildmotive prägten die Vorstellung von vor- und frühgeschichtlichen Germanen und „nordischen Idealfiguren“. 1938 verlieh ihm Adolf Hitler den Professorentitel. Als Kriegszeichner der Waffen-SS trugen Petersens Zeichnungen dazu bei, den Mythos der Waffen-SS als kämpferische Elite zu verbreiten. Nach dem Krieg wurde er als einer der Zeichner der Igelfigur „Mecki“ für die  Zeitschrift „Hör Zu!“ bekannt. Bis zu seinem Tod 1987 distanzierte sich Wilhelm Petersen nicht von seiner Rolle als NS-Künstler, sondern blieb im Netzwerk ehemaliger Nationalsozialisten und Mitglieder der Waffen-SS fest verwurzelt.


Im Burgsaal der Wewelsburg
Eintritt frei

Di bis Fr 10-17 Uhr; Sa, So und Feiertage 10-18 Uhr; Mo geschlossen

Büren-Wewelsburg

28.07.2021
Zheng Bo

Als In House: Artist in Residence 2020 beschäftigte sich der Künstler und Theoretiker Zheng Bo mit der Frage, wie Pflanzen Politik machen. Seine Ausstellung "Wanwu Council 萬物社" knüpft 2021 an die Themen an, die Zheng Bo während seines einjährigen Aufenthalts im Gropius Bau entwickelt hat.

Der daoistische Begriff Wanwu lässt sich als „zehntausend Dinge“ oder „Vielzahl von Ereignissen“ übersetzen und steht so für die unendlichen Möglichkeiten des Lebens in all seinen Formen. Im Rahmen der Ausstellung wird das erste Kapitel seines in Berlin und Brandenburg gedrehten Films "The Political Life of Plants 植物的政治生活" (2021) zu sehen sein, der Gespräche mit Ökolog*innen dokumentiert und mit experimentellen Szenen kombiniert. Die Serie "Drawing Life 寫生" (2020–21) versammelt Zeichnungen von vermeintlichem Unkraut und Bäumen, denen Zheng Bo in den 24 Halbmonaten des Lunisolarkalenders begegnet ist. Die Praxis des regelmäßigen Zeichnens zielt darauf ab, sich diesen verwandten Wesen anzunähern. "Wanwu Council 萬物社" setzt diese Annäherung fort: Die Ausstellung wuchert über den Gropius Bau hinaus in den „Gropius Hain“, wie Zheng Bo die Gemeinschaft von Platanen auf der Westseite des Gebäudes nennt.

Kuratiert von Stephanie Rosenthal mit Clare Molloy

Freitag bis Mittwoch 10:00 bis 19:00, Donnerstag 10:00 bis 21:00, Dienstag geschlossen

Berlin

28.07.2021
DARAUF HABEN WIR GERADE NOCH GEWARTET

Lange waren sie abgetaucht. Nun wagen sie sich wieder an die Oberfläche. Hat sich die Welt sehr verändert, gehören sie da noch hinein? Und passt die Welt noch zu ihnen? Ein bisschen fremd kommt sie ihnen schon vor, aber das kann auch an der Zeit liegen, die vergangen ist. Oder die Gewohnheit hat einfach ein bisschen Migräne.

Voll Neugier und Erwartungen macht sich die Expedition auf den Weg, kein Hindernis hält sie auf. Sie singen gegen den Lärm an und für die Sehnsucht, und sie versuchen dahinterzukommen, was wohl ihre Aufgabe sein könnte. Aber anscheinend kann ihnen da niemand wirklich weiterhelfen. Also machen sie sich selbst auf die Suche nach ihrer Erinnerung und schlagen sich durchs Dickicht, überqueren gefährliche Straßen und klettern auf große Tiere. Und ohne es zu merken, kommen sie ihrem Ziel immer näher.

mit Irene Rovan, Sophie Wendt, Helmut Dauner, Axel Röhrle
und als Gäste Ines Honsel, Marion Niederländer, Julia Kohlmann, Arno Friedrich

Regie Lorenz Seib
Kamera und Schnitt Pius Neumaier
Ausstattung Claudia Karpfinger, Katharina Schmidt
Ton Tom Holderried

Produktion TamS Theater e.V.

mit freundlicher Unterstützung durch das
Kulturreferat der Landeshauptstadt  München

Das TamS meldet sich zurück. Mit einem Film oder besser gesagt mit einer kleinen Serie. Sechs Folgen, jede gute drei Minuten lang, erzählen die Reise einer seltsamen Gesellschaft durch eine melancholische Welt.

Schon seit März setzte sich das künstlerische Team im TamS zusammen, um zunächst ohne Ziel zu überlegen, wie es in dieser Situation weitergehen soll und kann. Was ist die Form, welche Möglichkeiten gibt es und welche Themen stehen auf der Tagesordnung, jenseits von Inzidenz und Quarantäne. In regelmäßigen Treffen entwickelte das Ensemble die Idee zu „Darauf haben wir gerade noch gewartet“. Und so erzählt die Serie auch etwas über die Rückkehr der Kunst in ihre alten Räume, das Herantasten und auch über die Fremdheit und die Zögerlichkeit. Es ist ja nicht so, dass wir einfach weitermachen können wir bisher. Die Welt ist anders, und wir auch.

Von 24. bis 29. Juni erscheint jeden Tag um 12 Uhr
eine neue Folge auf

www.tamstheater.de und auch vimeo , https://www.instagram.com/tamstheater/ und facebook

ab 24. Juni um 12 Uhr online

München

28.07.2021
Die Galerie der Straße / Die montierte Stadt

Die Galerie der Straße - Plakatkunst von Picasso zu Pollock
Die Ausstellung „Die Galerie der Straße – Plakatkunst. Von Picasso zu Pollock“ vereint 90 Plakate, mit denen in den 1950er- bis 1980er-Jahren Präsentationen von großen Künstlern wie Marc Chagall, Henri Matisse, Joan Miró und Pablo Picasso beworben wurden. Auch die amerikanische Avantgarde ist mit Jackson Pollock und Keith Haring in der Schau vertreten. Die farbenfrohen Werke der Sammlung KÖNA werden erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Sie entstanden vornehmlich als Lithografien in der Pariser Druckerei Mourlot, die auch eine Dépendance in New York eröffnete.  Mit französischen, amerikanischen und deutschen Werken widmet sich die Ausstellung dem Plakat als eigentümlichem Mischwesen zwischen der Welt der Kunst und der Welt des Kommerzes.

Die Wiege des künstlerisch gestalteten Plakats steht im Paris der Belle Époque. Schon in den 1890er-Jahren wird es zum begehrten Sammlerobjekt. Entsprechend der französischen Bezeichnung für diesen Werbeträger („Affiche“) kommt es sogar zu einem Plakatwahn (Affichomanie). Die Begeisterung für dieses Medium steckt schon bald den Rest Europas und die USA an. Es werden Plakatkunstausstellungen veranstaltet und Preise ausgelobt. Auch im 20. Jahrhundert bleibt Paris mit seinen auf künstlerische Grafik spezialisierten Druckereien die führende Metropole der Plakatkunst.

Plakate, so stellte einst der deutsche Philosoph und Schriftsteller Max Wiese fest, sind Netze, in denen sich unsere Wünsche verfangen sollen. In diesem Sinne gibt es viel Verfängliches in der Ausstellung zu sehen.

Die montierte Stadt - Von Fernand Léger bis Sergei Eisenstein
Elektrisches Lichtspektakel und dröhnender Verkehr, schier unendliches vertikales Wachstum von Wolkenkratzern, die Verschmelzung von Arbeits- und Freizeitraum und die generelle Beschleunigung des Lebens: In den 1920ern-Jahren übten die urbanen Architekturen in den Metropolen New York, Paris, Berlin und Moskau zunehmend einen Angriff auf die Sinneswahrnehmung ihrer Bewohner aus. Die Studioausstellung „Die montierte Stadt – Von Fernand Léger bis Sergei Eisenstein“ vereinigt 14 Filme, Foto- und Malerbücher von Künstlern wie Sergei Eisenstein, Fernand Léger, Erich Mendelsohn und Lázló Moholy-Nagy, die auf eindrucksvolle Weise eine neue Ästhetik der urbanen Raumwahrnehmung demonstrierten. Im Rahmen der Ausstellung lädt das Picasso-Museum mit Leihgaben aus Bibliotheken, Antiquariaten und Privatsammlungen zu einer künstlerischen Zeitreise in die Weltmetropolen der Goldenen Zwanziger ein.

Durch die Medien der Moderne – Fotografie und Film – und ihre revolutionären technisch-ästhetischen Verfahren entstand eine neue Ästhetik des Sehens in der Großstadt. Der russische Filmpionier Sergei Eisenstein entwickelte in diesem Zusammenhang eine einflussreiche Theorie der filmischen Montage, die er als Produkt des Urbanismus beschrieb, begrifflich verortet „halb in der Sphäre des Produktionsbetriebes, halb in der Sphäre der Music Hall.“ Die Vertreter dieser neuen Raumwahrnehmung propagieren einen völlig neuen Künstlertypus, der sich als Ingenieur einer technischen Avantgarde, einer neuen Zeit und eines neuen Sehens begreift.

Die Ausstellung veranschaulicht auf dialogische Art und Weise das Gestaltungsprinzip der filmischen und fotografischen Montage urbaner Sinneseindrücke.

Di-So: 10-18 Uhr, feiertags geöffnet

Heinz Mack

Heinz Mack
Skulpturen
4. Juli 2021 bis 2. Januar 2022

Heinz Mack feiert in diesem Jahr seinen 90. Geburtstag. Der Skulpturenpark Waldfrieden ehrt ihn mit einer Ausstellung, die Macks Schaffen in seiner vielfältigen Beziehung zu Licht, Bewegung und Raum würdigt. Die Ausstellung bezieht nicht nur das Freigelände des Parks an besonders markanten Punkten ein, sondern nutzt zugleich auch alle drei Austellungshallen. Sie wird von Heinz Mack und Tony Cragg gemeinsam kuratiert.

Am 8. März dieses Jahres feierte Heinz Mack, Mitbegründer der Gruppe ZERO, seinen 90. Geburtstag. Der Skulpturenpark Waldfrieden ehrt den großen Maler und Bildhauer aus diesem Anlass mit einer Ausstellung, die ausschließlich seinem plastischen Schaffen gewidmet ist. In seinen drei Ausstellungshallen und im offenen Gelände präsentiert der Skulpturenpark 50 Skulpturen Heinz Macks, darunter zahlreiche Arbeiten, die bislang noch nie öffentlich gezeigt wurden. Auch wenn man rückschauend längere Zeiträume ins Auge fasst, wird die Ausstellung eine der großen Werkschauen des Künstlers.

Für Heinz Mack haben Kunstwerke neben der Erscheinung, mit der sie sich dem Auge des Betrachters präsentieren, ein Innenleben, dessen Eigenheiten die Philosophie erschließt. Er selbst sagt dazu: „Das Irritierende, Rätselhafte, Wunderbare, welches in der Kunst sichtbar wird, zeigt sich auf den Oberflächen. Wo sollte es sich sonst zeigen? Dasjenige, welches in der Kunst nicht erklärbar ist, verbirgt sich unter diesen Oberflächen …“. In diesem Sinne sieht Mack in Raum, Zeit und Licht konstituierende Faktoren plastischer Kunst. Über das rein Phänomenologische hinausgehend bedingt aber vor allem das Licht nicht nur die materielle Erscheinung des Kunstwerks. Es gewinnt für ihn darüber hinaus eine besondere Strahlkraft, die weit ins Metaphysische reicht, indem Licht auch die „entmaterialisierte“ Energie seiner Skulpturen wahrnehmbar macht.

Vor diesem Hintergrund bietet der Skulpturenpark Waldfrieden vor allem für die noch nie öffentlich gezeigten Arbeiten des Künstlers einen besonderen Rahmen, zumal Heinz Mack es schon immer für eine der wichtigsten Aufgaben plastischer Kunst hielt, Natur- und Kunstschönes in Verbindung zu bringen.

11-17 Uhr

Wuppertal

28.07.2021
Marlene Dietrich – Die Diva. Ihre Haltung. Und die Nazis.

Marlene Dietrich war der erste deutsche Weltstar. Wer kennt sie nicht als Lola aus dem Filmklassiker „Der blaue Engel“ oder hat nicht schon einmal „Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt“ gehört? Bis heute verbinden sich mit ihr viele schillernde Bilder: Sexsymbol und Mutter, Schauspielerin und Sängerin, Ehefrau und Geliebte, Kunstfigur und Stilikone, Weltstar und Diva.

Unzählige Ausstellungen und Publikationen rund um den Globus beleuchteten mit höchst unterschiedlichen Perspektiven das Phänomen Marlene Dietrich. Sie machten eine Frau sichtbar, die ihre Zeit verändert hat und nicht nur mit langen Beinen, rauchiger Stimme und laszivem Blick Männern wie Frauen den Kopf verdrehte.

Einen weniger beachteten Bereich ihres Lebens bildet ihre entschiedene Haltung gegenüber den Nationalsozialisten und ihr angespanntes Verhältnis zu ihrer Heimat nach 1945.

Marlene Dietrich mied seit der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten ihre Heimat Deutschland. Sie ließ sich auf keine Zusammenarbeit mit den Nazis ein und unterstützte stattdessen deutsche Emigranten. 1939 wurde sie aus Überzeugung US-amerikanische Staatsbürgerin. Seit 1942 warb sie Kriegsanleihen für die USA ein und ging 1944 für die US-amerikanische Truppenbetreuung nach Europa. Dies wurde ihr noch 1960 bei ihrer Deutschland-Tournee von Teilen der Öffentlichkeit vorgeworfen. Marlene Dietrich kehrte danach nur noch selten in ihre Heimat zurück. Mitte der 80er Jahre nahm die Diva Kontakt mit Beate und Serge Klarsfeld auf, deren Leistungen als „Nazijäger“ sie bewunderte.

Die von der Gedenkhalle Oberhausen mit Unterstützung der Marlene Dietrich Collection Berlin realisierte Wanderausstellung rekonstruiert die ablehnende Haltung der Dietrich zum Nazi-Regime und ihr Verhältnis zu Deutschland über einen Zeitraum von mehr als 60 Jahren anhand zahlreicher Dokumente, Fotos, Presseartikel und Filmmaterialien. Die Ausstellung folgt dabei dem Lebensweg des Weltstars von Deutschland in die USA, zu den Schauplätzen des Zweiten Weltkriegs bis zurück ins Nachkriegsdeutschland und weiter nach Polen, Israel und schließlich Paris, wo sie 1992 verstarb.

Di bis Fr von 10 bis 13 Uhr und 15 bis 17 Uhr, Sa und So von 11 bis 17 Uhr, Mo geschlossen

Osnabrück

28.07.2021
Sonnendeck – bunt verrückt

Jutta Becker, Karin Flurer-Brünger: Keramik; Rose Schrade: Objekte;

Susanne Högner, Gabriele Heinz, Leonore Jock: Schmuck;

Ursula Achten: Papier;

Christina Schneider, Zdenka Brock: Textil;

Helga Weilacher-Stieler: Schals; Heike Ehrath: Kissen

 

Vernissage am Samstag, 10.07.2021 von 14 bis 17 Uhr

Einführung: Individuelle Führungen durch anwesende Künstlerinnen

Musikalische Begleitung 16.00 Uhr: Ela Rosenberger, Flöte

Mi bis Fr 17.00 – 19.00 Uhr Sa und So 14.00 – 16.00 Uhr

Karlsruhe

28.07.2021
Offener Prozess

Die Ausstellung ist eingebunden in das interdisziplinäre Projekt „Kein Schlussstrich. Jena und der NSU-Komplex“, das ein umfangreiches Programm aus Inszenierungen, Ausstellungen, Konzerten und musikalischen Interventionen im Öffentlichen Raum, Lesungen, Diskussionen, Workshops u.v.m. umfasst. Diese Initiative soll in erster Linie die Perspektiven der Opferfamilien und (post-)migrantischen Communities in den Fokus der Öffentlichkeit rücken.

Diese Präsentation ist Bestandteil der ersten Etappe, welche unter der Überschrift #1 Wer hört wen? Aufklärung und Klarheit“ zusammengefasst ist und wurde realisiert in Zusammenarbeit mit dem ASA-FF e.V.

 

Dienstag – Sonntag 10 – 17 Uhr Montag geschlossen

Jena

28.07.2021
DU LEBST NUR KEINMAL

Inszenierung, Provokation, Tabubrüche, Gewalt – die Werke des Paares Uwe Lausen (1941–1970) und Heide Stolz (1939–1985) sind in den 1960er Jahren ohne Entsprechung. Die Fotografien von Stolz und die Leinwände von Lausen erzählen von der Rolle des Individuums im sich wandelnden gesellschaftlichen Kontext, aber auch von engem künstlerischen Austausch und gegenseitiger Beeinflussung. 

 

 

Mi-Fr 14 bis 17 Uhr, Sa/So 11 bis 17 Uhr

Neumarkt

28.07.2021
Großer Bücherflohmarkt in der Bibliothek

Zum Verkauf stehen Bücher, DVDs, CDs, Spiele und Zeitschriften zu Schnäppchenpreisen. Veranstalter: Bibliothek / Eintritt frei

Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag 10 - 12:30 Uhr | 15 - 18 Uhr 10 - 12:30 Uhr | 15 - 18 Uhr geschlossen 10 - 12:30 Uhr | 15 - 18 Uhr 10 - 12:30 Uhr

Lilienthal

28.07.2021
Systhema. Positionen des Konkreten

Frank Badur | Andreas Brandt | Stefanos Gazis | Johannes Geccelli | Kristin Gerber | Thomas Kaminsky | Jan Kotik | George Rickey| Christian Roeckenschuss | Klaus J. Schoen | Peter Sedgley | Rudolf Valenta

Malerei, Graphik, kinetisches Objekt

Eine Kooperation mit der Sammlung Grauwinkel, Kleinmachnow

1974 unter dem Namen „System“ gegründet, ist „Systhema“ die Antwort von 12 Berliner Künstlern, darunter eine Künstlerin, „auf einen Mangel“ inmitten realistischer Tendenzen der damaligen Zeit. „Abstrakte Kunst, vor allem die tendenziell systematisch-konstruktive bis technoid-kinetische, hat es schwer …“, schreibt Karl Ruhrberg im schmalen Katalog, der eine Ausstellung der Gruppe in Bern 1978 begleitete. Was einst als konkrete Utopie begann, ist heute Kunstgeschichte. In Brandenburg ist eine international beachtete Sammlung konkreter Kunst beheimatet. Sie ist Leihgeber und Vermittler von Werken und Dokumenten, die lange nicht mehr gezeigt wurden und mit dieser Rückschau neu zu entdecken sind.

Di-So 12-17 Uhr

Potsdam

28.07.2021
28.07.2021 | ORGELKONZERT | Andreas Köhs, Orgel

Mittwoch, 28.07.2021, 19:00 Uhr,
Dreikönigskirche Frankfurt am Main

Orgelkonzert
zum 271. Todestag von Johann Sebastian Bach
am 28. Juli 1750

Nicolaus Bruhns (1665-1697)
Praeludium e-moll (groß)

Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Concerto a-moll, BWV 593
- ohne Satzbezeichnung - Adagio senza Pedale a due Clav. - Allegro
Toccata, Adagio und Fuge C-Dur, BWV 564

Ernst Friedrich Richter (1808-1879)
Fantasie und Fuge a-moll, op. 19

Andreas Köhs | Orgel
www.andreas-koehs.de

 

Weitere Informationen:

Zum Gedenken an den Todestag von Johann Sebastian Bach am 28. Juli 1750 lädt die Frankfurter Dreikönigsgemeinde traditionell zu einem festlichen Orgelkonzert am Mittwoch, dem 28. Juli 2021, um 19:00 Uhr, in die Dreikönigskirche am Sachsenhäuser Mainufer, ein.

Dreikönigskantor Andreas Köhs wird im ersten Orgelkonzert nach dem erneuten Corona-Shutdown auf der Schuke-Orgel der Dreikönigskirche, einem der klangschönsten und in seiner Disposition insbesondere für barocke Orgelmusik hervorragend geeigneten Instrumente des Rhein-Main-Gebietes, ein fulminantes Programm zu Gehör bringen. 

Er interpretiert in seinem Konzertprogramm Werke von Nicolaus Bruhns (1665-1697), Johann Sebastian Bach (1685-1750) und Ernst Friedrich Richter (1808-1879). 

Zu Beginn ist das große Praeludium e-moll von Nicolaus Bruhns, einem Schüler von Dietrich Buxtehude, zu hören, einer im  „Stylus Phantasticus“ komponierten norddeutschen Orgeltoccata. Johann Sebastian Bach, der dieses Werk abgeschrieben hat, ist es überhaupt zu verdanken, dass dieses großartige Werk Bruhns‘ überliefert ist. 

Dann steht mit dem Concerto a-moll, BWV 593, eine Transkription Johann Sebastian Bachs auf dem Programm, die Bach basierend auf einem Konzert für 2 Violinen von Antonio Vivaldi geschaffen hat. Aus Bachs Weimarer Zeit stellt Kantor Köhs die Toccata, Adagio und Fuge in C-Dur, BWV 564, vor, eine großartige konzertante und virtuose Orgelmusik des Großmeisters und berühmtesten Leipziger Thomaskantors. 

Ernst Friedrich Richter war Schüler des Thomaskantors Christian Theodor Weinlig und später (1843) einer der Dozenten am neugegründeten Leipziger Konservatorium. Er wirkte als Universitätsmusikdirektor und Organist in fast allen Leipziger Innenstadtkirchen. Schließlich wird Richter 1868 Nachfolger von Moritz Hauptmann als Leipziger Thomaskantor und führt die bedeutende Kantorenschaft Johann Sebastian Bachs fort. Ernst Friedrich Richters groß angelegte Fantasie und Fuge a-moll, op. 19, bildet den Abschluss des Orgelkonzertes in Gedenken und als Hommage an Johann Sebastian Bach, dessen 271. Todestag am 28. Juli begangen wird.


Tickets: 10 Euro | ermäßigt 5 Euro |
Nur Abendkasse | freie Platzwahl auf markierten Plätzen

Einlass nur für Geimpfte oder Genesene oder Getestete.
Kontaktdaten werden erhoben | Nutzung der "Luca-App" ist möglich

Bitte Infektionsschutzkonzept der Gemeinde beachten!

Frankfurt am Main

28.07.2021
19:00 Uhr
Das Zweite Gesicht

Meersburg verwandelt sich ab Ende Juli in eine begehbare Museumslandschaft. In der Kooperationsausstellung „Das Zweite Gesicht“ widmen sich drei Orte zugleich dem faszinierenden Wechselspiel menschlicher Rollen und Identitäten: das Neue Schloss, die Galerie Bodenseekreis im Roten Haus und das vineum bodensee. Jeder Ausstellungsort entwickelt seine eigene, charakteristische Vision zum Thema. Zwischen Installation und Videokunst, Malerei und Skulptur, Fotografie und Film bewegt sich der gemeinsame Inszenierungsbogen. Künstlerisch gestaltete Bilder laden das Publikum ein zu einer inneren Reise in die Tiefen menschlichen Bewusstseins.

 

11-18 Uhr

Meersburg

28.07.2021
Drei Lügen zu viel!
Das neue STACHELSCHWEINE -Programm
„Drei Lügen zu viel!“
Wir schreiben das Jahr 2022. Corona ist überwunden. Doch schon
droht eine neue Gefahr! Drei Menschen in einem Geheimbunker am
Potsdamer Platz, tief unter der Erde, ausgewählt von Angela Merkel
selbst, sollen die Welt retten. Und es muss schnell gehen. Denn das
Desaster scheint unaufhaltsam. Ehen sind bereits tausendfach
zerbrochen, Weltkonzernen droht die Pleite, die „Tagesschau“ muss
abgeschaltet werden und Markus Söder will Bayern in die
Unabhängigkeit führen. Denn eine neue gefährliche Krankheit breitet
sich aus: Das Wahrheitsvirus. Die Opfer verlernen alles, was
zivilisierte Menschen im Leben benötigen: Schummeln, Schwindeln,
Flunkern, Lügen und Verschweigen. Sie müssen das Gefährlichste
überhaupt tun: Allem und jedem die Wahrheit sagen. Unsere Helden
arbeiten fieberhaft an einer Lösung. Ein Vier-Sterne-General, eine
Medizinnobelpreisträgerin, der CEO eines Weltkonzerns - waren leider
verhindert. Aber es gibt kompetenten Ersatz: Eine Neuköllner
Streifenpolizistin, ein Psychiater aus Mecklenburg-Vorpommern und
die Gleichstellungsbeauftragte für Britz-Buckow-Rudow. Sie haben
keine Ahnung und nur 24 Stunden, ehe das Virus Moskau,
Washington und Pjöngjang erreicht. Sie können sich nicht ausstehen,
die Geheimdienste sind hinter ihnen her, Olaf Scholz streicht ihr
Budget auf 56,50 Euro plus Verpflegungspauschale zusammen, und
dann fällt auch noch das Gratis-WLAN aus…

Neufassung des Erfolgsstücks „Gelogene Wahrheiten“ von Sören
Sieg und Frank Lüdecke.
Mit:
Jenny Bins
Mirja Henking
Steven Klopp
Regie und Bühne: Frank Lüdecke
Text: Frank Lüdecke/Sören Sieg
Musik: Sören Sieg
Fotograf Dirk Dehmel
Kulturbühne unter Strom - In Kooperation mit dem Verkehrsministerium Baden-Württemberg
PROGRAMM

SHOW
Livemusik von „THE NEWS”
Die passionierten Musikprofis der „Little Big Band” zaubern Genuss auf die Ohren – mitreißend, authentisch,
einzigartig. Ihr Können bewiesen sie bereits auf Tour mit Künstlern wie Sarah Connor, Paul Young, Alanah Myles, Laith Al-Deen, Chaka Khan, Johny Logan, Julia Neigel, u.v.m.

Comedy von „Oropax“
Präsentiert von den Stadtwerken Karlsruhe Oropax ist die VIP-Lounge des Lachens. Ihre Markenzeichen:
schnelle Sprechweise, ein Hang zu Kalauern, ausgefeilter Wortwitz und voller Körpereinsatz. Nun stimmen sich die beiden Brüder auf die Zukunft der Mobilität ein! ...und viele weitere Überraschungen!

IMPULS
„Blick in die Zukunft: Wohin bewegen wir uns mit der Elektromobilität?“ - YouTuber Robin Schmid von Robin.TV Die Zukunft der Mobilität ist ein spannendes und facettenreiches Gebiet, deren (Neu-)Gestaltung wir in diesen und kommenden Jahren hautnah miterleben. Das weiß auch Robin Schmid von Robin.TV, dem erfolgreichsten markenunabhängigen deutschen YouTube-Kanal zu Thema Elektromobilität.
In seinem Impulsvortrag bringt der YouTuber spannende Perspektiven und „Aha-Momente“ zur Mobilität von morgen auf die Bühne – und das aus Überzeugung, Leidenschaft und voller Temperament.

LIVE-TALK
Winfried Hermann, Verkehrsminister Baden-Württemberg Dr. Olaf Heil, Technischer Geschäftsführer Stadtwerke Karlsruhe Simon Tress, Bio-Koch, Genussbotschafter des Landes Baden-Württemberg und Werbegesicht sowie Fahrer des Opel Grandland X

Die „Kulturbühne unter Strom“ ist eine Open-Air-Veranstaltung für Elektrofahrzeuge. Einlass auf das Veranstaltungsgelände ist nur mit E-Fahrzeugen (Autos, Fahrräder, Lastenräder und Roller) möglich. Es dürfen nicht mehr Personen im Fahrzeug sitzen als offiziell zugelassen. Bitte haltet beim Einlass euer Ticket ausgedruckt oder in digitaler Form auf dem Smartphone bereit.


Wenn ihr mit Zweirad kommt, stehen für euch im vorderen Bereich unsere bestuhlten Lodges bereit. Auch innerhalb der einzelnen Lodges wird der Mindestabstand von 1,5m eingehalten. Unsere Lodges bieten euch also jede Menge Platz für ein einmaliges Veranstaltungserlebnis.

Bitte haltet euch vor Ort an die Abstandsregeln und tragt auf dem Weg zur Toilette oder zum Kiosk eine medizinische Maske.

Die Veranstaltung findet auch bei Regen statt. Lediglich bei starkem Unwetter kann es zu einem Abbruch der Veranstaltung kommen. Wenn ihr einen Platz in den Lodges gebucht habt, denkt bitte daran, euch gegebenenfalls ein Regencape einzupacken. Bitte verzichtet auf Rücksicht auf die Plätze hinter euch auf größere Regenschirme.

Damit ihr mit ausreichend Power an der Veranstaltung teilnehmen könnt, achtet bitte darauf, dass euer Auto ausreichend geladen ist, bevor ihr auf das Gelände fahrt. In der Nähe der Kulturbühne und im Karlsruher Stadtgebiet findet ihr Ladestationen – leider können wir hier jedoch keine freien Kapazitäten garantieren.


Es werden keine zusätzlichen Versand- oder Servicegebühren erhoben.

Einlass ab 16:30 Uhr
Strandbad Langener Waldsee - Tageskarte
Achtung: Die Zufahrt zum Strandbad mit dem KFZ ist nur mit einem gültigen Online-Parkticket möglich.
An den Kassen können keine Eintritts- oder Parktickets erworben werden. Sollte das Kontingent an Parkplätzen erschöpft sein, ist auch dann eine Anreise mit dem KFZ ohne gültigem Ticket nicht möglich.

Im Strandbad Langener Waldsee stehen 700 Parkplätze zur Verfügung. Ab 18.00 Uhr werden nach vorheriger Überprüfung weitere Parkplätze für Feierabendschwimmer freigeschaltet.

Grundsätzlich gelten die aktuellen AHA-Regeln.

Der Zeltplatz und die Wohnmobilstellplätze sind geschlossen.

Die Sonnensegel stehen jedoch nicht zur Verfügung, da hier die Gefahr besteht, dass sich viele Personen auf engem Raum konzentrieren. Die Beachvolleyballfelder, Tischtennisplatten, das Kletterschiff und die anderen Kinderspielgeräte können genutzt werden.

Der FKK-Bereich im Strandbad ist unter Einhaltung der Corona-Regeln uneingeschränkt nutzbar.

Die Rettungsinseln im Waldsee bleiben zugänglich, dürfen jedoch nur von maximal vier Personen gleichzeitig genutzt werden.

Der Waldseebus fährt in dieser Saison nicht, um die Gefahr von Gedränge in den Fahrzeugen auszuschließen.

Kein Anspruch auf Ersatz oder Kostenrückerstattung auch bei höherer Gewalt.

Keinen Eintritt zahlen Schwerbehinderte mit Merkzeichen B und deren Begleitperson, soweit eine Begleitperson im Schwerbehindertenausweis eingetragen ist. Es besteht eine Nachweispflicht vor Ort. Bei der Anreise mit einem KFZ muss trotzdem ein gültiges Online-Parkticket erworben werden. Ist kein Parkticket mehr verfügbar, ist die Anreise mit einem KFZ nicht möglich.

Der Badebetrieb endet um 20:30 Uhr
KÖRPERWELTEN Berlin - Facetten des Lebens
Die Ausstellung KÖRPERWELTEN Berlin widmet sich dem Thema "Facetten des Lebens". Sichern Sie sich Ihre Tickets für Ihren Besuch 2021!

Dr. Gunther von Hagens öffnet in seinen Körperwelten-Ausstellungen den menschlichen Körper und macht die fragilen, schützenswerten Strukturen des Lebens für medizinische Laien sichtbar. Gemeinsam mit Kuratorin Dr. Angelina Whalley zeigt er in der Ausstellung in Berlin-Mitte die Facetten des Lebens – zwischen Glück und Unglück, Druck und Ausgleich, Zufall und Fügung, Körperversessenheit und Körpervergessen sowie Maßlosigkeit und Bescheidenheit.

Das Museum öffnete 2015 seine Pforten in Berlin. Es ist am Alexanderplatz direkt vor dem Berliner Fernsehturm beheimatet. Seitdem haben die Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit einzigartige Plastinate zu bestaunen. Diese geben einen tiefen Einblick in das hochkomplexe Innere des menschlichen Körpers. So erhalten Interessierte ein detailliertes Wissen über Organfunktionen und häufige Krankheiten, all das leicht verständlich vermittelt. Durch die lebensnahen Posen wird ein unmittelbarer Bezug zu den Betrachtenden hergestellt. Was verbindet uns, was hält uns aufrecht und in Bewegung, was lässt uns lachen und lieben? Bei den KÖRPERWELTEN erhalten Sie Antworten auf diese und viele weitere Fragen. Machen Sie sich auf eine tief berührende und inspirierende Begegnung mit dem Leben bereit. Lassen Sie sich einen Besuch nicht entgehen und erleben Sie die Faszination der Plastination.

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The first BODY WORLDS museum presents unique plastinates that show the function of individual organs as well as common diseases. It gives insights into the highly complex and structures of the human bod and shows what connects us, keeps us upright and in motion and what makes us laugh and love.

Moreover, the Museum opens the visitors´ eyes to various facets that determine our existence: Gluttony & Restraint | Excess & Moderation | Chance & Fate | Pressure & Balance | Happiness & Unhappiness

Letzter Einlass 18:00 Uhr
FREEDOM CALL
Freedom Call ist aus der deutschen Melodic-Metal-Szene nicht mehr wegzudenken. Kein Wunder, denn mit ihrem Happy-Metal setzen sie sich seit dem Debütalbum „Stairway To Fairyland“ 1998 erfolgreich gegen alle Neider zur Wehr und begeistern mit mitreißenden Live-Shows.

Die Power-Metal-Veteranen um Sänger um Chris Bay leben für die Musik. Die genialen Riffs und hymnischen Melodien, durch die sie sich seit dem ersten Album auszeichnen, gepaart mit der Stimme Bays sorgten dafür, dass sie mindestens zu den TopTen der deutschen Metal-Bands zählen. Bevor sie 2010 zum ersten Mal auf Headliner Tour durften, teilten sie sich mit Größen wie Hammerfall oder Blind Guardian die Bühne. Und nachdem 2012 das siebte Album draußen war, wurde es auch Zeit für ein Best of. Mit den größten Hits von „Crystal Empire“ über „Dimensions“ bis hin zu „Land Of The Crimson Dawn“ wird alles dabei sein und die Halle wird beben. Dabei können Freedom Call nicht nur richtig gute Musik machen, auch die Texte sind durchdacht: Neben Geschichten aus ihrer Fantasywelt, setzen sie sich auch mit sozialkritischen Themen wie dem Klimawandel auseinander.

Freedom Call polarisiert. Aber wenn man die hymnischen Songs mit epischen Chören und keyboardlastigen Arrangements oder die düsteren Nummern, die sie wohl ebenso gut können, erst einmal gehört hat, dann kann man nicht anders, als vor diesen Jungs den Hut zu ziehen.

Einlass 18:00 Uhr
"Freiburger Jedermann" - 46. Rathaushofspiele
Für die 46. Rathaushofspiele und zum Stadtjubiläum 900+1 Jahre Freiburg wiederholen wir den Freiburger JEDERMANN!

Wir versetzen diesen Klassiker, der u.a. jedes Jahr bei den Salzburger Festspielen aufgeführt wird, nach
Freiburg ins Hier und Jetzt. Zum 900. Geburtstag der Stadt kehrt Konrad I. von Zähringen (verkleidet
als Bächleputzer) nach Freiburg zurück, um zu sehen, was aus seiner Stadt, der er 1120 das Marktrecht
gegeben hatte, geworden ist.
Dabei stößt er auf einen besonders geizigen Kaufmann, den Jedermann, der nichts für das Allgemeinwohl
zu tun scheint und sich nur auf Kosten der Bürger und der Stadt bereichert. Dann erscheint die Schöpfung. Diese wollte eigentlich den entlaufenen Konrad zurückholen und beschließt den Jedermann mit ins Jenseits zu nehmen.
Jedermann muss sich nun im Angesicht des Todes rechtfertigen: Was hat er in 900 Jahren aus der Stadt
gemacht, wie zahlt er den Kredit zurück? Was tut er für die in Not Geratenen, die Flüchtenden aus der
Fremde, was für die Bürger der Stadt. Was investiert er in deren Zukunft?
Nach Hugo von Hofmannsthal (1874-1929 in Wien), Bearbeitung von Dirk Schröter. Gefördert zum
Stadtjubiläum von der Stadt Freiburg und produziert vom Wallgraben Theater.
Regie: Poeschl & Effinger
Bühnenfassung: Hans Poeschl
Es spielen: Sybille Denker, Regine Effinger, Natalia Herrera,
David Köhne, Hans Poeschl, Christian Theil
Bearbeitung: Dr. Dirk Schröter

Einlass:20:30
Der perfekte Mann - Eine Laughstory - Kultur on the Beach
Komplett in den Wahnsinn treibt er seine Frau durch seine bloße Anwesenheit - Heinz Gröning alias der unglaubliche Heinzzzzzzz. Denn er weiß: „Ein Mann, der sich selbst überwunden hat ist stark. Ein Mann der es mit seiner Frau aufnimmt - der lügt. „Der PERFEKTE MANN“ ist Beziehung für Fortgeschrittene. Ein romantischer Abend über Rosen, Rotwein und Rrrrrrrrr.

Der Komiker mit dem abgeschlossenen Medizin Studium kehrt zurück zu den Wurzeln unserer Existenz. Was macht gemeinsames Lachen mit einem Paar ? Lustig und beherzt erläutert er urkomische Fakten zur Wirkung des Humors. In diesem Programm untersucht er gründlich, was die grossen Dichter, Denker und Philosophen zu diesen Thema gedichtet, gedacht und philosophiert haben. Er setzt das Ergebnis in einen grösseren gesellschaftlichen Zusammenhang und kommt so voller Niveau und sehr intelligent unseren kleinen, alltäglichen Verrücktheiten auf die Schliche. Neue unerwartete Lösungswege wollen gegangen werden, die vielleicht der Auftakt zu einem persönlichen Happy End sein können.

Miteinander Lachen, vor allem über sich selbst, ist in jeder Beziehung der Schlüssel zur Lösung der meisten Probleme.

Denn eine gemeinsame Nacht dauert, wenn es hoch kommt, oft nur ne halbe Stunde. Und dann ist vom Rest des Lebens noch verdammt viel Zeit übrig…

Diese Veranstaltung findet als Open-Air-Event unter Einhaltung der aktuellen Hygienevorschriften im Azzurro Beach am Blauen See in Garbsen statt.

Bitte beachten Sie, bei Anreise mit dem Auto fallen Parkgebühren in Höhe von 2€ an.
Für den Eintritt zum See fallen 5€ an. Darüber erhalten Sie eine Gutschein, den Sie für den Verzehr nutzen können.

Einlass 18 Uhr
Der Wurm: Terrestrisch, Fantastisch und Nass - Der Wurm - Terrrestisch, Fantastisch und nass
Anne Duk Hee Jordan erforscht die biologischen, physiologischen und sexuellen Facetten von Würmern und erschaft eine völlig neue Arbeit, die aus weichen Skulpturen, bedruckten Textilien, Videoprojektionen und Klangperformances besteht. Die Ausstellung Der Wurm: Terrestrisch, Fantastisch und Nass, ist konzipiert als ein einzigartiger Erfahrungsraum, durch den die Ausstellungsbesucher einen faszinierenden Einblick in die Welt der Würmer bekommen.

Der Wurm ist ein Wesen, das oft übersehen wird. Wenn es Würmer nicht gäbe, würde unser ökologisches System nicht funktionieren. Innerhalb von Ökosystemen nehmen Würmer als Destruenten (Ökologie, ein Organismus, der organische Substanzen abbaut und in anorganische Bestandteile zerlegt; Zersetzer) oft eine bedeutende Stellung ein, sind aber auch selbst oft Nahrung für fleischfressende Tiere, wie zum Beispiel Vögel, kleine Säugetiere oder Fische. Der Wurm ist fantastisch. Wie kein anderes Tier, adaptiert sich der Wurm an seine Umwelt. Auch sexuell verfügt er über eine große Adaptationsfähigkeit. Würmer besitzen sowohl weibliche als auch männliche Geschlechtsorgane und können sich selbst befruchten. Er schimmert wie ein Regenbogen. Der Wurm hat in seiner langen Geschichte eine unübersehbare Vielfalt an Formen und Lebensweisen hervorgebracht - von den im Meer lebenden Vertretern der Vielborster, die in mannigfaltiger Farbenpracht schwimmen, über den mystischen Mongolischen Todeswurm, der in der Wüste Gobi unter der Erdoberfäche lebt, bis hin zu den vielen Parasiten, deren wunderbare, transluzente Ästhetik sich erst offenbart, wenn man sie unter der Lupe oder dem Mikroskop betrachtet.

Laufzeit: 17. Juli bis 29. August 2021

Kuratiert von Pauline Doutreluingne

Hinweise für Ihren Besuch:

Bitte beachten Sie, dass ein Ausstellungsbesuch nur unter folgenden Voraussetzungen möglich ist:

Tragen einer FFP2-Maske

Online-Buchung eines Zeitfenster-Tickets:

Das Vorlegen eines negativen Corona-Tests ist aktuell nicht mehr nötig. Für einen sicheren und entspannten Ausstellungsbesuch beachten Sie bitte die Hinweise zu den geltenden Hygieneregeln
https://www.urania.de/hygienemassnahmen.

Bitte zeigen Sie ihr Ticket digital oder in ausgedruckter Form beim Einlass vor.

Informationen zum Ticketvorverkauf:

Der Kartenvorverkauf für die Ausstellung erfolgt aufgrund des aktuellen Pandemiegeschehens 14 Tage im Voraus mit begrenzten Kontingenten.

Weitere Termine werden zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben. Wir bitten um Ihr Verständnis, dass wir keine Warteliste anbieten können.

Einlass

Bitte halten Sie sich an die zeitlichen Angaben zu Ihrem Einlass. Ihr persönlicher Einlasszeitraum ist auf Ihrem Ticket vermerkt. Wir empfehlen, ca. 15 Minuten vor Beginn des Zeitfensters zu erscheinen. Grundsätzlich ist ein Nach- oder Wiedereinlass nicht möglich; die Aufenthaltsdauer im Gebäude ist auf 90 Minuten beschränkt, die maximale Aufenthaltsdauer in der Ausstellung beträgt 60 Minuten.

Eingang über den Hof der Urania - Kleiststraße 13

Berlin

28.07.2021
12:30 Uhr
Tickets
ab 7,00 €
Boettcher, Beck, Bendiks & Schönleber | Heidi reloaded – ein Alpencomical - Open Air* Premiere
Seit der heilen Kinderwelt sind viele Jahre vergangen und die Welt hat sich verändert. Über dem Dörfli ist mittlerweile ein erfolgreiches Skigebiet entstanden und das Dörfli selbst ist eine angesagte Partymeile. Der ehemalige Ziegenjunge Peter betreibt eine Skischule, flirtet als Après-Ski-DJ, ist Bürgermeister und mit Klara verheiratet.

Heidi wurde mit 17 Jahren von einem Schlagerproduzenten entdeckt und reitet seither mit iihren Schlagerziegen Bärli & Schwänli auf einer enormen Welle kommerziellen Erfolgs. Einzig der Almöhi hat sich nicht verändert, was an seinem Dickkopf oder aber an einer geheimnisvollen Bergkräutermischung liegen mag.

Seit einigen Jahren jedoch bleibt der Winter aus, der Gletscher schmilzt und die Bewohner des Dörfli müssen in die Stadt im Tal umsiedeln, um zu überleben. Als die Städter und ihre grausame Anführerin Frau Rottenmeier aber von der nahenden Flüchtlingswelle erfahren, versuchen sie mit allen Mitteln, die drohende Migration der seltsamen Menschen von „da oben“ zu verhindern.

In seiner Not meldet sich Peter bei Heidi, die ihre Prominenz nutzen soll, um das Dörfli zu retten …

### Eine Koproduktion von Hoftheater Baienfurt, TAK Theater Liechtenstein und dem Kulturhaus Schloss Großlaupheim ###

Einlass ab 18.00 Uhr, Sie werden platziert.

Sie können nur noch Schönwetterkarten über die Theaterkasse (ticket@hoftheater.org) reservieren.
Stefanie Sargnagel - "Dicht" - Lesung Open Air
„Stefanie Sargnagel ist die wichtigste österreichische Autorin des 21. Jahrhunderts.“ - VICE
Das schrieb VICE Alps bereits Ende 2013; damals war Sargnagels Debütwerk Binge Living erschienen und wurde zum Überraschungsbestseller des österreichischen Buch-Weihnachtsgeschäfts 2013.
Zahlreiche österreichische Medien hievten das Buch in ihre Jahresbestenlisten, die Hörer des Jugendsenders fm4 wählten das Buch gar zum Buch des Jahres. Von Feuilleton und Hipster- Blogs gleichermaßen gehypet waren die ersten Auflagen innerhalb kürzester Zeit ausverkauft. Mit dem Ende 2015 veröffentlichten Zweitling Fitness, gelang nun auch der Sprung nach Deutschland; das Rezept ist dasselbe wie bei Binge Living: Facebook-Statuse, irrwitzige Reportagen und Illustrationen (Sargnagel studiert Malerei bei Daniel Richter an der Akademie der bildenden Künste) werden zu einem gewaltige Sogkraft entwickelnden Stream of Consciousness verdichtet, der mit schonungslosem Stakkato
entlarvt was in Steffis Augen verlogen, fake, unzulänglich oder einfach auch nur saukomisch ist. Gleichzeitig wurde Sargnagel rund um die Veröffentlichung von Fitness auch zu einer Art linker Gallionsfigur; ihre Battles und Beefs auf Facebook mit/gegen rechtsextreme und/oder FPÖ brachten ihr Heldenstatus und sind beinah genauso legendär wie Ihre Bücher.
Stefanie Sargnagel schreibt radikal subjektiv und sehr weise über das sogenannte einfache Leben, über Feminismus, über Aussichtslosigkeit und Depression. Sie gibt sich wortkarg, gerät aber doch immer wieder ins Erzählen, zeichnet zwischendurch
auch mal was, sprengt alle Genregrenzen und erreicht auf nie betretenen Pfaden etwas, das man nicht Roman nennen muss, um davon gefesselt zu sein. Das ist oft zum Brüllen komisch und manchmal tragisch.
Stefanie Sargnagel, geb. 1986, studierte in der von Daniel Richter angeleiteten Klasse der Akademie der Bildenden Künste Wien Malerei, verbrachte aber mehr Zeit bei ihrem Brotjob im Call-Center, denn: «Immer wenn mein Professor Daniel Richter auf Kunststudentenpartys auftaucht, verhalten sich plötzlich alle so, als würde Gott zu seinen Jüngern sprechen. Ich weiß nie, wie ich damit umgehen soll, weil ich ja Gott bin.»
2016 erhielt sie den BKS-Bank-Publikumspreis beim Wettbewerb zum Ingeborg-Bachmann-Preis.
Im Oktober 2020 erschien bei Rowohlt ihr aktuelles Buch "Dicht".
Philharmonisches Orchester Freiburg
Alle bereits gekauften Tickets für das Konzert 2020 behalten ihre Gültigkeit für den Ersatztermin in 2021.

Das Philharmonische Orchester Freiburg wurde 1887 gegründet und etablierte sich rasch als offizielles Orchester der Stadt am Theater Freiburg.

Das Konzerthaus Freiburg dient dem Orchester seit der Eröffnung im Jahre 1996 als zweite Heimstatt. Es tritt neben seiner Konzerttätigkeit an rund 100 Abenden pro Jahr als Opernorchester in Erscheinung. Das Repertoire umfasst die wichtigsten Werke vom 18. bis zum 20. Jahrhundert, zudem misst es der zeitgenössischen Musik sowohl in der Oper als auch im Konzert große Bedeutung bei.

Seit der Spielzeit 2008/09 steht Fabrice Bollon als Generalmusikdirektor an der Spitze des Orchesters.

Als Solistin an der Trompete wird Selina Ott zu hören sein. Im Alter von nur 20 Jahren gewann Sie als erste Frau überhaupt in der siebzigjährigen Geschichte des Musikwettbewerbs der ARD, den ersten Preis in der Kategorie Trompete.

Programm:

Max Bruch (1838 – 1920) 18’00
Serenade für Streicher
Johann Georg Neruda (1708 – 1780) 15’00
Konzert für Trompete und Streicher in Es-Dur

Pause

Arthur Honegger (1892 – 1955) 8’00
Pastorale d’été, H.31
Peter Iljitsch Tschaikowsky (1840 – 1893) 30’00
Serenade für Streicher

Das Konzept von Open Air im Park wird kontinuierlich hinsichtlich neuester medizinischer Erkenntnisse auf geprüft und aktualisiert. Aus diesem Grund können die notwendigen Hygiene- und Sicherheits-Maßnahmen verstärkt oder gelockert werden, wenn es die epidemische Lage verlangt. Grundlage zur Durchführung wird die, zu dem Zeitpunkt der Veranstaltung gültige Corona-Verordnung im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald bilden.
Achten Sie vor Ihrer Anreise auf die aktuell gültigen Hygiene- und Sicherheitsbestimmungen unter:
https://www.bad-krozingen.info/Open-Air-im-Park/FAQs

Einlass ab ca. 18.00 Uhr

Bad Krozingen

28.07.2021
20:00 Uhr
Tickets
ab 38,20 €
Vitra Schaudepot Timeslots - Eintritt Sammlung
DE / EN / FR

Im Vitra Schaudepot präsentiert das Vitra Design Museum Schlüsselobjekte seiner umfangreichen Sammlung. Im Zentrum des Gebäudes, das von Herzog & de Meuron designt wurde, steht eine Präsentation von über 400 Schlüsselstücken des modernen Möbeldesigns von 1800 bis heute. Unter den gezeigten Objekten sind frühe Bugholzmöbel, Ikonen der klassischen Moderne von Le Corbusier, Alvar Aalto oder Gerrit Rietveld, aber auch bunte Kunststoffobjekte der Pop-Ära oder jüngste Entwürfe aus dem 3D-Drucker. Ergänzt wird diese Präsentation um kleinere Wechselausstellungen zu sammlungsbezogenen Themen. Im Untergeschoss bietet das Vitra Schaudepot Einblick in weitere Sammlungsschwerpunkte, darunter skandinavisches und italienisches Design, die Leuchtensammlung, die Sammlung des Eames Office und eine Rekonstruktion des Büros von Charles Eames. Das Schaudepot Lab, eine Materialbibliothek mit Informationen zu Herstellungsverfahren, Entwicklungsprozessen und ca. 350 Materialproben sowie 17 Prototypen, lädt zum Entdecken, Ertasten und Kennenlernen ein.

At the Vitra Schaudepot, which is designed by Herzog & de Meuron, the Vitra Design Museum presents key objects from its extensive collection, creating one the largest permanent exhibitions and research sites on contemporary furniture design. The central focus is a selection of more than 400 key pieces of modern furniture design from the 1800s until today, including early Bugholz furniture, iconic modernist pieces by Le Corbusier, Alvar Aalto or Gerrit Rietveld, but also more recent examples of 3D-printed objects and lesser-known or anonymous objects, prototypes and experimental models. The permanent exhibition is complemented by smaller, temporary presentations focusing on items of the stored collection. On the lower ground floor, the Vitra Schaudepot offers insight into the extensive collection of Scandinavian and Italian design, the collection of lighting as well as the Collection of the Eames office and a reconstruction of Charles Eames’ office. The Schaudepot Lab located on the same floor is a Material library with information on production procedures, development processes and approx. 350 material samples as well as 17 prototypes.

Au Schaudepot, conçu par les architectes Herzog & de Meuron, le Vitra Design Museum présente au public des objets majeurs de sa vaste collection. L’essentiel du Schaudepot est constitué d’une collection permanente, avec plus de 400 pièces majeures du design de mobilier moderne, de 1800 à nos jours. Parmi les objets exposés, on retrouve des meubles anciens en bois cintré, des icônes du moderne classique de Le Corbusier, Alvar Aalto ou Gerrit Rietveld, mais aussi des objets en tissus colorés de la période pop ou de récents projets en impression 3D. Cette présentation sera complétée par de petites expositions temporaires dans des thématiques liées à celles des collections, à commencer par un aperçu du mouvement « Radical Design » des années 1960. Au sous-sol, le Schaudepot explore d’autres grands axes d’exposition, comme les designs scandinave et italien, la collection de luminaires et la Collection de Charles & Ray Eames.
Das Dschungelbuch

Musical ab 5 Jahren nach Rudyard Kipling

Die Abenteuer des kleinen Mowgli, der im Dschungel aufwächst, faszinieren Groß und Klein. Ohne den tolpatschigen Bären Baloo und dem strengen Panter Bagheera wäre er verloren, sie retten den übermütigen Jungen aus manch brenzligen Situationen.Seinem Erzfeind Shere Khan muss Mowgli aber selbst die Stirn bieten. Dabei nutzt er das Geheimnis der "roten Blume" und entdeckt die Welt außerhalb des Dschungels.

Regie Christian H.Voss | Musikalische Leitung Philipp Polzin | Choreographie Kerstin Ried | Bühne Heike Meixner | Kostüm Heike Meixner/ Monika Seidl

 

Bad Vilbel

28.07.2021
14:00 Uhr
Gruppe RADAMA 1959-1962

Ende 1959 lösen sich Erwin Eisch und Gretel Stadler von der Künstlergruppe SPUR und gründen gemeinsam mit Max Strack RADAMA. Doch gleich nach ihrer ersten Ausstellung in der Münchner Galerie Malura, der Gedächtnisausstellung Bolus Krim, für einen niemals wirklich existierenden Künstler, kommt es zum „Skandal“. Es gibt kaum ein Presseorgan, das damals nicht berichtet. Auch die Folgeausstellungen Kunst und Wohnraum oder Sakrale Kunst sind mit das Innovativste, was die deutsche Kunst nach 1945 zu bieten hat. Heute ist die Gruppe jedoch einer breiteren Öffentlichkeit weitgehend unbekannt.
Anhand von ca. 40 Kunstwerken, die 2019 als Schenkung des Ehepaars Eisch ins Museum Lothar Fischer gelangten, sowie Werk- und Installationsfotos aus der Zeit, wird das Wirken dieser Gruppe im historischen Kontext der 1960er Jahre in Deutschland neu beleuchtet.

Mi bis Fr 14 bis 17 Uhr, Sa/So 11 bis 17 Uhr

Neumarkt

28.07.2021